gartentipps.com

gartentipps.com Feed abonnieren
Auf Gartentipps.com findest du viele tolle Tipps für deinen Garten. Lies dich durch unsere Ratgeber und die vielen kleinen hilfreichen Gartentipps!
Aktualisiert: vor 2 Stunden 31 Minuten

Strandflieder pflanzen – Anleitung und Tipps

Mi, 02/20/2019 - 07:06

Worauf Sie besonders achten müssen, wenn Sie Strandflieder im Freiland oder im Kübel pflanzen möchten, haben wir in diesem Ratgeber zusammengefasst.

© etfoto – Fotolia.comSehnsucht nach dem Meer? Dann holen Sie sich doch mit dem Meerlavendel Urlaubsfeeling in den Garten. Der Strandflieder (Limonium), auch Widerstoss genannt, hat mit dem herkömmlichen Flieder wenig gemein und ist eigentlich mit der Grasnelke verwandt. Mit mehr als 300 Arten sind die Bleiwurzgewächse beinahe auf der ganzen Welt heimisch. Der Strandflieder ist eine unkomplizierte Bereicherung Ihres Gartens und wächst auch auf kargen Böden oder in eher zugigen Winkeln. Die Pflanzen erfordern allgemein wenig Pflegeaufwand. Bei der Pflanzung sollten aber dennoch einige Dinge beachtet werden, damit sich der Meerlavendel gut entwickelt und Sie mit seiner hübschen Blüte erfreut.
Strandflieder: Pflanzenbeschreibung

Die meisten Strandflieder-Arten sind mehrjährig. Die Pflanzen besitzen meist breite Blätter und Blattrosetten, welche an Löwenzahn denken lassen. Aus der Rosette ragen die Blütenstände empor. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und August. Die kleinen Trichterblüten sitzen dicht beieinander und erheben sich über dem Laub. Strandflieder kommt in den Blütenfarben Violett, Blau, Weiß, Gelb oder Rosa vor. Die Pflanzen bilden lange Pfahlwurzeln aus, welche tief in das Erdreich ragen. Die Wuchshöhe ohne Blütenstände liegt bei etwa 20 bis 30 Zentimetern. Steht der Strandflieder in Blüte, kann er Wuchshöhen von bis zu 70 Zentimetern erreichen.

Verbreitung des Strandflieders

Viele Arten des Strandflieders bevorzugen einen salzigen Boden und wachsen daher bevorzugt in Küstennähe. Mit seinen zahlreichen Arten ist der Strandflieder beinahe weltweit anzutreffen. In Deutschland ist lediglich der Gewöhnliche Strandflieder heimisch. Wer an die Nordsee reist, wird unweit von Friedrichskoog im Watt eines der größten Strandflieder-Vorkommen Deutschlands entdecken können.

Strandflieder pflanzen – passenden Standort finden

Bei der Standortwahl müssen Sie nicht sonderlich viel beachten. Der Strandflieder ist diesbezüglich wenig wählerisch. Auch wenn die Pflanzen oft in Küstengebieten wachsen, holen sie sich ungern nasse Füße. Viel besser kommt der Meerlavendel mit einem trockenen und eher kargen Boden zurecht. Die Pflanzen benötigen keinen besonderen Schutz und trotzen auch stärkeren Winden. Ein sonniger Standort wäre vorteilhaft. Der Strandflieder verträgt auch die volle Sonne. Sie können die Stauden aber auch an einen halbschattigen Standort setzen. Strandflieder sollte mindestens sechs Stunden täglich von der Sonne beschienen werden.

Strandflieder pflanzen – Substrat auswählen

Auch im Hinblick auf die Bodenbeschaffenheit zeigen sich die robusten Pflanzen anspruchslos. Zwei Dinge sollten jedoch Vorrang haben:

  1. Die Pflanzen vertragen keine nassen Böden. Stehen die Pflanzen zu nass, kann dies schnell zum Faulen der Wurzeln führen.
  2. Außerdem ist es wichtig, ein durchlässiges Substrat zu verwenden. Schwere Böden lassen die Feuchtigkeit schlechter abfließen.

Ein weiterer Grund liegt in den Eigenheiten der Pflanze. Diese bilden lange Pfahlwurzeln aus. Diese möchten sich tief in das Erdreich graben, was bei schweren und nassen Böden kaum möglich ist.

➔ Tipp: Weniger ist hier mehr – Strandflieder mag keine nährstoffreichen Böden.

Ist Ihr Boden zu schwer, können Sie ihn durch die Beimischung von Sand und Kies durchlässiger machen. In der Regel fühlt sich der Strandflieder in einem Kiesbeet oder im Steingarten wohl.

Strandflieder pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Pflanzloch ausheben
  3. Substrat vorbereiten
  4. Pflanze wässern
  1. Drainage legen
  2. Pflanze einsetzen
  3. Substrat auffüllen
  4. Pflanze gut angießen

Erwerben Sie eine vorgezogene Jungpflanze, kann diese ab Mitte Mai ins Freiland gesetzt werden. Wählen Sie, entsprechend unserer Empfehlungen, einen Standort aus und beginnen Sie, das Pflanzloch auszuheben.

➔ Tipp: Halten Sie einen Pflanzabstand von einer halben angestrebten Wuchsbreite ein.

Das Pflanzloch sollte in etwa die doppelte Größe des Wurzelballens aufweisen. Heben Sie das Pflanzloch auch tief genug aus, damit Sie die Möglichkeit bekommen, das Substrat entsprechend aufzulockern. So wird der Strandflieder gut anwachsen, weil er seine Pfahlwurzeln tief in das Erdreich ausstrecken kann. Erscheint Ihnen das Substrat zu schwer, lockern Sie es mit Kies auf. Nährstoffreiche Böden sollten mit Sand versetzt werden. Während Sie den Boden vorbereiten, sollte der Standflieder gewässert werden, damit sich die Wurzel vor der Pflanzung mit Wasser vollsaugen kann.

➔ Tipp: Pflanzen Sie den Strandflieder an warmen und sonnigen Tagen, bzw. erst dann, wenn die Sonne das Erdreich ausreichend erwärmt hat.

Bevor Sie die Pflanze in die Erde bringen, sollte im Pflanzloch eine Drainage aus Splitt oder Kies ausgelegt werden. Dies schützt effektiv vor Staunässe. Nachdem Sie den Strandflieder eingepflanzt haben, gießen Sie die Pflanze reichlich an.

➔ Tipp: Bis der Strandflieder gut angewachsen ist, wird er reichlich bewässert.

Strandflieder pflanzen – Tipps und Ratschläge im Überblick table#t366 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t366 thead tr { } table#t366 thead tr th.t366 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #FFFFFF 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#FFFFFF)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#FFFFFF 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#FFFFFF",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t366 thead tr th#t366.start { } table#t366 thead tr th#t366.end { } table#t366 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t366 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t366 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t366 tbody tr td#n1 { width: 10%; }table#t366 tbody tr td#n2 { width: 90%; } table#t366 tbody tr:hover td { } table#t366 tfoot tr { } table#t366 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeErläuterungStandort findenDer Strandflieder fühlt sich an einem trockenen und eher kargen Standort wohl.

Am besten gedeihen die Pflanzen an einem sonnigen Standplatz.

Mindestens sechs Stunden täglich sollte die Pflanze in jedem Fall Sonne abbekommen. Substrat vorbereitenDer Boden sollte vor der Pflanzung gut aufgelockert werden.

Nur in einen tiefgründigen Boden kann die Pfahlwurzel vordringen und die Pflanze mit Nährstoffen versorgen.

Durch die Beimischung von Sand oder Kies wird das Substrat durchlässiger. Pflanzung vornhemenDas Pflanzloch sollte mindestens in doppelter Breite des Wurzelballens ausgehoben werden.

Achten Sie auch auf ausreichend Pflanzabstand.

Vor der Pflanzung ist der Wurzelballen des Strandflieders zu wässern.

Eine Drainage im Boden beugt Staunässe vor.

Nach der Pflanzung benötigt der Strandflieder ausreichend Feuchtigkeit. # Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Limonium sinuatum Statice Strandflieder Mischung 1 Bewertungen 2,29 € Zum Shop 2 Strandflieder, Spezialmischung Aktuell keine Bewertungen 2,75 € 2,71 € Zum Shop 3 Gemischte Samen Strandflieder, Geflügelter... Aktuell keine Bewertungen 2,75 € Zum Shop Strandflieder im Kübel pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Pflanzgefäß auswählen
  2. Drainage in den Gefäßboden einbringen
  3. Substrat vorbereiten
  4. Pflanzgefäß ein Drittel mit Substrat füllen
  5. Pflanze einsetzen
  1. übriges Substrat auffüllen
  2. Pflanze andrücken
  3. Gießrand anlegen
  4. Pflanze ausreichend wässern

Das Pflanzgefäß sollte nicht nur einen ausreichenden Durchmesser haben, sondern auch entsprechend tief sein, denn auch im Kübel möchte der Strandflieder seine Pfahlwurzeln ausbilden. Wichtig ist weiterhin, dass das Pflanzgefäß über ausreichend Abzugslöcher verfügt. In Pflanzkübeln kommt es besonders schnell zu Staunässe. Verwenden Sie daher auch keine Unterteller o.ä., denn dort staut sich das Wasser und die Wurzeln werden angegriffen. Vor der Pflanzung wird eine Drainage aus Kies, Sand oder Lavagestein in den Gefäßboden eingebracht. Darüber legen Sie ein durchlässiges Stück Vlies. Nun kann das Substrat zu einem Drittel eingefüllt werden.

➔ Tipp: Sie können herkömmliche Blumenerde verwenden. Das Substrat ist meist vorgedüngt. Durch die Beimischung von Sand wird der Boden durchlässiger und die Nährstoffe sind weniger konzentriert.

Nachdem Sie die Pflanze eingesetzt haben, drücken Sie das Substrat gut an und wässern den Strandflieder ausreichend. Ein Gießrand sorgt dabei dafür, dass das Wasser nicht überschwappt.

Platane vermehren – Anleitung & Tipps

Mo, 02/18/2019 - 08:28

Die Platane ist ein beliebter Laubbaum mit leichtem Pflegeaufwand. Wer sich das Prachtstück vermehren möchte, sollte allerdings einige Dinge im Vorfeld beachten. Dann kann nichts schief gehen.

© Heiner Witthake – Fotolia.com

Hat man sich eine Platane zugelegt und zählt diese zu den Top-Favoriten im eigenen Garten, kommt es durchaus in den Sinn, diese zu vermehren – entweder um größere Grundstücke ansehnlich zu bepflanzen oder die Ableger an Liebhaber des Laubbaumes zu verschenken. Die heute üblichen Vertreter der Platane zeichnen sich durch ihre Blätter aus. Sie ähneln denen einen Ahornbaumes und sind auch genauso einfach in der Pflege. Doch kann man den Laubbaum auch so einfach vermehren? Wir sagen es Ihnen.

Wichtiges vorab

Möchte Sie den beliebten Laubbaum vermehren, um diesen im eigenen Garten oder auf dem Grundstück auszubreiten und mehrfach zu pflanzen, sollten Sie wissen, dass jeder Baum dieser Art eine Menge Platz benötigt. Nicht nur, weil der Laubbaum bis zu 35 Meter hoch wachsen kann, sondern vor allem wegen der üppigen Krone und dem tiefen, sowie starken Ausbreiten seiner Wurzeln. Ist der eigene Garten also eher eng bemessen oder hat man viele Elemente, die durch das Wurzelwerk beschädigt werden können in der Pflanz-Umgebung, sollten Sie lieber auf einen weiteren Platanus Laubbaum verzichten – auch, wenn dieser noch so hübsch anzusehen ist.

Ebenfalls benötigt jeder Platanus Laubbaum einen sonnigen Standort und sollte sich diesen möglichst nicht teilen müssen. Gleichzeitig müssen junge Platanen beim Überwintern unterstützt werden und das mindestens in den ersten beiden Jahre im Freien. Sollten Sie also vorhaben gleich mehrere Tochterpflanzen heranzuziehen, müssen Sie bei den Überwinterungsmaßnahmen deutlich mehr Aufwand einplanen.

Gründe für das Vermehren einer Platane

Natürlich gibt es viele Gründe, die zu dem Wunsch nach dem Vermehren der Platane führen: Der Baum spendet ab einem gewissen Alter viel Schatten durch die üppige Krone, außerdem ist er durch die tiefe Verwurzelung sehr standfest bei Stürmen und starkem Wind. Der größte und am meisten wertgeschätzte Vorteil des Laubbaumes stellt für viele Gärtner jedoch dar, dass der Baum mit den Jahren besonders pflegeleicht wird. So muss er im Erwachsenenalter nicht mehr gegossen werden, weil er seine Feuchtigkeit mit Hilfe der tiefen Wurzeln selbst aus dem Boden zieht. Auch das Düngen muss dann nicht mehr manuell vorgenommen werden. Selbst zum Überwintern ist nichts mehr hinzuzufügen, wenn der Laubbaum schon ein paar Jahre im Freien verbracht hat. Kein Wunder also, dass Liebhaber des Baumes am liebsten gleich mehrere Laubbäume dieser Art pflanzen würden. Dafür sollte man aber auch wissen, dass eine Platane im Herbst ganz schön viel Arbeit verursachen kann: In dieser Zeit wirft sie nämlich nicht nur ihr Laub ab, sondern auch Teile der Borke.

table#t365 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t365 thead tr { } table#t365 thead tr th.t365 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t365 thead tr th#t365.start { } table#t365 thead tr th#t365.end { } table#t365 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t365 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t365 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t365 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t365 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t365 tfoot tr { } table#t365 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } VorteileNachteile ✔ benötigt im Erwachsenenalter kaum noch Pflege, da sie sich selbst versorgt✖ macht im Herbst durch fallendes Laub und den Abwurf der Borke sehr viel Arbeit✔ überwintert ohne Probleme✖ benötigt sehr viel Platz und tiefgründige Erde, um sich ausbreiten zu können ✔ ahornförmige Blätter sehen in der üppigen Krone sehr ansprechend aus✖ benötigt einen sehr sonnigen bis maximal halbschattigen Standort✔ hat einen sehr stabilen Stand ✔ Blätter färben sich im Herbst besonders schön

Wie man sieht, müssen Sie die Gründe für und gegen das Vermehren der Platane gegeneinander abwägen, bevor es mit dem Vermehren losgehen kann – denn sind bereits einige Ableger angesetzt, sollten Sie schon einen passenden Standort für diese parat haben oder jemanden kennen, an dem Sie sie verschenken könnten. Bei einem ausreichenden Platzangebot lohnt es sich auf jeden Fall den Laubbaum zu vermehren, denn seine Optik macht jede Mühe im Herbst wieder wett.

Platane vermehren – Schritt für Schritt erklärt

Weil die Platane eine Hybridpflanze ist, sind deren Samen in den ungenießbaren Früchten nicht wirklich zur Vermehrung geeignet – dies kann nur bei einigen wenigen Sorten der Platane durchgeführt werden. Daher bleibt nur das Vermehren über sogenanntes Steckholz übrig, was in der Regel aber leicht durchzuführen ist. Hierbei geht man wie folgt vor:

❖ Schritt 1: Steckholz zum Vermehren auswählen

Im Herbst sind die Bedingungen ideal, um Steckholz am Baum auszuwählen und zu ernten. Dies sollte aber vor den ersten sehr kalten Temperaturen und frostigen Tagen erfolgen, damit das Vermehren auch von Erfolg gekrönt wird. Es wird derjenige Trieb ausgewählt, der mindestens ein Jahr alt ist und schon leicht verholzt erscheint und mit einer Länge von 20 bis 30 cm vom Baum abgetrennt.

❖ Schritt 2: Blätter am untersten Drittel des Steckholzes entfernen

Eventuelle Blätter oder kleinere Nebentriebe in diesem Drittel sind zu entfernen, damit das Steckholz Wurzeln austreiben kann.

❖ Schritt 3: Steckholz einpflanzen

Das Steckholz wird nun in Substrat eingesteckt, sodass es höchstens zur Hälfte aus diesem herausragt. Das ideale Substrat ist sehr sandig und nur wenig nährstoffreich. Nun kann das Steckholz im Haus gelagert werden, um Frost aus dem Weg zu gehen.

❖ Schritt 4: Feucht halten

Das Steckholz muss stets feucht gehalten werden.

❖ Schritt 5: Steckholz auspflanzen

Ab März kann, sofern der Frost schon vorüber ist, das Steckholz mit Bewurzelungspulver an den Wurzeln benetzt und in den Garten oder an den vorgesehenen Standort gepflanzt werden. Dabei darf der obere Teil mit nur maximal fünf Zentimetern aus dem Boden herausragen, um gut anzuwachsen.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO AGROSIL Wurzel-Turbo, Hochwirksames... 53 Bewertungen 10,99 € 10,85 € Zum Shop 2 NEUDORFF Neudofix WurzelAktivator 40 g 32 Bewertungen 7,79 € Zum Shop 3 Clonex, 50ml, Rooting Gel, Wurzel Gel, Wurzelhormon,... 29 Bewertungen 12,00 € 11,49 € Zum Shop ❖ Schritt 6: Steckholz weiterhin feucht halten

Das Steckholz sollte auch in dieser Zeit feucht gehalten werden, aber ohne Staunässe. Ideal ist es, mehrere Steckhölzer ins Freie zu pflanzen, um die Wahrscheinlichkeit für das erfolgreiche Anwurzeln eines Baumes zu erhöhen und den gewünschten Ableger zu erhalten.

Soll der junge Baum später an einen für ihn vorgesehenen Standort kommen, der ausreichend Sonne und Platz liefert, kann das Pflanzen ebenfalls im Frühjahr vorgenommen werden. Zu beachten ist bei den jungen Steckhölzern, die als Jungbaum Wurzeln ausgetrieben haben, dass diese im Winter besonders geschützt werden müssen. So wird Vlies und Reisig benötigt, um die jungen Bäume zu bedecken und auch deren Wurzeln vor Frost zu schützen. Erst nach ein paar Lebensjahren im Freien sind die jungen Bäume auch wirklich stark genug, um sich im Winter selbst durchzuschlagen. Außerdem ist im Frühjahr auf das Düngen zu achten, das mit Kompost oder leicht verdünntem Flüssigdünger vorgenommen werden kann. Die Bäume schaffen es in jungen Jahren einfach noch nicht allein genügend Wasser aus dem Boden zu entnehmen, um ausreichend Nährstoffe aufnehmen zu können. Regelmäßiges Wässern ohne dabei eine Staunässe zu verursachen und hin und wieder eine Gabe von Dünger sind empfehlenswert, dass sich die Pflanze prächtig entwickeln kann.

Wasserdost Pflege-Tipps und beliebte Sorten

Sa, 02/16/2019 - 07:37

Wird der Wasserdost an einem, seinen Ansprüchen erforderlichen, Standort gepflanzt, so bleibt er in den nächsten Jahren eine pflegeleichte Staude.

© PhotoSG – Fotolia.com Am Gartenteich zieht Leben ein, wenn im Sommer die Blüten des Wasserdost zum Tummelplatz für Schmetterlinge und Insekten werden. Die unkomplizierte Gartenstaude fühlt sich in feuchten, nährstoffreichen Böden wohl. Je nach Standort und Pflege kann der Wasserhanf, welcher übrigens keine direkte Verwandtschaft zum Cannabis-Kraut aufweist, Wuchshöhen bis zu knapp zwei Metern erreichen. Wie Sie die auch zu Heilzwecken genutzte Zierpflanze am besten pflegen, erfahren Sie im Folgenden.
❏ Wasserdost richtig gießen

Der Wasserdost (Eupatorium) benötigt einen feuchten Standort. In seiner natürlichen Umgebung wächst Wasserdost an Gewässerrändern, in Sumpfgebieten oder an schattigen Waldrändern. Besitzen Sie einen Gartenteich, werden Sie keine Probleme haben, der Pflanze die idealen Wachstumsbedingungen zu bieten.

Doch auch wenn sich in Ihrem Garten keine Wasserstelle befindet, müssen Sie nicht auf die Anpflanzung des Asterngewächses verzichten. Es kommt dann allerdings darauf an, den Boden entsprechend aufzubereiten und mit einem Gemisch aus Sand und Lehm auszukleiden, damit die Flüssigkeit sich länger im Boden hält. Der Wasserdost benötigt regelmäßige Wassergaben. Sie können dabei eigentlich nichts verkehrt machen, es sei denn, Sie vergessen die Pflanze komplett zu gießen.

➔ Tipp: Wasserdost ist eine der seltenen Pflanzen, die auf Staunässe nicht empfindlich reagiert.

Wasserdost richtig gießen in Stichworten
  • regelmäßig gießen
  • feuchten Standort bieten
  • reichlich einschwämmen
  • Boden mit Sand-Lehm-Gemisch verdichten
❏ Wasserdost richtig düngen

Haben Sie die Pflanze in einen nährstoffreichen Gartenboden gesetzt, ist eine regelmäßige Düngung nicht zwingend notwendig. Besonders während der Blütezeit ist der Nährstoffbedarf hoch. Bei eher kargen Böden empfiehlt sich die regelmäßige Gabe von Staudendünger. Sie können auch im Frühling einen Langzeitdünger verwenden. Dabei sind auch Kompost und Hornspäne als organische Düngung geeignet.

Kübelpflanzen sollten regelmäßig gedüngt werden, da dem Wasserdost im Pflanzgefäß nur ein begrenztes Angebot an Nährstoffen zur Verfügung steht.

➔ Achtung Verwenden Sie Staudendünger in der doppelten Verdünnung, wie auf der Verpackung angegeben, ansonsten könnten die jungen Triebe Schaden nehmen.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO Stauden Langzeit-Dünger für alle Arten von... 3 Bewertungen 9,99 € 9,95 € Zum Shop 2 Oscorna Blumen- und Staudendünger, 2,5 kg 3 Bewertungen 13,64 € Zum Shop 3 Oscorna BodenAktivator 25kg 123 Bewertungen 34,12 € Zum Shop Wasserdost richtig düngen in Stichworten

  • relativ hoher Nährstoffbedarf
  • im Frühling kann Langzeitdünger gegeben werden
  • stark verdünnten Staudendünger verwenden
  • Kübelpflanzen während der Wachstumsphase wöchentlich düngen
❏ Muss der Wasserdost geschnitten werden?

Der Wasserdost ist eine wuchsfreudige Pflanze. Stimmt der Standort, wird keine spezielle Pflege notwendig sein. Damit Ihnen der Wasserhanf nicht über den Kopf wächst, kann er natürlich zurückgeschnitten werden. Möchten Sie die Pflanze in ihrem Ausbreitungsdrang bremsen, kürzen Sie im Frühling die Seitentriebe. Sie können die Triebe beliebig kürzen und somit die Wuchsform der Pflanze bestimmen.

Werden welke Blüten regelmäßig entfernt, blüht die Pflanze nicht selten erneut. Nach der Blüte kann der Strauch auch radikaler zurückgeschnitten werden. Soll die Pflanze dagegen kräftiger wachsen, wird sie im Herbst nochmals kräftig beschnitten.

➔ Tipp: Um Frostschäden zu vermeiden, sollte der Wasserdost nur bis Ende September zurückgeschnitten werden.

❏ Wasserdost – Pflegemaßnahmen im Überblick table#t364 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t364 thead tr { } table#t364 thead tr th.t364 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #FFFFFF 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#FFFFFF)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#FFFFFF 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#FFFFFF",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t364 thead tr th#t364.start { } table#t364 thead tr th#t364.end { } table#t364 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t364 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t364 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t364 tbody tr td#n1 { width: 10%; }table#t364 tbody tr td#n2 { width: 90%; } table#t364 tbody tr:hover td { } table#t364 tfoot tr { } table#t364 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeErläuterungGießenWie oft bewässert werden muss, hängt mit dem Standort zusammen.

Wächst der Wasserdost am Teichrand, ist das Substrat feucht und damit für die Pflanze ideal.

Wasserdost im Beet sollte regelmäßig gegossen werden. DüngenWährend der Blütezeit ist der Nährstoffbedarf erhöht.

Sie können den Wasserdost mit Langzeitdünger versorgen oder stark verdünnten Staudendünger geben.

Kübelpflanzen sollten während der Wachstumsphase wöchentlich Dünger in schwacher Konzentration erhalten. SchneidenSchnittmaßnahmen sind nicht zwingend notwendig.

Wächst die Pflanze zu üppig, kann sie nach der Blüte radikal zurückgeschnitten werden.

Die Wuchsform kann durch Kürzen der Seitentriebe bestimmt werden.

Ein schnelleres Wachstum wird durch einen Rückschnitt im Herbst angeregt. ❏ Wasserdost Arten im Überblick

Vom Wasserdost sind knapp über 40 Arten bekannt, unter anderem:

Wasserdost Album – wächst bis in 300 Meter Höhe
Wasserdost A. Gray – kommt in New Jersey und New York vor
Wasserdost Cronquist – im Osten der Vereinigten Saaten anzutreffen
Wasserdost Britton – wächst in Alabama, Florida oder Georgia
Wasserdost Walter – gedeiht bis in 100 Meter Höhe

❏ Wasserdost – die schönsten Sorten Großer Wasserdost Phantom

Die Pflanzen wachsen bis zu 80 Zentimeter in die Höhe und besitzen grüne, lanzettliche Blätter. Die ideale Uferpflanze wächst buschig und lockt Bienen und Schmetterlinge an. Die rötlichen Blüten erscheinen besonders attraktiv. Die pflegeleichte Pflanze passt sehr gut in Bauerngärten und wirkt besonders eindrucksvoll in Kombination mit Jasmin und Flieder.

Gefülltblühender Wasserdost Plenum

Diese Sorte beeindruckt mit reicher Blüte. Die kleinen rosafarbenen Doldenblüten sind eine beliebte Bienenweide. An einem lichten und halbschattigen Standort blüht der Gefülltblühende Wasserdost Plenum den ganzen Sommer hindurch. Die Pflanze wächst bis einen Meter in die Höhe und breitet sich bis zu 80 Zentimeter aus. Astern, Knöterich oder Gräser sind beliebte Pflanznachbarn.

➔ Tipp: Diese attraktive Sorte ist auch als Schnittblume gefragt.

Gefleckter Wasserdost Red Dwarf

Der Gefleckte Wasserdost Red Dwarf wächst eher niedrig. Die Blüten besitzen eine attraktive dunkelrosa Färbung. Die Pflanze wirkt am Teichrand wie im Staudenbeet attraktiv. Für die Pflanze spricht die lange Blütezeit zwischen Juli und September. Sehr gut eignet sich dieser Wasserdost für Gruppenpflanzungen. Die Blüten finden in Trockensträußen Verwendung. Die Wuchshöhe beträgt etwa einen Meter.

Braunblättriger Wasserdost Chocolate

Der Braunblättrige Wasserdost Chocolate stammt aus Nordamerika. Diese dekorative Sorte gedeiht in Sonne und Halbschatten. Die weißen Blüten, welche bis in den Herbst hinein den Garten zieren, bilden einen hübschen Kontrast zum dunkelbraunen Laub.

➔ Tipp: An einem zu schattigen Standort verliert sich die hübsche Blattfärbung.

❏ Krankheiten und Schädlinge beim Wasserdost erkennen

Es handelt sich in der Regel um robuste Pflanzen, die am passenden Standort nur selten kränkeln. Gelegentlich kann es zu einem Befall mit Blattläusen kommen. Die kleinen Schädlinge machen vor kaum einer Pflanze im Beet Halt. Einem leichten Befall können Sie bereits durch die Behandlung mit einem harten Wasserstrahl erfolgreich begegnen. Sehr gut für die Bekämpfung eignet sich auch Brennnesseljauche, die auf die komplette Pflanze gesprüht wird.

Bemerken Sie einen an Mehl erinnernden Belag auf den Blättern des Wasserdost, ist die Pflanze von Mehltau befallen. Hier sollten Sie schnell reagieren und alle betroffenen Pflanzenteile entfernen und entsorgen.

➔ Achtung: Von Mehltau befallene Pflanzenteile gehören nicht auf den Kompost. Sie sollten verbrannt oder über den Restmüll entsorgt werden.

❏ Wasserdost richtig überwintern

Für im Freiland angepflanzte Stauden besteht keinerlei Gefahr. Der Wasserdost ist dort absolut winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz. Temperaturen von bis zu – 25 Grad werden vertragen.

Kübelpflanzen sind allerdings gefährdet, denn der Kübel bietet den Gewächsen wenig Schutz. Zudem muss die Erde auch im Winter stets feucht gehalten werden. Besonders kleinere Pflanzkübel können dabei schnell komplett durchfrieren. Kübelpflanzen sollten daher mit Laub, Reisig und Gartenvlies geschützt werden.

➔ Tipp: Sie können die Pflanzen auch im Herbst ins Freiland setzen und dort überwintern. Dann müssen Sie sich um keine speziellen Schutzmaßnahmen kümmern. Im Frühling kann der Wasserdost wieder in den Kübel umziehen.

Fensterblatt vermehren – So einfach geht’s

Do, 02/14/2019 - 08:37

Das Fensterblatt gehört zu den Pflanzen, was so einfach zu vermehren ist, dass selbst Anfänger das ohne Probleme hinbekommen. Wie es funktioniert, erklären wir Ihnen hier.

© normankrauss – Fotolia.com

Bei dem Fensterblatt – auch Monstera genannt – handelt es sich um eine in Europa sehr beliebte Zimmerpflanze, die ursprünglich aus den karibischen und südamerikanischen Tropen stammt. Die immergrüne Pflanze ist an ihren besonderen Blättern erkennbar, die mit Öffnungen versehen sind, bei denen es sich also nicht um durchgehende Blätter handelt. Das Fensterblatt ist weiterhin eine schnell wachsende Kletterpflanze, die nach oben Platz braucht und dementsprechend auch in ihrem Topf gestützt werden muss. Das Gewächs, das Anfang des 19. Jahrhunderts importiert wurde, erfreut sich aber noch wegen vieler anderer Gründe großer Beliebtheit in Europa – weshalb auch viele Liebhaber die Pflanze zu vermehren versuchen.

Warum ist die Monstera so beliebt?

Bei dem Fensterblatt handelt es sich, wie bereits erwähnt, um eine Kletterpflanze, die schnell wächst und immergrün ist – das bedeutet, ihre Blätterpracht mit der außergewöhnlichen Optik ist das ganze Jahr genießbar. Was für viele Halter nicht selbstverständlich ist, ist, dass die tropische Pflanze kaum Ansprüche mitbringt, was ihre Pflege betrifft – aus diesem Grund ist sie auch für Einsteiger gut als Zimmerpflanze gedacht. Kein Wunder also, dass viele Hobby-Gärtner und Liebhaber das Gewächs gerne verschenken und weitergeben wollen oder es aber für sich selbst vervielfältigen möchten.

Generell ist kein Schnitt der Monstera erforderlich, auch das Düngen ist nur ganz selten vorzunehmen – daher ist es selbst für Menschen ohne „grünen Daumen“ sehr ansprechend, sich das Fensterblatt anzuschaffen. Doch wie funktioniert das Vermehren? Und was spricht überhaupt dafür oder dagegen?

Fensterblatt vermehren – Vor- und Nachteile table#t363 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t363 thead tr { } table#t363 thead tr th.t363 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t363 thead tr th#t363.start { } table#t363 thead tr th#t363.end { } table#t363 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t363 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t363 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t363 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t363 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t363 tfoot tr { } table#t363 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } VorteileNachteile ✔ leicht zu pflegende Pflanze
✔ kann bei entsprechenden Temperaturen auch draußen gehalten werden
✔ muss kaum geschnitten oder gedüngt werden
✔ wächst eifrig in die Höhe
✔ bietet ein ganz besonderes Blattbild
✔ ist auch ohne mühevolle Pflege selbst sehr durchsetzungsfähig
✔ in etwa 50 verschiedenen Unterarten erhältlich
wegen der Optik ideal als Geschenk oder kleine Aufmerksamkeit
✖ Pflanze ist Staunässe gegenüber empfindlich
✖ junge Pflanze kommt mit direkter Sonneneinstrahlung noch nicht ganz so gut klar

Wie man sieht, spricht vieles dafür, das Vermehren der Monstera einmal selbst auszuprobieren – selbst, wenn man mit solcher Pflanzenpflege und –haltung noch nicht ganz so oft in Kontakt gekommen ist. Im Grunde kann man beim Vermehren nichts falsch machen, denn das Fensterblatt verzeiht vieles, wie beispielsweise einen radikalen Rückschnitt der Blätter. Lediglich die Luftwurzeln der Pflanze sind empfindlicher und sollten daher so gut es geht nicht beschnitten werden. Man muss also keine Angst haben, dass das Fensterblatt als Zimmerpflanze eingeht, wenn man diese vermehren möchte und dabei einen Fehler macht.

Monstera vermehren – So geht’s

Generell ist es sehr wichtig zu wissen, dass die Pflanze Luftwurzeln besitzt, die häufig sogar aus dem Topf herauswachsen und von einigen Liebhabern der Pflanze als nicht ganz so ansehnlich empfunden werden. Ähnlich wie bei einer Orchidee sind diese Wurzeln bei einem Schnitt zu vermeiden, nur trockene oder faulige Wurzeln dürfen vorsichtig abgetrennt werden. Wissen sollte man außerdem, dass es diese Wurzeln sind, die sich an einer Stütze festankern, um die Pflanze klettern zu lassen. Wer die Pflanze also vermehren möchte, sollte diese Basis nicht beschädigen oder gar teilen – lediglich das Kontrollieren und gesunde Erhalten der Wurzeln ist „erlaubt“.

❖ Schritt 1:

Einzelne Triebe werden ausgesucht und abgeschnitten. Sie benötigen eine gute Länge, müssen aber nicht direkt am Beginnpunkt abgetrennt werden. Sie können entweder vereinzelt ausgesucht werden oder lassen sich durch einen radikalen Rückschnitt der Pflanze erhalten, wenn diese wegen ihrem schnellen Wachstum stark gekürzt werden soll. Aus jedem abgetrennten Trieb kann im Grunde eine neue Monstera Pflanze entstehen, ohne dass man sich viel Mühe geben muss. Trennen Sie daher zu Beginn nicht zu viele Triebe ab, sondern versuchen Sie Ihr Glück mit einigen wenigen nach Bedarf.

❖ Schritt 2:

Nun können die einzelnen Triebe in ein Glas mit Wasser gesteckt werden, dann brauchen sie zum Anwurzeln einen möglichst hellen, aber nicht direkt sonnigen Standort. Außerdem sollte der gewählte Standort möglichst warm sein, um das Wachstum anzuregen.

❖ Schritt 3:

Alternativ können die Triebe auch in einen eigenen Blumentopf gesteckt werden, der mit Erde befüllt wurde. Auch bei dieser Methode ist ein warmer und heller Standort sehr wichtig, bei welchem kein direktes Sonnenlicht auftritt. Zunächst wird keine Stütze für den Trieb benötigt, wenn dieser klein ist. Wächst er dann aber an und bekommt dieser neue Blätter, wird er meist zu schwer, um nicht umzukippen – spätestens dann wird eine Stütze notwendig sein.

❖ Schritt 4:

Sobald der Steckling neue Blätter austreibt, können Sie davon ausgehen, dass dieser Wurzeln geschlagen hat (bei der Anzucht im Wasserglas ist dies natürlich sofort ersichtlich). Nun ist es an der Zeit, den Steckling einzutopfen, oder dem wachsenden Fensterblatt ein größeres Zuhause mit richtiger Stütze aus Holz zu liefern. Das Düngen ist nicht notwendig, das Gießen sollte nur bei trocken gewordener Erde leicht erfolgen.

Sonnenlicht vermeiden
Junge, gerade erst herangezogene Fensterblätter sind gerade als Jungpflanzen noch etwas empfindlich, weshalb nicht nur auf Dünger zu verzichten ist, sondern auch auf direktes Sonnenlicht. Ist die Pflanze in ihrem Wachstum kaum noch zu stoppen und etwas älter, darf sie ruhig an einen halbschattigen Ort kommen. Die Pflanze besteht auf Temperaturen um die 20 Grad, hierbei fühlt sie sich am wohlsten. Im Herbst und Frühjahr sind auch für Jungpflanzen schattige, aber helle Orte im Zuhause am besten. Auch sollten Jungpflanzen, die noch keine Öffnungen in den Blättern aufweisen, nicht nach draußen gestellt werden, da sie zu empfindlich dafür sind. Solange die Blätter noch keine Öffnungen haben, kommt ihnen auch direktes Sonnenlicht nicht zugute. Sind diese aber ausgebildet, darf die Pflanze ruhig auch des Öfteren etwas Sonnenlicht genießen, um in ihrem Wachstum stabilisiert und unterstützt zu werden.

Weitere wichtige Informationen

Bei dem Fensterblatt handelt es sich wegen der tropischen Herkunft um eine Pflanze, die Feuchtigkeit liebt. Staunässe bekommt ihr zwar als angewachsene Pflanze nicht, dennoch wünschen sich ihre Blätter viel Feuchtigkeit, die nicht nur aus der Erde gezogen wird. Aus diesem Grund gilt es auch bei angezogenen Jungpflanzen oder Stecklingen, diese aus kleiner Entfernung mit einer Sprühflasche und Wasser zu bestäuben, damit ihre Blätter die Feuchtigkeit einsaugen und genießen können. Gleichzeitig oder aber alternativ kann man die Blätter aber auch einzeln mit einem leicht feuchten Schwamm bestreichen, über beide Variationen freuen diese sich sehr.

Wie man sieht, ist nicht nur die Haltung eines Fensterblattes als Zimmerpflanze sehr einfach, sondern auch ihre Vermehrung kann von jedem Anfänger vorgenommen werden. Weiß man über die Bedürfnisse der Pflanze Bescheid, ist es ein Leichtes, diese zu einem regen Wachstum zu verhelfen – auch, wenn der Steckling gerade erst aus einem Trieb herangezogen wurde.

Schlehe – Krankheiten und Schädlinge am Schlehdorn

Di, 02/12/2019 - 07:11

Neben Krankheiten, die an der Schlehe vorkommen können, sind es oft auch Pflegefehler, die dem Schlehdorn im Wachstum schaden.

© Oliver – Fotolia.comDie Schlehe (Prunus spinosa) ist ein robustes Gewächs, welches selten von Krankheiten und Schädlingen heimgesucht wird und uns auch so manchen Pflegefehler verzeiht. Der größte Feind der Pflanzen ist wohl ein zu schwerer und zu nasser Boden. Auch Streusalz kann dem Schlehdorn gefährlich werden. Im Folgenden erfahren Sie, welche weiteren Krankheiten und Schädlinge auftreten können und wie Sie durch eine artgerechte Pflege Schäden an Ihrem Schlehdorn vermeiden.
❏ Fleckige Blätter – was nun?

Zeigen sich an den Blättern rötliche Flecken, ist die Schlehe vermutlich von der Fleischfleckenkrankheit betroffen. Dieser an sich harmlose Pilzbefall tritt auch an der Zwetschge auf. Erste Anzeichen für die Krankheit entstehen im Sommer. Die Blattflecken sind zunächst eher gelblich und verfärben sich später orangerot. Die Blätter verlieren ihre Form und weisen Dellen auf.

Bei fortgeschrittenem Befall vertrocknen die Blätter und ein vorzeitiger Blattfall ist die Folge. Die Sporen des für die Fleischfleckenkrankheit verantwortlichen Schlauchpilzes überwintern in herab gefallenen Blättern und befallen besonders junge Pflanzen.

Was ist zu tun?

Entfernen Sie alle abgeworfenen Blätter. Diese sollten nicht auf dem Kompost entsorgt werden, da der Pilz dort überleben kann. Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig. Die Pflanze wird im Frühling wie gewohnt austreiben.

❏ Grauschimmelfäule – Gefahr für Jungpflanzen

Grauschimmel ist eine der häufigsten Pflanzenkrankheiten im heimischen Garten. An mehr als 200 Pflanzen macht sich der Schimmelpilz Botrytis cinerea zu schaffen. Ist es warm und feucht, findet der Pilz ideale Bedingungen vor und das Risiko eines Befalls steigt.

Grauschimmel ist gut an dem an Samt erinnernden Belag zu erkennen, der die befallenen Pflanzenteile überzieht. Bei fortgeschrittenem Befall werden die Pflanzenzellen zerstört und die Schlehe beginnt zu faulen.

Von Grauschimmel befallen sein können:

  • Triebe
  • Knospen
  • Früchte
  • Blätter
Was ist zu tun?

Alle befallenen Pflanzenteile sind umgehend zu entfernen. Schneiden Sie großzügig und bis in das gesunde Gewebe zurück. Die Abschnitte gehören nicht auf den Kompost. Entsorgen Sie den Rückschnitt besser über den Hausmüll. Die Pilzsporen würden auf dem Kompost überleben.

➔ Tipp: Ein luftiger Standort hilft, Grauschimmel vorzubeugen. Wird Knoblauch in der Nähe der Schlehe in den Boden gesteckt, dürfte die Pflanze ebenfalls vor Grauschimmel geschützt sein.

❏ Besuch von der Gespinstmotte

Dieser ungebetene Gast stellt sich im Frühling ein. Dann verköstigen sich die Raupen an den Knospen und zarten Blättern. Wird dies zu spät bemerkt, kann es zum Kahlfraß kommen. Anhand ihrer großflächigen Gespinste ist die Motte eigentlich nicht zu übersehen.

Was ist zu tun?

Handeln Sie schnell und entfernen Sie die Nester großflächig von der Pflanze. Damit sich die Raupen nicht ungehindert ausbreiten, sollten die Nester am besten verbrannt werden. Im Handel sind Schädlingsbekämpfungsmittel auf biologischer Basis verfügbar. Das Mittel wird entweder ins Gießwasser gegeben oder die Pflanze wird damit besprüht.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO Schädlings-frei plus AF, Bekämpfung von... 89 Bewertungen 9,99 € Zum Shop 2 COMPO Schädlings-frei plus 500ml (Bio) Vorteilspackung... 1 Bewertungen 19,99 € Zum Shop 3 Neudorff Spruzit AF Schädlings-Frei 500 ml 4 Bewertungen 8,90 € Zum Shop ❏ Salzschäden – die Schattenseite des Winters

Der Winter kann der Schlehe wenig anhaben. Selbst strengem Frost trotzen die Gewächse, ohne eines speziellen Winterschutzes zu bedürfen. Streusalz wird jedoch von den Pflanzen nicht vertragen. Dies macht sich nicht sofort bemerkbar, sondern es kann mehrere Jahre dauern, bis erste Symptome auftreten.

Nach und nach dringen die Salze in tiefere Bodenschichten vor und schädigen die Pflanze nachhaltig. Dies macht sich durch eine Braunfärbung der Blätter bemerkbar. Es entstehen mehr und mehr braune Flecken auf den Blättern. Der Hobbygärtner wird dabei vielleicht an die Anzeichen eines zu trockenen Standortes denken. Dies kommt jedoch selten vor, da die Pflanze Trockenheit in der Regel sehr gut vertragen kann. Die Blätter werden braun, rollen sich ein und fallen schließlich ab.

Was ist zu tun?

Treten Salzschäden auf, ist definitiv nicht der richtige Standort für die Pflanze gefunden. Bis sich Krankheitsanzeichen zeigen, vergeht eine ganze Weile. Sie können also davon ausgehen, dass der Boden bereits nachhaltig geschädigt ist und einen kompletten Austausch braucht. Die Pflanze sollte vorsichtig ausgegraben und an einem Standort neu verpflanzt werden, wo Salzschäden weniger eine Gefahr für die Pflanze darstellen.

❏ Kranke Pflanzen durch Pflegefehler Falscher Standort

Zeigt sich die Schlehe wuchs- und blühfaul, fühlt sie sich vermutlich an ihrem Standort nicht wohl.

➔ Hinweis: Schlehen wachsen von Natur aus sehr langsam. Etwa 20 Zentimeter jährlich sind vollkommen normal und kein Anzeichen von unsachgemäßer Behandlung.

Ganz wichtig für die Pflanzen ist viel Sonne, dementsprechend sollte der Standort gewählt werden. Auch die pralle Mittagssonne kann der Schlehe nichts anhaben. Es kann lediglich vorkommen, dass Sie an heißen Sommertagen die Pflanzen bewässern müssen. Dies zeigt die Pflanze durch eingerollte und vertrocknete Blätter.

Steht die Schlehe zu nass, wird sie nicht wachsen und vermutlich zu faulen beginnen. Ein schweres Substrat, welches das Wasser nicht ausreichend abfließen lässt, ist Gift für den Schlehdorn. Die Pflanzen lieben einen trockenen Standort und können gern auf felsigen Hängen angepflanzt werden.

Falsches Substrat

Die Pflanzen sind das Substrat betreffend wenig anspruchsvoll. Wer keinen allzu schweren und feuchten Boden anbietet, wird diesbezüglich keine Probleme bekommen. Die Böden können steinig sein und auch Kalk macht den Pflanzen nichts aus.

Fehler beim Pflanzen

Mit der Pflanzung wird die Wachstumsgrundlage für die Schlehe geschaffen. Fehler sollten hierbei vermieden werden. In erster Linie braucht Ihre Schlehe Platz. Kleine und mickrige Pflanzen können die Folge sein, wenn sich der Schlehdorn nicht ausbreiten kann. Dies bezieht sich in erster Linie auf die Wurzeln. Den Flachwurzler hier in die Schranken zu weisen, ist jedoch kein Fehler. Bauen Sie eine Wurzelsperre ein. Hierfür genügt ein Betonring, den Sie etwa einen halber Meter tief rund um die Pflanze in die Erde bringen.

Durch ein ausreichend großes Pflanzloch bieten Sie dem Schlehdorn ideale Möglichkeiten, sich auszubreiten. Wenn Sie eine Hecke anpflanzen möchten, setzen Sie nicht mehr als zwei Pflanzen auf einen Meter. Ansonsten behindern und hemmen sich die Schlehen gegenseitig in ihrem Wachstum.

❏ Tipps für eine gesunde Schlehe im Überblick table#t362 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t362 thead tr { } table#t362 thead tr th.t362 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #FFFFFF 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#FFFFFF)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#FFFFFF 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#FFFFFF",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t362 thead tr th#t362.start { } table#t362 thead tr th#t362.end { } table#t362 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t362 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t362 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t362 tbody tr td#n1 { width: 10%; }table#t362 tbody tr td#n2 { width: 90%; } table#t362 tbody tr:hover td { } table#t362 tfoot tr { } table#t362 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } MaßnahmeErläuterungStandortSchlehen brauchen einen sonnigen Standort.

Weiterhin benötigen die Pflanzen viel Platz, um sich ausbreiten zu können. SubstratNormale Gartenerde ist ausreichend.

Bei der Pflanzung kann Kompost untergemischt werden.

Der Boden sollte in jedem Fall durchlässig sein und nicht zu nass.

Kalkhaltiges Substrat wird vertragen.PflanzungVor der Pflanzung ist die Schlehe einige Zeit zu wässern, damit sich der Wurzelballen mit Wasser vollsaugen kann.

Das Pflanzloch sollten Sie mindestens in doppelter Größe des Wurzelballens ausheben.

Die Schlehe wird vorsichtig eingesetzt, damit die Wurzeln nicht verletzt werden.

In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist die Bewässerung sehr wichtig.

Ältere Pflanzen müssen nicht mehr gegossen werden, sofern heiße Sommer nicht zu längeren Trockenabschnitten führen.

Zebragras vermehren – 3 Varianten vorgestellt

So, 02/10/2019 - 08:11

Das Zebragras ist ein wahrer Blickfang in jedem Garten. Dazu ist er äußerst pflegeleicht, weshalb ihn viele Hobbygärtner auch vermehren möchten. Dazu stehen gleich drei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

© Substanz – Fotolia.com

Zebragras wird schnell zum Blickfang in jedem Garten. Die Pflanze ist robust und kann auch Anfängern Gärtnerglück bescheren. Das Chinaschilf kann im Garten vielerorts überzeugen. In Teichnähe wie im Staudenbeet oder auch im Kübel oder Balkonkasten, das Ziergras mit seiner attraktiven Blattzeichnung ist immer wieder ein Hingucker. Wer nun das Ziergras mit seinem hübschen Streifenmuster gezielt vermehren möchte, hat gute Chancen, bald an noch mehr Plätzen einen dekorativen Blickfang zu schaffen oder auch andere Hobbygärtner mit der Pflanze zu erfreuen. Welche Möglichkeiten der Vermehrung es gibt und wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie nun.

Vermehrung unterschiedlich möglich

Die Vermehrung des Zebragrases ist durch verschiedene Methoden möglich.

  • Teilung des Wurzelballens
  • Wurzelschnittlinge
  • Aussaat
Teilung des Wurzelballens

❶ Wurzelballen aus dem Boden entfernen
❷ Wurzel teilen
❸ geteilte Wurzel wieder einpflanzen
❹ neu gewonnenes Wurzelstück separat verpflanzen

Besitzen Sie eine Zebragraspflanze, die Sie bereits mehrere Jahre erfolgreich kultivieren? Dann ist es an der Zeit, den Wurzelballen zu teilen und so eine neue Pflanze zu gewinnen. Etwa mit drei Jahren sind die Pflanzen gut entwickelt und halten der Teilung des Wurzelballens stand.

Haben Sie die Pflanze im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten und der Austrieb hat noch nicht begonnen, kann die Teilung vorgenommen werden.

» Tipp: Das Zebragras im Herbst nicht zurück schneiden. Die Halme verbleiben, als Schutz für die Pflanze, über den Winter am Zebragras.

Zunächst graben Sie den gesamten Wurzelballen aus. Nun haben Sie Gelegenheit, sich die Wurzel näher zu betrachten. Vertrocknete oder faule Stellen sollten großzügig entfernt werden. Nun kann die Wurzel geteilt werden. Lässt sich dies nicht von Hand erledigen, nehmen Sie ein Messer oder einen Spaten zur Hilfe. Sofort nach der Teilung sollte ein Teilstück zurück in das Pflanzloch gegeben werden. Die durch die Teilung der Wurzel entstandene neue Pflanze setzen Sie an den gewünschten Standort.

» Tipp: Der Boden darf bei dieser Art der Vermehrung nicht mehr gefroren sein.

Vermehrung durch Wurzelschnittlinge

❶ Wurzel ausgraben
❷ Wurzel mehrmals teilen
❸ Teilstücke an neuen Standort setzen
❹ Austrieb abwarten

Die Vermehrung durch Wurzelstecklinge erfolgt ähnlich, wie die eben beschriebene Teilung des Wurzelballens. Für diese Art der Vermehrung werden Sie aber etwas mehr Geduld mitbringen müssen.

Die Wurzeln werden ebenfalls ausgegraben. Mit einem scharfen Spaten lässt sich ein Wurzelstück abtrennen. Die abgetrennten Wurzelstücke werden nun nochmals geteilt. An jedem auf diese Art gewonnenen Teilstück sollten sich mindestens vier Augen befinden. Die Wurzelstücke werden nun an ihrem neuen Standort etwa zehn Zentimeter tief in den Boden gesetzt und gut angegossen.

» Tipp: Für diese Art der Vermehrung wird etwas Geduld nötig sein. Durch Teilung des Wurzelballens vermehrte Pflanzen entwickeln sich schneller.

Vermehrung durch Aussaat

❶ Samen vorziehen
❷ regelmäßig gießen
❸ Pflanzgefäß hell aufstellen
❹ Keimlinge in Pflanzgefäße setzen
❺ Zebragras im Frühling auspflanzen

Zunächst gilt es, den passenden Samen zu beschaffen. Sie haben bereits selbst Zebragras im Garten und Ihnen ist es gelungen, Samen zu gewinnen? Dann können Sie diesen natürlich für die Vermehrung nutzen, allerdings wird das Ergebnis vermutlich einiges an Überraschungen mit sich bringen. Selbst gewonnener Samen ist meist nicht sortenecht. Es gehört also etwas Glück dazu, wenn die auf diese Art und Weise herangezogenen Jungpflanzen über die charakteristischen Streifen verfügen.

Auf Nummer sicher gehen Sie mit zertifiziertem Saatgut aus dem Fachhandel. Hier können Sie sich die passende Sorte auswählen und werden auch garantiert das gewünschte Ziergras heranziehen.

Es spricht natürlich nichts gegen die Direktaussaat, es ist jedoch ratsam, die Samen auf der Fensterbank vorzuziehen. Geben Sie hierfür die Samen in Kokosfasersubstrat, gießen Sie es gut an und halten Sie den Zebragrassamen warm. Bei einer Umgebungstemperatur von 25 Grad erfolgt die Keimung innerhalb von 14 Tagen nach Aussaat.

Nun halten Sie die Keimlinge weiterhin warm und feucht. Nach maximal zwei Monaten können Sie die kräftigsten Keimlinge pikieren. Ist kein Frost mehr zu erwarten und die Temperaturen liegen konstant über zehn Grad, kann das Zebragras im Garten ausgepflanzt werden. Sie können das Ziergras alternativ auch in den Kübel setzen oder junge Pflanzen über den Sommer im Blumenkasten weiter kultivieren.

Arten der Vermehrung mit ihren Vor- und Nachteilen table#t361 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t361 thead tr { } table#t361 thead tr th.t361 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t361 thead tr th#t361.start { } table#t361 thead tr th#t361.end { } table#t361 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t361 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t361 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t361 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t361 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t361 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t361 tfoot tr { } table#t361 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } Art der VermehrungVorteileNachteile Teilung des Wurzelballens ✔ unkompliziert
✔ gute Erfolgsgarantie
✔ man erhält sofort fertig entwickelte Pflanzen
✖ Pflanze muss eine ausreichende Größe besitzen
✖ Wurzel kann beschädigt werden
Wurzelschnittlinge ✔ gute Erfolgsgarantie
✔ einfach durchzuführen
✖ zeitaufwendig
✖ langwierig
Aussaat✔ eigener Samen kann genutzt werden
✔ Anzucht mehrerer Pflanzen möglich
✖ zeitaufwendig
✖ eigene Samen meist nicht sortenecht
Wichtige Fragen bei der Anzucht kurz beantwortet ❖ Wie schnell wird das Zebragras wachsen?

Die Pflanzen wachsen recht üppig, aber vergleichsweise langsam. Bis die stattliche Größe von etwa 1,80 Metern erreicht ist, werden vermutlich mindestens drei Jahre vergehen.

❖ Welche Ausmaße erreicht das Zebragras?

Bei der Pflanzung sollte bedacht werden, dass das Zebragras einiges an Platz benötigt. Während eine Höhe von etwa zwei Meter erreicht werden kann, geht das Gras auch etwa 1,5 Meter in die Breite. Es bietet sich daher die Solitärstellung in einem sonnigen Rasenstück an.

❖ Wann erfolgt der Austrieb des Zebragrases?

Der Austrieb des Zebragrases erfolgt zwischen April und Mai. Dies ist von den gegebenen Temperaturverhältnissen und den Standortbedingungen abhängig. Bedenken Sie dabei, der Rückschnitt des Ziergrases muss vor dem Austrieb erfolgen, damit die jungen Triebe nicht verletzt werden.

❖ Was ist bei der Pflege der Jungpflanzen zu beachten?

Jungpflanzen sollten an einem sonnigen Standort ausgepflanzt werden. Die Erde ist stets feucht zu halten. Dabei darf es nicht zum Auftreten von Staunässe kommen. Verteilen Sie Kompost und Hornspäne im Boden, dann erhalten die Pflanzen alle nötigen Nährstoffe, welche sie im ersten Standjahr benötigen.

❖ Wann blüht die Pflanze?

Generell blüht Zebragras erst, wenn die volle Wuchshöhe erreicht ist, also etwa nach vier Jahren. Jedoch blüht das Ziergras in unseren Breiten meist nicht. Nach einem heißen Sommer steigen die Chancen, dass sich im September die brauen Blütenrispen mit den silbrig schimmernden Blütenbüscheln zeigen.

Kugelbäume schneiden – Tipps für die beliebtesten Kugelbaum-Arten

Fr, 02/08/2019 - 06:23

Kugelbäume machen optisches was her und zieren so manchen Vorgarten. Was beim Schneiden der einzelnen Arten zu beachten ist, erklären wir in unserem Ratgeber.

© schulzfoto – Fotolia.com Kugelbäume sind hübsch anzusehen und auch in kleineren Gärten eine Zierde. Allerdings wachsen die meisten Bäume nicht automatisch in exakten Rundungen, sondern müssen von Ihnen in Form gebracht werden. Wenn Sie bereits einen Kugelbaum besitzen, oder sich einen – zum Beispiel für die Begrenzung der Einfahrt – wünschen, erfahren Sie hier, wie Sie die pflegeleichten Kugelbäumchen mit geeigneten Schnittmaßnahmen in Form bringen und zu einem Hingucker werden lassen.
Was ist das Besondere am Kugelbaum?

Kugelbäume sind robust und pflegeleicht. Der größte Vorteil dieser Gewächse ist ihre Größe. Kugelbäume wachsen nur langsam und erreichen eine maximale Höhe von nur wenigen Metern. Erkundigen Sie sich also bereits beim Kauf, ob der Kugelbaum zu Ihren Anforderungen passt. Es gibt durchaus Bäume, die beinahe zehn Meter hoch werden können. Für den kleinen Vorgarten weit geeigneter sind Arten, die lediglich Wuchshöhen zwischen drei und vier Metern erreichen.

Warum wird der Kugelbaum nicht höher?

Die kleinen Bäume mit ihrer runden Krone sucht man in der freien Natur vergeblich. Der Verdacht liegt also nahe, dass hier die Hand des Gärtners im Spiel ist. Natürlich lassen sich Bäume einfach zurückschneiden, damit sie nicht höher wachsen. Für den Kugelbaum ist allerdings die Veredlung üblich.

In den Baumschulen wird daher eine langsam wachsende Krone auf einen geraden Stamm gesetzt. Der Stamm wird danach nicht weiter in die Höhe wachsen, er wird lediglich an Umfang zunehmen. Die Krone wird größer, lässt sich aber durch regelmäßigen Rückschnitt gut in Form halten.

Welches sind die beliebtesten Kugelbäume?

Zu den beliebtesten Kugelbäumen in deutschen Gärten zählen:

  • Kugelahorn
  • Kugelesche
  • Kugelplatane
  • Kugelrobinie
  • Kugel-Trompetenbaum
Die einzelnen Arten möchten wir Ihnen nun näher vorstellen:

➩ Kugelrobinie

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von B I A N C A 🍃💚 (@bi_a_n_c_a_) am Jun 7, 2018 um 8:00 PDT


Die Kugelrobinie zaubert mit ihren gefiederten Blättern mediterranen Charme in jeden Garten. Äußerlich erinnert die Robinie stark an die Akazie. Die Bäume werden lediglich drei bis maximal vier Meter hoch, wobei der Stamm allein etwa 2,5 Meter ausmacht.

➔ Tipp: Kugelrobinien wachsen in den ersten Standjahren besonders schnell heran.

Die Bäume benötigen einen sonnigen und geschützten Standort und vertragen auch die Sommerhitze. Gepflanzt werden kann das Bäumchen an allen frostfreien Tagen des Jahres. Damit der Baum gut anwächst, wird er regelmäßig gegossen. Die Bäume sind gut winterhart. Kugel-Robinien blühen nicht.

Die Kugelrobinie kann von der Blattfleckenkrankheit befallen werden. Die Pilzerkrankung ist durch kleine Blattflecken erkennbar. Es kommt zum Blattfall. Die Blätter sind zu entsorgen und gehören nicht auf den Kompost. An Schädlingen können den Bäumen Läuse und die Robinienminiermotte gefährlich werden.

➔ Achtung: Die Pflanze ist in allen Teilen giftig! Die meisten Giftstoffe sind in der Rinde und in den Samen enthalten.

Ratschläge für den richtigen Schnitt:

Die Kugel-Robinie ist gut schnittverträglich. Grundsätzlich ist kein regelmäßiger Schnitt notwendig. Da der Baum recht schnell wächst, können Sie auch radikal zurückschneiden. Ältere Bäume erhalten einen Verjüngungsschnitt der Krone. Geschnitten wird bevorzugt im Spätwinter.

➩ Kugelahorn

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Frieda Oeltjenbruns (@friedaoeltjenbruns) am Jul 7, 2018 um 11:58 PDT


Der Kugel-Ahorn ist besonders in kleinen Gärten sehr beliebt. Die Pflanzen werden etwa fünf Meter hoch und gehen ebenso weit in die Breite. Im April setzt die Blüte ein. Eine Zierde ist auch die goldgelbe Herbstfärbung. Der Kugelahorn steht bevorzugt sonnig bis halbschattig. Nach der Pflanzung braucht das Bäumchen viel Feuchtigkeit. Damit die Feuchtigkeit nicht so schnell verfliegt, bietet es sich an, einen Gießrand anzulegen. Die Pflanzen sind sehr pflegeleicht und werden kaum von Schädlingen befallen. An Krankheiten können Echter Mehltau, die Rotpustelkrankheit oder die Verticillium-Welke auftreten.

Ratschläge für den richtigen Schnitt:

Schnittmaßnahmen sind nicht zwingend notwendig, werden aber gut vertragen. Der Kugelahorn sollte nur im Winter geschnitten werden, da die Äste im Frühling stark ausbluten. Um die Krone zu formen oder neu aufzubauen, ist auch ein Radikalschnitt möglich.

➩ Kugelesche

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Melanie Thimm (@melaniethimm) am Nov 9, 2016 um 1:15 PST


Für den kleinen Garten ist die langsam wachsende Kugelesche die ideale Ergänzung. Der Baum wird maximal sechs Meter hoch und geht bis zu drei Meter in die Breite. Mit ihrer eher kleinen Krone passt die Kugelesche gut in den Vorgarten und lässt sich als Begrenzung des Eingangs- oder Garagenbereiches verwenden. Der Baum steht gern sonnig und auch ein zugiger Standort wird der Kugelesche nicht schaden. Die Kugel-Esche blüht nicht.

Der Boden sollte feucht und tiefgründig beschaffen sein. Die Kugelesche freut sich über die Verabreichung von Kompost als Langzeitdünger. Eine Gefahr für die Bäume stellt das Eschensterben dar. Davon betroffen sind vorwiegend junge Bäume. Die Krankheit äußert sich im Welken und Abfallen der Blätter und greift auch auf die Zweige und schließlich auf die gesamte Krone über. Auch der Eschenbastkäfer und die Binsenschmuckzikade können den Bäumen großen Schaden zufügen.

Ratschläge für den richtigen Schnitt:

Die Kugel-Esche entwickelt keine typisch runde Krone, sondern wächst eher schirmförmig und schmal. Dies gibt dem Bäumchen ein elegantes Erscheinungsbild. Schnittmaßnahmen sind eher unüblich. Von einem radikalen Rückschnitt sollten Sie absehen. Groß angelegte Schnittmaßnahmen verteilen Sie besser auf mehrere Jahre.

➩ Kugelplatane

Die Kugelplatane wird maximal vier Meter hoch und bildet eine besonders gleichmäßige runde Krone aus. Damit wird der Hobbygärtner an den Urlaub im Süden und die dort wachsenden Platanen erinnert. Im Mai bilden sich die eher unscheinbare Blüten aus. Ein Hingucker sind dagegen die im Herbst erscheinenden Kugelfrüchte. Auch die braungelbe Herbstfärbung ist ausgesprochen attraktiv.
Der ideale Standort ist in der Sonne oder im Halbschatten zu suchen. Dabei sollte das Substrat nicht zu feucht beschaffen sein.

Tipp: Die Bäume lassen sich ohne Probleme verpflanzen, sollte der Standort nicht passend gewählt worden sein.

Gelegentlich kann die Kugelplatane von Pilzerkrankungen befallen sein. Die betroffenen Äste verfärben und zersetzen sich dann.

Ratschläge für den richtigen Schnitt:

Kugelplatanen vertragen Schnittmaßnahmen sehr gut. Geschnitten wird allerdings nur bei älteren Bäumen oder kranken Pflanzen. Dann sollte der Rückschnitt bis in das gesunde Holz erfolgen.

➩ Kugel-Trompetenbaum

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von L i s a ❥ (@unsertraumhaus19) am Dez 17, 2018 um 11:41 PST


Mit einer Gesamthöhe von etwa drei Metern ist mit dem Kugel-Trompetenbaum auch für kleine Gärten der passende Hausbaum gefunden. Sie können in seinem Schatten eine Sitzgarnitur aufstellen und sich am Vogelgezwitscher erfreuen, denn der Baum wird gern als Nistgelegenheit genutzt. Die kugelige Krone wird bei älteren Bäumen zunehmend breiter, was aber dem optischen Erscheinungsbild der Pflanze keinesfalls schadet.

Die Bäume stehen bevorzugt sonnig bis halbschattig und geschützt. Länger anhaltende Trockenheit wird problemlos vertragen. Sie können das Bäumchen in jungen Jahren auch im Kübel kultivieren. Ausreichend Feuchtigkeit wird benötigt. Gelegentlich wird der Kugel-Trompetenbaum von Läusen befallen. Auch der Brandkrustenpilz und die Verticillium-Welke kommen vor.

Ratschläge für den richtigen Schnitt:

Schnittmaßnahmen können durchgeführt werden, sind aber eher unüblich. Wenn Sie den Kugel-Trompetenbaum beschneiden wollen, sollten Sie dafür die Monate Februar bis März nutzen.

Kugelbaum schneiden – Was ist zu beachten?

Der Kugelbaum bleibt eher niedrig im Wuchs. Was jedoch von vielen Hobbygärtnern eher unterschätzt wird – ältere Bäume gehen teils beachtlich in die Breite. Dann erscheinen die Kronen nicht mehr kugelig rund, sondern eher einem Pfannkuchen ähnlich. Deshalb spricht man auch von „Pfannkuchen-Kronen“. Um die Bäume optisch in Form zu halten, sollte hin und wieder zur Schere gegriffen werden.

Der Spätwinter ist die ideale Jahreszeit für den Baumschnitt. Zunächst werden alle Hauptäste auf eine Länge von etwa 20 Zentimetern zurückgeschnitten. Achten Sie beim Schnitt darauf, in der Nähe der schlafenden Augen zu schneiden. Dann kann die Pflanze nah an der Schnittfläche wieder neu austreiben. Damit sich die Krone wie gewünscht ausbildet, sollte nach etwa drei Jahren ein erneuter Schnitt erfolgen. Dann werden die an den einstigen Schnittstellen neu ausgetriebenen Äste bis auf ihren Ansatz zurückgeschnitten. Bei besonders dichten Kronen reduzieren Sie die Anzahl der Äste.

➩ Den Kugelbaum auslichten

Wenn Sie Ihren Kugelbaum auslichten, nehmen Sie keinen radikalen Rückschnitt vor, Sie entfernen lediglich alte und beschädigte Äste. Die Äste werden unmittelbar am Ansatz entfernt. Es sollten keine Stummel übrig gelassen werden. Nehmen Sie einen besonders sauberen Schnitt vor. Dies gelingt lediglich mit einem scharfen Schneidwerkzeug.

➩ Den Kugelbaum zurückschneiden

Der Rückschnitt kann jährlich im Spätwinter erfolgen. Dies trägt zu einem kompakten Wuchs der Pflanze bei. Zwingend erforderlich sind die Schnittmaßnahmen allerdings nicht. Veredelte Pflanzen von Baumschulen wachsen ohnehin buschig und kompakt. Entscheiden Sie einfach hier von Fall zu Fall. Fakt ist, dass beinahe alle Kugelbäume Schnittmaßnahmen gut vertragen und zuverlässig wieder austreiben.

Schnittmaßnahmen nach Schäden durchführen

Ist der Kugelbaum nach Unwettern oder durch Schädlingsbefall und Krankheit geschädigt, bietet sich eine radikale Schnittmaßnahme an. Seien Sie hier nicht ängstlich und schneiden Sie alle Äste, die sich oberhalb der Veredlungsstelle befinden, ab. Lassen Sie einige besonders gut ausgebildete Äste stehen. Diese dienen als Grundlage für die Neuausbildung der Krone. Wird im Spätwinter zurückgeschnitten, treibt die Pflanze bereits wenige Wochen später wieder zuverlässig aus.

Wenn die Krone sich nicht ausbildet

Bildet sich nach dem Schnitt nicht die erhoffte kugelförmige Krone aus, haben Sie nicht unmittelbar über der Veredlungsstelle zurückgeschnitten. Schneiden Sie die Äste bis an die Vereedlungsstelle zurück und lassen Sie keine Stummel übrig. Beim Schnitt ist auf sauberes und scharfes Werkzeug zu achten. Glatte Schnittränder bilden Pilzen und Schädlingen wenig Angriffsfläche. Wird mit unscharfen Werkzeugen gearbeitet, fransen die Schnittränder aus und die Pflanze wird angreifbar für Krankheiten und Schädlingsbefall.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 GARDENA city gardening Balkonschere 363 Bewertungen 10,99 € ab 7,69 € Zum Shop 2 Felco Obstbau Und Gartenschere 252 Bewertungen 34,99 € Zum Shop 3 Fiskars Amboss-Gartenschere für trockene Zweige und... 316 Bewertungen 10,99 € ab 9,95 € Zum Shop NoGos beim Baumschnitt beachten

Der Baumschnitt sollte bevorzugt in den Wintermonaten stattfinden. Dann kann sich der Kugelbaum gut regenerieren, bevor er erneut austreibt. Schneiden Sie jedoch nie bei Frost. Fällt das Thermometer unter fünf Grad Minus, könnten die Äste brechen und der Baum nachhaltig geschädigt werden. Werden der Kugelahorn oder die Robinie erst im Frühling geschnitten, kann dies das Wachstum der Pflanzen benachteiligen. Da die Bäume früh austreiben, bluten sie beim Schneiden stark. Mit dem austretenden Pflanzensaft gehen wichtige Nährstoffe verloren. Schneiden Sie diese Bäume immer im frühen Herbst, wenn der Baum weniger Saft führt und so auch der Verlust von Nährstoffen geringer ausfällt.

Tipp: Früh austreibende Gehölze benötigen ausreichend Zeit, um sich zur regenerieren und sollten daher im Herbst oder frühen Winter geschnitten werden.

Wollläuse auf Orchideen bekämpfen – Hausmittel und andere Tricks

Mi, 02/06/2019 - 07:20

Ein weißer Belag auf Ihren Orchideen, ist ein Indiz für Wollläuse und signalisiert sofortiges Handeln. Einfache Hausmittel können die Pflanze retten.

© Piman Khrutmuang – Fotolia.com

Bei Wollläusen, die auch als Schmierläuse bekannt sind, handelt es sich um eine Art von Schildläusen. Sie sind eine der Schädlingsarten, die bei Orchideen (Orchidaceae) am häufigsten anzutreffen ist, wobei dieser Schädling auch auf andere Pflanzen, insbesondere Kakteen, übergreifen kann. Diese Läuse machen ihrem Namen optisch alle Ehre. Sie sehen so aus, als ob sie in Watte eingehüllt werden. Das weiße Gespinst, welches die Läuse umhüllt, ist ein Ausscheidungssekret.

Dabei besteht das große Problem darin, dass diese Läuse an den Wurzeln, Stängeln oder Blättern der Pflanze saugen. So nehmen sie der Pflanze ihren Saft. Gleichzeitig geben Wollläuse ein Gift ab, welches das Wachstum der Pflanze einschränkt. Die Läuse produzieren noch dazu eine Substanz, die sich Honigtau nennt. Sie klebt entsprechend und bedeckt irgendwann die gesamte Orchidee. Das macht die Pflanze anfälliger für weitere Schädlinge. Wollläuse sind für Orchideen also gleich in dreierlei Hinsicht problematisch. Da Wollläuse somit in letzter Konsequenz das Absterben einer Orchidee bedeuten können, ist es umso wichtiger, sie rechtzeitig zu bekämpfen. Aber wie? Wir verraten, welche natürlichen und chemischen Mittel helfen können!
Woran erkennt man Wollläuse?

Wer sich nicht sicher ist, ob es sich wirklich um Wollläuse handelt, kann seinen Verdacht anhand der nachfolgenden Symptome bestätigen:

  • Weiße Mini-Wattebäusche, die unter sowie auf den Blättern zu finden sind.
  • Die Knospen und Blätter der befallenen Orchidee wachsen nur verkrüppelt nach.
  • Weiße, extrem feine Gespinste im Bereich der Blattachseln.
  • Die Pflanze ist im Bereich der Blätter mit braun-gelben Sprenkeln bedeckt.
  • Die Blüten und Blätter erscheinen welk.
Wollläuse gar nicht erst einschleppen

Wenn Ihre Orchideen nun plötzlich Wollläuse bekommen, kann es durchaus sein, dass dieser Schädling in die Wohnung eingeschleppt wurde. Denn viele Pflanzen aus dem Baumarkt oder dem Gartencenter sind bereits mit Wollläusen befallen. Daher gilt es beim Kauf unbedingt darauf zu achten, dass an den Pflanzen keine weißen Gespinste zu sehen sind. Finger weg von solchen Pflanzen, die bereits infiziert sind! Denn sonst stehen die Chancen gut, dass auch die heimischen Orchideen bald von der Wolllaus-Plage betroffen sein werden.

Noch dazu stellt warme und trockene Heizungsluft ein Problem dar. Denn bei diesen Bedingungen können sich die Schädlinge besonders gut ausbreiten. Dementsprechend ist es wichtig, dass während der kalten Jahreszeit ausreichend oft gelüftet wird und die Orchideen keinen direkten Standplatz über oder an der Heizung bekommen. Das hilft dabei, eine Ausbreitung von Wollläusen zu minimieren. Außerdem ist es wichtig, den Zimmerpflanzen nicht mit Stickstoff zu überdüngen.

Orchideen mit Wollläusen befallen – was tun?

Wenn eine Orchidee bereits von Wollläusen befallen ist, dann geht es zunächst darum, Schadensbegrenzung zu betreiben. Es gilt die Pflanze erst einmal von den anderen Zimmerpflanzen zu isolieren, damit sich die Wollläuse gar nicht erst weiter ausbreiten können. Besteht auch nur der leiseste Verdacht, dass andere Pflanzen auch betroffen sein könnten, so sollten diese ebenfalls von den schädlingsfreien Pflanzen getrennt werden.

In dem Quarantäneraum gilt es darauf zu achten, dass der Raum möglichst kühl ist. Am besten so kühl, wie es die Orchideen gerade noch vertragen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit sollte nach Möglichkeit ebenfalls sichergestellt werden. Denn Schmierläuse mögen es lieber trocken und warm, so dass die umgekehrten Umgebungsbedingungen bei der Bekämpfung von Wollläusen von Vorteil sind.

Wollläuse auf Orchideen bekämpfen – ohne Chemie

Anschließend geht es darum, diesen Schädlingen den Garaus zu machen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn es für die Orchidee nicht bereits zu spät ist. Wenn die Pflanze ihre Blätter abwirft, ist der Kampf leider schon verloren. Es gilt daher, die Wollläuse schon im frühen Stadium, also am besten kurz nach dem Befall, zu beseitigen. Im Fachhandel gibt es zwar auch Insektizide, mit denen sich Wollläuse bekämpfen lassen, aber deren Inhaltsstoffe sind zum Teil bedenklich für die Gesundheit. Daher bieten sich diese Hilfsmittel auf rein natürlicher Basis an:

  • Alkohol
  • Schmierseife
  • Rapsöl
  • Wasser
  • Paraffinöl
  • Neemöl
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Naissance Neemöl, nativ 250ml BIO zertifiziert 100%... 35 Bewertungen 11,99 € Zum Shop Wollläuse bekämpfen mit Wasser und Alkohol

Schmierläuse hassen Feuchtigkeit. Wasser ist somit ein potentes Mittel zur Bekämpfung der Schädlinge. Daher ist es sinnvoll, die komplette Pflanze mehrmals mit lauwarmem Wasser abzuduschen. Zuvor sollten Sie die Wurzeln samt aller Luftwurzeln durch eine Tüte vor dem Wasser schützen. Schließlich sollen die Schädlinge nicht auf die Wurzeln übergreifen können. Sehr hartes Wasser ist außerdem nicht zu empfehlen. Womöglich ist es daher besser, das Wasser zu entkalken und es mit einem Drucksprüher auf die Orchidee zu bringen. Im Übrigen sollte der Nässeschutz von den Orchideen erst dann entfernt werden, wenn diese nahezu trocken ist. Denn zu viel Feuchtigkeit bekommt den Wurzeln nicht.

Wollläuse unterhalb der Orchideenblüte – © Mike – Fotolia.com

Bevor die Wasserbehandlung Erfolg zeigen kann, muss womöglich Alkohol zum Einsatz kommen. Das liegt daran, dass die erwachsenen Läuse über ein „Schutzschild“ verfügen, der mit Wachs überzogen ist. Sie lassen sich daher mitunter nur schwer von der Pflanze spülen. Aus diesem Grund macht es Sinn, die Blätter von beiden Seiten mit einem in Alkohol getränkten Tuch abzuwischen.

Ein Wattestäbchen, welches zuvor in Alkohol getränkt wurde, bietet sich für schwer zu erreichende Stellen an. Anschließend lassen sich die Schmierläuse bedeutend leichter abspülen. Die Pflanze kann auch mit Melissengeist besprüht werden, um den Läusen gezielt den Garaus zu machen. Die genannte Methode muss womöglich im Abstand von ein paar Tagen wiederholt werden, damit die Pflanze am Ende wirklich lausfrei ist.

Wollläuse bekämpfen mit Schmierseife

Eine Lösung aus Schmierseife hat sich als besonders wirkungsvoll gegen Wollläuse herausgestellt. Dieses Hausmittel kann sogar verschiedene fertige Schädlingsbekämpfungsmittel übertrumpfen. Um eine Schmierseifenlösung herzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. 1 Liter abgestandenes Wasser erwärmen, vorher eventuell entkalken.
  2. Zwischen 20 und 40 Gramm pure Schmier- oder Kernseife hinzugeben.
  3. Die Seife im Wasser komplett auflösen.
  4. Ein paar Spritzer Spiritus zu der Mischung hinzugeben.
  5. Die Mischung abkühlen lassen.
  6. Die Flüssigkeit dann mit einem Handsprüher auf die Pflanze auftragen.
  7. Die Behandlung in einem Intervall von jeweils zwei bis drei Tagen wiederholen.
  8. Die Behandlung ist erst dann abgeschlossen, wenn die Orchidee vollständig von den Schädlingen befreit werden konnte.
Expertentipp:
Bis Wollläuse aus ihren Eiern schlüpfen, dauert es circa ein bis zwei Wochen. Daher empfiehlt sich eine erneute Behandlung im Abstand von zwei Wochen, um auch die letzten Läuse zu erwischen. Denn solange die Läuse noch nicht geschlüpft sind, sind sie besonders resistent gegen die genannte Schädlingsbekämpfung.

Auch wenn Nützlinge den Wollläusen ebenso zu Leibe rücken können, bietet sich dieses Vorgehen bei Zimmerpflanzen nicht an. Ob Schlupfwespen, Florfliegen oder Marienkäfer, da eine große Anzahl von Nützlingen für die erfolgreiche Schädlingsbekämpfung erforderlich ist, ist diese Lösung in den eigenen vier Wänden nicht wirklich praktikabel. Anders sieht es hingegen aus, wenn Orchideen in einem Gewächshaus stehen und dort mit Läusen befallen sind.

Wollläuse auf Orchideen mit Öl bekämpfen Wollläuse am Orchideenblatt – © Mike – Fotolia.com Wie bereits angesprochen, können verschiedene Arten von Öl ebenso zur Bekämpfung von Wollläusen bei Orchideen verwendet werden.

❶ Rapsöl

Rapsöl wird am besten mit Wasser vermischt, bevor die Öl-Wasser-Emulsion dann auf die Pflanzen aufgetragen wird. Dabei ist es wichtig, diese Mischung nur hauchzart auf die Blume zu sprühen. Das Verhältnis des Wassers zum Rapsöl sollte sieben zu drei betragen. Nur hartlaubige Orchideen vertragen diese Art der Behandlung. Ein wenig Schmierseife sollte auch bei dieser Lösung als Emulgator verwendet werden. Die Lösung wird am besten abends und im Schatten genutzt. Denn sie greift die Wachsschicht der Orchideen an. Daher ist dieses potente Hausmittel maximal nur zwei bis drei Mal zu verwenden, um der Pflanze keinen weiteren Schaden zuzufügen.

❷ Paraffinöl

Diese Tipps gelten auch für die Behandlung mit Paraffinöl. Zwölf Gramm Öl sollten dazu mit einem Liter Wasser vermengt werden. Auch hierbei gilt es darauf zu achten, dass das Wasser kalkfrei ist.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 1Liter Paraffinöl dickflüssig, entspricht Ph.Eur,... 3 Bewertungen 14,90 € Zum Shop ❸ Neemöl

Neemöl ist ebenfalls empfehlenswert, da der Entwicklung der Larven der Wollläuse damit Einhalt geboten wird. Fertige Produkte mit Neemöl sind im Handel auf natürlicher Basis erhältlich. Diese sind zu empfehlen, da das passende Neemöl-Gemisch sich nur schwer in Eigenregie herstellen lässt. Obwohl diese Ölart ungiftig ist, kann es bei Hautkontakt zu Irritierungen und Hautreizungen kommen. Daher besser auf Handschuhe zurückgreifen und ein langärmeliges Oberteil beim Besprühen der Pflanzen tragen.

Fertige Mittel zur Schädlingsbekämpfung kaufen

Auch im Gartenfachhandel werden verschiedene Mittel zur gezielten Schädlingsbekämpfung angeboten. Auf Basis von Schmierseife oder den genannten Ölarten sind dort verschiedene Produkte erhältlich, mit denen Wollläusen auf ökologischer Basis der Kampf angesagt werden kann. Einige dieser Mittel enthalten auch Orangenöl, welches den Panzer der Läuse auflöst und somit besonders schnell wirkt.

Wer lieber chemische Mittel zur Bekämpfung der Wollläuse verwenden möchte, wird ebenfalls im Fachhandel fündig. Dort werden spezielle Pflanzenstäbchen oder ein Granulat, dass auf das Substrat der Orchideen zu streuen ist, angeboten. Die Wollläuse nehmen dann einen tödlichen Wirkstoff über den Saft der Orchideen auf und sterben daran.

Auch wenn die Chemiekeule zum Einsatz kommt, gilt es, die Behandlung im Abstand von 14 Tagen zu wiederholen, damit auch Läuse, die vielleicht gerade erst neu geschlüpft sind, beseitigt werden können. Wenn dieses Vorgehen allerdings nicht für den gewünschten Erfolg sorgt, dann besteht leider keine Hoffnung mehr für die Pflanze. Um andere Orchideen sowie Kakteen in der Wohnung vor Wollläusen zu schützen, gilt es die Orchidee, die nun nicht mehr zu retten ist, endgültig zu entsorgen.

Gartenbank aus Beton selber bauen – Anleitung & Tipps

Mo, 02/04/2019 - 09:12

Dekorationen aus Beton im Garten liegen aktuell sehr im Trend. Auch eine Sitzbank lässt sich aus beton ganz einfach selber bauen. Wie das geht und wie sie sich gestalten lässt, erfahren Sie hier.

© Александр Беспалый – Fotolia.com

Warum immer Holz, Metall oder Plastik? Betonmöbel liegen voll im Trend und sind besonders im Garten geradezu unverwüstlich. Besonders, wer es eher modern und minimalistisch mag, wird eine Gartenbank aus Beton lieben, kommt sie doch ganz ohne Schnörkel und Verzierungen aus. Gartenbänke aus Beton sind preiswert und massiv. Die Kühle des Betons wird durch den Kontrast zu warmen Hölzern aufgefangen. Wie Sie robuste und langlebige Gartenbänke aus Beton bauen können, verraten wir Ihnen nun.

Möbel aus Beton – was spricht dafür?

Möbel aus Beton haben in letzter Zeit einen wahren Boom erfahren. Designer haben hier eine Nische entdeckt und lassen sich ihre Kreationen teuer bezahlen. Dabei lassen sich Möbel aus Beton selbst vergleichsweise preiswert herstellen. Mischen Sie Zement, Gestein und Wasser oder verwenden bereits vorhandene Betonteile. Besonders im Außenbereich ist Beton ein Material mit vielen Vorteilen. Gartenmöbel aus Beton sind dauerhaft haltbar und können auf Grund ihres Gewichtes auch im Vorgarten aufgestellt werden, Diebe werden mit Sicherheit die Finger davon lassen.

Neben Gartenmöbeln lassen sich aus Beton auch

  • Stühle
  • Hocker
  • Schränke
  • Betten
  • Arbeitsplatten
  • Waschbecken
  • oder Pflanzkübel

herstellen.

Welcher Beton eignet sich für die Möbelherstellung?

Um eine Gartenbank herzustellen kann eine handelsübliche Betonmischung Verwendung finden. Sie können sich Ihren Beton aber auch selbst anmischen. Hierfür benötigen Sie:

  • Zement
  • Kies oder Sand
  • Wasser

Für umfangreicherer Projekte bietet sich die Verwendung von Poren- oder Leichtbeton an. Dieser wurde mit Blähton versetzt, dadurch bilden sich Lufteinschlüsse und die Dichte des Betons wird geringer. Sie können natürlich auch bereits vorhandene Betonteile nutzen und diese zu einer Gartenbank umfunktionieren. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Gartenmöbel mit Übergewicht

Ihre Gartenbank wird kein Leichtgewicht. Beton bringt einiges an Gewicht mit und selbst, wenn Sie Porenbeton verwenden, wird Ihre Gartenbank niemand so schnell aus den Angeln heben. Überlegen Sie sich daher vorab, wo die Bank aufgestellt werden soll und transportieren die Betonteile an Ort und Stelle, bevor die Bank fertig montiert wird.

» Tipp: Erhalten die Betonmöbel einen Überzug aus Dichtschlämme, kann der Gartenbank Feuchtigkeit nichts anhaben und auch leichte Fröste werden unbeschadet überstanden.

Holz trifft Beton

Beton ist kalt und nüchtern? Dann stellen Sie Ihrer Gartenbank aus Beton doch einfach Holz an die Seite. Werden Sitzflächen aus Holz gestaltet, wirkt die Bank viel freundlicher und einladender. Nutzen Sie Holz das für den Außenbereich geeignet ist und nicht so schnell verschleißt. Neben Teak und anderen Tropenhölzern erfüllt auch die Europäische Eiche diese Zwecke. Eine Gartenbank komplett aus Beton wäre kein wirklich gemütlicher Sitzplatz. Der Körper kühlt durch den direkten Kontakt mit der Betonschicht sehr schnell aus. Daher sind Holzleisten auf der Sitzfläche und am Rücken mehr als willkommen.

Gartenbank aus Beton selber bauen – Variante 1

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Steffen Englert (@beton_gut) am Feb 15, 2018 um 11:03 PST

Materialliste
  • Betonteile
  • Kantholz
  • Dübel
  • Schrauben
  • Holzlasur
Werkzeugliste
  • Schlagbohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Kappsäge
  • Schleifmaschine
  • Schleifpapier
  • Zollstock
  • Pinsel
  • Bleistift
Anleitung

❶ Beton gießen
❷ Betonsteine aufstellen
❸ Holzlatten zuschneiden
❹ Löcher vorbohren
❺ Vertiefungen einbringen
❻ Löcher auf Betonsteine übertragen
❼ Löcher bohren
❽ Holzlatten lasieren
❾ Latten in die Dübel schrauben
❿ Holzlatten auf die Unterlatten schrauben

Zunächst werden die L-Steine hergestellt. Mischen Sie hierfür den Beton nach Anleitung und füllen diesen in die vorbereiteten Formen. Ist der Beton vollständig ausgehärtet, wird der Winkelstein aus der Form entfernt. Haben Sie die beiden benötigten L-Steine hergestellt, werden diese, am besten mit einer Schubkarre, an den späteren Aufstellort der Gartenbank transportiert.

» Tipp: Nutzen sie beim Ausrichten der Betonsteine eine Wasserwaage, damit die Bank später gerade steht.

Wird die Bank auf einem lockeren Boden, zum Beispiel einem Beet aufgestellt, lässt sich durch das Aufbringen einer Kiesschicht eine gerade Fläche erzeugen. Durch eine Schicht Betonestrich, welche auf den Kies aufgebracht und anschließend gewässert wird, bekommen die Betonsteine zusätzlichen Halt.

Nun werden die Holzlatten je nach Wunschlänge zugeschnitten. Damit auf der Gartenbank auch mehrere Personen Platz finden, bietet sich eine Länge von zwei Metern an. Die Holzlatten werden nun auf den Beton aufgeschraubt. Zunächst bringen Sie die beiden langen Latten an und darauf lassen sich dann kürzere Holzlatten in der bewünschten Bankbreite aufschrauben. Für das Anbringen der Unterlatten ist der Einsatz von Dübeln notwendig. Bevor die Holzlatten aufgeschraubt werden, werden diese mit Holzschutz versorgt. Wer möchte, kann an der Vorder- und Rückseite der Bank noch weitere Latten in Bankbreite anbringen, damit erhält die Gartenbank eine zusätzliche Verblendung und wirkt damit einladender und weniger kühl.

Gartenbank aus Betonbausteinen – Variante 2

Sie möchten sich das Anmischen des Betons sparen, aber dennoch nicht auf eine Gartenbank aus Beton verzichten? Dann nutzen Sie doch einfach fertige Betonbaussteine. In wenigen einfachen Schritten entsteht eine dekorative und robuste Gartenbank, welche sich auch ohne großartige handwerkliche Erfahrung herstellen lässt.

Materialliste
  • Betonbausteine
  • Sperrholzplatte
  • Kleber
  • Kissen zur Dekoration
Werkzeugliste
  • Wasserwaage
  • Hammer
  • Kartuschenpistole
  • Schutzbrille
  • Schutzhandschuhe
Anleitung:

❶ Standort festlegen
❷ Betonbausteine positionieren
❸ Betonreihe verkleben
❹ weitere Reihe Betonbausteine platzieren
❺ zweite Betonreihe verkleben
❻ Sperrholzplatte zuschneiden
❼ Sperrholzplatt verkleben
❽ Dekoration anbringen

Zunächst wird der Standort der Gartenbank bestimmt, denn diese muss an Ort und Stelle aufgebaut werden. Achten Sie auf einen festen, ebenen und tragfähigen Untergrund. Dort wird die erste Bankreihe nun mit Hilfe der Betonbausteine aufgebaut. Die Blöcke können dabei nach Belieben angeordnet werden. Sie bestimmen die Größe der späteren Bank also selbst. Damit die Bank Stabilität bekommt, bieten sich zwei Reihen von Betonbausteinen an.

» Tipp: Ordnen Sie die Betonblöcke versetzt an. Dies verleiht der Bank mehr Stabilität.

Die Mitte des hinteren Betonblocks liegt dann also genau am Schnittpunkt der Betonblöcke der vorderen Reihe. Nun werden die Blöcke miteinander verbunden. Hierfür ist ein Konstruktionskleber zu verwenden. Der Kleber wird tropfenweise beidseitig aufgetragen, anschließend werden beide Blöcke unter Druck zusammengefügt. Auf diese Weise werden alle Blöcke der unteren Reihe zusammengeklebt.

» Tipp: Bevor Sie weiterarbeiten, lassen Sie die Betonbausteine über Nacht trocknen.

Durch die versetzte Anordnung der Betonblöcke ist in der hinteren Reihe eine leere Stelle entstanden. Diese wird nun ausgefüllt, indem Sie einen Betonbaustein mit dem Hammer teilen.

Achtung: Arbeiten Sie mit Schutzbrille und Handschuhen.

Auf die beiden Hälften wird Kleber aufgetragen und diese werden nun in die beiden Leerstellen geklebt. Ist die erste Reihe Betonbausteine vollständig getrocknet, beginnt der Aufbau der zweiten Betonreihe. Setzen Sie auch hier die Betonblöcke versetzt, damit die Bank mehr Halt bekommt. Nun werden alle Blöcke miteinander verklebt und Sie lassen die Bank wiederum über Nacht trocknen.

Entsprechend der Maße für die Bank wird die Sperrholzplatte zugeschnitten. Der Konstruktionskleber wird auf die Unterseite der Sperrholzplatte aufgetragen. Zum besseren Halt können Sie auch etwas Kleber zusätzlich auf die Betonbausteine geben. Bevor die Sperrholzplatte komplett verklebt wird, lässt sie sich auf den Betonteilen ausrichten. Benutzen Sie hierfür die Wasserwaage. Anschließend wird die spätere Sitzfläche gut angedrückt und eventuell beschwert. Nachdem die Konstruktion über Nacht trocknen konnte, sind die Arbeiten abgeschlossen. Sie dürfen die fertige Gartenbank nun nach Wunsch mit Kissen und Decken dekorieren und können endlich Platz nehmen, um die Früchte Ihrer Arbeit zu genießen.

Mit welchem Material lässt sich Beton kombinieren?

Beton ist diesbezüglich flexibel. In modernen Bauwerken findet Beton in Kombination mit Metall und Glas eine perfekte Verbindung. Für den Gartenbereich ist dies weniger empfehlenswert. Das Ganze würde einfach zu kalt und steril für eine Wohlfühloase im Grünen wirken. Daher ist die Verbindung von Beton und Holz eine erste Wahl für Gartenmöbel. Die warmen Holztöne in Verbindung mit flauschigen Decken und Kissen schaffen ein einladendes Ambiente und nehmen dem Beton die Strenge.

Schaublatt pflanzen – Standortauswahl und Anleitung

Sa, 02/02/2019 - 06:46

Wer ein Schaublatt pflanzen will, sollte Platz einplanen. Die Standortauswahl ist deshalb enorm wichtig, auch späteres Umpflanzen sollte vermieden werden.

© LianeM – Fotolia.com Das Schaublatt ist eine wahrlich imposante Erscheinung. Die Steinbrechgewächse zieren eindrucksvolle Schmuckblätter mit unterschiedlichen Blattzeichnungen und weiße bis zartrosa Blüten, welche im Frühsommer erscheinen. Die robusten Zierpflanzen stammen aus Asien und gedeihen dort vornehmlich im Himalaya. Der Hobbygärtner sollte das Schaublatt möglichst in Alleinstellung kultivieren. Dann kann die Pflanze ihre ganze Pracht entfalten. Was es bei der Pflanzung des Schaublattes noch zu beachten gibt, verraten wir Ihnen nachfolgend.
Schaublatt: Pflanzenmerkmale

Um der Pflanze optimale Bedingungen im Beet zu bieten, sollten wir uns zunächst die allgemeinen Eigenschaften anschauen. Das Schaublatt (Rodgersia) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die beachtliche Ausmaße annehmen kann und daher viel Platz im Beet benötigt. An den recht langen Blattstielen erscheinen die auffälligen Laubblätter. Die Blüten sind im Verhältnis zu den Blättern recht klein. Es werden zahlreiche Samen gebildet.

Schaublatt pflanzen – Standortwahl

Das Schaublatt gedeiht bevorzugt dort, wo andere Pflanzen vermutlich ihre Blüte vermissen lassen. Schaublätter mögen keine pralle Sonne und entfalten ihre ganze Schönheit an einem eher schattigen Standort. Dabei wird eine geschützte Lage bevorzugt. Sie können Schaublätter zum Beispiel im Schatten größerer Gehölze anpflanzen. Wohl fühlen sich die Pflanzen auch am Teichrand.

➔ Tipp: Die pralle Mittagssonne wird nicht vertragen. Morgen- oder Abendsonne duldet das Schaublatt aber durchaus.

Der Wahl des Standortes ist besondere Priorität beizumessen. Die Pflanzen sollten nicht wieder umgesetzt werden. Standortwechsel werden von der Pflanze nicht gut vertragen und die Blüte würde vermutlich ausbleiben. Viele Schaublätter gehen nach dem Umpflanzen komplett ein.

Das ideale Substrat auswählen

Beim Substrat zeigen sich die Pflanzen nicht wählerisch. Da die Pflanzen aus den Gebirgsregionen des Himalaya stammen, sind sie eher karge Böden gewöhnt. Normale Gartenerde ist für die Kultivierung vollkommen ausreichend. Wichtig ist, auf die Durchlässigkeit des Substrats zu achten. Es sollte sich um einen lockeren, frischen und nicht allzu sauren Boden handeln. Das Gießwasser muss gut abfließen können, da das Schaublatt keine Staunässe verträgt und es dann leicht zur Wurzelfäule kommen kann.

Schaublatt pflanzen – Schritt für Schritt
  1. passenden Standort auswählen
  2. Pflanze vorab wässern
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Boden auflockern
  5. Drainage legen
  6. Substrat aufwerten
  1. Wurzelballen in die Erde setzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Substrat leicht andrücken
  4. Gießrand anlegen
  5. Pflanze ausreichend wässern
Bei der Wahl des Standortes ist ein ausreichender Pflanzabstand zu beachten. Lassen Sie etwa einen Meter Platz. Dann kann sich das Schaublatt in den nächsten Jahren ungehindert entfalten und verdrängt seine Pflanznachbarn nicht aus dem Beet.

Das Schaublatt sollte im zeitigen Frühjahr, vor Einsetzen der Wachstumsperiode, gepflanzt werden. Damit sich die Pflanze ausreichend mit Feuchtigkeit vollsaugen kann, wird der Wurzelballen einige Stunden vor der Pflanzung in einen mit Wasser gefüllten Eimer platziert. Heben Sie das Pflanzloch in etwa in doppelter Größe des Wurzelballens aus. Damit der Boden an Durchlässigkeit gewinnt und das Gießwasser gut abfließen kann, sollte das Substrat gut aufgelockert werden.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Rodgersia aesculifolia 'Bronze Peacock' (Schaublatt) Aktuell keine Bewertungen 8,79 € Zum Shop Vor Staunässe schützt eine Drainage aus grobem Kies oder Tonscherben, de auf die aufgelockerte Erdschicht aufgebracht wird. Die Erde kann durch die Beimischung von Sand oder Hornspänen an Durchlässigkeit gewinnen. Ist der Boden besonders nährstoffarm und karg, bietet es sich an, Kompost einzuarbeiten. Vor dem Einpflanzen wird der Wurzelballen des Schaublattes leicht auseinandergezogen. Nun setzen Sie die Pflanze mittig in das vorbereitete Pflanzloch und füllen das Substrat auf. Ein zur Mitte hin abfallender Gießrand stellt die ausreichende Flüssigkeitsversorgung sicher.

Das Schaublatt als Zierde im Sommergarten – verschiedene Gestaltungsideen

Damit die Pflanze auch in Ihrem Garten optimal gedeiht, sollte das Schaublatt entsprechend seiner natürlichen Standortbedingungen kultiviert werden. Da das Schaublatt sich im Schatten von imposanten Gewächsen besonders wohlfühlt, können die Pflanzen unter Bäumen angepflanzt werden. Dort ergibt sich dann, in Verbindung mit Gräsern und Farnen, ein natürliches Bild.

Spannende Farbkontraste lassen sich erzielen, wenn die Fiederblättrigen Schaublätter mit Weißen Sterndolden, dem Silbrigen Kaukasusvergissmeinnicht oder dem Wald-Storchschnabel kombiniert werden.

Alle Schaublätter wirken bereits in Alleinstellung imposant. Wird ein ausreichender Pflanzabstand eingehalten, sind Gruppenpflanzungen immer reizvoll. Die rötlichen Blätter des Holunderblättrigen Schaublattes machen sich besonders gut in Verbindung mit blauen Blühpflanzen. Ebenso passt dieses Schaublatt sehr gut zum Schaublatt Bloody Mary. Wer den Boden um sein Schaublatt bepflanzen möchte, sollte auf schattenliebende Bodendecker mit flachen Wurzeln zurückgreifen, denn das Schaublatt wird ungern in seinem Wachstumsdrang gehindert.

Mediterranen Garten anlegen – Urlaubsfeeling für Zuhause

Do, 01/31/2019 - 12:11

Mit einem mediterranen Garten holt man sich das Urlaubsfeeling nach Hause. Wir zeigen was einen solchen Garten ausmacht und was Sie dafür benötigen.
© vulkanismus – Fotolia.com Im Urlaub ist alles besser und schöner. Das liegt in erster Linie daran, dass man im Urlaub entspannen und den Stress des Alltages hinter sich lassen kann. Sobald der Urlaub beendet ist und der Alltag uns wieder hat, ist von der Entspannung meist nicht mehr viel übrig.

Warum also nicht das Urlaubsfeeling in den eigenen Garten holen und damit einen Ort der Entspannung erschaffen? Wie das geht, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Was macht einen mediterranen Garten aus?

Wenn Sie einen mediterranen Garten anlegen möchten, dann sollten Sie wissen, dass man dieses Projekt auf verschiedenen Weisen umsetzen kann. Entscheidend ist dabei, welchen Stil – gemeint ist damit die Gartengestaltung der verschiedenen Mittelmeerregionen – Sie bevorzugen.
Folgende Stile werden dabei unterschieden:

  • Toskanischer Stil – üppiges Gemüse und Gastfreundschaft als Leitgedanke
  • Italienischer Stil – geometrische Formen dominieren im Garten
  • Südfranzösischer Stil – naturnahe Gärten, deshalb vor allem Kies und Lavendel
  • Maurischer Stil – Wasser und Mosaike stehen im Fokus
  • Griechischer Stil – charakteristisch: Kontrast zwischen Blau (für das Meer) und Weiß (für die Wolken)

Gemeinsam haben die Mittelmeerregionen das mild-warme Wetter, das zum Aufenthalt im Freien einlädt. Da aber in diesen Regionen zur Mittagszeit die Sonne sehr intensiv scheint, spielen Schatten und der Einsatz von Wasser eine große Rolle.

Aufgrund des Klimas wachsen dort die Pflanzen üppiger und die Vielfalt an Gemüse, Obst, Gewürzen und Kräutern üppiger als bei uns ausfällt.

Ein weiteres prägendes Merkmal für die mediterranen Gärten ist die Gartengestaltung mit Naturmaterialien in natürlichen Farben. Eine besonders große Rolle spielt dabei der Einsatz von Terrakotta – zum Beispiel in Form von Vasen als Dekoration.

Wie eingangs schon erwähnt, spielt auch Schatten eine große Rolle im mediterranen Garten. Hier bietet sich beispielsweise eine Pergola an – vorzugsweise aus Gusseisen oder naturbelassenem Holz. Diese eignen sich nicht nur als Sonnenschutz, sonder auch als Sitzecke an. Für diese sollten Sie ebenfalls auch natürliche Materialien zurückgreifen – gusseiserne Stühle und Tische – vielleicht sogar mit Mosaiken verziert – kommen dabei genauso in Frage wie Rattanmöbel die beispielsweise bei TecTake zu finden sind. Mit schönen Sitzkissen verziert, können beispielsweise Rattanliegen zum gemütlichen Verweilen einladen.

Mediterraner Garten – Anforderungen an Lage, Licht und Boden

Wie schon erwähnt, spielt in mediterranen Gärten die Sonne eine große Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass dieser mindestens einen halben Tag lang Sonne abbekommt. Da können bereits bestehende große Bäume, die dem Garten die Sonne nehmen, stören. Diese sollten Sie entweder fällen, oder soweit einkürzen, dass der Garten noch genügend Sonne abbekommt. So sollte vor allem der Sitzbereich viel Sonne abbekommen. Aber auch die Beete kommen nicht ohne genügend Sonne aus.

Da in unseren Breiten auch mal rauere Winde und Temperaturen herrschen können, sollten Sie vorab prüfen, wo geschützte Winkel liegen und wo sich kalte Luft sammelt. Dafür können Sie zum Beispiel Minimum-Maximum-Thermometer, wie man sie etwa bei thermometerwelt.de findet, an verschiedenen Stellen in Ihrem Garten positionieren.

So bekommen Sie eine Vorstellung davon, wo Sie Ihren mediterranen Garten anlegen können.

Ein Minimum-Maximum-Thermometer erfasst die in einem längeren Zeitraum – das können Minuten, Stunden oder Tage sein – auftretenden minimalen und maximalen Temperaturen und zeigt gleichzeitig die aktuelle Temperatur an.

Wenn Sie mediterrane Pflanzen in Ihren Garten integrieren wollen, sollten Sie in Ihrem Garten auf einen leichten, mit groben Sand und Humus durchsetzten Boden achten. Dieser ist mit Sauerstoff gesättigt und wirkt der Bildung von Staunässe im Winter vor.

Wenn Sie im Garten einen schweren Boden haben, können Sie diesen auflockern und mit reichlich groben Sand oder Kies und Humus aufwerten.

Materialien im mediterranen Garten © blickwinkel2511 – Fotolia.com Die zu verwendenden Materialien richten sich nach dem Stil, den Sie gern umsetzen möchten. Aber wie schon erwähnt, stellen natürliche Materialien den Grundstein für die mediterrane Gartengestaltung dar. Die Unterschiede liegen im Detail.

So eignen sich für den rustikalen Garten der Toskana naturbelassenes Holz und Sandstein oder Quarzit als frostsichere Alternativen für den in der Toskana beliebten Kalkstein.

In der Italienischen Gartengestaltung spielt Terrakotta eine wichtige Rolle. Außerdem sollten Sie in einem solchen Garten auch auf Kies und hellen Naturstein setzen.

Auch im französischen Garten sollte der Kies nicht fehlen. Dazu sollten Sie Bistromöbel aus Gusseisen oder Metall kombinieren. Passende Bistromöbel finden Sie in diversen Onlineshops.

» Tipp: LadenZeile.de bietet einen Überblick über die Angebote verschiedener Onlineshops.
Ein besonders farbenfrohes Element der Gartengestaltung erreichen Sie im maurischen Stil mit Mosaiken und Keramiken.

Bauliche Elemente und Dekorationen im mediterranen Garten

Ein besonders klassisches mediterranes Flair können Sie durch eine schattenspendende Pergola erreichen. Hier haben Sie die Möglichkeit, diese mit typisch mediterranen Pflanzen zu beranken.

Auch mit der richtigen Gestaltung von Sitzbereichen – beispielsweise einer Terrasse – können Sie eine mediterrane Stimmung in Ihrem Garten erzeugen, wenn Sie dabei auf helle naturnahe Farben und Oberflächen setzen – zum Beispiel durch Natursteinfliesen oder einer kleinen Natursteinmauer als Begrenzung.

Natürlich dürfen auch die dekorativen Elemente aus der jeweiligen Region nicht fehlen. So können Sie in einem italienischen Garten etwa auf Statuen setzen oder im maurisch-inspirierten Garten auf Wasserbecken oder Springbrunnen.

Auch bei den Möbeln sollten Sie darauf achten, dass die verwendeten Stoffe für die Polster zum ausgewählten Stil passen.

Mediterrane Pflanzen © Coccinella – Fotolia.com Das Herzstück des mediterranen Gartens bilden die eingesetzten Pflanzen.

❀ Bäume

Wenn Sie einen gut geschützten Platz in Ihrem Garten haben, können dort Feigensorten wie Abicou. Baker oder Brown Turkey gedeihen.
Die meisten für die Mittelmeerregion typischen Bäume sind jedoch nicht winterhart. Deshalb ist es sinnvoll, auf winterharte Alternativen zurückzugreifen.

Olivenbaum

Da der Olivenbaum nur bedingt winterhart ist, bieten sich einige „Doppelgänger“ an, die diesem optisch sehr ähneln und winterhart sind. Dazu gehören die Weidenblättrige Birne und die Ölweide.

Zypresse

Auch die Zypressen aus der Mittelmeerregion sind nicht winterhart und würden in unseren Regionen nicht sonderlich gut gedeihen. Als Alternative können Sie auf Säulen-Eiben, Leyland-Zypressen und den säulenförmig wachsenden Wacholder zurückgreifen.

Pinie

Wenn Sie eine Alternative zur Pinie suchen, liegen Sie mit der Schwarzkiefer, die mit ihrer schirmartigen Krone der Pinie sehr ähnlich sieht, genau richtig.

Palmen

Es gibt durchaus Palmen, die auch in unseren Regionen gut gedeihen können. Dazu zählt beispielsweise die Chinesische Hanfpalme.

❀ Sträucher

In mediterranen Gärten werden gern Buchsbäume zur Abgrenzung von Beeten und Wegen gepflanzt. Der Vorteil an diesen Pflanzen: Sie lassen sich einfach und präzise in Form bringen.

Außerdem sollten Sie auf Weinreben im mediterranen Garten setzen. die verkörpern nämlich die Gelassenheit, die so typisch für die mediterranen Regionen ist.

❀ Kübelpflanzen

Wenn Sie jedoch auf den Olivenbaum in Ihrem Garten nicht verzichten wollen, so ist es ratsam, diesen im Terrakotta-Kübel anzupflanzen und ihn in einem geschützten Raum überwintern zu lassen.
Dies gilt übrigens auch für andere nicht oder nur bedingt winterharte Pflanzen aus dem Mittelmeerraum:

❀ Beetpflanzen

Unter den mediterranen Beetpflanzen finden sich sehr viele winterharte Arten, die Sie bedenkenlos in Ihrem Garten pflanzen können.
Dazu gehören Kräuter wie

und Stauden wie

Koreatanne pflegen -Tipps für Freiland und Kübel

Do, 01/31/2019 - 06:24

Wird die Koreatanne im Freiland gepflanzt, ist sie eigentlich recht pflegeleicht. Einige Besonderheiten gibt es bei der Kübelpflanzung.

© Tanya Zabula – Fotolia.com Koreatannen sind weniger exotisch, als vielleicht die Bezeichnung vermuten lässt. Seit die aus Korea stammende Pflanze Anfang des 20. Jahrhunderts in England Einzug hielt, hat sie sich in Europa, Asien und Nordamerika weit verbreitet. Heute kann der Hobbygärtner die attraktive Tanne in zahlreichen ausgefallenen Sorten erhalten. Dabei müssen Sie nicht unbedingt einen besonders weitläufigen Garten besitzen, denn die langsam wachsenden Kieferngewächse sind auch in zahlreichen kleinwüchsigen Arten im Handel erhältlich. Wenn Sie einige Pflegehinweise beachten, werden Sie sich jahrzehntelang an der Koreatanne (auch Korea-Tanne oder Abies koreana) erfreuen können und ganzjährig eine Zierde für Ihren Garten gefunden haben.
Koreatanne richtig gießen

Das Substrat rund um die Pflanze sollte nicht austrocknen. Daher ist, besonders an warmen Tagen, eine regelmäßige Bewässerung notwendig. Gießen Sie die Koreatanne am besten mit Regenwasser oder abgestandenem Leitungswasser.

Im Herbst besitzen die Pflanzen einen erhöhten Feuchtigkeitsbedarf. Die Bewässerung ist auch im Winter nicht zu vernachlässigen. Kontrollieren Sie den Boden regelmäßig und gießen Sie an frostfreien Tagen. Staunässe gilt es zu vermeiden. Um den Boden durchlässiger zu gestalten, können dem Substrat Kies oder Tongranulat beigemischt werden.

Besonders Kübelpflanzen haben einen erhöhten Feuchtigkeitsbedarf und sind entsprechend häufig zu gießen. Die Erde im Kübel trocknet schnell aus und im Winter besteht die Gefahr des Durchfrierens.

Koreatanne düngen

Die Koreatanne kann sich als Flachwurzler aus dem Boden mit Nährstoffen versorgen. Sie bildet ein flaches, weitreichendes Wurzelwerk. Es kann jedoch zu Mangelerscheinungen kommen, welche die Pflanze anzeigt. Kommt es zum Beispiel zu einer Braunfärbung der Nadeln, fehlt der Tannen Magnesium. Hier können Sie mit der Gabe von Bittersalz nachhelfen. Gehen Sie dabei jedoch behutsam vor, denn braune Nadeln sind kein alleiniges Anzeichen für einen Mangel an Magnesium. Es kann sich ebenso um einen zu trockenen Standort handeln oder die Pflanze leidet unter Frostschäden. Wer die Möglichkeit hat, sollte eine Bodenanalyse durchführen und so Gewissheit über fehlende Nährstoffe bekommen.

➔ Tipp: Koreatannen benötigen wenig Nährstoffe. Pflanzen Sie die Gewächse nicht neben Starkzehrer. Es könnte zu einer Überdüngung kommen.

Arten der Koreatanne im Überblick

Von der Koreatanne sind im Laufe der Zeit eine ganze Reihe an Zuchtformen entstanden. Sie können sich für ein kleines Bäumchen entscheiden oder größere Bäume mit unterschiedlichen Nadelfärbungen pflanzen. Die Nadelfärbung lässt sich bei vielen Sorten durch einen verdrehten Wuchs der Nadeln erreichen. Dadurch werden die Unterseiten sichtbar. Sie können die Koreatannen auch mit unterschiedlichen Zapfenfärbungen erhalten.

Folgende Arten sind im Handel erhältlich:

Aurea

Diese Tanne wächst recht langsam und zeichnet sich meist durch einen eher strauchförmigen Wuchs aus. Die goldfarbenen Nadeln sind eine besondere Zierde.

Barabits Spreading

Diese Sorte wächst besonders langsam und ist sehr gut für kleinere Gärten geeignet. Pro Jahr nimmt Barabits Spreading nur etwa fünf Zentimeter an Wuchs zu. Mit ihrem breiten und kugelförmigen Wuchs eignet sich diese Sorte sehr gut für Steingärten und Beetbegrenzungen.

Silberkugel

Diese Koreakiefer wächst flach und kugelig. Die Nadeln sind nur etwa einen Zentimeter lang. Die gelbgrünen Nadeln besitzen silberne Unterseiten.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Abies koreana - Koreatanne - Silberkugel - 10-15 cm - 1... Aktuell keine Bewertungen 29,52 € Zum Shop Silberlocke

Mit einem jährlichen Zuwachs von vier bis sieben Zentimetern wächst diese Koreakiefer nur langsam. Einen Blickfang bilden die violetten Zapfen, welche sich früh im Jahr ausbilden. Die dicht stehenden Nadeln zeigen teilweise ihre silberne Unterseite und stellen einen hübschen Kontrast zu den Zapfen dar. Diese besonders attraktive Koreatanne wurde in Deutschland gezüchtet und zwar in den 1980er Jahren von der Baumschule Horstmann.

Koreatanne schneiden – ja oder nein?

Koreatannen kommen ganz ohne Schnittmaßnahmen aus. Sie wachsen selbstständig in ihre charakteristische Form. Sie brauchen also nichts weiter tun, als der Koreatanne beim Wachsen zuzuschauen.

Wie lässt sich die Koreatanne vermehren?

Die Vermehrung der Koreatanne erfolgt nur über Samen. Dies ist keine leichte Aufgabe. Geduld und Vorbereitungszeit sind gefragt, bis sich Nachwuchs bei den Gewächsen einstellt. Zunächst sollten Sie die Zapfen des Baumes sammeln. Die beste Zeit hierfür ist der Monat Dezember. Legen Sie die Zapfen auf die Heizung, werden sie sich schnell öffnen. Nach wenigen Tagen können die Samen entnommen werden.

➔ Hinweis: Nicht jeder Samen der Koreatanne ist keimfähig.

Die Keimfähigkeit lässt sich mit Hilfe der Wasserprobe bestimmen. Dafür legen Sie die Samen in ein Gefäß mit Wasser und lassen dieses über Nacht stehen. Alle Samen, die am Morgen noch auf der Oberfläche schwimmen, können Sie entsorgen, sie sind nicht keimfähig.

Die keimfähigen Samen werden nun in ein mit Pflanzerde und Sand gefülltes Pflanzgefäß gegeben. Das Substrat wird nur leicht darüber gedeckt. Damit die Samen auch wirklich keimen, werden sie stratifiziert. Eigentliche müssten die Samen nun für einige Wochen in den Kühlschrank, dieser Vorgang lässt sich jedoch vereinfachen, denn es ist Winter. Sie stellen das Pflanzgefäß einfach in den Garten oder auf die Terrasse. Schützen Sie die Samen vor Schnee und Regen und halten die Erde gleichmäßig feucht. Dennoch kann es mehrere Monate dauern, bis erste Triebe sichtbar werden.

Koreatanne überwintern

Die Koreatanne stammt aus den Bergwäldern Südkoreas. Dort herrschen im Winter niedrige Temperaturen und daher sind die Pflanzen für den Winter in unseren Breiten gut gewappnet. Zum Problem werden können Spätfröste. Dies betrifft Kübelpflanzen, die im kleinen Pflanzgefäß weniger geschützt sind als im Freiland. Daher sollten die Pflanzkübel mit Gartenvlies oder Reisig geschützt werden. Im Freiland stehende Koreatannen sind nur selten von Frostschäden betroffen.

➔ Tipp: Ein hübscher Blickfang im winterlichen Garten ist die Koreatanne, wenn Sie mit einer Lichterkette und mit Kugeln geschmückt wird.

Christrosen pflanzen – Tipps zu Standort & Zeitpunkt

Di, 01/29/2019 - 08:12

Christrosen fangen an zu blühen, wenn andere Pflanzen noch Winterschlaf halten. Für ein prächtiges Wachstum müssen allerdings optimale Pflanzbedingungen geschaffen werden.

© M. Schuppich – Fotolia.com

Christrosen erfreuen sich in vielen Gärten einer besonders großen Beliebtheit. Dies ist wohl auch auf den Umstand zurückzuführen, dass diese Pflanzen ein Alter von bis zu 30 Jahren erreichen können. Dies gelingt natürlich nur, wenn die Pflanzen korrekt angepflanzt wurden und die entsprechende Pflege erhalten. Doch was macht den idealen Standort für Christrosen aus? Was ist beim Anpflanzen der Gewächse alles zu bedenken? Wir sagen es Ihnen.

Optimale Pflanzbedingungen der Christrose ❖ Standort:

Halbschatten sowie ein lehmiger oder humoser Boden werden von diesen Pflanzen bevorzugt. Staunässe sind diese Pflanzen hingegen nicht gewachsen. Dass ihnen Halbschatten nichts ausmacht, sorgt sogar dafür, dass es sich bei diesen Pflanzen um hervorragende Winterblüher handelt. Ein Standort in der Nähe eines Gehölzes, was Laub abwirft, ist daher ideal. Schließlich spendet dieses Gewächs im Sommer den nötigen Schatten.

Da das Gehölz im Winter sein Laub verliert, muss somit während der kalten Jahreszeit dafür gesorgt werden, dass die Sonne auf die Christrosen in einem ausreichenden Maße einwirken kann. Das Laub, was die benachbarte Pflanze abwirft, ist auch deshalb ideal, da der Humusgehalt des umliegenden Bodens entsprechend zunimmt. Dies sorgt sogar dafür, dass die Christrosen in der Regel nicht einmal zusätzlich gedüngt werden müssen.

Der geeignete Standort für Christrosen sieht außerdem vor, dass diese Pflanzen dort ungestört wachsen können. Damit Christrosen auch im heimischen Garten bis zu 30 Jahre alt werden können, ist es wichtig, Wurzelverletzungen zu vermeiden. Dazu sollten Sie wissen, dass Christrosen von einem eher flachen Wurzelsystem gekennzeichnet sind. Regelmäßiges Umgraben in der Nähe der Pflanzen ist daher nicht zu empfehlen. Damit sich die Wurzeln ideal ausbreiten können und die Pflanze prächtig gedeiht, ist es sinnvoll, wenn der Boden vor dem Anpflanzen möglichst tiefgründig aufgelockert wird.

Dabei können Christrosen nicht nur im Freien unmittelbar im Erdreich angepflanzt werden. Auch in einer Schale oder in einem Kübel finden die Christrosen ein lauschiges Plätzchen, sofern die eben genannten Standortbedingungen dort ebenfalls erfüllt werden. Christrosen ins Haus zu holen, ist bei ausreichend kühlen Räumen (wie zum Beispiel im Schlafzimmer) zumindest in der Theorie möglich. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die optimalen Standortbedingungen für die Pflanzen, sodass von diesem Schritt abgesehen werden sollte.

❖ Pflanzzeitpunkt

Der Herbst stellt den idealen Anpflanzzeitpunkt für Christrosen dar. Mit ein wenig Glück und bei guter Pflege blühen die Christrosen dann bereits im Winter das erste Mal. Es kann durchaus Sinn machen, gleich eine Ansammlung von mehreren Christrosen im eigenen Garten anzupflanzen. Die Höhe der Pflanzen beläuft sich meist auf nicht mehr als 30 Zentimeter. Dies soll bedeuten, dass ein Abstand von rund 15 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen auf Dauer vollkommen ausreichend ist.

Wer die ideale Pflanzzeit im Herbst verpasst hat, kann Christrosen im heimischen Garten genauso gut im Frühjahr anpflanzen. In Gruppierungen von drei bis vier Pflanzen kommen die Christrosen, die auch als Weihnachtsrosen bekannt sind, dabei besonders gut zur Geltung.

❖ Achtung giftig

Christrosen mögen zwar noch so schön anzusehen sein. Ihr ansprechendes Äußeres kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei Christrosten um giftige Pflanzen handelt. So harmlos, wie diese Pflanze aussieht, ist sie also längst nicht. Immerhin sind wirklich alle Bestandteile der Pflanze von den Blüten bis zu den Blättern und Saft der Pflanze giftig – und zwar sehr.

Wenn die eigene Haut mit dem Saft der Pflanze in Berührung kommt, sind Reizungen der Haut eher die Regel als die Ausnahme. In die Augen sollten der Saft oder andere Bestandteile der Pflanze daher auf gar keinen Fall kommen. Das Tragen von Handschuhen ist somit ein Muss. Dabei sollten die Christrosen nur so oft angefasst werden, wie dies zum Einpflanzen unbedingt erforderlich ist.

Bevor die Oberfläche der Handschuhe mit der bloßen Hand berührt werden kann, sollte diese gründlich gereinigt werden. Zudem ist es sinnvoll, während des Einpflanzens der Christrosen Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen zu tragen – und zwar selbst dann, wenn auch im Herbst noch eher sommerliche Temperaturen vorherrschen.

Da der Verzehr von Christrosen sogar das Ableben der betroffenen Person nach sich ziehen kann, ist das Anpflanzen dieser Pflanze in Gärten, in denen sich auch Haustiere und Kinder aufhalten, auf keinen Fall zu empfehlen. Folgende Anzeichen können auf eine Christrosen-Vergiftung im Anschluss an den Verzehr der Pflanzenbestandteile hinweisen, woraufhin der Notarzt sofort zu kontaktieren ist:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Delirium
Weitere Anpflanz-Tipps ✢ Tipp 1:

Vor dem Einpflanzen der sogenannten Schneerose muss ein ausreichend großes Loch ausgegraben werden, damit der Wurzelballen komplett im Erdreich versinken kann. Das Pflanzloch sollte dabei ungefähr die doppelte Tiefe im Vergleich zu der Länge des Wurzelballens aufweisen. Darüber hinaus gilt es, die Erde auch in der umliegenden Region des Anpflanzloches ausreichend zu lockern.

✢ Tipp 2:

Eine Grabegabel ist dabei behilflich. Mit ihr können Sie mehrere Male in Folge an verschiedenen Stellen in den Boden stechen, der so gleichzeitig gelockert wird. Das Einbringen einer Drainageschicht kann ebenso sinnvoll sein. Dies ist besonders bei einem ausgesprochen hohen Grundwasserspiegel der Fall. Außerdem kann ein bisschen reifer Kompost mit in das Pflanzloch gegeben werden. Dies reicht als Dünger für die Christrose meist vollkommen aus.

✢ Tipp 3:

Beim Einpflanzen der Christrose ist Vorsicht geboten. Dies ist wichtig, um die feinen Wurzeln nicht zu zerstören und so wenig wie möglich mit der giftigen Pflanze in Kontakt zu kommen. Nachdem die Pflanze in das Erdreich eingesetzt wurde, kann der Wurzelballen von oben mit ein wenig Erde bedeckt werden. Die Erde dabei nur leicht antreten. Anschließend muss die Pflanze ausreichend angegossen werden.

✢ Tipp 4:

Im Prinzip verträgt sich die Christrose mit den verschiedensten Pflanzen als Nachbarn. Pflanzen, die wie Nadelgehölze einen sauren Boden bevorzugen, und Christrosen passen aufgrund ihrer unterschiedlichen Anforderungen an die ideale Bodenbeschaffenheit jedoch nicht zusammen. Während der Weihnachtszeit werden Christrosen häufig im Topf verkauft, wenngleich sie im Freien deutlich besser aufgehoben sind.

✢ Tipp 5:

Ein Umzug von einer Christrose, die ursprünglich als Zimmerpflanze in einem Topf gelebt hat, ins Freiland will allerdings mit Bedacht geplant sein. Der Umzug ins Freie sollte erst im Anschluss an die Blüte erfolgen. Außerdem gilt es die Pflanze nach und nach behutsam an die wesentlich kälteren Außentemperaturen zu gewöhnen. Dazu sollte die Pflanze im Topf zunächst nur stundenweise ins Freie gestellt werden. Sofern drinnen und im Freien annähernd gleiche Temperaturen vorherrschen, ist dies für das Auspflanzen von Christrosen ideal.

Sumpfdotterblume pflegen – Tipps zum Gießen, Düngen & Vermehren

So, 01/27/2019 - 09:30

Die Sumpfdotterblume ist eine beliebte Pflanze an Gartenteichen und Bächen. Damit sie aber auch zahlreich blüht, gibt es einige Pflegehinweise zu beachten.

© JRG – Fotolia.com

Mit ihrer leuchtend gelben Blüte setzt die Sumpfdotterblume erste Farbtupfer im Frühling. Das Leben am Gartenteich wird durch die pflegeleichten Dotterblumen bereichert. Wer auf die Bedürfnisse der Hahnenfußgewächse eingeht, wird seine Freude an den buschig wachsenden Pflanzen haben und sich mit etwas Glück sogar zweimal pro Jahr an der Blüte erfreuen können. Dafür müssen Sie bei der Pflege aber einige Dinge beachten. Was genau, das erfahren Sie jetzt.

Pflegehinweise zur Sumpfdotterblume ❖ Gießen:

Die meisten Pflanzen im Gartenbeet stehen vor einem großen Problem – Staunässe. Nicht so die Sumpfdotterblume, Feuchtigkeit ist für die Pflanzen geradezu eine Notwendigkeit. Werden die Sumpfdotterblumen in die Flachwasserzone am Gartenteich gesetzt, müssen Sie sich um die Bewässerung keine Gedanken machen. Dann steht immer ausreichend Feuchtigkeit zur Verfügung. Gedeiht die Pflanze im Sumpfbeet oder im Staudenbeet, ist eine regelmäßige und ausreichende Bewässerung notwendig.

» Tipp: Sumpfdotterblumen müssen immer feucht stehen. Versäumte Bewässerung bedeutet das Aus für die Pflanze.

Ist eine zusätzliche Bewässerung notwendig, weil kein Gewässerrand zur Verfügung steht, sollte abwechselnd mit Regen- und Leitungswasser gegossen werden. Dann lässt sich der empfohlene pH-Wert von 5,8 bis 6,5 am besten konstant halten.

» Tipp: Wird die Sumpfdotterblume im Kübel angepflanzt, sollte immer soviel Wasser bereitgestellt werden, dass die Feuchtigkeit einige Zentimeter über dem Substrat steht.

In Kürze:

  • konstante Feuchtigkeitsaufnahme über Standort in Flachwasserzone ideal
  • immer ausreichend gießen
  • Erde darf niemals austrocknen
  • mit Regen- und Leitungswasser im Wechsel bewässern
❖ Düngen:

Werden Sumpfdotterblumen am Teichrand gepflanzt, erübrigen sich Düngergaben, denn die Pflanzen werden konstant mit nährstoffhaltigem Teichwasser versorgt. Für Pflanzen, welche in Feuchtwiesen, Staudenbeeten oder im Kübel kultiviert werden, ist eine organische Düngung von Vorteil. Im Frühling wird das Substrat mit Kompost oder Hornspänen angereichert und anschließend gut mit Wasser eingeschlemmt.

in Kürze:

  • in der Flachwasserzone kein Dünger notwendig
  • im Beet oder Kübel mit Kompost oder Hornspänen düngen
  • auch mineralisch-organischer Dünger für Blühpflanzen ist geeignet
❖ Rückschnitt:

Die niedrig wachsenden Pflanzen benötigen keine regelmäßigen Schnittmaßnahmen. Im Herbst verbleiben die eingezogenen Blätter als Winterschutz an den Pflanzen. Bevor die Sumpfdotterblume frisch austreibt, wird sie bodennah abgeschnitten. Dies sollte spätestens im Februar geschehen, da die Pflanzen frühzeitig mit dem Austrieb beginnen.

» Tipp: Werden die verwelkten Blüten regelmäßig entfernt, animiert dies die Sumpfdotterblume zu einer Zweitblüte.

❖ Vermehrung:

Die Vermehrung der Sumpfdotterblume kann durch Wurzelteilung oder Samen geschehen.

Vermehrung durch Wurzelteilung

Wer bereits eine gut entwickelte Pflanze besitzt, kann diese durch Teilung des Wurzelstockes vermehren. Der Wurzelballen kann im Frühling oder auch im Herbst geteilt werden. Die Staude muss hierfür komplett aus dem Boden ausgegraben werden. Anschließend legen Sie die Wurzeln frei und teilen diese in zwei Hälften. Während die eine Hälfte unmittelbar danach wieder in das Pflanzloch eingesetzt wird, kann das zweite Wurzelstück an einen neuen Standort verpflanzt werden. Somit sind mit wenigen Handgriffen zwei neue gleichwertige Pflanzen entstanden.

Vermehrung durch Samen

In der Natur vermehrt sich die Sumpfdotterblume durch Samen. Für den Hobbygärtner ist die Aussaat nicht zuletzt auf Grund der besonderen Ansprüche hinsichtlich der Feuchtigkeit aufwendiger.

» Tipp: Die Samen können nicht sofort in die Erde, da es sich um Kaltkeimer handelt, ist eine Stratifikation notwendig.

❶ Pflanzgefäß auswählen
❷ Pflanzgefäß mit Schlammerde füllen
❸ Samen aussäen
❹ Samen leicht mit Substrat bedecken und andrücken
❺ Wasser auffüllen
❻ Pflanzgefäß bei Zimmertemperatur für zwei bis vier Wochen aufstellen
❼ Pflanzgefäß etwa fünf Wochen im Kühlschrank lagern
❽ Samen an die höheren Temperaturen gewöhnen
❾ Pflanzgefäß warm und halbschattig aufstellen
❿ Keimung abwarten

Für die Aussaat der Sumpfdotterblume ist ein absolut wasserdichtes Pflanzgefäß notwendig, denn Sie werden von Anfang an mit viel Wasser arbeiten müssen. In das Pflanzgefäß wird zunächst nährstoffreiche Schlammerde gefüllt. Die Samen werden in das Substrat eingesetzt und leicht mit Erde bedeckt. Nun drücken Sie die Samen an und füllen mit Wasser auf. Die Samen sollten etwa einen Zentimeter tief unter Wasser stehen.

» Tipp: Verwenden Sie kalkfreies Wasser.

Das Pflanzgefäß wird nun gleichmäßig feucht gehalten und für etwa vier Wochen halbschattig bei Zimmertemperatur aufgestellt. Anschließend erfolgt die notwendige Stratifikation, die die Samen zum Keimen anregt. Das Pflanzgefäß wird hierfür etwa fünf Wochen lang im Kühlschrank aufbewahrt. Die Temperatur sollte dabei nicht über 0 Grad liegen.

» Tipp: Das Wasser darf während der Aufbewahrung im Kühlschrank gefrieren.

Nachdem das Saatgut die Kühlung verlassen hat, ist eine schrittweise Temperaturanpassung notwendig. Zunächst sind Temperaturen nicht über zehn Grad ideal. Erst nach einigen Tagen können die Keimlinge auf die warme Fensterbank umziehen.

» Tipp: Die Samen besitzen häufig einen unterschiedlichen Reifegrad. Grüne Samen sollten nicht für die Anzucht verwendet werden, sie eignen sich nicht für die Vermehrung und werden folglich auch nicht keimen.

❖ Überwinterung

Die Sumpfdotterblume erweist sich als absolut winterhart. Ein Winterschutz wird daher nicht notwendig sein. Das Laub wird über den Winter an der Pflanze belassen und bietet so einen natürlichen Schutz. Im Spätwinter sollte das Zurückschneiden der Pflanze nicht versäumt werden, damit sie rechtzeitig neu austreiben kann.

❖ Krankheiten und Schädlinge

Sumpfdotterblumen erweisen sich bei artgerechter Pflege als robust und widerstandsfähig. Eine spezielle Pilzart hat es jedoch auf die Pflanzen abgesehen. Der Rostpilz Puccinia calthae ist mit bloßen Augen nur schwer auszumachen. Anzeichen für einen Befall sind gelbe und braune Pusteln, die sich auf den Blättern abzeichnen. Dies sind die charakteristischen Sporennester, welche dafür sorgen, dass sich der Pilz auf die komplette Pflanze ausbreitet, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird. Daher sind möglichst zeitnah alle betroffenen Pflanzenteile herauszuschneiden. Steht die Pflanze nicht im Gartenteich, können leichte Fungizide eingesetzt werden. Zur Vorbeugung dient es, wenn die Pflanzen nicht Überkopf gegossen werden, denn die Pilzsporen lassen sich nur an feuchten Blättern nieder.

Gelegentlich kann die Sumpfdotterblume auch von Mehltau befallen werden. Die grauweißen, abwischbaren Beläge zeigen sich besonders an heißen Sommertagen auf den Blättern, denn der Echte Mehltau ist ein Schönwetterpilz. Auch hier sollten alle betroffenen Pflanzenteile großzügig zurückgeschnitten werden. Sofern die Pflanzung nicht unmittelbar am Gartenteich erfolgte, kann das Besprühen mit einer Wasser-Milch-Lösung hilfreich sein.

Warum blüht die Sumpfdotterblume nicht?
Blüht die Sumpfdotterblume nicht, ist sie höchstwahrscheinlich unzufrieden mit ihrem Standort. Ein zu trockener Stand lässt die Pflanzen nach und nach verkümmern und die Blüte bleibt aus. Haben Sie jedoch alles richtig gemacht, die Pflanze steht am Teichrand und lässt die Blüte dennoch vermissen, könnte es sich um eine aus Samen herangezogene Pflanze handeln. Aus Samen gezüchtete Dotterblumen blühen erst nach zwei bis drei Jahren.

Hilfe, gelbe Blätter!
Gelbe Blätter sind immer ein Anzeichen, dass es der Pflanze an etwas mangelt. Gewissheit kann die Bestimmung des pH-Wertes bringen. Liegt dieser deutlich über dem empfohlenen Höchstwert von 6,5, ist der Kalkanteil zu hoch und dies unterbindet die notwendige Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, wie zum Beispiel Eisen. Gelbe Blätter sind eine typische Reaktion darauf, der Botaniker nennt dies Blattchlorose. Der Mangel lässt sich mit einem Eisendünger ausgleichen. Langfristig erholt sich die Pflanze erst, wenn sie mit weichem Wasser versorgt wird.

Ist die Sumpfdotterblume giftig?

Sumpfdotterblumen gelten als schwach giftig. Wer empfindlich reagiert, kann bei Hautkontakt unter Hautausschlag und Schwellungen leiden. Werden Pflanzenbestandteile verzehrt, können Krämpfe, Schwindel und Erbrechen auftreten. Getrocknete Sumpfdotterblumen enthalten keine Giftstoffe.

Sumpftotterblumen-Arten

In Europa, Asien und Nordamerika existieren zirka zehn Arten Sumpfdotterblumen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich hinsichtlich von Blütezeit, Blütenfarbe und Blütenbeschaffenheit. So kommen gefüllte und halb gefüllte Blüten ebenso vor, wie weiße oder gelbe Farbvarianten möglich sind.

table#t360 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t360 thead tr { } table#t360 thead tr th.t360 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t360 thead tr th#t360.start { } table#t360 thead tr th#t360.end { } table#t360 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t360 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t360 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t360 tbody tr td#n2 { width: 25%; }table#t360 tbody tr td#n3 { width: 25%; }table#t360 tbody tr td#n4 { width: 25%; } table#t360 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t360 tfoot tr { } table#t360 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } ArtWuchshöheBlüteBlütezeit Flore Plenobis 30 Zentimeterdicht gefüllte gelbe BlütenMärz, April Zweitblüte im September Albabis 25 Zentimeterungefüllte weiße Blüten März bis Mai Goldschalebis 30 Zentimeterungefüllte orangegelbe Blüten April bis MaiAuenwaldbis 25 Zentimeterungefüllte gelbe BlütenApril bis Mai Radicansbis 10 Zentimeterkleine ungefüllte gelbe Blüten April bis Mai

Platterbse vermehren – So einfach geht’s

Fr, 01/25/2019 - 09:06

Platterbsen sind beliebte Kletterpflanzen mit einem entscheidenden Vorteil: Ihre Pflanzenteile kann man ernten und genießen. Wie Sie die Pflanze vermehren können, um eine reiche Ernte einzufahren, erfahren Sie hier.

© farba2014 – Fotolia.com

Bei der Platterbse handelt es sich um ein schon sehr lange genutztes Klettergewächs, das dem Anbau von Erbsen zum Verzehr, zur Weiterverarbeitung und Verfütterung dient. Ob als Beilage zu diversen Gerichten, zur Verfeinerung oder als Basis für viele Speisen oder doch das weitere Verarbeiten wie beispielsweise zur Gewinnung von Mehl – die Früchte der Platterbse lassen sich vielseitig einsetzen und machen es daher lohnenswert, sich die Pflanze anzuschaffen. Allerdings ist beim Verzehr der Pflanzenfrüchte auch Vorsicht walten zu lassen und beim Pflanzen und Erhalten des Gewächses einiges zu beachten. Was man wissen muss und vor allem, wie die Pflanze vermehrt wird, um noch mehr der Hülsenfrüchte ernten zu können, erfahren Sie nachfolgend.

Wissenswertes zur Platterbse

Wer in seinem Gartenbeet diverse Gemüsesorten anpflanzen möchte, um im Herbst eine reiche Ernte einzufahren, stellt die Platterbse oftmals mit auf die Liste der anzupflanzenden Gewächse. Diese ist übrigens als einjährige und mehrjährig wachsende Pflanze käuflich, sodass man bei der Auswahl ganz genau auf die Details achten muss, wenn man sich die mehrere Jahre wachsende Platterbse für seinen Garten wünscht.

Nicht nur die Schoten der Platterbse mit ihren innenliegenden Samen ist dabei bekanntlich essbar, sondern auch die jungen Triebe der Platterbse und ihre Blüten können geerntet und verspeist werden.

» Doch Vorsicht: Übertreibt man es mit dem Verzehr der Erbsen, Schoten und Pflanzenteile, wird ein für uns leicht giftiger Wirkstoff eingenommen, der für Unwohlsein und gesundheitliche Beschwerden, wie z.B. Erbrechen, verantwortlich sein kann. Dies kommt jedoch nur vor, wenn diese in großen Mengen über einen längeren Zeitraum hinweg verspeist werden.

  • trägt die Hülsenfrüchte meist am Ende des Sommers
  • Großteil der ganzen Pflanze essbar
  • Blüten sind von Weiß bis hin zu Violett meist zart gefärbt
  • sowohl einjährige, als auch mehrjährige Pflanzen käuflich und pflanzbar
  • es handelt sich um eine Kletterpflanze, daher wird eine Rankhilfe benötigt
  • Blüten sind in der Regel zart gefärbt
  • Platterbse wächst schnell und entwickelt viele Triebe, durch die sie sich ausbreitet
  • sonnige und luftige Standorte werden bevorzugt
Vorteile und Nachteile der Platterbse table#t358 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t358 thead tr { } table#t358 thead tr th.t358 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t358 thead tr th#t358.start { } table#t358 thead tr th#t358.end { } table#t358 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t358 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t358 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t358 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t358 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t358 tfoot tr { } table#t358 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } VorteileNachteile ✔ stellt kaum Ansprüche an ihren Standort oder das Substrat✖ wird sehr gerne von Schnecken befallen✔ gedeiht schnell und liefert bald die ersehnte Ernte✖ benötigt eine Rankhilfe, um in die Höhe zu sprießen ✔ viele Teile der Pflanze essbar, beispielsweise als Beilage oder im Salat✖ nicht alle Sorten sind mehrjährig und müssen daher Jahr für Jahr neu angepflanzt werden✔ recht ansehnliches Gewächs, vor allem in der Blütezeit✖ nimmt man die Erbsen, Schoten oder Pflanzenteile in zu großen Mengen zu sich, kann dies zu gesundheitlichen Beschwerden führen ✔ einfach zu pflanzen, kann beispielsweise bei entsprechenden Temperaturen direkt in den Garten gesät werden Was spricht für und gegen das Vermehren der Platterbse?

Natürlich ist es offensichtlich, dass mehrere Platterbsen-Gewächse im Garten bei ausreichender Pflege im späten Sommer auch die Möglichkeit bieten, eine reichere Ernte einzufahren. Dadurch bleibt vielleicht sogar ein Teil der Hülsenfrüchte und Schoten zum Einfrieren übrig, anstatt diese sofort zum Verzehr freizugeben. Auch bietet dies einen größeren Anteil der Hülsenfrüchte, der weiter verarbeitet oder an Vieh verfüttert werden kann.

Wer also zu diesen Zwecken eine große Ernte der Platterbsen Früchte einfahren will, hat auch allen Grund, mehrere dieser Pflanzen in den Garten zu setzen. Bestimmte Sorten wie etwa die breitblättrige Platterbse zählen außerdem zu den bienenfreundlichen Gewächsen und können daher ruhig zahlreich angepflanzt werden. Gleichzeitig breitet sich die Platterbse gut von selbst im Beet aus, sodass mehrjährige Pflanzen das Vermehren fast schon von selbst übernehmen und jedes Jahr für das Ernten der Hülsenfrüchte genutzt werden können. Dadurch lassen sich auch Samen für das nächste Aussäen der Pflanze sammeln.

Gegen das Vermehren der Platterbse spricht eigentlich nichts, wenn man seinen Konsum der Hülsenfrüchte und auch der Pflanzen-Bestandteile im Auge behält. Lediglich ein Nachteil ist, dass eine große Anzahl an Platterbsen Gewächsen auch bedeutet, dass man viele Rankhilfen in der Nähe bieten muss – beispielsweise einen Zaun – oder diese selbst bereitzustellen hat, etwa durch Stöcke und Draht.

Platterbse vermehren – So geht’s

Wer eine mehrjährige Art der Platterbse in den Garten oder das Beet gepflanzt hat, braucht sich im Grunde genommen kaum um deren Vermehrung zu kümmern: Durch Ausläufer der Wurzeln unter der Erde verbreitet sich das Gewächs nämlich so gut wie von selbst aus. Dadurch kann es schon mal vorkommen, dass ganze Gartenbereiche oder Stellen im Beet von der Pflanze eingenommen werden, sofern man dies zulässt und keine anderen, durchsetzungswilligen Pflanzen im Weg sind. Einjährige Pflanzen breiten sich oft auch aus, deren Triebe sind jedoch spätestens zum Winterbeginn wieder abgestorben und können auch bei der Ernte im späten Sommer nur dann Vorteile liefern, wenn sie schnell genug herangewachsen sind, um selbst Hülsenfrüchte zu tragen.

Manuell hat man allerdings sowohl bei mehrjährigen, als auch den einjährigen Platterbsen die Möglichkeit, diese durch das aussäen der Samen zu vermehren. Hierfür können entweder gekaufte trockene Samen verwendet werden oder die selbst geernteten trockenen Samen der Platterbse aus der Hülse. Beide Varianten werden einfach im Frühling im Beet ausgesät oder können auch im Winter im Haus in ein Frühbeet oder Blumenkasten angesetzt werden. Bei der Aussaat mehrjähriger Platterbsen entsteht der Vorteil, dass die jungen Pflanzen nach dem Winter weiter gedeihen und schon bald eine reiche Ernte tragen, die man jedes Jahr erwarten kann.

Rückschnitt empfehlenswert

Handelt es sich bei den angepflanzten und vermehrten Platterbsen um mehrjährige Sorten, können diese nach der Ernte im späten Herbst zurückgeschnitten werden. So vermeidet man, dass die vielen Triebe nach der Ernte zum Überwintern verkümmern. Außerdem hilft man der Pflanze dabei, sich im nächsten Frühjahr besser und schneller wieder zu entwickeln, ohne dass alte Pflanzenteile im Weg sind. Gibt man im Frühjahr etwas Kompost beim Auflockern der Erde um die Pflanze herum hinzu, gedeihen die mehrjährigen Platterbsen in dieser Zeit schnell wieder und entwickeln kräftige Triebe, die eine Menge Hülsenfrüchte tragen können. Wichtig allerdings dabei ist, dass Sie die Pflanze regelmäßig wässern. Dabei aber nicht zu viel Wasser verwenden.

Kirschtomaten pflanzen – Anleitung & Hinweise zu Standort, Erde & Zeitpunkt

Mo, 01/21/2019 - 09:27

Kirschtomaten sind klein, süß und lecker und vor allem bei Kindern sehr beliebt. Damit Sie eine reiche Ernte erwarten können, gilt es beim Pflanzen einiges zu beachten.

© Markus – Fotolia.com

Tomaten sind nicht nur lecker und vielseitig verwendbar, sie besitzen zudem wenig Kalorien, viel Vitamin E und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Nicht jeder hat jedoch die Möglichkeit, die Nachtschattengewächse im eigenen Garten anzubauen.

Kirschtomaten bieten auch Balkongärtnern eine Alternative, sich mit frischem Gemüse zu versorgen. Die kirschgroßen Minitomaten werden auf Grund ihres süßen Geschmacks auch von Kindern gern genascht. Der Anbau kann im Beet wie im Kübel auf Balkon oder Terrasse erfolgen. Damit auch Sie bald von den aromatischen Minitomaten naschen können, erfahren Sie hier alles, was Sie über die Pflanzung und Kultivierung der kleinen Vitaminbomben wissen sollten.

Optimale Pflanzbedingungen für Kirschtomaten ❖ Standort:

Damit die Kirschtomaten gut gedeihen und ihr intensives Aroma entwickeln, ist der passende Standort ausschlaggebend. Alle Tomatensorten lieben die Sonne. Halbschatten wird weniger gut vertragen und lediglich während der Anzuchtphase geduldet. Wenn Sie eine reiche Ernte erwarten, platzieren Sie die Kirschtomaten an einem vollsonnigen, warmen und luftigen Standort.

Ganz wichtig bei der Standortwahl ist, dass die Kirschtomaten geschützt stehen. Sind die Stauden Regen und Wind ausgesetzt, kann es zur gefürchteten Krautfäule kommen. Sorgen Sie also für einen Regenschutz. Kirschtomaten gedeihen sehr gut in einem Gewächshaus oder unter einer speziellen Abdeckung.

» Tipp: Ein idealer Standort für die Minitomaten im Kübel ist eine überdachte Hausmauer, welche nach einem sonnigen Tag weiterhin Wärme an die Pflanzen abgibt.

In Kürze:

  • sonnig
  • hell
  • warm
  • luftig
  • geschützt
❖ Substrat:

Tomaten sind allesamt Starkzehrer. Dies bedeutet, sie besitzen großen Hunger nach Nährstoffen. Ein karger Boden wäre also gänzlich ungünstig für die kleinen Tomaten. Besonders bei der Haltung im Kübel kommt es auf eine nährstoffreiche Erde an. Das Angebot an Substrat im Pflanzgefäß ist begrenzt und braucht sich daher schneller auf, als dies bei der Freilandpflanzung der Fall wäre.

Der Boden sollte frisch und durchlässig beschaffen sein. Lockern Sie daher die Erde gut auf oder versetzen Sie einen schweren Boden mit Kies oder Lavagranulat. Haben Sie die Möglichkeit, bestimmen Sie den pH-Wert des Bodens. Liegt das Ergebnis bei einem Wert über 6, ist das passende Substrat für die Kirschtomaten gefunden.

» Tipp: Tomaten mögen kalkhaltigen Boden und können daher auch mit Leitungswasser gegossen werden.

Auf Nummer sicher gehen Sie bei der Wahl des Substrats bei handelsüblicher Gemüseerde. Sie können auch Blumenerde verwenden und diese mit Kompost vermischen.

In Kürze:

  • nährstoffreich
  • durchlässig
  • frisch
  • feucht
  • kalkhaltig
  • pH-Wert 6 und höher
❖ Pflanzzeit:

Bei der Pflanzung von Kirschtomaten sollten Sie etwas Geduld mitbringen. Erst nach den Eisheiligen, also frühestens Mitte Mai, ist es an der Zeit, die Pflanzen ins Freiland zu setzen oder im Kübel auf dem Balkon zu platzieren.

» Tipp: Es sollten durchweg Temperaturen von 15 Grad und mehr herrschen, wenn die aus tropischen Regionen stammenden Kirschtomaten gepflanzt werden.

❖ Pflanz-Anleitung:

❶ Standort finden
❷ Pflanzloch ausheben
❸ Boden auflockern und aufwerten
❹ Pflanzabstand beachten
❺ Pflanzen einsetzen
❻ Substrat auffüllen
❼ Erde gut andrücken
❽ Rankhilfe einsetzen
❾ Pflanze angießen und mulchen

Zunächst machen Sie sich auf die Suche nach einem sonnigen und luftigen Standort. Die Jungpflanzen können Sie in der Zwischenzeit in ein Gefäß mit Wasser stellen, damit sich die Wurzelballen gut mit Feuchtigkeit vollsaugen können. Das Pflanzloch sollte mindestens in der doppelten Größe des Wurzelballens ausgehoben werden. Bereits vor der Pflanzung sollte das Substrat aufgewertet werden. Sie können dem Boden Hornspäne und Kompost beimischen. Damit erhält die Jungpflanze alle notwendigen Nährstoffe und ist mit einem organischen Langzeitdünger versorgt.

Möchten Sie mehrere Kirschtomaten pflanzen, achten Sie auf einen ausreichenden Pflanzabstand. Stehen die Pflanzen zu eng, können sie sich nicht optimal entwickeln und sind anfälliger für den Befall mit Pilzen. Halten Sie daher einen Pflanzabstand von etwa 70 Zentimetern ein. So bekommen die Minitomaten von allen Seiten Luft und es kommt zu keinem Feuchtigkeitsstau.

Steigen aus dem Wassergefäß keine Bläschen mehr auf, haben sich die Kirschtomaten ausreichend mit Feuchtigkeit vollgesaugt und können nun eingepflanzt werden. Setzen Sie die Pflanzen vorsichtig in die Erde. Sie können die Tomaten bis zu ihrem unteren Blattpaar in die Erde setzen. Füllen Sie nun das Substrat auf und drücken die Erde leicht an. Jede Pflanze erhält nun eine Rankhilfe. Hierbei können Sie auf handelsübliche Rankhilfen für Tomaten zurückgreifen oder alternativ auch einen Stab aus Holz oder Bambus nutzen. Diesen führen Sie unmittelbar neben der Pflanze in die Erde ein und binden die ersten Ranken locker daran fest. Nach der Pflanzung benötigen die Kirschtomaten ausreichend Wasser. Damit der Boden nicht zu schnell austrocknet, kann regelmäßig gemulcht werden.

» Tipp: Erfahrene Gärtner kennen einen guten Trick: Einige Blätter von Beinwell oder Brennnessel direkt ins Pflanzloch geben. Dies versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen und fördert das Wachstum.

Kirschtomaten auf dem Balkon anbauen

Besonders beliebt ist der Anbau von Kirschtomaten auf Balkon oder Terrasse. Selbst im Blumenkasten vor dem Küchenfenster gedeihen die Minitomaten ausgezeichnet. Sie können die Pflänzchen im Zimmer vorziehen und bereits im Februar mit der Aussaat beginnen. Bei Zimmertemperatur keimen die Samen innerhalb von 14 Tagen. Mitte Mai können die Pflanzen ins Freie.

Dabei sollten Sie wie folgt vorgehen:

❶ Pflanzgefäß auswählen
❷ Substrat vorbereiten
❸ Pflanzen wässern
❹ idealen Standort wählen
❺ Pflanze ausreichend angießen

Bei der Wahl des Pflanzgefäßes sollten Sie darauf achten, dass es nicht nur eine ausreichende Größe besitzt, sondern auch über genügend Abflusslöcher im Gefäßboden verfügt. Wenn das Gießwasser nicht ausreichend abfließen kann, staut es sich im Pflanzgefäß und es kommt zu Staunässe. Dies wird von den Wurzeln nicht vertragen. Die Pflanze kann sich nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgen und stirbt ab. Sorgen Sie daher rechtzeitig vor und bringen eine Drainage aus Kies oder Tonscherben im Gefäßboden an.

Das Substrat sollte ausreichend Nährstoffe besitzen. Sie können die Erde jederzeit mit Kompost vermischen und Hornspäne zugeben. Auf Nummer sicher gehen Sie mit handelsüblicher Gemüseerde, welche über eine ausreichende Nährstoffkonzentration verfügt. Das Pflanzgefäß wird zunächst bis etwa auf halbe Höhe mit Substrat gefüllt. Anschließend setzen Sie die Jungpflanzen ein.

» Tipp: Halten Sie die Kirschtomate beim Einpflanzen leicht schräg und pflanzen die Tomate bis unterhalb des ersten Blattpaares ein.

Nach der Pflanzung sind die Kirschtomaten im Kübel oder Blumenkasten reichlich zu gießen. Es besteht ein hoher Feuchtigkeitsbedarf, besonders im Pflanzgefäß, wo nur eine begrenzte Menge an Substrat zur Verfügung steht.

Brauchen Kirschtomaten einen speziellen Schutz?

Kirschtomaten wachsen eher buschig und nicht vorrangig in die Höhe, wie herkömmliche Tomaten. Versorgen Sie die Minitomaten aber dennoch mit einer Rankhilfe. Bereits Jungpflanzen erhalten diese Stäbe, damit sie nicht vom Wind abgeknickt werden. Die Stärke der Stäbe kann bei etwa zehn Millimetern liegen. Bei der Länge ist ein knapper Meter für die eher kleinwüchsigen Tomaten ausreichend. Binden Sie die Pflanze nicht zu straff an der Rankhilfe fest. Eine herkömmliche Schnur könnte in die Pflanzstiele einschneiden und die Pflanzen beschädigen oder abknicken. Verwenden Sie daher speziellen Pflanzenbinder. Alternativ können die Pflanzen auch mit Bast oder alten Feinstrumpfhosen angebunden werden.

Kirschtomaten benötigen in jedem Fall eine Überdachung, damit sie vor Regen geschützt werden. Ist der Balkon oder die Terrasse überdacht, sind Sie auf der sicheren Seite. Ansonsten lohnt der Bau spezieller Schutzdächer. Bauen Sie nur einige wenige Pflanzen an, sind diese auch durch handelsübliche Tomatenhauben gut geschützt.

Welche Sorten von Kirschtomaten eignen sich für die Pflanzung?

Sollen die Kirschtomaten knallig rot erscheinen und supersüß schmecken, bietet sich mit der Sorte „Angora super sweet“ ein wahrer Klassiker an. Auch die kirschgroßen Früchte von „Benarys Gartenfreude“ zeichnet ein besonders süßer Geschmack aus. Bis in den Spätherbst hinein, werden Sie die Früchte von „Lady Birdy“ ernten können.

So bringen Sie Farbe ins Spiel table#t357 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t357 thead tr { } table#t357 thead tr th.t357 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t357 thead tr th#t357.start { } table#t357 thead tr th#t357.end { } table#t357 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t357 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t357 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t357 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t357 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t357 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t357 tfoot tr { } table#t357 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } gelbe Sortenorange Sortengestreifte Sorten LollipopKatinkaTigerellaMirabellAmish Cherry Gold NuggetEngland OrangeTiny Tiger Early Yellow Striped Mögliche Pflanznachbarn der Kirschtomate

Meist werden Sie Ihre Kirschtomaten wahrscheinlich in einen separaten Pflanzkübel setzen. Bei der Pflanzung ins Freiland gilt es zu bedenken, dass sich Kirschtomaten und Kartoffeln nicht miteinander vertragen. Von Vorteil ist dagegen die direkte Nachbarschaft zu Tagetes oder Ringelblumen. Dies gibt nicht nur ein hübsches Bild im Bauerngarten ab, die Blühpflanzen sorgen auch dafür, dass die Kirschtomaten nicht von Schädlingen oder Pilzen befallen werden.

Pflegehinweise für die Kirschtomate

Die jungen Pflanzen sind regelmäßig zu bewässern. Ansonsten ist ein Platzen der Früchte zu befürchten. Die Erde darf nicht austrocknen. An heißen Tagen sollten Sie sich morgens und abends mit der Gießkanne bewaffnen. Gießen Sie reichlich, schwämmen Sie die Pflanzen aber nicht ein. Staunässe führt sehr schnell zur Wurzelfäule und damit zum Absterben der Tomaten.

Sorgen Sie weiterhin für ausreichend Nährstoffe. Düngen ist regelmäßig nötig. Sie können dabei auf handelsüblichen Tomatendünger setzen oder eine organische Düngung mit Kompost und Hornspänen favorisieren.

» Tipp: Besonders groß ist der Nährstoffbedarf, wenn die Pflanzen bereits Früchte tragen. Düngen Sie daher konstant weiter.

❖ Regelmäßig ausgeizen notwendig?

Das Ausgeizen ist bei Tomaten eine wichtige Pflegemaßnahme. Da Kirschtomaten von Natur aus buschig wachsen, ist das Ausgeizen nicht zwingend notwendig. Bilden die Pflanzen jedoch besonders viele Seitentriebe aus, macht das Ausgeizen auch bei den Minitomaten Sinn. Sie können die Triebe mit den Fingernägeln abknipsen. Erst bei festeren Trieben müssen Sie zur Schere greifen.

» Tipp: Tragen Sie beim Ausgeizen Gartenhandschuhe, denn die Tomaten können färben.

❖ Vorsicht Krankheiten

Kirschtomaten sind recht widerstandsfähig, jedoch nicht komplett resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Am häufigsten kommt die Braunfäule vor. Der Pilzbefall führt zu braunschwarzen Verfärbungen der Blätter und geht später auch auf die Früchte über. Feuchtigkeit begünstigt die Entstehung von Braunfäule.

Weitere Krankheiten:

  • Grauschimmel
  • Dürrfleckkrankheit
  • Fusarium-Welke

Zu den klassischen Schädlingen zählen die Tomatenminiermotten. Besonders Jungpflanzen sind betroffen. Befallen sind Knospen und Früchte. Entfernen Sie betroffene Pflanzenteile. Der Handel bietet seit einiger Zeit auch spezielle Fallen an. Dabei wird ein bestimmter Lockstoff in eine Wasserschale gefüllt.

❖ Erntezeit

Kirschtomaten können bereits ab Juli geerntet werden. Bis in den Herbst hinein werden Sie die saftigen Früchte abpflücken können.

» Achtung: Nur reife Kirschtomaten ernten. Grüne Kirschtomaten enthalten das Gift Solanin.

Es werden die ganzen Trauben geerntet. Dies erhöht die Haltbarkeit. Bewahren Sie die Tomaten trocken und bei Raumtemperatur auf. Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank, denn sie verlieren dort sehr schnell ihr Aroma.

» Tipp: Lagern Sie die Kirschtomaten getrennt von anderem Obst und Gemüse.

Mahonie pflanzen – so wird’s gemacht!

Sa, 01/19/2019 - 06:59

Wer Ziersträucher liebt, kommt an der Mahonie nicht vorbei. Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie die üppig blühende Mahonia pflanzen.

© LianeM – Fotolia.com Die Mahonie, wissenschaftlich Mahonia aquifolium, gehört der Familie der Berberitzen an. Der hübsche Kleinstrauch stammt ursprünglich aus Nordamerika, ist in Europa heute weit verbreitet und kommt hier auch verwildert vor. Der immergrüne Strauch mit seiner auffälligen Blüte ist als Ziergehölz in Gärten und Parks beliebt, lässt sich die Mahonie doch leicht pflegen und ist robust. Da der Strauch nicht zu schnell wächst, ist er auch für kleinere Gärten eine gute Wahl. Mit ihrem hübschen Laub, der attraktiven Blüte und den kleinen Früchten bereichert die Pflanze das Gartenjahr. Mit der Pflanzung legen Sie den Grundstein für ein gesundes Wachstum.
Mahonie Pflanzenbeschreibung

Die Mahonie wächst aufrecht und dicht und kann dabei eine Wuchshöhe von knapp zwei Metern erreichen. Die Laubblätter fühlen sich ledrig an und können Längen von bis zu 30 Zentimeter aufweisen. Die gefiederten Einzelblätter sitzen auf der Blattspindel auf. Das Laub besitzt einen gewellten Rand und ist auf seiner Oberseite sattgrün und glänzend. Die Unterseite besitzt eine etwas hellere Färbung. Treiben die Blätter aus, sind sie häufig kupferrot gefärbt. Auch in strengen Wintern ist diese Färbung anzutreffen. Dies sorgt für hübsche Kontraste im winterlichen und eher trist erscheinenden Garten.

➔ Hinweis: Auf den ersten Blick kann die Mahonie mit der Europäischen Stechpalme verwechselt werden. Während Mahonien gelbe Blüten und bläuliche Früchte ausbilden, besitzt die Stechpalme rosa Blüten und rote Früchte.

Blüten und Früchte

Ab März steht die Mahonie in Blüte. Die gelben Blüten stehen dicht und in mehreren Trauben zusammen. Die gelben Glockenblüten verströmen einen angenehmen, honigartigen Duft. Aufgrund der frühen Blüte werden sich viele Insekten im Garten einfinden. Zu diesem Zeitpunkt ist das Angebot an Nektar noch recht gering.

➔ Tipp: Mahonien liefern einen hohen Honigertrag. Wer seinen Hausgarten ausschließlich mit Mahonien bepflanzen würde, könnte sich über mehrere Kilogramm Honig freuen.

Ab August beginnt die Fruchtreife. Die bläulichen Beeren erreichen in etwa die Größe einer Erbse. Die Beeren sind genießbar, besitzen aber einen stark säuerlichen Geschmack. Vögel nutzen die Beeren bevorzugt als Nahrungsquelle. Aus den Beeren lässt sich ein dunkelroter Saft gewinnen. In der ursprünglichen Heimat Nordamerika wird aus den Mahonien Wein hergestellt.

➔ Hinweis: Die Beeren sind schwach giftig und können bei übermäßigem Verzehr zu Magenverstimmungen führen.

Verbreitung der Mahonie

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom westlichen Nordamerika und Britisch-Kolumbien bis nach Oregon. Im US-Bundesstaat Oregon gilt die Mahonie als Staatsblume und wird als „Oregon grape“ bezeichnet. In Europa lassen sich die größten Pflanzenvorkommen in Frankreich finden.

Verwendung der Mahonie

In Gärten und Parks ist die Mahonie beinahe auf der ganzen Welt (in gemäßigten Klimazonen) anzutreffen. Es gibt verschiedene Arten und Zuchtformen. In unseren Breiten besonders bekannt sind die Sorten Smaragd oder Apollo. Bei der Verwendung der Mahonie gilt es zu beachten, dass sich in den meisten Pflanzenteilen Giftstoffe befinden. In den Wurzeln sind verschiedene Alkaloide und etwa 1,5% Berberin enthalten. Die Beeren enthalten zudem Vitamin C und verschiedene Mineralstoffe. Das enthaltene Berberin wird medizinisch für die Behandlung von Schuppenflechte oder Haarschuppen genutzt. Gegen Hautausschläge empfiehlt die Naturmedizin einen Auszug aus Mahonienwurzel und Rinde.

➔ Tipp: Mit den Beeren, den Wurzeln und der Rinde lassen sich Wolle und Baumwolle einfärben. Die Rinde und die Wurzel sorgen für eine Gelbfärbung, die Beeren ergeben eine blauviolette Farbe.

Mahonie pflanzen – den passenden Standort finden © bondvit – Fotolia.com Mahonien stellen wenig Ansprüche an ihren Standort. Von Vorteil ist ein geschützter Standplatz. Sonneneinstrahlung sollte gegeben sein, ansonsten wird sich das Gewächs vermutlich blühfaul zeigen und in seiner Wuchsleistung zurückbleiben. Halbschatten wird toleriert, einige Sonnenstunden täglich sollten jedoch gegeben sein.

Das ideale Substrat auswählen

Die Mahonie gedeiht auf jedem Gartenboden. Der Boden sollte durchlässig beschaffen sein, damit das Gießwasser gut abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Der Boden sollte nicht zu feucht sein. Trockene Böden werden besser toleriert. Bei zu trockenen Böden sollte der Standort nicht zu schattig gewählt werden. Ein neutrales bis saures Milieu ist für die Mahonie optimal. Zu schwere Böden lassen sich mit Hilfe von Sand oder Kies auflockern.

Mahonie pflanzen – Anleitung

Die Mahonie wird bevorzugt im Frühling gepflanzt. In der Regel werden aber auch im Herbst in die Erde gesetzte Pflanzen gut anwachsen.

  1. Standort festlegen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Pflanze wässern
  5. Boden aufwerten
  1. Pflanze einsetzen
  2. Pflanzloch schließen
  3. Erde gut andrücken
  4. Pflanze gut angießen
Ist der Standort gefunden, wird der Untergrund zunächst aufgelockert und von Steinen, Wurzeln und Unkraut befreit. In der Zwischenzeit wird die Pflanze gut gewässert, damit sich der Wurzelballen mit Feuchtigkeit vollsaugen kann. Das Pflanzloch sollte in etwa in doppelter Breite und Tiefe des Wurzelballens ausgestochen werden. Bei der Pflanzung kann der Boden aufgewertet werden, damit bekommt die Pflanze einen organischen Langzeitdünger, welcher sie im ersten Standjahr ausreichend versorgt. Mischen Sie hierfür das Substrat mit Kompost und geben Sie einige Hornspäne in das Pflanzloch, bevor die Mahonie eingesetzt und mit Substrat bedeckt wird. Setzen sie die Pflanze in gleicher Höhe in die Erde, welche im Pflanztopf gegeben war. Nachdem das Pflanzloch geschlossen ist, wird die Mahonie gut angegossen.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Dehner Bio Dünger, Hornspäne, für Balkon- und... 32 Bewertungen 22,99 € 19,99 € Zum Shop 2 KAS - Hornspäne Naturdünger Gartendünger mit... 43 Bewertungen 44,95 € Zum Shop 3 25 kg Hornspäne Naturdünger, 100% natürlicher... 3 Bewertungen 44,95 € Zum Shop Kann man die Mahonie im Kübel pflanzen?

Da es sich um einen eher langsam wachsenden Strauch mit geringen Ansprüchen handelt, ist auch die Kübelhaltung möglich. Der Pflegeaufwand ist jedoch deutlich höher. Pflanzen im Kübel brauchen eine regelmäßige Bewässerung und Düngung, denn ihnen steht nur wenig Substrat zur Verfügung.

Was ist bei der Pflanzung im Kübel zu beachten?

Standort
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Substrat
Es kann herkömmliche Blumenerde oder auch spezielle Kübelpflanzenerde verwendet werden. Mit Sand, Kies oder Tongranulat lässt sich schwerer Boden durchlässiger gestalten.

Gießen
Während der Wachstumsperiode wird reichlich gegossen. Bis zur nächsten Wassergabe sollte die Erde gut antrocknen. Staunässe wird nicht vertragen und kann zum Faulen der Wurzeln führen.

Düngen
Gedüngt wird die Mahonie im Kübel zwischen April und September. In vier- bis achtwöchigen Abständen kann Flüssigdünger verabreicht werden.

Überwintern
Auch im Kübel ist die Mahonie gut winterhart. Der Pflanzkübel kann an einem schattigen bis halbschattigen Standort aufgestellt werden. An frostfreien Tagen sollte etwas Wasser gegeben werden, damit der Boden nicht vollständig austrocknet.

Steppenkerze pflanzen – Anleitung und Tipps

Do, 01/17/2019 - 07:20

Damit die Steppenkerze später harmonisch ins Gesamtbild Ihres Gartens passt, müssen schon bei der Pflanzung einige Dinge beachtet werden.

© cobia – Fotolia.com Die Steppenkerze (Eremurus) sorgt mit ihren, an Kerzen erinnernden, Blütentrauben im Beet für Bewunderung. Im sommerlichen Garten lässt sich die blühfreudige Staude mit anderen sonnenhungrigen Pflanzen zu einem hübschen Arrangement vereinen. Damit Sie sich an der Blütenpracht erfreuen können, sollte bereits bei der Pflanzung der Grundstein für ein gesundes Wachstum gelegt werden. Wenn Sie folgende Tipps und Ratschläge beachten, werden Sie viel Freude an dieser exotischen Schönheit haben.
Steppenkerze – Aussehen und Verbreitung

Steppenkerzen sind ausdauernde Pflanzen, die in einem umfangreichen Sortenreichtum vorkommen und zwischen einem und mehr als zwei Metern an Wuchshöhe erreichen können. Die Blätter erscheinen in Rosettenform oder stehen büschelartig zusammen. Einige Arten blühen bereits im Frühsommer, andere zeigen ihre imposanten Blütenkerzen erst im Juli. Die Blüte ist besonders auffällig und ragt einem Spitzturm gleich in die Höhe. Die Blüten beginnen sich von unten nach oben zu öffnen. Die Steppenkerze bildet Kapselfrüchte aus, welche die braunschwarzen Samen enthalten.

Die ursprüngliche Heimat der Steppenkerze liegt in Asien. Dort kommt sie vornehmlich auf den Hochebenen Afghanistans oder des Iran vor. In westliche Richtung erstreckt sich das natürliche Verbreitungsgebiet bis in die Türkei. Nach Osten hin reicht es bis in den chinesischen Raum.

Steppenkerze pflanzen – Standortwahl

Die Steppenkerze wächst meist auf Hochebenen und Grassteppen und damit auf offenem und vollsonnigen Terrain. Ein sonniger Standort ist für die Staude unerlässlich. Nur hier fühlen sich Steppenkerzen wohl und werden dies mit einer reichen Blüte danken. Im Staudenbeet benötigt die Pflanze Platz, denn die Wurzeln breiten sich sternenförmig aus und würden ansonsten andere Pflanzen verdrängen. Im Schatten von Büschen oder Gehölzen fühlt sich die Steppenkerze weniger wohl.

Steppenkerze pflanzen – Substratauswahl

Das passende Substrat ist für die erfolgreiche Kultivierung der Steppenkerze besonders wichtig. Die Erde sollte ausreichend Nährstoffe enthalten. Ein zu schwerer Boden würde den Pflanzen nicht bekommen. Durch die Beigabe von Kompost, Sand oder Splitt gestalten Sie den Boden durchlässiger.

➔ Tipp: Die Steppenkerze besitzt empfindliche und leicht brüchige Knollen, die in lockere Erde gesetzt werden sollten.

Steppenkerzen vertragen keine Staunässe. Dies ist ein weiterer Grund, auf einen durchlässigen und nicht zu schweren Boden zu achten.

Steppenkerze pflanzen – Schritt für Schritt

Die Steppenkerze wird bevorzugt zwischen September und den ersten Frösten gepflanzt. Das Erdreich ist dann tiefgründig erwärmt und die Wurzeln finden ideale Bedingungen um gut anzuwachsen. So kann sich die Pflanze bereits gut entwickeln, bevor Sie im Frühling austreibt.

  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Drainage legen
  1. Knolle vorsichtig einsetzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Erde leicht andrücken
  4. Boden angießen
Bei der Pflanzung der Steppenkerze ist Vorsicht geboten. Die empfindlichen Knollen können bei der Pflanzung leicht beschädigt werden. Die Pflanzgrube sollte etwa 40 Zentimeter tief ausgehoben werden und auch ausreichend in die Breite gehen, da die Pflanzen die Wurzeln sternenförmig ausbreiten. Das Substrat sollte mit Kompost oder Hornspänen vermischt und damit aufgewertet werden. Auf dem Boden des Pflanzloches schützt eine Drainage aus Kies oder Sand vor Staunässe. Die Wurzeln werden fächerförmig ausgebreitet und mit Erde bedeckt. Das Auge der Knolle sollte sich dabei nicht mehr als 15 Zentimeter unter der Erde befinden. Wurde das Pflanzloch geschlossen, ist die Knolle ausreichend anzugießen. Da die Pflanzung meist vor dem Wintereinbruch erfolgt, sollte die Pflanzstelle mit Reisig oder Lauberde abgedeckt werden, damit die Knollen über den Winter keinen Schaden nehmen.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Dehner Bio Dünger, Hornspäne, für Balkon- und... 32 Bewertungen 22,99 € 19,99 € Zum Shop 2 KAS - Hornspäne Naturdünger Gartendünger mit... 43 Bewertungen 44,95 € Zum Shop 3 25 kg Hornspäne Naturdünger, 100% natürlicher... 3 Bewertungen 44,95 € Zum Shop Im Topf herangezogene Pflanzen ins Beet bringen © sichkarenko_com – Fotolia.com Wurden die Knollen im Pflanztopf vorgezogen, können Sie zwischen Frühjahr und Herbst ins Freiland umziehen. Dabei ist die Hügelpflanzung von Vorteil. Wird die Steppenkerze leicht erhöht ins Beet gesetzt, kann das Wasser besser abfließen und es kommt weniger zu Staunässe.

Steppenkerze pflanzen – Tipps im Überblick table#t356 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t356 thead tr { } table#t356 thead tr th.t356 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t356 thead tr th#t356.start { } table#t356 thead tr th#t356.end { } table#t356 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t356 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t356 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t356 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t356 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t356 tbody tr:hover td { } table#t356 tfoot tr { } table#t356 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } MaßnahmeErläuterung Standort findenSteppenkerzen benötigen einen sonnigen Standplatz. Dabei stehen sie gerne geschützt und möchten von Beetnachbarn nicht allzu sehr bedrängt werden.Substrat wählenDie Erde sollte durchlässig und locker beschaffen sein. Weiterhin sollte das Substrat ausreichend Nährstoffe enthalten. Dies lässt sich durch die Beigabe von Kompost oder Hornspänen erreichen. Knolle auspflanzenDie Knollen sind empfindlich und die Wurzeln dürfen beim Einsetzen in den Boden nicht geknickt werden oder brechen. Das Auge sollte nicht mehr als 15 Zentimeter unter der Erde liegen. Eine Drainage im Boden schützt vor Staunässe. Die Steppenkerze im Beet

Bei der Pflanzung sollte bedacht werden, dass Steppenkerzen bereits während sie ihre hübschen Blüten zeigen damit beginnen, ihre Blätter einzuziehen. Dies ist nicht besonders attraktiv, lässt sich aber gut kaschieren, wenn die passenden Beetnachbarn ausgewählt werden. Steppenkerzen machen sich sehr gut an der Seite von Eisenkraut, Schwertlilien oder Bärenklau.

Auch im Zusammenspiel mit Gräsern entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Besonders in naturnahen Gärten wirkt eine Kombination mit Federgras oder Schwingel besonders reizvoll. Ein besonders attraktives Trio entsteht aus Steppenkerze, Gräsern und Rosen.

Steppenkerzen heben sich besonders dekorativ von dunklen Büschen oder Hecken ab.

➔ Tipp: Auch als Schnittblume ist die Steppenkerze attraktiv. Kombinieren Sie mit Rittersporn oder erfreuen Sie sich an unterschiedlichen Steppenkerzen-Sorten in großen Vasen oder hübschen Bauernkrügen.

Spitzahorn pflegen – Anleitung zum Gießen, Düngen und Schneiden

Di, 01/15/2019 - 12:01

Man könnte meinen, Bäume brauchen nicht viel Aufmerksamkeit. Wer einen Spitzahorn im Garten stehen hat, sollte aber doch einige Pflegetipps beherzigen.

© vodolej – Fotolia.com Wenn nach einem langen Winter die Natur endlich zu erwachen beginnt, ist der Spitzahorn einer der ersten Frühlingsboten. Die gelben Blütendolden zeigen sich noch vor dem Austrieb der Blätter. Auch im Herbst bieten die Bäume mit ihrer attraktiven Laubfärbung ein stimmungsvolles Finale des Gartenjahres. Der Spitzahorn (Acer platanoides) ist pflegeleicht und robust. Wenn bei der Pflege des Gewächses einige Dinge beachtet werden, steht einem gesunden Pflanzenwachstum nichts im Wege. Was es im Einzelnen zu beachten gibt, wenn bald ein Spitzahorn Ihren Garten bereichern soll, erfahren Sie im Folgenden.
Spitzahorn richtig gießen

Jungpflanzen sollten Sie recht häufig bewässern. Der Flüssigkeitsbedarf ist vergleichsweise hoch. Besonders wichtig ist regelmäßiges Gießwasser bei Kübelpflanzen, welche im Pflanzgefäß ein entsprechend geringes Nährstoffangebot vorfinden. Die Pflanzen dürfen nicht austrocknen, Im Gegenzug ist Staunässe unbedingt zu vermeiden.

➔ Tipp: Eine Mulchschicht kann die Pflanzen vor dem Austrocknen schützen.

Sind die Bäume nach einigen Jahren gut angewachsen, beschränken sich die Wassergaben auf längere Trockenphasen und heiße Sommer. Bäume im Freiland decken ihren Flüssigkeitsbedarf hinreichend über das Regenwasser ab. Kübelpflanzen müssen fortwährend gegossen werden. Damit keine Staunässe entstehen kann, verzichten Sie auf Übertöpfe oder Untersetzer. Diese stellen immer eine Gefahr dar, dass sich Wasser darin staut.

Spitzahorn richtig düngen

Wird der Spitzahorn im Freiland ausgepflanzt, kann dem Substrat Kompost untergemischt werden. Damit wird die Pflanze im ersten Standjahr mit ausreichend Nährstoffen versorgt und Sie müssen nicht nachdüngen. Ältere Pflanzen werden zweimal jährlich mit Volldünger versorgt. Alternativ können Sie auch im Frühling und Herbst das Substrat mit Kompost oder Hornspänen anreichern.

Kübelpflanzen müssen häufiger gedüngt werden. Dem Spitzahorn steht im Pflanzkübel nur ein geringes Potential an Substrat zur Verfügung. Damit ausreichend Nährstoffe während der Wachstumsphase vorhanden sind, ist eine monatliche Düngergabe zu empfehlen. Verwenden Sie hierbei organischen Volldünger in flüssiger Form. Dieser ist leicht zu dosieren und kann einfach dem Gießwasser zugegeben werden.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 GREEN24 Ahorn Dünger Japanischer Ahorn Schlitzahorn... 18 Bewertungen 8,95 € Zum Shop 2 GREEN24 Flüssigdünger für Ahorn - Arten wie... Aktuell keine Bewertungen 7,95 € Zum Shop 3 GREEN24 Ahorn Dünger XL 1 Liter Japanischer Ahorn... 1 Bewertungen 24,95 € Zum Shop Im Winter werden die Bäume nicht gedüngt. Während dieser Zeit findet keine Photosynthese statt und die Pflanzen könnten die Nährstoffe nicht verwerten.

Spitzahorn schneiden

Der Spitzahorn wächst recht schnell von einer bescheidenen Pflanze zu einem stattlichen Bäumchen heran. Die Ausmaße des Baumes sollten Ihnen bereits bei der Pflanzung bewusst sein. Eine Alleinstellung ist notwendig, denn die Bäume werden mehr als 20 Meter hoch und bilden ausladende Kronen, von eben diesem Durchmesser, aus.

Schnittmaßnahmen werden vermutlich nicht ausbleiben, werden allerdings von dem Bäumen weniger gut vertragen. Muss der Spitzahorn ausgelichtet oder in Form gebracht werden, greifen Sie im Februar oder im März zur Schere, bevor die Bäume mit dem Austrieb beginnen.

➔ Tipp: Werden der Wachstumsphase sollte der Spitzahorn nicht geschnitten werden.

Hat die Pflanze bereits ausgetrieben und Sie greifen zur Schere, dann besteht die Gefahr, dass es durch vermehrtes Austreten des Pflanzensaftes zum Ausbluten des Spitzahorns kommt. Weiterhin sind die Schnittstellen beliebte Eintrittspforten für Bakterien und Pilze.

Was beim Schnitt des Spitzahorn beachtet werden sollte:
  • im Spätwinter, vor Einsetzen der Wachstumsperiode schneiden
  • scharfes und sauberes Schneidwerkzeug verwenden
  • Wunden versorgen
  • größere Rückschnitte möglichst vermeiden

Am attraktivsten erscheint der Spitzahorn, wenn er seine natürliche Wachstumsform behält und nicht radikal zurückgeschnitten wird, weil zum Beispiel bei der Pflanzung die späteren Ausdehnungen des Gewächses nicht beachtet wurden. Die entstandenen Schnittwunden sollten umgehend mit einem im Handel erhältlichen Wundverschlussmittel behandelt werden.

Radikale Rückschnitte haben besonders auf Jungpflanzen negative Auswirkungen. Der Baum wird anfällig für Krankheiten und Pilzinfektionen. Nicht selten sterben die Bäume komplett ab.

➔ Tipp:: Bevor beim Spitzahorn zur Schere gegriffen wird, sollte stets überlegt werden, ob der Rückschnitt wirklich notwendig ist, oder ob es nicht besser wäre, den Baum in seiner natürlichen Form wachsen zu lassen.

Bei im Handel erhältlichen Hochstämmen können die Schnittmaßnahmen beinahe gänzlich ausbleiben. Störendes Astwerk kann im Spätwinter oder im Spätsommer entfernt werden.

➔ Tipp: Sind die Bäume krank, muss zurückgeschnitten werden. Vom Mehltau befallene Pflanzenteile gehören nicht auf den Kompost und sind über den Hausmüll zu entsorgen oder zu verbrennen.

Wird der Spitzahorn gekappt, wächst er anschließend stärker in die Breite.

Den Spitzahorn richtig pflegen – Tipps und Ratschläge im Überblick

Der Spitzahorn im Winter

Für ältere Bäume im Freiland ist der Winter kein Problem. Die Gewächse benötigen keinen speziellen Schutz und sind Temperaturen von bis zu – 30 Grad gewachsen. Jungpflanzen besitzen häufig noch kein stabiles Wurzelsystem und sollten daher zur Vorsicht einen leichten Schutz aus Reisig oder Laub erhalten.

Etwas anders ist die Situation für Kübelpflanzen einzuschätzen. Es besteht die Gefahr, dass der Pflanzkübel durchfriert und sich damit die Wurzeln nicht mehr mit Nährstoffen versorgen können, was letztlich zum Absterben der Pflanzen führt. Die Kübelpflanzen benötigen einen Winterschutz. Damit das Gefäß nicht durchfriert, platzieren Sie den Kübel auf einer Unterlage aus Styropor oder Holz.

Bei Kübelpflanzen müssen Sie auch im Winter an die Bewässerung denken. An frostfreien Tagen sind Wassergaben sinnvoll. Nicht selten erfrieren Kübelpflanzen nicht, sondern vertrocknen ganz einfach, weil das Gießen vergessen wurde.

Spitzahorn Pflegetipps für Schnellleser Gießen

Jungpflanzen werden regelmäßig bewässert. Ältere Pflanzen werden durch das Regenwasser ausreichend versorgt. Nur während längeren Trockenzeiten muss bewässert werden. Vorsicht vor Staunässe!

Düngen

Kompost ist als Naturdünger bei der Pflanzung in den Boden einzuarbeiten. Im Freiland wird der Spitzahorn im Frühling und Herbst mit Dünger behandelt. Kübelpflanzen sind während der Sommermonate alle 14 Tage mit organischem Flüssigdünger zu versorgen.

Schneiden

Der Spitzahorn ist nicht gut schnittverträglich. Die Äste verlieren sehr viel Pflanzensaft und besonders junge Bäume neigen zum Ausbluten. Schneiden Sie nur zurück, wenn es wirklich notwendig ist und versorgen Sie die Wunden mit Lehm oder einem speziellen Verschlussmittel.

Zitronenmelisse pflanzen – Tipps zu Standort, Substrat & Kübelpflanzung

So, 01/13/2019 - 09:12

Die Zitronenmelisse verleiht nicht nur Getränken und Speisen das gewisse Etwas, sie bietet auch für Bienen einen wichtige Nährstoffquelle. Wie einfach sie sich im Garten anpflanzen lässt, lesen Sie hier.

© Eberhard – Fotolia.com

Wenn es eine bei Hobbygärtnern sehr beliebte Pflanze gibt, dann ist es aus gutem Grund die Zitronenmelisse. Sie hat nämlich nicht nur positive Eigenschaften, die in der Küche sehr praktisch sind, sondern auch, was Arznei und die Erhaltung der Bienen dient. Es ist also ein sehr vielseitiges Gewächs, das als Nutzpflanze dienen kann. Wer die Zitronenmelisse allein schon als Sammelfläche für Bienen zu deren Erhaltung anschaffen will, hat schon mal einen guten Grund, sich über das richtige Pflanzen der Zitronenmelisse zu informieren. Richtig gepflanzt kann das Gewächs bis zu 20 Jahre alt werden, was ebenfalls für das wohlüberlegte Setzen der Pflanze in den Garten spricht. Damit alles klappt, haben wir nachfolgend alle wichtigen Details zum Pflanzen der beliebten und überaus praktischen Zitronenmelisse gesammelt.

Wissenswertes zur Nutzung

Wer sich noch nicht sicher ist, ob er die Zitronenmelisse als Nutzpflanze im Garten pflanzen möchte, sollte wichtige Details zur Pflanze kennenlernen. Ein Vorteil von ihr ist beispielsweise, dass sie dem Bienensterben entgegenwirkt – denn sie stellt für die Insekten eine sehr gute Weidefläche dar. Gleichzeitig kann mit den Blättern der Zitronenmelisse aber auch die eigene Küche verfeinert werden: Sowohl trocken als auch frisch schmecken sie als Tee sehr gut, aber auch in Saucen und bei diversen Gerichten und Kaltgetränken wirken sie perfekt abrundend.

Wer denkt, das sei alles, was die Zitronenmelisse bieten kann, täuscht sich – denn auch als Arznei hat sie einige Wirkstoffe zu bieten, wie beispielsweise als beruhigendes Mittel oder zum Fördern und Verbessern der eigenen Verdauung.

Nicht viele empfinden die Zitronenmelisse darüber hinaus auch als Zierpflanze, allerdings kann das Gewächs sehr ansehnlich wirken, wenn es sich im Garten in voller Pracht ausbreitet und mehrmals im Jahr die wohlduftenden Blätter ausbildet, die geerntet werden können. Wer also nach einem hübschen Lückenfüller für sein Beet sucht, ist mit der Zitronenmelisse gut beraten.

Vorteile und Nachteile der Zitronenmelisse table#t354 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t354 thead tr { } table#t354 thead tr th.t354 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t354 thead tr th#t354.start { } table#t354 thead tr th#t354.end { } table#t354 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t354 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t354 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t354 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t354 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t354 tfoot tr { } table#t354 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } VorteileNachteile ✔ bringt viele Nutzungsmöglichkeiten mit✖ im Grunde genommen keine Zierpflanze✔ hat beruhigende Eigenschaften, wirkt zudem verdauungsfördernd ✔ Blätter können als Tee, Gewürz oder Zugabe zu Saucen und Getränken genutzt werden✔ ideale Pflanze für den Bienenerhalt ✔ kann bis zu 20 Jahre alt werden✔ ist ansehnlich ✔ Blätter können mehrmals im Jahr geerntet werden✔ einfach zu pflanzen Optimalen Standort wählen

Wählt man einen Standort für die nützliche Zitronenmelisse aus, ist hierbei eigentlich nicht viel zu beachten. Lediglich Platz sollte geliefert werden können, da die Zitrone im Handumdrehen jeden möglichen Raum eingenommen hat. Sie wächst also ziemlich schnell und breit, kann aber auch bis zu einen Meter hoch werden. Wer sie im Beet halten möchte, sollte daher auf ausreichend Platz für alle anderen Gewächse achten. Ein Anspruch, den die Zitronenmelisse allerdings hat, ist der, viel Sonnenlicht zu bekommen. Ein sonniger Standort mit wenig Schatten ist daher ideal für die Zitronenmelisse und deren Wachstum.

Möchte Sie dem Gewächs etwas Gutes tun, sollte Sie einen eher geschützten Standort wählen, der nicht sehr viel starken Wind zulässt – so geht es der Pflanze deutlich besser. Auch auf dem Balkon kann die Pflanze gehalten werden, sofern sie einen sonnigen, aber auch leicht schattigen Platz erhält, der dem Wind nicht zu sehr ausgesetzt ist.

Das richtige Substrat finden

Wie auch in Sachen Standort ist die Zitronenmelisse recht einfach zufriedenzustellen. Mit nahezu jedem Boden und Substrat kommt die Zitronenmelisse gut klar, es sei denn, Staunässe tritt auf. Zunächst einmal sollte der Boden daher sehr gut durchlüftet und durchlässig sein, damit Feuchtigkeit zwar gespeichert, aber nicht gestaut wird. Daher gilt es vor dem Pflanzen in sehr feuchte Böden zunächst, eine Drainageschicht zu setzen, die aus Kieselsteinen besteht und die Erde um die Jungpflanze herum weniger nass werden lässt. Ansonsten darf der Boden ruhig lehmhaltig sein, aber auch sandhaltige oder humose Böden mit vielen Nährstoffen lassen die Zitronenmelisse gut wachsen.

Sehr gut nimmt die Zitronenmelisse es an, wenn man die Erde beim Pflanzen mit etwas Kompost anreichert und gut mischt. Ob kalkhaltig, sauer oder neutral im pH-Wert: Ansonsten kommt die beliebte Zitronenmelisse mit fast Allem zurecht.

Tipps zum Pflanzen

Möchten Sie eine Zitronenmelisse als Jungpflanze in den Garten setzen, steht zunächst einmal das Ausheben des Bodens an. Schaut man sich den Wurzelballen der jungen Pflanze an, wird klar, welche Größe das Loch ungefähr haben muss. Dann ist es wichtig, dieses aufzulockern, also die Erde rundherum etwas aufzumischen und mit Kompost aufzubereiten. Muss eine Drainageschicht gelegt werden, ist dies vorher vorzunehmen. Ansonsten reicht es, wenn der Boden mit Hilfe einer Harke durchlässiger gemacht wird (dies sollte auch in nächster Zeit mehrfach wiederholt werden, um die Staunässe in jedem Fall zu verhindern). Anschließend kann die Jungpflanze eingesetzt und gegossen werden. Beachten sollten Sie, dass die Zitronenmelisse mindestens 40 cm Abstand zu anderen Beetpflanzen oder Gewächsen benötigt, wenn nicht sogar mehr – eben weil sie sich so stark ausbreitet.

Möchten Sie die Zitronenmelisse in einen Kübel oder größeren Blumentopf pflanzen, sollte dieser eine ausreichende Größe und Tiefe mitbringen – ein Balkonkasten reicht für das gut wachsende Pflänzchen definitiv nicht aus. Als Balkonpflanze ist die Zitronenmelisse ebenfalls gut geeignet, vor allem für die Küchennutzung. Herkömmliches Substrat mit vielen Nährstoffen ist zum Pflanzen in den Kübel gut genug, wer möchte, kann ein bisschen Kompost mit einfügen. Wichtig ist auch bei dieser Art der Pflanzung, dass keine Staunässe entsteht – weshalb die unterste Schicht immer aus Kies bestehen sollte, um das Wasser abzuleiten. Es darf kein Topf oder Kübel verwendet werden, der keine Abflussöffnungen aufweist.

Zitronenmelisse aussäen

Das für viele Besitzer der Zitronenmelisse Unglaubliche ist, dass diese auch direkt durch das Aussäen gepflanzt werden kann. Und zwar nicht in ein Balkonbeet oder einen kleinen Blumentopf zum Heranziehen, sondern direkt in das große Gartenbeet oder den Gartenboden. Gießt man regelmäßig und wurde der Boden vorher durchlässig gestaltet, entwickelt sich die Zitronenmelisse sehr gut. Es gilt lediglich zu beachten, dass die Samen der Zitronenmelisse im Frühjahr gepflanzt werden, wenn kein Frost mehr auftritt. Ansonsten ist sie sehr pflegeleicht.

Hier ein kleiner Überblick über alle zu beachtenden Ansprüche der Zitronenmelisse:

  • sonniger Standort mit windgeschütztem Areal wird bevorzugt
  • benötigt Platz und daher mindestens 40 cm Abstand zu Pflanzen oder einen eigenen, großzügigen Kübel
  • jedes Substrat in Ordnung, solange der Boden sehr durchlässig ist
  • Staunässe ist zu vermeiden, ist dies nicht möglich, muss eine Kiesdrainage vor dem Pflanzen erfolgen
  • Dünger kann Pflanzerde zugegeben und nach ein paar Monaten wieder hinzugefügt werden
  • Boden sollte ab und zu aufgelockert werden, um ihn das ganze Jahr über locker zu halten
  • Samen können auch direkt im Garten ausgesät werden, solange es im Frühling stattfindet und kein Frost mehr auftritt

Seiten