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Auf Gartentipps.com findest du viele tolle Tipps für deinen Garten. Lies dich durch unsere Ratgeber und die vielen kleinen hilfreichen Gartentipps!
Aktualisiert: vor 19 Minuten 4 Sekunden

Farnblättriger Lerchensporn – Pflanzen, pflegen und schneiden

Fr, 06/22/2018 - 14:35

Sie suchen für Ihren Schattengarten noch eine schöne, möglichst früh blühende und genügsame Staude? Hervorragend eignen würde sich dafür der Farnblättrige Lerchensporn.

© zanna_ – Fotolia.com

Rund 300 Arten vom Lerchensporn gedeihen in den gemäßigten Zonen unserer Nordhalbkugel, einige auch in Südafrika. Die meisten wachsen wild in Laubwäldern oder Gebüschen. Nur wenige bringen wesentliche Grundzüge zur Züchtung neuer Sorten mit, die im Garten zur Freude des Hobbygärtners kultiviert werden können. Der Farnblättrige Lerchensporn (Corydalis cheilanthifolia) zählt zum Beispiel zu den mehrjährigen Arten, die sich für den Garten favorisiert haben.

Kleines Pflanzenporträt

Der Name diese Pflanze leitet sich ab von den bräunlich grünen Blättern, die denen des Farns gleichen, und der Haubenlerche, die Pate für die griechische Bezeichnung „Corydalis“
steht. Bis zu 30 Zentimeter hoch und ebenso breit kann der Farnblättrige Lerchensporn werden. Seine gelben Blüten entfalten sich traubenförmig an horstig empor wachsenden Blütenstielen. Von Mai bis Juni erstrahlt dann der leuchtend gelben Flor.

Dieser Standort ist optimal für den Farnblättrigen Lerchensporn

Am besten gedeiht diese Sorte an einem halbschattigen Standort. Geben Sie der Staude am besten auch einen Platz vor Gehölzrändern oder Mauern.

An den Boden legt der Farnblättrige Lerchensporn hingegen keine hohen Ansprüche. Er begnügt sich mit einem durchlässigen, humosen und leicht sauren Erdreich. Dennoch sollte der Boden im Sommer Feuchtigkeit halten. Mit diesen Ansprüchen qualifiziert sich die Blütenstaude bestens als Begleiter von Rhododendron-Gruppen oder anderen Ziersträuchern, die ein leicht saures Beet schätzen.

Schwere Gartenerde vermengen Sie kräftig mit Sand und Humus, dann können Sie darauf unbesorgt Corydalis cheilanthifolia pflanzen.

So pflegen Sie den Farnblättrigen Lerchensporn richtig Gießen:

Halten Sie den Boden regelmäßig feucht, besonders bei anhaltenden Trockenperioden im Frühjahr und Sommer. Wenn der Standort des Farnblättrigen Lerchensporns ausgiebig gemulcht wird, kann die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunsten. Ratsam ist es, die Mulchschicht mehrmals zu erneuern. Ein feuchtes Erdreich verspricht bestes Wachstum für die Staude. Staunässe hingegen schädigt die Pflanze erheblich.

Düngen:

Die beste Zeit, Ihren Lerchensporn zu düngen, liegt im Frühjahr. Verwenden Sie dafür Kompost, gemischt mit einem organischen Langzeitdünger, wie Hornspäne.

Rückschnitt:

Im Herbst, wenn sich die Pflanze für die Winterruhe zurückzieht, schneiden Sie das welke Laub etwa 5 Zentimeter über dem Boden ab. Auch während der Vegetation dürfen Sie Ihre Gartenschere an den Farnblättrigen Lerchensporn ansetzten, um abgeblühte Blütenstiele oder beschädigte und welke Blätter zu entfernen.

Überwinterung:

Zwar verträgt die Staude frostige Temperaturen bis – 20° Celsius unbeschadet, dennoch ist ein Winterschutz zu empfehlen. Decken Sie nach dem Rückschnitt im Herbst die Pflanzstelle mit Nadelreisig ab. So schützen Sie die Wurzel der Pflanzen vor Nässe.

Zusammenfassung:

Der Farnblättrige Lerchensporn bringt Licht in dunkle Ecken Ihres Gartens. Er eignet sich besonders für lichte Schattengärten, Rabatte an Gehölzrändern und Rhododendrongruppen. Von Mai bis Juni blüht die Staude in leuchtendem Gelb. Ein halbschattiger Standort mit einem durchlässigen, humosen Boden bevorzugt die Pflanze. Im Frühjahr und Sommer wird regelmäßig gegossen. Kompost, gemischt mit Hornspäne, deckt den Nährstoffbedarf. Obwohl der Lerchensporn winterhart ist, sollten Sie Ihn abdecken.

Rosen konservieren – Schritt für Schritt Anleitung

Do, 06/21/2018 - 11:42

Sie wollen lange etwas von Ihren Rosenpräsenten haben? Dann konservieren Sie diese doch einfach mit Glyzerin. Wie das gemacht wird, erfahren Sie hier.

© S.H.exclusiv – Fotolia.com

Mit einem Strauß frischer Rosen schenkt jeder Blumenfreund Freude, egal ob zum Geburtstag, zum Hochzeitstag oder einem anderen Anlass. Leider hält die Freude nur eine gewisse Zeit, denn das blühende Präsent hat eben nur eine begrenzte Lebensdauer. Und so wird die Rose wehmutsvoll entsorgt, wenn sie dann verblüht ist. Wer allerdings mit seinem Rosenpräsent über längere Zeit an ein besondere Ereignis erinnert werden möchte, der konserviert seinen Strauß einfach. Bis zu drei Jahre lang können Sie sich dann am Strauß erfreuen. Dafür müssen Sie sich nur an die nachfolgende Anleitung halten und ein paar Ratschläge befolgen.

So können Sie Rosen konservieren

❶ Erst einmal brauchen Sie Glyzerin aus der Apotheke.

❷ Nun mischen Sie 1 Teil Glyzerin mit 2 Teilen warmem Leitungswasser. Dabei müssen Sie die Lösung gut umrühren. Die Glyzerin-Wasser-Mischung sollte möglichst für die erste Vasenfüllung und als Gießwasser zum Nachfüllen der verbrauchten Flüssigkeit für die nächsten zwei Wochen ausreichen.

❸ Schneiden Sie nun die Stiele der Rosen und des Beiwerks vor der Behandlung frisch an.

❹ Nun stellen Sie den Rosenstrauß in die mit dem Gemisch gefüllte Vase. Das Glyzerin ersetzt dann das Wasser im Flüssigkeitssystem der Pflanze. Das überflüssige Wasser der Rose verdunstet. In den Pflanzen bleibt das Glyzerin dann als Konservierungsmittel erhalten.

❺ Wenn an den Blütenspitzen kleine Glyzerintröpfchen mehr austreten, dann ist die Konservierung abgeschlossen. Jetzt müssen Sie nur noch die Flüssigkeit aus der Vase entfernen.

So gehen Sie mit den konservierten Rosen richtig um

Achten Sie nun darauf, dass die Rosen nicht mehr mit Wasser in Berührung kommen. Stellen Sie den Rosenstrauß deshalb am besten in eine mit trockenem Sand gefüllte Vase. Bringen Sie Ihre konservierten Pflanzen auch nicht ins Freie. Diese vertragen nämlich keine hohe Luftfeuchtigkeit und direktes Sonnenlicht.

Tipp:
Mit einem Staubtuch oder feinhaarigem Pinsel sollten Sie die Rosen gelegentlich abstauben. So können Sie sich an dem ständigem Blühen Ihres Straußes erfreuen.

Vorteile der Konservierung

Die mit Glyzerin haltbar gemachten Rosen sind sehr temperaturverträglich. Temperaturen von wenigen Plusgraden bis zu 50 Grad Celsius sind kein Problem. Zugluftgefährdete Plätze und unzureichendes Tageslicht sind zudem auch keine Gefahr für die konservierten Rosen. Das ist also eine viel bessere Methode als Blumen zu trocknen.

Stendelwurz „Sabine“ – Pflanzen, pflegen und überwintern

Mi, 06/20/2018 - 09:08

Orchideen sind hierzulande nur sehr selten im Garten zu finden. Und das, obwohl es so viele schöne und pflegeleichte Sorten gibt. Wie zum Beispiel den Stendelwurz „Sabine“.

© moonlightchen – Fotolia.com

Orchideen daheim am Fenster sind keine Seltenheit. Orchideen im Garten findet man hingegen nicht überall. Vielleicht liegt es daran, weil die Arten meist unterschiedliche Standortbedingungen bevorzugen. Hier macht sich schnell Unsicherheit breit. Außerdem sind die einen eher empfindlich und verlangen dem Hobbygärtner einen großen Pflegeaufwand ab. Andere hingegen sind nicht ganz so anspruchsvoll, gedeihen prächtig und bilden einen eleganten Blütenflor aus.

Leicht zu handhaben ist zum Beispiel der Stendelwurz „Sabine“. Dieses schmucke Gewächs gehört zur Gattung Epipactis innerhalb der Familie der Orchideen und ist eine Kreuzung zwischen Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris) und Riesen-Stendelwurz (Epipactis gigantea).

Epipactis „Sabine“ im Kurzporträt

Die Stendelwurz-Hybride bildet wie alle Orchideen mehrblütige Stängel aus, an denen sich bis zu 15 kräftig purpurrote und grün gefärbte Einzelblüten präsentieren. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli. Ihre orchideentypische Blüte hält drei bis vier Wochen und duftet angenehm. Abhängig von den Standortbedingungen können die Blütenstängel eine Höhe von 30 bis 60 Zentimeter erreichen.

Diese winterharte Züchtung bildet auch Ausläufer. Sagt ihr der Standort zu, dann vermehrt sie sich willig und bildet mit den Jahren einen ansehnlichen Horst.

So sieht der perfekte Standort für die Gartenorchidee aus

Wählen Sie für den Stendelwurz einen sonnigen bis halbschattigen Standort in feuchter Lage aus. Ein heller Standort ist nämlich wichtig für die Bildung prächtiger Blüten.

Was den Boden betrifft, so ist „Sabine“ sehr genügsam. Mit einem neutralen bis leicht sauren Boden entwickelt sie sich gut (Anleitung pH-Wert im Boden richtig testen). Feucht sollte die Erde allerdings sein, aber nicht zu nass. Wenn Sie Ihrem Stendelwurz etwas Gutes tun wollen, dann mischen die Gartenerde für den Pflanzenstandort mit etwas Rhododendronerde. Diese Moorbeeterde hält die Feuchtigkeit dann gut im Boden.

Übrigens: Die beste Pflanzzeit für die Stendelwurz-Hybride „Sabine“ ist das Frühjahr.

So pflegen Sie den Stendelwurz „Sabine“ richtig Gießen:

Den Standort Ihres kostbaren Stendelwurzes müssen Sie gleichmäßig feucht halten. Nutzen Sie hierfür möglichst Regenwasser aus der Tonne. Am besten mulchen Sie auch den Boden um Ihre Gartenorchidee herum. Somit verdunstet die Feuchtigkeit aus dem Erdreich nicht ganz so schnell.

Düngen:

Im Frühjahr füllen Sie das Nährstoffdepot im Boden mit einer Mischung aus Kompost und Humus auf. Geben Sie die Mischung auf die Pflanzstellen und arbeiten Sie das Gemisch mit einer kleinen Handharke vorsichtig ein. Ausläufer sollten dabei nicht beschädigt werden. Im Sommer nach der Blüte düngen Sie den Stendelwurz dann mit einem kalibetonten Flüssigdünger. So kann die Pflanze zum Winter optimal Kraft schöpfen.

Überwinterung:

Die eben beschriebene Epipactus-Hybride ist winterhart und verträgt eisige Kälte. Sie können für Ihre Prachtstaude aber auch einen Winterschutz anlegen. Bedecken Sie den Standort Ihrer Pflanze mit einer Mulchschicht gemischt mit Tannenreisig. So halten Sie die Winternässe weitestgehend von den Wurzeln ab. Nach den letzten Frösten im Frühjahr legen Sie die Pflanzstellen dann wieder frei.

Zusammenfassung:

Der winterharte Stendelwurz „Sabine“ zählt zu den beliebtes Gartenorchideen, die einfach zu pflegen sind. Platzieren Sie die Epipactus-Hybride auf einen sonnigen Standort mit neutraler bis leicht saurer Erde, dann können Sie sich von Juni bis Juli an der eleganten Blütenpracht erfreuen. Allerdings muss die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Mischung aus Kompost und Humus.

Mannstreu – Pflanzen, pflegen und schneiden

Di, 06/19/2018 - 14:33

Mannstreu ist eine anspruchslose, dekorative Zierpflanze für mediterrane Staudenrabatte oder Naturgärten. Aufzucht und Pflege werden hier genau erläutert.

© stockpics – Fotolia.com

Disteln im Garten, das mögen Hobbygärtner nun gar nicht. Distelähnliche Zierstauden, wie das Mannstreu (Eryngium) sind dabei zweifelsfrei eine Ausnahme. In Gesellschaft mit anderen blühenden Stauden wertet das Mannstreu jede Rabatte optisch auf. Der strauchige Wuchs und die einfachen Dolden, die köpfchenförmige Blütenstände bilden und meist von bizarren Hüllblättern umgeben sind, geben dem Staudenbeet eine besondere Anziehungskraft.

Mannstreu hat viele „Gesichter“

Hier in Europa gedeihen 26 Arten vom Mannstreu. Dabei unterscheidet sich jede einzelne durch Farbe und Form der Blüten. Je nach Art kann Mannstreu zudem Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimeter erreichen. Das Amethyst- sowie Alpen-Mannstreu und die Spanische Edeldistel werden hierzulande vorrangig im Ziergarten verwendet. Dieses mehrjährige Gewächs blüht von August bis September. Getrocknet können die kräftigen Blütenstände für ansehnliche Trockengestecke verwendet werden.

So sollte der Standort für den Mannstreu aussehen

Mannstreu bevorzugt einen vollsonnigen Standort. Ein halbschattiger Platz wird auch angenommen. Mindestens vier Stunden Sonne täglich sollten die Pflanzen abbekommen. Platzieren Sie das Gewächs zudem so, dass es vor Wind geschützt ist.

Meiden Sie feuchte Böden. Mannstreu verträgt generell keine Staunässe. Sie können schwere Böden mit Splitt oder groben Sand mischen und somit den Platz für die Pflanzen durchlässiger machen. Gut verträgt das Gewächs auch kalkreiche und steinige Böden.

So wird Mannstreu richtig gepflanzt ❍ Aussaat:

Sollten Sie sich für eine Aussaat entscheiden, dann empfiehlt es sich, diese in einem lockeren sandigen Boden bei Temperaturen um 20 °C vorzunehmen. Ab September sollten Sie jedoch keine Saat mehr ausbringen. Am besten säen Sie die Edeldistel in Anzuchttöpfe vor Mitte August aus. So können die Pflanzen noch im Spätherbst ins Freiland gesetzt werden.

❍ Setzlinge pflanzen:

Jungpflanzen aus dem Gartenfachgeschäft oder Online-Versand werden im Frühjahr nach dem Kauf gepflanzt. Vorher graben Sie die Erde herkömmlich um. Dann wird die junge Pflanze in ein flaches Loch gesetzt, so dass die Pflanzenbasis mit ihren Wurzeln an der Bodenoberfläche abschließt.

Etwa 6 bis 8 Pflanzen pro Quadratmeter sollten Sie veranschlagen. Wählen Sie zwischen den Setzlingen einen Abstand von 30 bis 40 Zentimeter.

So pflegen Sie Mannstreu richtig © Anna Kluba – Fotolia.com Gießen:

Nach dem Einpflanzen sollten Sie die Jungpflanzen in den ersten Wochen regelmäßig gießen. Später werden sie nicht mehr so oft gewässert. Kurze Trockenperioden übersteht das Manntreu problemlos. Vortrefflich gedeiht es, wenn Sie den Boden an der Oberfläche etwas antrocknen lassen. Nur austrocknen darf der Boden nicht.

Düngen:

Düngen Sie Ihre distelähnliche Zierpflanze im ersten Jahr nach dem Pflanzen mit einem organischen Staudendünger. Es reicht dann vollkommen, wenn Sie alle 2 bis 3 Jahr nachdüngen. Nehmen Sie keinen Kompost zum Düngen, denn diesen verträgt das Mannstreu nicht.

Rückschnitt:

Verwelkte Blüten schneiden Sie heraus. So verhindern Sie, dass sich das Mannstreu selbst aussamt. Grundsätzlich sollten Sie nach der Blüte ab Mitte September das Gewächs zurückschneiden, da die Zierdistel sonst ihre Winterhärte einbüßt.

Überwinterung:

Sofern der Boden tief durchlässig ist und im Winter keine Gefahr von Staunässe besteht, kann der Frost dem Mannstreu nichts anhaben. Eine Winterabdeckung ist allerdings für eine bessere Entwicklung im darauf folgendem Jahr empfehlenswert. Hierfür eignen sich Reisig und Gartenvlies sehr gut.

Mögliche Schädlinge und Krankheiten

Mit ihren dornigen Blättern hält das Eryngium Pflanzenschädlinge ab. Ein Schädlingsbefall ist somit nicht zu befürchten. Außerdem ist das Gewächs im wesentlichen resistent gegen Krankheiten. Nur Staunässe kann zu Wurzelfäule führen.

Zusammenfassung:

Das Mannstreu ist eine robuste, pflegeleichte und winterharte Zierpflanze und eignet sich für mediterrane Staudenrabatte oder für den Naturgarten. Als Standort wird ein sonniger, windgeschützter Platz bevorzugt. Das Erdreich sollte wasserdurchlässig sein. Kalkhaltiges und steiniges Erdreich wird aber auch angenommen. Gießen sollten Sie nur mäßig. Gedüngt wird mit einem organischen Staudendünger. Kompost verträgt die Pflanze nicht.

Cranberry – Pflanzen, pflegen & zurückschneiden

Mo, 06/18/2018 - 09:01

Die Cranberry ist eine erfrischende Frucht und Heilbeere zugleich. Daher ist sie unter Hobbygärtner so begehrt. Anbau und Pflege erläutern wir auf dieser Seite.

© alevi079 – Fotolia.com

Cranberry – der Name dieser Frucht springt einem beim Kauf von Müsliriegeln förmlich ins Auge. Bei dieser Bezeichnung handelt es sich um die großfruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon). Das Hauptanbaugebiet liegt im östlichen Nordamerika, konkret in Neuengland.Die Cranberry wird aber nicht nur in der Lebensmittelindustrie verwendet, geschätzt wird die Frucht auch als Heilmittel wegen ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung.

Schon längst haben Hobbygärtnern Gefallen an der Moosbeere gefunden, weil die Frucht mit ihrem süßsauren Geschmack in der Küche vielfältig Anwendung finden.

Porträt der Cranberry

Die Cranberry ist ein immergrüner, mehrjähriger Zwergstrauch. Er gehört zur Gattung der Heidelbeeren und zur Familie der Heidekrautgewächse. Seine rosafarbenen Blüten entfalten sich im Juni. Im Wind bewegen sie sich ähnlich wie der Kopf eines Kranichs. Daher wurde der Pflanzenname „crane berry“ abgeleitet, zu Deutsch „Kranichbeere“.

Der winterharte Zwergstrauch erreicht eine Wuchshöhe von 20 Zentimeter. Mit vielen, bis zu 1 Meter langen, kriechenden Trieben deckt er den Boden ab. Zur Bepflanzung eines Quadratmeter Bodens kalkulieren Sie 6 Pflanzen ein.

Aus den Blüten entwickeln sich rote, süßsaure Beeren, die ab September erntereif sind. Ähnlich wie Preiselbeeren können Sie die delikaten Früchte in Joghurt oder Quark, als Desserts oder als Kuchenbelag, in Mix-Getränken und in Salaten verarbeiten. Aber auch als Kompott, Marmelade oder fruchtige Soßenwürze lassen sich die Beeren verwerten.

So schaffen Sie die besten Bedingungen für die Cranberry © erika_mondlova – Fotolia.com Standort:

Für die Cranberry wählen sie möglichst einen sonnigen Platz. Auch im hellen Halbschatten gedeiht der kleinwüchsige Beerenstrauch gut.

Boden:

Ein feuchtes, humoses Erdreich braucht die Cranberry. Am wohlsten fühlt sich das Gewächs auf einen Moorbeet-Boden. Ideal wäre es, wenn Sie vor dem Pflanzen in den Gartenboden kräftig feinkörnigen Rindenmulch oder Rhododendronerde einarbeiten.

Gießen und Düngen:
  1. Da die Pflanzen ein Flachwurzler ist, sollten Sie den Standort ihrer Moosbeere ständig feucht halten. Sehr zu empfehlen ist eine Mulchschicht aus Rindenmulch, diese hält die Feuchtigkeit im Erdreich.
  2. Sichern Sie sich eine reiche Cranberry-Ernte, in dem Sie das Nährstoffdepot für ihre Zwergsträucher im Frühjahr mit einem Heidelbeer-Dünger auffüllen.
Rückschnitt:

Nur wenn Sie überlange Triebe einkürzen möchten, dann greifen Sie nach der Ernte für Gartenschere. Ansonsten ist ein Rückschnitt nicht nötig

Zusammenfassung:

Die Cranberry oder Moosbeere ist ein Zwergstrauch mit einer Wuchshöhe von 20 Zentimetern. Ihre vitaminreichen Früchte finden Verwendung in der Backwarenindustrie, in der heimischen Küche und in der Naturmedizin. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort mit feuchten humosen Boden. Das Erdreich muss ständig feucht gehalten werden. Für eine reichhaltige Beerenernte wird der Nährstoffbedarf für die Pflanzen mit Heidelbeer-Dünger gedeckt.

Forsythie welkt – Ursachen und Behandlungstipps

So, 06/17/2018 - 13:12

Nicht selten kommt es vor, dass Forsythien von der heimtückischen Monilia-Spitzendürre oder der Verticillium-Infektion heimgesucht werden. Dann heißt es schnell handeln.

© delinah – Fotolia.com

Ihre Forsythie im Garten bietet gerade einen traurigen Anblick? Sie welkt vor sich hin, obwohl Sie die Pflanze eigentlich regelmäßig gießen und düngen? Eventuell ist der Strauch dann durch den Krankheitserreger Monilia laxa oder durch eine Verticillium-Infektion befallen. Hier erfahren Sie, wie Sie diese Krankheiten erkennen und welche Maßnahmen Sie zum Schutz der einzelnen Pflanze und Ihres Gartens ergreifen können.

Monilia-Spitzendürre: Krankheitsbild und sofortige Behandlung

Wenn Ihre Forsythien während oder nach der Blüte im Bereich der Spitzen schlagartig zu welken beginnen, sind sie wahrscheinlich vom Pilz Monilinia laxa befallen. Die als Monilia-Spitzendürre bezeichnete Welke erstreckt sich an den Zweigen über 20 bis 40 Zentimeter. Sie erfasst Blüten und Blätter, die entweder von der Pflanze direkt abfallen oder schlaff hängen bleiben.

Maßnahmen gegen die Monilia-Spitzendürre:

➭ Bei feuchter Witterung erkennt man den Pilz manchmal als gelblichen bis grauen Belag auf den Ästen. Aber keine Sorge, wenn Sie die betroffenen Zweige sofort zurückschneiden, verspricht das sehr gute Chancen auf Heilung. Dafür dürfen Sie mindestens 15 Zentimeter über den sichtbar erkrankten Bereich hinaus in das gesunde Holz schneiden. Zur Zeit der Blüte können Sie auch ergänzend Fungizide einsetzten.

Wichtig:
Entsorgen Sie die abgeschnittenen Pflanzenteile über die Biotonne oder den Restmüll. Werfen Sie die Zweige keinesfalls auf den Kompost. Die Krankheitserreger können dort überwintern und gelangen bei der Verwendung des Humus zurück in Ihren Garten.

➭ Überprüfen Sie Obstbäume in Ihrem Garten auf einen möglichen Befall durch Monilia laxa, der sich entweder ebenfalls als Spitzendürre oder aber auch als Fruchtfäule zeigen kann. Fruchtfäule erkennen Sie an der ringartigen bräunlichen Verfärbungen des Obstes. Bei Lagerfrüchten wie Äpfeln können diese Verfärbungen auch schwärzlich glänzend sein und schließlich die gesamte Frucht umfassen.

➭ Sorgen Sie durch einen nicht zu zaghaften Schnitt für einen lockeren Pflanzenaufbau Ihrer Forsythien. Achten Sie bei Einzelpflanzungen zusätzlich auf einen möglichst großen Abstand zwischen den Sträuchern.

Verticillium-Infektion: Krankheitsbild und sofortige Behandlung

Tritt die Welke Ihrer Forsythien nicht an den Spitzen, sondern zunächst an älteren, inneren Pflanzenteilen auf, liegt möglicherweise eine Verticillium-Infektion vor. Diese gefährliche Krankheit kommt durch die Pilze Verticillium dahliae oder Verticillium albo-atrum und ist etwas schwieriger zu behandeln. Eine genaue Diagnose ist leider nur per Laboruntersuchung möglich.

Maßnahmen gegen eine Verticillium-Infektion:

➭ Es gibt einen Test, der Ihnen Hinweise auf eine mögliche Erkrankung liefert. Entfernen Sie dazu die Rinde von einem betroffenen Zweig. Stellen Sie längs zum Holz verlaufende bräunliche Adern fest, ist eine Verticillium-Infektion sehr wahrscheinlich. Schneiden Sie am besten sofort den befallenen Strauch radikal zurück. Entfernen Sie außerdem alle abgefallenen Blätter und entsorgen Sie das gesamte Pflanzenmaterial auch dieses Mal über den Restmüll oder die Biotonne.

➭ Tauchen die selben Symptome nach dem Rückschnitt der Forsythie erneut auf, sollten Sie zum Schutz Ihres Gartens die gesamte Forsythie entfernen und auch den umliegenden Boden austauschen. Die Verticillium-Infektion kann nämlich auf viele verschiedene Pflanzen übergreifen und führt bei erfolgloser Behandlung zum vollständigen Absterben.

Goji Beere – Pflanzen, pflegen, schneiden & überwintern

Sa, 06/16/2018 - 08:57

Die Goji Beere ist ein Wunder der Natur. Ihre Früchte erfüllen gleich zwei Erwartungen. Wie sie diese Pflanze anbauen und pflegen, das erfahren Sie hier.

© samopauser – Fotolia.com

Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit. Hobbygärtner wissen, welche Früchte und welches Gemüse ihnen gut tut.

Solch eine wohltuende Frucht ist zweifellos auch die Goji Beere (Lycium barbarum). Genannt wird sie vielerorts auch „Bocksdorn-Pflanze“. Daneben kursieren noch einige Trivialnamen wie Teufelszwirn oder Chinesische Wolfsbeere.

Ihre nach Kirschen und Cranberry schmeckenden Früchte und deren gesundheitsfördernde Wirkung hat zahlreichen Liebhaber unter den Gartenfreunden gewonnen. Deshalb dürfte Sie es auch freuen, dass sich die Goji Beere auch ganz problemlos im heimischen Garten anbauen lässt.

Kurze Pflanzenbeschreibung

Vermutlich stammt dieser rankende Strauch ursprünglich aus dem südosteuropäischen und südostasiatischen Raum. Der Ranker kann eine Höhe bis zu 3,5 Metern erreichen, breit wird er etwa 1 Meter. Er wächst strauchig überhängend.

Von Juni bis August entfaltet die Goji Beere violettfarbene Blüten. Daraus entwickeln sich dann längliche bis rundliche, orangerote Früchte, die Sie dann von August bis Oktober ernten können. Früchte trägt der Strauch erstmals drei Jahre nach seiner Pflanzung.

Diese Ansprüche stellt die Goji-Beere ❍ Standort:

Für die Bocksdorn-Pflanze wählen sie unbedingt einen sonnigen und luftigen Standort. Für eine ertragreiche Ernte ist vor allem Sonnenlicht wichtig. Außerdem sollte der Strauch gut belüftet werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass sie von Mehltau befallen wird.

❍ Boden:

Auf  Gartenböden, die von der Goji Beere gut angenommen werden, bildet der rankende Strauch auch Ausläufer. Der ideale Boden für die Pflanze ist durchlässig, sowie ausreichend feucht und humos. Sollten Sie eher einen schweren Gartenboden haben, dann lockern Sie diesen mit Sand und einer kräftigen Gabe Humus auf.

Übrigens gelingt der Anbau der Goji Beere auch in Regionen mit salzhaltigen Böden.

❍ Pflanz-Zeitpunkt:

Die Bocksdorn-Pflanze können Sie ganzjährig pflanzen, vorausgesetzt der Boden ist zu Beginn des Jahres frostfrei. Einige Online Pflanzenanbieter bieten Jungpflanzen im 2-Liter-Topf von April bis September an.

Die beste Pflanzzeit für die Goji-Beere ist jedoch das Frühjahr, von März bist Mai. So kann sich der Ranker über die Vegetationszeit optimal entwickeln.

❍ Pflanz-Anleitung:
  1. Heben Sie für die Jungpflanze ein 40 Zentimeter tiefes Loch aus. In dieses Pflanzloch geben Sie Kompost hinein. Sie können aber auch den Erdaushub gehaltvoll mit Kompost mischen.
  2. Setzen Sie nun die Pflanze ins Pflanzloch, dass diese 30 Zentimeter tief im Boden sitzt. Anschließend füllen Sie das Loch mit dem Erdaushub auf.
  3. Bevor die Jungpflanze angegossen wird, legen Sie am besten einen Gießrand um den Wurzelbereich an. Letztlich wird die Pflanze gründlich gewässert.

Um der jungen Goji Beere das Anwachsen zu erleichtern, sollten Sie diese in der ersten Wochen nach dem Pflanzen regelmäßig wässern.

So pflegen Sie die Pflanze richtig © Dionisvera – Fotolia.com Gießen und Düngen:

Ist die Pflanze gut angewachsen, dann gießen Sie die nur noch bei andauernder Trockenheit. Feucht darf der Boden sein, aber zu viel Nässe verträgt die Goji Beere nicht.

Zum Düngen geben Sie im Frühjahr frischen Kompost um den Wurzelbereich. Eine weitere Düngung ist nicht erforderlich.

Rückschnitt:

Mit dem richtigen Schnitt erreichen Sie, dass die Pflanze kräftig und standfest wird.

❶ Im ersten Jahr nach dem Pflanzen schneiden Sie ihren Goji-Beere auf 20 Zentimeter zurück.

❷ Ein Jahr später lassen sie höchstens 5 oder 6 dicke Triebe stehen, alle anderen können Sie entfernen. Im oberen Bereich der Triebe, die Sie stehen gelassen haben, bilden Sie im Juli Blüten.

❸ Sie verjüngen den Ranker erstmals im 4. Jahr nach dem Pflanzen und danach alle 2 Jahre. Entfernen Sie dabei jeweils 2 alte Triebe. Zwei junge Triebe lassen Sie nachwachsen. Höchstens 10 Triebe sollten sie dauerhaft stehen lassen.

❹ Regelmäßig können Sie jedoch abgestorbenes, trockenes Holz herausnehmen.

Krankheiten & Schädlinge:

Die Bocksdorn-Pflanze ist häufig anfällig für Mehltau. Das Schadbild wird am weißen, mehligen Belag auf den Blättern und später auf der kompletten Pflanze deutlich. Befallene Pflanzenteile werden großzügig vom Strauch geschnitten und im Hausmüll entsorgt.

Auf Fungizide sollten sie weitestgehend verzichten, da Sie diese über Früchte unter Umständen zu sich nehmen. Vorbeugend können Sie die Bocksdorn-Pflanze ab dem Austriebsbeginn alle 2 Wochen mit einem Pflanzensud aus Ackerschachtelhalm spritzen. Dadurch wird sie kräftiger und widerstandsfähiger gegenüber Mehltau.

Überwinterung:

Bis zu -26°C ist die Goje-Beere frosthart. Daher erübrigt sich ein Winterschutz für den Strauch.

Sollten Sie aber im Herbst ihre Jungpflanzen in die Erde gebracht haben, dann ist ein Frostschutz für den ersten Winter schon angebracht. Den Wurzelbereich decken Sie mit einer Schicht Blattmulch ab: Die Triebe schützen Sie am besten mit Nadelreisig.

Zusammenfassung:

Die Goji-Beere ist ein rankender Strauch mit wohlschmeckenden und gesundheitsfördernden Früchten. Bis zu 3,5 Meter hoch kann der Strauch werden. Er liebt einen sonnigen und luftigen Platz. Das Erdreich sollte durchlässig, feucht und humos sein.

Gegossen wird der Fruchtstrauch bei lang anhaltender Trockenheit und gedüngt nur mit Kompost. Der Schnitt erfolgt nach einer speziellen Chronologie. Die Goji-Beere ist winterhart, allerdings ist die Herbstpflanzung im ersten Winter zu schützen.

Rasen organisch düngen – So kräftigen die Grasnarbe

Fr, 06/15/2018 - 10:03

Den Rasen natürlich zu düngen stärkt die Grasnarbe sorgt für ein sattes, saftiges Grün und schränkt den Unkrautwuchs erheblich ein. Der Boden wird zudem therapiert.

© Rosalie P. – Fotolia.com

Rasen als stilvolles Gestaltungselement ist aus dem Hobbygarten kaum wegzudenken. Grün und kräftig – so wünschen sich die Gartenfreunde ihre Rasenfläche. Alles entscheidend dafür ist eine perfekte Pflege der Grünfläche.

Der Frühjahrsputz mit Vertikutierer und Kalkstreuer auf den Rasen ist hierfür ein wichtiger Aspekt, ebenso der darauffolgende regelmäßige Schnitt. Düngen, das wissen die Gartenfreunde allesamt, ist für den gesunden Rasen genauso unerlässlich. Doch bei der Wahl des „richtigen“ Düngemittel scheiden sich die Geister.

Immer mehr setzt sich dabei organischer Rasendünger durch, der mit seinen Nährstoffen optimal für die Bedürfnisse des grünen Flors ausgerichtet ist.

Organisch düngen – Therapie für den Rasen

Hergestellt aus rein pflanzlichen und tierischen Rohstoffen, ist der organische Rasendünger frei von chemischen und mineralischen Substanzen. Er wirkt sich besonders gut auf den Rasenwuchs aus und belastet nicht zusätzlich die Umwelt.

Verwendet werden für diesen Dünger beispielsweise Knochenmehl, sterilisierter Dung oder Melasse. Diese versorgen auf lange Zeit optimal den Rasenboden mit wichtigen Nährstoffen.

Bevor der organische Rasendünger seine volle Wirkung entfaltet, müssen die Nähstoffe von den Bodenorganismen freigesetzt werden. Das kann allerdings einige Monate dauern.

Eines hat der organische Rasendüngung gegenüber dem mineralischen Dünger voraus. Er therapiert auf besondere Weise nachhaltig den Boden, kräftigt die Grasnarbe und verleiht dem Rasen optisch einen satten Grünton.

Möglichkeiten Rasen organisch zu düngen Kompost:

Der Klassiker unter den organischen Dünger, ist der Kompost. Dieser Allrounddünger ist auch für den Rasen hervorragend geeignet, da er alle wesentlichen Nährstoffe enthält und im Rasenboden Humus ansammelt. Dieser speichert wiederum Nährstoffe und Feuchtigkeit im Boden.

Zusätzlich hat er für den Hobbygärtner einen besonderen Effekt: der Geldbeutel wird geschont.

Bevor der gut verrottete Kompost für den Rasen verwendet wird, sollte er unbedingt gesiebt werden. Grobe Teile von Ästen oder anderen organischen Inhalten könnten sonst beim Mähen zum Problem werden.

Alternative hergestellter Rasendünger:

Mitunter entsorgen einige Freizeitgärtner ihre Gartenabfälle auf der Grünabfalldeponie oder mit der Biotonne. Jene, die es betrifft, können einen handelsüblichen, organisch hergestellten Rasendünger verwenden. Verarbeitet werden hierfür hauptsächlich zerhäckselte Pflanzenabfälle. Diese Dünger können gleichzeitig genügend Wasser speichern.

Alle auf pflanzlicher Basis hergestellten Rasendünger sind nahezu geruchslos und können zu jeder Jahreszeit ausgebracht werden.

Abgeraten wird von Dünger mit tierischen Bestandteilen, da beispielsweise Tierkot den Rasen mit Würmern oder Insekten belastet.

Vorteile vom organischen Dünger

Für organischen Rasendünger spricht folgendes …

… die Grasnarbe wächst durch die organische Rasendüngung zu einen dichten Flor. Somit haben Unkräuter kaum eine Chance, sich auf den Rasen auszubreiten und ihn zu verdrängen. Außerdem wird die Bodenfruchtbarkeit dauerhaft gesteigert.

… im Gegensatz zu mineralischem Rasendünger kann der organische mit der Hand ausgestreut werden. Nebenwirkungen sind keine zu erwarten, da die Inhaltsstoffe allesamt natürlich sind. Aufgrund der kraftvollen und gesunden Grasstruktur verträgt es Trockenzeiten ohne Verbrennungen besser.

Bartfaden – Pflanzen, pflegen und überwintern

Do, 06/14/2018 - 14:46

Der Bartfaden (Penstemon) mit seinen fingerhutähnlichen Blüten ist eine beliebt Zierstaude im Garten. Hinweise zum Anbau und zur Pflege finden Sie hier.

© Boggy – Fotolia.com

Allgemein begehrt sind hochwachsende Stauden, da sie Gärten mit ihrer Wachstumsform eine gefällige Struktur verleihen. An Hauswänden, alten Mauern oder Zäunen gepflanzt, zieren sie eher eindruckslose Standorte.

Der Bartfaden (Penstemon) weist vortreffliche Eigenschaften auf. So werten sattgrüne Blättern und fingerhutähnliche Blüten Flächen im Hintergrund optisch auf. Wuchshöhe und Blütenfarbe unterscheiden sich je nach Art und Sorte. Wenn Sie also Bartfaden-Pflanzen kaufen oder bestellen, achten Sie darauf, um später keine Enttäuschung zu erleben. Egal wie hoch oder niedrig die Zierpflanze wächst, dekorativ ist sie allemal.

Kurze Pflanzenbeschreibung

Aus Nordamerika stammt der Bartfaden ursprünglich. Diese Pflanzengattung gehört zur Familie der Wegerichgewächse. In Europa wird die Blütenstaude seit dem 19. Jahrhundert kultiviert. Weltweit bekannt sind annähernd 250 Arten.

Allein schon im Frühjahr besticht die Staude mit ihren saftig grünen Blättern. Abhängig von Art und Sorte blüht das Wegerichgewächs dann zwischen Mai und Oktober. Die Blüten ähneln die des Fingerhuts. Von 20 bis 300 Zentimeter variiert zudem die Wuchshöhe. Neben mehrjährige Gewächse gibt es auch einjährige.

So sieht der perfekte Standort für den Bartfaden aus

Mit einem optimalen Wachstum und prächtigen Blütenflor bedankt sich die Staude für einen sonnigen und warmen Standort. Die höheren Arten stellen Sie am besten in eine windgeschützte Lage, damit sie bei leichten Böen nicht gleich einknicken. Ein solcher Platz liegt beispielsweise an Hauswänden oder Hecken, wenn möglich mit Rankgitter.

Die Bodenbedingungen sollten für die unterschiedlichen Wegerichgewächse artgerecht sein. Niedriger Penstemon fühlt sich eher im mageren und sandigen Erdreich wohl und eignet sich daher gut für den Steingarten. Hoch wachsende Bartfaden-Stauden sagen eher humusreiche und tiefgründige Böden zu. Vorteilhaft ist es, in die Erde für den auserwählten Standort Humus und groben Kies tiefgründig einzuarbeiten. Somit wird der Boden optimal aufgelockert und Staunässe weitestgehend ausgeschlossen.

So pflegen Sie den Bartfaden richtig © KELLY – Fotolia.com Gießen:

Bartfaden möchte nicht in nasser Erde stehen. Feucht sollte die aber schon sein. Sie müssen die Pflanze daher regelmäßig gießen. Mulchen Sie zudem. Die Feuchtigkeit im Boden verdunstet dann nicht so schnell.

Zweckmäßig ist es, an heißen Sommertagen den Pflanzenstandort täglich auf Feuchtigkeit zu kontrollieren. Sobald die Bodenoberfläche fingernageltief angetrocknet ist, wässern Sie umgehend Ihren Penstemon.

Düngen:

Wenn Sie im Frühjahr und Spätsommer ausreichend Kompost um Ihre Pflanze einarbeiten, dann decken Sie bereits den Nähstoffbedarf der Staude. Sollten Sie dennoch erkennen, dass Ihr Bartfaden schwächelt, dann könnte es möglicherweise an fehlende Nährstoffe liegen. In diesem Fall geben Sie ein wenig phosphorhaltigen Flüssigdünger ins Gießwasser und düngen damit den Boden nach.

Rückschnitt:

Verwelkte Blütenstände der Staude können Sie sofort entfernen. Die eingesparte Energie für die gekappte Samenbildung kann die Pflanze dann gut nutzen, um sich zu kräftigen. Radikal zurückgeschnitten wird die Zierstaude erst im Frühjahr, nicht früher. Vor der kalten Jahreszeit sammelt die Pflanze noch wertvolle Energie zum Überwintern und für den Austrieb im folgenden Frühjahr.

Zur Blütezeit können Sie Ihren Bartfaden unbedenklich für einen Vasenschmuck schneiden. Dafür sollten Sie nur Triebe verwenden, an denen sich bereits 2/3 der Blüten geöffnet haben. Der Bartfaden hält übrigens lange in der Vase, wenn Sie ihn am frühen Morgen schneiden. Die Vase mit den Blumen stellen Sie dann an einen kühlen, hellen Platz. Kürzen Sie alle zwei bis drei Tage die Stiele etwas, hält sich die Blütenpracht im Zimmer einige Zeit.

Überwinterung:

Im allgemeinen führt der Gartenfachhandel in unseren Breiten winterfesten Bartfaden. Allerdings variieren sortenabhängig die Toleranzgrenzen der verträglichen Mindesttemperaturen. Während einige der Wegerichgewächse problemlos und unbeschadet die kalte Jahreszeit überdauern, bevorzugen andere einen geeigneten Raum als Winterschutz.

Robustere Sorten decken Sie um den Wurzelbereich mit einer schützenden Schicht aus Rindenmulch, Rasenschnitt und Reisig ab. Weniger kälteresistente Sorten siedeln Sie hingegen vor dem ersten Frost in einen kühlen, hellen Raum um.

Schädlinge und Pflanzenkrankheiten erkennen und bekämpfen ❍ Blattläuse:

Der Bartfaden kann durchaus von Blattläusen befallen werden. Sollten Sie in Ihrem Garten ein Insektenhotel haben, übernehmen Maikäfer und Schlupfwespen die Schädlingsbekämpfung. Sie können den Schädling aber auch mit verdünnter Ackerschachtelhalmbrühe (Anleitung für Ackerschachtelhalmbrühe) oder Brennnesseljauche (Anleitung für Brennnesseljauche) zu Leibe rücken.

❍ Stängelgrundfäule:

Stängelgrundfäule ist eine Pilzkrankheit, die den Penstemon befallen kann. Wenn die Pflanze infiziert ist, sterben die Triebe ab. Ob Fungizide helfen, ist unsicher. Am besten entfernen Sie stark befallene Pflanzenteile und entsorgen Sie sie über den Hausmüll. So dämmen Sie die Verbreitung der Krankheit ein.

❍ Wurzelfäule:

Wurzelfäule tritt auf, wenn der Boden stark verdichtet ist. Ebenso bei lang anhaltender Staunässe. Dringt ein aufdringlicher Geruch aus der Erde, dann hat sich die Pilzkrankheit bereits über die ganze Wurzel verbreitet. Entfernen Sie die Staude und entsorgen Sie diese im Grünabfall.

Sie können Wurzelfäule vorbeugen, indem Sie mit Kompost und groben Kies für einen lockeren und tiefgründigen Boden sorgen. Gießen Sie regelmäßig, aber nur kleinere Wassermengen.

Zusammenfassung:

Bartfaden ist eine reizvolle Zierpflanze. Wachstum, Blütenfarbe und Frostempfindlichkeit sind abhängig von Art und Sorte. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Einen mageren und sandigen Boden mögen die niedrigen Sorten, während die hochwachsenden einen humosen und tiefgründigen Standort bedürfen.

Die Zierstaude muss regelmäßig gegossen werden. Kompost reicht vollends für die Nähstoffversorgung aus. Geschnitten wird der Bartfaden grundsätzlich im Frühjahr. Robuste Sorte überwintern im Freien mit einer Schutzschicht aus Mulch und Reisig um den Wurzelbereich. Weniger frostempfindliche Stauden müssen in einem kühlen und hellen Raum überwintern.

Indigostrauch – Pflanzen, pflegen, überwintern & schneiden

Mi, 06/13/2018 - 08:55

Der Himalaya-Indigostrauch fasziniert mit seiner langandauernden, pinkfarbenen Blüte und dem gefiederten Laub. Anbau und Pflege finden Sie hier.

© Salvor – commens.wikimedia.org

Eine Augenweide sind zweifelsfrei Blühgehölze aus der Familie der Schmetterlingsblütler und Hülsenfrüchtler. Hinlänglich bekannt sind einige Vertreter dieser Art, wie beispielsweise Gold-und Blauregen oder Akazien. Die leuchtende Blüte dieser Gehölze beschränkt sich meist auf das Frühjahr. Doch ein Verwandter dieser Pflanzenfamilie ist besonders auffällig: der Indigostrauch (Indigofera heterantha). Hobbygärtner bewundern diesen Strauch wegen seiner langen Blühzeit, die von Juni bis September andauert.

Eher bekannt ist das Gehölz in Baumschulen als Himalaja-Indigostrauch oder Falscher Indigo. Diese Namen verweisen zum einen auf die Herkunft des Strauches, den Himalaya, und zum anderen darauf, dass dieser Schmetterlingblütler keine Färberpflanze ist, wie sein Verwandter Indigo tinctoria.

Im Gegensatz zum Blauregen eignet sich der Strauch mit seinen pinkfarbenen und ausdauernden Blüten auch für den kleinen Garten, da er auf jede Größe zurückgeschnitten werden kann.

Markante Züge des Indigostrauches

Der sommerblühende, lockere Strauch wächst bis 150 Zentimeter hoch und kann in besonders milden Lagen sogar 2 Meter erreichen. Seine pinkfarbenen Blüten entfalten sich als 5 bis 10 Zentimeter lange und überhängende Trauben. Zierlich wirken die auffällig gefiederten Blätter, die bis zu 21 Blättchen besitzen.

Eine tiefe, wenig verzweigte Wurzel gibt dem Indigostrauch einen festen halt im Erdreich.

Indigostrauch pflanzen – Darauf kommt es an ❍ Standort:

Einen sonnigen und geschützten Standort in milden Lagen dankt Ihnen der blühfreudige Strauch mit einen optimalen Wuchs. Am besten platzieren Sie ihn vor einer warmen Hauswand.

Der Himalaya-Indigostrauch ist nur bedingt winterhart. Deshalb ist es ratsam, in Gegenden mit rauem Klima die Pflanze im großen Kübel zu kultivieren, der auf einer sonnigen Terrasse einen exponierten Platz erhält.

❍ Boden:

Egal ob der Indigostrauch im Freiland oder im Kübel gepflanzt wird, das Erdreich sollte unbedingt wasserdurchlässig sein. Staunässe verträgt das Blühgehölz gar nicht. Im Zweifelsfall mischen Sie im Freiland Sand oder Kies unter, für die Kübelpflanzung verwenden Sie Blähton zum Substrat. Ansonsten sollte die Erde mäßig trocken bis erdfeucht sein.

❍ Pflanzzeitpunkt:

Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen des sommerblühenden Strauchs liegt im Frühjahr. Das hat folgende Vorteile: sie können sich über Sommer an den leuchtenden Blüten erfreuen und bis zum Herbst kann er gut anwurzeln.

Sie können den Indigostrauch als Containerpflanze auch das ganze Jahr über pflanzen, nur nicht bei Frost.

Pflanz-Anleitung:
  1. Heben Sie ein Pflanzloch aus, dass doppelt so groß und tief ist, wie die Größe des Wurzelballens.
  2. Nun lockern Sie den Ballen behutsam auf und stellen ihn ins Wasser, so dass er ordentlich Feuchtigkeit aufnimmt.
  3. Anschließend stellen Sie ihn ins vorbereitete Loch und füllen dieses mit dem Aushub auf.
  4. Schließlich wird die Erde noch angedrückt und die Pflanzstelle gewässert. Damit das Wasser aber nicht oberflächlich weg läuft, ist es ratsam einen Gießring um die Jungpflanze anzulegen.

» Pflanztipps für den Kübel:

  1. Wählen Sie einen großen Kübel. Er sollte am Boden den gleichen Durchmesser haben wie am oberen Rand. Dadurch wird das Kippeln des Pflanzgefäßes verringert.
    Außerdem muss sich am Kübelboden ein Loch befinden, aus dem überschhüssiges Wasser nach dem Gießen ablaufen kann.
  2. Legen Sie eine Tonscherbe ober das Loch und füllen den Boden mit einer 2 Zentimeter hohen Schicht groben Kieses als Drainage auf. Darüber geben Sie eine Schicht vom Substrat, gemischt mit etwas Blähton.
  3. Stellen Sie den Wurzelballen in den Kübel und prüfen Sie, ob die Pflanztiefe ausreichend ist. Andernfalls gleichen Sie die mit dem Erdengemisch aus.
  4. Jetzt lockern Sie den Ballen vorsichtig und stellen ihn ins Wasser, so dass er gut Feuchtigkeit aufnimmt.
  5. Den feuchten Wurzelballen stellen Sie dann in den Kübel und füllen ihn mit dem restlichen Substratgemisch.
  6. Nicht vergessen: Die Erde im Pflanzgefäß andrücken und die Indigopflanze angießen.
So pflegen Sie den Indigostrauch © Krzysztof Ziarnek – commens.wikimedia.org Gießen und Düngen:

Gießen Sie den Strauch im Freiland regelmaßig, damit die Erde nicht zu sehr austrocknet. Achten Sie aber darauf, dass die Pflanze nicht zu nass steht. Zum Düngen geben Sie im März und Ende Juni ihren Sträuchern Kompost.

Kübelpflanzen haben einen größeren Wasserbedarf. Lassen Sie das Substrat im Topf oberflächlich nur leicht abtrocknen und gießen Sie dann. Austrocknen darf die Erde im Kübel nicht, ebenso wenig wie Staunässe ansammeln.

Den Nährstoffbedarf decken Sie mit einem Flüssigdünger für Kübelpflanzen (Meine Empfehlung: COMPO Balkon- und Kübelpflanzendünger).

Rückschnitt:

Geschnitten wird der Schmetterlingsblütler im Frühjahr vor dem Neuaustrieb. Dabei können Sie den Strauch um etwa ein Drittel einkürzen. Später sollten Sie dem Strauch mit der Schere nicht mehr begegnen, da sich die Blüten generell am neuen Austrieb entwickeln.

Radikal bis auf wenige Knospen über den Boden wird der Indogostrauch zurückgeschitten, wenn im Winter der Frost die meisten Triebe dahingerafft hat.

Überwinterung:

Wie Sie das blühende Gehölz überwintern, das hängt davon ab, ob es im Kübel oder im Freiland kultiviert wurde. Den Indigostrauch im Kübel überwintern Sie am besten frostfrei in einem kühlen Raum. Dabei ist es egal, ob er hell oder dunkel steht, da er sein Laub ohnehin abwirft.

Die ins Freiland gepflanzten Sträucher tolerieren über kurze Zeit Tempereturen bis -15°Celsius. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher und schützen Sie Ihre Pflanze, indem Sie den Wurzelstock dick mit Laub und Nadelreisig abdecken. Sollten die Triebe abfrieren und der Wurzelstock überleben, dann treibt der Indigostrauch im Frühjahr wieder aus.

Decken Sie auch die Krone des Strauchs ab. Dadurch schützen Sie ihn zum einen gegen Frost und zum anderen gegen die unheilwirkende Kraft der Wintersonne.

» Übrigens: Die Indigofera heterantha wird äußerst selten von Krankheiten und Schädlingen befallen.

Zusammenfassung

Der Indigostrauch (Indigofera heterantha) Zahlt zu den auffälligen Gehölzen der Familie der Schmetterlingsblütler. Langandauern steht der Strauch pinkfarben in Blüte. Er mag sonnige, geschützte Standorte in milden Lagen. In rauen Gegenden mit hartem Winter, wird eine Kübelpflanzung favorisiert. Der Boden sollte durchlässig sein. Gegossen wird der Strauch regelmäßig.

Ratsam ist ein Winterschutz für die Kübelpflanzung und für die Auspflanzung im Freiland.

Tamariske – Pflanzen, pflegen und schneiden

Di, 06/12/2018 - 13:08

Wer sich südländisches Flair in den Garten holen möchte, ist mit der Tamariske bestens beraten. Sie sieht nicht nur gut aus, sie ist zudem noch pflegeleicht.

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In den Gärten führen Pflanzen, Sträucher und Bäume jedes Jahr im Frühjahr ein großes Naturschauspiel mit ihren Blüten auf. Jede einzelne Gattung spielt in diesem Blütenspektakel seine eigene unverkennbare Rolle. Einen besonderen Charakter nimmt dabei die Tamariske (Tamarix) ein. Sie verleiht mit ihren fedrigen Blütenständen, an denen filigran rosafarbene Blüten sitzen, dem Strauch ein südländischen Flair. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Frühjahrstamarisken. Im Vergleich zu diesen gibt es auch im Sommer blühende Tamarisken, deren Blüten je nach Art weiß- bis weißrosafarbend sind.

Tamarisken allgemein porträtiert

Die Heimat der Tamarisken liegt im Mittelmeerraum, Vorderasien und Afrika. Abhängig von den einzelnen Gattungen können die geschwungenen Sträucher Wuchshöhen von 2 bis 10 Meter erreichen. Unterschiedlich fällt auch die Blütenfarbe aus. Während die Blütenstände der Frühjahrstamarisken (Tamarix parviflora) und die vieler Arten der Sommertamarisken (Tamarix ramosissima) rosa- bis rosarot erstrahlen, zeigt beispielsweise die Sommertamariske (Tamarix africana) einen weißen bis weißrosafarbenen Blütenflor. Ihre grünen Blätter sind fein und schuppenförmig und nehmen im Herbst eine leuchtend gelbe Farbe an.

Der richtige Standort für Tamarisken

Wählen Sie für Ihre Tamariske möglichst einen sonnigen Standort aus. Ein halbschattiger Platz mit einer Sonnendauer von bis zu 4 Stunden ist auch möglich. Je mehr Sonnenlicht die Pflanze abbekommt, desto üppiger fällt der Blütenflor aus. Stauende Hitze im Sommer verträgt der Strauch jedoch nicht so gut.

Was die Bodenverhältnisse betrifft, so können Sie bedenkenlos sein. Tamarisken gedeihen auf fast jedem Gartenboden. Schwere Böden sollten Sie allerdings mit reichlich Sand aufarbeiten, damit diese wasserdurchlässig werden. Das Erdreich kann sowohl schwachsauer als auch kalkhaltig sein. Selbst nährstoffarme Böden sind kein Problem.

So pflanzen Sie Tamarisken richtig

Tamarisken pflanzen Sie am besten im Frühjahr oder Herbst. Besonders prachtvoll kommen sie dabei als Solitärpflanzen daher. Beim Pflanzen müssen Sie aber einiges beachten:

Die Sträucher sind Tiefwurzler, daher sollten Sie darauf achten, dass Sie die Pflanzstelle möglichst tief auflockern. So kann sich die Pflanze gut ausbreiten. Denken Sie zudem daran, einen Abstand zu Nachbarpflanzen einzuplanen. Dieser sollte die Hälfte der zu erwartenden Wuchsbreite betragen. Informationen zur Wuchsbreite finden Sie auch auf dem Pflanzenetikett beim Kauf Ihrer Tamariske.

Haben Sie an alles gedacht, dann können Sie mit dem Pflanzen beginnen. Heben Sie das Pflanzloch dazu in doppelter Größe des Wurzelballens aus. Vor dem Einpflanzen stellen Sie jedoch den Wurzelballen ins Wasser, damit er sich vollsaugen kann. Beim Pflanzen sollten Sie dann behutsam mit dem jungen Strauch umgehen. Die Wurzeln dürfen nicht verletzt werden, denn das vertragen Tamarisken nicht. Nun füllen Sie das Pflanzloch mit durchlässiger Erde auf und gießen Ihre Pflanze kräftig an.

In den darauf folgenden Wochen und Monaten müssen Sie den jungen Strauch regelmäßig wässern. Erst wenn die Pflanze angewachsen ist, brauchen Sie diese nicht mehr zusätzlich gießen.

So werden Tamarisken richtig gepflegt © laperladilabuan – Fotolia.com Gießen & Düngen:

Tamarisken gelten als trockenresistent. Sie werden daher nur bei längeren Trocken- und Hitzeperioden unten an der Pflanzenbasis gewässert. Gießen Sie dann aber nur am frühen Morgen. Düngen ist hingegen nicht erforderlich.

Rückschnitt:

Scheiden Sie Tamarisken direkt nach der Blüte, so vermeiden Sie, dass die Pflanze vergreist und unansehnlich wird. Von einem Radikalschnitt ist jedoch abzuraten, da sich der Strauch davon nur schwer erholt. Außerdem blühen Tamarisken ausschließlich an altem Holz. Beachten Sie beim Rückschnitt am besten einfach die nachfolgenden Hinweise:

Lichten Sie aus Ihrem Strauch lediglich abgestorbenes Holz und verkümmerte Triebe aus. Schwächere und abgeblüte Triebe können Sie auf einen kräftigen Seitentrieb einkürzen. Um bei Jungpflanzen einen guten Aufbau zu erreichen, schneiden Sie sämtliche Triebe um die Hälfte zurück.

Wenn Sie Ihre Tamariske zu einen kleinen Baum erziehen wollen, dann ästen Sie den Strauch zwischen Oktober und März aus. Sägen Sie dazu zunächst die niedrigsten Seitenäste ab. Achten Sie aber darauf, dass der Astkragen, die dickste Basis des Astes, also der Übergang vom Stamm zum Ast, nicht beschädigt wird. Vermeiden Sie aber möglichst Aststummel.

Zusammenfassung:

Tamarisken sind beliebt unter Hobbygärtner. Mit ihrem südlich anmutenden Charme sind diese Pflanzen ein besonderer Blickfang. Sie mögen einen sonnigen Standort. Ihre Ansprüche an den Boden sind genügsam. Nur wasserdurchlässig muss er sein. Jungpflanzen sind in den ersten Wochen und Monaten regelmäßig zu gießen, später nur noch bei langanhaltender Trockenheit. Gedüngt wird nicht. Gleich nach der Blüte werden Tamarisken geschnitten.

Gold-Wolfsmilch – Pflanzen, pflegen & überwintern

Mo, 06/11/2018 - 08:28

Gold-Wolfsmilch ist beliebt im Garten mit ihrem halbkugeligen Wuchs und den reizvollen Farbakzenten vom Fühjahr bis Herbst. Und das Beste? Sie lässt sich leicht pflanzen und pflegen.

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Zahllose Frühblüher erwärmen das Herz vieler Gartenfreunde zu Beginn der neuen Gartensaison. Sind Narzissen, Tulpen, Anemonen und anderer Frühlingsboten verblüht, ziehen sie sich meist nach kurzer Zeit zurück, trocknen ein und bleiben bis zum nächsten Frühjahr im Boden verborgen. Ganz anders verhält sich die Gold-Wolfsmilch (Euphorbia polychroma).

Zugegeben, ein Vergleich mit den extrem früh blühenden Zwiebelstauden hingt, obwohl die Euphorbia polychroma von Mai bis Juni relativ zeitig blüht. Auch wenn die Blütezeit längst beendet ist, beeindruckt die Staude mit farbigen Akzenten. An den kompakten Pflanzen fällt besonders die ansehnliche, rotbraune Herbstfärbung der Hochblätter und Samenstände auf.

Die Gold-Wolfsmilch im Porträt

Die Wolfsmilch-Staude gewinnt in vielfacher Hinsicht Aufmerksamkeit von Pflanzenliebhabern. Das liegt nicht nur an ihrem halbkugeligen Wuchs. Ein Augenschmaus sind auch die kleinen goldgelben Hochblätter. Sie umschließen die kleinen gelben Blüten.

Obwohl die winterharte Pflanze einen dichten, buschigen Wuchs hat, breitet sie sich nicht stark aus.

Alle Pflanzenteile der Wolfsmilch sind giftig. Bei Pflegearbeiten sollten Sie unbedingt immer Handschuhe tragen. Der milchige Pflanzensaft kann zu empfindlichen Hautreizungen führen. Aufgrund des beißenden Pflanzensaftes ist die Euphorbia polychroma zu ihren deutschsprachigen Namen „Wolfsmilch“ gekommen.

Sie können die Goldwolfsmilch in Steinbeeten oder an Gehölzrändern setzen. In Staudenrabatten drapiert oder in Bauerngärten angesiedelt, findet die zauberhafte Staude ebenso Anklang. Vorteilhaft lässt sie sich auch mit Stiefmütterchen und Tulpen kombinieren.

Der optimale Standort für die Gold-Wolfsmilch

Wenn Sie die Gold-Wolfsmich an einen sonnigen halbschattigen Platz setzen, gedeiht sie optimal. Am besten kommen die buschigen Stauden in kleinen Gruppen zur Geltung.

Ansprüche an den Boden


Die Gold-Wolfsmilch schätzt einen wasserdurchlässigen und trockenen Boden. Die Erde darf ruhig kalkhaltig sein.

Schweres Erdreich, in dem Wasser gespeichert wird, arbeiten Sie kräftig mit Sand auf. Wichtig ist, dass die Wolfsmilch-Staude nicht nass steht und somit auch nicht an Staunässe leidet.

So pflegen Sie die Pflanze richtig © manola72 – Fotolia.com Gießen und Düngen:

Gießen Sie die Stauden nach dem Pflanzen gut an. Danach ist es nicht mehr erforderlich, die Pflanze zusätzlich zu wässern. Lediglich bei lang anhaltende Trocken – und Hitzeperioden sollten Sie der Gold-Wolfsmilch Wasser geben – aber nur wenig.

Verwenden Sie Kakteendünger, wenn sie Ihre Staude für ein gutes Wachstum mit Nährstoffen zusätzlich versorgen wollen.

Krankheiten und Schädlinge:

Schädlinge meiden weitestgehend die goldige Staude. Selbst Schnecken schrecken vor dieser Pflanze zurück.

Einzig und allein an Wurzelfäule kann die Gold-Wolfsmilch erkranken. Deshalb sollten sie klug handeln und die Pflanze nur in gut durchlässiger Erde pflanzen.

Überwinterung:

Gold-Wolfsmilch ist allgemein als winterhart bekannt. Dennoch können während der kalten Jahreszeit verschiedene Umstände die Staude gefährden. So kann die Wintersonne dazu führen, dass aus dem Boden und der Staude mehr Feuchtigkeit verdunstet. Decken Sie daher vor dem ersten Frost die Gold-Wolfsmilch mit Tannenreisig ab. Im zeitigen Frühjahr nehmen Sie den Winterschutz wieder weg. So kann keine Fäulnis entstehen.

h2>Zusammengefasst

Gold-Wolfsmilch ist eine beliebte Euphorbia-Staude. Sie gedeiht hervorragend an sonnigen bis halbschattigen Standorten, sofern der Gartenboden wasserdurchlässig und trocken ist. Zusätzliches Gießen ist nicht erforderlich. Etwas Kakteendünger, wie z.B diesen hier reicht für die Nährstoffversorgung der Pflanze. Trotz ihrer Winterhärte ist ein Winterschutz aus Tannenreisig angebracht.

Taglilie – Pflanzen, pflegen und überwintern

So, 06/10/2018 - 11:58

Die Taglilie ist eine dekorative Blütenstaude deren bunte Trichterblüten sogar essbar sind. Doch nicht nur das, die Staude ist auch sehr pflegeleicht.

© ArtCookStudio – Fotolia.com

Stauden sind unstrittig besonders dekorative Lichtblicke im Garten. Ihre Blütenfarben und –formen sind immens und überraschen den Hobbygärtner alle Jahre wieder zur Saison. Nicht wenige davon sind sogar essbar und bereichern zahlreiche Salate und Desserts mit ihrem dezenten Aroma oder dekorieren den Teller von herrlichen Gerichten. Blüten mit solchen Vorzügen entfaltet auch die Taglilie (Hemerocallis). Dieses Grasbaumgewächs ist eine anspruchslose und dennoch beliebte Staude für den Garten und Pflanzkübel.

Kurzporträt der Taglilie

Rund 65 000 verschiedene Sorten zählt die Taglilie derzeit. Das ist dem schöpferischen Können der Züchter zu verdanken. Abhängig von der Sorte schieben sich ab Mai die ersten Blütenstiele aus dem grasartigen Horst empor. Verzweigt sitzen dann an den Stielen längliche Blütenknospen, die sich trichterförmig entfalten. Sortenabhängig können die Blüten einfarbig oder mehrfarbig sein. Die Farbpalette reicht von Gelb, Orange über Rot und Violett.

Der Name Taglilie lässt erahnen, dass die einzelne Blüte nicht länger als einen Tag erstrahlt. Weil aber jeden Tag neue Knospen aufbrechen, zieht sich die Blütezeit insgesamt länger dahin. Bis zu sechs Wochen kann diese andauern. Wenn Sie früh- und spätblühende Sorten geschickt kombinieren, dann hält die Blütenpracht sogar bis in den September an.

Der beste Standort für Taglilien

Ein Platz in der Sonne ist für die Taglilie ideal. Auch einen halbschattigen Standort nimmt die Pflanze gut an. Allerdings sollten Sie dann darauf achten, dass diese nicht zu wenig Sonnenlicht bekommt. Junge Taglilien entwickeln sich in solchen Lagen nur schwer oder gehen gänzlich ein.

Was den Gartenboden betrifft, so ist die Taglilie recht genügsam. Locker und durchlässig sollte der Boden sein. Wenn Sie die Erde dann noch mit etwas Kompost anreichern, ist die Pflanzstelle perfekt.

So wird die Taglilie gepflanzt

Von April bis Oktober können Sie die Taglilie pflanzen, egal ob ins Beet oder in einen Kübel. Vorteilhaft für die Pflanzung ist das Frühjahr, dann, wenn die Frostgefahr bereits vorbei ist. Immerhin kann die Staude von dieser Zeit an bis zum Herbst optimal Fuß fassen und sich kräftig entwickeln.

Setzen Sie die Staude so ein, dass ihre Wurzeln nur etwa 2 Zentimeter tief in die Erde kommen. Drücken Sie dann die Pflanzstelle an und wässern Sie Ihre Jungpflanze gut. Achten Sie in den ersten Wochen darauf, dass der Boden nicht austrocknet. Gießen Sie ihn aber nur mäßig. Zu viel Nässe kann schaden, weil sich dann Staunässe bilden kann, die zur Wurzelfäule führt. Damit die Feuchtigkeit nicht all zu schnell verdunstet, bringen Sie auf die Pflanzstelle eine Schicht Rindenmulch auf.

So pflegen Sie die Taglilie richtig © Andrea Geiss – Fotolia.com Gießen:

Die Taglilie toleriert auch trockene Perioden und kommt an sich mit den witterungsbedingten Niederschlägen aus. Eine besonders kräftige Blüte entwickelt die Staude jedoch, wenn Sie sie von April bis Juni regelmäßig gießen, sobald der Regen wieder einmal auf sich warten lässt. Außerdem bilden sich mehr Knospen an den Blütenstielen. Ob Sie dabei auf Regenwasser zurückgreifen oder kalkhaltiges Leitungswasser nutzen, das ist egal.

Düngen:

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie das Erdreich vor dem Pflanzen mit Kompost angereichert haben. Damit ist der Nährstoffbedarf für die Taglilie im ersten Jahr vollkommen gedeckt. Von Mai bis Mitte Juni der folgenden Jahre düngen Sie den Standort Ihrer Blütenstaude dann sanft. Hierfür eignen sich Kompost oder ein organischer Langzeitdünger für Blumen. Dabei halten Sie sich am besten an die Dosierhinweise auf der Düngemittelverpackung. Taglilien im Kübel werden mit einen flüssigen Dünger für blühende Balkonpflanzen gedüngt. Auch hierbei ist die Dosierung zu beachten.

Ab Ende Juni bleibt die Düngertüte dann im Schuppen stehen. Düngen Sie nämlich später, schadet es der Pflanze, weil sie sich nicht optimal auf den Winter einstellen kann.

Rückschnitt:

Kurz und knapp: Taglilien brauchen Sie nicht schneiden. Lediglich welke und trockene Blüten oder beschädigte Blätter sollten Sie abzupfen. Ebenso sollten Sie im Frühjahr das welke Laub vom Boden abziehen, bevor der Neuaustrieb beginnt.

Überwinterung:

Die Stauden im Freiland überstehen die kalte Jahreszeit auch ohne Winterschutz. Lediglich die Kübelpflanzen müssen vor eisiger Kälte geschützt werden. Sie können zum einen das Pflanzgefäß mit Vlies, Strohmatten und Jutesäcken so einpacken, dass die Erde nicht durchfriert. Zum anderen bringen Sie den Kübel an einen geschützten Ort, beispielsweise in eine frostfreie Garage. Dann sollten Sie aber darauf achten, dass die Erde im Kübel nicht austrocknet.

Wichtig: In einer frostfreien Phase sollten Sie Ihre Stauden in den eingemummten Pflanzgefäßen schonend wässern.

Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Meist sind Pflegefehler Ursachen von Krankheiten an der Pflanze. So kommt es hin und wieder vor, dass Taglilien im Kübel von Wurzelfäule befallen werden. Handeln Sie schon vorher und gießen das Gewächs nur mäßig. Tritt die Krankheit auf, entfernen Sie die befallen Wurzelteile und wechseln Sie das Substrat.

Ein gefräßiger Schädling hat es ab und zu doch auf die Blütenstaude abgesehen. Es ist die Taglilien-Gallmücke. Sie legt ihre Eier in die Blütenknospen ab. Die Larven fressen sich dann durch das zarte Pflanzengewebe, verformen und zerstören so die Knospe wie auch die erwünschte Blüte. Entfernen Sie sofort befallene Knospen und entsorgen diese im Hausmüll.

Zusammenfassung:

Die Taglilie ist mit ihren Blüten eine dekorative Staude im Garten. Ihre essbaren Blüten werden auch in der Küche verwendet. Sowohl im Gartenbeet als auch im Kübel liebt es die Blühpflanze sonnig. Sie gedeiht auf einen lockeren und durchlässigen Boden.

Gießen sollten Sie die Taglilie regelmäßig während ihrer Entwicklungsphase. Sie dankt es Ihnen mit kräftigen Blüten. Ansonsten ist sie genügsam und kommt mit witterungsbedingten Niederschlägen aus. Zur kalten Jahreszeit brauchen Kübelpflanzen einen Winterschutz.

Rosinen-Baum „Prince-William“ – Pflanzen, pflegen und zurückschneiden

Sa, 06/09/2018 - 09:51

Rosinen-Baum „Prince William“ wird eine Felsenbirne genannt, die als Obstgehölz und Zierstrauch Hobbygärtner besticht. Wir erläutern hier Standort und Pflege.

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Keine Frage: Früchte, die der Hobbygärtner von der Hand in den Mund vernaschen kann, sind besonders verlockend. Eine dieser Früchte wächst am Rosinen-Baum „Prince William“. Zugegeben, Rosinen sind es gerade nicht, aber dennoch außergewöhnlich delikate Früchte, die vom Geschmack her der Heidelbeere ähneln. Dieser „Baum“ ist einerseits ein Nutzgehölz, andererseits ein Zierstrauch. Gemeint ist damit eine Züchtung der Felsenbirne mit der botanischen Bezeichnung Amelanchier canadiens. Der Ausdruck „Rosinen-Baum“ mag irreführend sein. Es gibt nämlich auch einen „Japanischen Rosinenbaum“. Beide sind allerdings nicht miteinander verwandt.

Was ist so besonders an „Prince William“

Begehrt ist diese Sorte der Felsenbirne wegen ihres Blütenreichtums und des beispiellosen Ertrags ihrer Früchte. Die bis zu 1,5 Zentimeter großen dunkelblauen Früchte gelten als die größten ihrer Art. Ernten können Sie diese von Ende Juni bis Anfang Juli, selbst schon von jungen Sträuchern.

Der Rosinen-Baum „Prince William“ blüht von April bis Mai. Seine Blüten sind cremeweiß traubenförmig angeordnet.

Beim Austrieb sind seine Blätter bronzefarben, später werden diese dunkelgrün. Im Herbst nimmt das Laub eine wunderschöne orangerote Färbung an.

Dieses Gehölz kann 1,5 bis 2 Meter hoch werden und eignet sich als Solitärpflanze und ebenso für die Gruppenpflanzung.

Die optimalen Pflanzbedingungen für den Rosinen-Baum ❍ Standort:

Das schnellwachsende und robuste Obst- und Ziergehölz bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein heller Platz ist wichtig, denn so werden Blütenfülle und Ertrag der Früchte garantiert.

❍ Boden:

An den Boden stellt die spezielle Sorte der Felsenbirne keine besonderen Ansprüche. Sie begnügt sich mit durchlässiger bis leicht lehmiger Erde. Wenn Sie möglicherweise einen schweren Gartenboden haben, dann arbeiten Sie Sand und Humus in diesen ein.
Pflanzen können Sie dieses spezielle Obst- und Ziergehölz im Frühjahr und im Herbst.

So pflegen Sie die Pflanze richtig © dieter76 – Fotolia.com Gießen und Düngen:

Ist das Bäumchen gut angewurzelt und hat seinen Standort angenommen, dann erübrigen sich Gießen und Düngen. Zusätzlich bewässern müssen Sie den Strauch lediglich bei längeren Hitzeperioden.

Ihre Jungpflanze gießen Sie in den ersten Wochen aber regelmäßig, denn nur dann werden sie schnell anwachsen.

Zusätzliche Nährstoffgaben sind nicht nötig. Sollten nach einigen Jahren Blühkraft und Fruchterträge nachlassen, dann düngen Sie verhalten mit etwas reifem Kompost und Kalk. Rückschnitt:

Ihren Rosinen-Baum brauchen Sie die ersten Jahre gar nicht schneiden. Kommt das Gehölz in die Jahre, dann verliert es seine Form. Ältere Triebe werden nun herausgeschnitten. Sollten Sie später einen Verjüngungsschnitt planen, teilen Sie sich die Arbeit über zwei Jahre auf. In einem Frühjahr schneiden Sie eine Hälfte der Zweigmasse, im nächsten Frühjahr die andere Hälfte.

Zusammenfassung

Der Rosinen-Baum „Prince William“ gehört zur Familie der Felsenbirne und trägt die größten Früchte seiner Art. Der mehrstämmige Strauch ist als Obstgehölz und Zierstrauch beliebt. Ein sonniger Standort mit durchlässigen Boden wird bevorzugt. Ist der Strauch angewachsen benötigt er kaum Wasser. Verhalten gedüngt werden nur ältere Exemplare mit etwas Kompost und Kalk. In den ersten Jahren brauchen Sie das Gehölz nicht schneiden, erst dann wenn es nach etlichen Jahren an Form verloren hat.

Wasserdost – Pflanzen, pflegen und schneiden

Fr, 06/08/2018 - 09:59

Für die Uferbepflanzung ist der Wasserdost mit seinen weithin leuchtenden Blütendolden nahezu perfekt. Noch dazu ist dieses Gewächs ziemlich pflegeleicht.

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Wer sich in seinem Garten einen naturnahen Teich anlegt, sieht sich bald vor der unausweichlichen Frage gestellt: Wie gestalte ich die Uferzone? Die Palette zweckmäßiger Gewächse für den Teichrand ist breit gefächert. Die Vielfalt geeigneter Uferpflanzen sollte jedoch nicht zur chaotischen Uferbepflanzung führen. Ratsam ist deshalb ein durchdachter Pflanzplan. Neben hohen Gräsern im Hintergrund des Gartenteichs kommt zweifellos der Wasserdost (Eupatorium) besonders gut zur Geltung. Mit seinen bemerkenswerten Blütendolden unterstützt er zudem die Artenvielfalt von Insekten, Vögeln und anderen kleinen Nützlingen.

Porträt des Wasserdost

Der Wasserdost ist eine winterharte, krautige Staude. Ursprünglich stammt das Gewächs aus Nordamerika. Je nach Art und Sorte kann der Wasserdost Wuchshöhen von 40 Zentimetern bis zu beachtlichen zwei Metern erreichen. Seine Blütendolden entfalten dabei von Juli bis September Einzelblüten, die wiederum abhängig von Art und Sorte weiß-, rosa-, weinrot- bis purpurfarben leuchten. Die meist aufrechten Stängel sind recht derb und rot bis braun überlaufend gefärbt. Die Öldrüsen am Stängel verleihen dem Wasserdost zudem einen herbaromatischen Duft.

Eupatorium-Arten im Überblick

❍ Eupatorium cannabinum:

  • auch Kunigundenkraut genannt
  • blüht rosafarben und wächst bis zu 130 Zentimeter

❍ Eupatorium Fistulosum:

  • bekannt als Riesenschirm
  • blüht weiß, rosa oder pupurfarben
  • kann bis zu 200 Zentimeter heranwachsen

❍ Eupatorium rugoum:

  • ist ein braunblättriger Riesenschirm

❍ Atropurpureum:

  • Purpurdost
  • Blüte dunkelpurpurrot
  • 180 Zentimeter
  • großblumig

❍ Eupatorium Fistulosum „Baby Joe“:

  • kleinwüchsig bis 40 Zentimeter
  • rosaviolett
  • kompaktwachsend

❍ Eupatorium fistulosum „Phantom“:

  • großer Wasserdost 80 bis 100 Zentimeter
  • Blüte purpurrosa

❍ Eupatorium fistulosum „Augustrobin“:

  • wird auch Gluball genannt
  • 130-160 Zentimeter
  • weinrote Blüten
Dieser Standort ist am besten für den Wasserdost © Martina Berg – Fotolia.com

Weder prall sonnig noch zu dunkel sollte der Standort für den Eupatorium sein. Daher ist ein lichter Halbschatten bestens geeignet, in dem die Pflanze morgens und abends hinreichend sonnige Stunden erhascht. Zudem sollte der Standort feucht sein. Günstige Lagen sind Uferzonen von Teichen oder Bächen aber auch feuchte Wiesen. Grundsätzlich sollte der Boden feucht, leicht sauer und humos sein.

Vorbereitung zur Pflanzung

Wasserdost können Sie von Frühjahr bis Herbst pflanzen. Ratsam ist es dabei, die Pflanzung gut vorzubereiten. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Mischen Sie lehmige Gartenerde mit feinem Sand im Verhältnis 1:1.
  2. Heben Sie dann ein geräumiges Pflanzloch aus.
  3. Kleiden Sie Boden und Seiten der Pflanzgrube mit dem Lehm-Sand-Gemisch aus.
  4. Danach wird der Wasserdost ins Pflanzbett gestellt.
  5. Mit dem restlichen Erdgemisch decken Sie den Wurzelballen ab.
  6. Letztlich gießen Sie die Jungpflanze noch gründlich an.
So pflegen Sie den Wasserdost richtig Gießen:

Haben Sie dem Wasserdost einen feuchten Standort gegeben, dann erübrigt sich zusätzliches Gießen. Tritt doch einmal eine längere Trockenperiode auf, dann wässern Sie Ihre strauchige Pflanze ein- bis zweimal wöchentlich.

Tipp:
Decken Sie den Standort Ihrer Pflanze mit Mulch ab. Dadurch wird der Feuchtigkeitsverlust bei Trockenheit reduziert.

Düngen:

Im Frühjahr füllen Sie das Nährstoffdepot mit verrottetem Kompost und Humus auf. Eine Schicht Laub sorgt im Herbst zusätzlich für einen gehaltvollen Boden.

Rückschnitt:

Schneiden Sie Ihren Wasserdost im Frühjahr zurück. Zu dieser Zeit können Sie am besten beurteilen, auf welche Länge und Breite Sie die Staude einkürzen möchten. Verwelkte Blütenstände können Sie hingegen unmittelbar nach der Blüte entfernen.

Zusammenfassung:

Der Wasserdost belebt mit seinem strauchigen Wuchs und den leuchtenden Blütendolden Uferzonen von Teichen und Bächen. Die meist hochwüchsige Staude benötigt einen feuchten, halbschattigen Standort. Steht die Pflanze auf dem richtigen Platz, erübrigt sich weiteres Gießen. Gedüngt wird vorrangig im Frühjahr mit verrottetem Kompost und Humus.

Rosenakazie – Pflanzen, pflegen & zurückschneiden

Do, 06/07/2018 - 09:59

Die Rosenakazie ist mit ihre leuchtend rosfarbenen Blütentrauben ein außergewöhnlicher Blütenstrauch. Hinweise zum Standort und zur Pflege finden Sie hier.

© Carolin Gustavsson – Fotolia.com

Rosenakazie (Robinia hispida), was für verheißungsvoller Name. Sofort werden Gedanken an Rosen wach und an kräftige leuchtend rosafarbene und herausragend duftende Blüten. Ansonsten hat dieses Ziergehölz nichts gemein mit der Königin der Blumen. Und die Bezeichnung Akazie? Auch die stimmt nur halbwegs, lediglich das Aussehen des Strauches ähnelt der Akazie. Eigentlich müsste das reizvolle Ziergewächs „Rosenrobinie“ heißen. Schließlich hat die gemeine Robinie für zahlreiche Neuzüchtungen Pate gestanden. Die Rosenakazie gehört zu neusten Hybriden.

Die Rosenakazie im Portrait

Die Robinia hispida oder Roseakazie ist eine prächtig rosa- bis rotlilablühende Robinie. Wegen ihrer roten Borsten an den orangebraunen Trieben, wird das Ziergehölz auch borstige Robinie oder Borstenrobinie genannt. Die Schmetterlingsblüten entfalten ihre leuchtende Farbpracht nach der Fliederblüte von Mai bis Juni an dicken Blütentrauben. Nach der Blüte schmückt auffällig gefiederte Laub den Strauch über Sommer.

Das außergewöhnliche Blütengehölz ist winterhart und kann eine Wuchshöhe zwischen 1,5 und 3 Metern erreichen.

Standort und Boden der Rosenakazie ❍ Standort:

Sie haben sich für eine Rosenakazie entschieden? Platzieren sie den Zierstrauch am besten auf einen sonnigen Standort. Heller Halbschatten wird von diesem Gewächs auch noch toleriert. Schattiger sollte es allerdings nicht sein, da ansonsten die Blühkraft der Rosenakazie gehemmt wird.

Da die Äste der Robinia hispida sehr bruchanfällig sind, sollte der Standort möglichst windgeschützt sein.

❍ Boden:

An den Boden stellt die Rosenakazie keine großen Ansprüche. Wasserdurchlässig sollte das Erdreich schon sein. Der Blühstrauch mag einen feuchten aber keinen nassen Boden. Die Erde darf zudem nährstoffarm und leicht kalkhaltig sein.

So pflegen Sie die Rosenakazie richtig © lizaveta25 – Fotolia.com Gießen:

Die Neupflanzung gießen Sie in den ersten zwei bis drei Jahre mäßig aber regelmäßig. Da die Rosenakazie nur etwa 20 Zentimeter jährlich wächst, wird der Wurzelbereich in den ersten Jahren nur wenig beschatten und die Feuchtigkeit im Boden verdunstet eher. Später wird nur noch bei längeren Trockenperioden gewässert. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Staunässe entsteht.

Düngen:

Wenige bis gar keine Ansprüche stellt der Rosenakazie an eine Nährstoffzufuhr. Sie können dem Blütenstrauch etwas Kompost geben und behutsam im Wurzelbereich einarbeiten. Mit dem Kompost werden die Mikroorganismen im Boden aktiviert und das Erdreich somit vorm Verdichten geschützt.

Rückschnitt:

Erst im Sommer oder Herbst wird die Robinia hispida geschnitten und dabei normal ausgelichtet. Konkret heißt das, trockenes oder abgestorbenes Holz wird entfernt. Lassen sie die Astschere im Frühjahr ruhen. Dann steigt im Gehölz der Saft und der Blühstrauch neigt beim Schnitt zum Bluten.

Zusammenfassung:

Die Rosenakazie stammt von der Robinie ab und nicht wie zu vermuten wäre von der Pflanzengattung Acacia. Einen sonnigen und windgeschützten Standort mit einem durchlässigen nährstoffarmen Boden favorisiert der winterharte Blütenstrauch. Gegossen wird das Ziergehölz nur mäßig. Eine Nährstoffgabe ist nicht nötig. Geschnitten wird die Rosenakazie erst im Sommer oder Herbst. Ein Frühjahrsschnitt schädigt den Strauch.

Steppenkerze – Pflanzen, pflegen und überwintern

Mi, 06/06/2018 - 14:47

Die Steppenkerze wird wegen ihres gigantischen Wuchses und dem leuchtenden Blütenzauber geschätzt. Standort, Boden und Pflege werden hier erläutert.

© cobia – Fotolia.com

Als Hobbygärtner sind wir bestrebt, unsere Gärten ansehnlich zu gestalten. Großes Augenmerk legen wir erfahrungsgemäß auf den Ziergarten mit seiner Fülle an mehrjährigen Stauden und dauerhaften Gehölzen. Das Ziel ist es, die unterschiedlichen Gewächse zu einem harmonischen Gesamtbild zu kombinieren, das uns Ruhe und Sinnlichkeit vermittelt. Eine Staude, die mit ihrer gigantischen Größe und den prächtig leuchtenden Blütentrauben bei der Inszenierung eines perfekten Naturschauspiels eine wesentlichen Part spielen könnte, ist die Steppenkerze (Eremurus robustus). Vielen Gartenfreunden wird diese Zierstaude möglicherweise auch unter den Namen Kleopatranadel oder Steppenlilie bekannt sein.

Herkunft und Aussehen der Steppenkerze

Ursprünglich zuhause ist die Steppenkerze im Westen Asiens. Von den 45 Arten seiner Spezies gehört die Eremurus robustus zu einer der wenigen, die sich als Zierpflanze etabliert hat. Immerhin erregt sie allein schon mit ihren 1,5 bis 3 Meter hohen Blütenstielen Aufsehen, an denen sich traubenförmig rosa-weiße oder aprikotfarbene Einzelblüten von Juni bis Juli entfalten. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben. Genau deshalb wirken die Blütenstängel wie Kerzen.

So sieht der perfekte Standort für die Steppenkerze aus

Die Steppenkerze oder Kleopatranadel ist eine Sonnenanbeterin. Geben Sie ihr daher einen sonnigen aber windgeschützten Platz. Windgeschützt, weil die gigantischen Blütenstiele schon bei zugigen Wind stark schwanken und abzuknicken drohen.

Bei der Wahl des Standortes ist zu empfehlen, von vornherein zu berücksichtigen, welche Nachbarn ihr zur Seite gestellt werden. Etliche Pflanzenanbieter favorisieren die Staude als Solitärpflanze. Nicht schlecht für eine Parkgestaltung. Im Garten sollte sie allerdings mit anderen Zierstauden stilvoll kombiniert werden. Vorstellbar ist, diesen Blütenzauber in eine Gruppe halbhoher und niedriger Ziergräser zu integrieren. Durchaus denkbar ist auch ein ruhiger, sonniger Platz im Hintergrund von Moorsteinbeeten. Vielleicht möchten Sie die Steppenkerze eher an die Seite von Rosen oder Pfingstrosen stellen? Auch diese Paarung wirkt imposant.

Wählen Sie die Pflanzstelle auf jeden Fall nicht zu klein und geben Sie der Staude längerfristig ein Domizil an diesem Ort. Im Lauf der Jahre entwickelt die Steppenkerze schließlich einen beachtlichen Horst an Tochterzwiebeln und damit auch eine ansehnliche Fülle an Blütenstängel.

So sollte der Boden beschaffen sein

Bereiten Sie den Boden für die Kleopatranadel sorgsam vor. Nur so kann sich die Staude prachtvoll entwickeln. Die ansehnliche Zierstaude beansprucht einen trockenen und durchlässigen Boden. Das Erdreich darf leicht sauer sein, dabei sollte der pH-Wert aber nicht bei 7 bis 8 liegen (Anleitung pH-Wert im Boden messen). Außerdem hat die Steppenkerze einen hohen Nährstoffbedarf. Ist Ihr Gartenboden eher schwer und lehmig, dann sollten Sie die Erde kräftig mit Sand und Humus auflockern. Die Kleopatranadel verabscheut schwere, lehmige Böden und bildet sich daraufhin nur mickrig aus.

Zum Schutz vor Stau- und Winternässe sollten Sie sicherheitshalber eine Drainage aus grobem Kies in einer Tiefe von 40 Zentimetern anlegen. Trockenheit toleriert die Staude, nur keine „nassen Füße“.

Wann und wie werden Steppenkerzen gepflanzt?

Der Gärtner Ihres Vertrauens und der Online-Staudenversand kommen Ihnen mit getopfter Ware schon sehr entgegen. Wenn Sie die blühfreudige Zierstaude im Hintergrund einer Rabatte ansiedeln möchten, dann ist ein Abstand vom 70 bis 120 Zentimeter zwischen den Pflanzen anzuraten. Gehen Sie beim Einpflanzen am besten wie folgt vor:

Heben Sie das Pflanzloch etwa 15 Zentimeter tiefer (gemessen an der Topfhöhe) und circa 5 Zentimeter breiter (im Vergleich zum Topfdurchmesser) aus. Den Grund des Lochs füllen Sie anschließend rund 15 Zentimeter mit Kies. Beim Einsetzen sollte die Bodenoberfläche der getopften Jungpflanze dann nicht tiefer als der Rand des Pflanzlochs liegen, aber auch nicht drüber.

So pflegen Sie die Steppenkerze richtig © sichkarenko_com – Fotolia.com Gießen:

Bei längerer Trockenheit gießen Sie Ihre Steppenkerze mäßig aber regelmäßig. Vermeiden Sie es, Ihre Staude zu stark zu wässern, denn dann bildet sich Staunässe und für die Pflanze die Gefahr von Wurzelfäule.

Düngen:

Das Nährstoffdepot frischen Sie jeweils im Frühjahr auf. Greifen Sie dabei zu einem organischen Langzeitdünger und halten Sie sich an die Dosierungshinweise. Zusätzlich geben Sie Ihrer Blütenstaude im Frühjahr noch Blütendünger. Der verleiht den Blütentrauben zusätzlich Vitalität.

Rückschnitt:

Nach der Blüte schneiden Sie die welken Blütenstände heraus. Somit bilden sich zwar keine Samen, dafür wird aber an Pflanzenenergie gespart. Wenn Sie jedoch auf den bewundernswerten Anblick trockener Blütenstängel mit den Samenkapseln nicht verzichten wollen, dann müssen Sie in Kauf nehmen, dass sich die Staude aussaamt. Im nächsten Frühjahr düngen Sie ihre Zierpflanze dann etwas kräftiger.

Überwinterung:

Wenn die Kleopatranadel sicher überwintern soll, dann decken Sie die Pflanzstelle mit einer Mischung aus Lauberde, Nadelreisig, Kompost und Stroh ab. Diese Mischung soll die Pflanze hauptsächlich vor Winternässe schützen. Erst nach den letzten Frösten im Frühjahr wird die schützende Schicht abgedeckt.

Zusammenfassung:

Ihre gigantische Größe und die prächtig leuchtenden Blütentrauben machen die Steppenkerze so bewundernswert. Bis zu 3 Meter hoch kann die Staude wachsen. Sie ist eine Sonnenanbeterin und liebt trockene, durchlässige Böden. Gegossen wird sie mäßig, aber regelmäßig. Im Frühjahr wird die Zierstaude zudem mit einem Langzeitdünger versorgt. Obwohl die Steppenkerze winterhart ist, sollte die Pflanzstelle zum Schutz der Wurzeln vor Winternässe abgedeckt werden.

Bergenie – Pflanzen, pflegen und schneiden

Di, 06/05/2018 - 13:01

Die Bergenie ist eine immergrüne und winterharte Staude, die mit ihren Glockenblüten und der Blattfärbung im Herbst brilliert. Noch dazu ist sie pflegeleicht.

© M. Schuppich – Fotolia.com

Schattige Standorte im Garten müssen nicht zwangsläufig trist aussehen. Immerhin gibt es zahlreiche Blütenstauden, die weniger sonnendurchflutete Plätze erhellen. Zu den blühenden Stauden, die auf solchen Flächen im Garten optischen reizvoll wirken, gehört die Bergenie (Bergenia). Diese Blütenstaude ist robust, winterhart und in der Pflege überaus genügsam. Außerdem ist sie im Garten vielseitig einsetzbar. Beispielsweise in kleinen Gruppen fürs Beet, im Vordergrund von Hecken oder in Nachbarschaft von verschiedenen Sträuchern. Selbst im Kübel auf der Terrasse ist diese Staude eine Pracht.

Aussehen der Bergenie

Diese Blütenstaude ist ein immergrünes, mehrjähriges und winterhartes Gewächs. Ihre herzförmigen Blätter, auch Elefantenohren salopp genannt, färben sich im Herbst tieforange bis rot ein. Die glockenförmigen Blüten bilden eine Blütendolde. Je nach Züchtung entfaltet sich der Blütenflor purpurrosa, rot oder weiß. Gartencenter, aber auch Online-Staudengärtner bieten zudem Bergenien an, die im Herbst noch einmal prachtvoll aufblühen. Eine solche bewundernswerte Staude ist z.B. die Bergenia cordifolia „Herbstblüte“.

Der perfekte Standort für die Bergenie

Egal, ob Sie die Staude im Schatten, Halbschatten oder sonnig platzieren, die Bergenie ist dahingehend nicht wählerisch. Dennoch ist folgendes zu empfehlen:

Setzen Sie die Blütenstaude im Schatten nicht unter einen Laubbaum, der einen dunklen Schatten wirft. Denn zu wenig Licht schränkt die Blühfähigkeit erheblich ein. Sollten Sie sich für einen sonnigen Standort entscheiden, dann achten Sie zudem darauf, dass die Pflanze nicht der Mittagssonne ausgesetzt wird. Unter der extremen Mittagshitze leiden die „Elefantenohren“ und trocknen in absehbarer Zeit an den Blatträndern ein.

So sollte die Bodenbeschaffenheit sein

Eher unwesentlich sind die Bodenbedingungen für die Pflanze. Ein normaler Gartenboden, durchlässig und nährstoffreich genügt völlig. Sollten Sie ein lehmiges Erdreich haben, dann arbeiten Sie in dieses kräftig Sand und Humus ein.

Bergenien können übrigens vom Frühjahr bis zum Herbst gepflanzt werden. Wenn Sie eine Gruppenpflanzung favorisieren, dann setzen Sie die jungen Stauden im Abstand von 40 Zentimeter in den Boden.

So pflegen Sie Bergenien richtig © vulkanismus – Fotolia.com Gießen:

Sobald Sie Ihre Bergenie ausgepflanzt haben, gießen Sie diese gut an. In den ersten Wochen wässern Sie die junge Staude dann nur mäßig. Später kommt die Blütenstaude mit den witterungsbedingten Niederschlägen aus.

Bei einer längeren Trockenperioden gießen Sie die Stauden auf sonnigen Standorten ein wenig. Wässern Sie aber nur so viel, dass der Wurzelballen nicht austrocknet.

Düngen:

Ihre mehrjährige Blühpflanze wird im Herbst mit Kompost gedüngt. Dieser versorgt den Boden mit Nähstoffen und lockert den Boden natürlich auf. Dadurch bleibt das Erdreich gut wasserdurchlässig. Sie können die Bergenie aber auch mit einem Langzeitdünger für Blumen und Stauden versorgen.

Rückschnitt:

Direkt nach der Blüte schneiden Sie die Blütenstiele bodennahe ab. Verwelkte Blätter entfernen Sie im zeitigen Frühjahr.

Überwinterung:

Bergenien im Garten müssen nicht geschützt werden, da sie besonders winterhart sind. Allerdings müssen Sie auf die Blühstaude im Kübel acht geben. Isolieren Sie das Pflanzgefäß mit Vlies, Luftpolsterfolie oder Jute vor dem Winter. Und stellen Sie den Kübel an einen geschützten Ort. Einlagern brauchen Sie das Gefäß aber nicht.

Dickmaulrüssler können zur Gefahr werden

Vor Pflanzenkrankheiten ist die Bergenie weitestgehend gefeit, sofern keine Pflegefehler gemacht werden. Dafür kann die Staude von einem gefräßigen Schädling heimgesucht werden: den Dickmaulrüssler. Dieser unheilvoll Geselle ist nachtaktiv und tagsüber nicht zu sehen. Er bevorzugt generell die Blätter der Pflanze. Seine Larven hingegen leben im Boden und schädigen die Wurzeln.

Die Larven können Sie mit Nematoden bekämpfen. Diese geben Sie ins Gießwasser und impfen so den Boden mit diesen Fadenwürmern. Für die Käfer gibt es hingegen Fallen.

Zusammenfassung:

Bergenien sind ein Blickfang in jeder Ecke des Gartens. Sie gedeihen sowohl im Schatten, Halbschatten wie auch auf sonnigen Plätzen. Der Gartenboden sollte wasserdurchlässig und nährstoffhaltig sein. Nach dem Anwachsen brauchen Sie sich um das Wässern nicht weiter kümmern. Die Blühstaude kommt mit witterungsbedingten Niederschlägen voll aus. Gedüngt wird im Herbst mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Blumen und Stauden.

Schokoladen-Kosmee – Pflanzen, pflegen und überwintern

Mo, 06/04/2018 - 10:12

Die Schokoladen-Kosmee besticht mit ihren kräftigen, nach Schokolade duftenden Blüten. Wie Sie die Sommerstaude im Garten richtig pflegen, erfahren Sie hier.

© E. Schittenhelm – Fotolia.com

Farben, Formen und Düfte verschiedenartiger Blüten im Ziergarten schmeicheln unsere Sinne außerordentlich. Schon beim Kauf junger Blütenstauden wird der Gartenfreund vom Anblick der Blüten gefesselt. Flugs tritt die Nase in Aktion, um auch den Blütenduft zu begutachten. Ist alles miteinander stimmig, steht der Neuanschaffung nichts mehr im Wege.

Eine solche Prüfung besteht durchaus auch die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus). Diese Sommerstaude beeindruckt nicht nur in der Blumenrabatte, sondern auch im Kübel auf Terrasse oder Balkon.

Porträt der Schokoladen-Kosmee

Der mehrjährige Korbblütler wächst aufrecht und kann zwischen 40 und 60 Zentimeter groß werden. Im Spätherbst müssen die Knollen der reizvollen Staude allerdings frostfrei eingelagert werden. Von Juli bis Oktober entfalten sich an der Staude burgunderrote bis violettfarbene Dahlienblüten. Wie der Name der Staude schon verrät, duftet der Blütenflor nach Zartbitterschokolade.

Standort und Boden für die Schokoladen-Kosmee ❍ Standort:

Ausreichend Sonnenlicht braucht die Sommerstaude, um ihr Aroma bestens entfalten zu können. Daher ist ein sonniger Standort optimal. Halbschatten verträgt die Schokoladen-Kosmee auch, vorausgesetzt, sie steht täglich mindestens 4 Stunden im Sonnenlicht.

❍ Boden:

Der Boden für die außergewöhnliche Staude stellt keine hohen Ansprüche. Humos, durchlässig, nährstoffreich und feucht sollte er jedoch sein, nur nicht lehmig. Cosmos atrosanguineus wächst zudem bestens heran, wenn der Boden nicht austrocknet und sich keine Staunässe bildet.

So pflegen Sie die Schokoladen-Kosmee richtig Gießen:

Ihre Schokoladen-Kosmee gießen Sie nur so viel, dass die Erde stets feucht bleibt. Staunässe sollten Sie unbedingt vermeiden, weil die Wurzelknollen sonst von Fäulnis heimgesucht werden. Am besten nutzen Sie zum Gießen Regenwasser aus der Tonne. Ratsam ist es auch, den Boden um die Staude herum mit Mulch zu bedecken.

Die Blütenstaude nimmt keinen Schaden, wenn Sie ihr morgens oder am frühen Abend Wasser geben. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Pflanze nicht mit Wasser benetzen. Gießen Sie deshalb immer von unten.

Düngen:

Bevor Sie im Frühjahr die Knollen in den Boden setzen, düngen Sie das Erdreich reichlich mit Kompost. Sie können aber auch einen organischen Langzeitdünger hierfür verwenden. Stickstoffhaltige und mineralische Dünger sind nicht geeignet.

Rückschnitt:

Scheiden Sie verwelkte Blüten regelmäßig ab, denn dadurch wird die Schokoladen-Kosmee angeregt, reichlich neue Blüten zu bilden. Für den Vasenschmuck schneiden Sie die Blütenstände am Morgen, denn so halten sie sich länger frisch.

Im Spätherbst, wenn Sie die Staude zum Überwintern ausgraben, kürzen Sie das Kraut bis etwa 3 Zentimeter über den Boden.

Überwinterung:

Überwintert wird diese Sommerstaude in einem kühlen aber frostfreien, dunklen Raum. Erst nach den Eisheiligen im folgenden Frühjahr wird die Schokoladen-Kosmee wieder ins frisch aufbereitete Gartenbeet gesetzt.

Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen © petrabarz – Fotolia.com

Cosmos atrosanguineus kann von Krankheiten befallen werden, die ursächlich durch Pflegefehler hervorgerufen werden. Dazu zählen:

❍ Wurzelfäule:
Entsteht durch Staunässe. Wässern Sie Ihre Blütenstaude deshalb immer mit Bedacht.

❍ Echter Mehltau:
Tritt meist dann auf, wenn die Pflanzen zu dicht nebeneinander stehen und die Luftzirkulation dadurch mangelhaft ist.

❍ Blattläuse:
Halten sich gern an frischen Stängeln und Knospen der Staude gütlich. Ratsam ist es, ein ökologisches Gleichgewicht im Garten zu schaffen, in dem beispielsweise ein Insektenhotel aufgestellt wird und bestmögliche Bedingungen für Nützlinge geschaffen werden.

❍ Schnecken:
Fühlen sich vom Austrieb der Schokoladen-Kosmee besonders angezogen und können rasant das frische Grün vertilgen. Stellen Sie deshalb nach Einsetzen der Knollen einen Schneckenzaun um Ihre Stauden auf. Kontrollieren Sie dennoch tägliche diese Schneckenbarriere, ob nicht doch noch eines der gefräßigen Schädlinge die Hürde überwunden hat.

Zusammenfassung:

Die Schokoladen-Kosmee ist eine mehrjährige Staude, die im Sommer burgunderrote bis violettfarbene Dahlienblüten entfaltet. Die Blüte duftet dann nach Zartbitterschokolade. Ein sonniger Platz im Garten ist ideal für diese Pflanze. Der Boden sollte humos, durchlässig, nährstoffreich und feucht sein. Gießen Sie nur so viel, dass der Boden immer etwas feucht ist. Die Staude düngen Sie mit Kompost oder einem organischen Dünger. Zum Winter wird die Wurzelknolle frostfrei eingelagert.

Winterkirsche pflegen – Tipps zum Gießen, Schneiden und zur Vermehrung

So, 06/03/2018 - 07:47

Die schnell wachsende Winterkirsche ist recht anspruchslos und daher auch sehr beliebt. Ein paar Pflegehinweise sollten Sie dennoch beachten.

© Bobo Ling – Fotolia.comDie Winterkirsche bringt einen ausdrucksvollen Farbtupfer in den winterlichen Garten. Dabei wächst die Schneekirsche nahezu rasant zu einem ansehnlichen Strauch oder kleinem Baum heran und ist eine wahre Zierde für den Vorgarten.

Bei der Pflege zeigt sich die Zierkirsche nicht allzu anspruchsvoll, wenn Sie folgende Tipps und Ratschläge beherzigen, werden Sie bald Ihr ganz persönliches Kirschblütenfest feiern können.
Die Winterkirsche richtig gießen

Besonders nach der Pflanzung sollten die Pflanzen regelmäßig bewässert werden, damit sie sich gut entwickeln können. Die Winterkirsche darf weder austrocknen, noch zu viel Wasser erhalten, was schnell zu Staunässe führen kann und die Wurzeln der Pflanze angreift.

➔ Tipp: Winterkirschen werden auch an frostfreien Wintertagen bewässert.
Im Sommer sollte das Gießen in der prallen Mittagshitze vermieden werden. Nutzen Sie für die Bewässerung daher die Morgen- und frühen Abendstunden. An heißen Tagen kann auch mehrmals bewässert werden, damit die Erde nicht austrocknet. Damit das Wasser sich gleichmäßig verteilt, bietet es sich an, einen Gießrand anzulegen. Dies wird bereits bei der Pflanzung getan.

➔ Tipp: Gießränder sollten regelmäßig von Unkraut befreit und gemulcht werden.

Damit es nicht zu Staunässe kommt, kann der Hobbygärtner vorsorgen, indem schweren Böden Kies beigemischt wird. Dies verbessert die Durchlässigkeit des Bodens.
Die Winterkirsche gießen in Stichwörtern:

  • mäßig aber regelmäßig gießen
  • Staunässe und Austrocknung des Bodens vermeiden
  • kalkarmes Regenwasser verwenden
  • schwere Böden mit Ton oder Kies auflockern
  • Gießrand bei der Pflanzung anlegen
  • Bewässerung auch im Winter nicht vernachlässigen
Die Winterkirsche richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Winterkirsche ist nicht als besonders hoch einzustufen. Die Blüte wird durch phosphorhaltigen Dünger gefördert.

➔ Achtung: Die meisten Gartenböden in Deutschland sind reich an Phosphor. Daher besser Bodenanalyse durchführen, bevor zusätzlich gedüngt wird.

Auch der Stickstoffanteil des Düngers sollte nicht zu hoch ausfallen. Ist dies der Fall, schießen die Triebe unschön in die Höhe und die Blüte bleibt aus.

Nichts falsch machen können Sie mit Kompost. Da es sich um einen natürlichen Dünger handelt, wird die Pflanze nicht überversorgt und kann sich je nach Bedarf über den Boden mit Nährstoffen versorgen.

Die Winterkirsche düngen in Stichworten:

  • mäßiger Nährstoffbedarf
  • Phosphor fördert die Blüte
  • Kompost stärkt die Pflanze
Gießen und Düngen bei Kübelhaltung

Die Winterkirsche kann auch im Kübel gehalten werden. Da die Pflanzen schnell wachsen, wird dies allerdings meist nur mit jungen Pflanzen realisierbar sein. Im Kübel kann sich die Pflanze nur eingeschränkt über die Wurzeln mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Wählen Sie daher ausreichend große Pflanzkübel und versäumen nicht, regelmäßig zu bewässern.

Welche Arten von Winterkirschen gibt es?

Der Gattung Prunus gehören etwa 250 verschiedene Arten an. Dazu zählen zum Beispiel auch die Aprikose oder die Japanische Pflaume. Die Japanische Blütenkirsche kommt in mehr als zwanzig unterschiedlichen Arten vor.

Einige Arten der Winterkirsche im Überblick table#t200 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t200 thead tr { } table#t200 thead tr th.t200 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t200 thead tr th#t200.start { } table#t200 thead tr th#t200.end { } table#t200 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t200 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t200 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t200 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t200 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t200 tbody tr:hover td { } table#t200 tfoot tr { } table#t200 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } Winterkirsche ArtBeschreibungWinterkirsche Tai HakuDiese Sorte kann bis zu acht Meter hoch wachsen. Die weißen Blüten erscheinen in Büscheln und bilden einen hübschen Kontrast zum kupferroten Laub. Winterkirsche Mount FujiDiese Winterkirsche wächst weniger intensiv und eignet sich auch für die Kübelhaltung. Die weißen Blüten erscheinen an den beinahe waagerecht verlaufenden Ästen.Winterkirsche KanzanDies ist die beliebteste Winterkirsche in Europa. Die Pflanzen können Wuchshöhen von bis zu zwölf Metern erreichen und besitzen rosafarbene Blüten. Winterkirsche HokusaiDiese Sorte wird etwa sechs Meter hoch und wächst beinahe doppelt soviel in die Breite. Die zartrosa Blüten sind halbgefüllt. Winterkirsche AmanogawaDiese Säulen-Zierkirsche macht sich auch gut in kleinen Gärten. Dennoch wird eine Höhe von bis zu sechs Metern erreicht. Sehr dekorativ erscheinen die hellrosa Blüten. Die Winterkirsche schneiden

Winterkirschen werden regelmäßig geschnitten, abhängig von der jeweiligen Art, bzw. von der angestrebten Wuchsform. Pflanzen, welche in die Höhe streben, werden nur wenig zurückgeschnitten. Soll eine eher hängende Wuchsform erreicht werden, ist ein intensiverer Formschnitt notwendig.

➔ Tipp: Winterkirschen sollten nicht radikal beschnitten werden, weil sich dadurch die ursprüngliche Wuchsform verliert.

Wann sollte die Winterkirsche geschnitten werden?

Als idealer Zeitpunkt gelten die Sommermonate. Muss die Pflanze radikal zurückgeschnitten werden, weil sie zum Beispiel von Schädlingen befallen ist, kann dies im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr geschehen.

Was muss entfernt werden?

In jedem Fall zurückgeschnitten werden sollten Äste, welche die natürliche Wuchsform behindern, weil sie zum Beispiel zu lang sind oder in die entgegen gesetzte Richtung wachsen. Ebenso sind alle kranken oder abgestorbenen Äste großzügig zu entfernen.

➔ Tipp: Nutzen Sie scharfes Werkzeug. Damit lassen sich glatte Schnittkanten erzeugen. Stumpfes Werkzeug sorgt für ausgefranste Ränder und verursacht der Winterkirsche Wunden, die nur schlecht verheilen.

Wie lässt sich die Winterkirsche vermehren?

Eine einfache Methode, neue Winterkirschen heran zu ziehen, ist die Vermehrung durch Steckhölzer. Die Vermehrung durch Steckhölzer kann an frostfreien Wintertagen erfolgen. Die Winterkirsche sollte ihre Blätter in jedem Fall bereits abgeworfen haben.

Wie ist bei der Vermehrung vorzugehen?

Zunächst wählen Sie einen schon leicht verholzten Trieb am einjährigen Holz aus und kürzen diesen auf etwa zehn Zentimeter ein. Achten Sie darauf, dass sich mehrere Augenpaare am Steckholz befinden, sonst können sich an der neuen Pflanze keine Triebe ausbilden. Der Austrieb der Wurzeln lässt sich beschleunigen, indem das Ende des Steckholzes mit Wurzelpulver behandelt wird.

Die Steckhölzer werden in Pflanztöpfe gesteckt, welche mit normaler Gartenerde gefüllt werden. Die Pflanzgefäße können im Freien bleiben und es müssen keine zusätzlichen Vorkehrungen hinsichtlich der Umgebungstemperatur oder der benötigten Luftfeuchtigkeit getroffen werden. Ob die Vermehrung erfolgreich war, erfahren Sie im Frühling, wenn sich an den kleinen Ästen neue Triebspitzen zeigen.

Die Vermehrung durch Steckhölzer in Stichworten:

  • am einjährigen Holz leicht verholzten Steckling schneiden
  • auf das Vorhandensein mehrerer Augenpaare achten
  • Steckholz in Pflanzgefäß setzen
  • bei erfolgreicher Vermehrung Neuaustrieb im nächsten Frühjahr
Krankheiten und Schädlinge an der Winterkirsche erkennen

Die Winterkirsche ist robust und nur selten von Krankheiten oder Schädlingen betroffen. Folgende Schadbilder sind vereinzelt beobachtet worden:

  1. Kahle Pflanzen durch Frostspanner
    Zeigen sich im Frühling keine Blätter oder sind diese plötzlich wieder verschwunden, ist vermutlich die Raupe des Frostspanners am Werk. Binnen kürzester Zeit können die gefräßigen Raupen immensen Schaden verursachen. Es gilt, schnell einzugreifen, ansonsten werden ganze Raupengenerationen sich über die Winterkirsche hermachen. Das Weibchen des Frostspanners kann nicht fliegen und liebt daher kurze Wege zu ihren Schlupforten.

    Was ist zu tun?
    Wer viel Geduld mitbringt, kann mit dem Absammeln der Raupen beginnen. Bei einem zehn Meter hohen Baum wird sich der Erfolg allerdings nicht wirklich einstellen. Werden dagegen am Stamm Leimfallen angebracht, können die Weibchen nicht mehr in die Baumkrone gelangen, um dort ihre Eier abzulegen.
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  2. Veränderungen an den Blättern durch Schrotschusskrankheit
    Winterkirschen, die mit dem Pilz Stigmina carpophila befallen sind, zeigen löchrige Blätter, worauf rotbraune Flecken zu entdecken sind. Der Pilz ist robust und da er in den Blättern überwintert, sind die Pflanzen im Folgejahr erneut betroffen.

    Was ist zu tun?
    Wirksame Mittel bietet der Handel bislang noch nicht an. Der Hobbygärtner muss also selbst aktiv werden und die befallenen Blätter schnellstmöglich entfernen und verbrennen, bzw. über den Restmüll entsorgen. Ein Sud aus Ackerschachtelhalmkraut hat sich bewährt, um den Pilz mit natürlichen Mitteln zu bekämpfen.

    ➔ Tipp: Feuchtigkeit begünstigt die Ausbreitung der Schrotschusskrankheit.

Die Winterkirsche überwintern

Als Winterblüher ist die Zierkirsche gegen Frost gewappnet und ein besonderer Schutz wird nicht notwendig sein. Als frostempfindlich erweisen sich lediglich die geöffneten Blüten.

Wird die Pflanze im Kübel gehalten, sollte der Pflanzkübel einen Winterschutz aus Reisig erhalten, damit das Pflanzgefäß nicht komplett zufriert und die Wurzeln absterben, weil sie keine Nährstoffe aus dem Boden mehr aufnehmen können.

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