gartentipps.com

gartentipps.com Feed abonnieren
Auf Gartentipps.com findest du viele tolle Tipps für deinen Garten. Lies dich durch unsere Ratgeber und die vielen kleinen hilfreichen Gartentipps!
Aktualisiert: vor 2 Stunden 28 Minuten

Zwiebel Krankheiten – erkennen und bekämpfen

Fr, 08/09/2019 - 07:13

Zwiebeln sind von Natur sehr robuste Pflanzen. Dennoch kann es hin und wieder passieren, dass sich Krankheiten und Pilze breit machen. Welche das sind und wie sie sich bekämpfen lassen, lesen Sie hier.

© Goffkein – Fotolia.com Fast jeder Hobbygärtner hat sich in seinem Beet ein paar Zwiebeln angepflanzt. Sie sind in der Küche kaum wegzudenken, aber auch im Alltag kann die Zwiebel einige gute Dienste leisten. Wenn Sie beispielsweise von einer Wespe gestochen wurde, hilft eine Zwiebel gegen den Schmerz und verhindert das Anschwellen der Einstichstelle.

Beim Anbau der Zwiebeln müssen Sie nicht viel beachten, da sie sehr anspruchslose Pflanzen sind. Krankheiten und Schädlinge tauchen nur selten auf. In der Regel kommt es vor allem dann zu Infektionen, wenn die Witterung länger sehr feucht ist, dann haben vor allem Pilze leichtes Spiel und vermehren sich schnell. Wir klären heute über die wichtigsten Zwiebel Krankheiten auf und sagen, wie Sie sie erkennen und bekämpfen können.

Die 3 häufigsten Zwiebel-Krankheiten ➤ 1. Falscher Mehltau

Der Falsche Mehltau ist ja in heimischen Gärten weit verbreitet, auch die Zwiebel wird häufiger davon befallen. Auslöser ist der Pilz Peronospora destructor, der sich bei anhaltend feuchtem Wetter leicht vermehren kann.

» Falschen Mehltau erkennen

Sie erkennen den Falschen Mehltau vor allem am frühen Morgen, wenn der Tau noch für Feuchtigkeit auf den Blättern sorgt. Dann sehen Sie einen Sporenrasen in violett-grauer Farbe, Sie müssen allerdings schon ganz genau hinsehen, am besten gegen das Licht.

Einige Tage später verwandelt sich die Farbe in ein blasses Grau, oberhalb der befallenen Stellen stirbt dann auch schon bald das Laub ab. Der Pilz vermehrt sich vor allem in kühlen Sommernächten, wenn die Taubildung sehr stark ist. Ideal ist es für ihn, wenn am Tag der Himmel bedeckt ist und die Temperatur nicht über 20 Grad steigt.

Die Infektion geht meistens von kranken Zwiebeln aus, die in der Erde überwintert haben. Die Sporen können dann im Frühjahr vom Wind weit verteilt werden. Sie finden dann die ersten befallenen Zwiebelpflanzen etwa ab Mai. Ist der Befall mit dem Falschen Mehltau sehr stark, so sind die Zwiebeln nicht so lange haltbar und der Ertrag fällt außerdem geringer aus.

» Falschen Mehltau vorbeugen/bekämpfen

Vorbeugen können Sie der Infektion im Hausgarten leider nicht. Sie können höchstens beim Kauf auf möglichst resistente Sorten achten. Wenn Sie den Befall rechtzeitig bemerken, so können Sie eine Bekämpfung mit einem Fungizid versuchen.

➤ 2. Purpurfleckenkrankheit

Auch die Purpurfleckenkrankheit wird von einem Pilz hervorgerufen, nämlich dem Alternaria porri. In erster Linie ist er nach längerer, feuchter Witterung an Lauch zu finden, doch auch auf den Schlotten der Zwiebeln können Sie ihn häufig sehen. Bei Zwiebeln ist die Purpurfleckenkrankheit meistens eine Folgeerkrankung nach einem Befall mit dem Falschen Mehltau.

» Purpurfleckenkrankheit erkennen

Die Infektion erkennen Sie an anfangs grauen, ovalen Flecken. Die länglichen Stellen nehmen dann im weiteren Verlauf der Erkrankung eine schwarze Färbung an, außerdem weisen sie einen purpurfarbenen Rand auf, daher auch der Name der Pilzinfektion. Im Gegensatz zu anderen Erregern, breitet sich dieser Pilz relativ langsam aus. Nur wenn Niederschläge länger andauern, kann ein stärkerer Befall überhaupt stattfinden.

» Purpurfleckenkrankheit vorbeugen/bekämpfen

Der Pilz zeigt sich in der Regel erst gegen Ende der Wachstumsphase und richtet auch keinen größeren Schaden an den Zwiebelpflanzen an. An befallenem Laub kann der Pilz im Boden überdauern. Sie können der Erkrankung also durch Entfernung kranker Pflanzenteile vorbeugen.

➤ 3. Gelbstreifigkeit

Durch einen Virus wird die so genannte Gelbstreifigkeit verursacht. Sie kommt auch an Porree vor, hier ist der Auslöser jedoch ein ganz anderer Virus, der auch nur den Porree befällt. An den Schlotten und Blättern der Zwiebelpflanze sehen Sie Längsstreifen in leuchtend gelber Farbe, die sofort ins Auge springen.

» Gelbstreifigkeit erkennen

Der Virus befällt nicht nur Zwiebeln, sondern kann auch auf Knoblauch, Narzissen und Schalotten übergehen. Verantwortlich für die Übertragung des Virus sind verschiedene Arten von Blattläusen. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zur Verkümmerung und zum Welken der Zwiebelschlotten, die Zwiebeln bleiben meistens kleiner.

» Gelbstreifigkeit vorbeugen/bekämpfen

Die Bekämpfung der Gelbstreifigkeit ist im Hausgarten schwer, da der Schaden jedoch gering ist, kann man die Infektion auch einfach dulden.

Das sind die drei wichtigsten Erkrankungen, mit denen Sie es bei Zwiebeln im heimischen Garten zu tun haben können. Zu erwähnen wären außerdem noch die Mehlkrankheit, der Zwiebelbrand und die Papierfleckenkrankheit, die jedoch nur ganz selten im Hausgarten anzutreffen sind.

8 sehr giftige Stauden im Garten

Mi, 08/07/2019 - 07:15

Giftige Stauden im Garten können bei Menschen und vor allem Kindern Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Unsere Liste zeigt 8 stark giftige Exemplare.

Keine Angst: Nicht jede Staude ist giftig – © Andrea – Fotolia.com Stauden im Garten mit ihren klangvollen Namen, prächtigen Blüten oder verlockenden Früchten verzücken Hobbygärtner und Betrachter gleichermaßen. Allerdings enthalten einige von ihnen giftige Substanzen, die eine tödliche Gefahr sind. Gerade Kleinkinder erkunden gern spielerisch ihre Umwelt, dabei kann es vorkommen, dass sie Blätter, Blüten und Früchte ohne Scheu kosten. Eine geringe Menge an Pflanzenmaterial reicht bei Kindern schon aus, um Vergiftungssymptome hervorzurufen.
Eisenhut (Aconitum)

Die giftigste unter den heimischen Stauden ist der Eisenhut. Seinen Namen verdankt er der charakteristischen Form seiner Blüte, die wie ein eiserner Helm aussieht, den Ritter und Landsknechte als Kopfhaube im Mittelalter trugen. Je nach Sorte ist der Eisenhut sommer- oder herbstlühend. Seine Blüten können in den Farben blau, hellblau, creme oder weiß erstrahlen und geben ein verlockendes Bild im Staudenbeet ab. Alle Pflanzenteile des Eisenhuts sind sehr stark giftig.

Giltige Wirkstoffe: Aconitin (Alkaloid).
Folgen der Vergiftung: Unterkühlung, Herz-/Atemlähmung, Krämpfe, Tod
© emer – Fotolia.com Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Das Maiglöckchen ist eines der beliebtesten Frühlingsblüher. Es verströmt seinen charakteristischen Duft von Mai bis Juni. Die weißen Blüten sind halbkugelig geformt. Ihre mittelgrünen Blätter sind breitlanzettlich und haben eine matte Oberfläche. Der Fruchtschmuck kommt von Juli bis September zum Vorschein und zeigt sich als leuchtend rote, erbsengroße Beere. Giftige Pflanzenteile des Maigöckchens sind ihre Blätter und Blüten.

Giftige Wirkstoffe: Convallatoxin (Cardenolid).
Folgen der Vergiftung: Übelkeit, Herzrhythmusstörungen und Kreislaufkollaps. Bei größerer Dosis kann der Tod eintreten.
© yurakp – Fotolia.com Fingerhut (Digitalis )

Der Fingerhut ist eine horstbildende und straff aufrecht wachsende Staude. Kennzeichnend sind seine festen Stängel, die der Pflanze den aufrechten, starken Halt geben. Die daran haftenden, dunkelgrünen Blätter sind eiförmig. Trauben- bis trompetenförmig zeigen sich die Blüten. Spezielle Sorten des Fingerhuts werden in Europa als Arzneipflanzen für lebenserhaltende Herzmedikamente angebaut.

Giftige Wirkstoffe: Digitoxin (Cardenolid).
Folgen der Vergiftung: Herzrhythmusstörungen, Entzündungen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Halluzinationen.
© mitifoto – Fotolia.com Rittersporn (Delphinium Belladonna)

Mit seinen straff aufrechten Blütenständen und seinen Einzelblüten in den Farben blau, weiß oder rosa gilt der Rittersporn unter Hobbygärtnern als eine beliebte Beetstaude. Rosenfreunde setzen diese Staude als Rosenkavalier zu ihren ‘Königinnen’. Die Blüte des Rittersporns hat über ihrem Blütenkelch einen spitzen, spornähnlichen Ausläufer. Dieser gibt der Pflanze den Staudennamen. Alle Pflanzenteile des Rittersporns sind giftig.

Giftige Wirkstoffe: Elatin (Alkaloid).
Folgen der Vergiftung: starke Verdauungsstörungen
© Debu55y – Fotolia.com Christrosen (Helleborus niger)

Besonders attraktiv wirkt die Christrose mit ihren schalenförmigen, schneeweißen Blüten und den gelben auffälligen Staubgefäßen. Diese frühblühende Staude erweckt ab Januar schon die große Vorfreude auf die bevorstehende Gartensaison. Bis zum April lassen sich die leuchtenden Blüten dieser einzigartigen Staude bewundern. Das Blatt ist handförmig, der Blattrand ‘gesägt’. Die Blattoberfläche ist derb bis glänzend. Die Pflanzenteile der Christrose sind allesamt giftig.

Giftige Wirkstoffe:  Hellebrigenin (Bufadienolid)
Folgen der Vergiftung: starke Herzbeschwerden
© SabG – Fotolia.com Herbstzeitlose (Colchicum)

Die echte Herbstzeitlose wächst wild auf mäßig feuchten Wiesen. Im Garten sind eher kultivierte Sorten zu finden. Jede Knolle treibt mehrere Blüten, die sich zwischen anderen Herbstblühern und zwischen halbhohen Stauden bestens machen. Besonders eignet sich die reine Art für naturnahe Pflanzungen, wie beispielsweise auf einer Wiese, wo sie mit der Zeit verwildert. Alle Pflanzenteile der Herbstzeitlosen sind stark giftig.

Giftige Wirkstoffe: Colchicin (Alkaloid).
Folgen der Vergiftung: Übelkeit, Tod durch zentrale Atemlähmung
© Sandner.Bernhard – Fotolia.com Himalaya-Maiapfel (Podophyllum hexandrum)

Mit seinem bronzefarbenen Austrieb, den zusammengefalteten Blättern, über welchen sich hellrosa Blüten erheben, macht sich der Himalaya-Maiapfel zu einer besonders dekorativen Pflanze im Garten. Die handförmig gelappten Blätter vergrünen nach und nach und weisen später oft eine ansehnliche Marmorierung auf. Aus den Blüten bilden sich Hühnerei-große, rote, ovale Früchte, die jedoch giftig sind. Auch die Rhizome der Pflanzen sind giftig.

Giftige Wirkstoffe: Podophyllotoxin.
Folgen der Vergiftung: Übelkeit und starke Verdauungsstörungen
© Birute Vijeikiene – Fotolia.com Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara)

Besonders reizvoll wirkt Bittersüßer Nachtschatten in naturnahen Gärten an Teichen, wenn er dort in Gehölze klettern kann. Den eher unscheinbaren, violetten Blüten folgen glänzend rote Beeren. Der heimische Halbstrauch ist eine altbekannte, aber stark giftige Arzneipflanze. Alle Pflanzenteile sind stark giftig , insbesondere die für Kinder reizvollen Beeren. Dabei enthalten die grünen, bitteren Früchte wesentlich mehr Giftstoffe als die süßen.

Giftige Wirkstoffe: Steroidalkaloide
Folgen der Vergiftung: das Pflanzengift kann zum Tode führen
© Maria Brzostowska – Fotolia.com

Gartenzaun: Nachbarschaftliche Streitereien vermeiden

Mo, 08/05/2019 - 07:35

Wer sich über die rechtlichen Gegebenheiten rund um den Gartenzaun informiert, kann unnötigen Streitigkeiten mit seinen Nachbarn aus dem Weg gehen.

© DoraZett – Fotolia.com

Nachbarschaft kann harmonisch und gesellig verlaufen. Doch nicht selten wird ein Streit buchstäblich vom Zaun gebrochen. Wer erinnert sich nicht an den berühmten Knallerbsenstrauch, dem Stefan Raab sogar ein Lied widmete. Der Gartenzaun wird zum Streitpunkt, weil niemand wirklich informiert ist über die Regelungen bezüglich der Zuständigkeit. Welcher Nachbar muss nun eigentlich wo einen Zaun errichten und müssen Gartenbesitzer überhaupt einen Zaun bauen? Nachfolgend möchten wir etwas Licht ins Dunkel bringen und Ihnen den Weg ebnen für ein harmonisches Miteinander.

Streitobjekt Gartenzaun

Jährlich müssen Richter in Deutschland etwa 300.000 Urteile fällen, welche sich mit Nachbarschaftsstreitigkeiten befassen. Streitobjekte sind dabei lärmende Gartengeräte, Laubhaufen, Musikgeräusche, Äste und Sträucher oder der Gartenzaun selbst. Damit der Garten bleibt, was er sein soll, eine Oase der Ruhe und Entspannung, sollten Sie sich vor Ort über die Gesetzgebungen der einzelnen Bundesländer informieren, denn hierbei gibt es einige Unterschiede.

Was ist unter “ortsüblich” zu verstehen?

Die Ortsüblichkeit legt fest, wie hoch Zäune errichtet werden dürfen. Schauen Sie sich in Ihrem Wohngebiet oder in Ihrer Gartenanlage um. Überwiegen dort etwa einen Meter hohe Zäune und Hecken, ist es nicht ortsüblich, wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen zwei Meter hohen Zaun zu bauen. Sind die Einfriedungen unterschiedlich hoch, kann die Ortsüblichkeit auf den ersten Blick nicht festgestellt werden. Dann greifen die Nachbarrechtsgesetze der einzelnen Bundesländer.

Einige Beispiele für die Ortsüblichkeit von Einfriedungen:
Berlin, Brandenburg
Hessen, Niedersachsen, Saarland
Sachsen-Anhalt1,25 Meter hoher Maschendrahtzaun
1,20 Meter hoher Maschendrahtzaun
zwei Meter hoher Zaun Zaun ist nicht gleich Zaun

Der Begriff Gartenzaun ist hierbei aber nicht so genau zu nehmen. Er dient lediglich als Synonym für die Abgrenzung zweier Grundstücke. In der Tat gibt es verschiedene Möglichkeiten, um ein Grundstück abzugrenzen:

Einfriedung Mit einer Einfriedung wird das Grundstück nach außen hin abgegrenzt. Dies geschieht als Schutzmaßnahme vor neugierigen Blicken, vor dem Betreten des Grundstückes durch Menschen und Tiere und als Schutz vor Sonne, Wind oder Lärmbelästigung. Tote Einfriedung Hierzu werden Gartenmauern oder Gartenzäune aus Holz, Stein oder Maschendraht gezählt. Hierbei handelt es sich um bauliche Anlagen, welche unter Umständen baurechtlich genehmigt werden müssen. Lebende Einfriedung Gartenhecken werden als lebende Einfriedungen bezeichnet. Hierbei sind die im Nachbarrecht festgelegten Abstände für die Heckenpflanzung zu beachten. Eine Heckenpflanzung unmittelbar auf der Grundstücksgrenze bedarf der nachbarschaftlichen Genehmigung. Die Gartenhecke wird in diesem speziellen Fall zu einer Grenzanlage. Grenzanlagen Als Grenzanlagen werden sowohl tote als auch lebende Einfriedungen bezeichnet, welche sich auf der unmittelbaren Grundstücksgrenze befinden. Bauliche Veränderungen oder die Entfernung der Umzäunung bedürfen des Einverständnisses des Nachbarn. Stützmauern Hang-Grundstücke werden häufig durch Stützmauern gesichert. Für Stützmauern gelten von den Einfriedungen abweichende Vorschriften, welche den jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer zu entnehmen sind. Sichtschutzzäune Sichtschutzzäune unterscheiden sich in ihrer Funktion nicht von Einfriedungen. Ein Sichtschutzzaun kann aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Hohe Sichtschutzzäune werden zu baulichen Anlagen und bedürfen einer Genehmigung. Blick ins Bürgerliche Gesetzbuch © Zerbor – Fotolia.com

Wer das Bürgerliche Gesetzbuch heranziehen möchte, um sich dort Gewissheit über den Streitfall Gartenzaun zu verschaffen, wird nicht fündig. Es sind keine Regelungen zum Thema Einfriedung festgeschrieben. Dort findet sich jedoch zu lesen: “Der Eigentümer kann mit der Sache nach Belieben verfahren.” Ein Grundstück kann folglich eingezäunt werden, muss es aber nicht.

» Tipp: In § 921 und §922 BGB wird die Einfriedung auf der Grundstücksgrenze behandelt.

Die einzelnen Bundesländer haben in ihren Nachbarrechtsgesetzen zusätzliche Regelungen betreffs der Einfriedung getroffen.
Lediglich in folgenden Bundesländern finden sich keine entsprechenden Regelungen:

  • Bremen
  • Bayern
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Hamburg
Wer ist für den Gartenzaun zuständig?

Diese Frage lässt sich nicht mit einem Satz beantworten. Die Bundesländer haben zwei verschiedene Ansätze gefunden, um die Zuständigkeit am Zaun festzulegen. Dabei wird von einer Gemeinsamen Einfriedung und einer Rechtseinfriedung gesprochen.

Die gemeinsame Einfriedung greift in:

  • Hessen
  • Saarland
  • Baden-Württemberg
  • Sachsen-Anhalt
  • Rheinland-Pfalz
  • Nordrhein-Westfalen
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Die Rechtseinfriedung ist Gesetz in:

  • Brandenburg
  • Berlin
  • Niedersachsen

Dieses Gesetz sagt aus, dass ein Grundstückseigentümer, auf Verlangen seines Nachbarn, die von der Straße aus gesehen rechte Grundstücksgrenze einzäunen muss. Die Rechtseinfriedung wurde aus dem Preußischen Allgemeinen Landrecht übernommen und soll eine gleichmäßige Kosten- und Unterhaltsverteilung der einzelnen Parteien ermöglichen.

Einfriedung ist Privatsache © auremar – Fotolia.com

Erst wenn der Nachbar den Zaunbau wünscht, greift die gesetzliche Pflicht zur Einfriedung. Wird der Zaunbau verlangt, kann dies der Nachbar auch mündlich kundtun.

» Tipp: Um Streit am Zaun zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Einfriedungsverlangen schriftlich abzufassen und sich vom Nachbarn unterzeichnen zu lassen.

Eine Einfriedungspflicht zum Schutz des Nachbarn gilt in:

  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • in Außenbereichen auch in Baden-Württemberg

Eine ortsübliche generelle Einfriedungspflicht besteht in:

  • Brandenburg
  • Berlin

Bebaute oder gewerblich genutzte Grundstücke innerorts müssen eingezäunt werden in:

  • Niedersachsen
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Schleswig-Holstein

In folgenden Ländern besteht keine Einfriedungspflicht:

  • Bremen
  • Bayern
  • Baden-Württemberg innerorts
  • Sachsen
  • Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet © AA+W – Fotolia.com Muss ich überhaupt einen Zaun bauen?

Das Recht, einen Zaun zu errichten, um sein Grundstück abzugrenzen und vor einem unbefugten Betreten zu schützen, hat jeder Bundesbürger (BGB § 903). Verpflichtet zum Zaunbau ist man nur, wenn der Nachbar darauf besteht, die Grundstücke klar voneinander abzugrenzen. Die meisten Bundesländer haben im Bau- und Nachbarschaftsrecht individuelle Regelungen diesbezüglich getroffen.

Für welche Zaunseite bin ich zuständig?

Grundstückseigentümer haben rechtseitig des Haupteingangs für eine Abgrenzung zu sorgen. Keine Regelungen greifen, wenn die Haupteingänge der Nachbargrundstücke an unterschiedlichen Straßenfronten liegen. Auch die am Hintereingang liegenden Abgrenzungen unterliegen nicht der gesetzlichen Pflicht. Hier sollten sich die Nachbarn über eine Regelung einigen.

Wie hoch darf mein Zaun gebaut werden?

Hier sollten Sie sich vorab über die von den einzelnen Bundesländern als ortsüblich festgelegten Abmessungen der Einfriedungen informieren. Meist gelten hierbei Höhen von bis zu 1,25 Metern als vertretbar. Hohe Mauern und Zäune verschatten des Grundstück des Nachbarn. Dieser muss das nicht hinnehmen und kann die Entfernung des Zaunes verlangen.

Woran ist erkennbar, um welche Seite des Zaunes es sich handelt?

Stand der Zaun bereits und Sie sind sich nun nicht sicher, ob Sie dafür zuständig sind, schauen Sie, auf welcher Seite sich Säulen, Ziegel, Latten oder Steine befinden. Dies markiert in der Regel den Besitzanspruch.

Ungebetene Gäste – Hausfriedensbruch ja oder nein?

Ist ein Grundstück mit einem Zaun versehen, begeht jedermann, der diese Abgrenzung gegen den Willen des Eigentümers passiert, Hausfriedensbruch (§ 123 StGB). Die Grundstücksgrenze muss dabei deutlich gemacht sein. Es ist unerheblich, ob es sich um einen meterhohen Zaun oder lediglich um eine niedrige Steinmauer oder Hecke handelt.

Die beliebtesten Streitthemen am Zaun © stephm2506 – Fotolia.com ❖ Gerüche

Im Sommer werden Qualm und Gestank am Gartenzaun schnell zum Streitthema. Grillabende im Sommer sollten nicht übertrieben werden. Fünf Grillabende pro Saison halten einige Richter für akzeptabel. In Brandenburg wird Grillen nur gestattet, wenn der Qualm nicht in die Fenster der Nachbargrundstücke dringen kann.

» Tipp: Laden Sie den Nachbarn öfter zum Grillen in den Garten ein, dann wird er sich kaum beschweren.

Gegen Küchengerüche kann niemand etwas einwenden. Nicht dulden müssen Sie den stinkenden Komposthaufen, wenn sich dieser unmittelbar am Gartenzaun befindet.

❖ Pflanzen, die einem über den Kopf wachsen

Der Gartengestaltung nach eigenem Ermessen steht nichts im Wege. In Kleingärten kann es unter Umständen bestimmte Einschränkungen geben. Diese sind den jeweiligen Satzungen zu entnehmen. Pflanzen Sie Bäume und Sträucher, lohnt vorab ein Blick in die Verordnungen der Bundesländer. Es sind bestimmte Abstände zum Nachbargarten einzuhalten.

» Tipp: Zwei Meter hohe Hecken müssen mindestens in einem Abstand von 50 Zentimeter zum Nachbargarten gepflanzt werden.

Gegen Äste, welche über den Gartenzaun wachsen und Wurzelausläufer, die sich ihren Weg bahnen, kann vorgegangen werden (§ 910 BGB). Der Eigentümer ist verpflichtet, die Bäume zurückzuschneiden und die Wurzelausläufer zu kappen. Allerdings nur außerhalb der Gartensaison, genauer zwischen Oktober und Februar.

» Tipp: Obst darf eingesammelt werden, wenn die Äste über den Zaun hängen.

❖ Let`s Party

Gegen eine Gartenparty gibt es nichts einzuwenden, schließlich gehört das Feiern, ebenso wie das Gärtnern selbst zur Gartensaison. Allerdings müssen die Feierlustigen ab 22 Uhr für Zimmerlautstärke sorgen. Dies bedeutet, die Party ins Haus zu verlagern oder Musik und Gespräche deutlich runterzufahren. Ansonsten sind die Nachbarn im Recht, die Polizei auf den Plan zu rufen. Ihnen droht dann ein Bußgeld wegen nächtlicher Ruhestörung.

❖ Ruhezeiten

Bereits im Jahre 2002 trat eine Verordnung in Kraft, welche die Bedienung von Gartengeräten einschränkt. So dürfen Heckenscheren an Sonn- und Feiertagen nicht bedient werden und sind an Werktagen ab 20 Uhr abzuschalten. Laubsauger dürfen nur zwischen 9 und 13 und 15 bis 17 Uhr angeschaltet werden. Betreffs der Mittagsruhe haben die Kommunen und Kleingartenvereine häufig eigene Regelungen getroffen.

❖ Haustiere

Die Tierhaltung sollte so erfolgen, dass sich keine Nachbarn durch Geräusche oder Gerüche gestört fühlen. Für Hundebesitzer gelten strenge Regeln, ein Gericht hat das Bellen des Vierbeiners in einem Urteil auf eine halbe Stunde täglich begrenzt. Für das Quaken eines Frosches im Gartenteich wurden gar 1.500 Euro Lärmausgleichsgeld fällig. Katzen müssen geduldet werden. Bei mehr als zwei Tieren, die sich permanent im eigenen Garten aufhalten, kann der Bau eines Zaunes gefordert werden.

Stauden düngen – welcher Dünger wofür?

Sa, 08/03/2019 - 06:52

Stauden sollten regelmäßig gedüngt werden. Welcher Dünger für welche Pflanze am besten ist und wann gedüngt werden sollte, erklären wir hier.

© AnnaReinert – Fotolia.com Stauden mit gesundem Pflanzenwachstum und üppiger Blütenpracht, das wünscht sich jeder Hobbygärtner. Dabei benötigen die Pflanzen neben Wasser und Kohlendioxid ausreichend Nährstoffe, die sie über ihre Wurzeln aufnehmen. Bei mehrjährigen Pflanzen mangelt es nach einigen Jahren an diesen Nährstoffen, wenn sie nicht regelmäßig gedüngt werden. Die Folge: krankheitsanfällige, wachstumsgehemmte und blühmüde Pflanzen.

Deshalb ist es wichtig, Stauden mindestens einmal im Jahr mit Dünger zu versorgen. Bevor Sie beim Kauf zu irgendeiner Düngemitteltüte greifen, sollten Sie sich schon kundig machen, welche Nährstoffkomponenten in dem Dünger enthalten sind und wie sie im einzelnen auf die Pflanzen wirken.

Hauptnährstoffe für Pflanzen

Auf das gesunde Wachstum der Stauden und den Blütenansatz wirken unterschiedliche Nährstoffe. Welche Wirkung diese auf die Pflanzen haben, können Sie nachfolgender Tabelle entnehmen.
table#t57 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t57 thead tr { } table#t57 thead tr th.t57 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t57 thead tr th#t57.start { } table#t57 thead tr th#t57.end { } table#t57 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t57 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t57 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t57 tbody tr td#n2 { width: 75%; } table#t57 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t57 tfoot tr { } table#t57 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } BestandteileWirkung auf die Pflanze Kali (K)fördert die Zucker- und Stärkebildung
Pflanzen werden standfest und widerstandsfähig Magnesium (Mg)fördert das Blattgrün und sattgrüne Nadeln Phosphor (P)fördert die Blüte und Fruchtbildung
besonders für Blühstauden anzuwenden Stickstoff (N)fördert das Pflanzenwachstum Kalk (Ca)fördert die Zucker- und Stärkebildung
Pflanzen werden standfest und widerstandsfähig

Ebenso wichtig wie die Hauptnähstoffe sind die Spurenelemente, beispielsweise Bor, Zink, Kupfer, Mangan und Eisen. Allerdings genügen kleine Mengen. Sie sind zum Teil schon im Boden und im feinen Staub enthalten.

Stauden sind eher genügsam und haben einen geringen Nähstoffbedarf. Besonders Naturstauden entwickeln sich prächtig, wenn sie alljährlich im Frühjahr allein mit Kompost gedüngt werden. Etwas anspruchsvoller sind hingegen Beet- und Prachtstauden. Sie wachsen im Sommer üppig heran und nehmen dabei lebenswichtige Nährstoffe aus dem Boden auf.

Welcher Dünger für Beet- und Prachtstauden? Organischer Dünger wirkt lange Zeit

“Weniger ist ist mehr”, dieser Grundsatz gilt auch beim Düngen von Stauden. Das gilt vor allem für Dünger deren Nährstoffanteile sofort wirken. Hierbei kommt es zwar zu einem Wachstumsschub, aber ebenso zu Nebenwirkungen für die Pflanze. So können Wurzelstöcke und die Staude geschädigt werden. Beeinträchtigt werden zudem die im Boden lebenden Organismen, und es können überschüssige Nährstoffe ins Grundwasser geschwemmt werden.

Wenn Sie sanft und umweltverträglich düngen wollen, dann ist es ratsam zu organischem Dünger zu greifen. Dieser gibt über längere Zeit Nähstoffe frei und die Staude wird über die Vegetationsperiode optimal ernährt. Organische Dünger werden in einem breiten Sortiment vom Gartenfachandel angeboten. Dazu gehören unter anderem:

  • Hornspäne
  • Hornmehl
  • Blutmehl
  • Rinderdung pelletiert
  • Pferdemist pelletiert
  • Schafsdung pelletiert
  • Organischer Blumendünger
  • Organischer Gartenddünger

Diese organischen Düngemittel enthalten alle wichtigen Nährstoffe, die eine Staude zum gesunden Pflanzenwuchs braucht und die ihre Blühfreudigkeit anregt. Hochwachsende Stauden haben jedoch einen höheren Kalibedarf. Dieser Nährstoff unterstützt den standfesten und widerstandsfähigen Pflanzenaufbau. Für eine kaliumbetonte Düngung eignen sich verschiedene mineralische Produkte.

Mineralisch düngen bei zusätzlichem Kaliumbedarf

Standfest und stabil werden vor allem Stauden, indem sie ausreichend Stärke anreichert. Kalium fördert die Zucker- und Stärkebildung und macht die Pflanze widerstandsfähig gegen Trockenheit und Schädlinge. Welcher Kaliumdünger sich für Ihre Stauden eignet, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.
table#t58 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t58 thead tr { } table#t58 thead tr th.t58 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t58 thead tr th#t58.start { } table#t58 thead tr th#t58.end { } table#t58 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t58 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t58 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t58 tbody tr td#n2 { width: 25%; }table#t58 tbody tr td#n3 { width: 55%; } table#t58 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t58 tfoot tr { } table#t58 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } KalidüngerNähstoffkomponentenWirkung auf ...
Patentlali

  • Kalium (K),
  • Magnesium. (Mg)
  • ... einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Bildung von Zucker und Glykolstoffen
  • ...die Frostwiderstandsfähigkeit sowie die Widerstandskraft der Pflanze bei Trockenheit und Temperaturschwankungen
  • ... Wurzel- und Knollenwachstum.
  • ... gesundes Blattwerk.

Thomaskali
  • Phosphor,
  • Kalium,
  • Magnesium.
  • ... einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Bildung von Zucker
  • ...die Frostwiderstandsfähigkeit sowie die Widerstandskraft der Pflanze bei Trockenheit und Temperaturschwankungen
  • ... Wurzel- und Knollenwachstum.
  • ... gesundes Blattwerk
  • ... optimale Bodenfruchtbarkeit

Kaliumsulfat
  • Kalium,
  • Schwefe.l
  • ... einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Bildung von Zucker und Glykolstoffen
  • ...die Frostwiderstandsfähigkeit sowie die Widerstandskraft der Pflanze bei Trockenheit und Temperaturschwankungen
  • ... Wurzel- und Knollenwachstum
  • ... kräftige Farbbildung der Blüten
Wann sollten Stauden gedüngt werden

Blüh- und Prachtstauden haben im Verlauf der zurückliegenden Gartensaison ein gewisses Maß an Nährstoffen aus dem Boden aufgenommen. Deshalb muss das Nährstoffdepot für das kommende Gartenjahr wieder ausgeglichen werden, um schädliche Mangelerscheinungen an den Pflanzen vorzubeugen. Wenn im Frühjahr die Vegetation auf den Staudenbeeten einsetzt, dann wird es Zeit zu düngen.
März bis Mai:

  • Kompost
  • Organischer Dünger
  • Organisch konfektionierter Blumen- oder Gartendünger

➢ Fördert das Pflanzenwachstum und trägt zu gesunden Entwicklung der Stauden bei.

März bis Oktober:

  • Patentkali

➢ Fördert die Stärkebildung und damit einen robusten Pflanzenbau für hochwachsende Stauden. Außerdem wird der Wasserhaushalt der Stauden optimal zirkuliert.

Hier der Bestseller bei Amazon:
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 K & S Patentkali 25 kg Universal Gartendünger 8 Bewertungen 28,94 € 28,93 € Zum Shop September bis Oktober:

  • Kaliumsulfat

➢ Fördert die Stärkebildung und damit einen robusten Pflanzenbau hochwachsender Stauden. Zusätzlich wird der Boden verbessert.

Granatapfel entkernen – 2 Varianten

Do, 08/01/2019 - 07:48

Granatäpfel sind super lecker, aber das Entkernen ist mühsam. Hier finden Sie 2 Anleitungen mit Video, wie es einfacher geht.

© SIAATH – Fotolia.comWenn es bei uns draußen kälter wird, haben Granatäpfel wieder Hochsaison. Die kleinen roten Kerne in der Frucht sind süß und lassen sich beispielsweise perfekt zu Ananas kombinieren.

Aber so ein Granatapfel hat es schon in sich. Während die meisten Früchte sich ganz leicht von der Schale lösen lassen, ist das beim Granatapfel oft so eine Sache. Der Saft spritzt und wenn man nicht richtig aufpasst, sieht die Küche anschließend aus wie ein Schlachtfeld und man selbst kommt auch nicht sauber aus der Sache heraus.
Es gilt also eine Technik zu finden, bei dem der Granatapfel sauber in der Schüssel landet ohne dabei ein Küchenchaos anzurichten.

Granatapfel entkernen – Die Vorbereitung

Bevor Sie den Granatapfel zerteilen, sollten Sie ihn eine Weile mit den Händen kneten. Sie können diesen auch auf der Arbeitsplatte von allen Seiten rollen. So lockern sich schon im Vorfeld die Kerne von der Haut und außerdem gewinnen Sie so auch mehr Saft.

Granatapfel entkernen – 2 Techniken

Beim Entkernen haben sich mittlerweile schon mehrere Techniken bewährt. Das Wichtige ist auf jeden Fall, dass es nicht spritzt und man die Kerne weitestgehend unversehrt aus der Schale bekommt. Probieren Sie am besten alle Möglichkeiten aus, um für sich zu entscheiden, welche die bessere ist.

➤ Granatapfel entkernen – Die Klopf-Technik

Jetzt, wo der Granatapfel schön weich geknetet ist, können Sie sich ein Messer schnappen und beginnen. Sie benötigen außerdem eine Schale, worin Sie die Kerne sammeln können.

✽ Schritt 1: Teilen Sie den Granatapfel mit einem scharfen Messer in zwei Teile. Dazu den Granatapfel aber nicht wie beim normalen Apfel komplett durchschneiden, sondern nur den Rand einschneiden. Er lässt sich anschließend ganz leicht durchbrechen.

✽ Schritt 2: Schneiden Sie nun noch zwei weitere Einschnitte pro Hälfte hinein. Vorsichtig, nicht durchschneiden. (Funktioniert auch ohne nochmaliges einschneiden)

✽ Schritt 3: Nun können Sie die rote Frucht über die Schüssel halten und mit einem Holzlöffel auf die Schale des Granatapfels klopfen. Immer mehr Kerne lösen sich und sammeln sich unbeschadet in der Schüssel.

✽ Schritt 4: Zum Schluss einfach noch die weißen Häute entfernen. Diese enthalten Gerbsäure und schmecken sehr bitter.

Dieses Video zeigt die Klopf-Technik noch einmal ganz genau:

➤ Granatapfel entkernen – Die Wasser-Technik

Wer ungern mit einem Kochlöffel auf dem Granatapfel rumklopfen möchte, kann den Granatapfel auch im Wasser entkernen.

Schneiden Sie auch hier wieder den Granatapfel in zwei Hälften. Anschließend eine Schale mit Wasser füllen und eine Hälfte des Apfels hinein legen. Im Wasser lösen Sie jetzt die Kerne aus den Häuten.

Der Vorteil an dieser Methode ist, dass Sie sich und die Küche nicht dreckig machen. Außerdem lassen sich die Kerne im Wasser auch viel leichter entfernen.

Während die Kerne sich am Boden der Schüssel absetzen, schwimmen die Häute auf der Oberfläche und Sie können sie so ganz leicht absammeln.

Hier noch ein kurzes Video dazu:

Melone Nährwerte – das steckt in der Sommerfrucht

Di, 07/30/2019 - 08:03

Wassermelonen sind im Sommer wahre Wasserlieferanten. Aber das ist längst nicht alles. Die Frucht kann auch mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen punkten.

© pavel siamionov – Fotolia.com Je wärmer es draußen wird, desto mehr Menschen schleichen an der Obsttheke im Supermarkt umher. Begeisterte Hobbygärtner und Melonenliebhaber pflanzen sich sogar selber Melonen an. Ob aus dem Supermarkt oder frisch aus dem Garten, Melonen bieten viele Vitamine und Mineralstoffe und gelten besonders im Sommer als wahrer Frischekick.

Inhaltsstoffe von Wassermelonen

Wie der Name schon sagt, besteht die Melone hauptsächlich aus Wasser. Ganze 95 Prozent stecken in einer Melone und somit ist sie trotz ihrer wunderbaren Süße sehr kalorienarm. Nur etwa 24 kcal auf 10 Gramm Wassermelone kommen hier zusammen.

Auch die Kerne sollte man nicht außer Acht lassen, hier verstecken sich wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Eiweiße. Also nicht wegwerfen, sondern runter damit.
table#t32 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t32 thead tr { } table#t32 thead tr th.t32 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t32 thead tr th#t32.start { } table#t32 thead tr th#t32.end { } table#t32 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t32 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t32 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t32 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t32 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } table#t32 tbody tr:hover td { background: none repeat scroll 0 0 #D8DCCF; color: #003D00; } table#t32 tfoot tr { } table#t32 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } NährwertePro 100 Gramm Kalorien30Kohlenhydrate8 Protein0,6Ballaststoffe0,4 MineralstoffeNatrium1 mg Kalium112 mgMagnesium 10 mg Calcium7 mgVitamine Vitamin A50 IU (internationale Einheit)Vitamin C9,6 mg

Stauden pflanzen Ton in Ton – was passt zusammen?

So, 07/28/2019 - 06:58

Staudenrabatten Ton in Ton wirken verträumt und edel. Mit zwei und drei Hauptfarben wird ein kontrastreiches Gesamtbild im Staudenbeet erzielt.

© Franz Bogner – Fotolia.com Bei der Gestaltung von Rabatten, spielen die Farben der Stauden eine herausragende Rolle. Sie können den verschiedenen Bereichen im Garten unterschiedliche Stimmungen verleihen. Ton in Ton Pflanzungen üben dabei einen besonderen Reiz aus. Verträumt und edel wirken diese. Mit ihrem vorherrschenden Farbton lenken sie die Aufmerksamkeit auf unterschiedlichen Pflanzenstrukturen, verschiedene Blütenstände, Blattformen und -texturen.

Während die verschiedenen Wuchshöhen der Pflanzen der Rabatte eine bemerkenswerte Struktur verleihen, können auch Ton in Ton Pflanzungen großblumiger Stauden mit annäherndem Wuchs, Blühbeginn und – dauer das Gesamtbild einer Staudenrabatte bestimmen. Übrigens vervollkommnen Stauden auch Rosenanlagen in der Ton in Ton Gestaltung. Stauden gelten eher als pflegeleicht. Und dennoch stellen sie hohe Ansprüche an den Boden und eine sorgfältige Pflanzung.

Gute Bodenbearbeitung – blühfreudige Stauden

Stauden sollen über viele Jahre im Boden verbringen und den Hobbygärtner mit gesundem Wachstum und einer herausragenden Blüte erfreuen. Daher ist es wichtig, den Boden für die Staudenrabatte gründlich vorzubereiten.

➢ Der Griff zur Grabegabel ist unabdingbar
  • Gründlich den Boden mit der Grabegabel bis zu einer Stichtiefe (ca. 25 cm) umgraben
  • Unkraut entfernen – besondere Sorgfalt gilt den Wurzelunkräutern.
  • Beim Auflockern des Bodens wird Kompost und verrotteter Mist untergearbeitet. Schwere und verdichtete Böden werden mit Sand durchlässiger. Dadurch wird Staunässe vermieden.
  • Steine sind bei der Bodenbearbeitung auszusammeln.
  • Locker und feinkrümelig sollte der Boden nach seiner Bearbeitung sein.
Ton in Ton aber nicht eintönig

Das Spiel zwischen einer Hauptfarbe und deren feinen Farbnuancen wirkt auf der Staudenrabatte oft monoton. Schon eine gut gewählte Kombination von Stauden unterschiedlicher Pflanzenhöhe, Blütenform und Blatttextur bringt Dynamik und Kontrast ins Beet. Kontrastreicher und somit belebender wirken beispielsweise Rabatten mit zwei und drei Hauptfarben.
table#t56 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCCCCC;border-right: 1px solid #FFFFFF;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t56 thead tr { } table#t56 thead tr th.t56 { color: #FFFFFF; background: #007000; background: -moz-linear-gradient(top, #007000 0%, #008900 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#007000), color-stop(100%,#008900)); background: -webkit-linear-gradient(top, #007000 0%,#008900 100%); background: -o-linear-gradient(top, #007000 0%,#008900 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #007000 0%,#008900 100%); background: linear-gradient(to bottom, #007000 0%,#008900 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#007000", endColorstr="#008900",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #FFFFFF; } table#t56 thead tr th#t56.start { } table#t56 thead tr th#t56.end { } table#t56 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t56 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t56 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #FFFFFF; text-align: left; vertical-align: top; } table#t56 tbody tr td#n1 { width: 10%; }table#t56 tbody tr td#n2 { width: 15%; }table#t56 tbody tr td#n3 { width: 65%; } table#t56 tbody tr:hover td { } table#t56 tfoot tr { } table#t56 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#007000), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #FFFFFF; } KontrasteFarbtöneBeispiele im Bild schwach

mittel
stark
Stauden Ton in Ton auf welchem Standort?

Die Wahl der Stauden für den jeweiligen Standort ist schon eine kleine Herausforderung. Für einen Schattengarten im Wechselspiel zwischen Licht und Schatten eignen sich vor allem helle Farbtöne. Auf sonnigen Standorten kommen Stauden mit kräftigeren Farben und Farbnuancen zur Geltung.
table#t55 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t55 thead tr { } table#t55 thead tr th.t55 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t55 thead tr th#t55.start { } table#t55 thead tr th#t55.end { } table#t55 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t55 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t55 tbody tr td#n1 { width: 10%; }table#t55 tbody tr td#n2 { width: 25%; }table#t55 tbody tr td#n3 { width: 65%; } table#t55 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } table#t55 tbody tr:hover td { background: none repeat scroll 0 0 #D8DCCF; color: #003D00; } table#t55 tfoot tr { } table#t55 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } StandortFarbtöneMögliche Stauden - Beispiele
schattig

  • helles Rot
  • helles Orange
  • helles Blau
  • Grüntöne
  • Prachtspiere, Bergenie
  • Bergenie, Elfenblume, Purpurglöckchen
  • Herbstalpenveilchen, Storchenschnabel, Eisenhut
  • Tafelblatt, Funkie, Kaukasusvergissmeinnicht

halbschattig bis schattig
  • Weiß
  • Gelb
  • Grün
  • Weiße Waldglöckchenblume, Weißer Eisenhut. Wald-Geißbart
  • Gelbe Akelei, Frauenmantel, Gelbgrünblättrige Funkie
  • Grünweiße Segge, Grüngelb-laubiges Purpurglöckchen. Nieswurz

    • sonnig
      • Rot
      • Orange
      • Gelb
      • Blau
      • Violett
      • Rotviolette Raublatt-Aster, Rote Edelpfingstrose, Japanisches Blutgras
      • Orange Scharfgarbe, Orange Fackellilie, Orangener Sonnenhut
      • Gelber Sonnenhut, Goldköpfchen, Großer Schuppenkopf
      • Knäulglockenblume, Kugeldiestel, Enzian, Lavendel
      • Prachtscharte, Pechnelke

Rosen richtig gießen

Fr, 07/26/2019 - 08:45

Rosen reagieren empfindlich auf Trockenheit, sie brauchen ausreichend Bodenfeuchtigkeit.Deshalb hier unsere Tipps, wie und wann Sie Rosen am besten gießen.

© masterq – Fotolia.comDie Rose benötigt ein hohes Maß an Pflege, um sich als Königin der Blumen voll ins Bild zu setzen. Neben ihrer reizvoll leuchtenden Blüte besticht die Pflanze aber auch mit einem kräftigen und buschigen Pflanzenaufbau sowie mit gesundem, sattfarbendem Laub. Das ist eine große Leistung, die die Rose vollbringt und ihr enorme Energie abverlangt. Für diese Kraft saugt sie Nährstoffe aus dem Boden auf. Dabei muss die Bodenfeuchtigkeit stimmen. Somit ist es äußerst wichtig, die königliche Pflanze gut und regelmäßig zu gießen. Aber Vorsicht! Zu viel des “Guten” ist ebenso schädlich, wie zu wenig davon. Wir wollen Ihnen hier einige Ratschläge geben, wie Sie Ihre Rosen am besten gießen.

Jüngere Rosen müssen öfter gegossen werden

Wassermangel ist die häufigste Ursache, wenn Pflanzen eingehen. Hiervon ist auch die Rose nicht ausgeschlossen. Betroffen sind vor allem Neuanpflanzungen im Herbst und Frühjahr. Das rührt daher, dass die Wurzelstruktur noch nicht ausreichend entwickelt ist. So können neu gepflanzte Rosen im trocknen, windigen Herbst oder im Winter vertrocknen, aber auch im trockenen und sonnigen Frühjahr. Daher müssen Sie ihre Rosenpflanzung mindesten einmal pro Woche ausdauernd gießen.

Ältere Rosen versorgen sich aus eigener Kraft

Rosen sind Tiefwurzler. Wenn sie einmal auf ihrem Standort gut “Fuß gefasst” haben, dann brauchen Sie die Pflanze nur noch bei starker Trockenheit gießen. Ansonsten versorgen sich Rosen mit der vorhandenen Feuchtigkeit in tieferen Bodenschichten sehr gut selbst.

So gießen Sie Ihre Rosen richtig

Ratsam ist es, Sie nutzen eine Gießkanne zum Wässern Ihrer Rose. Mit ihr gießen Sie den Wurzelbereich um die Pflanze herum. Dabei ist es wichtig, dass das Wasser allmählich versickert und nicht weg rinnt. Legen Sie deshalb Pausen ein. Ihr Ziel sollte es sein, die Erde etwa 50cm tief zu durchfeuchten. Hierfür planen Sie mindestens drei aufeinander folgende Gießvorgänge von insgesamt etwa 10-15 Liter Wasser pro Rosenpflanze ein.

➤ Die beste Zeit zum Rosengießen ist in den frühen bis späten Morgenstunden. Der Pflanze wird so die Möglichkeit gegeben, wieder abzutrocknen falls doch Blätter benetzt wurden.

➤ Wenn Sie ihre Rosen gießen, dann immer in Bodennähe. Benetzen Sie nie die Blätter – Pilzkrankheiten können die Folge sein.

➤ In der Mittagshitze sollten Sie nicht gießen, denn die Pflanzen sind gestresst durch die starke Sonneneinstrahlung. Wassertropfen können die Blätter dann schnell verbrennen.

➤ Weil der Erdboden über Nacht nicht abtrocknet, sollten Rosen auch abends nicht gegossen werden. Sonst verdunstet die Feuchtigkeit und setzt sich auf den Blättern ab. Dieser Feuchtigkeitsfilm auf den Blättern ist ein hervorragender Nährboden für Pilzkrankheiten, wie Sternrußtau, Mehltau oder Rosenrost.

Anzeichen von Trockenschäden

Die Rosen wirken im Wuchs gestaucht und Trockenschäden sind an den Blättern erkennbar. So sind junge Blätter kleiner als normal. Außerdem wirken junge Triebe und Knospen schlapp. Letztlich können ganze Triebe vertrocknen und die Blüte in der Knospe verbrennen.

Papierknöpfchen pflegen – Gießen, Düngen und Krankheiten vorbeugen

Mi, 07/24/2019 - 13:18

Papierknöpfchen sind recht pflegeleicht. Wir zeigen Ihnen, was Sie trotzdem beachten sollten, damit Sie länger Freude an Ihren Pflanzen haben.

© KHBlack – Fotolia.com

Das Papierknöpfchen (Ammobium alatum) ist eine attraktive Sommerblume, welche sich in Steingärten besonders gut macht. Sie können sich an der einjährigen Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse aber auch über die Gartensaison hinaus erfreuen, denn das Papierknöpfchen lässt sich als Trockenblume verwenden und zu attraktiven Sträußen und Gestecken verarbeiten. Dabei benötigen die genügsamen Pflanzen nur wenig Pflegeaufwand. Was es bei der Pflege zu beachten gibt, haben wir nachfolgend zusammengestellt.

Korrektes Gießen

Der Wasserbedarf des Papierknöpfchens ist eher mäßig. Die Pflanze verträgt auch längere trockene Abschnitte. Wird das Gießen einmal vernachlässigt, ist dies weniger tragisch, als es mit der Bewässerung zu übertreiben. Feuchte Böden vertragen die aus Australien stammenden Pflanzen nicht. Hält die Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum an, führt dies zu Staunässe. Die Wurzeln werden angegriffen und die Pflanze beginnt zu faulen.

Besonders betroffen von Staunässe in Folge von Gießfehlern sind Kübelpflanzen. Daher ist bei der Wahl des passenden Pflanzgefäßes darauf zu achten, dass sich im Gefäßboden genügend Abflusslöcher für die Flüssigkeit befinden. Eine Drainage kann zusätzlich vor Staunässe schützen. Hierfür geben Sie einfach Tonscherben oder Kies auf den Gefäßboden, bevor Sie die Pflanze eintopften.

» Tipp: Die Pflanze erst bewässern, wenn das Substrat angetrocknet ist.

Papierknöpfchen gießen:

  • mäßig gießen
  • Erde darf antrocknen
  • Staunässe vermeiden
Richtiges Düngen

Um die Blüte zu fördern, bietet es sich an, das Papierknöpfchen während der Wachstumsperiode hin und wieder mit Dünger zu versorgen. Dabei wird bevorzugt Flüssigdünger für Blühpflanzen verwendet. Dieser lässt sich leicht dosieren und kann einfach dem Gießwasser zugegeben werden.

Wer bei der Pflanzung der Erde Kompost untermischt, versorgt das Papierknöpfchen mit einem organischen Langzeitdünger, welcher die Pflanze über den ganzen Sommer mit Nährstoffen versorgt. Eine zusätzliche Düngung ist dann in der Regel nicht notwendig.

» Achtung: Die Pflanze sollte nicht überdüngt werden. Ist das Nährstoffangebot zu hoch, besteht die Gefahr, dass die Blüten regelrecht auseinander fallen.

Papierknöpfchen Düngen:

  • während der Blütezeit Flüssigdünger verabreichen
  • dem Substrat Kompost untermischen
  • Überdüngung vermeiden
Papierknöpfchen vermehren

Das Papierknöpfchen kann durch Samen vermehrt werden. Samen sind ganzjährig im Handel erhältlich. Sie können sie auch von bestehenden Samen Pflanzen gewinnen. Dann können die Blütenköpfe allerdings nicht als Trockenblume Verwendung finden, bzw. Sie behalten einige Blüten zurück und lassen diese auf- bzw. verblühen.

» Tipp: Sollen die Papierknöpfchen als Trockenblumen verwendet werden, müssen diese geschnitten werden, bevor die Blütenköpfe vollständig geöffnet sind.

Die Samen werden im Haus vorgezogen. Damit kann bereits im März begonnen werden. Hierfür füllen Sie ein Pflanzgefäß mit Anzuchterde und verteilen die Samenkörner darauf. Diese werden mit einer dünnen Erdschicht bedeckt und keimen bei Temperaturen um 15 Grad. Nach den Eisheiligen können Sie die Jungpflanzen ins Freiland setzen.

Pflegemaßnahmen im Überblick table#t306 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t306 thead tr { } table#t306 thead tr th.t306 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t306 thead tr th#t306.start { } table#t306 thead tr th#t306.end { } table#t306 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t306 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t306 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t306 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t306 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t306 tbody tr:hover td { } table#t306 tfoot tr { } table#t306 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeErläuterung Gießen Es wird nur mäßig gegossen. Ein trockener Boden wird besser vertragen als Staunässe. Wird die Pflanze im Kübel gehalten, benötigt sie regelmäßig Wassergaben. Es ist auf eine gute Durchlässigkeit des Pflanzgefäßes zu achten.Düngen Um die Blüte zu fördern, bietet sich die Gabe von Flüssigdünger an. Eine Überdüngung ist zu vermeiden. Schneiden Das Papierknöpfchen muss nicht geschnitten werden.Überwintern Die Pflanze ist einjährig und wird im Herbst entsorgt. Eine Überwinterung ist nicht notwendig. Allein in ihrer Heimat Australien sind die Pflanzen mehrjährig. Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Das Papierknöpfchen wird nur selten von Krankheiten und Schädlingen befallen.

Lassen die Blüten scheinbar grundlos ihre Köpfe hängen, könnte dies einen Befall mit einem Schimmelpilz anzeigen. Sind die Pflanzen von Schimmel befallen, lässt sich dies an einer weißlichen Schicht erkennen, welche die Blätter überzieht. Die Bildung von Schimmelpilzen ist meist auf Pflegefehler zurückzuführen.

» Tipp: Hauptursachen für Schimmelbefall sind eine hohe Luftfeuchtigkeit und ein zu feuchter Standort.

Kann das Gießwasser nicht abfließen, beginnt das Substrat auf Grund der Überwässerung zu schimmeln. Dies tritt besonders häufig in Erscheinung, wenn die Papierknöpfchen im Kübel angepflanzt werden und ihnen nur wenig Substrat zur Verfügung steht. Die Schimmelsporen breiten sich dann rasend schnell aus und überziehen das Substrat und das Pflanzgefäß, einem Netz gleich. Alle befallenen Pflanzenteile sind umgehend zu entfernen. Ist der Schimmelbefall bereits weit fortgeschritten, helfen nur noch chemische Schädlingsbekämpfungsmittel. Dies sollte jedoch gut überlegt werden, denn es handelt sich um eine einjährige Pflanze. Die Entsorgung wäre in diesem Fall wohl umweltgerechter.

Gefahr Mehltau © majuroan – Fotolia.com

Erscheinen die Pflanzen wie mit einem mehlartigen Belag überzogen, hat ein besonders hartnäckiger Schimmelpilz vom Papierknöpfchen Besitz ergriffen. Der Echte Mehltau ist ein “Schönwetterpilz”. Warme Temperaturen in Kombination mit einer hohen Luftfeuchte bieten dem Echten Mehltau den idealen Lebensraum. Ist es über einen längeren Zeitraum trocken, wird dies der Pflanze zwar nicht viel ausmachen, da sich das Papierknöpfchen ohnehin in einem trocknen Boden wohler fühlt als bei anhaltender Feuchtigkeit. Die Blätter haben es jedoch schwer, sich in heißen und trockenen Sommern voll zu entwickeln. Kommt es zu einem Regeneinbruch, finden die Pilzsporen eine ideale Eintrittspforte.

Wird der mehlige Belag sichtbar, sollte der Hobbygärtner sofort handeln, damit sich der Pilz nicht weiter ausbreitet.

Hausmittel gegen Echten Mehltau:
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Milch
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Ackerschachtelhalmbrühe
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Knoblauchsud
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Rainfarntee

Die Tinkturen sollten möglichst an einem trockenen Tag angewendet werden, ansonsten würde der Regen den Wirkstoff schnell wieder abwaschen. Sprühen Sie die Pflanze großzügig ein, bevorzugt auf den von Mehltau befallenen Pflanzenteilen. Mit einer einmaligen Anwendung ist es meist nicht getan. Die Pflanzen sollten mehrmals wöchentlich behandelt werden, bis der charakteristische weiße Belag nicht mehr zu sehen ist.

Wie lässt sich Mehltau vorbeugen?

Wählen Sie einen geschützten Standort, damit die Feuchtigkeit der Pflanze nicht zusetzen kann. Die Papierknöpfchen sollten nicht zu eng gepflanzt werden. Die Pflanze kann sich viel besser entwickeln, wenn ein Pflanzabstand von mindestens 30 Zentimetern eingehalten wird. Weiterhin trocknen die Blätter nach dem Regenguss schneller ab und Mehltau hat keine Chance, besonders, wenn es sich um einen sonnigen Standort handelt.

» Tipp: Kräftige und gesunde Pflanze sind weniger angreifbar für Krankheiten. Sorgen Sie für einen sonnigen Standort, einen lockeren Boden und ausreichend Nährstoffe, ist dies die beste Vorbeugung gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Gründe für vermindertes Wachstum

Erscheinen die Pflanzen klein und mickrig und bilden kaum Blüten aus, kann dies mehrere Ursachen haben. Bei einer zu frühen Aussaat keimen die Samen beispielsweise nur langsam. Daher bietet es sich an, das Papierknöpfchen nicht vor April auszusäen.

Weitere Ursachen für ein vermindertes Wachstum:

  • zu dunkler Stand
  • zu wenig Nährstoffe
  • zu viel Wasser
  • zu wenig Wasser
Achtung beim Trocknen

Nicht nur im Beet ist das Papierknöpfchen gefährdet. Auch wenn die Trockenblumen bereits zu Sträußen oder Gestecken arrangiert sind, kann es vorkommen, dass sich Fäulnis bildet. Sie haben bei der Trocknung nicht genügend Geduld bewiesen. Sind die Blüten nicht komplett ausgetrocknet, werden sie sich nicht über einen längeren Zeitraum halten. Die feuchten Stängel beginnen zu faulen.

Tomaten lagern – 8 clevere Tipps

Mo, 07/22/2019 - 07:07

Tomaten haben im Sommer Hochsaison. Oft wachsen sie schneller nach als man sie essen kann. Die richtige Aufbewahrung entscheidet hier über den Genuss und die Haltbarkeit der köstlichen Tomaten.

© New Africa – Fotolia.com Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. Mittlerweile bekommt man sie ja auch das ganze Jahr über zu kaufen, da sie auch in Treibhäusern angebaut werden. Auch im eigenen Garten werden Tomaten gerne angebaut. In manchen Jahren fällt die Ernte sogar so groß aus, dass man es gar nicht schafft, die Früchte immer gleich zu verarbeiten oder zu verzehren.

Sie können Ihre Tomaten zu Hause lagern, jedoch müssen Sie dabei einige wichtige Dinge beachten. Wenn die Tomaten nämlich falsch gelagert werden, verlieren sie ziemlich schnell ihr Aroma.

Tomaten richtig aufbewahren ➤ Tomaten nicht im Kühlschrank lagern

Viele Gemüsesorten können Sie ohne weiteres im Kühlschrank aufbewahren, einige müssen Sie sogar kühl lagern. Das gilt allerdings nicht für Tomaten, für sie ist der Kühlschrank der komplett falsche Ort der Aufbewahrung.

Hat man wirklich einmal eine zu große Menge an Tomaten gekauft oder geerntet, kann der Kühlschrank im Ausnahmefall als Übergangslösung dienen. Sie sollten die Tomaten dann allerdings zwei Tage vor der geplanten Verwendung wieder aus dem Kühlschrank holen. Bis zum Verzehr können Sie dann ihren Geschmack wieder völlig entfalten.

➤ Tipps für die richtige Lagerung von Tomaten

Der Kühlschrank dient also nur im Notfall als Lösung. Ansonsten werden die Tomaten einfach bei Zimmertemperatur gelagert.

» Tipp 1: Nehmen Sie die Tomaten nach dem Kauf immer gleich aus der Verpackung. Unter der Folie würden Sie schnell anfangen zu schimmeln. Es reicht dabei nicht aus, wenn Sie einfach nur die Schutzfolie entfernen. Die Tomaten müssen auch aus der Kunststoffschale genommen werden, damit sie atmen können.

» Tipp 2: Waschen Sie die Tomaten erst kurz vor dem Verzehr. Andernfalls werden Sie schrumplig und dann schmecken sie lange nicht mehr so lecker wie vorher.

» Tipp 3: Legen Sie die Tomaten am besten in einen Korb oder in eine Schale und stellen Sie diese an einen luftigen, trockenen und etwas dunkleren Platz in der Küche.

» Tipp 4: Achten Sie darauf, dass die Tomaten nie übereinander gestapelt in der Schale liegen. Besser ist es, wenn sie flach ausgebreitet liegen.

» Tipp 5: Eine längere Haltbarkeit erreichen Sie, wenn Sie bei Strauchtomaten das Grün nicht entfernen.

» Tipp 6: Lagern Sie Ihre Tomaten separat von anderen Obst- und Gemüsesorten. Tomaten geben das Gas Ethen ab, das bei anderem Obst und Gemüse zum schnelleren Verderben führen kann.

» Tipp 7: Tomaten können Sie durchaus bis zu einer Woche lagern, ohne dass sie großartig an Qualität und Geschmack verlieren. Sind die Tomaten noch nicht ganz reif, können Sie sie an einer sonnigen Stelle platzieren, damit sie noch etwas nachreifen können. Die Fensterbank wäre für diesen Zweck ideal.

» Tipp 8: Verzehren Sie Tomaten nur im absolut reifen Zustand. Grüne Tomaten enthalten das giftige Solanin, das in großen Mengen sogar tödlich sein kann.

Hibiskus düngen – so geht ‘s

Sa, 07/20/2019 - 07:14

Der Hibiskus braucht ausreichend Nähstoffe für seine Entwicklung. Hier finden Sie Hinweise zum Düngen für die Pflanze im Garten, Zimmer und in der Hecke.

© thayra83 – Fotolia.com Dass sich der Hibiskus kräftig, gesund und blühfreudig entwickelt, daran ist jeden Gartenfreund und Blumenliebhaber gelegen. So nimmt unter den Pflegearbeiten die Düngung eine wichtige Rolle ein. Während der einzelne Hibiskus im Garten eher genügsam ist, so stellen Hibiskus-Hecken aber auch Zimmer- und Kübel-Hibiskus größere Ansprüche bei der Nährstoffversorgung.

Mangelerscheinungen können dazu führen, dass die Blätter des Blütenstrauches ihr sattes Grün verlieren und letztlich abfallen oder die Blütenknospen abwirft. Außerdem wird die Pflanze zunehmend von Schädlingen und Krankheiten befallen, wenn sie mangelhaft “ernährt” wird, deshlab folgen nun unsere Hinweise zum Düngen des Hibiskus.
Hibiskus im Garten

Schon beim Pflanzen des außergewöhnlichen Strauches geben Sie dem Hibiskus für die erste Entwicklungsetappe Proviant mit auf den Weg.

  • Setzen Sie die Jungpflanze in ein Gemisch aus Sand und gut verrottetem Kompost
  • In den Folgejahren greifen Sie im Frühjahr zu einem organischen Dünger, beispielsweise 150 g Rinder- oder Pferdepellet je Quadratmeter. Es enthält alle wichtigen Nähstoffe für ihren exotischen Strauch. Dieser milde Dünger ist zudem langanhaltend und hält den Boden gesund.
  • Letztlich tun Sie noch etwas gutes für das Pflanzengerüst und die Blätter Ihres Gartenhibiskus, wenn Sie den Hibiskus im Herbst mit Patentkali düngen. Das Kali kräftigt den Pflanzenaubau und härtet den Strauch zusätzlich für den Winter ab. Außerdem unterstützt das Magnesium ein gesundes Blattgrün.

Unsere Empfehlung:
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 K & S Patentkali 25 kg Universal Gartendünger 7 Bewertungen 28,94 € 28,93 € Zum Shop 2 Dehner Patentkali, Spezialdünger für Obst, Gemüse... 16 Bewertungen 12,99 € Zum Shop 3 Patentkali / Kalimagnesia 5 kg 5 Bewertungen 14,77 € Zum Shop Hibiskus Hecke düngen © thayra83 – Fotolia.com Vielleicht werden Sie denken: Welchen großen Unterschied gibt es beim Düngen des Hibiskus in der Hecke zu dem im Garten stehenden Strauch? Nun es gibt keine großen, dafür aber kleine, feine Unterschiede.

  • Eine Mischung aus Sand und Kompost gibt dem Hibiskus bei der Heckenpflanzung zunächst genügend Nahrung für eine gedeihliche Entwicklung. Sie “füttern” Ihre Blütenstrauchhecke danach alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger bis August. Und wichtig ist es, den Boden regelmäßig feucht zu halten, so sind die Nähstoffe für die Pflanze gut zugänglich.
  • Wird der Hibiskus als Hecke gepflanzt, dann müssen Sie mit einem höheren Nähstoffbedarf rechnen. Denn immerhin stehen mehrere Pflanzen auf engem Raum. In den Folgejahren können Sie Ihre Hecke mit einem organischen Langzeitdünger düngen (im Frühjahr). Zu empfehlen sind dafür etwa 180 bis 200 Gramm Rinder- oder Pferdepellet je Quadratmeter. Zusätzlich mulchen Sie den Boden, dadurch hält die Feuchtigkeit in der Erde länger.
  • Im Spätsommer sollten Sie zudem noch zum Patentkali greifen. Dieser stärkt die Hecke zusätzlich für den Winter und schützt den Hibiskus im darauf folgenden Jahr zusätzlich gegen Schädlings- und Krankheitsbefall.
Zimmer- und Kübel-Hibiskus düngen © severga – Fotolia.com Große trichterförmige Blüten und gesundes Blattwerk ziehen die Blicke auf den Zimmer- und Kübel-Hibiskus magisch an. Das spricht dafür, dass die Pflanze vom Blumenfreund fürsorglich gepflegt und gut gedüngt wurde.

  • Wenn Sie ihren Hibiskus im Topf von März bis September wöchentlich mit einem speziellen Flüssigdünger versorgen, dann wird der bewundernswerte Erfolg nicht ausbleiben. Halten Sie sich aber an die Dosierungshinweise des Düngemittelherstellers.
  • Von Anfang Oktober bis Ende Februar, also während der Ruhephase, wird der Hibiskus einmal im Monat gedüngt.

Zum Schluss noch der Hinweis: Die Nähstoffe des Flüssigdüngers sind für die Pflanze schnell verfügbar. Halten Sie sich deshalb beim Düngen unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers. Wenn Sie Ihren Hibiskus überdüngen, kann es das “Aus” für diese prachtvolle Pflanze bedeuten.

Pool im Garten aufstellen – Tipps zu Standort und Untergrund

Fr, 07/19/2019 - 11:59

Wer einen Pool im Garten aufstellen möchte, muss vor allem für einen ebenen Untergrund sorgen. Mein Ratgeber erklärt, warum das so wichtig ist.

© Maksim Kostenko – Fotolia.com

Temperaturen von deutlich über 30 Grad sind in Deutschland zwar nicht die Regel, können uns aber mächtig ins Schwitzen bringen. Wie der Juni 2019 zeigte, sind auch bei uns klimatische Verhältnisse möglich, wie wir sie eigentlich nur aus dem Mittelmeerraum kennen.

Wer einen Garten hat, oder ein entsprechend großes Grundstück, der spielt deshalb über kurz oder lang mit dem Gedanken, einen Pool aufzustellen. Doch bevor der Badespaß losgehen kann, sind einige Überlegungen notwendig. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dass überstürztes Handeln hier fehl am Platze ist, denn wenn der Pool einmal steht, kann er gar nicht oder nur mit viel Aufwand wieder umgestellt werden.

Damit Sie sich im Nachhinein nicht ärgern müssen, weil der Standort der falsche war, oder die Poolgröße oder -form doch nicht passend, habe ich mich zu diesem Ratgeber entschlossen und werde Ihnen mit meinen Tipps (hoffentlich) negative Erfahrungen ersparen.

Der richtige Standort

Zunächst möchte ich klarstellen, dass sich meine Tipps auf das Aufstellen von aufblasbaren Familienpools (Quick up) oder den immer beliebter werdenden Frame Pools (Pool mit festem Rahmen) beziehen. Wer sich einen Pool selber bauen will, muss mehr und andere Kriterien beachten.

Um den richtigen Standort für den Gartenpool zu finden, sollten Sie sich diese 5 Fragen beantworten:

  1. Wie groß darf mein Pool maximal sein, dass er im Garten Platz findet?
  2. Möchte ich einen sonnigen oder schattigen Standort?
  3. Je mehr Sonne Ihr Pool bekommt, desto schneller heizt sich das Wasser auf.

  4. Schadet der Pool meinen Pflanzen und Sträuchern in der Umgebung?
  5. Ist der Wasseranschluss nah genug und/oder ist der Gartenschlauch lang genug?
  6. Kann der Pool auf einer gepflasterten oder gefliesten Fläche aufgestellt werden?

Letzteres schont den Rasen, denn wer seinen Pool auf der Grünfläche positioniert, muss sich darüber im Klaren sein, dass der Rasen darunter Schaden nimmt.

➔ Sichtschutz für den Pool Schutz vor neugierigen Blicken – © Chris Tefme – Fotolia.com Ihre Privatsphäre ist Ihnen heilig? Dann ist es wichtig, den Pool vor neugierigen Blicken zu schützen. Im besten Fall steht Ihr neues Badeparadies hinter einer blickdichten Hecke, dann ist das Problem fast schon gelöst. Ist das nicht der Fall, sollten Sie sich um einen geeigneten Sichtschutz kümmern, denn mal unter uns gesagt, auch nicht jeder Nachbar ist scharf darauf, Ihnen beim Planschen zuschauen.

Für die Zukunft kommt vielleicht das Anpflanzen einer Hecke in Frage. Hier kann ich die Glanzmispel empfehlen. Der immergrüne Strauch ist schnellwachsend, hat aber auch den Nachteil, dass er mindestens alle zwei Jahre geschnitten werden muss.

Wer nicht warten will oder kann, bis die Hecke entsprechend hoch gewachsen ist, greift auf die „nicht natürliche Variante“ zurück. Gemeint sind Sichtschutzelemente aus Weidengeflecht oder Holz, die es wirklich in allen Größen und Formen gibt und die auch schnell aufgebaut sind. Aber auch ein Sichtschutzzaun aus Kunststoff ist optisch sehr ansprechend und vor allem praktisch, denn das Material bietet den Vorteil, dass es langlebiger ist und Ihnen die jährliche Holzpflege somit erspart bleibt.

Der perfekte Untergrund

Standort und Sichtschutz sind geklärt, nun geht es an den Untergrund für den Pool. Dieser sollte so waagerecht wie möglich sein, denn jeder Zentimeter Gefälle wirkt sich auf den Wasserpegel Ihres Pools aus. Diesen Punkt bedenken Sie am besten schon bei der Auswahl des Standortes in Ihrem Garten.

➔ Pool Untergrund begradigen © Tina Hankins – Fotolia.com Eine komplett ebene Fläche haben wohl die wenigsten bereits vorliegen. Deshalb mein Rat: Begradigen Sie den Untergrund!

  • Möglichkeit 1
    Sie füllen Löcher und Unebenheiten mit gesiebtem Kies oder Gartenerde auf.
  • Möglichkeit 2
    Sie tragen die oberste Erdschicht oder Grasnarbe komplett ab – nutzen Sie eine Richtlatte oder Wasserwaage.

Der „neue“ Untergrund für Ihren Pool muss frei von Ästen oder Steinen sein. Selbst das kleinste Steinchen kann Ihrem Pool „gefährlich“ werden und ein Loch in die Poolwand oder den Poolboden stechen.

Soll der Pool jedes Jahr an der gleichen Stelle stehen, lohnt es sich, diese Fläche zu pflastern oder zu fliesen. ➔ Schutzschicht unter den Pool legen Vlies schützt den Boden des Pools – © gartentipps.com Ist der Untergrund eben und glatt, legen Sie eine Schutzplane aus oder verwenden Sie ein Bodenvlies. Das verhindert, dass sich unter dem Pool Unkraut breit macht und schützt das Material am Boden gegen eventuelle Druckstellen, die dem Kunststoff auf Dauer schaden.

Pool aufstellen – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Den gibt es nicht, denn jeder hat andere Vorlieben! Es versteht sich wohl von selbst, dass ein Pool im Garten nicht in den Wintermonaten aufgestellt wird. Als kleiner Richtwert kann der Mai angesehen werden, wenn die Witterung es zulässt. Warten Sie am besten die Eisheiligen ab, danach soll es bekanntlich ja keinen Frost mehr geben.

Hibiskus vermehren mit Stecklingen

Do, 07/18/2019 - 06:23

Hibiskuspflanzen für eine Hecke kaufen, das kann teuer werden. Wer seinen Hibiskus mit Stecklingen vermehrt, schont den Geldbeutel.

© ClaraNila – Fotolia.comHibiskus-Hecken und Südeuropa gehören zusammen, wie beispielsweise Weinberge zu Rhein und Mosel. Doch auch der winterharte Hibuskus gedeiht hier in Mitteleuropa als  Hecke hervorragend. Allerdings sind dafür schon einige Pflanzen vonnöten und das kann ins Geld gehen, wenn der Hobbygärtner dafür die Jungpflanzen aus der Gärtnerei holt. Immerhin werden zwei Pflanzen je Meter Hecke gebraucht.

Wer seinen Geldbeutel schonen will, der zieht sich selbst aus Stecklingen die erforderlichen Pflänzchen für den exotisch blühenden Sichtschutz heran. Wie Sie das am besten anpacken, das wollen wir Ihnen hier aufzeigen.

Hibiskus Stecklinge wurzeln am besten im Sommer

Für Ihre Stecklinge schneiden Sie im Sommer Triebe von Ihrem Hibiskus ab. Denn während der warmen Jahreszeit, von Mai bis Juli, wurzeln die Stecklinge am besten. Außerdem steckt der Hibiskus zu dieser Zeit in einer optimalen Einwicklungsphase. Folgende Schritte empfehlen wir Ihnen:

Die Stecklinge von Ihrem Hibiskus sollten etwa 12 Zentimeter lang sein. Wählen daher lange, neue und gesunde Triebe aus. Diese schneiden Sie dann schräg – in einem Winkel von 45 Grad – ab. Achten Sie darauf, dass die Triebe kräftig, weich und grün sind. Verwenden Sie dafür unbedingt neue diesjährige Triebe. Nun entfernen Sie noch die unteren Blätter Ihrer geschnittenen Stecklinge.

Anschließend tauchen Sie die Stecklinge mit der Schnittstelle in Bewurzelungshormone ein (hier zu beziehen) oder bedecken diese mit Bewurzelungspulver. Es liegt jetzt in Ihrer Entscheidung, wie Ihre Hibiskus-Stecklinge bewurzeln sollen: in Komposterde oder in Wasser.

Hibiskus Stecklinge bewurzeln in Komposterde

1Haben Sie sich für die Bewurzelung in Komposterde entschieden? Dann setzen Sie die Stecklinge zirka 4 bis 5 Zentimeter tief in einen Topf, gefüllt mit feuchter Komposterde. Daraufhin bedecken Sie den Topf mit einem Plastikbeutel oder einer über Kopf gestellten, klaren Plastikflasche, von der Sie den Flaschenhals abgeschnitten haben. Darunter entwickelt sich ein Mikroklima, das sich hervorragend auf die Bewurzelung der Stecklinge auswirkt. Wenn Sie einen Plastikbeutel nutzen, dann achten Sie darauf, dass er die Setzlinge nicht berührt.

Nun halten Sie die eingetopften Setzlinge regelmäßig feucht und stellen Sie diese nicht direkt in die Sonne. Nach etwa einem bis zwei Monaten haben die Stecklinge Wurzeln geschlagen.

Hibiskus Stecklinge bewurzeln in Wasser

2Wenn Sie Ihre Stecklinge im Wasser bewurzeln, dann können Sie gut beobachten, wie sich die Wurzeln allmählich entwickeln. Zunächst füllen Sie ein Glas mit Wasser bis zu einem Wasserstand von 5 Zentimetern. Anschließend stellen Sie einen Setzling hinein und platzieren das Glas an einen hellen Ort. Vermeiden Sie allerdings direkte Sonne. Nun stülpen Sie eine Plastiktüte über das Glas und besprühen den Steckling einmal täglich mit Wasser.

Wichtig ist hierbei, dass jeder Steckling in ein seperates Glas gesetzt wird. So vermeiden Sie, dass sich ein Bakterienstamm unter den Setzlingen entwickeln kann.

Ratsam ist es, alle 2 bis 3 Tage das Wasser zu wechseln, solange die Stecklinge bis zum Pflanzen wurzeln. Nutzen Sie, wenn möglich, Regenwasser dafür. Wenn nicht vorhanden, können Sie auch Leitungswasser verwenden. Das sollte aber mindesten 24 Stunden in einem Eimer abstehen, damit sich das Chlor abbauen kann.

Sobald die neuen Wurzeln 3 bis 5 Zentimeter lang sind, können Sie die Setzlinge in feuchten Kompost setzen. Für ein paar Monate sollten sie nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. So können sich die Wurzeln optimal entwickeln.

Stecklinge bei Hitze vermehren – Tipps & Tricks

Di, 07/16/2019 - 06:22

Die Stecklingsvermehrung erfreut sich bei Gärtnern großer Beliebtheit. Auch bei großer Hitze kann diese funktionieren, wenn man gewisse Dinge beachtet.

© Marlon Bönisch – Fotolia.com Die Vermehrung einer Pflanze durch Stecklinge ist bei den meisten Gärtnern mittlerweile sehr beliebt. Das liegt daran, dass sich Abkömmlinge der Mutterpflanze aus den Stecklingen deutlich schneller und kräftiger heranziehen lassen, als aus Samen oder Wurzelteilen. Die Pflanze muss nicht erst keimen und sich mit den Jahren stärken, sondern kann oft mit dem Steckling im selben Jahr nach draußen gepflanzt oder gar dort vermehrt werden. Die meisten Gärtner nehmen die Vermehrung im Sommer vor. Doch was ist zu tun, wenn es Hitze zu verzeichnen gibt – wachsen die Stecklinge dann überhaupt?

Stecklinge gewinnen und pflanzen

Bei Stecklingen handelt es sich im Grunde um Triebe, die von der ausgewählten Mutterpflanze abgetrennt wurden. Diese können zwar Blätter ausgebildet haben, werden aber nur abgeschnitten, wenn sie keine Blüten oder Knospen aufweisen. Der Trieb wird in der Regel so abgetrennt, dass er eine Länge von etwa 15cm aufweist und anschließend in einem Topf oder direkt im Garten weiter herangezogen, sodass er selbst zu einer stattlichen Pflanze heranwachsen kann. Dabei schneiden die meisten Gärtner Triebe noch im Frühjahr oder frühen Sommer ab – dies ist jedoch von der Pflanzenart abhängig – und pflanzen diese dann in Anzuchterde an einen geeigneten Standort im Garten ein.

Durch regelmäßiges Bewässern wird dem Steckling zum Ausbilden eigener Wurzeln verholfen, sodass schon bald eine starke Jungpflanze aus dem Trieb entsteht. Mit etwas Glück reicht diese Wurzelbildung aus, damit der Steckling den kommenden Winter überdauern und im Frühling wieder ergrünen kann. Wem das zu riskant ist, der kann den Trieb aber auch im Topf mit Anzuchterde heranziehen und vor dem Winter ins Haus bringen. Dann gilt es allerdings, diesen im späten Frühling ins Freie zu pflanzen, damit der Steckling sich ausreichend auf den nächsten Winter vorbereiten kann.

Was passiert mit Stecklingen bei zu großer Hitze?

Entsteht im Sommer eine trockene und sehr heiße Phase, kann es Ihnen trotz Gießen passieren, dass der junge Trieb oder Steckling schnell austrocknet und seine frisch gebildeten Wurzeln ebenfalls vertrocknen. Wird der höhere Wasserbedarf nicht ausreichend gedeckt oder den Trockenperioden vorgebeugt, kann der Erfolg der Pflanzenvermehrung zunichte gemacht werden. Gleichzeitig kann ein zu heißer Standort dafür sorgen, dass das junge Pflänzchen an den nicht verholzten Flächen Sonnenbrand bekommt und verkümmert. Doch Hitze ist längst nicht der einzige Faktor, den ein junger Steckling nicht allzu gut verträgt. So kann auch Staunässe für dessen Absterben durch Faulen der Wurzeln verantwortlich sein, sowie ein ungeeigneter Standort oder unpassendes Substrat diesem schaden.

Absterben der Stecklinge bei Hitze vermeiden

Befindet sich der Steckling oder junge Trieb in einem Pflanzkübel oder Blumentopf, kann er an einen etwas schattigeren und damit kühleren Standort ohne Mittagssonne gestellt werden. Wurde der Steckling bereits in den Garten gepflanzt, ist das Umsetzen etwas schwieriger, in schwerwiegenden Fällen aber dennoch lohnenswert. Bestenfalls hält man vor dem Pflanzen des Stecklings Ausschau nach einem passenden Standort, der nicht zu sonnig, aber auch nicht nur von Schatten umgeben ist. So verhindert man, dass die Erde um den Steckling herum zu trocken wird und dessen Wurzeln austrocknen.

Richtig gießen bei Hitze

Während großer Hitze ist das Gießen mit Bedacht vorzunehmen. So sollte es keinesfalls mittags oder nachmittags erfolgen, da die Pflanze durch Wasserspritzer noch schneller Sonnenbrand bekommt – die Wassertropfen verhalten sich bei Sonneneinstrahlung ähnlich wie Lupen und verstärken diese daher. Bestenfalls gießt man also morgens und abends, um diesen Lupen-Effekt von vorne herein zu vermeiden.

Ebenso wichtig ist die Menge des Wassers: Bei Hitze darf sie durchaus großzügiger ausfallen, sodass die Feuchtigkeit die starke Trockenheit bekämpfen kann. Trotz Hitze sollte aber nicht zu viel gegossen werden, sonst entsteht Staunässe.
Fingerprobe des Bodens machen: Ist dieser noch leicht feucht bis mäßig angetrocknet, ist alles in Ordnung. Erscheint er aber schon sehr trocken, sollte man möglichst den Boden anfeuchten, ohne dabei die Pflanze mit Wasser zu benetzen.

Hilfreiche Mittel für Stecklinge bei Hitze

Merkt man, dass der Boden um den Steckling herum in der warmen Zeit schnell austrocknet, kann man den Wurzeln mit Hilfe von Mulch einen kleinen Vorteil verschaffen. Die Schicht aus Mulch speichert Feuchtigkeit und hilft auch dabei, diese im Boden länger zu halten – ebenso wie Nährstoffe. Die Mulchschicht kann also Trockenheit etwas begrenzen und ausgleichen, sodass das regelmäßige Gießen trotz starker Hitze ausreichen kann.

Auch kann es bei einem sich in der direkten Sonne befindlichen Steckling helfen, ein kleines Sonnensegel zu spannen. Dieses liefert nicht nur Schatten, sondern schwächt die Hitze auch ein wenig ab und verhindert einen Sonnenbrand.

Dies ist für den Steckling bei Hitze hilfreich

✓ Gießen nur am Morgen oder Abend
✓ regelmäßig auf Trockenheit des Bodens prüfen
✓ eventuell eine Mulchschicht anlegen
✓ ein kleines Sonnensegel aufstellen
✓ von Anfang an einen halbschattigen Standort mit durchlässigem Boden auswählen

Dies schadet dem Steckling bei Hitze

✗ Bewässern am Mittag, sodass ein Lupen-Effekt entstehen könnte
✗ direkter sonniger Standort in der Mittagszeit

Hasenglöckchen vermehren – 2 Möglichkeiten mit Anleitung

So, 07/14/2019 - 06:17

Hasenglöckchen vermehren sich von selbst. Wir erklären Ihnen, wie Sie die natürliche Vermehrung eindämmen und das Hasenglöckchen kontrolliert vermehren können.

© Wiltrud – Fotolia.com

Wer einen strahlenden Frühlingsboten für seinen Garten sucht, der mit seiner Blüte die wärmeren Jahreszeiten eröffnet und dabei durch schöne Farben und ein blühendes, sattes Grün verzückt, setzt oftmals auf das Hasenglöckchen (Hyacinthoides). Die bis zu 40cm hoch wachsende Pflanze ist neben der Tulpe oder Narzisse als Frühlingsbote sehr beliebt und zeichnet sich unter anderem durch die glockenförmigen Blütenansammlungen aus, die große Grasflächen im Garten bedecken können. Wer diese Pflanze mag und sie wegen ihrer pflegeleichten Eigenschaften in noch mehr Zonen des Gartens halten möchte, kann diese ganz einfach vermehren – wie das geht, möchten wir in den folgenden Absätzen beschreiben.

Hasenglöckhen – wichtige Eigenschaften

Obwohl das Hasenglöckchen recht niedlich und zierlich wirkt, ist die Pflanze durchaus ein wenig gemein: Denn sie kann die Haut bei Berührung oder beispielsweise dem Abtrennen der Blüten reizen und irritieren, als würde man allergisch auf das Gewächs reagieren. Das liegt an den teilweise sogar giftigen Inhaltsstoffen der Pflanze, die beim Verzehr sogar für Erbrechen, Schwindel und Krämpfe sorgen können und daher keineswegs essbar sind. Obwohl das Hasenglöckchen eine sehr pflegeleichte Pflanze darstellt, muss bei der Pflege so manches beachtet werden – beispielsweise, dass eine lange Trockenheit der Zwiebel, der Pflanze gar nicht gut bekommt.

Weitere Fakten über das Hasenglöckchen
  • Blüten können rosa, blau oder weiß gefärbt sein
  • die Pflanze duftet während der Blüte sehr zart und frisch
  • es handelt sich hierbei um ein Krautgewächs mit dünnen langen Blättern, die spitz zulaufen
  • wird idealerweise im Herbst gepflanzt
  • kann sowohl im Blumentopf, als auch im Garten gehalten werden
  • sehnt sich nach viel Licht, aber keiner starken Sonne
  • Boden sollte feucht sein, aber nicht zu nass
  • Pflanze gedeiht unter Holzgewächsen besonders gut

Das Gute an der Pflanze ist, dass sie weder Dünger benötigt, noch geschnitten oder auf besondere Weise überwintert werden muss – der Gärtner hat also recht wenig Arbeit mit ihr. So reichen ihr beispielsweise die Blätter der letzten Blütezeit aus, um im nächsten Frühling ausreichend Nährstoffe zum Wachsen zu erhalten – Dünger kann daher komplett weggelassen oder nur in Form von Kompost zugegeben werden.

Hasenglöckchen vermehren

Eigentlich denken Besitzer des Hasenglöckchens eher weniger an das eigenhändige Vermehren der Pflanze – und das hat auch einen guten Grund. Denn wer sie schon einige Jahre beobachtet und gepflegt hat, weiß, dass sich das Hasenglöckchen sehr gut von alleine vermehrt und bei idealen Bedingungen oft sogar so stark ausbreitet, dass Gärtner sie darin eher stoppen wollen. Dies schafft die Pflanze durch ihre Kapselfrüchte, die die Samen des Gewächses darstellen. Ist die Blüte beendet, verteilen sich die Samen sehr leicht in der Umgebung und gedeihen im nächsten Frühling sehr schnell. Es kann dadurch also passieren, dass das Hasenglöckchen ganze Rasenbereiche oder Teile des Gartens einnimmt, obwohl das so vielleicht gar nicht geplant war.

Möchte man diese rasante und recht unkontrollierte Vermehrung verhindern, sollte man die Blüten der Pflanze nach der Blütezeit rechtzeitig abtrennen. So verteilen sich die Samen nicht, sodass sich die Pflanze nur noch über Tochterzwiebeln vermehren kann. Dieser Vorgang läuft aber längst nicht so rasant ab und betrifft nur den Platz unmittelbar neben der Mutterpflanze – während die Samen sich theoretisch im gesamten Garten verteilen können, wenn die Bedingungen günstig sind.

Hasenglöckchen selbst vermehren

Möchte man das Hasenglöckchen an geplanten Standorten vermehren und in diversen Gartenbereichen ausbreiten, lässt sich dies auf zwei Wegen erledigen:

  1. Aussaat der gesammelten oder gekauften Samen
  2. Vermehren durch Teilung der Zwiebeln

In beiden Fällen gilt, dass die Aussaat im Herbst oder zumindest dem späten Sommer erfolgen sollte, damit die Pflanze im Frühjahr wachsen und gedeihen kann. Wissen sollte man aber, dass das Blühen der Pflanzen oft erst nach dem zweiten oder dritten Jahr des Wachstums beginnt, sodass man im ersten Frühling noch nicht mit Blüten und dem zarten Duft der Pflanze rechnen kann.

❶ Hasenglöckchen vermehren durch Samen

Hat man Samen des Hasenglöckchens gesammelt bzw. gekauft, können diese direkt im Garten ausgesät werden. Dies geschieht bestenfalls im Herbst, da sie dann einer Kälteperiode ausgesetzt sind, die das Wachstum im Frühling erst ermöglichen kann. Bedingung für die erfolgreiche Vermehrung ist, dass sich die Samen an ihrem Ort der Aussaat sehr wohl fühlen. Hier sollte es hell und feucht sein, aber nicht zu nass und heiß. Daher lohnt es sich meist, die Samen dort auszustreuen, wo sich Hecken oder andere Gehölze befinden und die Samen auch ein wenig Schatten erhalten.

❷ Hasenglöckchen vermehren durch Teilung

Mit der Zeit entwickeln die Zwiebeln der Hasenglöckchen Tochterzwiebeln, die direkt an der Mutterpflanze wachsen und gedeihen. Möchte man das Hasenglöckchen vermehren, indem man es teilt, gilt es, die Zwiebeln zu trennen. Dies geschieht bestenfalls im Herbst, wenn das Laub der Pflanze bereits gelb gefärbt und verwelkt ist. Die Pflanze ist zunächst im Gesamten aus dem Boden zu graben und dann vorsichtig herauszuheben. Hierbei trägt man besser Handschuhe, um sich vor diversen Reizungen der Pflanze auf der Haut zu schützen und deren Stoffe nicht aus Versehen zu den Schleimhäuten, wie der Nase, zu übertragen. Man trennt Mutter- und Trochterzwiebel mit einem scharfen Messer voneinander und pflanzt beide danach wieder ein. Die Tochterpflanze ist nun genauso zu behandeln, wie man die bereits erwachsenen Hasenglöckchen ohnehin schon pflegt.

Wenn man das Hasenglöckchen durch Teilung vermehren möchte, sollte man sich bereits beim Pflanzen der Muttergewächse darauf konzentrieren, diese dort zu pflanzen, wo die Zwiebel sich ungestört entwickeln kann. Der Boden sollte also größtenteils in Ruhe gelassen werden und die Pflanze eher für sich sein, um Tochterzwiebeln überhaupt erst auszubilden.
table#t341 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t341 thead tr { } table#t341 thead tr th.t341 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t341 thead tr th#t341.start { } table#t341 thead tr th#t341.end { } table#t341 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t341 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FEFEFE; } table#t341 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t341 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t341 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t341 tbody tr:hover td { } table#t341 tfoot tr { } table#t341 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } VorteileNachteile

  • man kann die Ausbreitungsorte und –Dichte kontrollieren und nach dem eigenen Bedarf gestalten
  • das Vermehren der Pflanze ist nicht schwer
  • das Hasenglöckchen vermehrt sich in der Regel unter optimalen Bedingungen durch Samen von selbst – und das sehr schnell und radikal
  • Aussaat der Samen nach Belieben funktioniert nur, wenn diese einen eigenen Ort erhalten, an dem sie sich wohlfühlen
  • möchte man die Vermehrung kontrollieren und selbst ausführen, müssen die Blüten der Pflanze nach der Blütezeit abgeschnitten werden

Schwarznussbaum pflanzen – Anforderung an Boden und Standort

Fr, 07/12/2019 - 09:58

Wer sich für einen Schwarznussbaum in seinem Garten entscheidet, muss einiges beachten. Besonders der Standort und die Bodenbeschaffenheit sind ausschlaggebend.

© Juan Aunión – Fotolia.com

Hat man viel Platz in seinem Garten oder auf dem eigenen Grundstück und möchte man dort einen Baum pflanzen, greift man oft auf eher selten vorkommende und als besonders teuer geltende Bäume zurück, wenn man nach etwas ganz Besonderem sucht. Doch gerade solche Bäume erweisen sich häufig auch als sehr anspruchsvoll, was den Standort und das Einpflanzen, sowie die Aufzucht betrifft. Schließlich gibt es einen guten Grund dafür, dass sie in unseren Gärten nicht so oft vorkommen. Auch der Schwarznussbaum (bot. Juglans nigra) gehört in zu diesen Pflanzen. Zwar ist weder seine Anschaffung noch seine Aufzucht unmöglich oder extrem schwierig, es kann aber etwas mehr Recherche und Mühe erfordern. Welche Bedingungen für diesen Baum ideal sind und wie man beim Pflanzen vorgeht, vermitteln wir Ihnen nachfolgend.

Infos rund um den Schwarznussbaum

Bei dem Schwarznussbaum handelt es sich um eine den Walnussgewächsen – auch Juglandaceae genannt – zugehörige Pflanze. Das Gewächs, das hierzulande erst ab dem 17. Jahrhundert eingeführt wurde, kommt eigentlich aus Texas und Nordamerika, wo es sagenhafte 50 Meter Höhe erreichen kann. In Europa hingegen kann der Schwarznussbaum eine Höhe von bis zu 30 Metern erlangen, was vor allem in den Wäldern rund um den Rhein und die Donau sichtbar wird. Hier wurden um 1900 einige Bäume dieser Art angepflanzt, sodass sich die europaweit größten Bestände in diesen Gegenden wiederfinden.

Interessant und gut zu wissen ist, dass der Schwarznussbaum bis zu 250 Jahre alt wird und für seine Umgebung sogar giftig werden kann, wenn Teile von ihm absterben. Dies erkennt man an einer schwarzen Verfärbung der Baumteile, die durch chemische Prozesse beim Absterben erzeugt wird. Übrigens trägt der Baum im Herbst Nüsse als Früchte, die essbar sind und auf verschiedene Weisen zubereitet gut schmecken. Diese werden in einer bei Reife schwarzbraun gefärbten Schale getragen und lassen sich meist erst vom Baum ernten, wenn dieser etwa zehn Jahre alt ist.

Verwendung Schwarznussbaum

Einerseits kann der Schwarznussbaum Nüsse aufzubringen, welche geerntet werden können – entweder für sich selbst oder um sie weiterzugeben oder zu verkaufen. Andererseits wird der Schwarznussbaum aber auch gerne wegen der recht hohen Erträge angepflanzt, die dessen Holz einbringt, weil es so charakteristisch dunkel eingefärbt ist und sehr edel wirkt. Das Holz wird unter anderem zu Möbeln verarbeitet, aber auch zu Accessoires für den Haushalt oder Dekorationen.

Auch, weil der Schwarznussbaum eine stattliche Höhe erreichen kann und sein Wuchs optisch besonders ansprechend ist, setzen viele Liebhaber gerne auf das Walnussgewächs. Des Weiteren ist der Baum – wenn sein Standort die optimalen Bedingungen bietet – sehr fest und tief verwurzelt, sodass er auch das ein oder andere Unwetter ohne Probleme durchhält und bei Sturm nicht schnell bricht.

Schwarznussbaum – optimale Bedingungen

Wer den Schwarznussbaum pflanzen möchte, braucht zunächst einmal viel Platz. Nicht nur, weil der Baum bis zu 30 Meter hoch wachsen kann, sondern auch, weil dessen Krone bis zu 20 Meter breit wird. Außerdem nimmt der Schwarznussbaum so viele Nährstoffe aus seiner Umgebung auf, dass nahe gelegene Gewächse und Pflanzen nicht so gut gedeihen und absterben könnten. Es wird also ein möglichst freier und großzügiger Standort für den Schwarznussbaum benötigt. Kann man diesen nicht bieten, sollte man lieber auf eine andere Baumart umsteigen. Gleichzeitig bevorzugt der Schwarznussbaum sonnige, aber geschützte Standorte wie sie etwa in Weinbaugebieten vorkommen und die dafür sorgen, dass der Schwarznussbaum gut gedeiht.

Neben dem großzügigen, sonnigen und geschützten Standort bevorzugt der Schwarznussbaum aber auch nährstoffreiche Böden, da er für das Wachstum und Tragen der Nüsse viele Nährstoffe aus dem Boden aufnimmt. Auch wasserreich sollte der Boden sein, aber keineswegs von Staunässe befallen. Dann schafft es der Baum, eine recht tiefe und fest verankerte Wurzel zu entwickeln, die ihn sehr robust und widerstandsfähig macht.

Empfindlich reagiert der Schwarznussbaum nur auf Spätfrost. Erlebt man an seinem Standort häufig verspätet auftretenden Frost – beispielsweise im Frühjahr – sollte man sich eventuell überlegen, eine andere Baumart auszuwählen. Sonst könnte es passieren, dass der Baum schon als Jungpflanze abstirbt oder dessen Wachstum nicht optimal verläuft.

Schwarznussbaum pflanzen – Schritt für Schritt © Schlegelpictures – Fotolia.com Möchte man den Schwarznussbaum pflanzen, sollte man mehrere Dinge beachten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • die Pflanzzeit
  • der Boden, beziehungsweise das richtige Substrat
  • der richtige Standort
  • Nährstoffe
  • Unterstützung beim Anwachsen
  • die richtige Vorbereitung

Der Schwarznussbaum ab April bis November gepflanzt werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass es unmittelbar vor oder zu dem Pflanzzeitpunkt keine Kälteperiode gibt, sodass der Boden noch gefroren sein könnte. Sie sollten daher besser abwarten, sodass der Boden sich vor dem Pflanzen ausreichend erwärmen und damit ideale Bedingungen für die Jungpflanze bieten kann.

Standort auswählen

Hat man sich für einen Zeitpunkt zum Pflanzen des Schwarznussbaumes entschieden, kann es an die Wahl des Standortes gehen. Dabei gibt es mehrere Dinge zu berücksichtigen.

So muss nicht nur dem Baum wegen der später sehr breit wachsenden Krone viel Raum geboten werden, sondern auch dessen Wurzeln. Diese können sich nämlich sehr weit verbreiten und dadurch Mauerwerk, Terrassen oder Gehwege angreifen. Dadurch entstehen nicht nur Beschädigungen, Risse oder andere die Sicherheit gefährdende Dinge, sondern vor allem häufig auch abstehende Wurzeln, wegen welcher man stolpern kann. Daher ist es empfehlenswert, den Baum mindestens zehn Meter von jenen Dingen entfernt zu pflanzen. Könnte das Kronenwerk einer Terrasse später im Weg sein oder beispielsweise einen Carport beeinträchtigen, sollte der Abstand natürlich noch höher sein.

Damit der Schwarznussbaum andere Gewächse nicht beeinträchtigt, gilt es auch hier einen Abstand von ungefähr 15 Metern zu wahren. Allgemein sollte ein sonniger und leicht geschützter Ort ausgewählt werden, damit der Baum nach entsprechendem Wachstum zur richtigen Zeit möglichst viel Ernte einbringen kann. Auch zum Nachbargrundstück hin sollte ein ausreichender Abstand gewählt werden. Hier ist von mindestens acht Metern die Rede, wenn man auf der sicheren Seite sein möchte.

Vorbereitung und das richtige Pflanzen

Bevor der Jungbaum überhaupt eingepflanzt werden kann, muss der Boden selbstverständlich entsprechend vorbereitet werden. Das Pflanzloch zum Beispiel sollte recht tief ausgehoben werden: Etwas mehr als 50 cm Platz sollte es dem Gewächs schon bieten, damit der Baum schnell fest verwurzelt anwachsen kann. Doch das ist noch nicht alles: 80 cm breit sollte das ausgehobene Loch auch sein, sodass man mit dieser Aufgabe sicher eine Zeit lang mühevoll beschäftigt ist.

Ist der Jungbaum in das Loch eingebracht, muss dieses mit möglichst nährstoffreicher Erde aufgefüllt werden. Dies ist mit Hilfe von Kompost, Wurzeldünger, Langzeitdünger oder humushaltiger Pflanzerde möglich, die den Baum für den wichtigen Start mit allen Nährstoffen versorgen können. Bevor die Erde fest getreten wird, sollten Sie sie mit Wasser einschwemmen. Nach dem Festtreten kann dann noch einmal gegossen werden. Der Baum benötigt auch in den darauf folgenden Tagen viel Wasser, bei warmen Jahreszeiten ist auf besonders viel Wässerung zu achten.

Hilfe beim Anwachsen

Viele Nährstoffe, ein günstiger Boden und passender Standort verhelfen so manchem Schwarznussbaum zu einem schnellen Wachstum, das auch den Hobby-Gärtner sicher erfreut. Hierbei benötigt der Schwarznussbaum allerdings Hilfe, denn um die nötige Stabilität zu erhalten, benötigt er etwas Unterstützung. Ein Pfahl oder eine Baumstütze, die in das Pflanzloch gesetzt werden, müssen so angebracht werden, dass sie den Baum beim Wachstum stützen können – und das am besten die ersten Jahre lang. Wer möchte, kann in der ersten Zeit für einen guten Frostschutz sorgen – besonders dann, wenn der Schwarznussbaum gegen Ende des Jahres gepflanzt wurde.

table#t321 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t321 thead tr { } table#t321 thead tr th.t321 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } table#t321 thead tr th#t321.start { } table#t321 thead tr th#t321.end { } table#t321 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t321 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t321 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t321 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t321 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t321 tbody tr:hover td { } table#t321 tfoot tr { } table#t321 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } VorteileNachteile
  • stellt für Liebhaber etwas ganz Besonderes dar
  • nach zehn Jahren Nuss-Ernte möglich
  • ansprechende Holzart für Möbel mit recht hohem Ertrag/Preis
  • stattlicher Wuchs und schöne Krone
  • liefert viel Schatten im Garten
  • bei richtigem Standort leicht zu pflegen
  • benötigt sehr viel Platz zu allen Seiten hin
  • kann andere Pflanzen wegen der hohen Aufnahme der Nährstoffe verdrängen oder beeinträchtigen
  • benötigt viel Aufmerksamkeit beim Pflanzen und anfänglichen Anwachsen
  • benötigt Dünger und viele Nährstoffe, besonders beim Anwachsen
  • könnte bei zu wenig Platz Gehwege, Mauern und Terrassen angreifen

Gartenhaus Beleuchtung – 6 Möglichkeiten für innen und außen

Do, 07/11/2019 - 13:19

Die richtige Gartenhaus Beleuchtung gibt es nicht, denn jeder Anspruch und Geschmack ist unterschiedlich. Lassen Sie sich von meinen Vorschlägen inspirieren.

© ratpack223 – Fotolia.com

Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite, die Abende werden länger und lauschiger und wer kann, verbringt seine Zeit solange wie möglich draußen. Tagsüber wird der Garten auf Vordermann gebracht, am Abend ist Zeit für Gemütlichkeit. Wer in der glücklichen Lage ist, ein Gartenhaus zu besitzen, wird wohl auch so manche Nacht im Garten verbringen.

Ohne Licht im und um das Gartenhaus herum, wird es allerdings schnell etwas gruselig. Deshalb werde ich mit meinen Ideen und Inspirationen versuchen, Ihnen die Möglichkeiten der Gartenhausbeleuchtung etwas näher zu bringen.

Grundvoraussetzung: ein Stromanschluss

Wenn Sie einen Kühlschrank, Fernseher oder auch Staubsauger in Ihrem Gartenhäuschen nutzen, ist ein entsprechender Stromanschluss unumgänglich. Gleiches gilt natürlich für elektrisch betriebene Lampen und Leuchten. Falls noch nicht geschehen, bleibt Ihnen also nichts anderes übrig, als ein Stromkabel zu verlegen. Eine genaue Anleitung würde an dieser Stelle jedoch zu weit führen. Deshalb empfehle ich, den Ratgeber auf gartenhaus-gmbh.de zu lesen, der ganz genau erklärt, worauf dabei besonders zu achten ist und warum diese Arbeiten besser von einem Fachmann ausgeführt werden.
© Vitaliy – Fotolia.com Parallel dazu sollten Sie sich Gedanken um die Auswahl des Stromanbieters machen. Auch wenn der Stromverbrauch im Garten vielleicht nicht ganz so hoch ist, wie der im Haus oder in der Wohnung, Geld zu verschenken haben Sie sicher nicht? Ein Vergleich der Anbieterpreise lohnt sich daher in jedem Fall, aber auch hier gibt es Unterschiede. Die Tarifexperten von strom-magazin.de geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Jahresverbrauch ermitteln und welche Stromtarife man besser meiden sollte.

Gartenhaus Außenbeleuchtung – 3 Möglichkeiten

Nachdem die Frage der Stromquelle geklärt ist, können Sie sich an die Auswahl der Beleuchtungsmöglichkeiten machen. Dabei tasten wir uns jetzt von außen nach innen vor.

❶ Weg zum Gartenhaus beleuchten © Geraldas – Fotolia.com Es macht wenig Sinn, wenn Sie Ihr Gartenhäuschen komplett mit Licht ausstatten, man auf dem Weg dorthin aber im Dunkeln tappt. Deshalb sollten auch Wege bei der Beleuchtung mit einbezogen werden.

❏ Bodenstrahler

Bodenstrahler sind dafür eine sehr gute Möglichkeit. Die Anzahl und Anordnung sollten Sie zusammen mit der Verlegung des Stromanschlusses planen. Die Helligeit ist ausreichend um einen sicheren Weg zum Gartenhaus zu gewährleisten und „dunkel“ genug, damit Nachbarn sich nicht gestört fühlen.

❏ Solar Leuchten

Warum wertvollen Strom vergeuden, wenn es auch ohne geht? Wer die Mühe scheut, Bodenstrahler einzubauen, der verwendet die Variante ohne Strom. Solarlampen, die einfach in die Erde gesteckt werden, laden sich tagsüber kostenlos auf und schalten sich bei Einbruch der Dunkelheit automatisch ein. Vorteil dieser Beleuchtunsgmöglichkeit: sie können die Solar-Lampen jederzeit an anderer Stelle positionieren oder auch erweitern.

❷ LED Strahler und Stripes rund ums Gartenhaus © Kirill Gorlov – Fotolia.com LED Lampen sind meiner Meinung nach die beste Form der Beleuchtung, denn sie sind energiesparend und geben ein hervorragendes Licht. Für den Eingangsbereich des Gartenhauses eignet sich ein LED Strahler. Die Intensitität des Lichtes lässt sich im besten Fall nach den eigenen Wünschen einstellen.

Um das Gartenhaus im Ganzen zu beleuchten, sind LED Streifen die bessere Wahl. Diese indirekte Form der Beleuchtung lässt sich relativ leicht anbringen und erzeugt eine sehr gemütliche Atmosphäre.

Extratipp: Wenn Sie Ihr Gartenhaus vor Einbrechern schützen wollen, wählen Sie eine Lichtquelle mit Bewegungsmelder. Das plötzliche Licht schreckt potentielle Diebe in den meisten Fällen ab.

❸ Gartenhaus mit Scheinwerfer beleuchten

Sie kennen diese Beleuchtungsmethode sicher aus der Weihnachtszeit. Kirchen und andere imposante Gebäude werden in den Wintermonaten oft von Scheinwerfern angestrahlt. Auch Ihr Gartenhaus kann in solch einem Lichterglanz erstrahlen, wenn Sie die richtige Lichtquelle wählen. In Fachkreisen spricht man hier von Spotstrahlern, die es in den Ausführungen LED und Halogen gibt: letztere verbrauchen allerdings deutlich mehr Strom. Beispiele für gute Gartenstrahler können Sie sich auf click-licht.de anschauen.

Gartenhaus Innenbeleuchttung – 3 Möglichkeiten

Widmen wir uns nun dem Innenbereich Ihres Gartenhauses. Neben der üblichen Deckenlampe, gibt es noch weitere und vor allem stimmungsvollere Möglichkeiten der Beleuchtung.

❶ Indirektes Licht © grigvovan – Fotolia.com Eine entspannte Atmosphäre erzeugen Sie am besten mit indirektem Licht. Das bedeutet, die eigentliche Lichtquelle ist „versteckt“, zum Beispiel hinter Möbeln oder Bilderrahmen. Aber auch an Fußbodenleisten kann indirektes Licht angebracht werden, zum Beispiel selbstklebende LED Streifen. Sollten in Ihrem Gartenhaus nicht genügend Steckdosen vorhanden sein, fragen Sie im Handel nach batteriebetrieben Varianten.

❷ Kerzen und Petroleum-Lampen © Yulia – Fotolia.com Für noch mehr Gemütlichkeit sorgen Kerzen oder auch Laternen und Lampen, die mit Gas oder Petroleum betrieben werden. Doch Achtung: Lassen Sie offene Lichtquellen nie unbeaufsichtigt. Da Gartenhäuser oftmals aus Holz bestehen, ist de Brandgefahr besonders hoch.

Am besten verwenden Sie Kerzenhalter, die die Kerze umschließen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbstgemachten Teelichtglas? Eine einfache Anleitung dafür zeigt dieses Video:

Die individuellen Windlichter können Sie natürlich auch mit nach draußen nehmen, zum Beispiel als Tischdeko für Ihre nächste Gartenparty.

❸ Lichterketten © bierchen – Fotolia.com Der Allrounder in Sachen Gartenhausbeleuchtung sind Lichterketten. Mindestens eine sollte in jedem Gartenhäuschen vorhanden sein, denn die kleinen Lampions, Sterne oder Kugeln können ohne großen Aufwand fast überall aufgehängt werden. Ein Klick auf den Schalter und Ihr kleines Gartendomizil verwandelt sich in ein sanftes Lichtermeer.

Papierknöpfchen pflanzen – Anforderungen an Standort und Substrat

Mi, 07/10/2019 - 10:24

Das Papierknöpfchen sieht toll aus – sowohl als Blühpflanze als auch als Trockenblume. Wir zeigen Ihnen, wie einfach sie diese tolle Pflanze anpflanzen können.

© KHBlack – Fotolia.com

Der Sommer im Garten wird von diversen Blühpflanzen begleitet. Die Schönheit des Papierknöpfchens (Ammobium alatum) lässt sich auch darüber hinaus einfangen, denn der Korbblütler zählt zu den schönsten Trockenblumen. Die kompakt wachsenden Pflanzen lassen sich problemlos auf Balkon oder Terrasse kultivieren und sollten kurz vor dem Aufblühen geschnitten werden, damit die Blüte in dekorativen Gestecken und Sträußen uns auch in der kalten Jahreszeit erfreut. Was es bei der Pflanzung des Papierknöpfchens zu bedenken gibt, erklären wie Ihnen im Folgenden.

Kurze Pflanzenbeschreibung

Das Papierknöpfchen stammt aus Australien. Dort wachsen die Sandimmortellen mehrjährig als kleine Stauden und kommen auch wild vor. In unseren Breiten ist die Pflanze einjährig und nicht winterhart. Das Papierknöpfchen wächst etwa einen halben Meter in die Höhe. Charakteristisch sind die filzig behaarten Stängel und Blätter. Die Stängel wachsen aus einer lockeren Rosette heraus. Am Ende der Stängel erscheinen im Frühsommer die kleinen Blütenköpfe, welche sich aus gelben Röhrenblüten und weißen Zungenblüten zusammensetzen. Die Röhrenblüten verfärben sich im Laufe des Sommers schwarz. Die Blütezeit reicht bis in den September hinein.

» Tipp: Die Sorte Grandiflorum besitzt große gelbe Blütenköpfe.

Im Jahre 1822 wurde das Papierknöpfchen von seiner Heimat New South Wales nach England eingeführt. Wenig später wurde die Pflanze auch in Deutschland kultiviert.

Passender Standort

Das Papierknöpfchen gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Die pralle Mittagssonne sollte vermieden werden. Vier bis fünf Stunden Sonneneinstrahlung täglich sind förderlich für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte.

Wer das Papierknöpfchen in ein dicht bepflanztes Blumenbeet setzt, wird die Schönheit der Pflanze nicht genießen können, da das Papierknöpfchen dort nicht zur Geltung kommt. Der Steingarten ist dagegen ein idealer Standort. Hier kommen die kleinen Tuffs zu ihrem Recht und ziehen die Blicke auf sich.

» Tipp: In Kombination mit kleinwüchsigen Ziergräsern wirkt die Pflanze besonders attraktiv.

Passender Standort in Stichworten:

Ideales Substrat

Das Papierknöpfchen zeigt sich bezüglich des Substrats wenig anspruchsvoll. Normale Gartenerde ist vollkommen ausreichend. Dabei sollte das Substrat eher trocken beschaffen sein. Die Gartenerde kann gern mit Sand vermischt werden. Dies macht den Boden lockerer, was dem Papierknöpfchen entgegenkommt. Kurze Trockenphasen werden besser vertragen, als ein zu nasser und zu dichter Boden. Die Pflanze verträgt keine Staunässe. Daher sollte darauf geachtet werden, dass das Gießwasser gut abfließen kann und sich nicht im Boden staut und die Wurzeln der Pflanze angreift. Dies kann zum Absterben des Papierknöpfchens führen.

Ideales Substrat in Stichworten:

  • trocken
  • locker
  • sandig
  • nährstoffarm
Papierknöpfchen pflanzen – Schritt für Schritt
  • Samen unter Glas aussäen
  • Samen leicht mit Erde bedecken
  • Keimung abwarten
  • Jungpflanzen ins Freiland setzen

Die Aussaat des Papierknöpfchens sollte bereits im März oder April erfolgen. Werden die Pflanzen im Haus vorgezogen, entwickeln sie sich besser, wachsen kräftig und blühen früher. Wählen Sie ein flaches Pflanzgefäß und füllen dieses mit Anzuchterde. Die Samen werden gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt und nur leicht mit Erde bedeckt. Das Pflanzgefäß wird hell und warm aufgestellt. Die Temperatur sollte etwa 18 Grad betragen.

Sind keine Fröste mehr zu erwarten, können die Jungpflanzen an ihren Standort im Freien umziehen. Der Pflanzabstand sollte 20 bis 30 Zentimeter betragen, damit sich jede Pflanze separat voneinander gut entwickeln kann.

Alternativ kann auch direkt ins Freiland ausgesät werden. Dies sollte frühestens im Mai geschehen, da die Pflanzen keinen Frost vertragen. Die Samen benötigen einen lockeren Boden. Zu schwere Böden sollten daher zunächst aufgelockert und mit Sand durchlässiger gemacht werden. Nach der Keimung werden die Pflänzchen vereinzelt und nur die kräftigsten Jungpflanzen verbleiben im Beet.

Zusammenfassung table#t305 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t305 thead tr { } table#t305 thead tr th.t305 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t305 thead tr th#t305.start { } table#t305 thead tr th#t305.end { } table#t305 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t305 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t305 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t305 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t305 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t305 tbody tr:hover td { } table#t305 tfoot tr { } table#t305 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } Arbeitsschritt Erläuterung Standort findenAm besten kommen die Pflanzen in Steingärten und in Kombination mit niedrig wachsenden Ziergräsern zur Geltung. Substrat auswählen Der Boden sollte locker und durchlässig erscheinen. Es muss dafür gesorgt werden, dass das Gießwasser gut abfließen kann und es nicht zu Staunässe führt. Wird Gartenerde mit Sand vermischt, ist das Substrat durchlässiger. Die Zugabe von Kompost versorgt die genügsame Pflanze ausreichend mit Nährstoffen. Pflanzung vornehmen Jungpflanzen sollten erst Ende Mai ins Beet gesetzt werden. Die aus Australien stammenden Pflanzen vertragen keinen Frost. Dabei ist ein Pflanzabstand von mindestens 30 Zentimetern einzukalkulieren.

» Tipp: Soll das Papierknöpfchen als Trockenblume Verwendung finden, müssen sie geschnitten werden, bevor die Blüten ganz geöffnet sind.

Holzschubkarre bepflanzen – Standort, Bepflanzung und Pflege

Mo, 07/08/2019 - 12:28

Eine ausgediente Schubkarre muss nicht auf dem Müll landen. Mit ein paar Handgriffen kann sie aufbereitet und bepflanzt zu einem Blickfang im Garten werden.

© tina7si – Fotolia.com

Sie haben auf dem Dachboden oder ganz hinten im Geräteschuppen eine alte Holzschubkarre entdeckt? Dann haben Sie ein kleines Schätzchen gefunden, welches eine Renaissance erleben sollte. Bepflanzte Schubkarren werden schnell zu einem Hingucker im Garten. Schubkarren passen perfekt ins Beet und können, liebevoll restauriert und ansprechend bepflanzt, schnell zu einem wahren Blickfang werden. Wie sich Schubkarren am besten bepflanzen lassen und was es dabei zu beachten gibt, möchten wir Ihnen nachfolgend verraten.

Schubkarre vorbereiten

Die Entscheidung ist gefallen, die Schubkarre soll nicht länger sich selbst überlassen werden und wird aus ihrem Versteck befreit. Nun sind einige Vorarbeiten notwendig, bis Sie sich tatsächlich an das Bepflanzen machen können.

Zunächst sollten Sie sich überlegen, ob die Schubkarre einen komplett neuen Anstrich erhalten soll oder ganz natürlich im Shabby-Look bleiben oder aber lediglich mit einer Holzlasur behandelt ihre natürliche Maserung zeigen soll. Säubern Sie die Schubkarre zunächst gründlich mit einer Bürste und etwas Seifenwasser. Lassen Sie das Holz trocknen und rauen die Oberfläche mit Sandpapier auf, damit die Farbe anschließend besser deckt.

Werkzeug:

  • Bürste
  • Eimer
  • Pinsel
  • Folie
  • Handschuhe
Material:

  • Sandpapier
  • Farbe oder Lasur
  • Folie
  • Substrat
Standort festlegen

Schubkarren, die bis oben hin mit Erde gefüllt sind, bringen ein enormes Gewicht mit und können teilweise nicht mehr ohne großen Aufwand bewegt werden. Daher ist es ratsam, die Schubkarre an ihrem Standplatz aufzustellen, bevor sie mit Erde befüllt und bepflanzt wird.

Die Wahl des Standortes wiederum richtet sich nach den Pflanzen, welche in die Schubkarre eingesetzt werden sollen.

Tipp: Die meisten Blühpflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort.

Sollen die Pflanzen üppig blühen, kommen sie meist nicht ohne Sonne aus. Dabei muss der Standort nicht vollsonnig gewählt werden, auch Halbschatten wird von den meisten Blühpflanzen sehr gut vertragen. Die pralle Mittagssonne ist vielen Pflanzen dagegen ein Dorn im Auge. Stellen Sie die Schubkarre im Halbschatten auf, ersparen Sie sich auch an heißen Sommertagen das mehrmalige Bewässern. Das Angebot an Substrat ist in der Schubkarre für die Pflanzen eher begrenzt und kann schnell austrocknen. Daher bedürfen Pflanzen in der Schubkarre, ähnlich wie auch die Pflanzen im Kübel, eines erhöhten Pflegeaufwandes.

Wie sieht der ideale Standort für die Schubkarre aus?

  • sonnig bis halbschattig
  • windgeschützt
  • keine pralle Mittagssonne
Holzschubkarre bepflanzen – Schritt für Schritt ❶ Schubkarre aufstellen

Suchen Sie einen passenden Standort. Beachten Sie dabei, dass die bepflanzte Schubkarre nicht mehr so leicht an einen anderen Standort verbracht werden kann.

❷ Schubkarre mit Folie auslegen

Bevor die Schubkarre bepflanzt wird, ist diese mit Folie auszukleiden, damit das Holz geschützt bleibt und nicht von Pilzen und Mikroorganismen, welche sich im Substrat befinden, angegriffen wird. Hierfür verwenden Sie am besten dünne Teichfolie.

❸ Drainage einbringen

Der größte Feind der meisten Blühpflanzen heißt Staunässe. Damit diese nicht auftreten kann, ist für eine gute Durchlässigkeit des Bodens zu sorgen. Das Gießwasser darf sich im Gefäß nicht stauen, sondern sollte immer gut abfließen können. Durchlöchern Sie dafür die Folie auf dem Boden und geben Sie eine Schicht Kies darauf.

❹ Schubkarre mit Substrat befüllen

Nun füllen Sie das Substrat ein. Hierfür eignet sich herkömmliche Blumenerde. Hierfür können Sie auch im Handel erhältliche Blumenerde nutzen, bereits vorgedüngt ist und den Pflanzen für die Sommermonate ausreichend Nährstoffe bietet. Füllen Sie diese bis knapp unter den Schubkarrenrand.

Tipp: Anstelle einer Holzschubkarre können Sie auch einen ausgedienten Bollerwagen bepflanzen.
© sabdiz – Fotolia.com

Wie sieht das ideale Substrat aus?

  • locker
  • durchlässig
  • nährstoffreich

» Tipp:Durch die Zugabe von Kompost kann die Blumenerde aufgewertet werden. Auch wenn Sie Gartenerde verwenden, ist das Beimischen von Kompost ratsam. Dann sind die Pflanzen mit Naturdünger versorgt und können gut anwachsen.

❺ Pflanzen einsetzen und bewässern

Nun können Sie sich an die Bepflanzung machen. Zunächst sollten die verschiedenen Pflanzen so arrangiert werden, wie sie das stimmigste und harmonischste Bild ergeben. Breiten Sie hierfür die Pflanzen zunächst auf dem Rasen aus oder setzen Sie mit den Pflanztöpfen in die Schubkarre und ordnen Sie entsprechend an.

Damit sich ein geschlossenes und ansprechendes Bild ergibt, sollten Wuchshöhe und Wuchsform der Pflanzen beachtet werden. Die höher wachsenden Pflanzen werden mittig eingesetzt, kleinere und eher flach wachsende oder überhängende Pflanzen kommen an den Rand der Schubkarre. Damit sich jede Pflanze eigenständig entwickeln kann, ist zwischen den Pflanzen ausreichend Platz zu lassen. Sind alle Pflanzen eingepflanzt, müssen Sie diese nur noch gießen.

Pflanztipps für Holzschubkarren

Um sich über den ganzen Sommer an der bepflanzten Schubkarre erfreuen zu können, sind blühfreudige Pflanzen einzusetzen. So können zum Beispiel Anemonen den Mittelpunkt bilden und von kleinen Alpenastern oder Margeriten eingerahmt werden.

Sie können natürlich auch Ihren Bauerngarten mit einer Kräuter-Schubkarre aufwerten. Kräuter mit gleichen Ansprüchen an Standort und Nährstoffe lassen sich auch in der Schubkarre gut zusammen kultivieren. Als Nachbarn im Kräuterbeet kommen Basilikum, Knoblauch, Petersilie, Dill oder Schnittlauch gut miteinander aus. Um etwas Farbe ins Spiel zu bringen, lässt sich auch Lavendel einpflanzen, dieser wiederum verträgt sich sehr gut mit Thymian.

Die schönsten Pflanzen für die Schubkarre table#t300 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCCCCC;border-right: 1px solid #FFFFFF;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t300 thead tr { } table#t300 thead tr th.t300 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #FFFFFF; } table#t300 thead tr th#t300.start { } table#t300 thead tr th#t300.end { } table#t300 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t300 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t300 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #FFFFFF; text-align: left; vertical-align: middle; } table#t300 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t300 tbody tr td#n2 { width: 30%; }table#t300 tbody tr td#n3 { width: 50%; } table#t300 tbody tr:hover td { } table#t300 tfoot tr { } table#t300 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #FFFFFF; } Pflanze Beschreibung © Maglido-Photography - Fotolia.comAlpen-AsterHier können Sie Vielfalt ins Spiel bringen, denn es sind weiße, rötliche oder blaue Farbvarianten möglich.© sehbaer_nrw - Fotolia.comGarten-AnemoneBereits im Mai steht die Schubkarre mit der Garten Anemone in Blüte. Anemonen sind beliebte Schnittblumen und in den Farben Rosa, Blau, Lila oder Weiß verfügbar. © Elina Leonova - Fotolia.comBecher-PrimelMit der Becher-Primel holen Sie sich einen Dauerblüher in die Schubkarre. Die Blüten erscheinen in Weiß, Rosa, Lachsfarben oder Violett.© summersum - Fotolia.comKapasterDie Kapaster eignet sich mit ihren mehr als einen halben Meter langen Trieben sehr gut als Randbepflanzung der Schubkarre. Die violetten Blüten sind eine zusätzliche Zierde. Blumen in der Schubkarre pflegen

Hierbei ergeben sich wenig Unterschiede gegenüber den Pflanzen im Beet. Ganz wichtig sind regelmäßige Wassergaben. Denn, wie wir bereits erwähnt haben, sind die Pflanzen in der Schubkarre auf Grund des eingeschränkten Substratangebotes gegenüber Freilandpflanzen im Nachteil. Dies kompensieren Sie mit ausreichenden Wasser- und Nährstoffgaben. Die Erde darf nicht austrocknen. Die Blühfreudigkeit kann mit einem Flüssigdünger unterstützt werden.

Entfernen sie regelmäßig Verblühtes, animiert dies die Pflanzen zu einer erneuten Blütenbildung. Damit können Sie den ganzen Sommer Freude an ihrer bepflanzten Schubkarre haben.

Spinnmilben an Orchideen erkennen, bekämpfen und vorbeugen

Sa, 07/06/2019 - 09:08

Spinnmilben können Ihren Orchideen schweren Schaden zufügen. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen und wie sie die Milben wieder loswerden können.

© tb – Fotolia.com

Ungeziefer an Orchideen kann im schlimmsten Fall zu dem Tod der Pflanze führen. Um effektiv gegen die Schädlinge vorgehen zu können, ist es wichtig, diese zunächst korrekt zu identifizieren, um das passende natürliche oder chemische Schädlingsbekämpfungsmittel auswählen zu können. Sind Orchideen von Milben befallen, so handelt es sich dabei meist um Spinnmilben. Mittel, die bei einem Lausbefall zum Einsatz kommen können, sind bei einem Spinnmilbenbefall meist nicht sonderlich wirksam.

Wir verraten allen interessierten Lesern im weiteren Verlauf daher zunächst, woran Milben bei Orchideen überhaupt zu erkennen sind. Erst im zweiten Schritt zeigen wir dann auf, wie gegen diese Schädlingsplage vorgegangen werden kann, um die Pflanze doch noch zu retten. Dabei stehen möglichst umwelt-, menschen- und (haus-) tierfreundliche Mittel klar im Vordergrund. Zudem können alle Hobbygärtner auf verschiedene vorbeugende Maßnahmen setzen, damit es gar nicht erst zu einem Befall der Pflanze mit Spinnmilben kommen kann.

Nähere Informationen zu Spinnmilben

Es gibt weltweit circa 1.200 verschiedene Arten von Spinnmilben, die zu einer Unterklasse der Milben gehören. In der Regel sind Spinnmilben bei Orchideen sowie anderen befallenen Pflanzen an der Unterseite der Blätter anzutreffen. Dort spinnen die Milben extrem feine, weißlich schimmernde Netze, die zum Schutz der Schädlinge dienen. Die Milben ernähren von den Säften der Pflanze, was der befallenen Orchidee wiederum jede Menge Kraft raubt. Wenn die Pflanze von den Milben punktiert wird, nimmt die Orchidee also Schaden. Insgesamt gibt es eine große Vielfalt an Spinnmilben weltweit, die jeweils ganz unterschiedliche Pflanzenarten befallen. Wirtschaftlich zum Problem werden vor allem die nachfolgenden Spinnmilben:

  • Rote Spinne
  • Gemeine Spinnmilbe
  • Lindenspinnmilbe
Aussehen der Spinnmilbe © chuc.de – Fotolia.com

Die Körperform einer Spinnmilbe erinnert mehr oder weniger stark an eine Birne. Die winzige Länge dieser Milben kann 0,25 bis rund 0,8 Millimeter betragen. Diese Art von Milben ist zudem an einer rötlichen, orangenen, grünlichen oder gelblichen Färbung zu erkennen. Die weichhäutigen Milben verfügen außerdem über Borsten. Maximal sind 16 Haarpaare bei genauem Hinschauen zu erkennen. Die Larven der Spinnmilbe verfügen über drei Beinpaare. Erwachsene Spinnmilben haben hingegen nicht nur sechs, sondern gleich acht Beine.

Schädliche Wirkung der Spinnmilben

Neben den hauchzarten, weißen Gespinsten sorgen die Spinnmilben auch dafür, dass die Blätter der befallenen Pflanze silbrig glänzen. Dies ist die logische Folge des Anstechens und Aussaugens der Blätter durch die Milben. Sofern der Befall bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat, verfärben sich die Blätter braun-schwarz, was auf ihr Absterben und das vermeintlich bevorstehende Absterben der kompletten Pflanze/ Orchidee hinweist. Dass dieser Verfall recht schnell voranschreitet, ist ganz einfach zu erklären. Immerhin sticht nur eine Spinnmilbe die Blätter der Orchidee im Extremfall sogar stolze 20 Mal in der Minute an. Dieser Belastung halten die Gewebezellen der Pflanzenblätter besonders bei vielen Spinnmilben somit nicht lange stand.

Anzeichen für Spinnmilben nicht ignorieren!

Sofern sich sehr viele Sprenkel mit einer hellgelben Färbung auf den Blättern der Orchideen befinden, ist dies ein handfestes Indiz für einen Befall mit Spinnmilben. Nun ist es höchste Zeit, gegen die Schädlinge vorzugehen. Wenn dies nicht geschieht, sterben erst die Blätter und dann die Triebe und schließlich die komplette Pflanze ab. Sofern der Befall zu spät bemerkt wird, besteht demnach keinerlei Hoffnung mehr, dass die betroffene Orchidee noch gerettet werden kann. Folgende Pflanzen werden neben Orchideen ebenfalls häufig von verschiedenen Arten von Spinnmilben befallen:

  • Gurken
  • Rosen
  • Apfel
  • Birne
  • Pfirsich
  • Pflaume & Zwetschge
  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Stachelbeeren
  • Johannisbeeren
  • Eiben

Dabei ist festzuhalten, dass Spinnmilben sich besonders gerne auf Pflanzen stürzen, die bereits geschwächt sind. Denn dann haben die Milben deutlich leichteres Spiel.

Lebensweise von Spinnmilben

Wer erfolgreich gegen einen Befall mit Spinnmilben vorgehen will, sollte die bevorzugte Lebensweise der Milben kennen. Sie lieben ein trockenes und warmes Klima. Ein geschützter Standort ist für die Spinnmilben noch dazu ideal. Wenngleich die einzelnen Spinnmilben nur eine Lebensdauer von wenigen Wochen aufweisen können, vermehren sich diese Schädlinge unglaublich schnell. Aus einigen wenigen Milben kann also schnell eine ganze Kolonie werden. Besonders dann, wenn die Milben eine Orchidee befallen haben, bei deren Standort es sich entweder um ein mollig warmes Gewächshaus oder eine warme und helle Fensterbank handelt, können sie sich sogar das ganze Jahr über vermehren.

Spinnmilben vermehren sich rasant © Frank Hoppe – Fotolia.com

Aus genau diesem Grund ist die Gefahr eines Befalls mit Spinnmilben für Orchideen das ganze Jahr über gegeben. Eine einzelne Spinnmilbe kann bis zu ihrem Ableben bis zu 100 Eier legen, sofern die Umgebungsbedingungen dies zulassen. Die Eier legen die Weibchen ebenfalls an der Blattunterseite ab. Es dauert nur drei Tage, bis die ersten Milben aus diesen Eiern schlüpfen. In ein bis zwei Wochen sind aus den ehemaligen Larven selbst adulte Milben geworden, die sich fortpflanzen können. Auch deshalb ist es so wichtig, den Befall möglichst schnell in den Griff zu bekommen, bevor die Milben auch auf weitere Orchideen in der eigenen Wohnung oder im Gewächshaus übergreifen können.

Spinnmilben mögen es warm

Im Freiland ist ein Befall mit Spinnmilben vor allem im Sommer zu beobachten. In geschlossenen, warmen Räumen kann der Spinnmilbenbefall verschiedener Zimmerpflanzen aber auch im Winter zum Problem werden, was auf die angenehm warmen Umgebungsbedingungen zurückzuführen ist. Denn die mollige Heizungsluft sorgt dafür, dass sich die Milben rundum wohlfühlen und sich vergnügt vermehren. Dabei kann es durchaus passieren, dass die Spinnmilben beim Kauf einer neuen Zimmerpflanze aus dem Fachhandel oder Gartencenter erst eingeschleppt werden und dann auf die bereits vorhandenen Pflanzen übergreifen.

Spinnmilbenbefall vorbeugen

Wenngleich wir uns nachfolgend näher mit den möglichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Spinnmilben an Orchideen beschäftigen wollen, möchten wir zunächst darauf eingehen, welche vorbeugenden Maßnahmen sinnvoll sind. Angesichts der Lebensbedingungen, die von diesen Schädlingen bevorzugt werden, empfiehlt es sich, für eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Denn diese Feuchte mögen Spinnmilben ganz und gar nicht. Im Sommer oder während Heizperioden, die ebenfalls von einer eher trockenen Luft gekennzeichnet sind, macht es daher Sinn, die Pflanzen regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Dies erhöht die Luftfeuchtigkeit. Außerdem sollten die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Neue Orchideen lieber in Quarantäne

Noch dazu gilt es beim Kauf neuer Pflanzen gezielt darauf zu achten, dass diese nicht bereits befallen sind. Wenn es sich nur um einen Befall mit einem sehr geringen Ausmaß handelt, sind die vereinzelten Spinnmilben mit dem bloßen Augen nur schwer zu erkennen. Wer daher auf Nummer sicher gehen will, verordnet allen neuen Pflanzen, die in die eigene Wohnung einziehen sollen, daher erst einmal eine Quarantäne. Schließlich dauert es nur wenige Tage, bis die Milben aus ihren Eiern schlüpfen.

Binnen maximal zwei Wochen können sich die Milben dann fortpflanzen. Ob eine Orchidee oder andere Zimmerpflanze tatsächlich mit Spinnmilben befallen ist, wird somit recht schnell sichtbar. Wenn dem so ist, sollte die neu gekaufte Pflanze zunächst auf Spinnmilben behandelt werden, bevor sie sich zu den weiteren, bereits vorhandenen Zimmerpflanzen gesellen darf.

Pflege – Kräftige Pflanzen sind robuster

Noch dazu ist eine gute Pflege der bestehenden Orchideen ein Muss. Schließlich steigen die Chancen eines Befalls, wenn die Pflanze bereits geschwächt ist. Kräftige, gesunde Pflanzen, die in der Blüte ihres Lebens stehen, können den Milben hingegen besser trotzen. Eine regelmäßige Düngung sorgt ebenfalls dafür, dass die Orchideen möglichen Spinnmilben gegenüber weitaus widerstandsfähiger sind.

Im Video werden die Pflegemaßnahmen für Orchideen sehr gut erklärt:

Natürliche Feinde der Spinnmilbe

Noch dazu gelten die folgenden Nützlinge als natürliche Gegenspieler von Spinnmilben:

  • Raubmilben
  • Raubkäfer
  • Florfliegen
  • Marienkäfer

Die Förderung von Nützlingen zum Schutz gegen einen potentiellen Befall mit Spinnmilben bietet sich allerdings nur in Gewächshäusern und nicht im eigenen Wohnraum an. Die Orchidee regelmäßig mit weichem Wasser zu befeuchten, hat sich in geschlossenen Räumen weitaus mehr bewährt. Raubmilben können im Übrigen bei den folgenden Umgebungsbedingungen am besten gegen einen Befall mit Spinnmilben ankommen: Temperaturen von circa 25 Grad Celsius sowie eine Luftfeuchtigkeit, die sich auf rund 75 Prozent beläuft. Je früher die Raubmilben zum Einsatz kommen, desto besser. Sie sind als natürliches Mittel gegen Spinnmilben vor allem deshalb so effektiv, da pro Spinnmilbe, die schlüpft, gleich zwei Raubmilben in der gleichen Zeitspanne schlüpfen.

Aktiv gegen Spinnmilben vorgehen Orchidee mit Lupe und Zerstäuber untersuchen

Damit die Orchidee möglichst gute Überlebenschancen hat, ist es wichtig, den Befall möglichst rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Daher bietet es sich an, bei jedem Wässern und Düngen der Pflanzen ein genaues Auge auf ihre Blätter zu haben.

Da Spinnmilben winzig und mit dem bloßen Augen daher extrem schwer zu erkennen sind, ist es ratsam, die Blätter mit Hilfe einer Lupe genau zu untersuchen. Ein Wasserzerstäuber sollte dabei ebenfalls genutzt werden. Dieser sollte ohnehin zum Einsatz kommen, um die Orchideen zu regelmäßig befeuchten und sie somit nach Möglichkeit vor einem Befall zu schützen. Denn durch die Feuchtigkeit können die feinen, weißen Gespinste besser sichtbar gemacht werden, bevor es zu spät ist. Sofern die besagten Sprenkel oder Spinnmilben samt ihrer weißen Gespinste auf der Blattunterseite zu erkennen sind, gilt es umgehend gegen die Schädlinge vorzugehen.

Betroffene Pflanzen sofort in Quarantäne

Wenn es zu einem Befall einer Orchidee mit Spinnmilben gekommen ist, gilt es zunächst, alle Pflanzen, die ebenfalls befallen sein könnten, gemeinsam in einen anderen Raum überzusiedeln. Dank der Quarantäne kann sichergestellt werden, dass sich der Befall nicht noch auf andere Pflanzen ausbreiten kann. Der Ort, der zur Quarantäne dient, sollte nicht zu warm sein und eine hohe Luftfeuchtigkeit besitzen. Denn das mögen die Schädlinge gar nicht.

Spinnmilben mögen keine Feuchtigkeit

Wie anschließend gegen die Schädlinge vorgegangen werden sollte, hängt unter anderem davon ab, wie stark der Befall ausfällt und wie widerstandsfähig die Orchidee noch ist. Eine relativ gesunde und robuste Orchidee, die nur mit einem leichten Befall zu kämpfen hat, kann mit Wasser scharf abgebraust werden. Dabei sind folgende Hinweise unbedingt zu beachten:

  • Den Wurzelballen am besten mit einer Tüte beim Abbrausen schützen.
  • Die Pflanze kann problemlos in der Dusche oder Badewanne abgeduscht werden.
  • Das Abduschen der Pflanze im Abstand von mehreren Tagen mehrmals wiederholen, um alle Schädlinge auszuschalten.

Wahlweise kann die komplette Zimmerpflanze im Anschluss an das Abduschen für einen kurzen Zeitraum von einem durchsichtigen Folienbeutel umhüllt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Damit ist für eine hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt, so dass die Spinnmilben im Normalfall innerhalb weniger Tage oder maximal einer Woche absterben.

Betroffene Blätter und Triebe abschneiden

Sofern die Schädlinge auf diese Maßnahmen jedoch nicht ausreichend anspringen, können die betroffenen Triebe und Blätter abgeschnitten werden. Dies sollte jedoch nur in dem Umfang passieren, wie die Orchidee auch ohne die abgeschnittenen Blätter und Triebe noch lebensfähig ist. Diese Blätter und Triebe auf den Kompost zu geben, ist im Übrigen auf keinen Fall zu empfehlen. Denn dort können sich die Schädlinge munter weiter vermehren. Das ist vor allem deshalb problematisch, da Spinnmilben nicht nur für Orchideen, sondern auch für andere Pflanzen (selbst im Freien) zum Problem werden können.

Spinnmilben mit fertigen Schädlingsbekämpfungsmitteln den Gar ausmachen Neem gegen Spinnmilben

Fertige Schädlingsbekämpfungsmittel auf natürlicher Basis bieten sich vor allem in einem frühen Stadium des Befalls mit Spinnmilben an. Denn dann stehen die Chancen gut, dem Befall auch ohne die geballte Chemiekeule Herr werden und die Orchidee vor dem möglichen Tod bewahren zu können. Neemhaltige Spritzmittel, die in einem gut sortierten Baumarkt oder Gartenfachmarkt leicht zu bekommen sind, sollten das Mittel der Wahl darstellen, sofern die oben genannten Maßnahmen entweder nicht gefruchtet haben oder der Einsatz von Raubmilben keine praktikable Alternative darstellt.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO BIO Insekten-frei Neem, Bekämpfung von... 90 Bewertungen 15,99 € 11,54 € Zum Shop 2 Naturen 7003 Bio Schädlingsfrei Neem, 75 ml 65 Bewertungen 12,97 € Zum Shop 3 Bio Neem Pulver | 200g Pulver für Herz & Immunsystem |... 3 Bewertungen 14,95 € Zum Shop Biozide und Pestizide

Erst wenn die Orchidee schon kurz vor dem endgültigen Ruin steht, werden die meisten Hobbygärtner über schärfere Mittel im Kampf gegen die Schädlinge nachdenken wollen. Bevor die Orchidee gar nicht mehr zu retten ist, kann ein Versuch mit einem Akarizid unternommen werden, das im Fachhandel ebenso erhältlich ist. Dabei handelt es sich um äußerst potente Bio- oder Pestizide, die speziell für die Bekämpfung von Spinnmilben angeboten werden. Sofern diese Präparate in Gewächshäusern oder im Freien zum Einsatz kommen, ist es sicherlich sinnvoll, auf ein Präparat zu setzen, welches den verschiedensten Nützlingen, wie zum Beispiel Florfliegen oder auch Bienen, einen möglichst geringen oder am besten keinen Schaden zufügt.

Abgestorbene Pflanzen entsorgen

Falls jegliche Rettungsversuche letztendlich leider gescheitert sind, sollte die jeweilige Orchidee entsorgt werden. Auch diese Pflanze gehört aus den genannten Gründen auf keinen Fall auf einen Komposthaufen. Besser ist es, die Orchidee gleich im Bio- oder Hausmüll zu entsorgen. Soll der Topf, der abgestorbenen Orchidee für eine neue Pflanze verwendet werden, müssen Sie sicherzustellen, dass dieser frei von jeglichen Milben und ihren Eiern ist. Auch der ehemalige Standort der Orchidee sollte von Milben, die möglicherweise zurückgeblieben sind, befreit werden, damit weitere Pflanzen nicht dem unnötigen Risiko eines Befalls ausgesetzt sind.

Seiten