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Aktualisiert: vor 6 Minuten 30 Sekunden

Zittergras pflanzen – So gelingen Freiland- und Kübelpflanzung

Do, 04/19/2018 - 16:09

In einen Garten gehören nicht nur Stauden und Sträucher, sondern auch Gräser. Wie zum Beispiel etwa das Zittergras. Erfahren Sie hier, wie es richtig gepflanzt wird.

© askaflight – Fotolia.com

Zittergras ist ein willkommener Gast im Gartenbeet, denn wenn die Halme des Süßgrases im Wind zu zittern beginnen, ist das ein sehr hübscher Anblick. Das Beet erscheint dadurch belebt und aufgelockert. Allerdings müssen Sie das Zittergras dafür zunächst einmal richtig pflanzen. Was Sie dabei alles beachten sollten, möchten wir Ihnen hier einmal etwas genauer erklären.

Welche Arten von Zittergras können gepflanzt werden?

In Europa kann das Zittergras in drei Arten eingeteilt werden. Unterscheidungen lassen sich hierbei in der Wuchshöhe und in der Form der Ähren machen. Die imposantesten Ährchen besitzt dabei das Zittergras Briza maxima. Es kann daher auch sehr gut im Beethintergrund oder im Hintergrund von Teichen gepflanzt werden. Die Ähren des in unseren Breiten heimischen Zittergrases Briza media sind etwas kleiner. Diese Pflanze ist mehrjährig. Die im Mittelmeerraum heimischen Arten Briza maxima und Briza minima sind nur einjährig und müssen demzufolge jährlich neu angepflanzt werden.

Den passenden Standort finden

Wenn auch das Zittergras am Gewässerrand besonders hübsch zur Geltung kommt, einen wirklichen Gefallen tun wir der Pflanze damit nicht. Denn Süßgräser lieben es trocken und sonnig. Dennoch müssen Sie nicht auf die Pflanzung am Teichrand verzichten. Wählen Sie einfach trockenere Bereiche im Teichhintergrund aus. Das Zittergras kann in der vollen Sonne stehen, toleriert aber auch Halbschatten. Wichtig ist, dass Sie beachten, dass das Zittergras ausreichend Pflanzabstand benötigt, da keine tiefen Wurzeln, sondern lediglich kurze Rhizome ausgebildet werden.

Der ideale Standort in Stichwörtern:

  • sonnig
  • warm
  • hell
  • trocken
Das ideale Substrat auswählen

Das Zittergras bevorzugt einen trockenen und durchlässigen Boden. Schwere Böden lassen sich durch die Beimengung von grobem Sand durchlässiger machen. Es sollte sich um einen neutralen bis schwach sauren Boden handeln. Ob dies so ist, lässt sich leicht durch einen pH-Wert Bodentest herausfinden. Der pH-Wert sollte sich zwischen 5 und 7 bewegen. Entsprechende Tests erhalten Sie übrigens für wenige Euro in jedem Bau- und Gartenmarkt.

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Das passende Substrat in Stichwörtern:

  • locker
  • durchlässig
  • neutral bis leicht sauer
  • pH-Wert 5 bis 7
Zittergras pflanzen – Schritt für Schritt Anleitung

Prinzipiell kann Zittergras ganzjährig gepflanzt werden. Den idealen Zeitpunkt für die Pflanzung stellen Frühling und Herbst dar. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

❶ Boden von Steinen, Unkraut und Wurzeln befreien:
Am gewählten Standort müssen Sie den Boden zunächst einmal von Steinen und Unrat befreien. Zittergräser lieben einen lockeren Boden. Kann dem nicht entsprochen werden, ist es hilfreich, das Substrat mit grobem Sand oder Kies zu versetzen und damit lockerer zu machen. Ebenso können Sie dem Substrat Kompost beimischen. Dies ist besonders bei kargen Böden ratsam. Damit bieten Sie der Pflanze bessere Wuchsbedingungen. Doch beachten Sie: Der Boden sollte nicht zu nährstoffreich sein. Kompost deshalb eher sparsam einarbeiten. Zusätzlichen Dünger vertragen die Pflanzen nicht.

❷ Zittergras einpflanzen:
Bei der Pflanzung ist ebenfalls zu beachten, dass Zittergräser keine Nässe vertragen. Schütten Sie bei der Pflanzung daher einen kleinen Hügel auf und setzen das Zittergras dort ein. So kann das Wasser besser abfließen und staut sich nicht.

Tipp:
Bei der Pflanzung müssen Sie auf einen Mindestabstand von 30 bis 40 Zentimetern achten. Pro Quadratmeter sollten Sie folglich nicht mehr als etwa sechs Pflanzen einsetzen.

❸ Pflanzlöcher schließen und gut angießen:
Schließen Sie die Pflanzlöcher und gießen Sie das Zittergras anschließend noch gut an.

Tipp:
Ist das Zittergras später zu einer kräftigen Pflanze herangewachsen, dann können Sie im Frühling die Rhizome teilen und somit das Zittergras vermehren.

Zittergras im Kübel kultivieren

Auch im Kübel wird Zittergras aufgrund seines dekorativen Erscheinungsbildes bevorzugt kultiviert. Bei der Pflanzung im Kübel sollten Sie jedoch einige Dinge beachten, damit sich die Pflanze ganzjährig im Kübel und dem damit verbundenen eher begrenzten Nahrungsangebot zufrieden gibt. Sie müssen Folgendes beachten:

❍ ausreichend großes Pflanzgefäß verwenden:

Damit sich das Zittergras gut ausbreiten kann, sollten Sie das Pflanzgefäß nicht zu klein wählen. Die Pflanze besitzt keine tiefen Wurzeln, sondern bildet knapp unter der Erdoberfläche Rhizome. Daher sollten Sie das Pflanzgefäß eher breiter als tiefer wählen.

❍ Drainage im Gefäßboden anlegen:

Sie sollten Einheitserde verwenden und mit Perliten anreichern. Kübelpflanzen sind besonders anfällig im Bezug auf Staunässe. Eine Drainage aus Kies oder Tonscherben kann vor Staunässe schützen. Nach der Pflanzung sollten Sie das Zittergras ausreichend gießen.

❍ Zittergras im Kübel im Winter schützen:

Im Winter zeigt sich die Kübelpflanze weniger widerstandsfähig als im Freiland kultivierte Exemplare. Deshalb sollten Sie den Boden regelmäßig kontrollieren. Damit die Erde nicht vollständig austrocknet, können an frostfreien Tagen Wassergaben erfolgen. Um die Wurzeln nicht zu gefährden, sollten Sie eine Schicht aus Laub, Mulch oder Reisig aufbringen. Dies sorgt zugleich dafür, dass die Feuchtigkeit länger im Boden bleibt. Zittergras benötigt im Winter zudem noch einen geschützten Standort und sollte keinesfalls zu nass stehen. Das könnte sonst zum Faulen der Wurzeln führen.

Seifenkraut schneiden – Anleitung und Tipps für den richtigen Schnitt

Di, 04/17/2018 - 08:42

Das Seifenkraut benötigt kaum Pflege, um sich prachtvoll zu entwickeln. Dennoch müssen Sie regelmäßig die Schere ansetzen, damit die Pflanze ihre Wuchsform behält und reichlich Blüten ausbildet.

© Heike Rau – Fotolia.com

Das Seifenkraut versteht mit üppigem Wuchs das Herz des Hobbygärtners zu erfreuen. Dieser kann sich dann nicht nur sicher sein, den richtigen Standort für seine Pflanze gewählt zu haben, er kann auch davon ausgehen, dass Seifenkraut mit seiner schier nicht zu bändigenden Wuchskraft bald die Regie im Beet übernehmen wird.

Seifenkraut breitet sich gerne aus, unter- wie oberirdisch. Schnittmaßnahmen sollten also nicht vernachlässigt werden. Damit die Pflanze auch unterirdisch an der Ausbreitung seiner Ausläufer gehindert werden kann, sollte bei der Pflanzung eine Wurzelsperre eingebaut werden. Damit wird das Seifenkraut nur den Raum einnehmen, dem ihr der Hobbygärtner zugedacht hat. Wurzelsperren werden einfach bei der Pflanzung in den Boden eingesetzt, können nicht verwittern und verhindern, dass die Wurzeln sich weiter ausbreiten.

Eine weitere Möglichkeit bietet sich beim Umpflanzen. Wird die Pflanze aus dem Boden genommen, können die Wurzeln, bevor das Seifenkraut wieder eingesetzt wird, gekürzt werden.

Seifenkraut schneiden – aber wie?

Schnittmaßnahmen sollten zeitlich und handwerklich gut überlegt sein. Beim Seifenkraut werden folgende Schnitte durchgeführt:

  • Pflege- und Auslichtungsschnitt
  • Remontierschnitt
  • Nachblütenschnitt
Pflege- und Auslichtungsschnitt – regelmäßig durchführen

Regelmäßige Schnittmaßnahmen erhalten die Wuchsform und sichern eine reiche Blütenpracht. Während der Wachstumsphase können Sie auch häufiger zur Schere greifen. Damit sich neue Blätter und Blüten zeigen, müssen alte und verblühte Pflanzenteile regelmäßig entfernt werden.

Verblühtes kann wöchentlich entfernt werden. Wächst die Pflanze sehr stark, kommt es schnell zur Ausbildung langer unförmiger Triebe, die den Austrieb neuer Pflanzenteile behindern können.

» Tipp: Das Seifenkraut ist sehr gut schnittverträglich und kann während der Sommermonate auch häufiger ausgelichtet werden.

Remontierschnitt – Blüten im Doppelpack

In klimatisch begünstigen Regionen oder nach einem besonders milden Winter, steht das Seifenkraut recht früh in Blüte. Hier bietet es sich an, durch einen Remontierschnitt die Pflanze auszutricksen und dazu zu animieren, im Herbst nochmals zur Blüte zu kommen.

Nach der ersten Blüte wird das Seifenkraut bis auf eine Höhe von etwa zehn Zentimetern zurückgeschnitten. Bei dieser Gelegenheit werden alte, verkümmerte oder kranke Pflanzenteile entfernt. Ist der Boden recht mager beschaffen, bietet es sich an, durch die Beimengung von Kompost für eine Extraportion an Nährstoffen zu sorgen.

Bleibt das Klima bis zum Spätsommer hin mild, wird sich das Seifenkraut aufraffen und eine zweite Blüte folgen lassen.

» Tipp: Der Remontierschnitt bietet sich nur in milden Gegenden an. In raueren Mittelgebirgsregionen kommt die Pflanze erst im Frühsommer zur Erstblüte, diese hält dann meist bis in den Oktober hinein an. Dieser Zyklus lässt keine Zeit für eine zweite Blüte.

Nachblütenschnitt – fit für den Winter

Hat uns das Seifenkraut mit seiner Blüte erfreut und das Gartenjahr geht zu Ende, ist die Zeit für einen radikalen Rückschnitt gekommen. Beim Nachblütenschnitt wird die Pflanze bodennah zurückgeschnitten. Das Schnittgut muss der Hobbygärtner nicht entsorgen, sondern, es kann als Dünger rund um die Pflanze verteilt werden und schützt zugleich im Winter vor dem Eindringen von Frost.

Der Nachblütenschnitt ist eine effektive Pflegemaßnahme und schützt die Pflanze vor Pilzbefall.

» Tipp: Können Sie sich nicht satt sehen am Seifenkraut und möchten die Selbstaussaat fördern, kann die Pflanze erst im Spätwinter zurückgeschnitten werden. Dann ist aber unbedingt ein frostfreier und milder Tag zu wählen.

Was ist beim Schneiden des Seifenkrautes zu beachten?

Zur Schere gegriffen werden sollte nicht an sonnigen Tagen. Auch wenn Frost herrscht, werden die Pflanzen nicht geschnitten. Am besten geeignet sind trockene, bewölkte und frostfreie Tage.

Die Schnittwerkzeuge sollten scharf und keimfrei beschaffen sein. Nur mit einem scharfen Messer oder einer scharfen Schere lassen sich gerade Schnittkanten erzielen. Ausgefranste und brüchige Schnittränder bieten Schädlingen und Pilzbefall eine Eintrittspforte. Vor und nach dem Gebrauch sind die Schnittgeräte mit Alkohol abzureiben und damit zu desinfizieren.

Das Seifenkraut ist schwach giftig. Eine ernsthafte Gefährdung für Menschen oder Haustiere besteht nicht. Dennoch bietet es sich an, bei Schnittarbeiten Handschuhe zu tragen.

Nestfarn: Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Mo, 04/16/2018 - 09:00

Obwohl der Festfarn eigentlich ziemlich robust und widerstandsfähig ist, so reagiert er doch besonders empfindlich auf einige Pflegefehlern. Diese können dann unterschiedliche Krankheiten hervorrufen.

© Gabriele Huller – Fotolia.com

Werden dem Nestfarn ideale Standortbedingungen geboten, lassen sich das Auftreten von Krankheiten und der Schädlingsbefall minimieren. Pflegefehler, allem voran Trockenheit und eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit, schwächen die Pflanze und begünstigen das Entstehen von Krankheiten.

Beim Nestfarn häufiger beobachtet wurden:

  • Schildläuse
  • Blattälchen
  • Thripse
  • Vermehrungskrankheiten
Schädlinge im Überblick Schildläuse – hartnäckig und gefräßig

Schildläuse sind saugende Insekten. Die Schädlinge kommen vermehrt an den Blattunterseiten vor und sind daher auf den ersten Blick häufig nicht zu erkennen. An den Oberseiten der Blätter findet sich mit dem Honigtau häufig ein Indiz auf einen Befall. Bei dieser klebrigen Substanz handelt es sich um die Ausscheidungen der Schädlinge.

Schildläuse sind unter ihrem harten Panzer gut geschützt. Dennoch kann der Zimmergärtner Schildläuse auch ohne den Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel entfernen. Wurde der Befall frühzeitig erkannt, ist es gut möglich, die Schildläuse manuell zu entfernen.

» Tipp: Schildläuse sollten nicht mit den Fingern abgekratzt werden. Es könnte sich um Weibchen handeln, die ihren Nachwuchs unter dem Panzer tragen. Dieser würde sich dann auf die Pflanze verteilen.

Mit einem spitzen Messer lassen sich die Schädlinge schnell und rückstandslos entfernen. Etwas langwieriger ist die Behandlung der Schildläuse mit einem Wattestäbchen, das in Alkohol, Olivenöl oder Seifenlauge getaucht wird.

Blattälchen – klein und lästig

Während Blattläuse die feuchtwarme Umgebung des Nestfarns eher meiden, sind Blattälchen vergleichsweise häufig anzutreffen. Die Fadenwürmer sind lediglich etwa einen Millimeter groß und mit bloßem Augen nicht zu erkennen. Die Übertragung erfolgt über das Gießwasser. Die Schädlinge dringen über Spaltöffnungen in die Blätter ein und laben sich am Pflanzensaft. Dies bleibt zunächst unbemerkt. Im fortgeschrittenen Stadium zeichnen sich auf den Farnwedeln glasig erscheinende Flecken ab. Im weiteren Verlauf kommt es zur Braunfärbung und zum Blattverlust.

» Tipp: Damit der Befall nicht auf andere Pflanzen übergreift, ist der Nestfarn zu isolieren.

Eine gezielte Bekämpfung der Blattälchen ist schwierig. Wird schnell reagiert, kann der Befall durch Entfernen betroffener Farnwedel und die Nutzung von abgekochtem Wasser eingedämmt werden. Stark befallene Pflanzen sollten besser entsorgt werden.

Thripse – Gewittertierchen mit gutem Appetit

Bei der Thripse handelt es sich um nur wenige Millimeter große braunschwarze Insekten. Die schmalen Flügel besitzen schwarz-weiße Streifen. Der Beiname Fransenflügler deutet auf die ausgefransten Flügel hin. Die gelblich durchscheinend wirkenden Larven der Thripse besitzen kein Flügel. Thripse sind allgemein nicht besonders gut flugfähig und krabbeln daher meist. Mit ihrem Stechrüssel gelangen die Schädlinge in die äußeren Blattzellen, wo sie sich am Pflanzensaft laben. Zunächst nimmt die apfelgrüne Färbung der Farnwedel ab und die Blätter erscheinen gelblich. Im fortgeschrittenen Stadium dringt Luft in die Schadstellen und dies hat eine silbrig-weiße Färbung zur Folge.

Thripse können gut mit einer Dusche aus Seifenlauge und Olivenöl beseitigt werden. Dabei gilt es besonders, die Blattunterseiten zu behandeln, denn hier halten sich die Schädlinge bevorzugt auf. Mit Raubmilben besitzt die Thripse natürliche Fressfeinde. Die Milben können käuflich erworben werden und werden anschließend direkt auf dem Nestfarn positioniert.

Vermehrungskrankheiten erkennen

Hin und wieder können beim Nestfarn auch Vermehrungskrankheiten auftreten. Dabei kommt es zum Faulen der Sporen. Ein weit verbreiteter Schadenerreger ist dabei der Pilz Rhizoctonia solani. Die Krankheit ist an den verschiedensten Pflanzenarten auszumachen und besonders in einer feuchtwarmen Umgebung kommt es zum Befall.

Der Pilz ist mehrere Jahre im Boden lebensfähig. Der Befall bleibt zunächst unbemerkt und beginnt sich von der Wurzel auf die übrigen Pflanzenteile auszubreiten.

» Achtung: Torfhaltiges Substrat fördert das Auftreten der Krankheiten. Substrat daher stets desinfizieren.

Besonders junge Pflanzen sind betroffen. Dabei kommt es zum Faulen der Sporen und zur Wurzelfäule. An den Farnwedeln wird der Fäulnisprozess durch eine bräunliche bis rötliche Fleckenbildung deutlich.

Dem Auftreten von Vermehrungskrankheiten lässt sich durch die Sterilisierung des Substrates vorbeugen. Auch ein angemessenes Gießverhalten ist eine gute Vorbeugungsmaßnahme.

Weitere Pflegefehler

Der Nestfarn erstrahlt in einem satten Apfelgrün. Ist dies nicht der Fall, liegt die Ursache meist in durch Pflegefehler hervorgerufene Störungen. Ein zu sonniger Standort kann dem Farnwedeln die Farbe rauben. Vertrocknen die Blätter von den Rändern her und es zeichnen sich dunkle Flecken auf den Blättern ab, hat der Nestfarn mit Sicherheit zu viel Sonne abbekommen.

Braune Blätter können darüber hinaus auch ein Hinweis auf falsches Gießverhalten darstellen. Der Nestfarn möchte nicht direkt über die Blätter gegossen werden. Ein ähnliches Schadbild zeigt sich auch, wenn der Standort zu zugig gewählt wurde. Braune Blattränder deuten auf Wassermangel und eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit hin.

Kastanienbaum vermehren – 3 Varianten vorgestellt

So, 04/15/2018 - 09:49

Kastanienbäume sind gigantische Schattenspender. Wer gleich zwei oder drei Exemplare davon in seinem Garten haben möchte, der hat es einfach. Die Vermehrung ist nämlich ein Kinderspiel.

© M. Schuppich – Fotolia.com

Wer heute den Begriff „Kastanie“ hört, denkt in der Regel als erstes an die rotbraunen Rosskastanien, die nahezu in jeder Region Deutschlands zu finden sind. Für viele Erwachsene ist mit der Rosskastanie auch die Kindheitserinnerung an lange Bastelnachmittage mit den gerade frisch eingesammelten Kastanien verbunden.

Doch auch die deutlich seltener vertretene Esskastanie ist in Deutschland heimisch. Kastanien sind dabei sehr imposante Bäume. Je nach Kastanienart kann der Baum eine Größe zwischen 10 und 30 Meter erreichen. Dabei entwickelt er ein dicht geschlossenes Laubdach, dass mit einer sehr breiten und ausladenden Baumkrone einhergeht. Daher sollte man sich, bevor man eine Kastanie im eigenen Garten pflanzt, darüber im Klaren sein, dass Kastanien nicht überall gedeihen und schon gar nicht überall hinpassen.

In Vorgärten und auf kleinen Grünflächen sind Kastanienbäume ebenso fehl am Platz wie nahe an Gebäuden, Garagen oder stark befahrenen Straßen. Wer Kastanien im eigenen Garten vermehren will, beispielsweise in dem er die notwendigen Samen oder Triebe von wild wachsenden Kastanien mitbringt, sollte sich genau überlegen, welcher Platz im Garten der beste Ort zum Pflanzen ist. Denn Kastanien wachsen schnell und auch wenn es Jahre dauert, bis sie wirklich eine Höhe von 30 Metern erreicht haben, spenden sie doch schon nach einigen Jahren eine Menge Schatten – oder rauben eine Menge Sonne, je nach Sichtweise.

Die Kastanie – ein kurzer Überblick über den Baum table#t183 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t183 thead tr { } table#t183 thead tr th.t183 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t183 thead tr th#t183.start { } table#t183 thead tr th#t183.end { } table#t183 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t183 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t183 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t183 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t183 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t183 tfoot tr { } table#t183 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } BaumartLaubbaumHeimatEuropa, Asien und Nordamerika Wuchshöhebis zu 30 MeterFrüchte
  • Die Rosskastanie ist ungenießbar und kann bei Verzehr zu Vergiftungserscheinungen führen
  • Die Esskastanie hingegen ist, wie der Name schon sagt essbar und gilt in vielen Teilen der Welt als Delikatesse
Kastanien vermehren – So geht’s

Wer die Rosskastanie vermehren möchte, hat es dabei sehr einfach. Die Esskastanie ist deutlich schwerer zu vermehren. Hier macht es vor allem für Hobbygärtner eher Sinn einen vorgezogenen jungen Baum mit Wurzelballen in der Baumschule oder einer Gärtnerei zu kaufen, denn selbst aufgezogene Esskastanien sind oft sehr anfällig für Krankheiten und dazu auch noch meist eher schwach im Wuchs. Dazu kommt, dass man bei Esskastanien beachten muss, dass sie sehr empfindlich auf zweistellige Minustemperaturen reagieren, während die Rosskastanie auch was die Temperaturen im Winter angeht, hart im Nehmen ist.

Für die Vermehrung der Rosskastanie gibt es drei mögliche Varianten. Für zwei davon benötigen Sie die Frucht des Baumes, also eine klassische Kastanie. Diese sollte reif, aber noch nicht ausgetrocknet sein.

Variante eins – Anzucht in Watte

Auch wenn man es kaum glauben mag – die Kastanie kann man am einfachsten und besten zur ersten Anzucht in Watte packen. Dazu benötigt man eine wie oben beschriebene Kastanie. Dann muss ein Stück Watte her, in die die Frucht eingepackt werden kann. Die Watte muss stets feucht gehalten werden und sollte mit der Frucht in ein flaches Aufzuchtgefäß gelegt werden. Die Watte muss durchgehend ausreichend feucht gehalten werden, wobei Sie darauf achten müssen, dass Sie Staunässe und direkte Sonneneinstrahlung unbedingt vermeiden. Es dauert rund 14 Tage, bis die Pflanze die ersten Triebe entwickelt. Wenn der junge Baum eine ausreichende Größe erreicht hat, wird es Zeit ihn in einen größeren Kübel zu pflanzen.

Variante zwei – ganz klassisch mit Substrat

Alternativ zur Watte besteht auch die Möglichkeit ein eher mageres Substrat bestehend aus Sand und Erde zu verwenden. Dabei muss es keine besonders nährstoffhaltige Erde sein, da die Kastanie vor allem in ihren Anfängen sehr anspruchslos daherkommt. Aber auch bei der klassischen Vermehrungsvariante mit Substrat sollten Sie sicherstellen, dass keine Staunässe vorhanden ist. Die Erde-Sand-Mischung sollte, ebenso wie die Watte, durchgehend feucht gehalten werden und sollte mit der Kastanie in einem flachen Aufzuchtgefäß gelagert werden. Die Kastanie sollte dabei mit der weichen Seite nach unten in den Aufzuchtboden gesteckt werden, da hier die Wurzeln herausschießen.

Variante drei – die Vermehrung mit Stecklingen

Die Laubbäume, die wirklich hervorragend als Schattenspender in großen Gärten geeignet sind, lassen sich auch wunderbar mit Stecklingen vermehren. Dazu benötigen Sie im Frühjahr mehrere Triebe einer Kastanie, die zwischen 20 und 30 Zentimeter lang sein sollten. Bis auf die vier obersten Blattpaare müssen alle Blätter entfernt werden. Dann stecken Sie die Triebe etwa 5 Zentimeter tief ins Erdreich und sorgen dafür, dass das Substrat rund um den Trieb herum immer feucht gehalten wird. Auch hier gilt natürlich, dass Staunässe zu vermeiden ist. Direkte Sonneneinstrahlung ist bei dieser Variante der Vermehrung nicht ganz so schlimm, kann aber schnell zum Austrocknen der Erde rund um den Trieb führen. Zum Bewässern ist es sinnvoll auf die Gießkanne zu verzichten und lieber einen Wasserzerstäuber zu verwenden. So beugen Sie nicht nur Staunässe vor – Sie stellen auch sicher, dass die Erde rund um die Triebe herum gleichmäßig feucht bleibt.

Wenn ein kleiner Baum entstanden ist….

Wenn aus der kleinen Anzucht ein erster junger Baum entstanden und dieser auch dem Pflanzkübel entwachsen ist, wird es Zeit ihn an den Platz zu pflanzen, den Sie für Ihre Kastanie vorgesehen haben. Dabei wird jetzt die notwendige Nährstoffzufuhr wichtig. Denn in diesem Stadium des Wachstums braucht die Kastanie sehr viele Nährstoffe und ausreichend Wasser. Wenn Sie den Baum aus dem Topf ins Erdreich pflanzen, sollten Sie auf jeden Fall das Loch mit einer guten Schicht Humus oder Dünger ausfüllen, bevor Sie den jungen Baum einsetzen. In der Folge eignen sich vor allem Laub und Rasenschnitt hervorragend, um die Kastanie zu düngen. Rund um den Baum herum verteilt sorgen die sich langsam zersetzenden natürlichen Pflanzendünger dafür, dass Ihr junger Baum immer ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen hat.

Fazit:

Die Rosskastanie gehört zu den Bäumen, die sich sehr leicht vermehren lassen und auch bei Hobbygärtnern oft einen stattlichen Wuchs erreichen, ohne dass Sie einen vermehrten Befall von Krankheiten befürchten müssen. Wenn Sie dann noch den richtigen Standort für Ihre Kastanie gewählt haben, werden Sie mit Sicherheit einige Jahrzehnte Spaß an diesem beeindruckenden, schattenspendenden und vor allem wunderschönen Laubbaum haben.

Dipladenia vermehren – Möglichkeiten und Tipps für nachhaltige Zuchterfolge

Sa, 04/14/2018 - 07:59

Wer seine Dipladenia, bzw. Mandevilla, selbst vermehren möchte, hat dafür mehrere Möglichkeiten. Kompliziert sind sie alle nicht, wir erklären genau, wie es geht.

© hcast – Fotolia.comDie Dipladenia, oder auch Mandevilla, ist ein beliebter Dauerblüher. So verwundert es nicht, dass sich Hobbygärtner die Pflanzen gern selbst ziehen wollen. Die gute Nachricht: es ist nicht schwer, Dipladenien zu vermehren. Welche Möglichkeiten es dafür gibt und was Sie machen müssen, wird im Folgenden beschrieben. Sie haben quasi die Wahl, wie Sie Ihre Dipladenia vermehren möchten. Zur Auswahl steht die Vermehrung durch Stecklinge, Absenker oder Samen.

Dipladenia vermehren mit Stecklingen

Die Vermehrung durch Stecklinge erfolgt im Frühjahr. Die Stecklinge werden von den jungen Trieben, unmittelbar unter einem Blattknoten geschnitten. Der Steckling sollte etwa acht bis zehn Zentimeter lang sein. Nachdem die unteren Blätter entfernt wurden, kann der Steckling in ein Pflanzgefäß gesetzt werden. Als ideales Substrat erweist sich dabei ein Torf- Sand-Gemisch. Wird eine Haube aus Plastik über den Steckling gestülpt, kann dies die Bewurzelung vorantreiben. Ein sonniger Standort ist von Vorteil. Die Temperatur sollte etwa 25 Grad betragen. Bis zum Erscheinen der erste Triebe wird die Pflanze nur mäßig gegossen. Die Erde sollte nur leicht befeuchtet erscheinen. Daher bietet es sich an, nicht mit der Gießkanne zu arbeiten, sondern das Substrat regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Bis die Pflanze ein stabiles Wurzelsystem ausgebildet hat, können einige Monate vergehen. Dann ist es an der Zeit, die Dipladenia in ein größeres Pflanzgefäß umzusetzen und an einem hellen und warmen Standort weiter zu kultivieren.
Die Vermehrung durch Stecklinge im Überblick: ➀ bester Zeitpunkt: Frühjahr
➁ Triebe unter dem Blattknoten schneiden
➂ Länge: etwa zehn Zentimeter
➃ Steckling in Sand-Torf-Gemisch bewurzeln
➄ untere Blätter entfernen➅ Plastikhaube dient zum Schutz und schnellerer Bewurzelung
➆ Standort: hell, keine volle Sonne
➇ Temperatur: um 25 Grad Tipps für die erfolgreiche Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung durch Stecklinge kann mit dem Rückschnitt der Pflanze im Frühjahr verbunden werden. Die Triebe werden immer direkt unter dem Blattknoten geschnitten.

➞ Tipp: Beim Schneiden der Stecklinge sind Handschuhe zu tragen. Alle Pflanzenteile sind giftig. Der austretende Pflanzensaft kann zu Hautreizungen führen.

Die Stecklinge sollten mit einem scharfen Messer geschnitten werden. Um die Bewurzelung voranzutreiben, können die Stecklinge in Bewurzelungspulver getaucht werden. Weidenwasser erfüllt den gleichen Zweck. Der Steckling benötigt zum Anwachsen gleichmäßig hohe Temperaturen. Das erforderliche Tropenklima kann durch ein Minigewächshaus oder einen Vermehrungskasten, der sich beheizen lässt, erzielt werden. Ideale Bedingungen bieten sich auch, wenn der Steckling einen mit einem Gummiband verschlossenen Plastikbeutel als Haube erhält. Um Schimmel zu vermeiden, sollte die Plastikhaube regelmäßig gelüftet werden.

Dipladenia vermehren durch Absenker

Die Vermehrung durch Absenker erweist sich als recht unkompliziert. Die Erfolgsaussichten sind vergleichsweise hoch und die Methode ist einfach und so auch von Laien durchführbar. Um die Dipladenia zu vermehren, wird neben dem Pflanzkübel eine weitere Pflanzschale aufgestellt. Der Topf wird mit geeignetem Substrat gefüllt. Es wird ein von der Dipladenia ausgehender kräftiger Trieb ausgewählt und in den separaten Pflanztopf geleitet. Der Absenker wird mittig leicht angeritzt und mit Substrat abgedeckt.

Damit der Trieb nicht aus dem Boden rutscht, bietet es sich an, diesen mit Steinen zu beschweren. Der Absenker wird nicht komplett mit Substrat bedeckt. Die Spitze sollte noch zu sehen sein. Der Pflanztopf wird nun an diesem Standort belassen, bis sich kräftige Wurzeln herausgebildet haben. Nach etwa einem Jahr kann der Ableger von der Mutterpflanze getrennt werden und stellt nun eine selbstständige Pflanze mit eigenem, stabilen Wurzelsystem dar.

Worauf kommt es bei der Vermehrung durch Absenker an?

✔ kräftige Triebe auswählen
✔ Absenker gut mit Erde bedecken
✔ Absenker regelmäßig bewässern
✔ Absenker braucht Zeit für die Bewurzelung

Dipladenia vermehren mit Samen

Die Aussaat ist eine weitere Möglichkeit der Vermehrung. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte auf im Handel angebotene Samen zurückgreifen. Auf Grund des umfangreichen Artenreichtums der Pflanzen, lassen sich die Eigenschaften des Saatgutes nicht zu 100% voraussagen, denn die meisten im Handel erhältlichen Mandevilla sind Hybriden.

Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Die Samen werden zwischen März und April in geeignete Pflanzgefäße ausgesät. Die Keimtemperatur sollte mindestens bei 25 Grad liegen. Um dies zu gewährleisten, lässt sich durch die Abdeckung mit einer Plastikhaube ein Mikroklima erzeugen. Damit die Samen nicht schimmeln, lüften Sie alle zwei bis drei Tage. Die Pflanzgefäße mit dem Saatgut werden an einen hellen, aber nicht vollsonnigen Standort aufgestellt. Nach dem Erscheinen der ersten Triebe, sind die kräftigsten Jungpflanzen zu pikieren. Auf eine Abdeckung kann fortan verzichtet werden. Nach dem Umtopfen der Pflanzen werden diese an einem hellen und warmen Standort weiter herangezogen. Ab dem Frühsommer können die Pflänzchen an einen Sommerstandort im Freien gewöhnt werden.

Dipladenia Vermehrung durch Samen in Stichworten
  1. Saatgut auswählen
  2. Samen in Pflanzgefäße setzen
  3. Plastikhaube unterstützt die Keimung
  4. Samen gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass halten
  5. an einem hellen und warmen Standort aufstellen
  6. Mindesttemperatur – 25 Grad
  7. nach der Keimung pikieren und umpflanzen
Dipladenia vermehren: Vor- und Nachteile table#t182 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t182 thead tr { } table#t182 thead tr th.t182 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t182 thead tr th#t182.start { } table#t182 thead tr th#t182.end { } table#t182 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t182 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t182 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t182 tbody tr td#n1 { width: 15%; }table#t182 tbody tr td#n2 { width: 45%; }table#t182 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t182 tbody tr:hover td { } table#t182 tfoot tr { } table#t182 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } Art der VermehrungVorteileNachteileStecklinge» Die Vermehrung durch Stecklinge ist einfach und recht sicher.

» Die Stecklinge fallen beim Rückschnitt vorhandener Pflanzen ab. » Für die Keimung benötigen die Stecklinge konstant hohe Temperaturen.

» Es kann einige Zeit dauern, bis sich kräftige Wurzeln bilden und die Pflanzen wachsen und blühen. Absenker» Es ist kein großer Aufwand notwendig, um diese Methode der Vermehrung zu nutzen.

» Die Erfolgsausichten sind sehr hoch. » Es muss ein zweites Pflanzgefäß aufgestellt werden.

» Bis eine eigenständige Pflanze entstanden ist, verlangt es Geduld. Samen» Die Aussaat ist unkompliziert.

» Die Samen keimen recht schnell. » Für die Keimung werden konstant hohe Temperaturen gebraucht.

» Die Keimlinge müssen pikiert und anschließend umgetopft werden.

Bergpalme pflegen – Tipps zum Gießen, Düngen & Schneiden

Fr, 04/13/2018 - 09:52

Die Bergpalme gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Kein Wunder, denn sie sind anspruchslos und pflegeleicht. Einige Dinge gibt es dennoch zu beachten, um dem Exoten die wichtigsten Voraussetzungen zu schaffen.

© ArTo – Fotolia.com

Bergpalmen erfüllen in ihrer ursprünglichen Heimat auch praktische Funktionen. So werden die Palmblätter zum Beispiel zum Dachdecken verwendet. Als häufigste Zimmerpalme liegen die Stärken von Chamaedorea elegans in ihrer Robustheit. Die Palmen gelten als beliebte Anfängerpflanzen und können in Zimmerkultur Höhen zwischen einem und zwei Meter erreichen. Dabei stellen die Pflanzen wenig Ansprüche und setzen sich auch über den einen oder anderen Pflegefehler hinweg.

Möchten Sie exotischen Charme in Ihr Zuhause einziehen lassen, werden Ihnen die nachfolgenden Pflegehinweise eine Hilfe sein.

Die Bergpalme richtig gießen

Der Wasserbedarf der Bergpalmen ist hoch. Dies wird nicht zuletzt daran deutlich, dass die Pflanzen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet ihre Wurzeln bis hinunter zum Grundwasser ausstrecken.

» Tipp: Mit Hydrokultur oder einem Bewässerungssystem kann dem Wasserbedarf der Pflanze optimal entsprochen werden.

Der Wasserbedarf steigt mit den Temperaturen. Im Sommer sollten Sie die Bergpalme also reichlich bewässern. Die Bergpalmen verzeihen auch ein kurzzeitiges Durchweichen des Wurzelballens. Die Pflanze wird das Wasser schnell aufbrauchen und daher kommt es auch nicht zum Faulen der Wurzeln. Staunässe, also eine dauerhafte Feuchtigkeit des Wurzelballens, wird auch von der Bergpalme nicht vertragen.

Die meisten Palmen mögen kein kalkhaltiges Wasser und sollten daher lieber mit Regen- als mit Leitungswasser gegossen werden. Die Bergpalme bildet hier eine Ausnahme. Die Pflanzen bevorzugen leicht alkalische Böden und haben daher keine Probleme mit kalkhaltigem Wasser.

Um dem hohen Feuchtigkeitsbedarf der Bergpalme zu entsprechen, können Sie die Pflanze hin und wieder in einen Untersetzer mit Wasser stellen, damit der Wurzelballen sich vollsaugen kann.

Ballentrockenheit gilt es zu vermeiden. Im Winter wird weniger gegossen. Im Sommer nimmt die Pflanze auch gerne eine Dusche, besonders wenn die Palme im Freien steht, sollte sie hin und wieder mit Wasser besprüht werden.

Luftfeuchtigkeit erwünscht

Die Bergpalme ist eine sehr tolerante Palmenart und gibt sich meist auch mit geringer Luftfeuchte zufrieden. Ist die Luft dauerhaft zu trocken, werden Sie dies an einer Braunfärbung der Blattspitzen erkennen. Sprühen Sie die Bergpalme regelmäßig mit zimmerwarmem Wasser ein.

» Tipp: Zum Besprühen der Bergpalme sollte kein Leitungswasser verwendet werden. Wenn auch die Pflanze ansonsten kalkhaltiges Wasser verträgt, Kalk hinterlässt Flecken auf den Blättern.

Die Bergpalme richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Bergpalme ist eher mäßig. Wird bei der Pflanzung Kompost unter das Substrat gemischt, sind die Pflanzen gut mit Nährstoffen versorgt. Bei nährstoffarmen Substrat bietet es sich an, während der Wachstumsperiode, etwa monatlich, mit einem eher schwach konzentriertem Flüssigdünger nachzuhelfen. Im Winter erfolgt keine Düngergabe. Die Pflanzen verfallen in eine Ruhephase und nehmen keine Nährstoffe auf.

Einige Arten von Bergpalmen im Portrait

Die kleinen Bergpalmen für das Wohnzimmer stehen nicht allein. Die Gattung Chamaedorea umfasst mehr als 120 Arten. Bergpalmen wachsen ursprünglich in den Gebirgslagen Mexikos. Dort können sie Wuchshöhen von bis zu fünf Meter erreichen. Bergpalmen im Wohnzimmer werden meist kaum über einen Meter hoch wachsen. Die gelben, runden Blüten überraschen den Pflanzenfreund bereits ab dem zweiten Standjahr.

❍ Chamaedorea elegant

Dabei handelt es sich wohl um die beliebteste und in unseren Breiten als Zimmerpflanze weit verbreitete Bergpalmen-Art. Die Bergpalmen besitzen einen eher kurzen Stamm und leicht gebogene Blätter, welche etwa 50 Zentimeter lang wachsen.

❍ Chamaedorea graminifolia

Diese Bergpalmen-Art stammt aus Guatemala. Die zierlichen, bis zu knapp einen Meter langen Fiederblätter sind das Markenzeichen dieser Palmenart. Die blaugrünen Blätter erscheinen aus dünnen Rohren, welche buschig wachsen. Als Zierpflanze kultiviert, erreicht diese Bergpalme eine Höhe von etwa 1,3 Metern.

❍ Chamaedorea eurumpens

Diese Bergpalme wird etwas mehr als zwei Meter hoch und besitzt an Bambus erinnernde Stängel. Die sattgrünen Blätter hängen leicht über und können bis zu 50 Zentimeter lang werden.

Müssen Bergpalmen geschnitten werden?

Bergpalmen benötigen keine Schnittmaßnahmen. Lediglich braune und vertrocknete Wedel werden entfernt. Da die Bergpalme in Zimmerkultur nur maximal zwei Meter hoch wächst, ist kein Rückschnitt erforderlich.

Bergpalmen überwintern – darauf kommt es an

Etwa ab Oktober legt die Bergpalme eine Art Ruhepause ein. Ab diesem Zeitpunkt werden die Pflanzen weniger gegossen und nicht mehr gedüngt. Der Wurzelballen sollte nicht mehr tropfnass erscheinen. Lassen Sie die Erde etwas abtrocknen, bevor Sie erneut gießen. Ein heller Winterstandort ist notwendig. Die Temperaturen sollten dabei bei etwa 15 Grad liegen.

» Tipp: Bleibt die Bergpalme über den Winter im überheizten Wohnzimmer, besteht die vermehrte Gefahr von Schädlingsbefall. Trockene Heizungsluft schadet der Pflanze. Kann kein anderer Stellplatz gefunden werden, möglichst täglich mit zimmerwarmen Wasser sprühen.

Bergpalmen sind nicht winterhart und daher ungeeignet für die Kultur im Freiland. Durfte die Pflanze den Sommer auf Balkon oder Terrasse verbringen, darf der rechtzeitige Umzug ins Winterquartier nicht versäumt werden. Liegen die Temperaturen dauerhaft unter zehn Grad, müssen Bergpalmen ins Haus umziehen.

Andentanne – Pflanzen, pflegen und überwintern

Do, 04/12/2018 - 08:21
© gabriela bertolini – Fotolia.com

Die Andentanne, die in der Fachsprache als Araucaria araucana bekannt ist, wird auch als Chilenische Schmucktanne, Chiletanne oder auch als Schlangenbaum bezeichnet. Darüber hinaus ist die Tanne ebenso unter den folgenden Namen bekannt:

  • Chilenische Araukarie
  • Schuppentanne
  • Affenschwanzbaum
  • Monkey Puzzle Tree
  • Affentanne
Herkunft

Die Andentanne gehört zur Gattung der Araukarien und gilt damit als besonders altes Gewächs. Fossile Funde belegen schließlich, dass die heutigen Araukarien mit Pflanzen verwandt sind, dies es bereits vor rund 90 Millionen Jahren auf der Erde gab. Demnach gehört die Schuppentanne einer der ältesten Baumfamilien rund um den Globus an.

In Europa ist die Andentanne seit 1795 bekannt, was die Pflanzen einem Mediziner und Biologen namens Archibald Menzies zu verdanken hat. Nur ein paar Jahre später, nämlich 1800, kam auch der Name „Monkey Puzzle Tree“ in England auf. Ein Engländer hielt das Erklimmen der Andentanne für eine selbst für Affen kaum zu lösende Aufgabe und nannte die Andentanne dementsprechend fortan Monkey Puzzle Tree.

Dass der Baum so schwer zu erklimmen ist, liegt vor allem an den dolchartigen Blättern. Dass es dort, wo die Andentanne in der freien Natur vorkommt, gar keine Affen gibt, die sich an diesem Kunststück versuchen könnten, ist hingegen eher nebensächlich. Wer nun mehr über die in ihrer Heimat bedrohte Andentanne sowie die Möglichkeiten der Anzucht hierzulande erfahren möchte, sollte an dieser Stelle auf jeden Fall weiterlesen.

Pflanzenbeschreibung

Bei dieser Tannenart handelt es sich um ein immergrünes Gewächs, das in seiner Heimat Südamerika Wuchshöhen von 30 bis 50 Metern erreichen kann, während der Stamm dann einen Durchmesser von einem bis zwei Metern vorzuweisen hat. Außerdem ist festzuhalten, dass die Chilenischen Araukarien recht langsam wachsen. Pro Jahr gewinnen sie nicht mehr als maximal 30 Zentimeter an Höhe, so dass es extrem lange dauert, bis solch eine Tanne ihre maximale Wuchshöhe erreicht hat. Hierzulande beträgt der jährliche Wuchs mitunter sogar nur fünf bis 15 Zentimeter.

Allerdings werden diese Bäume auch sehr alt. Exemplare der Andentanne, die zwischen 1.300 und bis zu 2.000 Jahren alt waren, sind bereits dokumentiert worden. Sofern die Andentanne als Nutzholz verwendet werden soll, wird sie jedoch meist nach gut 500 Jahren gefällt. Es dauert gut 100 Jahre bis die Andentanne ihre unteren Äste abwirft, so dass der Stamm der Pflanze dort sichtbar wird. Zur Beschaffenheit des Baumes lässt sich zudem folgendes festhalten:

  • sehr biegsam
  • ein gerader, zylindrischer Stamm
  • dichter Nadelbesatz an den Zweigen
  • frischgrüne Zweige
  • Äste bestehend aus Quirlen zu je 3 bis rund 7 Zweigen
  • schirm- oder eiförmige Krone
  • tiefgehende Tannenwurzeln

Die Blätter der Andentanne glänzen nicht nur wunderschön dunkelgrün, sondern sie sind auch sehr hart und ledrig, sowie von einer schuppenförmigen Optik gekennzeichnet. Sie haben eine dreieckige Form und weisen eine Länge von 2,5 bis rund 3 Zentimetern auf. In ihrer Breite messen sie zwischen einem und zwei Zentimetern. Die Rinde der Andentanne hat eine Dicke von zehn bis 14 Zentimetern. Die Borke der Chilenischen Araukarie ist dunkelgrau und schützt die Tanne nicht nur vor Hitze, sondern auch vor möglichen Feuern.

Dies ist in der Heimat der Andentanne besonders deshalb so wichtig, da es dort zu Vulkanausbrüchen kommen kann. Bis zu einem Viertel des Stamms besteht aus der Rinde der Pflanze. Bei der Andentanne handelt es sich zudem um eine getrenntgeschlechtliche Pflanze, die ein ockergelbes Kernholz zu bieten hat, dessen Jahresringe nur äußerst schwer auszumachen sind. Das Holz der Andentanne lässt sich leicht be- und weiterverarbeiten, was dafür gesorgt hat, dass die Tanne inzwischen bedroht ist, da sie in ihrer Heimat häufig als Nutzholz abgeholzt wird.

Lebensraum der Andentanne

Wie es der Name der Andentanne bereits besagt, stammt diese Tanne aus Chile, genauer gesagt aus den Anden. Auch in Patagonien, sowie in Argentinien ist die Tanne heimisch. Die immergrüne Tanne ist dort sogar in einer Höhe von 600 bis 1.700 Metern über Normalnull zu finden. Auch Temperaturextreme von minus 20 Grad Celsius bis zu plus 30 Grad Celsius machen der Pflanze nichts aus. In ihrer Heimat ist zudem mit Niederschlägen von 1.000 bis zu 4.500 Millimetern pro Jahr zu rechnen.

Im Nordwesten von Europa ist die Andentanne durchaus winterhart und kann auch hierzulande eine Wuchshöhe von bis zu 50 Metern erreichen, sofern die optimalen Anpflanz- und Umgebungsbedingungen vorherrschen. Vor allem die wärmeren Teile von Deutschland werden von der Pflanze, die zum Beispiel im Botanischen Garten beim Schloss von Karlsruhe zu finden ist, bevorzugt. In vielen Teilen Deutschlands haben Hobbygärtner daher gute Chancen, dass ihre Andentanne prächtig gedeiht. Dazu bedarf es mitunter allerdings der Kübelhaltung.

Wie wird die Andentanne genutzt?

Nicht nur im Hobbygarten findet die Andentanne Verwendung. Vielmehr kommt das Holz der Chilenischen Schmucktanne auch in den nachfolgenden Bereichen zum Einsatz:

  • Hausbau
  • Brückenbau
  • Bootsbau
  • Furnier

In Chile und Argentinien werden die Fruchtzapfen der Andentanne von einigen indigenen Völkern sogar als Nahrungsmittel verspeist. Dazu werden die Kerne gekocht, damit man ihnen anschließend die Schale abziehen kann. Sie ähneln geschmacklich einer Mischung aus den folgenden Lebensmitteln:

  • Kartoffeln
  • Mandeln
  • Erdnüsse

Wie vielseitig die Andentanne eingesetzt werden kann, zeigt sich auch daran, dass sie als Ziergehölz gleichermaßen beliebt ist. Der Park- sowie Zierbaum wird für seine exotische Optik sehr geschätzt und daher bewusst angepflanzt. In der Heimat der Pflanze ist es hingegen mittlerweile sogar so, dass diese als bedroht gilt. Das hat mit den vielen Nutzungsmöglichkeiten zu tun. Mittlerweile ist der Handel mit der Andentanne nicht mehr gestattet, da es sich um eine stark gefährdete Art handelt, die sogar auf der Roten Liste geführt wird. In Chile gibt es daher sogar ein Nutzungsverbot, während spezielle Schutzzonen für diese Tannenart in Argentinien eigens eingerichtet wurden.

So pflanzen Sie die Andentanne Standort und Boden:

Als einer der ältesten Bäume der Welt bevorzugt die Andentanne einen Standort, der nicht nur möglichst warm und sonnig, sondern am besten auch windgeschützt sein sollte. Bezüglich der Bodenbeschaffenheit stellt die Tanne die folgenden Ansprüche an ihre Umgebung:

  • mager
  • ein hoher Sandanteil
  • leicht sauer (am besten ein pH-Wert von 5,5 bis 6,8)
  • feucht
  • mäßiger Nährstoffgehalt

Ein Standort mit einer möglichst hohen Luftfeuchtigkeit ist der Affentanne ebenso genehm. Eine Ausrichtung der Tanne nach Süden oder Westen gilt als ideal. Denn so kann dafür gesorgt werden, dass die Andentanne kaum mit Morgen-/ Vormittags-/ Wintersonne in Kontakt kommt. Besonders in Hinblick auf die Überwinterung der Affentanne im Freien ist die Standortwahl von entscheidender Bedeutung.

Sofern der Boden, in dem die Andentanne angepflanzt werden soll, nicht bereits die passende Nährstoffmischung mitbringt, können die Hobbygärtner bei Bedarf nachhelfen. Dazu ist eine Mischung aus Humus, Sand sowie aus Erde zu empfehlen. Handelt es sich um einen besonders schweren Boden, so sollte auf eine Drainage-Schicht nicht verzichtet werden. Sie sollte mindestens 20 Zentimeter dick sein, um die Andentanne ausreichend vor Staunässe schützen zu können.

Pflanzanleitung:

Die Andentanne sollte auf keinen Fall umgepflanzt werden, da dies dem Baum gar nicht gut bekommt. Daher gilt es von Anfang an den geeigneten Standort zu finden, an dem die Andentanne dauerhaft gedeihen kann. Auch die Kultivierung in einem Kübel ist durchaus denkbar. Allerdings sollte der Kübel groß genug sein, da ein Umtopfen der Pflanze, wie bereits erwähnt, auf jeden Fall zu vermeiden ist.

» Wuchshöhe beachten

Beim Anpflanzen der Andentanne gilt es zu bedenken, dass der Baum hierzulande meist Wuchshöhen von zehn bis maximal 15 Metern erreicht. Die Affentanne sollte also nur an Orten angepflanzt werden, wo dies nicht zum Problem wird. Außerdem muss die Andentanne auch in der Breite genügend Platz haben, damit ihr horizontaler Wuchs von rund vier Metern nicht zum Problem werden kann. Der Abstand zu anderen Gewächsen, Mauern sowie Dächern sollte daher ausreichend groß gewählt werden, da sich die Andentanne später nicht umpflanzen lässt und auch der Rückschnitt der Affentanne problematisch ist.

» Zeitpunkt und Pflanzloch

Hierzulande wird die Andentanne am besten im Frühjahr angepflanzt. Dies ist deshalb sinnvoll, da sich die Tanne dann noch bis zum Herbst an ihren neuen Standort gewöhnen und dort ausreichend neue Wurzeln bilden kann. Das Pflanzloch, das für die Andentanne ausgehoben wird, sollte in etwa die doppelte Breite und Tiefe des Wurzelballens der Tanne vorweisen können. Während die Andentanne in ihrer Heimat bedroht ist, sind Jungpflanzen hierzulande problemlos im Fachhandel erhältlich.

Am besten wird dem Pflanzloch neben Erde zum Schluss auch Gartenkompost oder Torf beigemischt. Denn dies trägt dazu bei, dass die Andentanne deutlich besser anwachsen kann. Die Obergrenze des Wurzelballens sollte komplett mit Erde bedeckt werden. Am Ende die Erde leicht festtreten und auf keinen Fall vergessen, die Schmucktanne ausreichend zu bewässern. Denn bei zu trockenen Bedingungen kann die Andentanne nicht gedeihen.

» Andentanne im Kübel pflanzen

Sofern die Andentanne in einem Kübel angepflanzt wird, ist dies grundsätzlich das ganze Jahr über möglich. Dabei sollten alle Hobbygärtner allerdings unbedingt auf ein frostfreies Substrat setzen. Zudem darf die geeignete Drainage nicht fehlen, da sie sich essentiell auf das Wohlergeben dieser Pflanze auswirkt. Folgende Materialien bieten sich in diesem Zusammenhang an:

  • Sand
  • Kies

Die Drainage-Schicht wird am besten mit einem Vlies abgedeckt, bevor der Pflanzkübel mit dem eigentlichen Substrat befüllt wird. Auch bei der Kübelanpflanzung gilt es die Andentanne wieder ausreichend zu wässern und die Jungpflanzen zumindest am Anfang vor Regen zu schützen.

So pflegen Sie die Andentanne richtig © gabriela bertolini – Fotolia.com Gießen und Düngen:

Generell handelt es sich bei der Andentanne um ein recht pflegeleichtes Gewächs. Allerdings muss die Tanne konstant feucht gehalten werden, damit sie sich rundum wohlfühlt. Weiches Wasser bietet sich zum Gießen der Affentanne an. Staunässe ist jedoch Gift für die Tanne und sollte daher unbedingt vermieden werden, damit die Affentanne nicht eingeht.

In der Regel ist ein Düngen der Pflanze nicht erforderlich. Lediglich bei einer Andentanne, die als Kübelpflanze gehalten wird, sollte ein organischer Volldünger in flüssiger Form verwendet werden. Am besten ist die Pflanze in einem Abstand von zwei bis rund drei Wochen regelmäßig zu düngen. Dies gilt jedoch nicht im Winter.

Rückschnitt:

Ein Rückschnitt der Andentanne ist auf jeden Fall zu vermeiden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Andentanne an den beschnittenen Stellen in Zukunft nicht erneut austreiben wird. Sofern ein Rückschnitt aus Platzgründen dennoch nicht zu vermeiden ist, sollte dieser gut überlegt sein. Am besten schneiden alle Hobbygärtner die Affentanne dabei unmittelbar im Bereich des Stamms zurück und achten darauf, dass keine unschönen Stummel zurückbleiben.

Sofern sich der Rückschnitt nicht vermeiden lässt, sollte dieser möglichst bei trockenem, warmem Wetter durchgeführt werden. Die ideale Standortwahl trägt jedoch dazu bei, dass die Andentanne nie oder nur minimal beschnitten werden muss. Jeder Rückschnitt wirkt sich schließlich negativ auf die Optik der Tanne aus.

Vermehrung:

Die Vermehrung der Andentanne mittels Samen gestaltet sich relativ einfach. Allerdings gilt es zu bedenken, dass es sich um Kaltkeimer handelt. Diese können entweder im Kühlschrank gezüchtet oder bei den entsprechenden Witterungsbedingungen auch im Garten ausgesät werden. Schließlich bedeutet die Bezeichnung „Kaltkeimer,“ dass das Saatgut nur bei besonders kalten Temperaturen auskeimt.

Besonders für Laien und Anfänger gestaltet sich die Anzucht von Kaltkeimern im Kühlschrank am einfachsten. Dazu werden spezielle Anzuchtschalen benötigt, in welche die Samen der Andentanne dann gegeben werden können. Zusammen mit einem feuchten Gemisch aus Sand und Erde werden die Samen in die Schalen gegeben, die dann mit einer Plastiktüte zu bedecken sind. Während das Saatgut auskeimt, sollte es auf keinen Fall gedüngt werden, da dies sogar den Tod der zarten Pflänzchen bedeuten könnte.

Bis die Samen der Andentanne im Kühlschrank keimen, dauert es circa drei bis vier Wochen. Damit dieses Vorhaben gelingt, sollten alle Hobbygärtner sicherstellen, dass Temperaturen von rund fünf Grad Celsius im Kühlschrank vorherrschen. Nachdem die Samen ausgekeimt sind, können sie in ein passendes Substrat verpflanzt werden. Dabei ist es wichtig, dass das Samenkorn maximal zu zwei Drittel mit Substrat bedeckt wird und noch zu einem Drittel hervorschaut. Das Substrat für die Andentanne-Samen lässt sich wie folgt anmischen:

  • herkömmliche Anzuchterde aus dem Fachhandel
  • Sand oder Perlite oder Kokohum-Blumenerde (circa ein Drittel)

Wichtig ist, dass das Substrat konstant leicht feucht ist. Bis zur fertigen Keimung können bis zu drei Monate vergehen. Dabei gedeihen die Keimlinge nur bei Temperaturen von fünf bis maximal 25 Grad Celsius. Während die Umgebungstemperaturen durchaus variieren können, sollten sie sich immer in diesem Toleranzbereich bewegen.

Überwinterung:

Die Andentanne ist hierzulande nur bedingt winterhart. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Affentanne von Anfang an in Kübeln anzupflanzen. Dieser Schritt ermöglicht die problemlose Überwinterung des Baums. Ob die Tanne auch im eigenen Hobbygarten ausgepflanzt werden kann, hängt also vor allem davon ab, welche Niedrigtemperaturen im Winter erreicht werden.

Der passende Standort kann zudem dazu beitragen, dass Schäden an der Andentanne selbst bei starkem Frost weitestgehend vermieden werden können. Daher ist es zum Beispiel sinnvoll, wenn die Andentanne einen Standort unmittelbar in der Nähe einer Gebäudenordwand zugeteilt bekommt. Dieser Standort sollte zwar hell sein, die Affentanne aber gleichzeitig auch vor den schädlichen Einflüssen der Wintersonne schützen.

Eine dicke Mulchschicht zum Schutz der Wurzeln kann der Andentanne ebenfalls beim erfolgreichen Überwintern im Freien behilflich sein. Ein Schattiernetz kann hingegen genutzt werden, um die Zweige vor den Einflüssen der Wintersonne zu schützen. Um den Stamm vor Frost zu schützen, kann er ganz einfach mit einem der nachfolgenden Materialien umwickelt werden:

  • Vlies
  • Tannenzweige
  • Schilfrohrmatten

Außerdem gilt es zu bedenken, dass die Andentanne selbst im Winter mäßig gegossen werden muss, damit der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet, was sonst zum „braunen“ Tod der Schmucktanne führen würde. Allerdings ist das Gießen der Andentanne im Freien nur dann zu empfehlen, wenn es sich aktuell um eine frostfreie Periode oder um eine trockene Frostperiode von einer längeren Dauer handelt.

Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Auch wenn die Affentanne grundsätzlich als ein sehr robustes Gewächs gilt, kann ihr Staunässe erheblichen Schaden zufügen. Nicht nur die Nässe selbst schadet der Pflanze, sondern Pilzinfektionen werden gleichzeitig auch begünstigst. In der Regel verlaufen diese für die Tanne tödlich.

Wenn es im Winter zu viel Frost und gleichzeitig zu viel Sonne kommt, wird dies für den Baum häufig ebenfalls zu einem ernsthaften Problem. Die Andentanne kann dann kein oder nicht mehr genügend Wasser aufnehmen und vertrocknet somit einfach. Dass die Andentanne vertrocknet, lässt sich auch an der braunen Färbung des Baums erkennen.

Dipladenia Pflege – 1×1 für kräftiges Wachstum und üppige Blüte

Mi, 04/11/2018 - 07:17

Die Depladenia, oder auch Mandevilla, ist eigentlich recht pflegeleicht. Trotzdem gibt es beim Gießen und Düngen einige zu beachten, damit es nicht zu Fäulnis oder Schädlingsbefall kommt.

© hcast – Fotolia.comDie Pflege der exotischen Pflanzen mit ihren prachtvollen Blüten ist unkomplizierter, als vielleicht vermutet. Der vielfältige Artenreichtum stellt dabei kein Problem dar, Dipladenien sind allesamt recht anspruchslose Dauerblüher. Wird einmal das Gießen vergessen, verzeiht dies die Pflanze, denn sie vermag, Wasser in ihren Wurzeln zu speichern. Einige Hinweise im Hinblick auf die Pflege und Kultivierung der Dipladenia, die auch als Mandevilla bezeichnet wird, sind jedoch zu beachten, damit Sie sich an diesen hübschen Pflanzen mit ihren ausdrucksvollen Blüten möglichst lange erfreuen können.
Dipladenia richtig gießen

Die Bewässerung der Pflanzen erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Gießen Sie regelmäßig, aber eher sparsam. Die Pflanze kann auch einige Tage ohne Wasser überstehen, der Wurzelballen darf dabei aber nicht austrocknen. An warmen Tagen sollte regelmäßig gegossen werden. Staunässe gilt es, in jedem Fall zu vermeiden. Überschüssiges Wasser sollte aus den Übertöpfen und Untersetzern regelmäßig entfernt werden, ansonsten würden die Wurzeln angegriffen und ggf. zum Faulen gebracht.

➔ Tipp: Gießen Sie mit kalkarmen, temperiertem Wasser. Gut geeignet ist Regenwasser.

Wird zu reichlich gegossen, entwickeln sich zwar zahlreiche neue Triebe, die Blüten werden aber eher dürftig erscheinen. Während der Wintermonate wird die Pflanze weniger gegossen. Der Wurzelballen ist aber auch während der Ruhephase vor Austrocknung zu schützen.

Gießtipps im Überblick ✓ regelmäßig gießen
✓ Staunässe unbedingt vermeiden
✓ mit Drainage vorsorgen
✓ kalkarmes, temperiertes Wasser verwenden✓ überschüssiges Gießwasser aus Übertöpfen entfernen
✓ Wurzelballen darf nicht austrocknen
✓ im Winter weniger gießen Dipladenia richtig düngen

Auf Grund der fehlenden Winterhärte werden Mandevilla vorwiegend im Kübel kultiviert. Dies hat einen erhöhten Nährstoffbedarf zur Folge, denn die Pflanze muss sich auf relativ kleinem Raum mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen. Bereits bei der Pflanzung kann die Blumenerde mit Kompost oder Torf angereichert werden. Zusätzlich zu diesem organischen Langzeitdünger kann während der Wachstumsphase alle zwei Wochen herkömmlicher Flüssigdünger für Blühpflanzen dem Gießwasser beigegeben werden.

➔ Tipp: Während der Blütezeit haben die Pflanzen den höchsten Bedarf an Nährstoffen.

Düngergaben sind im Spätsommer einzustellen. Die Pflanze verbringt den Winter im Zimmer und leitet bereits im August die Winterruhe ein. Erst im Frühjahr, wenn die Pflanze neu austreibt, wird wieder mit der Düngung begonnen.

Ratschläge für die Düngung im Überblick:
  • bei der Pflanzung Kompost oder Torf als Langzeitdünger untermischen
  • während der Wachstumsphase regelmäßig düngen
  • Flüssigdünger für Blühpflanzen verwenden
  • ab August Düngung einstellen
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO Blühpflanzendünger für alle Blühpflanzen im... 4 Bewertungen 7,99 € Zum Shop 2 COMPO Balkon- und Kübelpflanzendünger für alle... 32 Bewertungen 7,99 € Zum Shop 3 COMPO Grünpflanzen- und Palmendünger für alle... 72 Bewertungen 7,99 € 6,19 € Zum Shop Rückschnitt der Dipladenia

Damit die Dipladenia im Folgejahr nicht ihre üppige Blüte vermissen lässt, ist im Herbst ein Rückschnitt ratsam. Blüten werden nur am einjährigen Holz ausgebildet. Daher können die Triebe nach der Blüte zu etwa 2/3 zurückgeschnitten werden. Dies regt das Wachstum der Pflanze an. Soll nur ein Formschnitt erfolgen, ist es ausreichend, die Seitentriebe entlang der Haupttriebe zu kappen. Macht sich ein stärkerer Rückschnitt notwendig, ist dies in der Regel kein Problem und wird von der Pflanze gut vertragen. Wurde der Schnitt im Herbst versäumt, kann dies im Frühling, vor dem Austrieb, nachgeholt werden.
Achtung: Alle Pflanzenteile sind giftig. Beim Schneiden sollten Handschuhe getragen werden. Der austretende Milchsaft kann zu Hautreizungen führen. Dipladenia Pflegetipps im Überblick table#t181 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t181 thead tr { } table#t181 thead tr th.t181 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t181 thead tr th#t181.start { } table#t181 thead tr th#t181.end { } table#t181 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t181 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t181 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t181 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t181 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t181 tbody tr:hover td { } table#t181 tfoot tr { } table#t181 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeHinweiseGießen» Beim Gießen sollte man seinen Eifer bremsen. Die Pflanzen besitzen an Rüben erinnernde Wurzeln, welche als Wasserspeicher dienen.

» Längere Trockenperioden werden gut vertragen.

» Der Wurzelballen sollte jedoch nicht austrocknen.

» Bei längeren Hitzeperioden sind regelmäßige Wassergaben notwendig.

» Staunässe greift das Wurzelsystem an und sollte vermieden werden. Düngen» Kübelpflanzen benötigen generell mehr Nährstoffe, als Pflanzen im Freiland.

» Kompost kann als Langzeitdünger dienen und der Pflanzerde beigegeben werden.

» Eine üppige Blüte garantiert die Zugabe von handelsüblichen Flüssigdünder während der Wachstumsperiode.Schneiden» Da die Blütenbildung am einjährigen Holz erfolgt, können die Triebe nach der Blüte eingekürzt werden.

» Die Pflanze verträgt auch radikale Schnittmaßnahmen, wenn diese sich notwendig machen.

» Durch die Verwendung scharfer Schnittwerkzeuge werden Verletzungen an der Pflanze vermieden und es tritt nicht mehr giftiger Pflanzensaft aus, als notwendig. Dipladenia – schön aber giftig

Ähnlich dem Oleander, zählt die Dipladenia zu den Hundsgiftgewächsen. Alle Pflanzenteile sind giftig, denn es tritt ein klebriger Milchsaft aus. Dieser führt bei Verzehr zu Vergiftungserscheinungen. Bei Hautkontakt kann es zu Reizungen kommen. Die Pflegemaßnahmen sollten mit Handschuhen durchgeführt werden. Kleine Kinder und Haustiere sollten nicht mit den Pflanzen oder deren Abfälle in Berührung kommen.

Dipladenia – Pflegefehler vermeiden

Als robuste und pflegeleichte Pflanze, bleiben Dipladenien von Krankheiten und Schädlingen weitgehend verschont. Meist sind Pflegefehler die Ursache, wenn es doch zu einem Befall mit Schädlingen oder Pilzen kommt.

In diesem Zusammenhang wurden beobachtet: ■ Blattläuse
■ Spinnmilben
■ Schildläuse ■ Wollläuse
■ Pilzerkrankungen

Zu einem Befall mit Blattläusen kommt es meist im Frühsommer. Die Pflanzen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Wird ein Schädlingsbefall rechtzeitig erkannt, kann auch mit biologischen Mitteln erfolgreich dagegen vorgegangen werden.

Bewährt haben sich Auszüge aus: Zwiebeln, Brennnesseln und Knoblauch.

Betroffene Pflanzen werden mit einem Auszug aus den genannten Pflanzen besprüht. Blattläuse lassen sich meist auch bereits durch Abspritzen mit einem bloßen Wasserstrahl weitgehend beseitigen.

Wer im Sommer zu wenig gießt, muss mit einem Befall durch Schild- und Wollläuse rechnen. Diese Schädlinge sind meist hartnäckiger und häufig nur mit handelsüblichen Schädlingsbekämpfungsmitteln zu beseitigen.

Der richtige Standort

Der richtige Standort kann dafür sorgen, dass die Pflanzen frei von Pilzerkrankungen bleiben. Steht die Pflanze dagegen zu schattig und erhält zu viel Wasser, können sich Plizerkrankungen durch ein Verfärben der Blätter bemerkbar machen. Die betroffenen Pflanzenteile sind zu entfernen. Die Entsorgung sollte nicht über den Kompost stattfinden. Dort können sich die Pilzsporen weiter vermehren.

➔ Tipp:
Wenn im Spätsommer einige ältere Blätter vergilben und abfallen, ist dies vollkommen normal und kein explizites Krankheitszeichen.

Staunässe ist für die Dipladenia besonders gefährlich. Beginnen die Triebe bereits abzusterben, gibt es meist keine Rettung mehr für die Pflanze.

So werden Pflegefehler vermieden:

✔ warmer und sonniger Standort
✔ geschützter Standort vor Wind und Regen
✔ eher sparsam gießen
✔ Staunässe und Ballentrockenheit vermeiden

Edelpflaumen schneiden – So gehen Sie richtig vor

Di, 04/10/2018 - 09:28

Der regelmäßige Rückschnitt der Edelpflanze ist für eine reiche Ernte äußerst wichtig. Doch Rückschnitt ist hier nicht gleich Rückschnitt. Es gibt dabei einiges zu beachten.

© Sinuswelle – Fotolia.com

Schnittmaßnahmen besitzen bei der Edelpflaume primäre Bedeutung, schließlich soll der Baum ansehnlich erscheinen und eine möglichst tragfähige Krone ausbilden. Damit dies möglich wird, sollte der Baumschnitt von Beginn an nicht vernachlässigt werden. Jährliche Schnitte tragen zu Gesundheit und Wachstum der Pflanze bei. Dabei kommen unterschiedliche Schnittarten zur Anwendung, die nun im einzelnen vorgestellt werden sollen.

Edelpflaumen können in unterschiedlichen Wuchsformen erworben werden:

  • Spalierform – bis zu einen halben Meter hoch
  • Buschbaum – etwa 60 cm Wuchshöhe, besitzt mehrere Leittriebe
  • Niederstamm – bis einen Meter hoch
  • Halbstamm – etwa 1,5 Meter hoch
  • Hochstamm – über 1,6 Meter hoch

Diese Höhenunterschiede sind nicht maßgebend für den Schnitt, dieser folgt bei allen Stammformen dem gleichen Muster.

Der Aufbau der Edelpflaume näher betrachtet

Der Aufbau, der jeder Pflanze eigen ist und durch gezielte Schnittmaßnahmen unterstrichen, bzw. herausgearbeitet werden soll, ist im Prinzip gleich.

Die Edelpflaumen werden auf unterschiedlichen Veredlungen gezogen. Das Ergebnis sind die bereits beschriebenen Wuchsformen und unterschiedlichen Längen der Stämme. Auf die Wurzel der Veredlungsunterlage folgt die Veredlungsstelle. Diese kann sich am Stamm in unterschiedlichen Höhen befinden.

Jeder Stamm besitzt mehrere Leitäste. Die Verlängerung des Stammes soll mittig gerade in die Höhe wachsen. Jeder Stamm sollte etwa vier bis fünf Leitäste besitzen. Von den Verlängerungen der Leitäste zweigen die Fruchtäste ab. Während des Schnittes sollte der Hobbygärtner diese Grundform im Auge behalten.

Wann sollte die Edelpflaume geschnitten werden?

Nach dem ersten Standjahr kann mit dem Erziehungsschnitt begonnen werden. Regelmäßige Schnittmaßnahmen bekommen der Edelpflaume besser, als ein radikaler Rückschnitt.

Was ist vor dem Schneiden zu beachten?

Die Pflanze sollte bevorzugt im Frühjahr, vor dem Austrieb, geschnitten werden. Dabei sollte es sich in jedem Fall um einen frostfreien Tag handeln. Damit glatte Schnitte erzielt werden und die Edelpflaumen nicht durch ihre Schnittränder angreifbar für Schädlinge und Pilze werden, sollte das verwendete Werkzeug besonders scharf sein. Ebenso ist auf die Keimfreiheit der Schnittwerkzeuge zu achten. Dies lässt sich sicherstellen, indem vor dem Schnitt das Werkzeug mit Alkohol desinfiziert wird. Während des Schnitts ist mit Bedacht vorzugehen. Die Äste und Triebe dürfen keine Quetschungen aufweisen. Nach dem Schnitt ist ein Wundverschlussmittel aufzutragen.

Die erste Maßnahme – der Pflanzschnitt

Mit dem Pflanzschnitt beginnen die Schnittmaßnahmen an der Edelpflaume. Der Schnitt erfolgt im Frühjahr nach der Pflanzung. Dabei ist nicht relevant, wann die Edelpflaume ursprünglich gepflanzt wurde. Beim Pflanzschnitt geht es primär darum, den bereits angesprochenen Haupttrieb und die Leitäste herauszuarbeiten. Hierfür ist es notwendig, mehrere Seitentriebe zu entfernen. Die spätere Baumform gefährden besonders Triebe die senkrecht nach oben wachsen und damit mit dem Haupttrieb kongruieren. Geeignete Leitäste befinden sich in unterschiedlichen Höhen rund um den Stamm und besitzen zum Haupttrieb einen Winkel von etwa 45 Grad.

» Tipp: Das Entfernen steil nach oben wachsender Seitentriebe ist besonders wichtig für den Kronenaufbau.

Eine weitere Aufgabe während des Pflanzschnittes ist das Kürzen der Leittriebe. Diese werden etwa um ein Drittel gekürzt. Ein Auge sollte am Ast belassen werden.

Regelmäßig anzuwenden – der Erziehungsschnitt

Der Erziehungsschnitt wird jährlich fällig und sollte an einem frostfreien Tag in den Monaten zwischen November und Februar erfolgen. Das erklärte Ziel ist die gewünschte Kronenbildung zu erreichen. Die Krone wird dazu ausgelichtet. Pro Leitast sollten sich sechs bis acht Seitenäste ausbilden. Die verbliebenen Triebe werden bis auf eine Länge von zehn Zentimetern entfernt. Entfernt werden auch alle schwachen und nach innen wachsenden Triebe.

» Tipp: Es vergehen zwischen fünf und zehn Jahre, bis die Kronenbildung abgeschlossen ist und der Erziehungsschnitt damit ausbleiben kann und vom Erhaltungsschnitt abgelöst wird.

Schönheitskur für die Edelpflaume – der jährliche Erhaltungsschnitt

Der Erhaltungsschnitt wird nach der Ernte durchgeführt. Auch hier wird zunächst die Krone ins Auge gefasst. Alle senkrecht nach oben wachsenden und nach innen ausgerichteten Triebe werden entfernt. Der Erhaltungsschnitt dient auch der allgemeinen Kontrolle der Pflanze. Alle Äste und Triebe, welche die Wuchsform beeinträchtigen und die luftige Kronenform behindern, werden entfernt. Ebenso wird krankes oder totes Holz herausgeschnitten.

Warum der Schnitt der Edelpflaume Priorität besitzt?

Durch die eben beschriebenen Maßnahmen kann der Baum gesund erhalten werden. Der Baum wächst umso kräftiger, wenn er nach dem Schnitt junges Holz ausbildet. Wird der Baumschnitt vernachlässigt oder bleibt komplett aus, kommt es zum Vergreisen der Fruchttriebe. Die reiche Pflaumenernte dauert nur einige Jahre an, da die Pflanze mehr und mehr geschwächt wird und nicht mehr genug Kraft für die Ausbildung der Früchte besitzt?

Strauchveronika – Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Mo, 04/09/2018 - 07:45

Damit Ihre Staruchveronika bei einem Schädlingsbefall nicht komplett eingeht, müssen Sie sofort handeln. Was genau zu tun ist, verraten wir in unserem kleinen Ratgeber.

© tina7si – Fotolia.comBei der Strauchveronika handelt es sich um eine recht robuste Pflanze, welche vergleichsweise selten von Krankheiten heimgesucht oder von Schädlingen befallen wird. Eine häufige Ursache für Schadbilder sind Pflegefehler, welche die Pflanzen zwar bis zu einem gewissen Level tolerieren, über einen längeren Zeitraum jedoch nicht vertragen können. Wer die Standortbedingungen und die Ansprüche an Wasser und Nährstoffe beachtet, wird sich meist an gesunden und kräftigen Pflanzen erfreuen können.

Strauchveronika: diese Krankheiten können auftreten

Hier wären vorrangig Schimmel und Fäulnis zu nennen. Ein besonders hartnäckiger Schimmelpilz ist der Grauschimmel. Ein Befall ist an einem grauen, pelzigen Überzug auf Blättern oder Ästen zu erkennen. Steigt ein muffiger Geruch aus der Pflanze auf, deutet dies ebenfalls auf einen Schimmelpilz und dem damit einhergehenden Fäulnisprozess hin.
Was ist zu tun?

Alle von Schimmel befallenen Pflanzenteile sind zu entfernen. Da meist auch die Wurzeln bereits in Mitleidenschaft gezogen worden sind, sollte die betroffene Pflanze in neues Substrat gesetzt werden. Das alte Substrat ist dabei gründlich zu entfernen. Der Wurzelballen kann vor dem Einpflanzen abgespült werden. Als Vorbeugungsmaßnahme gegen Schimmel und Pilzbefall hat sich ein Auszug aus Ackerschachtelhalm bewährt. Die Pflanze kann damit gegossen oder auch besprüht werden.

Strauchveronika: Welche Schädlinge sind möglich? 1. Spinnmilben2. Blattläuse3.Schildläuse Spinnmilben

Spinnmilben sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen, denn sie halten sich vermehrt auf der Blattunterseite auf. Es bietet sich also an, die Pflanzen regelmäßig und gründlich zu kontrollieren. Die Spinnmilben beginnen an den Unterseiten der Blätter zu saugen und ernähren sich vom Pflanzensaft. Dies wird nach und nach auch bei oberflächlicher Betrachtung der Strauchveronika sichtbar. Auf der Blattoberseite erscheinen kleine, gelbe bis silbrige Punkte. Ebenfalls auf einen Befall mit Spinnmilben weisen zarte Gespinste hin, die sich über die gesamte Pflanze verteilen können und mit Hilfe eines Pflanzensprühers sichtbar gemacht werden. Im weiteren Verlauf verfärben sich die Blätter komplett gelb und fallen schließlich ab.

→ Tipp: Der Befall mit Spinnmilben wird durch einen zu warmen Standort und eine zu geringe Luftfeuchtigkeit begünstigt.

Was ist zu tun?
Ein Befall lässt sich mit einfachen Mitteln um bis zu 95% reduzieren. Hierfür wird der Wurzelballen gut verpackt, damit sich die Schädlinge nicht wieder auf dem Erdboden ansiedeln. Nun wird die Strauchveronika mit einem harten Wasserstrahl behandelt. Dabei sind besonders die Blattunterseiten abzusprühen. Haben sich die Spinnmilben noch nicht auf die komplette Pflanze verteilt, kann zielgerichteter vorgegangen werden und es genügt meist, wenn betroffene Blätter mit einer Spülmittellösung abgerieben werden.

→ Tipp: Abduschen bzw. Abwischen der Blätter ist mehrmals zu wiederholen, damit der komplette Spinnmilben-Bestand vernichtet werden kann.

Bewährt haben sich auch Insektenvernichtungsmittel auf Rapsölbasis oder natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer oder Florfliegen.
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    Auch Blattläuse sind recht häufig an der Strauchveronika zu finden. Die kleinen Schädlinge sind recht gut mit dem bloßen Auge zu erkennen. Bevorzugt halten sie sich an frischen Trieben oder Blattknospen auf. Da Blattläuse sich rasant vermehren, ist schnelles Handeln erforderlich.

    → Tipp: Ist die Strauchveronika im Freiland ein erklärtes Ziel von Ameisen, könnte ein Befall mit Blattläusen dahinterstecken, denn Ameisen werden vom Honigtau, den Ausscheidungen der Blattläuse angezogen.

    Fühlen sich die Blätter klebrig an und wirken gekräuselt, ist dies ein sicheres Zeichen für den Blattlausbefall.

    Was ist zu tun?
    Blattläuse lassen sich recht einfach und ohne den Einsatz chemischer Insektizide bekämpfen. Das Besprühen mit einer Spülmittellösung zeigt gute Wirkung, sollte aber mehrmals hintereinander durchgeführt werden. Betroffene Pflanzenteile sollten entfernt und entsorgt werden. Gegen Blattläuse helfen auch Auszüge aus Brennnesseln, Zwiebeln oder Knoblauch. Der Sud kann wahlweise ins Gießwasser gegeben oder direkt auf die Blätter gesprüht werden. Im Freiland können natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer oder Ameisen die Arbeit übernehmen.

    Schildläuse

    Erscheint die Pflanze in ihrem Wachstum gehemmt und die Blätter wirken verformt und weisen klebrige Flecken auf, liegt der Verdacht auf einen Schildlausbefall nahe. Schildläuse finden sich an der Ober- und Unterseite der Blätter oder an den Knospen und am Stamm.

    Was ist zu tun?
    Schildläuse sind recht schwierig zu bekämpfen. Wer sich den Einsatz chemischer Insektenvernichtungsmittel ersparen möchte, kann sich durch Abschaben der Schädlinge behelfen. Dies sollte mit einem scharfen Messer und niemals mit den Fingern geschehen. Auch mit einem mit Alkohol getränkten Wattebausch kann gezielt gegen Schildläuse vorgegangen werden. Dabei ist jede Schildlaus einzeln zu behandeln.

    → Tipp: Die Weibchen lagern die Eier unter ihrem Panzer. Werden die Schädlinge zum Beispiel mit dem Finger entfernt, können sich die Eier über die gesamte Pflanze verteilen und die Bekämpfung weiter erschweren.

    Alternativ kommt bei starkem Befall der Einsatz chemischer Mittel in Betracht.

    Strauchveronika: Schädlingsbefall Überblick table#t180 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t180 thead tr { } table#t180 thead tr th.t180 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t180 thead tr th#t180.start { } table#t180 thead tr th#t180.end { } table#t180 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t180 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t180 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t180 tbody tr td#n1 { width: 15%; }table#t180 tbody tr td#n2 { width: 45%; }table#t180 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t180 tbody tr:hover td { } table#t180 tfoot tr { } table#t180 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } SchädlingSchadbildErste HilfeSpinnmilbe» feine Gespinste auf den Blättern

    » gelbe Flecken auf den Blättern

    » Blattfall » Abduschen mit hartem Wasserstrahl

    » Abreiben mit Seifenlauge

    » natürliche Fressfeinde Blattlaus» klebrige Flecken auf den Blättern

    » verkrüppelte Blätter » Abduschen mit Seifenlauge

    » Brennnesselsud

    » Knoblauchsud

    » natürliche Fressfeinde Schildlaus» verfärbte Blätter

    » klebrige Flecken auf den Blättern

    » Absammeln mit scharfem Messer

    » Bekämpfung mit in Alkohol getränktem Wattebausch

    » chemische Bekämpfung Pflegefehler vermeiden

    Wer sich an die Pflegehinweise hält, wird selten mit Problemen zu kämpfen haben, welche aus einem zu trockenen oder zu nassen Stand entstehen können. Die Pflanze darf niemals austrocknen, sollte eigentlich immer leicht feucht gehalten werden. Trocknet der Wurzelballen aus, beginnt die Pflanze zu vertrocknen und kann oft nicht mehr gerettet werden.

    Im Gegenzug darf auch keine Staunässe entstehen. Staunässe führt zum Absterben der Wurzeln und ist das Todesurteil für die Strauchveronika. Die Wurzeln bieten Pilzen und Bakterien Einlass, welche die Pflanze weiter schädigen. Nur wer schnell reagiert, die Pflanze komplett zurückschneidet und umtopft, wird die Strauchveronika vielleicht noch retten können.

    Folgende Pflegefehler sind zu vermeiden:
    • ein zu dunkler Standort
    • zu geringe Luftfeuchtigkeit
    • Staunässe
    • Austrocknung
    • ein zu warmes oder zu dunkles Winterquartier
    • Nährstoffmangel oder Überversorgung

    Tomoffel ernten – Tipps zu Zeitpunkt, Lagerung & Verwendungsmöglichkeiten

    So, 04/08/2018 - 09:40

    Die Tomoffel zu ernten ist ein wahres Kinderspiel. Zwischen Juli und Oktober können die leckeren Früchte abgeerntet und vernascht werden. Doch Vorsicht bei der Kartoffel. Hier gibt es bei der Ernte einiges zu beachten.

    © Dusan Kostic – Fotolia.com

    Die Tomoffel wird immer beliebter. Kein Wunder, schließlich kann man an ihr nicht nur Tomaten, sondern auch Kartoffeln ernten. Eine 2in1 Pflanze sozusagen. Aber diese Kombination ist nicht das einzig besondere an der Pflanze. Sehr interessant ist auch der Erntezeitraum. Dieser scheint nämlich kein Ende zu nehmen. Im Sommer werden die süßen Cherrytomaten abgenommen und geht der Ertrag der Tomate zur Neige, fängt die Kartoffelernte gerade erst an. Alles was es zu beachten gilt, wenn die Tomoffel abgeerntet wird, erfahren Sie hier.

    Tomoffel – Was ist das?

    Keine Angst, Sie werden keine exotischen Früchte ernten müssen, die Ihnen nicht schmecken oder mit denen Sie nicht wirklich etwas anfangen können. Der Ertrag der Tomoffel ist jedem Gemüsegärtner vertraut. Das Besondere daran – Sie ernten Tomaten und Kartoffeln an einer Pflanze. Dabei liegt keine Genveränderung vor. Die ungewöhnliche Neuzüchtung ist allein durch Veredlung entstanden.

    Welche Vorteile bringt die Tomoffel-Ernte?

    Tomaten und Kartoffeln anbauen? Nicht jeder besitzt die Voraussetzungen dafür. Viele Gärten sind einfach zu klein, um Kartoffelbeete anzulegen. Tomaten auf dem Balkon zu kultivieren ist allerdings uneingeschränkt möglich. Wer Tomoffeln anbaut, kann plötzlich auch mit selbstgeernteten Kartoffeln verblüffen, ohne einen großen Garten vorweisen zu müssen. Der Doppelertrag unterstützt ein platzsparendes und effizientes Gärtnern und sorgt immer wieder für Überraschungen bei Freunden und Nachbarn.

    Wann beginnt die Erntezeit?

    Die Erntezeit der Tomaten beginnt etwa Mitte Juli. Nehmen die Früchte eine orangerote Färbung an, sollten die Wassergaben etwas reduziert werden, damit es durch den Wasserdruck, der sich bei zu reichlicher Bewässerung im Inneren der Pflanze aufbauen kann, nicht zum Platzen der Tomaten kommt.

    » Tipp: Die regelmäßige Ernte der reifen Fürchte unterstützt den Reifeprozess bei den übrigen Früchten.

    Im Spätsommer geht die Tomanteernte zurück. Etwa im September kann das Kraut dann zurückgeschnitten werden und Ende September können die Kartoffeln geerntet werden.

    Wichtig: Die Tomaten sind recht anfällig für Pilzerkrankungen. Dabei kommt es nicht nur zu Blattverfärbungen, auch die Früchte sind betroffen. Die Tomaten werden braun und bekommen harte Stellen. Die Frucht ist in diesem Falle nicht mehr zu genießen, daher kann das Kraut getrost entfernt werden. Die Kartoffelernte sollte in diesem Fall noch etwas warten. Etwa zwei Wochen nach dem Rückschnitt können die Kartoffeln dann aus dem Boden geholt werden.

    » Tipp: Die Erntzeit kann sich auch verschieben und es befinden sich noch Tomaten am Strauch, wenn der erste Frost droht. Die grünen Tomaten werden dann abgeerntet und können im Zimmer nachreifen.

    Tomaten ernten und lagern

    Sind die Tomaten ausgereift, werden sie geerntet. Das Aroma ist dann besonders intensiv. Grüne Tomaten, die vor dem drohenden Frost gerettet werden, können in einem dunklen Raum im Haus nachreifen. Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Die Kälte entzieht den Früchten das Aroma.

    » Tipp: Frisch geerntete Tomaten halten sich länger, wenn man sie mit dem Stiel vom Strauch nimmt.

    Wohin mit der Tomatenernte?

    Bist zu 500 Cherrytomaten können von einer Pflanze geerntet werden. Kreativität ist also gefragt, denn schließlich müssen die Tomaten baldigst verarbeitet werden.

    Wie wäre es also mit:

    • Tomatensalat (lässt sich variieren)
    • Tomatensuppe (lässt sich einfrieren)
    • Tomatenketchup (lässt sich gut bevorraten)
    • Tomatensaft (lässt sich gut konservieren)
    • Tomatenpüree (lässt sich gut dosieren)

    Besonders im Sommer wird es nicht schwerfallen, verschiedene Gerichte mit Tomaten auf den Tisch zu bringen, diese sorgen für mediterranes Flair und machen Appetit.

    Kartoffeln ernten und lagern

    Ist die Tomantenernte abgeschlossen, geht es der Knolle an den Kragen. Zunächst wird das Kraut komplett entfernt. Anschließend werden die Kartoffeln aus dem Boden gegraben.

    » Tipp: Nur unversehrte Knollen sind auch wirklich lagerfähig und haltbar, daher ist Vorsicht bei der Kartoffelernte geboten.

    Bei der Kartoffelernte wird nicht selten die Hacke in den Boden geschlagen. Das Ergebnis ist ein aufgespießter Kartoffel, eine verletzte Knolle, die sich nicht einlagern lässt und baldigst verbraucht werden muss.

    Die Kartoffeln sind also schonend zu entfernen. Bei den im Kübel kultivierten Tomoffeln können die Knollen mit den Händen ausgegraben werden, denn die Erde ist meist weich genug und nicht allzu tief. Für die Tomoffel im Freiland bieten sich spezielle Kartoffelhacken an, damit werden die Kartoffeln nicht verletzt, sondern mittels Hebelbewegung aus dem Boden geholt.

    Die Kartoffeln werden von Schmutz befreit und in Kisten gelagert. Die Lagerung erfolgt trocken, dunkel und frostfrei. Hier können Sie Ihre Ernte über den Winter bringen, sofern der Lagerraum einige Ansprüche erfüllt. Kleinere Ernten lassen sich problemlos lagen und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.

    Welche Bedingungen sollte der Lagerort aufweisen?
    • frostfrei
    • dunkel
    • sauber
    • kühl
    • luftig
    • trocken

    Die optimale Lagertemperatur liegt bei etwa fünf Grad. Fällt das Thermometer darunter, schmecken die Knollen süßlich, weil die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt wurde. Ist der Lagerraum zu warm, beginnen die Kartoffeln zu keimen.

    » Tipp: Viele Keller sind zu nass, was zum Faulen der Kartoffeln führt.

    Zyperngras vermehren – So klappt’s per Stecklinge, Ableger, Samen und Teilung

    Sa, 04/07/2018 - 09:16

    Zyperngras gehört zu den Pflanzen, die sich ganz einfach vermehren lassen. Und das auch noch auf vier unterschiedliche Arten.

    © phanasitti – Fotolia.com

    Das Zyperngras ist als schnell wachsende und pflegeleichte Zimmerpflanze beliebt. Kultiviert werden kann die Wasserpalme während der Sommermonate sowohl im Freiland als auch im Gartenteich. Wer gar nicht genug von der Pflanze bekommen kann, der kann sie sogar vermehren. Die Vermehrung kann dabei auf unterschiedlichen Wegen geschehen und lässt sich auch von eher unerfahrenen Hobbygärtnern gut bewerkstelligen. Vermehren lässt sich Zyperngras über:

    • Stecklinge
    • Ableger
    • Samen
    • Teilung
    Vermehrung durch Stecklinge

    Die Vermehrung durch Stecklinge ist eine recht einfache Methode. Die beste Zeit dafür ist der Frühsommer. Gehen Sie bei der Stecklingsvermehrung einfach wie folgt vor:

    ❶ Schneiden Sie Stecklinge mit einer Länge von 15 bis 20 Zentimetern. Prinzipiell können Sie hierfür jeden Stängel der Pflanze benutzen. Die einzige Voraussetzung ist der für das Zyperngras typische Blattschopf. Dabei können Sie auch einen Stängel mit an den Spitzen vertrockneten Blättern nutzen, denn diese werden zunächst auf eine Länge von etwa fünf Zentimetern gekürzt.

    ❷ Die präparierten Stecklinge nun mit dem verbliebenen Blattschopf in ein Wasserglas stellen. Der Blattschopf sollte dabei immer komplett unter Wasser stehen.

    ❸ Nach etwa einem Monat setzt die Wurzelbildung ein. Die weißen Wurzeln werden dann deutlich im Wasserglas sichtbar. Am oberen Stielende zeigen sich zudem die neuen Triebe. Haben sich ausreichend neue Wurzeln gebildet, können Sie die Pflanzen in geeignete Gefäße umsetzen. Es ist dabei von Vorteil, wenn Sie mehrere Stecklinge zusammen in ein Pflanzgefäß setzen. Werden nämlich fünf bis zehn Stecklinge zusammen eingepflanzt, erhalten die Pflanzen ihre charakteristische, buschige Wuchsform. Ein einzelner Halm wäre im Freiland ungeschützt dem Wind ausgesetzt und würde ohne geeignete Stütze leicht umknicken.

    ❹ Zyperngras kann in einen Eimer aus Plastik, eine wasserdichte Schüssel oder auch in ein Aquarium gesetzt werden. Ein heller Standort ist dabei prinzipiell zwingend notwendig. Wasserpalmen benötigen jedoch nicht explizit Blumenerde. Es ist auch möglich, die bewurzelten Stecklinge in Blähton (z.B. bei Amazon erhältlich) oder Kies zu kultivieren. Die Zugabe von Blumenerde kann dabei als Dünger wirken. Setzen Sie die Stecklinge in Kies oder Ton, ist die Zugabe von Volldünger notwendig. Damit es nicht zu einer Überdüngung kommt, sollten Sie die Angaben der Hersteller beachten. Hier noch weitere Tipps, wie Sie Zyperngras richtig pflanzen.

    Vermehrung durch Ableger

    Die Vermehrung durch Ableger ist sehr einfach. Allerdings werden hierfür ältere und besonders üppig wachsende Mutterpflanzen benötigt. Gehen Sie bei der Vermehrung durch Ableger wie folgt vor:

    ❶ Die Ableger sind gut sichtbar, da sie aus der Krone der Pflanzen wachsen. Die so entstandenen Ableger können Sie mit einem scharfen Messer oder einer Schere abschneiden.

    ❷ Anschließend stellen Sie die Ableger in ein Wasserglas. Das Wasser sollten Sie regelmäßig erneuern. Die Bewurzelung erfolgt dann recht schnell.

    ❸ Ist etwa ein Monat vergangen, besitzen die Pflanzen ein ausreichendes Wurzelsystem, um in ein Pflanzgefäß umgesetzt zu werden.

    Vermehrung durch Samen

    Wer etwas mehr Geduld und gärtnerisches Geschick mitbringt, kann sich an die Vermehrung durch Aussaat wagen. Die Aussaat ist dabei ganzjährig möglich. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

    ❶ Befindet sich noch keine Pflanze in Ihrem Bestand, müssen Sie das Saatgut in einschlägigen Gartenbaubetrieben, Fachmärkten oder online erwerben (erhältlich z.B. bei Amazon). Die Samen lassen sich alternativ auch bestehenden Pflanzen entnehmen. An den Enden der Blütenstiele befinden sich die eher kleinen und unscheinbaren Samenkörner.

    ❷ Das Zyperngras zählt zu den Lichtkeimern. Die Samen werden daher nicht mit Erde bedeckt, sondern nur wenige Millimeter tief in das Substrat gedrückt. An einem hellen Standort bei Zimmertemperatur und bei gleichbleibender Feuchtigkeit zeigen sich dann nach drei bis vier Wochen die ersten Keime.

    ❸ Haben sich die Keimlinge gut entwickelt und sind auf etwa 15 bis 20 Zentimeter Höhe herangewachsen, können Sie sie in Pflanzgefäße umsetzen. Dabei ist die Gruppenpflanzung zu empfehlen.

    Tipp:
    Die Aussaat kann auch bereits in das spätere Pflanzgefäß erfolgen. Dadurch ersparen Sie sich ein späteres Umpflanzen. Die Samen sind dabei nicht zu dicht zu setzen, bzw. nach der Keimung entsprechend zu vereinzeln.

    Vermehrung durch Teilung

    Die Vermehrung durch Teilung ist die einfachste, und vor allem die schnellste Methode, um neue Pflanzen zu gewinnen. Ausreichend große Pflanzen können Sie ganzjährig teilen. Eine Teilung bietet sich besonders im Rahmen eines notwendig gewordenen Umpflanzens im Frühling an. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

    ❶ Zunächst einmal müssen Sie die Pflanze aus dem bestehenden Pflanzgefäß entnehmen.

    ❷ Nun können Sie die Pflanze je nach Größe in zwei oder mehrere Segmente teilen. Dabei sollten Sie die Wurzeln schonen.

    ❸ Die einzelnen Teilstücke erhalten nun jeweils ein neues Pflanzgefäß und können so als unabhängige Pflanzen weiterwachsen. Damit Ihnen das gelingt, müssen Sie das Zyperngras richtig pflegen.

    Rotdorn: Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

    Fr, 04/06/2018 - 14:46

    Rotdorn ist an sich eine ziemlich robuste Pflanze, die selten befallen wird. Dennoch gibt es einige Krankheiten und Schädlinge, die der Pflanze zu schaffen machen können.

    © baer0815 – Fotolia.com

    Als robuste und gut an unser Klima angepasste Pflanze ist der Rotdorn eher selten von Krankheiten und Schädlingen betroffen. Ganz auszuschließen ist es jedoch nicht, dass die Pflanze zu kränkeln beginnt. Reagieren Sie schnell, ergeben sich für die Pflanzen meist keine Beeinträchtigungen. Die häufigsten Krankheitsbilder und Schädlinge wollen wir hier nun einmal etwas näher beschreiben. Erfahren Sie, wie Sie einen Befall erkennen und richtig zuordnen, sowie was gegen Krankheiten und Schädlinge wirklich hilft.

    Die häufigsten Krankheiten und Schädlinge im Überblick
    • Pilzbefall
    • Feuerbrand
    • Blattlaus
    • Gespinstmotte
    Pilzbefall

    Pilzkrankheiten am Rotdorn sind in der Regel harmlos und beeinträchtigen lediglich das Erscheinungsbild, aber nicht die Gesundheit der Pflanze. Besonders in warmen und feuchten Sommern tritt Pilzbefall gehäuft auf.

    Wie lässt sich ein Pilzbefall erkennen?

    Die befallenen Pflanzen sind durch eine Schwarzfärbung der Blätter gekennzeichnet. Die Blätter vertrocknen und fallen letztlich ab.

    Was ist zu tun?

    Sie müssen bei einem Befall nicht aktiv werden. Beseitigen Sie das alte Laub, dann werden Sie bald beobachten können, wie der Rotdorn neu austreibt.

    Feuerbrand

    Feuerbrand ist die gefährlichste Krankheit, welche am Rotdorn zu beobachten ist. Zunächst kann Feuerbrand mit einem harmlosen Pilzbefall verwechselt werden, denn auch hier tritt eine braune bis schwarze Färbung der Blätter auf. Die Blätter fallen jedoch nicht ab. Als gefährliche bakterielle Krankheit befällt Feuerbrand, neben Weißdorn und Rotdorn, auch Obstbäume und verschiedene andere Ziergehölze. Nadelbäume oder Beerenobst sind dagegen resistent gegen Feuerbrand.

    Wie lässt sich Feuerbrand erkennen?

    Wie bereits erwähnt, färben sich die Blätter braun oder schwarz. Es kommt aber nicht zum Blattfall. Die Blätter wirken wie verbrannt. Vermehrt zeigen sich an den Triebspitzen auch hakenförmige Verformungen. Typisch für Feuerbrand sind auch im Sommer und im Herbst auftretende und von den Bakterien verursachte Schleimtröpfchen an der Pflanze.

    Der Krankheitsverlauf ist abhängig vom Alter der Pflanze. Während Jungpflanzen bereits nach wenigen Wochen absterben, können ältere Pflanzen über mehrere Jahre mit der Krankheit leben.

    Was ist zu tun?

    Besonders bei feuchtwarmer Witterung im Frühjahr und im Sommer kommt es zum Befall mit Feuerbrand. Schnelles Handeln ist dann erforderlich, da sich die Krankheit seuchenartig ausbreitet und leicht über Gartenwerkzeuge, Wind, Insekten oder Vögel übertragen werden kann. In einigen Gebieten besteht für Feuerbrand sogar Meldepflicht. Erkundigen Sie sich deshalb beim Verdacht des Auftretens der Krankheit bei den zuständigen Ämtern.

    Wichtig: Befallenes Pflanzenmaterial darf nicht auf den Kompost und möglichst auch nicht in die Biotonne. Verbrennen oder über den Hausmüll entsorgen ist die bessere Lösung.

    Am häufigsten infizieren sich die Pflanzen über die Blüte. Erfolgt eine regelmäßige Kontrolle, können erste Krankheitsanzeichen früh bemerkt werden. Alle befallenen Triebe müssen Sie dann zurückschneiden. Dabei unbedingt bis in das gesunde Holz schneiden.

    Bei starkem Befall gibt es für die Pflanze meist keine Rettung mehr. Dann sollten Sie den Rotdorn umgehend entfernen, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Alle verwendeten Schnittwerkzeuge müssen Sie anschließend gründlich mit hochprozentigem Alkohol desinfizieren.

    Blattläuse

    Blattläuse haben unsere Pflanzen fest im Griff, kein Wunder, denn es gibt etwa 3.000 unterschiedliche Arten der gefräßigen Schädlinge. Bei einem Befall wird der Pflanzensaft aus den Blättern gesaugt. Dies lässt sich zunächst nur schwer erkennen. Wer aber seine Pflanzen regelmäßig kontrolliert, dem werden die mit bloßem Auge sichtbaren Schädlinge nicht entgehen.

    Wie lassen sich Blattläuse erkennen?

    Werden die Blätter ausgesaugt, kommt es zu Blattverfärbungen und Fleckenbildung an den Einstrichstellen. Ein deutliches Anzeichen auf Blattlausbefall sind auch die so genannten Honigtauablagerungen. Bei dieser klebrigen, zuckerhaltigen Substanz handelt es sich um die Ausscheidungen der Blattlaus. Honigtau wiederum bietet Pilzen einen Nährboden. So kommt es nicht selten vor, dass von Blattläusen befallene Pflanzen zusätzlich vom Rußtaupilz besiedelt werden.

    Was ist zu tun?

    Blattläuse können Sie recht gut ohne chemische Mittel bekämpfen. Es kann bereits helfen, wenn Sie die Pflanze intensiv mit Wasser abduschen. Auch Spritzungen mit Ackerschachtelhalmsud (Rezept für Ackerschachtelhalmsud), Brennnesseljauche (Rezept für Brennnesseljauche) oder Knoblauchsud (Rezept für Knoblauchsud) haben sich bewährt. In Marienkäfer, Florfliege und Schlupfwespe besitzen die Blattläuse natürliche Fressfeinde.

    Gespinstmotte

    Die Raupen der Gespinstmotte bevorzugen Rotdornblätter. Ihr Appetit scheint dabei keine Grenzen zu kennen und daher kommt es vermehrt zum Kahlfraß. Besonders im späten Frühjahr sieht man vermehrt kahle Sträucher und Bäume, welche silbrig schimmern und ein bizzares Bild bieten.

    Wie lässt sich die Gespinstmotte erkennen?

    Gespinstmotten sind hellgrau gefärbt und besitzen eine schwarze Punktierung. Charakteristisch für den Schädling ist auch, dass er keine Haare besitzt. Die Raupen hinterlassen einen feinen Schleier, um sich vor ihren natürlichen Fressfeinden zu schützen.

    Was ist zu tun?

    Die Gespinste lassen sich großflächig aus den Pflanzen herausschneiden. Auch das Absammeln der Raupen ist möglich. Auch eine kräftige Dusche kann helfen, die Raupen vom Rotdorn zu vertreiben. Tritt Kahlfraß auf, besteht kein Anlass zur Sorge, denn um den Johannistrieb am 26. Juni wird der Rotdorn wieder neu austreiben.

    Rasenmähen am Hang zu schwierig? – 5 Alternativen vorgestellt!

    Do, 04/05/2018 - 14:48

    Ein Hanggarten kann zu einer wahren Herausforderung werden. Speziell das Rasenmähen gestaltet sich sehr schwierig. Wir stellen Ihnen hier 5 Ideen vor, wie das Rasenmähen am Hang leichter von der Hand geht.

    © Martin Debus – Fotolia.com Rasenmähen gehört zu den regelmäßigen Gartenarbeiten, die nur die Wenigsten wirklich gerne machen. Am Anfang einer Gartensaison reißt man sich förmlich darum, lange genug hat man schließlich im Winter die Beine hochgelegt. Zwischen Mitte und Ende ist es dann aber nur noch ein verpflichtendes Ritual. Zur nervigen Angelegenheit wird das Rasenmähen aber vor allem dann, wenn die Rasenfläche uneben ist oder man am Hang entlang mähen muss.

    Besonders Hanggärten verlangen einem eine hohe körperliche Anstrengung ab. So muss man das schwere Gerät mühsam den Hang hinaufschieben und anschließend aufpassen, dass der Rasenmäher nicht den Berg hinab – mit einem selbst im Schlepptau – rast. Nicht selten kommt es in solchen Situationen zu Unfällen.

    Neben der körperlichen Anstrengung kann das Rasenmähen am Hang übrigens auch einen Schaden am Rasenmäher hervorrufen. Um dies zu vermeiden, gilt es besonders an steilen Hängen eine Alternative zu finden.

    Hanggarten mähen – 5 Alternativen zum Rasenmäher Alternative 1: Sense nutzen

    Was früher traditionell üblich war, wird heutzutage nur noch selten fabriziert. Die Rede ist vom Sensen. Mähen mit dem Rasenmäher geht schließlich schneller und ist auch einfacher. Dabei sind sich Experten einig: Richtiges Sensen ist kein Kraftakt und schont zudem den Rücken.

    Bevor Sie sich also mit dem Rasenmäher bergauf und bergab abmühen, sollten Sie lieber mal wieder zum traditionellen Werkzeug greifen. Allerdings sollten Sie hier auf die richtige Größe achten. Nach welchen Kriterien Sie Ihre geeignete Größe finden, erfahren Sie unter selbermachen.de.

    Der Vorteil bei einer Sense ist, dass Sie auch bei nassem Rasen mähen können. Mit einem normalen Rasenmäher lässt man das lieber sein, weil sonst das Schermesser „verklebt“.

    » Kleiner Tipp: Natürlich wird das Ergebnis nach dem ersten Mal nicht wie nach einem Rasenmäherschnitt aussehen. Aber nach ein bisschen Übung werden Sie mit Sicherheit immer zufriedener mit Ihrem Sensergebnis sein.

    Arbeitserleichterung mit der Motorsense
    Wer es bequemer mag und ein ebenmäßigeres Ergebnis möchte, dem empfehle ich die Anschaffung einer Motorsense – siehe Marktführer stihl.de. Das elektrische Pendant zur Handsense arbeitet präzise und Sie sind schneller fertig.

    Alternative 2: Rasenmähroboter fahren lassen

    Ein Beitrag geteilt von Landlinse (@landlinse) am Feb 13, 2018 um 7:59 PST

    Ein Mähroboter ist für all diejenigen eine tolle Erfindung, die ihren Rasen nicht mehr per Hand mähen wollen. Doch schafft er auch Hänge erfolgreich? Ja! Vorausgesetzt, er besitzt einen Antrieb, der auch größere Steigungen bewältigen kann. Das können nämlich nicht alle.

    Meine Recherche ergibt, dass die beste Leistung bei Hanganlagen drei Husquarna-Modelle (schöne Übersicht auf contorion.de) liefern. Diese Mähroboter schaffen einen Steigungswinkel von bis zu 45 Grad. Zum Vergleich: andere Modelle erreichen gerade mal 25 Grad. Neben dem besseren Antrieb, benötigen die kleinen Rasenflitzer einen leistungsstarken Motor und größere Antriebsräder.

    Rasenmäher haben natürlich den Vorteil, dass sie ihre Arbeit ganz allein verrichten. Sie müssen nur zu Beginn etwas Zeit für die Installation und dem Verlegen der Begrenzungskabel einplanen. Die Begrenzungskabel sind wichtig, damit der Mähroboter weiß, bis wohin er mähen darf bzw. muss.

    Alternative 3: Schafe als Rasenfresser

    Ein Beitrag geteilt von Melanie Schmidt (@melanie_7180) am Mär 28, 2018 um 1:00 PDT

    Zugegeben, es mag vielleicht auf den ersten Blick wie ein Scherz klingen, aber warum eigentlich nicht? Wenn der Hang eher selten benutzt wird, bietet es sich doch an diese Fläche von einem Schaf abgrasen zu lassen. Schafe lieben frisches Gras und werden sich an Ihrem Hang bestimmt satt fressen können. Ob Sie sich direkt ein Schaf kaufen oder nur erst einmal ausleihen, liegt natürlich in Ihrem Ermessen. Auch wenn das Mähen durch das Schaf entfällt, so macht die Haltung von Schafen doch ein bisschen Arbeit. Das sollten Sie nicht vergessen und vielleicht im Vorfeld die Tipps von landwirtschaft.sachsen.de beherzigen. So müssen Sie den Schafen zum Beispiel in der kalten und nassen Jahreszeit einen geeigneten Stall bieten, in dem sie Unterschlupf finden können. Hinzu kommt, dass die Schafe auch im Winter etwas fressen wollen. Wenn die Wiese abgegrast ist, müssen Sie mit Heu zufüttern.

    Nicht zu vergessen: Schafe sind Nutztiere. Sie liefern je nach Rasse Wolle oder Milch. Wer möchte, kann sie auch zur Fleischgewinnung nutzen. Dafür sind aber Lämmer am besten geeignet.

    Alternative 4: Hang umgestalten

    Warum nicht aus dem Negativen etwas Positives ziehen? Über Hanggärten wird so oft geschimpft, dabei kann man aus ihnen wirklich sehr eindrucksvolle Anlagen schaffen. Das bedeutet zwar im ersten Moment etwas mehr Arbeit, dafür müssen Sie sich nicht immer wieder mit dem Mähen abmühen.

    Ein Beitrag geteilt von Helmut Haas GmbH & Co. KG (@haasgalabau) am Mär 7, 2018 um 1:38 PST

    Hier beispielsweise wurde den Hang entlang eine große Steintreppe gebaut, die an einem kleinen Teich endet. Die Fläche rechts und links von der Treppe wurde mit Rindenmulch aufgefüllt, sodass das Unkraut keine Chance hat, denn wer will schon bergab sitzen und Unkraut zupfen.

    In die Beete wurden Sträucher und Pflanzen gesetzt, die wenig Pflege benötigen und recht ausladend wachsen. Im hinteren Bereich wurde der Hang mit Gabionen befestigt.

    Ein von @resenne__ geteilter Beitrag am Jul 16, 2015 um 5:00 PDT

    Auch hier bildet eine Steintreppe einen wirkungsvollen Blickfang. Der rechte Bereich wurde bereits mit sämtlichen Pflanzen bestückt, die kaum Platz für Unkraut lassen und auch an Rasenmähen ist hier nicht zu denken.

    Ein von @michelles_perlen geteilter Beitrag am Jun 13, 2017 um 2:28 PDT

    Sehr eindrucksvoll finde ich auch diese Variante. Es muss sich schließlich nicht immer um einen Hang mit höherem Steigungswinkel handeln. Hier wurden mehrere Hochbeete übereinander gesetzt. Darin sind Steine und Kletterrosen, die an extra aufgestellten Balken nach oben wachsen. Den Abschluss bilden Pflanzsteine, die zum Teil mit Steinen und Pflanzen gefüllt sind. Für einen extra Blickfang sorgen gezielt eingesetzte Deko-Elemente.

    Ein Beitrag geteilt von Ulla W. (@tgartenfreundin) am Mär 16, 2018 um 5:24 PDT

    Der Hang als Aussichtsplattform? Warum nicht. Hier wurde eine kleine Sitzecke mit einer Bank und einer Treppe errichtet. Der Mix aus Steinen, Pflanzen und Relaxzone ist eine hervorragende Alternative zum sonst nötigen Rasenmähen.

    Alternative 5: Blumenwiese wachsen lassen

    Ein Beitrag geteilt von Monika Ha (@monikaha6131) am Mär 22, 2018 um 7:30 PDT


    Die Natur macht es uns vor, es muss nicht immer alles akkurat sein – auch nicht im Garten. Die wenigste Arbeit haben Sie wahrscheinlich, wenn Sie Ihren Hang so akzeptierern, wie ihn Mutter Natur geschaffen hat. Setzen Sie ein paar Frühblüher ein und kombinieren Sie diese mit einer bunten Mischung Wiesenblumensamen und Sie haben fast das ganze Jahr einen üppig blühenden Hang.

    Seifenkraut pflanzen – Sorten und wichtige Hinweise zu Standort & Boden

    Do, 04/05/2018 - 09:02

    Das Seifenkraut ist mit seinen zartrosa Blüten nicht nur ein Blickfang im Garten, die Pflanze ist auch als Heilkraut bekannt. Zudem lässt sie sich ganz einfach im heimischen Garten anpflanzen.

    © RukiMedia – Fotolia.com

    Das Seifenkraut zählt zu den Nelkengewächsen und ist eine in unseren Breiten weit verbreitete Pflanze. Während sich das Gewöhnliche Seifenkraut in der Vergangenheit auch als Waschmittel verdient machte und in der Traditionellen Chinesischen Medizin Erwähnung findet, hat sich in unseren Gärten eine Form mit gefüllten Blütenständen eingebürgert. Das Seifenkraut ist dort eine stattliche Erscheinung, dabei pflegeleicht und flexibel. Was es bei der Pflanzung der Seifenkräuter zu beachten gibt, kann nun nachgelesen werden.

    Den passenden Standort finden

    Seifenkraut besitzt ein weitläufiges Verbreitungsgebiet, was darauf schließen lässt, dass es sich um eine robuste und anpassungsfähige Pflanze handelt. Das Gewöhnliche Seifenkraut kommt in Europa, im Westen Asiens oder in Sibirien vor. Dort wachsen die Pflanzen bis in Höhenlagen von zirka 800 Metern.

    Die Anpassungsfähigkeit hinsichtlich des Standorts lässt sich an den Vorkommen auf Schutthalden, an Flussufern oder in Unkrautfluren erkennen. Karge Standorte, wo bislang nichts wirklich wuchs, lassen sich mit Seifenkraut besiedeln. Eine reiche Blüte ist dann allerdings nicht zu erwarten, aber eingehen wird die Pflanze mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

    Möchten Sie dem Seifenkraut optimale Wuchsbedingungen bieten, ist ein sonniger Standort zu wählen. Der Standort sollte weiterhin nicht zu trocken beschaffen sein.

    Das ideale Substrat auswählen

    Damit sich die Pflanzen gut entwickeln und reich blühen, ist ein lockerer und durchlässiger Boden eine gute Voraussetzung.

    » Tipp: Zu trockene Böden lassen sich mit Kompost und Mulch aufwerten.

    Der Boden kann schwach sauer beschaffen sein und auch leicht kalkhaltige Böden werden toleriert.

    Seifenkraut pflanzen – Schritt für Schritt erklärt

    ❶ Pflanzzeit beachten
    ❷ Standort auswählen
    ❸ Pflanzloch ausheben
    ❹ Pflanze einsetzen
    ❺ Wurzelsperre einbauen
    ❻ Pflanzloch schließen
    ❼ Boden gut andrücken
    ❽ Pflanze ausreichend bewässern

    Gepflanzt werden kann das Seifenkraut im Frühling oder im Herbst. Der Frühling ist für die Pflanzung am besten geeignet, da sich die Pflanzen dann bis zum Winter ausreichend kräftigen können und gut anwachsen. Bei der Pflanzung gilt es zu beachten, dass die Pflanzen lange Ausläufer bilden und sich entsprechend ausdehnen. Einhalt kann dem Seifenkraut im Gartenbeet durch den Einbau einer Wurzelsperre geboten werden. Wurzelsperren werden während der Pflanzung in den Boden eingelassen und bestehen aus einem speziellen Material, das nicht verrottet und die Ausdehnung der Wurzeln verhindert.

    » Achtung: Seifenkraut darf nicht in der Nähe von Fischteichen gepflanzt werden. Wenn die Ausläufer bis zum Wasser vordringen, werden dort Giftstoffe freigesetzt, was zu Folgeschäden der Flora und Fauna des Gartenteiches führen kann.

    Seifenkraut im Kübel anpflanzen

    Das Seifenkraut eignet sich sehr gut für die Kübelpflanzung und kann somit auch auf Balkon und Terrasse kultiviert werden. Bei der Wahl des Pflanzkübels sollte berücksichtigt werden, dass sich die Pflanzen gern ausdehnen und die unterirdischen Ausläufer sich dicht verzweigen. Der Kübel sollte also eine ausreichende Größe besitzen. Als Substrat eignet sich eine humusreiche Erde, der etwas Sand beigemischt wird.

    » Tipp: Kübelpflanzen sollten regelmäßig gegossen werden und benötigen einen Winterschutz.

    Sortenreichtum für Beet und Kübel

    Das Seifenkraut ist nicht nur in Alleinstellung ein Blickfang, ein besonders ansprechendes Bild bietet die Pflanze in direkter Nachbarschaft zu Eisenhut, Lavendel oder Fingerhut. Auch die Gruppenpflanzung verschiedener Seifenkräuter lohnt sich.

    Einige Sorten werden nun näher vorgestellt:

    Gefülltes Seifenkraut

    Diese Sorte kann bis 80 Zentimeter hoch wachsen. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis in den Oktober hinein. Aus den rosafarbenen Knospen sprießen die gefüllten weißen Blüten. Das Gefüllte Seifenkraut ist besonders beliebt als Schnittblume.

    Polster-Seifenkraut

    Das Polster-Seifenkraut wird nur etwa 15 Zentimeter hoch. Die rosa Blüten erscheinen besonders dicht. Das Polster-Seifenkraut lässt sich mit dem höher wachsenden Seifenkraut sehr gut kombinieren und auch als Unterpflanzung im Kübel nutzen.

    Seifenkraut “Bessingham”

    Dieser Zwerg unter den Seifenkräutern erreicht gerade einmal eine Wuchshöhe von fünf Zentimetern. Damit eignet sich die Pflanze sehr gut als Bodendecker und kann die Rabatte säumen und begrenzen. Die Blüten sind auffallend attraktiv, rosa gefärbt und mit einem weißen Schlund versehen.

    Sommer-Seifenkraut

    Mit etwa 40 Zentimetern Wuchshöhe fällt das Sommer-Seifenkraut durchaus ins Auge. Während der Sommermonate erfreuen die rosafarbenen und an Nelken erinnernden Blüten ihre Betrachter.

    Alpines Seifenkraut

    Hier haben wir es mit einem besonders robusten Pflanzenvertreter zu tun. Der Hobbygärtner kann die Pflanze auch zur Bepflanzung von Trockenmauern nutzen. Die gelben Blüten stellen einen hübsche

    Strauchveronika vermehren mit Stecklingen – so geht’s!

    Mi, 04/04/2018 - 07:57

    Wer Strauchveronika vermehren möchte, macht das am besten mit Stecklingen. Wie Sie vorgehen müssen, zeigt unsere Schritt für Schritt Anleitung.

    © tina7si – Fotolia.comDie Strauchveronika wird in Deutschland immer beliebter, kein Wunder also, dass man sich auch über die Vermehrung, der aus Neuseeland stammenden Kleinsträucher, Gedanken macht. Vielleicht wird über eine Gruppenpflanzung nachgedacht, es sollen größere Bereiche be- oder unterpflanzt werden oder höher wachsende Arten werden als Hecke kultiviert. Möglichkeiten gibt es viele. Wer ohnehin schon Strauchveronika in seinem Garten hat, kann sich diese auch leicht selbst vermehren. Die Anleitung für eine erfolgreiche Vermehrung der Strauchveronika möchten wir Ihnen nachfolgend mit auf den Weg geben.
    ❶ Wie lässt sich die Strauchveronika vermehren?

    Bei der Strauchveronika kommt die Stecklingsvermehrung in Betracht. Dabei handelt es sich um eine geläufige und recht einfache Methode der Pflanzenvermehrung. Auch unerfahrene Hobbygärtner können sich daran versuchen. Es besteht zwar keine 100%ige Garantie, dass aus jedem Steckling eine selbstständige Pflanze wird, es lassen sich aber auf einfache Art und Weise mehrere Stecklinge gewinnen, so dass das Gärtnerglück nicht ausbleiben wird.

    ❷ Wann ist der passende Zeitpunkt?

    Stecklinge können an frostfreien Tagen im Winter, oder auch im Spätsommer gewonnen werden. Besonders praktisch ist es, wenn der Rückschnitt mit der Gewinnung von Stecklingen verbunden wird. Dann müssen entfernte Triebspitzen nicht entsorgt werden, sondern können zur Anzucht neuer Pflanzen dienen.

    Was wird für die Stecklingsvermehrung gebraucht?
    • gut entwickelte Mutterpflanze
    • scharfes Messer
    • Pflanzgefäße
    • Substrat
    ❸ Wie wird der Steckling geschnitten?

    Zunächst werden junge, noch nicht verholzte Triebe ausgewählt. Der Schnitt wird unterhalb eines Knotens angesetzt. Als Knoten wird eine, unter den Blättern befindliche, Verdickung bezeichnet.

    ➞ Tipp: Die Länge der Stecklinge richtet sich nach der Pflanzensorte. Bei den großblättrigen und höher wachsenden Sorten sollten die Stecklinge eine Länge von etwa 15 Zentimetern aufweisen. Bei niedrig wachsenden und kleinblättrigen Sorten genügt eine Länge des Stecklings von etwa fünf bis sieben Zentimetern.

    Für den Schnitt ist ein scharfes und keimfreies Schneidwerkzeug zu verwenden. Entstehen ausgefranste Schnittkanten, macht dies die Pflanze angreifbar für das Eindringen von Keimen und den Schädlingsbefall. Messer oder Schere lassen sich mit Alkohol desinfizieren.

    ❹ Wie wird der Steckling für die Anzucht vorbereitet?

    Nach dem Schneiden des Stecklings sollte die Schnittstelle etwas antrocknen. In der Zwischenzeit können die Blätter und eventuelle Knospen im unteren Drittel des Kopfstecklings entfernt werden. Der Bereich, welcher sich später im Erdboden befindet, sollte keine Blätter, Blüten oder Knospen aufweisen. Dies könnte Fäulnisprozesse begünstigen.

    ➞ Tipp: Wer mag, kann die Stecklinge vor dem Einpflanzen in Bewurzlungspulver tauchen. Dies ist aber bei der Strauchveronika nicht explizit nötig, da die Pflanzen recht schnell auch ohne Hilfestellung bewurzeln.

    ❺ Wie ist der Steckling einzupflanzen?

    Der Hobbygärtner sollte kleine Pflanzgefäße und Pflanzerde bereithalten. Als Substrat eignet sich herkömmliche Anzuchterde, welche mit Torf und Sand vermischt ist oder alternativ auch Kakteenerde. Die Pflanzgefäße werden mit dem Substrat gefüllt und die Stecklinge mit dem unteren, kahlen Drittel in den Pflanztopf gesteckt.
    # Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 COMPO CACTEA Kakteen- und Sukkulentenerde mit 8 Wochen... 64 Bewertungen 7,99 € 6,95 € Zum Shop 2 Bioflor Kakteenerde 5l 1 Bewertungen 4,49 € 2,95 € Zum Shop ❻ Wie ist der eingepflanzte Steckling zu pflegen?

    Der Steckling ist gleichmäßig feucht zu halten. Die Feuchtigkeit sollte jedoch nicht zu intensiv ausfallen. Ist das Pflanzgefäß komplett durchnässt, droht der Steckling zu faulen. Die Stecklinge werden an einem warmen, aber nicht vollsonnigen Standort gebracht. Die Bodentemperatur sollte in etwa Werte um 20 Grad aufweisen.

    ➞ Tipp: Da die Strauchveronika keine hohen Keimtemperaturen benötigt und recht schnell bewurzelt, ist eine Abdeckung der Stecklinge mit einer Haube aus Plastik oder Glas nicht zwingend notwendig. Die gewünschte hohe Luftfeuchte kann auch durch regelmäßiges Besprühen sichergestellt werden.

    ❼ Vor- und Nachteile der Stecklingsvermehrung table#t179 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t179 thead tr { } table#t179 thead tr th.t179 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t179 thead tr th#t179.start { } table#t179 thead tr th#t179.end { } table#t179 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t179 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t179 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t179 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t179 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t179 tbody tr:hover td { } table#t179 tfoot tr { } table#t179 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } VorteileNachteile» Es lassen sich einfach und unkompliziert mehrere junge Pflanzen heranziehen.

    » Stecklinge können einfach im Rahmen des Rückschnittes der Strauchveronika gewonnen werden.

    » Die Stecklinge sind pflegeleicht und bewurzeln recht schnell.

    » Die jungen Pflanzen können bereits nach wenigen Wochen in größere Pflanzgefäße gesetzt werden.» Stecklinge können nur von einer ausreichend entwickelten Pflanze gewonnen werden.

    » Es werden Pflanzgefäße und Anzuchterde gebraucht.

    » Nicht bei allen Stecklingen gelingt die Bewurzelung.

    » Die Stecklinge müssen regelmäßig bewässert werden.

    » Es wird Platz gebraucht, um die Pflanzgefäße aufzustellen. ❽ Wann ist die Stecklingsvermehrung geglückt?

    Zeigen sich erste Triebe am Steckling, kann von einer erfolgreichen Vermehrung ausgegangen werden. Ob der Steckling bereits Wurzeln ausgebildet hat, kann der Hobbygärtner nachprüfen, indem er den Steckling leicht hin und her bewegt und daran zieht. Leistet dieser Widerstand und lässt sich nicht einfach aus dem Boden heben, kann von gut ausgebildeten Wurzeln ausgegangen werden.

    ❾ Strauchveronika vermehren – Schritt für Schritt
    • Steckling schneiden
    • Blätter und Knospen im unteren Drittel entfernen
    • Steckling in Pflanzgefäß setzen
    • Pflanzgefäß hell aber nicht vollsonnig platzieren
    • Steckling gleichmäßig feucht halten
    • nach Bewurzelung junge Pflanze in größeres Pflanzgefäß setzen
    ❿ Wie geht es mit den jungen Pflanzen weiter?

    Etwa acht Wochen nach Eintopfen des Stecklings, dürfte sich die junge Pflanze soweit entwickelt haben, dass sie in ein größeres Pflanzgefäß umgetopft werden kann. Stecklinge, die im Sommer geschnitten wurden, lässt man hell und kühl überwintern, um sie dann im nächsten Frühling ins Beet oder den Pflanzkübel zu setzen. Im Winter geschnittene Stecklinge können im Frühling umgepflanzt werden.

    ➞ Tipp: Besonders attraktiv wirken die Pflanzen, wenn mehrere Exemplare in ein Pflanzgefäß gesetzt werden oder wenn man sich im Beet für die Gruppenpflanzung entscheidet.

    Chinesisches Spaltkörbchen – Pflanzen, pflegen, schneiden und vermehren

    Mo, 04/02/2018 - 09:43

    Das Chinesische Spaltkörbchen gehört zu den seltenen Kletterpflanzen in unserem Land. Dabei sind sie so robust, widerstandsfähig und können unter einfachen Bedingungen auch hierzulande angepflanzt werden.

    © Alex – Fotolia.com

    Das Chinesische Spaltkörbchen bringt Abwechslung in Ihren Garten. Damit die sommergrüne Kletterpflanze gut zur Geltung kommt, benötigt sie lediglich eine Rankhilfe. Doch das Sternanisgewächs aus Asien kann noch mehr. Die an Johannisbeeren erinnernden Früchte gelten in China als Kraftbeere schlechthin und stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe.

    Die früheste Erwähnung des Chinesischen Spaltkörbchens als Heilpflanze geht bis auf die Han-Dynastie zurück. Die Früchte sind auch als Schisandra-Beeren bekannt, werden als Tee getrunken oder zu Marmelade oder Sirup verarbeitet.

    In unseren Gärten macht sich das Chinesische Spaltkörbchen noch rar. Möchten Sie dies ändern, finden Sie nachfolgend alle wichtigen Informationen rund um die attraktive und nützliche Heil- und Zierpflanze aus Fernost.

    Pflanzenbeschreibung

    Das Chinesische Spaltkörbchen ist eine schlingende Kletterpflanze mit schlankem Wuchs. Die langen Stiele sind von glänzenden Laubblättern besetzt. Diese sind wechselständig angeordnet und oval. Die Blüten erscheinen üppig und verbreiten einen aromatischen Duft. Ab dem zweiten Standjahr erscheinen an den traubenartigen Fruchtständen die johannisbeerähnlichen Beeren. Die Beeren sind nicht nur ein hübscher Pflanzenschmuck, sie können im Herbst geerntet und getrocknet oder roh verarbeitet werden.

    Das natürliche Verbreitungsgebiet

    Das Hauptverbreitungsgebiet der Pflanze liegt in China. Vorkommen sind ebenfalls in Japan und Korea zu verzeichnen. Hauptsächlich wächst die Kraftbeere rund um den Amur, in der Mandschurei oder auf den japanischen Inseln Hokkaido und Honshu.

    Die Beere der fünf Geschmacksrichtungen

    Die Chinesen nennen die Früchte “Wu Wei Zi”, die Beere der fünf Geschmacksrichtungen. In der Tat bieten die Früchte ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Die Samen besitzen einen bitteren, scharfen und leicht salzigen Geschmack, während das Fruchtfleisch eher süßsauer schmeckt. Damit treffen fünf Geschmacksrichtungen in einer Frucht aufeinander.

    Wann blüht das Chinesische Spaltkörbchen?

    Etwa Ende Mai erscheinen die weißen bis hellrosa gefärbten Blüten. Die Beerenfrüchte entwickeln sich während des Sommers. Die erste Fruchtbildung setzt etwa fünf Jahre nach der Pflanzung ein. Pro Pflanze lassen sich bis zu fünf Kilogramm Obst ernten.

    Die Verwendung der Kraftbeere

    Die Asiaten schätzen seit tausenden von Jahren die Heilkräfte der Chinabeere. Die “Kraftbeere” enthält einen hohen Anteil an den Vitaminen A, B6, C oder E, daneben Mineralstoffe und wertvolle ätherische Öle. Die Traditionelle Chinesische Medizin schreibt den Früchten eine leistungsstärkende und regenerierende Wirkung zu. Einsatzgebiete sind unter anderem Erkältungskrankheiten, Diabetes, Depressionen, Schlaflosigkeit oder Asthma.

    So pflanzen Sie das Chinesische Spaltkörbchen ❍ Standort:

    Bei der Standortwahl sollte nicht vernachlässigt werden, dass die Pflanzen hoch hinaus wollen. Ausgewachsene Pflanzen werden bis zu acht Meter hoch und gehen bis zu einem halben Meter in die Breite. Jährlich legt das Chinesische Spaltkörbchen etwa 30 Zentimeter an Wuchs zu.

    Bevorzugt gedeiht die Pflanze an einem halbschattigen Standort. Auch im Schatten ist die Kultivierung möglich, dies geht allerdings zu Lasten der Blüte und der Ausbildung der Früchte.

    » Tipp: Werden Chinesische Spaltkörbchen in der Gruppe gepflanzt, ist ein Mindestabstand von einem halben Meter einzuhalten, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig behindern und damit am Wachstum hindern.

    Vor der prallen Mittagssonne ist das Chinesische Spaltkörbchen zu schützen. Dies lässt sich gut bewerkstelligen, indem eine Mulchschicht auf dem Boden aufgetragen wird.

    Das Chinesische Spaltkörbchen möchte sich an Mauern oder Hauswänden empor winden, schafft dies aber nicht aus eigener Kraft. Daher benötigen die Pflanzen stets eine Rankhilfe.

    » Tipp: Die Wildformen des Chinesischen Spaltkörbchens sind getrennt geschlechtlich, so dass mehrere Pflanzen notwendig sind, wenn Früchte wachsen sollen. Im Handel sind aber auch selbstfruchtende Sorten erhältlich, so dass Gruppenpflanzungen nicht zwingend notwendig sind.

    ❍ Substrat:

    Das Chinesische Spaltkörbchen stellt kaum Ansprüche an den Boden. Ein durchlässiges und nährstoffreiches Substrat bildet die ideale Wachstumsgrundlage für das Chinesische Spaltkörbchen. Das Substrat sollte nicht zu trocken sein, Staunässe ist aber zu vermeiden. Weiterhin wird ein leicht sauerer Boden toleriert und auch Kalk wird vertragen. Daher kann auch mit abgestandenem Leitungswasser gegossen werden.

    ❍ Pflanzanleitung:
    • Pflanzzeit beachten
    • Standort auswählen
    • Boden lockern und säubern
    • Pflanzloch ausheben
    • Pflanze wässern
    • Drainage einbauen
    • Pflanze einsetzen
    • Substrat auffüllen
    • Boden andrücken
    • Boden mulchen
    • Rankhilfe anbringen
    • Pflanze gut angießen

    In Töpfen kultivierte Chinesische Spaltkörbchen können den ganzen Sommer gepflanzt werden. Werden mehrere Pflanzen eingesetzt, ist ein ausreichender Pflanzabstand einzuhalten. Die Pflanzen sollten dabei im Idealfall etwa einen Meter auseinander stehen. Ein halber Meter wird ebenfalls toleriert. Vor der Pflanzung sind die Wurzelballen zu wässern. Der Hobbygärtner taucht die Pflanzen hierfür in einen Wassereimer, bis keine Bläschen mehr aufsteigen. Damit die Pflanze vor Staunässe geschützt ist, bietet es sich an, dem Substrat bei der Pflanzung groben Sand oder Kies unterzumischen.

    » Tipp: Als Schlingpflanze macht das Chinesische Spaltkörbchen nicht vor seinen Pflanznachbarn Halt und umschlingt alles, was ihm Halt verspricht. Schon allein deshalb ist ein ausreichender Pflanzabstand ein wichtiges Kriterium.

    So pflegen Sie das Chinesische Spaltkörbchen © Rubik Oleg – Fotolia.com ❍ Gießen:

    Der Boden sollte nicht austrocknen und sich stets feucht anfühlen. Dabei ist darauf zu achten, dass keine Staunässe auftritt. Eine Mulchschicht kann dabei helfen, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. An heißen Sommertagen wird täglich gegossen. Dabei sind die Morgen- oder Abendstunden zu nutzen. In der prallen Mittagssonne würde das Gießwasser zu Verbrennungen an den Blättern führen. Das Chinesische Spaltkörbchen ist zwar kalkverträglich, sollte aber dennoch bevorzugt mit Regenwasser gegossen werden.

    » Tipp: Einen Mangel an Feuchtigkeit zeigen die Pflanzen durch eine gelbe Blattfärbung an.

    ❍ Düngen:

    Die Pflanzen können mit Beeren- oder Obstdünger versorgt werden. Eine erste Düngergabe erfolgt dabei zu Beginn des Austriebs, damit die Blütenbildung unterstützt wird. Weitere Düngergaben können im Sommer, nach der Fruchtausbildung und im Herbst vor der Winterruhe erfolgen.

    ❍ Rückschnitt:

    Regelmäßige Schnittmaßnahmen sind beim Chinesischen Spaltkörbchen nicht notwendig. Einschreiten muss der Hobbygärtner nur, wenn ihm die Liane buchstäblich über den Kopf zu wachsen droht. Ein Rückschnitt sollte bevorzugt im Spätwinter erfolgen, noch bevor die Blütenbildung beginnt. Mit einer Rosen- oder Astschere werden alle langen Triebe und störenden Äste entfernt. Geschnitten werden sollten die Pflanzen an trockenen, aber nicht vollsonnigen Tagen. Größere Wunden am Hauptstamm sollten mit einem Wundverschlussmittel versorgt werden.

    ❍ Vermehrung:

    Es gibt für den Hobbygärtner verschiedene Möglichkeiten, das Chinesische Spaltkörbchen zu vermehren.

    Gängig sind folgende Methoden:

    • Stecklinge
    • Absenker
    • Samen
    Die Vermehrung durch Stecklinge

    Die Stecklingsvermehrung ist eine gängige Methode und auch für Laien gut nachvollziehbar. Es bestehen sehr gute Erfolgsaussichten, sich durch Stecklinge mehrere kräftige Jungpflanzen heranzuziehen.

    Wie ist vorzugehen?

    ❶ Steckling schneiden
    ❷ Steckling in Anzuchterde setzen
    ❸ Steckling gleichmäßig befeuchten
    ❹ Steckling nach dem Austrieb umpflanzen
    ❺ Steckling frostfrei überwintern
    ❻ Steckling im Frühling auspflanzen

    Als Steckling eignen sich die nicht mehr ganz jungen, bereits leicht verholzten Triebe. Diese werden auf eine Länge von etwa 20 Zentimeter gebracht. Am Steckling sollten sich mehrere Augen befinden. Eine warme Umgebungstemperatur begünstigt die Ausbildung der Wurzeln und schließlich den Neuaustrieb.

    Die Vermehrung durch Absenker

    Da es sich um eine Schlingpflanze handelt, sind ausreichend lange Triebe vorhanden. Ein kräftiger Trieb wird zum Boden geführt und mit einem Auge in den Boden gebracht. Die Stelle wird mit einem Stein beschwert, damit sich der Trieb nicht wieder aus dem Erdboden lösen kann. Bis sich neue Wurzeln bilden, kann es einige Zeit dauern. Daher ist es ratsam, den Absenker an der Mutterpflanze überwintern zu lassen und erst im Frühling von der Pflanze zu trennen und separat zu verpflanzen.

    Die Vermehrung durch Samen

    Die Vermehrung durch Aussaat gilt als relativ schwierig. In jeder Frucht sind etwa zwei bis drei Samen enthalten. Die Samen werden zunächst getrocknet und im Frühling in Pflanztöpfe gesetzt. Dabei sind die Samen nur leicht mit Erde zu bedecken. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und bedecken das Pflanzgefäß mit Folie, was die Keimung beschleunigt. An einem hellen und warmen Ort werden die Samen nach einigen Wochen zu keimen beginnen. Haben die Jungpflanzen eine Höhe von etwa zehn Zentimetern erreicht, werden sie in größere Pflanzgefäße umgepflanzt, im Haus überwintert und im nächsten Frühling im Freien ausgepflanzt.

    ❍ Überwinterung:

    Erwachsene Pflanzen im Freiland benötigen keinen Winterschutz. Die Kletterpflanze ist sehr robust und kann Temperaturen bis zu -30 Grad vertragen, ohne Schaden zu nehmen.

    Jungpflanzen benötigen in den ersten drei Jahren einen Winterschutz. Es ist dabei ausreichend, wenn Sie den Boden mulchen und mit Reisig abdecken.

    Der Boden der Pflanzen darf auch im Winter nicht austrocknen. Daher wird das Chinesische Spaltkörbchen an frostfreien Tagen sporadisch gegossen.

    Schädlinge und Krankheiten erkennen und bekämpfen

    Die Pflanzen sind robust und gut an unser Klima angepasst. Das Auftreten von Krankheiten ist nicht bekannt. Auch Schädlingsbefall kommt kaum vor. Werden Pflegefehler vermieden, sind Chinesische Spaltkörbchen äußerst robust und widerstandsfähig.

    Ein Feind der Kletterpflanzen ist jedoch längere Trockenheit. Beginnen die oberen Bodenschichten auszutrocknen, fängt die Pflanze bereits an zu kränkeln und es drohen Blattverfärbungen und Blütenfall.

    Strauchveronika pflegen- Tipps zum Düngen, Schneiden und Gießen

    So, 04/01/2018 - 07:44

    Die Strauchveronika, botanisch Hebe, ist eigentlich recht pflegeleicht. Trotzdem müssen Sie beim Gießen, Düngen und Schneiden einiges beachten.

    © tina7si – Fotolia.comDie Strauchveronika ist ein blühender Strauch, der sich in unseren Breiten wachsender Beliebtheit erfreut. Ursprünglich stammen die immergrünen und bis 1,5 Meter hoch wachsenden Pflanzen aus Neuseeland. Die botanische Bezeichnung Hebe ist an die griechische Mythologie angelehnt und entspricht der Göttin der Jugend.

    Die in heimischen Beeten und Pflanzkübeln kultivierte Strauchveronika erreicht Wuchshöhen zwischen 20 und 40 Zentimetern. Es wird zwischen großblättrigen Spätblühern und den eher kleinblättrigen Sommerblühern unterschieden.

    ➞ Tipp: Besitzt die Strauchveronika kleine Blätter, verträgt die Pflanze Kälte besser als großblättrige Arten.
    Die Pflege der Strauchveronika ist keine große Herausforderung, allerdings sollten einige pflanzentypische Dinge beachtet werden. Hilfreiche Pflegetipps für ein gesundes Pflanzenwachstum finden Sie nun näher beschrieben.

    ❶ Die Strauchveronika richtig gießen

    Die Strauchveronika mag es feucht. Der Boden sollte also möglichst nicht austrocknen. Gegossen wird daher regelmäßig. Die oberste Bodenschicht darf zwischen den einzelnen Wassergaben leicht antrocknen. Gegossen wird reichlich. Das Wasser darf sich kurzzeitig im Übertopf oder Untersetzer ansammeln, sollte aber nach wenigen Minuten abgegossen werden, denn Staunässe vertragen die Pflanzen nicht. Von Vorteil ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, diese sollte bei etwa 70% liegen und keinesfalls unter 50% abfallen.

    ➞ Tipp: Bekommen die Blätter braune Spitzen, deutet dies auf einen zu trockenen Standort und eine zu geringe Luftfeuchte hin. Das Risiko eines zu trockenen Standortes ist besonders während der Heizperiode hoch.

    Strauchveronika gießen in Stichworten:
    • regelmäßig gießen
    • gleichmäßig feucht halten
    • Gießwasser aus Untersetzer oder Übertopf entfernen
    • regelmäßig besprühen
    • Zimmerpflanzen nicht über der Heizung platzieren
    ❷ Die Strauchveronika richtig düngen

    Dünger erhalten die Pflanzen regelmäßig während der Wachstumsphase. Dabei kann handelsüblicher Flüssigdünger für Blühpflanzen direkt ins Gießwasser gegeben werden. Düngergaben in 14tägigen Abständen sind ausreichend.

    ➞ Achtung! Die Strauchveronika sollte zwischen Oktober und März gedüngt werden. Dies entspricht dem natürlichen Wachstumsrhythmus der aus Neuseeland stammenden Pflanze.

    Der Nährstoffbedarf der Pflanzen ist als mäßig zu betrachten. Damit eine Überversorgung der Strauchveronika vermieden wird, ist der Dünger in geringer Konzentration zu verwenden.
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    • während der Wachstumsphase
    • in 14tägigen Abständen
    • handelsüblichen Blühpflanzendünger in geringer Konzentration verwenden
    ❸ Die Strauchveronika schneiden

    Die kleinen Sträucher sind sehr gut schnittverträglich. Der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt ist der Frühling. Alternativ kann auch im Herbst, unmittelbar nach der Blüte, geschnitten werden. Bei dieser Gelegenheit werden Triebe, die zu lang geraten sind, um 2/3 gekürzt.

    ➞ Tipp: Für das Beschneiden von jungen Trieben ist ein scharfes Messer ausreichend. Bereits verholzte Triebe werden mit der Gartenschere gekürzt. Für dickere Triebe kommt die Astschere zum Einsatz.

    Wird der Schnitt der Strauchveronika vernachlässigt, neigen die Pflanzen zur Verkahlung. Der untere Bereich der Pflanze wird dann nicht ausreichend mit Licht versorgt. Regelmäßige Schnittmaßnahmen werden besser toleriert, als ein radikaler Rückschnitt. Wer seiner Strauchveronika einen Formschnitt verpassen möchte, der sollte die runde oder die ovale Form anstreben.

    Pflegemaßnahmen und Standort – Vor- und Nachteile table#t178 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t178 thead tr { } table#t178 thead tr th.t178 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t178 thead tr th#t178.start { } table#t178 thead tr th#t178.end { } table#t178 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t178 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t178 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t178 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t178 tbody tr td#n2 { width: 40%; }table#t178 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t178 tbody tr:hover td { } table#t178 tfoot tr { } table#t178 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } StandortVorteileNachteileStrauchveronika im Freiland» Die Pflegeansprüche der Freilandpflanze sind gering.

    » Über den Erdboden versorgen sich die Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen.

    » Die Strauchveronika ist im Beet besonders attraktiv und kann auch für Gruppenpflanzungen genutzt werden.
    » Die Pflanzen können nicht ganzjährig im Beet belassen werden, da sie nicht als winterhart zu bezeichnen sind.

    » Bei falscher Standortwahl zeigt die Pflanze Anfälligkeiten für Krankheiten und Schädlingsbefall.
    Strauchveronika im Kübel» Als Kübelpflanze ziert die Strauchveronika Balkon oder Terrasse.

    » Sinken die Temperaturen, müssen die Pflanzen nicht erst ausgegraben werden, sondern können im Pflanzkübel ins Winterquartier umziehen.
    » Die Haltung im Kübel ist recht pflegeintensiv.

    » Kübelpflanzen müssen regelmäßig gegossen und gedüngt werden.

    » Dabei ist die Gefahr von Staunässe besonders groß.

    » Da das Platz- und Nährstoffangebot im Kübel begrenzt erscheint, sind Strauchveronika im Kübel häufig umzutopfen.
    Strauchveronika als Zimmerpflanze» Die Pflanze ist ein attraktiver Zimmerschmuck.

    » Eine ganzjährige Kultivierung auf dem Fensterbrett ist möglich.

    » Der Pflegeaufwand ist dabei recht gering.
    » Die Pflanzen mögen keine überhitzten Räumlichkeiten. Trockene Heizungsluft wird nicht vertragen.

    » Im Winter muss ein Quartier in einem weniger beheizten Raum gefunden werden.
    ❹ Einige Arten der Strauchveronika im Überblick
    1. Strauchveronika Variegata
      Diese Hebe-Art kann bis zu einen Meter in die Höhe wachsen und ist damit gut für den Kübel, aber weniger gut für den Balkonkasten geeignet. Ins Auge fällt die gelbliche bis weißbunte Blattfärbung. Im Sommer gesellen sich die hübschen helllila Blüten dazu.
    2. Strauchveronika Emerald Green
      Die Strauchveronika Emerald Green besitzt sattgrüne Blätter, welche besonders dicht angeordnet sind. Im Frühsommer setzen die weißen Blüten stimmungsvolle Kontraste.
    3. Strauchveronika speciosa
      Dieser Strauch wächst bis zu zwei Meter hoch. Die Pflanze besitzt vergleichsweise große und dicke Blätter. Die purpurfarbenen Blüten erscheinen im Juli.
    4. Strauchveronika James Stirling
      Diese Strauchveronika ist ideal für den Blumenkasten oder auch für das Fensterbrett. Die Pflanzen wachsen nicht höher als 20 Zentimeter. Kennzeichnend sind die kleinen und sehr dicht beieinander stehenden Blätter, welche sattgrün bis golden erscheinen. Da diese Art weniger frostempfindlich erscheint, eignet sich die Strauchveronika James Stirling auch für den Steingarten oder als Unterpflanzung.

    Wacholder vermehren – 3 Möglichkeiten mit Anleitung

    Sa, 03/31/2018 - 07:52

    Wer Wacholder vermehren möchte. findet hier drei Möglichkeiten mit entsprechender Anleitung. Eine leichte Aufgabe wird dieses Vorhaben aber nicht.

    © aga7ta – Fotolia.com

    Der Wacholder zählt zu den Zypressengewächsen und bringt mediterranen Charme in unsere Gärten. Die Pflanzen werden auch als Feuerbaum oder Räucherstrauch bezeichnet und kommen in diversen Arten mit unterschiedlichen Wuchsformen und Farbstellungen vor. Wer keinen Wacholder im Garten sein Eigen nennt und die Vermehrung durch Stecklinge vornehmen möchte, wird in freier Natur unter Umständen Probleme bekommen. Bereits seit den 1930er Jahren steht der Gemeine Wacholder unter Naturschutz. Es ist zwar erlaubt, die Beeren zu pflücken. Das Abschneiden von Ästen, um Stecklinge zu gewinnen, ist jedoch verboten.
    Die Vermehrung der Pflanzen kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen:

    1. Stecklinge2. Samen3.Ableger ❶ Wacholder vermehren durch Stecklinge

    Für die Vermehrung durch Stecklinge werden junge, aber bereits verholzte Triebe benötigt. Diese lassen sich bevorzugt im Spätsommer schneiden. Dabei wird das Ende des Haupttriebes etwa fünf Millimeter unterhalb eines Nebentriebs abgeschnitten. Den Nebentrieb reißt man anschließend ruckartig ab. Dabei bildet sich eine sogenannte „Rindenzunge“. Der Steckling wird auf eine Länge von etwa 15 Zentimeter eingekürzt. Anschließend befreien Sie den Steckling in seinem unteren Drittel von den Nadeln und schneiden die Triebspitze ab. Das untere Ende des Stecklings wird mit einem Messer eingeritzt.

    ➞ Tipp: Wird die Schnittstelle mit „Rindenzunge“ mit Algan, Neudofix oder einem anderen Bewurzelungsmittel behandelt, wächst der Steckling schneller an.

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    Der Steckling benötigt eine lockere und sandige Erde. An einem hellen Standort bei Temperaturen um 20 Grad werden die Stecklinge nun bewurzelt. Wird das Pflanzgefäß mit einer Plastikhaube versehen, kann die Bewurzelung zusätzlich vorangetrieben werden. Die Erde ist regelmäßig feucht zu halten, zu viel Nässe sollte jedoch vermieden werden. Im Frühling sollte der Steckling ausreichend Wurzeln gebildet haben, um umgepflanzt werden zu können. Das Auspflanzen an den gewünschten Platz im Freiland erfolgt nach etwa zwei bis drei Jahren.

    Wacholder Vermehrung durch Stecklinge in Stichworten
    • junge Triebe sollten verholzt sein
    • Länge maximal 20 Zentimeter
    • Steckling in sandiges Substrat setzen
    • warm und hell stellen
    • gleichmäßig feucht halten
    • nach zwei bis drei Jahren auspflanzen
    ❷ Wacholder vermehren durch Samen

    Die Vermehrung durch Samen gestaltet sich für den eher unerfahrenen Hobbygärtner recht schwierig, stellt aber zugleich auch eine Herausforderung dar. Die Beerenfrüchte des Wacholder erscheinen zunächst grün und eignen sich in diesem Stadium noch nicht für die Samengewinnung. Es vergehen weitere zwei Jahre, bis sich die Beeren blauschwarz verfärben und somit im Spätsommer bis Herbst geerntet werden können. Vor der Samengewinnung bietet es sich an, die Beeren einige Monate zu trocknen.

    Um die getrockneten Samen keimfähiger zu machen, werden diese zunächst mehrere Tage gewässert. Anschließend zerdrückt man die Beeren, liest die Samen heraus und wäscht sie über einem Sieb. Die Keimung fördert auch das Aufbrühen mit etwa 60 Grad heißem Wasser. Nach einer Ziehzeit von etwa zwei Stunden wird der Samen abgekühlt und etwa ein Vierteljahr in einer Plastiktüte verstaut im Kühlschrank aufbewahrt. Anschließend kann endlich ausgesät werden.

    Die Keimtemperatur sollte 15 bis 20 Grad betragen. Die beste Zeit für die Aussaat ist der Herbst. Der Pflanztopf wird mit Kompost gefüllt. Abgedeckt werden die Samen mit Sand. Die Samen sind gleichmäßig feucht zu halten. Nach der Keimung dürfen die jungen Pflanzen in ein mit Erde und Sand gefülltes Pflanzgefäß umziehen.

    ➞ Tipp: Gewinnen Sie reichlich Samen, denn die Keimquote ist, trotz der eben beschriebenen aufwendigen Prozedur, ausnehmend gering.

    Wacholder Vermehrung durch Samen in Stichworten
    • Beeren ernten
    • etwa drei Monate trocknen
    • Beeren zerdrücken
    • Samen auslesen
    • Samen überbrühen
    • Samen drei Monate im Kühlschrank aufbewahren
    • Aussaat im Frühling
    ❸ Wacholder vermehren durch Ableger

    Weit weniger problematisch erscheint die Vermehrung durch Ableger. Einige Wacholderarten, wie zum Beispiel der Kriechwacholder, bilden reichlich Ableger. Nachdem die Ableger ausreichend Wurzeln gebildet haben, können sie von der Mutterpflanze getrennt und separat eingepflanzt werden. Damit ist die Vermehrung durch Ableger mit Abstand die einfachste Form.

    Wacholder vermehren: Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen table#t177 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t177 thead tr { } table#t177 thead tr th.t177 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t177 thead tr th#t177.start { } table#t177 thead tr th#t177.end { } table#t177 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t177 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t177 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t177 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t177 tbody tr td#n2 { width: 40%; }table#t177 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t177 tbody tr:hover td { } table#t177 tfoot tr { } table#t177 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } Art der VermehrungVorteileNachteileStecklinge» Die Vermehrung durch Stecklinge ist eine recht einfache Methode, neue Wacholderpflanzen zu gewinnen.

    » Die Wahrscheinlichkeit der Bewurzelung ist hoch.

    » Damit besitzt der Hobbygärtner gute Erfolgsaussichten.

    » Um Stecklinge zu gewinnen, muss bereits eine Pflanze vorhanden sein.

    » Bis die jungen Pflanzen ins Freiland gesetzt werden können, vergehen mehrere Jahre.

    Samen» Der Boden sollte locker und leicht sauer beschaffen sein.

    » Ein Mix aus Blumenerde und Tongranulat ist gut geeignet.

    » Auch Kakteenerde kann verwendet werden.» Die Methode ist äußerst aufwendig und langwierig.

    » Der Hobbygärtner benötigt viel Geduld, zudem sind die Erfolgsaussichten vergleichsweise gering.

    Ableger» Es gilt, ein ausreichend großes und nicht zu leichtes Pflanzgefäß auszuwählen.

    > » Eine Drainage im Gefäßboden schützt vor Staunässe.

    » Die Wurzeln sind beim Einpflanzen zu schonen.

    » Die Pflanzen werden gut angegossen.

    » Das Gießwasser sollte sofort ablaufen können.» Um Ableger zu gewinnen, muss eine Mutterpflanze vorhanden sein.

    » Diese Methode gilt mit Einschränkung, nicht alle Wacholderarten bilden Ableger.

    Pflege der jungen Wacholderpflanzen

    Ein sonniger Standort ist für die jungen Wacholderpflanzen wichtig. Weniger anspruchsvoll zeigen sich die Ableger und Stecklinge im Hinblick auf das Substrat. Wird das Substrat mit Torf angereichert, bekommt die junge Pflanze notwendige Nährstoffe sofort bei der Pflanzung. Soll eine Heckenpflanzung erfolgen, sind pro laufendem Meter zwei Pflanzen zu setzen. Wacholder wächst vergleichsweise langsam.

    Tipp: Junge Pflanzen benötigen viel Stickstoff. Dünger kann bis Juni gegeben werden.
    Trockenheit wird vom Wacholder besser vertragen als Staunässe. Besonders junge Pflanzen sollten regelmäßig feucht gehalten werden.

    Hochzeit im Garten feiern – an diese 6 Punkte müssen Sie denken

    Fr, 03/30/2018 - 12:25

    Wer seine Hochzeit im Garten feiern will, muss die meisten Aufgaben allein übernehmen. Die wichtigsten 6 Punkte für Ihre Planung habe ich hier zusammengefasst.

    © Monkey Business – Fotolia.com Es soll der schönste Tag im Leben werden! Damit das auch klappt, muss eine Hochzeit gut vorbereitet werden. Es gibt unzählige Dinge, an die zu denken ist, damit letztendlich wirklich nichts schief geht. Bevor es losgehen kann mit der Planung, heißt es, das Budget zu kalkulieren. Der finanzielle Rahmen bestimmt maßgeblich, wie umfangreich die Feier ausfallen wird und wo. Organisierte Feiern in Hotels und Restaurants nehmen einem viel Arbeit ab, kosten aber auch dementsprechend. Viele Brautpaare versuchen deshalb zu aller erst bei der Location zu sparen. Immer beliebter wird dabei, die Hochzeit im Garten auszurichten – auch weil die grüne Oase persönlicher ist und sich nach individuellen Vorstellungen gestalten lässt.
    Wer einen eigenen Garten hat, spart somit viel Geld, hat aber auch jede Menge Aufgaben vor sich. Ich werde in diesem Beitrag auf die wichtigsten Punkte eingehen, lege Ihnen aber jetzt schon ans Herz, rechtzeitig mit der Planung zu beginnen, damit der Tag der Hochzeit stressfrei gefeiert werden kann.

    ❶ Platzbedarf genau abchecken

    Garten ist nicht gleich Garten – da erzähle ich Ihnen sicher nichts Neues. Wenn Sie wissen, wie viele Gäste zur Hochzeit kommen werden, gilt es darüber nachzudenken, wo und ob Tische, Stühle usw. untergebracht werden können. Eine Hochzeitstafel muss nicht zwingend aus einer langen Tischreihe bestehen. Runde Tische an denen 6 – 8 Personen Platz finden, sehen festlicher aus und bieten zudem die Möglichkeit, dass man sich besser unterhalten kann. Das entsprechende Mobiliar lässt sich meist bei ansässigen Ortsvereinen ausleihen oder zusammen mit einem Festzelt mieten. Vergessen Sie nicht einen Standort für’s Buffet und für die Musik, sprich DJ oder Band, einzuplanen.

    ❷Persönliche (Garten)Einladungen gestalten

    Auch wenn es schneller geht, Ihre Einladungen zur Hochzeit schicken Sie bitte nicht per WhatsApp! Es ist Mode geworden, sich selbst auf der Einladung abzubilden, sprich ein Bild des Brautpaares zu verwenden. Dieser Part ist schnell erledigt, denn so ein Foto entsteht am Besten im Garten! Damit geben Sie dann auch gleich den Hinweis, wo die Hochzeit stattfinden wird. Wer es sich nicht zutraut die Einladungen selbst zu designen, der überlässt diese Arbeit Profis.

    ❸ Auf Wetterkapriolen vorbereitet sein © Ingo Bartussek – Fotolia.com So schön eine Hochzeit im Garten auch sein mag, wenn das Wetter nicht mitspielt, kann daraus schnell ein trüber Tag werden. Da weder Sie noch ich Einfluss auf’s Wetter haben, müssen Sie sich etwas einfallen lassen. Wie oben bereits erwähnt, ist es möglich, ein großes Festzelt zu mieten, in dem dank des festen Bodens auch getanzt werden kann. Das Essen – hier empfehle ich ein Buffet – sollte etwas ausgelagert werden. Das heißt, Sie brauchen weitere Stellmöglichkeiten und eine entsprechende Überdachung. Nicht nur Regen, auch Sonne kann den frisch zubereiteten Speisen schaden und Sie unansehnlich werden lassen.

    Einfachste Möglichkeit hier auf Nummer sicher zu gehen ist ein Pavillon. Doch Achtung, die Modelle unterscheiden sich gewaltig, nicht nur vom Preis. Was Sie im Hochzeitsgarten brauchen, ist ein wasserdichtes Zelt, das auch eine entsprechende Standfestigkeit hat um auch mal einer stärkeren Windböe zu trotzen. Die Experten von faltpavillon-wasserdicht.de empfehlen Pavillons, die sich schnell auf und abbauen lassen, also statt der üblichen Steckverbindung einen Scherenmechanismus haben. Dank der unkomplizierten Falttechnik ist die Herberge für das Buffet, die Musikanlage oder auch eine Spielecke für die jüngsten Gäste schnell aufgebaut und genauso fix wieder zusammengepackt.

    ➔ Extra-Tipp: Bestellen Sie beim Caterer nicht nur das Essen, sondern auch gleich das Geschirr inklusive Abholung im benutzten Zustand, so müssen Sie sich im Garten nicht um eine Abwaschgelegenheit kümmern.

    ❹ Stromversorgung und Beleuchtung

    Generell gilt: lieber ein Verlängerungskabel mehr einplanen und griffbereit parat legen!

    Ein Punkt, der bei einer Hochzeit im Garten leicht vergessen wird, ist ausreichend Strom. Am besten machen Sie sich eine Skizze, welche „Stellen“ im Garten alle mit Strom versorgt werden müssen (Kühlschrank, Musikanlage, Lautsprecher, Beleuchtung für Festzelt und Pavillon, Lampionkette).

    ❺ Deko und Tischschmuck © ilfotokunst – Fotolia.com Das Schöne an einer Hochzeit im Garten ist, Sie sitzen quasi mittendrin in Ihrer Dekoration. Mit Blumenrabatten und Kübelpflanzen ist ein natürlicher Blumenschmuck bereits gegeben. Schauen Sie sich im Garten um, welche Blumen zu Ihrem Termin blühen werden und schon haben Sie auch die passende Tischdeko parat. Sammeln Sie im Vorfeld Gläser oder Konservendosen, dekorieren Sie diese schön (Vorschlag in Pastellfarben auf creativlive.at) und sparen Sie sich so das Geld für Vasen und teure Gestecke. Wer im Garten seine Hochzeit feiert, setzt bei der Dekoration besser auf das Motto „Weniger ist mehr“. Teelichter sind die einfachste Form, romantisches Flair zu schaffen. Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten, dekorative Teelichthalter selbst zu basteln – eine geniale Idee mit Anleitung gibt es auf handmadekultur.de.

    Fazit: Eine Hochzeit im Garten muss keineswegs nach „Sparflamme“ aussehen. Ganz im Gegenteil, wenn Sie sich für die Planung genug Zeit nehmen und diese 6 Punkte beachten, wird Ihr schönster Tag auch der unvergesslichste, den Sie je im Garten erlebt haben.

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