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Aktualisiert: vor 1 Stunde 4 Minuten

Pfeifenblume pflanzen – Anleitung und Tipps

Mi, 06/26/2019 - 07:18

Die Pfeifenblume (Aristolochia) kann in unseren Breiten meist nur im Kübel gepflanzt werden. Erfahren Sie hier, warum das so ist und wie Sie vorgehen.

© Jaap – Fotolia.comDie wie eine Pfeife geformten Blüten haben dieser außergewöhnlichen Pflanze aus den Regenwäldern Südamerikas ihren Namen gegeben. Die Kletterpflanze mit ihren großen, herzförmigen Blättern ist nicht nur optisch ein Blickfang, sie bietet auch einen zuverlässigen Sichtschutz, denn die bis zu 30 Zentimeter großen Blätter der Pfeifenblume (Aristolochia) sind wie Dachziegel übereinander geschichtet und sperren neugierige Blicke zuverlässig aus. Was es bei der Pflanzung der bizarren Gewächse zu beachten gibt und welche weiteren Besonderheiten die Pfeifenblume kennzeichnen, können Sie nachfolgend lesen.
Pfeifenblume – kleine Pflanzenbeschreibung

Die Pfeifenblume, oder auch Gespensterpflanze, gehört der besonders artenreichen Gattung der Osterluzeigewächse an. Der Gattung gehören mehr als 400 Arten an. In den brasilianischen Urwäldern liegt die ursprüngliche Heimat der kletterfreudigen Pfeifenblume. Ihre kräftigen Ranken werden gern von Tieren erklommen. Die Blüten vereinen sich in mehreren Blütenständen. Bei den Kelchblättern fällt eine große Farbenvielfalt auf, die grünlich bis rötlich, oder bräunlich ausfallen kann. Die Kelchblätter sind röhrenförmig verwachsen und auf den Innenseiten behaart. In jeder Fruchtknotenkammer befinden sich bis zu 50 Samen.

Besonderheiten der Pfeifenblume

Der ganze Stolz dieser schnell wachsenden Kletterpflanze sind die Blüten. In ihrer Form erinnern diese an Tabakpfeifen. Die Blüten kommen sortenabhängig in unterschiedlichen Größen vor und erreichen dabei Ausmaße von bis zu einem halben Meter. Eine Besonderheit der meisten Blüten ist der unangenehme, an Kot oder Aas erinnernde Geruch.

» Hinweis: Die Pfeifenblume stinkt nicht. Der Geruch tritt nur nachts auf und ist für uns Menschen nur wahrnehmbar, wenn wir direkt an der Blüte riechen.

Aufgrund des markanten Geruchs werden Insekten angelockt und in den Blütenröhren festgehalten. Die Pfeifenblume ist jedoch keine fleischfressende Pflanze. Die Kesselfalle öffnet sich wieder, wenn die Insekten ihre Bestäubungsarbeit geleistet haben und Pollen den Blütenstempel bedecken.

Pfeifenblume pflanzen – passenden Standort finden

Da die Pfeifenblume aus den Urwäldern Brasilien stammt, kann sie in unseren Breiten nicht ganzjährlich im Freiland kultiviert werden. Nur wenige Sorten der Kletterpflanze sind winterhart, die nicht winterfesten Exemplare benötigen einen Standplatz im Kübel, der den Umzug in das Winterquartier im Haus vereinfacht.

Für die exotische Pfeifenblume sollte ein warmer und heller Standort gefunden werden. Die Pflanze kommt ohne direkte Sonneneinstrahlung aus. Ein sonniger Standplatz wird jedoch vertragen, wenn die Pfeifenblume ausreichende Wassergaben erhält. An einem geschützten Standort fühlt sich die Pflanze besonders wohl. In jedem Fall sollte es sich um einen warmen Standort handeln.

Fallen die Temperaturen dauerhaft unter zehn Grad, ist es Zeit für den Umzug in das Winterquartier. Die Pflanzen sind hell und frostfrei zu überwintern. Ideal sind dabei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad.

Pfeifenblume pflanzen – das ideale Substrat auswählen

Die Pfeifenblume stellt keine großen Ansprüche an den Boden. Soweit es sich um ein durchlässiges Substrat handelt, wird die exotische Kletterpflanze gut damit zurecht kommen.

» Tipp: Perlite kann eingesetzt werden, um das Substrat durchlässiger zu machen.

Normale Einheitserde ist durchaus geeignet. Es bietet sich an, das Substrat mit Sand, Lehm und Lauberde zu mischen. Ein zu nährstoffhaltiger Boden bekommt der Pfeifenblume weniger gut. Daher ist auf reine Komposterde als Substrat zu verzichten. Wird die Komposterde mit Mutterboden gemischt, ist das Substrat geeignet.

Pfeifenblume pflanzen – Schritt für Schritt Anleitung

Hierbei gilt es zu unterscheiden, ob es sich um winterharte oder nicht winterharte Sorten handelt. Wie oben bereits erwähnt, sind die meisten Pfeifenblumen nicht winterhart und werden daher im Kübel gepflanzt.

Pfeifenblume im Kübel pflanzen
  1. Pflanzgefäß auswählen
  2. Substrat vorbereiten
  3. Drainage einbringen
  4. Pflanze einsetzen
  1. Substrat auffüllen
  2. Erde gut andrücken
  3. Pflanze bewässern
  4. Rankhilfe anbringen
Für die Kübelhaltung ist ein ausreichend großes Pflanzgefäß notwendig. Die Pfeifenblume braucht viel Platz, um ein stabiles Wurzelsystem ausbilden zu können. Das Pflanzgefäß sollte über genügend Löcher im Gefäßboden verfügen, damit das Gießwasser gut ablaufen kann und sich nicht staut. Staunässe wird von den exotischen Pflanzen nicht vertragen. Zu viel Feuchtigkeit greift die Wurzeln an und lässt die Pflanzen faulen.

Abhilfe gegen Staunässe schafft eine Drainage im Boden des Pflanzgefäßes. Hierfür einfach den Gefäßboden mit Tonscherben oder Kies bedecken und anschließend das Substrat einfüllen. Die Pflanze wird mittig in das Pflanzgefäß gesetzt und anschließend ist das Substrat aufzufüllen. Das Substrat wird gut angedrückt und die Pfeifenblume ausreichend bewässert. Bereits bei der Pflanzung sollte eine Kletterhilfe angebracht werden, denn die Pfeifenblume wächst recht schnell. Ist die Pflanze eingetopft, wird ein passender Standplatz gesucht. Dieser kann sich zwischen Mai und September gern auf Balkon oder Terrasse befinden.

Einige Pfeifenblumen-Arten sind winterhart und können folglich direkt ins Freiland gesetzt werden.

Pfeifenblume im Freiland pflanzen
  1. Standort auswählen
  2. Boden auflockern
  3. Substrat vorbereiten
  4. Pflanze wässern
  5. Pflanzloch ausheben
  1. Drainage einbringen
  2. Pflanze einsetzen
  3. Pflanzloch schließen
  4. Pflanze angießen
  5. Rankhilfe anbringen
Der Standort wird entsprechend den Ansprüchen der Pflanze ausgewählt. Ein halbschattiger und geschützter Standplatz ist dabei zu bevorzugen. Der Boden sollte zunächst gründlich aufgelockert werden. Ein durchlässiges Substrat ist wichtig für die Entwicklung der Pfeifenblume. Sand, Kies oder Perlite gestalten den Boden durchlässiger. Während das Pflanzloch in ausreichender Größe ausgehoben wird, ist die Pfeifenblume in ein Gefäß mit Wasser zu setzen. Dort wird die Pflanze belassen, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen, dann haben sich die Wurzeln ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt.

Bevor die Pflanze eingesetzt wird, ist eine Drainage aus Tonscherben oder Kies in den Boden zu bringen. Die Pfeifenblume wird anschließend mittig in das Pflanzloch gesetzt und das Substrat eingefüllt. Abschließend wird die Pflanze gut angegossen und ebenfalls mit einer Rankhilfe versorgt.

Pfeifenblume pflanzen – Hinweise im Überblick table#t389 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t389 thead tr { } table#t389 thead tr th.t389 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t389 thead tr th#t389.start { } table#t389 thead tr th#t389.end { } table#t389 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t389 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t389 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t389 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t389 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t389 tbody tr:hover td { } table#t389 tfoot tr { } table#t389 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } ArbeitsschrittErläuterungStandort auswählenDie Urwaldpflanze bevorzugt einen hellen und warmen Standort.

Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht notwendig, wird aber bei ausreichender Bewässerung gut vertragen.

Ein windgeschützter Standort kommt der Pfeifenblume entgegen. Substrat vorbereitenDas Wichtigste bei der Auswahl des Substrates ist dessen Durchlässigkeit.

Daher ist es ratsam, den Boden mit Sand oder Perliten aufzuwerten.

Einheitserde kann mit Sand und Lehm gemischt werden. Pfeifenblume pflanzenMeist werden Pfeifenblumen im Kübel gepflanzt, da es sich um nicht winterharte Sorten handelt.

Bei der Wahl des Pflanzgefäßes kommt es auf eine ausreichende Größe an.

Vor der Pflanzung ist die Pfeifenblume gut zu wässern.

Die Kletterpflanze benötigt eine Rankhilfe. Pfeifenblume umtopfen

Wurde ein ausreichend großes Pflanzgefäß gewählt, muss die Pfeifenblume in den ersten beiden Standjahren nicht umgepflanzt werden. Auch wenn der Pflanzkübel über diesen Zeitraum hinaus noch ausreichen sollte, ist regelmäßiges Umtopfen von Vorteil, denn das Substrat im Pflanzgefäß verbraucht sich recht schnell.

Während des Umtopfens erhält die Pflanze nicht nur ein größeres Pflanzgefäß, sondern auch neue Erde. Bei dieser Gelegenheit kann der Wurzelballen kontrolliert werden. Durch Staunässe oder Schädlingsbefall entstandene Defizite werden hierbei schnell deutlich. Wer die Pflanze vermehren möchte, kann das Umpflanzen nutzen, um den Wurzelballen zu teilen und separat neu zu verpflanzen.

Gartenbank im Vintage Look selber bauen

Mo, 06/24/2019 - 06:57

Sie lieben Vintage, auch in Ihrem Garten? Dann nutzen Sie unsere Anleitung und Tipps, zum Selberbauen einer Gartenbank im Vintage Look.

© Jeanette Dietl – Fotolia.com Der neue Lieblingsplatz in Ihrem Garten könnte eine Gartenbank im Vintage-Look werden. Der Zahn der Zeit scheint auf dem Holz bereits seine Spuren hinterlassen zu haben. Mit wenigen Handgriffen können Sie nachhelfen und dem Holz Geschichte geben. Besonders im romantischen Bauerngarten kommen Gartenmöbel im Vintage-Look gut zur Geltung. Es entsteht ein gemütlicher Rückzugsort, wo man den Tag gern ausklingen lässt und sich die Familie zu einer kleinen Auszeit zurückzieht. Wie Sie dem Holz eine natürliche Patina verleihen und eine gemütliche Sitzbank für den Garten bauen, verraten wir Ihnen nun.
Vintage-Möbel für den Garten

Im Garten machen sich Vintage-Möbel besonders gut, denn sie scheinen robust und buchstäblich mit allen Wassern gewaschen. Ihnen scheint nichts etwas anhaben zu können, wenn auch der Zahn der Zeit bereits ordentlich an ihnen genagt hat. Vintage-Sitzbänke sind robust und verzeihen Kratzer und Flecken. Natürliche Holzmöbel im Vintage-Look sind ein Gewinn für jeden Außenbereich, besonders stimmig wirken die scheinbar in die Jahre gekommenen Möbelstücke in einem gemütlichen Garten im Landhausstil.

Wie bekommt das Holz seinen Vintage-Look?

Das Geheimnis ist ganz einfach – das Holz muss mehrmals gestrichen und anschließend abgeschliffen werden. Dann werden die oberflächlichen Farbschichten entfernt und die in den Vertiefungen befindliche Farbe bleibt erhalten. Sie beginnen den Anstrich mit weißer Acrylfarbe. Diese lassen Sie gut trocknen, um anschließend eine hellbraune Lacklasur aufzutragen. Ist diese Lage getrocknet, kommt eine Schicht dunkelbraune Acrylfarbe darüber. Sind alle Farbschichten gut angetrocknet, schleifen Sie die Bretter ab, bis die gewünschte Optik erzielt ist.

» Tipp: Der gewünschte Vintage-Look lässt sich am besten erzielen, wenn der Schliff manuell, statt mit einer Schleifmaschine erfolgt.

Gartenbank im Vintage Look und Ihrer Lieblingsfarbe © Ingo Bartussek – Fotolia.com Acrylfarbe ist nur eine Möglichkeit, eine Gartenbank im Vintage Look zu streichen. Noch besser wird der Effekt allerdings mit Kreidefarbe. Damit lässt sich jeder gewünschte Farbton erzielen und Sie können die Gartenbank in Weiß, Blau, Grün oder anderen angesagten Farben für den Außenbereich gestalten.

Gartenbank im Vintage Look streichen – so geht’s!

Handelt es sich um ältere Hölzer, werden diese zunächst mit einem feuchten Tuch behandelt. Als Reinigungsmittel können Sie Brennspiritus verwenden. Kommt Holz mit Feuchtigkeit in Berührung, stellen sich die Holzfasern auf. Damit die Farbe später besser deckt, sollte das Holz nach der Reinigung leicht angeschliffen werden.

Wird für die Gartenbank Eichenholz verwendet, ist das Holz mit Isoliergrund vorzubehandeln, bevor die Kreidefarbe aufgetragen wird. Diese Grundierung schützt vor einer unschönen Fleckenbildung nach dem Anstrich. Diese Flecken können sowohl durch die Inhaltsstoffe des Holzes verursacht werden, aber auch Weinflecken, Kaffeeflecken oder Wasserflecken lassen sich nicht einfach überstreichen. Wird der Untergrund nicht isoliert, kommen diese immer wieder zum Vorschein.

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» Tipp: Alle besonders harzhaltigen Hölzer sollten mit Isoliergrund versorgt werden. Neben Eiche trifft dies auch auf Mahagoni oder Kiefer zu.

Ist das Holz entsprechend vorbehandelt, kann die Farbe aufgetragen werden. Kreidefarben sind in verschiedenen Farben erhältlich, bzw. können beim Fachhändler angemischt werden. Kreidefarbe ist leicht zu verarbeiten und lässt sich gut auftragen. Sorgen Sie für einen gleichmäßigen Farbauftrag und lassen Sie die Farbe gut antrocknen. Möchten Sie noch einen zweiten Farbauftrag vornehmen, vielleicht den Farbton dabei leicht verändern oder mit einer zweiten Farbe arbeiten, kann dies nach etwa acht Stunden geschehen. Solange benötigt die Kreidefarbe für die Trocknung.

Um nun den gewünschten Vintage Look zu erzielen, wird das Holz abgeschliffen, solange bis einzelne Farbschichten abgetragen wurden. Verwenden Sie hierfür keine Schleifmaschine, sondern nehmen Sie den Schliff von Hand vor, so lässt sich der gewünschte Used-Look viel einfacher hinbekommen, wenn auch etwas Muskelkraft von Nöten ist. Mit der Schleifmaschine nehmen Sie zu viel Farbe auf einmal weg, wodurch komplett farblose Stellen entstehen können. Besitzt das Holz den gewünschten Vintage-Look, erhält es einen Anstrich mit Klarlack und wird abschließend mit Wachs behandelt.

Gartenbank im Vintage Look bauen – Schritt für Schritt

Im folgenden Beispiel erläutern wir den Bau einer stabilen und gemütlichen Gartenbank mit Rückenlehne. Es gibt hierbei natürlich zahlreiche Variationsmöglichkeiten, so das es sich hier nur um ein Beispiel handeln kann. Sie können die Maße des Holzes Ihren persönlichen Gegebenheiten anpassen oder auch eine Sitzbank ohne Rückenlehne konstruieren.

Vintage Gartenbank bauen – Materialliste

Holzbretter in verschiedenen Abmessungen:
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  • Akkuschrauber
  • Kompaktsäge mit Parallelanschlag, Gehrungswinkel-Vorsatz und Karbid-Trennscheibe
  • Schleifscheiben
  • Heißklebepistole
  • Senkschrauben
Die einzelnen Arbeitsschritt im Überblick
  1. Bretter behandeln
  2. Bretter zuschneiden
  3. Seitenteile und Armlehne montieren
  4. Befestigen der Traghölzer
  5. Verschrauben von Sitzfläche und Vorderseite
  6. Rückenlehne montieren
  7. Endmontage

Haben alle Bretter den gewünschten Vintage-Look erhalten, können Sie entsprechend der vergebenen Maße zugeschnitten werden. Sie können natürlich auch individuelle Maße festlegen. In jedem Fall sollte genau gearbeitet werden.

» Tipp: Zeichnen Sie die Maßangaben beidseitig der Bretter an.

Stellen Sie die Trennscheibe der Kompaktsäge auf 20 Millimeter Schnitttiefe ein. Nutzen sie eine Kompaktsäge mit Parallelanschlag, wird dies Ihnen helfen, gerade zu sägen. Der Gehrungswinkel-Vorsatz ist die beste Option bei diagonal verlaufenden Schnitten.

» Tipp: Besitzen Sie keine entsprechende Säge oder wenig handwerkliches Geschick, können Sie sich die Bretter auch in einem Baumarkt vor Ort auf die entsprechenden Maße zurechtschneiden lassen.

❶ Nun werden die Seitenteile und die Armlehne montiert. Hierfür ordnen Sie drei 69,5 cm lange Gerüstbretter nebeneinander an. Auf den kurzen Seiten befestigen Sie nun die Fußstücke (66 x 5 cm). Die Füße werden, bündig zur Kante, mit Senkschrauben befestigt. Um die Armlehne zu befestigen, drehen Sie das Seitenteil, so dass es mit der schmalen Seite nach oben kommt. Die Bretter mit den Abmessungen 66 x 6,5 cm werden nun auf die schmale Seite verschraubt. Diese Arbeitsschritte werden für beide Seitenteile vorgenommen.

❷ Jetzt geht es an die Konstruktion von Sitzfläche und Frontverblendung. Die Traghölzer für die Sitzfläche werden auf der Innenseite des Seitenteils in 36 cm Höhe angebracht. Die Traghölzer sollten quer zu den Längsbrettern verlaufen und mit der Hinterkante genau abschließen.

❸ Das Tragholz für die Vorderseite (6,7 x 5 cm) wird in einem 90-Grad-Winkel neben dem vorderen Ende des Tragholzes angebracht. Die beiden Traghölzer ergeben bei fachgerechter Befestigung ein “L”, wobei sich das kurze Buchstabenstück auf der Vorderseite befindet. Diese Arbeitsschritte werden beim zweiten Seitenteil auf der Innenseite wiederholt, dabei bringen Sie das Tragholz für die Frontseite spiegelverkehrt an.

❹ Nun bringen Sie die Frontseite der Gartenbank an den Seitenteilen an. Dies geschieht, indem die Seitenteile umgedreht werden und die 112,5 cm langen Gerüstbretter auf den kurzen Traghölzern verschraubt werden. Danach stellen Sie die Bank aufrecht hin, legen die Bretter auf die Traghölzer und bringen beidseitig die Schrauben an.

Damit es noch gemütlicher wird, erhält unsere Gartenbank eine Rückenlehne. Diese kann optional auch weggelassen werden.

❺ Die übrigen 112,5 cm langen Bretter werden hierfür zunächst passgenau nebeneinander gelegt. Die 42,5 x 5 cm langen Traghölzer werden darauf bündig angeordnet. Achten sie darauf, dass die Bretter am oberen Rand und an den Seiten bündig abschließen und verschrauben Sie das Ganze anschließend. Die schmale Oberseite (112,5 x 8,5 cm) wird jetzt mit der Oberkante der Rückenlehne verbunden. Nun richten Sie die Rückenlehne im gewünschten Neigungswinkel aus und verschrauben sie innen mit den Seitenteilen.

❻ Sind scharfe oder raue Kanten entstanden, werden diese abschließend geschliffen. Die entstandenen Schraubenlöcher füllen Sie mit Porenfüller aus. Damit die neue Gartenbank Wind und Wetter standhält, wird abschließend ein passendes Holzöl oder eine Holzlasur aufgetragen.

Gartenbank aus Euro-Paletten im Vintage Look © maho – Fotolia.com Sie möchten es sich möglichst einfach machen und doch nicht auf eine Gartenbank im Vintage Look verzichten? Dann nutzen Sie doch einfach Europaletten. Sitzbänke aus Euro-Paletten sind stabil und robust, kosten wenig und sind schnell aufgebaut. Das Holz muss nicht aufwendig behandelt werden, denn der angesagte Used-Look ist bereits vorhanden. Für eine einfache Bank aus Euro-Paletten werden sechs Paletten gebraucht.

Das Holz kann nach Wunsch behandelt werden. Für den natürlichen Vintage Look brauchen Sie nicht viel tun, es genügt der Auftrag eines pflegenden Holzöles oder einer Holzlasur. Sollen die Paletten einen farbigen Anstrich bekommen, rauen Sie den Untergrund auf, tragen verdünnte Acrylfarbe auf und schleifen diese nach der Trocknung ab, bis der gewünschte Used-Look entsteht.

Stellen Sie die Paletten auf und verschrauben Sie je zwei Stück miteinander. So ist bereits eine Sitzfläche entstanden. Für die Rückenlehne wird eine weitere Palette verwendet und diese verschrauben Sie an der Rückseite mit den bereits aufgestellten beiden Paletten, welche als Sitzfläche dienen. So können Sie mehrere Sitzeinheiten herstellen, die dann am Aufstellort miteinander verschraubt werden sollten. Für eine Bank mit normalen Abmessungen sind sechs Euro-Paletten, also zwei Sitzeinheiten ausreichend. Sie können die Bank aber jederzeit erweitern und zu einer großzügigen Sitzlandschaft gestalten, welche auch über Eck angeordnet werden kann.

» Tipp: Mit weichen Polstern und Kissen wird es auf der Paletten-Bank so richtig bequem.

Rasen erneuern im Sommer -Tipps die Sie beherzigen sollten

Sa, 06/22/2019 - 06:44

Üblicherweise wird Rasen im Herbst neu ausgesät, manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden, den Rasen im Sommer zu erneuern.

© Osterland – Fotolia.comZu viel Unkraut, Löcher, braune Stellen und Flecken oder Moos sorgen dafür, dass der Rasen nicht gerade ansehnlich ausschaut? Dann ist es womöglich an der Zeit, den Rasen am besten komplett zu erneuern. Dies klingt zunächst nach einem ungemein großen Arbeitsaufwand, doch das Umgraben ist keine zwingende Voraussetzung für die Erneuerung der eigenen Rasenfläche. Ob die Neuanlage des Rasens nun mit oder ohne vorherigem Umgraben erfolgen soll, wir geben allen interessieren Lesern ein paar praktische Tipps mit auf den Weg, wie Sie alten Rasen austauschen und mit frischem, sattem Grün erneuern können.
Wann Umgraben ein Muss ist

Vor allem dann, wenn der Untergrund sehr uneben ist, ist das Umgraben ein Muss. Denn dann muss die Rasenfläche nicht nur oberflächlich, sondern auch unter der Erde erneuert werden, damit eine bessere Grundlage für einen gleichmäßigen, flachen Rasen geschaffen wird. Auch dann, wenn der Rasen von vielen alten Baumwurzeln oder stark von Unterkraut durchwachsen ist, sollten Hobbygärtner den nicht zu unterschätzenden Aufwand des Umgrabens nicht scheuen. Falls die bisherige Rasensorte zum Beispiel aufgrund des Aussehens der Gräser nicht mehr gefällt, sollte die Rasenfläche vor der Neuaussaat ebenso umgegraben werden.

Das Umgraben schafft auch beim späteren Verlegen von Rollrasen die besten Voraussetzungen, wobei dies jedoch kein zwingendes Muss ist. Spätestens dann, wenn die Rasen-Erneuerung ohne Umgraben schon zweimal gescheitert ist, ist ein dritter Versuch ohne vorheriges Umgraben auf gar keinen Fall zu empfehlen. Zudem sollten Sie wissen, dass nicht der Sommer, sondern der Herbst der beste Zeitpunkt ist, um den Rasen umzugraben. Sofern die Entscheidung für das Umgraben aus einem der genannten Gründe gefallen ist, sollte die Neuanlage des Rasens also auf den Spätsommer oder besser noch auf den Frühherbst verschoben werden.

Rasen erneuern im Sommer – die Vorbereitungen

Bei der schonenderen Methode, die ohne umfangreiches Umgraben auskommt, ist von einer umbruchlosen Rasenerneuerung die Rede. Diese Arbeiten können auch ab Mai bis circa September durchgeführt werden. Dabei ist es lediglich wichtig, dass die Rasenerneuerung komplett abgeschlossen wurde, bevor längere Regenperioden am Stück zu erwarten sind. Obwohl die Rasenfläche nicht komplett umgegraben werden muss, sind dennoch die nötigen Vorbereitungen zu treffen, damit der neue Rasen möglichst günstige Bedingungen vorfindet, um bestmöglich anwachsen zu können. Diese Schritte sollten alle Hobbygärtner daher zuerst ergreifen:

  1. Den Rasen so kurz mähen, wie es der eigene Rasenmäher zulässt – eventuell auf die Hilfe eines Fachmanns setzen und einen Gartenbaubetrieb einmalig mit dieser Arbeit beauftragen, um den Rasen wirklich extrem kurz zu mähen.
  2. Das komplette Schnittgut einsammeln und entsorgen.
  3. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dem bestehenden Rasen möglichst viel Kraft zu nehmen.
  4. Die komplette Rasenfläche in alle Richtungen mehrmals sorgfältig vertikutieren, solange, bis der Boden zwischen den noch verbleibenden Grashalmen gut zu sehen ist. Dazu entweder ein Gerät kaufen, ein spezielles Gerät im Gartencenter ausleihen oder auch an dieser Stelle wieder auf die Hilfe eines professionellen Gartenbaubetrieb setzen

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Wie alle Leser unschwer erkennen können, ist auch die Vorbereitung der schonenderen Form der Rasenerneuerung mit einem gewissen Aufwand verbunden. Hinzu kommt, dass sich auch die Frage stellt, inwiefern ein Unkrautvernichter zum Einsatz kommen sollte. Im Fachhandel sind spezielle Mittel erhältlich, die nicht nur mögliche Unkrautrückstände, sondern auch die noch stehenden Grashalme beseitigen. Dabei handelt es sich um sogenannte Totalherbizide.

Diese Mittel sind insofern ideal, da die Fläche damit komplett von den bestehenden Pflanzen befreit werden kann. Wenn Tiere oder Kinder sich später auf dem Rasen bewegen werden, sollte man aber über eventuelle Gesundheitsgefahren nachdenken. Daher gilt es im Einzelfall abzuwägen, wie sinnvoll dieser Schritt ist. Noch dazu können derart potente Mittel, die ihre Wirkung unter Voraussetzung der Einhaltung der vorgegebenen Einwirkzeit zwar nicht verfehlen, auch das Ökosystem vor Ort schwächen.

Ein Rasen stellt schließlich auch das Zuhause vieler Kleinstlebewesen dar, die eine wichtige Aufgabe im Ökosystem zu erfüllen haben. Diesen kleinen Helferlein wird somit ebenfalls der Garaus gemacht. Daher stellt sich die Frage, wie hoch der Wert ist, der einem perfekten Rasen beigemessen wird. Radikale Unkrautvernichtungsmittel müssen bei der Rasenerneuerung demnach nicht zwingend zum Einsatz kommen.

Unebenheiten beseitigen

Wenn der Rasen derart vorbereitet wurde, geht es im nächsten Schritt um die Beseitigung weiterer Unebenheiten – wie zum Beispiel unterirdische Kaninchen- oder Mäusegänge, die vielleicht bereits eingebrochen sind, oder auch Maulwurfhügel. Überall dort, wo Erde als Ausgleich aufgeschüttet wurde, sollte diese festgetreten werden. Dieser Prozess wird im Abstand von mehreren Tagen vor der Aussaat wiederholt. Denn dann ist die Erde etwas nachgesackt, sodass eventuell weitere Unebenheiten zum Vorschein kommen, die nun beseitigt werden können.

Rasen erneuern im Sommer – Tipps für die Aussaat

Für die Rasenaussaat wird bei großen Rasenflächen unbedingt ein Streuwagen benötigt, der im Fachhandel ausgeliehen oder günstig erworben werden kann. Vor der Aussaat per Hand oder mit solch einem Wagen sollte die Fläche mit Phosphordünger versehen werden. Dies sorgt für die nötigen Nährstoffe, damit der neue Rasen gut anwachsen kann.

» Expertentipp: Wer die Samen quer und den Dünger längs verstreut, darf davon ausgehen, dass der Rasen besser anwächst.

Den richtigen Rasensamen auswählen

Auch die Wahl des Saatguts spielt eine wichtige Rolle. Denn abhängig vom örtlich vorherrschenden Klima und den weiteren Umgebungsbedingungen sind unterschiedliche Rasenarten zu empfehlen. Eine ausführliche Beratung durch einen fachkundigen Experten ist an dieser Stelle sinnvoll. Denn so kann sichergestellt werden, dass das Saatgut perfekt zu den örtlichen Gegebenheiten passt. Dies ist wichtig, damit der Rasen bei guter Pflege und ausreichender Wässerung möglichst lange nicht erneuert werden muss.

Aussaat regelmäßig gießen © focus finder – Fotolia.com Im Anschluss an die Aussaat schützt eine dünne Schicht Torf die Fläche. Bei Rasen handelt es sich jedoch um einen Lichtkeimer. Daher darf die Torfschicht nicht mehr als einen halben Zentimeter dick sein. Wann die neue Rasenfläche gewässert werden sollte, ist an der Torfschicht ebenfalls gut zu erkennen. Dabei sollten alle Hobbygärtner bedenken, dass das Saatgut im kommenden Monat immer feucht sein muss. Wenn nicht genügend Regen fällt, muss der Rasensprenger jeweils zehn Minuten am Stück für künstlichen Regen sorgen – und zwar rund fünfmal pro Tag. Damit die Samen an Ort und Stelle bleiben und nicht weitergeschwemmt werden, sollte die Sprenger-Intensität entsprechend eingestellt werden. Eine helle Torffarbe zeigt den Wässerungsbedarf an. Dann gilt es, den frisch ausgesäten Rasen sofort mit Wasser zu benetzen.

Neuen Rasen düngen

Sechs Wochen nach der Aussaat sollte Langzeitdünger zum Einsatz kommen. Diese Langzeitdüngung ist ein Muss, damit sich der neue, junge Rasen weiter prächtig entwickeln, mehr Blattmasse bilden und sich saftig grün verdichten kann.

Anschließend ist der Rasen ganz regulär zu pflegen. Auch wenn die Rasenerneuerung im Sommer mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden ist, ist dies immer noch kostengünstiger als Rollrasen. Sofern die Umgebungsbedingungen stimmen, wächst der neue Rasen sehr schnell, so dass es nicht allzu lange dauert, bis die komplette Fläche wieder in einem satten Grünton erstrahlt – und zwar meist noch im gleichen Sommer.

Kugelrobinie pflegen – richtig überwintern, gießen und düngen!

Do, 06/20/2019 - 07:09

Die gute Nachricht: die Kugelrobinie ist relativ pflegeleicht und winterhart. Ein paar Dinge sollten Sie über den Hausbaum aber dennoch wissen.

© osiris59 – Fotolia.com Der Traum vom eigenen Hausbaum muss keiner bleiben, denn mit der Kugelrobinie ist ein Gewächs gefunden, welches sich auch in kleine Gärten gut integrieren lässt oder sogar auf Balkon und Terrasse kultiviert werden kann. Die hübschen Bäumchen mit ihren zarten Blättern und ihrer attraktiven Herbstfärbung erweisen sich als attraktiv und pflegeleicht. Dennoch sollten einige Tipps und Ratschläge beachtet werden, damit sich die Kugelakazie gut entwickelt und von Krankheiten und Schädlingen verschont bleibt. Erfahren Sie nun, wie Sie zur optimalen Entwicklung der Kugelrobinie beitragen können.
Kugelrobinie richtig gießen

Hier kann der Hobbygärtner eigentlich nichts verkehrt machen. Regelmäßige Wassergaben sind nur in den ersten Wochen und Monaten nach der Pflanzung notwendig. Dann ist der Flüssigkeitsbedarf besonders hoch. Versäumen Sie daher nicht, die Kugelrobinien regelmäßig zu bewässern, aber nicht zu üppig, damit es nicht zu Staunässe führt. Kann das Gießwasser nur schlecht ablaufen, weil das Substrat zu schwer und fest erscheint, staut sich die Feuchtigkeit im Boden und die Wurzeln werden angegriffen. Dies kann besonders bei jungen und noch nicht ausreichend entwickelten Pflanzen schnell zum Absterben der Gewächse führen.

Ältere Pflanzen versorgen sich in der Regel selbst mit Feuchtigkeit und kommen meist mit dem Regenwasser aus. Nur wenn längere Trockenphasen herrschen, verlangt die Kugelrobinie nach Wasser und sollte dann sporadisch bewässert werden.

Kugelrobinie richtig düngen

Die Kugelrobinie hat einen mäßigen Nährstoffbedarf. Mit einem zu kargen Boden kommen die Pflanzen allerdings weniger gut zurecht. Daher ist bei der Vorbereitung des Bodens vor der Pflanzung nicht nur auf die Durchlässigkeit des Substrates zu achten, sondern auch das Substrat entsprechend aufzuwerten. Zur Bodenvorbereitung gehört auch die Auflockerung des Substrates durch die Beigabe von Kies oder Sand. Bei dieser Gelegenheit kann der Aushub mit Kompost versetzt werden. So erhalten die Gewächse bei der Pflanzung alle notwendigen Nährstoffe und können sich mit dem organischen Dünger selbst versorgen. Eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig.

Kugelrobinie als Kübelpflanze – was ist zu beachten?

Bei der Kultivierung im Kübel wird ein etwas höherer Pflegeaufwand notwendig. Da das Angebot an Substrat im Pflanzkübel begrenzt erscheint, muss die Kugelrobinie im Kübel regelmäßige Wassergaben erhalten. Gießen Sie dabei, wie beschrieben, eher mäßig, damit sich das Gießwasser nicht im Pflanzgefäß staut.

» Tipp: Die Pflanzgefäße sollten über ausreichend Abzugslöcher verfügen.

Staunässe lässt sich auch verhindern, wenn Sie auf dem Boden des Pflanzgefäßes Kies oder Lavagranulat aufbringen und anschließend das Substrat einfüllen. Bewässern Sie die Kugelrobinie während der Wachstumsphase regelmäßig und sorgen Sie auch im Winter dafür, dass die Pflanzen nicht austrocknen. Für ein ausreichendes Nährstoffangebot der Kübelpflanze sorgen Sie durch die Beigabe von Kompost oder Hornspänen oder die Verabreichung von Flüssigdünger in niedriger Konzentration während der Wachstumsphase.

Besonderheiten bei der Pflege der Kugelrobinie

Die Pflanzen sind besonders robust und erfordern nur wenig Pflegeaufwand. Beachten Sie jedoch die Wuchsfreudigkeit der Scheinakazie. Die Pflanzen bilden üppige Kronen von bis zu fünf Metern Durchmesser aus. Achten Sie daher auf ausreichend Pflanzabstand, ansonsten kann es vorkommen, dass die Kugelrobinie andere Pflanzen aus dem Garten verdrängt.

Kugelrobinie richtig überwintern

Freilandpflanzen sind ohne Einschränkungen winterhart und brauchen keinen zusätzlichen Schutz. Auch Kübelpflanzen können in milden Wintern im Freien verbleiben. Platzieren Sie den Pflanzkübel auf einer Unterlage aus Holz oder Styropor und stellen Sie die Kugelrobinie an einem windgeschützten Standort auf. Eine Abdeckung aus Reisig oder Laub schützt vor dem Durchfrieren des Pflanzgefäßes.

» Tipp: Sie können die Pflanze auch in ein größeres Gefäß stellen und den entstandenen Zwischenraum mit Stroh, Laub oder einem anderen Isoliermaterial ausfüllen.

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn die Kugelrobinie im Haus bei Temperaturen um den Gefrierpunkt überwintert wird.

Kugelrobinie – Achtung, giftig!

Bei der Pflege und Pflanzung der Kugelrobinie sollte beachtet werden, dass es sich um eine Giftpflanze handelt. Arbeiten Sie also stets mit Handschuhen und halten Sie Kleinkinder und Haustiere von der Robinie fern.

Giftig sind beinahe alle Pflanzenteile. Besonders hoch ist die Konzentration der giftigen Inhaltsstoffe in der Rinde. Samen und Blätter enthalten dagegen nur wenig Gift. Die Blüten der Robinie sind ungiftig. Da die Kugelrobinie nicht blüht, ist dieser Faktor an dieser Stelle weniger relevant.

Nach dem Verzehr von fünf Samen kommt es zu Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Es kann auch zu Krämpfen und einem beschleunigten Herzschlag kommen. Für Tiere kann der Verzehr der Pflanzenteile tödlich sein.

Orchideenbaum vermehren – 2 Methoden mit Anleitung

Di, 06/18/2019 - 06:48

Wer einen Orchideenbaum vermehren will, hat dazu zwei Möglichkeiten. Wir erklären Schritt für Schritt die Vermehrung durch Stecklinge und Samen.

© kobolia – Fotolia.comOrchideenbäume sind wahre Blickfänge und aus tropischen Gärten nicht wegzudenken. Besonders viele Bewunderer finden die Gewächse in Taiwan und in China. Der zarte Blütenduft zieht in Indien und Südamerika Kolibris in seinen Bann. Auch Hummeln und Schmetterlinge umschwärmen die mit ihren fünf Blütenblättern an Orchideen erinnernden Blüten.

Auch in unseren Breiten müssen wir nicht gänzlich auf den Orchideenbaum verzichten. Die Pflanzen lassen sich zwar nicht im Freiland kultivieren, gewinnen aber als Kübelpflanze mehr und mehr an Beliebtheit. Wer bereits einen Orchideenbaum besitzt oder den Wunsch hegt, wird sich vielleicht fragen, ob sich das Gärtnerglück vermehren lässt. In der Tat ist es möglich, Orchideenbäume recht einfach heranzuziehen. Wie dies funktioniert, erfahren Sie im Folgenden.
Orchideenbaum vermehren – 2 Methoden

Die Vermehrung des Orchideenbaumes ist durch Stecklinge und durch Aussaat möglich. Beide Methoden erscheinen recht erfolgversprechend. Wobei Sie bei der Vermehrung durch Samen etwas mehr Geduld aufbringen müssen, als bei der recht unkomplizierten Stecklings-Vermehrung.

❶ Orchideenbaum vermehren durch Stecklinge

Ihr Nachbar stutzt seinen Orchideenbaum, dem Sie bereits unzählige neidvolle Blicke zugeworfen haben? Warum fragen Sie ihn nicht einfach, ob er Ihnen die abgeschnittenen Äste überlässt. Er ist vielleicht sogar froh darüber, muss er sich doch keine Gedanken mehr um die Entsorgung machen.

Stecklinge können in der Tat einfach beim jährlichen Rückschnitt gewonnen werden. Dabei müssen die Triebe nicht unbedingt verholzt sein. Es eignen sich auch Kopfstecklinge. Probieren Sie am besten beides aus. Entfernen Sie die Triebe mit einem scharfen und sauberen Schneidwerkzeug und bringen Sie die späteren Stecklinge auf eine Länge von etwa 25 Zentimeter. Während am oberen Ende des Stecklings einige Blattpaare erhalten bleiben sollten, sind die Blätter und Knospen am unteren Ende, also dem Bereich, der später mit Erde in Berührung kommt zu entfernen. Die unterirdischen Pflanzenteile würden ansonsten zu faulen beginnen.

» Tipp: Es bietet sich an, die Vermehrung mit mehreren Stecklingen zu versuchen, denn es kann immer wieder zu Ausfällen kommen.

Für jeden Steckling sollte ein separates Pflanzgefäß bereit stehen. Dieses wird mit Anzuchterde gefüllt. Die Stecklinge können umgehend nach dem Schnitt eingetopft werden. Meinen Sie es bei der Wahl des Substrates nicht zu gut mit den Stecklingen. Die Triebe bewurzeln in einem besonders nährstoffreichen Substrat schlechter, als in einem eher kargen Boden. Stellen Sie die Pflanzgefäße hell und warm auf und bewässern Sie regelmäßig. Die Stecklinge dürfen nicht austrocknen.

Die Vermehrung durch Stecklinge – Schritt für Schritt

  1. Steckling schneiden
  2. Steckling vorbereiten
  3. Pflanzgefäß bereitstellen
  4. Steckling einpflanzen
  5. Steckling hell und warm aufstellen
  6. Steckling bewässern
Wie lange dauert das Anwachsen?

Ob die Vermehrung geglückt ist, können Sie leicht selbst beobachten. Zeigen sich an den Zweigen neue Blätter und Triebe, dürfen Sie sich freuen. Es kann einige Wochen dauern, bis dies passiert. Nun werden die Stecklinge noch einige Zeit wie gewohnt kultiviert. Haben sich mehrere Blattpaare gebildet und Sie können die Wurzeln bereits am Gefäßboden deutlich erkennen, sind die Stecklinge in größere Pflanzgefäße zu setzen.

Wie werden die Stecklinge weiter kultiviert?

Abhängig vom Zeitpunkt der Pflanzung können die Stecklinge auch im Freien weiter kultiviert werden. Ab Ende Mai können die Pflanzgefäße auf Balkon oder Terrasse aufgestellt werden. An die Sonneneinstrahlung sind die jungen Pflanzen zunächst langsam zu gewöhnen. Platzieren Sie die Gefäße also zunächst im Halbschatten und warten Sie einige Tage ab, bis Sie die jungen Orchideenbäume in die volle Sonne stellen. Wer seine Stecklinge erst im Spätsommer geschnitten hat, überwintert die Stecklinge im Haus und bringt sie erst im kommenden Frühsommer ins Freie.

❷ Orchideenbaum vermehren durch Aussaat

Wer noch keinen Orchideenbaum besitzt und auch keinen Hobbygärtner kennt, der ihm Stecklinge abgibt, der kann sich an die Aussaat machen und sich mit etwas Geduld ein eigenes Prachtexemplar dieser exotischen Pflanze heranziehen.

Wann sollten die Samen in die Erde?

Die Aussaat der Orchideenbäume sollte am besten im Winter oder im zeitigen Frühling erfolgen.

Was wird für die Aussaat gebraucht?

Für die Aussaat sollten Sie diese Materialien vorrätig haben:

  • Samen
  • Pflanzschale
  • Pflanzensprüher
  • Substrat
  • Plastikfolie
Wie ist im Einzelnen vorzugehen?
  1. Samen vorab einweichen
  2. Samen in die Erde drücken
  3. Samen mit Erde bedecken
  4. Pflanzgefäß hell und warm aufstellen
  5. Samen gleichmäßig feuchthalten
  6. Pflanzgefäß mit Folie abdecken
  7. Keimung abwarten

Die Keimfähigkeit der Samen erhöht sich, wenn diese vorab für etwa einen Tag in Wasser eingeweicht werden. Übergießen Sie die Samen hierzu mit heißem Wasser und lassen Sie sie entsprechend quellen.

Für die Aufzucht ist eine flache Pflanzschale am besten geeignet. Diese wird möglichst mit nährstoffarmem Substrat gefüllt. Die Samen selbst werden zirka 1,5 Zentimeter tief in die Erde gebracht und mit Substrat abgedeckt.

Die exotischen Pflanzen benötigen auch während der Keimung viel Wärme. Temperaturen um 25 Grad sind optimal. Förderlich für die Keimung ist die Abdeckung des Pflanzgefäßes mit einer Plastikfolie. So entsteht ein die Keimung beschleunigendes Mikroklima.

» Achtung: Die Folienabdeckung sollte möglichst täglich kurz gelüftet werden. Da im Gefäß kein ausreichender Luftaustausch mehr stattfindet, kann es sonst zu Schimmelbildung kommen.

Wann keimen die Samen?

Nach etwa drei Wochen kann der Hobbygärtner mit den ersten zarten Trieben rechnen. Dann kann die Folienabdeckung abgenommen werden. Die Pflanzen wachsen recht schnell und können mit einer Größe von zirka zwölf Zentimetern in größere Pflanzgefäße umgesetzt werden. Sind die Pflanzen besonders schnell gewachsen und die Triebe erscheinen unförmig, kann beim Umpflanzen auch bereits ein erster Rückschnitt erfolgen.

Was passiert mit den jungen Pflanzen?

Je nach Wetterlage können die jungen Pflanzen ins Freie oder werden weiter im Zimmer kultiviert. Zwischen Ende Mai und Mitte September kann für die Orchideenbäume auf Balkon oder Terrasse ein Standplatz gefunden werden. Dieser sollte warm und vollsonnig beschaffen sein. Fallen die Temperaturen dauerhaft unter zehn Grad, muss die Pflanze zurück ins Haus geholt werden. Jüngere Orchideenbäume reagieren besonders empfindlich auf Kälte. Ältere Pflanzen vertragen auch kurzzeitig niedrigere Werte.

» Tipp: Wer seine Jungpflanzen blühen sehen möchte, muss auch bei guter Pflege mindestens vier Jahre abwarten.

Losbaum Pflege – Tipps zum Gießen, Schneiden und Überwintern

So, 06/16/2019 - 06:40

Farbenfrohe Blüten und ausladende Blätter sind das Markenzeichen des Losbaumes. Damit das so bleibt, sollten Sie zur Pflege des Strauches einiges wissen.

© etfoto – Fotolia.com In einem mediterranen Garten sollte der Japanische Losbaum (Clerodendrum trichotomum) nicht fehlen, denn der exotische Strauch erfreut seinen Besitzer mit einer weißen Blütenpracht und schwarzen Früchten, die von fleischigen, roten Blütenblättern eingefasst sind. Der Duft der Blüten ist süßlich und wird gerne mit dem von Erdnussbutter verglichen, einige beschreiben ihn auch als Vanille ähnlich. Dieser Ratgeber nimmt den Losbaum, der eigentlich in China und Japan heimisch ist, etwas genauer unter die Lupe und geht insbesondere auf dessen Pflege ein.
Woran erkennt man einen Losbaum?

Seine letztendliche Größe hängt sehr von seiner Umgebung ab. Normalerweise ist der Losbaum ca. 1,5 bis 2,5 Meter hoch mal breit, dessen Krone buschig und ausladend. Bei Weinbauklima kann er aber auch problemlos bis zu fünf Meter hoch und vier Meter breit werden. Ohne weiteres Zutun wächst er als Großstrauch. Wer den „Harlequin Glory Bower“ lieber als Kleinbaum kultivieren möchte, kann dies auch.

» Hinweis: Der Losbaum wächst sehr langsam, daher sollten Gärtner Geduld haben.

Der Clerodendrum trichotomum gehört übrigens zur Familie der Lippenblütler, was man zur Blütezeit sehr schön an den wohlduftenden, ca. drei Zentimeter großen, weiß-roten Blüten, die von Ende Juli oder Anfang August bis in den September, hinein blühen. Die Blätter des sogenannten Schicksalsbaums sind elliptisch geformt und vergleichsweise groß. Ihre Farbe ist zur Zeit des Austriebs purpurn, später sind sie dunkelgrün. Während der Geruch der Blüten an Vanille erinnert, entströmt den Blättern ein strenger Geruch – zumindest wenn man sie fester berührt. Leider sind die blauschwarzen Steinfrüchte des Losbaums nicht genießbar.

Losbaum – was ist bei der Pflege zu beachten?

An sich ist der Losbaum sehr pflegeleicht, dennoch freut er sich – während der Hauptwachstumszeit – wöchentlich über Dünger. Besonders hilft ihm ein Dünger mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Phosphor und Stickstoff. Verfügt die Mischung über zu viel Stickstoff wächst vorrangig das Laub.

Wie viel Wasser benötigt der Losbaum?

Um die Erde, die den Losbaum umgibt, konstant feucht zu halten, ohne dabei eine für die Wurzeln gefährliche Staunässe zu verursachen, sollte die Erde nach jedem Bewässern antrocknen. Tatsächlich benötigt der Losbaum nur zusätzliche Wassergabe, wenn es besonders heiß ist. Als laubabwerfender Strauch kann er sich selbst mit allen benötigten Nährstoffen versorgen.

Losbaum beschneiden – so blüht er jedes Jahr schöner

Auch hier zeigt sich, wie pflegeleicht der Clerodendrum trichotomum ist: ein Beschneiden ist im Normalfall nur nach der Blüte oder Ruhezeit nötig. Ausnahme bilden Frostschäden am Geäst – diese sollten im späten Frühjahr weggeschnitten werden. Hierbei sollten besonders Zweige, die nach innen wachsen oder vertrocknet sind, sowie starke Wassertriebe entfernt werden. Um dem Bäumchen keinem unnötigen Risiko auszusetzen, sollte das Werkzeug sauber und scharf sein, damit die Schnitte gleichmäßig sind. Zudem sollte der Schnitt immer oberhalb einer Knospe durchgeführt werden, die nach außen gerichtet ist.

Losbaum überwintern

Das Überwintern des Losbaums unterscheidet sich je nach Pflanzort:

  1. Losbaum überwintern in der Erde
    Besonders in der kalten Jahreszeit zeigt sich, wie pflegeleicht der Losbaum ist. Minusgrade bis um die 15 Grad können ihm nichts anhaben. Nach dem Abwerfen seines Laubes beginnt die Ruhephase des Strauchs und er benötigt keine weiteren Maßnahmen zu seinem Schutz. Lediglich bei eisigem Frost ist er dankbar für eine Decke aus Laub, die über seine Wurzeln gelegt werden sollte. In seiner Jugend kann es trotzdem bei extremer Wetterlage passieren, dass er bis zum Boden hin zurück friert. Doch bereits im nächsten Frühling treibt der kleine Strauch aus seinen Wurzelballen erneut aus.
  2. Losbaum überwintern im Kübel
    Kübelpflanzen müssen zum Schutz der Wurzeln im Winter umgesiedelt werden. Der Standort sollte nicht zu dunkel gewählt werden. Optimale Bedingungen sind zudem ein ungeheizter Raum mit einer Temperatur von 10 bis 12°C. Die Wassergabe beschränkt sich hier auf ein Minimum, um das Vertrocknen der Wurzelballen zu verhindern. Vom Düngen wird in diesem Zeitraum abgesehen. Wer seinen Losbaum auf Balkon oder Terrasse überwintern lässt, isoliert den gesamten Kübel zum Schutz vor Frost. Spezielle Folien zum Ummanteln des Kübels sind hier eine ideale Lösung. Zudem sollte der Kübel auch von unten geschützt werden, indem man ihn beispielsweise auf eine Styroporplatte stellt.

    » Tipp: Das Geäst zeigt sich dankbar, wenn es mit einem Jutesack vorsichtig überzogen wird.

    Losbaum-Pflege als Kübelpflanze

    Neben seiner Haltung als Strauch im Garten, ist es auch möglich, den Losbaum als kleinen Zierbaum in der Wohnung zu versorgen. Hier braucht er allerdings etwas mehr Pflege, als sein Artgenosse im Freien. Hier liegt die konstante Feuchtigkeit, die das Bäumchen benötigt, allein in der Hand seines Besitzers. Ein Untersetzer hat sich hier als hilfreich erwiesen. Sie dient der Kontrolle der Feuchtigkeit. Es sollte sich immer nur die Menge an Wasser darin befinden, die tatsächlich für einen Tag benötigt wird. Auch in der Wohnung benötigt der Losbaum an heißen Tagen mehr Wasser. Trockener Raumluft begegnet er übrigens mit dem Abwerfen seiner Blätter. Demnach sollte man versuchen, die Luft mittels eines Luftbefeuchters feucht zu halten. Einfacher geht es natürlich mit einer Schale Wasser, in der sich zudem kleine Steine befinden.

    » Tipp: Leicht lehmhaltige Erde eignet sich besonders gut zum Speichern der Feuchtigkeit.

    Auch der Losbaum als Zimmer- bzw. Kübelpflanze benötigt regelmäßig Dünger. Als besonders förderlich erweist sich hier ein Allround-Flüssigdünger, der im Frühling und Sommer alle zwei Wochen verabreicht wird.

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    Erfreulicherweise ist der Losbaum nicht anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Ein Problem könnten höchstens Blattläuse und Spinnmilben sein, die durch eine trockene Heizungsluft begünstigt werden. In diesem Fall hilft es aber, die Blattober- und Unterseiten gründlich abzuspülen. Darüber hinaus sollte für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit gesorgt werden.

    Losbaum FAQ – häufige Fragen und Antworten

    Die Blätter haben brauche Flecken – ist mein Losbaum krank?
    Wenn die Flecken scharf umrissen sind, haben die Blätter wahrscheinlich einen Sonnenbrand. Wie bereits erwähnt, verträgt der Schmuckbaum die Mittagssonne nicht, daher sollte ein Standortwechsel in Betracht gezogen werden. Leider werden sich die Blätter nicht regenerieren, daher bleibt nur noch das Entfernen. Sobald bessere Bedingungen vorherrschen wächst der Losbaum ganz normal weiter.

    Der Losbaum verliert seinen Behang – was ist los?
    Sollten die Blätter nach dem Fruchtstand fallen, ist alles in Ordnung, denn während der Winterruhe wirft der Losbaum unnötigen Ballast ab. Das kann so weit gehen, dass fast alle Blätter abfallen. Doch keine Sorge: im Frühjahr treiben sie wieder neu aus. Fördern kann man das Wachstum indem im Frühjahr ein Rück- oder Formschnitt vorgenommen wird.

    Der Losbaum verliert im Zentrum seine Blätter!
    In diesem Fall sollte ein Rückschnitt im Inneren in Betracht gezogen werden. So hat das Gewächs die Möglichkeit sich wieder zu erholen und neu auszutreiben.

    Mein Losbaum bekommt keine Früchte!
    Entweder ist die Pflanze schlichtweg noch zu jung oder sie wird nicht fremdbestäubt.

Windröschen pflanzen – Anemone im Garten oder Kübel

Fr, 06/14/2019 - 07:25

Das Windröschen (Anemone) ist eine beliebte Staude, die Sie nicht nur im Garten oder aufs Beet pflanzen können. Auch im Kübel gedeiht die Pflanze gut.

© Željko Radojko – Fotolia.comWindröschen sind anmutige und pflegeleichte Pflanzen, die jeden Garten bereichern und abwechslungsreich gestalten. Der Grundstein für ein üppiges Blütenmeer wird mit der Pflanzung gelegt. Dabei gilt es zwischen niedrig wachsenden Windröschen und höheren Blütenstauden zu unterscheiden. Erfahren Sie nun, was es bei der Pflanzung der Anemonen zu bedenken gibt.
Windröschen – Staude oder Knolle?

Zunächst sollten Sie sich die Frage stellen, ob er Sie sich für Knollenpflanzen oder Stauden entscheiden möchte. Da es bei der Pflanzung und Pflege der verschiedenen Windröschen einige Unterschiede gibt, ist es wichtig zu wissen, um welche Pflanzen es sich handelt.

Meist sind Windröschen Knollenpflanzen. Dazu zählen zum Beispiel die Garten-Anemone oder das Busch-Windröschen. Es handelt sich um Frühblüher, welche niedrig wachsen und ihre Blüten bereits im März zu entfalten beginnen.

Die Herbstanemone ist eine der bekanntesten Staudenpflanzen. Diese Windröschen begeistern in unterschiedlichen Blütenfarben und stehen zwischen September und Oktober in Blüte. Die Staudenformen erreichen nicht selten Wuchshöhen von mehr als einem Meter.

» Tipp: Wem die Unterscheidung schwerfällt, der sollte die Wurzeln näher in Augenschein nehmen. Knollenpflanzen ähneln nicht herkömmlichen Blumenzwiebeln, sondern besitzen unregelmäßig geformte braunschwarze Ausläufer.

Windröschen pflanzen – passenden Standort finden

Die Standortwahl ist besonders wichtig. Der passende Standplatz stellt das Wachstum und die reiche Blüte der Pflanzen sicher. Windröschen vertragen einen vollsonnigen Standort weniger gut. Lichter Halbschatten, zum Beispiel die Pflanzung unter Sträuchern, ist ideal. Die Pflanzen mögen es, tagsüber mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen konfrontiert zu werden.

Ein schattiger Standplatz sollte vermieden werden, ansonsten wird das Windröschen vermutlich die Blüte vermissen lassen. Mindestens zwei Stunden pro Tag sollten die Pflanzen volle Sonne erhalten. Die übrigen Stunden verbringen sie gern im Halbschatten.

Passender Standort in Stichworten

  • lichter Halbschatten
  • etwa zwei Sonnenstunden täglich
  • unter Sträuchern
Windröschen pflanzen – Substrat auswählen

Obwohl Windröschen allgemein als pflegeleichte Pflanzen gelten, zeigen sie sich im Hinblick auf die Auswahl des Substrates recht anspruchsvoll. Es wird ein frischer und humusreicher Boden bevorzugt. Es ist für eine gute Wasserdurchlässigkeit zu sorgen. Daher gilt es, das Substrat vor der Pflanzung gut aufzulockern und durch die Beimengung von Sand durchlässiger zu gestalten.

» Tipp: Windröschen vertragen keine sauren Böden. Gartenkalk in das Substrat einzuarbeiten, sorgt für einen neutralen Boden.

Um auf Nummer sicherzugehen, sollte der pH-Wert des Bodens bestimmt werden. Entsprechende Sets werden in jedem Gartenmarkt für wenige Euro angeboten. Für die Pflanzung von Windröschen gilt ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 als ideal. Ein schwerer Lehmboden sollte in jedem Fall mit Sand oder Kies aufgelockert werden. Auf verdichteten Böden gedeihen die Pflanzen nur spärlich.

» Tipp: Windröschen sollten nicht unter Nadelbäumen gepflanzt werden. Der Boden besitzt an diesen Standorten meist einen zu niedrigen pH-Wert.

Ideales Substrat in Stichworten

  • locker
  • durchlässig
  • nährstoffreich
  • neutral bis leicht sauer
  • feucht
Windröschen pflanzen als Knolle

Wie bereits erwähnt, ist bei der Pflanzung darauf zu achten, ob es sich um Knollen oder Stauden handelt. Die frühen Sorten der Windröschen sind meist als Knollen erhältlich. Die Pflanzzeit für die Knollen ist der Herbst.

Windröschen als Knolle pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Knollen quellen lassen
  4. Pflanztiefe bestimmen
  5. Knollen einsetzen
  1. Pflanzabstand einhalten
  2. Knollen locker mit Erde bedecken
  3. Knollen leicht angießen
  4. Pflanze bewässern

Ist der passende Standort gefunden, wird dieser von Unkraut, Wurzeln und Steinen befreit. Die Knollen werden vor der Pflanzung etwa einen Tag lang in Wasser gelegt, damit sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugen und aufquellen können. Die Pflanztiefe beträgt etwa fünf Zentimeter.

» Tipp: Windröschen sehen in Gruppen gepflanzt besonders hübsch aus.

Der Pflanzabstand zwischen den einzelnen Knollen sollte mindestens 20 Zentimeter betragen. Nachdem die Knollen eingesetzt und das Pflanzloch geschlossen wurde, sollte der Boden mit einer Lage Herbstlaub bedeckt werden. Ein weiterer Schutz ist nicht notwendig. Das Substrat sollte stets locker und feucht beschaffen sein. Im Winter ist an frostfreien Tagen gelegentlich zu bewässern.

Windröschen als Stauden pflanzen

Staudenpflanzen werden, im Gegensatz zu den Knollen, bereits eingetopft verkauft. Im Online-Handel ist es häufig auch üblich, Windröschen als Wurzelstecklinge anzubieten. Man bekommt dann also keine fertige Pflanze, sondern lediglich Wurzelabschnitte geliefert.

» Tipp: Stauden werden bevorzugt im Frühsommer gepflanzt.

Windröschen als Stauden pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Pflanze austopfen
  1. Pflanze in die Erde setzen
  2. Pflanze mit lockerer Erde bedecken
  3. Pflanze gut angießen
Wird im Spätfrühling oder Frühsommer gepflanzt, entwickeln sich die Windröschen rasch und es werden bald die ersten Blätter und Blüten erscheinen.

Wurzelschnittlinge werden in einer Pflanztiefe von fünf Zentimetern in lockerer Erde platziert. Häufig kann die Wuchsrichtung nicht klar ausgemacht werden. Daher sollten die Wurzelschnittlinge waagerecht in die Erde gelegt werden.

» Tipp: Jedes einzelne Wurzelstück wird später zu einer Pflanze. Daher sollte jeder Abschnitt in ein separates Pflanzloch eingesetzt werden.

Windröschen – wichtige Pflanztipps im Überblick table#t387 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t387 thead tr { } table#t387 thead tr th.t387 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t387 thead tr th#t387.start { } table#t387 thead tr th#t387.end { } table#t387 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t387 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t387 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t387 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t387 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t387 tbody tr:hover td { } table#t387 tfoot tr { } table#t387 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } ArbeitsschrittErläuterungStandort auswählenWindröschen bevorzugen einen hellen aber nicht vollsonnigen Standort.

Im lichten Halbschatten gedeihen die Pflanzen besonders gut.

Etwa zwei Stunden täglich sollten die Pflanzen volle Sonne erhalten. Boden vorbereitenDie Pflanzen mögen keine verdichteten Böden.

Kies oder Sand dienen der Auflockerung eines dichten und schweren Substrats.Pflanzung vornehmenDie Pflanztiefe beträgt etwa fünf Zentimeter.

In Gruppen gepflanzt, wirkt das Windröschen besonders ausdrucksvoll.

Die Knollen oder Stauden sind mit lockerer Erde zu bedecken und stets feucht zu halten. Windröschen im Kübel pflanzen © larisa1 – Fotolia.com Nicht nur die Gruppenpflanzung im Beet erscheint attraktiv, auch im Kübel können Windröschen gut kultiviert werden. Der Pflegeaufwand für Kübelpflanzen ist jedoch deutlich höher, als dies im Beet der Fall ist.

Bei der Pflanzung ist drauf zu achten, dass die Pflanzgefäße über ausreichend Abzugslöcher verfügen, damit es nicht zu Staunässe kommt. Damit das Wasser gut abfließen kann, ist auf eine Drainage im Topfboden nicht zu verzichten. Hierfür werden Kies oder Tonscherben über das Abflussloch geschichtet, bevor die Pflanzerde in den Kübel gefüllt wird.

An heißen Sommertagen kann es notwendig werden, die Pflanzen mehrmals täglich zu gießen. Dies ist abhängig vom Standort. Umso sonniger dieser gewählt wurde, umso mehr Wasser werden die Pflanzen benötigen. Der Nährstoffhaushalt erschöpft sich in einem kleinen Pflanzgefäß viel schneller als im Freiland. Daher sollte während der Wachstumsphase häufiger gedüngt werden.

Windröschen sind recht robuste Pflanzen, die im Freiland der Kälte trotzen. Bei einem Pflanzgefäß besteht jedoch immer die Gefahr des Durchfrierens. Daher sollten Pflanzkübel in milden Wintern einen geschützten Standort im Freien erhalten oder zur Sicherheit an einen kühlen, aber frostfreien Platz im Haus umziehen.

Heiligenkraut pflanzen – Santolina im Garten oder Kübel

Mi, 06/12/2019 - 07:56

Das Heiligenkraut (Santolina) ist in unseren Gärten noch ziemlich rar. Wer den immergrünen Halbstrauch pflanzen möchte, findet hier die Anleitung und Tipps.

© Bernhard – Fotolia.com Das Heiligenkraut zählt zu den Korbblütengewächsen. Die botanische Bezeichnung ‘Santolina’ lässt sich auf die lateinischen Wortentsprechungen “sanctus” für heilig und “linum” für Flachs zurückführen. Hauptsächlich ist das Heiligenkraut im Mittelmeerraum verbreitet. Die attraktiven Halbsträucher gelten in unseren Gärten als Rarität. Dabei lässt sich das Heiligenkraut einfach kultivieren und zaubert mediterranen Charme ins Beet. Den Grundstein für ein gesundes Wachstum legen Sie mit der Pflanzung. Was es dabei zu beachten gilt, kann im Folgenden nachgelesen werden.
Heiligenkraut – Pflanzenbeschreibung

Die immergrünen Halbsträucher besitzen einen verzweigten Wuchs. Es kommen aufrechte, aber auch niederliegend wachsende Arten vor. Die Wuchshöhe liegt bei zehn bis sechzig Zentimetern. Die behaarten Blätter sind ein weiteres Kennzeichen der Pflanze. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Die Blätter sind meist gefiedert. Zwischen Juni und August erscheinen die weißen oder gelben Blütenköpfe. Die Blütenstände sind körbchenförmig. Von den Pflanzen geht ein aromatischer Duft aus, der auf Insekten jedoch eher weniger anziehend wirkt.

Heiligenkraut – Verbreitung und Verwendung

Das Hauptverbreitungsgebiet der Pflanzengattung Santolina liegt im westlichen Mittelmeerraum. Auch im Norden Afrikas und in Südeuropa sind die Pflanzen verbreitet. Erstmals erwähnt wurde das Heiligenkraut in einem von William Turner verfassten Kräuterbuch aus dem Jahre 1629. Damals wurde die Pflanze als neuartig und sehr rar eingestuft.

Als Zierpflanze finden nur etwa drei Arten des Heiligenkrautes weltweit Verwendung. In England wurden die Pflanzen früher als Beeteinfassung genutzt. Heute ist das Heiligenkraut häufig in mediterranen Gärten anzutreffen. Auch im Steingarten oder zur Gestaltung von Dachgärten findet die Pflanze Beachtung. Beliebte Begleitpflanzen sind dabei Lavendel, Rosen, Glockenblumen oder Tulpen.
Santolina im Steingarten – © Alusha – Fotolia.com Die Blätter des Heiligenkrautes sind essbar und können Fleisch- oder Pastagerichte verfeinern. Frisches Heiligenkraut kann auch zur Insektenabwehr eingesetzt werden. Die getrockneten Pflanzenteile vertreiben Obstfliegen oder Motten.

Heiligenkraut pflanzen – passenden Standort finden

Die mediterranen Pflanzen lieben einen hellen und sonnigen Standort. Dabei steht das Heiligenkraut am liebsten windgeschützt und bekommt nicht so gern eine kalte Dusche. Daher bietet sich ein Standort unter einem Dachvorsprung an. So ist die Pflanze gut vor Regen und Wind geschützt. Die Pflanzen lassen sich auch sehr gut im Kübel kultivieren und finden auf Balkon oder Terrasse einen idealen Standort.

Heiligenkraut pflanzen – Substrat auswählen

Schauen wir uns das natürliche Verbreitungsgebiet des Heiligenkrautes an, wird deutlich, die Pflanze bevorzugt einen eher trockenen Boden. Dabei kommen die Pflanzen auch mit kargen Böden zurecht. Kalkhaltige Böden werden ebenso vertragen. Daher kann das Heiligenkraut auch unbedenklich mit Leitungswasser gegossen werden. Besonderes Augenmerk ist auf die Durchlässigkeit des Bodens zu legen. Die Pflanzen vertragen keine Staunässe. Daher sollte die Flüssigkeit immer gut abfließen können. Ein zu feuchter Boden führt zum Absterben der Wurzeln.

» Tipp: Herkömmliche Gartenerde kann mit Sand oder Kies versetzt werden, um den Standortansprüchen des Heiligenkrauts besser gerecht zu werden.

Das ideale Substrat ist ein steiniger Sand- oder Lehmboden. Die Bodenbeschaffenheit sollte sich zwischen neutral bis alkalisch bewegen.

Heiligenkraut pflanzen – Schritt für Schritt

Die beste Pflanzzeit für das Heiligenkraut ist der Frühling.

  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Drainage einarbeiten
  5. Pflanze einsetzen
  1. Pflanzabstand beachten
  2. Substrat auffüllen
  3. Pflanzloch schließen
  4. Pflanze gut angießen
Nach der Wahl des passenden Standortes, ist der Boden von Wurzeln und Unkraut zu befreien. Anschließend überprüfen Sie die Bodenqualität. Das Pflanzloch wird etwa in doppelter Breite des Wurzelballens ausgehoben. Bevor die Pflanze eingesetzt wird, ist eine Drainage in den Boden einzuarbeiten. Diese verhindert nachhaltig das Aufkommen von Staunässe. Auf dem Boden des Pflanzloches werden Sand oder Kies ausgelegt. So kann die Flüssigkeit besser abfließen. Nun kann die Pflanze in den Boden gesetzt werden.

» Tipp: Das Heiligenkraut sollte nicht tiefer in die Erde gesetzt werden, als es vorab im Pflanztopf gestanden hat.

Besonders hübsch erscheint das Heiligenkraut, in kleinen Gruppen von drei bis fünf Pflanzen gesetzt. Dabei sollte ein Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern eingehalten werden. Nachdem das Substrat aufgefüllt wurde, wird die Pflanze angegossen. Der Boden kann anschließend mit Splitt oder Kies abgedeckt werden.

➔ Tipps und Ratschläge im Überblick table#t386 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t386 thead tr { } table#t386 thead tr th.t386 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t386 thead tr th#t386.start { } table#t386 thead tr th#t386.end { } table#t386 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t386 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t386 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t386 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t386 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t386 tbody tr:hover td { } table#t386 tfoot tr { } table#t386 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } MaßnahmeErläuterungStandort findenWählen Sie für die Pflanzen einen warmen und sonnigen Standort.

Von Vorteil ist, wenn Sie einen Wind- und Regenschutz anbieten können und das Heiligenkraut zum Beispiel unter einem Dachvorsprung platzieren.

Die Pflanzen können auch in den Kübel gesetzt und auf Balkon und Terrasse aufgestellt werden. Boden vorbereitenDas Heiligenkraut bevorzugt einen trockenen und nährstoffarmen Boden.

Sorgen Sie unbedingt für die Durchlässigkeit des Substrates, denn die Pflanzen reagieren empfindlich auf Staunässe.

Für die Kübelpflanzung eignet sich mit Lavagranulat versetzte Kräutererde. Heiligenkraut pflanzenDas Pflanzloch sollte in etwa die doppelte Breite des Wurzelballens besitzen.

Wird in der Gruppe gepflanzt, ist ein Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern einzuhalten.

Nach der Pflanzung ist das Heiligenkraut leicht anzugießen. Heiligenkraut im Kübel pflanzen

Es fehlt Ihnen an Platz, um ein Beet anzulegen oder Sie gärtnern ausschließlich auf dem Balkon? Dann müssen Sie nicht auf die Anpflanzung von Heiligenkraut verzichten. Die Pflanze macht sich sehr gut im Pflanzkübel oder Blumenkasten und bildet dort hübsche Arrangements mit Lavendel, Glockenblumen und anderen sommerlichen Zierpflanzen.

Die Pflanzung im Kübel stellt den Hobbygärtner generell vor größere Herausforderungen, denn Kübelpflanzen sind nicht ganz so unproblematisch zu kultivieren wie eine Pflanze, die im Freiland angepflanzt wird. Speziell das Heiligenkraut ist sehr gut trockenverträglich und benötigt schon allein daher bei der Kultivierung im Freiland wenig Pflege. Im Kübel jedoch muss der Korbblütler regelmäßig gegossen werden. Das Nährstoffangebot einer Kübelpflanze ist eher begrenzt, daher müssen Sie hier während des gesamten Wachstumszeitraums aktiv bleiben.

➔ Passendes Pflanzgefäß aussuchen

Auch bei der Auswahl des Pflanzgefäßes gilt es, einiges zu beachten. Das Pflanzgefäß sollte nicht nur eine ausreichende Größe mitbringen, sondern auch über genügend Abflusslöcher im Boden verfügen. Ist dies nicht der Fall, staut sich die Flüssigkeit im Pflanztopf und schon ein Starkregen kann ausreichen, um die mediterranen Pflanzen zum Faulen zu bringen.

» Tipp: Stellen Sie das Pflanzgefäß in einen Unterteller, muss dieser regelmäßig entleert werden, damit sich auch dort keine Flüssigkeit staut.

Bei der Auswahl der Pflanzerde für die Kübelpflanzung kann zu Kräutererde gegriffen werden. Diese versetzen Sie mit Perlite oder Lavagranulat. Auch hier ist es wichtig, eine Drainage auf dem Boden des Kübels anzulegen. Durch das Einbringen einer Schicht Kies oder Lavagranulat verbessern Sie die Abflusseigenschaften des Wassers. Neben einer regelmäßigen Bewässerung ist auch für eine gute Nährstoffversorgung der Kübelpflanze zu sorgen. Während der Blütezeit kann 14tägig mit einem handelsüblichen Flüssigdünger – in niedriger Konzentration – für eine ausreichende Nährstoffversorgung des Heiligenkrautes im Kübel gesorgt werden.

Apfeldorn pflanzen – Anleitung und Tipps

Mo, 06/10/2019 - 07:17

Einen Apfeldorn zu pflanzen ist wahrlich nicht schwer, allerdings sollten Sie sich vorher mit dem Kleinbaum und seinen Wuchseigenschaften befassen.

© Yakov – Fotolia.comDer Apfeldorn (Crataegus × lavallei) oder auch lederblättriger Weißdorn genannt, erfreut sich wachsender Beliebtheit in heimischen Gärten. Der kleine Baum trägt seine Früchte bis in die kalte Winterzeit hinein und wird deshalb auch gerne zur Begrünung von Straßen und Parkanlagen verwendet. Sein Name ist übrigens Programm: Neben den kleinen, apfelähnlichen und herrlich leuchtenden Früchten besitzt er lange Dornen. Diese sind mit dem Kernholz verbunden und etwa fünf Zentimeter lang. Besondere Freude verbreitet der Apfeldorn im Frühjahr, zu Beginn der Blütezeit. Die bezaubernden weißen (manchmal auch rosa) Blüten stehen dicht beieinander und sind mit rosafarbenen Staubgefäßen verziert. Sie versprühen einen betörenden Duft. Der Apfeldorn ist zudem frosthart und recht anspruchslos. Wie man Apfeldorn auch im eigenen Garten pflanzen kann, verraten wir in diesem Ratgeber.
Apfeldorn – Wissenswertes um den Crataegus lavallei

Als Pierre Alphonse Martin Lavallée im Jahr 1870 den Hahnensporn-Weißdorn mit einem mexikanischen Weißdorn kreuzte, war ihm sicher nicht bewusst, welcher Beliebtheit sich seine Kreation bei Kennern noch über 140 Jahre später erfreuen würde. Da der apfelblättrige oder manchmal auch lederblättrige Weißdorn jedoch Laien oft noch unbekannt ist, fassen wir in diesem Steckbrief alles Wichtige rund um das Kernobstgewächs zusammen:

Apfeldorn Steckbrief table#t383 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t383 thead tr { } table#t383 thead tr th.t383 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t383 thead tr th#t383.start { } table#t383 thead tr th#t383.end { } table#t383 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t383 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t383 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 7px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t383 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t383 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t383 tbody tr:hover td { } table#t383 tfoot tr { } table#t383 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } KategorieInformation
Höhe / Breite
  • erreicht etwa eine Höhe von 5 bis 8, manchmal auch 10 Meter
  • etwa drei bis fünf Meter breit

Wachstum
  • Jahrestrieb ca. 20 bis 25 cm
  • auch bis zu 40 cm Wuchs pro Jahr möglich
  • anfangs schmal und gerade
  • später entwickelt sich eine breite Krone

Wurzeln
  • sogenannter Tiefwurzler
  • wenig Verzweigungen

Blätter
  • treiben Ende Mai aus
  • die Blätter sind elliptisch bzw. eiförmig
  • ihre Farbe ist dunkelgrün
  • im Herbst färben sie sich orangegelb bis rot

Blüte
  • blüht Ende Mai bis Juni
  • große weiße Dolden, deren Staubgefäße bzw. Einzelblüten auch rosa angehaucht sein können
  • die Blütenform ist trugdolden förmig
  • die Blüten fallen empfindlichen Nasen durch einen strengen Geruch auf

Früchte
  • wachsen von Oktober bis Dezember
  • optisch sehr apfelähnlich
  • aber nur ein bis zwei Zentimeter groß
  • je nach Alter des Apfeldorns ist die Farbe orangegelb bis ziegelrot
  • lange haftend
Durch diese Besonderheiten können sich Besitzer des (bot.) Crataegus lavallei ‘Carrierei’ fast das ganze Jahr hindurch an dem Gewächs erfreuen. Während der Baum im Frühjahr in voller Blüte steht, wachsen ihm im Herbst kleine orangerote Früchte, die über mehrere Monate haften.

Apfeldorn Vor- und Nachteile

+ Da der Apfeldorn auch extreme Hitze und Trockenheit verträgt, ist der Pflegeaufwand gering.
+ Besonders wohl fühlt er sich in der Sonne, aber auch lichter Schatten ist kein Problem.
+ Der Boden ist kalk- und lehmhaltig? Sehr gut!
+ Der Apfeldorn ist sehr frosthart und windfest.
+ Das Stadtklima ist kein Problem für ihn – daher findet man ihn oft in Parks oder am Straßenrand.
+ Aber auch in Gärten wirkt er als Baum oder Strauch sehr eindrucksvoll.
+ Je nachdem wie der Kleinbaum gepflanzt wird, entwickelt er sich baum- oder strauch- bzw. buschform.
+ Die Früchte des Apfeldorns sind genießbar. Zwar ist die Konsistenz etwas mehlig, doch in Gelee oder Marmelade, Kompott, Limonade und als Apfelschnaps sind die Früchte ein echter Leckerbissen.

– Wenn der Apfeldorn am Straßenrand steht, sollte beim Salzstreuen darauf geachtet werden, dass er nicht damit in Berührung kommt.

Apfeldorn pflanzen – das sollte beachtet werden

Im nächsten Abschnitt dieses Ratgebers gehen wir auf wichtige Fragen rund um die Anpflanzung des Schmuckbaums ein.

Welche Form soll der Apfeldorn haben?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Apfeldorn um einen Großstrauch bzw. Kleinbaum. Wer lediglich einen Trieb pflanzt, kann diesen zu einem Hochstamm erziehen. Ohne weiteres Zutun entwickelt sich der Apfeldorn zu einem ausladenden Busch.

Welchen Standort bevorzugt der Apfeldorn?

Der kleine Baum steht gern sonnig oder auch im Halbschatten. Hier fühlt er sich wohl und erreicht spielend eine Höhe von bis zu 8 Metern. Auch seine Krone kann sich mit einer Breite von etwa 5 Metern sehen lassen. Diese entwickelt sich allerdings erst im Laufe der Jahre. Junge Bäume weisen eine noch aufrechte und schmale Krone auf. Abhängig von der gewünschten Form und Größe sollte entsprechend Platz eingeplant werden. Dank der großen Baumkrone ist der Apfeldorn als Baum übrigens ideal, um einen Sitzplatz im Garten zu beschatten.

» Tipp: Nachdem sich der Apfeldorn an seine Umgebung gewöhnt hat, ist die Farbe seiner Früchte noch prächtiger. Während sie in den ersten Jahren eher orangegelb ist, wird sie von Jahr zu Jahr intensiver – bis die Früchte saftig rot sind.

Auf welchem Boden gedeiht der Apfeldorn am besten?

Auch hier zeigen sich schnell die Vorzüge des pflegeleichten Schmuckbaums. Bei der Auswahl des Bodens stellt der Apfeldorn keine großen Ansprüche. Der Gartenboden heimischer Gärten reicht ihm völlig und dieser muss auch nicht gedüngt werden. Optimal ist ein kalkhaltiger, sandiger und lehmhaltiger Boden. Wenn im Frühling Kompost in den Gartenboden eingearbeitet wird, ist das Bäumchen zufrieden. Der Kompost sollte allerdings gereift sein.

strong>» Hinweis: Da es sich beim Apfeldorn um einen sogenannten Tiefwurzler handelt, muss der Boden allerdings tiefgründig sein.

Apfeldorn pflanzen – Schritt für Schritt

Genug der Theorie – nun geht es frisch ans Werk. Benötigt werden neben einer Apfeldorn-Pflanze, auch ein Wassereimer und ein Spaten.

  1. Zunächst sollte der Ballen in einen Wassereimer gestellt werden.
  2. Sofern der Apfeldorn nicht zunächst in einem Kübel wachsen soll, wird nun ein Pflanzloch ausgehoben. Dies sollte ca. 1,5 bis 2-mal so groß wie der Ballen sein.
  3. Um dem Pflänzlein das Eingewöhnen zu erleichtern, sollte das Erdreich in dem Pflanzloch zusätzlich aufgelockert werden.
  4. Um den Freiraum rund um den Apfeldorn gleich aufzufüllen, wird die ausgehobene Erde nun mit Kompost oder Humus angereichert.
  5. Nachdem der Apfeldorn eingesetzt wurde, kann der Rest des Loches mit dem gemischten Aushub aufgefüllt werden.
  6. Nun heißt es nur noch gut angießen und sich zurücklehnen.

Optional: Wer einen Baum kultivieren möchte, sollte zwei Pfähle neben dem Apfeldorn postieren an denen der Stamm festgebunden wird. So kann die Wuchsrichtung bestimmt werden. Andernfalls entwickelt sich daraus ein Strauch bzw. Busch.

Apfeldorn im Kübel pflanzen – auch das ist möglich

Auch wenn sich der Crataegus lavallei ‘Carrierei’ eher für Gärten und Parks eignet, macht er auch in jungen Jahren als Zierstrauch auf der Terrasse eine tolle Figur. Damit sich der Schmuckbaum gut entwickelt, sollten folgende Dinge beachten werden:

  • Der Kübel sollte mindestens ein Fassungsvermögen von 10 Litern (gern auch mehr) aufweisen, damit der Tiefwurzler sein Wurzelwerk frei entfalten kann.
  • Damit sich überschüssiges Wasser nicht staut, sollten im Boden Löcher sein.
  • Als Substrat empfiehlt sich Torf und 20 Prozent Blähton oder Kies. Diese Mischung sollte zusätzlich mit Kompost oder Hornspänen angereichert werden.
  • Damit die Erde nährstoffreich bleibt, sollte regelmäßig gedüngt werden.

» Doch Achtung: Sobald der Apfeldorn zu groß für einen Kübel wird, muss er an einen passenden Ort umgesiedelt werden.

Was es darüber hinaus bei der Pflege eines apfelblättrigen Weißdorns zu beachten gibt, haben wir in unserem Ratgeber „Apfeldorn pflegen“ zusammengefasst.

Diese Pflanzen passen zum Apfeldorn

Wer einen minimalistischen Garten bevorzugt, wird sich vielleicht gar nicht fragen, welche Pflanzen gut unter einem Apfeldorn wachsen – doch wer es hingegen bunt und wild mag, kommt mit folgender Unterpflanzung zu einer farbenfrohen Pracht:
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Hasenglöckchen pflegen – Gießen ist besonders wichtig

Sa, 06/08/2019 - 06:41

Wer einmal ein Hasenglöckchen gepflanzt hat, muss sich um die Zwiebelblume kaum noch kümmern. Lediglich der Wasserbedarf sollte im Auge behalten werden.

© S.H.exclusiv – Fotolia.comBeim Hasenglöckchen (Hyacinthoides) handelt es sich um eine sehr bekannte Pflanze, die als Frühlingsbote gilt und in dieser Zeit neben Tulpen und Narzissen zu finden ist. Wegen ihrer ansehnlichen Blüten und einem angenehmen Duft ist die Pflanze bei Hobbygärtnern sehr beliebt, verstärkt wird dies durch die einfache Pflege der Zwiebelblume, die selbst kaum Ansprüche an Umgebung und Halter stellt. Was man zur Pflanze wissen muss und was in Sachen Hasenglöckchen Pflege im Hinterkopf zu behalten ist, möchten wir nachfolgend beschreiben.
Hasenglöckchen – kleiner Steckbrief

Im ersten Moment denken viele Menschen in Bezug auf das Hasenglöckchen an eine kleine, harmlose Pflanze, die nur im Frühling ihre Blütenpracht zeigt und die einkehrenden, wärmeren Temperaturen verkündet. Doch hinter dem niedlich aussehenden Pflänzchen steckt noch viel mehr als nur die Eigenschaft des Frühlingsboten. So bildet die Pflanze traubenähnlich angeordnete Kelchblüten aus, die verschieden gefärbt sein können und in diversen Arten erhältlich ist.

Auch Kapselfrüchte erzeugt die Pflanze – diese sind aber mit Vorsicht zu genießen. Denn verzehrt können sie für Beschwerden sorgen, weil sie als giftig gelten. Wer sich also Krämpfe und Erbrechen oder ähnliche Symptome ersparen möchte, versucht nicht, die Bestandteile der Hasenglöckchen zu verzehren. Auch sollte Haut- und Schleimhautkontakt möglichst vermieden werden, weil das Hasenglöckchen hier als reizend und irritierend bekannt sind. Hinter der kleinen und harmlosen Pflanze stecken also nicht nur ganz so nette Eigenschaften. Im Übrigen ist mit einer Wuchshöhe von bis zu 40 cm zu rechnen. Die Pflanze überwintert mit der Zwiebel im Boden, die sich auch durch Teilung vermehren kann.

Vor- und Nachteile in Bezug auf die Pflege table#t384 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t384 thead tr { } table#t384 thead tr th.t384 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t384 thead tr th#t384.start { } table#t384 thead tr th#t384.end { } table#t384 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t384 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t384 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 7px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t384 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t384 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t384 tbody tr:hover td { } table#t384 tfoot tr { } table#t384 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } VorteileBachteile✔ recht einfach zu halten und zu pflegen

✔ stellt nicht viele Ansprüche an Boden, Standort und Co.

✔ kann vor allem unter Gehölz gut wachsen

✔ verbreitet sich von selbst sehr schnell, sodass das Vermehren eigentlich kaum notwendig ist

✔ überwintert bei Pflanzung im Garten von allein

✔ mit einer der ersten blühenden Pflanzen im Jahr✘ nicht für den Verzehr geeignet, kann dadurch gesundheitliche Probleme auslösen

✘ kann die Haut reizen

✘Vermehrung muss oftmals eingedämmt werden, wenn sich die Pflanze nicht überall ausbreiten soll

✘Trockenheit und zu starke Sonneneinstrahlung verträgt die Pflanze nicht gut

✘im Blumentopf gepflanzte Hasenglöckchen müssen zum Überwintern mit Vlies oder Reisig umwickelt werden, damit die Zwiebel es durch den Winter schafft Was Sie zur Pflege wissen müssen

Direktes Sonnenlicht der Mittagshitze verträgt das Hasenglöckchen nur mäßig gut – daher sollte es möglichst dort gepflanzt werden, wo es viel Licht, aber nicht zu viel Trockenheit und auch ausreichend Halbschatten bekommt. Auch Trockenheit des Bodens ist bei Hasenglöckchen in jedem Fall zu vermeiden, lieber mag es das kleine Pflänzchen etwas feuchter. Beachtet man diese zwei wichtigen Faktoren, kann man im Grunde bei der Pflege der Pflanze nicht mehr viel falsch machen.

Hasenglöckchen gießen – wie viel Wasser?

Bei dem Hasenglöckchen gilt, dass der Boden lieber etwas zu feucht sein sollte, als zu trocken. Trockene Erde und viel Hitze, zum Beispiel durch die starke Mittagssonne, trocknen die Zwiebel aus, was die Pflanze beschädigen oder absterben lassen kann. Daher sind auch gekaufte Zwiebeln sofort zu pflanzen, nicht erst nach einigen Tagen. Allerdings darf der Boden auch nicht zu nass sein, damit sich Wasser um die Zwiebel herum nicht sammeln kann – diese Staunässe könnte die Zwiebel faulen lassen. Es ist also wichtig, beim Gießen den richtigen Mittelweg zu finden, um der Pflanze das Richtige zu bieten. Mäßiges Gießen ist bei einem durchlässigen Boden perfekt – und zwar immer dann, wenn die obere Bodenschicht nicht mehr feucht erscheint. Gerade im Frühjahr benötigt das Hasenglöckchen viel Feuchtigkeit, um seine Pracht entfalten zu können und die vielen Blütenkelche, beziehungsweise Blüten-Glocken zu entwickeln.

Muss das Hasenglöckchen gedüngt werden?

In der Regel wird das Hasenglöckchen ohnehin in einem Boden gepflanzt, in dem Nährstoffe schon ausreichend vorhanden sind. Dünger braucht die Pflanze, die bis zu 40cm Höhe erlangt, also nicht. Wer aber ein wenig düngen oder mulchen möchte, kann dies im Frühjahr bis zur Blüte mäßig tun – danach ist auf Dünger komplett zu verzichten. Kompost ist in der Regel für Hasenglöckchen besser geeignet als flüssiger Dünger – denn Kompost gibt kontinuierlich eine kleine Menge Nährstoffe um die Zwiebel herum ab, anstatt diese mit Nährstoffen zu überschütten und damit die Blüte eventuell zu minimieren.

Muss man das Hasenglöckchen schneiden?

Eigentlich ist auch in dieser Hinsicht keine besondere Pflege des Hasenglöckchens notwendig. Vor allem die Blätter des Krautgewächses sollten nicht geschnitten werden, da sie der Zwiebel im nächsten Frühjahr als Nährstofflieferant dienen und somit das Düngen ebenso unnötig machen. Allerdings kann es sein, dass Sie – bei Bedarf – die Blütenstiele abtrennen müssen, aber nur dann, wenn das rasante Vermehren des Hasenglöckchens vermieden werden soll. Trennt man die Blüten nämlich rechtzeitig ab, verlieren sie ihre Samen nicht, sodass diese wiederum nicht im Boden keimen und ganze Gartenflächen besetzen können. Hat das Hasenglöckchen also genug Platz im Garten eingenommen, ist dieser Schnitt jährlich durchzuführen – wenn die Blüte sich entwickelt hat und fast schon beendet ist.

Möchte man der im Rasen stehenden Pflanze nicht schaden, sollte auch das Abmähen der Blätter vermieden werden – zumindest solange, bis sie vergilbt sind und nach der Blüte vollkommen welk aussehen.

Was benötigt das Hasenglöckchen zum Überwintern?

Wurde die Hasenglöckchen Zwiebel in den Garten gepflanzt, braucht sie zum Überwintern keinerlei Hilfe. Die Zwiebel schafft es, tief im Boden und von ihren Blättern bedeckt, dem Frost und kalten Temperaturen zu trotzen. Wurde die Pflanze allerdings in einen Blumentopf gesetzt und soll sie auch im Winter im Freien bleiben, ist es notwendig, den Blumentopf mit Vlies oder Ähnlichem zu umwickeln und möglichst auch die Erde mit Reisig und Zweigen zu bedecken. So bietet man eine Wärmeschicht, die einen Großteil der Kälte abhält und die Zwiebel daher vor Beschädigungen schützt. Ins Haus kommen muss die Pflanze zum Überwintern aber nicht, sodass man sich auch hier viel Arbeit spart.

Malvenrost an Stockrosen: So bekämpfen Sie den lästigen Pilz

Do, 06/06/2019 - 07:38

Malvenrost ist eine tückische Pilzkrankheit, die an Stockrosen vorkommen kann. Damit die Pflanze nicht eingeht, gilt es Malvenrost sofort zu bekämpfen.

© textag – Fotolia.com Stockrosen (Alcea rosea) sind prinzipiell pflegeleicht und anspruchslos. Sie widerstehen den meisten Pflanzenkrankheiten. Allerdings kann Malvenrost auftreten. Das ist eine Pilzkrankheit, die nicht nur unschön aussieht, sondern zum Absterben der Blätter und Stängel führen kann. Über herabgefallene Blätter breitet sich der Malvenrost weiter aus. Bevor Sie den Pilz mit biologischen oder chemischen Mitteln bekämpfen können, gilt es ihn erst einmal zu erkennen.
So erkennen Sie Malvenrost an Stockrosen

Malvenrost kann schon im Frühjahr ausbrechen, wenn sich das erste Laub an den Stockrosen bildet. Die Blätter bekommen auf der Oberseite gelbe Flecken, die Blattunterseite ist von rot-braunen Pusteln befallen. Später werden die Blätter welk und braun und fallen ab. Sehen Sie sich Jungpflanzen vor dem Kauf genau an, bereits kleine Stellen an den Blättern können auf Malvenrost hinweisen.

Sobald Sie einen Befall feststellen, entfernen Sie sofort die betroffenen Blätter. Bitte nicht auf den Kompost werfen und auch nicht auf dem Erdboden liegen lassen – die Pilzsporen verbreiten sich sonst ungehindert weiter aus.

Zur Bekämpfung gibt es wirkungsvolle Maßnahmen, zudem können Sie vorbeugen. Ein großzügiger Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen ist gut, ein sonniger Standort ebenfalls. Regelmäßige Düngergaben stärken die Pflanze und erhöhen die Widerstandskraft. 

Malvenrost biologisch bekämpfen ➜ Jauche mit Farnkraut herstellen

Gegen Malvenrost hilft ein natürliches Spritzmittel aus Farnkraut, dass Sie selbst herstellen können. Dazu brauchen Sie gut entwickelte Wedel des Wurmfarns oder Adlerfarns. Setzen Sie den Farn mit Regenwasser an (Mengenverhältnis: ein Kilogramm Farn, zehn Liter Wasser), und lassen Sie das Gemisch stehen, bis sich nach drei Tagen Jauche gebildet hat. Mit der unverdünnten Jauche spritzen Sie die gesamte Pflanze ab. Vergessen Sie dabei auch die Blattunterseiten nicht. Nach etwa zwei bis drei Wochen wird die Behandlung wiederholt.

➜ Knoblauchtee verwenden

Ebenfalls gute Erfolge erzielen Sie mit Knoblauchtee. Dafür brauchen Sie eine gute Handvoll Knoblauchzehen, die Sie mit Schale grob zerkleinern und mit kochendem Wasser übergießen. Lassen Sie den Aufguss einige Stunden ziehen, dann können Sie damit Ihre Stockrosen spritzen.

Farnjauche und Knoblauchtee sind für die Pflanzen absolut unschädlich und haben zudem eine vorbeugende Wirkung. 

➜ Antipilzmittel auf biologischer Basis

Im Handel erhalten Sie Antipilzmittel auf biologischer Basis. Die Wirkstoffe gegen den Pilz bestehen aus Kräutern, Mineralien und Schwefel. Sollte der Malvenrost nicht verschwinden, können Sie zur chemischen Keule greifen und Fungizide verwenden. Bedenken Sie aber, dass Chemie nicht unbedingt gesund ist. 

Bei Stockrosen, die im Freien wachsen, besteht die Gefahr, dass die Pilzsporen im Boden überleben. Wechseln Sie im nächsten Jahr nach Möglichkeit den Pflanzort!

Zusammenfassung:
  • Sonniger Standort mit genügend Abstand zwischen den Pflanzen
  • Regelmäßig düngen, Blätter beobachten
  • Biologische Bekämpfung mit Farnjauche oder Knoblauchtee
  • Chemische Bekämpfung mit Fungiziden
  • Befallene Pflanzenteile im Hausmüll entsorgen

Heimische Vögel im Garten erkennen – So lassen sie sich ganz einfach bestimmen

Di, 06/04/2019 - 06:54

Sie möchten gern wissen, welcher Vogel sich in Ihrem Garten niedergelassen hat? Hier können Sie ihn anhand von Bildern und speziellen Merkmalen bestimmen.

© strato70 – Fotolia.com Der Garten ist von Leben erfüllt. Es grünt und blüht nicht nur, sondern zwitschert und flattert auch rege. Viele Vögel besuchen übers Jahr den heimischen Garten. Doch wer hat sich dort eigentlich auf dem Kirschbaum niedergelassen oder zu welchem Vogel gehört das Zirpen, was von der Fichte des Nachbarn zu vernehmen ist?

Nachfolgend erfahren Sie, wie sich heimische Vögel bestimmen lassen. Lernen Sie die Steckbriefe der wichtigsten heimischen Singvögel kennen und erfahren Sie, was Sie bei der Vogelbestimmung beachten sollten und wie sich diese vereinfachen lässt.
Nach welchen Kriterien werden Vögel bestimmt table#t327 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t327 thead tr { } table#t327 thead tr th.t327 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t327 thead tr th#t327.start { } table#t327 thead tr th#t327.end { } table#t327 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t327 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t327 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t327 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t327 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t327 tfoot tr { } table#t327 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } GesichtspunktErläuterung Größe Die Größe lässt sich mit bekannten Arten, wie zum Beispiel Meise, Buntspecht, Elster oder Stockente gleichsetzen. Färbung und Zeichnung Achten Sie auf die Färbung von Kopf, Bauch und Rücken. Wichtig sind auch Zeichnungen, Bänder, Musterungen und die Farbe des Schnabels oder der Augen. GestaltLegen Sie sich fest, ob der Vogel klein, länglich oder eher kompakt erscheint.Bewegung Fliegen die Tiere gleichmäßig und geradlinig schwebend oder eher hüpfend und wellenförmig? Auch die Bewegung am Boden ist von Interesse, einige Vögel stolzieren aufrecht, wieder andere hüpfen über den Boden. Stimme Achten Sie besonders auf den Gesang, dieser ist meist unverwechselbar und variiert von Art zu Art. Überblick – Die häufigsten Vögel im Garten ❖ Amsel © nightsphotos – Fotolia.com Aussehen:

Die Vögel werden 24 bis 29 cm groß, das Männchen ist schwarz und besitzt einen orange-gelben Schnabel. Die Weibchen sind dunkelbraun mit leicht gefleckter Brust. Der Schnabel ist bräunlich.

Stimme:

Der Gesang variiert stark. Die melodische Stimme ist meist in den Morgen- und Abendstunden von Baumwipfeln zu vernehmen. Amseln können auch Geräusche wie Pfiffe oder das Klingeln eines Handys imitieren. Bei Gefahr schimpft die Amsel lautstark.

Vorkommen:

Amseln kommen in ganz Europa vor. Sie lassen sich ganzjährlich beobachten. In Russland und Skandinavien gelten sie als Zugvögel.

Besonderheiten:

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts galten Amseln als scheue Waldvögel. Heute zählen sie zu den häufigsten Gästen im heimischen Garten. Häufig lassen sich dabei Revierstreitigkeiten beobachten. Die Männchen hüpfen dann auf ihrer Territoriumsgrenze entlang, um dem Nachbarn zu imponieren. Es kann dabei auch zu Kämpfen kommen. Im Winter sind die Tiere eher gesellig und suchen gemeinsam Schlafplätze auf.

❖ Blaumeise © JuergenL – Fotolia.com Aussehen:

Die Blaumeise ist mit zehn bis zwölf Zentimetern kleiner als die Kohlmeise. Der Kopf ist blau-weiß. Die Oberseite erscheint grünlich bis bläulich. Die Unterseite ist gelb. Über die Augen, den Nacken und die Wangen verläuft ein schwarzes Band.

Stimme:

Der Gesang ähnelt dem der Kohlmeise, lässt sich aber anhand der hohen Einleitungselemente erkennen. Diesen folgt ein tieferer Triller (tii-ti-ti-tirrr). Der Kontaktruf ist eher leise. Sieht sich die Blaumeise in Gefahr, kann sie geräuschvoll zetern.

Vorkommen:

Blaumeisen lassen sich ganzjährlich beobachten. Im Winter können sie auch mit anderen Meisenarten anzutreffen sein.

Besonderheiten:

Blaumeisen sind im Winter häufiger Gast am Vogelhaus. Im Sommer fressen die Vögel vorwiegend Insekten.

❖ Kohlmeise © Estuary Pig – Fotolia.com Aussehen:

Kohlmeisen erreichen eine Größe von 13 bis 15 cm. Der schwarze Kopf weist einen großen weißen Wangenfleck auf. Die Oberseite ist grünlich bis bläulich. Die gelbe Unterseite wird von einem schwarzen Mittelstreifen unterbrochen.

» Tipp: Männchen sind gut an einem breiten Mittelstreifen erkennbar. Beim Weibchen ist die Zeichnung nur schwach ausgeprägt.

Stimme:

Die Vögel sind sehr stimmfreudig und bedienen sich dabei eines umfangreichen Repertoires an Tönen und Gesängen. Der Gesang erscheint rhythmisch und besteht meist aus “zita, zita, zita” oder “zizibaä, zizibaä”

Vorkommen:

Kohlmeisen sind ganzjährlich in Gärten anzutreffen und brüten dort sehr häufig.

Besonderheiten:

Nistkästen werden von den Kohlmeisen gern angenommen. Nester wurden auch schon in Briefkästen gefunden. Üblicherweise brüten die Vögel in Baumhöhlen. Kohlmeisen brüten bis zu dreimal jährlich acht bis neun Eier aus.

❖ Feldsperling © Aggi Schmid – Fotolia.com Aussehen:

Durch eine braune Kopfplatte und einen schwarzen Fleck auf den Wangen kann der Feldsperling vom Haussperling unterschieden werden. Mit einer Länge von 13 bis 14 cm ist der Feldsperling etwas kleiner als der Haussperling.

Stimme:

Der Gesang ist höher als beim Haussperling und besteht aus einem einsilbigen “Tschip”.

Vorkommen:

Der Feldsperling ist ganzjährlich Gast in Gärten und dort häufiger anzutreffen als der Haussperling.

Besonderheiten:

Stellen Sie einen Nistkasten im Garten auf, der Feldsperling wird ihn dankbar annehmen. Bei der Beobachtung sollten Sie ruhig und besonnen vorgehen, denn die Vögel sind sehr scheu.

❖ Elster © ihelg – Fotolia.com Aussehen:

Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder und dem langen Schwanz ist die Elster leicht zu bestimmen. Die Vögel können Längen von bis zu 50 cm erreichen. Das Haarkleid kann bei günstigen Lichtverhältnissen einen bläulichen Schimmer annehmen.

Stimme:

Typisch für die Elster ist ein charakteristisches “schrä-äk-äk-äk-äk-äk”. Der Gesang kann verschiedene Elemente beinhalten. Gern imitieren Elstern dabei auch andere Vögel.

Vorkommen:

Elstern sind ganzjährlich in Gärten, Parks und Siedlungsbereichen anzutreffen.

Besonderheiten:

Das Vorkommen der Elstern in Städten und Dörfern hat in den letzten Jahren zugenommen. Die kugelförmigen großen Nester sind in Laubbäumen gut erkennbar.

❖ Haussperling © etfoto – Fotolia.com Aussehen:

Sperlinge werden etwa 15 cm groß und besitzen einen verhältnismäßig großen Kopf und einen kräftigen Schnabel. Die Männchen besitzen mit ihrem bräunlichen Rücken, der mit schwarzen Streifen versehen ist eine recht markante Zeichnung. Auch die schwarze Kehle und die an den Kopfseiten befindlichen braunen Streifen unterscheiden die Männchen von den braunen und eher unscheinbaren Weibchen.

Stimme:

Meist besteht der Gesang aus einem monotonen Tschilpen. Die Vögel geben häufig auch einfache Warnrufe ab.

Vorkommen:

Haussperlinge lassen sich ganzjährlich in Städten und Dörfern beobachten.

Besonderheiten:

Haussperlinge sind sehr gesellig und brüten häufig in größeren Gruppen. Die Bestände sind in den letzen Jahren rückläufig, da es an Brutplätzen und einem ausreichenden Nahrungsangebot fehlt.

❖ Eichelhäher © dieter76 – Fotolia.com Aussehen:

Mit seinen schwarz-weiß-blau gemusterten Flügeln lässt sich der Eichelhäher gut bestimmen. Markant ist auch der rosabraune Körper. Bei Erregung stellen die Vögel ihre Scheitelfedern auf.

Stimme:

Die Stimme des Eichelhähers gleicht einem heiseren Rufen, welches sich bei Gefahr in ein lautes Kreischen steigern kann. Auch das an einen Bussard erinnernde typische “hijäh” lässt der Eichelhäher häufig vernehmen.

Vorkommen:

Eichelhäher sind ganzjährliche Waldvögel, finden aber auch vermehrt den Weg in Parks und Gärten.

Besonderheiten:

Eichelhäher sind Allesfresser. Sie bevorzugen Eicheln, welche als Wintervorrat gesammelt und versteckt werden. Dabei können mehrere Eicheln im Kropf gesammelt werden.

❖ Buntspecht © Aggi Schmid – Fotolia.com Aussehen:

Auch den Buntspecht werden Sie schnell in Ihrem Garten ausmachen können. Die Tiere besitzen ein schwarzweißes Gefieder und einen weißen Bauch. Das Männchen unterscheidet ein roter Nackenfleck vom an dieser Stelle schwarz gezeichneten Weibchen.

Stimme:

Ein helles und scharfes “kix” dient dem Buntspecht als Warnruf.

Vorkommen:

Der Buntspecht kommt ganzjährlich in Wäldern, Parks und Gärten vor.

Besonderheiten:

Weibchen werden in der Balzzeit durch ein schnelles “Trommeln” angelockt. Innerhalb von zwei Sekunden werden bis zu 15 Schnabelschläge ausgeführt. Auch Weibchen trommeln, um die Männchen anzulocken.

❖ Star © HerrBlaumeise – Fotolia.com Aussehen:

Stare werden 19 bis 22 cm groß. Jungvögel sind einheitlich Graubraun. Im Spätsommer erscheint das Gefieder von einem Perlmuster überzogen. Die dunkelbraunen Federn erhalten während dieser Zeit weiße Spitzen. Im Laufe des Winters bilden sich die weißen Punkte wieder zurück und das Haarkleid erscheint wieder einheitlich Braunschwarz.

Stimme:

Der Gesang des Stars ist nicht sofort auszumachen. Die Vögel geben statt einer Melodienabfolge zischende, pfeifende und schnalzende Laute von sich. Die Töne können stark variieren.

Vorkommen:

Wir können den Star jährlich im Garten antreffen. In Nordeuropa ist der Star ein Zugvogel.

Besonderheiten:

Stare sind gesellig und brüten oft in Kolonien. Stare nisten in Baumhöhlen und Gebäudeteilen und nehmen auch Nistkästen gerne an.

Leben an der Futterstelle – die häufigsten Wintervögel
  • Amsel
  • Blaumeise
  • Buchfink
  • Buntspecht
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Kernbeißer
  • Gimpel
  • Rotkehlchen
Leben am Teich – die häufigsten Wasservögel
  • Blässhuhn
  • Haubentaucher
  • Stockente
Vögel auf Reisen – die häufigsten Zugvögel
  • Gartenrotschwanz
  • Graureiher
  • Mauersegler
  • Mehlschwalbe
  • Star
  • Weißstorch
Vögel beobachten – das sollten Sie beachten

Die beste Zeit, Singvögel im Garten anzutreffen, sind die Morgen- und Abendstunden. Bis etwa 10 Uhr am Vormittag lassen sich die Vogelstimmen vernehmen. Auch wenige Stunden vor dem Einsetzen der Dämmerung können Sie ihren Beobachtungsposten einnehmen.

» Tipp: Greifvögel und Eulen sind am Mittag und am Nachmittag aktiv.

Wir konnten Ihnen nur einen kleinen Überblick über die Vögel im heimischen Garten geben. Für die regelmäßige Vogelbeobachtung bieten sich Bestimmungsbücher an. Dort sind alle Arten detailliert verzeichnet und Sie finden Angaben zum Aussehen, dem Gesang und artentypischen Merkmalen.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Welcher Vogel ist das? (Kosmos-Naturführer) 97 Bewertungen 12,99 € Zum Shop 2 Vögel zu Gast im Garten: Beobachten, bestimmen,... 44 Bewertungen 9,99 € Zum Shop 3 Gartenvögel: bestimmen leicht gemacht (GU Naturtitel) 65 Bewertungen 4,90 € Zum Shop

» Tipp: Um den Gesang der Vögel auseinander halten zu können, helfen eine Vogelstimmen-CD oder eine entsprechende App.

Bitte recht freundlich – Vögel im Garten fotografieren

Sie möchten andere an ihren Vogelbeobachtungen teilhaben lassen? Dann locken Sie doch die heimischen Vögel vor die Kamera. Dabei hilft Ihnen ein naturnah angelegter Garten mit Bäumen, Sträuchern und Rückzugsmöglichkeiten. Bieten Sie Futterstellen an und hängen Nistkästen auf. Dann haben sie gute Chancen, die Vögel im Flug oder beim Fressen vor die Linse zu bekommen.

Granatapfel auspressen – So erhalten Sie den leckeren Saft

So, 06/02/2019 - 07:48

Der Saft des Granatapfels wirkt sich positiv auf das gesundheitliche Wohlbefinden aus. Wir zeigen drei Methoden, wie Sie einen Granatapfel auspressen.

© Roman Rvachov – Fotolia.com Auch wenn der Granatapfel vorzugsweise im Spätherbst seine Hochsaison in deutschen Läden hat, erfreut er sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit. Ob in einem Obstsalat, zur Verfeinerung von Wildgerichten oder als Creme – der Granatapfel ist vielseitig einsetzbar. Neben den verschiedenen Speisen können Sie aus dem Granatapfel auch Saft herstellen. Besonders in der Erkältungszeit oder aber auch bei Blasenproblemen kann der rote Saft wahre Wunder bewirken.

Im Handel ist der Saft nicht unbedingt günstig, weshalb Sie ihn zu Hause auch gut selber machen können. Natürlich haben Sie hierbei mehr Arbeit, aber Sie wissen ganz genau was drin ist und müssen sich nicht mit irgendwelche Zusatzstoffen herum ärgern.

Granatapfelsaft selber machen – So einfach geht’s

Das Auspressen des Granatapfels kann in der Küche eine unheimliche Schweinerei verursachen. Schützen Sie zu Beginn am besten sich und Ihre Küche vor den Spritzern. Diese lassen sich nämlich nur schwer wieder entfernen.

Methode 1: Zitruspresse verwenden

Trennen Sie mit einem scharfen Messer die leckere Frucht in zwei Hälften. Anschließend jede Hälfte auf einer Zitruspresse in kreisenden Bewegungen ausdrücken. Die Kerne bleiben dabei im Auffangschälchen hängen und so haben Sie nur Ihren Saft in der Schale. Anschließend den Saft nur noch in ein Glas füllen und fertig.

» Tipp: Um den Saft rückstandslos aus der Frucht zu entfernen, müssen Sie etwas Druck ausüben.

Methode 2: Saft ohne rote Spritzer

Ganz einfach ohne Spritzer lässt sich der Saft auch herstellen, indem Sie die Frucht vorher auf dem Tisch ordentlich kneten. Hierbei lösen sich die Kerne von der Haut und das spätere Entsaften wird zum Kinderspiel. Wenn sich die Schale noch nicht ausreichend weich anfühlt, können Sie noch etwas nachhelfen. Drücken Sie dabei mit den Fingern die Schale gut an, damit sich auch die letzten Kerne von der Haut lösen. Anschließend müssen Sie den Granatapfel mit einer Gabel oder Zahnstocher anstechen und den daraus fließenden Saft in einer Schale oder einem Glas auffangen. Hin und wieder die Frucht noch etwas zusammen drücken, damit auch der ganze Saft heraus fließt. So ersparen Sie sich auf jeden Fall sämtliche Spritzer an Klamotten, Tapeten und Kücheneinrichtungsgegenständen.

Granatapfel auspressen – Videoanleitung:

Methode 3: Entsafter nutzen

In vielen Haushalten findet sich auch ein Entsafter. Diesen können Sie natürlich ebenso nutzen, um aus Ihrem Granatapfel einen Saft herzustellen. Zuerst müssen Sie die Kerne von der Schale trennen und dann einfach in den Entsafter (hier günstig bei Amazon) geben und Power drücken. Das gute an diesen Geräten ist, dass Saft und Fruchtfleisch in zwei verschiedenen Behältern gesammelt werden.

Wen das Fruchtfleisch nicht stört, der kann auch zu einem einfachen Mixer oder Pürierstab greifen. Hier erhalten Sie aber weniger Saft, sondern eher einen Smoothie, aber auch der ist sehr köstlich.

Wurzelsperre – Material, Wirkung und korrekter Einbau

Fr, 05/31/2019 - 06:32

Manche Pflanzen bilden Rhizome aus, die sich unkontrolliert ausbreiten können. Sogenannte Wurzelsperren oder auch Rhizomsperren können dies verhindern.

© LianeM – Fotolia.com Das Herz jedes Hobbygärtners geht auf, wenn es im Garten blüht und gedeiht. Einige Pflanzen treiben es dabei jedoch etwas üppig und verdrängen mit ihren Wurzelausläufern ihre Pflanznachbarn. Dabei vermehren sich die Pflanzen nicht nur scheinbar unkontrolliert im Garten, sie können dabei auch Gehwegplatten ausheben und den gesamten Garten für sich einnehmen. Mit einer Wurzelsperre werden wuchsfreudige Pflanzen in die Schranken gewiesen. Werden Wurzelsperren unmittelbar bei der Pflanzung eingebaut, ersparen Sie sich Ärger und Aufwand. Warum Sie nicht auf eine Wurzelsperre verzichten sollten, was sie bewirkt und wie man sie in wenigen einfachen Schritten einbaut, erfahren Sie im Folgenden.

Was genau ist eine Wurzelsperre?

Wurzelsperren verhindern, dass sich Pflanzen unkontrolliert ausbreiten. Die Wurzeln werden, einfach gesagt, in einem begrenzten Raum gefangen gehalten. Wurzel ist dabei nicht unbedingt immer der korrekte Ausdruck. Einige Pflanzen bilden keine herkömmlichen Wurzeln, sondern Rhizome aus. Diese Erdsprossen sorgen dafür, dass sich bestimmte Pflanzen schnell und unkontrolliert unterirdisch ausbreiten. Häufig spricht man in diesem Zusammenhang deshalb auch von Rhizomsperren. Beide Begriffe sind jedoch identisch.

Übrigens: Wer im Handel Ingwerknollen erwirbt, hält nichts anderes als ein Rhizom in der Hand.

Woraus bestehen Wurzelsperren und wie sehen sie aus?

Wurzelsperren sieht man ihre Funktion auf den ersten Blick nicht an, denn sie werden in Rollenform verkauft. Die Abmessungen kann der Hobbygärtner selbst festlegen und sich die Folien entsprechend zurechtschneiden. Wurzelsperren bestehen aus Kunststoff. Bevorzugt wird Polyethylen mit besonders hoher Dichte verwendet. Die etwa zwei Millimeter starke Folie hält selbst kräftigen Pflanzen ohne Probleme Stand. Achten Sie dabei auf die Bezeichnung Polyethylen (HDPE). Gängig sind auch Wurzelsperren aus Polypropylen (PP).
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Rhizomsperre/Wurzelsperre Stärke 2 mm, Breite 70 cm,... Aktuell keine Bewertungen 66,90 € Zum Shop 2 Bambussperre|Wurzelsperre|Rhizomsperre 70 cm x 5 m HDPE... 11 Bewertungen 59,95 € Zum Shop 3 Wurzelsperre / Rhizomsperre schwarz - Stärke: 2 mm -... 2 Bewertungen 12,93 € ab 9,14 € Zum Shop

Hin und wieder behilft sich der Hobbygärtner auch selbst und verwendet Wannen aus Plastik oder Metall, welche in das Erdreich eingelassen werden, bevor die Pflanze dort eingesetzt wird. Nur bedingt empfohlen werden können Wurzelsperren aus Resten von Teichfolie, Dachpappe oder anderweitigen Planen. Ein zartes Maiglöckchen wird sich vielleicht dadurch in die Schranken weisen lassen, aber ein kräftiger Bambus wohl niemals auf Dauer.

Einige Schweißtropfen wird es Sie kosten, wenn Sie Betonplatten als Wurzelsperre in den Boden setzen. Folien aus Polyethylen lassen sich viel leichter in den Boden bringen und sind daher in jedem Fall die bessere Wahl.

Alternativen willkommen?

Kleineren Pflanzen kann auch ein ausgedienter Mörtelkübel als Wurzelsperre dienen. Verwenden Sie aber keine Metallkübel, diese könnten rosten. Für einige Ziergräser oder Sanddornbüsche ist auch herkömmliche Dachfolie geeignet. Wuchsfreudige Himbeeren lassen sich alternativ auch mit Wurzelvlies begrenzen.

Wie wirkt eine Wurzelsperre?

Wurzelsperren müssen einige Eigenschaften mitbringen, um den Rhizomen wirkungsvoll Einhalt zu gebieten.
Wichtige Eigenschaften sind:

  • Festigkeit
  • Frostsicherheit
  • Unempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht
  • sicher vor Nagetierbissen
  • frei von Schadstoffen

Ganz besonders wichtig ist die Festigkeit. Die Wurzelsperre muss Wurzeln und Rhizomen effektiv Stand halten und darf nicht von den Trieben durchdrungen werden. Auch bei starken Frösten darf die Wurzelsperre nicht brechen oder undicht werden. Der Frost entwickelt im Boden einiges an Kraft. Wurzelsperren sollten auch überirdisch angelegt werden. Daher muss das Material beständig gegenüber dem Einfall von Sonnenlicht sein. Auch im Boden herrscht Leben. Daher darf das Material nicht von Mäusen oder Maulwürfen angeknabbert werden. Weiterhin ist es wichtig, zwar die Pflanzen an ihrer Ausbreitung zu hindern, den Boden aber nicht unnötig mit Schadstoffen zu belasten. Achten Sie daher beim Kauf auf Schadstofffreiheit des Produkts.

Welche Pflanzen sollten eine Wurzelsperre erhalten?

Nun fragen Sie sich vielleicht bei einem Rundgang durch Ihren Garten, welche Pflanzen denn nun eine Wurzelsperre brauchen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht von einigen Pflanzen, welche mit einer Wurzelsperre ausgestattet werden sollten.
table#t284 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t284 thead tr { } table#t284 thead tr th.t284 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t284 thead tr th#t284.start { } table#t284 thead tr th#t284.end { } table#t284 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t284 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t284 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t284 tbody tr td#n1 { width: 15%; }table#t284 tbody tr td#n2 { width: 85%; } table#t284 tbody tr:hover td { } table#t284 tfoot tr { } table#t284 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflanzeErläuterung BambusBambus wächst besonders rasch und seine Rhizome sollen selbst Keramik sprengen. Allein Gartenbambus muss keine Wurzelsperre erhalten. Seinen Wuchs können Sie durch Betonabgrenzungen im Zaum halten oder die Wurzeln regelmäßig abstechen. EssigbaumEssigbäume sind anspruchslos und attraktiv. Essigbäume sind allerdings auch in all ihren Teilen giftig und besitzen ein weitläufiges Wurzelwerk. Wurzelsperren oder die Kübelhaltung bieten sich an. Wurzelsperren sollten mindestens 40 Zentimeter tief eingesetzt werden. MinzeMinze ist als Gewürzkraut besonders beliebt. Wer eine kleine Pflanze in seinen Garten setzt, wird sich bald von einem Meer aus Minze umgeben wissen. Minze wandert ohne Wurzelsperre durch den gesamten Garten Die Wurzelsperre sollte etwa zehn Zentimeter über dem Boden aufragen, um auch die oberirdische Ausbreitung zu verhindern. HimbeereHimbeeren finden viele Liebhaber und sollten in keinem Nutzgarten fehlen. Der Hobbygärtner sollte jedoch bedenken, dass die süßen Früchtchen rasend schnell Rhizome ausbilden und somit den Garten für sich einnehmen. Auch wenn die Himbeere als Flachwurzler gilt, sollte die Wurzelsperre mindestens 40 Zentimeter tief gesetzt werden. Wurzelsperre einbauen – so gehen Sie vor

Das Anlegen der Wurzelsperre sollte bereits bei der Planung des Gewächses bedacht werden. Jede Pflanze benötigt einen gewissen Raum, um sich ausbreiten und gut entwickeln zu können. Werden die Wurzeln allzu sehr eingeengt, kann sich die Pflanze nicht entwickeln und verkümmert.

» Tipp: Wurzelsperren sollten immer großzügig geplant werden. Fühlt sich die Pflanze eingeengt, wird sie sich nicht wie gewünscht entwickeln.

Am Beispiel des wuchsfreundlichen Bambus bemessen, sollte diesem in etwa eine Fläche von acht Quadratmetern zur Verfügung stehen. Eine großzügige Planung sorgt für kräftige Pflanzen. Dazu zählt auch die Tiefe des Pflanzloches. Dieses sollte etwa 80 Zentimeter messen. Innerhalb der Wurzelsperre sollten sich keine Steine befinden. Diese könnten in der Folie Risse verursachen, wenn sie von der heranwachsenden Pflanze verdrängt werden. Die Wurzelsperre sollte nicht nur unterirdisch verlaufen, sondern auch einige Zentimeter aus dem Boden ragen. So wird verhindert, dass die Wurzeln sich über dem Rand der Wurzelsperre ausbreiten.

Das Pflanzloch sollte nach unten hin schmaler werden. Damit wird das Wurzelwachstum automatisch eingeengt und die Pflanze wächst nach oben hin buschiger und kräftiger, statt ihre gesamte Energie auf die Ausbildung der Wurzeln zu richten.

Auf den Standort achten

Nicht selten werden verschiedene Ziergräser oder Bambus als Hecke gepflanzt. Dies hat sicher seine Vorteile, da es sich um schnell wachsende Pflanzen handelt. Beim Anbringen der Wurzelsperre gibt es einiges zu beachten. Die Wurzeln sollten nicht in den Garten des Nachbarn vordringen oder Gewegplatten ausheben. Besonders aggressive Pflanzen können mit ihren Rhizomen sogar Angriff auf benachbarte Gebäude oder die Kanalisation nehmen. Damit dies zuverlässig ausgeschlossen werden kann, ist die Wurzelsperre besonders sorgfältig anzubringen.

Die Wurzelsperre richtig verlegen – Schritt für Schritt
  1. Wurzelsperre besorgen
  2. Standort bestimmen
  3. Fläche ausmessen
  4. Boden ausheben
  5. Wurzelsperre einsetzen
  6. Wurzelsperre an den Enden fixieren

Finden Sie zunächst den passenden Standort für Ihre Pflanze. Bestimmen Sie, welchen Raum Sie dieser einräumen möchten und messen Sie die Fläche entsprechend aus. Gehen Sie dabei möglichst großzügig vor, damit die Pflanze sich kräftig entwickelt und nicht eingeengt wird. Nachdem der Boden ausgehoben wurde, wird die Wurzelsperre eingesetzt. Diese sollte einen Ring bilden, welcher das Erdloch vollständig umschließt. Der Abschluss ist mit einer Schiene aus Aluminium oder Edelstahl zu sichern. Diese wird mit der Folie verschraubt. Hierfür ist es notwendig, Löcher in die Wurzelsperre zu bohren. Alternativ kann die Wurzelsperre auch verschweißt werden.
Legen Sie die Wurzelsperre auch oberirdisch an. Fünf bis zehn Zentimeter sollte die Folie aus dem Erdboden ragen. Der oberirdische Bereich ist regelmäßig zu kontrollieren. Dort sichtbare Rhizome sind zu entfernen.

Hemlocktanne – Pflege-Tipps und Arten

Mi, 05/29/2019 - 06:17

Bei der Pflege der Hemlocktanne kommt es oft darauf an, welche Art Sie im Garten haben. Eines haben aber alle gemein, sie vertragen keine Trockenheit.

© Heike Rau – Fotolia.comDie Hemlocktanne (Tsuga) ist ein stattlicher Nadelbaum, der beachtliche Höhen und ein stolzes Alter erreichen kann. In Parks und größeren Gärten sind die eleganten Nadelbäume häufig anzutreffen. Niedrigwachsende Züchtungen machen auch die Kultivierung im Hausgarten möglich. Die Gewächse stellen einige Ansprüche an den Hobbygärtner. Worauf es bei der Pflege der Hemlocktanne ankommt, kann im Folgenden nachgelesen werden.
Hemlocktanne richtig gießen

Die Hemlocktanne benötigt eine zusätzliche Bewässerung. Besonders in den ersten Standjahren, ist darauf zu achten, dass die Erde nicht austrocknet. Bis sich die Wurzeln ausreichend entwickelt haben, muss regelmäßig gegossen werden.

» Gut zu wissen: Die Hemlocktanne quittiert anhaltende Trockenheit mit dem Abwerfen der Nadeln.

Auch ältere Bäume vertragen anhaltende Trockenheit nur schwer. An einem sonnigen Standort muss im Sommer häufig gegossen werden. Da die Hemlocktanne keine tiefen Wurzeln ausbildet, ist es dem Gewächs nicht möglich, Wasser aus tieferen Bodenschichten aufzunehmen. Trocknet der Boden an der Oberfläche aus, leidet auch der Baum und verkahlt.

Hemlocktanne gießen in Stichworten
  • Trockenheit wird nicht vertragen
  • Jungpflanzen regelmäßig gießen
  • an einem sonnigen Standort zusätzlich bewässern
  • ältere Pflanzen sporadisch bewässern
Hemlocktanne richtig düngen

Die Bäume besitzen einen hohen Nährstoffbedarf. Dies sollte bereits bei der Pflanzung bedacht werden. Wählen Sie ein nährstoffreiches Substrat, bzw. werten Sie nährstoffarmen Boden durch die Beigabe von Kompost oder Hornspänen auf.

Während der Wachstumsperiode sollte regelmäßig gedüngt werden. Hierbei bietet sich ein sauer wirkender Dünger an. Sehr gut geeignet ist ein Koniferendünger, der aus organischen Bestandteilen besteht.

Unsere Empfehlung:
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO BIO Gehölz-Langzeit-Dünger mit Schafwolle für... 27 Bewertungen 9,99 € Zum Shop 2 Koniferen Dünger Tannen, Fichten, Kiefern düngen,... 32 Bewertungen 8,95 € Zum Shop 3 COMPO Koniferen Langzeit-Dünger für alle Arten von... 1 Bewertungen 24,87 € Zum Shop » Achtung: Die Hemlocktanne reagiert empfindlich auf Salz.

Hemlocktanne düngen in Stichworten
  • hoher Nährstoffbedarf
  • regelmäßige Düngung
  • Koniferendünger verwenden
  • organischen Dünger bevorzugen
  • salzhaltiger Dünger wird nicht vertragen
Hemlocktanne richtig schneiden

Ihre natürliche Wuchsform erreicht die Hemlocktanne ohne Zutun. Es muss also nicht zwingend geschnitten werden. Meist wird die Hemlocktanne im heimischen Garten jedoch nicht ohne Schnitt auskommen, denn Wuchshöhen von bis zu vierzig Metern sind kaum zu realisieren. Auch wenn die Bäumchen als Hecke kultiviert werden, ist Schneiden ein Muss. Dies ist auch problemlos möglich, denn die Gewächse sind sehr gut schnittverträglich.

Werden die jungen Äste zurückgeschnitten, erfolgt zuverlässig der Neuaustrieb. Beim Rückschnitt älterer Äste ist davon auszugehen, dass diese nicht mehr neu austreiben.

» Tipp: Schneiden Sie bevorzugt das einjährige Holz.

Der passende Zeitpunkt für den Heckenschnitt sind die Monate Juni bis September. Der normale Rückschnitt bei den Gewächsen sollte im zeitigen Frühjahr, noch vor dem Austrieb durchgeführt werden. Wird das einjährige Holz zurückgeschnitten, lässt sich ein buschiger Wuchs fördern. Werden die Seitentriebe gekappt, wachsen die Bäume eher schlank in die Höhe.

» Tipp: Spezielle Züchtungen mit außergewöhnlichen Wuchsformen sollte nicht beschnitten werden.

Hemlocktanne schneiden in Stichworten
  • sehr gut schnittverträglich
  • Rückschnitt im Frühjahr
  • Heckenschnitt im Sommer
  • einjähriges Holz schneiden
  • älteres Holz treibt nicht neu aus
Die wichtigsten Pflegehinweise im Überblick table#t382 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t382 thead tr { } table#t382 thead tr th.t382 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t382 thead tr th#t382.start { } table#t382 thead tr th#t382.end { } table#t382 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t382 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t382 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 7px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t382 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t382 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t382 tbody tr:hover td { } table#t382 tfoot tr { } table#t382 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } PflegemaßnahmeErläuterung
Gießen
  • Der Flüssigkeitsbedarf ist hoch.
  • Jungpflanzen brauchen regelmäßig Wasser.
  • An einem sonnigen Standort muss auch die ältere Hemlocktanne gegossen werden.
  • Der Boden darf nicht austrocknen.

Düngen
  • Bereits bei der Pflanzung ist auf den hohen Nährstoffbedarf der Gewächse zu achten.
  • Während der Wachstumsperiode ist eine Düngung erforderlich.
  • Bevorzugt sollte organischer Dünger verwendet werden.
  • Die Bäume vertragen kein Salz.

Schneiden
  • Die Hemlocktanne ist sehr gut schnittverträglich.
  • Schnittmaßnahmen sind nicht zwingend notwendig.
  • Kleinere Spezialzüchtungen sollten nicht geschnitten werden.
  • Der Rückschnitt kann im Frühjahr erfolgen.
  • Den Heckenschnitt führt man im Sommer durch.
Arten der Hemlocktanne im Kurzportrait

Hemlocktannen kommen in acht Arten vor, welche in zwei Untergattungen der Gattung Tsuga eingeteilt sind.
table#t383 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t383 thead tr { } table#t383 thead tr th.t383 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t383 thead tr th#t383.start { } table#t383 thead tr th#t383.end { } table#t383 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t383 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t383 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 7px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t383 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t383 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t383 tbody tr:hover td { } table#t383 tfoot tr { } table#t383 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } KategorieInformation
Höhe / Breite

  • erreicht etwa eine Höhe von 5 bis 8, manchmal auch 10 Meter
  • etwa drei bis fünf Meter breit

Wachstum
  • Jahrestrieb ca. 20 bis 25 cm
  • auch bis zu 40 cm Wuchs pro Jahr möglich
  • anfangs schmal und gerade
  • später entwickelt sich eine breite Krone

Wurzeln
  • sogenannter Tiefwurzler
  • wenig Verzweigungen

Blätter
  • treiben Ende Mai aus
  • die Blätter sind elliptisch bzw. eiförmig
  • ihre Farbe ist dunkelgrün
  • im Herbst färben sie sich orangegelb bis rot

Blüte
  • blüht Ende Mai bis Juni
  • große weiße Dolden, deren Staubgefäße bzw. Einzelblüten auch rosa angehaucht sein können
  • die Blütenform ist trugdolden förmig
  • die Blüten fallen empfindlichen Nasen durch einen strengen Geruch auf

Früchte
  • wachsen von Oktober bis Dezember
  • optisch sehr apfelähnlich
  • aber nur ein bis zwei Zentimeter groß
  • je nach Alter des Apfeldorns ist die Farbe orangegelb bis ziegelrot
  • lange haftend
Hemlocktanne – kleine Züchtungen für den Hausgarten Baloony

Der Wuchs ist dicht und ähnelt einem Hexenbesen. Die Zweige hängen leicht über. Die Nadeln sind auffallend hellgrün gefärbt. Pro Jahr wächst diese Sorte etwa sechs Zentimeter. Nach 15 Jahren ist die gut für den Kübel geeignete Pflanze etwa einen Meter groß.

Cole

Dieser Bodendecker besitzt auffallend kurze Nadeln und wächst sehr langsam. Mit etwa zehn Jahren hat das robuste Gewächs eine Wuchshöhe von 20 Zentimetern erreicht und geht etwa das Vierfache in die Breite.

Nana

Diese Sorte wächst kissenartig und sehr langsam. Die Äste wachsen beinahe waagerecht zum Boden. Die Nadeln sind kurz und tiefgrün. Pro Jahr wächst Nana etwa vier Zentimeter.

Jervis

Anfangs wächst diese Zwergform kugelig. Später erinnert das Aussehen an einen Zuckerhut. Die Nadeln sind kräftig ausgebildet und von einem intensiven Lichtgrün. Die Pflanze eignet sich sehr gut für die Kübelhaltung und erreicht nach zehn Jahren etwa einen halben Meter an Wuchshöhe.

Hemlocktanne – Krankheiten und Schädlinge

Hemlocktannen sind allgemein robust und selten von Krankheiten oder Schädlingen betroffen. Besonders in den letzten Jahren sind vermehrt Fälle eines Hemlock-Wollläuse-Befalls in Europa aufgetreten. Die Schädlinge wurden aus Asien eingeschleppt und haben sich offensichtlich stark ausgebreitet. Der Befall schädigt die Triebe und Nadeln des Gewächses und kann nach geraumer Zeit zum Absterben des Baumes führen.

Auch die Pilzarten Rhizoctonia oder Fusarium können der Hemlocktanne gefährlich werden. Besonders die noch wenig widerstandsfähigen Jungpflanzen sind betroffen. Der Hobbygärtner erkennt einen Befall häufig erst an grauen bis weißen Verfärbungen an den Wurzeln. Zu Pilzerkrankungen kommt es vermehrt bei feuchter Witterung. Die Pilzsporen setzen sich an der Unterseite der Nadeln fest.

» Tipp: Entfernen Sie befallene Pflanzenteile und behandeln Sie einen fortgeschrittenen Befall mit einem Pilzbekämpfungsmittel.

Hemlocktanne überwintern

Die meisten Arten der Hemlocktanne sind in unseren Breiten gut winterhart. Bei niedrigeren Züchtungen sind die Zweige empfindlicher und sollten einen Winterschutz aus Vlies erhalten. Der Boden ist vor Verdunstung zu schützen, da die Pflanzen keine Trockenheit vertragen. Dies kann durch das Aufbringen einer Laubschicht oder das Untermischen von Rindenmulch geschehen.

Schaublatt Pflege – die Staude benötigt nicht viel

Mo, 05/27/2019 - 06:57

Pflanzenkrankheiten können ihr so gut wie nichts anhaben und auch geschnitten werden muss die Staude nur selten. Das Schaublatt ist recht pflegeleicht.

© LianeM – Fotolia.com Als anspruchslose Staudenpflanze fühlt sich das Schaublatt (Rodgersia) in beinahe jedem Garten wohl. Dabei wächst die im Himalaya beheimatete Pflanze auch dort, wo vielleicht bislang das Beet noch brachliegt, weil einfach zu wenig Sonne darauf fällt. Schaublätter lieben einen schattigen Standort und wachsen auf Wuchshöhen von mehr als einem Meter heran. Die Pflanzen blühen zuverlässig und sorgen damit für hübsche Farbtupfer im sommerlichen Gartenbeet. Worauf es bei der Pflege des Schaublattes weiterhin ankommt, kann hier nachgelesen werden.
Schaublatt richtig gießen

Das Gießen darf beim Schaublatt nicht vernachlässigt werden. Die Pflanzen besitzen einen recht hohen Feuchtigkeitsbedarf. Sorgen Sie also dafür, dass der Boden nicht austrocknet. Dies kann an heißen Sommertagen bedeuten, dass sie mehrmals am Tage zur Gießkanne greifen müssen. Der Boden sollte also feucht, aber nicht durchdringend nass erscheinen. Wer es mit dem Gießen übertreibt, riskiert, dass sich die Feuchtigkeit im Boden staut, statt abzufließen. Im Boden entsteht dann Staunässe, welche das Schaublatt nicht verträgt. Kommt es zur Wurzelfäule, sind die Pflanzen meist nicht mehr zu retten.

Schaublatt richtig düngen

Die Ansprüche an den Boden sind nicht sehr hoch. In den Gebirgsregionen des natürlichen Verbreitungsgebietes herrschen eher karge Böden vor. Mit herkömmlicher Gartenerde kommen die Pflanzen gut zurecht. Wichtig ist, das Substrat vor der Pflanzung aufzulockern. Dies kann durch die Beimischung von grobem Kies oder Sand geschehen.

» Tipp: Regelmäßige Kompostgaben versorgen die Pflanze mit natürlichem Langzeitdünger.

Der Boden sollte immer eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen. Wer Laub oder Rindenmulch unter das Substrat mischt, sorgt für die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts im Boden. Während der Wachstumsphase kann 14tägig herkömmlicher Volldünger für Blühpflanzen verabreicht werden.

Schaublatt schneiden – muss das sein?

Das Schaublatt muss nicht zwingend geschnitten werden. Dennoch sind einige Pflegemaßnahmen notwendig, um die Schönheit und Blühfreude der Pflanzen zu erhalten. Die Blüte wird gefördert, wenn Verblühtes regelmäßig entfernt wird. Im Frühling, oder auch im Herbst, kann die Pflanze ausgelichtet werden. Verblühte Stängel werden in jedem Fall im Frühling entfernt, damit sich die neuen Blütenstände gut entwickeln können.

» Tipp: Hat sich das Schaublatt zu stark ausgebreitet, schadet ihm auch ein bodennaher Rückschnitt nicht.

Abgeworfenes Laub sollte nicht entsorgt werden, sondern bietet der Pflanze im Winter einen willkommenen Schutz vor starken Frösten. Eine Zierde für den winterlichen Garten sind die von Schnee und Reif bedeckten Samenstände.

Krankheiten am Schaublatt erkennen

Die Pflanzen sind ausgesprochen robust und Krankheiten und Schädlinge sind beinahe ein Fremdwort. Kränkeln die Pflanzen, lässt sich dies meist auf Pflegefehler zurückführen.

Typische Pflegefehler
  • falscher Standort
  • Gießfehler
  • Umpflanzen

Das Schaublatt benötigt einen schattigen bis halbschattigen Standort. Wer die Pflanze in der prallen Sonne platziert, wird wenig Freude daran haben. Fingerspitzengefühl ist beim Gießen notwendig. Der Boden darf nicht austrocknen, aber auch nicht komplett durchnässt werden. Stehen die Pflanzen zu nass, greift dies die Wurzeln an und Wurzelfäule kann die Folge sein. Es wird dann kaum noch möglich sein, die Pflanze zu retten. Der Standort für das Schaublatt sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Die Pflanzen vertragen es nicht, umgesetzt zu werden und möchten viele Jahre am selben Standort verbringen.

» Tipp: Damit sich das Schaublatt ausreichend entfalten kann, sollten mindestens 70 Zentimeter Pflanzabstand eingehalten werden.

Grauschimmel

Ein zu enger Stand ist einer der Gründe, die zum Befall mit Grauschimmel führen. Der Pilz kann sich besonders gut ausbreiten, wenn nicht genug Licht an die Pflanzen gelangt. Grauschimmel lässt sich an Blattverformungen und einem grauen Belag auf den Ober- und Unterseiten der Blätter erkennen. Damit sich der Pilz nicht weiter ausbreitet, sollten alle befallenen Pflanzenteile umgehend entfernt werden.

» Achtung: Von Grauschimmel befallene Pflanzenteile dürfen nicht auf dem Kompost entsorgt werden. Der Pilz würde sich dort ungehindert ausbreiten. Verbrennen Sie die Abschnitte oder entsorgen Sie sie über den Hausmüll.

Grauschimmel entsteht bei zu viel Feuchtigkeit und unzureichender Luftzirkulation. Auch stickstoffhaltige Dünger begünstigen den Befall.

Schaublatt überwintern

Die Pflanzen kommen in der kalten Jahreszeit gut zurecht. An das raue Klima in den Gebirgsregionen des Himalaya gewöhnt, kann das Schaublatt als winterhart bezeichnet werden. Es wird kein zusätzlicher Winterschutz benötigt. Allein junge Pflanzen sollten in ihrem ersten Standjahr eine Abdeckung aus Laub oder Reisig erhalten. Wer abfallendes Laub nicht entsorgt, schafft der Pflanze einen natürlichen Winterschutz.

Golderdbeere Sorten – 3 sind besonders beliebt

Sa, 05/25/2019 - 07:53

Die Golderdbeere ist eine beliebte Staudenpflanze. Diese 3 Sorten sind sich ähnlich und doch unterschiedlich in Wachstum und Blüte.

© hhelene – Fotolia.com Die Golderdbeere (Rubus xanthocarpus) ist eine wahre Wunderwaffe. Sie wächst als Bodendecker und setzt sich dort erfolgreich gegen Unkraut durch. Die Gruppenpflanzung ist hierbei zu empfehlen. Golderdbeeren werden auch Erdbeer-Waldsteinien genannt und gehören der Gattung der Waldsteinien an. Diese Unterfamilie der Rosoideae umfasst lediglich etwa fünf bis sieben Arten. Die Pflanzen sind allesamt auf der Nordhalbkugel verbreitet. Mit der Waldsteinia ternata kommt lediglich eine Art im deutschsprachigen Raum vor. Aufmerksame Wanderer können die Golderdbeere im Südosten Kärntens entdecken.
Merkmale der Golderdbeere

Bei allen vorkommenden Arten handelt es sich um ausdauernde, krautige Pflanzen. Waldsteinien bilden feste Stämmchen. An deren oberen Ausläufern sind die in einer Rosette angeordneten Laubblätter zu finden. Die Blütenstände stehen seitlich ab. Die verkehrt kegelförmigen Blüten besitzen einen kleinen Außenkelch. Die Kelchblätter stehen dicht beisammen, ohne sich jedoch zu überlappen. Neben den gelben Kronblättern besitzt die Golderdbeere auch zahlreiche Staubblätter.

Durch Carl Ludwig von Willdenow wurde die Pflanze im Jahre 1799 beschrieben und der Gattung Waldsteinia zugeschrieben. Die Bezeichnung erinnert an Franz Adam von Waldstein, einen österreichischen Botaniker. Der Umfang der Gattung ist nicht klar definiert. Von den fünf bis sieben vermuteten Sorten werden nun drei Arten näher beschrieben.

❶ Golderdbeere – Waldsteinia ternata © parzelle94.de Diese Golderdbeere ist in unseren Breiten am weitesten verbreitet. Es handelt sich um eine niedrig wachsende Art, welche Wuchshöhen von bis zu 15 Zentimetern erreicht. Waldsteinia ternata wächst üppig und breitet sich selbst auf größeren Flächen schnell aus. Den Dauerblüher zeichnen seine intensiv goldgelben Blüten aus. Die Blüten erscheinen etwa ab April. Die ursprüngliche Heimat dieser Golderdbeere sind lichte Waldgebiete in Nordeuropa oder Vorderasien.

Waldsteinia ternata gedeiht bevorzugt auf feuchten und humosen Böden. Im Garten wird diese Art bevorzugt unter Gehölze gepflanzt, macht sich aber auch im Staudenbeet sehr gut, solange man ihrem Wachstumsdrang Einhalt gebietet. Die Pflanze ist winterhart und benötigt keinen besonderen Schutz.

Ähnlich der verwandten Erdbeere breitet sich Waldsteinia ternata durch Ausläufer aus. Damit kann die Pflanze sehr schnell selbst große Flächen besiedeln und andere Pflanzen werden verdrängt. Der positive Nebeneffekt besteht darin, dass auch Unkraut keine Chance mehr bekommt.

Diese Golderdbeere ist ausgesprochen pflegeleicht. Wer das Wachstum anregen möchte, kann im Frühling die Pflanze mit herkömmlichen Volldünger versorgen oder Kompost unter die Pflanzerde mischen. Besonders an heißen Tagen braucht die Pflanze regelmäßig Wasser.

» Tipp: Während der Überwinterung ist darauf zu achten, dass die immergrünen Pflanzen nicht unter einer dichten Laubdecke verschwinden. Ein luftiger Stand verhindert, dass es zur Fäulnis kommt.

❷ Golderdbeere – Waldsteinie geoides © Kanusommer – Fotolia.com Diese Sorte der Golderdbeere wird gemeinhin auch als Ungarwurz bezeichnet. Die Waldsteinie geoides wächst etwa doppelt so hoch wie Waldsteinia ternata. Die Blüten erscheinen ebenfalls zeitig im Jahr und besitzen eine goldgelbe Farbe. Im Gegensatz zur Waldsteinia ternata breitet sich diese Sorte nicht schnell und unkontrolliert aus. Es kommt zwar zur Ausbildung von Rhizomen, Ausläufer werden dagegen nicht hervorgebracht.

» Tipp: Diese Pflanzen sind dekorativ in Einzelstellung, eignen sich jedoch nicht für eine großflächige Begrünung.

Bekannt ist diese Sorte seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Waldsteinia geoides gedeiht lediglich innerhalb Europas. Die Hauptverbreitungsgebiete liegen in Ungarn, in Kroatien, Bulgarien, Rumänien oder der Slowakei. Dort findet man die Pflanzen recht häufig in lichten Wäldern, im Schatten von Hecken und Gebüsch oder an Berghängen.

❸ Golderdbeere – Waldsteinia fragarioides © skymoon13 – Fotolia.com Diese Sorte der Golderdbeere lässt sich nicht zu den Frühblühern zählen. Die Blüten erscheinen erst im Mai und die Blütezeit reicht bis in den Juli hinein. Es handelt sich um eine besonders niedrig wachsende Art. Durchschnittlich zehn Zentimeter werden erreicht. Die maximale Wuchshöhe beträgt 20 Zentimeter. Die Blütenfarbe der ausdauernden krautigen Pflanze ist identisch mit den eben beschriebenen Arten.

» Tipp: Waldsteinia fragarioides ist in der Lage, sowohl Rhizome, als auch Ausläufer zu bilden und sich damit eifrig selbst zu vermehren.

Das Verbreitungsgebiet dieser Golderdbeere beläuft sich auf den Osten Nordamerikas. Dort ist die Waldsteinia fragarioides in Wäldern und an eher schattigen Abhängen anzutreffen. In seltenen Fällen kommt es vor, dass die Pflanzen als Zierpflanze für Gehölzgruppen verwendet werden.

Die beliebtesten Golderdbeere Sorten im Überblick table#t380 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t380 thead tr { } table#t380 thead tr th.t380 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t380 thead tr th#t380.start { } table#t380 thead tr th#t380.end { } table#t380 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t380 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t380 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 7px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t380 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t380 tbody tr td#n2 { width: 65%; } table#t380 tbody tr:hover td { } table#t380 tfoot tr { } table#t380 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } SorteMerkmale und Besonderheiten
Waldsteinia ternata
  • Es handelt sich um einen Bodendecker, der sich durch die Ausbildung von Ausläufern besonders schnell vermehrt.
  • Die Blütenfarbe ist auffallend Goldgelb.
  • Die Blütezeit reicht von April bis Mai.
  • Durch ihren dichten und ausdauernden Wuchs, kann die Pflanze sogar Unkraut von seinem Standort verdrängen.

Waldsteinia geoides
  • Diese Pflanzen können Wuchshöhen von bis zu 30 Zentimetern erreichen.
  • Die Blütezeit erstreckt sich ebenfalls auf die Monate April und Mai.
  • Diese Golderdbeere eignet sich auch für die Pflanzung in Rabatten, denn es werden keine Ausläufer ausgebildet.

Waldsteinia fragarioides
  • Diese Golderdbeere wächst besonders niedrig.
  • Die Pflanze ist in der Lage, sowohl Rhizome, als auch Ausläufer hervorzubringen.
  • Die Blütezeit beginnt erst im Mai und reicht bis in den Juli hinein.
Golderdbeere Sorten: Gemeinsamkeiten & Unterschiede table#t381 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #88CF07;border-right: 1px solid #88CF07; } table#t381 thead tr { } table#t381 thead tr th.t381 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; } table#t381 thead tr th#t381.start { } table#t381 thead tr th#t381.end { } table#t381 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t381 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t381 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 7px;border-bottom: 1px solid #88CF07;border-left: 1px solid #88CF07; text-align: left; vertical-align: top; } table#t381 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t381 tbody tr td#n2 { width: 40%; }table#t381 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t381 tbody tr:hover td { } table#t381 tfoot tr { } table#t381 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #88CF07; } SorteGemeinsamkeitenUnterschiede
Waldsteinia ternata
  • gelbe Blütenfarbe
  • Frühblüher
  • winterhart
  • immergrün
  • Wuchshöhe etwa 15 Zentimeter
  • bildet Ausläufer
  • kommt in Kärnten vor

Waldsteinia geoides
  • gelbe Blütenfarbe
  • Frühblüher
  • winterhart
  • immergrün
  • Wuchshöhe bis 30 Zentimeter
  • bildet Rhizome
  • wächst in Ungarn, Bulgarien oder Rumänien

Waldsteinia fragarioides
  • gelbe Blütenfarbe
  • winterhart
  • immergrün
  • Wuchshöhe bis 15 Zentimeter
  • Spätblüher
  • bildet Ausläufer und Rhizome
  • in Nordamerika heimisch

Steineiche als Bonsai kultivieren – so geht’s!

Do, 05/23/2019 - 06:28

Wem die Steineiche mit ihrer imposanten Höhe zu groß für den Garten ist, der kann sich als Alternative einen Steineiche Bonsai kultivieren.

© ahau1969 – Fotolia.comBeim Urlaub am Mittelmeer können Sie die Steineichen in ihrer ganzen Pracht bewundern. Sie werden bis zu 25 Meter hoch, besitzen eine knochige Wuchsform und eine rundliche Krone. In Deutschland sind die Freilandpflanzen eine Seltenheit, denn Steineichen sind Dauerfrösten nicht gewachsen. Nur in sehr milden Regionen, wie den Weinbaugebieten im Südwesten Deutschlands oder dem Bodenseeraum, wird es eventuell gelingen, Steineichen im Freiland zu kultivieren. Wer die ganze Pracht der ansprechenden Gehölze bei sich zu Hause nicht missen möchte, der muss nicht seine Koffer packen, sondern erhält mit der Kultivierung der Steineiche (Quercus ilex<>) als Bonsai mehr als eine Alternative. Die kleinen Bäumchen stehen in Wuchs und Ausstrahlung ihren großen Verwandten in freier Natur in nichts nach. Erfahren Sie nun, wie auch Sie zum Bonsaigärtner werden können.
Steineiche als Bonsai – lohnt sich das?

In jedem Fall, zigtausende Hobbygärtner weltweit erfreuen sich an den Minibäumen, die mit einer Lebenserwartung von bis zu 500 Jahren auch deren Nachkommen noch Freude bereiten werden. Hinsichtlich der Kübelhaltung gibt es natürlich einige Unterschiede. Wer die nachfolgenden Tipps und Ratschläge beachtet, dem wird mit Leichtigkeit der Einstieg in die Bonsaizucht gelingen.

Vor- und Nachteile gegenüber der Kultivierung im Kübel Vorteile

  • Die charakteristische Wuchsform kann deutlich herausgearbeitet werden.
  • Ein Bonsai wird in der Regel älter als eine Kübelpflanze.
  • Die Pflanzen beanspruchen weniger Platz.
Nachteile

  • Die Bonsai-Kultur ist anspruchsvoller.
  • Der Bonsai muss regelmäßig geschnitten werden.
  • Der Bonsai ist besonders anfällig gegenüber Frost.
  • Höhere Anschaffungskosten bei Erwerb der Pflanze.
Steineiche Bonsai – der passende Standort

Wird die Steineiche in der Bonsaischale herangezogen, benötigt sie ein eher geringes Angebot an Substrat und Nährstoffen. Ganz wichtig für die Minibäume ist ein heller Standort. An ihrem natürlichen Standort bilden die Steineichen lange Pfahlwurzeln, welche tief in das Erdreich hineinreichen und die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen sicherstellen. Im flachen Pflanzgefäß kann sich keine Pfahlwurzel ausbilden. Die Pflanzen müssen durch die Photosynthese für die Bereitstellung der erforderlichen Energie, welche für das Wachstum benötigt wird, sorgen. Sorgen Sie also für einen vollsonnigen Standort. Dieser kann sich während der Sommermonate gern auf Balkon oder Terrasse befinden.

» Tipp: Im flachen Pflanzgefäß sind die Pflanzen besonders gefährdet gegenüber Frost. Daher sollte der Bonsai rechtzeitig ins Winterquartier umziehen.

Nur ein vollsonniger Standort stellt sicher, dass mehr Sauerstoff und Zucker gebildet, als für die Erhaltung der Pflanze gebraucht wird. Der entstandene Überschuss an Energie stellt das Wachstum und die Ausbildung des für die Steineichen typischen verdickten Stammes sicher.

» Tipp: Wind und Regen können dem Bonsai wenig anhaben. Dies sorgt für eine Verhärtung der Blätter und schenkt der Pflanze damit Widerstandskraft gegenüber Bakterien und Schädlingen.

Den Steineichen Bonsai richtig gießen

Der Wasserbedarf des Bonsai ist als durchschnittlich hoch einzustufen. Es ist darauf zu achten, dass die Erde nicht vollkommen austrocknet. Dies würde bereits nach kurzer Zeit zum Absterben des feinen Wurzelgeflechtes führen. Besonders im Sommer ist eine häufigere Bewässerung nötig. Führen Sie, um dies besser einschätzen zu können, eine Bodenprobe durch. Ist die obere Bodenschicht leicht angetrocknet, wird zur Gießkanne gegriffen, notfalls auch mehrmals am Tag.

» Tipp: Ist die Erde doch einmal ausgetrocknet, hilft ein Tauchbad dem Bonsai, sich schnell wieder mit Feuchtigkeit vollzusaugen und zu erholen.

Benutzen Sie zum Gießen und Sprühen der Blätter möglichst Regenwasser. Alternativ kann auch abgestandenes Leitungswasser Verwendung finden – kKalkhaltiges Wasser hinterlässt hässliche Blattflecken. Ein regelmäßiges Abduschen der Pflanze ist jedoch von Vorteil, um für eine höhere Luftfeuchtigkeit zu sorgen und gleichzeitig Staub und Schmutzablagerungen von den Blättern zu entfernen. Im Winter wird die Pflanze weniger gegossen. Der Bonsai darf aber auch in der kalten Jahreszeit nicht austrocknen.

Steineiche Bonsai gießen in Stichworten
  • besonders an warmen Tagen häufig gießen
  • Substrat darf nicht austrocknen
  • häufiger besprühen
  • Regenwasser verwenden
  • Tauchbad bei Austrocknung
  • im Winter weniger gießen
Steineiche Bonsai richtig düngen

Damit sich die Steineiche en miniature gut entwickeln kann, sollten Sie einen speziellen Bonsai-Vitaldünger anschaffen. Während der Wachstumsperiode wird dieser in dreiwöchigen Abständen verabreicht. Der Dünger ist einfach zu dosieren und wird dem Gießwasser zugegeben. Im Herbst werden die Düngergaben reduziert. Da es sich um ein immergrünes Gewächs handelt und auch im Winter eine Photosynthese stattfindet, kann auch in der kalten Jahreszeit einmal pro Monat etwas Dünger verabreicht werden.

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  • während der Wachstumsperiode Bonsai-Volldünger verwenden
  • alle drei Wochen düngen
  • im Winter eventuell alle vier Wochen düngen
Steineiche Bonsai schneiden – aber wie?/h2>
Schnittmaßnahmen sind bei der Bonsaipflege besonders wichtig. Damit sich ein Bonsai, also ein Minibaum entwickelt, sind die Wurzeln, Triebe und Zweige regelmäßig zurückzuschneiden. Dies geschieht am besten im Abstand von vier bis acht Wochen während der Wachstumsperiode zwischen Mai und September. Der Rückschnitt entscheidet über die letztliche Wuchsform und sollte mit Bedacht erfolgen. In Asien existieren diesbezüglich Traditionen, welche seit Jahrtausenden vollzogen werden.

Achten Sie beim Schneiden auf ein harmonisches Größenverhältnis zwischen der Krone, dem Stamm und der Wurzeln. Ab Ende April wird regelmäßig bis auf maximal zwei Blätter gekürzt. Wer möchte, dass sich sein Bonsai fein verzweigt, der sollte alle Endknospen bis Ende Mai kürzen. Sollen die Äste dagegen schnell an Umfang gewinnen, dann wird nicht geschnitten. Warten Sie einfach ab, bis der Ast ihren Vorstellungen entspricht und schneiden Sie erst dann.

Steineiche Bonsai drahten

Drahten ist eine geläufige Methode der Bonsai-Zucht. Durch das Drahten lässt sich das Bäumchen schneller in Form bringen, als wenn Sie auf den natürlichen Wuchs vertrauen. Sie können die Zweige dabei mit einem speziellen Draht versehen und mit diesem Alu-Draht umwickelt in die gewünschte Richtung bewegen. Gedrahtet wird meist im Frühling, allerdings nicht später als bis Mai. Im Mai sollte der Draht wieder entfernt werden, da die Bäume dann mit dem Dickenwachstum beginnen und der Draht in die Äste oder den Stamm einwachsen würde.

Wann muss ein Steineiche Bonsai umgetopft werden?

Haben Sie mit der Bonsai-Zucht erst begonnen, ist regelmäßiges Umtopfen notwendig. Junge Pflanzen sollten spätestens alle zwei Jahre in eine neue Bonsaischale gesetzt werden. Bei älteren Exemplaren genügt es, alle vier bis fünf Jahre umzupflanzen. Die beste Zeit für das Umtopfen sind der Spätwinter oder das zeitige Frühjahr. In jedem Fall sollte die Pflanze noch nicht mit dem Austrieb begonnen haben. Beim Umpflanzen können Sie ein Drittel der Wurzeln entfernen. Setzen Sie die Pflanze in ein Substrat, welches aus Akadamerde, Bimsgranulat und Bonsaierde besteht.

Welche Krankheiten können den Steineichen Bonsai befallen?

Die Pflanzen sind anfällig für den Befall mit Mehltau. Auch Schildläuse oder Spinnmilben kommen gelegentlich vor. Um die Pflanze nicht zu gefährden, sollten Sie sich entsprechende Gegenmittel besorgen. In leichten Fällen hilft es auch, die Pflanzen mit einem harten Wasserstrahl abzuduschen oder mit einer Lauge aus Brennnesseln oder Knoblauch zu behandeln. Bei Mehltau ist auch das Abreiben der Blätter mit Milch ein bewährtes Hausmittel.

Steineiche Bonsai überwintern – was ist zu beachten?

Die Pflanze sollte rechtzeitig ins Winterquartier umziehen. Leichter Frost von bis zu -5 Grad werden vertragen, allerdings nicht über einen längeren Zeitraum. Besser, Sie sorgen rechtzeitig für ein angemessenes Winterquartier. Die Bonsai-Pflanzen überwintern in einem hellen frostfreien Raum. Bei Temperaturen von etwa fünf bis zehn Grad können die Pflanzen bis zum Frühling untergebracht werden.

» Tipp: Behalten Sie die Pflanzen im Winterquartier im Auge, damit sich keine Schädlinge einnisten oder die Pflanze austrocknet. Gegossen wird im Winter weniger, allerdings darf der SteineichenBonsai nicht austrocknen.

Kleingewächshaus: Funktionsweise, Standort und Lüftung

Di, 05/21/2019 - 08:36

Jeder weiß, dass ein Gewächshaus zur Anzucht von Pflanzen genutzt wird. Aber wissen Sie, wie das Gewächshaus funktioniert und was Sie beachten müssen?

© vulkanismus – Fotolia.com Ein Kleingewächshaus erleichtert Hobbygärtnern die Arbeit. Pflanzen können dort ganzjährig untergebracht werden, die Anzucht von Jungpflanzen gelingt spielend und auch tropische Pflanzen fühlen sich nun in Ihrem Garten wohl. Kleingewächshäuser im Hobbygarten unterscheiden sich im Prinzip nicht von professionellen Gewächshäusern in Gärtnereien oder Baumschulen. Wenn wir ein Gewächshaus betreten, wird schnell klar, hier herrscht ein ganz besonderes Klima. Mehr über die Funktionsweise von Gewächshäusern erfahren Sie im Folgenden.

Wie funktioniert ein Kleingewächshaus?

Sicher sagt Ihnen der Begriff Treibhauseffekt etwas. Im Prinzip passiert im Kleingewächshaus nichts anderes als auf der großen globalen Klimabühne. Im Gewächshaus kommt es zu einem Wärmestau, wenn das Sonnenlicht auf die transparenten Eindeckungen fällt, diese durchdringt und das Innere Ihres Kleingewächshauses beginnt, sich aufzuheizen. Auch die Erde und die Pflanzen selbst geben Wärme ab. Das Entweichen dieser Wärme wird durch die Eindeckung des Gewächshauses verhindert.

Ganz gleich, für welches Modell Sie sich entscheiden, die Funktionsweise des Gewächshauses ist immer gleich. Die vom Sonnenlicht abgegebene Energie dringt durch die Abdeckung, unabhängig davon, ob diese aus Glas, Kunststoff oder Folie besteht. Das Licht wird dort in Wärme umgewandelt und verbleibt im Gewächshaus, allerdings für unterschiedlich lange Zeit.

Faktoren, die das Entweichen von Wärme begünstigen:

  • undichte Eindeckung
  • häufiges Lüften
  • Bodenverhältnisse

» Tipp: Gewächshäuser ähneln in ihrer Funktionsweise einem Sonnenkollektor. Selbst in unbeheizten Kleingewächshäusern ist es stets wärmer, als im Außenbereich.

Wo soll das Gewächshaus aufgestellt werden?

Der Standort des Kleingewächshauses ist wichtig, damit das eben beschriebene Energiekonzept umgesetzt werden kann und ausreichend Sonnenlicht in das Gewächshaus gelangt. Planen Sie genau, wo Sie das Gewächshaus aufstellen möchten, damit alle Voraussetzungen des Wärmeaustausches gegeben sind, sich das Kleingewächshaus aber auch harmonisch in den Garten einfügt.

Streben Sie eine ganzjährige Nutzung an, wird das Gewächshaus möglichst in der Nähe des Wohnhauses platziert. Denn niemand möchte im Winter durch meterhohen Schnee stapfen, um im Gewächshaus nach dem Rechten zu sehen. Werden Gewächshäuser über das Wohnhaus mit Wärme versorgt, ist eine Aufstellung in der Nähe des Wohnhauses ebenfalls ratsam, damit nicht zu viel Energie verloren geht.

Auf das Gewächshaus sollte möglichst wenig Schatten fallen. Daher ist die Aufstellung unter Bäumen, Dächern oder Mauern nicht empfehlenswert. Bei dem ausschließlichen Kultivieren von Schattenpflanzen kann es aber Sinn machen, das Gewächshaus unter einer Baumkrone aufzustellen.

» Tipp: Werden freistehende Gewächshäuser in Ost-West-Richtung aufgestellt, fällt mehr Licht hinein, als bei in Nord-Süd-Richtung platzierten Kleingewächshäusern.

Welche Arten von Gewächshäusern gibt es?

Während geschlossene Systeme mit einem unabhängigen Mikroklima im heimischen Kleingewächshaus selten erreicht werden, lassen sich – abhängig von den durchschnittlich im Innenraum herrschenden Temperaturen – folgende Unterscheidungen treffen:

  • Kalthäuser – es herrschen Temperaturen unter 12 Grad
  • temperierte Gewächshäuser – es herrschen Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad
  • Warmhäuser – es herrschen Temperaturen über 18 Grad

Wie bereits erwähnt, sind auch Kleingewächshäuser dafür geeignet, den Treibhauseffekt umzusetzen und damit dem Hobbygärtner ein effizientes Gärtnern, auf Wunsch auch ganzjährig zu ermöglichen.

Bei erfolgreicher Umsetzung des Energiekonzeptes lassen sich im Kleingewächshaus:

  • Pflanzen überwintern
  • Pflanzen heranziehen
  • Pflanzen in ihrer Blühzeit verlängern
  • exotische und Wärme liebende Pflanzen unterbringen

Der Handel bietet eine ganze Reihen an Kleingewächshäusern an. Die Unterschiede liegen in der Größe, der Form und dem für die Eindeckung verwendeten Material.

Die Lüftung darf nicht vergessen werden © Leonid Eremeychuk – Fotolia.com
Sie werden jetzt vielleicht skeptisch und der Meinung sein, wenn ich lüfte, geht mir der Treibhauseffekt verloren. Doch keine Angst, Sie werden Ihren Pflanzen mit gelegentlichem Lüften nicht schaden, ganz im Gegenteil, denn in heißen Sommern kann die Hitze den Pflanzen auch schnell einmal zu viel werden. Wird im Gewächshaus nicht gelüftet, leiden selbst Wärmeliebende Pflanzen

Zu hohe Temperaturen und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit lassen sich regulieren, wenn gezielt gelüftet wird. In klassischen Glasgewächshäusern lassen sich die Dachluken ankippen. Für eine entsprechende Belüftung sorgen auch Lüftungsöffnungen in den Seitenwänden.

Zur Unterstützung des Energiekonzeptes im Kleingewächshaus lassen sich auch maschinelle Be- und Entlüftungsmaßnahmen einsetzen. Dazu zählen elektrische Lüfter ebenso, wie Ventilatoren und Fenster, die sich automatisch aufstellen, wenn im Gewächshaus eine bestimmte Temperatur erreicht ist.

Buchtipp:
20 Bewertungen Das Kleingewächshaus: Technik und Nutzung

  • Funktionsweise
  • Nutzungsmöglichkeiten
  • praxisgerecht und doch einfach erklärt

29,90 € Zum Shop Das Energiekonzept im Gewächshaus bewusst umsetzen

Wie sich das Energiekonzept im Gewächshaus letztlich umsetzen lässt, ist abhängig von der Konstruktion des Gewächshauses und von den eingesetzten Materialien. Wie gut das Gewächshaus isoliert und eingedeckt ist, ist letztlich ausschlaggebend dafür, wie schnell die höheren Umgebungstemperaturen, welche durch die Sonneneinwirkung im Gewächshaus entstanden sind, ohne die Einwirkung von Sonne an die Umgebung abgegeben werden.

Besonders effizient lässt sich das beschriebene Energiekonzept mit einem Erdgewächshaus umsetzen. Da Erdgewächshäuser bis zu einem Meter in die Erde eingelassen werden, ist ein optimaler Schutz sowohl bei Kälte, als auch bei Hitze gegeben. Die Idee des Erdgewächshauses stammt ursprünglich aus Südamerika. In den Bergen Boliviens zum Beispiel, verlängern die Menschen damit die Erntesaison.

Der Boden von Erdgewächshäusern ist aus verschiedenen Schichten aufgebaut. Im unteren Bereich finden sich Schotter und Steine, dann folgen Mist und Stroh, darüber gibt der Hobbygärtner eine Lage aus Kompost und Humus. Das Dach ist in einem bestimmten Winkel ausgerichtet und zeigt nach Süden, so dass die Strahlen der flach am Himmel stehenden Sonne im Winter direkt senkrecht das Dach treffen. Im Erdgewächshaus kann nicht selten bis in den Winter hinein geerntet werden, denn Erdgewächshäuser nutzen neben der Sonnenenergie zusätzlich die Erdwärme.

Eigenes Gemüse auch ohne Garten? – Livingroom Gardening leicht gemacht

Mo, 05/20/2019 - 14:11

Sie wünschen sich gesundes, frisches Gemüse, haben aber keinen Garten um Salat und Co. selbst anzubauen? Kein Problem, es geht auch ohne große Grünfläche.

© Anastassiya – Fotolia.comDie Lust auf frisches Obst und Gemüse wächst, und nichts schmeckt besser, als frische Früchte direkt vom Strauch. Doch wie lässt sich die Sehnsucht nach eigenen Pflanzen stillen, wenn man nun einmal keinen Garten hat? Nicht jeder hat Zeit, Lust oder die Möglichkeit, sich einen Schrebergarten zuzulegen, und mancher Städter nennt nicht einmal einen Balkon sein eigen. Kein Problem! Gärtnern und Ernten ist auch in der Wohnung möglich. Es gibt sogar Pflanzen, bei denen das die beste Möglichkeit ist, zu einer ansehnlichen Ernte zu kommen. Betrachten wir die verschiedenen Möglichkeiten, ohne Garten an frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau zu kommen.
❶ Gärtnern auf dem Balkon © PIXATERRA – Fotolia.com Platz ist auf dem kleinsten Balkon! Hier lassen sich Ampeln an der Decke befestigen, in denen Erdbeeren üppig wuchern können. Wer eine Sorte wählt, die mehrfach trägt, kann den ganzen Sommer hindurch ernten.

  1. Zuckererbsen brauchen nur einen kleinen Topf und ranken sich dankbar an vertikal gespannten Schnüren. Sie können so sogar einen grünen Sichtschutz bilden, der die neugierigen Blicke des Nachbarn aussperrt.
  2. Beerenfrüchte, wie die leckeren und vitaminreichen Stachelbeeren, gibt es auch als Hochstämmchen zu kaufen, die nur wenig Platz wegnehmen. Dabei werden die Beeren auf einen wüchsigen Stamm veredelt, sodass nur die Krone buschig wird. Unter dem Stämmchen, im gleichen Topf, ist Platz für weiteres Gemüse, wie Salat oder sogar Radieschen. Wer möchte, kann hier natürlich auch Blumen einpflanzen und dem Balkon so einen kleinen Farbtupfer verleihen.
  3. Tomaten schmecken frisch am besten und wachsen gern geschützt vor direktem Regen auf dem Balkon. Und wem der Platz noch nicht genug ist, der gärtnert einfach in die Höhe! Vertikal angebrachte Töpfe bieten Platz für weitere Gemüse oder Kräuter. Dafür lassen sich ganz einfach Europaletten verwenden, die es günstig zu kaufen gibt.
❷ Ein Gewächshaus verwenden

Auf dem Balkon kann natürlich auch ein Gewächshaus eingesetzt werden, das es heute in allen möglichen Größen zu kaufen gibt. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass den Pflanzen darin nicht zu heiß wird. Gerade wenn der Balkon Richtung Süden gelegen ist, erhitzt sich die Luft zu sehr. Es sollte also täglich gelüftet werden. Natürlich kann auch der gesamte Balkon als Wintergarten umgebaut werden, indem man ihn einfach mit Glasscheiben verkleidet, in die wiederum Fenster eingebaut sind. Hier muss natürlich der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. In einem solchen Wintergarten lassen sich, wie der Name schon sagt, auch bei nicht sommerlichen Temperaturen Pflanzen züchten. Doch viele Pflanzen und Gemüsesorten lassen sich sogar in der Wohnung ziehen!

❸ Gärtnern in der Wohnung – Livingroom Gardening © Petra Schüller – Fotolia.com Die meisten unserer Zimmerpflanzen kommen aus tropischen Landen und wachsen in der Wohnung ganz prima. Auch wenn die meisten Gemüseliebhaber das noch nicht probiert haben – mit Kräutern und Gemüse funktioniert es ebenso! Dafür brauchen wir zunächst einmal ein grundlegendes Verständnis dafür, was eine Pflanze zum Wachsen braucht.

Was brauchen Pflanzen zum Wachsen?

Pflanzen brauchen Erde, Wasser, Licht und Nährstoffe. Gerade Gemüsesorten, die Früchte ausbilden und dabei eine Menge Ressourcen verbrauchen, müssen mit den passenden Nährstoffen versorgt werden. Bei einem spezialisierten Anbieter wie dem Online Growshop: Growland gibt es Nährstoffe, mit denen man Pflanzen auch im Innenraum zu Höchstleistungen anregen kann, und auch alles weitere Zubehör wie Töpfe und Erde. Die Versorgung mit Wasser in der Wohnung stellt in der Regel kein Problem dar, es sei denn, man fährt in den Sommerurlaub. Dann muss man die Pflänzchen mit einem Bewässerungssystem versorgen oder man bittet einen freundlichen Nachbarn um Hilfe.

Das größte Problem bei der Indoor Versorgung von Pflanzen ist das Licht. Selbst an einem Südfenster kommt nicht unbedingt genügend Licht hinein, und was uns als hell erscheint, ist für viele Pflanzen einfach nicht ausreichend. Die Lösung ist einfach: Grow-LEDs zur Pflanzenzucht! Damit lassen sich selbst besonders sonnenhungrige Pflanzen wie Zitronen zur Blüte und zur Ausbildung von Früchten bringen. Mit dem passenden Licht lässt sich sogar im Keller ein kleiner Urban Garden anlegen, der die Bewohner mit Gemüse und Kräutern versorgt.

Welche Pflanzen lassen sich im Haus züchten?

Die meisten einjährigen Gemüsesorten lassen sich im Haus anziehen. Tomaten, Bohnen, Erbsen, aber auch Gurken und Zucchini können in der Besenkammer, am Fenster oder in einer Ecke jedes Zimmers gezogen werden. Auch Spinat ist eine dankbare und wenig anspruchsvolle Pflanze, die quasi überall wächst. Wie gesagt: Das Wichtigste ist die optimale Versorgung mit Licht. Viele Pflanzen brauchen ein Gestell zum Hochranken, damit sie sich optimal entwickeln können.

Es gibt jedoch noch weitere Möglichkeiten, sich im Haus mit leckerem Grünzeug zu versorgen. Einerseits sind hier Kräuter zu nennen, die auf der Fensterbank optimal wachsen. Am besten topft man sie nach dem Kauf um und bietet ihnen mehr Platz – dann wachsen sie auch weiter und gehen nicht ein! Rucola und Pflücksalat brauchen ebenfalls nicht mehr als einen geräumigem Topf und können als beliebte Grundlage für die gesunden, grünen Smoothies innerhalb weniger Wochen gezogen werden. Das Gleiche gilt für Getreide wie Weizen. Wird er über Nacht eingeweicht und auf eine flache Schale mit Erde gelegt, wächst daraus in kurzer Zeit das supergesunde Weizengras, das in Salaten oder Smoothies gegessen oder entsaftet werden kann. Das Gleiche funktioniert natürlich auch mit Roggen.

Fazit: Das Gärtnern in der Wohnung versorgt den Bewohner nicht nur mit Nährstoffen – es sorgt auch dafür, dass er eine Beziehung zur Natur pflegen kann.

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