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Aktualisiert: vor 1 Stunde 41 Minuten

Palisanderbaum vermehren durch Samen oder Stecklinge

vor 7 Stunden 31 Minuten

Wer einen Palisanderbaum vermehren möchte, hat dafür zwei Möglichkeiten. Welche das sind und wie diese funktionieren, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

© Byron Ortiz – Fotolia.com Palisanderbäume sind attraktive Zierpflanzen, welche in südlichen Ländern zu stattlichen Bäumen heranwachsen und mit ihren blauen bis violetten Blüten für einen Farbtupfer während des Jahresausklangs in Australien sorgen oder die Straßenränder in Brasilien zieren.

Auch in unseren Breiten gedeiht der Palisanderbaum, sofern einige Pflegehinweise beachtet werden und die Haltung im Kübel erfolgt. Wie sich die Jacaranda Bäume einfach vermehren lassen, erfahren Sie nachfolgend.
Die Vermehrung ist durch folgende Maßnahmen möglich:

  • Samen
  • Stecklinge
Palisanderbaum vermehren durch Samen

Die Vermehrung durch Samen gestaltet sich überraschend einfach. Wenn Sie die folgenden Schritte befolgen, werden Sie bald Ihren eigenen Palisanderbaum vorzeigen können.

Woher bekommt man die Samen?

Wer bereits einen Jacarandabaum sein Eigen nennt, wird die Samen für die Vermehrung dennoch aus anderen Quellen beziehen müssen. Es kommt sehr selten vor, dass die Bäume in Zimmerkultur zum Blühen gebracht werden können. In der Natur werden Palisanderbäume zwischen fünf und zwanzig Meter hoch. Zu blühen beginnen die Trompetengewächse etwa ab einer Wuchshöhe von zwei Metern. Diese Ausmaße sind für die Haltung als Kübelpflanze jedoch eher unrealistisch.

Zurück zu den Samen. Diese können Sie über einen Fachhändler für exotische Gewächse beziehen oder online bestellen.

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Sie können aber auch selbst aktiv werden und in den Ferien die Augen offen halten. Urlaub im Süden kann Ihnen durchaus Jacaranda-Samen bescheren. Dazu müssen Sie nicht nach Südamerika reisen. Auch auf den Kanaren finden sich zum Beispiel Palisanderbäume als Straßenbepflanzung. Auf dem Boden unter den Bäumen sind häufig Samenschoten zu finden. Diese können Sie als Urlaubsmitbringsel nutzen und daheim für die Aussaat verwenden.

Wann sollte mit der Aussaat begonnen werden?

Für die erfolgreiche Vermehrung bieten sich die Monate Februar bis März an. Sie mögen vielleicht einwenden, dass die Vermehrung bei Zimmerkultur eigentlich das ganze Jahr stattfinden kann. Dies ist bedingt richtig. Von einer Aussaat im November, Dezember oder Januar wird allerdings abgeraten. Durch die noch andauernde Heizperiode könnten die Keimlinge Schaden nehmen und verwelken oder verschimmeln.

Palisanderbaum durch Aussaat vermehren – Schritt für Schritt
  1. Saatschale bereitstellen
  2. Substrat einfüllen
  3. Samen vorab weichen lassen
  4. Samen aussäen
  5. Samen leicht mit Erde bedecken
  1. Samen leicht anfeuchten
  2. Samen mit Abdeckung versehen
  3. Saatgefäß hell und warm platzieren
  4. Samen gleichmäßig feucht halten
  5. Keimung abwarten

Am besten gelingt die Aufzucht in einer flachen Saatschale. Als Substrat eignen sich Anzuchterde oder Kokosfasern. Kokosfasern sollte hierbei der Vorzug gegeben werden, denn das Substrat ist besonders locker und durchlässig. Zudem handelt es sich um ein unbehandeltes Naturprodukt.

Bevor die Samen in die Erde gebracht werden, lassen Sie sie etwa einen Tag lang in Wasser weichen. Anschließend kann direkt ausgesät werden. Die Samen werden dabei nur leicht mit Substrat bedeckt.

Tipp: Das gleichmäßige Anfeuchten der Samen gelingt am besten mit einem Pflanzensprüher.

Die Keimung lässt sich durch Abdecken der Saatschale beschleunigen. Dann entsteht ein für die Sämlinge förderliches Mikroklima. Als Abdeckung können Sie Folie oder Glas nutzen. Damit es im Gefäß nicht zu Schimmelbildung kommt, nehmen Sie die Abdeckung zum Lüften täglich hoch. Für die Bewässerung sollte zimmerwarmes Regenwasser verwendet werden.

Wann keimen die Samen?

Die Keimdauer ist vergleichsweise kurz. Bereits nach acht bis 14 Tagen sollten sich die Keimlinge zeigen.

Was passiert nach der Keimung?

Etwa sechs Wochen nach der Keimung sollten die Keimlinge pikiert werden. Sie belassen dabei nur die kräftigsten Pflänzchen in der Saatschale. Nach der Vereinzelung müssen die Keimlinge nicht mehr abgedeckt werden. Sind die Pflanzen ausreichend gewachsen und haben, neben den beiden Keimblättern, mehrere Blattpaare gebildet, werden die jungen Pflanzen in separate Pflanzgefäße gesetzt und getrennt weiter kultiviert.

Palisanderbaum vermehren durch Stecklinge

Auch die Vermehrung durch Stecklinge lässt sich recht einfach durchführen, allerdings sind die Erfolgsaussichten weniger vielversprechend, als bei der Aussaat der Fall.

Woher bekomme ich geeignete Stecklinge?

Um Stecklinge zu gewinnen, wird eine gut entwickelte Mutterpflanze gebraucht. Im Idealfall besitzen sie also bereits einen Palisanderbaum oder kennen jemanden, der im Besitz des Gewächses ist. Von bestehenden Pflanzen lassen sich Stecklinge ganz einfach beim Rückschnitt gewinnen.

Vermehrung durch Stecklinge – Schritt für Schritt
  1. Steckling schneiden
  2. Pflanztopf mit Substrat füllen
  3. Steckling einsetzen
  4. Steckling angießen
  1. Abdeckung anbringen
  2. Steckling warm und hell aufstellen
  3. Steckling nicht austrocknen lassen
  4. Bewurzelung abwarten

Die Stecklinge fallen quasi automatisch an, wenn der Palisanderbaum beschnitten wird. Wählen Sie kräftige Triebe aus. Diese sollten etwa 20 Zentimeter lang sein und noch keine Verholzung aufweisen. Befreien Sie den Steckling von Knospen und Blättern. Es sollten lediglich drei bis fünf Blattpaare am Trieb belassen werden.

Beschaffen Sie sich ein geeignetes Pflanzgefäß und befüllen dieses mit Anzuchterde. Der Steckling wird nun in die Erde gesteckt. Blätter oder Knospen sollten dabei nicht mit Erde bedeckt werden. Dies würde das Faulen des Triebes bewirken. Der Steckling wird leicht mit zimmerwarmem Regenwasser angegossen und mit einer Abdeckung aus Plastik oder Glas versehen. Dieser einfache Trick schafft ein für die Tropen typisches Mikroklima und beschleunigt den Prozess der Bewurzelung.

Das Pflanzgefäß wird hell und warm aufgestellt. Ein Platz direkt über der Heizung ist dabei ideal, denn dann werden die Wurzeln mit ausreichend Wärme versorgt. Während dieser Zeit darf der Steckling nicht austrocknen. Die Abdeckung ist häufiger zu lüften, damit es durch den Luftstau im Gefäß nicht zu Schimmelbildung und Fäulnis kommt.

Wie lange dauert die Bewurzelung?

Ist die Stecklingsvermehrung geglückt, lässt sich dies an frischen Trieben am Steckling leicht erkennen. Die Bewurzelung vollzieht sich innerhalb weniger Wochen. Beobachten Sie dabei das Pflanzgefäß. Sobald die Wurzeln den Pflanztopf durchdrungen haben, ist es Zeit für das Umsetzen in einen größeren Pflanzkübel. Die junge Pflanze wird nun wie ein erwachsenes Exemplar kultiviert.

Wie werden die Jungpflanzen richtig kultiviert? table#t236 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t236 thead tr { } table#t236 thead tr th.t236 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t236 thead tr th#t236.start { } table#t236 thead tr th#t236.end { } table#t236 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t236 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t236 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t236 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t236 tbody tr td#n2 { width: 65%; } table#t236 tbody tr:hover td { } table#t236 tfoot tr { } table#t236 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } Worauf kommt es an?Wie ist zuverfahren?StandortDie Jungpflanzen benötigen einen hellen und warmen Standort.

Direkte Sonneneinstrahlung ist weniger günstig.

Im Sommer darf die Kübelpflanze nach draußen.

Eine frostfreie Überwinterung im Haus ist notwendig. GießenDer Flüssigkeitsbedarf ist hoch.

Die jungen Pflanzen sind recht empfindlich und das Gießen sollte nicht übertrieben werden.

Dann kann es schnell zu Staunässe kommen, welche die zarten Wurzeln faulen lässt.

Vor einer erneuten Wassergabe sollte der Boden leicht antrocknen.

Durch häufiges Einsprühen der Pflanze sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit. DüngenDie Anzucht erfolgt in nährstoffarmer Erde.

Nach dem Umpflanzen in eine größeres Pflanzgefäß kann dem Substrat Kompost beigemischt werden.

Während der Wachstumsphase kann 14tägig Flüssigdünger verabreicht werden. UmtopfenJungpflanzen wachsen recht schnell.

Nach einem Jahr macht sich das Umpflanzen notwendig.

Dies beschränkt sich lediglich auf die ersten Standjahre.

Ältere Pflanzen müssen nur alle vier Jahre umgepflanzt werden.

Australischer Teebaum Pflege – Tipps für die Kübelhaltung

Sa, 08/18/2018 - 06:41

Der Australische Teebaum ist in seiner Heimat andere Lebensräume gewohnt. Wer die Pflanze hier im Kübel halten will, sollte ein paar Pflegehinweise beachten.

© Melastmohican – Fotolia.com Da die Aufzucht eines australischen Teebaumes nicht unbedingt die einfachste ist und das Myrtengewächs mit botanischer Bezeichnung Melaleuca Alternifolia nur selten als Jungpflanze gekauft werden kann, ist es besonders wichtig, die richtige Pflege des Gewächses vorzunehmen. Um dies zu können, muss man allerdings erst über die Vorlieben der Pflanze Bescheid wissen und herausfinden, was ihr gar nicht gut tut. Wie anspruchsvoll ist der Australische Teebaum, dessen Teebaumöl hochwirksam ist, also wirklich?
Wissenswertes zur Art des Gewächses

Um die Vorlieben und richtigen Pflegearten des Australischen Teebaums etwas besser zu verstehen, sollte man über dessen natürliche Lebensräume Bescheid wissen. So ist der Australische Teebaum natürlich wachsend nur in Australien und Tasmanien vorzufinden, wo er überwiegend in Sumpfgebieten oder feuchten Gegenden vorkommt. Erst, nachdem James Cook die Pflanze entdeckte und deren Blätter zum Aufbrühen von Tee benutzte, fand sie auch in anderen Teilen der Welt begeisterte Anhänger.

Bedenkt man ihren natürlichen Lebensraum, wird klar, dass die Pflanze nicht nur viel Sonne benötigt, sondern auch viel Feuchtigkeit. Aus diesem Grund ist bei der Pflege unbedingt immer darauf zu achten, dass die Wurzel des australischen Teebaumes nicht austrocknet – dies würde das Absterben des Gewächses bedeuten.

  • der Strauch des australischen Teebaumes ist immergrün
  • der Strauch entwickelt zur Mitte des Jahres weiße Blüten
  • mehrjähriges Gewächs
  • wird bis zu sieben Meter groß
  • je älter das Gewächs, desto fester wirkt dessen Stamm
Wichtiges rund um die Pflege des Australischen Teebaums

Die Pflege einer Pflanze umfasst nicht nur das regelmäßige Bewässern, sondern weitaus mehr Dinge, die regelmäßig beachtet und durchgeführt werden wollen, wenn man seine Pflanze gesund und langlebig halten will. Beachtet man die nachfolgenden Pflege-Details zum australischen Teebaum, kann man so gut wie nichts falsch machen. Geeignet ist der australische Teebaum wegen seiner Ansprüche und Empfindlichkeit bei der Aufzucht vor allem für alle, die einen grünen Daumen haben.

❍ Australischen Teebaum überwintern

Zunächst einmal sollte klar sein, dass der australische Teebaum trotz seines Wachstums in den Kübel gehört, um als Zierpflanze aufgezogen zu werden. Das liegt daran, dass er nicht winterfest ist und Temperaturen unter einem Grad Celsius absolut nicht standhalten kann. Das bedeutet, dass er, sobald es kühler wird, in die eigenen Räumlichkeiten geholt werden sollte. Dort wird er bestenfalls an einem lichtdurchfluteten Ort nahe an großen Fenstern aufgestellt, damit er regelmäßig gelüftet werden kann. Je sonniger und wärmer der Raum ist, desto mehr sollte der australische Teebaum beim Überwintern im Zuhause gegossen werden. Wichtig ist jedoch, dass dabei keine Staunässe entsteht.

❍ Der ideale Standort während wärmeren Jahreszeiten

Weil es sich bei dem Australischen Teebaum um eine Zierpflanze handelt, die in unseren Klimazonen im Kübel gehalten wird, reicht der Platz auf einem Balkon oder der Terrasse vollkommen aus, um die Pflanze gut unterzubringen. Wichtig ist nur, dass der Australische Teebaum dort aufgestellt wird, wo es sehr sonnig ist, aber Wind ihm nicht viel anhaben kann. Der Untergrund sollte Wasser abfließen lassen können, um Staunässe zu vermeiden und den Teebaum nicht für Krankheiten anfällig zu machen.

❍ Australischen Teebaum richtig gießen

Feuchtigkeit ist für den australischen Teebaum besonders zu wärmeren Temperaturen von hoher Bedeutung – das häufige Gießen dieser Pflanze ist deshalb von Frühjahr bis Herbst ein absolutes Muss. Dabei ist zu beachten, dass das Wasser, das zum Gießen verwendet wird, kalkarm ist. Am besten wird Regenwasser verwendet, alternativ lässt sich enthärtetes Wasser einsetzen. Allgemein bevorzugt der australische Teebaum einen pH-Wert von 5-6. Was den richtigen Boden, beziehungsweise das richtige Substrat zum Halten des Teebaumes in einem Kübel betrifft, sollte dieser möglichst nährstoffreich und kalkarm sein – geeignet sind beispielsweise Rhododendron-Substrate.

❍ Australischen Teebaum richtig düngen

Wenn das australische Gewächs ein nährstoffreiches Substrat als Lebensraum erhält, muss man bei der Pflege in Sachen Düngen eigentlich nicht allzu viel beachten. Wer seiner Pflanze etwas Gutes tun möchte, kann diesem eine Art Dünger-Kur verpassen: Diese sollte am besten zwischen Frühling und Herbst stattfinden und 14 Tage lang durchgeführt werden. Jeder herkömmliche Pflanzendünger für Kübelpflanzen eignet sich für diese Dünger-Kur, zu beachten ist dabei nur, dass der Dünger wenig Phosphat und Stickstoff enthält.

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Im Prinzip kann man bei der Pflege des Australischen Teebaumes den ein oder anderen Fehler ohne schlechtes Gewissen hinter sich lassen, denn selbst mit seinen höheren Ansprüchen erweist sich das Gewächs nach erfolgreicher Aufzucht als robustes und langlebiges Gewächs. Wichtig ist nur, dass die Wurzel wirklich niemals austrocknen darf.

❍ Australischen Teebaum richtig schneiden

Da der Australische Teebaum eine Höhe von bis zu sieben Metern erreichen und auch im Kübel dicht und buschig wachsen kann, sieht man nach der erfolgreichen Aufzuchtphase recht schnell. Das ist aber kein Problem, da der Australische Teebaum sich ohne Probleme kürzen und in Form bringen lässt. So lange die Wurzel intakt und gesund ist und auch der Baum kräftig genug wirkt, lässt sich der Baum praktisch beliebig schneiden. Lediglich Jungpflanzen der Art sollte man noch verschonen, da sie anfangs noch nicht genug Stärke im Stamm gebildet haben. Wer mehr Triebe erreichen will, sollte nach dem Erblühen des Gewächses direkt hinter den verwelkten Blüten einen Schnitt machen – so wächst der Baum dichter, ideal, um rund geschnitten zu werden und eine kompaktere Form zu wahren.

Das Wichtigste zur Pflege des Australischen Teebaums in Kürze
  • liebt viel Sonne und Feuchtigkeit
  • Staunässe verhindern
  • kalkarmes Wasser zum Gießen verwenden
  • nicht winterfest
  • einmal jährlich düngen
  • nährstoffreiche Böden werden bevorzugt
  • die Wurzel darf keinesfalls austrocknen

Da der Australische Teebaum schnell und reichlich wächst, ist es außerdem von großer Bedeutung, diesen regelmäßig umzutopfen und etwas mehr Lebensraum zu bieten – das hierfür verwendete Substrat sollte unbedingt frisch und nicht schon einmal verwendet worden sein, da der Teebaum sonst für Krankheiten anfälliger sein könnte. Hierbei lässt sich auch regelmäßig prüfen, ob dessen Wurzeln Beschädigungen zeigen – ist dies der Fall, kann man sie mit einem scharfen Messer an den betroffenen Stellen zurückschneiden. Bei jedem Umtopfen sollte auch eine Schicht Kies in den Kübelboden mit eingebracht werden, um Staunässe zu vermeiden. Ein klares Zeichen dafür, dass die Pflanze wieder umgetopft werden muss ist, wenn die Wurzel bereits aus den Wasserablässen des Kübels hinauswächst.

Flammenbaum pflanzen – die richtige Vorgehensweise für den Flamboyant

Fr, 08/17/2018 - 07:07

Der Flammenbaum bringt Farbe in den Garten. Weil er aber unsere Witterungsverhältnisse nicht gewohnt ist, ist beim Pflanzen einiges zu beachten.

© etfoto – Fotolia.com Der Flammenbaum mit botanischer Bezeichnung Delonix Regia wird auch Flamboyant genannt und ist nicht umsonst bei passionierten Gärtnern und Pflanzenfreunden so beliebt: Seine feuerrote Blüte mit spitzen Enden verleiht ihm ein beinahe schon feuriges Aussehen. Die zu den Johannisbrotpflanzen gehörende und Früchte tragende Pflanze kommt ursprünglich in den Tropen, genauer gesagt in Madagaskar vor und gilt als Zierpflanze, da die Früchte nicht wirklich verarbeitet werden können. Obwohl der Flammenbaum durch seine breit gefächerte, dichte Krone ein perfekter Schattenspender ist, wird er in Europa lediglich als Zierpflanze gehalten, die es regelmäßig zu beschneiden gilt. Wie man den Flammenbaum richtig pflanzt und wo er seinen perfekten Standort findet, erklären wir nachfolgend.
Wissenswertes zum Flammenbaum

In den Tropen schafft es der Flammenbaum, eine Höhe von bis zu 17 Metern zu erreichen. Die Baumkrone entwickelt sich recht breit aber dicht, sodass sie in wärmeren Breitengraden gern als Schattenspender eingesetzt wird. Die außergewöhnliche Optik in hellem Grün und Rot-Orange macht den Flammenbaum für Gärtner besonders interessant, ebenso wie der helle, fast schon graue und glatte Stamm. Die roten Früchte bilden tropfenförmige Ansammlungen, die bis zu 50 cm lang werden können und damit einen noch lebendigeren Anblick bieten, der von vielen geschätzt wird.

Welchen Standort benötigt der Flammenbaum?

Das Johannisbrotgewächs kann in unseren Gärten leider nicht jeden Standort einnehmen, da es Frost und Kälte absolut nicht verträgt – was klar ist, wenn man an dessen ursprüngliches Vorkommen denkt. Möchte man also einen geeigneten Standort für den Flammenbaum finden, sollte dieser keinesfalls ganzjährig im Freien sein. In den warmen Monaten kann er im Kübel problemlos den Balkon, die Terrasse oder auch Veranda zieren, im Winter und Herbst jedoch sollte er im Haus oder beheizten Gartenhaus überwintern dürfen. Natürlich lässt sich die Zierpflanze aber auch gut das ganze Jahr über Zuhause halten. Der Flammenbaum benötigt Temperaturen von 15 bis etwa 20 Grad Celsius und sollte im Sommer natürlich etwas höhere Temperaturen erleben dürfen – der sonnenliebende Baum benötigt außerdem einen hellen, lichtdurchfluteten Standort. Wind und Zugluft wiederum verträgt der Flammenbaum nicht unbedingt gut.

Hat man einen Standort gewählt, steht die Wahl des richtigen Kübels an. Dieser sollte ausreichend groß sein, da das Wurzelwerk des Flamboyants ausreichend Raum zum Wachsen braucht. Allerdings ist es nicht notwendig, den Flammenbaum in Kübel für mittelalte Bäume zu setzen, ein Durchmesser von 70 cm für ältere Flammenbäume reicht schon aus, wenn dieser regelmäßig geschnitten wird.

Wie pflanzt man einen Flammenbaum richtig?

Wenn Sie einen Flammenbaum pflanzen möchte, können Sie diesen entweder als Jungpflanze in der Gärtnerei kaufen, oder aus Samen selbst heranzüchten. Jungpflanzen lassen sich recht einfach pflanzen: Ein geeigneter, etwas größerer Kübel als das Wurzelwerk des Baumes sollte bereitgestellt werden, sodass er dort mit Mediterranpflanzenerde wie Oleander- oder Olivenerde eingepflanzt werden kann. Entscheidet man sich für Samen aus der Gärtnerei oder dem letzten Tropen-Urlaub, geht man wie folgt vor:
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  1. Die Samen aufweichen lassen: Legen Sie den Samen auf ein Küchentuch, dann in einen Behälter und befeuchten Sie ihn mit lauwarmem Wasser. Das Küchentuch saugt die Nässe auf und speichert sie, sodass die getrockneten Samen langsam aufweichen können.
  2. Ist der Samen aufgeweicht, kann ein kleiner Topf oder Anzuchtbehälter mit einer Mischung aus Kokohum und Aufzuchterde bereitgestellt werden. Die Erde sollte sehr luftdurchlässig und locker eingebracht werden, dann kann der Samen hineingesetzt und leicht mit Erde bedeckt und regelmäßig befeuchtet werden.
  3. Bedecken Sie den Topf mit einer Folie, um die Keimung zu beschleunigen: In der Regel keimt der Samen nach ein bis zwei Wochen, also sehr schnell. Gelagert werden sollte der Topf mit Samen hierfür bei etwa 20 Grad Celsius an einem hellen Standort – direktes Sonnenlicht ist zu jedoch zu vermeiden.
  4. Dringt der Keimling durch die Erdschicht, kann die Folie zum Lüften abgenommen werden. Immer noch ist auf viel Feuchtigkeit zu achten, aber Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
  5. Nun sollte bald das Pikieren erfolgen, damit jeder Keimling einen eigenen Topf erhält – etwas frische Anzuchterde schadet beim Umtopfen nicht.
  6. Hat man bereits eine kleine Jungpflanze herangezogen, freut diese sich darüber, in den warmen Monaten nach draußen gestellt zu werden. Hierbei sollte man aber auf einen windstillen Ort achten, der ausreichend Sonnenlicht bietet, damit die Pflanze an Stärke gewinnen kann.

Weil der Flammenbaum schnell heranwächst, ist besonders stark darauf zu achten, dass er während seiner Jungwachstumsphase regelmäßig umgetopft wird. Seine Wurzeln breiten sich nämlich schnell aus und benötigen viel Platz, um mit dem Standort klarzukommen. Als kleiner Zierbaum gehalten, ist es außerdem wichtig, regelmäßig zurückzuschneiden. So erhält auch die Krone die gewünschte, dichte Form. Mit einem ausreichend großen Kübel hört der Baum bei ausreichender Stärke auf zu wachsen, um eine ansprechende Zierpflanze zu bleiben. Mit bereits angezüchteten Jungpflanzen aus der Gärtnerei kann man sich zwar etwas Arbeit mit dem in Form Schneiden sparen, dennoch wird ein Umpflanzen und das weitere Pflegen nicht ausbleiben.

Alles Wichtige zum Flammenbaum pflanzen knapp zusammengefasst – was beachtet werden muss
  • einen immer warmen Standort wählen oder eine Möglichkeit zum Überwintern bieten
  • einen passenden Kübel für die spätere Zierpflanze bereit stellen
  • Jungpflanze einpflanzen oder alternativ Samen erwerben und aufweichen lassen
  • mit lockerem und luftdurchlässigem Aufzuchterde-Gemisch an einem warmen Ort heranziehen, bis Keimlinge entstanden sind
  • Keimlinge pikieren und einzeln umtopfen
  • immer feucht halten, aber Staunässe unbedingt vermeiden
  • Jungpflanze regelmäßig umtopfen
  • ausgewachsene Pflanze beschneiden und dadurch formen, bis die erwünsche Kronenform erreicht wurde
  • ausreichend Sonnenlicht bieten, aber vor Wind schützen
  • häufig gießen

Palisanderbaum pflanzen – so gedeiht der Jacaranda im Kübel

Do, 08/16/2018 - 06:52

Der Palisanderbaum, oder auch Jacaranda, ist ein wunderschöner Blütenbaum, der sich in unseren Regionen nur in Kübeln pflanzen lässt. Alle Infos dazu hier.

© Byron Ortiz – Fotolia.com Palisanderbäume sind eine ganz besondere exotische Schönheit. In ihrer Heimat Südamerika verwandeln die Jacarandabäume mit ihrer Blüte ganze Straßenzüge in ein blauviolettes Blütemeer. Auch in anderen klimatisch begünstigten Gebieten der Erde ist der Palisanderbaum mittlerweile heimisch geworden. Möchten Sie sich mit dieser exotischen Pracht umgeben, müssen Sie sich leider auf die Kübelhaltung beschränken. Im Sommer dürfen die Pflanzen Balkon oder Terrasse zieren. Den Winter verbringen sie im Haus. Damit die Palisanderbäume gut gedeihen, kommt es darauf an, bereits bei der Pflanzung keinen Fehler zu machen. Was es dabei zu beachten gibt, kann hier nachgelesen werden.
Pflanzenbeschreibung

Der Palisanderbaum zählt zu den Trompetenbaumgewächsen. In der freien Natur erreichen die Gewächse stolze Höhen von bis zu 20 Metern. Den Jacarandabaum kennzeichnen eine dünne bräunliche Rinde und eine eher rundliche Baumkrone. Die filigran erscheinenden gefiederten Laubblätter können bis zu 40 Zentimeter lang werden. Die Blätter sind gegenständig angeordnet. Nebenblätter sind nicht vorhanden. Als wahre Zierde gelten die blauvioletten Rispenblüten. Die bis zu fünf Zentimeter langen Blüten erscheinen im November und zieren den Palisanderbaum bis zu acht Wochen lang.

Verbreitung der Palisanderbäume

Wenn es um die Pflanzung in unseren Breiten geht, spielt immer auch das natürliche Verbreitungsgebiet der jeweiligen Pflanze eine Rolle. Die Heimat des Palisanderbaumes ist im Süden Amerikas. Dort wachsen die Bäume vorwiegend in Bolivien, Argentinien oder Paraguay. Mittlerweile werden die Gewächse, aufgrund ihrer attraktiven Blüte, beinahe in allen subtropischen Klimaregionen weltweit kultiviert. So lassen sich die Jacarandabäume auch in Australien oder bei einem Abstecher auf die Kanaren entdecken. Die kälteempfindlichen Pflanzen sind in Deutschland nicht für die Freilandhaltung geeignet.

Anmerkung: Der Palisanderbaum kann kurzzeitige Frosteinbrüche im einstelligen Bereich überstehen.

Palisanderbaum pflanzen – Standort finden

Über eine Freilandhaltung des Palisanderbaumes nachzudenken, wäre nicht ratsam. Selbst in milden Regionen Deutschlands, würden die Gewächse den Winter nicht überstehen. Während kurzzeitige Kälteeinbrüche recht gut verkraftet werden, bedeuten konstante Temperaturen im einstelligen Bereich über einen längeren Zeitraum das Aus für die Pflanze.

Palisanderbäume benötigen einen hellen und sonnigen Standort. Pralle Sonneneinstrahlung wird weniger gut vertragen. Nach Süden ausgerichtete Fensterfronten sind folglich weniger gut geeignet. Es empfiehlt sich dagegen ein Ost- oder Westfenster. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen auf Balkon oder Terrasse wohl. Die Bäume mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Hier kann der Hobbygärtner mit vermehrtem Sprühen nachhelfen.

Die Jacarandabäume benötigen viel Platz, sowohl im Kübel, als auch im Raum. Wer seinen Palisanderbaum in die Höhe wachsen lässt, wird sich an einem attraktiven, verzweigten Wuchs erfreuen und mit etwas Glück vielleicht sogar in unseren Breiten die unverwechselbare Blüte der Gewächse bestaunen können. Beim Sommerstand auf Balkon oder Terrasse ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht umkippen. Standfeste Pflanzgefäße aus Terrakotta wirken dem entgegen.

Der ideale Standort in Stichworten:

  • hell
  • sonnig
  • luftig
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • warm
Das passende Substrat auswählen

Am besten gedeiht der Palisanderbaum in einem kalkfreien Substrat. Die Wertigkeit des Bodens kann durch die Beimengung von Kompost oder Hornspänen verbessert werden. Damit erhalten die Gewächse bereits bei der Pflanzung einen hochwertigen Naturdünger. Wer auf fertiges Substrat zurückgreifen möchte, ist mit Azaleenerde gut beraten. Um den Boden durchlässig zu gestalten und zu verhindern, dass es zu Staunässe kommt, können der Erde Lavagranulat oder Blähton beigemischt werden.
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  • durchlässig
  • nährstoffreich
  • kalkfrei
Das ideale Pflanzgefäß für den Palisanderbaum

Mit dem geeigneten Pflanzgefäß schaffen Sie die Basis für ein gesundes Wachstum Ihres Jacarandabaumes. Damit sich die Wurzeln gut entwickeln können, sollte der Pflanzkübel eine ausreichende Größe besitzen. Besonders wichtig dabei ist die Höhe. Das passende Pflanzgefäß ist etwa ein Drittel höher als breit. Schauen Sie sich Ihr Pflanzgefäß auch von unten an. Ausreichend Wasserabzugslöcher stellen sicher, dass das Gießwasser gut abfließen kann und es nicht zu Staunässe kommt.

Denken Sie auch daran, dass der Palisanderbaum früher oder später umgetopft werden muss. Dies gelingt Ihnen am Besten, wenn es sich um ein konisch geformtes (kegelförmig) Pflanzgefäß handelt. Haben sich die Gewächse im Pflanzgefäß gut eingewurzelt und ausgebreitet, ist die Entfernung aus bauchigen Pflanzkübeln meist problematisch und wer die Pflanze nicht verletzen will, muss den Pflanzkübel zerstören.

Die Pflanzvorbereitung im Überblick table#t232 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t232 thead tr { } table#t232 thead tr th.t232 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t232 thead tr th#t232.start { } table#t232 thead tr th#t232.end { } table#t232 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t232 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t232 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t232 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t232 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t232 tbody tr:hover td { } table#t232 tfoot tr { } table#t232 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } Was ist zu tun?ErläuterungStandort findenWo der Palisanderbaum platziert wird, ist abhängig vom Zeitpunkt der Pflanzung.

Den Sommer können die Gewächse an einem hellen und sonnigen Platz auf Balkon oder Terrasse verbringen.

Im Winter werden etwa 15 Grad benötigt.

Pralle Mittagssonne vertragen die Pflanzen weniger.

Eine hohe Luftfeuchtigkeit kommt dem Palisanderbaum entgegen. Substrat auswählenPalisanderbäume lieben nährstoffreiche Böden.

Daher kann bereits bei der Pflanzung Kompost untergemischt werden.

Der Boden sollte locker und durchlässig beschaffen sein.

Kalk mögen die Gewächse nicht.

Sehr gut eignet sich Azaleenerde.Pflanzkübel bereitstellen Ausreichend große Pflanzgefäße bieten ideale Wachstumsbedingungen.

Damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können, ist besonders die Höhe des Pflanzkübels relevant.

Diese sollte die Breite des Gefäßes um ein Drittel übersteigen.

Konische Pflanzkübel erleichtern das Umpflanzen. Palisanderbäume pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Pflanzgefäß auswählen
  2. Pflanzgefäße aus Ton vorab wässern
  3. Pflanze ebenfalls wässern
  4. Drainage in Pflanzgefäß einbringen
  5. Substrat in den Gefäßboden füllen
  1. Substrat andrücken
  2. Pflanze mittig in den Kübel setzen
  3. Substrat auffüllen
  4. vorsichtig angießen

Besteht Ihr Pflanzgefäß aus Ton, sollten Sie es vor der Bepflanzung für zirka zwei Stunden wässern. So kann sich der Ton mit Wasser vollsaugen und entzieht dem Boden nach der Pflanzung keine Feuchtigkeit. Auch der Palisanderbaum wird mit seinen Wurzeln in einem Wassereimer platziert.

Für eine gute Durchlässigkeit des Bodens sorgen Sie, indem Sie eine Drainage aus Kies oder Tonscherben anlegen. Diese sollte mit einem durchlässigen Material abgedeckt werden. Nun können Sie die erste Schicht Substrat einfüllen und dieses gut andrücken.

Die Pflanze wird vorsichtig und mittig im Pflanzgefäß platziert. Nun können Sie das Substrat nach und nach auffüllen.

Achtung: Die Erde muss gut angedrückt werden. Ansonsten bilden sich Hohlräume, welche der Palisanderbaum nicht durchwurzeln kann. Dies führt zu einer Schwächung der Pflanze.

Drücken Sie das Substrat nicht allzu fest an, damit es den Wurzeln möglich ist, die Erde zu durchdringen. Zwischen dem Rand des Pflanzgefäßes und der Erdschicht sollten einige Zentimeter Spielraum verbleiben.

Nach der Pflanzung gießen Sie gut an. Sollte sich die Erde dabei senken, füllen Sie noch etwas Substrat nach.

Am Sommerstandort ist eine Mulchschicht von Vorteil. Diese sorgt für eine andauernde Bodenfeuchte und verhindert das Unkrautwachstum, sowie die Eiablage durch Insekten.

Wann muss der Palisanderbaum umgetopft werden?

Da es sich um recht schnellwüchsige Pflanzen handelt, ist bei Jungpflanzen ein jährliches Umtopfen ratsam. Ob umgetopft werden muss, erkennen Sie beim Betrachten des Pflanztopfes. Spätestens, wenn das Wurzelgeflecht bereits deutlich sichtbar erscheint, ist es an der Zeit für den Austausch des Pflanzgefäßes.

Bei älteren Pflanzen müssen Sie weniger häufig umtopfen. Wer einen ausreichend großen und vor allem tiefen Pflanzkübel wählt, wird nur alle drei bis vier Jahre umtopfen müssen.

Kriechenden Günsel aus dem Rasen entfernen – 4 verschiedene Methoden vorgestellt

Mi, 08/15/2018 - 08:24

Der kriechende Günsel bringt zwar zauberhafte Farbtupfer auf die Rasenfläche, aber wenn er sich zu stark ausbreitet, wird man ihm nicht mehr Herr. Mit welchen Methoden er sich entfernen lässt, lesen Sie hier.

© etfoto – Fotolia.com

Der Kriechende Günsel besitzt eine hübsche Blüte und ist mit seinem glänzenden, immergrünen Laub auch im Winter eine Zierde für jeden Garten. Hinzu kommt seine Bedeutung als Heilpflanze. Eine Tinktur aus dem Kraut kann Wunden schneller heilen lassen. Günseltee hilft bei Rheuma oder Atemwegsbeschwerden. Zudem ist das Kraut wohlschmeckend und kann Salate oder Fruchtdesserts geschmacklich abrunden.

Bei allen Lobreden, hat die Pflanze auch Schattenseiten. Die Bezeichnung Kriechender Günsel lässt sich auf die zahlreichen Ausläufer zurückführen, den die Pflanze ausbildet. Diese Ausläufer wandern über den Boden und bewurzeln an neuer Stelle. Dies ist sicher von Vorteil, wenn ein wuchsfreudiger Bodendecker gewünscht ist. Wer dies jedoch nicht bedenkt und bei der Pflanzung entsprechend reagiert, wird vermutlich bald darauf die Freude am Kriechenden Günsel verlieren, denn die Pflanzen kriechen ungeniert durch die Beete und besiedeln den Rasen. Hier erfahren Sie, wie Sie sich die Freude an der hübschen Pflanze bewahren und den Gartengünsel mit wenigen Handgriffen in seine Schranken weisen.

Kriechendem Günsel bereits bei der Pflanzung Grenzen setzen

Bereits bei der Pflanzung sollte bedacht werden, dass sich der Kriechende Günsel extrem auszubreiten gedenkt, wenn man nicht entsprechend eingreift. Als weitläufiger Bodendecker ist der Lippenblütler natürlich eine erste Wahl. Aber meist ist der Platz im Beet begrenzt und so mancher Hobbygärtner beginnt schier zu verzweifeln, wenn die Pflanze ihren Eroberungszug durch den Garten beginnt.

Besonders wirksam begegnen Sie dem unkontrollierten Wuchs durch das Einsetzen einer Wurzelsperre, denn ist der Günsel erst einmal bis auf Ihren Rasen vorgedrungen, lässt er sich dort nur schwer wieder entfernen. Wurzelsperren bestehen aus einem stabilen Geotextil und verhindern, dass die Ausläufer der Pflanze sich ihren Weg in den angrenzenden Rasen planen. Die Wurzelsperre wird bei der Pflanzung in angemessenem Abstand zum Wurzelballen eingesetzt.

» Tipp: Lassen Sie die Wurzelsperre einige Zentimeter weit aus dem Boden ragen.

Hilfe, Kriechender Günsel im Rasen

Erscheint Ihr Rasen plötzlich voller blauer Tupfen, ist dies nicht wirklich ein gewollter Anblick, aber ein deutliches Zeichen dafür, dass sich der Kriechende Günsel dort erfolgreich ausgebreitet hat. Sie können nun die blauen Blüten abreißen oder den Rasen kurzerhand mähen. Wirklich verschwunden sind die Pflanzen damit natürlich nicht. Wer den Kriechenden Günsel dauerhaft aus dem Rasen entfernen möchte, muss zu härteren Maßnahmen greifen.

Günsel aus dem Rasen entfernen – 4 Maßnahmen genau erklärt

Hat der Günsel bereits den Rasen erreicht und verbreitet sich dort munter weiter, hilft nur Ihr beherztes Eingreifen. Hierbei bieten sich Ihnen verschiedene Möglichkeiten:

❍ Wurzelsperre
❍ Beeteinfassung
❍ Ausstechen
❍ Rückschnitt

Anbringen einer Wurzelsperre

❶ Standort finden
❷ Pflanzloch ausheben
❸ Wurzelsperre platzieren
❹ Pflanze einsetzen
❺ Pflanze wie gewohnt kultivieren

Wurzelsperren sollten bereits bei der Pflanzung angebracht werden. Sie lassen sich zwar auch nachträglich einsetzen, dies ist aber mit mehr Aufwand verbunden. Legen Sie sich also bereits eine Wurzelsperre zu, wenn Sie sich die Pflanze besorgen.

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Heben Sie das Pflanzloch in ausreichender Größe aus. In der Regel sollte das Pflanzloch das Doppelte des Wurzelballens umfassen. Wenn Sie die Wurzelsperre einsetzen, sollten Sie den Boden soweit ausheben, wie sie der Pflanze gestatten möchten, sich auszubreiten. Bevor der Kriechende Günsel gepflanzt wird, legen Sie die Wurzelsperre ringförmig in das Pflanzloch und verschließen Sie mit speziellen Klemmen, die meist im Lieferumfang enthalten sind. Nun kann die Pflanze wie gewohnt eingepflanzt werden. Durch das straffe und licht- und luftundurchlässige Material werden die Ausläufer keinen Weg finden und auch den angrenzenden Rasen nicht erreichen können.

» Achtung: Lassen Sie die Wurzelsperre unbedingt einige Zentimeter aus dem Boden ragen, denn die Ausläufer verlaufen oberirdisch.

Beeteinfassung anbringen

❶ Standort auswählen
❷ Pflanzloch ausheben
❸ Pflanze einsetzen
❹ Pflanzloch schließen
❺ Beeteinfassung anbringen

Eine wirkungsvolle Methode ist auch das Anbringen einer Beeteinfassung. Besonders für Beete, die direkt an eine Rasenfläche grenzen, ist diese Maßnahme zu empfehlen. Dazu bringen Sie die Pflanze zunächst wie gewohnt in den Boden. Die Beeteinfassung wird anschließend angebracht. Es gibt hierbei unterschiedliche Möglichkeiten. Beeteinfassungen bestehen aus Stein, Plastik oder Metall. In jedem Fall sollte das Material stabil beschaffen sein und nicht nur in den Boden eingebracht werden, sondern auch ein gutes Stück herausschauen, um den oberirdischen Ausläufern den Weg zu versperren.

Kriechenden Günsel ausstechen

❶ Pflanze großflächig ausgraben
❷ alle Wurzeln entfernen
❸ auf die Entfernung der Hauptwurzel achten

Sind die Pflanzen bereits in den Rasen vorgedrungen, hilft nur noch die radikale Entfernung. Dabei sollten Sie jedoch sorgfältig vorgehen und alle Wurzeln entfernen. Wichtig ist dabei besonders, die Hauptwurzel zu entfernen, ansonsten ist die Wirkung der Aktion nur von kurzer Dauer. Denn dann dauert es nicht lange und die Pflanze breitet sich wieder ganz schnell aus.

Kriechenden Günsel zurückschneiden

Der Kriechende Günsel vermehrt sich nicht nur durch Ausläufer, die Pflanzen säen sich auch selbst aus. Damit sich die Früchte und Samen gar nicht erst ausbilden können, sollten Sie beherzt eingreifen und verblühte Pflanzenteile sofort entfernen. Die Samen werden nicht nur in der unmittelbaren Umgebung neue Pflanzen ausbilden, sondern auch von Vögeln oder Kleintieren weitergetragen.

Die einzelnen Methoden im Überblick table#t240 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t240 thead tr { } table#t240 thead tr th.t240 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t240 thead tr th#t240.start { } table#t240 thead tr th#t240.end { } table#t240 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t240 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t240 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t240 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t240 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t240 tfoot tr { } table#t240 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } MaßnahmeErläuterung Wurzelsperre
  • Die Wurzelsperre sollte bereits bei der Pflanzung eingesetzt werden.

  • Wurzelsperren zeigen beim Kriechenden Günsel keine Wirkung, wenn sie komplett in den Boden eingegraben werden.

  • Da sich die Ausläufer oberirdisch vermehren, sollten die Wurzelsperren einige Zentimeter aus dem Boden ragen.

Beeteinfassung
  • Beeteinfassungen sind sinnvoll, wenn der Standort der Pflanze direkt in den Rasen grenzt.

  • Beeteinfassungen gibt es in verschiedenen Materialien.

  • Wichtig ist, dass die Beeteinfassung stabil und undurchlässig erscheint und ebenfalls aus dem Boden ragt.

Ausstechen
  • Haben sich die Ausläufer bereits auf dem Rasen verteilt, müssen die Pflanzen manuell entfernt werden.

  • Es genügt nicht, den Kriechenden Günsel oberflächlich auszugraben.

  • Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, müssen alle Wurzeln komplett entfernt werden.

  • Wurde dabei die Hauptwurzel vergessen, treibt die Pflanze aus den Wurzelresten schnell wieder aus.

Zurückschneiden
  • Das Zurückschneiden macht Sinn, weil sich die Pflanzen selbst aussäen und dadurch weiter vermehren.

  • Schneiden Sie Verblühtes regelmäßig zurück, wächst die Pflanze umso kräftiger und buschiger.

Das hilft dauerhaft

Das regelmäßige Zurückschneiden kann den Günsel zwar kurzzeitig zum Verschwinden bringen, aber nicht dauerhaft entfernen. Soll die Pflanze komplett entfernt werden, muss der Boden um den Günsel großflächig aufgegraben werden. Die Pflanze wird anschließend mit den Wurzeln herausgezogen. Nun verwenden Sie eine Grabgabel und entfernen die Hauptwurzel.

» Tipp: Pflanzabfälle müssen nicht entsorgt werden. Kriechender Günsel ist eine Heilpflanze, bei der die Pflanzenteile essbar sind.

Ananassalbei überwintern – So gelingt die Überwinterung im Haus und im Freiland

Di, 08/14/2018 - 13:15

Ananassalbei ist sehr robust, benötigt aber im Winter im Haus sowie im Freiland ein wenig Unterstützung, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

© groisboeck – Fotolia.com

Im Sommer macht der Ananassalbei im Kräutergarten von sich reden. Die Pflanze wächst üppig, zeigt hübsche, auffällige Blüten und duftet herrlich nach Ananas. Es spricht also nichts gegen eine Kultivierung im Freiland, solange die Temperaturen es erlauben, denn winterhart sind die aus Mittelamerika stammenden Pflanzen nicht. Daher darf der Ananassalbei nicht vergessen werden, wenn die Temperaturen fallen. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie den Gewürzpflanzen über den Winter helfen.

Ananassalbei auf die Überwinterung vorbereiten

Im Freiland finden die Pflanzen ideale Bedingungen vor, weshalb sie sich in ihrem Wachstum nicht einschränken müssen. Die Pflanzen sind recht robust und an unser Klima gut angepasst. Kühle und eher nasse Sommer machen den Pflanzen auch nichts aus. Problematisch wird es erst, wenn das Thermometer im Herbst zu fallen beginnt und sich dem Gefrierpunkt nähert. Dann müssen Sie den Ananassalbei fit für das Winterquartier machen. Das machen Sie am besten wie folgt:

  1. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Boden.
  2. Setzen Sie den Ananassalbei dann in ein geeignetes Pflanzgefäß.
  3. Gießen Sie die Pflanze an.
  4. Stellen Sie das Pflanzgefäß in das Winterquartier.
Ananassalbei als Kübelpflanze überwintern

Ananassalbei wird bevorzugt im Kübel kultiviert, denn die Pflanze kann so den Sommer auf Balkon, Terrasse oder aber auch im Beet verbringen. Dabei bleiben Sie flexibel und können jederzeit für optimale Standortbedingungen sorgen. Zum Beispiel etwa indem Sie die Pflanze vor zu starker Sonneneinstrahlung oder vor starkem Wind und Regen schützen. Vor dem Winter entfällt zudem das Aus- und Umpflanzen. Das Pflanzgefäß müssen Sie in kalten Nächten einfach ins Haus holen.

Wie sieht das ideale Winterquartier aus?

Da der Ananassalbei seine Blätter nicht abwirft, sollte er ein helles Winterquartier geboten bekommen. Die Umgebungstemperatur lässt eine recht große Spanne zu. Die Pflanzen können bei Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad überwintert werden. Ein Standort im Treppenhaus oder im Wintergarten ist ebenso geeignet, wie ein Winterquartier im Schlafzimmer oder in einem anderen, wenig beheizten Raum.

Wie sind die Pflanzen im Winterquartier zu pflegen?

Ananassalbei bedarf im Winterquartier nur wenig Pflege. Gegossen wird weit sparsamer als im Sommer. Es darf dabei aber nicht zur Austrocknung des Wurzelballens kommen. Dünger erhalten die Pflanzen während des Winterhalbjahres nicht. Die Pflanzen können Sie weitgehend sich selbst überlassen. Sie sollten sie während des Winterhalbjahres aber nicht umstellen.

Ananassalbei im Freien überwintern – Geht das?

Die Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Die milden Winter der letzten Jahre geben aber Anlass zur Hoffnung. Natürlich spielt es auch eine Rolle, ob die Pflanzen in einem Beet im Rheintal, auf der Insel Sylt oder im Allgäu angepflanzt werden. Generell ist die Überwinterung im Freien mit einem Risiko verbunden, weshalb Sie auch damit rechnen müssen, die Pflanzen zu verlieren.

Wie lassen sich die Pflanzen im Freien schützen?

Pflanzen, die im Freien überwintert werden sollen, müssen Sie zunächst komplett zurückschneiden. Das betrifft die Pflanze im Freiland ebenso, wie den Ananassalbei im Kübel. Den Wurzelballen müssen Sie nun gut vor Frost schützen. Das gelingt am besten, wenn Sie ihn dick mit Laub, Reisig oder Stroh verpacken. Diese Abdeckung sollte den gesamten Winter auf der Pflanze verbleiben. Da auch Spätfröste den Ananassalbei gefährden können, sollten Sie den Winterschutz erst Mitte Mai, nach den Eisheiligen, entfernen.

Für die Kübelpflanze brechen im Winter kritische Zeiten an. Eine Überwinterung im Freien sollten Sie deshalb möglichst vermeiden. Geht es dennoch nicht anders, müssen Sie zunächst nach einem geschützten Standort, möglichst in der Nähe einer Mauer oder Hauswand, suchen. Der Pflanzkübel sollte nicht unmittelbar auf dem Erdboden stehen. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Pflanzkübel komplett durchfriert. Dann wäre auch die Wurzel betroffen und die Pflanze nicht mehr zu retten. Folgende Maßnahmen bieten bestmöglichen Schutz:

  • Pflanzkübel auf einen Holzblock oder einen dicken Styroporabschnitt stellen.
  • Pflanze komplett zurückschneiden.
  • Wurzelballen mit Laub und Stroh abdecken.
  • Reisig darüber decken.
  • Gesamten Pflanzkübel dicht mit Gartenvlies einpacken.
Was passiert mit den Pflanzen nach dem Winter?

Das Winterquartier sollten die Pflanzen erst verlassen, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Mitte Mai ist es dann an der Zeit, die Abdeckung zu entfernen und die Pflanzen zu kontrollieren. Mit etwas Glück hat der Ananassalbei bereits ausgetrieben. Dies spricht für eine erfolgreiche Überwinterung. Die Pflanzen sollten Sie nun langsam an den neuen Standort gewöhnen und nicht sofort in der vollen Sonne platzieren. Da die Pflanzen aber allgemein recht robust erscheinen, werden sie sich in der Regel problemlos an die neuen Gegebenheiten gewöhnen und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kräftig austreiben. Nun müssen Sie wieder häufiger gießen. Ab jetzt können Sie auch wieder die ersten Düngergaben verabreichen. Lesetipp: Ananassalbei pflegen – So gießen, düngen und schneiden Sie ihn richtig.

Australischen Teebaum pflanzen – Tipps zu Standort & Samenaufzucht

Mo, 08/13/2018 - 09:14

Der Australische Teebaum ist ein Exot und hierzulande nur unter bestimmten Voraussetzungen zu halten. Mit welchen Bedürfnissen Sie ihm gerecht werden, erfahren Sie hier.

© Melastmohican – Fotolia.com

Es ist kein Wunder, dass immer mehr Menschen sich gerne einen australischen Teebaum (Melaleuca Alternifolia) zulegen möchten. Schließlich ist dessen Teebaumöl seit Jahren bekannt für seine heilende und antibakterielle Wirkung, die vielen Krankheiten entgegenwirkt und sich auch im kosmetischen Bereich als hochwirksam erwiesen hat. Doch wie pflanzt man einen solchen Baum überhaupt? Ob der Baum ausdauernd ist und hohe Ansprüche hat, wissen nur die wenigsten. Gibt es Besonderheiten zu beachten? Und wie fühlt sich der australische Teebaum am wohlsten? All diese Fragen sammeln sich meist, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich einen australischen Teebaum anzuschaffen.

Wichtiges zum Australischen Teebaum

Bevor Sie sich an das Pflanzen des australischen Teebaumes machen, sollten Sie über dessen Bedürfnisse und Merkmale Bescheid wissen – schließlich soll die Anschaffung und das Heranziehen des Baumes ein Erfolg werden. An dieser Stelle wäre schon einmal erwähnenswert, dass der Baum mit der botanischen Bezeichnung Melaleuca Alternifolia hierzulande kaum als Baum erhältlich ist, sondern nur als Samen zum Heranzüchten.

Er gehört zu den Myrtengewächsen und zeichnet sich durch einen immergrünen Strauch aus, der zur Mitte des Jahres weiße Blüten ausbildet. Die schmalen Blätter des Teebaumes können bis zu drei Zentimeter lang werden. Wichtig zu wissen ist, dass der Baum keine Minustemperaturen verträgt, also nicht winterfest ist. Trotz der Wuchshöhe von bis zu sieben Metern kann die Pflanze im Blumenkübel gehalten werden und heranwachsen. Der australische Teebaum kann also auch dann angeschafft werden, wenn man selbst nur einen kleinen Balkon oder eine Terrasse für diesen zur Verfügung stellen kann und möchte.

Optimaler Standort für den australischen Teebaum

Wenn man die Herkunft des Baumes betrachtet, ist die Wahl des richtigen Standortes hierzulande gar nicht so einfach zu bekommen. Da der australische Teebaum natürlich nur in Australien und Tasmanien vorkommt, benötigt er hierzulande einen warmen und lichtdurchfluteten Platz – im Sommer ist er also ideal auf dem Balkon und einer Terrasse aufgehoben. Allerdings sollte der Baum etwas windgeschützt untergebracht werden. Sein Bedarf an Sonnenlicht ist hoch, darauf ist besonders zu achten.

Anzucht der Teebaum-Samen

Sind die Samen für einen australischen Teebaum angeschafft und hat man den künftigen Standort bereits ausgewählt, kann es an das Aufziehen der Pflanze gehen. Hierfür eignet sich Anzucht- und Kakteenerde sehr gut als Substrat. Nun gilt es, das Substrat anzufeuchten und die sehr kleinen Samen darauf streuend zu verteilen. Ein leichtes Andrücken der Samen kann mit einem trockenen Holz erfolgen. Die Finger sollten Sie hierfür nicht verwenden, um Bakterien und Keime zu vermeiden, auf die gerade die Keimlinge der Pflanze etwas empfindlich reagieren können. Bedeckt werden müssen die Samen nicht, allerdings kann eine dünne Schicht Sand über die Samen verteilt werden.

Am besten keimen die Samen des australischen Teebaumes bei 18 bis etwa 20 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit, weshalb sie in einem Gewächshaus bestens aufgehoben sind. Besonders beachten sollten Sie, dass das herkömmliche Gießen bei feinen Samen, wie diesen, nicht zu empfehlen ist, da sie sonst weggespült werden könnten. Eine bessere Lösung wäre, das Aufzuchtbehältnis mit Löchern in eine Schale zu setzen, die einen Zentimeter hoch mit Wasser gefüllt ist. Die Setzlinge dürfen nicht in direkter Sonne aufgestellt werden, benötigen aber trotzdem viel Tageslicht. Sind die Keimlinge etwa einen halben Zentimeter hoch, sollte das Wasser aus dem Untersetzer entfernt werden, um herkömmlich zu gießen.

Wie lange muss man auf erste Keimlinge warten?

Es dauert ca. vier bis fünf Wochen, bis sich die ersten Keimlinge sehen lassen. Es dauert auch sehr lange, bis die kleinen Keime an Größe gewinnen. Es lohnt sich also, mit Geduld an die Sache heranzugehen und nicht aufzugeben, auch wenn sich lange Zeit nichts tut.

Gerade weil die Keimlinge so langsam heranwachsen und erst später an Stärke und Resistenz gewinnen, ist ihr Infektionsrisiko sehr hoch. Aus diesem Grund sollte bei dieser Pflanze zur Aufzucht immer nur frisches und nicht wiederverwendetes Substrat eingesetzt und auch mit mineralischen Substraten wie Seramis gearbeitet werden. Wenn Sie bei beim Pflanzen der Samen darauf achten, das die benutzten Schalen sauber und gereinigt sind und Sie die Keimlinge regelmäßig lüften, sollte diesen aber nichts passieren.

Umtopfen der Pflanze

Haben die Keime eine Größe von mindestens 10 Zentimetern erreicht, kann es an das Umtopfen gehen. Vorher sollte aber kurz geprüft werden, ob das junge Pflänzchen schon stabil genug wirkt. Nun benötigt der australische Teebaum saures Substrat, also bestenfalls Rhododendron-Erde (z.B. hier erhältlich). Auch beachtete werden sollte, dass der Teebaum sich in sauren Böden wohler fühlt und daher nicht mit zu kalkhaltigem Wasser gegossen werden darf. Ist das eigene Wasser zu kalkhaltig, empfiehlt es sich, häufiger umzutopfen. Es sollte beim ersten Umtopfen wie folgt vorgegangen werden:

❶ Erde zu allen Seiten hin lockern
❷ Die junge Pflanze vorsichtig mitsamt Wurzel aus der Erde heben
❸ Wurzeln optisch auf Schäden oder Schimmel überprüfen
❹ Kaputte Wurzeln mit einem Taschenmesser abschneiden
❺ eine Schicht Kies in den neuen Topf einfüllen
❻ Jungpflanze vorsichtig mit dem Wurzelwerk einsetzen
❼ etwas Substrat zur Festigung nutzen
❽ mit Substrat auffüllen
❾ Substrat andrücken
❿ Bewässern

Wachsen die Keimlinge zu schnell und zu dünn, deutet dies nicht auf ein gesundes Wachstum und die Notwendigkeit des ersten Umtopfens hin, sondern auf einen Lichtmangel. Das Problem hierbei ist, dass die Pflanzen instabil wachsen und nicht genug Stärke im Stamm gewinnen, sodass sie irgendwann absterben oder abbrechen würden. Aus diesem Grund sollten Sie auf Abdeckungen besser verzichten und darauf achten, dass die Pflanze an einem lichtdurchfluteten Ort wachsen kann.

Weitere wichtige Details zum australischen Teebaum
  • Ein kalter Tee aus Zinnkraut eignet sich gut zum Gießen der Pflanze, weil er stärkende Kieselsäure liefert
  • Keimlinge reagieren empfindlich, weshalb das Düngen in den ersten Wochen vermieden werden muss
  • buschiges Wachstum
  • tiefgründige Wurzel ermöglicht immer wieder neues Nachwachsen
  • verträgt keine Staunässe
  • der Boden darf nicht austrocknen
  • benötigter pH-Wert: 5-6
  • viel Lichtbedarf
  • der Boden sollte kalkarm sein
  • wird im Kübel gehalten, auf der Terrasse oder dem Balkon
  • wurde von dem Entdecker James Cook dazu genutzt, Tee aus dessen Blättern aufzukochen
  • Teebaumplantagen gelten als besonders streng bewacht
  • nur Samen der Pflanze im Handel erhältlich, kaum ausgewachsene Teebäume

Strandflieder – 10 schöne Sorten vorgestellt

So, 08/12/2018 - 09:26

Der Strandflieder liebt einen vollsonnigen Standort mit einem trockenen Boden. Es gibt unzählige Arten, die mit ihren unterschiedlichen Blüten für einen besonderen Blickfang im Garten. Die 10 schönsten Sorten stellen wir Ihnen hier einmal vor.

© Willy – Fotolia.com

Erstmals fand die Gattung Limonium in der von Philip Miller erstellten “Gardeners Dictionary” aus dem Jahre 1754 Erwähnung. Die Bezeichnung folgt einer Ableitung der griechischen Entsprechung für Wiese, “leimen”. Dies lässt sich damit begründen, dass der Strandflieder häufig auf Salzwiesen wächst.

Strandflieder ist mit mehr als 100 Arten auf allen Kontinenten verbreitet. Zwischen dem Mittelmeerraum und Zentralasien wachsen Arten, die Wuchshöhen zwischen fünf Zentimeter und einem Meter erreichen können. Neben dem Gewöhnlichen Strandflieder, der in Deutschland am häufigsten anzutreffen ist, existieren zahlreiche weitere attraktive Varianten in unterschiedlichen Blühfarben. Einige der schönsten Arten wollen wir Ihnen nun kurz vorstellen.

10 attraktive Strandflieder-Sorten im Überblick 1. Goldgelber Strandflieder

Der Goldgelbe Strandflieder ist eine mehrjährige Pflanze, die zwischen zehn und vierzig Zentimeter in die Höhe wächst. Die Blätter werden bis zu 1,5 Zentimeter lang. An den Ähren befinden sich bis zu fünf Blüten. Die Pflanzen blühen im Juli. Die Blütenfarbe wird von der gelben bis orangen Krone bestimmt. Der Kelchsaum kann auch weiß erscheinen. Die ursprüngliche Heimat des Goldgelben Strandflieders liegt in Sibirien oder der mongolischen Steppe. Die Pflanzen wachsen bevorzugt auf Salzböden und werden vereinzelt als Zierpflanzen im Steingarten kultiviert.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: bis zu 40 Zentimeter
  • Blütezeit: Juli
  • Blütenfarbe: Gelb bis Orange
  • Heimat: Sibirien, Mongolei
2. Gänseblümchenblättriger Strandflieder

Der Gänseblümchenblättrige Strandflieder wächst als immergrüner Halbstrauch. Die Wuchshöhe kann bis zu 40 Zentimeter betragen. An den Ähren erscheinen maximal drei Blüten. Die Blütenfarbe erscheint Blauviolett. Der Gänseblümchenblättrige Strandflieder blüht zwischen August und Oktober. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Pflanze liegt in der Türkei, in Zentral-Asien und im Mittelmeerraum. Dort kommen die Pflanzen an den Küsten, wie auch im Binnenland vor. Als Zierpflanze besitzt der Gänseblümchenblättrige Strandflieder( z.B. hier erhältlich) Bedeutung bei der Gestaltung von Steingärten oder der Bestückung von Alpinhäusern.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: bis zu 40 Zentimeter
  • Blütezeit: August bis Oktober
  • Blütenfarbe: Blauviolett
  • Heimat: Mittelmeerraum, Türkei, Zentral-Asien
3. Nordafrikanischer Strandflieder

Der Nordafrikanische Strandflieder kommt als zweijährige oder als ausdauernde Pflanze vor. Die Pflanzen wachsen zwischen zehn und dreißig Zentimeter in die Höhe. Die schwach geflügelten Blütenstände besitzen bis zu einen Millimeter breite Flügel und eine behaarte Kelchröhre. Der Kelchsaum ist von sattgelber Färbung. Dieser Strandflieder blüht zwischen August und Oktober. Der Nordafrikanische Strandflieder wächst auf trockenen, kargen Böden im Nordwesten Afrikas, in Libyen und in Nordspanien. Es handelt sich um eine sehr alte Kulturpflanze, der bereits Mitte des 19. Jahrhunderts kultiviert wurde. Der Nordafrikanische Strandflieder macht sich gut in der sommerlichen Blumenrabatte und kann als Schnittblume, wie als Trockenblume Verwendung finden.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: zehn bis dreißig Zentimeter
  • Blütezeit: August bis Oktober
  • Blütenfarbe: Gelb
  • Heimat: Nordafrika, Libyen, Nordspanien
4. Bläulicher Strandflieder

Der Bläuliche Strandflieder wächst dicht verzweigt. Die aus der Rosette wachsenden Blätter bleiben während der Blüte aus. Nach Ausbildung des Blütenstandes werden Wuchshöhen zwischen 30 und 60 Zentimeter erreicht. Die zierlichen Äste sind an ihrer Basis geschuppt. Die Ähren sind einblütig. Der Bläuliche Strandflieder blüht zwischen Mai und Juni. Die Pflanze wächst an trockenen und salzhaltigen Standorten in Spanien.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: 30 bis 60 Zentimeter
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blütenfarbe: bläulich
  • Heimat: Spanien
5. Steppenschleier Strandflieder

Die ausdauernden, krautigen Pflanzen wachsen bis zu 60 Zentimeter in die Höhe. Die Blätter werden dabei bis zu elf Zentimeter lang und sechs Zentimeter breit. Die Ähren sind bis zu einem Zentimeter lang. Meist erscheint dort nur eine Blüte. In seltenen Fällen sind die Ährchen auch zweiblütig. Die rötlich bis bläulich gefärbte Krone kann bis zu knapp sechs Millimeter lang erscheinen. Der Steppenschleier Strandflieder blüht zwischen Juli und August. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wurde diese hübsche Sorte gezielt kultiviert. Der Steppenschleier Strandflieder besitzt ein weitläufiges Verbreitungsgebiet, welches sich von Südost-Europa bis nach Sibirien, die Mongolei und das Himalaja-Gebiet erstreckt. In Naturgärten und Staudenbeeten ist die attraktive Pflanze ein Hingucker.

» Tipp: Der Steppenschleier Strandflieder macht sich auch gut als Schnittblume.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: 20 bis 60 Zentimeter
  • Blütezeit: Juli bis August
  • Blütenfarbe: rötlich bis bläulich
  • Heimat: Europa, Sibirien, Mongolei, Himalaja
6. Breitblättriger Strandflieder

Der Breitblättrige Strandflieder wächst ausdauernd und kann dabei zwischen einem halben bis zu einem Meter in die Höhe wachsen. An den Ährchen können bis zu zwei Blüten erscheinen. Die Blütezeit erstreckt sich auf die Monate Mai bis Juli. Am besten gedeiht die in einem hellen Violett blühende Pflanze an einem halbschattigen Standort. Es wird ein durchlässiger Boden benötigt, Dabei werden auch stark sandige Untergründe vertragen. Die Erde sollte mäßig feucht gehalten werden. Ältere Pflanzen vertragen auch längere Trockenperioden. Seit Ende des 18. Jahrhunderts befindet sich diese Sorte bereits in Kultur. Das Verbreitungsgebiet des Breitblättrigen Strandflieders (z.B. hier erhältlich) liegt in Ost- und Südost-Europa sowie in der Kaukasus-Region. Die Pflanzen eignen sich für den Naturgarten oder das Staudenbeet und finden als Schnitt- und Trockenblume Verwendung:

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: 50 Zentimeter bis einen Meter
  • Blütezeit: Mai bis Juli
  • Blütenfarbe: Violett
  • Heimat: Europa, Kaukasus
7. Schmalblättriger Strandflieder

Der Schmalblättrige Strandflieder wächst andauernd und kann dabei zwischen 30 und 70 Zentimeter an Wuchshöhe erreichen. Die bis zu 30 Zentimeter langen Blätter sind lanzettlich geformt und meist nach vorn zugespitzt. Der Schmalblättrige Strandflieder besitzt auffallend große Blütenstände. Die Blütenfarbe variiert zwischen Weiß und Hellviolett. Zwischen Juli und Oktober kann die Blüte des Schmalblättrigen Strandflieders bewundert werden. In der freien Natur ist die Pflanze auf Salzmarschen im Mittelmeerraum anzutreffen.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: 30 bis 70 Zentimeter
  • Blütezeit: Juli bis Oktober
  • Blütenfarbe: Weiß bis Hellviolett
  • Heimat: Mittelmeerrraum
8. Kammförmiger Strandflieder

Der Kammförmige Strandflieder ist eine eher niedrig wachsende Art, welche Wuchshöhen zwischen fünf und 30 Zentimeter erreichen kann. Diese Sorte verfügt über eher niederliegende Stängel. An den verzweigten Stämmen sind zahlreiche Rosetten zu finden. Die grauen, spatelförmigen Blätter können bis zu fünf Zentimeter lang werden. Der fünfkantige Kelch ist von weißlicher Färbung. Die Blüten erscheinen Weiß oder Hellviolett. Beim Kammförmigen Strandflieder handelt es sich um einen Frühblüher, dessen Blütezeit von Januar bis April reicht. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Sorte liegt auf den Kanarischen Inseln Teneriffa, La Palma, Gran Canaria oder La Gomera.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: bis zu 30 Zentimeter
  • Blütezeit: Januar bis April
  • Blütenfarbe: Weiß bis Hellviolett
  • Heimat: Kanaren
9. Flaumhaariger Strandflieder

Der Flaumhaarige Strandflieder ist ideal für den Steingarten und erreicht lediglich Wuchshöhen von bis zu 25 Zentimetern. Die Pflanzen besitzen eiförmige, kurz gestielte Blätter mit gewellten Blatträndern. Der Kelch ist von rötlich-violetter Färbung. Die Blütenfarbe ist Weiß. Zwischen Februar und April steht der Flaumhaarige Strandflieder in Blüte. Natürliche Vorkommen des Flaumhaarigen Strandflieder finden sich auf Fuerteventura und Lanzarote.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: 15 bis 25 Zentimeter
  • Blütezeit: Feburar bis April
  • Blütenfarbe: Weiß
  • Heimat: Kanaren
10. Geflügelter Strandflieder

Der Geflügelte Strandflieder wächst ausdauernd und kann bis zu 40 Zentimeter in die Höhe wachsen. Die rauhaarigen Stängel stehen aufrecht. Die rauhaarigen Laubblätter können bis zu 15 Zentimeter lang wachsen. Der Geflügelte Strandflieder (z.B. hier erhältlich) blüht zwischen den Monaten Mai und September.

» Tipp: Die Pflanzen besitzen eine ausgesprochen lange Blütezeit.

An den dichten Ährchen bilden sich bis zu drei Blüten. Der Kelch besitzt einen violetten Saum. Die Blüte kann in Gelb, Weiß oder Rosa ausfallen. Die Pflanzen kommen im Mittelmeerraum auf sandigen und felsigen Untergründen vor. Die Nutzung als Schnitt- und Trockenblume ist möglich.

Steckbrief:

  • Wuchshöhe: bis zu 40 Zentimeter
  • Blütezeit: Mai bis September
  • Blütenfarbe: Gelb, Weiß oder Rosa
  • Heimat: Mittelmeerraum

Frischen Rotkohl einfrieren – so wird’s gemacht!

Sa, 08/11/2018 - 07:09

Frischer Rotkohl ist definitiv gesünder als die Variante aus dem Glas. Wir erklären, wie Sie Rotkohl einfrieren können und so das ganze Jahr davon zehren.

© Osterland – Fotolia.comWer Gemüse haltbar machen und gleichzeitig dafür sorgen will, dass möglichst viele der wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben, entscheidet sich gerne für das Einfrieren. Warum also nicht auch Rotkohl einfrieren, wenn dieser im Garten üppig vorhanden oder auf dem Wochenmarkt aktuell günstig zu haben ist? In der Tat eignet sich Rotkohl ohne Probleme zum Einfrieren, sofern ein paar wichtige Grundregeln beherzigt werden. Damit das Wintergemüse auch im Sommer noch genossen werden kann, muss es vor dem Einfrieren entsprechend vorbereitet werden. Also heißt es Rotkohl putzen, zerkleinern, blanchieren, abschrecken und so weiter. Wir halten nachfolgend eine detaillierte Anleitung bereit, die leicht verständlich aufzeigt, welche Schritte zum Einfrieren von Rotkohl erforderlich sind.
Warum bietet sich das Einfrieren von Rotkohl an?

Rotkohl gilt nicht nur als besonders nährstoffreiches, sondern auch als sehr schmackhaftes Gemüse. Je frischer der Rotkohl, desto nährstoffreicher ist er meist. Hinzu kommt außerdem, dass fertiger Rotkohl aus dem Glas oder aus der Tüte meist mit Zucker und anderen Zusatzstoffen versehen wurde. Wer diese meiden und sich noch gesünder ernähren möchte, macht frischen Rotkohl daher im Winter haltbar, um diesen länger genießen zu können. Im Tiefkühlregal der meisten Supermärkte wird gefrorener Rotkohl in seiner rohen Form ohne Zusätze zudem oftmals nicht zu finden sein. Auch das spricht für das Einfrieren in Eigenregie.

Während der gesunde Kohl im Kühlschrank unbedingt ins Gemüsefach gehört, kann er dort nur maximal zehn Tage gelagert werden. Abhängig davon, wie frisch der Kohl in den Kühlschrank gegeben wurde und wie genau das Kühlgerät eingestellt wurde, sollte Rotkohl unter Umständen sogar nur fünf Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Einfrieren ist also insofern von handfestem Vorteil, dass eine Aufbewahrung in der Gefriertruhe oder im Tiefkühlschrank über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten möglich ist.

Rotkohl einfrieren – das korrekte Vorgehen

Um frischen Rotkohl einfrieren zu können, muss der Kohl zunächst geputzt werden. Dabei hat sich das nachfolgende Vorgehen bewährt:

  1. Die äußeren Blätter vom Rotkohl abtrennen und entsorgen
  2. Den Kohl bereits jetzt kurz abspülen, falls dies sinnvoll erscheint
  3. Den Kohlkopf vierteln – dazu bitte ein möglichst großes und scharfes Messer verwenden
  4. Den Strunk entfernen
  5. Den Rotkohl in möglichst schmale Streifen zerteilen (das gelingt quer am besten)
  6. Ein Sieb zur Hand nehmen, um die Kohlstreifen unter fließendem Wasser noch einmal gründlich zu reinigen und von möglichem Dreck zu befreien

Bei Rotkohl handelt es sich um eine der stark färbenden Kohlsorten. Daher ist es besonders wichtig, Handschuhe und auch eine Schürze zu tragen, wenn frischer Rotkohl in der eigenen Küche verarbeitet wird. Sonst sind unschöne Flecken auf der Kleidung möglicherweise die logische Folge. Nachdem der Rotkohl entsprechend vorbereitet wurde, sollte dieser kurz angedünstet werden. Dies erhält die wertvollen Vitalstoffe, während der Kohl für das Einfrieren optimal vorbereitet wird.

Expertentipp:

Wer sich mit dem Zerkleinern von Rotkohl etwas schwer tut, Angst um seine Finger hat oder den Kohl möglichst gleichmäßig zerkleinern möchte, der sollte lieber nicht auf ein Messer zurückgreifen. Vielmehr hat sich ein Gemüsehobel bewährt. Mit diesem praktischen Tool lassen sich selbst große Mengen von Rotkohl im Nu zerkleinern. Wer große Mengen an Rotkohl selbst anbaut und diese im Winter Jahr für Jahr durch das gezielte Einfrieren haltbar machen möchte, sollte diese Investition also in Erwägung ziehen. Gemüsehobel sind im Fachhandel schließlich schon für kleines Geld erhältlich.

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Wer frischen Rotkohl einfrieren will, sollte dem Kohl zunächst blanchieren. Dazu bitte einen ausreichend großen Topf zur Hand nehmen. Darin leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Nun gilt es abzuwarten, bis das Wasser komplett kocht. Dann erst den Kopf zu dem sprudelnden Salzwasser hinzufügen. Der Kohl sollte im nächsten Schritt zwischen einer und drei Minuten auf dem Herd gegart werden.

Im Anschluss an den Kochvorgang ist es ausgesprochen wichtig, dass der Kohl abgeschreckt wird. Nur dann bleibt das Gemüse knackig und schmeckt somit auch nach dem Auftauen deutlich besser. Daher das eigentliche Wintergemüse am Besten erneut in ein Sieb geben. Dann mit möglichst kaltem Leitungswasser abschrecken.

Falls das Leitungswasser nicht kalt genug sein wollte, bietet sich Eiswasser als Alternative an. Dazu eine Schüssel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln füllen. In dem Eisbad kann der Rotkohl nun ein bis zwei Minuten lang abkühlen. Diese Art des Abschreckens hat sich in der Praxis als besonders effektiv bewährt. Danach kann der Rotkohl im Prinzip eingefroren werden.

In welchem Behältnis kann ich Rotkohl einfrieren?

Beim Einfrieren von Rotkohl kommt es ebenso auf die Wahl des geeigneten Behälters an. Denn wenn sich der Behälter nicht für das dauerhafte Einfrieren von Lebensmitteln eignet, ist Gefrierbrand so gut wie garantiert. Dies wäre sehr schade, da das Einfrieren von frischem Rotkohl schließlich mit dem eben beschriebenen Aufwand verbunden ist. Ein frostfester Behälter ist somit ein Muss. Ob eine Frischhaltebox oder Gefrierbeutel zum Einsatz kommen sollen, ist allerdings eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die Vor- und Nachteile dieser verschiedenen Behälter werden nachfolgend ersichtlich:

  • Gefrierbeutel sind kostengünstiger
  • Frischhalteboxen sind umweltfreundlicher, da sie häufiger wiederverwendet werden können
  • Gefrierbeutel nehmen weniger Platz im Tiefkühlschrank weg und können leichter/ flexibler verstaut werden
  • Minderwertige Frischhalteboxen nehmen womöglich die rote Farbe des Kohls an und verfärben sich dauerhaft
  • Bei Gefrierbeuteln kann es zu Gefrierbrand kommen, wenn diese nicht korrekt verschlossen werden
  • Gefrierbeutel können unmittelbar auf dem Beutel mit dem Einfrierdatum beschriftet werden

Nachdem der Rotkohl nun in ein Behältnis nach Wahl umgefüllt wurde, sollte das Einfrierdatum auf dem Behälter vermerkt werden. Dies ist wichtig, um zu garantieren, dass der Rotkohl zum Zeitpunkt der Entnahme auch wirklich noch haltbar und verzehrfähig ist. Dies lässt sich durch einen Blick auf das Einfrierdatum später kinderleicht überprüfen. Damit der Rotkohl besonders schnell und gleichmäßig einfriert, am besten die Schockfrost-Funktion nutzen.

Alternative: Rotkohl erst kochen und dann einfrieren

Nicht nur frischer Rotkohl, der blanchiert wurde, ist im Gefrierschrank bis zu einem halben Jahr lang haltbar. Ebenso besteht die Möglichkeit, Rotkohl fertig zu kochen und mit den gewünschten Gewürzen anzureichern, bevor dieser im Tiefkühlschrank haltbar gemacht wird.

Großer Vorteil: Nach dem Auftauen muss der Rotkohl nur noch aufgewärmt und kann unmittelbar als Beilage verzehrt werden. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten dann eingeschränkt, wenngleich sich eine fertige Rotkohl-Beilage später schneller zubereiten lässt.

Wie der Kohl zuvor zubereitet wurde (zum Beispiel erst mariniert und dann geschmort), spielt für das Einfrieren übrigens keine Rolle. Allerdings gilt es darauf zu achten, den Kohl in praktischen Portionsgrößen, die zu den eigenen Ernährungsgewohnheiten passen, einzufrieren.

Meerrettichbaum pflanzen – Tipps zu Standort, Substrat & Pflanzung

Fr, 08/10/2018 - 10:15

Der Meerettichbaum ist eine schnellwachsende Pflanze, deren Früchte als Superfood gelten. Hierzulande sollte sie nur im Kübel kultiviert werden. Warum, das erfahren Sie hier.

© netsuthep – Fotolia.com

Der Meerrettichbaum ist ein uraltes Gewächs, dessen Wurzeln im Himalaya zu suchen sind. Die Moringa-Gewächse sind heute in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. In der freien Natur können Meerrettichbäume stolze Höhen von bis zu 20 Metern erreichen. In den Blättern des Gewächses stecken zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe. Bereits im alten Ägypten wurde aus den Samen des Moringa-Baums ein Hautpflegeöl gewonnen. In unseren Breiten ist die Kultivierung im Freiland nicht möglich. Die Wärme liebende Pflanze würde den Winter nicht überstehen. Einer Kultivierung im Kübel steht jedoch nichts im Wege. Dort erweist sich der Meerrettichbaum als pflegeleicht und wuchsfreudig. Der Grundstein für eine gesunde Entwicklung des Gewächses wird bei der Pflanzung gelegt.

Pflanzenbeschreibung

Der Meerrettichbaum gehört der Familie der Bennussgewächse an. Die auch als Wunderbaum bezeichnete Pflanze besitzt an Meerrettich erinnernde Wurzeln. Einst wurden die Kreuzblütengewächse als Meerrettichersatz verwendet. Der Meerrettichbaum erfreut den Hobbygärtner mit seiner Wuchsfreude. Bereits im ersten Standjahr wachsen die Pflanzen mehr als fünf Meter in die Höhe. Der Stamm ist vergleichsweise kurz und kann sich flaschenartig verdicken. Die Blätter treten vermehrt an den Zweigspitzen auf und können bis zu 25 Zentimeter lang werden. Die Rispenblüten verströmen einen veilchenartigen Duft. Die Kapselfrüchte werden bis zu 90 Zentimeter lang. Die Pflanze trägt auch den Beinamen drumstick tree.

Vorkommen

Bei der Betrachtung des natürlichen Verbreitungsgebietes des Meerrettichbaumes wird schnell deutlich – die Pflanze ist unserem rauen Klima nicht gewachsen und kann nur im Kübel kultiviert werden. Die ursprüngliche Heimat der Moringa liegt in den Gebirgsregionen des Himalaya, im Nordwesten Indiens. Im Süden Indiens werden die Pflanzen gezielt angebaut. Das Verbreitungsgebiet des Meerrettichbaumes umfasst heute tropische und subtropische Regionen in Afrika, Arabien, der Karibik oder Südostasiens. Ein gezielter Anbau hat auch in Honduras und im Niger begonnen. Der Meerrettichbaum soll dort als Nahrungsquelle dienen und der Mangelernährung entgegenwirken.

Den passenden Standort finden

Der Meerrettichbaum gedeiht in heißen Klimazonen in Höhenlagen von bis zu 1.500 Metern. Die Pflanzen lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit und gedeihen bevorzugt auf sandigem Untergrund. Moringa ist dabei jedoch recht anpassungsfähig und wächst auch auf eher schweren Lehmböden. Kurzzeitig werden leichte Fröste verkraftet. Dauerfrost halten die Wurzeln nicht stand. Der Meerrettichbaum liebt also die Wärme und die volle Sonne. Entsprechend sollte der Pflanzkübel platziert werden. Zwischen Mai und September kann die Pflanze auf Balkon oder Terrasse gestellt werden. Temperaturen über 20 Grad sind dabei willkommen.

» Tipp: Der Meerrettichbaum verträgt einen vollsonnigen Standort.

Jungpflanzen sind empfindlicher und sollten nur ins Freie, wenn die Temperaturen dauerhaft über 20 Grad liegen. In der ursprünglichen Umgebung betragen die Umgebungstemperaturen zwischen 25 und 45 Grad.

In Kürze:

  • warm
  • hell
  • volle Sonne
  • hohe Luftfeuchtigkeit
Das ideale Substrat auswählen

Bei der Wahl des passenden Substrates sind Sie recht flexibel. Ein sandiger und durchlässiger Boden erscheint ideal. Werden die Pflanzen in eher schwere Lehmböden gesetzt, nehmen sie dies auch nicht wirklich übel. Sie gedeihen dann nur einfach etwas langsamer.

» Tipp: Sie können Kakteenerde verwenden oder handelsübliche Kübelpflanzenerde mit Blähton oder Splitt vermischen.

Der Meerrettichbaum holt sich nicht gern nasse Füße. Daher sollte das Substrat gut wasserdurchlässig sein. Staut sich das Wasser im Pflanzgefäß, werden die Wurzeln angegriffen und die Pflanze nachhaltig geschädigt.

In Kürze:

  • sandig
  • lehmig
  • gut durchlässig
Meerrettichbaum pflanzen – Schritt für Schritt

❶ Pflanzgefäß auswählen
❷ Substrat bereitstellen
❸ Pflanze wässern
❹ Drainage legen
❺ etwas Substrat einfüllen
❻ Pflanze einsetzen
❼ mit Substrat auffüllen
❽ Boden gut andrücken
❾ Pflanze wässern
❿ geeigneten Standort wählen

Bei der Auswahl des Pflanzgefäßes ist darauf zu achten, dass sich im Boden ausreichend Abflusslöcher befinden. Nur so kann das Gießwasser gut abfließen und staut sich nicht im Pflanzgefäß. Gegen Staunässe können Sie auch gezielt durch das Anlegen einer Drainage vorgehen. Hierfür werden Kies oder Tongranulat auf dem Gefäßboden ausgelegt.

» Tipp: Als Drainage können Sie auch zerkleinerte Korken von Weinflaschen verwenden.

Vor dem Einpflanzen tauchen Sie den Meerrettichbaum in ein Gefäß mit Wasser, dass sich die Wurzeln mit Feuchtigkeit versorgen können. Steigen keine Bläschen mehr auf, kann die Pflanze aus dem Wasser genommen und eingepflanzt werden. Nach der Pflanzung ist es wichtig, den Boden gut anzudrücken und die Pflanze anzugießen. Je nach Witterung wird nun der passende Standort für das Pflanzgefäß gefunden. Den Hochsommer darf der Meerrettichbaum im Freien verbringen.

Die Pflanzung des Meerrettichbaumes auf einen Blick table#t239 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t239 thead tr { } table#t239 thead tr th.t239 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t239 thead tr th#t239.start { } table#t239 thead tr th#t239.end { } table#t239 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t239 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t239 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t239 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t239 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t239 tfoot tr { } table#t239 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } MaßnahmenErläuterung Standort findenMeerrettichbäume müssen hell und warm stehen.

Bei Temperaturen über 20 Grad kann das Pflanzgefäß auf Balkon oder Terrasse.

Für die kältere Jahreszeit muss ein warmer und heller Standplatz im Haus gefunden werden. Substrat auswählenEin lockerer Sandboden lässt die Pflanze besonders gut gedeihen.

In schwereren Böden wächst Moringa langsamer.

Kakteenerde ist dabei gut geeignet.

Gartenerde sollte mit Kies oder Blähton versetzt und damit durchlässiger gemacht werden. Pflanzung vornehmenDas Pflanzgefäß sollte in seiner Größe der wuchsfreudigen Pflanze entsprechen.

Achten Sie besonders auf die Abzugslöcher für das Gießwasser im Gefäßboden.

Eine Drainage aus Kies oder Tongranulat schützt vor Staunässe.

Nach der Pflanzung ist der Meerrettichbaum gut anzugießen. Den Meerrettichbaum umpflanzen

Umgetopft werden muss erst, wenn die Wurzeln durch das Pflanzgefäß ragen. Dies ist immer ein Zeichen, dafür, dass die Pflanze das komplette Pflanzgefäß durchwurzelt hat und damit mehr Platz benötigt. Der neue Pflanztopf sollte seinen Vorgänger jedoch lediglich um einige Zentimeter an Durchmesser überragen, denn die Pflanze soll sich auf das Wachstum konzentrieren und nicht zu viel Energie damit verschwenden, das Pflanzgefäß zu durchwurzeln. Wer seinen Pflanztopf zu groß wählt, um vielleicht nicht ständig umtopfen zu müssen, wird allerdings genau dies erreichen.

Moringa verträgt das Umpflanzen recht gut. Achten Sie jedoch darauf, die Wurzeln beim Umtopfen nicht zu verletzen. Die Erde sollte vom Wurzelballen gut abgeschüttelt werden. Im Pflanzgefäß verbraucht sich das Substrat recht schnell. Der Meerrettichbaum sollte beim Umpflanzen komplett mit neuem Substrat versorgt werden.

Auch beim neuen Pflanzgefäß ist eine Drainage aus Ton oder Kies sinnvoll. Beim Umpflanzen ist es auch an der Zeit, die Pflanze näher in Augenschein zu nehmen. Hat sich der Meerrettichbaum gut entwickelt und zeigen die Wurzeln keine Schäden, kann die Pflanze in das neue Substrat gesetzt werden. Beschädigte Äste oder Wurzelabschnitte sollten entfernt werden.

» Tipp: Mischen Sie Kompost unter das Substrat, erhält der Meerrettichbaum eine stabile Grundversorgung mit organischem Langzeitdünger.

Apfeldorn pflegen – viel gibt’s nicht zu tun!

Do, 08/09/2018 - 07:17

Der Apfeldorn ist ein Zierstrauch oder auch Baum, der nicht nur zur Blütezeit ein Hingucker ist. Was bei der Pflege zu beachten ist, verraten wir hier.

© Yakov – Fotolia.com Pflegeleicht, pflegeleichter, Apfeldorn. So einfach das Pflanzen und Vermehren eines Apfeldorns von statten geht, ist auch dessen Pflege. Die wenigen Aspekte, die es zu beachten gilt, haben wir in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Wer einen Garten kauft, erkennt Kastanien-, Äpfel- und Kirschbäume mit Sicherheit auf Anhieb – doch da der Apfeldorn für Laien oft unbekannt ist, verraten wir in diesem Abschnitt zunächst, woran man dieses Gewächs erkennt.

Bei dem Crataegus lavallei ‚Carrierei‘, auch Apfeldorn oder Baum-Weißdorn genannt, handelt es sich um einen fünf bis zehn Meter hohen Großstrauch bzw. Kleinbaum, dessen Krone drei bis fünf Meter breit werden kann. Während einer Vegetationsperiode wächst er 20 bis 25 cm (bei besonders guten Umständen sogar bis zu 40 cm) zunächst sehr gerade empor, später dann schirmfähig mit einer ausladenden Baumkrone.
Zur Blütezeit von Ende Mai bis Juni bezaubert das Bäumchen mit großen weißen oder rosa Dolden.

Doch Achtung: den Geruch empfinden manche als streng.

Die Blätter selbst sind eiförmig und normalerweise dunkelgrün glänzend. Im Herbst (November, Anfang Dezember) färben sich die Blätter dann orangegelb. Die ein bis zwei Zentimeter großen Früchte des Apfeldorns wirken auf den ersten Blick wie kleine Äpfel. Sie leuchten ziegelrot und haften lange.

Was ist beim Boden und Düngen zu beachten?

Die gute Nachricht direkt vorab: Nein. Wie eingangs bereits erwähnt ist der Schmuckbaum wirklich genügsam. Herkömmlicher Gartenboden reicht ihm völlig aus und extra Dünger muss ebenfalls nicht gekauft werden. Wer dem Apfeldorn aber etwas Gutes tun möchte, kann im Frühjahr etwas gereiften Kompost in den Boden einarbeiten, um den Kleinbaum mit frischen Nährstoffen zu versorgen. Belohnt wird man dafür dann mit wunderschönen hellen Dolden und rotleuchtenden Früchten.

Tipp: Dank der tiefen Wurzeln ist er auch deutlich unempfindlicher als andere Sträucher.

Apfeldorn gießen

Anspruchslos wie das Bäumchen ist, braucht es auch in diesem Punkt nur während anhaltender Hitze ohne Regenzeiten etwas Extrazuwendung in Form von Wasser. Ansonsten siedelt sich sein Wasserbedarf im mittleren Bereich an. Staunässe sollte dabei selbstverständlich zum Schutz des Wurzelwerks vermieden werden. Dies kommt der leichten Pflege des Apfeldorns entgegen.

Apfeldorn schneiden – so bleibt er in Form

Das ansonsten sehr pflegeleichte Bäumchen benötigt hin und wieder einen Schnitt, damit eine stabile Krone aufgebaut wird, die den Fruchtbehang problemlos tragen kann und auch dem Gewicht von Schnee standhält. Darüber hinaus kann man so die Höhe und Breite des Apfeldorns selbst bestimmen.

Experten empfehlen für einen Apfeldorn eine Pyramidenform und die Förderung von Leitästen. Diese sorgen dafür, dass das schmale Stämmchen (im Falle der Form eines Kleinbaums) die Baumkrone tragen kann.

Hinweis: Vor allem bei jungen Bäumen ist der Aufbauschnitt sehr wichtig. Die verbleibenden Äste sollten so gewählt werden, dass die Krone gleichmäßig wächst.

Wenn der Apfeldorn eher als Strauch oder Busch gewünscht ist, bleibt der Aufwand geringer. Dennoch muss immer im Blick behalten werden, das nahestehende Pflanzen genug Platz haben. Abgesehen vom Stutzen der äußeren Äste kann es auch notwendig werden, das Zentrum des Apfeldorns hin und wieder auszudünnen. Hierzu können einige Zweige komplett herausgeschnitten werden. Der ideale Zeitraum hierfür sind übrigens die Monate Februar oder März, bevor der Strauch zu blühen beginnt.

Warnung: Egal ob Apfeldorn Strauch bzw. Busch oder Baum – leichte Aufbauschnitte sind immer wieder nötig, wenn der Wuchs zu wild und sperrig wird. Vor allem wenn Äste sehr nah aneinander liegen kann sich Rinde abscheuern, wodurch offene Stellen entstehen, in denen sich schlimmstenfalls Pilze und Bakterien festsetzen.

Apfeldorn überwintern – Kälte ist kein Problem

Das Überwintern des Lederblättrigen Weißdorns unterscheidet sich je nach Pflanzort:
im Kübel
Einem ausgewachsenen Apfeldorn kann Kälte nichts anhaben. Jungpflanzen im Kübel sind hingegen etwas empfindlicher. Damit sie den kalten Winter gut überstehen sollten die Pflänzlein mit einem Frostschutzvlies oder Jutesack umhüllt werden. Bei Tiefsttemperaturen sollte auch das Umsiedeln der Kübel an einen geschützten Platz in Betracht gezogen werden.in der Erde
Ein großer Vorteil des Crataegus lavallei ist seine Unempfindlichkeit gegenüber Kälte. Da ihm frostige Temperaturen bis -30°C nichts anhaben können, müssen in unseren Breitengraden normalerweise keine weiteren Maßnahmen getroffen werden. Apfeldorn: Schädlinge und Erkrankungen

Das widerstandsfähige Gehölz und die lederartigen Blätter haben erfreulicherweise selten Probleme mit dem Befall von Schädlingen.

Die einzige Schwachstelle des Apfeldorns ist der Feuerbrand. Wenn der Baum am Feuerbrand erkrankt ist, ist selbst beim Apfeldorn der Zeitpunkt für intensivere Pflege gekommen. Doch woran ist die Erkrankung zu erkennen? Und was kann man dagegen tun?

Woran Sie Feuerbrand am Apfeldorn erkennen

Der an Feuerbrand erkrankte Baum gibt ein trauriges Bild ab. Zunächst bilden die Bakterien Schleimtropfen, die sich am Geäst des Baumes festsetzen. Dieser Schleim ist es auch, der für die Ausbreitung der für Obst- und Ziergehölze tödlichen Krankheit sorgt. Er kann unter anderem durch Vögel, Insekten und Tiere übertragen werden. Ein weiterer Faktor sind kontaminierte und nicht desinfizierte Werkzeuge zum Schneiden der Äste. Auch das Wetter spielt eine Rolle beim Verlauf der Krankheit. Ist es angenehm warm und feucht, können sich die Keime so schnell vermehren, dass der Apfeldorn nicht mehr dagegenhalten kann. Meistens erfolgt die Infektion über die Blüten, aber auch die Triebe können ein Angriffsziel sein. Sind diese verletzt, haben die Bakterien leichtes Spiel.

Das fortgeschrittene Krankheitsbild weist welkende Blätter und Blüten auf. Ursache hierfür sind durch Bakterien hervorgerufene Verstopfungen der Wasserleitbahnen im Baum. So nehmen die Blätter des Apfeldorns bald eine dunkle, fast schwarze Farbe an und knicken nach unten hin ab. Insgesamt macht der Baum einen verbrannten Eindruck.

Pflege bei Befall mit Feuerbrand

Hat man den Bakterienschleim am Apfeldorn entdeckt, ist es zwingend erforderlich, die betroffenen Triebe und Stellen exakt zurückzuschneiden. Dies muss unbedingt bis weit in das gesunde Holz hinein erfolgen. Die erkrankten Stellen weisen eine bräunliche Färbung auf. Diese Bereiche gilt es vollständig zu entfernen.

Hinweis: Beim Feuerbrand handelt es sich um eine meldepflichtige Krankheit. Deshalb ist eine Laboruntersuchung anzuraten, um die Diagnose Feuerbrand zu bestätigen. Die Anordnungen der Behörden können unterschiedlich bis hin zu Quarantänezonen, Rodung und Verbrennung der Gehölze ausfallen.

Feuerbrand vorbeugen

Vorab die schlechte Nachricht: Ein wirkungsvolles, für Hobbygärten zugelassenes Pflanzenschutzmittel zur Vorbeugung des Feuerbrandes gibt es nicht.

Eine gute ökologische Alternative ist aber der Einsatz von biologischen Hefepräparaten. Diese entziehen den Feuerbranderregern die Nahrung und versiegeln den Blütenboden. So kann der Erreger nicht mehr in den Boden transportiert werden und den Baum infizieren. Außerdem werden durch diese Präparate von den Bienen keine Schadstoffe in den Honig übertragen.

Apfeldorn FAQ – häufige Fragen rund um die Pflege des Crataegus lavallei ‚Carrierei‘

Abschließend möchten wir das Wichtigste zu diesem Schmuckbaum zusammenfassen:

Die Früchte sind nicht rot, sondern orangegelb – ist der Baum krank?

Nein, das ist in den ersten Jahren ganz normal. Je älter der Kleinbaum wird, umso intensiver wird die Farbe der Früchte.

Die Früchte fallen nicht von allein herunter – soll ich sie pflücken?

Nein, das ist nicht nötig. Der Vorteil daran ist nicht nur weniger Arbeit, sondern auch die lange Freude an der farbenfrohen Pacht – denn oft bleiben sie bis in den Winter hinein hängen. Übrigens profitiert auch die Vogelwelt von der Pflege des Apfeldorns: Für Vögel bietet der Apfeldorn mit seiner breiten Krone den idealen Platz für den Nestbau. Erfreulicherweise ist der Nachwuchs hier besonders vor Katzen und anderen Räubern geschützt. Grund hierfür sind die langen Dornen im Gehölz. Einigen Vogelarten dienen zudem die Früchte des Baumes als Nahrung.

Muss der Apfeldorn regelmäßig gegossen werden?

Ja bis zum Anwachsen. Danach kann ihm Trockenheit nichts mehr anhaben. Eine Ausnahme bilden lange Trockenperioden – hier empfehlen wir ausreichend zu gießen.

Ist Staunässe ein Problem für den Apfeldorn?
Ja! Daher empfehlen wir eine Drainage zum Ableiten der Feuchtigkeit im Boden bzw. Löcher im Boden der Pflanztöpfe im Falle der Kübelhaltung, um Staunässe zu vermeiden.

Muss der Apfeldorn regelmäßig gedüngt werden?

Wenn mit regelmäßig öfter als einmal pro Jahr gemeint ist, nicht. Im Frühjahr ist es aber sinnvoll, Kompost in den Boden rund um den Apfeldorn einzuarbeiten, damit die Erde mit Nährstoffen angereichert wird.

Die Blätter verfärben sich gelb und hängen – ist etwas nicht in Ordnung?

Sofern es nicht gerade Herbst ist, könnte es sich schlimmstenfalls um einen Befall mit Larven des Birnenprachtkäfers handeln. Diese stören die Wasserversorgung des Apfeldorns, wodurch dieser eingeht. Erkennbar ist dieser Befall übrigens auch an Fraßlöchern im Stamm, die zunächst etwa drei Millimeter, später aber auch bis zu einem Zentimeter groß sind. Solange es sich noch um Larven oder schlüpfende Birnenprachtkäfer handelt, können diese im Normalfall mit einem biologischen Insektizid aus Neem bekämpft werden. Je länger der Befall jedoch anhält, umso höher ist die Gefahr, dass der Baum irreversibel geschädigt wurde und sich nicht mehr erholt.

Palisanderbaum überwintern – worauf Sie achten müssen!

Mi, 08/08/2018 - 06:45

Der Palisanderbaum verträgt keinen kalten Temperaturen. Was beim Überwintern des Jacaranda zu beachten ist, erfahren Sie hier.

© Byron Ortiz – Fotolia.com Die eindrucksvolle blauviolette Blüte des Palisanderbaums lässt in Südafrika die Metropolen erstrahlen und kündet in Australien sogar den Beginn der Weihnachtszeit an, was sogar in einem Lied besungen wird. Allein in Johannesburg wachsen mehr als 70.000 Jacarandabäume, welche im ausgehenden 19. Jahrhundert aus Südamerika eingeführt wurden. In unseren Breiten machen sich Palisanderbäume eher rar. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Bäume im rauen deutschen Klima nicht ganzjährlich im Freien kultiviert werden können. Doch auch als Kübelpflanze ist das Trompetenbaumgewächs attraktiv und während der Sommermonate ein Blickfang auf Balkon und Terrasse. Damit Sie den wuchsfreudigen Exoten gut über den Winter bringen, sollten Sie folgende Tipps und Ratschläge beherzigen.
Wann darf der Palisanderbaum ins Freie?

Den Sommer kann die Pflanze ohne Bedenken im Freien verbringen. Ein heller und sonniger Standort ist dabei ideal. Die pralle Mittagssonne wird von den Pflanzen allerdings weniger vertragen. Die Pflanzen sind in den Subtropen zu Hause und daher besonders empfindlich gegen Kälte. Sobald es im Herbst dauerhaft kälter als zehn Grad wird, ist es für die Jacaranda an der Zeit, ins Haus umzuziehen. Im Frühling sollte dann in jedem Fall bis nach den Eisheiligen gewartet werden. Je nach Wetterlage sollten die Bäume nicht vor Ende Mai oder Anfang Juni ins Freie.

Was ist bei der Überwinterung zu beachten?

Ende Oktober bis Ende Januar ist für die Gewächse eine Ruheperiode angebrochen. Die Pflanzen werden dann nur sporadisch gegossen und erhalten keinen Dünger.

Tipp: Die Erde sollte auch im Winterquartier nicht austrocknen. Daher ist die Pflanze regelmäßig zu kontrollieren und ggf. zu bewässern.

Das ideale Winterquartier besitzt eine Temperatur von 15 bis 17 Grad. Der Jacaranda sollte hell überwintern. Ideale Standorte dabei sind ein beheiztes Gewächshaus oder ein Wintergarten. Da nicht jeder Pflanzenfreund diese Winterquartiere bieten kann, können auch das Wohnzimmer oder der beheizte Hausflur als Alternativen dienen. Wichtig ist, dass die Pflanze ausreichend Licht erhält und nicht in unmittelbarer Nähe der Heizung platziert wird.

Wann sollte der Umzug ins Winterquartier erfolgen?

Wie bereits erwähnt, verträgt die Pflanze keinen dauerhaften Temperaturabfall unter zehn Grad. Dies legt die Vermutung nahe, dass bereits im Spätsommer der Umzugstermin ansteht. Pflanzenexperten sind jedoch der Ansicht, den Umzug doch besser noch etwas hinauszuschieben. Entgegen der allgemeinen Vermutung vertragen die Palisanderbäume tatsächlich kurzzeitig auch niedrigere Temperaturen, sogar bis in den einstelligen Minusbereich. Durch die langsam sinkenden Temperaturwerte erfährt die Pflanze eine Abhärtung. Spätestens Anfang Oktober ist es dann aber in jedem Fall an der Zeit für den Umzug ins Winterquartier.

Was passiert, wenn die Pflanze andauernder Kälte ausgesetzt ist?

Dieses Experiment sollten Sie nicht wagen, denn es würde definitiv das Aus für die Pflanze bedeuten. Andauernde niedrige Temperaturen würden dazu führen, dass das Wasser in den Pflanzenzellen gefriert. Die Zellwände würden gesprengt und die Pflanze wäre nicht mehr zu retten. Sie sollten also besser keine Experimente eingehen und statt einer Abhärtung lieber auf den rechtzeitigen Umzug in das warme Winterquartier setzen.

Jahresverlauf für den Palisanderbaum
  • ab Mitte Mai Umzug ins Freie
  • Sommer auf Balkon oder Terrasse
  • spätestens Oktober Umzug ins Winterquartier
  • Überwinterung bei etwa 15 Grad

Wann der Umzug ins Freie stattfinden kann, sollte von der jeweiligen Wetterlage abhängig gemacht werden. Ab Mitte Mai dürfte gewährleistet sein, dass die Temperaturen nicht mehr dauerhaft unter zehn Grad abfallen. Der Umzug sollte schrittweise und mit Bedacht erfolgen. Setzen Sie die Pflanze nicht sofort der vollen Sonne aus. Wählen Sie zunächst einen schattigen Standplatz aus und setzen Sie den Kübel nach etwa einer Woche an den gewünschten warmen Sonnenplatz um.

Auf Balkon und Terrasse darf der Jacarandabaum den Sommer verbringen. Dabei ist die Pflanze vor praller Sonneneinstrahlung zu schützen und regelmäßig zu wässern. Damit der Wind das Bäumchen nicht umwirft, sollten die Pflanzkübel ein gewisses Gewicht mitbringen. Terrakotta ist dafür ideal.

Fallen die Temperaturen dauerhaft unter zehn Grad, steht der Umzug ins Winterquartier an. Diesen sollten Sie ebenfalls schrittweise vollziehen. Die Pflanze wandert also zunächst wieder einige Tage in den Schatten, bevor sie dann endgültig ins Haus umziehen darf.

Palisanderbaum überwintern – alle Fakten im Überblick table#t237 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t237 thead tr { } table#t237 thead tr th.t237 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t237 thead tr th#t237.start { } table#t237 thead tr th#t237.end { } table#t237 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t237 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t237 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t237 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t237 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t237 tbody tr:hover td { } table#t237 tfoot tr { } table#t237 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } Was ist zu beachten?ErläuterungZeitpunktSpätestens im Oktober sollte die Pflanze ins Haus umziehen.

Fallen die Temperaturen dauerhaft unter zehn Grad, kann der Palisanderbaum im Freien nicht überleben und sollte entsprechend früher ins Haus geholt werden. StandortDie ideale Temperatur im Winterquartier liegt bei 15 Grad.

Die Gewächse sollten hell stehen.

Sehr gut geeignet sind der Wintergarten oder ein beheiztes Treibhaus.

Trockene Heizungsluft bekommt den Pflanzen nicht. PflegeAuch im Winterquartier darf die Pflanze nicht austrocknen.

Ist die oberste Bodenschicht angetrocknet, wird leicht bewässert.

Auf eine Düngung ist im Winterquartier zu verzichten.

Häufigeres Sprühen erhöht die Luftfeuchtigkeit. Die richtige Pflege im Winterquartier

Der Palisanderbaum darf im Winterquartier nicht sich selbst überlassen werden. Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig, um den Wasserbedarf einzuschätzen und die Pflanze auf eventuelle Schäden hin zu kontrollieren. Sollte die Pflanze ihre Blätter abwerfen, deutet dies auf einen Pflegefehler hin. Meist steht der Jacaranda dann zu dunkel oder wurde zu wenig gegossen. Damit die Blätter nicht vertrocknen, sollten Sie den Palisanderbaum häufiger besprühen.

Tipp: Im Winter wird der Palisanderbaum nicht gemulcht. So können Sie mit Hilfe der Daumenprobe den Wasserbedarf besser ermitteln.

Was sind Stauden?

Di, 08/07/2018 - 08:14

Eine eigene bunte Welt lässt sich mit Stauden im Garten schaffen. Doch welche Pflanzen gehören zu den Stauden und welche nicht?

Mit Stauden lassen sich blühende Landschaften gestalten.

Der Traum eines jeden ist es wohl, sich eine eigene Welt mit blühenden Landschaften zu schaffen. Diesen Traum haben sich längst die meisten Hobbygärtner realisiert. Dabei sind auf so etlichen Grundstücken traumhafte Gartenräume entstanden.

An Ideen scheint es nicht zu mangeln, denn oftmals werden Hobbygärtner inspiriert von einem Besuch im Staudengarten. Es ist das große Staudensortiment mit seiner bunten Blütenvielfalt und unterschiedlichen Standortansprüchen, das Gartenfreunde vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Schon Hugo von Hoffmannthal, österreichischer Schriftsteller (1874 – 1929), erkannte seinerzeit:

„Ein Garten kann eine Welt für sich werden, dabei ist ganz gleich, ob dieser Garten groß oder klein ist.“

Der Botaniker zieht klare Grenzen!

Aus Sicht des Gärtners werden die Pflanzen als Stauden bezeichnet, die älter als zwei Jahre werden. Sie sind mehrjährig, ausdauernd und krautig. Im Gegensatz zu Sträuchern verholzen die aus dem Boden ragenden Pflanzenteile nicht. Sobald ihr Samen ausgereift ist, sterben diese zum Ende des Gartenjahres ab. Ihre Wurzeln, Knollen (Rhizome) und Zwiebeln überwintern aber im Boden und bilden im nächsten Frühjahr neue Pflanzen.

Auch zweijährige Pflanzen werden oftmals zu den mehrjährigen gezählt. Allerdings sind sie nicht unter Stauden einzustufen. Der Botaniker zieht hier klare Grenzen zwischen den Stauden und den ein- bis zweijährigen Pflanzen.

Merkmale und Lebensdauer der Pflanzen table#t40 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t40 thead tr { } table#t40 thead tr th.t40 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t40 thead tr th#t40.start { } table#t40 thead tr th#t40.end { } table#t40 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t40 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t40 tbody tr td#n1 { width: 15%; }table#t40 tbody tr td#n2 { width: 25%; }table#t40 tbody tr td#n3 { width: 25%; }table#t40 tbody tr td#n4 { width: 30%; } table#t40 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } table#t40 tbody tr:hover td { background: none repeat scroll 0 0 #D8DCCF; color: #003D00; } table#t40 tfoot tr { } table#t40 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } MerkmaleMehrjährige Pflanze (Staude)Zweijährige PflanzeEinjährige Pflanze Wurzel:Die Wurzeln, Knollen oder Zwiebeln überwintern im Boden. Nach dem Absterben der aus dem Boden ragenden Pflanzenteile bilden sich unterirdisch Austriebknospen an den Wurzeln, Knollen und Zwiebeln. Wurzelstock stirbt zum Ende des zweiten Gartenjahres ab und verrottet im BodenWurzelstock stirbt zum Ende des Gartenjahres ab und verrottet im BodenBlüte:Blühstauden, blühen vom ersten Jahr an. Einige Sommerstauden werden nach der ersten Blüte zurückgeschnitten und bilden einen zweiten Flor.Blüht im zweiten Jahr. Einige Sorten bilden nach dem ersten Flor eine Nachblüte. Dabei sollte die erste Blüte nach dem Abblühen sofort zurück geschnitten werden.Blüht nur im Jahr der Pflanzenaufzucht. Vermehrung durch:Wurzelausläufer, Absenker, Sprosserweiterung der Knollen oder Zwiebelteilung, ... "Samenembryo" im zweiten Jahr. Die Pflanze samt sich aus. Ihre Samen keimen noch im gleichen Gartenjahr und bilden winterharte Jungpflanzen. Diese blühen und bilden Samen im darauffolgenden Jahr. Aussamung Nur die frostunempfindliche Samen keimen in nächsten Frühjahr und bilden Jungpflanzen. Alle anderen Sorten müssen im Frühjahr neu ausgesät werden.Blumen zum Beispiel:
  • Storchschnabel
  • Tränendes Herz
  • Wolfsmich
  • Flammendes Herz
  • Lilie
  • Kaisekrone
  • Fingerhut
  • Nelken
  • Stiefmütterchen
  • Königskerze
  • Malven
      • Aster
      • Lobelie
      • Zinnie
      • Studentenblume
      • Ringelblume
      • Kapuzinerkresse
      Gemüsepflanzen zum Beispiel:
      • Rhabarber
      • Spargel
      • Bärlauch
      • Schwarzwurzel
      • Möhre
      • Petersilie
      • Radieschen
      • Erbse
      • Bohne
      • Tomate
      • Zucchini
      Stauden, die auch über Winter grün bleiben

      Eine Ausnahme zum Vegetationsverhalten bekannter Stauden bilden viele „Immergrüne“. Darunter zählt z.B. der Sedum, der vor allen in Steingärten oder aus der Mauerbepflanzung bekannt ist. Die niedrige Fetthennen gehören unter anderem hierzu.

      Dachswurz, Andenpolster, Schleifebulmen oder Tymian sind beispielsweise als „Immergrüne“ im Steingarten ansässig.

      Selbst auf schattigen bis halbschattigen Rabatten sind immergrüne Stauden kaum wegzudenken. So erfreuen sich Immergrün, Palmenlilien, Bergenien und Lavendel großer Beliebtheit. Die Blätter dieser

      Pflanzen lassen im Winter in ihrer Farbintensität nach. Andere, wie die Bergenie nehmen eine leicht bis intensive rote Blattfarbe an.

      Staude oder nicht Staude, das ist hier die Frage

      Ausdauernd, krautig und mehrjährig sind auch die Dahlie, das Indische Blumenrohr und die Gladiole. Sie bilden Knollen und speichern darin Nährstoffe für das nächste Gartenjahr.

      In unseren Breiten blühen sie wie alle anderen Blühstauden auch vom Sommer bis in den Herbst. Allerdings sind diese Pflanzen nicht winterhart. Ihre Knollen werden daher zum Überwintern ins Haus geholt. Obwohl diese Schmuckpflanzen wesentliche Merkmale einer mehrjährigen Staude erfüllen, so werden sie aber nicht unter Stauden geführt. Sie sind allgemein unter staudenartige Zierpflanzen geläufig.

Orchidee blüht nicht mehr – Ursachen & Tipps

Mo, 08/06/2018 - 09:24

Beim Kauf blühen Orchideen in voller Pracht. Mit der Zeit kann die erneute Blüte allerdings ausbleiben. Häufig sind Pflegefehler die Ursache. Worauf es bei der optimalen Pflege ankommt, erfahren Sie hier.

© Boyko – Fotolia.com

Orchideen-Liebhaber gibt es nicht wenige. Werden diese gefragt, weshalb ihre Leidenschaft ausgerechnet diesen Pflanzen gehört, wird die Antwort wohl einstimmig ausfallen – wegen den Blüten. Mit ihrer Blüte geizt die Orchidee in der Tat nicht. Bereits beim Kauf sind meist mehrere Triebe voller Blüten zu sehen. Die Blüten erstrahlen in den schönsten Farben und scheinen überhaupt nicht verblühen zu wollen.

Doch früher oder später kommt die Ernüchterung. Die Blüten sind abgefallen. Die kahlen Stängel bieten einen traurigen Anblick und überhaupt, was ist aus der hübschen Pflanze geworden und wann kommt endlich die nächste Blüte? Plagen auch Sie diese Fragen, dann können Ihnen folgende Tipps und Ratschläge dabei helfen, Ihre Orchideen wieder zum Blühen zu bringen.

» Tipp: Die meisten Informationen und Hinweise beziehen sich auf die Phalaenopsis, die bekannteste und weit verbreiteste Orchidee in unseren Breiten.

Wenn die Phalaenopsis zum Sorgenkind wird

Die Phalaenopsis ist die häufigste Orchidee in unseren Wohnzimmern. Man findet sie heute nicht nur im Gartenfachmarkt, sondern beinahe in jedem Supermarkt. Die Pflanzen sind nicht zuletzt so beliebt, weil sie als pflegeleicht und blühfreudig gelten. Eine aufwendige Pflege ist in der Tat nicht notwendig. Allerdings zeigt sich die Schmetterlingsorchidee nicht selten blühfaul.

Dies kann verschiedene Gründe haben:

  • falscher Standort
  • Gießfehler
  • falsche oder unzureichende Düngung
  • vorschnelles Beschneiden
Es gibt für alles einen Grund

Die Phalaenopsis benötigt keine Winterruhe und kann folglich das ganze Jahr über gleichbleibend kultiviert werden. Es gibt allerdings auch einige bei uns verbreitete Orchideenarten, die im Winter eine Ruhephase einlegen und folglich auch nicht zur Blüte kommen. Erkundigen Sie sich beim Kauf, welche Ansprüche Ihre Orchidee hat und ob sie eine Winterpause einlegt. Ist dies der Fall, muss der Zimmergärtner darauf achten, die Pflanze während des Winters weniger zu gießen und keinen Dünger zu verabreichen.

Die Überwinterung sollte an einem kühleren Standort erfolgen. Bei der regelmäßigen Pflanzenkontrolle werden Sie feststellen, dass sich im zeitigen Frühjahr neue Triebe zeigen. Dann kann die Pflanze wieder an ihren wärmeren Sommerstandort umziehen und wird in der Regel auch neue Blüten ausbilden.

❍ Blühfaule Orichidee durch falschen Standort © leomalsam – Fotolia.com

Häufig haben Sie Ihren blühfaulen Orchideen einfach den falschen Standort zugewiesen. In dieser Hinsicht ist die Pflanze sehr empfindlich. Bekommt die Orchidee nach dem Kauf den falschen Standort zugeteilt oder Sie habe die Pflanze im Laufe der Zeit umgestellt, kann es häufig vorkommen, dass die Blüte ausbleibt.

Die Pflanzen benötigen in erster Linie viel Licht. Dabei dürfen Sie Helligkeit nicht mit Sonnenlicht verwechseln, denn eine pralle Sonneneinstrahlung ist für Orchideen nicht in jedem Fall förderlich.

» Tipp: Ein sonniges Südfenster ist der falsche Standort für Ihre Orchideen.

Soll Ihre Orchidee wieder blühen, vermeiden Sie Temperaturschwankungen oder Zugluft. Die ideale Umgebungstemperatur liegt bei bis zu 25 Grad. Unter 20 Grad sollte das Thermometer nicht fallen. Auch zwischen Tag und Nacht sollten keine großartigen Temperaturunterschiede auftreten.

Besonders im Sommer ist die Sonneneinstrahlung für die Pflanzen schädlich und es kommt zu Verbrennungen an den Blättern. Vermeiden Sie in jedem Fall die pralle Mittagssonne. An einem Ost- oder Westfenster können die Orchideen bedenkenlos platziert werden.

» Tipp: An einem Nordfenster stehen die Orchideen besonders im Winter zu dunkel.

Ein Sonnenbrand macht sich anhand von Blattverfärbungen bemerkbar. Die Blätter erscheinen dann verblichen und leicht gelblich. Da die Pflanzen im Winter einen Standort am hellen Südfenster in der Regel recht gut vertragen, können Sie die Orchidee auch im Herbst vom Ost- oder Westfenster ans Südfenster umstellen. Die meisten Orchideen werden dankbar sein über die vermehrte Lichtquelle.

Ganz wichtig für die exotischen Gewächse ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Küche oder das Badezimmer sind eigentlich die idealen Standorte für die Pflanzen. Im Wohnzimmer können Sie mit Luftbefeuchtern dafür sorgen, dass die Luftfeuchte sich erhöht und vor allem auch konstant bleibt, denn ein konstantes Klima ist für die Blütenbildung besonders wichtig.

So sieht der ideale Standort für die Blütenbildung aus:

✔ sehr hell
✔ keine direkte Mittagssonne
✔ konstante Temperaturen um 25 Grad
✔ keine Zugluft
✔ hohe Luftfeuchtigkeit

Für Kälteschock sorgen:
Orchideen lieben die Wärme. Bei der Phalaenopsis sollten ganzjährlich Temperaturen um 20 Grad herrschen. Wird die Pflanze vorschriftsmäßig gepflegt und blüht dennoch nicht, kann ihr ein Kälteschock helfen. Wechseln Sie den Standort und platzieren Sie die Pflanze für mehrere Wochen in einen Raum, dessen Temperatur bei 16 bis 18 Grad liegt. Dieser Kälteschock regt die Pflanzen meist zur Blüte an.

Der Standortwechsel sollte etwa drei Wochen nach dem Ende der Blütezeit erfolgen. Bringen Sie die Pflanze in einen Raum, wo die Temperatur nachts bei etwa 16 Grad liegt. Die Pflanze wird wie gewohnt kultiviert. Nach etwa vier bis sechs Wochen sollte sich eine neue Blüte zeigen.

❍ Blühfaule Orchidee durch falsches Gießen © PhotoSG – Fotolia.com Auch beim Gießen ist Fingerspitzengefühl gefragt. Die Phalaenopsis bevorzugt einen feuchten Standort, darf aber keinesfalls zu nass stehen. Da die Orchideen nicht in herkömmlicher Pflanzerde stehen, ist genau dieser Zustand schwierig aufrecht zu erhalten. Das Wasser gelangt durch das lockere Substrat schnell zu den Wurzeln und kann dort zu Staunässe führen, während sich das Substrat eher trocken anfühlt und keine Gelegenheit bekam, sich mit Wasser vollzusaugen.

» Tipp: Tauchen ist für die Orchidee besser als Gießen

Gießfehler sind ein häufiger Grund für das Ausbleiben der Blüte. Zu viel Nässe oder im Gegenzug die Austrocknung des Substrats führen zwar nicht sofort zum Eingehen der Pflanze, die Blütenbildung dürfte dabei jedoch ausbleiben. Lassen Sie Ihre Orchidee ein Tauchbad nehmen, tauchen Sie den Pflanztopf unter Wasser und belassen ihn bis zu einer halben Stunde im Wasser. So kann sich auch das Substrat ausreichend mit Flüssigkeit versorgen und Sie vermeiden Gießfehler. Dieses Tauchbad sollte etwa alle 14 Tage wiederholt werden.

Sorgen Sie gleich bleibend für eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dies betrifft besonders Orchideen auf der Fensterbank im überheizten Wohnzimmer. Werden diese nicht regelmäßig besprüht oder sie stellen Gefäße mit Wasser auf, kann dies ebenfalls zum Ausbleiben der Blüte führen.

Nach dem Tauchen oder Besprühen der Pflanzen darf sich kein Wasser mehr im Übertopf befinden. Die Wurzeln dürfen nicht über einen längeren Zeitraum der Feuchtigkeit ausgesetzt werden. In der freien Natur sind die tropischen Pflanzen Luftwurzler und kommen nicht längere Zeit mit Feuchtigkeit in Kontakt. Wer sich eine reiche Blüte wünscht, sollte die natürlichen Wachstumsbedingungen seiner Orchidee berücksichtigen und versuchen, die Pflege weitgehend darauf abzustimmen.

❍ Blühfaule Orchidee durch fehlenden Dünger

Um Blüten auszubilden, benötigen die Pflanzen Nährstoffe. Phaleanopsis benötigen ganzjährlich Düngergaben. Besitzen Sie eine Orchidee, die eine Winterruhe einlegt, wird nur im Sommer gedüngt. Ansonsten versorgen Sie die Pflanze in 14-tägigen Abständen mit speziellem Orchideendünger.

❍ Mäßigung beim Schneiden üben

Bei der Phaleanopsis besteht eine der wichtigsten Regeln darin, niemals grüne Pflanzenteile zu entfernen. Wer also unmittelbar nach der Blüte den kahlen Trieb abschneidet, weil er keinen hübschen Anblick mehr bietet, der darf sich nicht wundern, dass seine Pflanze keine Blüten mehr ansetzt.

» Tipp: Triebe werden erst entfernt, wenn sie vollkommen abgetrocknet sind.

Werden grüne Pflanzenteile entfernt, schwächt dies die Pflanze und sie besitzt nicht genügend Kraft, um Blüten auszubilden. Außerdem zeigen sich nicht selten am bereits verblühten Trieb bald darauf neue Knospen. Entfernten Sie daher nur welke Blätter und niemals noch grüne Triebe.

Unterschiede bei der Pflege nicht vernachlässigen

Besitzen Sie ausschließlich Phalaenopsis, können Sie diesen Abschnitt vernachlässigen, denn diese Orchideen legen keine Winterpause ein und werden ganzjährlich wie beschrieben kultiviert. Auch die Orchideen, die eine Winterpause einlegen, benötigen viel Licht. Die Temperaturen dürfen jedoch Schwankungen unterworfen sein. Am Tage können die Pflanzen bei Zimmertemperatur im beheizten Raum stehen, nachts ist der Umzug in einen kühleren und luftigen Raum sinnvoll. Im Sommer können Sie diese Orchideenarten sogar ins Freie stellen.

Zwischen Frühjahr und Herbst benötigen auch diese Orchideen reichlich Wasser, das am besten mittels Tauchbädern verabreicht wird. Im Winter sollte lediglich die Austrocknung des Substrats verhindert werden. Dies erreichen Sie bereits, wenn die Orchidee hin und wieder besprüht wird.

» Tipp: Während der Winterruhe zwischen September und Februar werden diese Orchideenarten nicht gedüngt.

Das 1×1 einer reichen Blütenpracht Tauchen statt Gießen

Durch das beschriebene Tauchbad werden die Pflanzen optimal mit Feuchtigkeit versorgt und auch das Substrat kann sich ausreichend mit Wasser vollsaugen. Dabei lieben Orchideen weiches Regenwasser, statt hartes Leitungswasser.

Augen auf bei der Substratwahl

Normale Blumenerde ist für Orchideen ein NoGo. Blüten werden sich nicht ausbilden, schlimmer noch, die Pflanze wird vollständig eingehen. Verwenden Sie unbedingt Spezialerde mit lockeren Bestandteilen wie Baumrinde, Torf oder Kokosgranulat.

Ab ins Bad

Nicht jede Orchidee wird im Bad platziert. Hier liegt jedoch ihr ausdrücklicher Lieblingsplatz. Die hohe Luftfeuchtigkeit wird sich günstig auf die Blütenbildung auswirken. Pflanzen in beheizten Räumen sollten regelmäßig besprüht werden.

Vorsicht Schädlinge

Orchideen sind relativ selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Ist dies jedoch der Fall, dann werden die Pflanzen keine Blüten ausbilden. Spinnmilben, Blattläuse oder Schildläuse treten vermehrt auf, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig. Bei Schädlingsbefall schnell reagieren, die Pflanze abduschen oder mit einem feuchten Lappen die Blätter säubern.

Blühwillige Orchideen für Anfänger table#t238 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t238 thead tr { } table#t238 thead tr th.t238 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t238 thead tr th#t238.start { } table#t238 thead tr th#t238.end { } table#t238 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t238 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t238 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t238 tbody tr td#n2 { width: 25%; }table#t238 tbody tr td#n3 { width: 20%; }table#t238 tbody tr td#n4 { width: 20%; }table#t238 tbody tr td#n5 { width: 20%; } table#t238 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t238 tfoot tr { } table#t238 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } Gattung Beliebte Arten Blütezeit Temperatur Gießen Cattleya
  • Cattleya labiata
  • Cattleya mossiae
  • Cattleya luteola
Arten ohne Winterruhe:

Sept. bis Nov

Arten mit Winterruhe:

März bis Mai Arten mit Winterruhe:

Dez. bis Feb. 8 bis 15 Grad

März bis Nov. 14 bis 20 Grad

Arten ohne Winterruhe:

Nov. bis März 12 bis 16 Grad

April bis Okt. 18 bis 22 Grad Arten mit Winterruhe:

März bis April und Sep. und Okt. verstärkt gießen

Arten ohne Winterruhe:

April bis Juli verstärkt gießen Epidendrum
  • Epidendrum ballerina
  • Epidendrum radicans
  • Epidendrum nocturmnum
Nov. bis MärzDez. bis Feb.
14 bis 20 Grad

März bis Nov.
20 bis 25 Grad Nov. bis März
mäßig gießen

April bis Sept.
verstärkt bewässern MiltoniaMiltonia goodale moirSept. bis Nov. Nov. bis März
12 bis 18 Grad

April bis Okt. 18 bis 22 Grad Nov. bis Feb.
mäßig gießen

März bis Okt.
verstärkt bewässern Oncidium Oncidium varicosumMärz bis April

Sept. bis Nov. Nov. bis März
12 bis 18 Grad

April bis Okt. 14 bis 20 Grad März, April, Okt, Nov., Dez. mäßig gießen

Jan. Feb. und Mai bis Sept. intensiver bewässern Vanda
  • Vanda delight
  • Vanda sanderiana
Febr. bis Maiganzjährlich nicht unter 18 Grad Dez. und Jan.
weniger gießen

Ansonsten konstant bewässern

» Extra-Tipp zum Ende:
Bei meiner Recherche bin ich noch auf einen kleinen Geheimtipp gestoßen: Ein Stück Apfel auf der Fensterbank soll Wunder bewirken. Es soll eine gewisse Zeit brauchen, aber viele berichten von einer anschließenden Blüte. Versuchen Sie es doch mal und teilen Sie uns mit, ob es bei Ihnen geklappt hat.

Traubenheide – 10 schöne Sorten vorgestellt

So, 08/05/2018 - 09:31

Die Traubenheide ist ein beliebter Zierstrauch, der sich je nach Sorte in Farbe und Form der Blätter unterscheidet. Eine Auswahl der schönsten 10 Sorten stellen wir Ihnen hier einmal vor.

Traubenheide Rainbow / © gratysanna – Fotolia.com

Die Traubenheide gehört den Heidekrautgewächsen an und bildet dort die Unterfamilie Vaccinioideae. Erstmals beschrieben wurde die Gattung von David Don im Jahre 1834. Die Ziersträucher stammen ursprünglich aus Nordamerika und kommen in etwa 25 Arten vor. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Traubenheiden sowohl in der Form der Blätter, als auch in deren Färbung.

Alle Traubenheiden sind größer als vergleichbare Heidepflanzen. Die Größe kann zwischen den einzelnen Arten variieren und zwischen 30 und 130 Zentimetern betragen. Nachfolgend möchten wir Ihnen die 10 beliebtesten Traubenheide-Sorten vorstellen.

10 Sorten im Überblick Traubenheide walteri “Rainbow”

Diese Traubenheide besitzt rote Triebe und rötlich bis cremeweiß panaschierte Blätter. Die robusten Pflanzen sind eine Zierde im winterlichen Garten und eignen sich sehr gut für die Einzel-, als auch zur Gruppenpflanzung. Die kleine weißen, traubenförmigen Blüten erscheinen im Frühsommer. Die Traubenheide walteri “Rainbow” kann bis zu einem Meter hoch wachsen und ist gut schnittverträglich. Um die hübsche Blattfärbung zu erhalten, benötigen die Pflanzen einen halbschattigen Standort. In der prallen Sonne könnten die Blätter verbrennen. Vor der Pflanzung ist der Erde sauerer Torf zuzusetzen. Gedüngt wird mit einem kalium- und phosphorreichen Dünger. Die Vermehrung kann über Stecklinge und Wurzelsprossen erfolgen. Krankheiten kommen recht selten vor.

» Tipp: Ist der pH-Wert im Boden zu hoch, kann es zum Auftreten von Chlorose kommen.

Traubenheide “Zeblid”

Die Traubenheide “Zeblid” bietet ein wahres Farbenfeuerwerk. Der Austrieb erfolgt in leuchtendem Rot. Während des Sommers erscheinen die Blätter Sattgrün. Im Herbst färben sich die Blätter wieder rötlich und leuchten bis weit in den Winter hinein. Der immergrüne Strauch ist gut für die Einzel- und Gruppenpflanzung geeignet. Die Pflanze wird etwa 40 Zentimeter hoch und beeindruckt zwischen Mai und Juni mit ihren weißen Blüten. Einen hübschen Anblick bieten auch die leicht überhängenden Triebe, die die Verwandtschaft zur Gebogenen Traubenheide erkennen lassen. Im Kübel auf der Terrasse, als auch im Blumenbeet ist die Traubenheide “Zeblid” ganzjährlich eine Zierde.

Traubenheide “Curly Red”

Diese eher kleinwüchsige Traubenheide zeigt sich im Frühling und Sommer mit ihrem grünen Laub eher zurückhaltend. Im Herbst verfärben sich die gewellten Blätter in ein sattes Purpur. Die Blattfärbung bleibt über den Winter bestehen und macht die Traubenheide zu einem gelungenen Farbtupfer im winterlichen Garten. Die Wuchshöhe liegt bei 30 bis 45 Zentimeter. Die Pflanzen wachsen buschig und eignen sich für die Einzel- und Gruppenpflanzung. Wer den eindrucksvollen Farbwechsel dieser Sorte nicht verpassen will, muss der Pflanze einen sonnigen bis halbschattigen Standort bieten, ansonsten stellt sich keine Blattfärbung ein. Die Traubenheide “Curly Red” wächst sehr langsam und muss daher nicht zwingend zurückgeschnitten werden.

Traubenheide “Carinella”

Die Traubenheide “Carinella” wurde aus der Achselblütigen Traubenheide kultiviert. Die Pflanze kann sehr gut als Bodendecker eingesetzt werden, wobei sie sich schnell ausbreitet und Unkraut keine Chancen lässt. Die Traubenheide “Carinella” wächst 80 Zentimeter bis etwa einen Meter hoch. Die Blätter erscheinen bei ihrem Austrieb Tiefrot. Im Sommer besitzt die Traubenheide grüne Blätter. Im Frühsommer bilden die weißen Glockenblüten einen Blickfang. Im Herbst färben sich die Blätter wiederum Rot bis Purpur.

Traubenheide “Red Lips”

Die Wuchshöhe dieser Traubenheide beträgt etwa 40 bis 50 Zentimeter. Die schmalen Blätter können bis zu acht Zentimeter lang wachsen. Die Traubenheide “Red Lips” wird im Beet wir im Kübel angepflanzt. Zwischen Mai und Juni entfalten die weißen Glockenblüten ihren Duft und stellen einen hübschen Kontrast zum glänzend grünen Blattwerk dar. Im Herbst macht die Pflanze ihrem Namen alle Ehre und die Blätter nehmen eine tiefrote Färbung an.

Traubenheide “Burning Love”

Ganzjährlich bietet die Traubenheide “Burning Love” in Beet oder Kübel einen beeindruckenden Anblick. Die Pflanze wächst kompakt und buschig und kann dabei etwa 70 cm hoch werden. Die roten Stiele fallen ebenso ins Auge, wie die dunkelrot bis violette Färbung der länglichen Blätter, welche vom Herbst bis in den Frühling hinein das Bild im winterlichen Garten belebt. Die Pflanze gilt als pflegeleicht, gut winterhart und wenig anfällig für Krankheiten oder Schädlingsbefall. Um optimal zu gedeihen, benötigt “Burning Love” viel Licht, etwas Sonne und einen saueren Boden.

Traubenheide “Whitewater”

Die Traubenheide “Whitewater” ist eine robuste Pflanze für sonnige wie schattige Standorte. Die Pflanzen wachsen buschig und kompakt und müssen nicht geschnitten werden. “Whitewater” treibt rötlich aus. Zwischen April und Juni erscheinen die weißen Glockenblüten. Im Sommer sind die Blätter weiß gefleckt. Im Winter erscheint das Laub tiefrot.

» Tipp: Die auf Plantarium 2010 mit einer Silbermedaille prämierte Pflanze benötigt wenig Pflege und ist gut winterhart.

Traubenheide “Makijaz”

Abwechslung in Beet und Kübel verspricht die Traubenheide “Makijaz”. Die Pflanzen wachsen kompakt und sind sehr gut winterhart. Dabei ist die Traubenheide “Makijaz” robust und kaum anfällig für Krankheiten. Diese Sorte verträgt auch die volle Sonne. Umso intensiver zeigt sich die Blattfärbung, welche mit einem roten Austrieb beginnt. Im Sommer erscheinen die Blätter Dunkelgrün und im Herbst und Winter besitzt “Makijaz” eine intensive Rotfärbung.

Traubenheide “Little Flames”

Die Traubenheide “Little Flames” ist eine unkomplizierte Pflanze, welche wenig Pflegeaufwand bedarf. Zwischen Herbst und Frühjahr kann das leuchtend rote Laub bestaunt werden. Die Pflanzen gedeihen an einem sonnigen, wie halbschattigen Standort und werden dabei etwa einen halben Meter hoch. Ein sauerer Boden bietet die besten Wachstumsbedingungen. “Little Flames” punktet mit einer Frosthärte bis – 20 Grad.

Traubenheide “Hokuspokus”

Diese Neuzüchtung wächst dicht und kompakt. Der Austrieb erscheint in einem leuchtenden Hellrot. Die Blätter verfärben sich anschließen Cremeweiß und weisen eine grüne Sprenkelung auf. Ältere Blätter erscheinen grünlich. Die Pflanze ist robust, gut winterhart und für Beet und Balkon gut geeignet.

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Steinsame – Pflanzen, pflegen & überwintern

Sa, 08/04/2018 - 09:40

Der Steinsame ist ein attraktiver Bodendecker, der in Steingärten besonders ansehnlich wirkt. Mühelos ist auch die Pflege. Mehr dazu finden Sie hier.

© bigemrg – Fotolia.com

Hobbygärtner sind nicht immer einst, wenn es um den Steingarten geht. Die einen finden die naturnahe Gestaltung einer Hügellandschaft eher trist, andere hingegen genießen den Wuchs seltener Pflanzen zwischen den Steinen. Kleinwüchsige Sträucher, die sich mit der Zeit zu ansehnlichen Blütenteppichen ausdehnen, verleihen einer solchen Minilandschaft einen besonderen Charakter.

Zu empfehlen ist der Steinsame (Lithodora diffusa). Er fügt sich in die Gesamtkomposition eines lebhaften Steingartens harmonisch ein. Der Zwergstrauch mit seiner reichlichen Zahl an blauleuchtenden Blütensternen ist nicht nur attraktiv, sondern auch mühelos in der Pflege.

Steinsame porträtiert

Der Steinsame erreicht eine Wuchshöhe von gerade mal 15 bis 20 Zentimeter und wächst buschig heran. Die Zweige sind überhängend und bedecken schnell den Boden.

Kräftig grün und rauhaarig sind die Blätter des Zwergstrauches. Von Mai bis Juni entfaltet er seine Blüte leuchtenden Blütensterne.

Den Namen verdankt der Steinsame seinen elfenbeinfarbenen, nussförmigen Früchten. Diese sind nämlich steinhart.

Windgeschützt und warm mag es der Zwergstrauch

Ideal für den Zwergstrauch ist ein windgeschützter, heller, halbschattiger Standort. Bestens geeignet ist ein Platz, an dem er hinreichend Sonnenlicht erhält, nur nicht in praller Mittagssonne.

❏ Der Boden sollte durchlässig und humos sein
Einen frischen, durchlässigen und nährstoffreichen Boden bevorzugt die Lithodora. Das Erdreich sollte zudem humos sein. Ein neutraler bis saurer Boden ist unbedenklich.

Meiden Sie jedoch kalkhaltigen Boden, diesen verträgt der Steinsame gar nicht.

Wenn sie einen eher lehmigen und schweren Gartenboden haben, dann arbeiten Sie in diesen reichhaltig Sand, Kies, Humus oder feinkörnigen Rindenmulch hinein. Wichtig ist, dass sich in Wurzelhöhe des buschigen Ministrauchs kein Stauwasser bilden kann.

Sollten Sie eine Gruppe Steinsame pflanzen, dann wählen Sie einen Abstand zwischen den Zwergsträuchern von 20 bis 30 Zentimeter. Den Zwischenraum zu anderen Sträuchern oder Stauden können Sie etwas größer bemessen.

❏ Gießen Sie nur mäßig
In der Zeit, in der die Pflanze Fuß fasst, gießen sie die Steinsame regelmäßig, jedoch nur soviel, dass die Erde feucht ist. Später wird der Zwergstrauch nur noch während anhaltenden Trockenperioden gewässert. Gießen Sie nicht zu kräftig und vermeiden Sie unbedingt Staunässe.

Nutzen Sie möglichst Regenwasser. Auf kalkhaltiges Leitungswasser reagiert der buschige Zwergstrauch verstimmt.

❏ Gedüngt wird organisch
Den Nährstoffbedarf decken Sie mit Kompost und organischen Langzeitdünger ab. Schon während des Pflanzens sollten Sie möglichst Kompost ins Erdreich einarbeiten.

Bevor Sie zu Beginn der Gartensaison die Steinsame um den Wurzelbereich mulchen, verabreichen Sie dem Boden zuvor noch etwas Langzeitdünger.

❏ Scheiden Sie alle 2 Jahre nach der Blüte
Es reicht, wenn Sie Ihre Steinsame alle 2 Jahre nach der Blüte zurückschneiden. Dadurch wird die Pflanze angeregt, kräftiger und buschiger zu wachsen.

❏ Eine Reisigdecke zum Winter ist ratsam
Der Steinsame ist gut winterhart und bräuchte keinen Winterschutz. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass sie in rauen und schneereichen Lagen vom Winter angegriffen wird. Decken Sie den kriechenden Zwergstrauch mit Reisig ab. Das schützt vor zu eisigem Frost und hält das Schmelzwasser während des Schneeschmelze etwas zurück.

Zusammenfassung: Der Steinsame ist ein hinreißender Zwergstrauch, der im Steingarten aber auch an Gehölzgruppen Furore macht. Er bevorzugt einen windgeschützten warmen Standort mit durchlässigen und nährstoffreichen Boden. Nach dem Anwachsen wird der Steinsame nur während längerer Trockenperioden mäßig gegossen. Kompost und organische Langzeitdünger reichen hinlänglich für die Nährstoffversorgung aus.

Schwimmteich planen – Wichtige Hinweise zu Genehmigung, Fische & Pflege

Fr, 08/03/2018 - 16:42

Ein Schwimmteich ist nicht mal eben schnell gebaut. Ohne die richtige Planung kann das Projekt schnell scheitern und im schlimmsten Fall sogar hohe Bußgelder nach sich ziehen.

Teich und Pool in einem: der Schwimmteich! © La Vas – Fotolia.com

Schwimmteiche verbinden die Schönheit und Ambiente eines Teichs oder Biotops mit den Vorzügen eines Swimmingpools. Die natürliche Alternative zum Schwimmbecken reinigt sich selbst und ist nicht auf Chlor und andere chemische Mittel angewiesen.

Gleichzeitig hat man natürlich auch einige Dinge beim Anlegen des Teiches zu beachten, die für einen langfristig intakten Teich essentiell sind. Wer schon vor dem Bau auf einige wichtigen Dinge achtet, der spart viel Zeit und unnötige Arbeit.

Ist eine Genehmigung notwendig?

Dass Teiche oftmals eine Genehmigung benötigen, ist vielen Menschen nicht bekannt. Weil nicht gemeldete Teiche allerdings zu Verwarnungen und Geldbußen führen können, sollte Sie Ihren Teich schon im Vorfeld unbedingt genehmigen lassen. Das ist in den meisten Bundesländern schon ab einer Wassertiefe von 1,5 Metern und einem gesamten Volumen von 100 Kubikmetern notwendig. Hier kommt es stark auf das Bundesland an. Die Experten von MCM Systeme haben hierzu eine Tabelle erstellt welche Gesetzesgrundlagen in den einzelnen Bundesländern vorliegen und was es zusätzlich gesetzlich beim Bau zu beachten gibt.

In vielen Gebieten, zum Beispiel im Nachbarland Österreich, müssen sogar Kleinstteiche angemeldet werden. Baut man dort in einem Ortsgebiets einen Teich, muss dieser sofort angemeldet werden. Besonders bei Schwimmteichen sollte man also auf Nummer sicher gehen und sich im Vorfeld genau informieren.

Aufbau des Teichs © white78 – Fotolia.com

Der Teich sollte über mehrere Stufen aufgebaut sein, sodass dieser bei unterschiedlichen Temperaturen und Witterungen in einem ökologischen Gleichgewicht steht. Das ist besonders bei wärmeren Temperaturen wichtig, wenn die unteren Stufen den Teich vor Algenblüte, Sauerstoffmangel, Stickstoff- und Phosphoranstieg schützen. Es macht also besonders in wärmeren Gegenden, zum Beispiel Süddeutschland, Sinn, eine Teichtiefe von 2 Metern oder mehr auszuheben.

Bei größeren Teichen kann es leicht passieren, dass die ausgelegte Teichfolie am Grund Risse oder Löcher durch spitze Steine erhält. Um das zu vermeiden heben Sie den Teich am besten 10 Zentimeter tiefer aus als ursprünglich geplant und schütten dann eine circa 10 Zentimeter hohe Schicht mit kleinen Kieselsteinen auf. Das schützt die Teichfolie und sieht außerdem natürlicher aus. Solche Arbeiten können sehr zeitintensiv und kräftezehrend sein. Möchten Sie sich die Arbeit ersparen, können Sie diese auch auslagern. Auf Portalen wie Renovero finden Sie ohne langes Suchen qualifizierte Handwerker mit Teichbauerfahrung. In der Zwischenzeit können Sie sich dann schon wieder mit anderen Dingen auseinander setzen, wie zum Beispiel mit der Teichtechnik.

Technik im Gartenteich: Ist ein Wasserfilter notwendig?

Prinzipiell benötigen Gartenteiche keine Technik, solange die Nährstoffkonzentration in einem moderaten Maße bleibt. Je größer der Teich, desto leichter bleibt das Gewässer in Balance. Hat man einen kleinen Teich, kann es helfen eine Filteranlage zu installieren, die im Bedarfsfall aktiviert wird. Gerade bei heißen Temperaturen kann das die Algen reduzieren. Außerdem werden Giftstoffe, Schwebstoffe und überschüssige Fischnahrung aus dem Wasser gefiltert.

Fische im Schwimmteich © JFsPic – Fotolia.com

Fische und Wasserbewohner sind oftmals besonders deshalb eine Herausforderung, weil sie ein ausbalanciertes Gewässer leicht durch Kot und Futterreste zum Kippen bringen können. Insbesondere dann, wenn das Wasser schon durch warme Temperaturen zu schnellem Algenwachstum und Sauerstoffmangel tendiert.

Weniger ist mehr sollte beim Ankauf der Fische das Motto sein, um die Gesundheit des Teichs garantieren zu können. Besonders weil Jungfische ihre Größe oft in den kommenden Jahren vervielfachen, sollte man großzügig kalkulieren. Die Experten von Gartenteich-Ratgeber empfehlen für einen Fisch mit einer ausgewachsenen Länge von 25 Zentimetern rund 600 Liter Wasser einzuplanen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Grundsätzlich gilt: Fische sind kein Bestandsteil des Ökokreislaufs eines Teichs, der notwendig für eine langfristige Balance ist. Vielmehr sind Fische ein Risikofaktor, der leicht zum Verhängnis werden kann. Besonders ist das bei kleineren Teichen der Fall.

Zusammengefasst:
Je mehr Fische im Teich, desto mehr Technik wird benötigt, um das Gewässer in Balance zu halten. Aufpassen sollte man auch auf den Speiseplan der Teichbewohner. Kois oder Goldfische zum Beispiel fressen die Unterwasserpflanzen gerne, die als Resultat dadurch aufgehende Algen nicht verdrängen können. Andere Arten, zum Beispiel Karpfen oder bestimmte Koirassen, fressen auch die Algen auf und erzeugen so ein undurchsichtiges Grün im Wasser, dass Fische von außen beobachten schwer möglich macht.

Gefahr der Überdüngung

Die wohl größte Gefahr bei Teichen ist die Überdüngung. Sie erhöht sich wesentlich, wenn Fische gehalten werden. Durch Fische, Algenwuchs und Fischfutter wird das Wasser zu nährstoffreich und droht zu kippen. Hält man viele Fische in einem begrenzt großen Teich, ist das besonders gefährlich. Dann sollte pro Woche etwa 10-20 Prozent des Wassers ausgetauscht werden, um nicht zu viele Nährstoffe im Wasser zu halten.

Richtige Lage des Teichs © white78 – Fotolia.com

Wo möchten Sie Ihren Gartenteich ausheben? Das Gewässer stellt oft das Prunkstück des Gartens da und wird deshalb oftmals an besonders lichten Stellen ausgehoben. Wichtig ist aber, nicht zu wenig und nicht zu viel Sonne auf den Teich scheinen zu lassen. Fünf Sonnenstunden sind für das Pflanzenwachstum optimal, viel mehr sollte es allerdings nicht sein. Ein Sonnenschutz für den Teich kann deshalb unter Umständen Sinn machen.

Wichtig: Flachwurzler mit harten Wurzeln sollte man allerdings nicht in der Nähe des Teichs gedeihen lassen, denn sie können zur Gefahr für die Teichfolie werden.

Teichpflege: Der perfekte Teich läuft selten auf Autopilot

Einen Teich zu haben bedeutet Verantwortung zu übernehmen und entsprechende Pflege zu leisten. Besonders dann, wenn Fische mit im Spiel sind. Dazu gehört etwa das regelmäßige Überprüfen von Wasserwerten: Wie hoch ist der pH-Wert des Wassers? Wie viel Phosphor und Stickstofftrioxid findet man im Gewässer? Wie hoch ist die Gesamthärte? Auf welche einzelnen Wasserwerte es ankommt und wie diese ausfallen sollten, erläutert der Gartenteichprofi Tetra in seinem Ratgeber.

Selbst beim völligen Verzicht auf Technik fallen immer wieder Arbeiten an – so kann zum Beispiel eine wuchernde Wasserpflanze schnell große Teile des Teichs ausfüllen. In diesem Fall müssen Sie schnell eingreifen und sie entfernen.

Auch im Winter ist man oftmals mit Herausforderungen konfrontiert. So müssen Sie dafür sorgen, dass der Schwimmteich eisfrei bleibt, sodass genügend Sauerstoff für die Teichbewohner bleibt. Rustikal kann dann ein Teil des Eises abgehackt werden. Alternativ können Sie auch einen Eisfreihalter installieren.

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Auch eine Luftpumpe oder einen Oxidator für die Sauerstoffversorgung können sich positiv auswirken.

Fazit

Ein Schwimmteich im eigenen Garten kann sehr viel Freude bereiten und ist grundsätzlich wartungsarm. Das Zusammenspiel von Wasser und den richtigen Pflanzen drumherum ist besonders schön anzusehen. Dennoch sollte man den Aufwand nicht unterschätzen. Besonders bei extremen Temperaturen muss der Teich im Auge behalten werden. Hält man im Schwimmteich zusätzlich Fische, ist das Ökosystem des Teichs wesentlich sensibler, der Einsatz von Technik wie Luftpumpen und Wasserfiltern ist dann besonders empfehlenswert. Insgesamt ist der Bau eines Schwimmteichs kein Hexenwerk, bedarf jedoch Zeit und Arbeit, damit Sie viel Freude an Ihrem Schwimmteich haben.

Gasgrill reinigen – Regelmäßige Reinigung fördern die Langlebigkeit

Fr, 08/03/2018 - 11:42

Hochwertige Gasgrills sind in der Anschaffung sehr hochpreisig. Damit sie dementsprechend lange halten und der Grillgenuss nicht beeinträchtigt wird, sollten sie regelmäßig gepflegt und gereinigt werden.

© fotoknips – Fotolia.com

Der Sommer steht ganz im Zeichen der Grillzeit – eingefleischte Griller schmeißen mehrmals die Woche den Grill an. Dabei steht nicht immer nur Fleisch auf der Speisekarte – Fisch, Gemüse & Obst landen immer häufiger auf dem Grill. Damit der Grillgenuss aber nach dem vierten Mal nicht von einem seltsamen Nachgeschmack überschattet wird, sollte der Grill regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. So erhalten Sie die Langlebigkeit des Gasgrills und können sich jedes mal über ein köstliches Stück Fleisch, Fisch oder über einen anderen Leckerbissen vom Grill freuen.

Die Reinigung wird in drei Phasen aufgeteilt:

  • Reinigung nach jedem Grillen
  • Reinigung nach Bedarf
  • Jahresreinigung
Reinigung nach jedem Grillen

Das Grillrost ist ein Teil des Grills, welches Sie regelmäßig nach jedem Grillen reinigen sollten. Hierauf lagern sich Marinaden-, Fleisch- und Gewürzreste ab, die bis zum nächsten Grilleinsatz anfangen könnten zu schimmeln. Also schon aus hygienischen Gründen sollten Sie die Reinigung hier nicht auf die lange Bahn schieben.

Am effektivsten wird das Rost durch Ausbrennen gereinigt. Dazu schließen Sie den Deckel des Gerätes und stellen alle Schalter auf die höchste Stufe. Wundern Sie sich nicht über die Rauchentwicklung. Dies ist der Vorgang, der die einzelnen Teile reinigt – die Reste verbrennen sozusagen. Wenn kein Rauch mehr austritt, ist der Vorgang beendet und es gibt nichts mehr was noch verbrennen kann.

Um die Rußflecken zu entfernen, nehmen Sie eine Drahtbürste. Hierbei sollten Sie unbedingt auf Qualität achten, denn billiges Material kann das Rost stark beschädigen. Außerdem gibt es Unterschiede zum jeweiligen vorhandenen Grillrost. Welche Art von Grillbürste sich für welches Grillrost-Material am besten eignet, erfahren Sie im Ratgeber von rawford.de.

Zum Schluss einfach mit einem feuchten Lappen drüber wischen und das Grillrost sieht aus wie neu.

» Übrigens: Beim Ausbrennen reinigt sich automatisch auch die Brennerabdeckung vom Gasgrill.

Reinigung nach Bedarf

Beim Grillen mit Gasgrill immer unbedingt einen Feuerlöscher griffbereit haben.

Wer häufiger den Grill anschmeißt, sollte einmal alle drei Monate den Grill in seine Einzelteile zerlegen und diese reinigen. Schrauben sollten Sie in einer Seifenlauge einweichen und anschließend mit Stahlwolle reinigen. Anschließend gut trocknen lassen. Die Gasflasche sollten Sie bei den Reinigungsarbeiten unbedingt vom Grill entfernen. Zusätzlich sollte ein Blick auf die Fettauffangschale geworfen werden. Je nach Grillhäufigkeit kann sich hier einiges an Fett ansammeln. Damit es nicht zu einem gefährlichen Brand kommt, sollte der Füllstand regelmäßig kontrolliert werden.

Sind die Aluauffangschalen halb voll sollten Sie das Fett aushärten lassen und es entsorgen. Die Schale können Sie im Geschirrspüler reinigen oder aber ganz einfach abwaschen. Da die Schalen aber nicht für den dauerhaften Einsatz konzipiert sind, sollten Sie diese nach dem zweiten bzw. spätestens je nach Verschmutzungsgrad nach dem dritten Mal entsorgen. Nachschub dieser speziellen Auffangschalen erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen und Größen beispielsweise bei time4wellness.de. Das formstabile Aluminium ist länger haltbar, schützt das Innenleben des Grills und erspart Ihnen wertvolle Zeit bei der Reinigung.

❖ Gasgrill von außen reinigen

Den Grill von außen zu reinigen, ist wohl die einfachste aller Aufgaben. Fett und Verschmutzungen bekommen Sie ganz einfach mit Glas- oder Edelstahlreiniger entfernt. Dazu die Oberfläche einfach einsprühen, kurz einwirken lassen und anschließend abwischen.

Statt einen speziellen Reiniger können Sie auch Wasser mit Spülmittel verwenden.

» Vorsicht: Bei Gasgrills mit einer Edelstahloberfläche sollten Sie keine Metallschwämme oder grobe Bürsten verwenden, da diese sonst zerkratzt.

❖ Gasgrill von innen reinigen

So schön wie der Gasgrill beim Kauf aussieht, wird er nach der ersten Nutzung nie wieder aussehen. Er muss aber auch nicht innerlich vergammeln, weshalb es wichtig ist den Gasgrill immer mal wieder komplett von Verschmutzungen zu befreien.

Räumen Sie den Grill leer und entfernen Sie mit einem Holzspachtel alle festsitzenden Verschmutzungen. Holz ist am besten, da sich hier keinerlei Kratzer, die später zu Rost führen können, bilden.

Für die Reinigung empfehlen Experten ein Gemisch aus Wasser und Essig im Verhältnis 1:10, wobei Essig den größeren Anteil übernimmt. Benetzen Sie die komplette innere Fläche mit der Mischung und lassen Sie diese ungefähr 10 bis 15 Minuten einwirken.

» Mein Tipp: Statt der Essig-Wasser-Mischung können Sie auch Backofenspray verwenden.

Nach der Einwirkzeit den Innenraum einfach mit einem trockenen Tuch auswischen.

Jahresreinigung

Bei der Jahresreinigung gilt es vielmehr darum den Gasgrill winterfest zu machen. Hierbei sollten die gleichen Teile, wie bereits oben genannt, gesäubert werden. Aber das ist längst noch nicht alles. Welche Einzelheiten Sie kurz vor dem Winter unbedingt erledigen sollten, damit Sie Ihren Gasgrill im Frühling wieder wie gewohnt nutzen können, wird Ihnen im Ratgeber von gasprofi24.de ganz ausführlich erläutert.

Losbaum vermehren – So klappt’s per Aussaat, Kopfstecklinge & Wurzelschösslingen

Do, 08/02/2018 - 09:38

Wer den Losbaum vermehren möchte, der muss selbst tätig werden. Die Pflanze mit den exotischen Blüten kann sich nämlich nicht selbst bestäuben.

© etfoto – Fotolia.com

Da sich der Clerodendrum trichotomum nur über Fremdbestäubung selbst vermehren kann, sollte sich bei der Wahl des Standortes die Umgebung genauer angesehen werden. Wenn man Bienen und anderen Insekten nicht die Arbeit überlassen möchte, kann man den Losbaum auch selbst vermehren. Was es dabei zu beachten gilt und welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen, verraten wir in diesem Ratgeber.

Warum muss der Losbaum fremdbestäubt werden?

Aus menschlicher Sicht erinnert der Hintergrund ein wenig an Romeo und Julia. Von Natur aus reifen die Narben meistens erst, wenn die Staubgefäße der männlichen Geschlechtsorgane bereits verblüht sind. Dadurch kann sich der Losbaum nicht mit sich selbst vermehren. Doch keine Sorge – wir können nachhelfen!

Einen Losbaum vermehren – Das gilt es zu beachten

Bevor der Wurzelballen die Erde berührt, sollten noch folgende Aspekte vor dem Vermehren bedacht werden:

  • Der Losbaum mag es warm, daher ist ein Standort mit Sonnenlicht oder Halbschatten ideal.
  • Die Mittagssonne ist dennoch nicht förderlich für ihn.
  • Vor allem im Winter sollte der Standort geschützt vor eisigen Winden sein.
  • Im Falle der Kübelhaltung sollte sein Platz in Ost- oder West-Richtung gewählt werden.
  • Sowohl im Freien als auch auf der Terrasse sollte die Süd-Richtung vermieden werden.
  • Bei Staunässe kann es schlimmsten Fall zu Schimmel im Wurzelwerk kommen.
  • Klassische Pflanzen- bzw. Gartenerde ist bestens für den Losbaum geeignet.
  • Besonders freut er sich über ein Gemisch aus Lehm, Sand, Kompost und Hornspäne.
  • Als Dünger ist im Garten eine Mischung aus Stickstoff und Phosphor geeignet, für Kübelpflanzen reicht hingegen ein Allround-Flüssigdünger (z.B. hier erhältlich).
Vermehren des Losbaums mit Aussaat

Die Aussaat kann entweder aus den Steinfrüchten des Losbaums gewonnen werden oder im Fachhandel erworben werden. Ersteres geht besonders gut, wenn die Früchte reif sind. Jede enthält vier Kerne, die eingepflanzt werden können. Wichtig in beiden Fällen ist, dass es sich um Kaltkeimer handelt. Deshalb benötigen die harten Samen und ihre dicke Schale Kälte – ideal sind hierfür die Wintermonate. Für optimale Keimbedingungen sollte die Erde zudem feucht sein.

» Tipp: Wenn es in der Region nicht kalt genug wird, hilft auch ein Trick: Nachdem die Samen in kleine Pflanztöpfe gesetzt wurden, stellt man sie für bis zu drei Monate ins Gemüsefach. So werden die Samen mit allem versorgt, was sie zum Wachsen benötigen.

Vermehren des Losbaums mit Kopfstecklingen

Alternativ können auch die Triebe des Losbaums zur Vermehrung genutzt werden. Optimal ist es, wenn diese schon etwa 20 cm lang sind. Sobald Pflanztöpfe und Anzuchterde bereitstehen oder ein schöner Platz im Garten gefunden ist, kann es losgehen:

❶ Ein Blick auf das Thermometer lohnt sich. Wenn die Bodentemperatur etwa 20 bis 25°C beträgt, ist die beste Zeit zum Stecken gekommen.
❷ Vor dem Einpflanzen werden die unteren Blätter vom Trieb entfernt.
❸ Nun wird der Trieb in die Erde gesteckt. Wer ein größeres Gewächs möchte, kann auch drei bis vier Stecklinge in einen Topf stecken.
❹ Damit der Steckling wächst und gedeiht, sollte er direkt gegossen und die Erde immer feucht gehalten werden.
❺ Mit einer Folie über den Trieben wird die Wurzelbildung beschleunigt, da es so schön warm und feucht ist.

Nun heißt es warten und regelmäßig die Erde anfeuchten. Ein gutes Zeichen dafür, dass alles geklappt hat, sind erste grüne Spitzen nach etwa drei Wochen. Nach etwa einem halben Jahr sollte die Jungpflanze dann bereit zum Umpflanzen sein.

Vermehren des Losbaums mit Wurzelschösslingen

Eine dritte Möglichkeit sind Wurzelschösslinge. Diese erhält man, indem aus Wurzeln jeweils Teile mit einer Länge von vier bis sechs Zentimetern heraus schneidet. Werden diese nun in passendes Substrat gelegt und mit ein wenig Erde bedeckt, bilden sich im Frühjahr die ersten Triebe. Wichtig ist auch hier, dass die Anzuchterde nicht austrocknet und die Wurzelschösslinge im Kalten sind.

Abmoosen

Wer bereits schlechte Erfahrungen mit Stecklingen vom Losbaum gemacht hat, die sich einfach nicht entwickeln wollte, sollte es mal mit dem Abmoosen probieren. Grund hierfür ist, dass es dank der Nährstoffversorgung durch die Mutterpflanze oftmals einfacher ist, den Losbaum zu vermehren. Die mehr als 4.000 Jahre alte Methode ist zwar etwas unbekannter und aufwendiger, aber sehr effektiv. In der Praxis haben sich zwei Varianten durchgesetzt:

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» Tipp: Das kann zusätzlich gefördert werden, in eine Art Mantel aus mineralischen Substraten, Torf oder Sphagnum-Moos um den rindenfreien Ring gelegt wird. Dieser wird regelmäßig befeuchtet um ein optimales Klima zu schaffen.

Innerhalb einiger Monate werden sich nun neue Wurzeln ausbilden, die bei entsprechender Größe entfernt werden können. Voila, der Losbaum ist vermehrt.

Hinweis: Ist das Abmoosen mit der Ringmethode fehlgeschlagen kann es schlichtweg daran liegen, dass der abgeschälte Rindenstreifen zu schmal war. In dem Fall wird die offene Stelle von der Pflanze überwallt und die Pflanze lebt wie gewohnt weiter.

Die Keilmethode ist leider etwas weniger erfolgversprechend, aber dennoch einen Versuch wert. Hierfür wird ein Trieb des Losbaums teilweise quer durchgeschnitten. Der daraus resultierende Spalt muss unbedingt mit einem Keil offengehalten werden.

Wer seinem Glück auf die Sprünge helfen will, kann mit einem Bewurzelungshormonpulver an der Schnittstelle nachhelfen. Diese sollte dann mit Torfmoos umwickelt und ständig feucht gehalten werden. Auch hier kann der Trieb endgültig abgetrennt werden, wenn sich Wurzeln gebildet haben.

Umpflanzen des Losbaums

Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen einer Jungpflanze ist, wenn ihr Wurzelwerk den ganzen Topf erobert hat und ihre Ruhepause im Frühling beendet ist.

  1. Nachdem das Losbaum-Pflänzchen vorsichtig aus dem alten Topf genommen wurde, wird zunächst die überschüssige Erde vorsichtig entfernt.
  2. Nun kann der Setzling entweder in einen größeren Topf oder ein Pflanzloch im Garten gegeben werden. In beiden Fällen sollte die Erde zum Teil aus Kompost bestehen, um eine nährstoffreiche Ausgangsbasis zu schaffen. So können sich rasch neue Wurzeln bilden.
Losbaum: Baum oder Strauch?

Beim Pflanzen und Umtopfen des Losbaums hat man die Wahl zwischen zwei Grundformen:

table#t227 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t227 thead tr { } table#t227 thead tr th.t227 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t227 thead tr th#t227.start { } table#t227 thead tr th#t227.end { } table#t227 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t227 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t227 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t227 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t227 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t227 tfoot tr { } table#t227 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } Strauch bzw. BuschKleinbaum Wer den Losbaum in seiner natürlichen Form bevorzugt, muss nichts weiter tun, als ihn zu vermehren und wachsen zu lassen. Sofern er nur immer wieder etwas in Form geschnitten wird, wächst er automatisch zu einem wunderschönen Zierstrauch.Der Clerodendrum trichotomum eignet sich allerdings auch bestens als Kleinbaum, in dessen Schatten sich so mancher Sommernachmittag mit einem guten Buch oder leckerem Steak verbringen lässt. Hierfür müssen allerdings neben dem Trieb zwei Stöcker in den Boden gesteckt werden. An denen wird der Trieb festgebunden und so dazu gebracht, gerade empor zu wachsen. Für Experten: Losbaum veredeln

Für das Veredeln des Losbaums setzt sich immer mehr das sogenannte Chip-Budding durch, älteren Garten-Fans sicher auch als “Frühlingsveredlung nach Forckert“ bzw. “Augenanplatten” bekannt. Der Vorteil daran? Es muss keine Rinde von einem Losbaum gelöst werden und der Aufwand ist denkbar gering:

❶ Wer diese Methode ausprobieren möchte, hat bis Ende August Zeit. Benötigt werden frisch geschnittene Reiser, die gut ausgereift sein sollten.

❷ Zunächst wird ein schräger Kerbschnitt an der Unterlage durchgeführt, der in Veredlungshöhe an der Unterlage ist.

❸ Dann wird eine Art Lasche oder Zunge etwa fünf Zentimeter über dem Kerbschnitt an der Unterlage ausgeschnitten.

❹ Im Anschluss wird am Edelreis ein Kerbschnitt etwa zwei Zentimeter unter dem Auge durchgeführt. Auch dort wird Rindenstreifen ausgeschnitten, an dem sich Holzteil und Knospe noch befinden. Ideal ist es, wenn dieser Streifen kleiner ist, als die Lasche der Unterlage, damit sie gut ineinanderpassen.

❺ Nun muss das Ganze noch verbunden werden: hierfür können Folien- oder Gummibänder genutzt werden. Wer PE-Folienbänder nutzt profitiert davon, dass das Auge ebenfalls verbunden wird. Da sich durch die Folie Kondenswasser bindet, bleibt die Veredlungsstelle immer schön feucht. Nach ca. zwei bis drei Wochen kann die Folie dann normalerweise wieder entfernt werden.

Traubenkirsche pflanzen – Tipps zu Standort, Erde & Pflanzung

Mi, 08/01/2018 - 09:07

Die Traubenkirsche ist eine beliebte Heckenpflanze, die zugleich als Sichtschutz dient. Wie prachtvoll sie sich entwickelt, hängt allerdings schon bei der Pflanzung ab.

© Igor Tarasov – Fotolia.com

Die Traubenkirsche zählt zu den Rosengewächsen. Ihren Namen erhielt die Pflanze auf Grund der traubenförmigen Anordnung der Blüten und Früchte. Auch als Sumpfkirsche oder Ahlkirsche ist die attraktive Heckenpflanze bekannt. Der Hobbygärtner wird sich im Frühling an der reichen Blüte des „Wilden Flieder“ erfreuen können. Auf Grund ihres dichten Wuchses macht sich die Traubenkirsche sehr gut als Heckenpflanze und Sichtschutz. Auch zur Befestigung von Uferböschungen ist die Traubenkirsche gut geeignet. Die Grundlage für ein gesundes Wachsen und Gedeihen der Elsenkirsche legen Sie mit der Pflanzung, deshalb ist es auch so wichtig hier gewisse Punkte zu beachten.

Pflanzenbeschreibung

Die Traubenkirsche zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus. Der sommergrüne Baum kann Höhen von bis zu 15 Metern erreichen. Auch ein strauchförmiger Wuchs ist möglich. Die Sträucher werden ebenfalls bis zu zehn Meter hoch und sind von überhängenden Ästen gekennzeichnet. Die natürliche Wuchsform der Traubenkirsche ist schlank bis kegelförmig. Bei älteren Pflanzen nimmt die Krone eine eher gewölbte Form an. Der Stamm erscheint beinahe gerade und besitzt einen Durchmesser von etwa 60 Zentimetern.

Das Alter des Gewächses liegt zwischen 60 bis 80 Jahren. Traubenkirschen besitzen eine glatte und dunkelgraue Rinde. Risse in der Borke entstehen nur bei alten Gewächsen. Die Blätter werden etwa zehn Zentimeter lang und sind leicht behaart. Die dunkelgrünen Blätter zeigen eine attraktive gelbrote Herbstfärbung. Zwischen April und Juni erscheinen die weißen Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich die runden Steinfrüchte. Diese sind zunächst rötlich gefärbt und erscheinen in reifem Zustand schwarz und glänzend. Die Beeren dienen im Spätsommer den Vögeln als Nahrungsquelle.

» Tipp: Das Fruchtfleisch ist ungiftig. Der Kern enthält giftige Blausäure.

Die Verbreitung der Traubenkirsche

Die ursprüngliche Heimat der Traubenkirsche liegt in Nordamerika. Heute sind die Gewöhnlichen Traubenkirschen auch in Europa, Japan und im nordasiatischen Raum heimisch. Im Mittelmeergebiet und auf der Balkanhalbinsel fehlt die Pflanze im europäischen Raum. Traubenkirschen in freier Natur sind vornehmlich in Gewässernähe und in lichten Wäldern anzutreffen. Die meisten Exemplare sind in Niedersachsen und in Sachsen Anhalt nachgewiesen worden. In deutschen Wäldern existieren, laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, knapp vier Millionen Exemplare der Gewöhnlichen Traubenkirsche.

Traubenkirsche pflanzen – So wird’s gemacht Standort:

Schauen wir auf die Vorkommen der Pflanze in der freien Natur, wird deutlich, Traubenkirschen mögen ein eher feuchtes Milieu. Ein sonniger bis halbschattiger Standort wird bevorzugt. In der Nähe des Gartenteiches oder eines natürlichen Flusslaufes wird sich die Pflanze besonders wohlfühlen. Soll die Traubenkirsche als Baum wachsen, wird viel Platz gebraucht und eine Solitärstellung ist zu bevorzugen. Soll die Pflanze in Strauchform wachsen, machen sich auch Gruppenpflanzungen sehr gut. Der Standort muss nicht allzu warm gewählt werden. Die Traubenkirsche kann auch kühl und luftig stehen.

In Kürze:

  • sonnig bis halbschattig
  • luftig
  • Alleinstellung oder Gruppenpflanzung
  • in Gewässernähe
Substrat:

Die Pflanzen benötigen einen frischen, gerne leicht feuchten Boden. Schwere Lehmböden werden weniger empfohlen. Ist der Boden undurchlässig, kann das Gießwasser nicht abfließen und es kommt zum Auftreten von Staunässe, was die Wurzeln der Traubenkirsche angreift und unter ungünstigen Umständen zum Absterben der Pflanze führen kann. Der Boden sollte nicht zu kalkhaltig sein. Ein leichter Kalkanteil wird jedoch vertragen.

In Kürze:

  • locker
  • luftig
  • feucht
  • humos
  • kalkarm
Pflanz-Anleitung:

❶ Standort auswählen
❷ Boden vorbereiten
❸ Pflanze wässern
❹ Pflanzloch ausheben
❺ Aushub aufwerten
❻ Pflanze einsetzen
❼ Erde gut andrücken
❽ Pflanze gut angießen und mulchen
❾ Stützpfeiler anbringen

Wurde der Standort ausgewählt, gilt es zunächst, sich der Bodenvorbereitung zu widmen. Der Boden sollte umgegraben und aufgelockert werden. Unkraut, Wurzeln und Steine werden entfernt. Die Traubenkirsche wird in der Zwischenzeit gewässert. Stellen Sie die Pflanze in einen Wassereimer und warten Sie, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Das Pflanzloch sollte mindestens in doppelter Größe des Wurzelballens ausgehoben werden. Damit die jungen Pflanzen von Beginn an eine gute Grundversorgung mit Nährstoffen erhalten, werden dem Aushub Kompost und Hornspäne beigemischt.

Auf eine Drainage im Erdboden kann verzichtet werden, da die Traubenkirsche einen feuchten Boden bevorzugt. Die Pflanze wird mittig in das Pflanzloch gesetzt und gut mit Erde bedeckt. Drücken Sie die Erde gut an und schütteln Sie die Pflanze leicht, wenn sie das Substrat einfüllen, so lassen sich Hohlräume vermeiden. Nachdem das Pflanzloch geschlossen wurde, wird die Pflanze gemulcht und gut angegossen.

» Tipp: Damit das Gießwasser gut aufgenommen werden kann, können Sie einen Gießrand anlegen, der leicht zur Mitte hin abfällt.

Junge Pflanzen sind empfindlich gegen Wind. Damit Stürme der Traubenkirsche nichts anhaben können, sollten Sie die Jungpflanze stützen. Pro Pflanze werden hierfür drei Stützpfähle eingesetzt. Diese sollten in 30 Zentimeter Abstand in die Erde gebracht und mit breiten Schnüren verbunden werden. Für das erste Standjahr ist diese Stütze unerlässlich. Zweijährige Pflanzen dürften sich ausreichend entwickelt haben und Sie können die Stützpfeiler entfernen.

» Tipp: Kontrollieren Sie die Stütze regelmäßig. Die Stricke oder Bänder dürfen nicht zu eng sein und sich nicht in die Baumrinde eingraben.

Den Wurzeln Einhalt gebieten

Traubenkirschen zählen zu den Flachwurzlern. Die Wurzel des schnell wachsenden Gewächses breiten sich fleißig nach allen Seiten hin aus. Dem kann der Hobbygärtner mit dem Einrichten einer Wurzelsperre entgegenwirken. Dies ist bereits bei der Pflanzung zu beachten. Theoretisch können Sie die Wurzelsperre auch bei älteren Pflanzen ergänzen. Der Arbeitsaufwand ist allerdings weit höher, als wenn Sie das luft- und wasserundurchlässige Geotextil bereits bei der Pflanzung einbringen. Die Wurzelsperre wird senkrecht in den Boden eingebracht und mit Klick-Leisten fixiert. Die Wurzeln können das Material nicht durchdringen und ein Chaos an Wurzelgeflecht in Ihrem Garten wird ausbleiben.

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