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Aktualisiert: vor 36 Minuten 16 Sekunden

Verbene – Pflanzung, Pflege und Verwendung de Eisenkrautes

Do, 01/09/2020 - 07:57

Die Verbene erfreut sich bei Hobbygärtnern großer Beliebtheit. Wir haben für Sie zusammen gefasst, was bei der Kultivierung im eigenen Garten zu beachten ist.

Echte Verbene – © visuals-and-concepts / stock.adobe.comVerbenen verschönern uns mit ihren zahlreichen farbenfrohen Arten den Sommer. Da sich die Eisenkrautgewächse als sehr blühfreudig erweisen, ist die ideale Bepflanzung für Beet, Kasten und Kübel gefunden. Dabei sind Verbenen nicht sonderlich anspruchsvoll und auch für eher ungeübte Hobbygärtner ein idealer Einstieg. Selbst erfahrenen Gartenfreunden macht es Freude, Jahr für Jahr neue Sorten des anspruchslosen Dauerblühers zu entdecken.
Herkunft

Verbenen (Verbena) gehören der Familie der Eisenkrautgewächse an. Daher rührt auch die häufig gebrauchte Bezeichnung „Eisenkraut“. Die ursprüngliche Heimat der Verbenen liegt in Südamerika. Mittlerweile sind die artenreichen Blühpflanzen weltweit anzutreffen.

Das Echte Eisenkraut war bereits in der Antike in Europa weit verbreitet und galt als Heilmittel bei Verletzungen. Der Volksglaube sprach dem Eisenkraut wundertätige Eigenschaften zu.

Kleine Pflanzenbeschreibung Verbene (Verbena) Wuchshöhe: 15 – 120 cm (in Beet) Blüte: Juni bis Oktober Standort: sonnig bis halbschattig Gießen: im Sommer reichlich, aber keine Staunässe Düngen: alle 2 Wochen Vermehrung: durch Stecklinge oder Samen möglich

Verbenen sind meist einjährige krautige Pflanzen, welche als Halbsträucher oder Sträucher wachsen. Die meisten Arten blühen nicht nur üppig, sie verströmen auch einen würzigen Duft. Verbenen kennzeichnet ein vierkantiger Stängel und einfache Laubblätter mit gezähnten Blatträndern.

Die Verbenen sind in unterschiedlichen Wuchshöhen anzutreffen. Es sind kriechende und aufrecht wachsende Arten geläufig. Die für Topf und Kübel gezüchteten Hybriden erreichen Wuchshöhen zwischen 15 und 30 Zentimetern.

Die ganze Zierde der Verbenen sind ihre üppigen Blüten, welche praktisch in allen Farben vorkommen. Allein gelbe Verbenen wurden bislang noch nicht gesichtet. Ein wahrer Hingucker sind gestreifte Blüten und verschiedene mehrfarbige Züchtungen.

Artenreiche Verbene Lanzen-Eisenkraut – © bjphotographs / stock.adobe.com Bis heute sind etwa 250 Arten an Verbenen bekannt. Daraus sind zahlreiche attraktive Hybriden entstanden. Darunter befindet sich auch so mancher Champion. So wurde die Sorte „Lila Luzi“ im Jahre 2017 zur Beet- und Balkonblume des Jahres gewählt. Dies mag nicht zuletzt an den auffälligen zweifarbigen Blüten liegen.

Einige Sorten im Kurzporträt table#t438 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t438 thead tr { } table#t438 thead tr th.t438 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t438 thead tr th#t438.start { } table#t438 thead tr th#t438.end { } table#t438 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t438 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t438 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t438 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t438 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t438 tbody tr:hover td { } table#t438 tfoot tr { } table#t438 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } SorteBesonderheiten Zitronenverbene
  • weiße Blüten
  • aromatischer Zitrusduft
Lanzen-Eisenkraut
  • rötliche bis lila Blüten
  • wächst über einen Meter hoch
Hänge-Verbene
  • blüht weiß, rosa und rot
  • ideal als Ampelpflanze
Weißes Lanzen-Eisenkraut
  • weiße Blütenkerzen
  • blüht besonders ausdauernd
Verbene pflanzen Den passenden Standort finden

Verbenen gelten als wenig anspruchsvoll und kommen mit beinahe jedem Standort zurecht. Ein sonniger und warmer Stand garantiert eine reiche Blüte. Die Pflanzen dürfen gerne vollsonnig stehen und haben auch mit großer Hitze kein Problem. Die neueren Züchtungen erweisen sich als robust und trotzen auch Regen und Wind.

Im Halbschatten werden die Pflanzen ebenso gedeihen, allerdings vermutlich blühfauler in Erscheinung treten. Wer in der Hitze Südamerikas zuhause ist, benötigt einfach einen sonnigen Standort.

Das ideale Substrat auswählen

Der Boden sollte nicht zu schwer und zu trocken ausfallen. Verbenen benötigen viel Feuchtigkeit. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Nässe sich nicht im Boden staut. Schwere Lehmböden bergen dieses Risiko und sollten daher mit Sand oder Kies vermischt und damit durchlässiger gestaltet werden.

Ein kalkhaltiger bis neutraler Boden wird gut angenommen. Ein schwach saurer Boden erweist sich als besonders vorteilhaft. Für die Pflanzung im Blumenkasten oder Pflanzkübel ist gewöhnliche, vorgedüngte Blumenerde ausreichend.

Verbene pflanzen – Schritt für Schritt Verbenen an einen hellen Standort pflanzen – © bilderhexchen / stock.adobe.com 1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanze wässern
4. Pflanzloch ausheben5. Drainage legen
6. Boden aufwerten
7. Pflanze einsetzen
8. Pflanze kräftig angießen

Verbenen können den ganzen Sommer über gepflanzt werden. Mit der Pflanzung sollte allerdings bis Mitte Mai gewartet werden. Erst nach den Eisheiligen ist die Pflanze vor gefürchteten Bodenfrösten sicher.

Die Erde wird zunächst aufgelockert und von Steinen und Unkraut befreit. In der Zwischenzeit sollten sich die Verbenen in einem Wassereimer mit ausreichend Feuchtigkeit vollsaugen können. Das Pflanzloch wird mindestens in doppeltem Umfang des Wurzelballens ausgehoben.

Um die Pflanzen vor Staunässe zu schützen, kann eine Drainage in Form von Tonscherben oder Kies in den Boden eingebracht werden. Bevor die Verbenen eingesetzt werden, lässt sich das Substrat mit Kompost oder Hornspänen aufwerten.

Tipp: Verschieden Arten in Gruppen gepflanzt wirken besonders attraktiv. Dabei sollte ein Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern eingehalten werden.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t439 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t439 thead tr { } table#t439 thead tr th.t439 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t439 thead tr th#t439.start { } table#t439 thead tr th#t439.end { } table#t439 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t439 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t439 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t439 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t439 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t439 tbody tr:hover td { } table#t439 tfoot tr { } table#t439 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitBeschreibung Standort wählen
  • vollsonnig bis sonnig
  • warm
  • hell
  • geschützt
Boden vorbereiten
  • durchlässig
  • nährstoffreich
  • kalkhaltig
  • feucht
Pflanzung vornehmen
  • Pflanze wässern
  • Drainage anlegen
  • kräftig angießen
Verbene pflegen Verbene richtig gießen

Verbenen sind besonders durstig. Dies mag nicht zuletzt an den vollsonnigen Standorten liegen, welche wir ihnen zuweisen sollten. An heißen Sommertagen verträgt eine Pflanze bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit. Es sollte mehrmals gegossen werden. Die Pflanzen sollten gut befeuchtet, aber nicht überschwemmt werden.

Tipp: Verbenen vertragen keine Staunässe. Stehendes Wasser im Untersetzer ist daher wenige Minuten nach dem Gießen zu entfernen.

Verbenen richtig düngen

Damit der Blütenflor den ganzen Sommer hindurch anhält, benötigt die Verbene die Unterstützung des Hobbygärtners. Werden verwelkte Blüten regelmäßig entfernt, bilden sich bald darauf neue Blütenbälle. Während der Sommermonate sollte 14-tägig mit einem flüssigen Blühpflanzendünger gegossen werden.

Tipp: Pflanzen in Kasten oder Kübel sollten Sie wöchentlich düngen.

Müssen Verbenen geschnitten werden? Für eine Nachblüte die verblühten Blütenstände abschneiden. – © Birgit / stock.adobe.com Zur Schere sollte gegriffen werden, wenn die Pflanzen zur Blüte angeregt werden sollen und wenn Sie verhindern wollen, dass sich die Samen unkontrolliert ausbreiten. Das regelmäßige Entfernen verblühter Blütenstände regt zur Nachblüte an. Verbenen sind beliebte Schnittblumen und können zu bunten Sommersträußen arrangiert werden.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t440 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t440 thead tr { } table#t440 thead tr th.t440 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t440 thead tr th#t440.start { } table#t440 thead tr th#t440.end { } table#t440 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t440 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t440 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t440 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t440 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t440 tbody tr:hover td { } table#t440 tfoot tr { } table#t440 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitBeschreibung Gießen
  • hoher Flüssigkeitsbedarf
  • Erde darf nicht austrocknen
  • Staunässe wird nicht vertragen
Düngen
  • regelmäßige Düngung fördert Blüte
  • Verbenen im Pflanzgefäß wöchentlich düngen
Schneiden
  • Verblühtes entfernen fördert die Nachblüte
  • beliebte Schnitt- und Trockenblume
Verbenen vermehren

Wer die einjährigen Pflanzen nicht Jahr für Jahr neu kaufen möchte, kann sich an der Vermehrung der Blühpflanzen versuchen. Die Vermehrung ist über Stecklinge und durch Samen möglich.

Vermehrung durch Stecklinge

1. Stecklinge schneiden
2. untere Blattpaare entfernen
3. Bewurzelungspulver aufbringen
4. Steckling in Anzuchterde einbringen
5. Substrat anfeuchten
6. Anzuchtkasten abdecken
7. Bewurzlung abwarten

Die Stecklinge werden im Spätsommer oder frühen Herbst geschnitten. Die Triebspitzen sollten eine Länge von etwa zehn Zentimetern besitzen. Um die Bewurzlung zu beschleunigen, werden die Stecklinge in Bewurzelungspulver getaucht.

Nachdem die unteren Blattpaare entfernt wurden, wird der Steckling in Anzuchterde gedrückt und das Substrat angefeuchtet. Der Anzuchtkasten wird warm und hell aufgestellt und mit Glas oder Folie abgedeckt. Nun ist Geduld gefragt. Haben die Stecklinge kräftige Wurzeln entwickelt, können die Pflänzchen in einen separaten Pflanztopf umziehen und werden bis zum Frühling im Haus kultiviert.

Vermehrung durch Samen Mit Hilfe der Samenkapseln vermehrt sich Verbene selbst. – © christiane65 / stock.adobe.com Im Beet übernehmen die einjährigen Pflanzen ihre Selbstaussaat eigenständig. Für die gezielte Vermehrung durch Samen werden im Herbst die Samenkapseln abgesammelt und kühl und trocken aufbewahrt.

Im Spätwinter kann damit begonnen werden, die Samen in Anzuchtschalen auszusäen und auf der sonnigen Fensterbank vorzuziehen. Die Samen werden nicht komplett mit Erde bedeckt. Die Keimung sollte bei Zimmertemperatur erfolgen. Nach einigen Wochen können die Pflanzen pikiert werden. Nach den Eisheiligen erfolgt der Umzug ins Freiland.

Krankheiten und Schädlinge an der Verbene erkennen

Verbenen unterscheiden sich diesbezüglich nicht von anderen Balkonblumen. Sie können von Blattläusen, Spinnmilben oder der Weißen Fliege befallen werden. Im Freiland sind Schnecken die größten Feinde der Dauerblüher.

Tipp: Gute Nachrichten für den Hobbygärtner – noch vor wenigen Jahren war auch der Echte Mehltau häufig bei Verbenen anzutreffen. Die meisten Neuzüchtungen sind heute resistent.

Die Schädlinge können mit einem harten Wasserstrahl oder milder Seifenlauge vertrieben werden. Knoblauchsud oder Schachtelhalmbrühe dienen zur allgemeinen Kräftigung.

Lassen sich Verbenen überwintern?

Verbenen sind eigentlich einjährige Pflanzen. Doch Sie sollten die hübschen Blühpflanzen nicht voreilig aus dem Garten verbannen. Mit einigen Tipps kann eine Vermehrung gelingen und die Freude ist groß, wenn die Verbenen auch das zweite oder dritte Jahr in Folge in voller Blüte stehen.

Tipp: Vermutlich zeigen sich überwinterte Verbenen in den Folgejahren blühfauler.

Verbenen überwintern – so geht’s
  • Blüte abwarten
  • Pflanzen im Herbst zurückschneiden
  • Pflanze mit Laub oder Reisig bedecken

Die Verbenen werden bodennah zurückgeschnitten und mit einer dicken Lage aus Reisig, Stroh oder Laub bedeckt.

Auch im Kübel lässt sich die Verbene überwintern. Sollen die Pflanzgefäße im Freien belassen werden, schützt eine Unterlage aus Holz oder Styropor vor dem Durchfrieren. Der Pflanzkübel kann zusätzlich mit Folie oder Gartenvlies umwickelt werden.

Tipp: Im Winter wird nicht gedüngt. Die Pflanzen sollten nicht komplett austrocknen und erhalten daher geringe Wassergaben.

Verwendung

Im Blumenkasten können Verbenen in Verbindung mit Begonien, Petunien oder Zauberglöckchen hübsch arrangiert werden. Man hat die Wahl zwischen hängenden oder kompakt wachsenden Sorten. Die höher wachsenden Sorten sind beliebte Schnitt- und Trockenblumen.

Verbene als Schnittblume

Möchten Sie einen schönen Blumenstrauß mit Verbenen zusammen stellen, schneiden Sie diese am besten morgens und entfernen Sie die Blätter an der unteren Hälfte des Stängels. Idealerweise stellen Sie den Strauß nicht in eiskaltes sondern in zimmerwarmes Wasser und geben eine Prise Zucker hinzu.

Tipp: Am längsten halten sich Verbenen nach dem Schnitt, wenn sich die Knospen am Morgen noch nicht vollständig geöffnet haben.

Verbene als Trockenblume

Verbenen eignen sich hervorragend für einen Trockenstrauß. Dazu schneiden Sie einfach die gewünschte Menge an Pflanzen ab und arrangieren sie zu kleinen Sträußen, die Sie locker zusammen binden. Anschließend können Sie die Sträuße kopfüber an einem trockenen und luftigen Ort aufhängen. Hierfür eignet sich zum Beispiel der Dachboden.

Etwas aufwendiger und kostenintensiver gestaltet sich die Trocknung mithilfe von Glyzerin. Dabei wird Glyzerin mit Wasser vermischt. Das Wasser verdunstet nach und nach und das Glyzerin konserviert die Verbenen, hält sie biegsam und lässt sie interessant schimmern.

Garten im Frühling: ToDos für den Start in die neue Gartensaison

Mi, 01/08/2020 - 12:50

Wenn der Winter sich dem Ende neigt, gibt es im Garten einiges zu tun, damit er aus seinem Winterschlaf erwacht und im Sommer in einer Blütenpracht strahlen kann.

© Alexander Raths / stock.adobe.com Das neue Jahr hat begonnen und der Frühling steht bevor. Besonders Hobbygärtner dürften sich darüber freuen. Denn damit startet auch die neue Gartensaison. Sobald die ersten Frühblüher ihr Köpfe in Richtung Sonne strecken, können Sie damit beginnen, Ihren Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Zudem fallen jetzt auch diverse Aufgaben an, damit Sie sich im Sommer an einer üppigen Blütenpracht in Ihrem Garten erfreuen können.

Gartengeräte kontrollieren

Bevor es daran geht, den Garten auf Vordermann zu bringen und den einen oder anderen Gartentrend umsetzen können, sollten Sie Ihre Gartengeräte einmal genauer unter die Lupe nehmen. Gerade bei elektrischen oder motorisierten Gerätschaften wie Heckenschere, Rasenmäher oder Trimmer können Defekte lebensbedrohlich sein. Stellen Sie hier Beschädigungen am Gehäuse oder am Stromkabel fest, sollten Sie eine Fachwerkstatt mit der Reparatur beauftragen.

Schauen Sie sich auch Ihre anderen Gartengeräte einmal genauer an. Entfernen Sie gegebenenfalls Rost und ersetzen Sie morsche oder lockere Holzgriffe. Spaten, Hacke und Co. sind unter Umständen auch nicht mehr so scharf wie nach dem Kauf. Damit Sie weiter unbeschwert damit arbeiten können, sollten Sie sie wieder schärfen.

Frühjahrsputz © creativefamily / stock.adobe.com Haben Sie Ihre Gartengeräte kontrolliert und gegebenenfalls repariert oder ersetzt, geht es an die eigentliche Arbeit. Als erstes sollten Sie die Hinterlassenschaften aus dem Vorjahr aus Ihrem Garten entfernen. Befreien Sie Beete und Rasenflächen von Laub und abgestorbenen Pflanzen. Zum einen dient dies der Optik und zum anderen können sich ansonsten faulige stellen bilden und der Boden kann versauern.

Tipp: Haben Sie Ihre Pflanzen vor dem Winter mit einem Frostschutz versehen, sollten Sie diesen erst dann entfernen, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind.

Besitzen Sie einen Gartenteich, können Sie auch hier mit der Pflege im Frühjahr beginnen. Befreien Sie ihn ruhig schon einmal mit einem Kescher von Verunreinigungen wie Algen, Laub oder Zweigen. Zudem können Sie alte Pflanzen bodennah abschneiden und einen eventuell vorhandenen Eisfreihalter entfernen.

Rasenpflege

Ist der Rasen vom Laub befreit, sollten Sie Ihren Rasen mähen und vertikutieren, um ihn von übrig gebliebenem Laub, Moos und Pflanzenresten zu befreien. Dadurch erreichen Sie, dass er besser belüftet wird und neu sprießen kann.

Tipp: Ist Ihr Rasen noch jung, also keine drei Jahre alt, sollten Sie auf das Vertikutieren besser verzichten.

Abschließend können Sie Ihrem Rasen noch eine Schicht Rasendünger gönnen, um ihn mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen.

Beete bearbeiten © M. Schuppich / stock.adobe.com Wenn nicht schon im Herbst geschehen, sollten Sie im Frühling verdichtete und schwere Böden auflockern. Zudem können Sie dem durch die Regengüsse im Herbst und Winter versauerten Boden Kalk zuführen, um ihn zu neutralisieren.

Tipp: Einige Pflanzen, wie zum Beispiel Rhododenron, bevorzugen saure Böden. Hier sollten Sie auf die Kalkgabe verzichten.

Sobald es die Temperaturen zulassen, sollten Sie die Beete auch vom Unkraut befreien. Zudem können Sie eine Schicht Kompost in den Boden bringen. Er enthält wertvolle Nährstoffe, die langsam von Ihren Pflanzen aufgenommen werden.

Ist der Boden ideal vorbereitet, können Sie sich daran machen, ihn zu bepflanzen. Der Frühling ist der ideale Zeitpunkt für die Pflanzung von Obst- und Ziergehölzen oder von Beerensträuchern. Aber auch Stauden wie Astern oder Chrysanthemen können Sie im Frühjahr pflanzen.

Schnittmaßnahmen Erhaltungsschnitt für die Hecke

Die meisten Hecken wachsen gleichmäßiger und dichter, wenn sie das erste Mal im Februar auf die gewünschte Höhe und Breite zurückgeschnitten werden und Mitte Juni ein schwächerer Rückschnitt der Hecke folgt. Oft treiben diese erst im Mai wieder nach, sodass Sie sich bis dahin an einer akkuraten und gepflegten Hecke erfreuen können.

Frühlingsblühende Hecken, wie etwa solche aus Frühjahrsblühern wie Forsythie oder Blutpflaumen, dürfen Sie allerdings nicht im Februar schneiden. Hier müssen Sie warten, bis diese abgeblüht sind, da Sie ansonsten die Blütenpracht schmälern würden.

Tipp: Bei größeren Hecken ist es empfehlenswert, mit einer akkubetriebenen Heckenschere zu arbeiten. Diese ist deutlich leichter als mit Benzin betriebene Geräte und besitzt kein störendes Kabel. Eine Übersicht über die besten Akku-Heckenscheren hilft Ihnen dabei, das passende Modell für Sie zu finden.

Ziersträucher und Rosen zurückschneiden © Friedberg / stock.adobe.com Etwa alle zwei bis drei Jahre sollten Sie spätestens im März – möglichst aber schon früher – sommerblühende Ziersträucher wie Hibiskus oder Schmetterlingsflieder zurückschneiden. Hierbei sind sie Triebe, die im Vorjahr Blüten getragen haben, bis kurz über den Boden zu kürzen. Dadurch begünstigen Sie einen Neuaustrieb der Pflanze mit prächtigen Blüten.

Ziersträucher, die im Frühling blühen, dürfen Sie erst nach der Blüte schneiden. Hier gilt es, alle zwei bis drei Jahre die ältesten und blühfaulen Triebe zu entfernen. So schaffen Sie Platz für kräftige Jungtriebe, die im Laufe des Jahres Knospen bilden und im nächsten Frühling blühen.

Beginnen die Forsythien zu blühen, sollten Sie sich daran machen, Ihre Rosen zurückzuschneiden.

Tipp: Setzen Sie die Rosenschere beim Schnitt schräg an, damit kein Wasser auf der Schnittstelle stehen bleiben kann. Ansonsten besteht die Gefahr der Fäulnisbildung.

Alpenveilchen – Cyclamen richtig pflegen

Di, 01/07/2020 - 07:12

Alpenveilchen sind langlebige Zimmerpflanzen, aber nur, wenn Sie bei der Pflege keine Fehler machen. Worauf bei Cyclamen zu achten ist, erfahren Sie hier.

© antic / stock.adobe.com

Das Alpenveilchen (Cyclamen) ist ein beliebter Schmuck für’s Blumenfenster. Die Primelgewächse sind blühfreudig und pflegeleicht und damit auch als Anfängerpflanze geeignet. Besonders in den Wintermonaten sind die kälteliebenden Pflanzen ein Blickfang. Alpenveilchen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und es werden jährlich mehr als 20 Millionen Exemplare kultiviert.
Alpenveilchen Herkunft

Die Bezeichnung „Cyclamen“ leitet sich vom griechischen „kyklos“ für Kreis oder Scheibe ab und bezieht sich auf die kreisrund geformte Knolle der Pflanzen. Die ursprüngliche Heimat des Alpenveilchens liegt im östlichen Mittelmeerraum. Dort wachsen die Pflanzen in bergigen Waldregionen, auf Kalkböden und Geröll. Die ersten Pflanzen, also quasi die Mutterpflanzen der heutigen Zimmerpflanzen, wurden Mitte des 17. Jahrhunderts aus Persien, dem heutigen Iran nach Frankreich eingeführt.

Die ursprüngliche Blütenfarbe ist Rosa. Neue Zuchtformen weisen vielfältige Blütenfarben auf, welche von Weiß bis zu einem satten Karminrot reichen können
Besonderheiten des Alpenveilchens

Eine Besonderheit des Alpenveilchens liegt in seinem geringen Wärmeanspruch. Die Temperaturen sollten möglichst nicht über zehn Grad steigen. In früherer Zeit wurden Alpenveilchen meist zwischen Doppelfenstern aufgestellt und in hohen und schmalen „Doppelfenstertöpfen“ herangezogen.

Alpenveilchen kommen bei guter Pflege erneut zur Blüte. Mehrjährige Pflanzen überraschen mit einer üppigen Blütenpracht. So kann eine zehnjährige Pflanze mehr als 100 Blüten ausbilden.

Den passenden Standort finden

Das Pflegegeheimnis des Alpenveilchens ließe sich wie folgt zusammenfassen: leichte Feuchte und frische Kühle. Wenn Sie für die hübschen Dauerblüher einen Platz am sonnigen Wohnzimmerfenster vorgesehen haben, werden es Ihnen die Alpenveilchen allerdings kaum danken. Viel wohler fühlen sich die Pflanzen in einem kühlen Schlafzimmer, in einem hellen Flur oder in einem Badezimmer, wo wenig geheizt wird.
Alpenveilchen benötigen einen hellen, aber nicht vollsonnigen Standort. Ein luftiger Standplatz ist von Vorteil. Die Temperatur sollte bei 10 bis 15 Grad liegen. Alpenveilchen Pflege

Alpenveilchen wachsen sehr gut in humoser und lehmhaltiger Erde. Gartenerde kann Sand und Torf untergemischt werden.

Alpenveilchen richtig gießen © New Africa / stock.adobe.com Alpenveilchen benötigen regelmäßig Wasser, sollten aber nicht zu üppig gegossen werden. Von oben wird vorsichtig um die Knolle herum bewässert. Der Pflanztopf sollte nicht austrocknen. Alpenveilchen reagieren besonders empfindlich auf Feuchtigkeit und sterben schnell ab, wenn sie zu nass stehen.

Tipp:Achtung: Werden Alpenveilchen im Inneren zu intensiv bewässert, führt dies zum Faulen der Blatt- und Blütenstiele.

Gießwasser darf nicht im Untersetzer oder Übertopf belassen werden. Es ist von Vorteil, das Alpenveilchen von unten zu gießen, damit die Knolle nicht mit Gießwasser in Berührung kommt. Liegen die Knollen über der Erde, kann wie gehabt bewässert werden. Bei unterirdischen Knollen ist überschüssiges Gießwasser nach spätestens einer halben Stunde zu entfernen.

Tipp: Wird das Alpenveilchen in ein Gefäß mit feuchtem Torf gestellt, bleibt das Substrat gleichmäßig feucht.

Alpenveilchen richtig düngen

Vor und während der Blüte erhält das Alpenveilchen wöchentlich einen handelsüblichen Dünger für Blühpflanzen. Während der Ruhezeit wird nicht gedüngt.

Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick table#t436 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t436 thead tr { } table#t436 thead tr th.t436 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t436 thead tr th#t436.start { } table#t436 thead tr th#t436.end { } table#t436 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t436 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t436 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t436 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t436 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 3px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t436 tfoot tr { } table#t436 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterung
Standort auswählen
  • hell
  • kühl
  • Halbschatten bis Schatten

Substrat vorbereiten
  • humos
  • sandig
  • lehmhaltig

Gießen
  • regelmäßig gießen
  • Staunässe vermeiden
  • von unten gießen

Düngen
  • während der Blüte wöchentlich düngen
  • während der Ruhephase nicht düngen
Alpenveilchen umtopfen © Africa Studio / stock.adobe.com Alpenveilchen bieten sich, wie bereits erwähnt, für die mehrjährige Kultur an. Nach der Blütezeit und dem Abfall der Blätter werden die Knollen umgepflanzt. Sie können herkömmliche Blumenerde oder Einheitserde verwenden. Die Knollen älterer Pflanzen schauen bis zu einem Drittel aus der Erde. Jungpflanzen dürfen tiefer eingepflanzt werden.

Einige Alpenveilchen-Arten im Überblick Cyclamen persicum Wild Cyclamen persicum | © philipbird123 / stock.adobe.com Die hier beschriebene Art ist besonders sortenreich. Einige hübsche Vertreter sind die rosa blühende „Candlestick“, die leuchtend Rot blühende Sorte „Bonfire“ oder die rosa blühende Art „Rococo“.

Cyclamen graecum Wild Cyclamen graecum | © EllSan / stock.adobe.com Diese Sorte ist auf den griechischen Inseln heimisch. Die Blüten erscheinen ab September. Zartrosa bis lachsrote Farbnuancen sind geläufig.

Cyclamen libanoticum Wild Cyclamen libanoticum | © Anna Om / stock.adobe.com Bei dieser aus dem Libanon stammenden Sorte fallen die großen, rosa Blüten ins Auge. Die Blätter können eine gelbe Zeichnung aufweisen.

Cyclamen balearicum Wild Cyclamen balearicum | © sofia30 / stock.adobe.com Die auf Mallorca und den umliegenden Inseln beheimateten Pflanzen blühen im Frühling und besitzen kleine weiße Blüten mit einer zart rosa Schattierung.

Alpenveilchen vermehren

Alpenveilchen lassen sich aus Samen vermehren. Dies kann im Hochsommer oder im Spätwinter geschehen. Als Anzuchterde kann herkömmliche Blumenerde, der etwas grober Sand zugegeben wurde, verwendet werden.

Damit die Samen aufgehen, ist eine gleichbleibende Bodenwärme von 18 bis 20 Grad notwendig. Dies erreichen Sie durch die Anzucht im geheizten Vermehrungsbeet. Alternativ werden die Samen mit einer Abdeckung aus Folie versehen, um ein Treibhausklima zu erzeugen. Die Samen werden dabei mit Erde abgedeckt, da es sich um Dunkelkeimer handelt.

Tipp: Werden Alpenveilchen im Spätwinter ausgesät, erhalten sie beim Heranwachsen ausreichend Licht und bilden keine unnatürlich langen Triebe aus.

Die Keimung setzt nach etwa fünf bis sechs Wochen ein. Die herangewachsenen Sämlinge werden später vereinzelt und im folgenden Frühjahr umgetopft.

Schädlinge und Krankheiten am Alpenveilchen erkennen

Alpenveilchen sind robust und unkompliziert. Bei Pflegefehlern bleiben Krankheiten und Schädlinge jedoch nicht aus.
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Staunässe

  • Wurzelbräune
  • Knochenfäule

zu warmer Standort
  • Spinnmilben
  • Blattläuse
  • Weichhautmilben

zu hohe Luftfeuchtigkeit
  • Grauschimmel
Häufig kommt es zu Fäulnis an abgeschnittenen Stielen. Dies lässt sich vermeiden, wenn alte Blätter und Blüten nicht abgeschnitten, sondern mit einem kräftigen Ruck herausgerissen werden.

Alpenveilchen überwintern – Ruhezeit beachten

Alpenveilchen blühen, wenn die meisten Pflanzen eher einen traurigen Anblick bieten. Die Blütezeit der Cyclamen reicht von November bis März. Anschließend gönnt der Zimmergärtner den Pflanzen eine Ruhepause. Diese fällt in die Sommermonate.

Werden die Blätter gelb und es bilden sich keine neuen Blüten, wird die Bewässerung langsam eingestellt. Die Pflanzen überwintern in einem kühlen dunklen Raum. Der Pflanztopf wird auf die Seite gelegt. Bis zum Erscheinen der ersten Blätter wird nicht gegossen. Die Pflanzen werden weiterhin schattig gelagert. Bildet das Alpenveilchen die ersten Blütenknospen aus, benötigen die Pflanzen mehr Licht.

Ab September beginnt in der Regel die neue Wachstumszeit. Im Spätherbst haben sich die Blätter voll ausgebildet und das Alpenveilchen beginnt mit der Blütenbildung.

Löwenzahn – Mehr als einfach nur ein Unkraut

So, 01/05/2020 - 10:35

Löwenzahn ist vielen Gartenbesitzern ein Dorn im Auge. Dabei ist die Pflanze längst nicht nur ein Unkraut. Bei richtiger Anwendung kann sie Beschwerden lindern.

© alenalihacheva / stock.adobe.com Ob Löwenzahn, Pusteblume oder Butterblume, die Taraxacum sect. Ruderalia ist hierzulande weit verbreitet. Nicht nur am Wegesrand, sondern auch auf vielen Wiesen und in unzähligen Gärten ist Löwenzahn anzutreffen. Was für die einen ein störendes Unkraut ist, ist für die anderen eine wichtige Heilpflanze. Einige Hobbygärtner hassen diese Pflanze regelrecht, da sie nahezu überall wächst und sich so rasant ausbreitet. An ein perfektes Rasenbild ist dann nicht mehr zu denken. Viele Kinder hingegen lieben Pusteblumen und zahlreiche Gourmets gönnen sich diesen Genuss sogar regelmäßig. Gerade weil sich die Geister bei dieser Pflanze scheiden, lohnt es sich, den Löwenzahn im weiteren Verlauf näher kennenzulernen.

Pflanzenbeschreibung: Was zeichnet die Pusteblume aus?

Da zwischen der Gattung Löwenzahn und der Pusteblume zu unterscheiden ist, wird die Butterblume korrekterweise als Gewöhnlicher Löwenzahn bezeichnet. Bei der Pflanze aus der Familie der Korbblüter handelt es sich um ein krautiges Gewächs, welches eine Wuchshöhe zwischen zehn und maximal 30 Zentimetern erreicht. Der weiße Milchsaft der Butterblume ist in allen Pflanzenbestandteilen zu finden.

Wurzeln und Blätter

Die Pfahlwurzeln des Löwenzahn sind von einer dunkelbraunen bis schwarzen Färbung und einer Länge von bis zu einem Meter gekennzeichnet. In Ausnahmefällen können die fleischigen Wurzeln dieses Gewächses sogar zwei Meter lang werden.

Eine kurze, gestaucht wirkende Sprossachse kennzeichnet die Pflanze ebenso. Die Blätter ordnen sich entlang des unteren Teil dieser Achse dicht nebeneinander an und bilden eine Art Rosette. Außerdem sind die Blätter zwischen zehn und 30 Zentimetern lang und weisen unregelmäßig starke Lappungen sowie die Einschnitte und Zahnungen auf. Dabei nehmen die Zahnungen und Einschnitte in Richtung der Blattspitze immer mehr ab.

Blüten

Die Blüten ragen bis zu 60 Zentimeter in die Höhe, wobei der Blütenstandstiel beim Löwenzahn die Form einer hohlen Röhre aufweist, die von außen mit einem schwachen Filz versehen ist. Häufig besitzt eine Pflanze mehrere dieser Röhren.

Viele kleine, gelbe Zungenblüten machen die geöffneten Blüten des Löwenzahns aus. Der Durchmesser dieser Blüten beträgt rund drei bis fünf Zentimeter. Die Blütezeit der Pusteblume dauert mehrere Tage an. Während dieser Zeit schließt sich der Blütenstand nicht nur bei Regen und Nacht, sondern auch bei trockenen Umgebungsbedingungen. Wenn die gelben Blüten schließlich verblühen, führt dies ebenfalls zu einem Verschließen des Blütenstands. Bis sich die Blätter um die verblühten Blüten herum noch einmal öffnen, vergeht ein Zeitraum von mehreren Tagen.

Früchte © ruslan_khismatov / stock.adobe.com Dann sind die Früchte der Pusteblume reif. Zunächst einmal fallen jedoch die Blütenhüllen der Zungenblüten ab. Sie geben die Früchte frei, die von einer schlanken Tonnenform und haarigen Flugschirmen gekennzeichnet sind. Der Wind sorgt nun dafür, dass sich diese Früchte in alle Himmelsrichtungen verstreuen. Dieser Prozess lässt sich beschleunigen, indem die Pusteblume angepustet wird, was gleichzeitig auch diese Namensbezeichnung erklärt.

Blütezeit

In mitteleuropäischen Gefilden konzentriert sich die Hauptblütezeit der Pflanze auf die Monate April und Mai. Bis in den Herbst sind Pusteblumen auch weiterhin zu sehen, wenn auch in deutlich geringeren Stückzahlen. Dabei passen sich diese Pflanzen stark an die jeweils vorherrschenden Umgebungsbedingungen an ihrem Standort an. Die Höhe und Ausrichtung der Blätter und Blütenstandstiele wird von diesen äußeren Faktoren beispielsweise entscheidend beeinflusst. Während der Name „Butterblume“ auf die goldgelbe Färbung zurückzuführen ist, ist diese Pflanze auch unter folgenden Begriffen bekannt:

  • Echter Löwenzahn
  • Gebräuchliche oder Gemeine Kuhblume
  • Bettseicher
  • Pfaffenröhrlein
  • Sonnenwirbel
  • Mönchskopf
Verbreitung der Pusteblume

Ursprünglich war diese Pflanze zunächst in Europa sowie in Westasien anzutreffen. Durch das Zutun der Menschen ist die Pflanze auf der Nordhalbkugel inzwischen in vielen Ländern weit verbreitet. Dass Löwenzahn auch auf der Südhalbkugel gedeiht, ist hingegen nur selten der Fall und dann definitiv auf eine Verschleppung dorthin zurückzuführen. In Mitteleuropa handelt es sich sogar um eine der häufigsten Wildkrautsorten, die in Gärten, an Wegrändern und auf Wiesen anzutreffen ist.

Mauerritzen, Schutthalden und verschiedene Brachflächen sind ein gefundenes Fressen für diese Pflanze, die bei einer Durchschnittstemperatur von fünf bis 26 Grad Celsius am besten gedeiht. Der pH-Wert des Bodens sollte zwischen 4,2 und 8,3 betragen, während eine durchschnittliche Niederschlagsmenge von 0,3 bis 2,7 Metern pro Jahr für die Pflanze ideal ist. Auch im Gebirge ist die Pusteblume anzutreffen. In Höhenlagen von bis zu 2.800 Metern erreicht das Gewächs selbst allerdings geringere Wuchshöhen.

Verwendungsmöglichkeiten für Pusteblumen

Wenn es um die Entwicklung von ganzen Bienenvölkern im Frühjahr gibt, spielt diese Pflanze eine wichtige Rolle. Inzwischen ist sogar Löwenzahnhonig erhältlich, der von einer dickflüssigen Konsistenz, einem goldgelben Farbton und einem kräftigen Aroma bestimmt wird. Viele Kinder lieben es, die Früchte des Löwenzahns durch Pusten in alle Himmelsrichtungen zu verteilen. Aus dem Blütenstandstiel lässt sich zudem eine hervorragende Tröte im Miniformat machen, sofern dessen Ende gespleißt ist. Ob als Nahrungs- und Genussmittel oder in der Medizin, für Pusteblumen gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten, was ein Blick auf diese Auflistung bestätigt:

  • Gelees und Sirups als Brotaufstrich hergestellt aus den gelben Blüten
  • Junge Löwenzahnblätter mit einem leicht bitteren Geschmack als Salatzutat
  • Wurzel kochen oder zu Salat verarbeiten
  • Ersatzkaffee auf Basis der gerösteten oder getrockneten Wurzeln dieser Pflanze
  • Als Tierfutter
  • Historische Nutzung als Kautschukersatz

Wenn es um den medizinischen Nutzen der Pflanze geht, gilt Löwenzahn sowohl als harntreibend als auch als abführend. Ebenso wird der Pflanze eine blutbildende, blutreinigende und menstruationsfördernde Wirkung nachgesagt. Das hat dazu geführt, dass Butterblumen bei den folgenden Leiden und Krankheitsbildern genutzt werden können:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Wechseljahres- beschwerden
  • Gicht
  • Husten und Bronchitis
  • Appetitlosigkeit
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Verstopfungen
  • Pickel
  • Wassersucht
  • Rheuma
  • Gallen- oder Leberschwäche
  • Hämorrhoiden
  • Chronische Gelenkerkrankungen
  • Gicht
  • Ekzeme, Hühneraugen und Warzen sowie andere Hautleiden
  • Magenschwäche
  • Allergien
  • Arteriosklerose
  • Nieren- oder Gallensteine
Tipps zum Verzehr von Löwenzahn © happy_lark / stock.adobe.com Obwohl die Pflanze ungiftig ist, empfiehlt es sich nicht, große Mengen zu verzehren. Dies gilt gerade für ältere Pflanzen. Ihr Milchsaft enthält höhere Konzentrationen an Bitterstoffen, Triterpenen und Harzen. Werden diese Inhaltsstoffe nun in größeren Mengen konsumiert, so kann dies Magen-Darm-Beschwerden nach sich ziehen. Besonders Löwenzahn, der am Wegesrand zu finden ist, sollte vor dem Verzehr gründlich gereinigt werden, da er beispielsweise durch Hundeurin verunreinigt sein kann. Die besonderen Inhaltsstoffe der Pusteblume, die beim Verzehr von Bedeutung sind, zählt diese Liste auf:

  • Cholin
  • Kalium
  • Inulin
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Vitamine A, B2 und C
  • Bitterstoffe

Beim Sammeln der Pflanze ist die Verwechslungsgefahr mit anderen Pflanzen gering. Zwar sehen der Saftlöwenzahn sowie das Gewöhnliche Ferkelkraut ähnlich aus. Allerdings ist der Stängel dieser Pflanzen nicht hohl, sodass die Unterscheidung im Rahmen der Ernte leicht vorzunehmen ist. Angesichts der Tatsache, dass die einzelnen Pflanzenbestandteile im Laufe der Zeit immer bitterer werden, ist es sinnvoll, möglichst jungen Löwenzahn zu ernten, der an seinen zart grünen Blättern zu erkennen ist.

Wie schmeckt Löwenzahn?

Nicht nur Kaninchen schmecken die Blätter der Pflanze. Löwenzahnblätter sind auch für den Menschen gesund. Dies essbaren Blätter sind von einer herb-würzigen Geschmacksnote gekennzeichnet. Je älter die Blätter sind, desto bitterer ist ihr Beigeschmack. Pur sind Pusteblumenblätter sicherlich nicht jedermanns Sache. Ob als Saft, Saucen, in Suppen oder zu Risotto, die Weiterverarbeitung der Blätter ist unbedingt empfehlenswert und dem puren Verzehr vorzuziehen. Obwohl die meisten Löwenzahn-Rezepte auf die Blätter setzen, sind auch diese Pflanzenbestandteile essbar:

  • Wurzeln
  • Stängel
  • Blütenknospen sowie Blütenv

Grundsätzlich weisen nahezu alle Pflanzenbestandteile des Löwenzahns einen würzigen bis leicht bitteren Geschmack auf, der an Chicorée erinnert. Als besonders wohlschmeckend gilt ein Sirup oder Gelee, der sich aus den süßen, gelben Blüten herstellen lässt. Denn dieser süße Aufstrich verspricht honigähnliche Geschmacksnoten.

Wie Hobbygärtner Löwenzahn am besten loswerden

Dass sich Löwenzahn rasant vermehrt, ist eine große Stärke dieser Pflanze, die vielen Hobbygärtnern allerdings das Leben schwer macht. Um die Verbreitung der Pusteblume im eigenen Garten zu verhindern, gilt es, die weißen Früchte oder Samen an der Ausbreitung zu hindern. Solange die Pflanze in ihrer gelben Blüte erstrahlt, dient sie dem Ökosystem im Garten, da sie als Nahrungsquelle für diverse Insekten und Bienen herhält.

Wer die Blüte noch abwartet, tut der Umwelt einen Gefallen. Wenn sich die gelben Blüten hingegen schließen, ist es an der Zeit, den Löwenzahn zu beseitigen. Denn nun dauert es nicht mehr lange, bis sich der Samen bildet. Daher ist die Pflanze zu entfernen, bevor sie sich erneut öffnet und ihre Früchte dann dank der Kraft des Windes ungehindert verteilen kann. Dabei ist es keinesfalls ausreichend, die Pflanze einfach nur oberhalb der Erde abzureißen. Vielmehr muss die Pfahlwurzel komplett entfernt werden, damit die Butterblume garantiert nicht nachkommt.

Herkömmlicher Unkrautstecher machtlos

Wer zuverlässig gegen die Butterblume ankommen will, muss sicherstellen, dass er alle Reste der Pflanze aus dem Erdreich entfernt hat. Sonst stehen die Chancen sehr gut, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Gemeine Löwenzahn erneut austreibt und sich wie wild vermehrt. Spezielle Unkrautstecher gegen Löwenzahn sind im Fachhandel erhältlich. Diese spiralförmigen Arbeitsgeräte sind gegenüber einem regulären Unkrautstecher für beliebiges Unkraut zu bevorzugen. So lässt sich die gesamte Pflanze mit der kompletten Wurzel aus dem Boden ziehen, ohne dass Sie sich aufwendig bücken müssen. Auch zur Beseitigung verschiedener Arten von Ampfern ist dieses Werkzeug geeignet.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Kent & Stowe Löwenzahn-Zieher, 1 Stück Aktuell keine Bewertungen 23,98 € Zum Shop Welche Unkrautvernichter helfen gegen Löwenzahn?

Eine Salz-Wasser-Sole und Essig sind zwar wirksam gegen Löwenzahn. Trotzdem sollten Hobbygärtner nicht auf diese einfachen und günstigen Hilfsmittel zurückgreifen. Denn sie schaden nicht nur dem Boden und benachbarten Pflanzen, sondern auch dem Grundwasser. Wer mit Chemie gegen Pusteblumen vorgehen möchte, sagt am besten nicht den jungen Pflanzen den Kampf an. Je größer die Oberfläche der Pflanze, desto besser kann der Unkrautvernichter schließlich wirken.

Dabei sollten alle Hobbygärtner wissen, dass chemische Unkrautvernichter dem Boden immer zusetzen und daher nach Möglichkeit zu meiden sind. Außerdem können sich im Laufe der Jahre Resistenzen bilden. Falls dies im heimischen Garten durch einen Einsatz von Unkrautvernichtern durch den Vormieter oder Vorbesitzer bereits der Fall ist, springt die Pusteblume womöglich gar nicht auf die Unkrautmittel an. Im Übrigen handelt es sich bei den Unkrautmitteln gegen Löwenzahn generell um Rasenunkrautvernichter, sogenannte Herbizide, die auch andere Arten von Unkraut angreifen. Abhängig von der Wahl des Mittels kommen die folgenden Wirkstoffe zum Einsatz:

  • Clomazone
  • Metazachlor
  • Dimethachlor
  • Napropamid
  • Dimethenamid
  • Cyanamid

Winterling – Eranthis hyemalis pflanzen, pflegen und vermehren

Fr, 01/03/2020 - 08:11

Winterlinge läuten gemeinsam mit andern Frühblühern das Ende des Winters ein. Wir zeigen ihnen, was Sie bei der Pflanzung und der Pflege beachten müssen.

© Marc / stock.adobe.com

Nach einem langen Winter ist die Sehnsucht nach einem ersten Farbtupfer im Garten groß. Als einer der ersten Frühlingsboten erscheint der Winterling. Das Hahnenfußgewächs lässt sich von kühlen Temperaturen im rauen Februar nicht beeindrucken und breitet seine gelben Blütenteppiche über Beete und Rasenflächen aus.

Dabei zeigt sich die Pflanze besonders pflegeleicht und anspruchslos. Während Tulpen oder Narzissen noch einige Wochen auf sich warten lassen, genügen dem robusten Winterling bereits Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, um unser Auge zu erfreuen.
Kleine Pflanzenbeschreibung

Winterlinge sind ausdauernde krautige Pflanzen, welche zwischen fünf und zehn Zentimetern in die Höhe wachsen. Im Winter ziehen sich die Pflanzen in ihre runden Knollen zurück und treiben im Spätwinter zuverlässig wieder aus.

Die gelben Blüten erscheinen an den dicken grünlichen bis bräunlichen Stängeln zwischen Februar und März. Da Winterlinge sich selbst vermehren, sind großflächige Blütenteppiche keine Seltenheit. Diese erfreuen nicht nur uns Menschen, sondern locken auch die ersten Insekten an.

Winterling (Eranthis hyemalis) Wuchshöhe: 8 – 10 cm Pflanzabstand: 3 – 5 cm Blütezeit: Februar bis März Lebensdauer: mehrjährig, winterhart Standort: Halbschatten » Mehr Bilder und Daten anzeigen Vorkommen und Verwendung

Ursprünglich stammt der Winterling aus Südfrankreich, Italien, der Türkei und Ungarn. Dort ist die Pflanze vornehmlich in Weinbergen und auf feuchten Waldböden anzutreffen. In unseren Breiten haben sich die pflegeleichten Frühblüher bereits seit dem 16. Jahrhundert eingebürgert.

Teilweise ist der Winterling in Mitteleuropa bereits verwildert anzutreffen. Größere Bestände finden sich in Thüringen und Baden-Württemberg. Kleinere Bestände kommen zwischen dem Rheinland und Sachsen vor.

Der erste Winterling in Deutschland war ein Mitbringsel der Italienreise des Botanikers Joachim Camerarius. Die Pflanze wurde im Jahre 1588 in einen Nürnberger Garten eingepflanzt. Drei Jahrhunderte später zogen die Blütenteppiche in den Landschaftsparks die Blicke der Besucher auf sich. Der Winterling wird ausschließlich als Zierpflanze verwendet und auf Wiesen oder in Parkanlagen angepflanzt.

Winterling pflanzen Passenden Standort finden

Die Standortwahl ist entscheidend für die Wuchsfreude und Blühfreudigkeit des Winterlings. In der prallen Sonne fühlen sich die Pflanzen nicht wohl. Ein halbschattiger und windgeschützter Bereich des Gartens ist weit besser geeignet. Sehr gut machen sich Winterlinge als Unterpflanzung von Hecken oder Laubbäumen.

Tipp: Als Unterpflanzung von Nadelbäumen sind Winterlinge weniger geeignet. Das Substrat wäre für die Pflanzen zu sauer.

Während der Wachstumsperiode benötigt der Winterling einige Stunden täglich Sonneneinstrahlung. Hat die Pflanze im Frühsommer ihre Blätter und Blüten eingezogen, kann der Standort theoretisch auch im Schatten liegen.

Ideales Substrat auswählen © Fotolyse / stock.adobe.com

Ein frischer und durchlässiger Boden bietet dem Winterling die besten Wachstumsbedingungen. Ein schwerer Lehmboden ist weniger geeignet. Die Pflanzen  bevorzugen einen nährstoffreichen Boden mit einem entsprechenden Kalkanteil. Das Substrat kann durch die Zugabe von Sand oder Kies durchlässiger gestaltet werden. Staunässe wird vom Winterling nicht vertragen.

Tipp: Zeigt sich die Pflanze zunächst blühfaul, liegt vermutlich kein Fehler des Hobbygärtners vor. Winterlinge blühen häufig erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung.

Winterling pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Knolle wässern
4. Pflanzloch ausheben
5. Boden aufwerten
6. Knolle einpflanzen
7. Pflanzloch schließen
8. Knollen angießen

Der beste Zeitpunkt für das Pflanzen der Winterlinge ist der frühe Herbst. Wurde der Standort gefunden und das Substrat von Unkraut, Steinen und Wurzeln befreit, können die Pflanzlöcher gegraben werden. Etwa fünf Zentimeter Abstand sollten zwischen den einzelnen Knollen bleiben.

Tipp: Die Knollen trocknen schnell aus. Vor der Pflanzung sollten die Knollen über Nacht gewässert werden.

Die Pflanzerde sollte mit Kompost oder Lauberde vermischt werden. Zu schweren Böden wird Sand zugefügt. Die Knollen werden etwa sechs Zentimeter tief in die Erde gesetzt und mit Substrat bedeckt.

Eine Gruppenpflanzung wirkt besonders attraktiv. Auch in Krokussen, Schneeglöckchen, Schachbrettblume oder Buschwindröschen finden Hobbygärtner geeignete Beetnachbarn und können sich über eine vorfrühlingshafte Stimmung im Kleingarten freuen.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t434 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t434 thead tr { } table#t434 thead tr th.t434 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t434 thead tr th#t434.start { } table#t434 thead tr th#t434.end { } table#t434 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t434 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t434 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t434 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t434 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t434 tbody tr:hover td { } table#t434 tfoot tr { } table#t434 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätogkeitBeschreibung Standort wählen
  • Halbschatten
  • geschützt
  • Unterpflanzung von Laubgehölzen
Boden vorbereiten
  • frisch
  • feucht
  • nährstoffreich
  • humos
  • kalkhaltig
Pflanzung vornehmen
  • Herbstpflanzung
  • Knollen wässern
  • etwa sechs Zentimeter tief einpflanzen
Winterling pflegen Winterling richtig gießen

Den Winterling richtig zu bewässern, bedarf etwas Fingerspitzengefühl. An frostfreien Tagen und möglichst noch vor dem Austrieb sollte mit der Bewässerung begonnen werden. Es sollte regelmäßig gegossen werden. Der Winterling kommt mit anhaltender Trockenheit nicht zurecht. Genauso wenig mag der Frühblüher allerdings Staunässe.

Tipp: Ein durchlässiger Boden verhindert, dass sich die Flüssigkeit staut.

Winterling richtig düngen

Winterlinge gedeihen recht zuverlässig auf jedem Gartenboden. Gegen eine Gabe Kompost haben die Pflanzen nichts einzuwenden. Dieser lässt sich allerdings nicht wie gewohnt in den Boden einarbeiten, denn die Knollen besitzen nicht die nötige Tiefe und könnten aus der Erde gerissen werden.

Alternativ wird der Naturdünger oberflächlich um die Pflanzen verteilt. Es ist bereits bei der Pflanzung auf eine ausreichende Düngegabe zu achten. Ist das Pflanzloch ausgehoben, kann der Aushub mit Kompost oder Hornspänen vermischt werden und der Winterling ist sein erstes Standjahr hindurch ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Muss der Winterling geschnitten werden?

Die Schere muss beim Winterling nicht zum Einsatz kommen. Nachdem die Blütezeit zu Ende ist, beginnen die Pflanzen, sich komplett in ihre Knolle zurückzuziehen. Im Sommer wird der Frühblüher schon nicht mehr sichtbar sein.

Achtung: Verwelkte Blüten und Blätter nicht abschneiden. Das Rhizom des Winterlings zieht seine Nährstoffe daraus.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t435 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t435 thead tr { } table#t435 thead tr th.t435 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t435 thead tr th#t435.start { } table#t435 thead tr th#t435.end { } table#t435 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t435 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t435 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t435 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t435 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t435 tbody tr:hover td { } table#t435 tfoot tr { } table#t435 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitBeschreibung Gießen
  • regelmäßig gießen
  • Staunässe vermeiden
Düngen
  • Kompost bei der Pflanzung
  • Material kann später nicht in den Boden eingearbeitet werden
Schneiden
  • kein Schnitt notwendig
  • Pflanze zieht komplett in den Boden ein
Winterling vermehren

Ihre Vermehrung erledigen die Winterlinge vorwiegend selbst. Die Selbstvermehrung durch Samen lässt in kurzer Zeit üppige Blütenteppiche entstehen.

Tipp: Wer eine Selbstvermehrung unterbinden möchte, greift zu sterilen Sorten.

Wenn der Hobbygärtner selbst Hand anlegen möchte, ist die Vermehrung durch Teilung und Aussaat möglich.

Vermehrung durch Teilung

1. Pflanzen aus dem Boden heben.
2. Erde abschütteln
3. Wurzelballen zerteilen
4. Pflanzlöcher ausheben
5. Rhizomstücke neu verpflanzen

Hat sich der Winterling bereits gut entwickelt und im Beet ausgebreitet, kann diese Art der Vermehrung ins Auge gefasst werden. Nach der Blütezeit werden einzelne Knollen ausgestochen. Der Wurzelballen kann, je nach Größe, in mehrere etwa faustgroße Stücke geteilt werden. Anschließend werden neue Pflanzlöcher gegraben und die Teilstücke des Rhizoms werden getrennt an einen neuen Standort gesetzt.

Vermehrung durch Samen

1. Samen gewinnen
2. Boden bearbeiten
3. Samen ausbringen
4. Samen leicht einarbeiten
5. Samen bewässern
6. Keimung abwarten

Wer bereits Winterlinge besitzt, wird die Samen einfach selbst gewinnen können. Ansonsten werden Freunde oder Nachbarn sicher gern einspringen.

Gegen Ende der Blütezeit, etwa im März, erscheinen kleine, sternförmig angeordnete Balgfrüchte. Bis Ende April werden die Samen freigegeben. Ist ein Standort für die Aussaat gefunden, wird die Erde aufgelockert und fein zerkrümelt. Die Samen werden großflächig ausgestreut.

Achtung: Winterlinge sind Lichtkeimer. Die Samen werden daher nicht mit Erde bedeckt.

Die Samen können leicht in den Boden geharkt werden. Damit die Körnchen nicht davon geschwemmt werden, sollte für die anschließende Bewässerung eine feine Brause genutzt werden.

Tipp: Wird ein engmaschiges Netz über die Saat gespannt, sind Katzen und Vögel abgeschreckt und auch Schädlinge bleiben den Samen fern.

Krankheiten und Schädlinge am Winterling Wühlmäuse lieben die Knollen des Winterlings – © Bernd Wolter / stock.adobe.com Die Pflanzen sind robust und kaum von Krankheiten befallen. Die Knollen zählen allerdings zu den Lieblingsspeisen von Wühlmäusen. Vor einem Befall schützen Wühlmauskörbe. Dies muss bereits bei der Pflanzung berücksichtigt werden.

Der Fachhandel bietet diese engen Drahtgeflechte an und findige Heimwerker haben sie auch schnell selbst konstruiert. Die Pflanzlöcher müssen deutlich tiefer gegraben werden, wenn der Wühlmauskorb Anwendung finden soll. Von etwa 15 Zentimetern ist auszugehen. Der Wühlmauskorb wird in die Grube eingesetzt. Darüber wird eine etwa zwei Zentimeter dicke Sandschicht eingefüllt. Dann schichten Sie den Aushub hinein und pflanzen die Knollen wie beschrieben.

Tipp: Nach oben hin benötigen Wühlmauskörbe keinen Abschluss, denn die Schädlinge dringen nicht bis zur Oberfläche vor.

Was ist bei der Überwinterung zu beachten?

Im Freiland sind Winterlinge absolut winterhart und benötigen keinen zusätzlichen Schutz. Die Pflanze zieht sich komplett in ihr Rhizom zurück und ist damit oberirdisch von Frösten und Kälte nicht angreifbar.

Wer Winterlinge im Kübel gepflanzt hat, sollte diesen im Haus kühl und geschützt überwintern. Zeigen sich im Spätwinter die ersten Blätter, darf das Pflanzgefäß zurück ins Freie.

Ist der Winterling giftig?

Die Knollen des Winterlings sind für den Menschen stark giftig. Bei Pflanzarbeiten sollten daher stets Handschuhe getragen werden. Bei einer Vergiftung treten Übelkeit, Sehstörungen, Herzschwäche und Atemnot auf. In extremen Fällen kann es zu einem Herzstillstand kommen.

Rosen färben – Anleitung für einfarbige und mehrfarbige Rosen

Mi, 01/01/2020 - 07:15

Haben Sie schon einmal blaue oder sogar bunte Rosen gesehen? Das sieht total hübsch aus. Das Beste: derartige Rosen können Sie selber machen, indem Sie die Rosen färben.

© cenchild / stock.adobe.com

Rosen begeistern mit einer reichen und farbenfrohen Blüte. Von der klassischen roten Rose bis hin zu hübschen Schattierungen in Lachs oder Rosa hält die Natur alles parat. Auch gelbe, orange oder violette Rosen sind keine Seltenheit. Vermehrt finden sich sogar blaue oder schwarze Rosen in den Geschäften. Dabei handelt es sich jedoch nicht um aufwendige Neuzüchtungen, sondern der Mensch hat der Natur einfach einen Streich gespielt, denn Rosen lassen sich mit wenigen Handgriffen selbst färben. Das können Sie sogar ganz leicht zuhause nachmachen.

Wie kann man Rosen färben?

Grundsätzlich ist vieles möglich. Zunächst einmal sollte jedoch die Blütenfarbe feststehen. Hierbei müssen Sie zwischen einfarbigen und bunten Rosen unterscheiden. Die Technik weicht hier etwas ab, aber darauf kommen wir noch zu sprechen.

Steht die gewünschte Farbe fest, gilt es anschließend sich für eine Methode zu entscheiden. Rosen können z.B. gefärbt werden, indem sie in Farbe eingetaucht werden, mit Farbe besprüht werden oder sich mit Farbe vollsaugen. Letztere Methode hat sich durchgesetzt und soll daher auch im Folgenden beschrieben werden. Wenn die Rose Gelegenheit bekommt, sich mit Farbe vollzusaugen, entstehen die farbenprächtigsten Exemplare und es lässt sich auch die Färbung von bunten Rosen umsetzen.

Indem Sie die Rose in ein Gefäß mit eingefärbtem Wasser stellen, gelangt die Flüssigkeit in alle Pflanzenteile und führt letztlich dazu, dass sich die Blütenblätter ebenfalls vollsaugen und so eine intensive und gleichmäßige Färbung annehmen.

Womit kann man Rosen färben? © Maya Kruchancova / stock.adobe.com

Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Alle nachfolgend genannten Mittel liefern zufriedenstellende Ergebnisse. Erlaubt ist also, was gefällt:

❍ Tinte:

Tinte besitzt einen kräftigen Farbton und verspricht intensive Farbergebnisse. Die Intensität der Färbung kann dabei jeder selbst bestimmen. Lassen Sie die Rose einfach so lange im Farbwasser, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Tinte gibt es zwar längst nicht nur in Schwarz oder Blau, aber die Auswahl bleibt dennoch begrenzt.

❍ Lebensmittelfarbe/Wasserfarbe:

Wer sich für Wasser- oder Lebensmittelfarbe entscheidet, wird verschiedene Farbtöne ausprobieren können. Interessant ist beispielsweise auch, durch unterschiedliche Nuancen einer Farbe einen hübsch schattierten Blütenkopf zu kreieren. Wenn Sie die Wasser- bzw. Lebensmittelfarbe mischen, können Sie zudem mehrere Rosen in verschiedenen Farbabstufungen färben. Dabei entstehen außergewöhnliche Sträuße für die verschiedensten Gelegenheiten.

Die passende Rose auswählen

Wenn Sie Rosen selbst färben möchten, werden Sie es schwer haben, wenn Sie eine von Natur aus intensiv gefärbte Rose wählen. So kann sich eine tiefrote Rose kaum in eine pastellfarbene zarte Blüte verwandeln. Sie lässt sich dann höchstens schwarz färben. Wenn Sie mit den verschiedenen Farben spielen und die Möglichkeiten dieser Färbetechnik austesten wollen, dann sollten Sie also am besten weiße Rosen als Ausgangsmaterial wählen. Sind keine weißen Rosen erhältlich, können Sie auch auf zartrosa Blütenköpfe ausweichen.

Bei dunkleren Farbwünschen dürften auch gelbe Rosen zufriedenstellende Ergebnisse liefern. Es wird dann aber vermutlich entsprechend länger dauern, bis der gewünschte Farbton erzielt wurde.

Das benötigen Sie zum Färben
  • weiße Rosen oder sehr helle Farbnuancen
  • Lebensmittelfarbe, Wasserfarbe oder Tinte
  • Gläser oder Vase mit Wasser / Reagenzgläser bei Regenbogenfärbung
  • Messer
  • Gartenschere
Anleitung für einfarbige Rosen © Jenny Thompson / stock.adobe.com ❖ Schritt 1:

Zunächst einmal müssen Sie die bereitgestellte Vase oder das Glas zu etwa 3/4 mit Wasser befüllen.

❖ Schritt 2:

Nun werden Sie etwas experimentieren müssen, bis das gewünschte Farbergebnis erreicht ist. An Wasserfarbe sollte Sie nicht sparen. Ist die gewünschte Farbe im Malkasten nicht vorhanden, müssen Sie diese selbst mischen.

Auch Tinte sollten Sie immer reichlich verwenden, es sei denn, Sie bevorzugen eine leichte Färbung der Blütenadern. Dies kann bei der Verwendung von dunklen Farben recht reizvoll erscheinen.

Tipp:
Es können auch Tintenpatronen verwendet werden. Für ein Wasserglas werden Sie mehrere benutzen müssen, um ein intensives Farbergebnis zu erreichen.

❖ Schritt 3:

Nun müssen Sie die Rose für die Färbung vorbereiten. Es sollte sich immer um eine frische und kräftige Rose handeln, welche die Farbe gut aufnimmt. Des Weiteren müssen Sie die Schnittblumen richtig anschneiden, damit sie die Farbe gut aufnehmen. Deshalb den Stiel der Rosen am besten immer auf eine Länge von maximal 20 Zentimeter kürzen. Arbeiten Sie dabei mit einem scharfen Messer, dass die Schnittkante nicht ausfranst. Den Stiel dabei schräg einschneiden, damit möglichst viel Wasser transportiert werden kann.

Tipp:
Am Stiel immer alle Blätter entfernen, damit die Flüssigkeit nicht unnötig verdunstet, sondern direkt zur Blüte transportiert wird.

❖ Schritt 4:

Die vorbereitete Rose nun in das gefärbte Wasser stellen. Der Stiel sollte dabei komplett von der Flüssigkeit umgeben sein. Ein Farbwechsel wird dann bereits nach wenigen Minuten sichtbar. Eine intensive Färbung lässt sich jedoch nur erreichen, wenn Sie die Rose einige Stunden im gefärbten Wasser belassen. Es heißt nun also abwarten. Hat die Rose die gewünschte Farbe angenommen, müssen Sie sie nur zurück in eine Vase mit klarem Wasser stellen.

Anleitung für mehrfarbige Rosen (Regenbogen-Rosen) © Alena / stock.adobe.com

Regenbogen-Rosen sind etwas ganz Besonderes. Schließlich sieht man es nicht alle Tage, dass Rosenblüten bunt daher kommen. Das Tolle: selbst derartige Rosen können Sie zuhause selber kreieren! Hierbei nutzen Sie am besten kräftige Rosen, denn bei Regenbogen-Rosen müssen Sie den Stiel mehrmals einschneiden, was sich bei kräftigen Blumen sehr einfach gestaltet.

❖ Schritt 1:

Mehrfarbige Rosen sind immer wahre Hingucker und werfen zugleich einige Fragen auf. Wie soll es gelingen, dass beinahe jedes Blütenblatt eine andere Farbe aufweist? Ganz einfach! Sie bereiten nicht ein Glas wie beschrieben vor, sondern, entsprechend der Farbwünsche, die gewünschte Anzahl an Gefäßen. Mit zwei oder drei Farben funktioniert das Prinzip noch ganz gut. Wer mit weiteren Farben experimentieren möchte, nutzt dazu besser Reagenzgläser.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Tuuters Acryl Reagenzglasständer mit Reagenzglas |... Aktuell keine Bewertungen 19,99 € Zum Shop ❖ Schritt 2:

Schneiden Sie den Stiel der Rose nun mehrmals ein. Die Einschnitte sollten dabei jeweils bis zur Stielmitte reichen und der Anzahl der vorbereiteten Farbgläser entsprechen. Jeder einzelne Stielabschnitt wird dann immer in ein separates Farbglas platziert.

❖ Schritt 3:

Stellen Sie die Rose anschließend in das erste Reagenzglas mit gefärbten Wasser. Ist das Wasser aufgebraucht, wird es wieder aufgefüllt, bis die Blütenblätter die gewünschte Farbe angenommen haben. Es wird nicht lange dauern und Sie können beobachten, wie sich die einzelnen Blätter färben.

❖ Schritt 4:

Anschließend kommt die Rose bis zur zweiten Einschnittstelle in das nächste Reagenzglas mit einer weiteren Farbe Ihrer Wahl. Und immer so weiter.

❖ Schritt 5:

Auch hier gilt, wenn die gewünschte Färbung erreicht wurde, kommt der Stielabschnitt vom Farbwasser zurück in klares Wasser.

So bleiben farbige Rosen lange frisch

❁ Damit die Freude an den gefärbten Rosen möglichst lange anhält, sollten Sie immer frische Blumen verwenden.

❁ Den Rosenstrauß sollten Sie zudem nicht in der prallen Sonne platzieren, denn das Sonnenlicht lässt die Blumenfarben schnell verblassen.

❁ Wenn Sie die Rosen nach dem Färben mit Haarspray behandeln und die Blumen trocknen, werden Sie sehr lange Freude an den selbst gefärbten Blütenköpfen haben. Sie können aber auch mit Hilfe einer Glyzerin-Wasser-Mischung Ihre selbst gefärbten Rosen konservieren.

Roten Klee aus dem Rasen entfernen – So klappt’s

Mo, 12/30/2019 - 07:12

Wer ein vierblättriges Kleeblatt findet, der hat bekanntlich Glück. Roter Klee im Rasen ärgert hingegen viele Gärtner. Wir erklären Ihnen, wie Sie ihn wieder loswerden.

© Ruud Morijn / stock.adobe.com

Als Kinder haben wir uns begeistert auf die Suche nach vierblättrigen Kleeblättern (auch Glücksklee genannt) gemacht. Im Garten werden die begehrten Glücksbringer allerdings schnell zum Ärgernis. So ist Roter Klee einer der hartnäckigsten Unkräuter in Beeten und auf dem Rasen. Hobbygärtner, die sich einen sattgrünen, geschlossenen Rasenteppich wünschen, sind somit vor eine wahre Herausforderung gestellt. Im Folgenden möchten wir Ihnen deshalb einige Möglichkeiten vorstellen, wie Sie Sauerklee aus dem Rasen beseitigen und dem Auftreten des robusten Wiesenklees entgegenwirken können.

Vorkommen und Erkennungsmerkmale des Roten Klees

Der Rotklee oder auch Sauerklee, Wiesenklee oder Horn-Sauerklee genannt, ist eine in Europa und Zentralasien heimische Pflanze. Sie besiedelt Wiesen und Waldlichtungen und fühlt sich auf nährstoffreichen Böden am wohlsten. Die Pflanzen sind sogar in Höhenlagen von bis zu 2.500 Metern anzutreffen! Sie erkennen sie an den in Dreiergruppen angeordneten Blättern, welche an der Spitze der Blattstängel aufsitzen. Charakteristisch für den Rotklee ist dabei die helle Maserung in der Blattmitte. Zwischen Mai und Oktober erscheinen dann auch die rosafarbenen kugelförmigen Blütenstände.

Rotklee ist mehrjährig und wächst über einen halben Meter hoch. Auf regelmäßig gemähtem Rasen kommt der Rotklee jedoch nur knapp über das Bodenniveau hinaus. Grundsätzlich ist der Rotklee eine Nutzpflanze, unentbehrlich als Pollenlieferant und eine wichtige Futterpflanze für das Vieh auf der Weide.

Roter Klee – angepasst und robust

Die ursprüngliche Heimat des Roten Klees liegt im Mittelmeerraum. Die heißen, trockenen Sommer und milden Winter machen es dem Sauerklee aber sehr leicht und so verbreitet er sich immer weiter nach Norden hin. In geschützten Lagen in Süddeutschland kommt der Sauerklee sogar schon seit Jahrhunderten vor.

Die Pflanzen sind prinzipiell gut an Trockenheit angepasst und ziehen sich in ihre Pfahlwurzeln zurück, um bei feuchterem Klima wieder auszutreiben. Der Horn-Sauerklee kommt jedoch nicht nur in Beeten und auf dem Rasen vor, sondern auch in Pflasterfugen. Nur an besonders schattigen Stellen im Garten werden Sie ihn niemals vorfinden.

Wie kommt der Rotklee in den Rasen?

In einem gepflegten Rasen hat Unkraut nichts verloren. Wer dort also auf Rotklee stößt, hat vermutlich einen Fehler gemacht, denn das Vorhandensein von Klee im Rasen deutet immer darauf hin, dass das natürliche Gleichgewicht der Rasenfläche gestört ist. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise etwa diese:

  • Der Boden ist nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt.
  • Die Rasenpflege wurde vernachlässigt.
  • Der pH-Wert des Bodens ist zu hoch.

Bevor Sie sich an die Bekämpfung des Sauerklees machen, sollten Sie die Ursache für die Verbreitung herausfinden. Allgemein gelten Klee und Moos im Rasen immer als Indiz für Mangelerscheinungen. Um den Rasen zu kräftigen, bietet sich deshalb eine Düngung mit Rasendünger an, da darin ausreichend Stickstoff enthalten ist. Achten Sie jedoch darauf, dass der Rasendünger kein Phosphat enthält, denn dies würde den Rotklee zusätzlich mit Nährstoffen versorgen und im Wachstum sogar noch bestärken.

So lässt sich Wiesenklee aus dem Rasen entfernen © Irina / stock.adobe.com

Fakt ist, hat es der Sauerklee erst einmal bis in den Rasen geschafft, lässt er sich nur schwer wieder entfernen. Hobbygärtner, die sich an Wiesenklee im Rasen stören, sollten deshalb früh aktiv werden. Hat der Klee noch nicht geblüht, können Sie die Vermehrung durch Samen so noch gut unterbinden.

Rotklee ausstechen:

Wer den Rotklee aus dem Rasen ziehen möchte, wird selten Erfolg haben, denn die Pfahlwurzel sitzt meist viel zu fest. Sie würden die Pflanzen so lediglich oberflächlich abreißen, woraufhin sie dann schnell wieder nachwachsen. Großflächige Areale sollten Sie lieber ausstechen. Dabei entstehen zwar zunächst kahle Stellen im Rasen, die Wahrscheinlichkeit einer restlosen Beseitigung ist jedoch höher. Die entstandenen Lücken sollten Sie einfach direkt mit Rasensaat auffüllen und gut durchfeuchten.

Rasen vertikutieren:

Das Vertikutieren des Rasens kann zur allgemeinen Aufwertung empfohlen werden. Durch die mechanische Bearbeitung des Bodens wird der Rasen sowohl von Klee als auch von Moos und abgestorbenen Grashalmen befreit. Dadurch gelangt wieder mehr Luft an die Gräser und die Auflockerung des Bodens stellt die Versorgung mit Wasser und Sauerstoff sicher.

Am besten vertikutieren Sie den Boden im Frühling. Dabei sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. Von Klee überwucherte Rasenstellen mehrfach bearbeiten.
  2. Kahle Stellen mit Rasensamen versorgen.
  3. Rasensamen gut angießen.
  4. Rasen düngen.
Geheimwaffe Plastikplane:

Diese Methode mag etwas ungewöhnlich erscheinen, sie ist aber gegen den Roten Klee umso wirkungsvoller. Areale mit einem dichten Kleebewuchs sollten Sie einfach über einige Wochen mit einer Plastikplane abdecken. Dem Sauerklee mangelt es so schon bald an Licht wodurch er letztendlich abstirbt.

Natürlich ist dieses Vorgehen auch für den Rasen keine Wohltat. Dieser erholt sich anschließend aber erstaunlich schnell wieder. Sind durch die Abdeckung jedoch auch Gräser abgestorben und haben sich dadurch Lücken im Rasen gebildet, dann lässt sich dieser problemlos nachsäen.

Roten Klee mit Wasser bekämpfen:

Wer nach einer umweltfreundlichen Methode sucht, den Befall mit Horn-Sauerklee zu bekämpfen, kann zu einem einfachen Hausmittel greifen: Bringen Sie Wasser zum Kochen und gießen Sie die heiße Flüssigkeit auf die Kleepflanzen. Ist das Wasser eingetrocknet, können Sie die abgestorbenen Sauerkleepflanzen einfach entfernen.

Übrigens:
Salz und Essig sind zur Bekämpfung weniger zu empfehlen, denn durch den Einsatz dieser weit aggressiveren Hausmittel wird dem Erdreich und den dort vorkommenden Kleinstlebewesen sehr geschadet.

Boden kalken:

Hat man Ihnen den Ratschlag gegeben, den Rasen zu kalken, um Rotklee zu vertreiben, sollten Sie davon Abstand nehmen. Auch wenn der Name vielleicht anderes vermuten lässt, Sauerklee fühlt sich auch auf kalkhaltigen Böden wohl. Das Kalken kann dennoch Sinn machen, denn schließlich gilt es, den Rasengräsern bessere Wachstumsbedingungen zu bieten. Ob der Rasen Kalk benötigt, lässt sich herausfinden, indem Sie den pH-Wert des Bodens messen und bestimmen. Ist der pH-Wert zu niedrig, sollten Sie den Boden kalken.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 HaGaFe Rasenkalk & Gartenkalk Kalk, Gewicht: 30 Kg Für... 71 Bewertungen 14,95 € Zum Shop So beugen Sie einen Befall mit Rotklee vor

Die beste Vorbeugung gegen den Horn-Sauerklee ist eine regelmäßige Rasenpflege. Wenn Sie den Rotklee oberflächlich entfernt haben, etwa durch Vertikutieren und Jäten, wird dieser Zustand jedoch leider nicht lange anhalten. Sauerklee besitzt schließlich Pfahlwurzeln, die mehr als einen Meter in den Boden ragen und damit aus dem Rasen unmöglich komplett entfernt werden können, ohne diesen komplett zu zerstören. Werden jedoch die Wachstumsbedingungen für den Rasen verbessert, verdichtet sich dieser und der Klee hat kaum noch die Möglichkeit, den Rasenteppich zu durchdringen. Folgende Maßnahmen helfen beispielsweise, Rotklee aus dem Rasen fernzuhalten:

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Elefantenfuß umtopfen – Anleitung und wichtige Hinweise

Sa, 12/28/2019 - 06:24

Der Elefantenfuß gehört zu den Pflanzen, für die Sie keinen grünen Daumen benötigen. Dennoch muss er auch mal umgetopft werden. Dabei gibt es einiges zu beachten.

© Szabolcs / stock.adobe.com

Der Elefantenfuß stammt ursprünglich aus Mexiko und gehört bei uns zu den pflegeleichten Topfpflanzen. Er wächst relativ langsam, vor allem in Topfkultur bleibt er deutlich kleiner als in seiner Heimat, in der eine Wuchshöhe von etwa neun Metern erreichen kann. Daher muss er auch nicht ständig umgetopft werden. Es kann jedoch notwendig werden, dass die Pflanze in ein neues Pflanzgefäß umziehen muss. Wie Sie erkennen, dass der Elefantenfuß umgetopft werden muss und wie Sie dabei am besten vorgehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Woran erkennt man, dass der Elefantenfuß umgetopft werden muss?

Es gibt einige Anzeichen, wie sich erkennen lässt, dass eine Pflanze ein neues Pflanzgefäß benötigt. Um auf Nummer sicher zugehen, kontrollieren Sie zunächst die Wurzeln. Wachsen die Wurzeln bereits aus dem Abzugsloch, ist dies nicht zwingend ein Anzeichen, dass ein neuer Pflanztopf benötigt wird. Ob die Wurzeln das Pflanzgefäß komplett ausfüllen, lässt sich erst herausfinden, wenn die Pflanze aus dem Topf gehoben wird. Besteht der Ballen beinahe vollständig aus Wurzelwerk und ist kaum noch Substrat erkennbar, ist es an der Zeit für ein neues und wesentlich größeres Pflanzgefäß.

Auch das Substrat selbst kann einen Hinweis liefern, ob das Umtopfen notwendig wird. Häufig zeigt die Erde bereits oberflächlich Verfärbungen. Ist eine weiße Verkrustung auf dem Substrat entstanden, wurde vermutlich mit harten Wasser gegossen oder der Elefantenfuß hat zu viel Dünger abbekommen.

Grundsätzlich gilt: Der Elefantenfuß sollte etwa alle drei bis vier Jahre umgetopft werden.

Wann ist der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen?

Der ideale Zeitpunkt für das Umtopfen des Elefantenfußes ist das Frühjahr. Es kann sich auch notwendig machen, die Pflanze nach der Anschaffung umzupflanzen. Drängen die Wurzeln an den Seiten bereits aus dem Pflanzgefäß, ist dies ein deutliches Zeichen, dass der Pflanztopf zu klein erscheint. Standen die Pflanzen zu lange im Geschäft, kann das Substrat auch schon verbraucht sein und die Pflanze unter Wachstumsstörungen leiden.

Das passende Pflanzgefäß auswählen

Umpflanzen bedeutet meist nicht nur, das Substrat auszutauschen, sondern auch das Pflanzgefäß zu erneuern. Dabei kommt es darauf an, den Ansprüchen der Pflanze gerecht zu werden. Damit der Elefantenfuß sich ausreichend ausbreiten kann, ist der Pflanztopf mindestens 20 Prozent größer zu wählen als die Pflanze selbst. Weiterhin ist es wichtig, dass sich im Topfboden genügend Abzugslöcher für das Gießwasser befinden. Das Gießverhalten auf die Ansprüche des Elefantenfußes abzustimmen, ist nicht immer einfach. Daher kann es schnell zu Staunässe führen, wenn Sie das Gießen übertreiben. Ein flaches Pflanzgefäß ist daher für den Elefantenfuß gut geeignet, denn dadurch lässt sich Staunässe verhindern. Originelle Pflanzgefäße sind natürlich auch möglich.

Wichtig:
Steht das Pflanzgefäß in einem Untersetzer, ist das Gießwasser auch im Unterteller regelmäßig zu entfernen.

Vorsicht beim Austopfen

Bevor der Elefantenfuß ins neue Pflanzgefäß umziehen kann, müssen Sie ihn austopfen. Dabei sollten Sie behutsam vorgehen, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden. Nicht selten ist das Pflanzgefäß vollständig vom Wurzelwerk durchdrungen. Dies erkennen Sie an den Verfilzungen, die sich am Gefäßboden und an den Seiten zeigen. Oftmals drückt es den Wurzelballen regelrecht aus dem Pflanztopf.

Um den Elefantenfuß besser aus dem Pflanzgefäß lösen zu können, können Sie die Pflanze seitwärts kippen. Lässt sich der Elefantenfuß nicht aus dem Topf lösen, können Sie durch Schläge mit einem Kochlöffel auf den Gefäßboden nachhelfen. Bleibt auch dies ohne Erfolg, ist es ratsam, den Pflanztopf zu zerstören, anstatt die Pflanze mit Gewalt zu entfernen und die Wurzeln zu beschädigen. Tontöpfe können zerschlagen werden. Für Plastiktöpfe benötigen Sie eine Gartenschere. Schneiden Sie vorsichtig und bitten einen Helfer, den Pflanztopf nach dem Schnitt wegzuziehen.

Elefantenfuß umtopfen – Schritt für Schritt Anleitung © bilderhexchen / stock.adobe.com Schritt 1:

Nach der Wahl des passenden Pflanzgefäßes wird der Elefantenfuß ausgetopft. Im Idealfall lässt sich die Pflanze einfach lösen. Ansonsten muss mit einer der beschriebenen Methoden nachgeholfen werden.

Schritt 2:

Ist die Pflanze vom alten Pflanzgefäß befreit, sollte das Substrat vollständig entfernt werden. Das Substrat verbraucht nach einigen Jahren und es können sich auch Pilze und Bakterien angesiedelt haben.

Schritt 3:

Füllen Sie zunächst etwas Substrat in den Pflanztopf und setzen den Elefantenfuß anschließend ein. Das Substrat wird nun bis zum Topfrand aufgefüllt und anschließend gießen Sie den Elefantenfuß gut an, damit er sich von den Strapazen des Umpflanzens erholt und genügend Feuchtigkeit in seinem Stamm speichern kann.

In diesen Fällen ist schnelles Handeln erforderlich

Bei Staunässe sollten Sie schnell handeln. In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob die Wurzeln noch ausreichend Platz im Pflanztopf haben. Das Umtopfen kann als letzte Rettung verstanden werden. Oftmals wird aber auch diese Maßnahme nicht mehr helfen, nämlich dann, wenn der Stamm bereits zu faulen begonnen hat.

Bei Staunässe sollten Sie versuchen, den Wurzelballen nach dem Austopfen vollständig von Erde zu befreien und anschließend zu trocknen. Legen Sie den Elefantenfuß dafür für einige Stunden in die Sonne oder benutzen die niedrigste Stufe eines Föhns für die Trocknung. Das Substrat nun komplett austauschen und nur geringfügig angießen, damit sich der Elefantenfuß von seinem Feuchtigkeitsüberschuss erholen kann.

Wichtig:
Auch bei überdüngtem Boden oder versalzener Erde ist ein umgehendes Umtopfen notwendig.

Wann nicht umgetopft werden sollte

Wächst die Pflanze nur spärlich, obwohl die Wurzeln noch ausreichend Bewegungsspielraum besitzen, sollten Sie die Pflanze nicht umtopfen. Umtopfen bedeutet Stress und diesen können bereits kränkelnde Pflanzen nicht vertragen. Ist die Ursache für den spärlichen Wuchs gefunden und behoben, sollte sich die Pflanze zunächst regenerieren können und erst umgetopft werden, wenn sie gesund und kräftig genug dafür ist.

Zimmerhopfen – Justicia brandegeana pflanzen und pflegen

Do, 12/26/2019 - 07:28

Zimmerhopfen (Justicia brandegeana) ist eigentlich recht anspruchslos, braucht aber besonders in der Wachstumsphase viel Wasser. Alle Pflegetipps hier!

© artmans / stock.adobe.comHopfen darf in keiner Brauerei fehlen, denn er dient als Grundstoff zur Bierherstellung. Mit dem Zimmerhopfen haben es die dekorativen Pflanzen, mit ihren ausladenden Blütenständen, auch an das Blumenfenster geschafft. Justicia brandegeana ist die einzige, als Zimmerpflanze, kultivierte Art. Es handelt sich um eine blühfreudige und pflegeleichte Pflanze. Damit kann der Zimmerhopfen auch Anfänger überzeugen. So manche Pflegefehler werden verziehen.
Zimmerhopfen – Besonderheiten

Der Zimmerhopfen, auch als Beloperone guttata bekannt, wächst als Halbstrauch und besitzt überhängende Triebe und weiche, samtartige Blätter. Die ursprüngliche Heimat des Zimmerhopfens liegt in Mexiko. Auch in Florida ist die Pflanze mittlerweile heimisch geworden. Der Justicia brandegeana wird aufgrund seiner auffallenden rotbraunen Blütenstände geschätzt. Eine Besonderheit des Zimmerhopfens ist eine ausgedehnte Wachstumsphase. Die Blüten erfreuen ganze zehn Monate das Auge und werden fortlaufend gebildet.

Zimmerhopfen (Justicia brandegeana) Wuchshöhe: 30 – 60 cm Blüte: Februar – November Standort: hell, sonnig, keine pralle Sonne Gießen: im Sommer reichlich, aber keine Staunässe Düngen: in der Wachstumsphase alle 2 – 3 Wochen Vermehrung: durch Stecklinge möglich Den passenden Standort finden

Um zu einem attraktiven und üppig blühenden Halbstrauch heranzuwachsen, benötigt der Zimmerhopfen viel Licht. Täglich sollte die Pflanze einige Stunden Sonnenlicht abbekommen. Die pralle Mittagssonne wird nicht vertragen. Steht die Pflanze am sonnigen Südfenster, benötigt sie einen entsprechenden Schutz. Im Sommer gedeiht der Zimmerhopfen bei normalen Zimmertemperaturen. Während der kalten Jahreszeit werden Temperaturen um 15 Grad bevorzugt.

» Tipp: Ein zu warmer Standort im Winter führt zu Blattfall.

Die Pflanzen sind frostempfindlich. Bereits Temperaturen im einstelligen Plus-Bereich werden schlecht vertragen.

Das ideale Substrat auswählen

Der anspruchslose Zimmerhopfen gedeiht in normaler Blumenerde. Wer das Substrat selbst herstellen möchte, wird der Pflanze mit einem Gemisch aus Gartenerde, Ton und Kompost gerecht.

Zimmerhopfen pflanzen und umtopfen

Bei der Pflanzung ist darauf zu achten, ein ausreichend großes Pflanzgefäß zu benutzen. Dann muss der Zimmerhopfen weniger häufig umgetopft werden. Da die Pflanze empfindlich auf Staunässe reagiert, ist es hilfreich, eine Drainage im Gefäßboden anzubringen. Dafür eignen sich eine Lage Kies oder Tonscherben.

Zimmerhopfen pflanzen Schritt für Schritt
  1. Pflanzgefäß auswählen
  2. Drainage einsetzen
  3. etwas Substrat einfüllen
  4. Pflanze mittig einsetzen
  5. Substrat auffüllen
  6. Erde leicht andrücken
  7. Pflanze gut angießen

» Tipp: Der richtige Zeitpunkt für das Umtopfen ist das zeitige Frühjahr, wenn der Austrieb noch nicht begonnen hat.

An folgenden Anzeichen lässt sich erkennen, ob das Umpflanzen notwendig wird:

  • Es ist kaum noch Substrat zu sehen.
  • Das Substrat ist zusammengesackt.
  • Der Pflanztopf ist komplett durchwurzelt.
  • Die Wurzeln sind an der Oberfläche deutlich sichtbar.
  • Die Wurzeln treten aus dem Gefäßboden aus.
Zimmerhopfen umpflanzen Schritt für Schritt
  1. größeres Pflanzgefäß auswählen
  2. Substrat bereitstellen
  3. Pflanze aus dem alten Gefäß entfernen
  4. Substrat von den Wurzeln lösen
  5. Wurzeln kontrollieren
  6. Drainage in neues Pflanzgefäß einbringen
    1. Substrat einfüllen
    2. Pflanze einsetzen
    3. Substrat bis zum Gefäßrand auffüllen
    4. Erde leicht andrücken
    5. Pflanze angießen
    Der Zimmerhopfen ist vorsichtig aus dem alten Pflanzgefäß zu entfernen. Wurde das Umpflanzen versäumt, kann es vorkommen, dass die Wurzeln den Pflanztopf komplett ausfüllen und förmlich sprengen. Um den Wurzelballen nicht zu verletzen, sollte das Pflanzgefäß dann besser zerstört werden.

    Ist die Pflanze ausgetopft, wird das verbrauchte Substrat komplett entfernt. Das Umtopfen bietet dem Zimmergärtner eine gute Gelegenheit, sich vom Zustand des Wurzelwerkes zu überzeugen. Abgestorbene und tote Wurzelteile werden entfernt. Bei Bedarf können auch intakte Wurzeln leicht gekürzt und in Form gebracht werden.

    In der Regel verträgt der Zimmerhopfen das Umtopfen recht gut. Um die Pflanze zu schonen, ist es ratsam, das Pflanzgefäß die ersten beiden Wochen nach der Pflanzaktion an einem geschützten und schattigen Platz aufzustellen.

    Zimmerhopfen richtig gießen

    Der Wasserbedarf des Zimmerhopfens ist recht hoch, nicht zuletzt durch die ausgedehnte Wachstumszeit. Die Erde darf nicht austrocknen. Die richtige Bewässerung erfordert einiges an Fingerspitzengefühl. Wird zu viel gegossen, bildet sich Staunässe und die Wurzeln werden angegriffen. Wird nicht rechtzeitig reagiert, kann es passieren, dass die komplette Pflanze abstirbt.

    » Tipp: Kalkhaltiges Leitungswasser bekommt dem Zimmerhopfen nicht. Es sollte bevorzugt abgestandenes zimmerwarmes Wasser oder Regenwasser verwendet werden.

    Während der kurzen Ruhephase wird nur sporadisch gegossen. Die Erde darf aber nicht komplett austrocknen.

    Zimmerhopfen richtig düngen

    Während der Wachstumsperiode ist der Nährstoffbedarf der Pflanze entsprechend hoch. In monatlichen Abständen wird Flüssigdünger für Grün- und Blühpflanzen verabreicht. Im Oktober wird die Düngung langsam eingestellt. Ende April kann die Nährstoffversorgung wieder aufgenommen werden.

    Zimmerhopfen schneiden

    Der Zimmerhopfen wächst als etwa 60 Zentimeter hoher Halbstrauch. Damit die Pflanze buschig erscheint, wird jährlich zurückgeschnitten. Indem die Spitzen der Jungpflanzen regelmäßig gekürzt werden, lässt sich ein verzweigter Wuchs fördern.

    Zimmerhopfen vermehren

    Die Vermehrung des Zimmerhopfens kann mit dem jährlichen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr verbunden werden. Die entfernten Triebe können für die Stecklingsvermehrung genutzt werden.

    Dabei ist wie folgt vorzugehen:

    1. Steckling schneiden
    2. untere Blätter entfernen
    3. Trieb in die Erde stecken
    1. sparsam bewässern
    2. mit Plastikhaube abdecken
    3. Bewurzelung abwarten
    Die Stecklinge werden auf eine Länge von maximal zehn Zentimeter gebracht. Beim Entfernen der unteren Blätter ist vorsichtig vorzugehen. Der Trieb wird in einem Sand-Torf-Gemisch kultiviert, welches gut angefeuchtet wird. Die Bildung der Wurzeln wird etwa sechs bis acht Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Während dieser Phase wird nur sehr wenig gegossen.

    » Tipp: Eine Abdeckung aus Folie hält die Feuchtigkeit im Boden und schafft ein vorteilhaftes Mikroklima.

    Zeigen sich die ersten Triebe, ist dies ein Indiz für eine erfolgreiche Vermehrung. Wer schnell eine buschige und üppige Pflanze heranziehen möchte, platziert mehrere Stecklinge auf die beschriebene Art und Weise in einem Pflanzgefäß.

    Wichtige Pflanz- und Pflegetipps auf einen Blick table#t433 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t433 thead tr { } table#t433 thead tr th.t433 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t433 thead tr th#t433.start { } table#t433 thead tr th#t433.end { } table#t433 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t433 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t433 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t433 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t433 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t433 tfoot tr { } table#t433 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterung
    Standortwahl
    • hell
    • warm
    • keine Mittagssonne
    • im Sommer Zimmertemperatur
    • im Winter um 15 Grad

    Pflanzen
    • ausreichend großes Pflanzgefäß wählen
    • Drainage schützt vor Staunässe
    • Blumenerde oder Gartenerde mit Kompost

    Gießen
    • hoher Wasserbedarf
    • während der Wachstumsphase regelmäßig
    • im Winter sporadisch
    • Erde darf nicht austrocknen

    Düngen
    • Flüssigdünger im Abstand von vier Wochen
    • zwischen Oktober und April nicht düngen
    Krankheiten und Schädlinge am Zimmerhopfen

    Beim Zimmerhopfen werden folgende Schädlinge beobachtet:

    • Weiße Fliege
    • Rote Spinne
    Die Schädlinge lassen sich mit einfachen Mitteln bekämpfen, wenn der Befall frühzeitig erkannt wird. Häufig ist bereits ein harter Wasserstrahl ausreichend. Auch das Besprühen mit Seifenlauge oder Knoblauchsud kann hilfreich sein. Von Krankheiten wird der Zimmerhopfen kaum befallen.

    Einige Schadbilder deuten auf Pflegefehler hin:
    Hüllblätter verfärben sich nicht
    Blattfall im Winter
    Zimmerhopfen gerät aus der Form
    Zimmerhopfen wächst nicht buschig

    Vergilben, Blattfall zu dunkler Standort
    zu warmer Standort
    zu warmer Standort
    zu dunkler Standort, keine Schnittmaßnahmen
    Staunässe, angegriffene Wurzeln

Pfennigkraut – Lysimachia nummularia pflanzen, pflegen und vermehren

Di, 12/24/2019 - 08:18

Das Pfennigkraut fühlt sich fast überall wohl. Sie verträgt jedoch keine Trockenheit. Wir zeigen ihnen, worauf es bei der Kultivierung dieser Pflanze ankommt.

© K. Thalhofer / stock.adobe.com

Das Pfennigkraut ist eine wasserliebende Pflanze, welche sich binnen kurzer Zeit rasant ausbreiten kann und mit ihren leuchtend gelben Blüten hübsche Teppiche bildet. Die Pflanzen sind in Europa wie im Kaukasus heimisch und sehr robust und anpassungsfähig. Im Steingarten macht das Pfennigkraut ebenso eine gute Figur, wie es sich als Randbepflanzung einsetzen lässt oder als Teichpflanze die Blicke auf sich zieht.

Kleine Pflanzenbeschreibung Pfennigkraut (Lysimachia nummuralia) Wuchsbreite: 30 – 40 cm im Jahr Wuchshöhe: 5 – 10 cm Verwendung: Gehölzrand, Freifläche, Wasserrand Pflanzenbedarf: 35 cm Pflanzabstand, 8 bis 10 Stück pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: frisch bis feucht, durchlässig, normaler Gartenboden » Mehr Bilder und Daten anzeigen

In der Gattungsbezeichnung versteckt sich der Entdecker der Pflanze. Dabei soll es sich um den antiken Feldherren Lysimachos gehandelt haben. Während es sich hierbei um eine Legende handelt, spielt die Artbezeichnung „nummularia“ auf die an eine Münze erinnernde Form der Blätter an.

Das Pfennigkraut ist eine immergrüne, wuchsfreudige Pflanze, welche bis zu einem halben Meter lange kriechende Ausläufer bildet. An den Blattknoten entwickeln sich Wurzeln und dadurch kann sich die zur Gattung Gilbweiderich zählende Pflanze rasant über den Boden ausbreiten.

Die kleinen gelben Blüten befinden sich an den Blütenstielen, welche bis zu drei Zentimeter lang werden können. Eher selten werden Kapselfrüchte ausgebildet, welche über das Wasser und durch den Menschen verbreitet werden.

Verbreitung und Verwendung

Das Pfennigkraut ist in den gemäßigten Klimazonen in Europa und Asien heimisch. Als Zierpflanze wird der Pfennig-Gilbweiderich heute auf der ganzen Welt vertrieben. Das Pfennigkraut kommt in ganz Deutschland vor und ist zum Teil verwildert. In den Allgäuer Alpen wächst die Pflanze bis in eine Höhenlage von 1.300 Metern.

Als Gartenpflanze findet sich das Pfennigkraut häufig am Teichufer und gilt als beliebter Bodendecker. Im Mittelalter wurde das Pfennigkraut „Egelkrut“ genannt und zur Unterstützung der Wundheilung verwendet und auch bei der Behandlung von Lungenkrankheiten eingesetzt. Im Osten Europas ist die Bedeutung des Pfennigkrautes als Heilpflanze bis heute erhalten geblieben.

Die Heilwirkung der Pflanze gilt allgemein als umstritten. Die enthaltene Kieselsäure soll gegen Entzündungen helfen. Außerdem soll die Pflanze auch bei Rheuma Hilfe versprechen. Für die Verwendung als Heilmittel werden die Blätter und Blüten getrocknet und als Tee aufgebrüht oder als Sud verwendet.

Pfennigkraut pflanzen Passenden Standort finden Pfennigkraut fühlt sich auch in der Flachwasserzone im Gartenteich wohl – © bigemrg / stock.adobe.com Das Pfennigkraut bevorzugt einen hellen Standort. In der prallen Sonne steht die Pflanze nur ungern. Ein Platz im Halbschatten ist ideal. Am wohlsten fühlt sich das Pfennigkraut, wenn Wasser in der Nähe ist. Auch als Aquarienpflanze lässt sich das Pfennigkraut einsetzen und kann im Wasser zur Regulierung des Nährstoffhaushalts beitragen. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass andere Wasserpflanzen nicht verdrängt und in ihrem Wachstum gehindert werden.

Achtung: Das Pfennigkraut sollte als Aquarienpflanze nur bis zu einer Wassertemperatur von 25 Grad Verwendung finden.

Im Beet oder Balkonkasten findet das Pfennigkraut mit Astilbe, Rittersporn, Ehrenpreis, Wolfsmilch oder Purpurglöckchen geeignete Nachbarn.

Ideales Substrat auswählen

Ein normaler Gartenboden ist in der Regel ausreichend. Das Pfennigkraut ist recht genügsam. Mit einem trockenen Boden kommt die Pflanze allerdings nicht zurecht. Das Pfennigkraut ist zu den Sumpfpflanzen zu zählen und verträgt daher auch einen dauerhaft erhöhten Wasserstand.

Die Flachwasserzone des Gartenteiches wäre ein idealer Ort. Zudem ist ein frischer und durchlässiger Boden von Vorteil. Schwere Lehmböden sollten mit Sand vermischt werden.

Pfennigkraut pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Substrat vorbereiten
3. Pflanzloch ausheben
4. Substrat aufwerten
5. Pflanze einsetzen
6. Substrat auffüllen
7. Erde gut festtreten
8. Pflanze angießen
9. Erde auffüllen, falls sich der Boden gesetzt hat

Das Pfennigkraut kann im Frühling und Herbst gepflanzt werden. Bei der Wahl des Standortes sollte beachtet werden, dass das Pfennigkraut schnell wächst und dabei auch entsprechend in die Breite geht. Der Abstand zu anderen Pflanznachbarn sollte daher mindestens 30 Zentimeter betragen.

Tipp: Pro Quadratmeter sollten nicht mehr als zehn Pflanzen gesetzt werden.

Nach Ausheben des Pflanzloches wird das Substrat mit Kompost oder Hornspänen gemischt und dadurch aufgewertet. Nach der Pflanzung kann es vorkommen, dass sich die Erde setzt und nochmals etwas Substrat aufgefüllt werden muss.

Das Pfennigkraut lässt sich auch im Kübel kultivieren, wird sich dabei aber weniger rasant ausbreiten. Wird die Pflanze im vorderen Bereich von Kübel oder Blumenkasten platziert, erscheinen die hängenden Triebe besonders attraktiv.

Tipp: Die Sorte „Aurea“ macht auch als Zimmerpflanze in der Hängeampel eine gute Figur.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t431 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t431 thead tr { } table#t431 thead tr th.t431 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t431 thead tr th#t431.start { } table#t431 thead tr th#t431.end { } table#t431 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t431 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t431 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t431 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t431 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t431 tbody tr:hover td { } table#t431 tfoot tr { } table#t431 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Standort auswählen
  • Halbschatten bis Schatten
  • Teichrand
  • Flachwasserzone
  • Aquarium
Boden vorbereiten
  • frisch
  • sandig
  • feucht
  • nährstoffreich
Pflanzung vornehmen
  • Pflanzzeit Frühjahr und Herbst
  • Pflanzabstand beachten
  • Erdaushub mit Kompost mischen
Pfennigkraut pflegen Pfennigkraut richtig gießen

Der Wasserbedarf des Pfennigkrautes ist hoch. Die wasserliebende Pflanze darf nicht austrocknen und sollte daher regelmäßig gegossen werden. Die Bewässerung kann eingespart werden, wenn man sich für eine Pflanzung am Teichrand entscheidet oder das Münzkraut als Aquarienpflanze nutzt.

Ideal ist ein halbschattiger Standort am Teichrand. Hier kann das Pfennigkraut seine Triebe bis in die Flachwasserzone ausstrecken und so selbst für die Deckung seines Wasserbedarfs sorgen.

Pfennigkraut richtig düngen

Für die Deckung des Nährstoffbedarfs des Pfennigkrautes kann bereits bei der Pflanzung gesorgt werden. Unter das Substrat werden Kompost oder Hornspäne gemischt. Im folgenden Frühjahr kann eine Nachdüngung erfolgen. Wer nicht über organischen Dünger verfügt, kann einen Staudendünger verwenden.

Tipp: Wer einen Langzeitdünger nutzt, muss nur alle drei Jahre nachdüngen.

Pfennigkraut schneiden

Das Pfennigkraut muss nicht zwingend geschnitten werden. Um die wuchsfreudige Pflanze etwas in ihrem Drang zu bremsen, bietet sich das Beschneiden jedoch an. Ein Schnitt ist jederzeit möglich. Das Pfennigkraut wird es dem Hobbygärtner nicht übelnehmen, wenn die langen Ausläufer etwas gekürzt werden, bevor sie das Beet oder den Rasen überwuchern und andere Pflanzen verdrängen. Ein Rückschnitt führt zudem dazu, dass die Pflanze einen buschigen Wuchs entwickelt.

Tipp: Die gekürzten Triebenden lassen sich als Kopfstecklinge für die Vermehrung nutzen.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t432 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t432 thead tr { } table#t432 thead tr th.t432 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t432 thead tr th#t432.start { } table#t432 thead tr th#t432.end { } table#t432 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t432 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t432 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t432 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t432 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t432 tbody tr:hover td { } table#t432 tfoot tr { } table#t432 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Gießen
  • hoher Wasserbedarf
  • regelmäßig gießen
  • Pflanzung am Teichrand ideal
Düngen
  • Kompost bei Pflanzung
  • Langzeit-Staudendünger alle drei Jahre
Schneiden
  • Rückschnitt jederzeit möglich
  • Triebe können als Kopfstecklinge verwendet werden
Sorten des Pfennigkrautes

Neben der Naturform sind einige Zuchtformen im Handel. Ausgesprochen beliebt ist das Gold-Pfennigkraut „Aurea“. Die Pflanzen wachsen weniger üppig und beeindrucken mit einer auffälligen Gelbfärbung der Blätter. Aurea ist als Balkon- und Zimmerpflanze beliebt. Besonders ansprechend sind die trichterförmigen Blüten der Sorte Goldilocks. Diese Art ist als Hängepflanze eine Zierde und kommt auch im Kübel gut zur Geltung.

Weitere Zuchtformen:
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Nickender Felberich (Lysimachia Barystachys)
Der nickende Felberich besitzt weiße Blütentrauben, die leicht bogig überhängen.

Schnee-Felberich (Lysimachia Clethroides)
Die weißen Blütenähren des Schnee-Felberich biegen sich an der Spitze leicht.

Bewimperter Felberich (Lysimachia Ciliata)
Der bewimperte Felberich blüht gelb und wuchert weniger als die Naturform. Er ist für Rabatten und Beete geeignet.

Goldfelberich 'Alexander' (Lysimachia Punctata Alexander)
Der Goldfelberich 'Alexander' besitzt cremefarbende, panaschierte Blätter.

Pfennigkraut richtig vermehren

Die Vermehrung wird bei der schnell wachsenden Pflanze weniger eine Rolle spielen. Bevor der Hobbygärtner sich versieht, hat sich das Pfennigkraut derart ausgebreitet, dass eigentlich nur noch die Verjüngung der Pflanze ein Thema darstellt.

Möchten Sie das Pfennigkraut jedoch gezielt vermehren, bieten sich diese drei Möglichkeiten an:

1. Vermehrung über Ausläufer
Innerhalb weniger Minuten lässt sich das Pfennigkraut vermehren, indem ein Ausläufer, welcher bereits Wurzeln gebildet hat, von der Mutterpflanze abgetrennt und separat verpflanzt wird.

2. Vermehrung durch Teilung
Die Vermehrung der Pflanze ist auch leicht über eine Teilung der Staude möglich. Hierfür muss das Pfennigkraut zunächst ausgegraben werden. Die Erde wird abgeschüttelt und der Wurzelballen mit einem scharfen Messer geteilt. Anschließend werden die beiden Pflanzen getrennt voneinander verpflanzt.

3. Vermehrung über Stecklinge
Wird das Pfennigkraut zurückgeschnitten, fallen Kopfstecklinge an. Diese werden in Blumentöpfe gesetzt und bewurzeln dort innerhalb weniger Monate. Schließlich lässt sich die Pflanze auch durch Wurzelschnittlinge vermehren. Dies geschieht im Herbst. Die Wurzeln werden freigelegt. Der Hobbygärtner wählt im Herbst eine gesunde und kräftige Wurzel aus und schneidet diese in etwa acht Zentimeter lange Teilstücke. Die Schnittlinge werden in den Boden gesetzt und treiben im nächsten Frühjahr neu aus.

Sind Krankheiten am Pfennigkraut bekannt?

In der Tat ist das Pfennigkraut eine der wenigen Pflanzen, welche weder mit Krankheiten noch mit Schädlingen zu kämpfen haben. Sogar Schnecken interessieren sich nicht für die robuste Pflanze.

Der größte Feind des Pfennigkrautes ist Trockenheit. Ein sonniger und trockener Standort wird nicht vertragen und führt zu Blattverfärbungen. Die Blätter werden braun und brüchig. Steht die Pflanze über einen längeren Zeitraum zu trocken, droht sie, komplett abzusterben.

Pfennigkraut überwintern

Das Pfennigkraut ist robust und winterhart. Im Freiland wird kein Winterschutz benötigt. Ein zu sonniger Winterstand kann dazu führen, dass die Triebe vertrocknen. Ein Rückschnitt im Frühling macht die durch Kahlfrost entstandenen Schäden jedoch schnell wieder vergessen.

Tipp: Damit das Pfennigkraut im Winter nicht vertrocknet, sollte an frostfreien Tagen gelegentlich gegossen werden.

Wird die Pflanze im Kübel kultiviert, ist auf ein frostfestes Pflanzgefäß zu achten. Soll der Kübel im Freien überwintern, platziert man ihn am besten auf einer Unterlage aus Holz oder Styropor und umwickelt den Pflanzkübel mit einem Jutesack.

Tipp: Wird das Pflanzgefäß im Winter schräg aufgestellt, kann überschüssige Flüssigkeit besser ablaufen.

Korkenzieherhasel – Pflanzung, Pflege und Vermehrung der Corylus avellana „Contorta“

So, 12/22/2019 - 08:43

Die Korkenzieherhasel eignet sich hervorragend als Blickfang im Garten. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Pflege ankommt und wie Sie sie vermehren können.

© simona / stock.adobe.com

Die Korkenzieherhasel ist ein wahrer Hingucker. Ihre in sich stark verdrehten Zweige geben der Pflanze ein außergewöhnlich bizarres Aussehen. Für eine individuelle Gartengestaltung bieten sich die Sträucher in jedem Fall an und besonders Romantiker sind von dieser Sonderform der herkömmlichen Haselnuss fasziniert. Dass die Ernte der Nüsse erst zehn Jahre nach der Pflanzung ansteht, scheint angesichts des hübschen Anblicks zur Nebensache zu werden.

Kleine Pflanzenbeschreibung Korkenzieherhasel (Corylus avellana ‘Contorta’ ) Wuchsgeschwindigkeit: 20 – 50 cm im Jahr Wuchshöhe: 200 – 250 cm Wuchsbreite: 150 – 200 cm Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: normaler Gartenboden » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Die Korkenzieherhasel stellt eine Sonderform des gewöhnlichen Haselnussstrauches dar. Ursprünglich wurde vermutet, dass die stark verdrehten Äste das Ergebnis einer spontanen Mutation sind. Mittlerweile wird eine Krankheit der Haselnuss als Ursache betrachtet.

Erstmals sorgte die Korkenzieherhasel um 1900 in England für Aufsehen. Die Haselnuss zählt zu den Birkengewächsen und ist in Mitteleuropa sowie auch in Kleinasien weit verbreitet. Die gezielte Kultivierung reicht aufgrund der schmackhaften Nussfrüchte weit zurück.

Bei der Pflanzung kann der Hobbygärtner davon ausgehen, dass sich auch seine Enkel noch an der Korkenzieherhasel erfreuen werden, denn die Sträucher können ein Alter von bis zu 100 Jahren erreichen.

Wuchs

Im Alter bilden die Pflanzen eine ausladende Krone aus und die Äste winden sich zum Boden. Die Blätter ähneln der gewöhnlichen Haselnuss. Die Unterseite ist heller als die Blattoberseite, welche zudem eine leichte Behaarung aufweist. Von der gewöhnlichen Haselnuss unterscheiden sich die Blätter durch ein runzliges und eingerolltes Aussehen.

Nach einer hübschen Gelbfärbung im Herbst verliert die Korkenzieherhasel ihre Blätter und die bizarr verformten Äste bestimmen das Bild im winterlichen Garten. Die Ernte der Haselnüsse steht im September und Oktober an. Die kleinen Nüsse reichen in Ertrag und Geschmack nicht an die gewöhnliche Haselnuss heran.

Achtung: Häufig wird die Korkenzieherhasel mit der Korkenzieherweide verwechselt. Die Weide wird jedoch deutlich größer und ist auch botanisch nicht mit der Korkenzieherhasel verwandt.

Verwendung © SusaZoom / atock.adobe.com

Korkenzieherhaseln werden als Zierde gepflanzt. In Einzelpflanzung wirken die Sträucher besonders attraktiv. Die Kultivierung im Kübel ist ebenfalls möglich. Die Pflanzen wachsen mäßig und recht kompakt, sodass sie sich auch für kleinere Gärten eignen.

Die verdrehten Zweige lassen sich vielseitig einsetzen. Beliebt ist die Korkenzieherhasel als geschmückter Osterstrauch oder als Dekoration, welche an der Zimmerdecke oder an einer Lampe angebracht wird und jahreszeitlich dekoriert werden kann.

Korkenzieherhasel pflanzen Passenden Standort finden

Im botanischen Namen der Korkenzieherhasel verbirgt sich ein Hinweis auf den bevorzugten Standort der Pflanze. Avella ist eine italienische Stadt unweit des Vesuv. Hier herrschen ideale Bedingungen und hier wird die Hasel seit langem angepflanzt.

Am wohlsten fühlt sich die Korkenzieherhasel an einem sonnigen Standort. Wer dies nicht vorweisen kann, kann den Strauch auch an einem halbschattigen Ort anpflanzen. Sogar im Schatten wird der robuste Strauch vermutlich nicht eingehen aber wohl wesentlich langsamer wachsen.

Ideales Substrat auswählen

Die Haselnuss passt sich ihrer Umgebung an. Wer für ideale Bodenverhältnisse sorgen möchte, wählt einen frischen und gut durchlässigen Boden. Ein humoses Substrat bietet sich an, damit die Pflanze ihren Nährstoffbedarf stillen kann.

Nicht zurecht kommt die Korkenzieherhasel mit einem dichten, nassen und sauren Boden. Dann stellt sich eine sogenannte Wachstumsdepression ein, welche nur schwer wieder behoben werden kann.

Der Hobbygärtner sollte sich bei der Pflanzung bewusst sein, dass ein Standort gefunden werden sollte, mit dem die Korkenzieherhasel viele Jahrzehnte gut zurecht kommt. Es lohnt sich, wenn Sie den Boden speziell bearbeiten und mithilfe eines entsprechenden Tests den pH-Wert des Substrates bestimmen. Diese Tests werden in Gartenmärkten für wenige Euro angeboten, lassen sich ohne Vorkenntnisse anwenden und liefern ein sicheres Ergebnis.

Tipp: Schwere Böden lassen sich durch die Zugabe von Sand oder Kies durchlässiger gestalten.

Korkenzieherhasel pflanzen – Schritt für Schritt ideal für die Korkenzieherhasel: ein sonniger Standort – © Sebastian / stock.adobe.com

Korkenzieherhaseln lassen sich in wurzelechte und veredelte Pflanzen unterscheiden. Die wurzelechten Pflanzen sind kräftig im Wuchs und besonders robust. Allerdings wird man diese Pflanzen nur schwer im Handel bekommen.

Die übliche Ware im Gartenmarkt besteht aus einem veredelten Strauch. Die Gemeine Haselnuss dient dabei als Grundlage. Selten zu bekommen, aber durchaus eine Kaufempfehlung sind Veredlungen auf der Türkischen Baumhasel.

Die Korkenzieherhasel verdient eine Alleinstellung im Beet. Zum einen geht das Wurzelwerk deutlich in die Breite und zum anderen wird der anmutige Wuchs nur als Solitärpflanze wirklich zur Geltung kommen.

Pflanzung im Beet

1. Standort festlegen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanze wässern
4. Pflanzloch ausheben
5. Dünger einbringen
6. Pflanze einsetzen
7. Pflanzloch schließen
8. Erde andrücken
9. Pflanze gut angießen

Der Frühling und der Herbst bieten sich für die Pflanzung der Korkenzieherhasel an. In der Regel wird die Korkenzieherhasel als Ballenware verkauft. Wer wurzelnackte Pflanzen erwirbt, sollte die Pflanzung zwischen Anfang Oktober und Mitte November vornehmen.

Der Wurzelballen wird eingetopft in einen Eimer mit Wasser gestellt und sollte sich gründlich mit Feuchtigkeit vollsaugen. In der Zwischenzeit wird das Pflanzloch ausgehoben. Achten Sie darauf, mindestens die doppelte Größe des Wurzelballens einzuhalten.

Nachdem die Pflanze in die Grube gesetzt wurde, wird das Substrat mit Kompost und Hornspänen vermischt. Damit ist die Korkenzieherhasel nach der Pflanzung mit ausreichend Nährstoffen versorgt.

Tipp: Nach der Pflanzung sollte ein Gießrand angelegt werden. Dadurch kann der Korkenzieherstrauch Regen- und Gießwasser besser aufnehmen. Dazu sollte der Gießrand zur Pflanze hin abfallen.

Pflanzung im Kübel

1. Pflanzgefäß auswählen
2. Erde vorbereiten
3. Pflanze wässern
4. Drainage anlegen
5. Pflanze einsetzen
6. Substrat auffüllen
7. Pflanze angießen
8. Pflanze düngen

Das Pflanzgefäß sollte keinesfalls zu klein gewählt werden. Ansonsten verkümmert die Korkenzieherhasel. Sie sollten von einem Mindestvolumen von 30 Litern ausgehen. Es ist darauf zu achten, dass sich im Gefäßboden ausreichend Abzugslöcher befinden, damit die Flüssigkeit sich im Kübel nicht staut.

Als Substrat empfiehlt sich Blumenerde auf Kompostbasis. Kübelpflanzen besitzen einen erhöhten Nährstoffbedarf und sollten während der Wachstumsphase alle 14 Tage mit einem Flüssigdünger versorgt werden.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t429 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t429 thead tr { } table#t429 thead tr th.t429 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t429 thead tr th#t429.start { } table#t429 thead tr th#t429.end { } table#t429 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t429 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t429 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t429 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t429 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t429 tbody tr:hover td { } table#t429 tfoot tr { } table#t429 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Standort finden
  • sonnig bis halbschattig
  • warm
  • luftig
Substrat vorbereiten
  • warm
  • durchlässig
  • frisch
  • feucht
Pflanzung vornehmen
  • Alleinstellung
  • vor der Pflanzung wässern
  • Pflanzloch in doppelter Größe des Wurzelballens ausheben
Korkenzieherhasel pflegen Korkenzieherhasel richtig gießen

Nach der Pflanzung ist die Korkenzieherhasel ausreichend zu bewässern, damit sie sich gut anwurzeln kann. Später wird der Strauch eher sporadisch gegossen. Der Boden darf feucht sein, Staunässe wird jedoch nicht vertragen. An heißen Tagen kann mit dem Schlauch bewässert werden, damit die Pflanze ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Korkenzieherhasel richtig düngen

Im Freiland ist es ausreichend, wenn die Korkenzieherhasel im Frühling mit Kompost oder einem handelsüblichen Mehrnährstoffdünger versorgt wird. In Topfkultur sollte während der Wachstumsperiode regelmäßig gedüngt werden.

Muss die Korkenzieherhasel geschnitten werden? Korkenzieherhaseln vertrgane jährliche Formschnitte – © photophlox / stock.adobe.com

Regelmäßige Schnittmaßnahmen sind nicht notwendig. Die natürliche Wuchsform besitzt ihre eigene Faszination. Bei veredelten Pflanzen sollten die wilden Triebe regelmäßig entfernt werden.

Tipp: Wilde Triebe lassen sich leicht an ihrem schnurgeraden Wuchs erkennen.

Da Korkenzieherhaseln sehr schnittverträglich sind, spricht nichts dagegen, ganz nach Belieben einen jährlichen Formschnitt durchzuführen.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t430 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t430 thead tr { } table#t430 thead tr th.t430 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t430 thead tr th#t430.start { } table#t430 thead tr th#t430.end { } table#t430 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t430 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t430 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t430 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t430 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t430 tbody tr:hover td { } table#t430 tfoot tr { } table#t430 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitBeschreibung Gießen
  • mäßig gießen
  • Boden darf nicht austrocknen
  • Staunässe wird nicht vertragen
Düngen
  • Kompost im Frühling
  • während der Wachstumsphase Mehrnährstoffdünger
  • Kübelpflanzen regelmäßig düngen
Schneiden
  • kein regelmäßiger Schnitt nötig
  • Wildtriebe entfernen
  • Auslichten im Frühling möglich
Korkenzieherhasel vermehren

In den Baumschulen werden die Pflanzen mithilfe der Veredelung vermehrt. Dies ist jedoch Gärtnersache und soll hier nicht näher beschrieben werden. Der Hobbygärtner hat die Möglichkeit, die Pflanze mithilfe von Stecklingen oder Ablegern zu vermehren.

Vermehrung durch Stecklinge

Hierfür wird ein unverholzter Trieb von etwa 20 Zentimeter Länge geschnitten. Der Schnitt sollte knapp unter einem Auge ausgeführt werden. Am Trieb werden zwei bis vier Blattpaare belassen. Die unteren Triebe werden komplett entfernt.

Ein Blumentopf wird mit einem Torf-Sand-Gemisch gefüllt und der Steckling wird zu etwa zwei Dritteln in das Substrat gesetzt. Werden die Stecklinge im Herbst geschnitten, bewurzeln sie über den Winter am warmen Blumenfenster und können im Frühling ins Freiland umziehen.

Vermehrung durch Ableger

Die langen, biegsamen Triebe der Korkenzieherhasel sind gut für die Vermehrung durch Ableger geeignet. Ein geeigneter Zweig wird bis zur Erde gezogen und in eine etwa zehn Zentimeter tiefe Rinne eingegraben.

Die Triebspitze wird an einem Holzstab befestigt, damit sie aufrecht wächst. Das Erdreich wird regelmäßig gegossen und die Bewurzelung abgewartet. Nach einigen Monaten lässt sich der Ableger von der Mutterpflanze trennen und als eigenständige Pflanze kultivieren.

Krankheiten und Schädlinge an der Korkenzieherhasel erkennen und bekämpfen Haselnussbohrer – © Michael Tieck / stock.adobe.com

Die Pflanzen sind robust und nur selten von Krankheiten oder Schädlingen betroffen.
Ist der Boden zu nährstoffhaltig, kann sich der Schuppenwurz ansiedeln. Diese Schmarotzerpflanze entzieht der Hasel Feuchtigkeit und Nährstoffe.

Der Hobbygärtner bekommt davon lange Zeit nichts mit. Zeigt sich der Schuppenwurz an der Oberfläche, ist davon auszugehen, dass der Schmarotzer bereits seit rund zehn Jahren die Wurzeln umschlungen hält. Schuppenwurz kann nur entfernt werden, wenn die Pflanze ausgegraben wird.

Der Haselnussbohrer zählt zu den Rüsselkäfern und ist auf Haselnussgewächse spezialisiert. Die Weibchen legen die Eier direkt in den Haselnüssen ab. Dort entwickeln sich die Larven. Befallene Nüsse sind nicht für den Verzehr geeignet und sollten entfernt und verbrannt werden. Die Käfer lassen sich leicht ausmachen und absammeln.

Korkenzieherhasel überwintern

Die Korkenzieherhasel ist winterhart. Junge Pflanzen können jedoch empfindlich auf starke Fröste reagieren und sollten daher in den ersten drei Standjahren mit einem Winterschutz aus Laub, Reisig und Bastmatten versorgt werden.

Kübelpflanzen sollten die Wintermonate nicht im Freien verbringen, denn es besteht die Gefahr, dass der Wurzelballen komplett durchfriert und sich die Pflanze dann nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgen kann.

Tipp: Auch im Winter sollte das Gießen nicht vernachlässigt werden. Trockenheit verursacht die größten Winterschäden an der Korkenzieherhasel.

Oregano – Origanum vulgare pflanzen, pflegen und vermehren

Fr, 12/20/2019 - 07:07

Oregano hat sich als Gewürz einen Namen gemacht und findet auch in der Naturmedizin Anwendung. Bei uns erfahren Sie, wie Sie ihn im Garten kultivieren können.

© eliasbilly / stock.adobe.com

Oregano ist eine mediterrane Gewürzpflanze, welche in ganz Europa heimisch geworden ist. In seiner griechischen Übersetzung wird der Lippenblütler als “Bergwonne” bezeichnet. Das beliebte Pizzagewürz erweist sich als anspruchslose und pflegeleichte Bereicherung jedes Kräutergartens und kann auch in Töpfen gezogen werden.

Kleine Pflanzenbeschreibung Oregano (Origanum vulgare) Wuchs: kissenartig, horstig Wuchshöhe: 30 -500 cm Blütezeit: Juli bis September Verwendung: Kräutergarten, Freiflächen, Steinanlagen, Würzpflanze, Heilpflanze Standort: Sonne Boden: trocken, durchlässig, normaler Gartenboden » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Oregano ist eine ausdauernde krautige Pflanze, welche etwa einen halben Meter hoch wächst. Der Wurzelstock verholzt meist. Die aufrechten, vierkantigen Stängel treiben nach dem Winter neu aus. An den Blattunterseiten lassen sich kleine Ölbehälter erkennen. Das ätherische Öl verströmt einen herb würzigen Duft und dient der Pflanze als Transpirationsschutz. Zwischen Juli und September zeigen sich die rötlichen Blüten, welche in Dolden oder Rispen erscheinen.

Vorkommen und Verwendung

Ursprünglich stammt Oregano aus dem Mittelmeerraum. Heute ist die Pflanze weltweit in warmen bis gemäßigten Klimazonen anzutreffen. Natürliche Vorkommen sind an warmen Standorten in lichten Wäldern oder an Wegrändern und Hängen zu finden.

Seit etwa 400 Jahren wird Oregano als Würzmittel verwendet. Der älteste Nachweis hierfür ist ein Rezept für Pfannkuchen aus einem Basler Kochbuch, welches auf das 17. Jahrhundert datiert wird. In der deutschen Küche wird Oregano eher sparsam verwendet. In der mediterranen Küche ist Oregano unentbehrlich für die Verfeinerung von Soßen, Gemüse und Fleischgerichten.

Die Bedeutung als Heilpflanze geht bis auf das erste Jahrhundert zurück. Hippokrates von Kos beschrieb damals die Anwendung zur Beschleunigung der Geburt und der Behandlung von Hämorrhoiden. In der modernen Naturmedizin wird Oregano als Zutat für eine Teemischung gegen Magenkrämpfe empfohlen.

Oregano oder Majoran?

Oregano und Majoran sind botanisch eng miteinander verwandt. Darauf lässt auch die lateinische Bezeichnung von Majoran, Origanum majorana schließen. Beide Pflanzen gehören der Gattung Dost an und werden ausgesprochen gern miteinander verwechselt.

Doch es gibt einige Unterschiede, welche dem Hobbygärtner schnell Klarheit verschaffen. Während Oregano winterhart ist und jedes Jahr neu austreibt, muss der Majoran jährlich neu ausgesät oder angepflanzt werden.

Auf den ersten Blick sind sich beide Pflanzen sehr ähnlich. Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass Oregano etwas größere Blätter besitzt, welche eine leichte Behaarung aufweisen. Auch bei der Verwendung am Herd gibt es Unterschiede. Während Oregano in der mediterranen Küche vorwiegend für Pizza und Gemüse verwendet wird, ist Majoran eine beliebte Zutat für Deftiges und Würste, daher stammt auch die Bezeichnung “Wurstkraut”.

Oregano pflanzen Oregano kann auch im Topf kuliviert werden – © Stocksnapper / stock.adobe.com Passender Standort

Die mediterrane Pflanze liebt es sonnig und warm. Ein vollsonniger Standort ist kein Problem. So fühlt sich Oregano am höchstgelegenen Punkt der Kräuterspirale wohl. Die anspruchslose Pflanze gedeiht auch im Halbschatten. Wichtig ist, den buschartigen Wuchs des Oreganos bereits bei der Pflanzung ins Auge zu fassen und ausreichend Platz bereitzustellen.

Tipp: Wer keinen Garten besitzt und sich einen Kräutergarten auf der sonnigen Fensterbank anlegen möchte, kann Oregano auch in Töpfen kultivieren.

Ideales Substrat

Im Freiland kommt Oregano mit herkömmlicher Blumenerde sehr gut zurecht. Ein leichtes und durchlässiges Substrat sollte bevorzugt werden. Ein zu schwerer, lehmhaltiger Boden kann durch die Zugabe von Sand oder Kies entsprechend aufgewertet werden. So ist das Abfließen des Gießwassers gewährleistet und es entsteht keine Staunässe. Feuchte Böden sind ein Feind der an Hitze und Trockenheit angepassten Pflanze.

Wer Oregano im Topf oder Kübel kultivieren möchte, benötigt einen weniger mageren Boden. Sehr gut geeignet ist spezielle Gemüseerde. Dieses Substrat fördert das Wachstum und auch die Ausbildung der typischen Kräuteraromen.

Oregano pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzloch ausheben
4. Pflanze einsetzen
5. Pflanzloch schließen
6. Erde gut andrücken
7. Pflanze bewässern

Nach Wahl des Standortes wird die Erde gut aufgelockert und von Wurzeln, Unkraut und Steinen befreit. Soll der Oregano im Kräuterbeet oder der Kräuterspirale seinen Platz finden, entfällt die Vorbereitung des Standortes.

Die vorkultivierten Jungpflanzen sind kräftig genug, um im Frühling direkt ins Freiland gesetzt zu werden. Thymian, Basilikum oder Salbei sind ideale Pflanznachbarn.

Alternativ lassen sich ab dem Spätwinter auf der Fensterbank vorgezogene Jungpflanzen verwenden. Auch die Direktaussaat ist ab April möglich.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t427 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t427 thead tr { } table#t427 thead tr th.t427 { color: #000000; background: #568200; background: -moz-linear-gradient(top, #568200 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568200), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568200 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568200 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568200 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568200 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568200", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t427 thead tr th#t427.start { } table#t427 thead tr th#t427.end { } table#t427 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t427 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t427 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t427 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t427 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t427 tbody tr:hover td { } table#t427 tfoot tr { } table#t427 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568200), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitBeschreibung Standort finden
  • vollsonnig bis halbschattig
  • hell
  • warm
Boden vorbereiten
  • locker
  • durchlässig
  • mager
  • trocken
Oregano einpflanzen
  • ausreichend Platz einplanen
  • Pflanzloch in doppelter Größe des Wurzelballens ausheben
  • Pflanze nach dem Einsetzen gut angießen
Oregano pflegen Oregano richtig gießen

Jungpflanzen benötigen ausreichend Feuchtigkeit. Das Gießen sollte folglich nicht vernachlässigt werden. Ist der Oregano ausgewachsen, kommt er mit weniger Wasser aus. Ein komplettes Austrocknen des Wurzelballens ist jedoch zu verhindern.

Da Staunässe unbedingt vermieden werden sollte, gilt es, vorsichtig zu gießen. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollte das Substrat in seinen oberen Schichten antrocknen.

Tipp: An heißen Sommertagen kann die Pflanze großzügig eingeschlämmt werden.

Wird die Pflanze in Topf oder Kübel kultiviert, sollte häufiger gegossen werden. An heißen Tagen trocknet das Pflanzgefäß schnell aus und Sie sollten täglich kontrollieren, ob die Pflanze Wasser benötigt.

Oregano richtig düngen

Damit der Oregano sein typisches Aroma entwickelt und seine ätherischen Öle freisetzt, ist ein magerer Boden Voraussetzung. Wer bei der Pflanzung oder jährlich im Frühling etwas Kompost unter das Substrat mischt, kann die Pflanze bereits ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Bei besonders kargen Böden können während der Wachstumsphase in monatlichen Abständen organische Düngergaben erfolgen.

Oregano richtig schneiden

Ausgewachsene Pflanzen verholzen leicht. Daher sollte ein jährlicher Rückschnitt im Frühling erfolgen. Werden die kleinen Sträucher etwa eine Handbreit über dem Boden gekürzt, treibt die Pflanze üppig aus und entwickelt eine dichte Wuchsform.

Oregano breitet sich gern aus. Dies kann zu Lasten der übrigen Pflanzen im Kräuterbeet gehen. Damit die Pflanznachbarn nicht in ihrem Wuchs eingeschränkt werden, sollte ein regelmäßiger Schnitt durchgeführt werden. Diese Schnittmaßnahmen können jederzeit erfolgen.

Tipp: Soll die Pflanze geschnitten und weiterverwendet werden, ist die Blütezeit der ideale Zeitpunkt.

Oregano richtig überwintern

Oregano ist winterhart und benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Schutz. In rauen Lagen kann eine Lage Laub oder Reisig vor starken Frösten und Kahlfrösten schützen.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t428 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t428 thead tr { } table#t428 thead tr th.t428 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t428 thead tr th#t428.start { } table#t428 thead tr th#t428.end { } table#t428 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t428 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t428 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t428 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t428 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t428 tbody tr:hover td { } table#t428 tfoot tr { } table#t428 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitBeschreibung Gießen
  • mäßig gießen
  • Staunässe vermeiden
  • Kübelpflanzen häufiger gießen
Düngen
  • keine regelmäßige Düngung nötig
  • im Frühling Kompostgabe
Schneiden
  • regelmäßiger Rückschnitt im Frühling
  • Schnitt zur Eindämmung des Wuchses ganzjährlich möglich
  • soll das Kraut
  • weiterverwendet werden, während der Blütezeit schneiden
Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Oregano erweist sich als robust und widerstandsfähig. Schädlinge und Krankheiten gelten eher als Ausnahme. Ist der Boden zu mager, können Blattverfärbungen auftreten. Eine Gelbfärbung der Blattunterseiten deutet darauf hin, dass ein Nährstoffmangel aufgetreten ist. Dieser lässt sich mit der Gabe von Hornmehl oder organischem Flüssigdünger beheben.

Tipp: Ein zu feuchter Boden führt zum Welken der Blätter. Eine Gießpause sollte eingelegt werden, damit der Boden austrocknen kann. Zukünftig wird weniger bewässert.

Gelegentlich wurde der Befall mit Blattläusen oder Zikaden beobachtet.

Blattläuse

Blattläuse können die Blätter und Blüten befallen. Frühzeitig erkannt, genügt meist ein harter Wasserstrahl, um die Insekten zu vertreiben. Auch eine milde Spülmittellösung vertreibt Blattläuse zuverlässig, sodass keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz kommen müssen.

Zikaden

Zikaden saugen sich an den Blättern des Oregano fest und legen ihre Eier ab. Werden dadurch Pilzsporen übertragen, blüht der Oregano im Folgejahr nicht. Gegen Zikaden hilft das Einsprühen der Pflanze mit einer verdünnten Essig-Essenz. Dabei sollten die Blattunterseiten vermehrt behandelt werden.

Oregano vermehren

Die Vermehrung ist durch Aussaat, Teilung und Stecklinge möglich.

Vermehrung durch Aussaat durch Aussaat gewonnener Oregano – © Francesco83 / stock.adobe.com Oregano kann bereits ab Februar auf dem Fensterbrett vorgezogen werden. Die Aussaat kann aber auch ab April direkt ins Freiland erfolgen.

Achtung: Oregano ist ein Lichtkeimer. Die Samen werden daher nicht mit Erde bedeckt.

Die Samen werden auf die lockere Erde gestreut und nur leicht angedrückt. Zwischen den einzelnen Samen sollte ein Abstand von etwa zehn Zentimetern eingehalten werden, da sich die jungen Pflanzen schnell ausbreiten.

Vermehrung durch Teilung

Die Vermehrung durch Teilung wird im Herbst vorgenommen. Dazu wird die Pflanze aus dem Boden genommen und mittig geteilt. So lassen sich zwei gleichwertige Pflanzen gewinnen, welche sofort neu verpflanzt werden sollten. Diese Form der Vermehrung sollte nur mit mehrjährigen und gut entwickelten Pflanzen vorgenommen werden.

Vermehrung durch Stecklinge

Der richtige Zeitpunkt für die Stecklingsvermehrung ist der Frühsommer. Es werden etwa zehn Zentimeter lange Seitentriebe von den Pflanzen entfernt. Der Steckling wird in einem sandigen Boden bewurzelt und nach einigen Wochen an seinen endgültigen Standort ausgepflanzt.

Ernte und Verarbeitung

Die frischen Blätter und Triebspitzen können ganzjährig geerntet werden. Meist werden Kräuter vor der Blüte geerntet, wenn man sie weiterverarbeiten möchte. Beim Oregano ist dies etwas anders. Hier wird abgewartet, bis sich die Blüten zeigen. Dann besitzt die Pflanze das beste Aroma und kann es auch beim Trockenvorgang bewahren.

Zum Trocknen wird das Kraut circa 15 Zentimeter unter der Blüte abgeschnitten. Die Zweige können locker zusammengebunden und an einem luftigen und dunklen Raum  aufgehängt werden. Ist der Strauss getrocknet, wird er abgenommen und in der Küche in Gefäßen verstaut, ansonsten kann es zu Schimmelbildung kommen.

Oregano besitzt eine leicht bitterlichen, kräftigen Geschmack. Auch eine feine Süße wird deutlich. Die enthaltenen Phenole und ätherischen Öle sind für den Geschmack verantwortlich. Phenole besitzen eine antibakterielle und antifungizide Wirkung.

Echter Thymian – Pflege und Ernte des Thymus vulgaris

Mi, 12/18/2019 - 08:24

Thymian findet nicht nur in der Küche als Gewürz Anwendung, sondern auch in der Naturmedizin. Wir haben für Sie ein paar Tipps zur Anzucht und zur Pflege.

© Madeleine Steinbach / stock.adobe.com

Der Echte Thymian wird zu den Lippenblütengewächsen gezählt. Es handelt sich um eine artenreiche Gattung, welche als Heil- und Gewürzpflanze Verwendung findet. Der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Thymian ist heute auch in Asien oder Nordafrika verbreitet.

Im Mittelalter fand der Echte Thymian seinen Weg über die Alpen in unsere Klostergärten. Heute dürfen die intensiv duftenden Stauden in keinem Kräuterbeet fehlen. Thymian verbreitet mediterranes Flair und ist eine beliebte Bienenweide.

Kleine Pflanzenbeschreibung Echter Thymian (Thymus vulgaris) Wuchshöhe: 10 – 30 cm Blütezeit: Mai – Oktober Pflanzenbedarf: 25 cm Pflanzabstand Verwendung: Kräuterbeet, Kräutertöpfe, Fensterbank, Terrasse Standort: Sonne Boden: trocken, gut durchlässig, geringer Nährstoffbefarf » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Der Echte Thymian wächst als Staude oder Halbstrauch und erreicht dabei Wuchshöhen zwischen 20 und 40 Zentimetern. Die Pflanzen können stark verzweigen und verholzen. Die Heimat des Echten Thymians liegt am westlichen Mittelmeer.

Wild kommen die Pflanzen nur in warmen Regionen wie der Alpensüdseite vor. Auch in einigen klimatisch begünstigten Regionen Deutschlands wurde der wärmeliebende Thymian eingebürgert. Zwischen Mai und Oktober werden die kleinen weißen, roten oder violetten Blüten sichtbar. Es werden runde Nussfrüchte ausgebildet.

Verwendung und Nutzen

Thymian ist ein beliebtes Gewürz, welches in der mediterranen Küche für die Verfeinerung von Fleisch- und Fischgerichten, Suppen und Soßen Verwendung findet. Der Echte Thymian ist reich an ätherischen Ölen  und besitzt in der Volksmedizin Bedeutung als krampflösendes Mittel bei Erkrankungen der oberen Atemwege.

Entzündungen im Mund- und Rachenraum können durch eine Gurgellösung mit Thymian gelindert werden. Auch bei Verdauungsbeschwerden und Hautleiden können die ätherischen Öle des Echten Thymian hilfreich sein.

Echten Thymian pflanzen Den passenden Standort finden © prystai / stock.adobe.com

Die mediterrane Pflanze liebt einen warmen und vollsonnigen Standort. Dabei steht der Echte Thymian gern geschützt, beispielsweise im Schatten einer Hauswand. Auch als Wegbegrenzung oder in Kräuterspiralen ist die Pflanze eine Bereicherung. An schattigen Standorten wird das Sonnenkind Thymian dagegen weniger gut zurechtkommen.

Das ideale Substrat auswählen

Der Echte Thymian kann sich auch an eher ungünstige Bodenverhältnisse anpassen. Der Boden darf steinig und trocken beschaffen sein. Karge Böden sind ideal für die robuste Pflanze. Wichtig ist die Durchlässigkeit des Bodens, denn Thymian bildet eine weit in das Erdreich hineinragende Pfahlwurzel aus. Dadurch haben sich die Pflanzen an ihre natürliche Umgebung angepasst und stellen die Versorgung mit Feuchtigkeit und Nährstoffen sicher.

Thymian kommt auch mit längerer Trockenheit zurecht. Schwere oder besonders lehmhaltige Böden bekommen der Pflanze weniger gut. Diese sollten vor der Pflanzung aufgelockert und durch die Beigabe von Splitt oder Sand durchlässiger gestaltet werden. Dadurch kann auch das Wasser besser abfließen. Der größte Feind des Echten Thymian ist Staunässe. Ein durchlässiger Boden lässt das Wasser besser abfließen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den pH-Wert des Bodens überprüfen. Entsprechende Tests sind in Baumärkten erhältlich. Thymian bevorzugt einen neutralen bis basischen Boden. Ideal ist ein pH-Wert zwischen 7 und 8. Ein sauerer Boden ist nicht optimal.

Tipp: Ist der Boden von Moos bedeckt, deutet dies auf ein feuchtes und meist auch saures Milieu hin.

Pflanzanleitung – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzloch ausheben
4. Pflanze einsetzen
5. Pflanzloch schließen
6. Erde andrücken
7. Pflanze angießen

Im Topf vorgezogener Thymian kann zwischen Frühling und Herbst an allen frostfreien Tagen gepflanzt werden. Thymianpflanzen sollten in einem Pflanzabstand von 25 Zentimeter gesetzt werden. Die Pflanzen werden dabei so tief in die Erde gesetzt, wie sie vorab im Pflanzgefäß standen.

Tipp: Thymian verträgt sich mit allen mediterranen Kräutern, sollte jedoch keinen Majoran als direkten Pflanznachbarn erhalten.

Der Echte Thymian kann problemlos auch im Pflanzgefäß auf Balkon oder Terrasse kultiviert werden. Ein sonniger Standort sollte auch hier gegeben sein. Im Pflanzgefäß ist besonders darauf zu achten, dass die Erde durchlässig genug beschaffen ist und sich keine Staunässe bildet. Handelsübliche Kräutererde bietet in der Regel die passenden Voraussetzungen.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t411 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t411 thead tr { } table#t411 thead tr th.t411 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t411 thead tr th#t411.start { } table#t411 thead tr th#t411.end { } table#t411 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t411 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t411 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t411 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t411 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t411 tbody tr:hover td { } table#t411 tfoot tr { } table#t411 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Standort bestimmen
  • sonnig
  • warm
  • geschützt
Boden vorbereiten
  • nährstoffarm
  • durchlässig
  • kalkhaltig
Pflanzung vornehmen
  • Pflanzabstand einhalten
  • nicht neben Majoran pflanzen
  • Topfkultur möglich
Artenvielfalt erleben

Thymiane sind ausgesprochen artenreiche Pflanzen. Neben dem Echten Thymian existieren noch mehr als 200 weitere Arten. Dabei werden Unterschiede im Wuchs, der Form und Färbung der Blätter und auch im Geschmack deutlich. Wer auf verschiedene Thymian-Arten setzt, kann sich Vielfalt in den Kräutergarten holen.

Hier haben wir drei Beispiele für Sie:

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Zitronen-Thymian (Thymus Citriodorus) © sloone / stock.adobe.com
Ein intensives Zitronenaroma zeichnet den Zitronen-Thymian aus. Es existieren verschiedene Unterarten. Die Zierform besitzt grün-gelb gefleckte Blätter. Zitronen-Thymian wächst etwas niedriger als der Echte Thymian, bildet aber auch mehr als 30 Zentimeter lange Triebe aus. Aufrecht wachsende Formen sind ebenso geläufig, wie Bodendecker. Ein Winterschutz ist in unseren Breiten für den Zitronen-Thymian notwendig.

Feld-Thymian (Thymus Pulegioides) © vodolej / stock.adobe.com
Hierbei handelt es sich um eine wildwachsende Polsterstaude. Der Feld-Thymian wächst etwa zehn Zentimeter hoch und besitzt glatte grüngraue Blätter. Die violetten Blüten lassen sich bis in den September hinein bewundern. Feld-Thymian ist robust und winterhart, bleibt aber im Aroma hinter den Echten Thymian zurück.

Kaskaden-Thymian (Thymus Longicaulisssp. Odoratus) © Eberhard / stock.adobe.com
Diese Sorte wächst besonders schnell. Die Triebe können etwa 25 Zentimeter lang austreiben. Die häufig auch als Steinpilz-Thymian bezeichnete Pflanze bildet dichte Teppiche und steht zwischen Mai und Juli in Blüte. Aufgrund der herabhängenden Triebe ist diese Thymian-Art besonders gut für die Bepflanzung von Balkonkästen geeignet.

Echten Thymian pflegen Echten Thymian richtig gießen

Thymian übersteht längere Trockenperioden ohne Probleme. Da über das Laub ständig Wasser verdunstet wird, sollte Thymian möglichst nicht austrocknen. An heißen Sommertagen ist gelegentlich zu wässern.

Tipp: Auch im Winter sollte die Pflanze nicht austrocknen. Daher wird an frostfreien Tagen gelegentlich gegossen.

Verliert der Echte Thymian seine Blätter, ist dies ein Indiz für Gießfehler. Dann wurde entweder zu wenig oder zu viel gegossen.

Echten Thymian richtig düngen

Eine regelmäßige Düngung ist für den genügsamen Thymian nicht notwendig. Es ist ausreichend, bereits bei der Pflanzung etwas Kompost oder Hornspäne in den Boden einzuarbeiten. In der Regel ist die natürliche Beschaffenheit des Bodens für Thymianpflanzen ausreichend.

Muss der Echte Thymian geschnitten werden?

Durch Schnittmaßnahmen im Frühling lässt sich die Wuchsfreude des Echten Thymians anregen. Hierfür wird die Pflanze um etwa ein Drittel gekürzt. Nach der Blütezeit sollten die Triebspitzen gekappt werden.

Der ideale Schnittzeitpunkt fällt mit der Ernte zusammen, welche kurz vor der Blüte vorgenommen werden sollte. Der Rückschnitt erfolgt bis zum alten Holz. Einige Knospen sollten an den Stängeln verbleiben, damit die Pflanze neu austreiben kann.

Im Herbst sollte kein Rückschnitt mehr erfolgen. Die Pflanze kann die Wunden dann nicht rechtzeitig schließen und es drohen Frostschäden.

Tipp: Thymian sollte regelmäßig geschnitten werden. Ansonsten droht die Pflanze zu verkahlen.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick: table#t412 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t412 thead tr { } table#t412 thead tr th.t412 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t412 thead tr th#t412.start { } table#t412 thead tr th#t412.end { } table#t412 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t412 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t412 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t412 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t412 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t412 tbody tr:hover td { } table#t412 tfoot tr { } table#t412 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Gießen
  • gelegentlich wässern
  • verträgt längere Trockenheit
  • Staunässe vermeiden
Düngen
  • geringer Nährstoffbedarf
  • Kompost im Frühling
  • Hornspäne in den Boden einarbeiten
Schneiden
  • Rückschnitt im Frühling
  • Rückschnitt bis ins alte Holz
  • regelmäßiger Schnitt schützt vor Verkahlen
Echten Thymian richtig vermehren

Für die Vermehrung des Echten Thymians besitzen Hobbygärtner mehrere Möglichkeiten:

Vermehrung durch Aussaat Viele Thymian-Arten machen des Ihnen leicht, denn sie säen sich selbst aus. Die Aufzucht aus Samen gelingt problemlos. Es wird empfohlen, die Pflanzen auf der Fensterbank in Töpfen vorzuziehen. Dies kann bereits ab März geschehen.

Eine Direktaussaat ist problematischer, denn die besonders feinen Samen des Thymians könnten vom Wind leicht davongetragen werden. Da es sich um Lichtkeimer handelt, werden die Samen nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht angedrückt.

Die Keimung der Samen setzt bereits nach etwa zehn Tagen ein. Ab Mai werden die Sämlinge auf 20 mal 20 Zentimeter vereinzelt. Sind ab Mitte Mai keine Fröste mehr zu erwarten, können die Pflanzen ins Kräuterbeet umziehen. Vermehrung durch Teilung Diese Art der Vermehrung ist mit wenigen Handgriffen erledigt und beschert dem Hobbygärtner sofort eine gesunde und kräftige Pflanze.

So gehen Sie bei der Teilung vor:

  • Mutterpflanze aus dem Boden nehmen
  • Mutterpflanze auf Schädlinge oder Krankheiten kontrollieren
  • Mutterpflanze teilen
  • neue Pflanzen getrennt voneinander einpflanzen

Für die Teilung ist eine ausreichend entwickelte Mutterpflanze Voraussetzung. Die Teilung bedeutet einen Eingriff, der von jungen und schwachen Pflanzen nicht verkraftet wird. Bei der Teilung ist darauf zu achten, dass sich an beiden Pflanzen ausreichend Wurzelwerk befindet.

Tipp: Eine Teilung sollte etwa in dreijährigen Abständen vorgenommen werden. Vermehrung durch Stecklinge Die Stecklingsvermehrung kann im Frühsommer in Angriff genommen werden. Von den gut entwickelten Pflanzen werden circa zehn Zentimeter lange verholzte Seitentriebe abgeschnitten.

Damit der Steckling seine Kraft in die Ausbildung der Wurzeln steckt, sind die Seitentriebe zu entfernen. Die vorbereiteten Stecklinge werden in ein durchlässiges, sandiges Substrat gesteckt.

Indem die Pflanztöpfe mit einer Abdeckung aus Folie versehen werden, wird die Wurzelbildung beschleunigt. Von einer erfolgreichen Vermehrung kann ausgegangen werden, wenn sich erste Triebe am Steckling zeigen. Krankheiten und Schädlinge am Echten Thymian erkennen

Der Echte Thymian ist eine gesunde und robuste Pflanze. Krankheiten kommen kaum vor. Gelegentlich wird ein Befall mit Mehltau beobachtet. Meist verursacht durch Pflegefehler, treten hin und wieder Blattläuse auf.

Blattläuse lassen sich meist bereits mit einem harten Wasserstrahl entfernen. Bei Mehltau hat sich die Behandlung mit Schachtelhalmbrühe bewährt.

Den Echten Thymian richtig überwintern © Martina / stock.adobe.com

Der Echte Thymian ist frosthart und benötigt daher nicht zwingend einen Winterschutz. Mit einer Abdeckung aus Reisig oder Laub sind die Pflanzen gegen Kahlfröste geschützt. Ungeschützte Pflanzen reagieren mit Blattfall.

Wird der Echte Thymian im Kübel kultiviert, sollten die Pflanzgefäße in ein helles und frostfreies Winterquartier im Haus umziehen.

Echten Thymian ernten

Thymian kann jederzeit geerntet werden. Idealerweise verbindet man die Ernte mit dem jährlichen Rückschnitt im Frühsommer. Thymian kann sehr gut eingefroren werden. Für die Trocknung werden die Triebe abgeschnitten und nebeneinander in Kisten ausgelegt.

Für die Trocknung lassen sich die Triebe auch zusammenbinden und über Kopf aufhängen. Die Trocknung sollte an einem schattigen und trockenen Platz erfolgen, bevorzugt auf Dachböden oder in Garagen.

Tipp: Für die schnelle Trocknung die Thymianzweige einfach in den Backofen legen und bei einer Temperatur von 50 Grad etwa zwei Stunden lang trocknen.

Blutampfer – Rumex sanguineus pflanzen, pflegen und vermehren

Mo, 12/16/2019 - 09:01

Blutampfer macht sich sehr gut im Garten und eignet sich auch zum Verzehr. Wir zeigen Ihnen, was es bei der Pflanzung und der Pflege alles zu beachten gilt.

© Perovskia / stock.adobe.com

Der Blutampfer ist noch ein recht junges Gesicht im Kräutergarten. Durch seine Schnellwüchsigkeit und seine dekorative Erscheinung konnte sich der Verwandte des Sauerampfers schnell einen Namen machen.

Die tiefroten Blattadern fallen ins Auge und im Spätsommer erscheinen die eher unscheinbaren Blüten der auch Hain-Ampfer genannten Pflanze. Die jungen Blätter der robusten Wildpflanze schmecken in Salaten und ihnen wird eine blutreinigende Wirkung nachgesagt.

Kleine Pflanzenbeschreibung Blutampfer (Rumex sanguineus) Wuchshöhe: bis 40 cm Verwendung: Kräuterbeet, Balkonkasten, Pflanzkübel Blätter: pfeilartige, frischgrüne Blätter mit roter Blattnervatur Boden: anspruchslos, benötigt jedoch viel Wasser Standort: volle Sonne bis Schatten Frosthärte: gut » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Der Blutampfer ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Die Pflanzen wachsen etwas mehr als einen halben Meter hoch. Die länglich-eiförmigen Blätter sind von sattgrüner Farbe und besitzen eine rötliche Blattzeichnung. Die Blätter können bis zu 14 Zentimeter lang werden.

Der Hain-Ampfer bevorzugt ein feuchtes Milieu und ist häufig in der Nähe von Gewässern zu finden. Auch an feuchten Wegrändern trifft man häufig auf die dekorative Pflanze, welche sich leicht kultivieren und vermehren lässt.

Verwendung und Nutzen Blutampfer eignet sich auch für den Verzehr – ©dima_pics / stock.adobe.com Seinen Namen hat der Blutampfer aufgrund seiner roten Äderung erhalten. Optisch lässt sich die nahe Verwandtschaft zum Sauerampfer nicht leugnen. Der Hain-Ampfer besitzt jedoch einen milderen Geschmack. Seine ansprechende Optik macht den Blutampfer zu einer beliebten Zierpflanze.

Die geschmacksintensive Wildpflanze kann zur Verfeinerung von Gemüsegerichten oder Soßen verwendet werden. Zum Kochen ist der Hain-Ampfer allerdings nicht geeignet.

Tipp: Wer eine blutreinigende Frühjahreskur durchführen möchte, sollte über einen Zeitraum von 14 Tagen täglich kleine Mengen der Blätter verzehren.

Die jungen Blätter können auch frischem Salat beigegeben werden. Kleingeschnittene Blätter dienen als Suppenbeilage. In der Volksmedizin wird der frische Saft des Blutampfers in Form von Mundspülungen eingesetzt, um Entzündungen im Mundraum zu behandeln.

Achtung: Blutampfer sollte nicht in größeren Mengen verzehrt werden. Die Blätter enthalten Oxalsäure. Die Konzentration ist während der Blütezeit in den Sommermonaten besonders hoch.

Heilwirkung des Blutampfers

Blutampfer besitzt einen hohen Gehalt an Vitamin C und der Pflanze werden eine Reihe von Heilwirkungen nachgesagt:

  • blutreinigend
  • harntreibend
  • appetitanregend

Wer unter Eisenmangel leidet und entsprechende Präparate einnimmt, sollte Blutampfer nicht verzehren, denn die Pflanze erschwert die Eisenaufnahme im Körper.

Ist Blutampfer giftig?

Blutampfer enthält besonders im Hochsommer beachtliche Mengen an Oxalsäure. Daher sollten möglichst nur die jungen Blätter geerntet und verzehrt werden. Oxalsäure hemmt nicht nur die Eisenaufnahme, sie bindet im Körper auch Kalzium und andere wichtige Mineralstoffe. Weiterhin fördert Oxalsäure die Bildung von Nierensteinen.

Blutampfer pflanzen Passender Standort Blutampfer stellt keine großen Ansprüche an den Standort – © parzelle94.de / stock.adobe.com Ursprünglich stammt der Blutampfer aus mediterranen Gefilden. Die Pflanze ist aber auch in West- oder Mitteleuropa heimisch geworden. Der recht anspruchslose Blutampfer bevorzugt einen warmen und feuchten Standort.

Für viele Pflanzen ist ein verdichteter Boden, welcher zu Staunässe neigt, vollkommen ungeeignet. Der Blutampfer dagegen kommt damit sehr gut zurecht. Wenn Sie einen Gartenteich besitzen, ist der ideale Standort schnell gefunden.

Blutampfer verträgt einen sonnigen Standort. Dabei steigt der Feuchtigkeitsbedarf. Mit längeren Trockenzeiten kommt die Pflanze weniger gut zurecht.

Ideales Substrat

Es ist ein nährstoffreiches Substrat zu bevorzugen. Ein sandiger oder lehmiger Boden ist gut geeignet. Das Substrat darf auch leicht sauer beschaffen sein. Der Kalkanteil sollte nicht zu hoch einzuordnen sein. Der Boden darf nicht austrocknen, sollte aber auch nicht zu nass ausfallen.

Blutampfer pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort bestimmen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzlich ausheben
4. Pflanze einsetzen
5. Substrat auffüllen
6. Erde andrücken
7. Pflanze bewässern

Ist der Boden vorbereitet und von Steinen, Unkraut und Wurzeln befreit, kann die Pflanze eingesetzt werden. Das Pflanzloch sollte dabei mindestens die doppelte Größe des Wurzelballens umfassen. Nach der Pflanzung sollte der Blutampfer gut angegossen werden.

Die wichtigsten Pflanztipps auf einen Blick table#t426 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t426 thead tr { } table#t426 thead tr th.t426 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t426 thead tr th#t426.start { } table#t426 thead tr th#t426.end { } table#t426 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t426 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t426 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t426 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t426 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t426 tbody tr:hover td { } table#t426 tfoot tr { } table#t426 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Standort bestimmen
  • feucht
  • warm
  • Teichrand
Boden vorbereiten
  • feucht
  • kalkarm
  • nährstoffreich
Pflanzung vornehmen
  • Boden vorbereiten
  • Pflanzloch doppelte Größe des Wurzelballens
  • gut angießen
Blutampfer pflegen Blutampfer richtig gießen

Das Gießen des Blutampfers im Freiland sollte nicht vernachlässigt werden. Im Idealfall wird in Teichnähe gepflanzt und der Teich läuft hin und wieder über und speist die Pflanze. Der Boden sollte nicht komplett austrocknen.

Wird der Blutampfer im Topf kultiviert, darf der Boden leicht antrocknen. Überschüssiges Wasser sollte aus dem Pflanzgefäß ablaufen können. Damit es nicht zu Fäulnis kommt.

Blutampfer richtig düngen

Eine regelmäßige Düngung ist nicht notwendig. Wenn bei der Pflanzung etwas organischer Gemüsedünger unter das Substrat gemischt wird, ist die Pflanze ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Als Langzeitdünger eignet sich auch Komposterde sehr gut. Diese kann im Frühling und im Herbst in den Boden eingearbeitet werden.

Blutampfer vermehren

Die Vermehrung des Blutampfers ist durch Teilung und Aussaat möglich.

Blutampfer richtig überwintern Frost kann im Topf gepflanzten Blutampfer schaden. – © Lilli / stock.adobe.com Der Blutampfer ist bis zu Temperaturen von -20 Grad winterhart und benötigt daher keinen Frostschutz. Im Kübel kultivierte Pflanzen sollten bei strengen Frösten ins Haus umziehen. Da die Pflanzgefäße schnell durchfrieren können, erhalten die Pflanzen nicht mehr ausreichend Nährstoffe und sterben ab.

Kübelpflanzen sollten auch während der Wintermonate gelegentlich gegossen werden. Auch im Beet darf der Blutampfer an frostfreien Tagen bewässert werden. Längere Trockenheit verträgt die feuchtigkeitsliebende Pflanze nur schlecht.

Blutampfer vermehren Vermehrung durch Teilung

An einem idealen Standort breitet sich der Blutampfer schnell aus. Ausreichend kräftige Pflanzen können durch Teilung vermehrt werden. Hierfür wird zunächst die gesamte Pflanze aus dem Boden gehoben. Dabei sollte vorsichtig vorgegangen werden, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden.

Die Pflanzen lassen sich nun einfach mit der Hand zerteilen. So entstehen mit wenigen Handgriffen beliebig viele neue Pflanzen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass sich an jedem Teilstück ausreichend Wurzeln befinden. Dann werden sich die Pflanzen an ihrem neuen Standort gut entwickeln und können nach etwa zwei bis drei Jahren selbst wieder geteilt werden.

Vermehrung durch Aussaat

Blutampfer kann bereits im zeitigen Frühjahr auf dem sonnigen Fensterbrett in Pflanzgefäßen vorgezogen werden. Ebenso kann die Aussaat ab April direkt ins Freiland vorgenommen werden.

Achtung: Der Blutampfer ist ein Lichtkeimer. Die Samen sollten nur leicht in die Erde gedrückt, aber nicht mit Substrat bedeckt werden.

Bei der Aussaat der Samen ist ein Reihenabstand von 40 Zentimetern einzuhalten. Der Pflanzabstand sollte mindestens 25 Zentimeter betragen.

Krankheiten am Blutampfer erkennen und beheben

Es handelt sich um eine robuste Pflanze, die kaum unter Krankheiten leidet. Der größte Feind des Blutampfers sind Blattläuse.

Diese können durch folgende Pflegefehler auftreten:

  • Standort zu trocken
  • überdüngter Boden
  • zu warmer Winterstandort

Blattläuse lassen sich auch ohne chemische Schädlingsbekämpfung zuverlässig vertreiben. Im Kräutergarten übernehmen diese Aufgabe Marienkäfer, Raubwanzen oder Florfliegen als natürliche Fressfeinde.

Bei leichtem Befall genügt es häufig bereits, einen harten Wasserstrahl einzusetzen. Auch das Einsprühen der Pflanze mit Brennnesseljauche hat sich bewährt.

Tipp: Pflanznachbarn wie Schnittlauch, Rosmarin, Lavendel, Fenchel oder Baldrian schützen den Blutampfer vor Blattlausbefall.

Majoran im Garten – Anzucht, Pflege und Verwendung

Sa, 12/14/2019 - 10:35

Majoran findet in der Küche als Gewürz Verwendung und hilft bei diversen gesundheitlichen Beschwerden. Wir haben für Sie Hinweise zum Anbau und zur Pflege.

© Pixelmixel – Fotolia.com

Der Majoran (Origanum majorana) gehört der Familie der Lippenblütengewächse an und ist mit dem Oregano verwandt. Längst hat die aus Zypern stammende Pflanze unsere Hochbeete und Kräuterspiralen erobert. Auch im Pflanztopf auf der Fensterbank lässt sich das würzige Küchenkraut kultivieren.

Majoran verleiht Kartoffelgerichten, Suppen und nicht zuletzt Würsten einen charakteristischen Geschmack. Geläufig ist auch der Beiname Wurstkraut. Was die Gewürzpflanze ausmacht, was bei der Anzucht und Pflege zu beachten ist und wie vielseitig sich Majoran verwenden lässt, davon wird im Folgenden zu lesen sein.

❍ Kleine Pflanzenbeschreibung Majoran (Origanum majorana) Wuchshöhe: bis 50 cm Verwendung: Kräuterbeet, Topf Blütezeit: Sommer Standort: Sonne bis Halbschatten Winterhärte: nein » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Majoran wächst in kleinen Stauden, die zwischen 20 und 40 Zentimeter hoch werden. Vom Oregano unterscheidet sich der Gartenmajoran durch seine dunkelgrünen, relativ großen und leicht behaarten Blätter. Die gegenständigen Laubblätter erscheinen beinahe rund und werden etwa 2,5 Zentimeter groß.

Ab Juni erscheinen die zwittrigen Blütenstände. Die Blüte besteht aus einem flaumig behaarten Kelch und weißen Kronenblättern. Daraus entwickeln sind etwa einen Millimeter große runde Teilfrüchte.

Herkunft und Verbreitung

Man könnte den Majoran als exotisches Gewürz bezeichnen. Die ursprüngliche Heimat des Wurstkrautes liegt im arabischen Raum, vermutlich in Zypern. In unseren Breiten ist Majoran seit dem Spätmittelalter bekannt. In Mitteleuropa begannen die Mönche im 16. Jahrhundert damit, Majoran in den Klostergärten gezielt anzubauen.

Heute wird die Pflanze im gesamten Mittelmeerraum, sowie auch in Mittel- oder Osteuropa gezielt kultiviert. Die Anbaufläche in Deutschland beträgt etwa 600 Hektar. Damit wird allein die Blattpetersilie hierzulande großflächiger angebaut. Schwerpunktmäßig konzentriert sich der Majoran-Anbau in Deutschland auf Sachsen-Anhalt. Dabei wird die Region um Aschersleben, im nördlichen Harzvorland favorisiert.

Inhaltsstoffe

Majoran ist reich an ätherischen Ölen. Der Gehalt dieser gesundheitsfördernden Stoffe schwankt allerdings stark. Eine Pflanze kann bis zu 3,5 Prozent ätherische Öle enthalten.

Tipp: Die Konzentration an ätherischen Ölen ist während der Blütezeit an höchsten.

Der Boden, das Klima und die Jahreszeit nehmen Einfluss auf die Konzentration der Inhaltsstoffe.

Neben ätherischen Ölen sind auch folgende Stoffe enthalten:

  • Flavonoide
  • Ascorbinsäure
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Rosmarinsäure
  • Glykoside

Tipp: Die im verwandten Oregano vorkommenden Phenole sind in Majoran nicht enthalten.

Majoran als Würzkraut © 5ph – Fotolia.com

Der hohe Anteil an ätherischen Ölen verleiht dem Majoran einen kräftigen und intensiven Geschmack. Für die Hausfrau empfiehlt sich ein eher sparsamer Gebrauch. Die Blätter schenken Kartoffelbrei, Geflügelfleisch oder Wildgerichten einen markanten Geschmack. Nicht zu vergessen ist die Würze zahlreicher Wurstsorten, welche dem Majoran seinen Beinamen verliehen hat. Die Verwendung ist frisch, getrocknet oder gefroren möglich.

Tipp: Majoran besitzt auch in getrocknetem Zustand noch das volle Aroma.

Angelehnt an die Kochtradition im orientalischen Raum lässt sich Majoran zur Würze von Bohnen- oder Linsengerichten verwenden. Deftige Eintöpfe erhalten durch die Zugabe von Majoran und Speck einen intensiven Geschmack.

Hin und wieder findet sich Majoran auch als Zutat der Mischung “Kräuter der Provence” wieder. In der mediterranen Grundmischung kommt das Gewürz jedoch nicht vor.

Majoran als Heilpflanze

Die Verwendung von Majoran als Heilpflanze reicht bis in das Altertum zurück. Die Araber nutzten das Gewürzkraut als Mittel gegen Trunkenheit. Die alten Griechen sprachen Majoran gar aphrodisierende Eigenschaften zu und weihten das Wurstkraut der Göttin Aphrodite.

Ätherische Öle wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Diese Eigenschaft kann sich jede Hausfrau zunutze machen und durch die Würze mit Majoran deftige Speisen bekömmlicher machen. Kommt Majoran ins Spiel, lassen sich Blähungen und Krämpfe lindern. Bei Babys kann Majoran-Salbe gegen Blähungen eingesetzt werden.

Bewährt hat sich die Anwendung von Majoran auch bei Migräne, Schlaflosigkeit oder nervöser Unruhe.

Zusammengefasst verspricht Majoran Linderung  bei folgenden Beschwerden:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • nervöser Unruhe
  • Wundheilung
  • Schnupfen

Majoranöl ist auch zur äußeren Anwendung geeignet. Die dünnflüssige, gelbliche Flüssigkeit entsteht durch die Destillation von Majoran und Wasser. Bei Erkältungen kann Majoranöl einem Dampfbad zugegeben werden. Die Dämpfe befreien die Nasennebenhöhlen.

Frauen können mit Majoran Wechseljahresbeschwerden begegnen. Werden die getrockneten Blätter in ein Leinensäckchen gegeben und im Backofen oder der Mikrowelle erhitzt, ist ein wirkungsvolles Migränemittel gefunden.

Tipp: Wer unter Zahnschmerzen leidet, träufelt etwas Majoranöl in den betroffenen Zahn.

Majoran als Gartenpflanze © focus finder – Fotolia.com

Majoran sollte in keinem Kräutergarten fehlen. Auch auf der Fensterbank oder im Balkonkasten lässt sich das Gewürzkraut kultivieren und zeigt sich dabei robust und wenig anspruchsvoll.

❍ Majoran pflanzen Den passenden Standort finden

Seine ganze Würzkraft wird Majoran an einem sonnigen Standort entfalten können. Der Standort sollte zudem windgeschützt sein. In der Kräuterspirale findet Majoran an der trockensten und wärmsten Stelle seinen Lieblingsplatz.

Majoran gedeiht zwar auch im Halbschatten, wird aber dann sein typisches Aroma vermissen lassen und eher einen grasähnlichen Geschmack entwickeln.

Achtung: Majoran verträgt sich nicht mit sich selbst und sollte daher nicht an einem Standort kultiviert werden, wo in den letzten drei Jahren das Kraut bereits gestanden hat.

Das ideale Substrat auswählen

In seiner ursprünglichen Heimat gedeiht Majoran unter vergleichsweise kargen Bedingungen. Zyperns Erde gilt jedoch als recht fruchtbar. Daher muss Majoran nicht zwingend in einen kargen Boden gesetzt werden und verträgt auch nährstoffreiches Substrat.

Ein lockerer und durchlässiger Boden ist ideal. Schwere Lehmböden sollten mit Sand vermischt werden. Ein humoser, kalkhaltiger Boden ist dem Würzkraut willkommen. Die Erde darf ruhig etwas feucht sein. Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden.

Tipp: Wird der Boden mit Kompost gedüngt, leidet das Aroma des Majorans darunter.

Pflanzanleitung

Majoran wird entweder direkt im Beet ausgesät oder unter Glas vorkultiviert. Im Handel sind auch vorgezogene Kräutertöpfchen erhältlich, welche dann im Garten ausgepflanzt oder auf dem Fensterbrett weiterkultiviert werden können.

Die Aussaat – Schritt für Schritt
  1. Saatgefäß oder Standort auswählen
  2. Substrat einfüllen
  3. Samen gleichmäßig ausbringen
  4. Samen nicht mit Erde bedecken
  5. Erde anfeuchten
  6. Keimung abwarten
  7. Pflanzen vereinzeln
  8. Majoran auspflanzen

Soll der Majoran direkt ins Freiland ausgesät werden, sollte bis nach den Eisheiligen gewartet werden. Die Pflanze ist sehr wärmebedürftig und benötigt für die Keimung Temperaturen über 15 Grad.

Achtung: Majoran ist ein Lichtkeimer. Die Samen sollten nicht mit Substrat bedeckt werden.

Für die Aussaat im Topf auf dem Fensterbrett sind die Monate März und April ideal. Majoran sollte gleichmäßig aber nicht zu dicht ausgesät werden. Die Samen werden lediglich leicht mit Substrat bedeckt.

Die ideale Keimtemperatur beträgt 20 Grad. Sind kleine Pflänzchen entstanden, werden diese in Einzeltöpfe umgesetzt. Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen ins Beet. Dort sollte ein Pflanzabstand von 25 Zentimetern eingehalten werden.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t408 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t408 thead tr { } table#t408 thead tr th.t408 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204; } table#t408 thead tr th#t408.start { } table#t408 thead tr th#t408.end { } table#t408 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t408 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t408 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t408 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t408 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t408 tbody tr:hover td { } table#t408 tfoot tr { } table#t408 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; } TätigkeitBeschreibung Standort auswählen
  • sonnig
  • warm
  • hell
  • windgeschützt
Substrat vorbereiten
  • locker
  • frisch
  • kalkhaltig
  • feucht
Pflanzung vornehmen
  • ab Mitte Mai Aussaat ins Freiland
  • ab Februar Vorkultur im Haus
  • vorgezogene Kräutertöpfchen direkt einpflanzen
❍ Majoran pflegen Majoran richtig gießen

Gegossen wird der Majoran eher mäßig. Ein feuchter Boden wird vertragen. Auch längere Trockenperioden übersteht das robuste Kraut problemlos. Wichtig ist, dass Sie es nicht übertreiben und Staunässe entsteht.

Majoran richtig düngen

Bei der Kultivierung im Freiland sind keine Düngergaben notwendig. Mäßige Kompostgaben im Frühling werten den Boden auf. Wird zu intensiv mit Tiermist oder Kompost gedüngt, büßt der Majoran, wie bereits erwähnt sein Aroma ein.

Wird Majoran im Topf oder Pflanzkübel kultiviert, besteht ein höherer Nährstoffbedarf. Während der Wachstumsperiode sollte regelmäßig mit einem handelsüblichen Kräuterdünger gearbeitet werden.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t409 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t409 thead tr { } table#t409 thead tr th.t409 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204; } table#t409 thead tr th#t409.start { } table#t409 thead tr th#t409.end { } table#t409 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t409 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t409 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t409 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t409 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t409 tbody tr:hover td { } table#t409 tfoot tr { } table#t409 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; } TätigkeitBeschreibung Gießen
  • mäßig gießen
  • keine Staunässe
  • längere Trockenheit wird vertragen
Düngen
  • Kompost bei der Pflanzung
  • zu viel Naturdünger schadet dem Aroma
  • bei Kultivierung im Topf regelmäßig Kräuterdünger
Schneiden
  • bester Zeitpunkt während der Blüte
  • trocknen möglich, Aroma bleibt erhalten
Krankheiten und Schädlinge am Majoran erkennen

Krankheiten kommen am Majoran kaum vor. Hin und wieder wird ein Befall mit Blattläusen beobachtet. Schnecken bereichern ab und an ihren Speisezettel mit den Blättern des Majorans.

Blattläuse lassen sich häufig bereits mit einem harten Wasserstrahl entfernen. Bei hartnäckigem Befall helfen Spritzungen mit Knoblauchsud oder einer milden Seifenlauge. Die Schnecken können abgesammelt werden. Auch eine Barriere aus Tannennadeln oder eine Spur Kaffeesatz vertreiben die Schädlinge meist ganz ohne Chemie.

Majoran überwintern

Im Handel befindet sich meist die einjährige Garten-Sorte Origanum hortensis. In seiner Wildform ist der Majoran mehrjährig, in unseren Breiten jedoch nur bedingt winterhart. Leichte Fröste werden vertragen. Temperaturen im einstelligen Minusbereich toleriert die Pflanze in der Regel und treibt im Frühling wieder aus.

Wird der Majoran im Spätsommer zurückgeschnitten und vor den ersten Nachtfrösten mit Laub und Reisig abgedeckt, stehen die Chancen gut, dass der Winter überstanden wird.

Häufig wird mit dem einjährigen Majoran geworben, da dieser sich als aromatischer erweist, als die überwinterte Sorte.

Wenn man jedoch bedenkt, dass der Majoran ein erstaunliches Aroma entwickelt und nur weniger Blättchen gebraucht werden, um die gewünschte Würze zu erzielen, spricht nichts gegen die mehrjährige Variante. Werden einfach einige Blätter mehr verwendet, werden geschmacklich keine Nachteile entstehen.

❍ Majoran ernten

Majoran zählt zu den Kräutern, welche während der Blüte ihr intensivstes Aroma entwickeln und daher auch während der Blütezeit geerntet werden. Konkret wären dies die Monate Juni bis September.

Am Morgen oder am frühen Nachmittag ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Einige frische Triebe für den Kochtopf können den ganzen Sommer über geerntet werden.

Wer das Kraut trocknen möchte, kann die abgeschnittenen Triebe locker zusammenbinden und an einem trockenen luftigen Ort aufhängen. Da der Majoran auch in getrocknetem Zustand seine Würze behält, bietet sich die Verwendung in Duftsäckchen oder Potpourris an.

Echter Salbei – Salvia officinalis pflanzen, pflegen und ernten

Do, 12/12/2019 - 07:18

Salbei wirkt bei Erkältungen wahre Wunder und verfeinert als Gewürz diverse Speisen. Wir zeigen Ihnen, was es bei der Pflanzung und Pflege zu beachten gibt.

© Josie Elias / stock.adobe.com

Der Echte Salbei ist eine beliebte Gewürz- und Heilpflanze, welche im Mittelmeerraum zuhause ist, sich aber mittlerweile im gesamten europäischen Raum ausgebreitet hat. Die wärmeliebenden, aromatischen Pflanzen schmücken Bauerngärten und geben Fleisch- und Fischgerichten eine ganz besonders Note. Die Tradition des Salbei als Heilpflanze reicht weit zurück. Davon profitieren wir heute nach dem Verzehr eines üppigen Essens, denn Salbei macht schwere Kost bekömmlicher.

Kleine Pflanzenbeschreibung Echter Salbei (Salvia officinalis) Wuchsbreite: 35 – 40 cm Wuchshöhe: 30 – 60 cm Pflanzenbedarf: 40 cm Pflanzabstand, 6 bis 8 Stück pro m² Verwendung: Kräutergarten, Freiflächen, Bauerngarten, Würzpflanze, Heilpflanze Standort: Sonne Boden: leicht trocken bis frisch, durchlässig, humusarm, kalkhaltig » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Es handelt sich um einen mehrjährigen Halbstrauch, welcher etwa einen halben Meter hoch wächst. Sind die Standortbedingungen ideal, sind auch Wuchshöhen von einem Meter nicht ausgeschlossen.

Der Echte Salbei bildet schwache Stängel aus. Diese können vierkantig bis rundlich verlaufen und sind stark verzweigt. Die Laubblätter erscheinen paarweise und gegenständig. Die länglich-eiförmigen Blätter können knapp zehn Zentimeter lang wachsen und eine Breite von etwa fünf Zentimeter erreichen. Die Blattoberflächen bedeckt ein weißlicher Filz, was der Pflanze eine graugrüne Färbung verleiht.

Die Stängel verholzen bei älteren Pflanzen. Die oberen Blätter sind kürzer gestielt, als die an den unteren Stielenden erscheinenden Blätter. Ältere Blätter können auf der Oberseite verkahlen. Wer ein Salbeiblatt mit der Lupe betrachtet, wird die kleinen Öldrüsen ausmachen können, welche die ätherischen Öle enthalten, verantwortlich für den Duft und die Heilwirkung der Pflanze.

Verwendung und Nutzen

Der aromatische und leicht würzige Geschmack des Echten Salbei verleiht Fisch, Geflügel, Wild oder Fleischgerichten eine würzige, mediterrane Note. Der Salbei kann roh und fein gehackt für Suppen, Soßen oder Geflügelfüllungen verwendet werden. Vielerorts wird in Deutschland zur Kirchweih mit Salbeiküchlein ein traditionelles Gebäck serviert.

Tipp: Salbei kann verhindern, dass Fette schnell ranzig werden.

Salbei enthält zahlreiche Wirkstoffe:

  • ätherische Öle
  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Flavonoide

In vielen Ländern wird Salbeitee häufig serviert. Salbei enthält Thujon. Dieser Bestandteil ätherischer Öle ist bei einer Überdosierung giftig.

Achtung: Salbeitee ist nicht zur dauerhaften Konsumierung empfohlen.

Während das Gewürz erst im Mittelalter in den Küchen Einzug hielt, ist die Bedeutung als Heilpflanze weit älteren Ursprungs. Der Echte Salbei ist aufgrund seiner bakterienhemmenden, antiviralen und antientzündlichen Wirkung geschätzt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum wird Salbeitee als Gurgellösung empfohlen. Wird der Tee getrunken, kann er gegen übermäßige Schweißausbrüche helfen. Auch Verdauungsbeschwerden lassen sich lindern.

Echten Salbei pflanzen Den passenden Standort finden

Der Echte Salbei ist eine recht genügsame Pflanze, welche bevorzugt auf steinigen und felsigen Untergründen wächst. Der Standort sollte sonnig und warm gewählt werden. Im Kräuterbeet wird die Pflanze schnell von zahlreichen Insekten besucht.

Daneben ist auch die Kultur im Pflanzgefäß möglich. Tontöpfe haben sich hierbei bestens bewährt. Besonders gut gedeiht Salbei auf der Südseite von Balkonen.

Den idealen Boden auswählen

Es wird ein magerer Boden bevorzugt. Ein sandiger Boden ist sehr gut geeignet. Lehmige Böden sollten mit Lava aufbereitet werden. Ein besonders nährstoffhaltiger Boden, welcher nicht durchlässig genug erscheint und damit Staunässe fördert, eignet sich nicht für die Kultur des Echten Salbei.

Tipp: Für die Topfkultur eignet sich mit Sand vermischte Kräutererde.

Pflanzanleitung – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzloch ausheben
4. Pflanze mittig einsetzen
5. Pflanzloch schließen
6. Erde leicht andrücken
7. Pflanze gut angießen

Der Boden sollte von Wurzeln, Unkraut und Steinen befreit werden. Zu schwere Böden sind aufzulockern. Zur Förderung des Wachstums der Pflanzen kann etwa Gartenkalk untergemischt werden. Das Pflanzloch sollte mindestens im doppelten Durchmesser des Wurzelballens ausgehoben werden. Nach dem Einsetzen der Pflanze wird die Erde aufgefüllt und gut angedrückt. Der Boden ist ausreichend zu wässern.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t413 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t413 thead tr { } table#t413 thead tr th.t413 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t413 thead tr th#t413.start { } table#t413 thead tr th#t413.end { } table#t413 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t413 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t413 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t413 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t413 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t413 tbody tr:hover td { } table#t413 tfoot tr { } table#t413 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Standort auswählen
  • sonnig
  • warm
  • windgeschützt
Boden vorbereiten
  • durchlässig
  • mager
  • kalkhaltig
Pflanzung vornehmen
  • Anzucht ab März auf der Fensterbank
  • Ab Mai ins Freiland
  • Topfkultur möglich
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Purpur-Salbei (Salvia Officinalis 'Purpurascens') © Maria Brzostowska / Stock.adobe.com

Bunter Gewürz-Salbei (Salvia Officinalis 'Tricolor') © Astrid Gast / Stock.adobe.com

Gelbbunter Gewürz-Salbei (Salvia Officinalis 'Icterina') © Riccardomotti / Stock.adobe.com

Weißer Salbei (Salvia Officinalis 'Alba') © Etfoto / Stock.adobe.com

Breitblaettriger Gewürz-Salbei (Salvia Officinalis 'Berggarten') © Fabian / Stock.adobe.com

Rosa Gewürz-Salbei (Salvia Officinalis 'Rosea') © Marina / Stock.adobe.com

Salbei ist nicht gleich Salbei. Verschiedene Arten der Gewürzpflanze erweitern das Farbspektrum im Kräutergarten. Der Rosa Gewürz-Salbei blüht im Hochsommer und ist eine beliebte Bienenweide. Die rosafarbenen Blüten machen auch die Verwendung als Zierpflanze möglich.

Der besonders kompakte Wuchs und die breiten Blätter kennzeichnen den Salbei “Berggarten”. Kontraste setzt die kleinwüchsige Sorte “Dwarf”. Hübsche weiße Blüten zeichnen die Sorte “Alba” aus.

Mit ihrem hübschen Blattschmuck sind die Arten “Tricolor”, “Purpurascens” und “Icterina” ein Blickfang im Zier- und Nutzgarten.

Echten Salbei pflegen Echten Salbei richtig gießen

Der Echte Salbei benötigt regelmäßige Wassergaben. Allerdings sollte es der Hobbygärtner mit der Bewässerung nicht übertreiben. Ursprünglich wuchs der Salbei an trockenen Gebirgshängen. Niederschlag erlebte er nur selten. Daher kommt die Pflanze mit Staunässe nicht zurecht. Trockenheit wird dagegen auffallend gut toleriert. Besonders an heißen Tagen sollte mäßig bewässert werden.

Tipp: Vor dem Gießen die Fingerprobe durchführen – ist die Erde etwa fingernageltief bereits trocken, sollte gegossen werden. Fühlt sich das Substrat noch nass an, muss noch nicht bewässert werden.

Echten Salbei richtig düngen

Auch im Hinblick auf die Nährstoffversorgung zeigt sich der Echte Salbei genügsam. Salbei im Kräutergarten muss nicht regelmäßig gedüngt werden. Es ist ausreichend, während der Pflanzung etwas mit Sand vermischten Kompost einzuarbeiten.

Wird der Echte Salbei im Pflanztopf kultiviert, steigt sein Nährstoffbedarf. Während der Wachstumsperiode im Frühling und Sommer kann in regelmäßigen Abständen gedüngt werden.

Echten Salbei richtig schneiden

Bei Jungpflanzen sind keine Schnittmaßnahmen notwendig. Ältere Pflanzen verholzen von unten leicht. Wird der Salbei im Frühling zurückgeschnitten, lässt sich die Verholzung aufhalten. Weiterhin wächst die Pflanze ansprechender und neigt nicht dazu, auseinanderzubrechen. Mit einem Rückschnitt wird das Wachstum der Blätter angeregt.

Tipp: Der Rückschnitt sollte nicht zu weit in das alte Holz erfolgen.

Wer verhindern möchte, dass sich der Salbei im Gartenbeet fleißig selbst aussät, sollte verwelkte Blüten regelmäßig entfernen.

Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t414 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t414 thead tr { } table#t414 thead tr th.t414 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t414 thead tr th#t414.start { } table#t414 thead tr th#t414.end { } table#t414 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t414 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t414 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t414 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t414 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t414 tbody tr:hover td { } table#t414 tfoot tr { } table#t414 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } TätigkeitErläuterung Gießen
  • mäßig gießen
  • Staunässe vermeiden
  • längere Trockenheit wird toleriert
Düngen
  • geringer Nährstoffbedarf
  • Kompost bei der Pflanzung
  • Kübelpflanzen regelmäßig düngen
Schneiden
  • im Frühling zurückschneiden
  • nicht zu weit ins alte Holz schneiden
  • Schnittmaßnahmen fördern den Wuchs
Echten Salbei vermehren

Die Vermehrung des Echten Salbei ist durch Samen, durch Teilung und durch Stecklinge möglich.

Vermehrung durch Samen Salbeisamen kann bereits ab Februar ausgesät und an einer sonnigen Fensterbank herangezogen werden. Der Echte Salbei zählt zu den Lichtkeimern. Die Samen werden folglich auf das Substrat gestreut und nur leicht in den Boden gedrückt, aber nicht vollständig mit Erde bedeckt. Nach etwa zwei Wochen setzt die Keimung ein.

Mitte Mai, wenn nicht mehr mit Bodenfrösten zu rechnen ist, können die vorgezogenen Pflanzen ins Freie. Es ist auch möglich, die Aussaat ab Mai direkt ins Freiland vorzunehmen. Es wird dann allerdings entsprechend länger dauern, bis der erste Salbei geerntet werden kann. Vermehrung durch Teilung

Handelt es sich um eine gut entwickelte Pflanze, kann der Echte Salbei auch durch Teilung vermehrt werden. Hierfür wird die Pflanze zunächst vorsichtig komplett aus dem Boden genommen. Die Erde wird vom Wurzelballen abgeschüttelt. Dies gibt Gelegenheit, die Pflanze auf ihre Beschaffenheit hin zu kontrollieren und mögliche kranke oder abgestorbene Wurzelteile zu entfernen.

Salbeipflanzen lassen sich leicht mit den Händen teilen. So erhält der Hobbygärtner schnell zwei gleichwertige Pflanzen, welche nun getrennt verpflanzt und wie gehabt kultiviert werden können. Es ist darauf zu achten, dass beide Pflanzen ausreichend Wurzelgeflecht aufweisen. Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung durch Stecklinge garantiert schnell gut entwickelte Pflanzen. Eine Voraussetzung hierfür ist eine kräftige Mutterpflanze.

Die Vermehrung durch Stecklinge Schritt für Schritt:

  1. Steckling abschneiden
  2. Blätter entfernen
  3. Steckling in die Erde bringen
  4. Bewurzelung abwarten

Als Steckling eignet sich ein kräftiger Trieb einer älteren Mutterpflanze. Dieser sollte im Frühling oder Frühsommer geschnitten werden. Dann verkraftet die Pflanze den Eingriff an besten und kann ihre Wunde schnell verschließen.

Damit der Steckling seine Kraft in die Ausbildung der Wurzeln steckt, wird lediglich ein Blattpaar am Stängel belassen. Der Trieb wird in Anzuchterde gesteckt und leicht angegossen. Zeigen sich neue Triebe, kann von einer erfolgreichen Vermehrung ausgegangen werden. Krankheiten am Echten Salbei erkennen und bekämpfen

Der Echte Salbei ist robust und kaum von Krankheiten betroffen. Pflegefehler machen ihm jedoch zu schaffen und führen zum Befall mit Spinnmilben oder Mehltau. Dies geschieht, wenn Sie es mit dem Gießen zu gut gemeint haben oder die Pflanzen überdüngt wurden.

Die Schädlinge lassen sich mit einfachen Hausmitteln beseitigen. Gegen Mehltau hilft eine Lösung aus neun Teilen Wasser und einem Teil Milch. Die Mischung wird in eine Sprühflasche gegeben und die Pflanzen werden regelmäßig damit behandelt.
Spinnmilben können mit Kieselgur natürlich bekämpft werden. Dieses Insektenbekämpfungsmittel schadet der Umwelt nicht, tötet die Schädlinge aber zuverlässig ab, während sich Spinnmilben gegen chemische Schädlingsbekämpfungsmittel häufig als resistent erweisen.

Bei hartnäckigem Befall sollten die Pflanzen großzügig zurückgeschnitten werden. Der Schnittabfall sollte nicht auf dem Kompost landen, sondern verbrannt oder über den Biomüll entsorgt werden.

Echten Salbei überwintern

Der Echte Salbei ist mehrjährig und übersteht auch in unseren Breiten den Winter in der Regel unbeschadet. Es sollte jedoch bedacht werden, dass es sich um eine Pflanze aus dem mediterranen Raum handelt. Besonders Kahlfröste können dem Echten Salbei gefährlich werden. Eine Abdeckung aus Laub oder Reisig schützt die Pflanze vor Frostschäden.

Wird der Echte Salbei im Topf kultiviert, ist eine Überwinterung im Freien nicht ratsam. Im Topf steht nur vergleichsweise wenig Substrat zur Verfügung. Die Erde kann schnell komplett durchfrieren und der Salbei kann keine Feuchtigkeit und keine Nährstoffe mehr aufnehmen. Topfpflanzen sollten vor den ersten Frösten ins Haus geholt werden und überwintern hell und frostfrei.

Echten Salbei ernten

Die Blätter der Salbeipflanze können ganzjährig geerntet werden. Besonders aromatische Blätter lassen sich vor der Blüte pflücken. Die Salbeiblätter lassen sich frisch und getrocknet verwenden. Der intensive Geschmack ist sicher gewöhnungsbedürftig, daher ist ein sparsamer Gebrauch empfehlenswert.

Tipp: Statt der üblichen Nudelsoße lässt sich Salbei-Butter verwenden.

Igel füttern – das müssen Sie beachten

Di, 12/10/2019 - 09:56

Igel können sich selbst versorgen, Lediglich kranke oder geschwächte Tier sollten gefüttert werden. Dabei kann das falsche Futter dem Igel zusätzlich schaden.

© brianwhittaker / stock.adobe.com

Wird ein Igel im Garten gesichtet, wird dieser beinahe automatisch als hungrig und hilfebedürftig angesehen und mit Milch oder Katzenfutter versorgt. Viele Menschen schätzen die Situation falsch ein und schaden den Tieren dabei mehr als ihnen wirklich geholfen ist. In einigen Situationen bedürfen Igel aber tatsächlich unserer Hilfe. Wie Sie sich den Tieren gegenüber richtig verhalten und was wirklich in den Igel-Futternapf gehört, kann im Folgenden nachgelesen werden.

Igel benötigen in der Regel keine Fütterung!

Im Normalfall bietet die Natur den Igel einen gut gefüllten Speisezettel und ein Zufüttern ist nicht notwendig. Ein Igel lässt selten eine Mahlzeit aus und wird das Futterangebot besorgter Tierfreunde bereitwillig annehmen. Allerdings kann durch die fortwährende Nahrungsverfügbarkeit der Zyklus der Tiere gestört werden. Wird die Nahrung in der Natur knapp, ziehen sich Igel für den Winterschlaf in ihr Winterquartier zurück. Ist auch, wenn es kälter wird, genug Fressen vorhanden, verpassen die Tiere die Winterruhe.

Junge Igel erscheinen uns besonders schutzbedürftig. Werden diese regelmäßig gefüttert, verlassen sie sich auf den Futternapf und erlernen die Suche nach Insekten nicht wie es die Natur vorgesehen hat. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen nicht wissen, was wirklich auf den Speisezettel eines Igels gehört. Die Folge der Mangelernährung können Entwicklungsstörungen, Fehlbildungen und Verdauungsstörungen sein. Werden Futterstellen angelegt, müssen diese regelmäßig gründlich gereinigt werden. Wird der Futterplatz von verschiedenen Igeln aufgesucht, können Krankheiten übertragen werden.

Achtung: Vom grundsätzlichen Füttern von Igeln ist dringend abzuraten. Nur in bestimmten Ausnahmefällen sind die Tiere auf unsere Hilfe angewiesen.

Wann sollte man Igel füttern? Igel müssen für den Winterschlaf ein bestimmtes Gewicht erreichen – © ZIHE / stock.adobe.com

Im Frühling und Sommer ist es in der Regel nicht notwendig, Igel mit Futter zu versorgen. Abhängig von der Wetterlage bereiten sich Igel zwischen Oktober und November auf den Winterschlaf vor. Tierfreunde sollten herum streifende Igel nun genauer in Augenschein nehmen.

Damit die Tiere den Winter unbeschadet überstehen, müssen sie ein bestimmtes Gewicht erreicht haben. Gefährdet sind besonders Muttertiere, die durch Geburt und Aufzucht der Jungtiere an Energie eingebüßt haben. Auch spät geborener Nachwuchs hat es oft schwer, sich den notwendigen Winterspeck anzufressen.

Als Faustregel gilt:

  • Jungtiere müssen 500 bis 700 Gramm wiegen
  • ältere Igel sollten 1.000 Gramm auf die Waage bringen

Dies ist natürlich nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Folgende Anzeichen deuten darauf hin, dass der Igel auf Hilfe angewiesen ist:

  • Igel begibt sich bei Tage auf Futtersuche
  • seine Augen sind eingefallen
  • hinter dem Kopf zeigen sich Einbuchtungen
  • seine Statur wirkt birnenförmig

Werden die Igel im Herbst im Garten angetroffen, werden sie im Freien gefüttert. Igel, die nach Frosteinbruch noch im Freien unterwegs sind oder zu früh aus dem Winterschlaf erwachten, müssen in menschlicher Obhut versorgt werden.

Tipp: Diesbezüglich können die örtlichen Tierheime oder die Igelhilfe kontaktiert werden.

Nach dem Winterschlaf müssen sich die ausgehungerten Tiere schnell mit Futter versorgen. Bei milder Witterung werden ausreichende Insekten unterwegs sein. Unbeständiges Wetter und Bodenfrost können ein Zufüttern rechtfertigen.

Was dürfen Igel fressen? Keine Regenwürmer oder Schnecken verfüttern – © inkevalentin / stock.adobe.com Bei der Igelfütterung herrscht leider vermehrt Unkenntnis über die artgerechte Ernährung der Tiere.

Der natürliche Speiseplan des Igels sieht wie folgt aus:

  • Regenwürmer
  • Käfer
  • Schnecken
  • Larven
  • Spinnen

Wer sich nun auf die Suche nach Schnecken und Regenwürmern macht, tut den geschwächten Tieren keinen Gefallen. Diese Kleintiere können Innenparasiten übertragen. Gesunde und kräftige Igel können sich dagegen wehren. Für schwache und kränkliche Tiere kann die natürliche Nahrung dagegen zur Gefahr werden.

Mögliche Alternativen Igeltrockenfutter

Im Handel ist gebrauchsfertiges Igeltrockenfutter erhältlich. Dies ist jedoch nur bedingt geeignet und sollte nicht über einen längeren Zeitraum als Alleinfuttermittel eingesetzt werden. Beim Kauf ist auf die Zusammensetzung zu achten.

Einige Mischungen enthalten zum Großteil Nüsse, Getreide oder Obst. Diese Nahrungsbestandteile frisst ein Igel in freier Natur nur in Ausnahmesituationen und kann sie nur schlecht verdauen. Wer zu Fertigmischungen greift, sollte auf einen hohen Anteil an Rohprotein (30 Prozent und mehr) und Rohfett (ab 20 Prozent) achten.

Tipp: Wir haben uns mal schlau gemacht, welches Fertigfutter für Igel geeignet ist und sind bei Amazon auf das Dehner Natura Igelfutter gestoßen. Es ist zwar etwas teurer, erfüllt aber die Anforderungen an ein gutes Igelfutter.

Katzenfutter

Gemeinhin gilt Katzenfutter als ideale Igelnahrung. Dies stimmt jedoch nur bedingt. Bei Katzennahrung gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Billigfutter besitzt einen ausnehmend geringen Fleischanteil und wird größtenteils aus Schlachtabfällen und künstlichen Zusätzen hergestellt. Nicht selten enthält minderwertiges Katzenfutter Zucker.

Billiges Katzenfutter führt bei Igeln zu Mangelerscheinungen, Durchfall, Stachelverlust und Zahnproblemen.

Nassfutter für Katzen ist für die Fütterung geeignet, wenn der Fleischanteil bei 60 Prozent und darüber liegt. Katzenfutter kann mit Igeltrockenfutter, gekochtem Fleisch, Fisch oder Ei aufgewertet werden.

Nahrhaftes Igelfutter zusammenstellen

Ein nahrhaftes Igelfutter kann sich jeder selbst anmischen:

  • Katzenfutter
  • Igeltrockenfutter
  • Haferflocken
  • Weizenkleie
  • gekochtes Fleisch
  • gekochtes Ei
  • gekochter Fisch

Tipp: Hundehalter können auch das Nassfutter ihres Vierbeiners verwenden. Katzenfutter ist aufgrund des höheren Proteinanteils aber generell besser geeignet.

Diese Leckerbissen schmecken Igeln:

  • Rinderhackfleisch – mit Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl angebraten
  • Geflügelfleisch – gekocht mit Knochen
  • Eier – ungewürztes Rührei oder hart gekocht

In den Trinknapf gehört ausschließlich frisches Wasser. Geschwächte Tiere, die schlecht fressen, können warmes Wasser, Kamillen- oder Fencheltee bekommen, notfalls mit einer Einwegspritze verabreicht.

Tipp: Frisst ein Igel schlecht, kann etwa reife Avocado gegeben werden.

Was dürfen Igel nicht fressen? Igel vertragen keine Milch! – © Alexey Khromushin / stock.adobe.com Die größte Sünde auf dem Speiseplan des Igels ist das beinahe obligatorische Schälchen Milch. Igel leiden unter Laktoseintoleranz und können folglich den in Vollmilch enthaltenen Milchzucker nicht verdauen. Die Folge sind schwere Durchfälle. Bereits stark geschwächte Tiere können daran sterben.

Folgende Nahrungsmittel werden von Igeln ebenfalls schlecht vertragen:

  • Obst
  • Gemüse
  • Nüsse
  • Trockenfrüchte
  • Kuchen
  • Reis
  • Nudeln
  • Brot

Die Igelnahrung sollte keinerlei Gewürze enthalten. Daher gehören auch die Speisereste vom Familientisch nicht in den Fressnapf. Fleisch, Fisch oder Eier dürfen niemals roh gefüttert werden.

Weit verbreitet ist die Annahme, dass Mehlwürmer den Speisezettel des Igels bereichern. Wirklich notwendig ist das Zufüttern von Mehlwürmern nicht. Die Anzahl sollte auf drei Würmer täglich reduziert werden. Mehlwürmer entziehen dem Igel die Vitamine. Infolgedessen kann es zu Lähmungen kommen.

Wie bereits erwähnt, sollten in der Obhut des Menschen versorgte kranke und geschwächte Tiere keinesfalls mit Schnecken, Regenwürmern oder anderen lebenden Kleintieren gefüttert werden. Diese gelten als Überträger von Lungenwürmern oder Darmhaarwürmern. Damit kann die natürliche Nahrung für schwache und untergewichtige Tiere, die ohnehin meist bereits von Parasiten belastet sind zur tödlichen Falle werden.

Für Schnellleser: Speisezettel des Igels table#t425 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t425 thead tr { } table#t425 thead tr th.t425 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t425 thead tr th#t425.start { } table#t425 thead tr th#t425.end { } table#t425 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t425 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t425 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t425 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t425 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t425 tbody tr:hover td { } table#t425 tfoot tr { } table#t425 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } erlaubtes Igelfutterungeeignetes Igelfutter
  • Igeltrockenfutter
  • hochwertiges Nassfutter für Katzen oder Hunde
  • Haferflocken
  • Weizenkleie
  • gekochtes Fleisch
  • gekochter Fisch
  • gekochte oder gebratene Eier
  • gebratenes Hackfleisch
  • Wasser
  • Milch
  • rohes Fleisch
  • roher Fisch
  • rohe Eier
  • Gewürze
  • Obst
  • Gemüse
  • Nüsse
  • Regenwürmer
  • Schnecken

Kriechender Günsel – Schädlinge und Krankheiten bekämpfen

So, 12/08/2019 - 09:12

Einige Schädlinge und Krankheiten können dem Kriechenden Günsel schwer zusetzen. Umso wichtiger ist sowohl ein sofortiges Handeln als auch die richtige Pflege.

© etfoto – Fotolia.com

Der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) ist eine robuste Pflanze. Sie können ihm förmlich beim Wachsen zuschauen. Nicht immer ist die Freude dabei ungetrübt, denn die Pflanzen breiten sich über ihre Wurzelausläufer emsig aus und nehmen Beete oder Rasen schnell für sich ein. Mit entsprechenden Maßnahmen, wie Beeteinfassungen oder Wurzelsperren, lässt sich dieses Problem schnell aus der Welt schaffen. Hin und wieder kann der Gartengünsel auch von Krankheiten und Schädlingen heimgesucht werden. Welche Schadbilder auftreten können, und was sich dagegen unternehmen lässt, verraten wir Ihnen nun.

Blattlausbefall

Blattläuse machen vor kaum einer Pflanze Halt. Auch den Kriechenden Günsel kann es treffen. Hobbygärtner, welche ihre Pflanzen häufiger kontrollieren, werden den Befall frühzeitig bemerken, denn die Schädlinge sind mit dem bloßen Auge erkennbar. Die kleinen Insekten leben vom Pflanzensaft des Günsel. Sie bohren ihren Stechrüssel in die Blätter und saugen die Flüssigkeit aus. Nach und nach vergilben die Blätter und fallen schließlich ab. Im Anfangsstadium ist meist die Behandlung mit einem harten Wasserstrahl ausreichend, um Blattläuse zu vertreiben.

» Tipp: Führen Sie die Behandlung mehrmals hintereinander durch.

Fortgeschrittenen Blattlausbefall bekämpfen

Ist der Befall schon weiter fortgeschritten, erweisen sich die Schädlinge als hartnäckiger. Besprühen Sie in diesem Fall die Pflanzen mit Seifenlauge. Auch handelsübliche Spritzmittel können Verwendung finden. Folgen Sie hier genau den Anweisungen der Hersteller, damit die enthaltenen Giftstoffe keinen Schaden anrichten. Generell sollte chemische Schädlingsbekämpfung nicht als erste Option gelten.

Schaden durch Blattlausbefall

Durch das Anstechen der Blätter durch die Blattlaus kommt es gleichzeitig zu einer Virenübertragung. Jungpflanzen oder durch Pflegefehler bereits geschwächte Pflanzen werden dadurch weiter geschädigt. Zu einem Problem werden kann auch der Honigtau. Die Ausscheidungen der Blattläuse sind ein Lockstoff für Ameisen und auch weitere Pilzarten werden von dem zuckerhaltigen Pflanzensaft angezogen.

» Tipp: Mit Marienkäfern, Schlupfwespen oder Florfliegen besitzen Blattläuse natürliche Fressfeinde.

Hausmittel gegen Blattläuse table#t353 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t353 thead tr { } table#t353 thead tr th.t353 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t353 thead tr th#t353.start { } table#t353 thead tr th#t353.end { } table#t353 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t353 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t353 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t353 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t353 tbody tr td#n2 { width: 75%; } table#t353 tbody tr:hover td { } table#t353 tfoot tr { } table#t353 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } HausmittelErläuterung MarienkäferDer Marienkäfer hat eine besondere Vorliebe für Blattläuse. Während seines Lebens kann ein Marienkäfer bis zu 40.000 Blattläuse vertilgen. Asiatische Marienkäfer sind dabei besonders aktiv und werden daher gezielt gezüchtet und im Handel vertrieben.KnoblauchBei geringem Befall ist es ausreichend, eine Knoblauchzehe in Pflanzennähe in den Boden zu stecken. Lassen Sie die Zehe dabei halb aus dem Boden schauen. Ist der Befall bereits stärker fortgeschritten, bereiten Sie einen Knoblauchsud zu und besprühen die Pflanze. MilchEin bewährtes Hausmittel zur Schädlingsbekämpfung ist auch Milch. Mischen Sie Milch und Wasser im Verhältnis 1:2 und sprühen das Gemisch auf die befallenen Pflanzenteile.ZwiebelAuch ein Zwiebelsud kann helfen, Blattläuse vom Gartengünsel zu vertreiben. Kochen Sie die Zwiebeln aus und besprühen die Pflanze gründlich damit.

» Tipp: Besprühen Sie die Pflanzen, sollten diese schnell wieder abtrocknen. Hält sich die Feuchtigkeit zu lange auf den Blättern, kann dies das Auftreten von Mehltau begünstigen.

Mehltau

Sind die Blätter des Kriechenden Günsel mit einem mehligen Belag überzogen, ist die Pflanze vermutlich von Echtem Mehltau befallen. Hier lohnt das schnelle Eingreifen, denn der Pilz ist sehr hartnäckig und mit einfachen Hausmitteln nur schwer wieder loszuwerden. Am besten bekämpfen Sie hartnäckigen Mehltau mit im Handel angebotenen Spritzmitteln.

Als Schönwetterpilz entsteht Echter Mehltau vorwiegend bei Wärme und Trockenheit. Der mehlartige weißliche Belag breitet sich auf Blättern und Blüten aus. Im fortgeschrittenen Stadium verfärben sich die Blätter braun und vertrocknen. Bei andauerndem Befall kommt es zum Absterben ganzer Pflanzenteile.

Von Mehltau befallene Pflanzenteile sollten Sie umgehend entfernen. Milch enthält Mikroorganismen, welche den Pilz recht zuverlässig bekämpfen können. Mischen Sie Frischmilch und Wasser im Verhältnis 1:8 und besprühen die befallene Pflanze.

Mehltau vorbeugen

➞ ausreichenden Pflanzabstand einhalten
➞ Günsel in der Nähe von Schnittlauch oder Basilikum anpflanzen
➞ ausreichende Nährstoffversorgung
➞ keine Feuchtigkeit auf die Blätter kommen lassen
➞ Überdüngung durch Stickstoff vermeiden

» Achtung: Befallene Pflanzenteile gehören nicht auf den Kompost. Verbrennen Sie diese sofort oder entsorgen sie über den Hausmüll.

Gesunde und kräftige Pflanzen trotzen Krankheiten und Schädlingen © etfoto – Fotolia.com Gesunde Pflanzen sind weniger anfällig für Krankheiten, wachsen kräftig und blühen ausdauernd. Optimale Standortbedingungen und Bodenverhältnisse sind die Voraussetzungen für ein gesundes Pflanzenwachstum.

Pflegetipps

Mit der Pflanzung legen Sie den Grundstein für die Entwicklung der Pflanzen. Wichtig für den Kriechenden Günsel ist ein sonniger bis halbschattiger Standort. Ein zu schattiger Platz können die Ursachen für einen verkümmerten Wuchs und eine ausbleibende Blüte darstellen.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die Bodenqualität. Die Pflanzen benötigen einen frischen, nährstoffreichen Boden, um sich gut zu entwickeln. Die Erde sollte stets eine konstante Feuchte aufweisen. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn der Boden darf weder austrocknen noch zu feucht erscheinen, denn dann ist Staunässe vorprogrammiert. Ein zu nasser Boden zieht eine Wurzelfäule nach sich und die Pflanzen sterben ab. Für eine ausreichende Nährstoffkonzentration sorgen Sie durch die Aufwertung des Bodens mit Kompost oder Hornspänen.

Wenn Sie die genannten Pflegehinweise beachten, wird der Kriechende Günsel nur selten kränkeln und Sie mit seiner Wuchsfreude begeistern.

Sind Winterschäden zu befürchten?

Der Kriechende Günsel ist gut winterhart und verträgt Temperaturen von – 20 Grad und mehr. Allerdings trifft dies lediglich auf die Pflanzen im Freiland zu. Häufig wird der Günsel auch in Pflanzkübeln und Blumenkästen kultiviert. Sollen die Pflanzen hier überwintert werden, müssen Sie einiges beachten.

Pflanzkübel sollten wenn möglich im Haus überwintern. Die Pflanzen sind in den relativ kleinen Gefäßen nicht ausreichend vor Dauerfrost geschützt. Frieren der Pflanzkübel oder der Blumenkasten komplett zu, kommt für die Pflanze jede Hilfe zu spät, denn die Wurzeln können den Günsel nicht mehr mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgen.

» Tipp: Schützen Sie Pflanzkübel im Freien mit Gartenvlies, Reisig oder Laub.

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Wer den Kriechenden Günsel pflanzt, ohne sich mit den Eigenheiten der Pflanze zu befassen, wird wahrscheinlich bald eine böse Überraschung erleben. Die Pflanzen breiten sich über ihre oberirdischen Wurzelausläufer schnell aus. Der Bodendecker scheut dabei nicht davor zurück, andere Bodendecker oder komplette Rasenflächen zu überwuchern. Setzen Sie bei der Pflanzung eine Wurzelsperre oder eine Beeteinfassung ein, kann der Günsel in seinem Eroberungsdrang gebremst werden.

» Tipp: Entfernen Sie die Pflanzen immer komplett mit ihrer Hauptwurzel, sonst treibt der Kriechende Günsel bald wieder neu aus.

Rasen kalken: Zeitpunkt und Anleitung

Fr, 12/06/2019 - 14:05

Je nach Bodenbeschaffenheit kann Kalk bei der Rasenpflege wahre Wunder wirken. Wir erklären ihnen, wann der Einsatz von Kalk sinnvoll ist und wann eher nicht.

© Rosalie P. – Fotolia.com

Jeder wünscht sich einen grünen, makellosen Rasen. Ist der Boden voller Moos und Unkraut, stellt das Kalken sicher eine Option dar, kann aber auch eine gegenteilige Wirkung haben. Selbst Experten sind unterschiedlicher Meinung und vor falscher Euphorie wird gewarnt.

Kalken hat zum Ziel, eine optimale Bodenqualität zu erreichen und ideale Bedingungen für das Wachstum des Rasens zu schaffen. Kalk kann den Boden mit Nährstoffen anreichern, wenn diese fehlen. Wann der Rasen nach Kalk verlangt und wie Sie dabei vorgehen, verraten wir nun.

❍ Braucht jeder Rasen Kalk?

Dies kann nicht behauptet werden. Es kommt darauf an, wie der Boden zusammengesetzt ist. Ein Anhaltspunkt ist der pH-Wert. Dieser sagt aus, wie es um den Säurehaushalt des Substrates bestellt ist.

Ist der Boden neutral, liegt der pH-Wert bei 7. Höhere Werte bezeichnen einen alkalischen Boden. Ein niedrigerer pH-Wert lässt auf einen sauren Boden schließen.

Der pH-Wert in Stichworten:

  • > 7 = alkalisch
  • < 7 = sauer
  • 7 = neutral

Liegt der pH-Wert im Bereich von 5,5 bis 6, wird der Rasen vermutlich optimal gedeihen und keine Zugabe von Kalk benötigen. Weit häufiger sind jedoch deutliche Abweichungen von diesem Idealwert. Dies zieht Mangelerscheinungen des Rasens nach sich.

Tritt beispielsweise vermehrt Moosbefall auf, kann dies als Zeichen verstanden werden, den Boden zu kalken. Es sollte jedoch immer auf Nummer sicher gegangen werden, denn Moos kann verschiedene Ursachen haben und tritt beispielsweise auch auf, wenn der Boden zu verdichtet ist.

Zeigt sich der Rasen von Klee überwuchert und Brennnesseln finden beste Wachstumsbedingungen, lässt dies auf einen alkalischen Boden schließen. Der pH-Wert ist also bereits erhöht und dieser Rasen benötigt keinesfalls zusätzlich Kalk.

Tipp: Sauerklee deutet nicht auf einen alkalischen, sondern auf einen sauren Boden hin.

Wie bestimme ich den pH-Wert des Bodens? © Björn Wylezich – Fotolia.com Wer sich sicher sein will, ob der Rasen wirklich Kalk benötigt, sollte einen Test durchführen und den pH-Wert des Bodens bestimmen. Entsprechende Sets sind in Bau- und Gartenmärkten für etwa fünf Euro zu bekommen.

Die Anwendung ist einfach und unkompliziert:

  1. 100 Gramm Erdreich in ein verschließbares Glas geben
  2. Substrat mit 100 Millilitern destilliertem Wasser auffüllen
  3. alles gut vermischen und zehn Minuten abwarten
  4. pH-Teststreifen in die Flüssigkeit tauchen
  5. Verfärbung gibt Hinweis auf den pH-Wert

Durch diese Maßnahme kann sich der Hobbygärtner einen ersten Eindruck vom Zustand des Bodens verschaffen und entsprechende Schlussfolgerungen ziehen.

❍ Wann sollte man den Rasen kalken?

Der Spätwinter ist der beste Zeitpunkt, um den Rasen mit Kalk zu versorgen. Der genaue Termin ist individuell zu bestimmen. Der Boden sollte nicht mehr gefroren sein. Der Kalk muss in das Erdreich eindringen können, um Wirkung zu zeigen.

Es kann empfohlen werden, den Rasen einige Wochen nach dem Vertikulieren zu kalken. Dann ist der Boden von Unkraut befreit und gleichzeitig gut durchlüftet. Damit kann der Kalk ungehindert in die Erde eindringen und gezielt wirken.

Welcher Kalk sollte verwendet werden?

Kalk ist nicht gleich Kalk. Für den Rasen eignet sich kohlensaurer Kalk am besten. Dieser ist auch unter der Bezeichnung “Gartenkalk” im Handel.

Tipp: Wer das Stauben des Kalks eindämmen möchte, greift zu gekörnten Sorten.

Branntkalk sollte dagegen nicht für die Rasenpflege verwendet werden. Dieser besitzt eine starke Ätzwirkung und findet im Gartenbau keine Verwendung.

Zur besseren Orientierung sind in folgender Übersicht die verschiedenen Kalkarten aufgeführt.
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1. Zeitpunkt bestimmen
2. Rasen vertikulieren
3. Kalk auftragen
4. Rasen wässern
5. Rasen ruhen lassen
6. pH-Wert kontrollieren

Sobald der Schnee weggetaut und der Boden nicht mehr gefroren ist, kann die Rasenpflege beginnen. Dies geschieht zunächst mit dem Vertikulieren der Rasenfläche. So erhält der Boden eine Extraportion an Sauerstoff und wird gut durchlüftet. Einige Tage nach dem Vertikulieren wird der Kalk auf die gesamte Rasenfläche aufgetragen. Dies kann per Hand oder Streuwagen geschehen.

Achtung: Wird der Rasen per Hand gekalkt, unbedingt Handschuhe tragen. Der direkte Hautkontakt mit dem aggressiven Kalk sollte vermieden werden.

Ist der Kalk gleichmäßig auf der gesamten Fläche verteilt, wird der Rasen gründlich bewässert. Der Kalk kann sich so besser im Boden verteilen und schnell für eine Neutralisation der Säure sorgen.

Nun sollte der Rasen einige Wochen zur Ruhe kommen. Es wird erst wieder gedüngt, wenn die ersten Halme sprießen. Meist vergeht bis dahin etwa ein Monat. Nach dem Kalken wird der pH-Wert kontrolliert. Ist keine Verbesserung spürbar, kann der Vorgang im nachfolgenden Herbst wiederholt werden.

Kann bei Regen gekalkt werden?

Der Boden sollte möglichst trocken sein. Daher ist das Rasenkalken bei Regen keine Option. Nach dem Kalken kann es jedoch ruhig einen kräftigen Regenschauer geben. Dann sickert der Kalk besser in den Boden ein.

❍ Wann kann Rasen nachgesät werden?

Rasensamen kann bereits nach dem Vertikulieren und vor dem Kalken aufgebracht werden. Anschließend wird vier Wochen pausiert. Da auch der Zustand des Rasens und das Klima eine Rolle spielen, ist hier etwas Fingerspitzengefühl gefragt.

Folgende Fehler gilt es bei der Rasenpflege zu vermeiden:

  • häufiges unkontrolliertes Nachkalken
  • Rasen kalken bei Regen
  • Rasen kalken bei Bodenfrost
  • Rasen kalken mit Branntkalk
  • Ständiges Vertikulieren
  • sehr kurzer Rasenschnitt in heißen Sommern
  • Gießen bei voller Sonneneinstrahlung
  • Rasenschnitt mit stumpfen Messern

Die Bestimmung des pH-Wertes ist der sicherste Indikator dafür, ob der Rasen Kalk benötigt. Daher sollte nicht eigenmächtig gehandelt werden. Ein Zuviel an Kalk schadet dem Rasen und hemmt dessen Wachstum.

Apfelbaum veredeln – Anleitung & Tipps

Mi, 12/04/2019 - 06:53

Wer seinen Apfelbaum veredeln will, muss kein Profi sein. Auch Sie können mit ein bisschen Know How und der richtigen Anleitung Ihren Apfelbaum veredeln.

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In den meisten Gärten findet man mindestens einen Apfelbaum. Kein Wunder, Äpfel gehören zum beliebtesten Obst der Deutschen. Ärgerlich nur, wenn der Apfelbaum nur kleine und nicht besonders schmeckende Früchte abwirft.

Einen neuen Apfelbaum zu pflanzen ist eine Möglichkeit, allerdings bis zur ersten ernte mit Geduld verbunden. Wer aber auf seine süßen, knackigen Äpfel aus dem eigenen Garten nicht so lange warten möchte, kann seinen Apfelbaum auch mit anderen Apfelsorten veredeln. Bei der richtigen Vorgehensweise haben Sie schon nach kurzer Zeit andere Äpfel im Garten, die Sie dann genießen können.

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Veredelung – die Okulation und die Kopulation. Die einfachste Methode ist hierbei die Kopulation und zu dieser finden Sie hier die genaue Anleitung.

Apfelbaum veredeln mit der Kopulations-Methode ➤ Was Sie dafür benötigen
  • einen Edelreisig
  • eine Unterlage, auf die der Trieb gesetzt wird
  • Kopulationsmesser

Achten Sie darauf, dass die Veredelung des Apfelbaums nur funktioniert, wenn die Triebe von der selben Pflanzenart sind. Ein Apfelbaum würde beispielsweise nicht auf einem Pflaumenbaum anwachsen.

Der Edelreis, also die Sorte, die Sie vermehren wollen, sollte eine Zweig mit einer Länge von mindestens zehn Zentimetern haben und so dick wie ein Bleistift sein. Außerdem sollten sich ungefähr vier Knospen an ihm befinden.

» Achtung: Es werden nur einjährige Triebe verwendet.

Die Unterlage dazu sollte mindestens genauso dick sein und mit zwei Knospen versehen sein.

➤ Der richtige Zeitpunkt

Der optimale Zeitpunkt den Edelreis zu schneiden ist während der Wintermonate – in den Monaten Dezember und Januar. Sie können auch gleich im Anschluss die Veredelung vollziehen. Sie können aber auch bis zum Frühjahr (März bis April) warten. Bis dahin sollte der Edelreisig aber kühl und unbedingt frostfrei gelagert werden.

» Tipp: Im feuchten Sand hält sich der Zweig über längere Zeit frisch.

Apfelbaum veredeln – Anleitung

❒ Schritt 1: Unterlage einschneiden
Jetzt geht es los. Um einen sauberen Schnitt zu machen, benötigen Sie ein scharfes Messer. Am besten ist hier ein spezielles Kopuliermesser (hier günstig bei Amazon). Damit lässt sich der Schnitt ordentlich ausführen, ohne den Ast zu beschädigen.

Versehen Sie mit dem Messer einen schrägen Schnitt an der Unterlage. Dieser kann bis zu sechs Zentimeter lang sein.

❒ Schritt 2: Edelreisig als Gegenzunge schneiden
Nun nehmen Sie sich den Edelreisig zur Hand und machen genau das selbe. Schneiden Sie passend zur Unterlage eine Gegenzunge, damit beide Zweige direkt aufeinander passen.

❒ Schritt 3: Schnitt fixieren
Legen Sie anschließend beide Teile aufeinander und fixieren Sie die Verbindung mit Bast. Zum Schluss streichen Sie diese Stelle und die Spitze des Edelreisigs noch mit Baumwachs ein.

» Achtung!!! Die Schnittstellen dürfen nicht mit den Fingern berührt werden.

Wenn der Ast im Frühjahr austreibt, war die Veredelung erfolgreich.

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