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Aktualisiert: vor 27 Minuten 34 Sekunden

Koreatanne – Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Do, 10/17/2019 - 12:15

Durch eine fehlerhafte Pflege werden Koreatannen anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese erkennen und richtig behandeln.

© Pixelmixel – Fotolia.com

Koreatannen (Abies koreana) kommen in der Regel sehr gut mit unserem Klima zurecht und gelten als robuste und wenig anfällige Pflanzen. In den Bergwäldern Südkoreas zuhause, kommt die Pflanze auch sehr gut mit einem eher rauen Klima zurecht und übersteht den Winter im Freiland ohne Schutzmaßnahmen. Dennoch bleiben das Auftreten von Krankheiten und der Befall mit Schädlingen nicht vollständig aus. Daran ist der Hobbygärtner oft nicht ganz unschuldig, denn auch Pflegefehler können die Pflanze schwächen und damit das Auftreten von Schadbildern begünstigen. Erfahren Sie nun, welche Krankheiten und Schädlinge auftreten können, wie sie diese rechtzeitig erkennen und dem Befall wirkungsvoll begegnen können.

Wollläuse

Wollläuse machen ihrem Namen alle Ehre und der Befall ist mit bloßem Auge gut zu erkennen. Die Triebe und Nadeln überzieht ein heller wolliger Belag, der an Watte denken lässt. Je nach Stärke des Befalls kann der Belag als kleine Punkte sichtbar werden oder sich als großflächige Abzeichnung über die gesamte Pflanze ziehen. Findet sich zudem auf den Nadeln der Koreatanne ein gräulicher Belag, dann ist die Pflanze zusätzlich mit Rußtau befallen. Dies kommt leider recht häufig vor, denn der Pilz lebt von den Ausscheidungen der Wollläuse.

Wollläuse effektiv bekämpfen © boedefeld1969 – Fotolia.com

Wollläuse lassen sich auf natürlichem Wege bekämpfen, indem Sie die Schädlinge akribisch absammeln. Dabei sollten Sie gründlich vorgehen, denn werden auch nur wenige Tiere vergessen, ist der Schaden nicht behoben. Gegen Wollläuse recht effektiv wirkt auch Seifenlauge, welche Sie regelmäßig über die befallenen Pflanzenteile spritzen sollten. Florfliegen und Schlupfwespen gelten als natürliche Fressfeinde.

Tipp: Sie brauchen nur die Wollläuse effektiv bekämpfen. Ist Ihnen dies gelungen, verschwindet auch der Rußtau, da dem Pilz die Nahrungsgrundlage entzogen wurde.

Der Handel bietet auch chemische Schädlingsbekämpfungsmittel an. Dies sollten Sie jedoch lediglich als letzten Ausweg in Erwägung ziehen. Gehen Sie bei der Anwendung strikt nach den auf der Gebrauchsanweisung genannten Fakten vor, denn es handelt sich um Gift.

Rindenläuse wirksam behandeln

Rindenläuse sind nur wenige Millimeter groß und daher mit bloßem Auge nur schwer auszumachen. Die Schädlinge befallen hauptsächlich größere Nadelgewächse und leben von deren Zellsaft.

Für die Bekämpfung der Rindenläuse ist es meist ausreichend, die Pflanze regelmäßig mit einem harten Wasserstrahl zu behandeln. Auch ein Sud aus frischen Brennnesselblättern kann gegen den Befall mit Rindenläusen helfen.

Tipp: Auch durch die Entfernung stark befallener Triebe sorgen Sie für eine Reduzierung des Befalls.

Grauschimmelfäule gezielt beseitigen

Der Grauschimmelfäule lässt sich durch artgerechte Pflege vorbeugen. Erhält die Pflanze einen durchlässigen Boden, kann sie sich optimal entwickeln und wird sich weniger anfällig für Krankheiten zeigen. Grauschimmelfäule tritt auch auf, wenn die Bäume nicht luftig genug stehen und zum Beispiel mit anderen Gewächsen in einer Reihe gepflanzt werden. Für die Krankheit verantwortlich ist der Pilz Botrytis cinerea.

Ist die Pflanze von Grauschimmelfäule betroffen, werden besonders die jungen Triebe vermehrt absterben. Schneiden Sie die betroffenen Pflanzenteile großzügig heraus. Der Pilzbefall lässt sich nur schwer mit Hausmitteln behandeln und bei stärkerem Befall wird es in der Regel notwendig werden, auf chemische Mittel zurückzugreifen. Auch hier gilt, die Herstellungshinweise genau zu beachten, damit andere Pflanzen nicht geschädigt werden und kein Risiko für die eigene Gesundheit besteht.

Hilfe, braune Nadeln © Silvia Hohaus – Fotolia.com

Bekommt die Koreatanne braune Nadeln, kann dies verschiedene Ursachen haben. In der Regel liegt eine Mangelerscheinung vor. Wo genau der Mangel zu suchen ist, gilt es genauer zu untersuchen. Erscheinen die Nadeln zunächst gelb und färben sich mit der Zeit Rotbraun, liegt ein Kalium-Mangel vor. Zeigen sich besonders an älteren Nadeln gelbe Verfärbungen, fehlt es der Koreatanne vermutlich an Magnesium.

Tipp: Auch ein zu dunkler Stand oder ein zu schwerer Boden können zu einer Verfärbung der Nadeln führen.

Gewissheit bringt Ihnen eine Bodenanalyse. Dann erfahren Sie genau, welche Nährstoffe der Pflanze fehlen und können mit einer entsprechenden Düngung entgegenwirken. Zu schwere Böden gilt es aufzulockern und mit Sand oder Kies durchlässiger zu machen. Gegen einen zu dunklen Standort hilft nur das Umsetzen der Koreatanne.

Hilfe, Nadelfall

Wirft die Koreatanne ihre Nadeln ab, gilt ähnliches wie bereits bei einer Verfärbung der Nadeln beschrieben. Leidet die Pflanze seit längerer Zeit unter diversen Mangelerscheinungen, ist das Verkahlen der Koreatanne nicht unüblich. Auch hier sollte zunächst überprüft werden, ob die Koreatanne ausreichend Feuchtigkeit erhält und der Boden nicht zu schwer und undurchlässig erscheint. Koreatannen benötigen zwar vergleichsweise wenig Nährstoffe, dennoch kann es zu Magnesiummangel kommen. Setzen Sie daher auf einen Volldünger mit hohem Magnesiumanteil.

Staunässe lässt Koreatannen leiden

Die Kieferngewächse vertragen keine Staunässe. Staunässe entsteht, wenn das Wasser nicht abfließen kann und die Wurzeln angreift. Die Pflanze kann dann nicht mehr ausreichend Nährstoffe aufnehmen. Bleibt eine Staunässe im Boden unerkannt, kann dies zum Absterben der Pflanzen führen.

So verhindern Sie Staunässe bei der Freilandpflanzung

Bereits bei der Pflanzung ist es wichtig, den Boden gut aufzulockern. Schwere, lehmhaltige Böden sind für die Pflanzen nicht geeignet und sollten in jedem Fall mit Sand oder groben Kies durchlässiger gestaltet werden. Dadurch verliert der Boden an Kompaktheit und das Gießwasser kann besser abfließen.

Tipp: Vermeiden Sie Unterpflanzungen der Koreatanne. Dies begünstigt eine Verdichtung des Bodens.

Entfernen Sie regelmäßig den Bewuchs rund um die Koreatanne. Durch das Anlegen eines Gießrandes kann die Pflanze das Wasser besser aufnehmen. Mulchen Sie regelmäßig, trocknet der Boden weniger schnell aus.

So verhindern Sie Staunässe bei der Kübelhaltung Nadelgehölz im Pflanzkübel – © wondermallow – Fotolia.com

Auch hier beginnt die Vorsorge bereits bei der Pflanzung. Wählen Sie einen Pflanzkübel , der über ausreichend Abzugslöcher für Flüssigkeit im Boden verfügt.

Tipp: Steht die Pflanze im Übertopf, ist das Gießwasser regelmäßig zu entfernen.

Eine wirkungsvolle Maßnahme gegen Staunässe ist das Anlegen einer Drainage. Hierfür legen Sie auf dem Boden des Pflanzgefäßes groben Kies oder Tongranulat aus, bevor Sie die Pflanzerde auffüllen. Dies erleichtert den Abfluss des Gießwassers.

Krankheiten durch richtige Pflege vermeiden Standortwahl Ein heller und halbschattiger Standort bekommt der Koreatanne am besten.
Dabei ist für größere Sorten die Alleinstellung zu empfehlen.
Die Gewächse gedeihen auch an sonnigen Standplätzen, benötigen dann aber entsprechend mehr Wasser. Bodenqualität Ein lockerer und durchlässiger Boden ist für die Koreatanne wichtig.
In einem schweren Boden können sich die zarten Wurzeln nicht ausbreiten und die Pflanze nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Gießen und Düngen Das Substrat sollte nicht vollständig austrocknen.
Vermeiden Sie Staunässe.
Bewässern Sie wenn möglich mit Regenwasser, statt mit Leitungswasser.
Düngungen sind meist nicht nötig.
Braune Nadeln können einen Magnesiummangel anzeigen.

Dachterrasse bauen: Planung und Gestaltung

Di, 10/15/2019 - 16:48

Wer eine Dachterrasse bauen will, muss gewissen Bedingungen erfüllen um eine Genehmigung dafür zu erhalten. Wir klären auf und geben Tipps zur Gestaltung.

© Dariusz Jarzabek / stock.adobe.com

Zwar ist der Sommer jetzt schon vorbei, aber das Projekt Dachterrasse erfordert eine gute Planung. Deshalb lohnt es sich, schon jetzt an den nächsten Sommer zu denken. Wir zeigen Ihnen, was Sie dabei alles bedenken müssen, wenn Sie sich auf dem Dach eine Terrasse einrichten möchten.

Dachterrasse nicht ohne Baugenehmigung

Als erstes sollten Sie wissen, dass eine Dachterrasse eine Baugenehmigung erfordert. In fast allen Bundesländern muss dazu ein Architekt oder ein Bauingenieur herangezogen werden. Zudem muss der örtliche Bebauungsplan ein solches Projekt zulassen. Auch der Abstand zum Nachbargrundstück spielt hier eine wichtige Rolle. Suchen Sie daher vorab schon einmal das Gespräch mit der zuständigen Baubehörde, um zu klären, ob Ihr Projekt Aussicht auf Genehmigung hat, oder nicht.

Hinweis: Eine verbindliche Genehmigung kann erst erteilt werden, wenn alle nötigen Unterlagen von der Baubehörde geprüft wurden. So kann es also auch noch zu einer Ablehnung kommen, obwohl im Vorgespräch eine Genehmigung in Aussicht gestellt wurde.

Wichtige Aspekte bei der Bauplanung

Bevor Sie die Baugenehmigung beantragen können, müssen Sie die Terrasse genau planen. Dabei sollten Sie neben der Gestaltung vor allem die folgenden Aspekte berücksichtigen:

  • Statik
  • Absturzsicherung
  • Wetterbeständigkeit
  • Bauwerksabdichtung
  • Wärmedämmung
Statik

Wollen Sie eine Dachterrasse bauen, müssen Sie vorher prüfen, ob sich Ihr Dach dazu überhaupt eignet. Denn nicht jedes Dach besitzt die dazu nötige Tragkraft. Beauftragen Sie daher einen Statiker. Dieser wird prüfen, inwiefern der Bau einer Dachterrasse möglich ist oder auch nicht.

Tipp: Für den Fall, dass Ihr Dach nicht über die nötige Tragkraft verfügt, kann diese durch den zusätzlichen Einbau von verstärkenden Streben erreicht werden. Diese Baumaßnahme wird Ihr Architekt bei der Planung der Dachterrasse miteinbeziehen.

Absturzsicherung Ein Geländer beugt Abstürzen vor – © ruixue / stock.adobe.com Zu Ihrer eigenen Sicherheit und die Ihrer Gäste müssen Sie um die Dachterrasse herum ein Geländer oder etwas ähnliches anbringen. Wie hoch dieses sein muss, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. In den meisten Bundesländern gilt jedoch bis einer Dachhöhe von 12 Metern eine Mindesthöhe von 90 Zentimetern. Alle Dachterrassen, die noch höher liegen erfordern eine Absturzsicherung von mindestens 110 Zentimetern Höhe.

Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass eventuell vorhandene senkrechte Lücken nicht breiter als 12 Zentimeter sind, damit kein Kinderkopf hindurch passt. Weiterhin sollten Sie auf horizontale Sprossen verzichten, die zum Klettern dienen könnten.

Wetterbeständigkeit

In der Regel ist eine Dachterrasse den Einflüssen von Wind und Wetter direkt ausgesetzt. Beachten Sie diese Tatsache unbedingt bei der Auswahl der Baumaterialien. Holz zum Beispiel benötigt eine gute und regelmäßige Behandlung, damit es vor Nässe geschützt ist. Und auch die Sonne kann dem Werkstoff auf Dauer schwer zusetzen.

In Bezug auf Nässe müssen Sie auch bedenken, dass sich kein Wasser auf der Terrasse sammeln sollte. Denn selbst die beste Abdichtung kann auf Dauer undicht werden, wenn permanent auf der selben Stelle Wasser steht. Um dem zu entgehen, sollte die Terrasse ein leichtes Gefälle aufweisen und einen oder mehrere Abläufe besitzen.

Tipp: Ein solches Gefälle können Sie von vornherein bei der Bauplanung berücksichtigen. Eine weitere Möglichkeit dazu bietet der Terrassenbelag, mit dem man das Gefälle herbeiführt.

Bauwerksabdichtung Abdichtung gegen Wasser durch Fachmann – © Dagmara_K / stock.adobe.com Mit dem Bau einer Dachterrasse greifen Sie in die Dachstruktur ein und schaffen damit möglicherweise einen Schwachpunkt gegenüber Wasser. Hier muss also unbedingt eine Abdichtung des Daches erfolgen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Feuchtigkeit aus den darunterliegenden Räumen abtransportiert werden muss. Aus diesem Grunde sollten Sie einen Fachmann mit der Abdichtung beauftragen.

Wärmedämmung

Eine schlecht gedämmte Dachterrasse bewirkt, dass darunter liegende Räume im Herbst und im Winter schnell auskühlen. Dadurch müssen Sie mehr heizen.

Um zu verhindern, dass die Heizkosten in die Höhe schießen, sollten Sie Ihre Dachterrasse muss Ihre Dachterrasse ordnungsgemäß gedämmt werden. Ein Fachmann kann Ihnen dabei behilflich sein und dafür sorgen, dass keine Wärmebrücken entstehen.

Gestaltung der Dachterrasse

Wurde Ihr Projekt Dachterrasse von der zuständigen Baubehörde genehmigt, geht es an die Umsetzung des Bauvorhabens. Anschließend können Sie Ihre neue Terrasse nach Ihren Wünschen gestalten.

Bodenbelag Terrasse mit Holzboden – © 2mmedia / stock.adobe.com Für Ihre Dachterrasse kommen verschiedene Materialien als Bodenbelag in Betracht. Hierbei sollten Sie aber unbedingt die verschiedenen Eigenschaften der Werkstoffe beachten und Ihre Entscheidung davon abhängig machen.

So sieht Holz zwar sehr schön aus und heizt sich im Sommer nicht so sehr auf. Dafür ist es recht pflegeintensiv und lässt sich schlechter reinigen. Fliesen und Beton hingegen sind zwar sehr pflegeleicht und lassen sich gut reinigen, können sich dafür aber in der Sonne stark aufheizen. Eine Alternative stellt WPC dar. Hierbei handelt es sich um einen Holz-Kunststoff-Verbundstoff, der zwar auch nicht ohne Pflege auskommt, aber der Witterung besser stand hält als Holz.

Tipp: Möchten Sie einen ganz natürlichen Boden und legen keinen Wert auf eine Befestigung, können Sie auch ganz schlicht Sand oder Rasen auf Ihre Terrasse bringen.

Möbel

Zum Entspannen dürfen natürlich auch die richtigen Möbel nicht fehlen. Ob Sie sich eine kleine gemütliche Sitzecke auf Ihre Dachterrasse holen oder doch einen großen einladenden Loungebereich, sollten Sie nicht zuletzt vom verfügbaren Platz abhängig machen.

Bei den Materialien haben sie die Wahl zwischen

  • Holz
  • Kunststoff
  • Rattan
  • Polyrattan
  • Metall

Hier spielt in erster Linie der eigenen Geschmack eine Rolle. Denn auch Holz und Kunststoff können Feuchtigkeit und UV-Strahlen standhalten, wenn Sie beim Kauf auf eine hohe Qualität achten und ihnen die notwendige Pflege zukommen lassen.

Tipp: Damit Sie sich beim entspannen keinen Sonnenbrand holen, sollten Sie Maßnahmen zum Schutz vor der Sonne treffen. Lesen Sie dazu unseren Artikel „Sonnenschutz für Dachterrasse – 4 Varianten vorgestellt“.

Pflanzen für die Dachterrasse Je nach Größe des Daches können auch Bäume kultiviert werden – © yolfran / stock.adobe.com Um sich das Gartenfeeling aufs Dach zu holen, dürfen natürlich Pflanzen nicht fehlen. Dabei müssen Sie jedoch darauf achten, dass die Pflanzen auf der Dachterrasse Sonne, Regen und Wind besonders stark ausgesetzt sind. Daher eignen sich nicht alle Pflanzen für die Begrünung der Dachterrasse.

Besonders dekorativ können Sie beispielsweise Lebensbäume in Szene setzen. Durch Formschnitte lassen sich schöne Formen erzielen.

Stauden wie Lavendel, Schleierkraut oder Heiligenkraut sind sehr robust. Sie vertragen sowohl hohe Temperaturen als auch Kälte.

Auch Ziergräser eigenen sich sehr gut für die Gestaltung Ihrer Dachterrasse. Zum einen sind die meisten Sorten sehr genügsam und vertragen die Sonne sehr gut. Zum anderen sind sie sehr robust und nicht anfällig für Schädlinge.

Welche Ziergräser für die Dachterrasse in Frage kommen, lesen Sie im Artikel Ziergräser: Sorten und Pflegetipps vorgestellt.

Sichtschutz

Um Ihre eigene Privatsphäre zu wahren, sollten Sie für einen geeigneten Sichtschutz sorgen. Im Handel finden Sie diverse Möglichkeiten einen Sichtschutz herzustellen. Die Palette reicht von einfachen Stoffbahnen über Zäune aus Bambusmatten bis hin zu Sichtschutzwänden, die allesamt auch als Schutz vor Wind dienen können.

Tipp: Gerade Dachterrassen sind starker Witterung ausgesetzt. An Edelstahl-Pfosten für Ihren Wind- und Sichtschutz, werden Sie länger Freude haben als an herkömmlichen Holz-Pfosten.

Weitere Möglichkeiten für einen wirksamen und stilvolen Sichtschutz finden Sie im Artikel Sichtschutz für Terrassen. Die darin genannten Punkte 1, 3 und 4 eignen sich ebenfalls wunderbar für die Dachterrasse.

Pflanzen als Sichtschutz

Sie können diverse Pflanzen als Sichtschutz nutzen. Hierfür eigenen sich beispielsweise Bambus, Lebensbaum oder Efeu.

Bambus bietet den Vorteil, dass er sehr schnell und dazu noch sehr hoch wächst. Sie sollten aber beachten, dass er ausufernde Wurzeln besitzt und daher in einem geräumigen Kübel gepflanzt werden muss.

Lebensbäume können durch ihren dichten Wuchs wunderbar als Sichtschutz überzeugen. Aber auch hier ist darauf zu achten, dass die Pflanzen in ausreichend große Kübel gepflanzt werden. Je Meter Wuchshöhe sollte der Kübel einen Durchmesser 40 Zentimeter besitzen.

Auch Kletterpflanzen können Sie vor neugierigen Blicken schützen. Lassen Sie dazu einfach ein Zaunfeld oder ähnliches beispielsweise mit Efeu, Clematis oder Wein beranken und achten Sie darauf, dass das Wurzelwerk genügend Platz hat.

Weihnachtskaktus Pflege – Hinweise zum richtigen Standort sowie zum Gießen & Düngen

Di, 10/15/2019 - 08:08

Der Weihnachtskaktus ist eigentlich recht pflegeleicht. Trotzdem gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten, damit Sie lange Freude an Ihrem Kaktus haben.

© ClaraNila – Fotolia.com

Weihnachtskakteen, auch Schlumbergera genannt, kommen ursprünglich aus den Regenwäldern Brasiliens. Das Kakteengewächs, das rote, weiße oder orangefarbene Blüten tragen kann, wird bis zu 40 Zentimeter hoch und fast genauso breit. Dabei findet die Blüte meist sechs Wochen lang von November bis Dezember statt, sodass der Kaktus die Feiertage feierlich mitgestaltet. Da der Gliederkaktus ziemlich einfach zu pflegen ist und sich als langlebiger Begleiter erweist, ist er als Zimmerpflanze bei einigen Liebhabern besonders beliebt. Doch wie findet die Pflege des Weihnachtsbegleiters am besten statt? Welchen Standort benötigt das Gewächs – und was ist noch zu beachten?

Viele Facetten für dekorative Nutzungen

Der Weihnachtskaktus ist nicht nur bekannt für seine hübschen Blüten in der Weihnachts- und Winterzeit, sondern auch für seine Artenvielfalt. So ist der Schlumbergera Orssichiana bekannt dafür, flammenartige, rote Blüten auszubilden, die aber sehr selten zu finden sind. Der Schlumbergera Truncata hingegen ist sehr pflegeleicht und mittlerweile weit verbreitet, weil Liebhaber ihn wegen der rosafarbenen, orangenen oder roten und weißen Blüten als Zimmerpflanze anschaffen. Der Weihnachtskaktus richtet sich übrigens nach der Sonne aus, sodass er es nicht mag, wenn er ständig verstellt oder umgedreht wird.

Vorteile des Weihnachtskaktus
✔ blüht etwa sechs Wochen lang
✔ Blüte findet von November bis Dezember in der Winterzeit statt
✔ ist in der Regel pflegeleicht
✔ Blüten können rot, weiß, orange oder rosafarben sein
✔ es gibt viele Arten der Weihnachtskakteen, darunter auch selten zu findende
✔ schöne Zimmerpflanze, die auch durch ihre Glieder ansehnlich ausfällt Nachteile des Weihnachtskaktus
✘ wirft seine Knospen ab, wenn er zu oft verschoben oder umgestellt wird, da er sich hierbei wieder in Richtung der Sonne wenden muss
✘ manche Sorten sind sehr selten und daher kaum erhältlich
✘ keine Blüte außerhalb der Winterzeit, sodass man das ganze Jahr auf diese warten muss Welcher Standort ist der Beste?

Vorweg ist zu sagen, dass der Weihnachtskaktus nicht im Garten oder auf dem Balkon gehalten wird. Denn hierbei handelt es sich um eine Zimmerpflanze, die übrigens auf einen leicht sonnigen, aber teilweise auch schattigen Standort angewiesen ist. Sehr freut sich das Gewächs aus dem Regenwald über die frühe Sonne am Morgen oder Abend, weshalb Besitzer bevorzugt nach einem solchen Standort Ausschau halten sollten. Hitze durch Mittagssonne hingegen sollte vermieden werden, wenn man einen perfekten Standort für den Weihnachtskaktus finden möchte. Daher sollte ein gewisser Abstand zum Fester erreicht werden können, wenn sich kein besserer Standort finden lässt. Möchte man den Kaktus bei entsprechenden Temperaturen im Freien lagern, sollten diese auch bei Nacht nicht unter 10 Grad Celsius fallen. Dann darf der Kaktus gut und gerne an einem schattigen Plätzchen verweilen. Hier ist jedoch wichtig, diesen vorher an Außentemperaturen zu gewöhnen, beispielsweise durch das stündliche Aufbewahren im Freien. Bleibt der Kaktus drinnen, darf er gerne über einer Heizung aufbewahrt werden, denn warme Wurzeln tun dem Gewächs gut.

Welche Erde benötigt der Weihnachtskaktus?

Bestenfalls wird für den Weihnachtskaktus Kakteenerde verwendet, denn diese muss möglichst durchlässig sein – Staunässe verträgt der Weihnachtskaktus nämlich gar nicht gut. Ein geringer Teil Sand oder Ton darf gerne in der Erde enthalten sein. Blumenerde ist allerdings weniger gut geeignet, da sie oftmals nicht durchlässig genug ist und sich besagte Staunässe bildet. Hat man die Möglichkeit, etwas Tongranulat zur Kakteenerde hinzuzufügen, kommt das dem Weihnachtskaktus zugute.

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Weil ein Weihnachtskaktus schnell bis zu 40cm hoch und fast genauso breit wird, kann es von Zeit zu Zeit notwendig sein, ihm einen größeren Lebensraum, also größeren Blumentopf zu gewähren. Sonst hätten die Wurzeln der Pflanze keinen Platz mehr, sodass diese nicht nur das weitere Wachsen einstellt, sondern auch nur kümmerlich erblüht. Generell sollte nur nach der Blütezeit umgetopft werden, dabei sind die Wurzeln besonders zu beachten, sodass sie nicht beschädigt werden. Beim Umtopfen ist der neue Topf außerdem mit frischer statt alter Erde zu führen, damit der Kaktus auch frische Nährstoffe erhält. Generell gilt auch, dass der Blumentopf für Weihnachtskakteen kleiner sein sollten, als das Pfanzenbündel über der Erde breit ist. Das liegt daran, dass das Wurzelwerk des Weihnachtskaktus zwar sehr schnell wächst, in der Regel aber kompakt verwurzelt ist, sodass es deutlich kleiner ausfällt, als die Pflanze selbst. Das heißt also, dass nur weil die Pflanze über den Topfrand hinaus wächst, der Topf ihr noch längst nicht zu klein ist.

Muss man den Weihnachtskaktus düngen – oder reicht das Gießen aus?

Wenn es um die Pflege eines Weihnachtskaktus geht, gehört natürlich auch das Gießen dazu. Hierbei gibt es einige Dinge zu beachten, wie beispielsweise:

➣ das Wasser selbst darf keinesfalls kalkhaltig sein, besser ist daher abgekochtes Wasser oder auch Regenwasser aus dem Garten – kalkhaltiges Wasser wird von dem Weihnachtskaktus unter keinen Umständen gut vertragen
➣ bei höheren Temperaturen im Frühling, Sommer und Spätsommer sollte das Gießen sehr regelmäßig erfolgen, sodass sich das Substrat mit Wasser vollsaugen kann
➣ sammelt sich Wasser im Untersetzer, ist dieses immer sofort zu entfernen, um Staunässe zu vermeiden
➣ auch Aquariumwasser eignet sich zum Gießen, da dieses Nährstoffe enthält, dies sollte aber nicht zu oft stattfinden

Das Düngen läuft etwas anders ab. Der Weihnachtskaktus stammt schließlich aus nährstoffärmeren Gefilden und kommt daher mit einer zu hohen Nährstoffmenge nicht klar. Weniger ist also in Sachen Dünger beim Weihnachtskaktus deutlich mehr. Junge, etwa frisch gekaufte Weihnachtskakteen müssen gar nicht gedüngt werden, nach einem oder zwei Jahren darf das erste Düngen stattfinden. Dabei braucht es nur sehr wenig flüssigen Pflanzendünger, um den Weihnachtskaktus im Frühling mit seiner nötigen Dosis an Nährstoffen zu versorgen.

Schnitt des Weihnachtskaktus – muss man überhaupt schneiden?

Das Schneiden des beliebten Weihnachtskaktus ist eigentlich nur notwendig, wenn man diesen über Stecklinge vermehren möchte. Diese können dann mindestens drei Zentimeter tief in einen Blumentopf in Kakteenerde eingepflanzt werden, um nach dem ständigen Feuchthalten zu einer eigenständigen Pflanze heranzuwachsen. Zu häufiges Gießen ist auch hier wieder wegen der Staunässe zu vermeiden. Ansonsten kann man abgetrocknete Blüten nach der Blütezeit vom Weihnachtskaktus abschneiden, sofern sie nicht von selbst abfallen. Auch eingetrocknete Glieder dürfen bei Bedarf abgeschnitten werden, ansonsten ist kein Rückschnitt notwendig.

Fazit

Wie man sieht, ist der Weihnachtskaktus ein sehr ansehnlicher, aber auch einfach zu pflegender Vertreter der Kakteen. Zwar wartet man das ganze Jahr auf die hübsche Blüte, dafür hält diese im Winter ziemlich lange an und bietet eine schöne Abwechslung zu anderen Pflanzen in der Winterzeit. Selbst die Anforderungen beim Gießen sind seitens der Pflanze so gering, dass selbst Laien sie gut halten können – außerdem spart man sich mit ihr eine Menge Arbeit, da kaum Schnitte notwendig sind und die Pflanze auch keine großen Töpfe, sowie wenig Dünger benötigt. Es lohnt sich also in jedem Fall, über die Anschaffung der Weihnachtskakteen nachzudenken.

Sternmoos pflanzen – Hinweise zu Boden und Standort

So, 10/13/2019 - 06:20

Beim Sternmoos handelt es sich um eine Pflanze, die sowohl im Kübel als auch im Garten gepflanzt werden kann. Wir zeigen Ihnen, was Sie dabei beachten müssen.

Sternmoos – © fabianammer – Fotolia.com

Sternmoos ist eine kleine, unkomplizierte Polsterstaude, welche sich im Steingarten gut macht, aber auch zur Bepflanzung von Gräbern oder als Rasenersatz eingesetzt werden kann. Die Pflanzen sind pflegeleicht und winterhart. Sternmoos ist in Mitteleuropa heimisch und damit gut an unser Klima angepasst. Wer Rücksicht auf die Standortbedingungen und Bodenansprüche der Pflanze nimmt, wird das Wachsen und Gedeihen der hübschen Steingartenpflanze beobachten können. Worauf bei der Pflanzung von Sternmoos geachtet werden sollte, können Sie nun nachlesen.

Pflanzenbeschreibung

Auch wenn das Sternmoos einen hübschen Moosrasen bildet, botanisch betrachtet handelt es sich eigentlich um ein Nelkengewächs. Die sternförmigen kleinen Blüten und das moosartige Aussehen gaben Sagina subulata ihren Namen. Als Vertreter der Mastkräuter kennzeichnet das Sternmoos ein krautiger Wuchs. Die Blätter stehen dabei nur leicht aufrecht. Die Wuchshöhe übersteigt kaum vier Zentimeter, dafür entstehen dichte Rasenteppiche und die Pflanze wächst schnell in die Breite.

Blüten

Im späten Frühjahr erscheinen die kleinen weißen Blütenköpfe. Die hellen Schalenblüten bilden einen hübschen Kontrast zum hellgrünen Laub. Die Blüten sitzen an den kurzen Stielen und erscheinen auch an einem schattigen Standort äußerst zahlreich. Die Blütezeit reicht bis in den Spätsommer hinein.

Verwendung

Das unkomplizierte Sternmoos lässt sich im Garten vielseitig verwenden. Kleinere Polster werten den Steingarten auf. In direkter Nachbarschaft von Hornkraut, niedrigen Glockenblumen oder Kamille entsteht ein hübsches und farbenfrohes Bild. Auch Trockenmauern können mit Sternmoos begrünt werden. Ebenso gedeiht die Pflanze zwischen Gehwegplatten und kann zur Begrünung von Dächern eingesetzt werden.

» Tipp: Sternmoos eignet sich auch als Rasenersatz.

Oft kommt es vor, dass der Rasen an schattigen Stellen nicht dicht wächst oder sogar sichtbare Lücken aufweist. Auch bei unwegsamen Hanglagen ist das Ansäen von Rasen häufig schwierig. Sternmoos bietet hier einen willkommenen Ersatz. Dabei können Sie sich sogar später das Rasenmähen sparen. Sternmoos wächst nicht höher als maximal fünf Zentimeter.

» Tipp: Auch als Unterpflanzung von Blumenkästen und Pflanzschalen ist das Sternmoos dekorativ und unkompliziert zu pflegen.

Passenden Standort finden

Bei der Standortwahl ist der Hobbygärtner flexibel. Als eine der wenigsten Pflanzen gedeiht das Nelkengewächs auch problemlos im Schatten. An einem sonnigen Standort ist eine häufige Bewässerung notwendig. Besonders in heißen Sommern ist die Gefahr groß, dass die Polsterstaude vertrocknet. Zwei Sonnenstunden täglich gelten als optimal für die Wärme liebende Pflanze. Ein zu trockener oder zu kalter Standort bekommt dem Sternmoos nicht. Weiterhin fühlt sich die Pflanze in Konkurrenz mit üppig wachsenden Unkräutern wie Weißklee, Fingerkraut oder Breitwegerich nicht wohl und wächst eher mickrig.

→ auf den Punkt gebracht:

  • sehr anpassungsfähig an die verschiedenen Standorte
  • zwei Sonnenstunden täglich reichen aus
  • an einem vollsonnigen Standort hoher Flüssigkeitsbedarf
  • verminderter Wuchs an zu trockenen Standorten
  • vorhandene Unkräuter behindern die Pflanze im Wachstum
Ideales Substrat auswählen

Etwas anspruchsvoller zeigen sich die Pflanzen im Hinblick auf die Standortwahl. Der Boden sollte gut durchlässig sein, um die Gefahr von Staunässe zu minimieren. Schwere Lehmböden sollten mit Sand angereichert werden. Die Wurzeln beginnen schnell zu faulen, wenn das Substrat zu dicht erscheint. Der Boden sollte feucht, aber keinesfalls zu nass beschaffen sein. Der pH-Wert sollte sich im neutralen bis leicht saueren Milieu bewegen.

Pflanzanleitung

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzloch ausheben
4. Pflanzabstände einhalten
5. Pflanze einsetzen
6. Pflanzloch schließen
7. Erde gut andrücken
8. Pflanze wässern

Nach der Wahl des passenden Standortes, ist der Boden für die Pflanzung vorzubereiten. Das Substrat sollte aufgelockert werden und ist von Wurzeln, Steinen und Unkräutern zu befreien.

» Tipp: Das Sternmoos verträgt keine Unkräuter in näherer Umgebung.

Schwere Böden sind gut aufzulockern und mit Sand durchlässiger zu gestalten. Möchten Sie größere Polster anlegen, ist auf den passenden Pflanzabstand zu achten. Damit sich in absehbarer Zeit ein dichter Moosrasen ergibt, sollte der Pflanzabstand 15 Zentimeter nicht überschreiten. Bei der Pflanzung im Steingarten ist ebenfalls auf eine Alleinstellung zu achten. Ein Pflanzabstand von 20 bis 30 Zentimetern ist hier angezeigt. Denn die Polsterstaude wächst recht schnell in die Breite. Nach der Pflanzung ist das Sternmoos gut anzugießen.

Sternmoos im Kübel anpflanzen

Für die Gestaltung von Pflanzschalen oder die Unterpflanzung von in Pflanzkübeln kultivierten Hochstämmchen bietet sich die Kübelpflanzung durchaus an. Der Pflegeaufwand erhöht sich durch die Pflanzung im Kübel. Häufig steht den Pflanzen dort nur wenig Substrat zur Verfügung. Daher kann das Sternmoos über die Wurzeln nur ein Mindestmaß an Wasser und Nährstoffen aufnehmen. Sollen die kleinen Polster üppig wachsen und viele Blüten ausbilden, ist regelmäßig zu gießen und zu düngen. Wird die Pflanzschale sonnig aufgestellt, kann es im Sommer nötig sein, das Sternmoos morgens und abends zu bewässern. Wird dies versäumt, kann es vorkommen, dass die Pflanze beinahe über Nacht komplett vertrocknet.

Die Besonderheiten der Kübelpflanzung in Stichworten:
  • geringes Flüssigkeits- und Nährstoffangebot
  • häufiges Bewässern notwendig
  • während der Wachstumsphase regelmäßig düngen
  • Schutz bei der Überwinterung notwendig
Hinweise zur Pflanzung von Sternmoos im Überblick table#t350 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t350 thead tr { } table#t350 thead tr th.t350 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t350 thead tr th#t350.start { } table#t350 thead tr th#t350.end { } table#t350 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t350 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t350 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t350 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t350 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t350 tbody tr:hover td { } table#t350 tfoot tr { } table#t350 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } ArbeitsschrittErläuterung Standort findenDie Pflanze gedeiht an jedem Standort. Halbschatten mit einigen wenigen Sonnenstunden erweist sich als ideal. Mehr als zwei Stunden Sonne täglich benötigt die Pflanze nicht. Ein zu sonniger Standort führt bei unzureichender Bewässerung schnell zum Vertrocknen der Pflanze.Substrat vorbereitenDa das Sternmoos keine Staunässe verträgt, ist ein durchlässiger Boden besonders wichtig. In schweren Lehmböden wächst die Pflanze eher mickrig. Der Nährstoffbedarf ist eher mäßig. Kompost liefert wertvollen Naturdünger. Sternmoos pflanzenVor der Pflanzung sollte Unkraut großzügig entfernt werden. Pro Quadratmeter können etwa zwölf Jungpflanzen eingesetzt werden. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollten mindestens zehn Zentimeter Pflanzabstand verbleiben. Sternmoos umpflanzen

Soll das Sternmoos umgepflanzt werden, sind Frühjahr und Herbst die idealen Zeitpunkte. Die Wurzeln wachsen eher schlecht an. Dies wirkt sich nachteilig auf ein Umpflanzen bei Hitze oder bei Frostgefahr aus. Wird im Sommer umgepflanzt, ist die Gefahr groß, dass die zarten Wurzeln vertrocknen. Beim Umpflanzen im Spätherbst kann es vorkommen, dass die Pflanzen nicht mehr ausreichend anwachsen und dadurch die Fähigkeit, unbeschadet zu überwintern einbüßen.

Für das Umpflanzen sollte ein warmer aber wolkiger Tag ausgewählt werden. Die Pflanzen sind vorsichtig aus dem Boden zu heben und großflächig abzustechen, damit die Wurzeln nicht verletzt werden. Nach dem Auspflanzen sollte das Sternmoos zügig an seinem neuen Standort in die Erde gesetzt werden.

» Tipp: Umpflanzen bietet eine gute Gelegenheit, die Wurzeln auf ihre Beschaffenheit zu kontrollieren und die Pflanzen bei Bedarf zu teilen.

Wald-Geißbart – Arten, Verwendung, Pflege und Vermehrung

Fr, 10/11/2019 - 12:34

Mit dem Wald-Geißbartes holen sich eine sehr robuste Staude in den Garten. Er stellt keine großen Ansprüche an die Pflege und lässt sich einfach vermehren.

© kazakovmaksim – Fotolia.com

Der Wald-Geißbart (bot. Aruncus dioicus) ist eine langlebige und robuste Wildstaude, welche nur wenig Pflegeaufwand erfordert. Dennoch lässt sich durch eine Optimierung der Standortbedingungen für einen üppigen Blütenreichtum sorgen. Wird den Pflanzen der notwendige Raum im Staudenbeet eingeräumt, sind Wuchshöhen von zwei Metern und mehr keine Seltenheit. Was es bei der Pflege der imposanten Wildstauden noch zu beachten gilt, erklären wir Ihnen nun.

Wald-Geißbart pflegen

Wenn Sie die Pflanze richtig pflegen, werden Sie lange Freude daran haben. Denn dann kommt es kaum vor, dass Ihr Wald-Geißbart von Krankheiten oder Schädlingen befallen wird.

Wald-Geißbart gießen

Auch wenn sich die Pflanze recht anspruchslos zeigt, sollte das Gießen nicht vernachlässigt werden. Ob und wie häufig bewässert werden muss, ist nicht zuletzt abhängig vom Standort. An einem schattigen Platz müssen Sie die Pflanze weniger gießen, als an einem sonnigen Standort. Während längerer Trockenperioden im Sommer benötigt die Pflanze zusätzliche Wassergaben. Der Boden darf nicht vollständig austrocknen. Gleichzeitig sollte nicht zu intensiv bewässert werden. Der Wald-Geißbart verträgt keine Staunässe. Erscheint der Boden über einen längeren Zeitraum zu feucht, beginnen die Wurzeln zu faulen und die Pflanze kann sich nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgen.

Wald-Geißbart düngen

Der Wald-Geißbart muss nicht regelmäßig gedüngt werden. Der Nährstoffbedarf der Pflanze ist eher mäßig. Werden die Jungpflanzen mit Kompost versorgt, benötigen sie im ersten Standjahr keine weiteren Düngergaben.

» Tipp: Die Düngung mit Kompost kann jährlich im Frühling wiederholt werden.

Wald-Geißbart schneiden

Die Pflanze lässt sich im Spätherbst oder auch im zeitigen Frühjahr beschneiden. Der Wald-Geißbart ist allgemein gut schnittverträglich und kommt daher mit beiden Varianten zurecht.

» Tipp: Wählen Sie für den Rückschnitt einen frostfreien, wolkigen Tag.

Wie sollte der Rückschnitt durchgeführt werden?

Der Wald-Geißbart bildet ein kräftiges Wurzelsystem aus. Dies macht die Pflanze gut schnittverträglich. Vor dem Winter, oder wahlweise im zeitigen Frühjahr, können Sie die Pflanze etwa eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden.

» Tipp: Je dichter der Geißbart über dem Boden abgeschnitten wird, umso intensiver treibt er aus und wächst entsprechend buschig.

Wer verhindert möchte, dass sich der Wald-Geißbart unkontrolliert vermehrt, sollte die verblühten Blütenrispen entfernen. Besonders die Rispen der männlichen Pflanzen sind auch in verblühtem Zustand noch ein hübscher Vasenschmuck und sehen in Wildblumensträußen besonders dekorativ aus. Was ist bei der Überwinterung zu beachten?

Der Wald-Geißbart ist winterhart und verträgt Temperaturen von bis zu – 20 Grad problemlos. Ein Winterschutz ist nicht notwendig. Im Herbst sollte der Rückschnitt nicht vergessen werden. Dann fällt die Blüte im nächsten Frühsommer umso üppiger aus.

Vermehrung des Wald-Geißbartes

Der Wald-Geißbart bildet keine tiefen Wurzeln aus, sondern verfügt über ein holziges Rhizom. Durch die Rhizome vermehrt sich die Pflanze vegetativ und die Bildung ganzer Bestände ist keine Seltenheit.

Wenn Sie Ihren Wald-Geißbart lieber kontrolliert vermehren möchten, dann bietet sich die Vermehrung zum einen über die Wurzelteilung und zum anderen über die Aussaat an:

Wurzelteilung

Eine Teilung der Wurzelknollen ist bei jüngeren Pflanzen noch problemlos machbar. Stark verholzte ältere Pflanzen lassen sich dagegen nur schwer teilen. Für die Teilung muss die komplette Pflanze aus dem Boden genommen werden. Anschließend wird die Knolle mit einem Spaten oder einem scharfen Messer geteilt und die Teilstücke können am gewünschten Standort neu verpflanzt werden.

Aussaat

Die Aussaat ist ebenfalls eine beliebte Form der Vermehrung. Bei den Samen handelt es sich um Kaltkeimer. Die Samen reifen in den Monaten September und Oktober heran.

Bei der Aussaat sollte einiges beachtet werden:

  1. Samen in ein flaches Pflanzgefäß setzen
  2. Samen feucht halten
  3. Samen etwa vier Wochen bei Zimmertemperaturen kultivieren
  4. Aussaat für vier bis sechs Wochen in den Kühlschrank stellen
  5. Samen bei Zimmertemperatur weiter kultivieren

Mehlbeere vermehren – verschiedene Methoden im Vergleich

Mi, 10/09/2019 - 10:32

Die Mehlbeere erfreut sich nicht zuletzt wegen ihrer Farbenpracht großer Beliebtheit. Die pflegeleichte Pflanze lässt sich auf verschiedene Weisen vermehren.

© funnyhill – Fotolia.com

Eine Mehlbeere (Sorbus) kann zum Blickfang im Hausgarten werden. Die als Bäume oder Sträucher wachsenden Pflanzen tragen rötliche Apfelfrüchte und präsentieren sich in einer farbenfrohen Herbstfärbung. Die Pflanzen sind pflegeleicht und wenig anspruchsvoll hinsichtlich Standort und Substrat. Für die Vermehrung der Mehlbeere gibt es verschiedene Möglichkeiten, welche nun näher vorgestellt werden.

Die Mehlbeere lässt sich durch folgende Methoden vermehren:

  • Wurzelausläufer
  • Stecklinge
  • Steckhölzer
  • Samen
❍ Vermehrung durch Wurzelausläufer

Mit Hilfe von Wurzelausläufern lassen sich Mehlbeeren schnell und einfach vermehren. Die Voraussetzung hierfür ist allerdings, eine bereits gut entwickelte Pflanze zu besitzen. Da Mehlbeeren langsam wachsen, braucht es einige Zeit, bis ein stabiles Wurzelsystem ausgebildet wird. Ältere Pflanzen bilden Wurzelausläufer, welche ausgegraben und für die Vermehrung genutzt werden können.

Mit Hilfe dieser Vermehrungsmethode erhalten Sie mit wenigen einfachen Schritten eine vollwertige Pflanze. Dazu müssen Sie als erstes den Wurzelausläufer ausgraben und ihn anschließend von der Mutterpflanze abtrennen. Den abgetrennten Wurzelausläufer müssen Sie umgehend am gewünschten Standort in die Erde bringen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie den Wurzelausläufer nicht tiefer eingraben, als dies an seinem alten Standort der Fall war. Mit einem Spaten oder mit einem Messer lassen sich die Wurzelstücke sauber abtrennen.

» Tipp: Arbeiten Sie mit scharfen Werkzeugen. Gerade Schnittkanten heilen schneller ab und schaden der Pflanze weniger.

Kurz und knapp: Schritt für Schritt
  1. Wurzelausläufer ausgraben
  2. Wurzelausläufer abtrennen
  3. Wurzelausläufer neu verpflanzen
❍ Vermehrung durch Stecklinge

Auch für die Stecklingsvermehrung wird eine Mehlbeerpflanze benötigt. Das Gewinnen von Stecklingen kann mit einem Formschnitt, der im Frühsommer erfolgen sollte, verbunden werden.

❶ Die Stecklinge sollten von kräftigen, nicht blühenden Ästen geschnitten werden. Ein Steckling sollte dabei zwischen 10 und 15 Zentimeter lang belassen werden.

❷ Der untere Bereich des Stecklings, welcher sich später unterhalb der Erdoberfläche befindet, sollte von Laub befreit werden.

❸ Anschließend werden die Stecklinge in ein mit Anzuchterde gefülltes Pflanzgefäß gesetzt und und von nun an regelmäßig bewässert. Um die Bewurzelung zu beschleunigen, sollten die Stecklinge mit einer Plastikhaube abgedeckt werden. Dadurch entsteht rund um die Pflanze ein Mikroklima, welches sich förderlich auf den Pflanzenwuchs auswirkt.

» Tipp: Aus leeren Mineralwasserflaschen lassen sich Abdeckhauben für Stecklinge basteln, indem die Flasche mittig durchtrennt wird. Der untere Bereich kann nun über den Steckling gestülpt werden.

❹ Das Pflanzgefäß wird an einem warmen und halbschattigen Ort aufgestellt. Damit der Steckling im luftdichten Mini-Gewächshaus keinen Schimmel ansetzt, ist die Abdeckung täglich kurz zu lüften.

❺ Sobald der Steckling neu austreibt, ist dies ein Zeichen für eine erfolgreiche Bewurzelung. Die Jungpflanze kann über den Sommer im Kübel bereits im Freien stehen und ist in der Regel kräftig genug, um im Herbst an den gewünschten Standort gesetzt zu werden.

Kurz und knapp: Schritt für Schritt
  1. Steckling schneiden
  2. Steckling vorbereiten
  3. Steckling einpflanzen und wässern
  4. Steckling abdecken
  5. Austrieb abwarten
❍ Vermehrung durch Steckhölzer

Hobbygärtner bevorzugen in der Regel die Vermehrung durch Steckhölzer. Schließlich gibt es dadurch auch im Winter im Garten etwas zu tun. Während der Steckling Blätter besitzt und nicht komplett verholzt sein sollte, handelt es sich bei einem Steckholz um einen verholzten Astteil, welcher der Astmitte entnommen wird.

❶ Für das Schneiden der Steckhölzer sollte ein frostfreier Tag gewählt werden. Günstig sind die Monte November bis Februar. Sie sollten sollte über mehrere Knoten verfügen und aus der Mitte eines gesunden Astes geschnitten werden. Der Schnitt dabei ist unmittelbar oberhalb eines Knotens anzusetzen.

❷ Das Steckholz wird in ein Torf-Sand-Gemisch gesetzt.

❸Die Umgebungstemperatur sollte etwa zehn Grad betragen.

» Tipp: An milden Wintertagen können die Steckhölzer auch im Freiland direkt in die Erde gesetzt werden. Eine Laubschicht schützt vor Kälte und hält die Feuchtigkeit im Boden.

❹Die Bewässerung sollte eher sparsam erfolgen.

❺Treibt das Steckholz aus, ist die Vermehrung geglückt und die Pflanze kann ins Freiland gesetzt werden.

Kurz und knapp: Schritt für Schritt
  1. Steckhölzer schneiden
  2. Steckhölzer in Blumenerde setzen
  3. Steckhölzer kühl und halbschattig aufstellen
  4. Steckhölzer ab und an bewässern
  5. Austrieb abwarten
❍ Vermehrung durch Samen

Wer selbst noch keine Mehlbeere besitzt, wird sich auf die Vermehrung durch Samen beschränken müssen. Diese gelingt in der Regel auch ohne großartige gärtnerische Kenntnisse, ist aber zeitaufwendiger.

❶ Die Samen der Mehlbeere können nicht einfach in die Erde gesetzt werden. Sie müssen stratifiziert werden. Hierfür werden die Samen für einige Tage in den Kühlschrank gelegt.

❷ Anschließend lassen Sie die Samen einen Tag lang in lauwarmem Wasser vorquellen.

❸ Die Aussaat kann in Anzuchterde oder in Kokosfasern erfolgen. Die Samen werden dabei nur leicht mit Erde bedeckt.

❹ Das Substrat ist gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass zu halten.

❺ Um den Keimvorgang zu beschleunigen, können Sie das Pflanzgefäß mit Folie oder Glas abgedeckt werden. An einem hellen aber nicht vollsonnigen Standort erfolgt die Keimung nach einigen Wochen.

Kurz und knapp: Schritt für Schritt
  1. Samen in den Kühlschrank legen
  2. Samen vorquellen
  3. Samen in Anzuchterde setzen
  4. Samen leicht feucht halten
  5. Keimung abwarten
Vermehrungsmethoden mit ihren Vor- und Nachteilen table#t359 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t359 thead tr { } table#t359 thead tr th.t359 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t359 thead tr th#t359.start { } table#t359 thead tr th#t359.end { } table#t359 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t359 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t359 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t359 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t359 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t359 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t359 tbody tr:hover td { } table#t359 tfoot tr { } table#t359 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } Methode Vorteile Nachteile Wurzelausläufer
  • schnell
  • unkompliziert
  • einfach
  • Pflanze muss vorhanden sein
  • Wurzel kann beschädigt werden
Stecklinge
  • Stecklinge fallen bei Rückschnitt an
  • einfach
  • unkompliziert
  • gute Erfolgsgarantie
  • Pflanze muss vorhanden sein
  • es dauert einige Zeit, bis der Steckling austreibt
Steckhölzer
  • einfach
  • gute Erfolgsaussichten
  • Pflanze muss vorhanden sein
  • Schnitt erfolgt im Winter und kann leicht verpasst werden
Samen
  • es lassen sich mehrere Pflanzen heranziehen
  • Samen können von bestehender Pflanze gewonnen werden
  • Geduld erforderlich
  • nicht jeder Samen keimt

Japanische Sicheltanne vermehren – 2 Methoden im Vergleich

Mo, 10/07/2019 - 06:16

Die Japanische Sicheltanne wächst schnell und kann ganz einfach vermehrt werden. So kann sie als Hecke einen idealen Sichtschutz in Ihrem Garten bieten.

© ChrWeiss – Fotolia.com

Wenn es um Nadelbäume geht, sind viele Gärtner geradezu aus dem Häuschen. Denn diese lassen sich nicht nur einfach heranziehen und pflegen, sondern bieten auch zahlreiche Vorteile. So bieten sie einen guten Sichtschutz, der sehr schnell entsteht, da die Nadelbäume schnell wachsen. Gleichzeitig lassen sich Nadelbäume zu einer bestimmten Form bringen, also nach Belieben ausdünnen, damit sie einen schönen Wuchs erhalten. Wer nach etwas Besonderem sucht, greift oft zur Japanischen Sicheltanne (Cryptomeria Japonica), die ursprünglich aus China und Japan stammt. Schließlich stellt sie in Europa eine nicht sehr häufig gesehene, aber edle und ansehnliche Alternative zum typischen Nadelbaum dar – und überzeugt zudem mit einem sehr schönen Holz, das einen leichten Rotstich mitbringt.

Warum Japanische Sicheltanne vermehren?

Sicheltannen japanischer Art bevorzugen es, etwas geschützter und in Gruppen angesiedelt zu sein. Gleichzeitig liefern sie richtig geformt einen ultimativen Blickschutz, können als eine Art Hecke fungieren und spenden an heißen Tagen eine Menge Schatten. Wer also genug Platz zur Verfügung hat und sich an der Optik des japanischen Nadelbaumes erfreut, kann diesen nach Belieben vermehren und anpflanzen. Es gibt jedoch einen weiteren Grund, der für die schöne Tanne spricht: Ihr Holz ist als Bauholz sehr beliebt und wird auch wegen der rötlichen Färbung gerne gekauft. Eine ebenso positive Eigenschaft der Japanischen Sicheltanne ist, dass diese sehr schnell wächst – müssen also Lücken im Garten geschlossen werden oder ist ein alter Baum abgestorben und entfernt worden, schafft die Japanische Sicheltanne eine ansprechende Abhilfe. Das große Plus des Baumes: Er kann auch als Bonsai gerne verwendet werden und sieht in Miniaturform besonders schön aus. Dass das Vermehren des japanischen Nadelbaumes sehr einfach ist, spricht ebenfalls dafür, den Vorgang einmal selbst auszuprobieren – selbst, wenn die Ableger dann nur verschenkt werden sollten.

table#t331 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t331 thead tr { } table#t331 thead tr th.t331 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t331 thead tr th#t331.start { } table#t331 thead tr th#t331.end { } table#t331 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t331 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t331 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t331 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t331 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t331 tbody tr:hover td { } table#t331 tfoot tr { } table#t331 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } Vorteile der japanischen SicheltanneNachteile der japanischen Sicheltanne
  • wächst besonders schnell
  • ist sehr einfach zu vermehren, sodass kein Nachkauf notwendig wird
  • hat keine allzu schwierigen Ansprüche
  • liefert Sichtschutz und Schatten
  • bietet eine angenehme Optik, die sich von europäischen Tannen etwas unterscheidet
  • liefert ein ansprechendes rotbraunes Holz
  • überwintert bei entsprechendem Alter ohne Schutzmaßnahmen
  • benötigt kaum Dünger
  • muss stets feucht gehalten werden
  • Krone sollte auch im Winter vor Sonne geschützt werden, wenn möglich
  • Jungpflanzen müssen beim Überwintern geschützt werden
Vermehren mit Stecklingen

Wer eine zweite Japanische Sicheltanne heranziehen möchte, dem ist der Weg über Stecklinge zu empfehlen. Hierbei sind nämlich schnellere und erfolgreichere Ergebnisse zu erwarten, als bei der Aussaat. Auf diesem Wege lassen sich außerdem auch Bonsais schaffen, die nach und nach mit etwas Geduld und Pflege zur Perfektion in Miniaturgröße heranwachsen.

Stecklinge gewinnen

Am besten sollte man die Stecklinge am Ende des Herbstes vom Baum trennen, wobei eine Größe von 15 bis 20 cm ideal ist. Zu beachten ist beim Abschneiden, dass eine möglichst scharfe Astschere benutzt wird, um die Schnittwunde so glatt und klein wie möglich zu halten – gleichzeitig sollte die Schnittwunde schräg gehalten werden, damit Wasser bei Regen gut abfließen kann und der Rest des Triebes nicht fault.

Stecklinge vorbereiten und setzen

Die abgeschnittenen Stecklinge müssen nun an ihrem unteren Part von den Tannenadeln befreit werden. Dabei sollte man aber behutsam vorgehen, damit die Rinde nicht beschädigt wird und sich keine Schnittwunden vorfinden lassen, die durch Keime und Schäden an dem Trieb das Anzüchten verhindern könnten. Nun benötigt man einen ausreichend großen Blumentopf, den es mit humushaltiger, aber nährstoffarmer Erde zu befüllen gilt. In diese werden die Stecklinge hineingesteckt – etwa so tief, dass sie zur Hälfte bedeckt sind. Eine Frischhaltefolie über dem Blumentopf hilft dabei, die Auswurzelung des Triebes zu beschleunigen und begünstigen.

Stecklinge pflegen

Der Blumentopf mit dem Steckling oder mehreren Stecklingen sollte bestenfalls an einem frostgeschützten Platz mit viel Licht aufgestellt werden – so können sie überwintern und anwurzeln. Dafür benötigen sie aber eine regelmäßige Wasserzufuhr, denn die Erde muss stets feucht gehalten werden. Damit kein Schimmel entsteht oder der Steckling zu faulen beginnt, sollte die Frischhaltefolie spätestens alle zwei Tage gelüftet und gegebenenfalls gewechselt werden, um Keime zu minimieren. Haben die Ableger schon Wurzeln geschlagen, sollten sie (falls nicht bereits von Anfang an geschehen) voneinander getrennt werden und in eigene Blumentöpfe kommen – sonst verwickeln sich ihre Wurzeln miteinander, sodass sie später kaum trennbar sind, ohne das Wurzelwerk zu beschädigen.

Vermehren über Aussaat

Sie können die Japanische Sicheltanne auch über die Aussaat von Samen vermehren. Wenn Sie bereits ein Exemplar zuhause haben, können Sie diese aus den Tannenzapfen gewinnen. Sie können aber auch gekaufte Samen verwenden.

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Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Vermehrung über eine Aussaat eine Menge Zeit in Anspruch nimmt und man viel Geduld und Zeit braucht, um sich um die Keimlinge zu kümmern. Es kann Jahre dauern, bis sich ein einigermaßen robustes junges Bäumchen entwickelt hat, das in den Garten gesetzt werden und dort auch erfolgreich überwintern kann.

Bei der Vermehrung durch Aussaat können Sie mit einem Frühbeetkasten und Frischhaltefolie arbeiten, um das Sprießen der Keimlinge zu beschleunigen. Ein leicht sonniger, mittelwarmer Platz ist hierfür ideal. Achten Sie darauf, dass die Erde der Keimlinge – bestenfalls humushaltig und etwas mit Nährstoffen angereichert – immer feucht gehalten wird. Staunässe ist zu vermeiden, ebenso wie die Schimmelbildung durch unzureichendes Belüften. Auch bei diesem Weg sollte die Frischhaltefolie oft gelüftet und gewechselt werden. Sind die Keimlinge groß genug, dürfen sie in einen großen Blumentopf umsiedeln. Wie bereits erwähnt, dauert es allerdings Jahre, bis aus den kleinen zarten Pflänzchen Jungbäume werden, die den europäischen Witterungen im Garten auch wirklich standhalten.

Zusammenfassung

Es schadet nicht, noch einmal alle Stichpunkte zu verinnerlichen, bevor man mit dem eigentlichen Vermehren der Japanischen Sicheltanne beginnt – sonst vergisst man den ein oder anderen wichtigen Punkt, der den Erfolg der Aktion sichern könnte. Hier also alle Vorgehensweisen einmal kurz gefasst:

Vermehrung durch Stecklinge

» beim Vermehren über Stecklinge mindestens 15 bis 20 cm lange Triebe vom Baum schneiden – dabei auf schräge Schnitte achten
» den unteren Teil der Stecklinge von den Nadeln befreien – dabei Beschädigungen der Rinde unbedingt vermeiden
» den Steckling in nährstoffarme Anzuchterde setzen und feucht halten
» bestenfalls mit Frischhaltefolie abdecken, die es zu lüften gilt
» heller, frostgeschützer Ort zum Überwintern
» bei ausreichender Auswurzelung in einzelne Töpfe umsetzen

Vermehrung durch Samen

» bei Vermehrung durch Samen einen Frühbeetkasten mit Anzuchterde und Nährstoffen anbieten
» Samen und Keimlinge stets feucht halten, aber Staunässe verhindern
» Keimlinge später trennen und einzeln umtopfen
» erst nach einigen Jahren bei ausreichender Stärke auspflanzen

Ob das Vermehren von Erfolg gekrönt ist oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Wer jedoch unbedingt erfolgreich sein möchte und nicht ganz so viel Geduld mitbringt, sollte das Vermehren über Stecklinge auswählen. Denn dieser Vorgang gelingt meistens und dauert nicht so lange.

Platane Pflege: Gießen, Düngen, Schneiden und Überwintern

Sa, 10/05/2019 - 12:46

Junge Platanen bedürfen einer recht intensiven Pflege, da sie noch nicht gut verwurzelt sind. Ältere Pflanzen hingegen erfordern fast keiner Pflege mehr.

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Die Platane (Platanus hispanica) gehört zu den sehr alten Baumsorten, die bereits in der Jungsteinzeit vorgekommen sind. Der Laubbaum ist heute sehr beliebt und häufig in Parks und Alleen vorzufinden, außerdem fällt er durch seine ahornförmigen Blätter und die schöne Borke auf. Dass der Laubbaum sehr üppig wächst und gleichzeitig pflegeleicht bleibt, begeistert einige Gärtner. Dabei müssen die Bedingungen stimmen, um den Baum überhaupt erst anpflanzen zu können. Denn es wird sehr viel Platz und ein tiefer Boden benötigt. Ist das Pflanzen jedoch erst einmal erfolgreich gewesen, wird auch die Pflege meist von Erfolg gekrönt. Denn viele Ansprüche stellt der Baum nicht.

Was ist für die richtige Pflege des Baumes wichtig?

Zum einen benötigt die Platane als Laubbaum einen passenden Standort, um prächtig gedeihen zu können. Aber auch humushaltige Erde ist für den Laubbaum sehr wichtig. Stimmen Ort und Boden mit den Bedürfnissen des Baumes überein, kann man sich eines winterfesten Laubbaumes erfreuen, der vor allem im Frühling, Sommer und Herbst eine wahre Augenweide ist. Trotzdem sollte man zu dem Baum wissen, wie dieser richtig gegossen und gedüngt wird, was vor allem bei jüngeren Bäumen dieser Art wichtig ist. Auch das richtige Schneiden des Baumes will verstanden sein, damit dessen Wachstum nicht beeinträchtigt wird. Doch was genau gilt es in diesen Bereichen zu beachten?

Zunächst einmal sollte man mehr zum Baum selbst wissen:

  • wird bis zu 35 Meter hoch
  • erzeugt eine üppige Krone
  • liebt die Sonne, völliger Schatten wird nicht vertragen
  • Laubbaum ist bekannt dafür, im Herbst sowohl Laub, als auch Borke abzuwerfen
  • Blattbräune ist die häufigste Krankheit der Platane
  • Winterfester Laubbaum
  • verwurzelt sich in die Tiefe, weshalb ein tiefgründiger Standort in Sachen Boden benötigt wird
Jungpflanze pflegen Junge Platanen sind sehr pflegebedürftig – © womue – Fotolia.com Bei einer eben erst gepflanzten Jungpflanze sollte man beachten, dass die Wurzeln es noch nicht vollkommen selbstständig schaffen, Feuchtigkeit aus dem Boden zu ziehen. Das bedeutet, das regelmäßige Gießen ist für junge Bäume umso wichtiger und darf keinesfalls vernachlässigt werden. In den ersten Jahren nach dem ersten Überwintern ist es dann lediglich noch wichtig, in den Sommermonaten viel Wasser zuzuführen – am besten kalkfreies Wasser aus der Regentonne oder frisch abgekocht. Der Boden sollte praktisch immer feucht gehalten werden, ohne zu nass zu erscheinen, damit keine schädliche Staunässe entsteht. Sie müssen also regelmäßig prüfen, ob der Boden wieder leicht angetrocknet ist – wobei es Zeit für das Nachgießen wäre. Bei jungen Platanen ist es auch von Vorteil, von Zeit zu Zeit etwas Kompost oder leicht verdünnten Dünger mit in die Erde rundherum einzuarbeiten, um den Baum besser mit Nährstoffen zu versorgen.

Ältere Platane pflegen

Ist der Baum schon einige Jahre alt und gilt dieser nicht mehr als junger Platanenbaum, kann er sich selbst überlassen werden. Wie bei anderen Bäumen auch, wird mit der Zeit das Gießen nicht mehr notwendig, da der Laubbaum sich die Feuchtigkeit durch seine tief vordringenden Wurzeln selbst aus dem Boden holt. Der Gärtner kann also getrost auf das regelmäßige Gießen verzichten. Es schadet aber auch nicht, bei starker Trockenheit über einen längeren Zeitraum hinweg etwas nachzuhelfen. Das Düngen kann ebenfalls etwas verringert werden, sodass man im Frühjahr nur noch einmal Nährstoffe zusätzlich in den Boden gibt. Ansonsten hat die Platane eigentlich alles, was sie für das gute Wachstum braucht.

Platane schneiden? Platanen mit Dachschnitt © neurobite – Fotolia.com Das Gute ist, dass die Platane in Sachen Schnitte selbst große Fehler gut verzeiht. Denn sie ist sehr wuchsfreudig und kann sogar durch Erziehungsschnitte zu einem bestimmten Wuchs gedrängt werden. Eines sollte immer vorgenommen werden, wenn es dem Gärtner notwendig erscheint: Das Entfernen toter oder kranker Triebe und Äste. Dies lässt sich zu jeder Jahreszeit vornehmen, außerdem gibt es hier nicht wirklich etwas zu beachten. Dafür ist bei Erziehungsschnitten für eine bestimmte Form oder gar das Verjüngen umso mehr zu beachten: Die Platane darf nur in der Vegetationspause, also im Winter zurück geschnitten werden, wenn das Wachstum des Baumes gestoppt wird. Störende Äste werden vollständig entfernt, was durch das fehlende Laub im Winter auch deutlich einfacher ist. Ein scharfes Werkzeug ist hierfür unersetzlich, damit die Schnittwunden des Baumes gut und schnell verheilen können.

Junge Platane überwintern

Die Platane ist in der Regel ein winterharter Laubbaum, der keine große Hilfe gegen Frost oder kalte Temperaturen benötigt. Während es ältere Bäume dieser Art selbst gut durch den Winter schaffen, sieht dies bei Jungpflanzen allerdings anders aus: Sie sollten vor allem in den ersten drei Jahren sehr gut geschützt werden und müssen sich noch an das alleinige Überwintern gewöhnen. Es lohnt sich daher, hierfür Vlies und Reisig beiseite zu legen, um die Erdoberfläche für die Wurzelerhaltung wärmer zu halten. Auch Rindenmulch und Kompost eignen sich hierfür gut, da diese mit der Zeit Nährstoffe an die im Frühjahr wiederbelebten Wurzeln absetzen.

Fazit

Wer sich für eine Platane in seinem Garten entscheidet, muss bei Jungpflanzen einiges an Zeit für die Pflege investieren. Sobald die Pflanze tief genug verwurzelt ist, kann sie weitestgehend ohne Ihre Hilfe überleben.

Vorzüge der Platane

✔ stellt keine großen Ansprüche und verlangt keine besondere Pflege

✔ im Alter versorgt sich der ansehnliche Baum von selbst

✔ Platane verträgt Schnitte sehr gut, sofern sie zum richtigen Zeitpunkt vorgenommen werden

✔ ist mit einem sonnigen, großzügig bemessenen Standort zufriedenNachteile der Platane

✘ Jungpflanzen müssen häufiger gegossen und gedüngt werden

✘ junge Platanen müssen zum Überwintern mit Vlies oder Reisig abgedeckt werden

✘ im Herbst wird viel Arbeit wegen dem fallenden Laub und der abfallenden Borke verlangt

✘ radikale Schnitte nur im Winter möglich

Rosen umpflanzen – Schritt für Schritt Anleitung

Do, 10/03/2019 - 06:34

Rosen lassen sich mit etwas Geschick unbesorgt versetzen. Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie Rosen umpflanzen, ohne das diese Schaden nehmen.

© Valerii Honcharuk – Fotolia.com “Einen alten Baum verpflanzt man nicht”, heißt es im Volksmund. Und diese Weisheit ist nicht unbegründet. Wie aber sieht es bei Rosen aus? Diese Frage stellen sich viele Hobbygärtner, wenn zum Beispiel der Wohnort oder Garten gewechselt wird und die Königin der Blumem mit umziehen soll.

Wenn Sie beim Umpflanzen der Rosen, wissenschaftlich Rosa, sorgfältig vorgehen, werden Sie auch am neuen Standort die volle Pracht der Blumen genießen können. Mit den folgenden Ratschlägen wollen wir Ihnen das Umsetzen Ihrer Rosen erleichtern.

1. Rosen umpflanzen – Standort gut auswählen

Bevor Rosen versetzt werden, sollten Sie einen geeigneten Standort für Ihre Lieblingsblume auswählen. Was ist dabei zu berücksichtigen?

Bodenmüdigkeit:
Neue Pflanzen wachsen oft schlecht an. Zudem entwickeln sich die Triebe zögernd. Auch das Wurzelsystem entwickelt sich sehr schwach. Nur mit einem Bodenaustausch oder einer Bodendämpfung kann die Bodenmüdigkeit behoben werden.

  • Der Boden sollte locker sein, dadurch entfalten sich die Wurzeln gut.
  • Ein neutraler ph-Wert des Bodens ist wichtig, damit die Rose prächtig gedeiht.
  • Vergewissern Sie sich, dass keine Rosen zuvor auf dem neuen Standort gestanden haben. Die Folge könnte eine Rosenmüdigkeit des Boden sein.
  • Eine große Rolle für den gewählten Platz spielt auch die Stellung zur Sonne. Günstig ist es, wenn die Rosen viel Sonne bekommen, ohne jedoch zu großer Hitze ausgesetzt zu sein. Daher empfehlen wir Ihnen, die Rosen nach Südosten oder Südwesten auszurichten.
  • Wichtig ist auch die Luftzirkulation. Setzen Sie Ihre Pflanzen nicht direkt dem Wind aus. Allerdings sollten Rosen von einem mäßigen Luftzug erfasst werden. So können die Blätter nach einem Regen schnell abtrocknen und Pilze oder andere Schädlinge haben keine Chance.
2. Rosen umpflanzen – wann?

Rosen können Sie grundsätzlich das ganze Jahr über umsetzen. Die beste Zeit zum Umpflanzen ist jedoch im Herbstvon Mitte Oktober bis Anfang Dezember. Zwei wesentliche Gründe legen diesen Schritt nahe.

  1. So können die Rosen noch vor dem Winter anwachsen, da sich die Wurzeln im Herbst noch entwickeln.
  2. Außerdem sind die Rosen nicht der Hitze der Sommermonate ausgesetzt.
3. Rosen ausgraben, transportieren und lagern

Achten Sie beim Ausgraben, Transport oder Lagern darauf, dass Sie den umzusetzenden Rosenstock möglichst wenig beschädigen. Leichte Schäden werden sich zwar nicht vermeiden lassen, haben aber für das künftige Wachstum keine wesentliche Bedeutung. Und so können Sie zu Werke gehen:

  • Graben Sie die Rose behutsam aus. Es empfiehlt sich ein Spaten mit einem langen, scharfen Blatt. Setzen Sie den aber nicht zu dicht an der Rose an. Sie sollten einen etwas größeren Radius um den Pflanzenaustrieb herum haben, um die Wurzeln so wenig wie möglich zu beschädigen.
  • Rosen lassen sich mit nackten Wurzeln hervorragend transportieren. Sie müssen für den Transport nicht eingetopft werden. Aber wickeln Sie die Wurzeln für einen längeren Transport in feuchte Tücher, um zu verhindern, dass sie austrocknen. Wenn Sie anschließend einen Plastesack über die eingewickelten Wurzeln ziehen, verhindern Sie, dass die feuchten Tücher schneller trocknen.
  • Nach einem längeren Transport müssen die Rosen vollständig durchwässern. Hierfür werden die Blumen vor dem Einpflanzen in das neue Rosenbeet bis zu 24 Stunden in Wasser gestellt.
  • Schließlich werden die stärkeren Wurzeln rechtwinklig zur Stammachse angeschnitten.
4. Rosen umpflanzen – Pflanzstelle gut vorbereiten

Der Standort, auf den die Rose gesetzt werden soll, muss vorher gut aufgelockert werden.

Faustregel zur Pflanztiefe!
Pflanze die Rose beim Umsetzen genauso tief ins neue Pflanzloch,  wie sie zuvor im Boden des bisherigen Rosenbeetes stand.

Wenn Sie dann das Pflanzloch ausheben, denken Sie daran, dass es ungefähr so groß wird, dass es das doppelte Wurzelvolumen umfasst. Alle Wurzeln müssen ungehindert, ohne zu knicken, hinein passen.
Ebenso wie beim Pflanzen neuer Rosen, ist auf die Veredlungsstelle zu achten. Der Knoten zwischen Wurzeln und Trieben sollte nach dem Setzen etwa  5 Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen.
Vor dem Pflanzen schneiden Sie die Triebe leicht schräg auf 3 bis 7 Augen zurück.

5. Rose richtig ins Pflanzloch setzen
  1. Die Rose wird frei in das Loch gehalten, während Sie die Erde einfüllen. Rütteln Sie die Pflanze dabei etwas. Dadurch verteilt sich Erde bestmöglich. Zudem vermeiden Sie, dass sich Hohlräume in der Erde bilden.
  2. Wenn Sie das Pflanzloch gefüllt haben, müssen Sie die Erde noch verdichten. Dafür wird im Radius des Pflanzloches ein kleiner Graben ausgehoben und stetig langsam mit Wasser gefüllt. Sobald sich der Boden um die Pflanze durch das Wasser gesetzt hat, füllen Sie den entstandenen freien Raum erneut mit Erde auf. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis sich die Erde um die Pflanze nicht mehr setzt.
  3. Nach dem Umsetzen ist es wichtig, die Rose regelmäßig zu wässern, damit sie gut anwächst. Für alle Fälle sollten Sie die Rose etwa 20 Zentimeter hoch mit Erde anhäufeln, um die Pflanze vor Verdunstung oder Frost zu schützen. Die Triebe können zum Schutz vor klirrendem Frost zusätzlich mit Tannen- oder Fichtenreisig bedeckt werden.

Neuseeland-Segge – Pflege, Vermehrung und Krankheiten

Di, 10/01/2019 - 14:31

Die Neuseeland-Segge kann sowohl im Garten als auch im Kübel kultiviert werden. Bei der richtigen Pflege kann sie das ganze Jahr über als Blickfang fungieren.

© savelov – Fotolia.com

Die Neuseeland-Segge bereichert den Garten zu jeder Jahreszeit. Darüber hinaus handelt es sich um eine pflegeleichte Pflanze, die auch im Kübel auf Balkon und Terrasse gut gedeiht. Was es bei der Pflege des Sauergrasgewächses zu beachten gibt, kann im Folgenden nachgelesen werden.

Neuseeland-Segge richtig gießen

Die Neuseeland-Segge (Carex comans) gedeiht bevorzugt an einem sonnigen Standort. Dabei sollten die Pflanzen immer ausreichend Feuchtigkeit zur Verfügung haben. Dies bedeutet, das Gießen darf nicht vernachlässigt werden.

» Tipp: Steht die Segge im Schatten, muss nur während längerer Trockenphasen gegossen werden.

Leidet die Neuseeland-Segge unter Wassermangel, wird sie dies durch ein Braunwerden der Blätter anzeigen. Das Laub bleibt bis weit in den Winter hinein erhalten, dies macht die Pflanzen beliebt für die Begrünung von Pflanzschalen und Balkonkästen. An frostfreien Tagen sind die Seggen auch in der kalten Jahreszeit zu bewässern.

Kübelpflanzen müssen regelmäßig gegossen werden, da sie nicht ausreichend Feuchtigkeit aus dem Boden aufnehmen können.

» Tipp: Gießen Sie die Neuseeland-Segge mit kalkfreiem Wasser, bevorzugt mit Regenwasser.

Neuseeland-Segge richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Neuseeland-Segge ist als eher gering einzustufen. Eine Düngung ist folglich nicht zwangsläufig notwendig. Um das Wachstum im Frühling zu unterstützen, kann dem Substrat etwas Kompost untergemischt werden. Wenn im Herbst das herab gefallene Laub auf dem Boden verbleibt, stellt es einen Pflanzenschutz dar und es entsteht daraus wertvoller Humus. Damit kann die Neuseeland-Segge übers Jahr ausreichend mit Naturdünger versorgt werden.

» Tipp: Bei Kübelpflanzen sollte während der Wachstumsperiode auf herkömmlichen Flüssigdünger oder Düngestäbchen ausgewichen werden.

Gedüngt wird bevorzugt im Frühling und Frühsommer. Eine Überdüngung ist zu vermeiden. Diese macht die Pflanzen empfänglich für Krankheiten und Schädlinge.

Hier finden Sie die vier besten Ergebnisse für Flüssigdünger bei Amazon:
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Die wintergrünen Ziergräser sind ausgesprochen artenreich. In der Gattung Carex sind etwa 2.000 Arten vertreten. Dabei können Sie buchstäblich Farbe in Ihren Garten bringen. Neben verschiedenen Grüntönen kommen auch grün-weiße, rotbraune oder wie im Fall der Neuseeland-Segge bronzefarbige Färbungen vor.

» Tipp: Die besondere Färbung der Neuseeland-Segge stellt vermutlich einen Schutz der Pflanze vor intensiver Sonneneinstrahlung dar.

Beliebte Sorten für Kontraste im Beet table#t347 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t347 thead tr { } table#t347 thead tr th.t347 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t347 thead tr th#t347.start { } table#t347 thead tr th#t347.end { } table#t347 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t347 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t347 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t347 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t347 tbody tr td#n2 { width: 25%; }table#t347 tbody tr td#n3 { width: 25%; }table#t347 tbody tr td#n4 { width: 25%; } table#t347 tbody tr:hover td { } table#t347 tfoot tr { } table#t347 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } SorteWuchshöheBesonderheitenVorkommen Blaugrüne Segge (Carex flacca)20 bis 50 cmblaugrün gefärbte BlätterEuropa Nordafrika NordamerikaBehaarte Segge (Carex hirta)50 bis 60 cmdreikantige Triebe rötliche Blattscheiden grüne bis graugrüne BlätterEuropa Nordafrika Kleinasien Gelb-Segge (Carex flava)20 bis 70 cmglatte strohfarbene bis hellbraune StängelEuropa Kanada NordamerikaBuxbaum Segge (Carex buxbaumii)20 bis 70 cmlange Ausläufer steife Stängel graugrüne Blätter mit eingerollten Rändern schwarzrote BlattscheidenEuropa Nordamerika Grönland Sibirien Pillen-Segge (Carex pilulifera)bis 50 cmdichte Horste doppelt gefaltete Laubblätter rotbraune BlattscheidenEuropa Makaronesische Inseln Horstig wachsende Sorten im Überblick

Eine ganze Reihe von Seggen neigen dazu, horstig zu wachsen. Für den Hobbygärtner bedeutet dies, die Pflanzen häufiger zu teilen und die Wuchsfreude damit im Zaum zu halten. Auch ein Rückschnitt im Frühling bietet sich für diese Sorten an.

Diese Arten bevorzugen einen schattigen Standort:

• Riesen-Segge (Carex pendula)
• Vogelfuß-Segge (Carex ornithopoda)
• Japan-Segge (Carex morrowii)
• Pilzkopf-Segge (Carex caryophyllea ‘The Beatles’)

Buntes Laub sorgt für Blickfänge:

• Goldrand-Japan-Segge (Carex morrowii ‘Aureovariegata’)
• Weißbunte Vogelfuß-Segge (>Carex ornithopoda ‘Variegata’)
• Steife Gold-Segge (Carex elata ‘Bowles Golden’)
• Weißrand-Japan-Segge (Carex morrowii ‘Variegata’)

Die bekanntesten horstbildenden Sorten:

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Ein Rückschnitt ist bei Seggen generell nicht zwingend notwendig. Von Vorteil dabei ist, dass die alten Halme und Blätter einfach absterben und verrotten. Dennoch kann es hin und wieder notwendig werden, die Neuseeland-Segge zu beschneiden. Die Gründe hierfür können im üppigen Wachstum ebenso zu suchen sein, wie bei Frostschäden oder den Folgen von Krankheiten, die es zu beseitigen gilt.

Ein Rückschnitt wird gut vertragen und kann bis etwa drei bis fünf Zentimeter über dem Boden erfolgen. Der Rückschnitt sollte im zeitigen Frühjahr, noch vor dem Austrieb durchgeführt werden.

» Achtung: Die Halme sind scharfkantig. Tragen Sie beim Zugrückschneiden Gartenhandschuhe.

Die Segge muss nicht komplett zurückgeschnitten werden. Sie können die Pflanze auch jederzeit in Form bringen, indem Sie lediglich einzelne Triebe entfernen. Das Auslichten kann ganzjährig durchgeführt werden – einzige Bedingung: Frostfreiheit.

Neuseeland-Segge vermehren

Die Vermehrung der rhizombildenden Seggen kann durch Teilung erfolgen. Die Pflanzen können im Frühling oder im Herbst geteilt werden.

Die Vermehrung durch Teilung – Schritt für Schritt

  1. Wurzelballen abstechen
  2. Wurzelballen aus der Erde heben
  3. Wurzelballen in Teilstücke zerlegen
  4. Teilstücke neu verpflanzen

Bei der Teilung des Wurzelballens muss die Pflanze zunächst komplett aus der Erde gehoben werden. Dabei sollten Sie vorsichtig zu Werke gehen, um die zarten Wurzelausläufer nicht zu verletzen. Der Wurzelballen kann nun mit einem scharfen Spaten oder Messer geteilt oder, je nach Größe, auch in mehrere Teilstücke zerlegt werden.

» Tipp: Aus einem Wurzelballen lassen sich maximal drei Teilstücke gewinnen. Diese sollten mindestens Faustgröße besitzen.

Jedes Teilstück sollte ausreichend Wurzeln besitzen und auch mindestens eine Knospe aufweisen. Die Teilstücke sollten umgehend zurück in die Erde gesetzt werden. Die neuen Pflanzlöcher sind daher bereits vorzubereiten. Anschließend sind die Pflanzen ausreichend zu wässern.

Seggen können auch aus Samen herangezogen werden. Die Samen werden über den Winter im Haus in Pflanztöpfen vorgezogen und im Frühling ins Freiland gesetzt.

Krankheiten und Schädlinge © gordzam – Fotolia.com

Die Neuseeland-Segge ist robust und widerstandsfähig. Hin und wieder kann es vorkommen, dass die Blätter von Rost befallen werden. Dies ist an orangefarbenen Knötchen und Flecken zu erkennen, welche sich an der Unterseite der Blätter abzeichnen. Eine feuchte Witterung begünstigt die Entstehung von Rostkrankheiten.

Entfernen Sie umgehend alle betroffenen Pflanzenteile. Die Abfälle gehören nicht auf den Kompost, sondern sollten über den Hausmüll entsorgt oder verbrannt werden. Auch abgefallene Blätter sind sorgfältig aufzusammeln und zu entsorgen.

Biologisch bekämpfen lässt sich Rost mit einem Knoblauch-Aufguss. Die Pflanzen sind mehrmals wöchentlich mit der aus 150 Gramm gehacktem Knoblauch und fünf Litern Wasser bestehenden Lösung zu behandeln.

Ist die Neuseeland-Segge von Blattläusen befallen, kann bereits ein harter Wasserstrahl dafür sorgen, die Schädlinge zu vertreiben. Bevorzugt sind die Stängel befallen.

» Achtung: Überdüngung kann den Befall von Blattläusen begünstigen, da die Pflanze allgemein anfälliger für Krankheiten und Schädlinge wird.

Die Neuseeland-Segge überwintern

Die meisten Seggen sind gut winterhart. Bei den bronzefarbenen Seggen ist ein Winterschutz notwendig. Schützen Sie die Neuseeland-Segge vor dem Frosteinbruch mit Reisig. Auch während des Winterhalbjahres ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht austrocknen. An frostfreien Tagen wird häufiger bewässert. Besonders Kübelpflanzen müssen auch im Winter gegossen werden.

Pfeifenblume – Pflegefehler vermeiden und Schädlinge bekämpfen

So, 09/29/2019 - 11:11

Die Pfeifenblume ist eine tropische Kletterpflanze, die einige Ansprüche an die Pflege hat. Bei richtiger Pflege bietet sie jedoch einen sehr guten Sichtschutz.

© irena iris szewczyk – Fotolia.com

Die Pfeifenblume (Aristolochia) gilt als robust und widerstandsfähig, dennoch bleibt Schädlingsbefall nicht aus und auch Pflegefehler können dazu führen, dass die Gespensterblume nicht wie gewünscht üppig wächst und reich blüht. Erfahren Sie nun, welche Schädlinge der Dschungelpflanze gefährlich werden können und was Hobbygärtner dafür tun können, Krankheiten zu vermeiden.

Welche Pflegefehler können auftreten?

Wenn die Pfeifenblume im Herbst ihre Blätter abwirft, braucht sich der Hobbygärtner keine Sorgen zu machen. Der Blattfall zu dieser Jahreszeit ist vollkommen normal. Im nächsten Frühling wird die Pflanze zuverlässig wieder austreiben, allerdings relativ spät.

Kommt es jedoch während der Wachstumsphase zu braunen Blatträndern und vertrockneten Blättern, die sich einrollen oder abfallen, ist dies ein deutlicher Hinweis auf eine zu geringe Luftfeuchtigkeit. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Pflanzen aus den Regenwäldern Brasiliens stammen, wo generell eine hohe Luftfeuchte vorherrscht. Werden die Blätter regelmäßig mit Wasser besprüht, kann einer zu niedrigen Luftfeuchtigkeit vorgebeugt werden.

Kränkelt die Pflanze, kann Staunässe die Ursache sein. Bekommt die Pfeifenblume nasse Füße, greift dies die Wurzeln an. Über kurz oder lang wird die Nährstoffaufnahme in Mitleidenschaft gezogen und die Pflanzen beginnen zu faulen.

Häufige Pflegefehler vermeiden table#t336 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t336 thead tr { } table#t336 thead tr th.t336 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t336 thead tr th#t336.start { } table#t336 thead tr th#t336.end { } table#t336 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t336 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t336 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t336 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t336 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t336 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t336 tbody tr:hover td { } table#t336 tfoot tr { } table#t336 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflegefehlerFolgeGegenmaßnahme
zu geringe Luftfeuchtigkeit
  • braune Blattränder
  • vertrocknete Blätter
  • Blattfall
  • häufiges Besprühen mit Regenwasser
  • Standortwechsel

Gießfehler
  • Staunässe
  • Wurzelfäule
  • weniger gießen
  • Pflanze austopfen
  • Substrat umtauschen

Standortfehler
  • verminderter Wuchs
  • ausbleibende Blüte
  • Standortwechsel
  • Düngung
Welche Schädlinge können auftreten?
  • Blattläuse
  • Spinnmilben
  • Nematoden
Blattläuse

Blattläuse sind vergleichsweise harmlos. Steht die Pflanze im Freien, muss bei leichterem Befall nicht eingegriffen werden. Die Blattlaus besitzt mit Marienkäfern oder Florfliegen eine ganze Reihen an natürlichen Fressfeinden, welche dem Hobbygärtner über den Sommer die Arbeit abnehmen.

Wird die Pfeifenblume im Zimmer kultiviert, kann zu trockene Luft zu einem Befall führen. Damit die Schädlinge nicht auf andere Pflanzen übergreifen, ist umgehendes Handeln erforderlich. Auch für die Pflanze besteht eine nicht zu unterschätzende Gefährdung. Die Blattlaus bohrt sich mit ihrem Saugrüssel in das Zellgewebe der Blätter und dadurch können Viren übertragen werden, welche die Pfeifenblume dann ernsthaft schädigen können.

Was ist zu tun?

Chemische Mittel sind für die Bekämpfung der Blattlaus nicht notwendig. Zur Kräftigung und Stärkung der Pflanze, wie auch zur direkten Schädlingsbekämpfung, lassen sich Pflanzentinkturen einsetzen.

Ist die Pflanze bereits von Blattläusen betroffen, kann eine Brennnessel-Jauche helfen, welche sich leicht selbst herstellen lässt:

  1. frische Brennnesseln pflücken
  2. 500 Gramm blühende Pflanzenteile mit fünf Litern Wasser mischen
  3. Mischung zwei Wochen gären lassen
  4. Jauche im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen
  5. Pflanze mehrmals besprühen

Als vorbeugende Maßnahme ist Ackerschachtelhalm-Brühe eine gute Wahl. Auch diese Pflanzenjauche ist in wenigen einfachen Schritten selbst hergestellt:

  1. Ackerschachtelhalmkraut sammeln
  2. ein Kilogramm Kraut in zehn Litern kaltem Wasser einen Tag ziehen lassen
  3. etwa 30 Minuten kochen
  4. abkühlen lassen und durch ein Sieb gießen
  5. zwei Liter Jauche mit zehn Litern Wasser verdünnen
  6. Ackerschachtelhalm-Brühe zum Gießen verwenden oder Pflanze einsprühen

» Tipp: Vorbeugend gegen Blattlausbefall wirkt auch eine leichte Seifenlauge, mit der die Pflanze besprüht wird.

Spinnmilben © chuc.de – Fotolia.com

Trockene Luft kann auch zum Befall mit Spinnmilben führen. Auch hier wird durch das Aussaugen der Blätter die Pflanze geschwächt und geschädigt. Bei fortgeschrittenem Befall ist dies an dem Welken und Vergilben der Blätter sichtbar.

Wer für die Bekämpfung keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen möchte, kann auf Raubmilben zurückgreifen. Raubmilben nutzen die Larven der Spinnmilbe als Nahrungsquelle und führen der Pfeifenblume keinen Schaden zu.

Auch hier ist für eine höhere Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Handelt es sich um kleinere Pflanzen oder wurde die Pfeifenblume bereits zurückgeschnitten, kann es helfen, die Pflanze in eine durchsichtige Plastiktüte zu stellen. Die Tüte wird fest verschlossen. Die Pfeifenblume sollte für etwa drei Tage in diesem Mini-Gewächshaus verbleiben. In der Plastiktüte entwickelt sich eine hohe Luftfeuchtigkeit, welche die Spinnmilben zum Absterben bringt.

» Tipp: Bevor die Pflanze in die Plastiktüte umzieht, muss sie ausreichend bewässert werden.

Da nur die lebenden Milben und nicht die Eier vernichtet werden, ist die Behandlung mehrfach zu wiederholen.

Nematoden

Nematoden sind keine Schädlinge im eigentlichen Sinne, denn sie können auch nützlich sein. So unterstützen die Bodenälchen die Kompostierung und werden gezielt zur Bekämpfung von Dickmaulrüsslern oder Schnecken eingesetzt. Es kommt jedoch auch vor, dass die nur etwa einen Millimeter großen Maden direkten Schaden anrichten und zwar dort, wo es am wenigsten auffällt, an den Wurzeln.

Welche Anzeichen deuten auf Nematoden hin?
  • Wachstumsstörungen
  • verwelkte Blätter
  • Blattfall
  • Bildung von Wurzelgallen

Wird der Befall zu spät bemerkt, gibt es oft keine Rettung mehr für die Pfeifenblume. Die befallenen Pflanzen sollten dann über den Restmüll entsorgt werden.

» Achtung: Reinigen Sie hierfür benutzte Gartengeräte gründlich, bevor Sie diese wieder verwenden.

Bekämpfung von Nematoden

Wird der Befall an Zimmerpflanzen entdeckt, sollte die Pflanze sofort umgetopft und mit neuer Erde versorgt werden.

Werden Nematoden an Kübelpflanzen bemerkt, welche den Sommer im Freien verbringen dürfen, kann man sich mit einem cleveren Trick behelfen. Säen Sie Tagetes direkt in den Pflanzkübel aus. Die Korbblütengewächse erledigen den Rest. Über die Wurzeln wird ein Gift ausgeschieden, welches Nematoden zuverlässig abtötet. Die Blumen sollten möglichst in einem dichten Rasen wachsen und die Oberfläche des Pflanzgefäßes bedecken. Eine ähnliche Wirkung kann auch mit Ringelblumen erzielt werden.

1×1 für gesunde Pfeifenblumen

Damit Sie lange etwas von Ihrer Pfeifenbume haben, sollten Sie auf die richtige Pflege achten. Denn diese hält Ihre Pflanzen gesund und macht sie robuster gegenüber Schädlingen.

Standort
  • hell
  • warm
  • halbsonnig bis schattig
  • geschützt
Boden
  • durchlässig
  • locker
  • humos
Bewässerung
  • gleichmäßig feucht halten
  • Staunässe vermeiden
  • regelmäßig besprühen
Düngen
  • während der Wachstumsphase
  • Flüssigdünger in 14tägigen Abständen
Schneiden
  • regelmäßiger Rückschnitt
  • Verblühtes und welke Blätter entfernten
Überwintern
  • Überwinterung bei 10 bis 15 Grad
  • Pflanze häufiger gießen
  • Pflanze auf Schädlingsbefall hin kontrollieren

Zwiebelsuppe Rezept – 2 Varianten

Fr, 09/27/2019 - 08:09

Eine Zwiebelsuppe ist schnell zubereitet und äußerst schmackhaft. Hier finden Sie zwei Rezepte: Französische Zwiebelsuppe und Rote Zwiebelsuppe.

© Hetizia – Fotolia.com Zwiebeln können Sie in der Küche auf ganz unterschiedliche Art und Weise zubereiten. Eine Möglichkeit ist die Herstellung einer Zwiebelsuppe, die gerade in der kalten Jahreszeit unseren Körper schön von innen wärmen kann. Der Arbeitsaufwand für die Zubereitung einer Zwiebelsuppe ist nicht so groß, wie viele meinen. Sie können ja auch gleich eine größere Menge zubereiten und etwas davon einfrieren. Wir stellen heute zwei verschiedene Rezepte für Zwiebelsuppe vor. Gutes Gelingen und Guten Appetit!

➤ Französische Zwiebelsuppe © Dar1930 – Fotolia.com Zutaten für 4 Personen:
  • 750 Gramm Zwiebeln
  • 40 Gramm Butter
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 2 Liter Fleischbrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 kleines Baguette
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 Gramm würziger, geriebener Käse (Gruyere oder Emmentaler)
Anleitung für Französische Zwiebelsuppe
  1. Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in feine Ringe. Anschließend die Butter und das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Dünsten Sie die Zwiebeln darin glasig.
  2. Nun kommt das Mehl darüber und alles für weitere drei Minuten weiter dünsten.
  3. Gießen Sie die Fleischbrühe an und würzen Sie diese mit Pfeffer und Salz. Die Zwiebeln nun zugedeckt bei geringer Hitze etwa 30 Minuten garen lassen.
  4. Schneiden Sie das Baguette in Scheiben und beträufeln Sie es mit etwas Olivenöl. Anschließend in einer Pfanne auf beiden Seiten goldbraun rösten.
  5. Jetzt den Knoblauch schälen und halbieren, dann die Brotscheiben damit einreiben und anschließend den Käse reiben.
  6. Füllen Sie die Suppe in feuerfeste Schalen und legen Sie jeweils zwei Scheiben Baguette darauf. Mit dem Käse bestreuen und dem restlichen Öl beträufeln und schließlich unter dem vorgeheiztem Grill überbacken.
➤ Rote Zwiebelsuppe © Michaela Brandl – Fotolia.com Zutaten für 5 Personen:
  • 500 Gramm rote Zwiebeln
  • 4 Esslöffel Öl
  • Salz
  • 50 ml Rotwein
  • 150 ml Apfelsaft
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • Chilipulver oder eine klein geschnittene Chilischote
  • 1 Liter Fleischbrühe
  • 1/4 Vanilleschote
  • Pfeffer
  • 1 Teelöffel Majoran
  • 3 Scheiben Brot
  • 100 Gramm Crème fraîche
  • 4 Esslöffel Sahne
Anleitung für Rote Zwiebelsuppe
  1. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln mit etwas Salz 10 Minuten andünsten. Dabei immer wieder umrühren.
  2. 4 Esslöffel der angdünsteten Zwiebeln entnehmen und zur Seite stellen. Dann die restlichen Zwiebeln mit Rotwein aufgießen und gut einkochen lassen.
  3. Den Apfelsaft angießen und ebenfalls mit einkochen.
  4. Dann kommt das Tomatenmark dazu, die Chilischote bzw. das Chili aus der Mühle und der Majoran wird kurz mitgeröstet.
  5. Jetzt die Fleischbrühe angießen und die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. 15 Minuten zugedeckt bei milder Hitze leicht köcheln lassen.
  6. Die Brotscheiben werden gewürfelt und im restlichen Öl in einer Pfanne mild geröstet. Das Brot etwas zur Seite schieben und die vorher zur Seite gestellten Zwiebeln in die Pfanne geben und mitrösten.
  7. Die Suppe wird nun mit Creme fraiche, Sahne, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Vanilleschote entfernen und anschließend die Suppe pürieren. Zum Anrichten die Suppe in Teller geben und mit dem gerösteten Brot und den gebratenen Zwiebeln dekorieren.

Ilex Robustico® – immergrüne Buchsbaumalternative mit robusten Eigenschaften

Do, 09/26/2019 - 13:11

Der Ilex Robustico® sieht dem gewöhnlichen Buchsbaum sehr ähnlich, ist aber viel robuster und resistent gegen die meisten Schädlinge und Krankheiten.

© ROBUSTICO®Erst ist es der Zünsler, jetzt auch noch der Pilz – viele Gartenbesitzer müssen sich schweren Herzens von ihrem Buchsbaum trennen. Immerwährender Chemie-Einsatz ist nicht der Sinn der Sache und die wiederkehrende Versorgung zu aufwendig. Der Robustico (Ilex crenata) ist die passende Alternative zum anfälligen Buchsbaum. Auf den ersten Blick sehen sie sich zum Verwechseln ähnlich, man muss schon genau Hinsehen damit der feine Unterschied zu erkennen ist.
Buxus und Ilex – Unterschied

Beim Buxus liegen sich die Blätter gegenüber, beim Ilex stehen sie immer versetzt zueinander. Genau wie der Buchsbaum hat der Robustico ein dunkel glänzendes, kleines Blatt mit heller Unterseite. Er ist immergrün und außerordentlich schnittverträglich, auch bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen.

Der Robustico eignet sich hervorragend für den Formschnitt wie Säulen, Kugeln und Figuren, mit einer Endwuchshöhe von bis zu 250 cm ist er hervorragend als Hecke jeder Art und für die Einzelpflanzung geeignet.

Sortenname Robustico hält was er verspricht © ROBUSTICO® Man bekommt einen Einblick in seine starken Eigenschaften. Denn dieser Ilex crenata ist robust und resistent gegen die weitläufig aggressiven Buchsbaumkrankheiten, wie dem Buchsbaumzünsler. Er ist äußerst robust was Stadtklimaverträglichkeit und Winterhärte betrifft. Von Mai bis Juni trägt der Robustico kleine weiße, unscheinbare Blüten und erfreut Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die sich von dem Nektar der Blüten ernähren.

Standortbedingungen

Am wohlsten fühlt sich der Robustico sowohl auf sonniger als auch halbschattiger Position, auf einem nährstoffreichen, humosen Gartenboden, der pH-Wert sollte unter 6 sein, und der Boden sollte mäßig feucht sein. Der Ilex stellt sich als belastbares Gewächs mit niedrigen Ansprüchen vor. Als Solitär ziert er Terrassen oder Hauseingänge und sorgt durch seine Winterhärte für einen immergrünen Auftritt in den kalten Monaten. Durch seine Schnittverträglichkeit ist es kein Problem, den immergrünen Robustico in Form zu bringen.

Details des Ilex Robustico® im Überblick:
table#t416 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCCCCC;border-right: 1px solid #CCCCCC;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t416 thead tr { } table#t416 thead tr th.t416 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #CCCCCC; } table#t416 thead tr th#t416.start { } table#t416 thead tr th#t416.end { } table#t416 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t416 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t416 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCCCCC;border-left: 1px solid #CCCCCC; text-align: left; vertical-align: top; } table#t416 tbody tr td#n1 { width: 25%; }table#t416 tbody tr td#n2 { width: 75%; } table#t416 tbody tr:hover td {background: none repeat scroll 0 0 #EEEEEE; } table#t416 tfoot tr { } table#t416 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #CCCCCC; } Wo bestellen?www.garten-schlueter.deBotanischer Name:Ilex crenata Winterhärte:gute WinterhärteBlüte:Mai/Juni, kleine, weiße Blüten Wuchshöhe:bis zu 250 cmBesonderheit:resistent gegen die aggressiven Buchsbaumkrankheiten Zünsler und Pilz, schneller und kompakter Wuchs
Standort:

  • sonniger bis halbschattiger Standort
  • nährstoffreicher, humoser Gartenboden
  • pH-Wert sollte unter 6 sein
  • Bodene mäßig feucht

Hemlocktanne pflanzen – Anforderungen an Standort und Substrat

Mi, 09/25/2019 - 11:47

Hemlocktannen, können Sie einzeln oder als Hecke in Ihrem Garten anpflanzen. Dabei ist die Pflanze recht anspruchsvoll, was den Standort und den Boden angeht.

© Heike Rau – Fotolia.com

Die Hemlocktanne gehört den Kieferngewächsen an und wird gemeinhin auch als Schierlingstanne bezeichnet. Dies ist der englischen Übersetzung von “hemlock” geschuldet und lässt sich mit dem an Giersch erinnernden Geruch zerriebener Nadeln erklären. Hemlocktannen können zu stattlichen Bäumen heranwachsen und bei guter Pflege Hunderte von Jahren überdauern. Das Schicksal des Bäumchens wird praktisch mit seiner Pflanzung besiegelt. Erfahren Sie nun, was es bei der Pflanzung der anspruchsvollen immergrünen Bäume zu beachten gibt.

Kleine Pflanzenbeschreibung

Die Hemlocktanne kennzeichnet eine unregelmäßige, leicht eiförmige Krone. Häufig sind die Gewächse von überhängenden Baumspitzen und Zweige gekennzeichnet. Einige Arten können bis zu 1.000 Jahre alt werden. Wuchshöhen von bis zu 50 Metern sind möglich. Die Nadeln sind rund oder zweizeilig angeordnet und können einige Jahre überdauern. Jede Nadel ist mit einem eigenen Harzkanal ausgestattet.

Verbreitung und Verwendung

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Hemlocktanne verläuft zwischen Nordamerika und dem Osten Asiens. Dort wachsen die Pflanzen vorwiegend in Feuchtgebieten.

» Tipp: Vormals in Europa heimische Hemlocktannen sind während der letzten Eiszeit ausgestorben.

Die Hemlocktanne besitzt in Europa kaum Bedeutung für die Forstwirtschaft. In Parks und Gärten sind die Gewächse dagegen häufiger anzutreffen. Auf Grund der hohen Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit wird das Holz der Hemlocktanne häufig zum Saunabau verwendet.

Hemlocktanne pflanzen © womue – Fotolia.com ➙ Pflanzzeit

Die Hemlocktanne wird bevorzugt im Herbst gepflanzt. Wer dies verpasst, kann die Pflanzung im Frühling nachholen.

➙ Pflanzabstand

Soll die Pflanze als Hecke gesetzt werden, ist in der Regel ein Pflanzabstand von einem Meter ausreichend. Da die Hemlocktanne anfänglich sehr langsam wächst, wird es allerdings einige Jahre dauern, bis die Lücken geschlossen sind und der typische Heckenwuchs erkennbar ist.

➙ Standort

Die Standortwahl will wohlüberlegt sein, schon allein auf Grund ihrer Größe passen die Bäume nicht in jeden Garten. Wenn die Bäume zunächst auch eher langsam wachsen, in späteren Jahren legen sie etwa einen halben Meter pro Jahr zurück und entwickeln sich zu stattlichen Gewächsen.

» Tipp: Für die Kultivierung im Hausgarten sind kleinwüchsige Arten auf dem Markt.

Für die Hemlocktanne sollte ein Standort in Alleinstellung gefunden werden. Auf Grund der sehr guten Schnittverträglichkeit ist auch die Pflanzung als Hecke eine Option.

Es sollte ein sonniger und geschützter Standort gewählt werden. Auch im Halbschatten gedeihen die Gewächse. Die Wurzeln reichen nicht tief in die Erde. Dies macht zwar die Pflanzung und ein eventuelles späteres Umpflanzen einfacher, die Bäume sind allerdings sehr windempfindlich und brauchen daher einen möglichst windgeschützten Standort.

Die Hemlocktanne fühlt sich im feuchten Boden an sonnigen bis halbschattigen Standorten, die vor Ostwind geschützt sind am wohlsten.

» Tipp: Bei einem Sturm kann es vorkommen, dass ungeschützte Hemlocktannen mit ihrer Wurzel aus dem Boden reißen.

➙ Abstand zu Gebäuden

Die Wurzeln gehen nicht allzu sehr in die Tiefe, bilden aber ein stabiles Wurzelsystem aus, welches sich bis in einem Umfang von zehn Metern verzweigen kann. Der Abstand zum nächsten Gebäude sollte daher mindestens zehn Meter betragen.

➙ Substrat

Das Substrat sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Denn diesbezüglich zeigen sich die Pflanzen durchaus anspruchsvoll. Der Boden sollte reich an Nährstoffen sein und möglichst nicht zuviel Gewicht mitbringen. Das Substrat darf weder zu nass, noch zu trocken sein. Beides bedeutet Gefahr für die Pflanze. Während ein zu nasser Stand die Wurzeln faulen lässt, führt ein trockener Standort zum Vergilben und Abfallen der Nadeln und schließlich zum Verkahlen der Hemlocktanne.

➙ Schritt für Schritt – Anleitung Standort auswählenDer Standort ist anhand der örtlichen Gegebenheiten und der ausgewählten Hemlocktanne zu bestimmen.

» Tipp: Erkundigen Sie sich vor dem Kauf in jedem Fall, wie hoch die erworbene Hemlocktanne wächst. Hierbei gibt es deutliche Unterschiede, welche der Hobbygärtner kennen muss, um den Ansprüchen der Pflanze gerecht zu werden. Boden großflächig ausheben Das Pflanzloch ist großflächig auszuheben. Das Loch sollte etwa doppelt so tief wie der Wurzelballen sein und einen Durchmesser von einem halben bis einen Meter besitzen. Pflanze wässern In der Zwischenzeit wird die Hemlocktanne gewässert. Stellen Sie das Bäumchen hierzu in ein Gefäß mit Wasser und warten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dann ist davon auszugehen, dass sich die Pflanze ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt hat. Substrat aufbereiten Verfügen Sie über einen schweren Lehmboden, sollte das Substrat aufgelockert werden. Dies gelingt durch die Beimischung von Sand. Drainage einbringen Geben Sie auf den Boden des Pflanzloches eine Schicht Sand. Diese dient als Drainage und lässt das Wasser abfließen. Dadurch verhindert sie, dass sich Staunässe bildet. Pflanze einsetzen und Substrat einfüllen Nun können Sie die Pflanze in das Pflanzloch setzen und dieses mit Substrat auffüllen. Pflanze gut andrücken und wässern Anschließend drücken Sie die Erde um die Pflanze fest und wässern sie ausreichend. ➙ Zusammenfassung Pflanzung Hemlocktanne table#t392 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t392 thead tr { } table#t392 thead tr th.t392 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #FFFFFF 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#FFFFFF)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#FFFFFF 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#FFFFFF 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#FFFFFF",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204; } table#t392 thead tr th#t392.start { } table#t392 thead tr th#t392.end { } table#t392 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t392 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t392 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t392 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t392 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t392 tbody tr:hover td { } table#t392 tfoot tr { } table#t392 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; } ArbeitsschrittErläuterung Standort findenDie Hemlocktanne eignet sich nicht für kleinere Gärten. Lediglich ausgesuchte Arten erreichen eine geringe Wuchshöhe und wachsen häufig eher strauchförmig. Ein windgeschützter Standort im Halbschatten dürfte den hitzeempfindlichen Gewächsen am besten bekommen.Substrat vorbereitenDie Gewächse benötigen einen nährstoffreichen und lockeren Boden. Zur Auflockerung des Substrates kann Sand verwendet werden. Der Boden darf weder zu trocken, noch zu nass beschaffen sein. Hemlocktanne pflanzenDas Pflanzloch sollte mindestens in doppelter Größe des Wurzelballens ausgehoben werden. Vor der Pflanzung wird die Jungpflanze komplett unter Wasser getaucht, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Soll eine Hecke entstehen, können zwei bis drei Pflanzen auf einen Meter gesetzt werden. Hemlocktanne umpflanzen

Gehölze ziehen nicht gern um. Die Standortwahl sollte daher gut überlegt und wenn möglich auch beibehalten werden. Hin und wieder kann es jedoch vorkommen, dass sich das Umpflanzen nicht vermeiden lässt. Zum Beispiel, wenn Sie nicht ohne das Bäumchen umziehen wollen, Baumaßnahme am Standort geplant sind oder Sie festgestellt haben, dass Sie sich nicht für den idealen Standplatz entschieden haben. Wurde der Standort zu sonnig gewählt, wird dies die Pflanze häufig mit Nadelfall quittieren. Ein zu feuchter Boden ist eine Gefahr für Staunässe. Sind die Wurzeln bereits angegriffen, hilft häufig nur das Umpflanzen und der komplette Austausch des Substrates.

Die Hemlocktanne umpflanzen – Schritt für Schritt

  1. Pflanze aus dem Pflanzloch heben
  2. Wurzeln kontrollieren
  3. Pflanze an neuen Standort transportieren
  4. Pflanzloch ausheben
  5. Pflanze einsetzen

Damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen, ist das Pflanzloch möglichst großflächig auszuheben. Die Pflanze wird vorsichtig aus der Erde gehoben. Bei dieser Gelegenheit werden die Wurzeln in Augenschein genommen. Faule oder abgestorbene Wurzelteile sind zu entfernen.

» Tipp: Umpflanzen bietet sich auch als gute Gelegenheit an, die Hemlocktanne zu beschneiden.

Das Umpflanzen sollte möglichst zügig erfolgen. Daher sollte das zweite Pflanzloch bereits ausgehoben sein und die Hemlocktanne dort direkt eingesetzt werden.

Hibiskus vermehren mit Samen – Anleitung und Tipps

Mo, 09/23/2019 - 07:55

Hibiskus läst sich unkompliziert durch Samen vermehren. Drei Möglichkeiten der Samenvermehrung finden Sie in diesem Ratgeberartikel.

© thayra83 – Fotolia.com Exotisxchen Flair im Garten, das bringt der Hibiskus. Egal ob solitär, als Hecke oder in einer Gruppe gepflanzt – bewundernde Blicke zieht der asiatische Strauch in jedem Fall auf sich. Wer also auf “mehr” Hibiskus in seinem Garten setzt, der ist gut beraten, diesen Strauch vielleicht selbst zu vermehren.

Neben der Stecklingsvermehrung lassen sich die erforderlichen Setzlinge auch aus Samen ziehen. Zwei Aspekte sprechen dafür: Einerseits schonen Sie Ihren Geldbeutel und andererseits erfüllt der Erfolg Ihr Gärtnerherz mit Stolz. Eine kleine Anleitung zur Vermehrung des Hibiskus mit Samen wollen wir Ihnen hier mit auf den Weg geben.
Garten-Hibiskus mit Samen vermehren – 3 Möglichkeiten

1. Der Gartenhibiskus samt sich selbst aus. Halten Sie deshalb unter Ihren bereits vorhandenen Sträuchern Ausschau nach Jungpflanzen. In diesem Fall graben Sie einfach die Setzlinge aus und pflanzen diese an ihren vorgesehenen Standort. Zuvor lockern Sie behutsam die Erde unter dem Strauch und ziehen vorsichtig die Jugpflanzen heraus.

2. Die Samen können im Herbst auch im Freiland ausgesät werden. Sie verbleiben über Winter im Saatbett. Die Aufzuchtfläche wird mit Ausaaterde vorbereitet, dann werden die Samen auf dieser speziellen Erde ausgelegt. Anschließend bedecken Sie die Saat mit einer halben Zentimeter dicken Schicht trockener Aussaaterde und befeuchten die Erde behutsam mit Wasser.

Die aus Samen herangezogenen Hibiskus haben nicht unbedingt das Aussehen der Mutterpflanze. In der Gartenfachsprache heißt es: die Pflanze ist „nicht samenfest“.

3. Sie können Mitte März den Hibiskus auch drinnen im Saatkasten aussäen. Dafür füllen Sie den Kasten mit Aussaaterde und feuchten diese im Anschluß an. Darauf legen Sie nun ihren Hibiskussamen aus. Letztlich decken Sie die Saat mit einer halben Zentimeter dicken Schicht Aussaaterde ab und besprühen diese vorsichtig mit Wasser. Stellen Sie den Aussaatkasten an einem hellen Platz. Allerdings sollten Sie direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Halten Sie die Aussaaterde feucht, bis die Samen in etwa 2 bis 3 Wochen keimen.

Noch eine wichtiger Hinweis: Bevor Sie im Herbst die Samen des Hibiskus für die Aussaat ernten, warten Sie bis die Samenkapseln braun werden.

Zwiebeln düngen – 2 schnelle Tipps

Sa, 09/21/2019 - 07:05

Zwiebeln sind sehr pflegeleicht und benötigen eigentlich keine n Dünger. Wer dennoch aufs Düngen nicht verzichten möchte, sollte auf die Inhaltsstoffe achten.

© Martins Vanags – Fotolia.com Nur wenige Pflanzen sind wirklich so pflegeleicht wie die Zwiebeln. Man pflanzt sie ein und wartet auf den Zeitpunkt, an dem man die Zwiebeln ernten kann. Gerade wenn es um die Zufuhr von Nährstoffen geht, sind sie absolut anspruchslos.

Zwiebeln gehören zu den Schwachzehrern. Das bedeutet nichts anderes, als dass sie dem Boden während ihrer Wachstumsphase nur sehr wenig Nährstoffe entziehen. Man kann Zwiebeln also gut auf jedem Boden anbauen, selbst auf einem mageren Untergrund sollte es keine Probleme mit dem Gedeihen geben.

Wenn Sie aber dennoch auf die Zugabe von Dünger nicht verzichten wollen, sollten Sie folgendes beachten:

❶ Organischen Dünger verwenden

Im Garten gilt allgemein, lieber organischen Dünger wie zum Beispiel Kompost, Humus, etc. verwenden. So nutzen Sie nur die Nährstoffe, die bereits im Nährstoffkreislauf vorhanden sind.

Es reicht also bei den Zwiebeln aus, wenn Sie gut verrotteten Kompost im Frühjahr oder im Herbst in den Boden einarbeiten.

❷ Dünger aus dem Handel

Wenn Sie auf einen Fertigdünger aus dem Handel zurückgreifen müssen, dann sollte dieser nur sehr wenig Stickstoff enthalten. Stickstoff bekommt dem Gemüse nämlich nicht sehr gut. Weiterhin ist darauf zu achten, dass der Fertigdünger vor allem Kalium und Phosphor enthält.

» Tipp: Karotten haben einen ganz ähnlichen Bedarf, deshalb können Sie Zwiebeln und Karotten gut zusammen im Garten anbauen. Da die Zwiebeln so anspruchslos und genügsam sind, können Sie sie auch gut als Zweitfrucht nach dem Anbau eines Starkzehrers pflanzen.

Glanzmispel als Hecke pflanzen

Fr, 09/20/2019 - 11:01

Eine perfekte Alternative zur herkömmlichen Heckenpflanzung ist die Verwendung der Glanzmispel. Die immergrünen Photinia wirkt als Hecke viel imposanter.

© saratm / stock.adobe.com

Die Glanzmispel, deren botanischer Name Photinia lautet und mit glänzend aus dem Griechischen übersetzt wird, zählt zur Familie der Rosengewächse und der Pflanzengattung der Kernobstgewächse. Der immergrüne Strauch wird gern in Einzelstellung im Ziergarten gepflanzt, weil er mit seinen glänzenden Blättern das ganze Jahr über ein Hingucker im Garten ist. Je nach Sorte sind sogar rote oder auch mehrfarbige Blätter möglich. So verwundert es nicht, dass der Strauch auch mehr und mehr als Hecke verwendet wird.
Glanzmispel als Hecke – warum?

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, die immergrüne Heckenpflanze in Ihrem Garten anzupflanzen, werden Sie viel Freude haben, denn die Glanzmispel verliert selten ihre Blätter – das Laubharken bleibt Ihnen also erspart. Neben den Blättern sind es auch die an Miniäpfel erinnernden Früchte, die zur Schönheit einer Glanzmispelhecke beitragen. In rot oder blau erfreuen sie den Gartenbesitzer bis in den Winter hinein.

Glanzmispel-Hecke pflanzen – so wird’s gemacht © Davide / stock.adobe.com
  • Wählen Sie einen sonnigen, besser halbschattigen Standort.
  • Das Substrat sollte nährstoffreich, durchlässig und humusreich sein.
  • Sorgen Sie für einen mäßig feuchten Boden, aber vermeiden Sie Staunässe.
  • Heben Sie die Pflanzlöcher in doppelter Breite des Wurzelballens aus.
  • Der Pflanzabstand der einzelnen Heckenpflanzen darf 50 cm nicht unterschreiten.
  • Zum Schluss die Hecke gut angießen.
  • Der beste Zeitpunkt zum Setzen der neuen Hecke ist das Frühjahr oder der Herbst.

» Kleiner Tipp: Die Glanzmispel kann auch zusammen mit anderen Sträuchern, wie Kirschlorbeer, Forsythie oder Pfeifenstrauch – als gemischte Hecke – verwendet werden.

Fragen und Antworten rund um die Glanzmispel

Ob als Hecke oder in Einzelstellung, die Glanzmispel gewinnt immer mehr Liebhaber, wirft bei vielen Lesern von gartentipps.com aber auch einige Fragen auf – deshalb hier das Wichtigste nochmal im Kurzüberblick.

  1. Ist die Glanzmispel immergrün?

    Ja, die Glanzmispel ist ein immergrüner Strauch, egal ob als Solitär- oder Hecke gepflanzt.

  2. Ist die Glanzmispel giftig?

    Der Strauch ist nicht giftig, die Früchte der Glanzmispel schon. Hier muss aber je nach Sorte, und vor allem zwischen Mensch und Tier unterschieden werden. Bei Pferden können die Früchte Vergiftungserscheinungen auslösen, für den Menschen sind die Früchte weitgehend ungefährlich, verzehrt werden sollten sie aber nicht.

  3. Warum verliert die Glanzmispel die roten Blätter?

    ❏ Sind zum Beispiell die Feinwurzeln beschädigt, kann die Glanzmispel nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen. Die Verletzung der feinen Faserwurzeln kommt häufig beim unsachgemäßen Umpflanzen vor.

    ❏ Eine weiterer Grund kann Trockenheit sein, die sowohl im Sommer, aber auch nach einem frostigen Winter eintritt. Der Fachmann spricht hier von Trockenstress, den die Glanzmispel mit dem Abwerfen der roten Blätter „quittiert“.

    Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag “Glanzmispel richtig pflegen“.

  4. Warum bekommt die Glanzmispel braune Blätter?

    Braune Flecken oder gänzlich braune Blätter an der Photinia deuten meist auf einen Schädlingsbefall durch Blattläuse oder den Dickmaulrüssler hin. Auch Pilzerkrankungen können für die Verfärbung verantwortlich sein. Sind nur einzelne Zweige / Stellen betroffen, können Sie diese einfach abschneiden und im Hausmüll entsorgen – nicht auf dem Kompost!

  5. Wie groß bzw. breit wird die Glanzmispel?

    Das kommt auf die Sorte an. Die durchschnittliche Höhe liegt zwischen 300 und 500 cm. Die Wuchsbreite überschreitet selten die 350 cm.

  6. Wann muss man die Glanzmispel schneiden?

    Schneiden Sie Ihre Glanzmispelhecke nach der Blüte. Das kann je nach Sorte bereits ab Juli sein, in den meisten Fällen ist der Herbst aber der ideale Zeitpunkt für einen Fornschnitt.

  7. Welchen Dünger nehme ich für die Glanzmispel?

    Die Glanzmispel muss nicht zwingend gedüngt werden. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Hecke schwächelt, verwenden Sie normalen Flüssigdünger nach Herstelleranleitung. Der beste Zeitpunkt zum Düngen ist das Frühjahr.

  8. Ist die Glanzmispel winterhart?

    Die meisten Glanzmispelsorten sind bedingt winterhart. Das bedeutet, sie überstehen leichten Frost ohne Probleme. Der Standort sollte aber vorsorglich geschützt und windstill gewählt werden.

Glanzmispel – die 3 beliebteste Sorten

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die Photinia in vielen verschiedenen Sorten erhältlich. Ihre Ansprüche, Standortvoraussetzungen und persönlichen Vorlieben entscheiden darüber, welche Glanzmispel in Ihren Garten einzieht bzw. zukünftig zur wunderschönen Hecke heranwachsen soll.

❍ Rote Glanzmispel ‘Red Robin’: Die beliebteste Glanzmispel: Red Robin © HVPM dev / stock.adobe.com Rote Glanzmispel ‘Red Robin’ (Photinia fraseri) Wuchsgeschwindigkeit: 20 – 50 cm im Jahr Wuchshöhe: 150 – 300 cm Wuchsbreite: 120 – 200 cm Blütenfarbe: weiß Blütezeit: Mai – Juni Standort: Sonne bis Schatten Boden: tiefgründig, humos, lehmig, kalkfrei, warm » Mehr Bilder und Daten anzeigen ❍ Scharlach Glanzmispel: Diese Sorte ist gut winterhart © biancia / stock.adobe.com Scharlach Glanzmispel (Photinia villosa) Wuchsgeschwindigkeit: 25 – 30 cm im Jahr Wuchshöhe: 300 – 500 cm Wuchsbreite: 250 – 350 cm Blütenfarbe: weiß Blütezeit: Ende Mai – Juni Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: normal, durchlässig » Mehr Bilder und Daten anzeigen ❍ Funkenblatt: winterhart und robust © philipbird123 / stock.adobe.com Funkenblatt (Photinia davidiana) Wuchsgeschwindigkeit: 30 – 50 cm im Jahr Wuchshöhe: 200 – 300 cm Wuchsbreite: 100 – 200 cm Blütenfarbe: weiß Blütezeit: Juni Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: normal » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Hartriegel pflanzen – Anforderungen an Standort und Boden

Do, 09/19/2019 - 06:28

Der Hartriegel ist ein imposanter Zierstrauch, der auch gut als Hecke gepflanzt werden kann. Worauf dabei genau zu achten ist, verraten wir hier.

© Fokussiert – Fotolia.com

Den Hartriegel (Cornus) haben viele Hobbygärtner für sich als bezauberndes Schmuckgehölz für den eigenen Garten entdeckt. Wem wundert`s? Immerhin ist dieser Strauch in seiner Sortenvielfalt und speziellen Farbgebung ein schöner Blickfang. Auffällig sind seine Blätter, die dem Strauch einen hinreißenden Charme verleihen. Die Blüten wirken eher bescheiden, wobei sie sich in weißen oder grünlich gelben Farbtönen zeigen. Ein üppig blühender Hartriegel sieht durchaus imposant aus. Wenn Sie einen Hartriegel pflanzen möchten, finden Sie hier Tipps zu Standort und Bodenbeschaffenheit.
Hartriegel – Standort mit ausreichend Platz

Der Hartriegel ist sehr genügsam. Ein sonniger aber auch halbschattiger Standort reicht ihm vollkommen aus. Einige Sorten erreichen allerdings während ihres Wachstums eine ansehnliche Höhe und Breite. Daher müssen Sie beim Pflanzen dieses Strauches unbedingt ausreichenden Platz einplanen.

Worauf sollten Sie ferner achten:
  • Der Boden auf dem Sie Hartriegel pflanzen, darf nicht extrem feucht oder gar nass sein, ansonsten besteht die Gefahr, dass die Wurzeln faulen. Am besten eignet sich ein gut durchlässiger und trockener Erdboden.
  • Sollte der Boden feucht sein, können Sie mit einer Drainageschicht Abhilfe schaffen.

Einige Sorten benötigen einen lehm- oder tonhaltiges Boden, der eine gewisse Feuchtigkeit speichern kann. Fragen Sie Ihren Baumschulgärtner oder Fachverkäufer im Gartencenter, welche Voraussetzungen an den Standort für Ihren Hartriegel gestellt werden.

Hartriegel im Frühjahr oder Herbst pflanzen

Wenn Sie Hartriegel anpflanzen, dann dürfen Sie damit rechnen, dass es noch einige Jahre dauern wird, bevor der Hartriegel erste Blüten zeigt. Zudem braucht er dafür einen Wuchs ab zwei Meter Höhe.

» Tipp: Erwerben Sie daher ältere und somit größere Pflanzen aus einer Baumschule oder einem gut sortierten Gartencenter.

Wann und wie richtig pflanzen?

  • Sowohl im Frühjahr als auch im Herbst können Sie den Hartriegel pflanzen.
  • Als Pflanzabstand zu den bestehenden Sträuchern, nehmen Sie die Hälfte der Höhe an, die der ausgewachsene Hartriegel haben wird
  • Heben Sie ein Pflanzloch in dreifacher Größe des Wurzelballens aus und mischen Sie den Aushub mit gut verrottetem Kompost.
  • Bevor Sie Ihren Strauch einpflanzen, stellen Sie den Pflanzballen noch ins Wasser – solange bis sich keine Luftblasen mehr zeigen.
  • Nach dem Pflanzen füllen Sie das Pflanzloch, gießen Ihren Zierstrauch an und decken den Wurzelbereich später mit Mulch ab.

Wollen Sie eine Hecke setzen, dann halten Sie einen Mindestabstand von einem Meter zwischen den einzelnen Pflanzen ein.

Hecke mit unterschiedlichen Sorten kombinieren

Sie planen eine dekorative Hecke, dann ist eine Kombination von unterschiedlichen Hartriegelsorten genau das Richtige. Hierfür eignen sich hervorragend der Sibirischen Hartriegel (Cornus alba ‘Sibirica’) in seiner schönsten Rotfärbung, dazu der Schwarzrindige Hartriegel (Cornus alba ‘Kesselringii’) und der Gelbholz-Hartriegel (Cornus stolonifera ‘Flaviramea’) mit grüngelber Rinde.

Neben einen ansehnlichen Sichtschutz im Sommer, schmückt im Herbst eine grandiose Laubfärbung die Hecke und im Winter ein wunderbarer Rindenschmuck.

Der auffällig dekorative Zierstrauch bezaubert jeden Hobbygärtner. Zudem erfreuen sich an den Beeren des Hartriegels allerlei Vögel, die in unseren Breiten überwintern.

Gewächshaus – Tipps zur Materialwahl

Di, 09/17/2019 - 15:00

Welche Materialien eignen sich für ein Gewächshaus in Ihrem Garten am besten? Wir haben einige Materialien und ihre Eigenschaften für Sie zusammengefasst.

© Kara – Fotolia.com

Ein Gewächshaus kann den Hobbygärtner das ganze Jahr über mit frischem Gemüse versorgen. Weiterhin bekommen empfindliche tropische Pflanzen hier eine Heimat und Sie haben es leicht, neue Pflänzchen heranzuziehen, da diese hier das optimale Klima vorfinden. Gewächshäuser werden aus verschiedenen Materialien angeboten. Bereits im Vorfeld sollten Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien kennen, um ein passendes Modell auszuwählen oder sich beim Selbstbau eines Gewächshauses danach zu richten.

Gewächshäuser als praktische und funktionelle Lösung

Die Palette an Gewächshäusern ist groß. Sie können sich dabei für Konstruktionen aus Aluminium, Stahl, Holz oder Kunststoff entscheiden. Dabei ergeben sich teils große preisliche wie qualitative Unterschiede. Im Vorfeld sollten Sie abklären, wo Sie Ihr Gewächshaus aufstellen möchten und wie Sie es nutzen wollen.

Tipp: Möchten Sie Ihr Gewächshaus im Winter beheizen, sparen hochwertige Gewächshäuser mit guter Wärmedämmung nachhaltig Kosten. Warum ein Gewächshaus anschaffen?

Wer sich ein Gewächshaus anschafft, kann ganz entspannt gärtnern, ohne sich großartig nach dem Wetterbericht zu richten. Durch unser Klima ist die Anzucht von Wärme liebenden Pflanzen im Beet häufig problematisch oder schlichtweg unmöglich. Spielen Sie dem Wetter doch einfach einen Streich und ernten Ihre Erdbeeren bereits im Frühling. Außerdem punkten Sie mit üppigen Blühpflanzen, da sie die Blumenzwiebeln bereits im Gewächshaus vorgetrieben haben. Die Pflanzen sind darin vor Wind, Niederschlägen und Kälteeinbrüchen geschützt.

Dem zu Gute kommt das Gewächshausprinzip. Das Sonnenlicht dringt in das Gewächshaus ein und trifft auf den Boden. Das Erdreich erwärmt sich schnell und die Wärme wird auch an die Umgebung abgegeben. So ist es im Gewächshaus immer angenehm warm und es herrschen ideale Bedingungen für Wärme liebende Pflanzen, für exotische Gewächse, für Bonsais oder für Alpenpflanzen.

Wohin mit dem Gewächshaus?

Nicht nur das Material, sondern auch der Standort, sollten vor der Anschaffung eines Gewächshauses bedacht werden. Der Standort sollte frei zugänglich sein, damit die Sonne ungehindert eindringen kann. Weiterhin sollten Gewächshäuser möglichst in Hausnähe aufgestellt werden, damit der Weg nicht zu weit erscheint, wenn Sie sich mit frischem Gemüse versorgen wollen. Achten Sie auch auf den Abstand zur Grundstücksgrenze, damit Sie keinen Streit mit dem Nachbarn vom Zaun brechen.

Aus welchem Material bestehen Gewächshäuser?

Ein Gewächshaus besteht nicht automatisch aus Glas. Sie können aus verschiedenen Materialien wählen:

Gewächshaus aus Glas © countrylens – Fotolia.com

Die klassische Methode muss nicht automatisch die beste Lösung für das Gewächshaus darstellen. Glas birgt immer auch ein Risiko und die Bruchgefahr durch Sturmschäden und herunterfallenden Ästen ist groß.

Tipp: Einfachglas schützt nicht vor UV-Strahlen.

In einem Glasgewächshaus kann es auch schnell zu einem Hitzestau kommen und die Pflanzen bekommen dann einfach zuviel Licht ab. Für das Glas als Ausgangsmaterial sprechen der günstige Preis und die relativ einfache Reinigung.

Tipp: Lichtbeständiges Isolierglas ist hochwertiger, kostet aber auch mehr.

Wer sein Gewächshaus nicht ganzjährig nutzen möchte und nur zwischen Frühjahr und Herbst darin gärtnern will, ist mit einem preisgünstigen Glasgewächshaus gut beraten.

Gewächshaus aus Kunststoff

Besteht Ihr Gewächshaus aus Kunststoff, kann es quasi nichts erschüttern. Häufig werden aus Polycarbonat bestehende Kunststoffplatten eingesetzt. Das Material ist hochwertig und belastbar. Die Platten sind in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Diese liegen in der Regel zwischen 6 und 16 Millimeter. UV-Licht wird nicht durchgelassen. Die Lichtdurchlässigkeit liegt bei etwa 75%. Mit diesen Kunststoffplatten erreichen Sie eine perfekte Wärmedämmung.

Tipp: Platten aus Polycarbonat brechen nicht und Regen und Hagel können ihnen nichts anhaben. Gewächshaus aus Plexiglas

Sehr gut geeignet für das Gewächshaus sind auch Plexiglasplatten aus Acryl. Setzen Sie auf ein hochwertiges Material und scheuen sich dabei nicht, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Hochwertige Stegdoppelplatten aus Plexiglas sind UV-beständig und besitzen eine Stärke von bis zu 16 Millimetern.

Plexiglasplatten besitzen den niedrigsten UG-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient für Glas) und sorgen damit für eine perfekte Wärmedämmung.

Gewächshaus aus Folie © Werner – Fotolia.com

Folie ist die preiswerteste Lösung für ein Gewächshaus. Es gibt verschiedene Stärken. Foliengewächshäuser halten meist etwa fünf bis zehn Jahre. Verwenden Sie stärkere Folie, wird diese weniger schnell reißen und sie können eventuelle Schäden besser abkleben. Für das Winterhalbjahr sind Foliengewächshäuser nicht geeignet. Auch bei Regen, Sturm und Hagel im Sommer müssen Abstriche gemacht werden und es empfiehlt sich, das Gewächshaus zusätzlich zu sichern und besonders stabil zu befestigen.

Wir haben die Eigenschaften der verschiedenen Materialien für Sie zusammengefasst: table#t290 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t290 thead tr { } table#t290 thead tr th.t290 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t290 thead tr th#t290.start { } table#t290 thead tr th#t290.end { } table#t290 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t290 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t290 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t290 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t290 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t290 tbody tr:hover td { } table#t290 tfoot tr { } table#t290 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } Material Eigenschaften Glas

  • stabil
  • haltbar
  • optisch ansprechend
  • sehr gut lichtdurchlässig
Kunststoff
  • bricht nicht
  • gute Isolationseigenschaften
  • leicht zu pflegen
Plexiglas
  • bricht nicht
  • sehr gute Isolationseigenschaften
  • gute Lichtdurchlässigkeit
Folie
  • preisgünstig
  • leicht zu reinigen
Passendes Material für den Rahmen

Bei der Wahl des Rahmens haben Sie ebenfalls die Wahl aus verschiedenen Materialien. Dabei hat sich Metall besonders bewährt. Bei selbst gebauten Gewächshäusern für den Garten kommt auch häufig Holz zum Einsatz. Dabei ist es wichtig, sich gegen Schäden durch Witterungseinflüsse abzusichern und dem Gewächshaus ein sicheres Betonfundament zu geben.

Tipp: Gewächshäuser mit Aluminium-Rahmen zeichnet eine lange Haltbarkeit aus. Aluminium reagiert mit Sauerstoff und es entsteht mit der natürlichen Patina ein zuverlässiger Korrosionsschutz.

Gewächshäuser mit einem Holzrahmen fügen sich sehr gut in das natürliche Umfeld im heimischen Garten ein. Wegen dem optischen Effekt entscheiden sich viele Hobbygärtner für Holz. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass Sie Gewächshäuser mit Holz-Rahmen regelmäßig pflegen müssen. Holz reagiert auf Nässe und besitzt einen hohen Verschleiß, wogegen Aluminium besonders witterungsbeständig ist und kaum Pflege nötig hat.

Tipp: Entscheiden Sie sich für ein beständiges und hochwertiges Holz. Harthölzer aus den Tropen sind zwar teuerer, halten aber dem feuchtwarmen Klima im Gewächshaus weit besser stand, als heimisches Holz. Gibt es Bauvorschriften für das Aufstellen eines Gewächshauses?

Für das Aufstellen von Gewächshäusern sind in der Regel keine besonderen Vorschriften zu befolgen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich beim zuständigen Bauamt erkundigen und erfragen, ob der Bebauungsplan entsprechende Auflagen enthält.

Tipp: Bestimmte Bauvorschriften gelten für Wintergärten und Anlehngewächshäuser.

Brunnen bohren – Hinweise und Anleitung

So, 09/15/2019 - 08:43

Ein Brunnen im Garten kann nicht nur schön aussehen, sondern auch zum Bewässern der Pflanzen genutzt werden. Lesen Sie hier, wie man einen Brunnen anlegt.

© PMDesign – Fotolia.com

An trockenen und heißen Sommertagen kann es für die Pflanzen im heimischen Garten schnell eng werden, wenn das in der Tonne gestaute Regenwasser langsam zur Neige geht. Möchte der Hobbygärtner die Blütenpracht erhalten und vermeiden, dass die Ernte wegen lang anhaltender Trockenheit ins Wasser fällt, ist er  gezwungen, zu Leitungswasser zu greifen. Wie praktisch wäre es doch, über einen eigenen Brunnen zu verfügen, sodass die Wasservorräte nicht versiegen? Wenn Sie Wasser aus einer eigenen Quelle beziehen, ist dies nicht nur ungemein praktisch, Sie sparen dabei auch bares Geld. Wir verraten Ihnen nun, wie sich Brunnen recht einfach selbst bohren lassen und was es dabei zu beachten gilt.

Warum Brunnen selbst bohren?

Wasser aus der Leitung ist teuer. Brunnen bohren auch, werden Sie nun vielleicht erwidern. Nicht unbedingt, denn das Bohren eines eigenen Brunnens hat sich schnell amortisiert und kostet darüber hinaus viel weniger, als eine professionelle Wasserstelle erbauen zu lassen. Allerdings kann das Brunnen bohren auch nicht wirklich uneingeschränkt empfohlen werden. Denn in einem eher kleinen Garten lohnt es sich nur den Bohrer anzusetzen, wenn der Grundwasserspiegel maximal sechs Meter tief liegt. In größere Tiefen mit schwerer Technik vorzustoßen, lohnt sich nur auf entsprechend großen Grundstücken.

Tipp: Über den Grundwasserstand auf Ihrem Grundstück informiert Sie der jeweilige Wasserversorger. Meist können die entsprechenden Werte auch online abgerufen werden. Darf man einen Brunnen im eigenen Garten bohren?

Dies ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Hier müssen Sie sich in jedem Fall individuell Klarheit verschaffen. Meist ist es ausreichend, den Brunnenbau lediglich kostenfrei anzumelden.

Brunnen unterliegen in Deutschland generell der Genehmigungspflicht

Wer es versäumt, einen Grundwasserbrunnen bei der Wasserbehörde zu melden, muss mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen. Soll der Brunnen zur Trinkwassergewinnung benutzt werden, ist eine gesonderte Genehmigung notwendig.

Brunnenwasser kann ohne Genehmigung wie folgt verwendet werden:

  • als Gießwasser für die Bewässerung von Pflanzen
  • als Spülwasser für das WC
  • als Waschwasser für die Spülmaschine oder die Waschmaschine

Tipp: Auch nicht angemeldete Brunnen, die lediglich der Bewässerung dienen, gelten nach deutschem Recht als Ordnungswidrigkeit.

Gemeldet werden muss nicht nur die Anlage eines neuen Brunnens, Meldepflicht besteht auch, wenn Sie alte Brunnen wieder in Betrieb nehmen oder in diesem Zusammenhang bauliche Veränderungen vornehmen. Bei Anmeldung erfolgt Abfragung verschiedener Details
  • Welchen Brunnentyp nutzen Sie?
  • Wo stammt das Brunnenwasser her?
  • Geben Sie das Brunnenwasser auch an dritte Personen ab?
  • Wofür wird das Brunnenwasser genutzt?
  • Wie gestaltet sich die Ableitung des Wassers?
Kann ich mein Brunnenwasser trinken? © jozsitoeroe – Fotolia.com

Wasser in trinkbarer Qualität ist nicht billig. Für einen Kubikmeter Wasser zahlen wir etwa zwei Euro. Um die Wasserrechnung zukünftig moderater zu gestalten oder dieser gar komplett zu entgehen, drängt sich der Gedanke auf, mit dem Brunnenwasser nicht nur die Pflanzen zu bewässern, sondern es auch als Trinkwasser zu verwenden. Brunnenwasser darf jedoch nicht automatisch als Trinkwasser genutzt werden. Wer dies vorhat, muss das örtliche Gesundheitsamt einschalten. Das weitere Vorgehen vor Ort ist unterschiedlich. Einige Ämter geben sich damit zufrieden, Einsicht in die Wasseranalyse zu nehmen. Nimmt es das Gesundheitsamt besonders genau, müssen Sie damit rechnen, dass Begehungen vorgenommen werden. Dies ist mit Kosten in unterschiedlicher Höhe verbunden.

Brunnentypen

Sie können auf Ihrem Grundstück verschieden Brunnen anlegen. Folgende Brunnentypen sind geläufig:

Bohrbrunnen Bohrbrunnen sind schier unverwüstlich. In das Grundwasser wird ein Brunnenfilterrohr eingelassen. Dieses Rohr wird mit Filterkies ummantelt. Bis zur Erdoberfläche reicht dann ein weiteres, vollwandiges Rohr, welches der eigentlichen Wasserförderung dient. Bohrbrunnen besitzen eine Tiefe von sechs bis maximal 20 Metern. Der Durchmesser liegt bei 30 Zentimetern. Sie können mit der gelieferten Wassermenge problemlos auch ein WC im eigenen Garten betreiben. Die Kosten für die fachmännische Errichtung eines Bohrbrunnens belaufen sich auf etwa 1.300 bis 1.500 Euro. Rammbrunnen Ramm- oder Schlagbrunnen lassen sich vergleichsweise einfach anlegen und auch kostengünstig realisieren. Rammbrunnen lassen sich recht einfach selbst anlegen. Hierfür benötigen Sie eine elektrische Ramme, welche sich in Fachbetrieben leihen lässt. Damit stoßen Sie ein Metallrohr in den Boden.

Achtung: Prüfen Sie die Tiefe Ihres Grundwasserspiegels. Dieser sollte bei diesem Brunnentyp eine Tiefe von sieben Metern nicht überschreiten.

Es kommt meist eine Handpumpe zum Einsatz. Sie benötigen also keine extra Stromquelle. Die Fördermenge ist eher gering und reicht zum Beispiel nicht aus, um ein WC im Garten damit zu speisen. Die Förderrohre haben nur eine begrenzte Lebensdauer und sollten etwa alle sechs Jahre ausgetauscht werden, ansonsten ist die Gefahr groß, dass sich die Rohre zusetzen. Die Kosten für einen Rammbrunnen liegen bei etwa 300 Euro. Schachtbrunnen Einfach ausgedrückt, handelt es sich beim Schachtbrunnen um ein Wasserloch. Wenn Sie am Strand ein Loch buddeln, erleben Sie einen ähnlichen Effekt, das Wasser wird immer wieder nachsickern, bis es sich auf gleicher Höhe mit dem Grundwasserspiegel befindet. Im Mittelalter waren viele dieser Brunnen auf Burganlagen zu finden. Daher stammt die Bezeichnung “Märchenbrunnen”. Schachtbrunnen sind, trotz ihrer Langlebigkeit, heute beinahe aus der Mode gekommen. Wenn überhaupt werden sie nur noch lediglich mit Betonringen versehen angelegt. Die geförderte Wassermenge ist relativ gering. Dem gegenüber steht ein hoher Preis. Die Anlage kann Sie bis zu 5.000 Euro kosten. table#t288 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t288 thead tr { } table#t288 thead tr th.t288 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t288 thead tr th#t288.start { } table#t288 thead tr th#t288.end { } table#t288 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t288 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t288 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t288 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t288 tbody tr td#n2 { width: 40%; }table#t288 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t288 tbody tr:hover td { } table#t288 tfoot tr { } table#t288 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } BrunnentypVorteileNachteile Bohrbrunnen

  • langlebig
  • hohe Fördermenge
  • recht hohe Kosten (etwa 1.500 Euro)
Rammbrunnen
  • einfach anzulegen
  • günstig in der Anschaffung (etwa 300 Euro)
  • begrenzter Pumpweg
  • Förderröhre müssen ausgetauscht werden
Schachtbrunnen
  • langlebig
  • zuverlässig
  • geringe Fördermenge
  • hohe Kosten (um 5.000 Euro)
Brunnen anlegen

Schaut man sich die Vorzüge und die Nachteile der einzelnen Brunnentypen an, dann wird schnell klar, dass sich ein Bohrbrunnen am besten für den eigenen Garten eignet.

Idealer Standort für den Brunnen

Ein Bohrbrunnen wird Sie viele Jahre begleiten. Der Standort sollte also gut überlegt sein. Der Brunnen sollte dort angelegt werden, wo das Grundwasser am bodennahsten verläuft. Natürlich spielen auch die Beschaffenheit des Bodens und die Optik eine Rolle. An seinem Standort sollte der Brunnen nicht als störend empfunden werden. Auch praktische Aspekte spielen eine Rolle. Sie möchten das Wasser sicher nicht auf Umwegen durch den gesamten Garten transportieren müssen und auch der Gartenschlauch sollte nach seinem Anschluss am Brunnen bis zu den Beeten, Sträuchern oder Bäumen reichen, die sie damit bewässern wollen.

Was brauche ich zum Brunnen bohren?
  • Erdbohrer (manuell oder elektrisch)
  • Ventilbohrer (Plunsche)

Entscheiden Sie sich für einen manuellen Bohrer, werden Sie Muskelkraft einsetzen müssen. Ein Gerät mit Motorunterstützung vereinfacht Ihnen die Arbeit. Innerhalb weniger Stunden lassen sich damit Bohrlöcher von zehn Metern und mehr anlegen.

Einen Ventilbohrer benötigen Sie, sobald Sie bis zur wasserführenden Sandschicht vorgedrungen sind. Mit einem herkömmlichen Bohrer könnten Sie zwar theoretisch weiterarbeiten, Sie würden aber in absehbarer Zeit nicht weiter in der Tiefe vorankommen, weil immer wieder Wasser in die Seitenwände des Bohrlochs gespült wird. Eine Plunsche ist ein offenes Stahlrohr, welches auf den Grund hinabgelassen wird und sich dort mit Sand füllt. Wird die Plunsche kräftig nach oben gezogen, wird der Boden von einem Klappdeckel verschlossen und der Inhalt kann hochgezogen werden.

Schritt für Schritt Anleitung
  1. geeignete Stelle auswählen
  2. Loch graben
  3. Bohrer ansetzen
  4. Bohren, bis sie auf Wasser stoßen
  5. Brunnenrohr einsetzen
  6. Plunsche einsetzen
  7. Pumpe anschließen

1 Nachdem die geeignete Stelle für den Brunnen gefunden ist, greifen Sie zunächst zum Spaten und graben eine Loch. Dann haben Sie es einfacher, den Bohrer anzusetzen. Schließen Sie den Bohrer an das Stromnetz an oder drehen ihn im Uhrzeigersinn komplett ein. Wenden Sie beim Bohren keinen Druck auf und bohren langsam, bis Sie auf Grundwasser stoßen.

2 Damit das Bohrloch nicht ständig wieder in sich zusammenfällt, setzen Sie nun ein Brunnenrohr ein. Hierbei hat sich ein preisgünstiges Kanalgrundrohr bewährt. Am unteren Ende des Rohres sollten Sie das Material etwa aufschlitzen, damit das Wasser später besser einfließen kann.

Tipp: Sie können auch mit Filter ausgestattete spezielle Brunnenrohre verwenden.

3 Arbeiten Sie nun, wie bereits beschrieben, mit den Ventilbohrer weiter. Es wird geraume Zeit brauchen, bis sich das Brunnenrohr mit Grundwasser gefüllt hat. Helfen Sie daher mit dem Gartenschlauch nach und fluten das Rohr, damit ausreichend Wasser vorhanden ist.

4 Ist der Zugang zum Grundwasser hergestellt, wird eine Pumpe benötigt, um das Wasser zu Tage befördern zu können. Dabei können Saug- oder Tiefbrunnenpumpen eingesetzt werden. Diese können oberhalb des Erdreichs platziert werden.

Tipp: Das Schlauchende der Pumpe sollte nicht bis zum Grund reichen, damit nicht Sand und Erdreich mit angesaugt werden.

Gartenpumpen können Wasser aus Tiefen von etwa sieben Metern fördern. Eine Alternative sind wasserfeste Tauchpumpen. Gartenpumpen sollten wetterfest eingebaut werden oder sind im Winter zu entfernen und frostsicher zu lagern.

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