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Aktualisiert: vor 2 Stunden 31 Minuten

Halbstrauchiger Wermut: Fein duftende Staude für Kübel und Beet

Mo, 09/21/2020 - 09:15

Inhalt von Gartentipps.com:

Der Halbstrauchige Wermut bietet einen echten Mehrwert im Garten. Die Staude überzeugt nicht nur mit ihrer Größe, sondern auch mit ihrem einzigartigen Duft.

© simona / stock.adobe.com

Ideal für geschützte Standorte ist der Halbstrauchige Wermut (Artemisia arborescens). Die Staude kann hervorragend mit anderen Pflanzen kombiniert werden und hat ein besonders feines Laub. Sowohl die Blätter als auch die Blüten versprühen einen angenehmen Duft, obwohl gerade letztere mit ihrer Röhrenform eher unscheinbar sind. Der Halbstrauchige Wermut wächst hervorragend in Kübeln, bietet sich aber auch für die Bepflanzung von Staudenbeeten an. Weiterhin kann er mit anderen Duftkräutern im Kräutergarten kombiniert werden.

Eigenschaften des Halbstrauchigen Wermutes

Gerade bei Bienen und Hummeln ist der Halbstrauchige Wermut sehr beliebt. Die Blütezeit reicht von Juli bis September und ist damit ausgesprochen lang. Die Pflanze selbst ist lediglich sommergrün, wobei das Laub eine angenehme silbergrüne Färbung hat. Beim genauen Hinsehen fallen die fein zerteilten Blätter auf, die die Staude besonders filigran wirken lassen.

Höhe von bis zu 100 cm

Der Halbstrauchige Wermut gehört zu den größeren Stauden. So erreicht er bei idealen Bedingungen eine Höhe von 100 cm. Umso höher die Staude wird, desto buschiger wächst sie, wodurch sie im Garten besonders imposant erscheint. Damit sie ihre Form behält und ein schönes Arrangement im Garten unterstützt, ist es wichtig, dass der Halbstrauchige Wermut gelegentlich zurückgeschnitten wird.

Blüten und Blätter des Halbstrauchigen Wermutes

Der Halbstrauchige Wermut ist für seine typischen Blätter und Blüten bekannt. Die Blüte ist hellgelb und wirkt aufgrund ihrer Form zunächst unscheinbar. Sie wächst an den Stängeln rispenartig, erreicht aber keine Größe über 5 Zentimetern. Schon kurze Zeit nach dem Öffnen versprühen die Blüten einen besonders angenehmen Duft.

Beim Anfassen fällt die filzige Oberfläche der Blätter auf. Sie haben einen weichen Flaum und sind fiederartig. Beim genauen Hinsehen fällt die feine Zerteilung auf. Von vielen anderen Stauden unterscheidet sich der Halbstrauchige Wermut insbesondere durch die silbrige Laubfarbe. Mit ihr hebt er sich besonders von dem grünen Laub ab. Im Herbst verliert die Pflanze ihr Laub.

Halbstrauchiger Wermut ‚Powis Castle‘

Die Ursprungsform des Halbstrauchigen Wermutes hat es nicht in den Handel geschafft. Hier erhalten Sie nur den Hybriden mit dem Namen Powis Castle.

Halbstrauchiger Wermut ‚Powis Castle‘ (Artemisia arborescens ‚Powis Castle‘) Wuchs: aufrechte,beblätterte Stängel, horstig, verholzend Wuchshöhe: 60 – 100 cm Wuchsbreite: 50 – 80 cm Blütezeit: Juli bis September Standort: Sonne Boden: trocken, durchlässig, pH-Wert von 6,0 bis 8,0 » Mehr Bilder und Daten anzeigen Halbstrauchigen Wermut pflanzen

Um sich optimal zu entwickeln, braucht der Halbstrauchige Wermut zwar einen geschützten Standort, doch bei der Kombination mit anderen Pflanzen zeigt er sich flexibel. So passt er hervorragend zu Rosen und Strukturpflanzen. Eine sonnige Lage macht ihm nichts aus.

Um den typischen Charakter der Wildstaude zu erhalten, sollte er auf den Freiflächen nicht als Solitär gepflanzt werden. Ideal sind Tuffs, die sich aus drei bis vier Pflanzen zusammensetzen. Da die Pflanze besonders buschig wächst, dürfen je Quadratmeter nicht zu viele Exemplare gepflanzt werden. Je nach Bedingungen schwankt die typische Wuchsbreite von 50 bis 80 cm, sodass für eine dichte Bepflanzung zwei bis maximal vier Exemplare genügen. Er kann natürlich auch einzeln als Kübelpflanze genutzt werden.

Lässt es der ph-Wert des Bodens zu, der für diese Staude zwischen 6,0 und 8,0 liegen sollte, bietet sich der Halbstrauchige Wermut hervorragend für Beete und Rabatten an. Weiterhin kann er in Kräuterhecken eingesetzt werden. Die Staude passt dank ihres angenehmen Dufts sehr gut in den Duftgarten und lässt sich auch hervorragend als Schnittpflanze nutzen.

Halbstrauchiger Wermut pflegen

Bei Gärtnern ist er Halbstrauchige Wermut auch aufgrund seiner robusten Beschaffenheit so besonders beliebt. Der Powis Castle übersteht problemlos auch trockene und wärmere Phasen. Zudem ist ein möglicher Schneckenbefall für die Staude kein Problem. Schnecken finden keinerlei Interesse an der Pflanze. Damit entwickelt sich der Halbstrauchige Wermut sehr schnell zu einem robusten und standfesten Begleiter im Garten.

Grundsätzlich kann der Halbstrauchige Wermut als mehrjährige Staude im Garten eingesetzt werden. Wichtig ist dann aber für eine sichere Überwinterung, dass sowohl Staunässe als auch Winternässe vermieden werden. Beides macht der Trockenheit liebenden Pflanze schwer zu schaffen.

Hin und wieder muss die Staude zurückgeschnitten werden, wobei hier auf einen jährlichen Rückschnitt verzichtet werden darf. Der Rückschnitt findet am besten immer zwischen März und Mai statt. Die Pflegeleichtigkeit entfaltet sich vor allem an optimalen Standorten. Aufgrund seiner robusten Beschaffenheit, hält er hervorragend Temperaturen von bis zu -11 Grad Celsius stand. Im Winter muss die Aufmerksamkeit insbesondere der Feuchtigkeit gelten. So ist Staunässe zwingend zu vermeiden.

Silberraute: So pflanzen und pflegen Sie den Silbrigen Beifuß

Sa, 09/19/2020 - 08:00

Inhalt von Gartentipps.com:

Die Silberraute ist eine sehr anspruchslose Steppenpflanze. Viel müssen Sie bei der Kultivierung des Silbrigen Beifußes im heimischen Garten nicht beachten.

© skymoon13 / stock.adobe.com

Für mediterranes Flair im Gartenbeet kann die Edelraute mit ihrem silbrigen Blattschmuck sorgen. Wer seine Wohlfühloase nach dem Vorbild der berühmten englischen Gärten anlegen möchte, kommt um die Silberraute (Artemisia ludoviciana) nicht herum. Die samtige silbrige Belaubung kann andere Blütenfarben vorteilhaft in Szene setzen. Eine ganz besondere Ausstrahlung besitzt ein weißer Garten in Kombination mit der Silberraute.

Herkunft der Silberraute

Der Beifuß zählt zur Familie der Korbblütengewächse. Dieser Gattung gehören neben der Silberraute etwa 500 weitere Arten an. Die ursprüngliche Heimat der Artemisia-Gewächse ist in den gemäßigten bis subtropischen Klimazonen auf der Nordhalbkugel zu suchen. Die häufigsten Vorkommen lassen sich in Steppengebieten und auf Trockenrasen finden.

Silberraute (Artemisia ludoviciana) Wuchs: aufrecht, horstbildend Wuchshöhe: 30 – 60 cm Blüte: Juli bis August Standort: Sonne Boden: normale Gartenerde Verwendung der Silberraute

Die Blätter und blühenden Sprossspitzen können geerntet werden. Die silbrigen Blätter werden vor der Blüte abgenommen und können sparsam verwendet als Küchengewürz dienen. Die Silberraute ist besonders in der mexikanischen Küche verbreitet. Als Tee aufgebrüht, wird dem Kraut eine magen- und leberstärkende Wirkung nachgesagt.

Achtung: Das Kraut ist sparsam zu gebrauchen, ansonsten droht Übelkeit.

Der passender Standort für die Silberraute

Der Silbrige Beifuß kann an einen vollsonnigen Standort gepflanzt werden. Die Pflanzen sind eine Bereicherung für den Präriegarten, werden auch bevorzugt zur Bepflanzung von Beeteinfassungen genutzt und eignen sich zur Grabbepflanzung.

Das ideale Substrat für die Silberraute

Für den Steppenbewohner ist ein trockener Boden die wichtigste Wachstumsgrundlage. Ein durchlässiges, nährstoffarmes Substrat, wie es im Steingarten anzutreffen ist, bekommt den anspruchslosen Pflanzen.

Staunässe darf nicht auftreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gießwasser staut, ist bei der Kübelbepflanzung besonders hoch. Die Durchlässigkeit des Bodens wird verbessert, wenn eine Drainage aus Kies oder Tonscherben im Gefäßboden angelegt wird.

Die Silberraute pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzabstand beachten
4. Pflanzloch ausheben
5. Drainage anlegen
6. Pflanze einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde andrücken
9. Pflanze leicht angießen

Damit der Silbrige Beifuß im Gartenbeet gut zur Geltung kommt, ist auf ausreichend Pflanzabstand zu achten. Bodendecker, wie die Zwergsilberraute bilden schnell silbrig-weiße Teppiche und können als Begrenzung von Gartenwegen eingesetzt werden. Geeignete Pflanznachbarn sind Storchschnabel oder Polsterglockenblumen.

Die Silberraute richtig gießen

Die Häufigkeit der Bewässerung ist abhängig vom Standort und der Umgebungstemperatur. Der Boden sollte nicht komplett austrocknen. Daher ist sporadisch zu bewässern. Bei anhaltender Trockenheit kann regelmäßig eine kleinere Menge Flüssigkeit verabreicht werden.

Die Silberraute richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Steppenpflanze ist gering. Wird in normale Gartenerde gepflanzt, ist keine zusätzliche Düngung notwendig. Auffallend karge Böden werden bei der Pflanzung mit etwas frischem Kompost angereichert.

Die Silberraute schneiden

Die Edelraute wird im Herbst nicht zurückgeschnitten. Das Laub bietet im winterlichen Gartenbeet einen bizarren Blickfang und dient dem Silbrigen Beifuß zugleich als Winterschutz.

Zur Schere gegriffen wird im späten Frühjahr. Damit der Neuaustrieb nicht gefährdet wird, ist nicht bis in den stark verholzten Bereich zurückzuschneiden.

Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick table#t588 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t588 thead tr { } table#t588 thead tr th.t588 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t588 thead tr th#t588.start { } table#t588 thead tr th#t588.end { } table#t588 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t588 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t588 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t588 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t588 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t588 tfoot tr { } table#t588 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterung Standort findensonnig
warm
trockenBoden vorbereitendurchlässig
trocken
nährstoffarm Gießenwenig gießen
Boden darf nicht komplett austrocknen
bei längerer Trockenheit häufiger bewässernDüngenkeine Düngung nötig
Kompostbeigabe bei sehr mageren Böden SchneidenRückschnitt im Frühling
nicht bis in den verholzten Bereich zurückschneiden Die Silberraute vermehren

Die Silberraute kann durch Teilung vermehrt werden. Dies ist bei älteren Pflanzen möglich, die bereits ein stabiles Wurzelsystem ausgebildet haben.

Tipp: Die Teilung der Pflanze dient zugleich deren Verjüngung und damit dem Pflanzenerhalt.

Für die Teilung bietet sich das späte Frühjahr an. Auch unmittelbar nach der Blüte ist die Vermehrung mit dieser Methode möglich.

Bei der Teilung ist wie folgt vorzugehen:

1. Pflanze ausgraben
2. Substrat von der Wurzel entfernen
3. Wurzel auf Schäden kontrollieren
4. abgestorbene oder kranke Wurzelteile entfernen
5. Pflanze teilen
6. neue Pflanzen baldmöglichst an neuem Standort in die Erde bringen
7. Silberraute wie gewohnt kultivieren

Krankheiten und Schädlinge an der Silberraute

Der Silbrige Beifuß enthält ätherische Öle, welche die meisten Schädlinge abschrecken. Hin und wieder kann sie von Blattläusen befallen werden. Dies ist für die Freilandpflanze keine Gefahr, denn Fressfeinde sind zuhauf vorhanden und wissen, den Befall schnell einzudämmen.

In warmen und feuchten Sommern wächst die Gefahr von Mehltau. Der weiße, mehlartige Belag auf den Blättern ist nicht zu übersehen. Dem Pilzbefall kann durch Sprühen mit einer Milch-Wasser-Lösung begegnet werden.

Seltener wird ein Befall mit Pyraliden an der Edelraute festgestellt. Die Larven der kleinen Falter verpuppen sich in den Stängeln des Beifußes. Eine starke Ausbreitung kann durch das Aufstellen von Fanglampen verhindert werden.

Die Silberraute überwintern

Wie bereits erwähnt, wird die Pflanze im Herbst nicht zurückgeschnitten. Das Laub bietet einen effektiven Winterschutz.

Tipp: Wer die Stauden versehentlich doch beschnitten hat, sollte eine Laubschicht auf dem Boden um die Pflanze aufbringen.

Die Winterhärte ist nicht zuletzt auch standortabhängig. An einem trockenen Standplatz werden die Steppenpflanzen die kalte Jahreszeit besser überstehen, als an einem feuchten Standort.

Berg-Aster pflanzen, pflegen und vermehren

Do, 09/17/2020 - 11:22

Inhalt von Gartentipps.com:

Die Berg-Aster erfreut im späten Sommer mit ihrer lilafarbenen Blütenpracht. Zudem überzeugt die Staude durch ihren geringen Ansprüchen bezüglich der Pflege.

© hecos / stock.adobe.com

Im Spätsommer verebbt der Blütenreigen im Gartenbeet. Die Berg-Aster (Aster amellus) kann dafür sorgen, dass auch im Herbst für farbige Akzente im heimischen Garten gesorgt ist. Die Staude überzeugt mit ihren blauvioletten Blütenköpfen, die sich an den langen Blütenstängeln aneinander reihen. Die Kalk-Aster hat sich einen Namen als einer der attraktivsten Herbstblüher gemacht und eignet sich hervorragend als Schnittblume.

Herkunft der Berg-Aster

Die blühfreudigen Stauden zählen zu den Korbblütengewächsen und sind in Europa und Asien heimisch. Im Gegensatz zu den in Nordamerika vorkommenden Arten wächst die Berg-Aster weniger üppig.

Am häufigsten findet sich die Berg-Aster auf steinigem und kalkhaltigen Terrain. Das Verbreitungsgebiet des Herbstblühers erstreckt sich von Frankreich über Litauen und Makedonien bis in die westlichen Gebiete Asiens.

Berg-Aster (Aster amellus) Wuchs: buschig, aufrechte Stängel, horstig Wuchshöhe: 30 – 60 cm Wuchsbreite: 40 – 50 cm Blüte: August bis September Standort: Sonne Boden: trocken, durchlässig, nährstoffreich, kalkhaltig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Der passende Standort für die Berg-Aster

Für die Berg-Aster hat sich auch die Bezeichnung Kalk-Aster eingebürgert. Der Name gibt Aufschluss über die natürlichen Standortbedingungen der Staudengewächse. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet wächst die Berg-Aster lediglich auf Kalkböden.

Der Hobbygärtner sollte einen sonnigen und warmen Standort finden. Bevorzugt werden sonnige Freiflächen im Steingarten und an felsigen Hängen. Halbschatten wird kurzzeitig toleriert. Mehrere Stunden täglich sollte die Kalk-Aster von der vollen Sonne beschienen werden.

Tipp: Erscheinen die Blüten wenig zahlreich und blass in der Färbung, ist dies ein Indiz auf einen zu schattigen Standplatz.

Die Kübelpflanzung ist ebenfalls möglich. Ein vollsonniger Standort auf der nach Süden ausgerichteten Terrasse ist allerdings zu meiden. Wird es zu heiß, verkürzt sich die Blütezeit und die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten.

Mit folgenden Beetnachbarn kann sich die Berg-Aster gut arrangieren:

Das ideale Substrat für die Berg-Aster

Die Bezeichnung Kalk-Aster weist auf die Gestaltung des Substrates hin. Ein kalkhaltiger, gut durchlässiger Boden lässt die Staude prächtig gedeihen. Die Standortansprüche sind vergleichsweise gering. Das Substrat darf steinreich sein und einen hohen Lehmanteil besitzen. Lehmböden sind jedoch besonders dicht, daher sollte der Boden aufgelockert und so durchlässiger gestaltet werden.

Damit die Flüssigkeit gut abfließen kann und es nicht zu Staunässe kommt, sollte eine Drainage in den Boden eingebracht werden. Vor der Pflanzung wird das Beet hierfür mit Steinen oder Kies ausgelegt.

Tipp: Ein trockener Boden wird besser vertragen als ein dauerhaft feuchtes Substrat.

Das Substrat für die Berg-Aster kalken © Graham / stock.adobe.com

Auf die Vorliebe der Berg-Aster für kalkhaltige Böden haben wir bereits hingewiesen. Wie kalkhaltig das Substrat ist, erfahren Sie, indem Sie den pH-Wert im Boden messen. Diese kleinen Hilfsmittel sind in jedem Bau- und Gartenmarkt erhältlich.

Folgende Werte gelten als Richtlinie:

Bodenbeschaffenheit

Lehmboden
sandiger Lehmboden
SandbodenpH-Wert

7
6,5
5,5

Weichen diese Werte nach der Messung nur geringfügig ab, genügt es, alle zwei bis drei Jahre pro Quadratmeter etwa 120 bis 150 Gramm Kalk einzuarbeiten. Bei deutlich niedrigeren Messergebnissen kann die Menge entsprechend angepasst werden. Pro Quadratmeter gelten 250 Gramm Kalk als Maßstab.

Welche Sorte Kalk eingebracht wird, richtet sich nach der Bodenbeschaffenheit:

Bodenbeschaffenheit

schwerer Lehmboden
humoser Boden
leichter, lockerer BodenKalk Art

Branntkalk
Algenkalk
Gartenkalk

Der Boden wird bevorzugt im Frühling gekalk, wenn die Erde abgetrocknet ist. Denn dann lässt sich der Kalk in tiefere Erdschichten besser einarbeiten.

Die Berg-Aster pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Kalkgehalt bestimmen
3. Boden vorbereiten
4. Pflanzabstände einhalten
5. Pflanzloch ausheben
6. Drainage einarbeiten
7. Pflanzen einsetzen
8. Pflanzloch schließen
9. Pflanze angießen

Die Berg-Aster kann ganzjährlich gepflanzt werden. Eine Ausnahme bilden Tage, an denen Bodenfrost vorherrscht. Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung ist der Frühling, wenn die Berg-Aster noch nicht neu ausgetrieben hat.

Bei der Pflanzung ist zu beachten, dass sich die Kalk-Aster schnell ausbreitet. Ein Pflanzabstand von etwa 45 Zentimetern ist einzuhalten. Pro Quadratmeter können etwa fünf Pflanzen eingesetzt werden .

Hübsche Sorten der Berg-Aster im Überblick

Für Abwechslung im Staudenbeet sorgt die Anpflanzung folgender attraktiver Berg-Astern:

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Häufig gibt sich die Berg-Aster mit den natürlichen Regenmengen zufrieden. Kommt es zu andauernden Trockenperioden, ist die regelmäßige Bewässerung notwendig. Dabei sollte mäßig gegossen werden. Das Substrat darf vor der nächsten Wassergabe antrocknen.

Tipp: Bevorzugt wird in den frühen Morgen- und Abendstunden gegossen.

Die Berg-Aster richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Berg-Aster ist eher mäßig. Daher sollte eine Überdünung vermieden werden. Zu empfehlen ist die Versorgung mit einem Langzeit-Staudendünger. Zudem kann es nicht schaden, hin und wieder Kalk rund um die Pflanze auszustreuen.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO Stauden Langzeit-Dünger für alle Arten von... 74 Bewertungen 9,99 € 9,74 € Zum Shop Die Berg-Aster schneiden

Für ein üppiges Wachstum und eine reiche Blüte ist der Rückschnitt unerlässlich. Zurückgeschnitten wird entweder im Herbst oder unmittelbar nach der Blüte. Die Kalk-Aster kann dabei bodennah gekürzt werden.

Die Berg-Aster vermehren … … durch Samen

Die Berg-Aster kann durch Samen vermehrt werden. Hierfür wird die Staude nicht nach der Blüte zurückgeschnitten, sondern die Ausbildung der Samen abgewartet. Diese können dann abgesammelt und über den Winter aufbewahrt werden. Im Frühling ist die Aussaat direkt ins Beet möglich.

… durch Kopfstecklinge

Recht einfach gelingt auch die Vermehrung durch Kopfstecklinge. Diese können im Frühling geschnitten werden. Die unteren Blattpaare werden entfernt. Der etwa zehn Zentimeter lange Steckling wird in Pflanzerde gesteckt und bildet dort recht schnell Wurzeln. Ob die Vermehrung erfolgreich war, lässt sich am Austrieb neuer Blättchen erkennen.

… durch Teilung

Zwei bis drei Jahre nach der Pflanzung wird die Berg-Aster erstmals geteilt. Dies ist nicht nur eine einfache Methode der Vermehrung, sondern dient der Verjüngung älterer Pflanzen und stoppt die Bildung unerwünschter Ausläufer.

Die Teilung kann im Frühling oder unmittelbar nach der Blüte erfolgen.

Dabei ist wie folgt vorzugehen:

1. Pflanze ausgraben
2. Wurzelballen von Substrat befreien
3. Wurzelballen auf Schäden hin kontrollieren
4. Wurzelballen mit scharfem Spaten trennen
5. Teilstücke neu verpflanzen

Krankheiten und Schädlinge an der Berg-Aster erkennen

Wird der passende Standort gewählt, ist die Berg-Aster nur selten von Krankheiten betroffen. Lichtmangel schwächt dagegen die Pflanze und macht sie anfälliger für verschiedene Schadbilder.

Berg-Astern sind häufiger von Mehltau betroffen. Der Befall ist durch einen mehlartigen Belag auf den Blätter gut zu erkennen. Der Belag kann einfach abgewischt werden. Weiterhin hilft die Behandlung mit einer Milch-Wasser-Lösung oder das Einsprühen mit Ackerschachtelhalmbrühe.

Tipp: Der Marienkäfer und andere natürliche Fressfeinde bekämpfen den Pilzbefall auf biologische Art und Weise.

Erhält die Kalk-Aster zu wenig Nährstoffe, verkahlt die Pflanze. Wird entsprechend nachgedüngt, lässt sich dieser Mangel meist schnell beheben.

Die Berg-Aster überwintern

Die Berg-Aster übersteht den Winter in unseren Breiten problemlos. Dies unterscheidet sie von den meisten anderen Astern Arten im Beet. Die robusten Pflanzen trotzen Temperaturen bis -28 Grad.

Wird die Berg-Aster im Kübel kultiviert, droht das Pflanzgefäß durchzufrieren. Die Wurzeln können dann keine Nährstoffe mehr aufnehmen und transportieren. Decken Sie daher das Substrat mit Reisig oder Laub ab und hüllen den Pflanzkübel in Gartenvlies.

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Wer die Möglichkeit besitzt, kann das Pflanzgefäß in einem kühlen und frostfreien Kellerraum überwintern.

Gold-Aster pflanzen und pflegen

Di, 09/15/2020 - 09:16

Inhalt von Gartentipps.com:

Die Gold-Aster ist eine attraktive Staude, die bis in den Herbst hinein für Farbe im Garten sorgt. Dazu verursacht die genügsame Pflanze kaum Pflegeaufwand.

© skymoon13 / stock.adobe.com

Die Gold-Aster (Aster linosyris) sorgt mit ihren gelben Blüten für eine willkommene Auflockerung im Beet. Dabei kann die heimische Staude bis in den Herbst hinein für Blickfänge sorgen. In verschiedenen Gegenden haben sich Trivialnamen für die Pflanze eingebürgert. So nennt man die Gold-Aster in Thüringen Goldschopf und in Pommern ist die Bezeichnung Goldhaar-Aster geläufig. Die bienenfreundlichen Pflanzen bevorzugen einen Sonnenplatz und können auch zur Begrünung von Dächern eingesetzt werden.

Herkunft der Gold-Aster

Ursprünglich stammen die Pflanzen aus den Steppengebieten in Südosteuropa und dem südlichen Russland. In Marokko ist die Gold-Aster ebenso anzutreffen wie in Algerien, Schweden oder Großbritannien. Durchgängig verbreitet sind die Korbblütengewächse allerdings nicht, so sucht man die Gold-Aster im Norden Deutschlands vergeblich. Die Gold-Aster kann damit zu den seltenen Astern-Arten gezählt werden. Wo sie auftritt, ist sie jedoch in großen Verbänden zu finden.

Gold-Aster (Aster linosyris) Wuchs: aufrecht, horstbildend Wuchshöhe: 40 – 60 cm Wuchsbreite: 25 – 30 cm Blüte: Juli bis Oktober Standort: Sonne Boden: trocken, durchlässig, humusreich, anpassungsfähig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Der passende Standort für die Gold-Aster

Die Gold-Aster ist als anspruchsloses Gewächs bekannt und gibt sich in der Regel mit jedem herkömmlichen Gartenboden zufrieden. Ein sonniger Standort ist ideal und bringt die goldenen Blütenköpfe intensiv zur Geltung. Ein halbschattiger Standplatz wird ebenfalls vertragen.

Dabei kann die blühfreudige Pflanze vielfältig verwendet werden:

  • Anpflanzung im Staudenbeet
  • Anpflanzung in Rabatten
  • Anpflanzung im Steppengarten
  • Kultivierung als Bienenweide im Naturgarten
  • Begrünung von Sitzplätzen und Terrassen
  • Begrünung von Dächern
  • Schnittblume für die Blumenvase
Das ideale Substrat für die Goldaster

Gold-Astern gedeihen in herkömmlicher Gartenerde, die gut durchlässig beschaffen sein sollte. Trockenheit wird weit besser vertragen als Nässe. Daher ist besonderer Wert auf die Durchlässigkeit des Bodens zu legen.

Besitzt das Substrat einen hohen Lehmanteil, kann es notwendig werden, den verdichteten Boden aufzulockern. Dies gelingt durch das Untermischen von Sand oder Kies.

Die Gold-Aster pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzabstand beachten
4. Pflanzloch ausheben
5. Drainage einbringen
6. Pflanze einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde gut andrücken
9. Pflanze angießen

Goldhaar-Astern wirken in der Gruppe gepflanzt besonders attraktiv. Der Pflanzabstand sollte mindestens 30 Zentimetern umfassen. Auf einen Quadratmeter lassen sich bis zu zwölf Pflanzen setzen.

Tipp: Die Gold-Aster ist auch als Solitärpflanze attraktiv.

Die Gold-Aster richtig gießen

Die Gold-Aster wird nur mäßig gegossen. Der Boden darf antrocknen, bevor wieder zur Gießkanne gegriffen wird. Die Pflanzen wenden ihr Laub nach dem Sonnenlicht. Dabei kann es passieren, dass sich die Blätter einzurollen beginnen. Dies ist kein Grund zur Sorge. Mit dem nächsten Regenguss oder der nächsten Wassergabe erholt sich die Gold-Aster.

Die Gold-Aster richtig düngen

Um Wachstum und Blühfreudigkeit sicherzustellen, werden die Stauden im Frühling und Herbst gedüngt. Hierbei bietet sich Kompost als organischer Langzeitdünger an. Wer keinen Kompost zur Verfügung hat, kann auf einen handelsüblichen Dünger für Blühpflanzen ausweichen.

Tipp: Bei der Wahl des Düngers ist auf einen hohen Phosphoranteil zu achten.

Die Gold-Aster schneiden

Im Spätherbst stellt die Gold-Aster ihr Wachstum ein und zieht sich in den Wurzelbereich zurück. Die vertrockneten Triebe können nun bodennah gekürzt werden. Wer sich einen bizarren Blickfang im Wintergarten erhalten möchte, belässt die silbrig-weißen Fruchtstände am Strauch. Dies wird den Austrieb im Frühling nicht beeinträchtigen.

Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick table#t586 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t586 thead tr { } table#t586 thead tr th.t586 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t586 thead tr th#t586.start { } table#t586 thead tr th#t586.end { } table#t586 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t586 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t586 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t586 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t586 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t586 tfoot tr { } table#t586 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterung Standort bestimmenSonne bis Halbschatten Boden vorbereitendurchlässig
trocken Gießenmäßig gießen
Boden darf antrocknenDüngenKompost oder Blühpflanzendünger
im Frühling und Herbst SchneidenRückschnitt im Herbst oder Frühling Die Gold-Aster vermehren

Die Gold-Aster lässt sich kinderleicht aus Samen selbst vermehren. Die feinen Samenkörner werden im Herbst gesammelt und über den Winter aufbewahrt. Anfang März kann mit der Anzucht im warmen Zimmer begonnen werden.

Die Samen werden in einer flachen Pflanzschale ausgestreut und dünn mit Anzuchterde bedeckt. Im warmen Zimmer dauert die Keimung nur wenige Tage.

Tipp: Wird das Pflanzgefäß mit Folie abgedeckt, kann die Keimung beschleunigt werden.

Das Saatgut wird gleichmäßig angefeuchtet, aber keinesfalls durchnässt. Für eine gleichbleibende Feuchtigkeit kann durch regelmäßiges Besprühen der Samen gesorgt werden.

Krankheiten und Schädlinge an der Gold-Aster erkennen

Astern sind allgemein anfällig für Mehltau. Der Pilzbefall ist an einem weißlichen Belag erkennbar, der leicht von den Blättern gestriffen werden kann. Von Mehltau befallene Pflanzen können mit einer Lösung aus Wasser und Milch besprüht oder mit Ackerhalmschachtelbrühe behandelt werden. Natürliche Fressfeinde, wie Marienkäfer sorgen im Naturgarten für eine Eindämmung des Befalls und es kann auf den Einsatz von Chemie verzichtet werden.

Damit sich die Astern gut entwickeln und gegen Krankheiten oder Schädlinge gewappnet sind, sollte der Wurzelballen alle zwei bis drei Jahre geteilt werden. Dadurch wird die Pflanze nicht nur verjüngt, sondern der Hobbygärtner erhält nebenbei mehrere kräftige Pflanzen, die an einen neuen Standort in den Boden gesetzt oder an andere Pflanzenfreunde verschenkt werden können.

Die Gold-Aster überwintern

Gold-Astern sind gut winterhart und kommen ohne einen zusätzlichen Schutz aus. Wer die Pflanzen im Kübel kultiviert, muss allerdings darauf achten, dass der Pflanzkübel nicht durch friert. Dies lässt sich erreichen, wenn das Pflanzgefäß mit Laub oder Reisig abgedeckt und auf eine Unterlage aus Styropor oder Holz gestellt wird.

Feuerradbaum pflegen, vermehren und überwintern

So, 09/13/2020 - 07:50

Inhalt von Gartentipps.com:

Der in Australien heimische Feuerradbaum ist bei uns noch ein echter Exot. Um ihn in unseren Breiten kultivieren zu können, bedarf es etwas Fingerspitzengefühl.

© Rose / stock.adobe.com

Sie suchen keine einfache Pflanze, sondern das Besondere und Exotische? Dann wird der Feuerradbaum (Stenocarpus sinuatus) gut zu Ihnen passen. Eine Rarität sind die Silberbaumgewächse allerdings nur in unseren Breiten. In ihrer Heimat Australien ist die Pflanze gut und seit langer Zeit bekannt. Die Bezeichnung Feuerradbaum wurde dem attraktiven Gewächs mit seinen dunkelroten, radähnlich angeordneten Blüten von den Aboriginis verliehen. Die Regenwälder Australiens sind das natürliche Verbreitungsgebiet der bizarren Gewächse. Dem Hobbygärtner in Deutschland bleibt als Alternative die Zimmerkultur. Dabei lassen sich zwar kleinere, aber nicht minder attraktive Pflanzen heranziehen. Werden die nachfolgenden Pflegehinweise beachtet, wird sich der Feuerradbaum bei Ihnen sicher wohlfühlen und es Ihnen mit seiner flammenden Blütenpracht danken.

So pflegen Sie den Feuerradbaum richtig Den Feuerradbaum richtig gießen

Auch wenn es der Standort vielleicht vermuten lässt, aber im australischen Regenwald stehen die Feuerradbäume nicht permanent unter Wasser. Die Niederschlagsmengen liegen bei etwa 100 mm pro Monat. Im Sommer fällt in Australien mehr Niederschlag, als im Winter. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt in Deutschland vergleichsweise bei etwa 70 mm monatlich und ist damit in etwa mit dem Niederschlagsminimum im Regenwald vergleichbar. Hinzu kommt, dass im Regenwald der Niederschlag meist nicht unmittelbar auf die Pflanze trifft, sondern sich im Blätterdach der höher wachsenden Bäume fängt.

Der Feuerradbaum benötigt also eher eine durchschnittlich intensive Bewässerung und möchte nicht überschwemmt werden. Während der Wachstumsperiode benötigen die Pflanzen die meiste Feuchtigkeit. Gießen Sie also reichlicher und lassen die Erde nicht abtrocknen. Dabei ist immer wieder auch darauf zu achten, dass es nicht zu Staunässe kommt.

Tipp: Sollte die Pflanze in einem Untersetzer stehen, ist überschüssiges Wasser nach dem Gießen zu entfernen.

In den Wintermonaten wird weniger gegossen. Die Erde darf dabei leicht antrocknen. Im Regenwald herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besonders ältere Pflanzen freuen sich über eine gelegentliche Dusche aus dem Pflanzensprüher oder einen Regenguss bei einem Standplatz im Freien.

Zusammenfassung für Schnellleser:
  • während der Wachstumsphase reichlich gießen
  • im Winterhalbjahr darf die Erde auch antrocknen
  • gelegentlich Sprühen
Den Feuerradbaum richtig düngen

Wenn Sie den Feuerradbaum pflanzen, können Sie dem Substrat etwas reifen Kompost hinzugeben. So erhält die Pflanze einen organischen Langzeitdünger, der sie über die erste Wachstumsperiode gut versorgt. Da die Feuerradbäume langsam wachsen und nicht jährlich umgepflanzt werden müssen, sollte im zweiten Standjahr zwischen Frühling und Spätsommer im Abstand von zwei Wochen ein handelsüblicher Volldünger verabreicht werden. Diesen können Sie direkt ins Gießwasser geben. Dosieren Sie dabei nicht höher, als auf den Verpackungshinweisen angegeben.

Achtung: Verwenden Sie möglichst einen Dünger ohne Phosphat. Damit werden Sie den natürlichen Standortbedingungen der Pflanze gerecht.

Zusammenfassung für Schnellleser:
  • bei der Pflanzung reifen Kompost als Langzeitdünger verabreichen
  • während der Wachstumsphase Volldünger für Kübelpflanzen geben
  • alle 14 Tage düngen
  • möglichst Dünger ohne Phosphat nutzen
Muss der Feuerradbaum geschnitten werden?

Sie müssen nicht zwingend regelmäßig schneiden. Der Feuerradbaum ist jedoch gut schnittverträglich und Sie können die Pflanze bei Bedarf jederzeit zurückschneiden. Wenn Sie die Triebspitzen ausbrechen, fördern Sie, auch bei kleineren Pflanzen, einen buschigeren Wuchs.

Pflegehinweise im Überblick table#t557 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t557 thead tr { } table#t557 thead tr th.t557 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t557 thead tr th#t557.start { } table#t557 thead tr th#t557.end { } table#t557 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t557 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t557 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t557 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t557 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t557 tfoot tr { } table#t557 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } PflegemaßnahmeErläuterung GießenDie Pflanze wird eher mäßig gegossen. Im Sommer darf das Substrat nicht austrocknen. Staunässe darf in keinem Fall entstehen. Um die Luftfeuchte zu erhöhen, kann hin und wieder mit weichem Wasser gesprüht werden. Im Winter wird weniger gegossen. Das Substrat darf dabei leicht antrocknen. DüngenBei der Pflanzung kann dem Substrat Kompost zugegen werden. Neben organischem Langzeitdünger erhalten die Pflanzen während der Sommermonate in 14tägigen Abständen eine Gabe Kübelpflanzendünger. Im Winter wird der Feuerradbaum nicht gedüngt. SchneidenDie Bäume wachsen recht langsam. Es muss nicht regelmäßig geschnitten werden. Bei Bedarf können die Triebe gekürzt werden. Auch kranke oder abgestorbene Äste sind regelmäßig zu entfernen. Der Feuerradbaum ist gut schnittverträglich. Warum blüht mein Feuerbaum nicht?

Sie haben sich an die Pflegehinweise gehalten und trotzdem lassen die Blüten auf sich warten? Keine Angst, Sie haben keinen Fehler gemacht. Es wird einige Jahre dauern, bis sich die ersten Blüten zeigen. Ihr Bäumchen muss erst erwachsen und geschlechtsreif werden.

Tipp: Die Blütenknospen erscheinen im Sommer, können aber über Monate geschlossen bleiben und öffnen sich häufig erst im warmen Zimmer.

Den Feuerradbaum richtig vermehren © sablinstanislav / stock.adobe.com

Es ist oft nicht ganz einfach und auch nicht ganz billig, eine Jungpflanze des Feuerradbaumes zu erwerben. Sie können aber einen bestehenden Feuerradbaum recht einfach durch Aussaat vermehren. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist das zeitige Frühjahr. Dann kann den Jungpflanzen im Sommer ein sonniger Standplatz im Freien geboten werden.

Feuerradbaum durch Aussaat vermehren – Schritt für Schritt

1. Samen quellen lassen
2. Samen in Anzuchterde setzen und leicht mit Substrat bedecken
3. Pflanzgefäß warm und hell aufstellen
4. Pfanzgefäß abdecken
5. Samen gleichmäßig feucht halten
6. Pflanzgefäß häufiger lüften
7. Keimung abwarten

➛ Schritt 1:

Vor der Aussaat sollten die Samen für einige Stunden, am besten über Nacht, in lauwarmem Wasser quellen. Betrachten Sie die Samen genauer, werden Sie eine Verdickung bemerken. Diese Keimnase muss beim Einpflanzen nach unten weisen.

➛ Schritt 2:

Geben Sie den Samen in feuchte Anzuchterde und bedecken ihn nur leicht mit Erde. Die Anzuchterde sollte durchlässig und nährstoffarm beschaffen sein. Herkömmliche Anzuchterde können Sie mit Sand oder Perlite versetzen.

➛ Schritt 3:

Das Pflanzgefäß wird hell und warm aufgestellt. Dabei sollte das Thermometer nicht unter 20 Grad abfallen. Besser sind Temperaturen um die 25 Grad. Die direkte Sonneneinstrahlung sollte dabei jedoch vermieden werden.

➛ Schritt 4:

Um die Keimung zu beschleunigen und ein vorteilhaftes Mikroklima zu schaffen, bedecken Sie das Saatgefäß mit einer Abdeckung aus Folie oder Glas.

➛ Schritt 5:

Achten Sie darauf, dass die Samen immer gleichmäßig feucht sind. Allerdings darf sich die Nässe dabei nicht stauen.

➛ Schritt 6:

Unter der Abdeckung kann es unter Umständen zu Schimmelbildung kommen. Um dem vorzubeugen, sollten Sie jeden zweiten Tag die Abdeckung kurz abnehmen.

➛ Schritt 7:

Nun ist etwas Geduld gefragt. Die Samen keimen etwa nach einem Monat. Die Schale wird vermutlich noch einige Zeit am Keimling hängen. Dies ist ein natürlicher Vorgang. Das junge Pflänzchen gewinnt weiterhin Nährstoffe aus der Schale und wird diese von selbst abwerfen.

Bis die Pflänzchen groß genug zum Pikieren sind, können weitere vier bis acht Wochen vergehen. Anschließend kann die Jungpflanze schrittweise an einen sonnigen Standort im Freien gewöhnt werden.

Schädlinge und Krankheiten am Feuerradbaum erkennen und bekämpfen

Die Pflanzen sind recht robust und wenig für Schädlingsbefall oder Krankheiten anfällig. Pflegefehler können jedoch zu einer Schwächung der Pflanze führen und diese damit angreifbarer machen.

Tipp: Besonders im Winterquartier steigt die Anfälligkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Gelegentlich kann der Feuerradbaum von Spinnmilben oder von Schmier- und Wollläusen befallen werden. Um die Schädlinge frühzeitig zu erkennen und notwendige Maßnahmen einzuleiten, sollte der Feuerradbaum besonders während der Wintermonate regelmäßig kontrolliert werden.

Spinnmilben

Die Gespinste der Spinnmilben sind gut erkennbar, wenn Sie die Pflanze mit Wasser einsprühen. Da sich die Milben vorwiegend entwickeln, wenn die Luft zu trocken ist, können die Schädlinge häufig bereits durch mehrmaliges, kräftiges Einsprühen vertrieben werden.

Schmier- und Wollläuse

Schmier- und Wollläuse sind schwieriger zu bekämpfen. Nicht selten muss hier zu chemischen Mittel gegriffen werden. Der Befall ist anhand des an kleine Wattebällchen erinnernden Gespinstes auf den Blättern ebenfalls gut erkennbar.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Substral Celaflor Schädlingsfrei Careo... 1.739 Bewertungen 16,99 € 14,49 € Zum Shop Blattnekrose

Bei einer Blattnekrose gibt es für die Pflanze meist keine Rettung. Die Krankheit ist an rötlichen Punkten erkennbar, welche sich zunächst an den Spitzen der Blätter zeigen und im weiteren Verlauf in Richtung Stamm wandern. Die Blätter behalten zunächst ihr Grün, werden aber zunehmend hart und ledrig und der Baum stirbt ab.

Braune Blattspitzen

Auf einen Pflegefehler können braune Blattspitzen hindeuten. Meist steht der Feuerradbaum dann zu trocken. Besprühen Sie den Baum regelmäßig, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Oftmals sind die Pflanzen auch mit dem Substrat nicht einverstanden. Pflanzenfreunde haben hierbei mit Rhododendrenerde gute Erfahrungen gemacht.

Den Feuerradbaum richtig überwintern

Steht der Feuerradbaum den Sommer über im Freien, wird es im Spätsommer höchste Zeit für den Umzug ins Winterquartier. Hierfür sind ein heller Standort und Temperaturen um 20 Grad am besten geeignet. Gegossen wird im Winter weniger und die Erde darf leicht antrocknen, bis die nächste Wassergabe erfolgt. Auf eine Düngung wird während des Winters verzichtet.

Wer seiner Pflanze kein beheiztes und helles Winterquartier bieten kann, sollte den Versuch unternehmen, den Feuerradbaum kühler und lichtarmer zu überwintern. Dies käme der Eigenschaft der Bäume entgegen, in kühleren Regionen der Heimat Australien die Blätter abzuwerfen und im Frühling wieder neu auszutreiben.

Steinquendel: So pflanzen und pflegen Sie die Bergminze!

Fr, 09/11/2020 - 08:51

Inhalt von Gartentipps.com:

Die Bergminze erfreut uns vom Sommer bis in den Herbst hinein mit seiner Blütenpracht. Und auch Bienen können den herrlich duftenden Blüten nicht widerstehen.

© Susann Bausbach / stock.adobe.com

Der Steinquendel (Calamintha nepeta) sollte in keinem Gartenbeet fehlen, denn die pflegeleichte Pflanze schmückt sich nicht nur mit hübschen kleinen Blüten, sie verbreitet auch einen aromatischen Duft. Die mehrjährige Staude ist auch unter der Bezeichnung Bergminze bekannt. Die aromatischen Blätter können Gerichten eine frische Note verleihen. Steinquendel kann im Staudenbeet angepflanzt werden oder im Bauerngarten von sich überzeugen.

Herkunft des Steinquendel

Der Steinquendel wird zu den Lippenblütengewächsen gezählt. Die Gattung Calamintha steht für „schöne Minze“. Daher haben sich auch die Bezeichnungen Drüsige Bergminze oder Kleinblütige Bergminze eingebürgert.

Es handelt sich um eine in Mitteleuropa heimische Pflanze. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den nordafrikanischen Raum bis in den Westen Asiens. In freier Natur kommt der Steinquendel in felsigen Gebirgslagen oder in trockenen Laubwäldern vor. Die ausdauernde Blüte und der aromatische Duft der Blätter haben die Bergminze zu einer beliebten Gartenpflanze gemacht.

Steinquendel, Bergminze (Calamintha nepeta) Wuchs: buschig, horstbildend Wuchshöhe: 30 – 40 cm Wuchsbreite: 30 – 40 cm Blüte: Juli bis September Standort: Sonne Boden: trocken, gut durchlässig, nährstoffarm, steinig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Passender Standort für den Steinquendel

Der Steinquendel sollte an einen vollsonnigen Standort gepflanzt werden. Nur an einem warmen und sonnigen Standplatz wird sich das typische Minzaroma entwickeln. In schattigen Lagen zeigt sich die Pflanze dagegen kaum blühwillig. Wer sich an den kleinen blauen Blüten bis in den Herbst hinein erfreuen möchte, sollte daher einen offenen warmen Sonnenplatz für die mediterrane Pflanze auswählen.

Die Bergminze kann im Steingarten ihren Platz finden oder zur Begrünung von Trockenmauern eingesetzt werden.

Tipp: Besonders attraktiv wirkt der Steinquendel in Kombination mit Rosen oder Schleierkraut.

Wer sich auf Balkon oder Terrasse an Optik und Duft der Pflanzen erfreuen möchte, kann den Steinquendel auch im Kübel kultivieren.

Ideales Substrat für den Steinquendel

Die Pflanze gilt als recht anspruchslos. Den natürlichen Wachstumsbedingungen entspricht ein trockener, magerer Boden. Das Substrat sollte nicht zu dicht sein, denn die Flüssigkeit muss immer gut abfließen können. Staunässe vertragen die Pflanzen nicht. Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Boden nicht vollständig austrocknet.

Tipp: Durch die Anreicherung mit Sand oder Kies wird ein verdichteter Boden durchlässiger.

Steinquendel pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort bestimmen
2. Substrat vorbereiten
3. Pflanzabstand beachten
4. Pflanzloch ausheben
5. Wurzelsperre einbringen
6. Pflanze einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde andrücken
9. Pflanze angießen

Der Steinquendel kann ganzjährlich an frostfreien Tagen gepflanzt werden. Für die Staudenpflanzung sind der der Frühling und der Herbst zu bevorzugen. Ein Pflanzabstand von 35 bis 40 Zentimetern sollte eingehalten werden.

Tipp: Die Bergminze sollte möglichst nicht mehr umgepflanzt werden. Dies ist bei der Wahl des Standortes zu berücksichtigen.

Da die Pflanzen schnell Ausläufer bilden und daher dazu neigen, sich unkontrolliert auszubreiten, ist das Anlegen einer Wurzelsperre ratsam. Natürlich eingedämmt wird der Wuchs auch bei der Kübelpflanzung.

Den Steinquendel richtig gießen

Die Bergminze muss im Freiland nicht regelmäßig gegossen werden. Es ist lediglich darauf zu achten, dass der Boden nicht komplett austrocknet. Ein Wasserbedarf wird von den Pflanzen selbstständig angezeigt, indem der Steinquendel seine Blätter hängen lässt. Gießen Sie nur mäßig, damit keine Staunässe entsteht.

Kübelpflanzen benötigen eine häufigere Bewässerung, da das Nährstoffangebot im Pflanzkübel weit geringer ist, als im Freiland. Überschüssiges Gießwasser muss gut abfließen können. Achten Sie darauf, dass sich die Flüssigkeit nicht im Untersetzer staut und sorgen Sie für ausreichend Abzugslöcher im Boden des Pflanzkübels.

Den Steinquendel richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Pflanze ist gering. Daher ist es ausreichend, bei der Pflanzung etwas reifen Kompost oder Hornspähne unter das Substrat zu mischen. Dies kann dann jährlich im Frühling wiederholt werden. Eine weitere Düngung ist nicht erforderlich.

Den Steinquendel schneiden

Um einer Verkahlung der Pflanze vorzubeugen, wird der Steinquendel nach der Blütezeit um circa zwei Drittel in seiner Länge gekürzt. Damit sich die Bergminze nicht eifrig selbst aussät, müssen Sie die Pflanze zeitnah vor Ausbildung der Samenkapseln zurückschneiden.

Zusamenfassung Pflanz- und Pflegetipps table#t585 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t585 thead tr { } table#t585 thead tr th.t585 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t585 thead tr th#t585.start { } table#t585 thead tr th#t585.end { } table#t585 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t585 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t585 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t585 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t585 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t585 tfoot tr { } table#t585 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterung Standort finden• warm
• offen
• sonnig
• trockenBoden vorbereiten• frisch
• durchlässig
• mager Gießen• verträgt Trockenheit
• mäßig gießen
• Staunässe vermeidenDüngen• Kompost oder Hornspähne
• bei der Pflanzung und jährlich im Frühjahr düngen Schneiden• Rückschnitt nach der Blüte
• Rückschnitt vor der Ausbildung der Samen verhindert Selbstaussaat Den Steinquendel vermehren

Beginnen ältere Pflanzen von ihrer Mitte aus zu verkahlen, ist die Teilung des Steinquendels ratsam. Dadurch gewinnt der Hobbygärtner nicht nur neue Pflanzen, er verjüngt auch die Mutterpflanze und sorgt für einen kräftigen und gesunden Wuchs.

So funktioniert die Teilung des Steinquendels:

1. Pflanze vollständig ausgraben
2. Erde von den Wurzeln entfernen
3. Wurzeln auf Schadstellen hin kontrollieren
4. Wurzelballen mit einem spitzen Spaten teilen
5. Wurzelabschnitte separat einpflanzen
6. Pflanze wie gehabt pflegen

Weitere Möglichkeiten der Vermehrung

Die Vermehrung ist auch durch Aussaat möglich. Die Samen lassen sich im Haus vorziehen oder werden im Frühling direkt ins Frühbeet gesät. Sie können auch Stecklinge schneiden und vermehren. Dabei geht man auf Nummer sicher, dass die Jungpflanzen die Eigenschaften der Mutterpflanze mitbringen. Dies ist bei der Aussaat nicht garantiert und der Hobbygärtner kann bei dieser Art der Vermehrung die eine oder andere botanische Überraschung erleben.

Tipp: Möchten Sie die Bergminze aus Samen ziehen, sollten Sie besser auf Samen aus dem Handel zurückgreifen:

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Das intensive Aroma der Pflanzen vertreibt Schädlinge. Während sich Bienen und Schwebefliegen an der Bergminze tummeln, meiden Schnecken die Pflanze. Hin und wieder kann es zum Auftreten von Mehltau kommen. Der Pilzbefall lässt sich durch einen an Mehl erinnernden Belag erkennen, der sich von den Blättern abstreifen lässt. Gegen Mehltau helfen die Behandlung mit einer Milch-Wasser-Lösung oder das Einsprühen mit Ackerschachtelhalmbrühe.

Achtung: Der größte Feind des Steinquendels ist Staunässe. In einem dauerhaft feuchten Boden kann die an Trockenheit gewöhnte Pflanze nicht überleben.

Den Steinquendel überwintern

Jungpflanzen sollten mit einer Abdeckung aus Laub oder Reisig vor Frost geschützt werden. Sind die Pflanzen gut angewachsen, kann ihnen der Frost nichts mehr anhaben und es ist kein zusätzlicher Winterschutz nötig.

Im Kübel kultivierte Bergminze sollte während der kalten Jahreszeit an einen geschützten Standort umziehen.

Staketenzaun: Welches Holz und worauf achten?

Mi, 09/09/2020 - 08:51

Inhalt von Gartentipps.com:

Staketenzäune sind derzeit voll im Trend und erfreuen sich gerade in naturnahen Gärten großer Beliebtheit. Je nach Holzart kann der Zaun bis zu 80 Jahre halten. 

© Andrea Sachs / stock.adobe.com

Garten- und Grundstücksbesitzer haben verschiedene Möglichkeiten, das Areal zum Nachbarn hin abzugrenzen. Während ein Maschendrahtzaun oder ein Lattenzaun weithin bekannt und gebräuchlich sind, sagt ein Staketenzaun nicht jedem etwas. Dabei sind diese ursprünglichen Zäune für eine naturnahe Gartengestaltung besonders gut geeignet und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Im Folgenden erfahren Sie, worum es sich bei einem Staketenzaun handelt, welches Holz dafür geeignet ist und was bei der Anbringung zu beachten ist.

Was ist ein Staketenzaun?

Eine Stakete ist eine längliche Holzstange. Diese ist nicht mit den akkuraten Latten vergleichbar, sondern jede für sich ein Unikat. Dies rührt daher, dass Staketen entlang der Holzfaser aus einem Rundstamm gebrochen werden.

Die Heimat dieser Vorgänger des Lattenzauns liegt in England und Frankreich, wo man sich seit Jahrhunderten im ökologischen und naturnahen Gärtnern übt. Auch in Deutschland ist dieser Trend angekommen und die Nachfrage steigt.

Charakteristisch für die Staketen ist ein abgeschrägtes oder angespitztes Ende. Wobei englische Staketen ein stumpfes Ende besitzen und französisches Holz einseitig angespitzt wird.

Die einzelnen Holzstangen werden nicht an Querbalken angebracht, wie Sie es vom Lattenzaun kennen. Stattdessen werden die einzelnen Staketen lediglich mit einem verzinkten Draht zusammengehalten. Dies hat den Vorteil, dass die Zäune leicht aufgerollt werden können und sich jedem Gelände anpassen.

Wie wird ein Staketenzaun hergestellt?

Meist wird bei der Herstellung von Staketenzäunen auf die heimische Kastanie zurückgegriffen. Das Holz lässt sich in den Wintermonaten aus den Stockausschlägen gewinnen. Die Ernte kann mehrmals durchgeführt werden.

Die Holzstangen werden von der Rinde befreit und entsprechend zugeschnitten. Die Spaltung der Staketen erfolgt manuell. Nach der Entsplitterung werden die Enden angespitzt. Die fertig vorbereiteten Staketen werden mit Draht versehen und aufgerollt. Damit ist der Staketenzaun fertig für den Gebrauch.

Was ist bei der Montage von Staketenzäunen zu beachten?

Ein Staketenzaun kann ohne große Vorarbeit in jedem Garten aufgestellt werden. Die Lieferung in Rollenform ist praktisch und erleichtert den Aufbau. Der Zaun wird an Stützpfosten angebracht. Diese sollten mithilfe eines Pfostenträgers in die Erde gesetzt werden.

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Tipp: Besitzt Holz direkten Kontakt mit dem Erdboden, verrottet es schneller und der Pfosten besitzt weniger Halt im Boden.

Pfostenträger sind zum Einschlagen oder Einbetonieren auf dem Markt. Das Einbetonieren ist als solide und dauerhafte Maßnahme vorzuziehen. Soll der Staketenzaun in absehbarer Zeit wieder versetzt werden, bieten sich Einschlaghülsen an.

Staketenzäune anbringen – Schritt für Schritt
  1. Ausmessen der benötigten Fläche
  2. Eckpfosten einsetzen
  3. Zaunlinie mit Richtschnur versehen
  4. Pfosten mit maximal 1,5 Meter Abstand einsetzen
  5. Staketen an die Pfosten schrauben
  6. ggf. Drahtenden befestigen

Wo lassen sich Staketenzäune verwenden?

Ihren Ursprung haben Staketen in alten Bauerngärten. Die Zäune müssen nicht nachbehandelt werden und sind daher eine gute Wahl, wenn Sie einen Naturgarten anlegen möchten. Da es sich um eine recht preisgünstige und zudem ökologische Umzäunung handelt, finden sich Staketenzäune auch als Abgrenzung von Weiden und Koppeln.

Welches Holz eignet sich für den Staketenzaun?

Staketenzäune werden in unterschiedlichen Holzarten angeboten. Die einzelnen Produkte variieren in Haltbarkeit und Preis. Wie bereits erwähnt, werden Staketenzäune bevorzugt aus Kastanienholz gefertigt. Das Holz der Kastanie ist besonders robust, allerdings auch recht teuer.

Daher nennen wir im Folgenden auch günstigere Alternativen. Die genaue Haltbarkeit kann dabei nicht angegeben werden. Letztendlich bleibt Holz ein Naturprodukt, welches zahlreichen äußeren Einflüssen unterliegt.

Wie lange der Staketenzaun halten wird, ist abhängig von folgenden Faktoren:

  • Holzart
  • Pfahldicke
  • Bodenbeschaffenheit
  • Standortbedingungen
  • Witterungsverhältnisse

Diese Holzarten werden für die Herstellung von Staketenzäunen verwendet:

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langlebig
dekorative OptikFichteweniger robust
ohne Behandlung nicht witterungsbeständig Eichesehr robust
haltbar
teuerHaselnussrobust
langlebig Kieferweniger robust
ohne Behandlung nicht witterungsbeständigRobiniesehr robust
selten erhältlich
teuer Weidekaum robust
treibt nach ❍ Kastanie – die erste Wahl für Staketenzäune

Kastanienholz trotzt Wind und Wetter. Der hohe Anteil an Gerbsäure macht das Holz noch dazu nahezu immun gegenüber Insekten und Pilzen. Nicht zuletzt stammen die Staketen aus heimischen Wäldern und sind damit ökologisch vollkommen unbedenklich.

Kastanienholz muss nicht chemisch behandelt werden. Das Holz erscheint zunächst goldbraun und ist eher unauffällig gemasert. Mit der Zeit bekommt die Kastanie einen natürlichen Grauton.

Staketenzäune aus Kastanienholz halten selbst bei Erdkontakt etwa 20 Jahre, sind witterungsbeständig und komplett recyclebar.

Tipp: Die enthaltene Gerbsäure reagiert mit Metall. Dabei können sich am Holz schwarzen Flecken bilden. Dies hat keinen Einfluss auf die Haltbarkeit des Staketenzaunes.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 STILTREU Staketenzäune Staketenzaun Kastanie Höhen 50... 84 Bewertungen 78,95 € Zum Shop ❍ Fichte – weich und elastisch

Im Vergleich zu den anderen genannten Materialien ist Fichtenholz ein Leichtgewicht. Das Holz der Fichte wird bevorzugt als Baumaterial genutzt. Es lässt sich sehr gut verarbeiten und verströmt in frischem Zustand den charakteristischen harzigen Geruch.

Nach der Trocknung verformt sich das Holz der Fichte kaum. Ältere Staketenzäune dunkeln gelblich braun nach. Staketenzäune aus Fichtenholz sind relativ preiswert und ökologisch unbedenklich. Die Haltbarkeit liegt bei sieben bis zehn Jahren.

❍ Eiche – rustikal und fest

Eichenholz wird häufig als weniger zeitgemäß angesehen. Dies mag am rustikalen Charakter des Holzes liegen. Für den Zaunbau ist das heimische Holz bestens geeignet. Die Eiche zählt zu den Harthölzern.

Die verschiedenen Maserungen und Farbtöne machen jeden Zaun zu einem unverwechselbaren Unikat. Eiche besitzt eine besonders feste Struktur und ist witterungsbeständig.

❍ Haselnuss – stabil und formbar

Die Haselnuss zählt zu den Harthölzern. Das schwere Holz lässt sich sehr gut verarbeiten und gilt nach der Kastanie als beliebtestes Material für den Staketenzaun. Die Haltbarkeit ist in etwa mit Kastanienholz gleichzusetzen.

Allerdings ist Haselnussholz anfälliger für Schädlinge. Dies kann die Haltbarkeit negativ beeinflussen. Die Zäune sollten regelmäßig auf Schädlingsbefall – wie etwa mit dem Haselnussbohrer – hin kontrolliert werden.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Staketenzaun Haselnuss Höhen 50 cm - 120 cm, Länge 5... 52 Bewertungen 53,95 € Zum Shop ❍ Kiefer – der Klassiker für den Zaunbau

Gartenzäune aus Kiefernholz sind häufig zu finden. Wird die Kiefer im Außenbereich verbaut, kann sie nicht unbehandelt bleiben. Erst mit der entsprechenden Lasur besitzt der Staketenzaun wetterfeste Eigenschaften.

Beim Kauf ist auf eine gute Holzqualität und entsprechende Behandlung zu achten. Die Haltbarkeit von Kiefer- und Fichtenholz ist in etwa identisch.

❍ Robinie – dauerhaft haltbar

Hierbei gilt es zunächst zu unterscheiden zwischen der heimischen Robinie und der exotischen Akazie. Die tropische Akazie wird auf Plantagen in Afrika oder Lateinamerika gezielt gezüchtet. Häufig finden Sie Gartenmöbel aus Akazienholz im Handel.

Für den Staketenzaun sollte die heimische Robinie bevorzugt werden. Akazienholz ist weicher und weniger lange haltbar. Beide Hölzer können einfach unterschieden werden. Akazienholz besitzt eine eher unauffällige Maserung und ist rotbraun. Robinienholz ist hell und kräftig gemasert.

Die Lebensdauer von Robinienholz sucht ihresgleichen. Ein in die Erde eingelassener Pfosten hält 15 bis 30 Jahre. Ohne Erdkontakt können die Staketen 60 bis 80 Jahre alt werden. Im Trockenen gelagert oder unter Wasser überdauert das Holz der Robinie bis zu 500 Jahre.

❍ Weide – farbenfroh und robust

Naturzäune aus Weide sind im Außenbereich häufiger zu finden. Weidenholz ist biegsam und elastisch und besitzt ein hübsches Farbenspiel. Die Weidenrinde kann das Holz vor Witterungseinflüssen schützen.

Weidenzäune halten zwischen fünf und zehn Jahren. Als Staketenzaun ist Weidenholz weniger gebräuchlich. Weit häufiger werden Flechtzäune aus dem biegsamen Material angeboten.

Die Vor- und Nachteile von Staketenzäunen im Überblick table#t584 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t584 thead tr { } table#t584 thead tr th.t584 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t584 thead tr th#t584.start { } table#t584 thead tr th#t584.end { } table#t584 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t584 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t584 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t584 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t584 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t584 tfoot tr { } table#t584 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } VorteileNachteile
✔ nachhaltig

✔ flexibel einsetzbar

✔ einfach aufzubauen

✔ pflegeleicht

✔ preisgünstig

✔ umfangreiche Produktpalette
✘ weniger stabil

✘ einfache Drahtverbindungen

✘ neigt zum Durchhängen

✘ weniger wetterfest Worauf ist beim Kauf eines Staketenzauns zu achten? ❍ Größe des Staketenzaunes

Zunächst ist die Größe des Zauns zu bestimmen. Die Zäune werden auf einer Rolle geliefert. Damit können auch größere Flächen bedient werden. Da die Zäune in unterschiedlichen Höhen angeboten werden, gilt es auch darauf Rücksicht zu nehmen. Für eine kleine Abgrenzung im Bauerngarten sind niedrige Staketen ausreichend. Soll der Zaun gleichzeitig als Sichtschutz dienen, sind hohe Staketen die bessere Wahl.

❍ Material des Staketenzaunes

Einige der genannten Hölzer müssen lasiert und versiegelt werden, damit sie im Außenbereich Wind und Wetter gewachsen sind. Dies ist mitunter ein Widerspruch. Im ökologischen Naturgarten werden einige Hölzer daher wegfallen und die Wahl sollte auf Kastanienholz fallen, welches eine positive Umweltbilanz besitzt und nicht behandelt werden muss.

❍ Kosten für den Staketenzaun

Letztlich spielt auch der Preis eine Rolle. Abhängig von Größe und verwendeter Holzart sind die Preise starken Schwankungen unterworfen. Einige Modelle sind für weniger als 100 Euro erhältlich. Für einen durchschnittlich großen Staketenzaun aus Kastanienholz sind etwa 250 Euro zu bezahlen.

Gelber Sonnenhut – Rudbeckia pflanzen und pflegen

Mo, 09/07/2020 - 06:38

Inhalt von Gartentipps.com:

Der Gelbe Sonnenhut (Rudbeckia) ist bienenfreundlich, winterhart und relativ pflegeleicht. Die Staude erfreut von August bis Oktober mit goldgelben Blüten.

© Ekaterina Senyutina / stock.adobe.comDer Gelbe Sonnenhut (Rudbeckia fulgida var. sullivantii) ist zu einer der beliebtesten heimischen Staudenpflanzen geworden. Ähnlich einer kleinen Sonnenblume erscheinen die gelben Strahlenblüten mit ihrer dunkelbraunen Mitte und erfreuen das Auge bis in den Oktober hinein. Die pflegeleichte Prachtstaude zieht auch Bienen und Schmetterlinge in ihren Bann. Der Sonnenhut (Rudbeckia) lässt sich vielfältig im Beet kombinieren und ist eine beliebte Schnittblume.
Gelber Sonnehut – Herkunft

Als einer der bekanntesten Vertreter der Gattung Sonnenhut hat sich die hier vorgestellte Pflanze einen Namen gemacht. Die ursprüngliche Heimat der Korbblütengewächse liegt in Nordamerika. Die robusten Stauden sind zwischen Michigan und Missouri ebenso anzutreffen, wie sie sich im Süden bis nach Alabama und Arkansas ausdehnen.

Rudbeckia ‚Goldsturm‘ | © dianacoman / stock.adobe.com Gelber Sonnenhut ‚Goldsturm‘ (Rudbeckia fulgida var. sullivantii ‚Goldsturm) Wuchs: aufrechte Blütenstiele, buschig, horstig Wuchshöhe: 50 – 70 cm Wuchsbreite: 40 – 60 cm Blütezeit: August – Oktober Standort: Sonne Boden: frisch, durchlässig, nährstoffreich » Mehr Bilder und Daten anzeigen Gelben Sonnenhut pflanzen Den passenden Standort finden

Damit der Gelbe Sonnenhut seine ganze Blütenpracht entfalten kann, ist ein sonniger und warmer Standort zu wählen. Besonders hübsch kommt die Pflanze in der Gruppenpflanzung im Natur- oder Staudengarten zur Geltung. Passende Beetnachbarn sind Goldrute, Pampasgras oder Astern.

➔ Das ideale Substrat auswählen

Damit der Gelbe Sonnenhut gut anwächst und mit seiner üppigen Blüte überzeugt, ist ein frischer und durchlässiger Boden von Vorteil. Ein nährstoffreicher und feuchter Boden kommt der Pflanze entgegen. Ein schwach saures bis alkalisches Substrat wird toleriert.

» Tipp: Der Boden darf weder zu feucht beschaffen sein, noch austrocknen.

Bei der Bodenbeschaffenheit ist Fingerspitzengefühl gefragt. Der Boden muss Feuchtigkeit gut speichern können. Da dies in einem lockeren Sandboden nicht der Fall ist, wird dem Substrat Pflanzerde untergemischt.

➔ Gelber Sonnenhut – Pflanzanleitung Schritt für Schritt
  1. Standort finden
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanze wässern
  4. Pflanztopf entfernen
  5. Pflanzloch ausheben
  1. Pflanze einsetzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Erde andrücken
  4. Pflanze gut angießen
  5. Pflanze mulchen

Der Gelbe Sonnenhut kann ganzjährig gepflanzt werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Boden nicht gefroren ist. Die beste Wachstumsgrundlage schafft eine Pflanzung im Frühjahr oder Frühsommer. Dann ist der Boden feucht und hat sich bereits aufgewärmt.

Aus der Erde werden Steine, Wurzeln und Unkräuter entfernt. Schwere Lehmböden neigen zur Verdichtung und sollten mit Sand oder Kies durchlässiger gestaltet werden. Ist die Staude gepflanzt, wird sie mit reichlich Wasser versorgt. Damit sich die Feuchtigkeit länger im Boden hält, anstatt ungenutzt zu verdunsten, bietet sich der Auftrag einer dünnen Mulchschicht an.

Gelber Sonnenhut – Pflege Gelben Sonnenhut richtig gießen

Nach der Pflanzung muss der Gelbe Sonnenhut ausreichend feucht gehalten werden. In trockenen Sommern muss daher mehrmals wöchentlich bewässert werden. Ist die Staude gut angewachsen, wird weniger gegossen.

Die Pflanzen erhalten ausreichend Wasser. Erst wenn der Boden abgetrocknet ist, wird erneut gegossen. Kleine Gießmengen sind nicht ratsam, da das Wasser bis zu den Wurzeln vordringen sollte.

» Tipp: Welke Blätter deuten auf Wassermangel hin.

Wird der Gelbe Sonnenhut im Kübel kultiviert, muss regelmäßig gegossen werden. Da keine Staunässe aufkommen darf, muss das Pflanzgefäß über ausreichend Abzugslöcher verfügen. Das Wasser darf sich nicht im Untersetzer stauen. Eine Drainage aus Kies oder Tonscherben beugt Staunässe bei Kübelpflanzen vor.

➔ Den Gelben Sonnenhut richtig düngen

Der Gelbe Sonnenhut benötigt einen nährstoffreichen Boden. Bei der Pflanzung kann Kompost als Langzeitdünger zugegeben werden. Jährlich vor dem Austrieb wird mit einem herkömmlichen Dünger für Blühpflanzen gedüngt. Um Wuchs und Blüte zu fördern, kann im Frühsommer nochmals nachgedüngt werden.

» Tipp: Besitzt der Sonnenhut hellgrüne Blätter, ist die Pflanze nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Ab August wird die Düngung eingestellt. Gelangt zu viel Stickstoff in den Boden, verliert die Pflanze ihre Frosttoleranz.

➔ Gelben Sonnenhut schneiden

Die Pflanze kann nach der Blüte im Spätherbst zurückgeschnitten werden. Die Fruchtstände stellen für die Vögel im Winter eine Nahrungsquelle dar und bieten einen bizarren Anblick im Wintergarten. Der Pflanze entstehen keine Nachteile, wenn die Blütenstände erst im Frühling zurückgeschnitten werden.

Gelben Sonnenhut vermehren

Der Gelbe Sonnenhut kann durch Aussaat vermehrt werden. Da die Pflanzen zu den Kaltkeimern gehören, ist der Prozess etwas aufwendiger. Erst wenn die Samen einem Kältereiz ausgesetzt waren, werden sie zur Keimung angeregt. Daher wird der Samen des Gelben Sonnenhuts vor der Aussaat für einige Wochen im Kühlschrank aufbewahrt.

Ältere Pflanzen können geteilt werden. Dies ist nach vier bis fünf Jahren im Beet problemlos möglich. Hierfür wird die Pflanze im Frühling aus dem Boden genommen und mit einem scharfen Spaten geteilt. Die neu gewonnenen Pflanzen werden sofort neu verpflanzt. So lassen sich nicht nur neue Pflanzen gewinnen, die Mutterpflanze bleibt gleichzeitig vital und wuchsfreudig.

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Der Gelbe Sonnenhut ist besonders robust und es sind keine typischen Pflanzenkrankheiten bekannt. Staunässe vertragen die wenigsten Pflanzen. Falsches Gießverhalten kann auch dem Rudbeckia zum Verhängnis werden.

Typische Schadbilder sind am Gelben Sonnenhut eine Seltenheit. Die Pflanze ist weder anfällig für Echten Mehltau noch machen sich Schnecken über die Blätter und Stängel her.

Gelben Sonnenhut überwintern

Die Pflanze ist winterhart. Bei jüngeren Exemplaren kann eine Schicht aus Laub oder Reisig vor Frostschäden schützen. Kübelpflanzen müssen auch im Winter gegossen werden. Der Pflanzkübel erhält einen Winterschutz aus Gartenvlies, kann aber im Freien belassen werden.

Großblättriges Immergrün – Vinca major pflanzen und pflegen

Sa, 09/05/2020 - 07:03

Inhalt von Gartentipps.com:

Als traumhaft schön blühender Bodendecker ist Großblättriges Immergrün (Vinca major) für viele Gärtner eine wertvolle Beetbepflanzung. Dank überwiegend guter Winterhärte kann man die Sorten der Immergrünart meist auch problemlos mehrjährig im Garten ansiedeln.

Das Große bzw. Großblättrige Immergrün unterscheidet sich vom Kleinen Immergrün (Vinca minor) einerseits durch seine Wuchshöhe. Während Vinca minor lediglich bis zu 15 cm hoch wächst, kann Vinca major Wuchshöhen von bis zu 45 cm erreichen. Darüber hinaus sind auch die Blätter des Großblättrigen Immergrüns namensgemäß größer.

Insgesamt erzielt die kriechende Pflanze im Garten so einen volleren Blattteppich mit mehr Volumen. Dieser ist im Frühjahr gespickt mit magisch anmutenden, blauvioletten Radblüten. Sie machen aus dem Immergrün eine schmuckvolle Blütenpflanze, die sich im Garten sehr vielseitig einsetzen lässt. Damit die Blütenpracht aber auch nach mehreren Standjahren noch erhalten bleibt, ist eine gute Pflege und die richtige Standortwahl wichtig.

Großblättriges Immergrün im Garten

In zahlreichen Wald- und Naturgärten sprießt Großblättriges Immergrün als ziervoller Bodendecker üppig vor sich hin. Die zunächst aufrecht wachsenden, später niederlegenden Triebe der Pflanze ranken sich mit ihren Blüten mehr als kunstvoll im Beet. Dabei sind die Blätter des Immergrüns – wie der Name schon sagt – immergrün. Man muss also selbst im Winter keine kahlen Beetstellen befürchten.

Die Blütezeit von Vinca major erstreckt sich über den gesamten Frühling. Bei guter Pflege erfolgt im Herbst manchmal sogar eine Zweitblüte. Da der Halbstrauch in freier Natur vornehmlich in feuchten Waldhecken und an Bachläufen gedeiht, sind neben Beetpflanzungen auch dekorative Uferkulturen am Gartenteich denkbar. Und selbst Kulturen in Blumenkästen und Ampel-Pflanzungen gelingen mit dem Großblättrigen Immergrün sehr gut.

» Übrigens: Großblättriges Immergrün im Garten anzusiedeln hat auch einen ökologischen Aspekt. Denn der schöne Bodendecker ist in der Natur recht selten geworden. Das liegt vor allem an der Trockenlegung von Feuchtgebieten, in denen Vinca major einst heimisch war. Wer dem schönen Blütenpflänzchen im eigenen Garten ein Zuhause bietet, tut gleichzeitig also auch etwas für den Artenschutz.

Großblättriges Immergrün (Vinca major) Wuchs: bogig, niederliegend, ausläuferbildend Wuchshöhe: 20 – 30 cm Wuchsbreite: 25 – 60 cm Verwendung: Gehölz, Gehölzrand, Bodendecker Standort: Halbschatten bis Schatten Boden: mäßig feucht, durchlässig, humos, sandig-lehmig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Großblättriges Immergrün – Standort und Pflanzung

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Vinca Major liegt im Mittelmeerraum sowie in Vorderasien. Mit einer hervorragenden Winterhärte bis -29 °C besteht das exotische Pflänzchen aber auch mitteleuropäische Winter problemlos. Zwar gibt es einige Sorten, die mit nur -18 °C Winterhärte oder weniger etwas vom Standard der Immergrünart abweichen. Doch auch hier sind mehrjährige Kulturen mithilfe eines guten Winterschutzes in der Regel möglich.

Wesentlich wichtiger als kühle Standorttemperaturen sind beim Großblättrigen Immergrün die Boden- und Lichtverhältnisse. Bevorzugt werden halbschattige bis schattige Standorte sowie frisch feuchte Böden. Bei Zimmerkultur ist ein etwas schattiger Standort sogar vorteilhaft, da Vinca major hier einen niedrigeren Wasserbedarf hat. Das Standortsubstrat ist idealerweise lehmig bis tonig und besitzt einen guten Kies- oder Sandgehalt. Die Optimalen Boden-pH-Werte liegen mit 6,5 bis 7,5 Punkten im sauren bis leicht alkalischen Bereich.

» Wichtig: Trotz seiner wunderschönen blauvioletten Blüten ist Großblättriges Immergrün äußerst giftig. Darauf verweist auch die Zugehörigkeit der Pflanze zur Familie der Hundsgiftgewächse. Pflanzen Sie Vinca major daher bitter nur an Standorten, die vor dem Zugriff durch Kinder oder Haustiere geschützt sind. Bei jedweden Pflanz- und Pflegemaßnahmen an der Pflanze sind außerdem Handschuhe zu tragen.

Pflanzanleitung – Schritt für Schritt

1. Schritt: Der richtige Pflanztermin für Großblättriges Immergrün liegt im Herbst. Da der Boden für die Pflanzung frostfrei sein sollte, bietet sich eine Ausbringung im September oder Oktober an. Der Vorteil von Herbstpflanzungen ist, dass Vinca major so über den Winter genügend Zeit hat, sich am Standort zu etablieren. Das garantiert im Folgejahr einen üppigen Austrieb mit besonders vielen Blüten.

2. Schritt: Stellen Sie die Ballenware des Halbstrauches vor der Pflanzung in einen Eimer voll Wasser. Während sich der Pflanzballen gut mit Wasser vollsaugt, können Sie den Boden vorbereiten. Lockern Sie hierzu den Standortboden tiefgründig auf und entfernen Sie alle Unkrautreste und Bodenhindernisse. Zur Grunddüngung mischen Sie etwas Kompost oder Hornspäne unter das Substrat. Eine zusätzliche Kiesdrainage sorgt für einen guten Wasserablauf.

3. Schritt: Das Pflanzloch für Vinca major sollte vom Durchmesser her ungefähr zweimal so groß wie der Wurzelballen sein. Bei Kübelpflanzungen ist ein Gefäß mit entsprechenden Ausmaßen zu wählen und ein 2 cm hoher Gießrand freizuhalten. Im Freiland sollte man pro Quadratmeter maximal 5 bis 7 Pflanzen einsetzen, damit das Große Immergrün genügend Platz hat. Abschließend wird Vinca major dann noch gut gewässert.

Großblättriges Immergrün gießen und düngen

Für gewöhnlich reicht zur Bewässerung von Immergrün der natürliche Niederschlag aus. Lediglich im Sommer muss bei anhaltender Trockenheit manuell bewässert werden. Gießen Sie Vinca major hier immer dann, wenn der Boden zu trocken erscheint. Gegossen wird mit kalkfreiem Wasser.

Die Düngung erfolgt bei gut vorgedüngtem Großblättrigem Immergrün erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung. Düngen Sie ab da während der Wachstumsperiode alle zwei Wochen und nutzen Sie entweder Flüssigdünger oder einen biologischen Naturdünger. Hier ist Brennnesseljauche am besten geeignet, da sie problemlos selbst stark verdichtetes Bodendecker-Geäst durchdringt.

» Tipp: Mengen Sie der Jauche etwas fein gemahlenes Steinmehl bei.

Großblättriges Immergrün schneiden und vermehren

Bei guter Pflege breitet sich Großblättriges Immergrün als Bodendecker relativ schnell aus. Schon allein deshalb sind regelmäßige Form- und Rückschnitte angebracht. Zudem lässt sich mit einem gezielten Verjüngungsschnitt auch die Blühfreudigkeit des Halbstrauches besser erhalten.

Der Rückschnitt wird an Vinca major im März vor dem Austrieb durchgeführt. Schneiden Sie primär kranke und tote Triebe aus. Einige Gärtner mähen Immergrün für einen ausgiebigen Rückschnitt auch einfach mit dem Rasenmäher ab. Das ist grundsätzlich möglich und wird von der schnittverträglichen Pflanze auch verschmerzt.

Denken Sie beim Einsatz eines Rasenmähers aber daran, die Schnitthöhe über bodennahen Verzweigungen anzusetzen. Das bewahrt schlafende Knospen des Frühjahrsaustriebs vor der Klinge. Als Faustregel gilt: Es sollte immer mindestens ein schlafendes Auge am Trieb übrig bleiben.

» Apropos Knospen: Beobachten Sie am Immergrün gezielt knospenreiche Triebe und lassen Sie diese vermehrt stehen. Das kann zu einer üppigeren Blüte beitragen.

Vermehrung durch Stecklinge oder Wurzelteilung

Stecklinge zur Vermehrung von Vinca major können Sie ganzjährig entnehmen.

  • Praktisch ist es natürlich, die Stecklinge gleich aus dem Jahresverschnitt auszuwählen. Suchen Sie sich einfach einen gesunden, kräftig wachsenden Trieb mit mindestens zwei Blattpaaren aus und kürzen Sie diesen auf eine Länge von 10 bis 15 cm ein.
  • Der Steckling wird im Anschluss in einen Topf mit sandig-torfiger Anzuchterde gesteckt und regelmäßig mit einer Sprühflasche befeuchtet. An einem warmen Ort im hellen Halbschatten sollten die Stecklinge dann binnen weniger Wochen bewurzelt sein.
  • Noch einfacher gelingt die Vermehrung des Großen Immergrüns mittels Wurzelteilung. Graben Sie die Pflanze hierzu im Frühling aus und teilen Sie den Wurzelballen mit einem scharfen Messer in zwei große Teile. Die Teilstücke sind eine wunderbare Möglichkeit zur Verjüngung der Pflanze und können nach der Teilung direkt zurück ins Freiland gepflanzt werden.
Großblättriges Immergrün überwintern

Wie bereits erwähnt, ist Vinca major eigentlich sehr gut winterhart, allerdings ist bei einigen Sorten die grundsätzlich gute Winterhärte der Immergrünart deutlich herabgesetzt. Das gilt neben Sorten wie „Hirsuta“ auch insbesondere für Sorten mit panaschierten Blättern. Sie frieren bei hohen Minusgraden stark zurück, was das Absterben der Pflanze zur Folge haben kann.

In solchen Fällen ist es ratsam, die Sorten grundsätzlich im Kübel zu halten und sie im Winter an einen geschützten Ort (z.B. Wintergarten) zu stellen. Das Pflanzgefäß wird dann zusätzlich mit Kokosmatten umwickelt und auf Holzblöcke gestellt, um Bodenfrost von unten zu vermeiden.

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Sowohl Kübel- als auch Freilandpflanzungen frostempfindlicher Immergrünsorten bekommen im Winter ferner einen guten Bodenschutz. Abdeckungen aus Laub, Stroh oder Reisig bewahren die Pflanze vor Bodenfrost und einem Übermaß an Schmelzwasser.

Großblättriges Immergrün – interessante Sorten

In Abhängigkeit von der jeweiligen Sorte eignen sich Große Immergrünvarianten besser oder schlechter für die Freilandkultur. Zudem gibt es auch mit Blick auf das Erscheinungsbild einige Unterschiede. Aus diesem Grund, hier ein paar Einzelheiten zu den wichtigsten Vinca major Sorten:

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Vinca major 'Alba' Die Sorte Vinca major 'Alba' besitzt besonders große, weiß gefärbte Blüten. Das strahlende Blütenweiß kommt vor allem in dunkleren Grünbepflanzungen sehr gut zur Geltung. Die Sorte besitzt eine etwas verkürzte Blütezeit, die von April bis Mai reicht. Gute Winterhärte und Windverträglichkeit ist vorhanden. Großblättriges Immergrün 'Hirsuta'
Vinca major 'Hirsuta' 'Hirsuta' ist mit einer Wuchshöhe von gerade einmal 15 cm etwas kleiner als das herkömmliche Große Immergrün. Die Blüten schimmern in kräftigem Blau und sind ebenfalls etwas kleiner als üblich. Die Winterhärte von 'Hirsuta' ist dagegen noch etwas besser als bei der Hauptart, weshalb sie wunderbar für Freilandkulturen geeignet ist. Nicht zu verwechseln ist Vinca major 'Hirsuta' allerdings mit der Unterart Vinca major subsp. hirsuta. Sie besitzt nur eine Winterhärte von -18 °C und ist damit für sehr frostige Winterstandorte eher ungeeignet. Großblättriges Immergrün 'Reticulata'
Vinca major 'Reticulata' Sorte mit kräftig violetten Blüten und gelb-grün panaschierten Blättern. Großes Immergrün 'Reticulata' erreicht Wuchshöhen von bis zu 30 cm. Winterhärte der Sorte ist mit -17 bis -12 °C nicht besonders hoch. Anstatt einer Freilandkultur ist hier eine Topfkultur auf dem Balkon oder der Veranda, bzw. eine Zimmerkultur ratsam. Am schönsten in kleinen Tuffs zu je 5 bis 10 Pflanzen pro Quadratmeter. Großblättriges Immergrün 'Variegata'
Vinca major 'Variegata' Weitere Sorte mit panaschierten Blättern, allerdings in Grün-Weiß. Blütezeit reicht von April bis Mai. Äußerst frostempfindlich und deshalb lieber im Kübel bzw. als Zimmerpflanze halten.

Alpen Aster – pflanzen und pflegen

Do, 09/03/2020 - 07:28

Inhalt von Gartentipps.com:

Die winterharte Alpen Aster bevorzugt einen sonnigen Standort. Die blühfreudige Staude eignet sich sowohl fürs Beet, als auch für die Kübelbepflanzung.

© vaitekune / stock.adobe.comAlpen-Astern sind schier unverwüstlich. Durch ihre Anpassung an das raue Gebirgsklima trotzen die blühfreudigen Pflanzen Wind und Wetter und erfreuen ab Mai mit ihren violetten Blütenköpfen. Die robuste Mini-Aster kann im Beet mit ihren größeren Verwandten konkurrieren. Besonders gut kommt die Alpen Aster (Aster alpinus) im Steingarten zur Geltung. Weitere geläufige Namen der Alpen Aster sind Alpen-Sternblume, Blaue Gamsblüh, Blaue Gamswurz oder Blaues Bergsternkraut. Wie die farbenfrohen Stauden richtig gepflanzt und gepflegt werden, wird im Folgenden verraten.
Alpen Aster – Herkunft

Nicht nur in den namensgebenden Alpen ist die kleine Aster zu Hause. Auch die Pyrenäen, die Hohe Tatra oder der Balkan gelten als Heimat der Alpen-Aster. Vorkommen sind auch im Iran, in Sibirien oder im Norden Amerikas zu finden. Die robusten Pflanzen wachsen bis in eine Höhenlage von 3.000 Metern. Aufmerksame Wanderer werden die Alpen-Aster nicht selten in Gesellschaft mit Edelweiß entdecken.

Alpen Aster – Besonderheiten

Die Alpen-Aster zählt zu den Korbblütengewächsen. Blaue Gamswurz oder Blaue Gamsblüh sind weitere geläufige Bezeichnungen. In vielen Steingärten ist die kleine Aster heimisch geworden. Wer der Pflanze jedoch in freier Natur begegnet, darf sie nicht abpflücken oder ausgraben, um sie im heimischen Garten einzusetzen. Die Alpen-Aster steht unter Artenschutz und darf daher in freier Wildbahn nicht angerührt werden.

Alpen Aster (Aster alpinus) Wuchs: aufrecht, horstig, polsterförmig Wuchshöhe: 5 – 20 cm Wuchsbreite: 15 – 25 cm Blütezeit: Mai – Juni Standort: Sonne Boden: gut durchlässig, lehmig- sandig, steinreich, trocken bis frisch » Mehr Bilder und Daten anzeigen Alpen Aster pflanzen ➔ Den passenden Standort finden

Die Alpen-Aster fühlt sich an einem sonnigen und warmen Standort am wohlsten. Auch an einem halbschattigen Standplatz wird die robuste Pflanze nicht eingehen, aber vermutlich weniger üppig wachsen und kaum Blüten ausbilden.

Der Steingarten ist der ideale Standplatz für die etwa 20 Zentimeter hoch wachsenden Pflanzen. Die Steine nehmen bei Tage die Wärme auf und können diese nach Sonnenuntergang an die Pflanzen abgeben.

» Tipp: Alpen-Astern stellen wenige Ansprüche an ihren Standort und siedeln sich sogar in Mauerritzen an, sofern ausreichend Erde vorhanden ist, um sich einwurzeln zu können.

➔ Das ideale Substrat auswählen

Das Substrat sollte trocken und frisch beschaffen sein. Wichtig ist, für eine gute Bodendurchlässigkeit zu sorgen. Dies kann durch die Aufwertung des Substrats mit Sand oder Kies geschehen und wird besonders bei schweren Lehmböden empfohlen. Die Nährstoffansprüche der Alpen-Aster sind eher gering, sodass die robusten Pflanzen mit herkömmlicher Gartenerde gut zurechtkommen.

➔ Alpen-Aster pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Substrat vorbereiten
  3. Pflanzabstand beachten
  4. Pflanzloch ausheben
  1. Pflanze einsetzen
  2. Pflanzloch schließen
  3. Erde gut andrücken
  4. Pflanzen angießen

Die Alpen-Aster kann ganzjährig an frostfreien Tagen gepflanzt werden. Als bester Pflanzzeitpunkt erweisen sich Frühling und Herbst. Für die Gruppenpflanzung ist ein Pflanzabstand von etwa 20 Zentimetern einzuhalten.

Die Kultivierung der Alpen-Aster ist auch auf Balkon oder Terrasse möglich. Der Pflanzkübel sollte mindestens die doppelte Größe des Wurzelballens aufweisen und über genügend Abzugslöcher im Boden verfügen.

Alpen Aster pflegen ➔ Alpen-Aster richtig gießen

Im Vergleich zur in unseren Breiten heimischen Herbstaster zeigt sich die Alpen-Aster weit robuster und verträgt auch längere Trockenheit. Vollständig austrocknen darf der Boden jedoch nicht. Daher ist das Gießen nicht komplett zu vernachlässigen. Gießen Sie die Alpen-Aster mäßig aber regelmäßig. An heißen Sommertagen kann intensiver gegossen werden, damit die empfindlichen Wurzeln reichlich Feuchtigkeit aufnehmen können.

➔ Alpen-Aster richtig düngen

Alpen-Astern müssen nicht regelmäßig gedüngt werden. Ob überhaupt gedüngt werden muss, ist abhängig vom gewählten Standplatz und den dort vorherrschenden Bodenverhältnissen.

Normaler Gartenboden ist in der Regel ausreichend. Fällt bei der Neuanlage eines Beetes auf, dass die Erde kaum Nährstoffe enthält, können Kompost oder Hornmehl in geringer Konzentration untergemischt werden. Damit erhalten die Pflanzen einen organischen Langzeitdünger und weitere Düngergaben sind nicht notwendig.

➔ Alpen-Aster schneiden

Damit die Alpen-Sternblume buschig und kompakt wächst, muss regelmäßig zur Schere gegriffen werden. Im Frühling und im späten Herbst erfolgt ein kräftiger Rückschnitt.

» Tipp: Verwelkte Blüten werden regelmäßig entfernt. Dadurch wird die Pflanze zur Nachblüte angeregt.

Etwa alle drei Jahre ist es an der Zeit, die Alpen-Aster zu teilen. Dabei gewinnt der Hobbygärtner nicht nur eine neue Pflanze, sondern sorgt auch dafür, dass die Alpen-Aster nicht vergreist. Wird dies versäumt, nehmen die alten Triebe überhand und die Pflanze wirkt mittig alt und vertrocknet. Die Pflanzen können im Frühling oder Herbst komplett ausgegraben werden. Anschließend wird das Wurzelwerk auf Schadstellen hin kontrolliert und mit einem scharfen Spaten geteilt. Die neu gewonnenen Pflanzen werden sofort wieder in die Erde gebracht. Vor der Pflanzung werden die Pflanzlöcher gut gewässert.

Alpen-Aster vermehren

Die eben beschriebene Teilung ist eine gängige Methode der Vermehrung von Pflanzen. Darüber hinaus können neue Pflanzen aus Samen gewonnen werden. Bei gefüllt blühenden Alpen-Astern wird die Teilung der Aussaat meist vorgezogen. Samen können ab Mitte Mai direkt im Freiland ausgesät oder bereits ab März im Zimmer vorgezogen werden.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Franchi Samen Alpen-Aster 1 Bewertungen 2,54 € Zum Shop Krankheiten und Schädlinge an der Alpen-Aster erkennen

Gelegentlich kommt es bei der Alpen-Aster zu einem Befall mit Schaumzikaden oder Blattälchen. Der Echte Mehltau oder die Verticillium-Welke sind häufige Krankheitsbilder, welche Hobbygärtner möglichst früh erkennen sollten.

Echter Mehltau ist gut an dem weißlichen Belag, der sich auf den Oberseiten der Blätter sammelt zu erkennen. Der Film lässt sich von den Pflanzen abstreifen. Wird dies versäumt, werden die Blätter braun und vertrocknen.

Der Pilzbefall lässt sich mit einer Lösung aus Wasser und Milch im Verhältnis 1:8 beseitigen. Gefährdete Pflanzen können auch vorbeugend einmal wöchentlich damit behandelt werden.

Die Verticillium-Welke wird ebenfalls durch Pilze verursacht. Eine Infektion bleibt meist zunächst unbemerkt, da sie über die Wurzeln erfolgt. Die Blätter vergilben mit der Zeit und erwecken den Eindruck, vertrocknet zu sein. Die Sporen verbreiten sich über die Wasserleitungsbahnen der Pflanze. Damit wird die Versorgung mit Feuchtigkeit gestört, was zu dem beschriebenen Schadbild führt.

Um die Pflanze zu retten, ist diese umzupflanzen und das Substrat komplett auszutauschen. Um die Krankheit nicht zu begünstigen, ist auf eine vermehrte Düngung mit Stickstoff zu verzichten.

Alpen-Aster überwintern

Die Alpen-Aster gilt allgemein als winterhart. Damit die Pflanzen auch vor Kahlfrösten gut geschützt sind, kann eine Abdeckung mit Laub oder Reisig helfen. Kübelpflanzen sollten im Haus überwintern. Wer keine Möglichkeit dazu besitzt, umhüllt das Pflanzgefäß mit Gartenvlies und stellt den Pflanztopf auf eine Unterlage aus Styropor oder Holz.

Hübsche Sorten im Überblick

Alpen-Astern sind in verschiedenen Sorten erhältlich. Eine Gruppenpflanzung sorgt für Belebung des Steingartens.

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gefüllte Blüten AlbusWuchshöhe: etwa 30 cm
Blütenfarbe: weiß
blühfreudig Dunkle SchöneBlütenfarbe: dunkles Violett
blühfreudig Happy EndBlütenfarbe: rosa

Astlose Graslilie – Pflanz- und Pflegetipps

Di, 09/01/2020 - 06:47

Inhalt von Gartentipps.com:

Die Astlose Graslilie, oder auch Traubige Graslilie genannt, ist eine bienenfreundliche und pflegeleichte Wildpflanze, die einen sonnigen Standort bevorzugt.

© Elena / stock,adobe.comObwohl die Astlose Graslilie (Anthericum liliago) wie eine exotische Pflanze aussieht, ist sie in Deutschland heimisch. Zu erkennen ist die auch als Traubige Graslilie bekannte Pflanze an ihren großen weißen Blüten, die die Form eines Sterns haben. Meistens kommt sie in größeren Trauben vor. Aufgrund ihrer dünnen Stängel und der großen Blüten eignet sie sich hervorragend für den Vasenschnitt.

Die Astlose Graslilie gilt als besonders Bienenfreundlich und zieht darüber hinaus zahlreiche andere Insekten an. Besonders gut entwickelt sie sich in steinreichen Böden. Da sie auch mit trockenen Standorten sehr gut zurechtkommt, entwickelt sich die Anthericum liliago auch während Dürreperioden hervorragend.
Herkunft und Verbreitung

In der freien Natur bevorzugt die Astlose Graslilie Eichen- und Kiefernwälder. Für die optimale Entwicklung braucht die Pflanze einen eher warmen Platz. Obwohl die Staude in Deutschland heimisch ist, ist der Bestand in den letzten Jahren signifikant gesunken. Grund sind die sich verändernden Standortbedingungen. So werden die für das Wachstum erforderlichen kalkarmen Böden, die jedoch ebenso basenreich sind, immer seltener.

Astlose Graslilie (Anthericum liliago) Wuchs: bogig geneigte Blätter, Stängel aufrecht Wuchshöhe: 20 – 50 cm Wuchsbreite: 30 – 40 cm Blütezeit: Mai – Juni Standort: Sonne Boden: trocken, durchlässig, anpassungsfähig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Eigenschaften der Astlosen Graslilie

Neben der traubenförmigen, weißen Blüte ist die zu Grasliliengewächsen gehörende Astlose Graslilie am einfachsten an dem Stängel zu erkennen. Der aufrechte Stängel erreicht unter idealen Bedingungen eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern. Die Stängel der Astlosen Graslilie tragen grünes Laub, das in der Blütezeit einen schönen Kontrast zu den weißen Blättern darstellt. Typisch für die Blätter sind die flache Form, die an Gras erinnert. Am Ende laufen die Blätter schließlich spitz zu. Ein Blütenstand bildet bis zu 10 Blüten aus. Die Wuchshöhe der Astlosen Graslilie bewegt sich je nach Standort, zwischen 20 und 50 cm. Auch die Wuchsbreite schwankt bei diesen Pflanzen stark. So gibt es schmale Pflanzen mit 30 cm und breitere mit 40 cm.

Wann blüht die Astlose Graslilie?

Gleich mehrere Merkmale machen die Blüten der Astlosen Graslilie aus. Neben der Sternform gehören hierzu die weißen Hüllblätter. Die Blüten erreichen eine mittlere Größe von etwa 5 bis 10 cm. Schon im Mai beginnt die Astlose Graslilie zu blühen. Die Blütezeit hält dann bis in den Juni hinein an.

Astlose Graslilie pflanzen

Damit die Astlose Graslilie im Garten möglichst gut zur Geltung kommt, bietet sich die Pflanzung in Gruppen unterschiedlicher Größe an. Wichtig bei der Anpflanzung ist ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen. So braucht die Astlose Graslilie etwa 30 bis 40 cm Platz, um sich optimal zu entfalten. Auf einen Quadratmeter passen demnach zwischen fünf und neun Pflanzen. Die Astlose Graslilie kann hervorragend mit anderen Pflanzen kombiniert werden, sodass sich zwischen die weißen Blüten ein toller Kontrast mischt.

Die Astlose Graslilie gehört zu den sogenannten Kaltkeimern. Das heißt: Sie kann hervorragend schon während der Herbstwochen angepflanzt werden. Hier sollte der Griff bevorzugt zu Saatschalen gehen. Im Frühling kann die Staude dann am Wunschstandort im Freien gepflanzt werden. Wichtig ist, dass die Pflanzen rund 10 cm tief in den Boden gepflanzt werden.

Sonniger Standort für gesunden Wuchs

Die Astlose Graslilie ist zwar eine in Deutschland heimische Wildpflanze. Sie wächst aber auch in Steinanlagen oder auf dem Gehölzrand. Ebenso lassen sich Freiflächen mit ihr verzieren. Ideale Bedingungen bieten besonders sonnige Plätze. Noch vor der Reife der Samen sollte die Astlose Graslilie zurückgeschnitten werden, sodass die Selbstaussaat unterbunden wird. Gartenbesitzer, die von der Selbstaussaat profitieren möchten, sehen vom Rückschnitt ab.

Da sie bei Bienen und anderen Insekten besonders beliebt ist, kann die Astlose Graslilie hervorragend als Bestandteil einer Bienenweide gepflanzt werden. Auch nach dem Sommer muss am Standort der Staude Staunässe unbedingt vermieden werden.

» Tipp: Neben der zarten Blüte ist die Astlose Graslilie für Ihren besonders angenehmen Duft bekannt. Deswegen gilt sie als fester Bestandteil von Duftgärten.

Aslose Graslilie nicht düngen

Auch wenn die Astlose Graslilie nicht anspruchsvoll hinsichtlich der Standortwahl ist, gibt es eine Besonderheit für ein gutes Wachstum. Sie darf nicht gedüngt werden! Durch den Dünger würde die Pflanze eine Überversorgung mit Nährstoffen erfahren, wodurch sie sich nicht mehr optimal entwickeln würde.

Heide Günsel / Genfer Günsel – pflanzen und pflegen

So, 08/30/2020 - 06:57

Inhalt von Gartentipps.com:

Heide Günsel, oder auch Genfer Günsel ist ein pflegeleichter Bodendecker, der viel Trockenheit verträgt. Die Staude gedeiht besonders gut im Steingarten.

© wiha3 / stock.adobe.comDer Günsel zählt zu den Lippenblütengewächsen und ist in Europa weit verbreitet. Der Heide Günsel (Ajuga genevensis) ist auch unter der Bezeichnung Genfer Günsel bekannt und fällt durch seine tiefblaue Blütenfarbe ins Auge. Die mehrjährigen Stauden eignen sich besonders gut für die Bepflanzung im Steingarten. Der Bodendecker ähnelt optisch dem Kriechenden Günsel und kann zur Bodenbegrünung eingesetzt werden.

Herkunft und Verbreitung

Erstmals schriftliche Erwähnung fand der Heide Günsel im von Carl von Linné im Jahre 1753 verfassten Species Plantarum. Die Bezeichnung „genevensis“ lässt sich auf Johann Bauhin zurückführen. Dieser hatte die Pflanze bereits 100 Jahre zuvor in der Umgebung von Genf entdeckt und näher beschrieben.

Der Heide Günsel kommt in Mittel- und Osteuropa vermehrt vor. Vereinzelt ist die Pflanze auch in der Türkei und in der Kaukasusregion anzutreffen. Der Genfer Günsel findet sich auf Trockenrasen und kann bei vorteilhaften Standortbedingungen auch an Waldrändern angetroffen werden.

Heide Günsel pflanzen ➔ Den passenden Standort finden

Der Heide Günsel gedeiht bevorzugt an einem halbschattigen Standplatz. Sie können den Bodendecker für die Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern einsetzen. Die Lichtverhältnisse nehmen Einfluss auf die Blattfärbung.

» Tipp: Wird der Boden entsprechend feucht gehalten, verträgt der Genfer Günsel auch einen sonnigen Standort.

Der Genfer Günsel kann mit dem Kriechenden Günsel oder anderen Vertretern der Pflanzenfamilie kombiniert werden. Auch in Gesellschaft von Astilbe oder Trollblume lässt sich der Heide Günsel vorteilhaft in Szene setzen. Im Frühling können Schneeglöckchen oder Märzenbecher für stimmige Akzente sorgen.

➔ Das ideale Substrat auswählen

Der Heide Günsel gedeiht in normaler Gartenerde. Ein leicht saures Substrat wird bevorzugt. Der Nährstoffgehalt des Bodens lässt sich durch die Beigabe von reifem Kompost oder Hornmehl verbessern. Die Erde darf nicht zu trocken sein.

➔ Heide Günsel pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzabstände beachten
  4. Pflanzlöcher ausheben
  1. Pflanzen einsetzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Erde gut andrücken
  4. Pflanzen angießen
Bei der Pflanzung ist zu beachten, dass sich die Pflanzen schnell ausbreiten und damit entsprechend viel Platz im Beet beanspruchen. Für die Gruppenpflanzung genügen pro Quadratmeter zehn Pflanzen. Dabei ist ein Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern einzuhalten.

Heide Günsel pflegen ➔ Heide Günsel richtig gießen

Der Boden sollte nicht zu feucht sein, darf aber auch nicht komplett austrocknen. Bei längerer Trockenheit im Hochsommer wird regelmäßig bewässert. Ansonsten kommt die Pflanze meist mit den natürlichen Regenmengen zurecht und muss nicht zusätzlich bewässert werden. An einem sonnigen Standort benötigt der Genfer Günsel allerdings mehr Wasser.

➔ Heide Günsel richtig düngen

Der Genfer Günsel muss nicht regelmäßig gedüngt werden. Ein nährstoffarmer Boden kann bereits bei der Pflanzung entsprechend aufbereitet werden. Die Untermischung von Kompost oder Hornspänen stellt einen nährstoffreichen Langzeitdünger bereit. Eine weitere Düngung ist im ersten Standjahr nicht erforderlich. Im folgenden Frühjahr kann dann wieder mit Kompost nachgedüngt werden.

➔ Heide Günsel schneiden

Die Pflanze muss nicht regelmäßig beschnitten werden. Allerdings kann es notwendig werden, den schnellwüchsigen Genfer Günsel an seiner Ausbreitung zu hindern. Abhängig vom Standort kann der Bodendecker regelmäßig abgemäht werden oder Sie dämmen den Pflanzenwuchs durch Einsatz des Rasentrimmers ein.

Durch Abstechen oder Ausreißen lassen sich die Wurzelausläufer nachhaltig beseitigen. Mit dem Anlegen einer Wurzelsperre wird sich nicht die gewünschte Wirkung erzielen lassen, da es sich um oberirdische Ausläufer handelt.

» Tipp: Wird der Heide Günsel nach der Blüte und vor der Fruchtbildung beschnitten bzw. entfernt, kann er sich nicht durch Selbstaussaat erneut vermehren.

Heide Günsel vermehren

Über Samen und Ausläufer sorgt der Genfer Günsel selbst für seine Vermehrung. Wer die Pflanze gezielt vermehren will, kann dies im Frühling durch Teilung tun. Dafür wird die Pflanze komplett ausgegraben. Der Wurzelballen wird mit einer Gartenschere oder einem Spaten zerteilt und die so gewonnenen Neupflanzen lassen sich sofort einpflanzen und wie gewohnt weiter kultivieren.

» Tipp: Die Vermehrung durch Teilung dient gleichzeitig der Verjüngung der Pflanze.

Krankheiten und Schädlinge am Heide Günsel

Die robuste Pflanze ist selten von Schädlingen und Krankheiten betroffen. Ist der Standort zu schattig gewählt und der Boden zu feucht, kann es zum Auftreten von Echtem Mehltau kommen. Dies kann dem Hobbygärtner zwar verärgern, stellt für die Pflanze aber lediglich ein optisches Problem dar. Der weißliche Belag auf den Blättern kann durch bewährte Hausmittel, wie einer Lösung aus Milch und Wasser, entfernt werden.

Heide Günsel überwintern

Die Pflanzen sind seit Jahrhunderten in unseren Breiten heimisch und winterhart. Ein zusätzlicher Schutz während der kalten Jahreszeit ist nicht notwendig. Um die Pflanze vor Kahlfrösten ausreichend zu schützen, kann das im Herbst entfernte Laub am Boden belassen werden.

Gartenmöbel Materialien und deren Eigenschaften – Kleine Übersicht

Fr, 08/28/2020 - 14:03

Inhalt von Gartentipps.com:

Holz, Aluminium, Plastik – welches Material ist für Gartenmöbel das beste? Die beliebtesten Gartenmöbel Materialien und deren Eigenschaften in der Übersicht.

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Wer den Sommer über im Garten verbringen möchte, muss entsprechend gut ausgerüstet sein. Denn gerade im Frühling sind wir häufig an der frischen Luft, Grillen und verbringen gemeinsame Abende im Garten. Und für die richtige Atmosphäre bzw. damit es im Garten erst so richtig gemütlich wird, müssen die richtigen Gartenmöbel her. Tisch und Stühle, Liegen und sogar ganze Sofalandschaften dürfen heutzutage gerne ihren Platz im Freien finden.

Widrigkeiten der Witterung schaffen es jedoch, dass Gartenmöbel relativ schnell dahin und dementsprechend nicht mehr zu gebrauchen sind. Es ist daher wichtig zu wissen, mit welchen Materialien Sie sich dieser Sache stellen können. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag daher ein paar Anhaltspunkte zur Gestaltung geben und einige Punkte hinsichtlich der Materialfrage ansetzen.

Gemütliche Stunden im Garten verbringen © Kees Smit Gartenmöbel

Wenn es um den Garten geht, dann sind viele Menschen plötzlich sehr kreativ und arbeitswillig. Verständlicherweise, gehört Gartenarbeit doch zu den anstrengendsten und zugleich erfüllenden Arbeiten im häuslichen Bereich, welche man freiwillig und nach Lust und Laune beginnen kann. Da werden dann Beete angelegt oder ein kleiner Teich mit einer Brücke versehen, nur um weitere Akzente zu setzen und den passenden Rahmen zu finden. Doch was wäre das alles ohne die passenden Gartenmöbel? Schließlich sind sie es, die uns zum Verweilen einladen und uns die Pracht des Gartens erst so richtig genießen lassen.

Um von den Gartenmöbeln auch langanhaltend etwas zu haben, müssen Sie jedoch auf die richtigen Materialien setzen. Schließlich verlangen kalte und nasse Herbstmonate sowie ein verschneiter Winter den Outdoor-Möbeln den Großteil des Jahres über einiges an Standfestigkeit ab. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf von Gartenmöbeln ganz genau überlegen, auf welches Material Sie setzen wollen. Denn die verschiedenen Materialien haben unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich der Pflege. Hier deshalb einmal Aluminium, Holz, Plastik und Polyrattan im Vergleich.

Gartenmöbel Materialien und deren Eigenschaften » Gartenmöbel aus Aluminium: © oceane2508 / stock.adobe.com

Sehr empfehlenswert ist beispielsweise Aluminium, welches zwar zu den Leichtmetallen gehört, aber immer häufiger auch Einsatz und Verwendung im Garten findet. Der große Vorteil liegt darin, dass dieses Material leicht und flexibel ist, sodass viele Gegenstände damit konstruiert und gebaut werden können. So ist es gegen Hitze, Frost sowie Feuchtigkeit komplett unempfindlich und damit ideal als Material für Gartenmöbel geeignet.

Wenn nun solche Gegenstände das Jahr über an der frischen Luft sind, entsteht auf der Oberfläche eine so genannte Oxidschicht, die das Material überaus wetterresistent und witterungsbeständig macht. Außerdem ist dieses Material einfach zu handhaben und zu reinigen, da es nicht auf bestimmte pH-Werte und dergleichen bei Reinigungsmitteln reagiert. Dieser Eigenschaft macht sich zunutze, dass Holz sehr häufig mit Aluminium kombiniert wird, um ein robustes Gesamtprodukt zu schaffen. Einfach und schlicht, um den Fokus auf andere Dinge zu lenken.

Kurz zusammengefasst:
✓ witterungs- und korrosionsbeständig
✓ leichtes Gewicht
✓ sehr pflegeleicht
✓ langlebig
✗ Aluminium wird im Sommer sehr heiß

» Gartenmöbel aus Plastik: © Bertrand photos / stock.adobe.com

Plastik überzeugt, wie Aluminium, durch ein hohes Maß an Wetterbeständigkeit. Dieses Material wärmt sich im Sommer jedoch relativ schnell auf, sodass wir Ihnen den Gebrauch von Auflagen empfehlen.

Ein weiterer Nachteil: Im Winter besteht die Gefahr, dass das Material spröde wird und zerbricht. Sie sollten die Gartenmöbel daher im Winter lieber nach drinnen stellen. Achten Sie obendrein auch auf die Verarbeitung, die sich im Preis widerspiegelt, um qualitativ hochwertige Produkte zu erhalten. Der Preis wird sich dann wiederum auch in der Optik widerspiegeln. Denn 08/15 Stühle und Tische aus Plastik gehören der Vergangenheit an. Heutzutage gibt es auch schon wunderschöne Gartenmöbel aus diesem Material, die den Garten optisch richtig aufwerten können.

Kurz zusammengefasst:
✓ günstig
✓ in allen Farben und Formen erhältlich
✓ sehr pflegeleicht
✓ witterungsbeständig
✓ oft stapel- oder zusammenklappbar
✗ bleicht aus
✗ Material wird schnell spröde

» Gartenmöbel aus Holz: © Alex / stock.adobe.com

Wer es gerne rustikal mag oder z.B. eine Terrasse im Landhausstil gestalten möchten, der sollte hingegen am besten auf Gartenmöbel aus Holz setzen. Dieses Naturmaterial fügt sich nicht nur optimal in die Optik des Gartens ein, es kann zudem auch mit dem Punkten Haltbarkeit und Qualität punkten. Denn qualitativ hochwertig verarbeitetes Holz ist nicht nur robust, es erweist sich auch als äußerst langlebig.

Setzen Sie bei Ihrer Auswahl am besten auf Hartholz. Dieses ist nämlich so gut wie komplett resistent gegen Nässe und Fäulnis und zudem auch unempfindlich gegenüber UV-Strahlung. Dennoch sollten Sie die Holzmöbel trotzdem von Zeit zu Zeit einölen und auch hin und wieder mal abschleifen, wenn die Oberfläche zu rau wird.

Kurz zusammengefasst:
✓ wirkt sehr natürlich
✓ langlebig
✓ robust
✓ angenehmes Körpergefühl auch bei heißen Temperaturen
✗ regelmäßige Pflege erforderlich
✗ witterungsanfällig
✗ schwer

» Gartenmöbel aus Polyrattan: © Photographee.eu / stock.adobe.com

Gartenmöbel aus Polyrattan sind derzeit absolut im Trend. Deshalb sind die Flechtmöbel auch in recht vielen Gärten zu finden. Und das nicht nur aufgrund der ansprechenden Optik. Denn das großartige an dem Material ist, dass es recht pflegeleicht ist und zudem noch Nässe und UV-Strahlung aushält.

Aber das sind nur einige positive Eigenschaften des Polyrattan. Gartenmöbel aus Polyrattan sehen zudem auch noch richtig toll aus. Mit ihrem guten Sitzkomfort heben sie sich im Design sehr von den gewöhnlichen Gartenstühlen ab und lassen jeden Garten elegant und edel wirken. Derzeit absolut angesagt sind zum Beispiel aber auch ganze Sofa-Landschaften aus Polyrattan. Kombiniert mit hübschen Polstern lässt sich so im Nu ein richtiges Outdoor-Wohnzimmer einrichten, das zum Verweilen und Relaxen im Freien einlädt.

Einziges Manko: Gartenmöbel aus Polyrattan sind derzeit noch sehr teuer. Aber auch hier können Sie Schnäppchen machen, wenn Sie die Augen offen halten. Der größte Gartenmöbelaussteller in Europa, Kees Smit Gartenmöbel, passt seine Preise zum Beispiel ständig dem Markt an, um Ihnen so stets den besten Preis bieten zu können.
Im Onlineshop finden Sie beispielsweise hochwertige Gartenliegen aus Polyrattan und auch viele andere Gartenmöbel in Top-Qualität und mit Tiefpreisgarantie. Schöne und vor allem bequeme Gartenmöbel müssen also nicht immer ein Vermögen kosten.

Kurz zusammengefasst:
✓ witterungsbeständig
✓ behält selbst bei starker UV-Einstrahlung Form und Farbe
✓ geringes Gewicht
✓ sehr pflegeleicht

Kleiner Tipp:
Polyrattan ist das perfekte Material für Gartenmöbel für Senioren. Denn diese sind witterungsbeständig, widerstandsfähig und langlebig. Und das Beste: Gartenmöbel aus Polyrattan sind sehr pflegeleicht.

Steppenkerze pflegen, vermehren und überwintern

Fr, 08/28/2020 - 09:09

Inhalt von Gartentipps.com:

Die Steppenkerze zieht mit Ihren außergewöhnlichen Blüten alle Blicke auf sich. Dabei ist sie recht anspruchslos und lässt sich auch ganz einfach vermehren.

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Die Steppenkerze wird zur Zierde in jedem Beet, spätestens, wenn die imposanten Blütenkerzen in den Himmel ragen. Die Pflanzen stammen aus Asien, sind aber in unseren Breiten recht unkompliziert zu kultivieren. Damit sich die Steppenkerze im Beet auch wirklich wohlfühlt und die hübsche Blüte nicht ausbleibt, sollten einige Pflegehinweise beachtet werden.

Die Steppenkerze richtig gießen

Im Frühjahr setzt die Wachstumsperiode ein und die Steppenkerze benötigt mäßige aber regelmäßige Wassergaben. Die Erde darf dabei nicht austrocknen, es darf aber im Gegenzug auch nicht zu Staunässe kommen. Denn die Wurzeln der Steppenkerze sind besonders empfindlich und würden bei Staunässe schnell zu faulen beginnen. Zwischen den einzelnen Wassergaben darf der Boden leicht antrocknen. Gießen Sie dabei direkt auf die Wurzelscheibe. Die Steppenkerze sollte zudem nicht im Schwall bewässert werden, sondern besser stoßweise. So lässt sich Staunässe vermeiden.

Tipp: Schützen Sie die Steppenkerze ab Herbst mit einer Schicht aus Reisig oder Laub vor übermäßiger Nässe.

In Kürze:

    • ab April mäßig gießen
    • Boden darf leicht antrocknen
    • während der Blüte recht hoher Flüssigkeitsbedarf
    • stoßweise gießen
    • Staunässe vermeiden
Die Steppenkerze richtig düngen

Um ihre prächtigen Blütenstände ausbilden zu können, benötigen die Steppenkerzen einen möglichst nährstoffreichen Boden. Dies sollte bereits bei der Pflanzung bedacht werden. Das Substrat wird dann mit reifem Kompost oder Hornspänen angereichert. Dies bietet der Pflanze einen effektiven Langzeitdünger. Während der Blütezeit kann auch ein Volldünger für Blumenzwiebeln verabreicht werden.

Tipp: Organischer Dünger, wie Kompost, Hornspäne, Humus oder Guano, versorgt die Steppenkerze mit allen benötigten Nährstoffen.

In Kürze:

    • im Frühling Langzeitdünger verabreichen
    • Substrat mit Kompost oder Hornspänen versehen
    • während der Blüte Volldünger für Blumenzwiebeln verabreichen
    • ab Herbst nicht mehr düngen
Die Steppenkerze umpflanzen

Steppenkerzen werden im Spätsommer gepflanzt. Dann ist auch der beste Zeitpunkt für das Umpflanzen oder Vermehren. Die Rhizome haben zu diesem Zeitpunkt eine Vegetationspause eingelegt.

Tipp: Würden Sie i, Frühling die Steppenkerze pflanzen oder umpflanzen, riskieren Sie ein Ausbleiben der Blüte.

Müssen Steppenkerzen geschnitten werden?

Die Pflanze entwickelt sich jedes Jahr aufs Neue aus ihrem Rhizom. Die Blütenstände bieten bis in den Herbst hinein einen attraktiven Anblick und sollten erst geschnitten werden, wenn sie vollständig abgeblüht und verwelkt sind. Weitere Schnittmaßnahmen sind nicht erforderlich.

Tipp: Wer die Steppenkerze als Schnittblume verwenden möchte, schneidet die Blütenkerzen ab, sobald sie sich im unteren Bereich zu öffnen beginnen.

Die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Überblick table#t581 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t581 thead tr { } table#t581 thead tr th.t581 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t581 thead tr th#t581.start { } table#t581 thead tr th#t581.end { } table#t581 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t581 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t581 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t581 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t581 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t581 tfoot tr { } table#t581 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Pflegemaßnahme Erläuterung Gießen Während der Wachstumsphase benötigt die Steppenkerze ausreichend Wasser.
Der Boden darf leicht antrocknen, bevor die nächste Wassergabe erfolgt.
Zu große Mengen an Gießwasser führen schnell zur gefürchteten Staunässe.
Ab Herbst wird die Pflanze nicht mehr gegossen und das Erdreich ist durch eine Schicht Laub oder Reisig vor Feuchtigkeit zu schützen. Düngen Steppenkerzen besitzen einen recht hohen Nährstoffbedarf.
Während der Blütezeit kann ein Volldünger für Blumenzwiebeln zum Einsatz kommen.
Mit Kompost, Hornspänen oder Rindenhumus ist für einen natürlichen Langzeitdünger gesorgt. Schneiden Die Pflanze treibt jeden Frühling neu aus dem Rhizom aus und muss nicht beschnitten werden.
Da die Blütenstände bis weit in den Herbst hinein ein attraktives Bild bieten, bietet es sich an, erst wenn die Blütenstängel komplett verwelkt sind, den Rückschnitt vorzunehmen. Wie lässt sich die Steppenkerze vermehren?

Die Steppenkerze lässt sich durch Wurzelteilung und Aussaat vermehren.

Steppenkerze durch Wurzelteilung vermehren © Olesia Sarycheva / stock.adobe.com

Die Wurzelteilung ist die einfachste Methode zur Vermehrung der Steppenkerze. Die Wurzel wird dazu im Spätsommer als erstes einmal komplett ausgegraben.

Achtung: Die Wurzelknollen sind sehr empfindlich und können leicht verletzt werden.

Die Wurzel kann nun mit einem spitzen Spaten in mehrere Segmente geteilt werden. Dies hängt mit der Größe des Wurzelstockes zusammen. Nach der Teilung sind die Knollen umgehend wieder in die Erde zu bringen. Am neuen Standort ist auf einen lockeren Boden zu achten. Setzen Sie die Knospen nicht tiefer als maximal 20 Zentimeter in die Erde und füllen vorsichtig mit Substrat auf. Anschließend wird die Knolle wie gewohnt kultiviert und sollte im nächsten Frühling zuverlässig austreiben.

Steppenkerze durch Aussaat vermehren

Die Aussaat der Steppenkerze gehört in die Hände erfahrener Hobbygärtner. Da die Steppenkerze als Kaltkeimer gilt, ist die Anzucht recht aufwendig und vergleichsweise langwierig. Zunächst müssen die Samen gekühlt werden. Dies geschieht, indem man sie in feuchten Sand bettet und in eine Plastiktüte gibt. Nun wandert das Behältnis für etwa sechs Wochen in den Kühlschrank.

Tipp: Kontrollieren Sie regelmäßig, ob der Sand noch ausreichend feucht beschaffen ist.

Beginnen die Samen zu keimen, werden die Keimlinge in eigene Pflanzgefäße gesetzt und zunächst an einem dunklen Standort bei etwa zehn Grad kultiviert. Nach etwa einer Woche können die Pflänzchen auf die warme Fensterbank umziehen. Die Pflanzen wachsen recht schnell und benötigen stets ausreichend große Pflanzgefäße. Sind die Steppenkerzen etwa 30 Zentimeter hoch gewachsen, dürfen sie ins Beet umziehen.

Pflegefehler bei der Auussaat

Im Frühsommer wartet der Hobbygärtner gespannt auf die Blüte. Bleibt diese wider Erwartens aus, können verschiedene Ursachen dahinterstecken. Meist sind Pflegefehler die Ursache für blühfaule Steppenkerzen.

Tipp: Aus Samen herangezogene Steppenkerzen sind Spätentwickler. Bis zur ersten Blüte vergehen etwa vier Jahre.

Die häufigsten Ursachen für fehlende Blüten:

  • zu dunkler Standort
  • zu schwerer Boden
  • Frostschäden
  • Staunässe

Daraus ergeben sich die Maßnahmen, welche der Hobbygärtner in Angriff nahmen sollte, um im nächsten Jahr sich an der Blüte erfreuen zu können:

Pflanzen, die zu dunkel stehen, sollten im Herbst an einen sonnigen Standort umgesetzt werden.

Ist der Boden zu schwer, sollte die Pflanze ebenfalls vorsichtig ausgegraben werden. Kompost, Kies oder Splitt lockern den Boden auf und sorgen gleichzeitig dafür, dass das Gießwasser besser abfließen kann.

Tipp: Ist es bereits zu Staunässe gekommen und die Knolle fault, gibt es für die Pflanze keine Rettung mehr.

Bodenfrost kann die Steppenkerze gefährden. Damit die Knospen keine Schaden nehmen, sollten die jungen Triebe an kalten Tagen mit Gartenvlies abgedeckt werden.

Krankheiten an der Steppenkerze erkennen

Die Steppenkerzen sind recht robust, beginnen sie zu kränkeln sind meist die bereits beschriebenen Pflegefehler ursächlich.

Daneben können einige Schädlinge der Steppenkerze gefährlich werden. Die harmlosesten unter ihnen sind Schnecken, welche sich die Blätter der Steppenkerze auf den Speiseplan gesetzt haben. Schnecken können abgesammelt werden oder lassen sich mit Schneckenkorn effektiv bekämpfen.

Aggressiver sind Engerlinge. Die Larven diverser Käferarten sind äußerst gefräßig und werden bis zu sechs Zentimeter lang. Bis zu vier Jahre können die Larven im Boden verbleiben und dort unentdeckt ihr Unwesen treiben. Wirklich ins Auge fällt der Befall eigentlich erst, wenn es bereits zu spät ist und die Pflanze auf Grund der geschädigten Wurzeln zu welken beginnt.

Tipp: Wurzelschutzgitter, Drahteinlagen oder tiefe Rasenkantensteine gelten als natürliche Schutzmaßnahmen.

Wühlmäuse können in Windeseile ganze Gärten für sich einnehmen und mit einem verzweigten Gängelabyrinth versehen. Die Schädlinge fressen sowohl die Knollen, als auch die jungen Triebe. Der Hobbygärtner sollte schnell reagieren und die Wühlmäuse durch den Einsatz von Knoblauch-Lösung oder Wühlmaus-Gas zum Umzug bewegen.

Die Steppenkerze überwintern

Die Steppenkerze im Beet ist winterhart und trotzt dabei auch extremen Wetterlagen. Im Herbst kann eine Lage aus Reisig oder Lauberde dafür sorgen, dass die Knollen nicht austrocknen. Eine Gefahr für die Steppenkerze können Spätfroste darstellen. Hat der der Austrieb bereits begonnen, sollte die Pflanze in Frostnächten mit Tannenreisig oder Gartenflies abgedeckt werden.

Heiligenkraut pflegen: Die Staude ist recht anspruchslos!

Mi, 08/26/2020 - 08:52

Inhalt von Gartentipps.com:

Das Heiligenkraut ist recht anspruchslos. Dennoch können Pflegefehler auftreten, die der sonst so robusten Staude einen enormen Schaden zufügen können.

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Das Heiligenkraut (Santolina) ist in unseren Gärten ein relativ seltener Gast. Dabei ist der Korbblütler eine attraktive Zierpflanze, die relativ wenig Pflegeaufwand erfordert. Mit seinen leuchtend gelben Blüten zaubert das Heiligenkraut mediterranen Charme in Ihren Garten. Dabei zeigt sich die Pflanze nicht nur pflegeleicht, sondern auch ausgesprochen genügsam. Selbst auf kargem Boden wird das Heiligenkraut seine Reize ausspielen und dem vormals tristen Gartenbeet einen ganz besonderen Reiz verleihen. Erfahren Sie nun, wie das Heiligenkraut durch entsprechende Pflege wächst und gedeiht, reich blüht und von Krankheiten und Schädlingen verschont bleibt.

Das Heiligenkraut richtig gießen

Das Heiligenkraut ist trockene Standorte gewohnt und hat demzufolge einen relativ geringen Feuchtigkeitsbedarf. Bei normaler Witterungslage wird sich die Pflanze über den Regen ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen können. Trockene und heiße Sommer können häufig von längeren Trockenperioden begleitet werden. In diesem Fall sollte auch das Heiligenkraut hin und wieder Wasser erhalten. Der Boden sollte nicht komplett austrocknen. Gießen Sie jedoch mäßig und mit Bedacht, damit sich die Flüssigkeit nicht im Boden staut und die Wurzeln angegriffen werden. Dies kann schnell zum Absterben der Pflanzen führen.

Sie können Staunässe verhindern, indem Sie …

… nicht zu häufig bewässern
… eine Drainage im Boden anlegen
für die Durchlässigkeit des Bodens sorgen

Tipp: Wenn Sie das Heiligenkraut pflanzen, müssen Sie darauf achten, Jungpflanzen mehr Feuchtigkeit benötigen und daher in der Wachstumsphase regelmäßig gegossen werden sollten.

In Kürze:

    • Jungpflanzen regelmäßig gießen
    • ältere Pflanzen nur bei anhaltender Trockenheit gießen
    • mäßig bewässern
    • Staunässe vermeiden
Heiligenkraut richtig düngen

Die anspruchslosen Pflanzen benötigen keine regelmäßige Düngung. Bei der Pflanzung kann dem Boden etwas reifer Kompost beigegeben werden, so dass sich die Pflanzen bei Bedarf mit organischen Nährstoffen versorgen können.

Kübelpflanzen haben einen höheren Bedarf an Nährstoffen und sollten daher zwischen April und Juni eine Gabe organischen Dünger erhalten. Bis zum Ende der Blütezeit erhält das Heiligenkraut als Kübelpflanze in 14tägigen Abständen weiterhin handelsüblichen Flüssigdünger in niedriger Konzentration.

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In Kürze:

    • Düngung im Freiland nicht notwendig
    • Kübelpflanzen mit organischem Dünger versorgen
    • während der Wachstumszeit im Kübel Flüssigdünger geben
Einige Arten des Heiligenkrautes vorgestellt

Die Gattung Santolina tauchte erstmals in „Species Plantarum“ im Jahre 1753 auf und wurde von Carl von Linné beschrieben. Die Gattung umfasst 24 anerkannte Arten, welche hauptsächlich in zwei unterschiedlichen Sammelarten erfasst werden.

Graues Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus)

Das Graue Heiligenkraut wächst als immergrüner Zwergstrauch und erreicht dabei eine Wuchshöhe von maximal einem halben Meter. Die Blätter sind von einem weißen Filz überzogen und besitzen einen stark aromatischen Duft. Das Graue Heiligenkraut blüht in den Monaten Juli und August leuchtend gelb. Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeergebiet. Hauptsächlich wächst diese Art in Italien, Kroatien, Frankreich oder auf den Balearen. Die Pflanzen werden seit dem 16. Jahrhundert kultiviert und dienen als Zierde für Steingärten Trockenmauern und Einfassungen. Einige Sorten zeichnet eine besonders kompakte Wuchsform aus.

Rosmarinblättriges Heiligenkraut (Santolina rosmarinifolia ssp. Canescens)

Diese graugrüne Pflanzenart wirkt besonders apart und dekorativ. Gemeinhin wird die Pflanze auch als Rosmarinheide bezeichnet. Die Pflanze wächst aufrecht und wird zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch. Die sonnengelben Blüten werden etwa einen Zentimeter groß und erscheinen zwischen Juli und August. Die schmalen Blätter erinnern in ihrer Form an Nadeln. Im Sommer verströmt die Pflanze einen leicht süßlichen, aromatischen Duft.

Grünes Heiligenkraut (Santolina rosmarinifolia ssp. Rosmarinifolia)

Die Pflanze wächst ausdauernd und wird maximal 40 Zentimeter hoch. Das Grüne Heiligenkraut besitzt schmale, gezahnte Blätter. Zwischen Juli und August erscheinen die gelben Blütenköpfe. Im Winter benötigt die Pflanze einen leichten Schutz, da sie stärkeren Frösten nur bedingt gewachsen ist.

Weitere Arten und ihr Verbreitungsgebiet table#t579 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t579 thead tr { } table#t579 thead tr th.t579 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t579 thead tr th#t579.start { } table#t579 thead tr th#t579.end { } table#t579 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t579 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t579 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t579 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t579 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t579 tfoot tr { } table#t579 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Heiligenkraut Art Verbreitungsgebiet Santolina pectinataSpanien, Algerien, MarokkoSantolina ligustica Italien Santolina villosaFrankreich und Spanien Santolina melidensis Spanien Santolina neapolitana ItalienSantolina magonica Mallorca, Menorca, Ibiza Santolina impressa Portugal Das Heiligenkraut schneiden

Nach der Blütezeit erfolgt der jährliche Rückschnitt des Heiligenkrautes. Diese Schnittmaßnahme ist förderlich für den buschigen Wuchs der Pflanze. Die Pflanzen sind sehr gut schnittverträglich. Sie können den Strauch daher auch gut in Form schneiden.

Der Rückschnitt nach der Blüte

Für den Rückschnitt nach der Blüte wird die komplette Staude kräftig gekürzt. Alle vertrockneten Zweige werden entfernt. Dies sorgt zugleich für die Auslichtung der Pflanze. Die Bildung neuer Triebe wird dadurch angeregt.

Tipp: Versäumt man den regelmäßigen Rückschnitt, verkahlen die Pflanzen und verlieren ihren buschigen Wuchs.

Das Heiligenkraut als Trockenblume verwenden

Wenn Sie das Heiligenkraut in einem Trockenblumenstrauß verwenden möchten, müssen die Blüten voll erblüht geschnitten werden. Belassen Sie einen längeren Stiel an der Blüte, damit sich die Blütenköpfe zusammenbinden und gut trocknen lassen. Hierfür werden die zu Sträußen gebundenen Blüten kopfüber luftig aufgehängt.

Tipp: Auch als Schnittblume ist das Heiligenkraut attraktiv. Zudem lassen sich mit einem Strauß zuverlässig Mücken vertreiben.

Pflegetipps für das Heiligenkraut im Überblick
table#t580 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t580 thead tr { } table#t580 thead tr th.t580 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t580 thead tr th#t580.start { } table#t580 thead tr th#t580.end { } table#t580 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t580 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t580 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t580 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t580 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t580 tfoot tr { } table#t580 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Pflegemaßnahme Erläuterung Gießen Jungpflanzen sollten regelmäßig leicht bewässert werden, damit sie gut anwachsen.
Ältere Pflanzen versorgen sich in der Regel über das Regenwasser und müssen nur bei anhaltender Trockenheit gegossen werden.
Kübelpflanzen sind regelmäßig mit Wasser zu versorgen.
Dabei ist auf die Durchlässigkeit des Bodens zu achten, damit es nicht zum Auftreten von Staunässe kommt. Düngen Die Pflanzen fühlen sich in einem kargen Boden wohl und benötigen im Freiland keine zusätzliche Düngung.
Kübelpflanzen sollten während der Wachstumsphase mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration versorgt werden. Schneiden Das Heiligenkraut ist gut schnittverträglich.
Nach der Blüte bietet sich ein Rückschnitt an.
Dies fördert das buschige Wachstum der Pflanze.
Die Blüten finden als Schnittblume, wie auch als Trockenblume Verwendung. Krankheiten und Schädlinge beim Heiligenkraut erkennen

Die Pflanzen sind reich an ätherischen Ölen. Der etwas eigenwillige Duft hält Schädlinge von der Pflanze ab. Auch Schnecken machen einen Bogen um das Heiligenkraut.
Was der Pflanze allerdings nachhaltig schaden kann, sind Pflegefehler. Wird der Standort zu dunkel und zu feucht gewählt, bekommt dies dem Heiligenkraut überhaupt nicht. Die Pflanzen verkümmern und gehen ein.

Das Heiligenkraut überwintern

Die mehrjährigen Pflanzen sind recht gut frosthart. Allerdings ist die Frosthärte nur als bedingt einzuschätzen. Gegen starke Fröste sind die Pflanzen mit einem Winterschutz zu versehen. Geben Sie eine Lage aus Reisig oder Laub auf den Boden. Stehen die Pflanzen im Kübel, sollte dieser mit Folie oder Gartenvlies umwickelt werden. Da Pflanzkübel leicht komplett zufrieren, bietet es sich an, das Gefäß auf eine Unterlage aus Holz oder Styropor zu stellen, damit der Frost die Wurzel nicht erreicht.

Feuchtigkeit kann für die Pflanze auch im Winter zum Problem werden. Winternässe kann die Wurzeln schädigen. Ein Schutz ist auch vor Kahlfrösten zu gewährleisten. Kübelpflanzen überwintern daher am besten an einem hellen und frostfreien Standplatz im Treppenhaus oder Keller.

Natternkopf pflegen: Viel müssen Sie dabei nicht beachten

Mo, 08/24/2020 - 10:00

Inhalt von Gartentipps.com:

Der Natternkopf ist eine echte Bereicherung für jeden Garten. Denn die Staude ist recht pflegeleicht und lockt zudem Bienen und Schmetterlinge in Ihren Garten.

© simona / stock.adobe.com

Der Natternkopf (Echium vulgare) ist eine alte Kulturpflanze, welche in den Kräuterbüchern des Mittelalters auch als Wilde Ochsenzunge bezeichnet wurde. Stolzer Heinrich oder Himmelbrand sind weitere Synonyme für das blau blühende Raublattgewächs, welches sich besonders in Steingärten wohlfühlt. Die anspruchslosen Pflanzen eignen sich gut für Anfänger und können bei der Anlage eines Gartens Pionierarbeit leisten, da sie sich auch dort ansiedeln, wo bislang noch nichts gewachsen ist. Was es bei der Pflege des Natternkopfes zu beachten gibt, können Sie im Folgenden nachlesen.

Den Natternkopf richtig gießen

Wenn Sie den Natternkopf pflanzen, darf auf eine regelmäßige Bewässerung nicht verzichtet werden. Sind die Pflanzen gut angewachsen und haben ihre charakteristischen Pfahlwurzeln ausgebildet, muss weniger oft gegossen werden. Dann gilt, der Boden sollte lieber zu trocken, als zu nass erscheinen. Über die Pfahlwurzeln stellt die Pflanze ihre Nährstoffversorgung sicher. Die dickhäutigen Blätter sind behaart. Dies hilft der Pflanze ebenfalls dabei, dass sie nicht so schnell austrocknet, denn der Tau kann dort besser haften bleiben.

Da der Natternkopf keine Staunässe verträgt, sollte auf eine gute Durchlässigkeit des Bodens geachtet werden. Wird das Substrat mit Sand oder Kies versetzt, staut sich die Flüssigkeit weniger im Boden. Weiterhin ist ein durchlässiger Boden ein Garant dafür, dass sich die Pfahlwurzeln gut im Boden ausbreiten können.

» Lesetipp:Verdichteten Boden auflockern und verbessern

In Kürze:

    • Jungpflanzen regelmäßig bewässern
    • Ältere Pflanzen weniger gießen
    • oberste Bodenschicht darf antrocknen
    • auf Durchlässigkeit des Bodens achten
    • Staunässe vermeiden
Den Natternkopf richtig düngen

Eine Düngung ist beim Natternkopf nicht notwendig. Die Pflanzen bevorzugen einen eher kargen Boden. Daher kann es schnell zu einer Überversorgung der Pflanze kommen. Ein nährstoffreicher Boden lässt den Natternkopf zwar nicht eingehen, führt aber dazu, das die Pflanzen vermehrt Blätter ausbilden und häufig nur sehr spärlich oder überhaupt nicht zur Blüte gebracht werden können.

Muss der Natternkopf geschnitten werden?

Auch das Schneiden ist beim Natternkopf weniger problematisch. Da sich die Pflanzen durch Selbstaussaat vermehren, müssen die welken Blüten entfernt werden, wenn Sie keine neuen Pflänzchen wünschen. Nach der Samenreife verkümmern die oberen Blütenstände und werden bodennah abgeschnitten. Mehr müssen Sie beim Schneiden des Natternkopfes nicht beachten.

Welche Arten des Natternkopfes gibt es?

Natternköpfe bilden eine Gattung innerhalb der Raublattgewächse. Der Gattung gehören zirka 65 Arten an.

Tipp: Die Namensbezeichnung lässt sich auf die an Schlangenzungen erinnernden Griffel zurückführen.

Der Gewöhnliche Natternkopf ist die in unseren Breiten am häufigsten anzutreffende Pflanze. Die meisten Arten kommen, neben Europa, in Nordafrika und Vorderasien vor. Beinahe 30 Arten des Natternkopfes wachsen allein auf den Kanarischen Inseln, auf Madeira oder den Kapverden. Auch in Australien und Nordamerika sind einige Pflanzenarten anzutreffen.

Tipp: Die meisten Natternkopf-Arten sind nicht winterhart und können in unseren Breiten daher nur im Kübel angepflanzt werden.

Italienischer Natternkopf (Echium italicum ) © paolofusacchia / stock.adobe.com

Diese zweijährigen Pflanzen können bis zu einen Meter an Wuchshöhe erreichen. Die lanzettlichen Blätter werden etwa 30 Zentimeter lang. Die Blätter sind von weichen Borsten besetzt. Die Blütenstände sind pyramidenförmig angeordnet. Der Italienische Natternkopf kann Rosa, Gelb oder Weißblau blühen. Vorkommen sind im südlichen Europa und im vorderasiatischen Raum anzutreffen.

Wegerichblättriger Natternkopf (Echium plantagineum) © Imladris / stock.adobe.com

Im 19. Jahrhundert wurde die Pflanze in der Mark Brandenburg als Ochsenmaul bezeichnet. Die Pflanzen werden etwa einen halben Meter hoch und besitzen eine borstige Behaarung an den oberirdischen Pflanzenteilen. Die Grundblätter sind oval und lang gestielt. Der Wegerichblättrige Natternkopf blüht zwischen April und Juli. Die blauen Blüten verfärben sich im späteren Verlauf Purpurrosa. Die Pflanzen wachsen bevorzugt an Wegrändern und auf sandigen Untergründen in Küstennähe. Der Wegerichblättrige Natternkopf ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet und kommt auch auf den Kanarischen Inseln und auf Madeira vor.

Weißer Anaga-Natternkopf (Echium simplex) © fotofritz16 / stock.adobe.com

Dem Weißen Anaga-Natternkopf können Sie während eines Urlaubs auf Teneriffa begegnen. Die Pflanze wächst allein auf dieser Kanareninsel. Die Pflanze ist mehrjährig und besitzt bis zu 40 Zentimeter lange silbrig behaarte Laubblätter. In Blüte steht der Weiße Anaga-Natternkopf zwischen April und Mai. Erst mit einem Alter von mindestens vier Jahren gelangen die Pflanzen zur Blüte.

Tipp: Mit einem voll ausgebildeten Blütenstand können die Pflanzen bis zu drei Meter hoch werden.

Die glockenförmigen zwittrigen Blüten stehen sehr dicht und besitzen eine weiße bis leicht bassblaue Krone. Die Pflanzen wachsen im Anaga-Gebirge bis in Höhenlagen von 600 Metern. Die Pflanze gilt in Spanien als gefährdet. Größere Bestände finden sich unweit des Ortes Chamorga. Auf dem Weg zum Leuchtturm El Faro säumen zirka 10.000 Pflanzen den Pfad.

Webbs Natternkopf (Echium webbii) © blende11.photo / stock.adobe.com

Webbs Natternkopf ist allein auf La Palma heimisch. Die Pflanze wächst strauchförmig und kann dabei bis 1,5 Meter hoch wachsen. Die Laubblätter sind mit dichten, seidigen Haaren besetzt. Webbs Natternkopf steht zwischen März und April in Blüte. Die Pflanzen beeindrucken mit einer intensiven blauen Blütenfarbe.

Den Natternkopf vermehren

Der Natternkopf lässt sich durch Aussaat vermehren. Die Samen können im Frühling, wie auch im Spätherbst, in die Erde.

Tipp: Sollen die Pflanzen noch im gleichen Jahr keimen, wird zwischen Juli und September ausgesät.

Sie können die Pflanzen aber auch im Saatgefäß vorziehen. Beachten Sie jedoch, dass es sich beim Natternkopf um einen Kaltkeimer handelt. Es wird daher nicht funktionieren, wenn Sie die Pflanzen im warmen Zimmer vorziehen.

Die Samen werden bis zu drei Zentimeter in den Boden gedrückt. Gießen Sie die Samen gut an und lassen den Boden nicht komplett austrocknen. Das Substrat sollte etwa drei Zentimeter angetrocknet sein, dann bewässern Sie erneut. Sie können dem Boden etwas reifen Kompost zugeben, weiteren Dünger benötigen auch Jungpflanzen nicht.

Tipp: Die meisten Natternköpfe sind zweijährige Pflanzen. Nach der Ausbildung der Blüten vertrocknet die Pflanze und geht ein.

Krankheiten am Natternkopf erkennen

Der robuste Natternkopf wird nur äußerst selten von Krankheiten heimgesucht. Das häufigste Problem dürfte Staunässe darstellen. Ist der Boden zu feucht, beginnen die Wurzeln zu faulen und die Pflanze stirbt ab.

Mehltau am Natternkopf

Ein Befall mit Mehltau ist möglich. Der Pilz erweist sich jedoch als harmlos und bildet lediglich einen weißen Belag auf den Blättern. Dieser Film ist abwischbar und schadet der Pflanze nicht nachhaltig. Für die Bekämpfung eignet sich eine Lösung aus Wasser und Milch (im Verhältnis 9:1). Damit sprühen Sie die Pflanze mehrmals ein und der Mehltau wird in der Regel verschwinden, ohne dass Sie chemische Mittel zum Einsatz bringen müssen.

Rostpilz Puccinia recondita dem Natternkopf

Jedoch kann der Rostpilz Puccinia recondita dem Natternkopf gefährlich werden. Der Ständerpilz ist an einer Art rostigen Flecken auf den Blättern erkennbar. Dabei handelt es sich um die Sporenlager des Pilzes. Entfernen Sie möglichst alle betroffenen Pflanzenteile und besprühen die Pflanze mit einem Brennnesselsud oder einer Jauche aus Ackerschachtelhalmkraut.

Den Natternkopf richtig überwintern

Der in unseren Breiten vorkommende Gewöhnliche Natternkopf ist an unser Klima angepasst und daher uneingeschränkt winterhart. Die übrigen Pflanzenarten stammen fast ausschließlich aus mediterranen Gefilden und eignen sich daher nicht für die Überwinterung im heimischen Garten.

Sie können aber auch Arten aus warmen Regionen kultivieren. Diese sollten Sie allerdings im Kübel pflanzen und über den Winter an einem frostfreien und hellen Standort lagern.

Deutzien vermehren: Schnell und einfach durch Stecklinge

Sa, 08/22/2020 - 07:57

Inhalt von Gartentipps.com:

Deutzien überzeugen mit ihren bezaubernden Blüten. Aus nur einem Strauch können Sie eine blühende Hecke erhalten. Denn dieser lässt sich ganz einfach teilen.

© beres / stock.adobe.com

Wer an Hortensiengewächsen seinen Spaß hat und deren einfache Pflegebedürfnisse zu schätzen weiß, wird auch an Deutzien seinen Gefallen finden. Die ursprünglich im asiatischen Raum vorkommende Zierpflanze erfreut sich in Europa großer Beliebtheit, weil sie einfach zu pflegen ist, kaum Ansprüche stellt und dennoch am Ende des Frühlings von sehenswerten Blüten verziert, die zart und romantisch wirken. Nicht nur das Pflanzen und Pflegen dieses Ziergewächses stellt sich als sehr einfach heraus, sondern auch das Vermehren der Pflanze funktioniert in der Regel recht gut. Aus diesem Grund sind Deutzien auch ideal für alle, die mit Gartenpflanzen noch nicht allzu viele Erfahrungen sammeln konnten. Wie man die Deutzie vermehrt, lässt sich der nachfolgenden Anleitung entnehmen.

Welche Vorzüge biete die Deutzie?

Dass die Deutzie einen sonnigen Standort bevorzugt, stellt für die meisten Gärtner einen Vorteil dar: Denn dadurch kann die Pflanze nahezu beliebig platziert werden, ohne dass man ihr Schatten oder Halbschatten suchen muss. Lediglich geschützt sollte ihr Pflanzort sein. Was die Bodenbeschaffenheit betrifft, stellt das beliebte Ziergewächs kaum Ansprüche, sodass dem Hobbygärtner auch hier freie Hand gelassen wird. Gießen und düngen müssen Sie die Deutzie nur mäßig.  Zudem müssen Sie die meisten der vielen Unterarten der Deutzien kaum schneiden, sodass sich die Pflege der Deutzie recht unkompliziert gestaltet.

Es sind jedoch vor allem die zarten, sanft rosa oder violett gefärbten und sternförmigen Blüten, die Besitzer und Liebhaber der sommergrünen Pflanze immer wieder begeistern. Diese haben dem Gewächs, das bis zu vier Meter hoch wird und aufgrund seiner Dichte gut als Sichtschutz geeignet ist, unter anderem die gängige Bezeichnung Maiblumenstrauch gegeben. Nicht nur im Frühling und Sommer ist die Pflanze sehr ansehnlich, sondern auch im Herbst: Die Laubblätter verfärben sich in dieser Zeit rot oder braun-orange und verbreiten daher eine herbstliche Stimmung.

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✔ oft wird kein Schnitt benötigt, da die Pflanze nur langsam wächst

✔ sonniger Standort ist ideal für zahlreiche Blüten

✔ verschiedene Böden werden von der Pflanze angenommen

✔ Pflege, Pflanzen und Vermehren der Deutzie fallen unkompliziert aus

✔ die Pflanze verzeiht auch so manchen Fehler

✔ mehrjährige Pflanze

✔ liefert im Frühling, Sommer und Herbst eine ansehnliche Optik

✔ kann als Sichtschutz verwendet werden

✔ zarte, rosafarbene, leicht violette oder gar weiße Blüten im späten Frühling

✔ unter Umständen auch in einem großen Kübel haltbar✘ wächst vergleichsweise nur langsam

✘ benötigt im Winter etwas Schutz

✘ verträgt keine Staunässe

✘ benötigt einen vor Wind und Zugluft geschützten Standort Deutzie durch Stecklinge vermehren

Wer sich an dem Vermehren ansehnlicher Pflanzenarten probieren möchte, kann mit den Deutzien einen guten Anfang machen. Denn das Vermehren der Zierpflanze gilt als meist von Erfolg gekrönt und recht einfach, sodass sich wirklich jeder an diese Aufgabe herantrauen kann. Vermehrt werden kann die Pflanze besonders effizient und mühelos, indem Sie Stecklinge schneiden und vermehren.

➯ Schritt 1: Stecklinge schneiden

Zunächst einmal benötigt man geeignete Stecklinge. Diese werden bestenfalls im späten Sommer nach der Blütezeit von der Deutzie gewonnen. Dazu trennen Sie mindestens 20 Zentimeter lange Triebe von der Pflanze ab. Diese dürfen ruhig etwas verholzt sein und sollten schräg abgetrennt werden, damit die Schnittwunden der Deutzien Feuchtigkeit besser abweisen können.

➯ Schritt 2: Stecklinge pflanzen

Bevor Sie die Stecklinge der Deutzie pflanzen können, müssen Sie am unteren Drittel alle Blätter und eventuelle kleine Triebe entfernen. Erst dann sollten Sie die Stecklinge in einen ausreichend großen Blumentopf mit Anzuchterde in stecken. Gießen Sie den Steckling regelmäßig, vermeiden Sie aber zu viel Feuchtigkeit oder Staunässe.

➯ Schritt 3: Stecklinge überwintern

Die Stecklinge sollten im Haus an einem nicht zu warmen Ort überwintern dürfen. Auch ein zu sonniges Fenster ist zu vermeiden. Zudem sollten Sie im Winter nur mäßig gießen: Lassen Sie die Erde lieber leicht antrocknen als Sie zu sehr zu befeuchten.

➯ Schritt 4: Stecklinge aussetzen

Sind im Frühjahr keine Fröste mehr zu verzeichnen, können die Stecklinge in den Garten gepflanzt werden. Hierfür sollten Sie den Boden auflockern und einen gewissen Pflanzabstand einhalten. Als Maßstab für den Abstand gilt in etwa die Wuchsbreite der ausgewachsenen Pflanze. Bei Bedarf können Sie etwas Dünger mit in die umliegende Erde einarbeiten und die Stecklinge mäßig gießen.

Was passiert mit den jungen Pflanzen?

In der Regel bilden gepflanzte Stecklinge schon bald neue Triebe und Blätter aus, sodass sie im Frühling schon blühen können. Allerdings wächst die Deutzie recht langsam, weshalb es einige Zeit dauert, bis sie ihre endgültige Höhe erreichen wird.

Junge Deutzien benötigen im Winter einen Schutz vor der Kälte. Hier bietet es sich an, die Pflanzen mit Reisig oder Vlies zu bedecken. Um ihre Wurzeln herum am Boden können Sie Mulch oder viel Laub ausbringen, welches die Erdwärme besser speichert und die Wurzeln damit vor Frost schützt.

Auch im Kübel können die Stecklinge fortan gehalten werden, wenn man diese nicht im Garten einpflanzen möchte. Hierbei ist allerdings auf eine ausreichende Größe des Kübels zu achten, da die Pflanze mit der Zeit viel Platz benötigt. Auch sollten Sie einen sonnigen, geschützten Standort gewährleisten können. Da Staunässe von Deutzien nicht so gut vertragen wird, müssen Sie den Kübel außerdem mit einer Drainageschicht – am besten aus Kies und Sand – versehen. Gleichzeitig sollte die ausgewählte Erde nährstoffreich, aber sehr durchlässig sein, um Staunässe besser vorzubeugen.

Deutzie durch Samen vermehren

Selbstverständlich können Sie die Deutzie auch über Samen und deren Aussaat vermehren. Dieser Prozess dauert allerdings deutlich länger. Da die Keimlinge und Jungpflanzen nur langsam wachsen, ist so lange mit dem Aussetzen in den Garten so lange zu warten, bis die Pflänzchen leicht verholzt sind. Auch benötigt man hierbei mehr Geduld und muss mehr Aufwand aufbringen, um die Keimlinge erfolgreich heranzuziehen, zu pikieren und diese öfter umzutopfen. Wer seine Pflänzchen allerdings gerne von Anfang an begleitet, wird auch an dieser Aufgabe seine Freude haben.

Eberesche vermehren: So funktioniert die Aussaat

Do, 08/20/2020 - 08:31

Inhalt von Gartentipps.com:

Ebereschen vermehren sich eigentlich selbst. Möchten Sie sie aber gezielt vermehren, können Sie zum Beispiel die Samen aussäen. Wir zeigen, wie das funktioniert.

© Juhku / stock.adobe.com

Ebereschen sind attraktiv und pflegeleicht. Gut an die Standortbedingungen in Mitteleuropa angepasst, gedeihen die Gewächse eigentlich in jedem Garten zwischen Nordseeküste und Allgäu. Mit ihren leuchtend orangen Beeren ist die Eberesche (Sorbus aucuparia) ein Hingucker im winterlichen Garten. Wer seinen Vogelbeerbaum vermehren möchte, kann dies über Samen tun. Dabei macht es die Eberesche dem Hobbygärtner leicht und sät sich bei idealen Standortbedingungen sogar selbst aus. Was es bei der Vermehrung des Vogelbeerbaums zu beachten gibt, erfahren Sie nachfolgend.

Die Samen von der Eberesche gewinnen

Die für die Aussaat benötigten Samen lassen sich in den Beeren finden. Allerdings würde es nicht funktionieren, die Beeren selbst direkt auszusäen. Denn im Fruchtfleisch sind bestimmte Stoffe enthalten, welche die Keimung schwierig werden lassen oder sogar komplett verhindern. Schauen wir uns daher also einmal den natürlichen Vorgang der Selbstaussaat in der Natur an: Die Vögel fressen die Beeren, inklusive der Kerne. Das Fruchtfleisch wird verdaut, die Samen werden ausgeschieden und beginnen, im Boden zu keimen.

Bei der Vermehrung der Eberesche ist das Fruchtfleisch folglich von den Kernen zu entfernen. Die Früchte werden dazu aufgeschnitten oder einfach zerdrückt. So lassen sich die kleinen schwarzen Samen herauslösen und wir können mit der Aussaat beginnen, ohne es den Vögeln gleichtun zu müssen.

Die Eberesche durch Aussaat vermehren – Schritt für Schritt

1. Samen gewinnen
2. Samen in Erde setzen
3. warm und hell aufstellen
4. gleichmäßig feucht halten
5. Keimung abwarten

Die Samen werden, wie beschrieben, aus den Beeren herausgelöst. Hat man die kleinen schwarzen Samen gewonnen, können diese sofort ausgesät werden. Hierfür wählt der Hobbygärtner möglichst ein flaches Pflanzgefäß. Die Samen werden auf dem Substrat verteilt und leicht mit Erde bedeckt. Anschließend sollte die Pflanzschale einen hellen und warmen Standort erhalten. Die Keimung lässt sich beschleunigen, indem das Pflanzgefäß mit einer Abdeckung aus Plastik oder Glas versehen wird.

Tipp: Die Abdeckung über dem Pflanzgefäß sollte regelmäßig gelüftet werden, damit es nicht zu Schimmelbildung kommt.

Die Samen sind gleichmäßig feucht zu halten. Die Erde darf auch oberflächlich nicht austrocknen. Vermeiden Sie es aber, mit der Gießkanne zu arbeiten. Dies führt häufig dazu, dass die Samen durch den Wasserdruck wieder ausgeschwemmt werden. Verwenden Sie dagegen einen Wassersprüher, erfolgt die Bewässerung schonend und gleichmäßig.
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Ein warmer Fensterplatz begünstigt die Keimung. An einem idealen Standort können sich bereits nach einigen Wochen die ersten Keime zeigen. Je nach Standort und Jahreszeit der Aussaat kann sich die Keimung auch verzögern und Sie werden einige Monate Geduld haben müssen. Es gilt also, die Hoffnung nicht aufzugeben. In der Regel keimt die Eberesche recht zuverlässig.

Vermehrung per Aussaat – alles Wichtige im Überblick table#t577 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t577 thead tr { } table#t577 thead tr th.t577 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t577 thead tr th#t577.start { } table#t577 thead tr th#t577.end { } table#t577 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t577 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t577 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t577 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t577 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t577 tfoot tr { } table#t577 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } ArbeitsschrittErläuterung Samen gewinnen Die Samen werden direkt aus den Früchten gewonnen.
Da bestimmte Stoffe im Fruchtfleisch die Keimung verzögern oder verhindern können, ist das Fruchtfleisch von den Kernen zu lösen. Pflanzgefäß auswählen Die Samen werden in eine flache Pflanzschale gesetzt.
Eine zusätzliche Abdeckung aus Plastik oder Glas schafft ein für die Keimung förderliches Mikroklima. Samen einbringen Die Samen werden großflächig eingestreut und leicht mit Substrat bedeckt.
Anschließend wird gut angegossen. Standort wählenDie Samen keimen schneller, wenn das Pflanzgefäß hell und warm aufgestellt wird.
Erfolgt die Keimung im Haus, steigert dies die Chancen einer erfolgreichen Vermehrung. Eberesche vermehrt sich auch von allein Augen auf – Vermehrung einmal anders

Sie besitzen keinen eigenen Vogelbeerbaum und Ihnen ist es eigentlich auch zu umständlich und langwierig, die Vermehrung mit Hilfe von Samen durchzuführen? Dann gehen Sie doch einfach mit offenen Augen durch die Natur. Da sich der Vogelbeerbaum selbst aussät, werden Sie bei Waldspaziergängen nicht selten junge Pflanzen finden. Jungpflanzen lassen sich noch recht gut umsetzen. Daher könnten Sie die kleinen Bäumchen theoretisch ausgraben und im eigenen Garten anpflanzen.

Tipp: Holen Sie sich vorher die Erlaubnis von Waldbesitzer ein. Dabei kann es sich um eine Privatperson, eine Kommune, das Land oder den Bund handeln.

Nachwuchs im eigenen Garten

Bei näherer Betrachtung des Vogelbeerbaums im eigenen Garten werden sich häufig Wurzelsprosse finden lassen. Es wachsen also bereits neue Pflänzchen aus dem Wurzelstock der Mutterpflanze heran. Diese können im Frühling, wenn sich bereits neues Laub gebildet hat, ausgestochen und an einem neuen Standort direkt eingesetzt werden.

Was passiert mit den jungen Pflanzen?

Nach erfolgreicher Keimung werden Sie vermutlich erstaunt sein, welch rasantes Wachstum den Keimlingen eigen ist. Zeigen sich neben den ersten beiden Keimblättern weitere Blattpaare, werden die Pflänzchen in separate Pflanzgefäße umgesetzt.

Tipp: Wählen Sie die kräftigsten Pflanzen für die weitere Kultivierung aus.

Haben Sie die Pflanzen im zeitigen Frühjahr herangezogen, können die jungen Ebereschen den Sommer bereits im Freien verbringen. Etwa ab einer Wuchshöhe von 20 Zentimetern kann ausgepflanzt werden.

Tipp: Ein Auspflanzen im Herbst wäre nicht ratsam. Den jungen Pflanzen bliebe vor dem Winter nicht mehr ausreichend Zeit, um ihre Wurzeln hinreichend zu entwickeln.

Wichtige Fragen zur Vermehrung im Überblick Wann sollte die Eberesche vermehrt werden? Für die Aussaat bieten sich der Spätwinter oder das zeitige Frühjahr an. Dann können die Jungpflanzen im Sommer ausgepflanzt werden und ihnen bleibt genügend Zeit, um bis zum Winter ein stabiles Wurzelsystem auszubilden. Welches Substrat soll für die Aussaat verwendet werden?

Hierbei zeigt sich die Eberesche wenig wählerisch. Sie können die Samen in normale Gartenerde oder auch in Anzuchterde setzen. Wie lange dauert die Keimung?

Dies ist von verschiedenen Faktoren abhängig. An einem hellen und warmen Standort keimen die Samen nach etwa drei Wochen. Sind die Bedingungen weniger günstig, kann es auch mehrere Monate dauern, bis sich die ersten Keimlinge zeigen. Warum keimen meine Samen nicht?

Dies kann verschiedene Ursachen haben. Wahrscheinlich wurden die Kerne nicht hinreichend vom Fruchtfleisch befreit. Im Fruchtfleisch der Vogelbeere sind Stoffe enthalten, welche die Keimung behindern können. Wann kann ich die Jungpflanzen ins Freie setzen?

Wenn die Pflänzchen ausreichend entwickelt sind und wenn es die Jahreszeit erlaubt. Eine junge Pflanze vor dem Winter auszupflanzen, wäre keine gute Idee. Die Eberesche ist zwar winterhart, benötigt aber in jedem Fall in der kalten Jahreszeit ein stabiles Wurzelsystem. Ist die Pflanze etwa 20 Zentimeter groß, kann sie in einen Kübel gesetzt werden oder darf im Sommer auch direkt ins Freiland. Wohin soll ich das Bäumchen setzen?

Die Wahl des Standortes will gut überlegt sein, denn besonders ältere Pflanzen möchten nicht mehr umgesetzt werden. Bedenken Sie bei der Wahl des Standortes, die Bäume können zehn Meter an Wuchshöhe erreichen. Eine Vogelbeere steht gern allein. Der Abstand zu anderen Bäumen sollte drei bis vier Meter betragen. Je sonniger der Standort gewählt, wird, umso üppiger werden sich die Blüten und Früchte zeigen.

Schaublatt vermehren: 2 Methoden vorgestellt

Di, 08/18/2020 - 09:24

Inhalt von Gartentipps.com:

Wer Schaublätter liebt und sich daran gar nicht satt sehen kann, kann seine bestehenden Pflanzen einfach vermehren. Dazu haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

© JoannaTkaczuk / stock.adobe.com

Als dekorative Blühpflanze zieht das Schaublatt (Rodgersia) die Blicke auf sich. Schnell wird der Wunsch laut, die Pflanzen zu vermehren, um weitere Schaublätter anzupflanzen oder die Zierpflanze aus Asien zu verschenken. Die Anschaffung der Pflanzen ist zudem reicht kostspielig. Daher lohnt es sich in doppelter Hinsicht, die Pflanzen zu vermehren. Hobbygärtner erfahren hier, wie sie sich bald an selbst herangezogenen Schaublättern erfreuen können.

Die Vermehrung ist mit Hilfe folgender Methoden möglich:

  • Wurzelteilung
  • Aussaat
Das Schaublatt durch Wurzelteilung vermehren

Auch, wenn das Schaublatt kaum wuchert, bildet die Pflanze unterirdische Rhizome aus. Dadurch kann das Schaublatt leicht geteilt und so vermehrt werden. Der passende Zeitpunkt dafür ist im Frühling gekommen, bevor die Wachstumsperiode der Pflanzen einsetzt. Um an die Rhizome zu gelangen, müssen Sie den Wurzelbereich teilweise freilegen. Die Pflanze muss aber nicht komplett aus dem Boden genommen werden. Dies wäre auch nicht förderlich, denn Schaublätter möchten nicht umgesetzt werden. Wurde ein Rhizom freigelegt, kann es auf einer Länge von etwa 15 Zentimetern abgetrennt werden.

Tipp: Verwenden Sie für das Abteilen des Rhizoms einen scharfen Spaten oder ein scharfes Messer, damit gerade Schnittkanten entstehen und die Pflanze nicht unnötig verletzt wird.

Damit das Teilstück letztlich auch austreiben kann, sollten ein bis zwei Knospen vorhanden sein. Die Wunde an der Mutterpflanze sollte umgehend mit Holzkohleasche behandelt oder mit einem Wundverschlussmittel, wie zum Beispiel dem Naturen Bio Wundbalsam von Substral, versorgt werden. Nun kann das Rhizom an seine neuen Standort gepflanzt werden. Der Austrieb wird in der Regel recht schnell erfolgen.

Die Vermehrung durch Teilung Schritt für Schritt:

1. Wurzelbereich teilweise freilegen
2. Pflanze bleibt im Boden
3. Rhizom mit scharfem, keimfreien Werkzeug abteilen
4. Wundverschlussmittel anwenden
5. Rhizom an neuen Standort pflanzen
6. Austrieb abwarten

Das Schaublatt aussäen

Das Schaublatt auszusäen erscheint einfach, besitzt die Pflanze in ihren Kapselfrüchten doch mehr als genug Samenkörner. Doch meist handelt es sich bei den Pflanzen um Hybriden. Die Samen keimen weniger gut und mit der Keimung beginnt das Rätselraten. Die Keimlinge gleichen selten der Mutterpflanze und ein breites Spektrum an Schaublatt-Sorten ist möglich.

Tipp: Sortenreiner Samen ist im Fachhändel erhältlich.

Für die Anzucht eignen sich flache Saatgefäße am besten. Die Samen werden auf Moos oder angefeuchteter Watte platziert. Wird das Gefäß mit Klarsichtfolie abgedeckt, lässt sich die Keimung beschleunigen. Werden die Samen mit Weidenwasser feucht gehalten, ist dies ebenfalls förderlich für eine frühe Keimung.

Achtung: Die Samen werden nicht mit Erde bedeckt.

Die Samen des Schaublattes besitzen einen hohen Lichtbedarf. Sie werden an einem hellen Standort kultiviert. Mit Hilfe eines Wassersprühers wird für eine gleichbleibende Feuchtigkeit gesorgt. Bei Zimmertemperatur setzt die Keimung innerhalb weniger Tage ein.

Die Vermehrung durch Aussaat in Stichworten:

1. Samen aus bestehender Pflanze gewinnen oder im Handel erwerben
2. flache Saatschale bereitstellen
3. Moos oder Watte als Unterlage wählen
4. Material anfeuchten
5. Samen aufbringen
6. Samen nicht bedecken
7. Pflanzgefäß mit Klarsichtfolie verschließen
8. Saatschale hell aufstellen
9. Keimung erfolgt innerhalb weniger Tage

Die Vermehrung des Schaublattes im Überblick table#t575 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t575 thead tr { } table#t575 thead tr th.t575 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t575 thead tr th#t575.start { } table#t575 thead tr th#t575.end { } table#t575 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t575 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t575 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t575 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t575 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t575 tfoot tr { } table#t575 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Art der Vermehrung Erläuterung Teilung Ausreichend entwickelte Pflanzen können geteilt werden.
Hierfür ist die Erde freizulegen, bis man an das Rhizom gelangt.
Rhizome sollten mit Knospen versehen sein und werden etwa 15 Zentimeter lang geschnitten.
Das Rhizom kann an einem separaten Standort eingepflanzt werden und treibt zügig aus.Anzucht Samen sollten in einer flachen Saatschale herangezogen werden.
Die Samen werden unbedeckt zur Keimung gebracht.
Das Saatgefäß sollte hell und warm stehen.
Die Bewässerung wird mit einem Wassersprühgerät vorgenommen. Die Arten der Vermehrung mit ihren Vor- und Nachteilen table#t576 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t576 thead tr { } table#t576 thead tr th.t576 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t576 thead tr th#t576.start { } table#t576 thead tr th#t576.end { } table#t576 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t576 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t576 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t576 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t576 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t576 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t576 tfoot tr { } table#t576 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Art der Vermehrung Vorteile Nachteile Wurzelteilung Die Wurzelteilung ist unkompliziert und man erhält mit wenig Aufwand eine eigenständige Pflanze.Es muss eine ausreichend entwickelte Mutterpflanze vorhanden sein.
Bei der Teilung des Rhizoms können Verletzungen am Wurzelgeflecht entstehen.Aussaat Es lassen sich kostengünstig zahlreiche Jungpflanzen gewinnen.Es braucht Geduld, bis sich kräftige Pflanzen entwickelt haben.
Von der eigenen Pflanze gewonnene Samen sind oft nicht sortenrein. Was geschieht mit den jungen Pflanzen?

Die Keimung setzt bereits nach einigen Tagen ein. Haben die Jungpflanzen die ersten Blättchen ausgebildet, werden sie in eigene Pflanztöpfe gesetzt. Diese werden mit Anzuchterde gefüllt. Der Standort kann nun etwas kühler gewählt werden. Da Jungpflanzen empfindlich auf Frost reagieren und noch kein ausreichend stabiles Wurzelsystem ausgebildet haben, sollten die Pflänzchen während der kalten Jahreszeit im Haust kultiviert werden. Ein Standort in Heizungsnähe wäre nicht vorteilhaft. Am besten überwintern junge Schaublätter im Wintergarten oder im ungeheizten Treppenhaus.

Nach dem Winter dürfen die Jungpflanzen ins Freiland gesetzt werden. Damit es nicht zu Schäden durch Spätfröste kommt, sollte nicht vor Mitte Mai ausgepflanzt werden.

Was ist bei der Pflege der Jungpflanzen zu beachten?

Die Pflege des Schaublattes gestaltet sich recht unkompliziert. Sie wachsen schnell und blühen bereits im zweiten Standjahr. Von Anfang an ist es wichtig, das Schaublatt ausreichend zu wässern. Der Boden sollte sich immer feucht anfühlen. Jedoch darf es nicht zu Staunässe kommen. Das zarte Wurzelgeflecht ist besonders empfindlich und beginnt schnell zu faulen.

Tipp: Eine Drainage schützt die jungen Pflanzen vor Staunässe.

Der Nährstoffbedarf des Schaublattes ist eher mäßig. Bereits bei der Pflanzung kann der Boden mit reifem Kompost oder Hornspänen angereichert werden. Dann sind die jungen Pflanzen mit Langzeitdünger versorgt. Um die Blüte zu fördern, kann während der Wachstumsphase Volldünger für Blühpflanzen verabreicht werden.

Steineiche vermehren: So klappt es mit Samen oder Steckhölzern

So, 08/16/2020 - 10:35

Inhalt von Gartentipps.com:

Um eine Steineiche zu vermehren, müssen Sie kein Gartenprofi sein. Wir stellen Ihnen zwei Möglichkeiten dafür vor, die Sie ganz einfach umsetzen können. 

© Maria / stock.adobe.com

Die Steineiche (Quercus ilex) bietet einen bizarren Anblick und zaubert mediterranen Charme in jeden Garten. Allerdings wird die Pflanze nur in den milden Weinbauregionen Deutschlands den Winter im Freien überleben. Doch die Pflanzen lassen sich gut im Kübel und sogar als Bonsai kultivieren und sind mit ihrem knochigen Wuchs ein ganz besonderer Blickfang.

Wer seine Steineiche vermehren möchte, hat dazu mehrere Möglichkeiten. Neben der Aussaat ist auch die Vermehrung über Steckhölzer möglich. Was es bei der Vermehrung der Steineiche zu beachten gilt, können Sie hier nachlesen.

Die Samen der Steineiche

Aus den Blüten der Steineiche entwickeln sich die Samenfrüchte. Die etwa zwei bis drei Zentimeter großen Eicheln reifen im Herbst heran. Wer sich auf die Vermehrung seiner Steineiche fokussiert, sollte allerdings wissen, dass die Bäume erst ab einem Alter von 30 bis 40 Jahren ihre ersten Blüten ausbilden und folglich auch nicht früher mit Früchten zu rechnen ist. Sie bekommen sie aber im Handel zu kaufen:
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Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, die Eicheln von Ferien in südlichen Gefilden mitzubringen. Besonders auf der Iberischen Halbinsel sind reiche Vorkommen zu finden. Die Bäume wachsen dort in Hainen und die Eicheln werden an die iberischen Schweine verfüttert.

Tipp: Die Eicheln sind auch für den Menschen genießbar. Abhängig vom Reifegrad können sie einen süßen oder bitteren Geschmack annehmen.

Da die Eicheln auch Eichhörnchen und anderen Wildtieren als Nahrung dienen, kann es vorkommen, das die Samen auch plötzlich in Ihrem Garten oder dem Balkonkasten keimen. Damit wäre die Frage um die Vermehrung der Steineiche gelöst und Sie hätten innerhalb kurzer Zeit eine Jungpflanze, welche Sie auspflanzen und je nach Klimabeschaffenheit im Freiland anpflanzen oder im Kübel kultivieren können.

Die Steineiche durch Aussaat vermehren

Haben Sie die Möglichkeit, die Samen der Steineiche zu sammeln oder von einem Pflanzenbesitzer zu erhalten, besorgen Sie sich besser gleich mehrere Exemplare. Nicht jeder Samen ist für die Keimung geeignet. Unterziehen Sie daher die Eicheln einer Schwimmprobe. Geben Sie die Samen in ein Gefäß mit Wasser. Nur die Eicheln, welche im Wasser versinken, sollten für die Anzucht ausgewählt werden. Alle Samen, die nach zwei Minuten Wartezeit noch an der Oberfläche schwimmen, können entsorgt werden.

Tipp: Die Keimung lässt sich beschleunigen, wenn die Samen etwa zwei Monate im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Anzucht erfolgt in separaten Blumentöpfen, welche mit torfhaltiger Pflanzerde gefüllt werden. Platzieren Sie die Samen mit ihrer kleinen Wurzel nach unten im Pflanztopf und bedecken die Eichel leicht mit Substrat. Das Pflanzgefäß wird an einem sonnigen und hellen Standort aufgestellt und regelmäßig bewässert. Das Substrat darf keinesfalls austrocknen. Sobald der Boden an seiner Oberfläche leicht angetrocknet ist, sollte erneut gegossen werden.

Sind die jungen Pflanzen etwa 15 cm in die Höhe gewachsen, kann die Jungpflanze in ein größeres Pflanzgefäß gesetzt werden.

Die Vermehrung durch Aussaat in Stichworten: © ihervas / stock.adobe.com

1. Eicheln sammeln
2. Eicheln auf ihre Eignung testen
3. Fruchtbecher entfernen
4. Eicheln in feuchten Sand legen
5. Eicheln für zwei Monate im Kühlschrank platzieren
6. Eicheln separat verpflanzen
7. hell und warm aufstellen
8. durchgängig bewässern
9. Keimung abwarten

Die Steineiche durch Steckhölzer vermehren

Besitzen Sie bereits eine Steineiche oder kennen Sie einen Besitzer, dann dürfte auch die Vermehrung über Steckhölzer von Interesse sein. Dabei handelt es sich um eine recht einfache und erfolgversprechende Methode der Vermehrung. Steckhölzer werden im Spätwinter geschnitten. Hierfür werden kräftige und gesunde Triebe verwendet.

Steckhölzer werden immer schräg geschnitten. Damit sich aus dem Steckholz eine Jungpflanze entwickeln kann, ist auf das Vorhandensein von mehreren schlafenden Augen, also Verdickungen, aus denen die Pflanze später austreibt, zu achten.

Für die Anzucht füllen Sie zunächst Pflanztöpfe mit Anzuchterde. Jedes Steckholz sollte in einem separaten Pflanzgefäß herangezogen werden. Die Steckhölzer werden mit der schrägen Anschnittstelle nach unten in das Pflanzgefäß gesetzt. Dabei sollte etwa ein Drittel des Steckholzes noch aus dem Substrat schauen. Die Steckhölzer werden im Haus belassen und an einem hellen und frostfreien Ort aufgestellt. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht austrocknet. Das Steckholz bildet nun Wurzeln und im Frühling werden Sie die erfolgreiche Vermehrung am Austrieb der neuen Blätter erkennen können. Haben sich die Steckhölzer ausreichend bewurzelt, können Sie in den Pflanzkübel gesetzt werden.

Tipp: Wer im Rheintal oder in der Nähe des Bodensees lebt, kann die Pflanzen auch sofort ins Freiland setzen.

Die Vermehrung durch Steckhölzer Schritt für Schritt

1. Steckling schneiden
2. Pflanzgefäß bereitstellen
3. Substrat einfüllen
4. Steckling einsetzen
5. Erde leicht andrücken
6. Steckholz hell und frostfrei aufstellen
7. Steckholz gleichmäßig feucht halten
8. Keimung abwarten

Zusammenfassung für Schnellleser table#t574 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t574 thead tr { } table#t574 thead tr th.t574 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t574 thead tr th#t574.start { } table#t574 thead tr th#t574.end { } table#t574 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t574 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t574 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t574 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t574 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t574 tfoot tr { } table#t574 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Art der VermehrungWorauf ist zu achten? Vermehrung durch Aussaat Besorgen Sie sich mehrere Samen und testen diese auf ihre Keimfähigkeit.
Legen Sie die Eicheln in feuchten Sand für etwa zwei Monate in den Kühlschrank.
Setzen Sie die Eicheln in separate Pflanzgefäße.
Stellen Sie die Pflanztöpfe hell und warm auf.
Halten Sie die Pflanztöpfe gleichmäßig feucht. Vermehrung durch Steckhölzer Verwenden Sie kräftige Triebe als Steckhölzer.
Steckhölzer werden im Spätwinter geschnitten.
Steckhölzer müssen über mehrere schlafende Augen verfügen.
Steckhölzer werden einzeln in Pflanzgefäße gesetzt.
Steckhölzer werden unten schräg angeschnitten.
Das Substrat darf nicht austrocknen.

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