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Aktualisiert: vor 44 Minuten 32 Sekunden

Douglasie vermehren mit Hilfe von Samen

vor 7 Stunden 41 Minuten

Douglasien sind imposante Bäume mit enormem Platzbedarf. Wer den entsprechenden Platz hat und seine Douglasie vermehren möchte, kann die Samen dazu nutzen.

© Schlegelfotos – Fotolia.com

Douglasien sind häufig in unseren Wäldern anzutreffen und auch in Parks und Gärten sind die aus Nordamerika stammenden immergrünen Nadelbäume ein gern gesehener Gast. Wer den Gewächsen auf seinem Grundstück genügend Raum bieten kann, wird vielleicht sogar darüber nachdenken, die Douglasie zu vermehren, um sich einen zweiten Baum oder sogar ein kleines Wäldchen anzuschaffen. Wie sich Douglasien vermehren lassen und was es dabei zu beachten gibt, können Sie hier nachlesen.

Wie lassen sich Douglasien vermehren?

Douglasien können durch Samen vermehrt werden. Wer bereits über eine Douglasie verfügt, kann den Samen ernten und für die direkte Vermehrung verwenden.

Wann können die Samen gewonnen werden?

Die Samenreife der Douglasie ist von einigen Faktoren abhängig:

Standort
Klima
allgemeine Wetterlage

Mit der Reife der Samen ist in der Regel in den Monaten August und September zu rechnen. Wer sich unsicher ist, kann einen Zapfen aufschneiden und nachschauen, ob sich die Samen bereits verfärbt haben. Färben sich die Zapfen und auch die Samen braun, kann davon ausgegangen werden, dass es sich um ausgereifte Samen handelt, welche zur Anzucht neuer Pflanzen verwendet werden können.

» Tipp: Bei trockenem Wetter lassen sich die Samen leichter ernten.

Was ist im Vorfeld zu beachten?

Bevor die Samen in die Erde gebracht werden können, ist eine sorgfältige Vorbereitung des Saatbeetes notwendig. Die Sämlinge sind empfindlich und stellen hohe Ansprüche an den Boden. Es ist darauf zu achten, dass der Boden gut durchlässig ist. In einem zu festen und zu schweren Substrat können sich die Jungpflanzen nicht entwickeln. Schwere Böden können durch die Beigabe von Sand oder Kies durchlässiger gemacht werden.
Ganz besonders wichtig ist es auch, den Wasserhaushalt des Bodens im Auge zu behalten. Feuchtigkeit ist für die Douglasie ein großes Thema. Trockenheit gilt es ebenso auszuschließen, wie Staunässe. Der Boden sollte nicht austrocknen und darf im Gegenzug auch nicht zu feucht sein. Dies stellt den Hobbygärtner vor einige Herausforderungen bei der Pflanzenpflege.

Um Gewissheit zu haben, dass die Bodenbeschaffenheit den Ansprüchen der Sämlinge entspricht, bietet es sich an, den pH-Wert des Bodens zu bestimmen. Dies kann jeder Hobbygärtner selbst durchführen. Entsprechende Sets sind für wenige Euros in jedem Gartenmarkt oder bei Amazon erhältlich:
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» Tipp: Bewegt sich der pH-Wert zwischen 5 und 6,5, ist das Substrat für die Anzucht der Douglasie geeignet.

Wichtig für das Substrat ist weiterhin, dass es möglichst kalkarm beschaffen ist.

Wann kann ausgesät werden?

Die beste Zeit für die Aussaat ist Anfang Mai. Je nach Wetterlage und Standort ist abzuwarten, bis keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.

Wie ist mit den Samen zu verfahren? © Manfred Richter – Fotolia.com

Sind die Samen gewonnen, können Sie nicht sofort in die Erde gesetzt werden. Wer die Samen nicht erst im Frühling ins Saatbeet im Freien setzen möchte, kann sich mit Hilfe der Anzucht im Zimmer einen kleinen Vorlauf verschaffen und die vorgezogenen Bäumchen im nächsten Jahr direkt verpflanzen.

Die Douglasie ist ein Kaltkeimer. Die Samen werden nicht von selbst keimen, wenn sie sofort nach der Reife ausgesät werden. Die Samen enthalten Substanzen, welche die Keimung hemmen. Die Keimungsfähigkeit wird aktiviert, wenn die Samen etwa zwei Wochen bei zirka drei Grad im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor der Aussaat werden die Samen nach dem Kälteschock einen Tag lang in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gelegt und bei Zimmertemperatur aufbewahrt.

Verwenden Sie ein flaches Saatgefäß und füllen dieses mit Anzuchterde. Die Samen werden nur leicht mit Substrat bedeckt, bei Zimmertemperatur aufgestellt und durchweg mit Feuchtigkeit versorgt.

Die Vermehrung der Douglasie – Schritt für Schritt

➊ Samen gewinnen
➋ Samen zirka 14 Tage im Kühlschrank aufbewahren
➌ Samen wässern
➍ Samen in Pflanzgefäß ausbringen
➎ Samen dünn mit Erde bedecken
➏ Samen feucht halten

Für die Beschleunigung der Keimung ist es allgemein sinnvoll, das Pflanzgefäß mit einer Folienabdeckung zu versehen. Dabei entsteht ein für die Keimung förderliches Mikroklima. Dabei darf nicht vergessen werden, die Abdeckung täglich für kurze Zeit zu lüften, damit durch den Luftstau keine Schimmelbildung entsteht. Das Pflanzgefäß wird bei Zimmertemperatur hell aufgestellt und gleichmäßig bewässert.

» Tipp: Um die Feuchtigkeit gut dosieren zu können und nicht zuviel Wasser an die Samen gelangen zu lassen, kann die Bewässerung mit Hilfe eines Pflanzensprühers vorgenommen werden.

Was ist bei der Anzucht der Jungpflanzen zu beachten?

Jungpflanzen sind besonders empfindlich. Haben Sie die Douglasien im Zimmer herangezogen, wird es im kommenden Frühjahr Zeit für die Pflanzung ins Freiland. Finden Sie für die Pflanze zunächst einen passenden Standort. Das kleine Pflänzchen wird überraschend schnell wachsen und damit andeuten, dass ausreichend Platz vorhanden sein sollte – und zwar von Anfang an. Gewächse mögen es nicht, umgepflanzt zu werden. Pflanzen Sie die Jungpflanze daher an ihren vorgesehenen Standort und bereiten den Boden entsprechend vor, damit dieser durchlässig ist und die Wurzeln gut anwachsen können.

Beachten Sie bei der Pflanzung, genügend Abstand zu Gebäuden und Straßen zu halten. Als Faustregel gilt, dass der Pflanzabstand mit der zu erwartenden Wuchshöhe des Baumes identisch sein sollte. Führen Sie sich vor Augen, dass die Douglasie in Europa mehr als 50 Meter hoch wachsen kann. Somit wird deutlich, dieses Gewächs eignet sich nicht für jeden Garten.

» Tipp: Durch die Wahl des passenden Standorts sichern Sie die Entwicklung der Pflanze und vermeiden eine spätere Fällung.

Eigenschaften junger Douglasien im Überblick
  • bevorzugt Halbschatten
  • erweist sich als konkurrenzstark
  • benötigt einen durchlässigen Boden
  • ist in der Jugend sehr frostanfällig
  • empfindlich gegenüber Staunässe
Sorgenkind Douglasie

In jungen Jahren benötigt die Douglasie weit mehr Pflege und Aufmerksamkeit, als dies bei älteren Pflanzen der Fall ist. Bis zum Alter von etwa zwölf Jahren sind die Gewächse besonders empfindlich gegenüber Frost. Besonders im Spätwinter besteht die Gefahr, dass sich an sonnigen Tagen die Nadeln bereits zu öffnen beginnen und dabei Wasser verdunstet, welches der noch gefrorene Stamm nicht schnell genug nachliefern kann. Dies führt zu einer Rötung und Austrocknung der Nadeln.

» Tipp: Es entstehen meist keine größeren Schäden und die Knospen treiben wie gewohnt aus.

Junge Douglasien sind ebenfalls besonders anfällig gegenüber Trockenheit und längeren sonnigen Phasen. Die Wahrscheinlichkeit der Vertrocknung ist hoch. Unmittelbar nach der Pflanzung ist auf eine tägliche Bewässerung zu achten. Erst etwa einen Monat nach der Pflanzung hat sich der Wasserhaushalt weitgehend normalisiert und die Wurzeln haben sich regeneriert.

» Tipp: Junge Douglasien benötigen weit mehr Pflege als andere Baumarten.

Weißdorn vermehren – durch Aussaat oder über Stecklinge

Mi, 08/21/2019 - 10:32

Der Weißdorn gehört aufgrund seiner positiven Eigenschaften zu den beliebtesten Zierpflanzen. Wir zeigen Ihnen 2 Möglichkeiten, wie Sie diese vermehren können.

© M. Schuppich – Fotolia.com

Bei dem Weißdorn (Crataegus sp.) handelt es sich um eine in Deutschland aus vielen Gründen sehr beliebte Pflanze, die bei Belieben sowohl als Strauch als auch als Hecke oder einzelner Baum kultiviert werden kann. In allen drei Varianten bietet der Weißdorn einige Vorzüge, die gerade von weniger erfahrenen Gärtnern sehr wertgeschätzt werden. Kein Wunder also, dass es häufig das Ziel des Halters oder Liebhabers ist, mehrere Pflanzen des Weißdorns zu erhalten. Ob zum Anpflanzen einiger Hecken, zum Verschenken oder Kultivieren eines einzelnen Baumes. Wie Sie den Weißdorn vermehren können, erfahren Sie nachfolgend detailliert.

Merkmale Weißdorn

Ob als Hecke, Strauch oder Baum – der Weißdorn zeichnet sich durch einige positive Eigenschaften aus, die den meisten Gärtnern auch nach vielen Jahren noch eine Menge Freude bereiten. So sind Weißdorn-Hecken sehr dicht und gedrungen verzweigt. Das bedeutet, dass sie viel Schatten spenden und Blicke von außen kaum zulassen. Wer also noch Sichtschutz in seinem Garten benötigt, kann diesen mit der Pflanze sehr einfach erzeugen.

Sehr hilfreich ist, dass der Weißdorn an nahezu jedem Ort, mit allen Erdzusammensetzungen und auch viel Sonne gut klarkommt, sodass das Pflanzen keine Schwierigkeit darstellen sollte. Dass die dichten, satten Blätter im Frühling von zarten Blüten geziert werden und schon bald essbare Früchte tragen, die gerne für Marmelade verwendet werden, ist ebenfalls ein großer Pluspunkt. Einziger Nachteil des Weißdorns ist, dass dieser durch so manchen Rückschnitt etwas weniger Blüten und damit auch Früchte trägt, sodass die Ernte dadurch minimiert wird. Ansonsten kann der Weißdorn allerdings viele Menschen immer wieder aufs Neue überzeugen. Auch diese Fakten finden die meisten Halter sehr interessant:

→ das Gewächs wird bis zu fünf Meter hoch
→ Blüte im Frühling, Früchte im späten Sommer oder frühen Herbst
→ verträgt Erziehungsschnitte sehr gut
→ dichtes und verzweigtes Wachstum
→ besitzt Dornen, die Vögeln und Kleintieren Schutz vor Fressfeinden liefern
→ trägt rote, essbare Früchte

✔ wächst ziemlich flott und dicht, sodass man schnell von dem Sichtschutz profitieren kann
✔ dient Vögeln als Nist- und Brutstätte, die ihnen Sicherheit liefert
✔ macht die Ernte essbarer Früchte möglich
✔ Blüte sorgt für einen zarten, frischen Duft im Garten und lockt diverse Insekten an
✔ verträgt Schnitte in der Regel gut
✔ man erhält durch das Vermehren mehrere Pflanzen, die zu einer Heckenreihe aufgestellt und herangezogen werden können ✘ Schnitte können die Ernte verkleinern Kein Expertenwissen zum Vermehren erforderlich

Die gute Nachricht ist, dass das Vermehren des Weißdorns keine Kunst darstellt. Man muss also weder sonderlich erfahren auf dem Gebiet sein, noch einen besonders grünen Daumen mitbringen, um aus einer Weißdornpflanze eine ganze Heckenlinie zu erzeugen oder mehrere Einzelpflanzen zu erhalten. Vermehrt werden kann die Weißdorn-Hecke oder der Strauch entweder durch die in den eigenen Früchten enthaltenen Samen, oder durch Stecklinge, die die Wartezeit etwas verkürzen. Wie wird bei beiden Möglichkeiten jedoch vorgegangen, um möglichst schnell Erfolge zu sehen?

Vermehren durch Aussaat geernteter Früchte

Konnte man einige Früchte des Weißdorn ernten, gilt es, diese zum Gewinnen der Samen zu nutzen. Das Fruchtfleisch muss also entfernt werden. Sind die Samen frisch, können sie noch im Herbst im Haus verwendet werden, um Weißdorn-Keimlinge heranzuziehen. Hierfür benötigt man mehrere kleine Blumentöpfe oder alternativ einen Beetkasten, in dem die Samen ausgesät werden können.

Weißdorn-Samen sind Kaltkeimer

Bei den Weißdorn-Samen handelt es sich um Kaltkeimer. Deshalb müssen diese nicht an einen sehr warmen Ort gestellt oder mit Frischhaltefolie für einen Treibhauseffekt abgedeckt werden. Sie gedeihen auch unter herkömmlichen Bedingungen gut. Gibt es im Herbst keinen Frost oder sind die Temperaturen aktuell noch ausreichend, können die Samen zum Keimen sogar raus ins Freie kommen. Sind die Keime angewachsen und mindestens zwei Zentimeter hoch, können sie pikiert werden, um in eigene Gefäße zu kommen – sofern noch nicht geschehen.

Weißdorn-Keimlinge im Frühjahr draußen weiter keimen

Sobald der Frühling antritt und Frost nicht mehr auftritt, können die jungen Keimlinge dauerhaft im Freien verbleiben. Hierfür benötigen sie aber noch einen windgeschützten Ort, auch, wenn sie später keine Probleme mehr mit Wind und Wetter haben werden. Nach dem Überwintern im Haus sind die jungen Weißdornpflanzen in der Regel stark genug, um im nächsten Frühjahr ganz in den Garten gepflanzt zu werden.

Wenn Sie keinen Weißdorn zum vermehren zuhause haben und auch niemanden kennen, der Ihnen Samen zu Verfügung stellen kann, dann können Sie diese auch bei Amazon bestellen: # Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) 25 Samen Aktuell keine Bewertungen 1,95 € Zum Shop 2 Eingriffeliger Weißdorn Crataegus monogyna 40 Samen Aktuell keine Bewertungen 4,99 € Zum Shop 3 Eingriffeliger Weißdorn Crataegus monogyna 20 Samen Aktuell keine Bewertungen 2,99 € Zum Shop Keimlinge im Garten einpflanzen

Wie man sieht, dauert es sehr lange, bis man angepflanzte Samen letztendlich als Pflanze im Garten einsetzen und nutzen kann. Wer also eine Heckenreihe erschaffen will, muss auf diesem Wege viel Geduld und Zeit mitbringen und sich auch gut um die Keimlinge kümmern. Sie wollen stets feucht gehalten werden, ohne dass sie im Wasser stehen, aber auch viel Licht erhalten und gelüftet werden. Ein Schnitt ist bei den jungen Pflanzen aus dieser Vermehrungsart nicht notwendig, ebenso wenig wie das Düngen.

Vermehren über Stecklinge

Recht einfach und schnell kann man bei der Vermehrung durch Stecklinge vorgehen, die im Gegensatz zu Samen schon einen großen Teil des Wachstums hinter sich haben. Um die Stecklinge zu erhalten, wählt man am Baum oder an der Hecke einige ansprechende Triebe aus, die schon leicht verholzt sind. Diese sollten mindestens 10 Zentimeter gewachsen sein und auch schon Blatt und Knospe besitzen, um gut anwachsen zu können und zu einer eigenständigen Weißdornpflanze zu werden. Man schneidet den Trieb nach der Auswahl oberhalb des Wachstumsknotens so ab, dass er eine Länge von etwa 8cm behält.

Stecklinge einpflanzen

Dann darf der jeweilige Steckling mit dem unteren Drittel eingepflanzt werden – und das schon ins Freie. Die Erde sollte aber vorher etwas aufgelockert worden sein, der Steckling ganz leicht angefeuchtet und dann mit einer Tüte bedeckt, um für einen leichten Treibhauseffekt zu sorgen. Hierbei ist aber zu beachten, dass die Tüte dann regelmäßig weggenommen werden muss, damit der Steckling lüften kann. Bildet er neue Knospen und Blätter oder gar Triebe aus, war das Vermehren erfolgreich.

Steckling umpflanzen

Nun kann der Steckling entweder umgepflanzt werden oder an seinem erhaltenen Standort zu einer neuen Weißdornpflanze werden. So lässt sich Weißdorn in kürzerer Zeit und mit höherer Erfolgschance vermehren.

Fazit

Wer nach einer schnelleren Lösung zum Vermehren von Weißdorn sucht, die etwas weniger Mühe und Zeit in Anspruch nimmt, liegt mit den Stecklingen richtig. Hierbei ist es allerdings notwendig, dass man bereits eine ältere Weißdornpflanze besitzt, die viele Triebe entwickelt hat und in letzter Zeit nicht zu stark zurückgeschnitten wurde. Durch die Vermehrung über Stecklinge erhält man eine Tochterpflanze, die genau dieselben Eigenschaften mitbringt, wie die Mutterpflanze als Original. Aus diesem Grund werden Heckenreihen aus Stecklingen eine sehr einheitliche und gleichmäßige Optik bieten – auch, was die Blüte betrifft. Für welchen Weg man sich beim Vermehren auch entscheidet, es lohnt sich in jedem Fall, das Vermehren des Weißdorns einmal auszuprobieren.

Gewächshaus – Ratgeber: Lieber Flügeltür oder Schiebetür?

Mo, 08/19/2019 - 08:13

Es gibt Gewächshäuser mit Schiebetüren und es gibt welche mit Flügeltüren. Wir haben für Sie die Vorzüge und die Nachteile beider Varianten gegenüber gestellt.

© Marina Lohrbach – Fotolia.com

Ein Gewächshaus im Garten ist für viele Pflanzenliebhaber das Non-Plus-Ultra, wenn es um das eigene Hobby geht. Dieses ermöglicht nämlich ein konstantes Klima zu jeder Jahreszeit, durch das sich jederzeit Nutzpflanzen und exotische Exemplare anpflanzen und Früchte oder Gemüse ernten lassen. Bei der Anschaffung eines Gewächshauses kommen aber viele Fragen bezüglich der eigenen Vorlieben auf, denn zwischen Pavillon-Gewächshäusern, Frühbeeten, Gewächshäusern mit Dachfenstern und Anlehn-Gewächshäusern ist die Auswahl verschiedener Varianten besonders groß. Allein schon bei der Auswahl der Gewächshaustüren kann es schwierig werden. Denn nicht immer ist man sich sofort sicher, ob Schiebe- oder Flügeltüren die bessere Wahl sind. Doch was sind eigentlich die Unterschiede und worin liegen die Vorteile beider Varianten genau?

Warum fällt die Wahl der Türen für das Gewächshaus so schwer?

Stöbert man im Baumarkt, einem Online Shop oder bei sonstigen Anbietern nach einem passenden Gewächshaus für den eigenen Garten, bietet jedes Unternehmen dieses in zahlreichen Variationen an. Dabei ist nicht nur für jedes Budget etwas dabei, sondern auch für jedes Platzaufgebot und alle erdenklichen Vorlieben. Ein großer Unterschied zwischen den Modellen besteht dabei in der Art des Zugangs, den das Gewächshaus bietet. Viele Ausführungen verfügen über eine Schiebetür oder Doppel-Schiebetüren, andere wiederum weisen eine oder zwei Flügeltüren auf. Das Problem: Beide Varianten sehen ähnlich gut aus und unterscheiden sich nur darin, dass sie auf verschiedene Weisen vorteilhaft sind. Es gilt also, sich im Grunde zwischen den verschiedenen Vorteilen zu entscheiden.

Auch, dass die Preise sich bei den Gewächshäusern mit verschiedenen Türarten sich nicht wirklich unterscheiden, macht die Kaufentscheidung nicht gerade leichter. Lediglich, wenn man das Türensystem nachträglich ändern möchte, hat man mit Nachteilen wie hohem Arbeitsaufwand und immensen Kosten zu rechnen. Daher ist es also besonders wichtig, sich von Anfang an richtig zu entscheiden.

Vorteile und Nachteile der verschiedenen Türen

Beide Türarten für das Gewächshaus machen sich durch ganz eigene Vorteile, aber auch den ein oder anderen Nachteil bemerkbar. Dadurch kommt es vor, dass Gärtner in Bezug auf Schiebe- oder Flügeltüren durch eigene Erfahrungen oder optische und andere Ansprüche gewisse Türarten bevorzugen, es anderen Nutzern wiederum völlig egal ist, welche Tür das Gewächshaus verschließt. Doch nun zu den Vor- und Nachteilen der Gewächshaustüren:

Vor- und Nachteile von Schiebetüren

✔ kein Platz zum Öffnen der Tür nach innen oder außen notwendig
✔ Tür liegt nach dem Öffnen eng am Gewächshaus an und kann so nicht vom Wind zugeschlagen oder durch andere Einflüsse schnell beschädigt werden
✔ stabiler bei Unwettern
✔ von vielen Nutzern in der Handhabung und Optik als eleganter empfunden
✔ liefert als Doppeltür viel Platz

✘ bei unzureichender Montage oder Beschädigungen des Rahmens lässt sich die Tür schlecht schließen und bedienen
✘ Gleitfähigkeit kann mit der Zeit nachlassen
✘ nicht ganz so abdichtend
✘ recht wartungsbedürftig und etwas schwieriger zu ersetzen
✘ Rahmen für Doppelschiebetüren können am Gewächshaus unschön aussehen Vor- und Nachteile der Flügeltüren

✔ Tür schließt auch nach Jahren noch ohne Probleme richtig
✔ Wartungen der Tür deutlich einfacher
✔ Tür lässt sich in der Regel leichter austauschen, wenn der Bedarf besteht
✔ einfach zu handhaben
✔ kann mit entsprechenden Dichtungen bei jedem Wetter dafür sorgen, dass das Gewächshaus dicht und gegen Temperaturen von außen geschützt ist
✔ liefert als Doppeltür viel Platz
✔ kann auch mit bodentiefer Türschwelle für Barrierefreiheit daherkommen

✘ benötigen Platz zum Aufschwingen nach innen oder außen
✘ wirken herkömmlich, statt modern und schick

Für welche Türen man sich in Sachen Gewächshaus auch wegen der Vor- und Nachteile entscheidet – die Hauptsache ist, dass ein guter Zugang zum Gewächshaus gewährt wird, der genau dem eigenen Bedarf entspricht.

Was ist bei der Auswahl der Türen zu beachten? Doppeltüren ermöglichen den Zugang mit einer Schubkarre – © Unique Vision – Fotolia.com

Kann man sich trotz aller Vor- und Nachteile nicht richtig zwischen den beiden Türenarten entscheiden, gibt es verschiedene Dinge, die sich bei der Auswahl bedenken lassen, um dem eigenen Wunschmodell ein wenig näherzukommen.

Größe der Türen

Ob man nun zu Schiebetüren tendiert oder doch den guten alten Flügeltüren für das Gewächshaus – beide Varianten müssen genau den Platz bieten können, den man braucht. Soll heißen: Beide Varianten sollten nur in der Größe gekauft werden, die das komfortable Durchgehen ermöglicht. Eine herkömmliche Flügel- oder Schiebetür ist meist weniger als 80cm breit und bis zu 2m hoch, um einer Person das Durchgehen zu ermöglichen. Dabei sind aber noch nicht die Geräte berücksichtigt, die man oftmals in das Gewächshaus hineintragen oder -schieben muss. Eine Schubkarre beispielsweise ist etwa 80cm breit und benötigt eine möglichst niedrige Türschwelle, um in das Gewächshaus geschoben werden zu können – und wird in diesem häufiger benötigt, als zuvor gedacht. Wer mit dieser also oft hantiert, sollte zu einer Doppel-Flügeltür oder -Schiebetür greifen, um genau diese Durchgangsbreite zu erhalten.

Bei der Auswahl der Tür ist übrigens auch an gewisse Möblierungen des Gewächshauses zu denken, die man vornehmen möchte. Diese müssen aufgebaut in das Gewächshaus getragen werden können oder sich in diesem zusammenbauen lassen, damit die Einrichtung reibungslos klappt.

» Generell gilt: Je breiter die Schiebe- oder Flügeltüren sind, desto besser sind sie in Sachen Luftzirkulation geeignet. Denn in offenem Zustand ermöglichen sie beim Gärtnern eine gute Belüftung des Gewächshauses und sorgen damit dafür, dass Keime weniger gut in dessen Inneren überleben können. Auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, die manchen Pflanzenarten nicht zugute kommt, kann damit besser ausgeglichen werden. Aus diesem Grund sind auch Fenster im Gewächshaus von großer Bedeutung.

Wollen Sie das Gewächshaus abschließen?

Möchte man hochwertige Werkzeuge oder seltene Pflanzenexemplare in dem Gewächshaus aufbewahren, besteht immer die Gefahr eines Diebstahles. Daher ist es bei der Auswahl der Tür auch wichtig, bei Bedarf darauf zu achten, dass Sie diese auch abschließen können. Ein einfaches Schloss kann verhindern, dass sich Unbefugte in dem Gewächshaus zu schaffen machen oder dieses gar mutwillig von innen beschädigt wird. Auch verhindert das Schloss oftmals, dass der Wind das Aufschlagen der Türen verursacht und ebenfalls für Beschädigungen sorgt. Schließt die Tür nicht richtig, beispielsweise durch die schlechte Montage einer Schiebetür, können sich außerdem auch Tiere im Inneren des Gewächshauses zu schaffen machen.

Wird Barrierefreiheit benötigt?

Muss der Zugang zum Gewächshaus barrierefrei sein, sind Flügeltüren eher geeignet. Diese sind nämlich auch mit sehr niedriger und leicht befahrbarer Bodenschwelle zu haben, die nicht nur für Schubkarren besser geeignet ist. Dieser Faktor ist auch dann zu beachten, wenn der Anwender selbst häufig Probleme mit dem Gehen hat und leicht stolpert, beispielsweise im hohen Alter.

Äußere Einflüsse

Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Türen und auch ihr Rahmen möglichst robust sind, damit sie allen Wetterlagen besser standhalten können. Eine zweifache Verglasung eignet sich für Gewächshäuser beispielsweise deutlich besser, als eine einfache, die leicht zu beschädigen ist.

Fazit

Die Frage nach der optimalen Lösung können wir nicht pauschal beantworten. Wenn Sie planen, sich ein Gewächshaus zuzulegen, dann sollten Sie sich genau überlegen, welche Anforderungen Sie an Ihr Gewächshaus und natürlich auch an die Tür stellen. Wollen Sie mit einer Schubkarre ins Gewächshaus hineinfahren, sollten Sie eine doppelte Flügeltür bevorzugen. Diese sind breit genug und kommen auch ohne hinderliche Schwelle daher. So ermöglichen Sie auch einen barrierefreien Zugang. Dafür nehmen sie Platz nach außen oder nach innen weg, wenn die Türen geöffnet sind. Schiebetüren dagegen nehmen weniger Platz weg und wirken moderner. Dafür ermöglichen Sie keinen barrierefreien Zugang und können nicht so gut abdichten wie Flügeltüren.

Überlegen Sie sich vor dem Kauf des Gewächshauses also unbedingt, wie Sie es nutzen möchten. Auch Ihre eigenen Vorlieben und den zur Verfügung stehenden Platz sollten bei den Überlegungen mit einbeziehen.

Melone richtig lagern – So haben Sie länger was von der Frische

Sa, 08/17/2019 - 07:01

Wer frische Melone richtig lagert, hat länger etwas vom frischen Geschmack und den wertvollen Vitaminen. Wir geben 3 Tipps wie es gemacht wird.
© Kirill Gorlov – Fotolia.com

Melonen sind im Sommer kaum weg zu denken. Ob auf dem Grill oder einfach nur so als Frische-Kick an einem heißen Sommertag – sie sind einfach köstlich.

Wer sich immer gleich eine ganze Melone kauft, fragt sich natürlich, wie man sie bestmöglich lagert. Die Melone soll schließlich am letzten Tag noch genauso gut schmecken wie am ersten. Natürlich ist das nicht einhundertprozentig machbar, da aufgeschnittene Früchte von Natur aus schneller verderben als frische. Es gibt aber einige Tipps, wie Sie die Haltbarkeit verlängern können.

Melone richtig lagern – so wird’s gemacht Tipp 1: Kühl lagern

Lagern Sie die Melone am besten kühl, so können Sie weitestgehend vermeiden, dass die Melone schrumpelig wird. Angeschnittene Früchte sollten sie zusätzlich mit Frischhaltefolie einwickeln. So hält sich das Stück maximal zwei bis drei Tage.

Die besten Temperaturen für die optimale Lagerung liegen bei 8 bis 13 Grad, der Kühlschrank ist also ein wenig zu kalt. Geeigneter ist hier ein kühler Kellerraum.

Tipp 2: Melone einfrieren

Wenn Sie die Melone bereits in kleine Stückchen geschnitten haben, können Sie diese auch einfrieren. Hier aber nicht vergessen, dass Sie diese luftdicht verschließen müssen. Im Gefrierschrank hält sich die Melone zwei bis drei Monate.

Tipp 3: Frisch verzehren

Am besten ist es, wenn Sie die Melone immer frisch verzehren. So bleiben alle Vitamine und auch der Geschmack erhalten. Im Supermarkt können Sie auch halbe und sogar viertel Melonen kaufen. Kaufen Sie also nach Bedarf ein.

Goldlärche Bonsai Pflege – vom Gießen bis hin zum Überwintern

Do, 08/15/2019 - 11:05

Die in China heimische Goldlärche wird in Deutschland fast ausschließlich als Bonsai kultiviert. Damit dieser gut gedeiht, kommt es auf die richtige Pflege an.

© Schwoab – Fotolia.com

Goldlärchen sind in China beheimatete Gewächse. Dort wachsen sie bis in Gebirgslagen von 1.500 Metern und erreichen stattliche Wuchshöhen von bis zu 40 Metern. Der sommergrüne Nadelbaum ist in botanischer Hinsicht keine Lärche, erinnert optisch jedoch stark an die heimischen Gewächse. Die weichen, buschigen Nadeln sind jedoch viel größer als bei den Lärchen. Die Kultivierung der Goldlärche (Pseudolarix amabilis) in unseren Breiten beschränkt sich beinahe ausschließlich auf die Bonsai-Haltung. Daher beziehen sich nachfolgende Pflegehinweise auch vorwiegend auf die attraktiven Minibäume.

Goldlärche richtig gießen

Der Feuchtigkeitsbedarf der Pflanze ist hoch. Eine regelmäßige Bewässerung ist ganzjährig notwendig. Die Erde darf nicht austrocknen. Dies würde zum Absterben des feinen Wurzelgeflechts führen. Haben Sie versehentlich vergessen zu gießen, sollten Sie die Pflanze bis zum Rand der Pflanzschale in ein Gefäß mit Wasser tauchen, damit sich die Wurzeln wieder mit Wasser vollsaugen können. Dies ist in der Regel geschehen, wenn keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Gießen Sie vorzugsweise mit Regenwasser. Alternativ können Sie abgestandenes Leitungswasser verwenden. Die Pflanzen werden mit einem feinen Duschstrahl abgebraust. Diese Behandlung sorgt für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und reinigt gleichzeitig die Blätter von Staub und Schmutz.

» Tipp: Verwenden Sie zum Gießen Leitungswasser, werden Kalkflecken auf den Blättern nicht ausbleiben.

Im Winter wird deutlich weniger gegossen. Die Erde darf aber auch hier nicht austrocknen.

Goldlärche düngen

Gedüngt wird die Goldlärche ausschließlich während der Wachstumsperiode, zwischen Mai und September. In Abständen von drei bis vier Wochen wird ein Flüssigdünger für Bonsaipflanzen gegeben. Auch Düngekugeln können verwendet werden.
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» Tipp: Für das Wachstum der Pflanze und eine sattgrüne Nadelfarbe bietet sich eine Gabe Bittersalz pro Wachstumsperiode an.

Frisch umgetopfte Pflanzen werden in den ersten Monaten nicht gedüngt.

Goldlärche zurückschneiden

Einen Rückschnitt verträgt die Goldlärche im zeitigen Frühjahr. Die Knospen sind zu diesem Zeitpunkt bereits vorhanden. Der Schnitt sollte immer unmittelbar vor einer neuen Knospe angesetzt werden. Besonders hübsch treibt die Goldlärche aus, wenn Äste mit nach unten weisenden Knospen beschnitten werden. Aus den Knospen wachsen Langtriebe, welche später auf ein bis zwei Knospen zurückgeschnitten werden. Wird mit dem Rückschnitt einige Zeit abgewartet, bilden sich kräftige Äste aus.

» Tipp: Jungpflanzen sollten erst beschnitten werden, wenn die Triebe mindestens 15 Zentimeter Länge erreicht haben. Ältere Exemplare können früher beschnitten werden.

Damit die Wuchsform erhalten bleibt, sind regelmäßige Schnittmaßnahmen notwendig. Dies betrifft den Rückschnitt von Ästen und Wurzeln. Während die Wurzeln beim Umpflanzen gekürzt werden, ist der Rückschnitt der Äste und Triebe im Mai, Juli und September durchzuführen.

Goldlärche zurückschneiden in Stichworten:

  • Rückschnitt im zeitigen Frühjahr
  • Kürzen der Wurzeln beim Umpflanzen
  • Formschnitt von Ästen und Trieben zwischen Mai und September
Goldlärche drahten

Nicht nur der regelmäßige Schnitt hat Auswirkungen auf die Wuchsform der Goldlärche, auch das Drahten beeinflusst die Gestalt des Bonsai. Geformt werden können Stamm, Äste und Zweige. Hierfür verwenden Sie Aludraht, welcher spiralförmig um die gewünschten Pflanzenteile gewickelt wird.

» Tipp: Der Draht sollte nicht zu straff, aber auch nicht zu locker sitzen.

Nachdem Äste und Zweige umwickelt wurden, werden sie in die richtige Richtung gebogen. Wenn im Mai die Wachstumsperiode beginnt, sollte der Draht entfernt werden. Ansonsten kann es passieren, dass Stamm und Äste in den Draht hineinwachsen und unschöne Drahtungsspuren sichtbar werden.

Die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Überblick table#t333 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t333 thead tr { } table#t333 thead tr th.t333 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t333 thead tr th#t333.start { } table#t333 thead tr th#t333.end { } table#t333 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t333 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t333 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t333 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t333 tbody tr td#n2 { width: 75%; } table#t333 tbody tr:hover td { } table#t333 tfoot tr { } table#t333 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeErläuterung Gießen
  • Der Flüssigkeitsbedarf ist hoch.
  • Die Erde darf nicht austrocknen.
  • Die Pflanze wird mit Regenwasser oder abgestandenem Leitungswasser besprüht.
  • Die Goldlärche muss auch im Winter gegossen werden, allerdings sparsamer.
Düngen
  • Zwischen Mai und September wird etwa alle sechs Wochen ein Bonsai-Flüssigdünger verabreicht.
  • Die einmalige Gabe von Bittersalz wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum und die Farbe der Nadeln aus.
  • Nach dem Umtopfen müssen die Pflanzen zunächst nicht gedüngt werden.
Schneiden
  • Ein regelmäßiger Schnitt ist notwendig, um die Wuchsform zu erhalten.
  • Im Frühling wird die Goldlärche zurückgeschnitten.
  • Regelmäßige Formschnitte folgen während der Wachstumsperiode.
  • Während des Umpflanzens wird die Wurzel beschnitten.
Drahten
  • Das Drahten von Stamm, Ästen und Zweigen wird empfohlen.
  • Die Pflanzenteile werden mit dünnem Aludraht umwickelt und in Form gebogen.
  • Spätestens im Mai ist der Draht zu entfernen.
Krankheiten und Schädlinge

Die Goldlärche wird relativ selten von Krankheiten und Schädlingen befallen. Begünstigt durch Pflegefehler können Woll- und Schmierläuse auftreten. Diese saugen sich an den Nadeln fest, entziehen ihnen die Nahrung und lassen die Bäumchen nach einiger Zeit regelrecht verkrüppelt wirken.

Um die Ausbreitung des Läusebefalls zu verhindern, sollte der Hobbygärtner umgehend handeln. Das Abduschen mit einem harten Wasserstrahl kann im frühen Stadium bereits ausreichen, um die Läuse zu beseitigen. Im fortgeschrittenen Stadium ist es ratsam, alle befallenen Pflanzenteile einzukürzen. Häufig macht sich dabei ein kompletter Rückschnitt notwendig.

» Tipp: Wollläuse legen ihre Eier in der Pflanzerde ab.

Betroffene Pflanzen sollten in jedem Fall umgetopft werden. Nur ein kompletter Austausch des Substrates beseitigt die Schädlinge zuverlässig. Auch die Pflanzschale ist dabei zu reinigen und mit Alkohol zu desinfizieren.

Mit Marienkäfern, Florfliegen oder Schlupfwespen besitzen Woll- und Schmierläuse natürliche Fressfeinde. Gegen Läusebefall hilft das Besprühen mit Seifenlauge oder die Behandlung mit einer Milch-Wasser-Lösung. Brennnesselsud oder Rainfarnbrühe können zur Pflanzenstärkung eingesetzt werden.

Pflegefehler vermeiden

Ein zu trockener Standort kann der Pflanze schaden. Die feinen Wurzeln sollten ständig mit Feuchtigkeit versorgt werden, ansonsten besteht die Gefahr des Absterbens.

Ein verkümmerter Wuchs kann auch auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Dem wird durch eine regelmäßige Düngung während der Wachstumsperiode vorgebeugt. Da die Pflanzen keinen Kalk vertragen, sollte bevorzugt mit Regenwasser bewässert werden.

Goldlärche überwintern

Goldlärchen sollten bevorzugt als Freiland-Bonsai gehalten werden. Dabei unterscheiden sich die Mini-Bäume nicht von ihren großen Vorbildern. Sie fühlen sich im Haus nicht wohl, sondern benötigen den Jahreszeitenwechsel im Freien für eine optimale Entwicklung.

»Tipp: Auch im Gewächshaus kann die Goldlärche überwintert werden, bevorzugt bei Temperaturen bis maximal zehn Grad.

Die Goldlärche ist winterhart und verträgt Temperaturen von bis zu – 15 Grad. In rauen Gebirgsregionen, welche strengere Fröste erwarten lassen, empfiehlt sich für die Schale ein leichter Winterschutz. Die Schale kann im Herbst, nachdem die Nadeln abgeworfen wurden, in das Erdreich eingegraben werden. Die Oberfläche wird mehrere Zentimeter mit Substrat abgedeckt. Dies bietet für die Wurzeln einen zusätzlichen Schutz.

Während der kalten Jahreszeit ist darauf zu achten, dass der Boden nicht austrocknet. An frostfreien Tagen ist die Goldlärche zu bewässern. Eine Abdeckung mit Plastikfolie kann bei strengen Frösten die Austrocknung verhindern.

Giftiges Unkraut – 9 Sorten von leicht bis stark gefährlich

Di, 08/13/2019 - 18:06

Ob Unkraut giftig ist, sieht man den Pflanzen nicht an. Zum eigenen Schutz sollten Natur- und Gartenliebhaber giftiges Unkraut kennen und vor allem meiden.

© Ruud Morijn – Fotolia.com

Für die einen sind es Pflanzen die ganz selbstverständlich zum Ökosystem eines Gartens dazugehören, für die anderen ein Ärgernis, dem keine Schönheit abgewonnen werden kann. Unkraut scheidet die Gemüter, sollte aber nicht auf die leichte Schulter genommen werden, wenn es sich um giftige Sorten handelt. Unsere Übersicht zeigt, welches “Unkraut” Ihrer Gesundheit mitunter massiv schaden kann.

Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)

Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens) breitet sich sehr schnell aus, vor allem, wenn das Unkraut ausreichend Wasser (Regen) bekommt. Durch seine kriechenden Ausläufer ist er vor allem Rasenliebhabern ein Dorn im Auge. Der Kriechende Hahnenfuß blüht von Mai bis September und breitet sich in dieser Zeit auch selbst aus (Samen). Das Kraut gilt als schwach giftig, trotzdem sollten Sie bei der Bekämpfung Handschuhe tragen.

Kriechender Hahnenfuß ist sowohl für Menschen, als auch für Tiere giftig. Das Kraut darf nicht verzehrt werden und Hautkontakt ist zu vermeiden.

Giltige Wirkstoffe: Protoanemonin
Folgen der Vergiftung: Hautreizungen, Blasenbildung, Übelkeit, Erbrechen

© Anastasia Tsarskaya – Fotolia.com Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)

Riesenbärenklau, im Volksmund auch Herkulesstaude genannt, kann zwar zur Unterpflanzung genutzt werden, gilt im Allgemeinen aber als Unkraut. Grund dafür ist die schnelle Ausbreitung und vor allem die Tatsache, dass das Heracleum mantegazzianum andere Pflanzen verdrängt. Die zahlreichen Blüten sind des Imkers Freude, Hobbygärtner hingegen versuchen, die Staude mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Das Giftigste am Bärenklau ist der austretende Pflanzensaft, der besonders in Verbindung mit Sonnenlicht seine volle Dosis entfaltet.

Giftige Wirkstoffe: Furocumarine
Folgen der Vergiftung: Juckreiz, Hautrötungen, Verbrennungen, Blasenbildung

© TwilightArtPictures – Fotolia.com Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia)

Die Ambrosia ist kein giftiges Unkraut im herkömmlichen Sinne, sollte in dieser Liste aber trotzdem erwähnt werden. Die auch Beifuß-Traubenkraut, Beifuß-Ambrosie oder Wilder Hanf genannte und aus Nordamerika stammende Pflanze breitet sich in Deutschland mehr und mehr aus und macht dabei auch vor privaten Gärten nicht Halt. Die Ambrosia zählt – während der Blüte von Juli bis Dezember – zu den häufigsten Allergieauslösern. In Deutschland besteht bis dato noch keine Meldepflicht, trotzdem sollten Funde des giftigen Unkrauts dem örtlichen Grünflächenamt mitgeteilt werden.

Giftige Wirkstoffe: Auslöser: Pollen
Folgen der Vergiftung: allergisches Asthma, Heuschnupfen, Bindehautentzündungen

© Marc Toutain – Fotolia.com Jakobskreuzkraut (Jacobaea vulgaris)

Das Jacobskreuzkraut, auch Krötenkraut, Spinnenkraut, Zehrkraut und Jakobs-Greißkraut genannt, stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Die Hauptblütezeit – erkennbar an den auffälligen gelben Blüten – liegt im Sommer, kann sich aber bis in den Oktober hineinziehen. Besonders Pferdebesitzern und Landwirten macht das Kraut – wegen seiner hohen Giftigkeit – zu schaffen. Jakobskraut ist aber nicht nur auf Wiesen und an Ackergrenzen zu finden, es kann sich auch in naturbelassenen Gärten ausbreiten.

Giftige Wirkstoffe: Pyrrolizidin (Alkaloide)
Folgen der Vergiftung: Leberschäden bei Mensch und Tier, krebserregend

© Ruckszio – Fotolia.com Das Schwarze Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)

Das Schwarze Bilsenkraut gehört zu den Nachtschattengewächsen, kann bis zu 60 cm hoch werden und zeigt in den Monaten Juni bis Oktober eine dunkelgelbe, fast schmutzig wirkende Blüte. Das Schwarze Bilsenkraut ist nicht nur giftig, es hat auch einen sehr unangenehmen Geruch und ist daher bei Gartenbesitzern nicht sonderlich beliebt. Besonders gut wächst das Schwarze Bilsenkraut auf einem stickstoffhaltigen Boden, auf Wegen und an Mauern. Alle Pflanzenteile des Hyoscyamus niger sind giftig, besonders aber der Samen und die Wurzeln.

Giftige Wirkstoffe: Hyoscyamin und Scopolamin
Folgen der Vergiftung: rasender Puls, Bewusstlosigkeit, Tod

© Volodymyr – Fotolia.com Gemeiner Stechapfel (Datura stramonium)

Der Gemeine Stechapfel oder auch Weiße Stechapfel kann Wuchshöhen bis zu 2 Meter annehmen. Den Namen verdankt die Pflanze seinen stacheligen Kapseln, die sich aus der Blüte zwischen Juli und Oktober bilden. Letztere duftet süßlich, der Geruch der Stiele und Blätter wird allerdings gemeinhin als unangenehm empfunden. Der Gemeine Stechapfel wächst bevorzugt am Wegesrand, aber auch auf Müllplätzen. Alle Teile des Gemeinen Stechapfels sind giftig, vor allem aber die Wurzeln und die Samen.

Giftige Wirkstoffe: L-Hyoscyamin, L-Scopolamin, Atropin (Alkaloide)
Folgen der Vergiftung: Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit bis hin zum Rauschzustand

© Элис – Fotolia.com Gefleckter Schierling (Conium maculatum)

Der Gefleckte Schierling ist eine zweijährige krautige Pflanze, die gern geschützt an Hecken und Zäunen wächst. Der Conium maculatum bevorzugt einen nährstoffreichen Lehmboden und ist fast unverkennbar an seinem an Mäuse-Urin erinnernden Geruch erkennbar. Der Schierling (alle Pflanzenteile) gilt hierzulande als stark giftig und kann für den Menschen sogar tödlich sein.

Giftige Wirkstoffe: Pseudoalkaloid Coniin
Folgen der Vergiftung: Brennen im Mund, Würgereiz, Sehstörungen, Muskelkrämpfe, Atemlähmung

© pusteflower9024 – Fotolia.com Gewöhnliches Seifenkraut (Saponaria officinalis)

Das Gewöhnliche Seifenkraut kann eine Wuchshöhe von bis zu 80 cm erreichen, auch bei diesem giftigen Unkraut ist die Blütezeit von Juni bis Oktober. Zu finden ist das Gewöhnliche Seifenkraut oftmals an Wegesrändern, die Pflanze gibt sich mit einem Sand- oder Steinboden zufrieden. Wie am Namen schon erkennbar, wurde das Seifenkraut früher als Waschmittelersatz genutzt. Heute kommt es noch in einigen Medikamenten vor, dazu muss man aber wissen, dass das Gewöhnliche Seifenkraut in hoher Dosierung tödlich ist. Roh darf das Seifenkraut nicht gegessen werden.

Giftige Wirkstoffe: Proteintoxin Saporin
Folgen der Vergiftung: Übelkeit, Erbrechen

© M. Schuppich – Fotolia.com Gewöhnliche Osterluzei (Aristolochia clematitis)

Die Gewöhnliche Osterluzei wird wegen ihrer Wuchsform auch als Aufrechte Osterluzei bezeichnet. Die allgemein als Unkraut bekannte Pflanze kann bis zu 100 cm hoch wachsen, die Achse verläuft allerdings kriechend. In unseren Breiten zeigt die Pflanze von Mai bis Juni hellgelbe Blüten. Im Altertum wurde die Gewöhnliche Osterluzei als Heilpflanze verwendet. Heute sollte man das tunlichst lassen, denn sowohl Wurzeln als auch Blätter gelten als giftig.

Giftige Wirkstoffe: Aristolochiasäure
Folgen der Vergiftung: Magengeschwüre, nierenschädigend, krebsfördernd

© visuals-and-concepts – Fotolia.com

Feuerradbaum pflanzen – Tipps zu Standort und Substrat

Di, 08/13/2019 - 09:00

Der Feuerradbaum kommt ursprünglich aus Australien und kann bei uns nur im Kübel kultiviert werden. Wir zeigen Ihnen, was Sie beim Pflanzen beachten müssen.

© KHBlack – Fotolia.com

Der Feuerradbaum ist eine ausgesprochen aparte Pflanze aus der Familie der Silberbaumgewächse. Die Heimat des exotischen Gewächses liegt in Australien. Dort wächst die Zierpflanze in freier Natur. Die Blüten gaben der Pflanze ihren Namen. Die tiefroten Röhrenblüten gruppieren sich kreisförmig um eine Mitte, die wie Radspeichen erscheint. Die gelben Blütenstempel ragen kleinen Köpfen gleich daraus hervor. Was es bei der Kultivierung des Feuerradbaumes in unseren Breiten zu beachten gibt, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Pflanzenbeschreibung

In seiner natürlichen Heimat wächst der Feuerradbaum (Stenocarpus sinuatus) als immergrüne Pflanze und erreicht dabei Wuchshöhen von 20 Metern und mehr. Die Bäume wachsen allerdings nur langsam. Feuerradbäume besitzen dichte Kronen und aufrechte Stämme, welche eine glatte, rotbraune Rinde umgibt. Die glänzenden, dunkelgrünen Laubblätter sind gegenständig angeordnet und werden etwa 30 Zentimeter lang. Aus den bereits beschriebenen Blüten entwickeln sich ovale, bis zu zehn Zentimeter lange Früchte.

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich auf die im Osten Australiens befindlichen Regenwälder, auf den Osten Queenslands und den Nordostens New South Wales.

Passender Standort

In der freien Natur ist die Kultivierung der Wärme liebenden Pflanze in Deutschland nicht möglich. Wir müssen uns auf die Kübelhaltung beschränken. Zwar wachsen die Pflanzen dort meist nicht höher als maximal zwei Meter. In ihrer Schönheit stehen sie den Exemplaren im Freiland Australiens aber in nichts nach. Im Sommer darf der Feuerradbaum auf Balkon oder Terrasse umziehen.

Um den passenden Standort zu finden, schauen wir uns die natürlichen Wachstumsbedingungen in den australischen Regenwäldern an. Dort herrschen ganzjährig Temperaturen von 25 Grad und mehr. Auch nachts fällt das Thermometer nicht unter 20 Grad. Etwa sechs bis acht Stunden täglich werden die Feuerradbäume von der Sonne beschienen.

Damit lässt sich der Feuerradbaum ganzjährig bei Zimmertemperatur kultivieren. Finden Sie einen hellen Standort und stellen sicher, dass der Baum zumindest einige Stunden täglich von der Sonne beschienen wird.

» Tipp: An einem etwas kühleren Standort erscheinen die Blätter lederartig und härter. Je höher die Umgebungstemperatur, umso größer und weicher sind die Blätter.

Die Umgebungstemperatur sollte mindestens bei 18 Grad liegen. Fällt das Thermometer unter zehn Grad, kann dies der Pflanze schaden. Zwischen April und Oktober darf der Feuerradbaum ins Freie. Auch die Haltung im Wintergarten ist eine Option. Ist dieser beheizt, kann der Feuerradbaum ganzjährig dort kultiviert werden. Allerdings wird der Lichteinfall durch die Glaswand gedämpft und wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, sollte ein Standplatz im Freien während der Sommermonate vorgezogen werden.

Die Bäume benötigen Platz, um in die Höhe wachsen zu können. In die Breite dehnen sich die Gewächse weniger aus, abgesehen von der dichten Krone. Bei idealen Standortbedingungen können Wuchshöhen von bis zu vier Metern erreicht werden.

» Tipp: Jungpflanzen sind besonders empfindlich und gehen schnell ein. Ältere Pflanzen sind einfacher zu kultivieren.

Der passende Standort sollte hell, sonnig und ganzjährig warm sein. Darüber hinaus sollte er ausreichend Platz bieten. Ideales Substrat

Als Basis für die Kultivierung kann herkömmliche Blumenerde verwendet werden. Dieser wird vor der Pflanzung Kompost als Langzeitdünger untergemischt. In ihrer natürlichen Heimat wachsen die Bäume eher auf einem kargen Boden. Ganz wichtig ist jedoch die Durchlässigkeit des Substrats.

» Tipp: Handelsübliche Blumenerde ist immer vorgedüngt und könnte zu viele oder auch falsche Nährstoffe enthalten.

Die Pflanzerde sollte also entsprechend aufgewertet werden. Eine gute Durchlässigkeit wird durch die Beimischung von Sand oder Perlite erreicht. Ebenso können Sie Kies oder Lavagranulat untermischen. Gut bewährt hat sich ein Gemisch aus Pflanzerde, Sand und Humus. Durch die Beigabe von Kokosfasern wird ebenfalls die Durchlässigkeit des Substrates verbessert. Ein reiner Torfboden erweist sich dagegen als eher unvorteilhaft.

» Tipp: Haben Sie die Möglichkeit, bestimmen Sie den pH-Wert des Substrates. Dieser sollte im Idealfall bei 4,5 bis 5,5 liegen.

Pflanzanleitung – Schritt für Schritt © bilderhexchen – Fotolia.com

1.   Pflanzkübel auswählen
2.   Substrat bereitstellen
3.   Substrat vorbereiten
4.   Drainage legen
5.   Substrat einfüllen
6.   Pflanze einsetzen
7.   Substrat auffüllen
8.   Erde andrücken
9.   Pflanze angießen
10. Pflanze am passenden Standort platzieren

Beim Feuerradbaum haben wir es mit einem recht langsam wachsenden Gewächs zu tun. Daher sollte das Pflanzgefäß nicht zu groß gewählt werden. Wird der Pflanze zuviel Raum geboten, wird sie ihre Kraft vermehrt auf die Ausbildung der Wurzeln konzentrieren und weniger auf das eigentliche und vom Hobbygärtner angestrebte Wachstum des Stammes, der Blätter und der Krone richten. Achten Sie bei der Wahl des Pflanzgefäßes auch auf ausreichend Abzugslöcher, damit sich die Flüssigkeit nicht staut.

Das Substrat wird bereitgestellt und entsprechend unserer Empfehlungen aufgewertet. Vor der Pflanzung sollten Sie eine Drainage auf dem Gefäßboden auslegen. Durch das Aufbringen von Tonscherben oder grobem Kies lässt sich Staunässe effektiv vorbeugen. Dies ist beim Feuerradbaum ganz besonders wichtig, denn Staunässe wird nicht vertragen und führt schnell zum Absterben der Wurzeln.

Füllen Sie nun etwas Substrat in das Pflanzgefäß und platzieren den Feuerradbaum im Topf. Achten Sie dabei besonders darauf, die Wurzeln nicht zu verletzen. Diese sind besonders bei jungen Pflanzen sehr empfindlich. Nun können Sie das Substrat auffüllen und die Pflanze gut angießen. Anschließend wird, entsprechend der Jahreszeit, ein Standort im warmen Zimmer oder auf Balkon oder Terrasse gewählt.

Pflanzung des Feuerradbaumes im Überblick table#t390 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t390 thead tr { } table#t390 thead tr th.t390 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #FFFFFF 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#FFFFFF)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#FFFFFF 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#FFFFFF",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204; } table#t390 thead tr th#t390.start { } table#t390 thead tr th#t390.end { } table#t390 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t390 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t390 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t390 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t390 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t390 tbody tr:hover td { } table#t390 tfoot tr { } table#t390 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; } MaßnahmeErläuterung Standort findenDer Feuerradbaum benötigt ganzjährig einen hellen und warmen Standort. Um eine hohe Lichtintensität zu gewährleisten und damit den natürlichen Ansprüchen der Pflanze nachzukommen, ist im Sommer ein Standplatz im Freien ratsam. Die Umgebungstemperatur sollte ganzjährig bei 20 bis 25 Grad liegen.Substrat auswählenIn ihrer natürlichen Umgebung wachsen die Pflanzen in einem eher nährstoffarmen Substrat. Wenn Sie Gartenerde mit Kompost und Sand vermischen, dürfte das passende Substrat gefunden sein. Ganz wichtig ist die Durchlässigkeit des Bodens und damit das Verhindern von Staunässe. Feuerradbaum einpflanzenWählen Sie ein ausreichend großes Pflanzgefäß und legen auf dem Boden des Pflanztopfes eine Drainage aus Kies oder Tongranulat. Da die Wurzeln sehr empfindlich sind, sollte der Feuerradbaum vorsichtig eingepflanzt werden. Die Pflanze ist anschließend gut anzugießen und am entsprechenden Standort aufzustellen. Feuerradbaum umtopfen

Der richtige Zeitpunkt für das Umtopfen ist das zeitige Frühjahr, wenn die Pflanze noch nicht mit dem Austrieb begonnen hat. Gute Nachrichten für den Hobbygärtner – der Feuerradbaum muss nicht jährlich umgetopft werden, denn er wächst nur langsam. Dennoch ist eine regelmäßige Erneuerung des Substrates sinnvoll, da die Pflanze dichte Wurzelbüschel ausbildet und damit die Erde im Pflanzgefäß schnell aufbraucht und verbraucht.

Von den Silberbaumgewächsen ist weiterhin bekannt, dass sie verholzte Wurzelknollen bilden und daher nur in sehr tiefen Pflanzgefäßen kultiviert werden können. Dies ist für den Feuerradbaum jedoch nicht belegt. Die Bildung der “Lignotuber” wird vermehrt von Pflanzen vorgenommen, welche in von Buschbränden gefährdeten Regionen wachsen. Die Wurzelknolle ermöglicht nach einem Brand den Neuaustrieb der Pflanze. Der Feuerradbaum wächst ausschließlich im Regenwald und besitzt diese Eigenart vermutlich nicht.

» Tipp: Auf Grund der Ausbildung eines dichten und strauchartigen Wurzelballens, sollte das Pflanzgefäß nicht zu klein gewählt werden.

Um die Wurzeln nicht zu verletzen, sollte beim Umpflanzen vorsichtig vorgegangen werden. Entfernen Sie die Pflanze aus dem alten Pflanzgefäß. Bei dieser Gelegenheit können Sie die Wurzeln auf ihre Beschaffenheit kontrollieren und den Wurzelballen eventuell entsprechend beschneiden. Dies sollten Sie aber nur tun, wenn Sie kranke oder abgestorbene Wurzelteile ausmachen. Pflanzen Sie den Feuerradbaum nicht tiefer in das neue Pflanzgefäß als dieser im alten Pflanztopf gestanden hat.

Sandkasten im Garten integrieren – 13 kreative Ideen

So, 08/11/2019 - 06:27
Sandkasten mit Steinumrandung © Jeanette Dietl – Fotolia.com Was darf in keinem Garten fehlen? Natürlich, ein Sandkasten! Dieser muss auch nicht aufwendig gestaltet sein. Sie können einfach eine Sandgrube anlegen und diese dann mit Steinen umranden. Einfach, aber praktisch, denn beim Rasenmähen müssen Sie so keine Kanten mit der Schere nachschneiden.

Zwiebel Krankheiten – erkennen und bekämpfen

Fr, 08/09/2019 - 07:13

Zwiebeln sind von Natur sehr robuste Pflanzen. Dennoch kann es hin und wieder passieren, dass sich Krankheiten und Pilze breit machen. Welche das sind und wie sie sich bekämpfen lassen, lesen Sie hier.

© Goffkein – Fotolia.com Fast jeder Hobbygärtner hat sich in seinem Beet ein paar Zwiebeln angepflanzt. Sie sind in der Küche kaum wegzudenken, aber auch im Alltag kann die Zwiebel einige gute Dienste leisten. Wenn Sie beispielsweise von einer Wespe gestochen wurde, hilft eine Zwiebel gegen den Schmerz und verhindert das Anschwellen der Einstichstelle.

Beim Anbau der Zwiebeln müssen Sie nicht viel beachten, da sie sehr anspruchslose Pflanzen sind. Krankheiten und Schädlinge tauchen nur selten auf. In der Regel kommt es vor allem dann zu Infektionen, wenn die Witterung länger sehr feucht ist, dann haben vor allem Pilze leichtes Spiel und vermehren sich schnell. Wir klären heute über die wichtigsten Zwiebel Krankheiten auf und sagen, wie Sie sie erkennen und bekämpfen können.

Die 3 häufigsten Zwiebel-Krankheiten ➤ 1. Falscher Mehltau

Der Falsche Mehltau ist ja in heimischen Gärten weit verbreitet, auch die Zwiebel wird häufiger davon befallen. Auslöser ist der Pilz Peronospora destructor, der sich bei anhaltend feuchtem Wetter leicht vermehren kann.

» Falschen Mehltau erkennen

Sie erkennen den Falschen Mehltau vor allem am frühen Morgen, wenn der Tau noch für Feuchtigkeit auf den Blättern sorgt. Dann sehen Sie einen Sporenrasen in violett-grauer Farbe, Sie müssen allerdings schon ganz genau hinsehen, am besten gegen das Licht.

Einige Tage später verwandelt sich die Farbe in ein blasses Grau, oberhalb der befallenen Stellen stirbt dann auch schon bald das Laub ab. Der Pilz vermehrt sich vor allem in kühlen Sommernächten, wenn die Taubildung sehr stark ist. Ideal ist es für ihn, wenn am Tag der Himmel bedeckt ist und die Temperatur nicht über 20 Grad steigt.

Die Infektion geht meistens von kranken Zwiebeln aus, die in der Erde überwintert haben. Die Sporen können dann im Frühjahr vom Wind weit verteilt werden. Sie finden dann die ersten befallenen Zwiebelpflanzen etwa ab Mai. Ist der Befall mit dem Falschen Mehltau sehr stark, so sind die Zwiebeln nicht so lange haltbar und der Ertrag fällt außerdem geringer aus.

» Falschen Mehltau vorbeugen/bekämpfen

Vorbeugen können Sie der Infektion im Hausgarten leider nicht. Sie können höchstens beim Kauf auf möglichst resistente Sorten achten. Wenn Sie den Befall rechtzeitig bemerken, so können Sie eine Bekämpfung mit einem Fungizid versuchen.

➤ 2. Purpurfleckenkrankheit

Auch die Purpurfleckenkrankheit wird von einem Pilz hervorgerufen, nämlich dem Alternaria porri. In erster Linie ist er nach längerer, feuchter Witterung an Lauch zu finden, doch auch auf den Schlotten der Zwiebeln können Sie ihn häufig sehen. Bei Zwiebeln ist die Purpurfleckenkrankheit meistens eine Folgeerkrankung nach einem Befall mit dem Falschen Mehltau.

» Purpurfleckenkrankheit erkennen

Die Infektion erkennen Sie an anfangs grauen, ovalen Flecken. Die länglichen Stellen nehmen dann im weiteren Verlauf der Erkrankung eine schwarze Färbung an, außerdem weisen sie einen purpurfarbenen Rand auf, daher auch der Name der Pilzinfektion. Im Gegensatz zu anderen Erregern, breitet sich dieser Pilz relativ langsam aus. Nur wenn Niederschläge länger andauern, kann ein stärkerer Befall überhaupt stattfinden.

» Purpurfleckenkrankheit vorbeugen/bekämpfen

Der Pilz zeigt sich in der Regel erst gegen Ende der Wachstumsphase und richtet auch keinen größeren Schaden an den Zwiebelpflanzen an. An befallenem Laub kann der Pilz im Boden überdauern. Sie können der Erkrankung also durch Entfernung kranker Pflanzenteile vorbeugen.

➤ 3. Gelbstreifigkeit

Durch einen Virus wird die so genannte Gelbstreifigkeit verursacht. Sie kommt auch an Porree vor, hier ist der Auslöser jedoch ein ganz anderer Virus, der auch nur den Porree befällt. An den Schlotten und Blättern der Zwiebelpflanze sehen Sie Längsstreifen in leuchtend gelber Farbe, die sofort ins Auge springen.

» Gelbstreifigkeit erkennen

Der Virus befällt nicht nur Zwiebeln, sondern kann auch auf Knoblauch, Narzissen und Schalotten übergehen. Verantwortlich für die Übertragung des Virus sind verschiedene Arten von Blattläusen. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zur Verkümmerung und zum Welken der Zwiebelschlotten, die Zwiebeln bleiben meistens kleiner.

» Gelbstreifigkeit vorbeugen/bekämpfen

Die Bekämpfung der Gelbstreifigkeit ist im Hausgarten schwer, da der Schaden jedoch gering ist, kann man die Infektion auch einfach dulden.

Das sind die drei wichtigsten Erkrankungen, mit denen Sie es bei Zwiebeln im heimischen Garten zu tun haben können. Zu erwähnen wären außerdem noch die Mehlkrankheit, der Zwiebelbrand und die Papierfleckenkrankheit, die jedoch nur ganz selten im Hausgarten anzutreffen sind.

8 sehr giftige Stauden im Garten

Mi, 08/07/2019 - 07:15

Giftige Stauden im Garten können bei Menschen und vor allem Kindern Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Unsere Liste zeigt 8 stark giftige Exemplare.

Keine Angst: Nicht jede Staude ist giftig – © Andrea – Fotolia.com Stauden im Garten mit ihren klangvollen Namen, prächtigen Blüten oder verlockenden Früchten verzücken Hobbygärtner und Betrachter gleichermaßen. Allerdings enthalten einige von ihnen giftige Substanzen, die eine tödliche Gefahr sind. Gerade Kleinkinder erkunden gern spielerisch ihre Umwelt, dabei kann es vorkommen, dass sie Blätter, Blüten und Früchte ohne Scheu kosten. Eine geringe Menge an Pflanzenmaterial reicht bei Kindern schon aus, um Vergiftungssymptome hervorzurufen.
Eisenhut (Aconitum)

Die giftigste unter den heimischen Stauden ist der Eisenhut. Seinen Namen verdankt er der charakteristischen Form seiner Blüte, die wie ein eiserner Helm aussieht, den Ritter und Landsknechte als Kopfhaube im Mittelalter trugen. Je nach Sorte ist der Eisenhut sommer- oder herbstlühend. Seine Blüten können in den Farben blau, hellblau, creme oder weiß erstrahlen und geben ein verlockendes Bild im Staudenbeet ab. Alle Pflanzenteile des Eisenhuts sind sehr stark giftig.

Giltige Wirkstoffe: Aconitin (Alkaloid).
Folgen der Vergiftung: Unterkühlung, Herz-/Atemlähmung, Krämpfe, Tod
© emer – Fotolia.com Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Das Maiglöckchen ist eines der beliebtesten Frühlingsblüher. Es verströmt seinen charakteristischen Duft von Mai bis Juni. Die weißen Blüten sind halbkugelig geformt. Ihre mittelgrünen Blätter sind breitlanzettlich und haben eine matte Oberfläche. Der Fruchtschmuck kommt von Juli bis September zum Vorschein und zeigt sich als leuchtend rote, erbsengroße Beere. Giftige Pflanzenteile des Maigöckchens sind ihre Blätter und Blüten.

Giftige Wirkstoffe: Convallatoxin (Cardenolid).
Folgen der Vergiftung: Übelkeit, Herzrhythmusstörungen und Kreislaufkollaps. Bei größerer Dosis kann der Tod eintreten.
© yurakp – Fotolia.com Fingerhut (Digitalis )

Der Fingerhut ist eine horstbildende und straff aufrecht wachsende Staude. Kennzeichnend sind seine festen Stängel, die der Pflanze den aufrechten, starken Halt geben. Die daran haftenden, dunkelgrünen Blätter sind eiförmig. Trauben- bis trompetenförmig zeigen sich die Blüten. Spezielle Sorten des Fingerhuts werden in Europa als Arzneipflanzen für lebenserhaltende Herzmedikamente angebaut.

Giftige Wirkstoffe: Digitoxin (Cardenolid).
Folgen der Vergiftung: Herzrhythmusstörungen, Entzündungen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Halluzinationen.
© mitifoto – Fotolia.com Rittersporn (Delphinium Belladonna)

Mit seinen straff aufrechten Blütenständen und seinen Einzelblüten in den Farben blau, weiß oder rosa gilt der Rittersporn unter Hobbygärtnern als eine beliebte Beetstaude. Rosenfreunde setzen diese Staude als Rosenkavalier zu ihren ‘Königinnen’. Die Blüte des Rittersporns hat über ihrem Blütenkelch einen spitzen, spornähnlichen Ausläufer. Dieser gibt der Pflanze den Staudennamen. Alle Pflanzenteile des Rittersporns sind giftig.

Giftige Wirkstoffe: Elatin (Alkaloid).
Folgen der Vergiftung: starke Verdauungsstörungen
© Debu55y – Fotolia.com Christrosen (Helleborus niger)

Besonders attraktiv wirkt die Christrose mit ihren schalenförmigen, schneeweißen Blüten und den gelben auffälligen Staubgefäßen. Diese frühblühende Staude erweckt ab Januar schon die große Vorfreude auf die bevorstehende Gartensaison. Bis zum April lassen sich die leuchtenden Blüten dieser einzigartigen Staude bewundern. Das Blatt ist handförmig, der Blattrand ‘gesägt’. Die Blattoberfläche ist derb bis glänzend. Die Pflanzenteile der Christrose sind allesamt giftig.

Giftige Wirkstoffe:  Hellebrigenin (Bufadienolid)
Folgen der Vergiftung: starke Herzbeschwerden
© SabG – Fotolia.com Herbstzeitlose (Colchicum)

Die echte Herbstzeitlose wächst wild auf mäßig feuchten Wiesen. Im Garten sind eher kultivierte Sorten zu finden. Jede Knolle treibt mehrere Blüten, die sich zwischen anderen Herbstblühern und zwischen halbhohen Stauden bestens machen. Besonders eignet sich die reine Art für naturnahe Pflanzungen, wie beispielsweise auf einer Wiese, wo sie mit der Zeit verwildert. Alle Pflanzenteile der Herbstzeitlosen sind stark giftig.

Giftige Wirkstoffe: Colchicin (Alkaloid).
Folgen der Vergiftung: Übelkeit, Tod durch zentrale Atemlähmung
© Sandner.Bernhard – Fotolia.com Himalaya-Maiapfel (Podophyllum hexandrum)

Mit seinem bronzefarbenen Austrieb, den zusammengefalteten Blättern, über welchen sich hellrosa Blüten erheben, macht sich der Himalaya-Maiapfel zu einer besonders dekorativen Pflanze im Garten. Die handförmig gelappten Blätter vergrünen nach und nach und weisen später oft eine ansehnliche Marmorierung auf. Aus den Blüten bilden sich Hühnerei-große, rote, ovale Früchte, die jedoch giftig sind. Auch die Rhizome der Pflanzen sind giftig.

Giftige Wirkstoffe: Podophyllotoxin.
Folgen der Vergiftung: Übelkeit und starke Verdauungsstörungen
© Birute Vijeikiene – Fotolia.com Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara)

Besonders reizvoll wirkt Bittersüßer Nachtschatten in naturnahen Gärten an Teichen, wenn er dort in Gehölze klettern kann. Den eher unscheinbaren, violetten Blüten folgen glänzend rote Beeren. Der heimische Halbstrauch ist eine altbekannte, aber stark giftige Arzneipflanze. Alle Pflanzenteile sind stark giftig , insbesondere die für Kinder reizvollen Beeren. Dabei enthalten die grünen, bitteren Früchte wesentlich mehr Giftstoffe als die süßen.

Giftige Wirkstoffe: Steroidalkaloide
Folgen der Vergiftung: das Pflanzengift kann zum Tode führen
© Maria Brzostowska – Fotolia.com

Gartenzaun: Nachbarschaftliche Streitereien vermeiden

Mo, 08/05/2019 - 07:35

Wer sich über die rechtlichen Gegebenheiten rund um den Gartenzaun informiert, kann unnötigen Streitigkeiten mit seinen Nachbarn aus dem Weg gehen.

© DoraZett – Fotolia.com

Nachbarschaft kann harmonisch und gesellig verlaufen. Doch nicht selten wird ein Streit buchstäblich vom Zaun gebrochen. Wer erinnert sich nicht an den berühmten Knallerbsenstrauch, dem Stefan Raab sogar ein Lied widmete. Der Gartenzaun wird zum Streitpunkt, weil niemand wirklich informiert ist über die Regelungen bezüglich der Zuständigkeit. Welcher Nachbar muss nun eigentlich wo einen Zaun errichten und müssen Gartenbesitzer überhaupt einen Zaun bauen? Nachfolgend möchten wir etwas Licht ins Dunkel bringen und Ihnen den Weg ebnen für ein harmonisches Miteinander.

Streitobjekt Gartenzaun

Jährlich müssen Richter in Deutschland etwa 300.000 Urteile fällen, welche sich mit Nachbarschaftsstreitigkeiten befassen. Streitobjekte sind dabei lärmende Gartengeräte, Laubhaufen, Musikgeräusche, Äste und Sträucher oder der Gartenzaun selbst. Damit der Garten bleibt, was er sein soll, eine Oase der Ruhe und Entspannung, sollten Sie sich vor Ort über die Gesetzgebungen der einzelnen Bundesländer informieren, denn hierbei gibt es einige Unterschiede.

Was ist unter “ortsüblich” zu verstehen?

Die Ortsüblichkeit legt fest, wie hoch Zäune errichtet werden dürfen. Schauen Sie sich in Ihrem Wohngebiet oder in Ihrer Gartenanlage um. Überwiegen dort etwa einen Meter hohe Zäune und Hecken, ist es nicht ortsüblich, wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen zwei Meter hohen Zaun zu bauen. Sind die Einfriedungen unterschiedlich hoch, kann die Ortsüblichkeit auf den ersten Blick nicht festgestellt werden. Dann greifen die Nachbarrechtsgesetze der einzelnen Bundesländer.

Einige Beispiele für die Ortsüblichkeit von Einfriedungen:
Berlin, Brandenburg
Hessen, Niedersachsen, Saarland
Sachsen-Anhalt1,25 Meter hoher Maschendrahtzaun
1,20 Meter hoher Maschendrahtzaun
zwei Meter hoher Zaun Zaun ist nicht gleich Zaun

Der Begriff Gartenzaun ist hierbei aber nicht so genau zu nehmen. Er dient lediglich als Synonym für die Abgrenzung zweier Grundstücke. In der Tat gibt es verschiedene Möglichkeiten, um ein Grundstück abzugrenzen:

Einfriedung Mit einer Einfriedung wird das Grundstück nach außen hin abgegrenzt. Dies geschieht als Schutzmaßnahme vor neugierigen Blicken, vor dem Betreten des Grundstückes durch Menschen und Tiere und als Schutz vor Sonne, Wind oder Lärmbelästigung. Tote Einfriedung Hierzu werden Gartenmauern oder Gartenzäune aus Holz, Stein oder Maschendraht gezählt. Hierbei handelt es sich um bauliche Anlagen, welche unter Umständen baurechtlich genehmigt werden müssen. Lebende Einfriedung Gartenhecken werden als lebende Einfriedungen bezeichnet. Hierbei sind die im Nachbarrecht festgelegten Abstände für die Heckenpflanzung zu beachten. Eine Heckenpflanzung unmittelbar auf der Grundstücksgrenze bedarf der nachbarschaftlichen Genehmigung. Die Gartenhecke wird in diesem speziellen Fall zu einer Grenzanlage. Grenzanlagen Als Grenzanlagen werden sowohl tote als auch lebende Einfriedungen bezeichnet, welche sich auf der unmittelbaren Grundstücksgrenze befinden. Bauliche Veränderungen oder die Entfernung der Umzäunung bedürfen des Einverständnisses des Nachbarn. Stützmauern Hang-Grundstücke werden häufig durch Stützmauern gesichert. Für Stützmauern gelten von den Einfriedungen abweichende Vorschriften, welche den jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer zu entnehmen sind. Sichtschutzzäune Sichtschutzzäune unterscheiden sich in ihrer Funktion nicht von Einfriedungen. Ein Sichtschutzzaun kann aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Hohe Sichtschutzzäune werden zu baulichen Anlagen und bedürfen einer Genehmigung. Blick ins Bürgerliche Gesetzbuch © Zerbor – Fotolia.com

Wer das Bürgerliche Gesetzbuch heranziehen möchte, um sich dort Gewissheit über den Streitfall Gartenzaun zu verschaffen, wird nicht fündig. Es sind keine Regelungen zum Thema Einfriedung festgeschrieben. Dort findet sich jedoch zu lesen: “Der Eigentümer kann mit der Sache nach Belieben verfahren.” Ein Grundstück kann folglich eingezäunt werden, muss es aber nicht.

» Tipp: In § 921 und §922 BGB wird die Einfriedung auf der Grundstücksgrenze behandelt.

Die einzelnen Bundesländer haben in ihren Nachbarrechtsgesetzen zusätzliche Regelungen betreffs der Einfriedung getroffen.
Lediglich in folgenden Bundesländern finden sich keine entsprechenden Regelungen:

  • Bremen
  • Bayern
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Hamburg
Wer ist für den Gartenzaun zuständig?

Diese Frage lässt sich nicht mit einem Satz beantworten. Die Bundesländer haben zwei verschiedene Ansätze gefunden, um die Zuständigkeit am Zaun festzulegen. Dabei wird von einer Gemeinsamen Einfriedung und einer Rechtseinfriedung gesprochen.

Die gemeinsame Einfriedung greift in:

  • Hessen
  • Saarland
  • Baden-Württemberg
  • Sachsen-Anhalt
  • Rheinland-Pfalz
  • Nordrhein-Westfalen
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Die Rechtseinfriedung ist Gesetz in:

  • Brandenburg
  • Berlin
  • Niedersachsen

Dieses Gesetz sagt aus, dass ein Grundstückseigentümer, auf Verlangen seines Nachbarn, die von der Straße aus gesehen rechte Grundstücksgrenze einzäunen muss. Die Rechtseinfriedung wurde aus dem Preußischen Allgemeinen Landrecht übernommen und soll eine gleichmäßige Kosten- und Unterhaltsverteilung der einzelnen Parteien ermöglichen.

Einfriedung ist Privatsache © auremar – Fotolia.com

Erst wenn der Nachbar den Zaunbau wünscht, greift die gesetzliche Pflicht zur Einfriedung. Wird der Zaunbau verlangt, kann dies der Nachbar auch mündlich kundtun.

» Tipp: Um Streit am Zaun zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Einfriedungsverlangen schriftlich abzufassen und sich vom Nachbarn unterzeichnen zu lassen.

Eine Einfriedungspflicht zum Schutz des Nachbarn gilt in:

  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • in Außenbereichen auch in Baden-Württemberg

Eine ortsübliche generelle Einfriedungspflicht besteht in:

  • Brandenburg
  • Berlin

Bebaute oder gewerblich genutzte Grundstücke innerorts müssen eingezäunt werden in:

  • Niedersachsen
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Schleswig-Holstein

In folgenden Ländern besteht keine Einfriedungspflicht:

  • Bremen
  • Bayern
  • Baden-Württemberg innerorts
  • Sachsen
  • Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet © AA+W – Fotolia.com Muss ich überhaupt einen Zaun bauen?

Das Recht, einen Zaun zu errichten, um sein Grundstück abzugrenzen und vor einem unbefugten Betreten zu schützen, hat jeder Bundesbürger (BGB § 903). Verpflichtet zum Zaunbau ist man nur, wenn der Nachbar darauf besteht, die Grundstücke klar voneinander abzugrenzen. Die meisten Bundesländer haben im Bau- und Nachbarschaftsrecht individuelle Regelungen diesbezüglich getroffen.

Für welche Zaunseite bin ich zuständig?

Grundstückseigentümer haben rechtseitig des Haupteingangs für eine Abgrenzung zu sorgen. Keine Regelungen greifen, wenn die Haupteingänge der Nachbargrundstücke an unterschiedlichen Straßenfronten liegen. Auch die am Hintereingang liegenden Abgrenzungen unterliegen nicht der gesetzlichen Pflicht. Hier sollten sich die Nachbarn über eine Regelung einigen.

Wie hoch darf mein Zaun gebaut werden?

Hier sollten Sie sich vorab über die von den einzelnen Bundesländern als ortsüblich festgelegten Abmessungen der Einfriedungen informieren. Meist gelten hierbei Höhen von bis zu 1,25 Metern als vertretbar. Hohe Mauern und Zäune verschatten des Grundstück des Nachbarn. Dieser muss das nicht hinnehmen und kann die Entfernung des Zaunes verlangen.

Woran ist erkennbar, um welche Seite des Zaunes es sich handelt?

Stand der Zaun bereits und Sie sind sich nun nicht sicher, ob Sie dafür zuständig sind, schauen Sie, auf welcher Seite sich Säulen, Ziegel, Latten oder Steine befinden. Dies markiert in der Regel den Besitzanspruch.

Ungebetene Gäste – Hausfriedensbruch ja oder nein?

Ist ein Grundstück mit einem Zaun versehen, begeht jedermann, der diese Abgrenzung gegen den Willen des Eigentümers passiert, Hausfriedensbruch (§ 123 StGB). Die Grundstücksgrenze muss dabei deutlich gemacht sein. Es ist unerheblich, ob es sich um einen meterhohen Zaun oder lediglich um eine niedrige Steinmauer oder Hecke handelt.

Die beliebtesten Streitthemen am Zaun © stephm2506 – Fotolia.com ❖ Gerüche

Im Sommer werden Qualm und Gestank am Gartenzaun schnell zum Streitthema. Grillabende im Sommer sollten nicht übertrieben werden. Fünf Grillabende pro Saison halten einige Richter für akzeptabel. In Brandenburg wird Grillen nur gestattet, wenn der Qualm nicht in die Fenster der Nachbargrundstücke dringen kann.

» Tipp: Laden Sie den Nachbarn öfter zum Grillen in den Garten ein, dann wird er sich kaum beschweren.

Gegen Küchengerüche kann niemand etwas einwenden. Nicht dulden müssen Sie den stinkenden Komposthaufen, wenn sich dieser unmittelbar am Gartenzaun befindet.

❖ Pflanzen, die einem über den Kopf wachsen

Der Gartengestaltung nach eigenem Ermessen steht nichts im Wege. In Kleingärten kann es unter Umständen bestimmte Einschränkungen geben. Diese sind den jeweiligen Satzungen zu entnehmen. Pflanzen Sie Bäume und Sträucher, lohnt vorab ein Blick in die Verordnungen der Bundesländer. Es sind bestimmte Abstände zum Nachbargarten einzuhalten.

» Tipp: Zwei Meter hohe Hecken müssen mindestens in einem Abstand von 50 Zentimeter zum Nachbargarten gepflanzt werden.

Gegen Äste, welche über den Gartenzaun wachsen und Wurzelausläufer, die sich ihren Weg bahnen, kann vorgegangen werden (§ 910 BGB). Der Eigentümer ist verpflichtet, die Bäume zurückzuschneiden und die Wurzelausläufer zu kappen. Allerdings nur außerhalb der Gartensaison, genauer zwischen Oktober und Februar.

» Tipp: Obst darf eingesammelt werden, wenn die Äste über den Zaun hängen.

❖ Let`s Party

Gegen eine Gartenparty gibt es nichts einzuwenden, schließlich gehört das Feiern, ebenso wie das Gärtnern selbst zur Gartensaison. Allerdings müssen die Feierlustigen ab 22 Uhr für Zimmerlautstärke sorgen. Dies bedeutet, die Party ins Haus zu verlagern oder Musik und Gespräche deutlich runterzufahren. Ansonsten sind die Nachbarn im Recht, die Polizei auf den Plan zu rufen. Ihnen droht dann ein Bußgeld wegen nächtlicher Ruhestörung.

❖ Ruhezeiten

Bereits im Jahre 2002 trat eine Verordnung in Kraft, welche die Bedienung von Gartengeräten einschränkt. So dürfen Heckenscheren an Sonn- und Feiertagen nicht bedient werden und sind an Werktagen ab 20 Uhr abzuschalten. Laubsauger dürfen nur zwischen 9 und 13 und 15 bis 17 Uhr angeschaltet werden. Betreffs der Mittagsruhe haben die Kommunen und Kleingartenvereine häufig eigene Regelungen getroffen.

❖ Haustiere

Die Tierhaltung sollte so erfolgen, dass sich keine Nachbarn durch Geräusche oder Gerüche gestört fühlen. Für Hundebesitzer gelten strenge Regeln, ein Gericht hat das Bellen des Vierbeiners in einem Urteil auf eine halbe Stunde täglich begrenzt. Für das Quaken eines Frosches im Gartenteich wurden gar 1.500 Euro Lärmausgleichsgeld fällig. Katzen müssen geduldet werden. Bei mehr als zwei Tieren, die sich permanent im eigenen Garten aufhalten, kann der Bau eines Zaunes gefordert werden.

Stauden düngen – welcher Dünger wofür?

Sa, 08/03/2019 - 06:52

Stauden sollten regelmäßig gedüngt werden. Welcher Dünger für welche Pflanze am besten ist und wann gedüngt werden sollte, erklären wir hier.

© AnnaReinert – Fotolia.com Stauden mit gesundem Pflanzenwachstum und üppiger Blütenpracht, das wünscht sich jeder Hobbygärtner. Dabei benötigen die Pflanzen neben Wasser und Kohlendioxid ausreichend Nährstoffe, die sie über ihre Wurzeln aufnehmen. Bei mehrjährigen Pflanzen mangelt es nach einigen Jahren an diesen Nährstoffen, wenn sie nicht regelmäßig gedüngt werden. Die Folge: krankheitsanfällige, wachstumsgehemmte und blühmüde Pflanzen.

Deshalb ist es wichtig, Stauden mindestens einmal im Jahr mit Dünger zu versorgen. Bevor Sie beim Kauf zu irgendeiner Düngemitteltüte greifen, sollten Sie sich schon kundig machen, welche Nährstoffkomponenten in dem Dünger enthalten sind und wie sie im einzelnen auf die Pflanzen wirken.

Hauptnährstoffe für Pflanzen

Auf das gesunde Wachstum der Stauden und den Blütenansatz wirken unterschiedliche Nährstoffe. Welche Wirkung diese auf die Pflanzen haben, können Sie nachfolgender Tabelle entnehmen.
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Pflanzen werden standfest und widerstandsfähig Magnesium (Mg)fördert das Blattgrün und sattgrüne Nadeln Phosphor (P)fördert die Blüte und Fruchtbildung
besonders für Blühstauden anzuwenden Stickstoff (N)fördert das Pflanzenwachstum Kalk (Ca)fördert die Zucker- und Stärkebildung
Pflanzen werden standfest und widerstandsfähig

Ebenso wichtig wie die Hauptnähstoffe sind die Spurenelemente, beispielsweise Bor, Zink, Kupfer, Mangan und Eisen. Allerdings genügen kleine Mengen. Sie sind zum Teil schon im Boden und im feinen Staub enthalten.

Stauden sind eher genügsam und haben einen geringen Nähstoffbedarf. Besonders Naturstauden entwickeln sich prächtig, wenn sie alljährlich im Frühjahr allein mit Kompost gedüngt werden. Etwas anspruchsvoller sind hingegen Beet- und Prachtstauden. Sie wachsen im Sommer üppig heran und nehmen dabei lebenswichtige Nährstoffe aus dem Boden auf.

Welcher Dünger für Beet- und Prachtstauden? Organischer Dünger wirkt lange Zeit

“Weniger ist ist mehr”, dieser Grundsatz gilt auch beim Düngen von Stauden. Das gilt vor allem für Dünger deren Nährstoffanteile sofort wirken. Hierbei kommt es zwar zu einem Wachstumsschub, aber ebenso zu Nebenwirkungen für die Pflanze. So können Wurzelstöcke und die Staude geschädigt werden. Beeinträchtigt werden zudem die im Boden lebenden Organismen, und es können überschüssige Nährstoffe ins Grundwasser geschwemmt werden.

Wenn Sie sanft und umweltverträglich düngen wollen, dann ist es ratsam zu organischem Dünger zu greifen. Dieser gibt über längere Zeit Nähstoffe frei und die Staude wird über die Vegetationsperiode optimal ernährt. Organische Dünger werden in einem breiten Sortiment vom Gartenfachandel angeboten. Dazu gehören unter anderem:

  • Hornspäne
  • Hornmehl
  • Blutmehl
  • Rinderdung pelletiert
  • Pferdemist pelletiert
  • Schafsdung pelletiert
  • Organischer Blumendünger
  • Organischer Gartenddünger

Diese organischen Düngemittel enthalten alle wichtigen Nährstoffe, die eine Staude zum gesunden Pflanzenwuchs braucht und die ihre Blühfreudigkeit anregt. Hochwachsende Stauden haben jedoch einen höheren Kalibedarf. Dieser Nährstoff unterstützt den standfesten und widerstandsfähigen Pflanzenaufbau. Für eine kaliumbetonte Düngung eignen sich verschiedene mineralische Produkte.

Mineralisch düngen bei zusätzlichem Kaliumbedarf

Standfest und stabil werden vor allem Stauden, indem sie ausreichend Stärke anreichert. Kalium fördert die Zucker- und Stärkebildung und macht die Pflanze widerstandsfähig gegen Trockenheit und Schädlinge. Welcher Kaliumdünger sich für Ihre Stauden eignet, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.
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Patentlali

  • Kalium (K),
  • Magnesium. (Mg)
  • ... einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Bildung von Zucker und Glykolstoffen
  • ...die Frostwiderstandsfähigkeit sowie die Widerstandskraft der Pflanze bei Trockenheit und Temperaturschwankungen
  • ... Wurzel- und Knollenwachstum.
  • ... gesundes Blattwerk.

Thomaskali
  • Phosphor,
  • Kalium,
  • Magnesium.
  • ... einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Bildung von Zucker
  • ...die Frostwiderstandsfähigkeit sowie die Widerstandskraft der Pflanze bei Trockenheit und Temperaturschwankungen
  • ... Wurzel- und Knollenwachstum.
  • ... gesundes Blattwerk
  • ... optimale Bodenfruchtbarkeit

Kaliumsulfat
  • Kalium,
  • Schwefe.l
  • ... einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Bildung von Zucker und Glykolstoffen
  • ...die Frostwiderstandsfähigkeit sowie die Widerstandskraft der Pflanze bei Trockenheit und Temperaturschwankungen
  • ... Wurzel- und Knollenwachstum
  • ... kräftige Farbbildung der Blüten
Wann sollten Stauden gedüngt werden

Blüh- und Prachtstauden haben im Verlauf der zurückliegenden Gartensaison ein gewisses Maß an Nährstoffen aus dem Boden aufgenommen. Deshalb muss das Nährstoffdepot für das kommende Gartenjahr wieder ausgeglichen werden, um schädliche Mangelerscheinungen an den Pflanzen vorzubeugen. Wenn im Frühjahr die Vegetation auf den Staudenbeeten einsetzt, dann wird es Zeit zu düngen.
März bis Mai:

  • Kompost
  • Organischer Dünger
  • Organisch konfektionierter Blumen- oder Gartendünger

➢ Fördert das Pflanzenwachstum und trägt zu gesunden Entwicklung der Stauden bei.

März bis Oktober:

  • Patentkali

➢ Fördert die Stärkebildung und damit einen robusten Pflanzenbau für hochwachsende Stauden. Außerdem wird der Wasserhaushalt der Stauden optimal zirkuliert.

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# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 K & S Patentkali 25 kg Universal Gartendünger 8 Bewertungen 28,94 € 28,93 € Zum Shop September bis Oktober:

  • Kaliumsulfat

➢ Fördert die Stärkebildung und damit einen robusten Pflanzenbau hochwachsender Stauden. Zusätzlich wird der Boden verbessert.

Granatapfel entkernen – 2 Varianten

Do, 08/01/2019 - 07:48

Granatäpfel sind super lecker, aber das Entkernen ist mühsam. Hier finden Sie 2 Anleitungen mit Video, wie es einfacher geht.

© SIAATH – Fotolia.comWenn es bei uns draußen kälter wird, haben Granatäpfel wieder Hochsaison. Die kleinen roten Kerne in der Frucht sind süß und lassen sich beispielsweise perfekt zu Ananas kombinieren.

Aber so ein Granatapfel hat es schon in sich. Während die meisten Früchte sich ganz leicht von der Schale lösen lassen, ist das beim Granatapfel oft so eine Sache. Der Saft spritzt und wenn man nicht richtig aufpasst, sieht die Küche anschließend aus wie ein Schlachtfeld und man selbst kommt auch nicht sauber aus der Sache heraus.
Es gilt also eine Technik zu finden, bei dem der Granatapfel sauber in der Schüssel landet ohne dabei ein Küchenchaos anzurichten.

Granatapfel entkernen – Die Vorbereitung

Bevor Sie den Granatapfel zerteilen, sollten Sie ihn eine Weile mit den Händen kneten. Sie können diesen auch auf der Arbeitsplatte von allen Seiten rollen. So lockern sich schon im Vorfeld die Kerne von der Haut und außerdem gewinnen Sie so auch mehr Saft.

Granatapfel entkernen – 2 Techniken

Beim Entkernen haben sich mittlerweile schon mehrere Techniken bewährt. Das Wichtige ist auf jeden Fall, dass es nicht spritzt und man die Kerne weitestgehend unversehrt aus der Schale bekommt. Probieren Sie am besten alle Möglichkeiten aus, um für sich zu entscheiden, welche die bessere ist.

➤ Granatapfel entkernen – Die Klopf-Technik

Jetzt, wo der Granatapfel schön weich geknetet ist, können Sie sich ein Messer schnappen und beginnen. Sie benötigen außerdem eine Schale, worin Sie die Kerne sammeln können.

✽ Schritt 1: Teilen Sie den Granatapfel mit einem scharfen Messer in zwei Teile. Dazu den Granatapfel aber nicht wie beim normalen Apfel komplett durchschneiden, sondern nur den Rand einschneiden. Er lässt sich anschließend ganz leicht durchbrechen.

✽ Schritt 2: Schneiden Sie nun noch zwei weitere Einschnitte pro Hälfte hinein. Vorsichtig, nicht durchschneiden. (Funktioniert auch ohne nochmaliges einschneiden)

✽ Schritt 3: Nun können Sie die rote Frucht über die Schüssel halten und mit einem Holzlöffel auf die Schale des Granatapfels klopfen. Immer mehr Kerne lösen sich und sammeln sich unbeschadet in der Schüssel.

✽ Schritt 4: Zum Schluss einfach noch die weißen Häute entfernen. Diese enthalten Gerbsäure und schmecken sehr bitter.

Dieses Video zeigt die Klopf-Technik noch einmal ganz genau:

➤ Granatapfel entkernen – Die Wasser-Technik

Wer ungern mit einem Kochlöffel auf dem Granatapfel rumklopfen möchte, kann den Granatapfel auch im Wasser entkernen.

Schneiden Sie auch hier wieder den Granatapfel in zwei Hälften. Anschließend eine Schale mit Wasser füllen und eine Hälfte des Apfels hinein legen. Im Wasser lösen Sie jetzt die Kerne aus den Häuten.

Der Vorteil an dieser Methode ist, dass Sie sich und die Küche nicht dreckig machen. Außerdem lassen sich die Kerne im Wasser auch viel leichter entfernen.

Während die Kerne sich am Boden der Schüssel absetzen, schwimmen die Häute auf der Oberfläche und Sie können sie so ganz leicht absammeln.

Hier noch ein kurzes Video dazu:

Melone Nährwerte – das steckt in der Sommerfrucht

Di, 07/30/2019 - 08:03

Wassermelonen sind im Sommer wahre Wasserlieferanten. Aber das ist längst nicht alles. Die Frucht kann auch mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen punkten.

© pavel siamionov – Fotolia.com Je wärmer es draußen wird, desto mehr Menschen schleichen an der Obsttheke im Supermarkt umher. Begeisterte Hobbygärtner und Melonenliebhaber pflanzen sich sogar selber Melonen an. Ob aus dem Supermarkt oder frisch aus dem Garten, Melonen bieten viele Vitamine und Mineralstoffe und gelten besonders im Sommer als wahrer Frischekick.

Inhaltsstoffe von Wassermelonen

Wie der Name schon sagt, besteht die Melone hauptsächlich aus Wasser. Ganze 95 Prozent stecken in einer Melone und somit ist sie trotz ihrer wunderbaren Süße sehr kalorienarm. Nur etwa 24 kcal auf 10 Gramm Wassermelone kommen hier zusammen.

Auch die Kerne sollte man nicht außer Acht lassen, hier verstecken sich wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Eiweiße. Also nicht wegwerfen, sondern runter damit.
table#t32 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t32 thead tr { } table#t32 thead tr th.t32 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t32 thead tr th#t32.start { } table#t32 thead tr th#t32.end { } table#t32 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t32 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t32 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t32 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t32 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } table#t32 tbody tr:hover td { background: none repeat scroll 0 0 #D8DCCF; color: #003D00; } table#t32 tfoot tr { } table#t32 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } NährwertePro 100 Gramm Kalorien30Kohlenhydrate8 Protein0,6Ballaststoffe0,4 MineralstoffeNatrium1 mg Kalium112 mgMagnesium 10 mg Calcium7 mgVitamine Vitamin A50 IU (internationale Einheit)Vitamin C9,6 mg

Stauden pflanzen Ton in Ton – was passt zusammen?

So, 07/28/2019 - 06:58

Staudenrabatten Ton in Ton wirken verträumt und edel. Mit zwei und drei Hauptfarben wird ein kontrastreiches Gesamtbild im Staudenbeet erzielt.

© Franz Bogner – Fotolia.com Bei der Gestaltung von Rabatten, spielen die Farben der Stauden eine herausragende Rolle. Sie können den verschiedenen Bereichen im Garten unterschiedliche Stimmungen verleihen. Ton in Ton Pflanzungen üben dabei einen besonderen Reiz aus. Verträumt und edel wirken diese. Mit ihrem vorherrschenden Farbton lenken sie die Aufmerksamkeit auf unterschiedlichen Pflanzenstrukturen, verschiedene Blütenstände, Blattformen und -texturen.

Während die verschiedenen Wuchshöhen der Pflanzen der Rabatte eine bemerkenswerte Struktur verleihen, können auch Ton in Ton Pflanzungen großblumiger Stauden mit annäherndem Wuchs, Blühbeginn und – dauer das Gesamtbild einer Staudenrabatte bestimmen. Übrigens vervollkommnen Stauden auch Rosenanlagen in der Ton in Ton Gestaltung. Stauden gelten eher als pflegeleicht. Und dennoch stellen sie hohe Ansprüche an den Boden und eine sorgfältige Pflanzung.

Gute Bodenbearbeitung – blühfreudige Stauden

Stauden sollen über viele Jahre im Boden verbringen und den Hobbygärtner mit gesundem Wachstum und einer herausragenden Blüte erfreuen. Daher ist es wichtig, den Boden für die Staudenrabatte gründlich vorzubereiten.

➢ Der Griff zur Grabegabel ist unabdingbar
  • Gründlich den Boden mit der Grabegabel bis zu einer Stichtiefe (ca. 25 cm) umgraben
  • Unkraut entfernen – besondere Sorgfalt gilt den Wurzelunkräutern.
  • Beim Auflockern des Bodens wird Kompost und verrotteter Mist untergearbeitet. Schwere und verdichtete Böden werden mit Sand durchlässiger. Dadurch wird Staunässe vermieden.
  • Steine sind bei der Bodenbearbeitung auszusammeln.
  • Locker und feinkrümelig sollte der Boden nach seiner Bearbeitung sein.
Ton in Ton aber nicht eintönig

Das Spiel zwischen einer Hauptfarbe und deren feinen Farbnuancen wirkt auf der Staudenrabatte oft monoton. Schon eine gut gewählte Kombination von Stauden unterschiedlicher Pflanzenhöhe, Blütenform und Blatttextur bringt Dynamik und Kontrast ins Beet. Kontrastreicher und somit belebender wirken beispielsweise Rabatten mit zwei und drei Hauptfarben.
table#t56 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCCCCC;border-right: 1px solid #FFFFFF;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t56 thead tr { } table#t56 thead tr th.t56 { color: #FFFFFF; background: #007000; background: -moz-linear-gradient(top, #007000 0%, #008900 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#007000), color-stop(100%,#008900)); background: -webkit-linear-gradient(top, #007000 0%,#008900 100%); background: -o-linear-gradient(top, #007000 0%,#008900 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #007000 0%,#008900 100%); background: linear-gradient(to bottom, #007000 0%,#008900 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#007000", endColorstr="#008900",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #FFFFFF; } table#t56 thead tr th#t56.start { } table#t56 thead tr th#t56.end { } table#t56 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t56 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t56 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #FFFFFF; text-align: left; vertical-align: top; } table#t56 tbody tr td#n1 { width: 10%; }table#t56 tbody tr td#n2 { width: 15%; }table#t56 tbody tr td#n3 { width: 65%; } table#t56 tbody tr:hover td { } table#t56 tfoot tr { } table#t56 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#007000), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #FFFFFF; } KontrasteFarbtöneBeispiele im Bild schwach

mittel
stark
Stauden Ton in Ton auf welchem Standort?

Die Wahl der Stauden für den jeweiligen Standort ist schon eine kleine Herausforderung. Für einen Schattengarten im Wechselspiel zwischen Licht und Schatten eignen sich vor allem helle Farbtöne. Auf sonnigen Standorten kommen Stauden mit kräftigeren Farben und Farbnuancen zur Geltung.
table#t55 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t55 thead tr { } table#t55 thead tr th.t55 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t55 thead tr th#t55.start { } table#t55 thead tr th#t55.end { } table#t55 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t55 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t55 tbody tr td#n1 { width: 10%; }table#t55 tbody tr td#n2 { width: 25%; }table#t55 tbody tr td#n3 { width: 65%; } table#t55 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } table#t55 tbody tr:hover td { background: none repeat scroll 0 0 #D8DCCF; color: #003D00; } table#t55 tfoot tr { } table#t55 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } StandortFarbtöneMögliche Stauden - Beispiele
schattig

  • helles Rot
  • helles Orange
  • helles Blau
  • Grüntöne
  • Prachtspiere, Bergenie
  • Bergenie, Elfenblume, Purpurglöckchen
  • Herbstalpenveilchen, Storchenschnabel, Eisenhut
  • Tafelblatt, Funkie, Kaukasusvergissmeinnicht

halbschattig bis schattig
  • Weiß
  • Gelb
  • Grün
  • Weiße Waldglöckchenblume, Weißer Eisenhut. Wald-Geißbart
  • Gelbe Akelei, Frauenmantel, Gelbgrünblättrige Funkie
  • Grünweiße Segge, Grüngelb-laubiges Purpurglöckchen. Nieswurz

    • sonnig
      • Rot
      • Orange
      • Gelb
      • Blau
      • Violett
      • Rotviolette Raublatt-Aster, Rote Edelpfingstrose, Japanisches Blutgras
      • Orange Scharfgarbe, Orange Fackellilie, Orangener Sonnenhut
      • Gelber Sonnenhut, Goldköpfchen, Großer Schuppenkopf
      • Knäulglockenblume, Kugeldiestel, Enzian, Lavendel
      • Prachtscharte, Pechnelke

Rosen richtig gießen

Fr, 07/26/2019 - 08:45

Rosen reagieren empfindlich auf Trockenheit, sie brauchen ausreichend Bodenfeuchtigkeit.Deshalb hier unsere Tipps, wie und wann Sie Rosen am besten gießen.

© masterq – Fotolia.comDie Rose benötigt ein hohes Maß an Pflege, um sich als Königin der Blumen voll ins Bild zu setzen. Neben ihrer reizvoll leuchtenden Blüte besticht die Pflanze aber auch mit einem kräftigen und buschigen Pflanzenaufbau sowie mit gesundem, sattfarbendem Laub. Das ist eine große Leistung, die die Rose vollbringt und ihr enorme Energie abverlangt. Für diese Kraft saugt sie Nährstoffe aus dem Boden auf. Dabei muss die Bodenfeuchtigkeit stimmen. Somit ist es äußerst wichtig, die königliche Pflanze gut und regelmäßig zu gießen. Aber Vorsicht! Zu viel des “Guten” ist ebenso schädlich, wie zu wenig davon. Wir wollen Ihnen hier einige Ratschläge geben, wie Sie Ihre Rosen am besten gießen.

Jüngere Rosen müssen öfter gegossen werden

Wassermangel ist die häufigste Ursache, wenn Pflanzen eingehen. Hiervon ist auch die Rose nicht ausgeschlossen. Betroffen sind vor allem Neuanpflanzungen im Herbst und Frühjahr. Das rührt daher, dass die Wurzelstruktur noch nicht ausreichend entwickelt ist. So können neu gepflanzte Rosen im trocknen, windigen Herbst oder im Winter vertrocknen, aber auch im trockenen und sonnigen Frühjahr. Daher müssen Sie ihre Rosenpflanzung mindesten einmal pro Woche ausdauernd gießen.

Ältere Rosen versorgen sich aus eigener Kraft

Rosen sind Tiefwurzler. Wenn sie einmal auf ihrem Standort gut “Fuß gefasst” haben, dann brauchen Sie die Pflanze nur noch bei starker Trockenheit gießen. Ansonsten versorgen sich Rosen mit der vorhandenen Feuchtigkeit in tieferen Bodenschichten sehr gut selbst.

So gießen Sie Ihre Rosen richtig

Ratsam ist es, Sie nutzen eine Gießkanne zum Wässern Ihrer Rose. Mit ihr gießen Sie den Wurzelbereich um die Pflanze herum. Dabei ist es wichtig, dass das Wasser allmählich versickert und nicht weg rinnt. Legen Sie deshalb Pausen ein. Ihr Ziel sollte es sein, die Erde etwa 50cm tief zu durchfeuchten. Hierfür planen Sie mindestens drei aufeinander folgende Gießvorgänge von insgesamt etwa 10-15 Liter Wasser pro Rosenpflanze ein.

➤ Die beste Zeit zum Rosengießen ist in den frühen bis späten Morgenstunden. Der Pflanze wird so die Möglichkeit gegeben, wieder abzutrocknen falls doch Blätter benetzt wurden.

➤ Wenn Sie ihre Rosen gießen, dann immer in Bodennähe. Benetzen Sie nie die Blätter – Pilzkrankheiten können die Folge sein.

➤ In der Mittagshitze sollten Sie nicht gießen, denn die Pflanzen sind gestresst durch die starke Sonneneinstrahlung. Wassertropfen können die Blätter dann schnell verbrennen.

➤ Weil der Erdboden über Nacht nicht abtrocknet, sollten Rosen auch abends nicht gegossen werden. Sonst verdunstet die Feuchtigkeit und setzt sich auf den Blättern ab. Dieser Feuchtigkeitsfilm auf den Blättern ist ein hervorragender Nährboden für Pilzkrankheiten, wie Sternrußtau, Mehltau oder Rosenrost.

Anzeichen von Trockenschäden

Die Rosen wirken im Wuchs gestaucht und Trockenschäden sind an den Blättern erkennbar. So sind junge Blätter kleiner als normal. Außerdem wirken junge Triebe und Knospen schlapp. Letztlich können ganze Triebe vertrocknen und die Blüte in der Knospe verbrennen.

Papierknöpfchen pflegen – Gießen, Düngen und Krankheiten vorbeugen

Mi, 07/24/2019 - 13:18

Papierknöpfchen sind recht pflegeleicht. Wir zeigen Ihnen, was Sie trotzdem beachten sollten, damit Sie länger Freude an Ihren Pflanzen haben.

© KHBlack – Fotolia.com

Das Papierknöpfchen (Ammobium alatum) ist eine attraktive Sommerblume, welche sich in Steingärten besonders gut macht. Sie können sich an der einjährigen Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse aber auch über die Gartensaison hinaus erfreuen, denn das Papierknöpfchen lässt sich als Trockenblume verwenden und zu attraktiven Sträußen und Gestecken verarbeiten. Dabei benötigen die genügsamen Pflanzen nur wenig Pflegeaufwand. Was es bei der Pflege zu beachten gibt, haben wir nachfolgend zusammengestellt.

Korrektes Gießen

Der Wasserbedarf des Papierknöpfchens ist eher mäßig. Die Pflanze verträgt auch längere trockene Abschnitte. Wird das Gießen einmal vernachlässigt, ist dies weniger tragisch, als es mit der Bewässerung zu übertreiben. Feuchte Böden vertragen die aus Australien stammenden Pflanzen nicht. Hält die Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum an, führt dies zu Staunässe. Die Wurzeln werden angegriffen und die Pflanze beginnt zu faulen.

Besonders betroffen von Staunässe in Folge von Gießfehlern sind Kübelpflanzen. Daher ist bei der Wahl des passenden Pflanzgefäßes darauf zu achten, dass sich im Gefäßboden genügend Abflusslöcher für die Flüssigkeit befinden. Eine Drainage kann zusätzlich vor Staunässe schützen. Hierfür geben Sie einfach Tonscherben oder Kies auf den Gefäßboden, bevor Sie die Pflanze eintopften.

» Tipp: Die Pflanze erst bewässern, wenn das Substrat angetrocknet ist.

Papierknöpfchen gießen:

  • mäßig gießen
  • Erde darf antrocknen
  • Staunässe vermeiden
Richtiges Düngen

Um die Blüte zu fördern, bietet es sich an, das Papierknöpfchen während der Wachstumsperiode hin und wieder mit Dünger zu versorgen. Dabei wird bevorzugt Flüssigdünger für Blühpflanzen verwendet. Dieser lässt sich leicht dosieren und kann einfach dem Gießwasser zugegeben werden.

Wer bei der Pflanzung der Erde Kompost untermischt, versorgt das Papierknöpfchen mit einem organischen Langzeitdünger, welcher die Pflanze über den ganzen Sommer mit Nährstoffen versorgt. Eine zusätzliche Düngung ist dann in der Regel nicht notwendig.

» Achtung: Die Pflanze sollte nicht überdüngt werden. Ist das Nährstoffangebot zu hoch, besteht die Gefahr, dass die Blüten regelrecht auseinander fallen.

Papierknöpfchen Düngen:

  • während der Blütezeit Flüssigdünger verabreichen
  • dem Substrat Kompost untermischen
  • Überdüngung vermeiden
Papierknöpfchen vermehren

Das Papierknöpfchen kann durch Samen vermehrt werden. Samen sind ganzjährig im Handel erhältlich. Sie können sie auch von bestehenden Samen Pflanzen gewinnen. Dann können die Blütenköpfe allerdings nicht als Trockenblume Verwendung finden, bzw. Sie behalten einige Blüten zurück und lassen diese auf- bzw. verblühen.

» Tipp: Sollen die Papierknöpfchen als Trockenblumen verwendet werden, müssen diese geschnitten werden, bevor die Blütenköpfe vollständig geöffnet sind.

Die Samen werden im Haus vorgezogen. Damit kann bereits im März begonnen werden. Hierfür füllen Sie ein Pflanzgefäß mit Anzuchterde und verteilen die Samenkörner darauf. Diese werden mit einer dünnen Erdschicht bedeckt und keimen bei Temperaturen um 15 Grad. Nach den Eisheiligen können Sie die Jungpflanzen ins Freiland setzen.

Pflegemaßnahmen im Überblick table#t306 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t306 thead tr { } table#t306 thead tr th.t306 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t306 thead tr th#t306.start { } table#t306 thead tr th#t306.end { } table#t306 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t306 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t306 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t306 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t306 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t306 tbody tr:hover td { } table#t306 tfoot tr { } table#t306 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeErläuterung Gießen Es wird nur mäßig gegossen. Ein trockener Boden wird besser vertragen als Staunässe. Wird die Pflanze im Kübel gehalten, benötigt sie regelmäßig Wassergaben. Es ist auf eine gute Durchlässigkeit des Pflanzgefäßes zu achten.Düngen Um die Blüte zu fördern, bietet sich die Gabe von Flüssigdünger an. Eine Überdüngung ist zu vermeiden. Schneiden Das Papierknöpfchen muss nicht geschnitten werden.Überwintern Die Pflanze ist einjährig und wird im Herbst entsorgt. Eine Überwinterung ist nicht notwendig. Allein in ihrer Heimat Australien sind die Pflanzen mehrjährig. Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Das Papierknöpfchen wird nur selten von Krankheiten und Schädlingen befallen.

Lassen die Blüten scheinbar grundlos ihre Köpfe hängen, könnte dies einen Befall mit einem Schimmelpilz anzeigen. Sind die Pflanzen von Schimmel befallen, lässt sich dies an einer weißlichen Schicht erkennen, welche die Blätter überzieht. Die Bildung von Schimmelpilzen ist meist auf Pflegefehler zurückzuführen.

» Tipp: Hauptursachen für Schimmelbefall sind eine hohe Luftfeuchtigkeit und ein zu feuchter Standort.

Kann das Gießwasser nicht abfließen, beginnt das Substrat auf Grund der Überwässerung zu schimmeln. Dies tritt besonders häufig in Erscheinung, wenn die Papierknöpfchen im Kübel angepflanzt werden und ihnen nur wenig Substrat zur Verfügung steht. Die Schimmelsporen breiten sich dann rasend schnell aus und überziehen das Substrat und das Pflanzgefäß, einem Netz gleich. Alle befallenen Pflanzenteile sind umgehend zu entfernen. Ist der Schimmelbefall bereits weit fortgeschritten, helfen nur noch chemische Schädlingsbekämpfungsmittel. Dies sollte jedoch gut überlegt werden, denn es handelt sich um eine einjährige Pflanze. Die Entsorgung wäre in diesem Fall wohl umweltgerechter.

Gefahr Mehltau © majuroan – Fotolia.com

Erscheinen die Pflanzen wie mit einem mehlartigen Belag überzogen, hat ein besonders hartnäckiger Schimmelpilz vom Papierknöpfchen Besitz ergriffen. Der Echte Mehltau ist ein “Schönwetterpilz”. Warme Temperaturen in Kombination mit einer hohen Luftfeuchte bieten dem Echten Mehltau den idealen Lebensraum. Ist es über einen längeren Zeitraum trocken, wird dies der Pflanze zwar nicht viel ausmachen, da sich das Papierknöpfchen ohnehin in einem trocknen Boden wohler fühlt als bei anhaltender Feuchtigkeit. Die Blätter haben es jedoch schwer, sich in heißen und trockenen Sommern voll zu entwickeln. Kommt es zu einem Regeneinbruch, finden die Pilzsporen eine ideale Eintrittspforte.

Wird der mehlige Belag sichtbar, sollte der Hobbygärtner sofort handeln, damit sich der Pilz nicht weiter ausbreitet.

Hausmittel gegen Echten Mehltau:
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Milch
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Ackerschachtelhalmbrühe
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Knoblauchsud
  • Besprühen der befallenen Pflanzenteile mit Rainfarntee

Die Tinkturen sollten möglichst an einem trockenen Tag angewendet werden, ansonsten würde der Regen den Wirkstoff schnell wieder abwaschen. Sprühen Sie die Pflanze großzügig ein, bevorzugt auf den von Mehltau befallenen Pflanzenteilen. Mit einer einmaligen Anwendung ist es meist nicht getan. Die Pflanzen sollten mehrmals wöchentlich behandelt werden, bis der charakteristische weiße Belag nicht mehr zu sehen ist.

Wie lässt sich Mehltau vorbeugen?

Wählen Sie einen geschützten Standort, damit die Feuchtigkeit der Pflanze nicht zusetzen kann. Die Papierknöpfchen sollten nicht zu eng gepflanzt werden. Die Pflanze kann sich viel besser entwickeln, wenn ein Pflanzabstand von mindestens 30 Zentimetern eingehalten wird. Weiterhin trocknen die Blätter nach dem Regenguss schneller ab und Mehltau hat keine Chance, besonders, wenn es sich um einen sonnigen Standort handelt.

» Tipp: Kräftige und gesunde Pflanze sind weniger angreifbar für Krankheiten. Sorgen Sie für einen sonnigen Standort, einen lockeren Boden und ausreichend Nährstoffe, ist dies die beste Vorbeugung gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Gründe für vermindertes Wachstum

Erscheinen die Pflanzen klein und mickrig und bilden kaum Blüten aus, kann dies mehrere Ursachen haben. Bei einer zu frühen Aussaat keimen die Samen beispielsweise nur langsam. Daher bietet es sich an, das Papierknöpfchen nicht vor April auszusäen.

Weitere Ursachen für ein vermindertes Wachstum:

  • zu dunkler Stand
  • zu wenig Nährstoffe
  • zu viel Wasser
  • zu wenig Wasser
Achtung beim Trocknen

Nicht nur im Beet ist das Papierknöpfchen gefährdet. Auch wenn die Trockenblumen bereits zu Sträußen oder Gestecken arrangiert sind, kann es vorkommen, dass sich Fäulnis bildet. Sie haben bei der Trocknung nicht genügend Geduld bewiesen. Sind die Blüten nicht komplett ausgetrocknet, werden sie sich nicht über einen längeren Zeitraum halten. Die feuchten Stängel beginnen zu faulen.

Tomaten lagern – 8 clevere Tipps

Mo, 07/22/2019 - 07:07

Tomaten haben im Sommer Hochsaison. Oft wachsen sie schneller nach als man sie essen kann. Die richtige Aufbewahrung entscheidet hier über den Genuss und die Haltbarkeit der köstlichen Tomaten.

© New Africa – Fotolia.com Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. Mittlerweile bekommt man sie ja auch das ganze Jahr über zu kaufen, da sie auch in Treibhäusern angebaut werden. Auch im eigenen Garten werden Tomaten gerne angebaut. In manchen Jahren fällt die Ernte sogar so groß aus, dass man es gar nicht schafft, die Früchte immer gleich zu verarbeiten oder zu verzehren.

Sie können Ihre Tomaten zu Hause lagern, jedoch müssen Sie dabei einige wichtige Dinge beachten. Wenn die Tomaten nämlich falsch gelagert werden, verlieren sie ziemlich schnell ihr Aroma.

Tomaten richtig aufbewahren ➤ Tomaten nicht im Kühlschrank lagern

Viele Gemüsesorten können Sie ohne weiteres im Kühlschrank aufbewahren, einige müssen Sie sogar kühl lagern. Das gilt allerdings nicht für Tomaten, für sie ist der Kühlschrank der komplett falsche Ort der Aufbewahrung.

Hat man wirklich einmal eine zu große Menge an Tomaten gekauft oder geerntet, kann der Kühlschrank im Ausnahmefall als Übergangslösung dienen. Sie sollten die Tomaten dann allerdings zwei Tage vor der geplanten Verwendung wieder aus dem Kühlschrank holen. Bis zum Verzehr können Sie dann ihren Geschmack wieder völlig entfalten.

➤ Tipps für die richtige Lagerung von Tomaten

Der Kühlschrank dient also nur im Notfall als Lösung. Ansonsten werden die Tomaten einfach bei Zimmertemperatur gelagert.

» Tipp 1: Nehmen Sie die Tomaten nach dem Kauf immer gleich aus der Verpackung. Unter der Folie würden Sie schnell anfangen zu schimmeln. Es reicht dabei nicht aus, wenn Sie einfach nur die Schutzfolie entfernen. Die Tomaten müssen auch aus der Kunststoffschale genommen werden, damit sie atmen können.

» Tipp 2: Waschen Sie die Tomaten erst kurz vor dem Verzehr. Andernfalls werden Sie schrumplig und dann schmecken sie lange nicht mehr so lecker wie vorher.

» Tipp 3: Legen Sie die Tomaten am besten in einen Korb oder in eine Schale und stellen Sie diese an einen luftigen, trockenen und etwas dunkleren Platz in der Küche.

» Tipp 4: Achten Sie darauf, dass die Tomaten nie übereinander gestapelt in der Schale liegen. Besser ist es, wenn sie flach ausgebreitet liegen.

» Tipp 5: Eine längere Haltbarkeit erreichen Sie, wenn Sie bei Strauchtomaten das Grün nicht entfernen.

» Tipp 6: Lagern Sie Ihre Tomaten separat von anderen Obst- und Gemüsesorten. Tomaten geben das Gas Ethen ab, das bei anderem Obst und Gemüse zum schnelleren Verderben führen kann.

» Tipp 7: Tomaten können Sie durchaus bis zu einer Woche lagern, ohne dass sie großartig an Qualität und Geschmack verlieren. Sind die Tomaten noch nicht ganz reif, können Sie sie an einer sonnigen Stelle platzieren, damit sie noch etwas nachreifen können. Die Fensterbank wäre für diesen Zweck ideal.

» Tipp 8: Verzehren Sie Tomaten nur im absolut reifen Zustand. Grüne Tomaten enthalten das giftige Solanin, das in großen Mengen sogar tödlich sein kann.

Hibiskus düngen – so geht ‘s

Sa, 07/20/2019 - 07:14

Der Hibiskus braucht ausreichend Nähstoffe für seine Entwicklung. Hier finden Sie Hinweise zum Düngen für die Pflanze im Garten, Zimmer und in der Hecke.

© thayra83 – Fotolia.com Dass sich der Hibiskus kräftig, gesund und blühfreudig entwickelt, daran ist jeden Gartenfreund und Blumenliebhaber gelegen. So nimmt unter den Pflegearbeiten die Düngung eine wichtige Rolle ein. Während der einzelne Hibiskus im Garten eher genügsam ist, so stellen Hibiskus-Hecken aber auch Zimmer- und Kübel-Hibiskus größere Ansprüche bei der Nährstoffversorgung.

Mangelerscheinungen können dazu führen, dass die Blätter des Blütenstrauches ihr sattes Grün verlieren und letztlich abfallen oder die Blütenknospen abwirft. Außerdem wird die Pflanze zunehmend von Schädlingen und Krankheiten befallen, wenn sie mangelhaft “ernährt” wird, deshlab folgen nun unsere Hinweise zum Düngen des Hibiskus.
Hibiskus im Garten

Schon beim Pflanzen des außergewöhnlichen Strauches geben Sie dem Hibiskus für die erste Entwicklungsetappe Proviant mit auf den Weg.

  • Setzen Sie die Jungpflanze in ein Gemisch aus Sand und gut verrottetem Kompost
  • In den Folgejahren greifen Sie im Frühjahr zu einem organischen Dünger, beispielsweise 150 g Rinder- oder Pferdepellet je Quadratmeter. Es enthält alle wichtigen Nähstoffe für ihren exotischen Strauch. Dieser milde Dünger ist zudem langanhaltend und hält den Boden gesund.
  • Letztlich tun Sie noch etwas gutes für das Pflanzengerüst und die Blätter Ihres Gartenhibiskus, wenn Sie den Hibiskus im Herbst mit Patentkali düngen. Das Kali kräftigt den Pflanzenaubau und härtet den Strauch zusätzlich für den Winter ab. Außerdem unterstützt das Magnesium ein gesundes Blattgrün.

Unsere Empfehlung:
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 K & S Patentkali 25 kg Universal Gartendünger 7 Bewertungen 28,94 € 28,93 € Zum Shop 2 Dehner Patentkali, Spezialdünger für Obst, Gemüse... 16 Bewertungen 12,99 € Zum Shop 3 Patentkali / Kalimagnesia 5 kg 5 Bewertungen 14,77 € Zum Shop Hibiskus Hecke düngen © thayra83 – Fotolia.com Vielleicht werden Sie denken: Welchen großen Unterschied gibt es beim Düngen des Hibiskus in der Hecke zu dem im Garten stehenden Strauch? Nun es gibt keine großen, dafür aber kleine, feine Unterschiede.

  • Eine Mischung aus Sand und Kompost gibt dem Hibiskus bei der Heckenpflanzung zunächst genügend Nahrung für eine gedeihliche Entwicklung. Sie “füttern” Ihre Blütenstrauchhecke danach alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger bis August. Und wichtig ist es, den Boden regelmäßig feucht zu halten, so sind die Nähstoffe für die Pflanze gut zugänglich.
  • Wird der Hibiskus als Hecke gepflanzt, dann müssen Sie mit einem höheren Nähstoffbedarf rechnen. Denn immerhin stehen mehrere Pflanzen auf engem Raum. In den Folgejahren können Sie Ihre Hecke mit einem organischen Langzeitdünger düngen (im Frühjahr). Zu empfehlen sind dafür etwa 180 bis 200 Gramm Rinder- oder Pferdepellet je Quadratmeter. Zusätzlich mulchen Sie den Boden, dadurch hält die Feuchtigkeit in der Erde länger.
  • Im Spätsommer sollten Sie zudem noch zum Patentkali greifen. Dieser stärkt die Hecke zusätzlich für den Winter und schützt den Hibiskus im darauf folgenden Jahr zusätzlich gegen Schädlings- und Krankheitsbefall.
Zimmer- und Kübel-Hibiskus düngen © severga – Fotolia.com Große trichterförmige Blüten und gesundes Blattwerk ziehen die Blicke auf den Zimmer- und Kübel-Hibiskus magisch an. Das spricht dafür, dass die Pflanze vom Blumenfreund fürsorglich gepflegt und gut gedüngt wurde.

  • Wenn Sie ihren Hibiskus im Topf von März bis September wöchentlich mit einem speziellen Flüssigdünger versorgen, dann wird der bewundernswerte Erfolg nicht ausbleiben. Halten Sie sich aber an die Dosierungshinweise des Düngemittelherstellers.
  • Von Anfang Oktober bis Ende Februar, also während der Ruhephase, wird der Hibiskus einmal im Monat gedüngt.

Zum Schluss noch der Hinweis: Die Nähstoffe des Flüssigdüngers sind für die Pflanze schnell verfügbar. Halten Sie sich deshalb beim Düngen unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers. Wenn Sie Ihren Hibiskus überdüngen, kann es das “Aus” für diese prachtvolle Pflanze bedeuten.

Pool im Garten aufstellen – Tipps zu Standort und Untergrund

Fr, 07/19/2019 - 11:59

Wer einen Pool im Garten aufstellen möchte, muss vor allem für einen ebenen Untergrund sorgen. Mein Ratgeber erklärt, warum das so wichtig ist.

© Maksim Kostenko – Fotolia.com

Temperaturen von deutlich über 30 Grad sind in Deutschland zwar nicht die Regel, können uns aber mächtig ins Schwitzen bringen. Wie der Juni 2019 zeigte, sind auch bei uns klimatische Verhältnisse möglich, wie wir sie eigentlich nur aus dem Mittelmeerraum kennen.

Wer einen Garten hat, oder ein entsprechend großes Grundstück, der spielt deshalb über kurz oder lang mit dem Gedanken, einen Pool aufzustellen. Doch bevor der Badespaß losgehen kann, sind einige Überlegungen notwendig. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dass überstürztes Handeln hier fehl am Platze ist, denn wenn der Pool einmal steht, kann er gar nicht oder nur mit viel Aufwand wieder umgestellt werden.

Damit Sie sich im Nachhinein nicht ärgern müssen, weil der Standort der falsche war, oder die Poolgröße oder -form doch nicht passend, habe ich mich zu diesem Ratgeber entschlossen und werde Ihnen mit meinen Tipps (hoffentlich) negative Erfahrungen ersparen.

Der richtige Standort

Zunächst möchte ich klarstellen, dass sich meine Tipps auf das Aufstellen von aufblasbaren Familienpools (Quick up) oder den immer beliebter werdenden Frame Pools (Pool mit festem Rahmen) beziehen. Wer sich einen Pool selber bauen will, muss mehr und andere Kriterien beachten.

Um den richtigen Standort für den Gartenpool zu finden, sollten Sie sich diese 5 Fragen beantworten:

  1. Wie groß darf mein Pool maximal sein, dass er im Garten Platz findet?
  2. Möchte ich einen sonnigen oder schattigen Standort?
  3. Je mehr Sonne Ihr Pool bekommt, desto schneller heizt sich das Wasser auf.

  4. Schadet der Pool meinen Pflanzen und Sträuchern in der Umgebung?
  5. Ist der Wasseranschluss nah genug und/oder ist der Gartenschlauch lang genug?
  6. Kann der Pool auf einer gepflasterten oder gefliesten Fläche aufgestellt werden?

Letzteres schont den Rasen, denn wer seinen Pool auf der Grünfläche positioniert, muss sich darüber im Klaren sein, dass der Rasen darunter Schaden nimmt.

➔ Sichtschutz für den Pool Schutz vor neugierigen Blicken – © Chris Tefme – Fotolia.com Ihre Privatsphäre ist Ihnen heilig? Dann ist es wichtig, den Pool vor neugierigen Blicken zu schützen. Im besten Fall steht Ihr neues Badeparadies hinter einer blickdichten Hecke, dann ist das Problem fast schon gelöst. Ist das nicht der Fall, sollten Sie sich um einen geeigneten Sichtschutz kümmern, denn mal unter uns gesagt, auch nicht jeder Nachbar ist scharf darauf, Ihnen beim Planschen zuschauen.

Für die Zukunft kommt vielleicht das Anpflanzen einer Hecke in Frage. Hier kann ich die Glanzmispel empfehlen. Der immergrüne Strauch ist schnellwachsend, hat aber auch den Nachteil, dass er mindestens alle zwei Jahre geschnitten werden muss.

Wer nicht warten will oder kann, bis die Hecke entsprechend hoch gewachsen ist, greift auf die „nicht natürliche Variante“ zurück. Gemeint sind Sichtschutzelemente aus Weidengeflecht oder Holz, die es wirklich in allen Größen und Formen gibt und die auch schnell aufgebaut sind. Aber auch ein Sichtschutzzaun aus Kunststoff ist optisch sehr ansprechend und vor allem praktisch, denn das Material bietet den Vorteil, dass es langlebiger ist und Ihnen die jährliche Holzpflege somit erspart bleibt.

Der perfekte Untergrund

Standort und Sichtschutz sind geklärt, nun geht es an den Untergrund für den Pool. Dieser sollte so waagerecht wie möglich sein, denn jeder Zentimeter Gefälle wirkt sich auf den Wasserpegel Ihres Pools aus. Diesen Punkt bedenken Sie am besten schon bei der Auswahl des Standortes in Ihrem Garten.

➔ Pool Untergrund begradigen © Tina Hankins – Fotolia.com Eine komplett ebene Fläche haben wohl die wenigsten bereits vorliegen. Deshalb mein Rat: Begradigen Sie den Untergrund!

  • Möglichkeit 1
    Sie füllen Löcher und Unebenheiten mit gesiebtem Kies oder Gartenerde auf.
  • Möglichkeit 2
    Sie tragen die oberste Erdschicht oder Grasnarbe komplett ab – nutzen Sie eine Richtlatte oder Wasserwaage.

Der „neue“ Untergrund für Ihren Pool muss frei von Ästen oder Steinen sein. Selbst das kleinste Steinchen kann Ihrem Pool „gefährlich“ werden und ein Loch in die Poolwand oder den Poolboden stechen.

Soll der Pool jedes Jahr an der gleichen Stelle stehen, lohnt es sich, diese Fläche zu pflastern oder zu fliesen. ➔ Schutzschicht unter den Pool legen Vlies schützt den Boden des Pools – © gartentipps.com Ist der Untergrund eben und glatt, legen Sie eine Schutzplane aus oder verwenden Sie ein Bodenvlies. Das verhindert, dass sich unter dem Pool Unkraut breit macht und schützt das Material am Boden gegen eventuelle Druckstellen, die dem Kunststoff auf Dauer schaden.

Pool aufstellen – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Den gibt es nicht, denn jeder hat andere Vorlieben! Es versteht sich wohl von selbst, dass ein Pool im Garten nicht in den Wintermonaten aufgestellt wird. Als kleiner Richtwert kann der Mai angesehen werden, wenn die Witterung es zulässt. Warten Sie am besten die Eisheiligen ab, danach soll es bekanntlich ja keinen Frost mehr geben.

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