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Aktualisiert: vor 30 Minuten 55 Sekunden

Bockshornklee anbauen und als Heil- und Gewürzpflanze verwenden

So, 10/14/2018 - 18:29

Bockshornklee als Gewürz, ist besonders Liebhabern der asiatischen Küche bekannt. Medizinisch gesehen ist Bockshornklee eine vielseitige Heilpflanze.

© kostrez – Fotolia.com Beim Bockshornklee handelt es sich um eine Nutzpflanze, die bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt wurde. Der Bockshornklee ist vor allem in Afrika, Indien, China und Australien heimisch. Aber auch in Deutschland kennt man die krautige Pflanze, die etwa im 9. Jahrhundert aus Griechenland ihren Weg zu uns fand. Hier wird der Bockshornklee deshalb auch als Griechisches Heu bezeichnet, abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung Trigonella foenum-graecum. Die hornigen Samen waren Namensgeber für den Schmetterlingsblütler, der auch unter den Bezeichnungen Kuhhornklee, Ziegenhorn, Hirschwundkraut, Feine Grete oder Schöne Margreth bekannt ist.
Bockshornklee pflanzen

Bockshornklee hat sich durch die Verbreitung über den Mittelmeerraum mehr und mehr verwildert, kann aber trotzdem im heimischen Garten angebaut werden. Der passende Standort dafür ist sonnig, trocken und gut geschützt. Der Boden für die Aussaat muss trocken, lehmhaltig und stickstoffarm sein – ein stark versalzener Boden ist dem Bockshornklee besonders lieb. Die Aussaat erfolgt breitwürfig, von März bis Juni, mit einer Saattiefe von etwa einem Zentimeter. Wenn Sie Bockshornklee in Reihen pflanzen möchten, halten Sie einen Abstand von 20 cm ein. Zur besseren Keimung muss der Boden danach leicht feucht gehalten werden, darf aber niemals nass sein.

Bockshornklee ist eine einjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 30 bis 60 cm erreicht. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli.

Bockshornklee ernten

Alle Pflanzenteile des Bockhornklees – also Blätter, Blüten und Samen – können verwendet werden. Besonders beliebt sind die Sprossen (Keimlinge), die schon wenige Tage nach der Aussaat geerntet werden können. Bis etwa August / September müssen Sie warten, wenn Sie die Blätter und Samen ernten möchten.

Bockshornklee Verwendung

In seiner Heimat Griechenland wurde der Bockshornklee vorwiegend als Futterpflanze genutzt. Das hat sich in den letzten Jahren – auch in Deutschland – geändert. Hier ist der Bockshornklee eher eine beliebte Heil- und Gewürzpflanze. Bockshornklee ist sehr aromatisch, aber auch bitter. Werden die kleinen Samen geröstet, verschwindet der herbe Geschmack. Wer sich an dem Bitteraroma stört, aber auf die positive Wirkung nicht verzichten möchte, der kann Bockshornklee auch als Kapseln verwenden. Laut natrea.de können Bockshornkleekapseln sogar eine gesundheitsstärkende Futterergänzung für Haustiere sein.

Bockshornklee als Gewürz verwenden

Bockshornklee ist aus der asiatischen Küche nicht mehr wegzudenken. Vor allem bei der Zubereitung indischer Curry-Gerichte oder Chutneys findet Bockshornklee Verwendung. Die Samen, die geschmacklich an Liebstöckel erinnern, werden auch gern zum Würzen von Fleischbraten (Lamm, Rind, Schwein) genutzt. Außerdem verfeinert Bockshornklee selbstgebackenes Brot, Gemüse- und Käsegerichte sowie Suppen und Eintöpfe. Die Hülsenfrüchte können ganz oder auch gemahlen verwendet werden. Für die letztere Variante werden die Samen angeröstet und danach in einem Mörser zerstoßen.

➔ Tipp: Bewahren Sie das gemahlene Gewürz in einem gut verschlossenen Gefäß auf, da der Geschmack an der Luft und durch Sonneneinstrahlung leicht verloren geht.

Wer seinen Salat mit Bockshornklee verfeinern will, braucht die Sprossen der Pflanze.
Diese können Sie sich ganz einfach selber ziehen:

  1. Stellen Sie sich ein ausreichend großes Glas bereit.
  2. Geben Sie drei Esslöffel der Samen des Bockshornklees hinein.
  3. Beträufeln Sie die Samen mehrmals mit Wasser (2 – 3 Mal täglich).
  4. Überschüssiges Wasser wieder abgießen.
  5. Stellen Sie das Glas in einen warmen Raum – etwa 18 bis 21 Grad.
  6. Decken Sie es mit einem Tuch ab.
  7. Warten Sie ca. acht Stunden – die Früchte fangen an zu keimen.
  8. Am zweiten Tag können die Sprossen geerntet werden.

➔ Wichtig: Je länger Sie die Sprossen keimen lassen, desto bitterer werden sie. Ein baldiger Verzehr ist daher empfehlenswert.

Bockshornklee als Heilpflanze verwenden

Bockshornklee ist reich an wertvollen Mineralien und Enzymen. Welche das genau sind und in welcher Konzentration diese pro 100g Bockshornklee vorkommen, können Sie bei Interesse auf bockshornklee.info nachlesen. Als besonders gesundheitsfördernd ist der hohe Eisen- und Kalziumanteil zu nennen. Eisen benötigt unser Körper um den Sauerstofftransport im Blut zu gewährleisten, Kalzium wiederum wird für den Knochenaufbau benötigt. Bockshornklee wirkt aber nicht nur innerlich, das Kraut kann auch als breiige Auflage verwendet werden, um damit Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Schon die Benediktinerin Hildegard von Bingen wusste um diese Heilwirkung und beschrieb Bockshornklee zudem als appetitanregend.

Krankheiten und Beschwerden bei denen Bockshornklee helfen kann:

  • Bluthochdruck
  • Bronchitis
  • Arthritis
  • Husten
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Rheuma
  • Haarausfall
  • Krampfadern
  • Leberschäden
  • Halsschmerzen

Bubikopf überwintern – Tipps für Freiland- und Kübelpflanzen

So, 10/14/2018 - 07:54

Den Bubikopf kennt man von der Fensterbank, aber auch als Kübelpflanze im Freien. Was in den Wintermonaten zu tun ist, erklären wir hier.

© Melica – Fotolia.com Der Bubikopf ist eine sehr vielseitige Pflanze, die durchaus zu überraschen weiß. Macht das Bubiköpfchen doch nicht nur in seiner kugeligen Pilzkopfform eine gute Figur, sondern wächst auch üppig aus Ampeln und kann als Unterpflanzung oder Balkonpflanze dienen. Wer nun glaubt, der Bubikopf muss ganzjährig ausschließlich am warmen Blumenfenster kultiviert werden, der irrt. Die mediterrane Pflanze ist ausgesprochen widerstandsfähig und kann sich unter bestimmten Umständen sogar mit dem Winter in unseren Breiten anfreunden. Lesen Sie nun, worauf es bei der Überwinterung des Bubikopfes ankommt und warum die kleine Pflanze dabei manchmal buchstäblich über sich hinauswächst.
Das Bubiköpfchen ist robuster, als gedacht

Die kleinen Brennnesselgewächse kennt man hierzulande eigentlich nur als Zimmerpflanze. Stehen die Bubiköpfchen nicht in der prallen Sonne, machen sie sich gut am Blumenfenster und können auch Temperaturschwankungen tolerieren. Wird der Bubikopf als Zimmerpflanze gehalten, müssen während des Winterhalbjahres keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden.

➔ Tipp: Der Bubikopf benötigt ganzjährig konstante Wassergaben.

Betrachten wir die Herkunft der Pflanze, stimmt dies skeptisch. Der Bubikopf ist auf Mallorca, auf Sardinien oder auf Korsika zu Hause. Minusgrade sind hier kaum anzutreffen. Wenn auch die Pflanze nicht uneingeschränkt als winterhart bezeichnet werden kann, verträgt der Bubikopf durchaus kühle Temperaturen und überrascht damit jeden Zimmergärtner.

Bubikopf im Freien überwintern
– einen Versuch ist es wert

Die milden Winter der letzten Jahre lassen durchaus den Versuch zu, den Bubikopf im Freien zu überwintern. In klimatisch begünstigten Regionen, wie dem Rheintal, stehen die Chancen gut, dass das Bubiköpfchen im Frühling wieder austreibt. Das raue Klima der Mittelgebirge wird der Pflanze weniger gut bekommen. Am wärmsten ist es in Deutschland, statistisch gesehen, im Südwesten.

Hobbygärtner aus folgenden Regionen haben gute Chancen, den Bubikopf erfolgreich im Freien über den Winter zu bringen:

  • Freiburg im Breisgau
  • Baden-Baden
  • Mannheim
  • Karlsruhe
  • Heidelberg
  • Frankfurt am Main
Was ist bei der Überwinterung im Freien zu beachten?

Die Pflanzen bilden im Beet hübsche Polster und wer versuchen möchte, den Bubikopf im Freien zu überwintern, sollte die Pflanzen im Herbst etwa handbreit über den Erdboden zurückschneiden. Ungeschützt würde die Pflanze den Winter nicht überleben. Daher ist der Bubikopf großzügig mit Laub, Stroh oder Reisig zu bedecken. Unter einer dicken Schneedecke ist die Pflanze weniger gefährdet als beim Vorherrschen von Kahlfrost, also bei niedrigen Temperaturen ohne Schneefall. Damit der Boden nicht bis zur Wurzel komplett durchfriert, sind an diesen Tagen sporadische Wassergaben sinnvoll.

Ganzjährige Freilandhaltung – die Fakten:

  • nur in milden Regionen sinnvoll
  • Pflanze handbreit zurückschneiden
  • Winterschutz aus Laub oder Reisig notwendig
  • bei Kahlfrost etwas wässern
Wie soll das Winterquartier aussehen?

Es spricht nichts dagegen, wenn das Bubiköpfchen die warme Jahreszeit auf Balkon oder Terrasse verbringt. Beim ersten Frost wird es allerdings für den Bubikopf im Kübel kritisch. Kübelpflanzen sind gefährdet, da der Pflanzkübel schnell durchfriert und die Pflanze dann keine Nährstoffe mehr aufnehmen kann.

Der Bubikopf sollte im Herbst in ein geeignetes Winterquartier umziehen. Hierbei ist die Pflanze nicht wählerisch, solange es sich um einen frostfreien und nicht zu dunklen Raum handelt. Der Umzug ins warme Wohnzimmer wäre nicht die beste Idee. Die trockene Heizungsluft bekommt der Pflanze nicht. Bubiköpfchen benötigen ausreichend Luftfeuchtigkeit. Diese lässt sich durch Luftbefeuchter oder Wasserschalen erreichen. Ideal ist ein heller Standort, nicht direkt über der Heizung und bei etwa 10 bis 15 Grad. Gegossen wird die Pflanze auch im Winter, sobald die oberste Bodenschicht etwas angetrocknet erscheint. Der Bubikopf kann im Wintergarten oder im Treppenhaus seinen Winterstandort einnehmen.

Kübelpflanzen im Haus überwintern – die Fakten:
  • Umzug erfolgt vor dem ersten Frost
  • hellen Standort wählen
  • nicht in unmittelbarer Heizungsnähe platzieren
  • Temperaturen um 15 Grad
  • durchgängig gießen, wenn die Erde etwas angetrocknet ist
Bubikopf als Kübelpflanze im Freien überwintern

Den Bubikopf im Kübel im Freien zu überwintern, ist ein Risiko. Eine Kübelpflanze ist weit frostanfälliger als Freilandpflanzen. Wer in einer recht milden Gegend lebt oder über einen geschützten Standort verfügt, sollte den Versuch nicht ohne bestimmte Vorkehrungen zu treffen wagen. Das Pflanzgefäß sollte an einem geschützten Standort aufgestellt werden, zum Beispiel in der Nähe von Hausmauern. Der Topf sollte nicht direkt auf dem Erdboden platziert werden. Eine Unterlage aus Holz oder Styropor hält den Frost von den Wurzeln fern. Das Pflanzgefäß kann zusätzlich mit Gartenvlies oder Sackleinen umwickelt werden. Zur Abdeckung im oberen Bereich dienen Laub oder Reisig.

Kübelpflanzen im Freien überwintern – die Fakten:

  • geschützten Standort auswählen
  • Pflanztopf auf einer Unterlage aus Holz oder Styropor platzieren
  • Pflanzgefäß in Gartenvlies oder Sackleinen einschlagen
  • Bubikopf mit Laub oder Reisig abdecken
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➔ Achtung: Wer behauptet, der Bubikopf sei winterhart, irrt oder verwechselt das Bubiköpfchen mit dem Blauen Bubikopf, einer mit dem hier beschriebenen Bubikopf nicht verwandten Staudenpflanze.

Bubikopf ganzjährig im Zimmer halten

Der Bubikopf kann ganzjährig im Zimmer gehalten werden und muss dabei nicht unbedingt seinen Standort wechseln. Die Pflanzen sollten ganzjährig hell stehen. Mit Zimmertemperaturen um 20 Grad kommen die Bubiköpfchen ebenfalls gut zurecht. Zu einem Problem im Winter wird trockene Heizungsluft. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, sollten Wasserschalen aufgestellt oder Luftbefeuchter eingesetzt werden.

➔ Tipp: Der Bubikopf kann im Winter auch vom Wohnzimmer in einen ungeheizten Raum umziehen. Temperaturen zwischen acht und zehn Grad werden problemlos vertragen.

Bougainvillea überwintern: Tipps für Kübel- und Freilandpflanzen

Fr, 10/12/2018 - 06:55

Die farbenprächtige Bougainvillea, oder auch Drillingsblume, muss im Winter ins Haus, bzw. an einen frostfreien Ort gebracht werden.

© reichertfoto – Fotolia.com Im Sommer bringt die Drillingsblume viele Augen zum Strahlen. Auf Balkon oder Terrasse sorgt der üppige Blütenflor für Bewunderung. Im Schatten dieses blühfreudigen Exoten kommt Urlaubsstimmung auf. Doch leider währt kein Sommer ewig und es ist im Spätsommer an der Zeit, sich Gedanken über die Überwinterung der Bougainvillea zu machen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Drillingsblume liegt in Südamerika. Auch im Mittelmeerraum fühlt sich die Pflanze mittlerweile ganzjährig im Freien wohl. In unseren Breiten allerdings muss die Bougainvillea in ein geeignetes Winterquartier umziehen.
Ab ins Winterquartier – die Vorbereitung

Im Sommer ist die Bougainvillea recht einfach zu kultivieren. Erhält die Drillingsblume einen warmen und sonnigen Standort, wird ausreichend gegossen und bekommt sie keine kalte Dusche von oben, ist die exotische Kletterpflanze eifrig am Wachsen und Blühen.

Wann wird es nun Zeit für den Umzug ins Winterquartiert? Dies muss nicht überstürzt werden. Die Pflanzen vertragen kurzzeitig auch Werte nahe des Gefrierpunktes. Frost sollte jedoch nicht herrschen. Vor dem Umzug nach Drinnen kann die Pflanze auf die anstehende Ruhepause vorbereitet werden, indem man die Wassergaben langsam einschränkt. So kann die Drillingsblume bereits damit beginnen, ihren Stoffwechsel herunterzufahren.

➔ Tipp: Zu einer vollständigen Austrocknung des Wurzelballens darf es auch im Winterquartier nicht kommen.

Für einen stressfreien Umzug ins Haus sorgt die Kübelhaltung der Pflanze. Die Pflanztöpfe können dann ganz bequem ins Haus getragen werden. Wurden die Pflanzen im Freiland kultiviert, gestaltet sich der Umzug etwas aufwendiger. Ebenso sollte der richtige Zeitpunkt nicht verpasst werden.

➔Achtung: Bereits eine Nacht mit frostigen Temperaturen kann die Pflanzen erfrieren lassen.

Freilandpflanzen überwintern – was ist zu beachten?
  • Pflanze rechtzeitig aus dem Boden nehmen
  • Wurzeln dabei schonen
  • Drainage einbringen
  • Pflanze in Pflanzgefäß umsetzen
  • passenden Standort finden

Die Bougainvillea kann bereits Anfang September ins Haus umziehen. Gestaltet sich der Herbst mild und ohne Nachtfrost, kann auch bis Oktober abgewartet werden. Beim Ausgraben der Pflanzen ist besonders auf die empfindlichen Wurzeln zu achten. Nicht selten bekommt die Drillingsblume einen buchstäblichen Schlag und zeigt dies dann im Winterquartier durch hängende Blätter. Nach einigen Wochen erholen sich die Pflanzen jedoch meist ohne Probleme.

Das Pflanzgefäß sollte eine ausreichende Größe besitzen, damit sich die Wurzeln ausbreiten können. Auch wenn die Pflanze im Winterquartier nur wenig gegossen wird, eine Drainage am Gefäßboden ist in jedem Fall sinnvoll, um sicherzustellen, das das Gießwasser gut ablaufen kann und es nicht zu Staunässe kommt.

Wie sieht das ideale Winterquartier für die Bougainvillea aus?
  • hell
  • kühl
  • frostfrei

Das Gewächshaus oder der Wintergarten sind für die Überwinterung ideale Standorte. Wer nicht darüber verfügt, kann die Pflanzen auch im hellen Treppenhaus platzieren. Auch Kellerräume sind geeignet, sofern dort ausreichend Helligkeit gegeben ist. Die Bougainvillea kann gut bei zehn Grad überwintern. Wärmer als 15 Grad sollte es nicht sein. Ein kühlerer Standort dagegen ist sogar von Vorteil und unterstützt die Blütenbildung.

➔ Tipp: Wer seine Drillingsblume bei drei bis fünf Grad überwintert, hat die besten Chancen, im nächsten Sommer zahlreiche Blüten zu erhalten.

Um den Umzug für Freilandpflanzen so stressfrei wie möglich zu gestalten, sollten diese zunächst nicht mehr gegossen werden. Ist das Laub verwelkt und abgefallen, bietet es sich an, die Pflanzen vor dem Umzug ins Haus zu schneiden.

➔ Tipp: Hat die Pflanze vor der Winterruhe ihre Blätter verloren, kann sie auch in einem dunklen Raum überwintert werden.

Welche Schnittmaßnahmen sind vor der Überwinterung sinnvoll?
  • kräftiger Rückschnitt
  • junge Triebe zurückschneiden
  • verwelkte Blüten entfernen

Vor der Winterruhe kann kräftig zurückgeschnitten werden. Es schadet der Pflanze nicht, wenn sie bis auf die Hälfte zurückgeschnitten wird. Da die Blütenbildung nur an kurzen Trieben erfolgt, sollten auch die jungen Triebe einen Rückschnitt erhalten. Ebenso gilt es, verwelkte Blüten zu entfernen. Durch die Schnittmaßnahme vor der Winterruhe wird der Neuaustrieb und die Blüte gefördert.

Den richtigen Standort für die Kübelpflanze finden

Kübelpflanzen haben es in der kalten Jahreszeit etwas leichter, denn sie sind mit wenigen Handgriffen ins Haus transportiert und die Wurzeln werden nicht gefährdet. Vernachlässigt werden sollte der Umzug ins Winterquartier jedoch auf keinen Fall. Kübelpflanzen sind empfindlich und die Wurzeln werden bei Frost schneller angegriffen, als bei einer im Freiland ausgepflanzten Drillingsblume. Spätestens Ende September sollte auch die Kübelpflanze ins Haus geholt werden. Die Überwinterung kann bei Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad erfolgen. Auch hier gilt, je kühler der Standort, umso bessere Aussichten bestehen auf eine reiche Blütenpracht.

➔ Tipp: Der Pflanzkübel sollte nicht direkt auf dem kalten Fliesen- oder Steinboden stehen. Ein Holzstück oder eine Unterlage aus Styropor schützen die Pflanze und verhindern, dass die Kälte zu den Wurzeln vordringt.

Welche Pflegemaßnahmen sind im Winter erforderlich?

Vollständig aus den Augen verlieren sollte der Hobbygärtner seine Bougainvillea im Winterquartier nicht. Regelmäßige Kontrollgänge verhindern, dass sich Schädlinge ausbreiten oder Pflege- und Standortfehler zu spät erkannt werden.

Auch die Feuchtigkeit im Pflanztopf ist regelmäßig zu kontrollieren. Die Erde darf sich nicht zu nass anfühlen, dies gefährdet die Wurzeln und führt im Extremfall zur Wurzelfäule. Im Gegenzug darf der Wurzelballen aber auch nicht komplett austrocknen. Wenn etwa alle vier Wochen bewässert wird, dürfte die Pflanze gut über den Winter kommen.

➔ Tipp: Je kühler die Pflanze steht, umso weniger Wasser braucht sie im Winter.

Sind Blätter abgefallen, gilt es, diese zu entfernen, damit es nicht zum Befall mit Schimmelpilzen kommt. Wenn die Drillingsblumen im Winterquartier Triebe ausbilden, sollten diese entfernt werden. Die Pflanzen entwickeln ihre Blüten nur aus den im Frühling hervorgebrachten Trieben.

Es ist geschafft – was passiert im Frühling?

Ist der Winter überstanden, zeigt dies die Pflanze meist mit neuen Trieben. Dies kann bereits Anfang März geschehen und ist nicht zuletzt abhängig von der Helligkeit im Winterquartier. Nach dem Neuaustrieb zieht die Pflanze an einen wärmeren Standort bei Zimmertemperatur um. Es wird nun wieder schrittweise mehr bewässert und es kann mit der Düngung begonnen werden. Etwa ab Mitte Mai dürfen die Pflanzen wieder ins Freie umziehen.

Kreppmyrte überwintern – So gelingt die Überwinterung im Haus und im Freiland

Mi, 10/10/2018 - 08:37

Die Kreppmyrte ist eine kälteempfindliche Pflanze. Damit sie im Folgejahr wieder fleißig blüht, braucht sie während der kalten Jahreszeit einige Unterstützung.

© mates – Fotolia.com

Bei der Frage nach der Überwinterung spielt immer auch die natürliche Herkunft der Pflanze eine Rolle. Die Kreppmyrte stammt ursprünglich aus Japan, Korea oder China. Dieser Umstand lässt erahnen, dass es in der kalten Jahreszeit mit der blühfreudigen Exotin aus Fernost eher schwierig werden könnte.

Die Pflanzen sind in der Tat ausgesprochen wärmeliebend und gelangen nur in warmen Sommern rechtzeitig zur Blüte. Ist unser Klima eher rau und feucht, kann die Pflanze durchaus beleidigt reagieren und die Blüte erst im Spätsommer zeigen oder auch komplett verweigern. Umso mehr mag überraschen, dass sich die Pflanzen unseren Witterungsbedingungen recht gut angepasst haben und weniger empfindlich erscheinen, als ursprünglich angenommen.

Die Kreppmyrte im Winter

In tropischen Regionen werden die Zierpflanzen ganzjährlich im Freien kultiviert und können dabei Höhen von bis zu fünf Metern erreichen. In unseren Breiten wurde die Kreppmyrte zunächst als Kalthauspflanze kultiviert. Besonders in eher milden Regionen werden die Pflanzen aber auch mehr und mehr im Freiland kultiviert, auch in der kalten Jahreszeit. Allgemein ist die Kreppmyrte als bedingt winterfest einzuschätzen. Es gibt also durchaus Einschränkungen und in Regionen mit lang anhaltenden Dauerfrösten und niedrigen Temperaturen sollte ein Winterquartier im Haus bereitstehen.

Die Überwinterung im Winterquartier

Im Spätherbst verfallen die Pflanzen in eine Art Winterruhe. Dann ist es an der Zeit, die Kreppmyrte in ein geeignetes Winterquartier umzusiedeln. Wurde die Pflanze im Kübel gehalten, macht dies die wenigsten Probleme, denn Kübelpflanzen können einfach transportiert werden und sie ersparen der Pflanze den Stress des Umpflanzens.

❍ Die Überwinterung Schritt für Schritt erklärt

❶ Pflanze zurückschneiden
❶ Kübel ins Haus transportieren
❶ geeignetes Winterquartier auswählen
❶ Pflanze nicht mehr düngen
❶ Pflanze nur sporadisch bewässern

Im Herbst wirft die Kreppmyrte ihr Laub ab. Sie wird also kahl ins Winterquartier transportiert. Die verbliebenen Äste werden radikal zurückgeschnitten. So kann die Kreppmyrte während des Winterstands Kräfte für die folgende Wachstumsperiode sammeln. Im Winter benötigen die Pflanzen keine Helligkeit. Das Winterquartier kann dunkel und kühl beschaffen sein. Ein feuchter Keller ist allerdings weniger geeignet. Dieser Standort kann zu Pilzbefall führen.

» Tipp: Die Temperaturen im Winterquartier sollten etwa fünf Grad betragen.

Der Boden sollte regelmäßig kontrolliert werden, denn er darf nicht austrocknen. Es wird aber weniger gegossen, als im Sommer. Die Düngung wird komplett eingestellt. Die Pflanzen können während der Winterruhe die angebotenen Nährstoffe nicht verwerten.

Die Überwinterung im Freien

Möchten Sie Ihre Kreppmyrte im Freiland belassen, ist nicht jede Sorte dafür geeignet. Jungpflanzen sind in der Regel frostanfälliger und sollten in jedem Fall im Haus überwintern. Ältere Pflanzen entwickeln mit der Zeit eine gewisse Frostresistenz und kommen über kürzere Zeiträume auch mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zurecht. Es gibt auch einige Sorten, die mit unserem Klima weit besser zurechtkommen und Temperaturen bis – 20 Grad vertragen. Dazu zählen die Sorten Lagerstroemia chekiangensis und Lagerstroemia indica.

» Tipp: Erkundigen Sie sich vor dem Kauf nach für Ihre Region geeignete Pflanzen, bemessen nach dem Standort- und Bodenanspruch und der Winterhärte.

Unter welchen Bedingungen überstehen die Pflanzen den Winter im Freiland?

Ältere Pflanzen sind, wie bereits erwähnt, besser gegen Frost und Kälte gewappnet als Jungpflanzen, die vor den ersten Frösten ins Winterquartier umziehen sollten. Die Kreppmyrte in rauen Mittelgebirgsregionen im Freiland überwintern zu wollen, wird vermutlich schiefgehen. Der Osten Deutschlands und die Mittelgebirge im bayerischen Raum eignen sich eher weniger für die Überwinterung der Kreppmyrte im Freiland.

Einen Versuch wert ist die Überwinterung in:

  • Flusstälern
  • unweit der Küste
  • in Weinbauregionen

Werden die Pflanzen im Freien überwintert, müssen sie in der Regel nicht zusätzlich gegossen werden. Wird der Boden mit Reisig oder Laub abgedeckt, bietet dies der Pflanze einen Schutz und die Feuchtigkeit kann länger im Boden gespeichert werden. Damit die Wintersonne keine Risse in der Rinde des Strauches verursacht, können die Zweige abgedeckt werden. Fichtenreisig wirkt dabei als willkommener Schattenspender.

Was passiert nach dem Winter?

Nach dem Winter werden die Kübelpflanzen wieder nach und nach an ihren Standort im Freiland gewöhnt. Im Februar werden die Pflanzen aus dem dunklen Winterquartier an einen warmen und sonnigen Standort im Haus verfrachtet. So gewöhnen sich die Pflanzen wieder langsam an die veränderten klimatischen Bedingungen und treiben bereits erste Blätter aus, bis sie dann Mitte Mai ihren Sommerplatz im Garten oder auf Balkon oder Terrasse beziehen können. Mit dem Verlassen des Winterquartiers beginnt der Hobbygärtner, die Kreppmyrte wieder vermehrt zu bewässern und zu düngen.

Spitzahorn pflanzen – Tipps für Gartenbesitzer

Mo, 10/08/2018 - 09:38

Der Spitzahorn verzaubert mit seiner wunderschönen Färbung im Herbst. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Baum auch im Garten gepflanzt werden.

© Christian Pedant – Fotolia.com Der Spitzahorn ist ein häufiger Vertreter in unseren Städten und Dörfern. Die Bäume wachsen am Straßenrand, ebenso wie in Gärten und Parks. Ins Auge fallen die Seifenbaumgewächse besonders dann, wenn die meisten anderen Bäume noch kahl und trist erscheinen. Das erste Frühlingsgrün entlang des Weges stammt oft von den grüngelben Blütendolden des Spitzahorns. Die Bäume werden bis zu 30 Meter hoch und bilden ausladende Kronen von mehr als 20 Metern Durchmesser aus. Nicht jeder Garten erscheint für eine Anpflanzung geeignet. Wer jedoch die Möglichkeiten der Kultivierung hat, kann hier erfahren, worauf bei der Pflanzung des Spitzahorns geachtet werden sollte.
Spitzahorn: Pflanzenbeschreibung

Die sommergrünen Bäume werden auch Spitzblättriger Ahorn genannt und können ein Alter von bis zu 200 Jahren erreichen. Junge Bäume besitzen eine glatte hellbraune Rinde. Bei älteren Gewächsen färbt sich die Borke graubraun und bekommt Längsrisse. Werden die Blätter oder Zweige verletzt, kommt es zum Austreten von Milchsaft. Die Laubblätter sind gegenständig angeordnet. Die aufrechten Doldenblüten besitzen Ähnlichkeit mit dem Feld-Ahorn. Die Blüten erscheinen bereits im April, und damit vor dem Austrieb der Laubblätter. Aus den Blüten entwickeln sich die paarweise geflügelten Nussfrüchte.

Verbreitung des Spitzahorns

In der gemäßigten Klimazone ist der Spitzahorn weit verbreitet. Die Bäume sind in weiten Teilen Europas heimisch. Das Verbreitungsgebiet reicht von Skandinavien bis zu den Gebirgsketten des Urals. Im Süden sind die Bäume bis nach Griechenland und dem Kaukasus anzutreffen. Im nördlichen Alpenraum wachsen die Bäume bis in 1.000 Meter Höhe. Im Wallis kommt der Spitzahorn auch bis in Höhen von 1.600 Metern Höhe vor. In weiten Teilen Frankreichs und auch im Nordwesten Deutschland fehlen die Pflanzen gänzlich. Häufig anzutreffen ist der Spitzahorn an Waldrändern und in Laubmischwäldern, gemeinsam mit Eschen, Linden oder Berg-Ulmen.

Spitzahorn pflanzen – den passenden Standort finden

Der Spitzahorn ist bezüglich des Standortes nicht sonderlich wählerisch. Ein sonniger bis halbschattiger Standplatz wird bevorzugt. Besonders wichtig ist, dass Sie den nötigen Raum zur Verfügung stellen können, die die Bäume für ihre Entwicklung brauchen.

Tipp: Der Spitzahorn verträgt Schatten und Hitze. Die Bäume gedeihen auch in Städten und sogar an befahrenen Straßen.

Achten Sie darauf, den Baum nicht zu nahe an Mauern oder Zäune zu pflanzen. Auf tiefliegende Rohre und Leitungen brauchen Sie allerdings weniger Rücksicht zu nehmen, denn die Wurzeln verlaufen nahe der Oberfläche. Beachten Sie, dass Ihr Spitzahorn bis 20 Meter in die Höhe wachsen möchte. Für kleinere Gärten ist der nur etwa fünf Meter hohe Kugelahorn eine Alternative.

Den passenden Standort finden in Stichworten:
  • sonnig
  • halbschattig
  • freistehend
  • nicht zu nah an Mauern oder Zäunen
Spitzahorn pflanzen – das ideale Substrat auswählen

Die Bäume gedeihen auf beinahe jedem Boden. Ideal sind dabei lehmige und kalkhaltige Untergründe. Der Boden kann auch leicht sauer beschaffen sein. In jedem Fall sollte das Substrat die nötige Durchlässigkeit aufweisen. Das Wasser muss stets gut abfließen können, da die Bäume keine Staunässe vertragen. Haben Sie die Möglichkeit, den pH-Wert Ihres Bodens zu bestimmen, sind bei Werten zwischen 5 und 6 ideale Bedingungen gegeben.

➔ Tipp: Normale Gartenerde kann durch die Beigabe von Sand und Rhododendronerde aufgewertet werden.

Das passende Substrat finden in Stichworten:
  • durchlässig
  • leicht sauer
  • lehmig
  • kalkhaltig
  • pH-Wert zwischen 5 und 6

➔ Achtung: Der Spitzahorn gedeiht nicht auf einem torfigen und moorigen Untergrund.

Spitzahorn pflanzen – Schritt für Schritt Anleitung
  1. Standort auswählen
  2. Pflanzloch ausheben
  3. Substrat optimieren
  4. Pflanze wässern
  5. Drainage einbringen
  1. Pflanze einsetzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Pflanze stabilisieren
  4. Pflanze angießen

Ist der passende Standort gefunden, heben Sie das Pflanzloch aus. Das Pflanzloch sollte mindestens in doppelter Größe des Wurzelballens ausgehoben werden. Nun haben Sie die Erde vor sich und können feststellen, ob das Substrat den genannten Ansprüchen gerecht wird. Falls nicht, ist nun der richtige Zeitpunkt, um Sand unterzumischen oder karge Böden mit Kompost oder Hornspänen zu versorgen, um der Pflanze einen nährstoffreichen, organischen Langzeitdünger zu bieten.
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Spitzahorn pflanzen – Tipps und Ratschläge table#t293 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t293 thead tr { } table#t293 thead tr th.t293 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t293 thead tr th#t293.start { } table#t293 thead tr th#t293.end { } table#t293 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t293 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t293 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 5px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t293 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t293 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t293 tbody tr:hover td { } table#t293 tfoot tr { } table#t293 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } MaßnahmeErläuterung
Standort auswählen
  • Der Spitzahorn bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standplatz.
  • Auch volle Sonne und Schatten werden vertragen.
  • Weiterhin ist die Pflanze nicht empfindlich gegenüber Stadtklima und Abgasen.
  • Der Pflanze sollte ausreichend Platz geboten werden.
  • Die Flachwurzler können Gehwegplatten aus ihren Fugen heben. Eine Gefahr für unterirdisch verlaufende Rohre und Leitungen besteht dagegen nicht.

Substrat vorbereiten
  • Normale Gartenerde ist in der Regel ausreichend.
  • Besonders wichtig ist die Durchlässigkeit des Bodens.
  • Durch die Beigabe von Sand oder Kies lässt sich die Durchlässigkeit verbessern.
  • Ein leicht saurer und kalkhaltiger Boden wird bevorzugt.
  • Auf torfigen oder moorlastigen Untergründen gedeihen die Pflanzen nicht.

Spitzahorn pflanzen
  • Das Pflanzloch ist mindestens in doppelter Größe des Wurzelballens auszuheben.
  • Vor der Pflanzung sollte sich der Wurzelballen mit ausreichend Feuchtigkeit vollsaugen können.
  • Die Wurzeln sind beim Einpflanzen zu schonen.
  • Hochstämme sind mit einem Baumpfosten zu stabilisieren.
Spitzahorn als Kübelpflanze

Jungpflanzen können durchaus im Kübel kultiviert werden. Drei bis fünf Jahre lassen sich die Pflanzen gut im Kübel halten, bis dann die Auspflanzung ins Freie, schon allein aufgrund der mittlerweile recht beachtlichen Größe, notwendig wird.

Wählen Sie das Pflanzgefäß nicht zu klein, dies erspart Ihnen das jährliche Umpflanzen. Achten Sie beim Pflanzkübel auf ausreichend Abzugslöcher am Gefäßboden. Das Gießwasser muss besonders im Kübel ungehindert abfließen können, damit keine Staunässe entsteht – bei Kübelpflanzen ist die Gefahr von Staunässe besonders groß.

Einen zusätzlichen Schutz vor Staunässe bietet eine Drainage aus Tonscherben oder Blähton, welche direkt auf dem Gefäßboden ausgelegt wird. Die Erde darf nicht austrocknen. Während der Wachstumsphase wird monatlich gedüngt. Verwenden Sie einen handelsüblichen Volldünger und geben Sie diesen direkt ins Gießwasser.

Kann der Spitzahorn umgepflanzt werden?

Sie können junge Pflanzen problemlos umpflanzen. Solange die Pflanze im Kübel gehalten werden kann, lässt sie sich auch umpflanzen. Nach etwa fünf Jahren sollten die Pflanzen ihren Platz im Freien erhalten und diesen für die nächsten knapp 200 Jahre auch nicht mehr verlassen.

Korea-Tanne pflanzen: Anleitung für Freiland und Kübel

Fr, 10/05/2018 - 07:15

Bevor Sie eine Korea-Tanne pflanzen, sollten Sie sich bewusst sein, dass die Nadelgewächse bis zu 20 Metern hoch werden können und entsprechend Platz benötigen.

© Tanya Zabula – Fotolia.com Besitzt Ihr Garten eine ausreichende Größe, haben Sie vielleicht bereits darüber nachgedacht, dort eine Korea-Tanne als besonderen Blickfang anzupflanzen. Die Kieferngewächse ziehen zu allen Jahreszeiten die Blicke auf sich und selbst auf Balkon und Terrasse muss nicht auf die attraktiven Gewächse verzichtet werden, denn es sind auch kleinwüchsige Sorten auf dem Markt.

Auch die Pflege wird keine großartigen Probleme bereiten. Korea-Tannen sind in zahlreichen attraktiven Sorten auf dem Markt, die sich in Form und Farbe der Nadeln und Zapfen unterscheiden. Ganz sicher wird ein Exemplar darunter sein, welches genau in Ihren Garten passt. Die erfolgreiche Kultivierung Ihrer Korea-Tanne beginnt mit der Pflanzung. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Kultivierung der attraktiven Nadelgewächse.
Korea-Tanne: Pflanzenbeschreibung

Korea-Tannen sind immergrüne Bäume, die breite kegelförmige Kronen ausbilden. Die Äste stehen waagerecht und etagenförmig ab. Die Bäume wachsen recht langsam und eignen sich daher auch für kleinere Gärten oder die Haltung im Kübel. Das jährliche Wachstum liegt bei etwa zwölf Zentimetern. Dabei erreichen die Tannen eine Wuchshöhe zwischen zehn und knapp 20 Metern. Dies ist natürlich nicht zuletzt vom Standort und der Pflege abhängig.

Korea-Tannen besitzen eine olivbraune, glänzende Borke. Die leicht behaarte Rinde ist bräunlich bis rosagrau gefärbt. Die Knospen erscheinen zunächst blassbraun und verfärben sich später weiß. Die glänzend dunkelgrünen Nadeln stehen dicht und bürstenförmig beisammen.

Verbreitung und Nutzen der Korea-Tanne

Wie der Name bereits vermuten lässt, liegt das Verbreitungsgebiet der Korea-Tanne in Korea. Vorkommen finden sich auch auf der Insel Jeju-do, welche einst als Quelpaert bezeichnet wurde. Korea-Tannen wachsen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet bis in Höhenlagen von 1.000 Metern. Im Jahr 1913 wurden die Tannen erstmals nach Großbritannien eingeführt, die erste Beschreibung stammt von Ernest Henry Wilson im Jahr 1920.

Auf Grund der attraktiven Nadeln und der zahlreichen Zapfen kommt die Korea-Tanne als Zierpflanze häufig in Gärten und Parks vor. Auch mehr und mehr Hobbygärtner entschließen sich zur Pflanzung der attraktiven und pflegeleichten Kieferngewächse.

Korea-Tanne pflanzen – der passende Standort

Die natürliche Heimat der Korea-Tanne liegt in den bergigen Waldgebieten im Süden Koreas. Sie sollten daher einen geschützten und halbschattigen Standort auswählen. Sonnige Standorte werden ebenfalls recht gut vertragen, die Pflanzen benötigen dann aber entsprechend mehr Feuchtigkeit. Sie können ein 50 cm hohes Bäumchen erwerben oder auch einen Baum von drei Metern und mehr in Ihren Garten pflanzen.

Den passenden Standort finden in Stichworten:

  • geschützt
  • hell
  • halbschattig
Das ideale Substrat für die Korea-Tanne auswählen

Setzen Sie die Koreatanne in einen lockeren Boden, dann haben es die feinen Wurzeln leichter, in die Erde vorzudringen und die Tanne mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen.

➔ Tipp: Koreatannen sind Flachwurzler. Rohre und Leitungen im Boden stellen also in der Regel keine Gefahr dar.

Das Erdreich sollte nicht zu trocken sein. Feuchte und eher kühle Böden werden bevorzugt. Der Nährstoffgehalt des Bodens muss nicht allzu hoch sein. Auch in einem sandigen Boden fühlt sich die Pflanze wohl. Weniger vorteilhaft sind schwere Lehmböden. Diese sollten vor der Pflanzung möglichst aufgelockert werden. Das kann durch die Beigabe von Sand oder Kies geschehen.

Korea-Tanne pflanzen – Schritt für Schritt Anleitung
  1. Standort auswählen
  2. Erde lockern und vorbereiten
  3. Pflanzloch großzügig ausheben
  4. Pflanze wässern
  5. Pflanze einsetzen
  1. Substrat auffüllen
  2. Substrat andrücken
  3. Gießrand anlegen
  4. regelmäßig bewässern

Haben Sie sich für eine kleinwüchsige Korea-Tanne entschieden, kann diese auch auf Balkon oder Terrasse eine Zierde darstellen oder im Beet als Randbefestigung dienen. Finden Sie einen Standort in der Gartenmitte, sind Solitärpflanzen von stolzer Größe natürlich immer ein imposanter Anblick.

Substrat vorbereiten

Zunächst säubern Sie das Substrat von Unkraut, Steinen oder Wurzeln. Ein zu schwerer Boden wird mit Sand vermischt. Sie können der Erde auch Kompost untermischen. Damit erhält die Korea-Tanne unmittelbar bei der Pflanzung einen wertvollen organischen Langzeitdünger.

Pflanzloch ausheben

Das Pflanzloch sollte mindestens in doppelter Tiefe des Wurzelballens ausgehoben werden. In der Breite dürfen Sie noch einiges zugeben, denn der Flachwurzler braucht ausreichend Platz, damit die Wurzeln sich ausbreiten können.

Korea-Tanne wässern und einsetzen

Gönnen Sie Ihrer Korea-Tanne vor der Pflanzung ein Bad in lauwarmem Wasser. Die Wurzeln können so ausreichend Wasser aufnehmen. Nach etwa einer Stunde nehmen Sie das Bäumchen aus dem Wasser und setzen es vorsichtig in das vorbereitete Pflanzloch. Nun wird mit dem aufbereiteten Substrat aufgefüllt. Drücken Sie den Boden leicht fest und gießen Sie die Pflanze gut an.

➔ Tipp: Ein Gießrand erleichtert der Korea-Tanne die Wasserversorgung.

Der Gießrand wird bereits während der Pflanzung angelegt. Halten Sie den Gießrand sauber und entfernen Sie Unkraut regelmäßig. Der Gießrand wird nicht bepflanzt. Damit der Boden nicht austrocknet, sollten Sie auch regelmäßig mulchen.

Die Pflanzung der Korea-Tanne im Überblick table#t292 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t292 thead tr { } table#t292 thead tr th.t292 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t292 thead tr th#t292.start { } table#t292 thead tr th#t292.end { } table#t292 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t292 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t292 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 5px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t292 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t292 tbody tr td#n2 { width: 65%; } table#t292 tbody tr:hover td { } table#t292 tfoot tr { } table#t292 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } MaßnahmeErläuterung
Standort bestimmen
  • Die Koreatanne bevorzugt einen hellen Standort im Halbschatten.
  • Sonnenplätze werden toleriert, allerdings muss dort häufiger bewässert werden.
  • Die Pflanzen bevorzugen einen geschützten Standort.

Substrat vorbereiten
  • In einem schweren Lehmboden werden die Pflanzen nicht gedeihen.
  • Sorgen Sie für ein lockeres, frisches und nicht zu trockenes Substrat.
  • Das dünne Wurzelgeflecht muss sich gut ausbreiten können.

Pflanzung vornehmen
  • Achten Sie auf ein ausreichend breites Pflanzloch.
  • Vor der Pflanzung wird die Tanne in einen Wassereimer platziert, damit sich die Wurzeln gut mit Feuchtigkeit versorgen können.
  • Legen Sie bereits bei der Pflanzung einen Gießrand an und mulchen Sie diesen regelmäßig.
Korea-Tanne im Kübel pflanzen – Schritt für Schritt Anleitung
  1. Pflanzkübel auswählen
  2. Substrat bereithalten
  3. Pflanze wässern
  4. Drainage anlegen
  5. Pflanze einsetzen
  1. Substrat auffüllen
  2. Substrat andrücken
  3. Pflanze angießen
  4. Standort auswählen
Kleinwüchsige Arten eignen sich durchaus für die Kübelhaltung. Wichtig ist, dass Sie der Pflanze ausreichend Platz bieten. Das Pflanzgefäß sollte dabei besonders in die Breite gehen, damit der Flachwurzler sich gut ausbreiten kann.

Im Kübel besitzen die Pflanzen einen höheren Nährstoffbedarf. Werten Sie das Substrat entsprechend auf und mischen Sie es mit Kompost. Damit es nicht zu Staunässe kommt, legen Sie eine Drainage aus Tongranulat oder Lavasplitt auf dem Gefäßboden an. Setzen Sie die Korea-Tanne in das Pflanzgefäß und stellen Sie den Kübel an einem hellen und halbschattigen Ort auf.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 25 kg Lava Splitt Pflanzgranulat Schneckenschutz... Aktuell keine Bewertungen 11,40 € Zum Shop 2 25 kg Anthrazit Basaltsplitt 16-32 mm - Basalt Splitt... 2 Bewertungen 12,80 € Zum Shop 3 Der Naturstein Garten 25 kg Schwarz/Anthrazit... 3 Bewertungen 11,90 € Zum Shop An Ihrer Kübelpflanze werden Sie viele Jahre Freude haben. Da die Tannen nur sehr langsam wachsen, wird ein Umpflanzen erst nach etwa drei Jahren notwendig.

Großputz im Garten – was vor dem Winter noch zu tun ist

Do, 10/04/2018 - 14:31

Die Witterung richtet im Garten so manchen Schaden an. Hier erfahren Sie, wie Sie Gartenutensilien wieder auf Vordermann bringen und sauber verstauen.

© Andrea – Fotolia.com Wenn die Haupt-Gartensaison sich so langsam dem Ende neigt, werden Gartengeräte und Co. ordentlich verstaut, damit sie im kommenden Jahr wieder einsatzbereit zur Verfügung stehen. Erst jetzt fällt auf, dass so manches Utensil im Laufe des Frühjahrs und Sommers unansehnlich geworden ist. Bedingt durch den Einfluss von Regen, Wind und Sonne, setzen sich Schmutz, Grünspan und auch Rost überall dort ab, wo sie der Hobbygärtner überhaupt nicht gebrauchen kann.

Damit Sie zu Beginn der neuen Gartensaison keine böse Überraschung erleben, muss Hand angelegt werden. Starten Sie eine Putzaktion im Garten – der beste Zeitpunkt dafür ist Anfang September, weil die meisten Gartengeräte dann nicht mehr gebraucht werden und auch die jahreszeitliche Deko in „ihr Winterquartier zieht“.
Rost auf Gartenwerkzeug entfernen © pure-life-pictures – Fotolia.com Spaten, Hacke und Harke gehören zur Grundausstattung im Garten. Ich weiß nicht, wie pfleglich Sie mit Ihrem Gartenwerkzeug umgehen, ich persönlich befreie die Werkzeuge nach dem Einsatz lediglich von klebender Erde und stelle sie dann an ihren gewohnten Platz. Durch die Feuchtigkeit im Boden kommt es vor, dass sich Rost an den Metallteilen absetzt. Wer jetzt nicht handelt, kann davon ausgehen, dass die Gartengeräte im neuen Jahr nicht mehr nutzbar sind. Es gilt also, den Rost so gut es geht zu entfernen.

Rost auf Gartengeräten mit Essig entfernen

Essig ist nicht nur beim Hausputz eine wahre Wunderwaffe, er hilft auch, den Rost auf Gartengeräten wieder loszuwerden. Geben Sie etwas Essig auf einen Lappen und reiben Sie die Roststellen damit ein. Lassen Sie den Essig nun mindestens eine halbe Stunde einweichen (bei großen betroffenen Flächen auch über Nacht), spülen Sie alles mit klarem Wasser ab und reiben Sie die behandelten Stellen wieder trocken.

Rost auf Gartengeräten mit Backpulver loswerden

Dieses Hausmittel hilft nicht nur einen verschmutzten Backofen wieder sauber zu bekommen, Backpulver kann auch Rost entfernen. In Kombination mit 3-prozentiger Zitronensäure wird eine Paste angemischt. Tragen Sie die „Creme“ auf die Roststellen auf und lassen Sie sie einwirken. Bevor Sie die Paste komplett abwischen, testen Sie an einer kleinen Stelle, ob das Mittel bereits gewirkt hat. Ist das der Fall, genügt ein trockener Lappen um den natürlichen Rostentferner wieder abzutragen.

Rostentfernung mit Schleifpapier oder Stahlwolle

Hat sich der Rost extrem festgesetzt, reichen die oben genannten Methoden vielleicht nicht aus. Vor allem bei größeren Flächen bietet es sich an, die Roststellen mit Sandpapier abzurubbeln. Auch Stahlwolle mit Feinheitsgrad 0 ist perfekt dafür geeignet, Oberflächenrost rückstandslos zu entfernen.

Algen und Moos auf Pflaster, Wegen und Terrasse © Marina Lohrbach – Fotolia.com Bedingt durch die Witterung bleibt es leider nicht aus, dass sich auf Pflastersteinen und Terrasse ein unschöner Moos- und Algenbelag bildet. Wer es rustikal mag, stört sich daran vielleicht nicht, den meisten Hobbygärtnern ist der grüne, oft matschige Teppich allerdings ein Dorn im Auge. Auch hier können Sie wieder mit Essig arbeiten, allerdings macht das nur bei kleineren Flächen Sinn. Kratzen Sie zunächst große Moospolster mit einem Messer oder einem Fugenkratzer ab und sprühen Sie dann den unverdünnten Essig auf die befallenen Stellen. Danach lassen Sie die Fläche in Ruhe und warten bis sich alles braun verfärbt. Jetzt ist wieder Handarbeit gefragt, denn das abgestorbene Moos bzw. die Algen müssen nun abgeschrubbt werden.

Wem das zu mühsam ist, und auch wenn die Fläche für die Essig-Variante zu groß ist, sollte chemische Kraft zum Einsatz kommen. Aus gesundheitlichen Gründen benutzen Sie am besten die AGO Quart Grünbelagentferner ohne Chlor und jeglichem Zusatz von Säuren und jeglichem Zusatz von Säuren. Die Wirkung beeinträchtigt das nicht, schont aber Material und umliegende Pflanzen.

Grünspan auf Terrakotta – Hausmittel helfen © Natalie Schorr – Fotolia.com Terrakotta ist ein beliebtes Material für Blumentöpfe und Dekofiguren im Garten. Je länger die Gegenstände allerdings im Freien stehen, desto mehr fangen sie an zu verwittern. Auch hier setzt sich dann der unschöne Grünspan ab, den Sie entfernen sollten, bevor die Deko vor dem Winter weggeräumt wird.

Sie ahnen es bereits, die erste Methode ist wieder unser Haushaltsessig. Tränken Sie ein großes Tuch mit Essig und wickeln Sie es um den Blumentopf. Wer Essigessenz verwendet, mischt diesen im Verhältnis 1:4 mit Wasser. Lassen Sie alles einwirken und wischen Sie dann den Topf oder Dekogegenstand mit Küchenkrepp ab. Wer den Essiggeruch nicht mag, spült einfach mit Wasser nach.

Terrakottatöpfe reinigen mit Regenwasser

Wenn Sie eine Regentonne im Garten haben, probieren Sie folgendes aus: Alle Terrakottagegenstände in die gefüllte Tonne legen und zwei bis drei Tage darin liegen lassen. Die grüne Schicht löst sich dann von allein.

Wichtig: Benutzen Sie kein Leitungswasser – es ist zu kalkhaltig!

Gartenmöbel aus Kunststoff reinigen © brudertack69 – Fotolia.com Zu guter Letzt nehmen wir uns noch die Gartenmöbel vor, bevor diese im Gartenhäuschen verstaut werden. Während Tisch und Stühle aus Aluminium recht witterungsbeständig sind, nehmen Gartenmöbel aus Kunststoff im Laufe der Zeit unschöne Verfärbungen an. Klares Wasser reicht zum Säubern leider nicht aus, damit bekommen Sie lediglich die oberflächliche Staubschicht runter.

Zahnpasta, Natron und Schmutzradierer

Neben Essig (wie oben beschrieben), können Sie es hier auch einmal mit Zahnpasta versuchen. Die Paste wird auf einen Lappen gegeben und die dunklen Stellen damit abgerieben. Bei einer kleinen Sitzgruppe ist das sicher eine hilfreiche Methode, wer viele Möbel aus Kunststoff hat wird mit einer Tube aber nicht hinkommen – da geht selbst die günstigste Zahnpasta irgendwann ins Geld.

Alternativ bietet sich ein weiteres Hausmittel an. Mischen Sie Backpulver oder Natron mit Wasser und putzen Sie damit Ihre Kunststoffmöbel ab. Für hartnäckige Flecken mischen Sie eine Paste aus besagten Treibmitteln und wenig Wasser an. Die Flecken damit bearbeiten und mit klarem Wasser abspülen.

Ebenfalls sehr effektiv bei verschmutzten Kunststoffmöbeln, haben sich sogenannte Radierschwämme bewährt. Sie wirken – wie es der Name bereits sagt – wie ein Radierer und werden auch so benutzt. Besonders dunkle Stellen auf weißen Kunststoffmöbeln lassen sich so im Nu wegrubbeln.

Meerrettichbaum pflegen – Moringa gießen, schneiden und Krankheiten erkennen

Do, 10/04/2018 - 06:36

Der Meerrettichbaum oder auch Moringa ist recht pflegeleicht. Allerdings wächst der Baum unkontrolliert in die Höhe, wenn Sie nicht rechtzeitig schneiden.

© MARIA – Fotolia.com Meerrettichbäume sind attraktive Gewächse mit langer Geschichte, denn die Kreuzblütengewächse wurden bereits im alten Ägypten kultiviert. Die ursprünglich im Himalaya heimische Pflanze gedeiht prächtig auf unseren Fensterbänken und kann, im Kübel gepflanzt, den Sommer auch im Freien verbringen. Dabei wird Sie der Moringa als schnellwüchsiger und recht pflegeleichter Baum beeindrucken und ein Stück weit fernöstlichen Charme in Ihr Zuhause bringen. Beachten Sie die nachfolgenden Pflegehinweise, wird Ihnen der Wunderbaum viel Freude bereiten.
Den Meerrettichbaum richtig gießen

Die Pflanzen wachsen ursprünglich eher in trockenen Regionen. Dies sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, zur Gießkanne zu greifen. Eine regelmäßige Bewässerung ist für Kübelpflanzen unerlässlich. Gießen Sie daher mindestens wöchentlich. An heißen und trockenen Tagen kann die Pflanze auch täglich etwas Wasser vertragen. Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Die Wurzeln dürfen nicht längere Zeit unter Wasser stehen und sollten immer gut abtrocknen. Staunässe schädigt die Wurzel und kann zu deren Absterben führen.

➔ Tipp: Steht die Pflanze in einem Untersetzer, das überschüssige Wasser immer sofort abgießen!

Die Pflanzen sind längere Trockenperioden gewohnt und in der Lage, sich einen gewissen Wasserspeicher anzulegen. Halten Sie die Moringa also besser eher trocken, als sie einzuschwämmen. Zu viel Nässe wird auch kurzzeitig nur schwer vertragen. Allerdings liebt der Meerrettichbaum eine hohe Luftfeuchtigkeit und sollte daher häufiger eine Dusche aus dem Pflanzensprüher erhalten.

Durch das Gießverhalten lässt sich auch die Wuchsform der Moringa in gewisser Weise beeinflussen. Werden die Pflanzen eher mäßig bewässert, werden sie sich wuchsfreudiger zeigen. Erhalten die Pflanzen relativ viel Gießwasser, halten sie sich mit der Wuchsfreudigkeit eher zurück und wachsen dann vornehmlich in die Breite.

Den Meerrettichbaum richtig düngen

Hierbei zeigt sich die Pflanze äußerst anspruchslos. Der Meerrettichbaum ist in der Lage, Stickstoff nicht nur aus dem Boden, sondern direkt aus der Luft zu beziehen. Damit sind zusätzliche Düngergaben eigentlich überflüssig. Um das Substrat bei der Pflanzung aufzuwerten, können Kompost oder Hornspäne untergemischt werden. Weitere Düngergaben sind nicht notwendig.

➔ Tipp: Wer den Meerrettichbaum nicht nur als Zierpflanze nutzen möchte, sondern auch Blätter und Früchte ernten will, kann durch die gezielte Beigabe von Stallmist oder Kompost für eine höhere Ernte sorgen.

Den Meerrettichbaum richtig schneiden

Bereits im ersten Standjahr kann der Meerrettichbaum beachtliche Höhen von fünf Metern und mehr erreichen. Schnittmaßnahmen werden also nicht ausbleiben, denn als Kübelpflanze sollte der Moringa etwas in seine Grenzen gewiesen werden. Wahrscheinlich werden Sie kaum die Kapazitäten vorweisen können, einen zehn Meter hohen Baum im Haus zu halten. Wächst der Baum natürlich, bildet er bizarre Wuchsformen aus. Platzmangel oder die Möglichkeit, die Blätter ernten zu können, werden Sie wahrscheinlich beizeiten zur Schere greifen lassen. Dies ist kein Problem, denn die Pflanzen sind sehr gut schnittverträglich.

Lässt man die Pflanzen natürlich wachsen, werden sie zunächst förmlich in die Höhe schnellen. Die Krone setzt recht hoch an. Der Stamm bleibt kahl und bildet mit der Zeit verdickte Wurzeln aus. Um eine eher kompakte und ansehnliche Wuchsform zu erreichen, sollte der Schnitt regelmäßig und gezielt erfolgen.

Wird der Meerrettichbaumerden über Jahre nicht geschnitten, neigt er zum Verkahlen. Ein regelmäßiger Schnitt ist notwendig, um die Pflanze dazu zu bewegen, nicht nur in die Höhe zu schnellen, sondern auch in die Breite zu wachsen. Zu lange Triebe können Sie im zeitigen Frühjahr zurückschneiden. Die Blätter werden vornehmlich an den Zweigspitzen ausgebildet. Achten Sie darauf, dass der Moringa vermehrt kürzere Äste in Stammnähe besitzt.

➔ Tipp: Der Meerrettichbaum kann ähnlich wie ein Obstbaum geschnitten werden. Achten Sie auf eine luftige Krone.

Pflege des Meerrettichbaumes auf einen Blick table#t291 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t291 thead tr { } table#t291 thead tr th.t291 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t291 thead tr th#t291.start { } table#t291 thead tr th#t291.end { } table#t291 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t291 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t291 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 5px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t291 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t291 tbody tr td#n2 { width: 65%; } table#t291 tbody tr:hover td { } table#t291 tfoot tr { } table#t291 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } MaßnahmeErläuterung
Gießen
  • Die Bewässerung des Meerrettichbaums im Kübel sollte regelmäßig aber mäßig erfolgen.
  • Die Pflanzen vertragen keine Staunässe, auch nicht kurzzeitig.

Düngen
  • Dünger wird nicht zwingend gebraucht.
  • Die Pflanzen versorgen sich aus der Umgebungsluft mit Stickstoff.
  • Kompost kann als Aufwertung dem Substrat zugegeben werden und sorgt für eine organische Langzeitversorgung.

Schneiden
  • Die wuchsfreudige Pflanze muss beschnitten werden, wenn sie als Kübelpflanze im Haus gehalten wird.
  • Der Schnitt orientiert sich an Obstbäumen.
  • Geschnitten wird vor Einsetzen der Wachstumsperiode im zeitigen Frühjahr.
Pflegefehler erkennen und beheben

Wer die genannten Pflegehinweise beachtet, wird sich in der Regel über gesunde Pflanzen freuen können. Beginnt die Pflanze zu schwächeln oder im Wachstum und an den Blättern Auffälligkeiten zu zeigen, ist umgehendes Handeln erforderlich.

Wächst die Pflanze schlecht oder bildet gelbe Blätter aus, haben Sie vermutlich falsch bewässert. Gelbe Blätter können darauf hindeuten, dass es bereits zu Staunässe gekommen ist und die Wurzeln nicht mehr ausreichend atmen können. Gleiches kann eintreten, wenn der Standort nicht stimmt und die Pflanze zu dunkel steht.

Überprüfen Sie, ob Ihr Meerrettichbaum hell und warm aufgestellt ist. Fühlt sich der Boden feucht an, sollte zunächst nicht mehr gegossen werden. Lassen Sie die Pflanze austrocknen, bis die Blätter herabhängen. Nun wird wieder mäßig bewässert und der Boden darf zwischen den einzelnen Wassergaben ruhig leicht antrocknen. Steht die Pflanze bereits komplett unter Wasser, sollte sie sofort aus dem Pflanzgefäß genomme werden.

Erste Hilfe bei Staunässe:
  • Pflanze aus dem Pflanztopf nehmen
  • Substrat komplett abstreifen
  • Wurzel begutachten und eventuell beschneiden
  • durchnässten Wurzelballen trocknen
  • Pflanzen in frische Erde setzen
  • sparsam bewässern
Meerrettichbaum wächst nicht

Stellt Ihr Meerrettichbaum sein Wachstum ein, kann es auch daran liegen, dass es ihm im Pflanzgefäß einfach zu eng geworden ist. Kontrollieren Sie, ob sich am Gefäßboden bereits Wurzelsprosse zeigen. Ist dies der Fall, muss der Moringa umgepflanzt werden und neue Erde erhalten.

Steht die Pflanze im Winterquartier zu dunkel, kann sie einen traurigen Anblick bieten und wie abgestorben wirken. Für eine ausreichende Beleuchtung während des Winters können zusätzlich Pflanzlichter eingesetzt werden. Die Pflanzen sind jedoch robust und werden im Frühling meist wieder austreiben, auch wenn Ihnen der Winterstandort nicht wirklich zugesagt hat.

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Junge Pflanzen sollten bereits im September ins Winterquartier umziehen. Die Wurzeln sind noch nicht hinreichend ausgebildet und daher besonders kälteempfindlich. Bei älteren Pflanzen kann davon ausgegangen werden, dass sie Temperaturen von bis zu zehn Grad im Freien vertragen. Auch leichte Fröste dürften erwachsenen Moringas nicht nachhaltig schaden. Ein Risiko sollte jedoch besser nicht eingegangen werden.

Die Überwinterung der Pflanzen erfolgt in einem hellen Raum – bei etwa 20 Grad. Die Pflanzen werden während der Wintermonate das Wachstum einstellen und die Blätter abwerfen. Dies ist kein Grund zur Sorgen. Bewässern Sie den Meerrettichbaum weiterhin mäßig und setzen Sie die Pflanze während der Winterruhe keinen Temperaturschwankungen aus.

Im Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, darf der Meerrettichbaum zurück ins Freie und wird dort schnell wieder austreiben.

Krankheiten und Schädlinge beim Meerrettichbaum erkennen

Die Gewächse sind recht robust und sind selten von Krankheiten, die nicht auf unmittelbare Pflegefehler beruhen, betroffen. Auch gegen Schädlinge kann sich das Gewächs in der Regel gut zur Wehr setzen. Eine Ausnahme bilden Spinnmilben. Hier ist das Eingreifen des Hobbygärtners notwendig. Spinnmilben sind gut an dem die Blätter und Triebe überziehenden spinnenartigen Gewebe zu erkennen.

Spinnmilben am Meerrettichbaum – was tun?

Bemerken Sie den Befall, sollten die betroffenen Pflanzen von den übrigen Gewächsen isoliert werden, damit der Befall nicht auf alle Balkon- und Terrassenpflanzen übergreift. Spinnmilben lassen sich sehr gut mit natürlichen Mitteln bekämpfen. Bei leichterem Befall genügt es meist, die Blätter mit Wasser zu behandeln. Ein harter Wasserstrahl ist hierbei besonders effektiv. Bei jüngeren Pflanzen können Sie die Blätter auch mit einem Lappen oder Schwamm abwischen. Die meisten Spinnmilben sterben ab, wenn sich die Luftfeuchte erhöht. Dies können Sie durch das Abdecken der Pflanze mit einer Tüte aus Plastik oder Folie erreichen. Diese Maßnahme wird sich allerdings nur bei Jungpflanzen realisieren lassen.

Mit Knoblauch lassen sich Spinnmilben recht effektiv vertreiben. Sie können hierzu einige Knoblauchzehen im Substrat rund um den Meerrettichbaum verteilen. Als natürliche Fressfeinde gelten Raubmilben, welche Sie über den einschlägigen Fachhandel erwerben können. Ebenso lassen sich Neemprodukte nutzen, um eine effektive Bekämpfung von Spinnmilben zu erreichen.

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➔ Tipp: Nutzen Sie entweder Raubmilben oder Neem. Neempräparate dezimieren den Raubmilbenbestand.

Wie kann Spinnmilben vorgebeugt werden?

Sie können die Pflanzen hin und wieder mit einem Brennnesselsud bewässern. Um einen Auszug herzustellen, geben Sie 500 Gramm Brennnesseln auf fünf Liter Wasser. Lassen Sie das Ganze etwa zwei Tage ziehen und verdünnen Sie den gewonnenen und filtrierten Auszug anschließend 1:20. Sie können den Sud zum Gießen oder auch zum Sprühen verwenden.

Maulbeerbaum: Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Di, 10/02/2018 - 07:29

Dem Maulbeerbaum kann so schnell nichts anhaben. Es kann aber passieren, dass sich Spinnmilben festsetzen , die im besten Fall einfach abgeduscht werden.

© Unkas Photo – Fotolia.com Auch wenn Maulbeerbäume als eher resistent und recht pflegeleicht gelten, können Krankheiten und Schädlinge durchaus zum Problem werden. Dabei sind Maulbeerbäume, die nicht im Freiland stehen, eher betroffen. Vor allem Maulbeerbaum-Kübelpflanzen haben in ihrem Winterquartier deutlich häufiger mit Parasiten zu kämpfen. Da Maulbeerbäume auch dort in der Regel nur von Spinnmilben heimgesucht werden, stehen die Chancen, dass sich die Pflanze davon wieder komplett erholen wird, sehr gut. Wie bei allen anderen Pflanzenkrankheiten und Schädlingen auch, gilt es, so früh wie möglich einzugreifen, um den Schaden zu minimieren. Was alle Hobbygärtner zu einem möglichen Schädlingsbefall sowie potentiellen Trockenschäden beim Maulbeerbaum wissen sollten und wie sich diese Probleme am einfachsten in den Griff bekommen lassen, verraten wir nachfolgend im Detail.
Krankheiten und Schäden beim Freiland-Maulbeerbaum

Wenn es sich um einen Freiland-Maulbeerbaum handelt, dann sind es meist Trockenheitsschäden, die der Pflanze Probleme bereiten. Auch Streusalz kann den freistehenden Maulbeerbäumen deutlich zusetzen. Erkennbar ist dies an Blättern, die sich entweder einrollen oder unschöne Flecken aufweisen. Ein Pilz- oder anderweitiger Schädlingsbefall am Maulbeerbaum der im Freien steht, kommt hingegen so gut wie nie vor.

Während bei einem Pflanzenschaden durch Trockenheit gilt, dass die Pflanze so schnell wie möglich ausreichend bewässert werden sollte, gilt es Schäden durch Streusalz möglichst komplett zu vermeiden. Denn sie lassen sich im schlimmsten Fall nur deutlich aufwendiger beheben. Dies ist ganz einfach darauf zurückzuführen, dass Streusalze sich nur langsam in den tieferen Bodenschichten absetzen. Das kann bedeuten, dass die Pflanzen das Streusalz aus diesem Boden noch über Jahre hinweg aufnehmen. Somit machen sich die Streusalzschäden an der Pflanze selbst vielleicht erst dann bemerkbar, wenn der Zusammenhang zwischen dem Schaden und dem Streusalz kaum mehr ersichtlich ist.

Wenn nur noch neue Erde hilft

Streusalz ist daher besser nicht in Garten- und Pflanzennähe zu verwenden. Wenn sich der eigene Maulbeerbaum trotz einer ausreichenden Wässerung nicht erholt, dann kann dies ein Indiz für einen Streusalzschaden oder schlechte Bodenqualität sein. In diesem Fall ist es wichtig, dass der Boden um den Maulbeerbaum herum komplett ausgetauscht wird. Anschließend sollte die Pflanze – zumindest in den kommenden Wochen – ausreichend gegossen und gedüngt werden. Schließlich muss sich die Pflanze auch von der Streusalzaufnahme und dem damit verbundenen Nährstoffmangel erholen. Noch dazu muss sie angesichts des Erdaustauschs erst wieder an Ort und Stelle anwachsen.

Parasitenbefall am Maulbeerbaum – vorbeugende Maßnahmen und Schädlingsbekämpfung

Wenn Ihr Maulbeerbaum auf der Terrasse oder dem Balkon in einem Kübel angepflanzt wurde, muss er in der kalten Jahreszeit in ein Winterquartier umziehen. Dies macht die Pflanze wesentlich anfälliger für Schädlinge, wobei dort vor allem Spinnmilben zum Problem werden können. Um diesem Befall vorzubeugen, ist es wichtig, folgende Punkte für das Winterquartier zu bedenken:

  • der Maulbeerbaum sollte möglichst luftig und kühl stehen
  • ein beheizter Raum eignet sich nicht als Winterquartier
  • leichter Frost stellt für den Maulbeerbaum im Winterquartier kein Problem dar

In der Tat ist leichter Frost im Winterquartier des Maulbeerbaumes sogar empfehlenswert. Dies ist schlichtweg darauf zurückzuführen, dass Frost Spinnmilben nicht bekommt. Ein Spinnmilbenbefall ist bei solch eisigen Temperaturen gänzlich ausgeschlossen. Somit sind sämtliche Schädlingsbekämpfungsmittel in solch einer Situation komplett überflüssig.

Spinnmilben am Maulbeerbaum bekämpfen

Falls sich Spinnmilben mit ihrem feinen Gespinst doch einmal an Ihrem Maulbeerbaum im Winterquartier bemerkbar machen, so sollte der Baum gründlich abgebraust werden. Dies gilt auch für die Blattunterseiten, wo besondere Sorgfalt bei der Entfernung der Milben geboten ist. Das Wasser, welches zum Abbrausen verwendet wird, sollte möglichst frei von Kalk sein. Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Wurzelballen des Maulbeerbaums nicht mit dem Spülwasser in Kontakt kommt. Denn mit dem Wasser werden auch die Spinnmilben abgespült und die Spinnmilben könnten sich im Wurzelballen festsetzen. Daher am besten eine Plastiktüte oder Plane zur Hand nehmen, um die Wurzeln zu schützen. Bevor der Baum wieder den frostigen Temperaturen des Winterquartiers ausgesetzt wird, sollte er komplett trocken sein.

Alternativ können – im Kampf gegen Spinnmilben – auch Nützlinge eingesetzt werden. Sowohl Raubmilben als auch Florfliegen werden im Fachhandel für diese Zwecke angeboten. Wenn es sich jedoch nur um einen leichten Befall handelt und der Maulbeerbaum zeitnah abgespült wird, ist die Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen häufig gar nicht erforderlich. Wer lieber zu einem Insektizid greifen möchte, wählt am besten ein Mittel, welches auf Rapsöl-Basis hergestellt wurde. Dieses Mittel ist nicht nur ebenso wirksam, sondern auch in keinster Weise umweltschädlich. Ein Insektizid auf natürlicher Basis bietet sich noch dazu ausdrücklich an, wenn Kinder oder Haustiere in dem Garten, in dem der Maulbeerbaum im Anschluss an die Überwinterung wieder stehen soll, unterwegs sind.
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Ob nun ein Schaden durch Spinnmilben oder zu große Trockenheit vermutet wird, ein zeitnahes Eingreifen ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen, damit sich der Maulbeerbaum komplett erholen kann und möglichst wenig Schaden nimmt. Die wichtigsten Tipps für den Umgang mit Schädlingen beim Maulbeerbaum haben wir nachfolgend noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

  1. Wenn Maulbeerbäume im Freien kränkeln: Besser bewässern oder die Erde um den Baum herum komplett austauschen und anschließend viel düngen und ausreichend wässern.
  2. Das perfekte Winterquartier für den Maulbeerbaum ist sehr gut belüftet und die Temperaturen liegen dort knapp unter dem Gefrierpunkt.
  3. Spinnmilbenbefall: Pflanze gut abspülen und Wurzelballen dabei schützen.
  4. Auch ein Rapsöl-Insektizid, Raubmilben oder Florfliegen können die lästige Milbenplage beseitigen.

Steineiche pflanzen – Tipps zur Freiland- und Kübelhaltung

Mo, 10/01/2018 - 06:43

Steineichen gedeihen in unseren Breiten nur, wenn sie entsprechende klimatische Bedingungen vorfinden. Statt Freilandpflanzung wird die Kübelhaltung empfohlen.

© ihervas – Fotolia.com Die Steineiche zählt zu den Buchengewächsen und entstammt der gleichen Pflanzenart wie die Korkeiche. Steineichen können zu imposanten und bizarr knochigen Bäumen heranwachsen. Allerdings geschieht dies vorwiegend im mediterranen Raum, denn die Gewächse sind nur bedingt winterhart. Eine Alternative bietet in Deutschland die Haltung im Kübel. Sehr gern wird die ursprüngliche Wuchsform der Steineichen auch in der Bonsai-Kultur herausgearbeitet. Mit der Pflanzung legen Sie den Grundstein für eine gesunde Entwicklung der Gewächse. Was es hierbei zu beachten gibt, kann im Folgenden nachgelesen werden.
Pflanzenbeschreibung der Steineiche

Die Steineiche trägt auch den Beinamen Grün-Eiche, denn die Bäume sind immergrün, verlieren also nicht, wie die herkömmliche Deutsche Eiche, im Herbst ihr Laub. An der Pflanzung einer Steineiche werden sich auch kommende Generationen erfreuen können, denn die Buchengewächse können ein biblisches Alter von beinahe 500 Jahren erreichen. Dies trifft auf die Kübelpflanze allerdings weniger zu. Wer aber das Glück hat, in einer klimatisch begünstigten Region, wie zum Beispiel den Weinbaugebieten im Südwesten Deutschlands zu leben, kann durchaus den Versuch starten und die Steineiche auch im Freiland kultivieren.

Die Steineiche bildet eine breite und gewölbte Krone aus und kann auch mehrstämmig wachsen. Die Wuchshöhe ist unterschiedlich und liegt bei 5 bis 20 Metern. Unter besonders günstigen Umständen werden Steineichen auch knapp 30 Meter in die Höhe wachsen.

Der Stammdurchmesser erreicht Umfänge von knapp 1,5 Metern. Die jungen Blätter besitzen eine silberweiße Färbung, welche sich von einem Blassgelb bis hin zu einem satten Dunkelgrün wandelt. Die Blätter können bis zu zehn Zentimeter lang wachsen und besitzen einen behaarten und bis zu zwei Zentimeter langen Stiel.

Zwischen April und Mai blüht die Steineiche. Aus den Blüten entwickeln sich die hellgrünen und bis zu knapp zwei Zentimeter langen Nussfrüchte. Wie bei der herkömmlichen Eichel wird die Frucht halbseitig von einem braunen, schuppigen Fruchtbecher umschlossen. Vögel oder Eichhörnchen sorgen für die Verbreitung der Eicheln.

Das Verbreitungsgebiet der Steineiche

Die Heimat der Steineiche ist die mediterrane Klimazone. Vermehrt sind die Gewächse zwischen Schwarzmeerküste und Ägäis anzutreffen. Auch zwischen Marokko und Tunesien treten vermehrte Vorkommen auf. Einzelne Vorkommen sind auch am Gardasee und an der Atlantikküste Frankreichs bekannt. In Gärten und Parks auf den Britischen Inseln wird man häufig auf Steineichen stoßen. Die Pflanzen überstehen die milden Winter und kommen dort auch in Wildform vor. In Deutschland werden Steineichen nur äußerst selten im Freiland kultiviert. Klimatisch ist die Anpflanzung lediglich in Bodenseenähe oder im Weser-Ems-Gebiet und dem Rheingraben zu empfehlen. Die kleinwüchsigere Kermeseiche verdrängt die Steineiche mehr und mehr aus ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet.

Die Nutzung der Steineiche

Das Holz der Steineiche ist besonders hart und wird zur Möbelherstellung verwendet. Ebenso lässt sich Steineichenholz sehr gut verfeuern, selbst wenn es noch nicht komplett abgetrocknet ist.

Die Nussfrüchte sind genießbar und können gegart gegessen oder auch im Rohzustand verzehrt werden. Der Geschmack kann dabei zwischen süß und bitter variieren. Aus den Samen lässt sich auch Öl gewinnen. Auf den Pyrenäen werden die Eicheln an die Iberischen Schweine verfüttert, was letztlich dem Iberischen Schinken sein unverwechselbares Aroma verleiht.

Steineiche pflanzen im Kübel – den passenden Standort finden

Da die Steineichen in unseren Breiten größtenteils im Kübel gehalten werden, ist die Standortfrage wenig problematisch. Wer merkt, dass seine Pflanze sich nicht wie gewünscht entwickelt und zu kränkeln beginnt, wird zunächst ihren Standort ändern. Was bei einer Kübelpflanze problemlos möglich ist.

➔ Tipp: Die Steineiche wächst eher langsam. Daher kann sie gut im Kübel angepflanzt werden.

Die Gewächse stammen aus dem mediterranen Raum und benötigen daher viel Sonnenschein. Der Standort sollte deshalb hell und warm sein. Auch im Halbschatten gedeihen die Bäume. Der Standort kann luftig gewählt werden, denn die Pflanzen sind weniger windempfindlich.

➔ Tipp: Damit sich die Kübelpflanzen leichter an jeden beliebigen Standort bewegen lassen, sollten sie auf einem mit Rollen versehenen Pflanzenständer platziert werden.

Welcher Standort ist für die Freilandpflanzung ideal?

Entscheiden Sie sich für die Freilandpflanzung, gilt es zu bedenken, die Steineiche im Winter nicht in der vollen Sonne zu belassen. Die Wintersonne kann sich sehr aggressiv auswirken und die Rinde des Baumes schädigen. Platzt die Rinde, bietet sie Schädlingen und Pilzen eine Eintrittspforte und schwächt das Gewächs.

Die Bäume bilden im Freiland tiefgreifende Pfahlwurzeln aus. Bei der Standortwahl gilt es zu bedenken, dass sich keine Rohre und Leitungen in der Nähe befinden, welche durch die Ausbreitung der Wurzeln Schaden nehmen könnten.

➔ Tipp: Zu Füßen von Steineichen sollen Trüffel besonders gut gedeihen.

Das ideale Substrat für Steineichen

Steineichen mögen keine trockenen und schweren Böden. Das Substrat sollte immer leicht feucht gehalten werden. Ein Standort in der Nähe von Bachläufen oder Teichen ist optimal. Der Boden sollte vor der Pflanzung gut gelockert werden. Besonders bei Jungpflanzen sind die Wurzeln sehr empfindlich und benötigen ein durchlässiges Substrat, um sich auszubreiten und ausreichend Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen zu können.

➔ Tipp: Das Substrat wird durch die Beigabe von Kies oder kleinen Steinen durchlässiger.

Das Substrat sollte nicht zu karg beschaffen sein und darf gern einen gewissen Lehmanteil besitzen. Auch alkalische Böden werden vertragen. Weniger wohl fühlt sich die Steineiche in einem reinen Sandböden oder einem übermäßig lehmigen Substrat. Für die Haltung der Steineiche im Kübel ist herkömmliche Pflanzenerde gut geeignet. Das Substrat kann mit Kies oder Blähton vermischt werden. dies sorgt gleichzeitig für einen lockeren Boden und beugt der Entstehung von Staunässe vor.

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Bei der Kübelhaltung der Steineiche sind einige Dinge zu beachten. Damit sich die Pflanzen gut entwickeln können, werden herkömmliche Pflanzkübel nicht ausreichen. Wie bereits erwähnt, bilden die Gewächse lange Pfahlwurzeln aus. Wählen Sie daher ein Pflanzgefäß, welches eine angemessene Höhe besitzt. Beim Umpflanzen ist besondere Vorsicht geboten, damit die Pfahlwurzeln nicht verletzt werden.

Die Steineiche umtopfen – Schritt für Schritt
  • neues Pflanzgefäß bereitstellen
  • Substrat vorbereiten
  • Pflanze aus dem alten Gefäß heben
  • Pflanzgefäß mit Erde füllen
  • Steineiche vorsichtig einsetzen
  • Substrat auffüllen
  • Boden gut andrücken
  • Pflanze angießen
  • Pflanze wie gewohnt kultivieren

➔ Hinweis: Wird die Steineiche im Kübel gepflanzt, kann sie etwa zwei Meter hoch wachsen.

Schlehe pflegen – was beim Gießen und Düngen von Schlehdorn zu beachten ist

Sa, 09/29/2018 - 08:16

Die Schlehe oder besser der Schlehdorn ist nicht nur ein Zierstrauch, er trägt auch leckere Früchte. Was bei der Pflege zu beachten ist, erfahren Sie hier.

© ihorhvozdetskiy – Fotolia.comSchlehen zählen zu den Steinobstgewächsen und sind in ganz Europa heimisch. Die Rosengewächse gelten als Stammform der Hauspflaume. Besonders in eher weitläufigen Naturgärten ist der Schlehdorn ein beliebter Wind- und Sichtschutz. Auch zur Hangbefestigung ist der Heckendorn bestens geeignet. Was es bei der Pflege der robusten sommergrünen Pflanzen zu beachten gibt, kann im Folgenden nachgelesen werden.
Schlehe – kleine Pflanzenbeschreibung

Schlehen wachsen als dichte Sträucher oder kleine, nicht selten mehrstämmige Bäume. Die Pflanzen werden nicht höher als drei Meter und können ein Alter von zirka 40 Jahren erreichen. Naturbelassen wirkt der Schlehdorn am bizarrsten. Durch Winde und Wildverbiss können – besonders in Küstennähe – ungewöhnliche Krüppelformen entstehen.

Der Flachwurzler besitzt eine dunkle Rinde, welche bei älteren Gewächsen einreißen kann. Die rundlichen bis kantigen Zweige weisen mehrere Kurztriebe auf. Die Laubblätter wachsen an leicht behaarten Stielen und sind verkehrt eiförmig. An den Blatträndern ist eine feine Zahnung zu erkennen. Nach dem Austrieb sind die Blätter an ihrer Unterseite flaumig behaart. Mit der Zeit verkahlen sie.

Wann blüht der Schlehdorn?

Im März erscheinen die weißen Blüten der Schlehe. Damit blüht das Gewächs geraume Zeit, bevor sich die ersten Blätter zeigen. Hier wird eine klare Abgrenzung zum Weißdorn deutlich. Dieser bildet seine Blätter vor der Blüte aus. Die weißen Glockenblüten besitzen einen, an Mandeln erinnernden, Duft. Die kugeligen, blauschwarzen Früchte können einen Durchmesser von bis zu 18 Millimetern erreichen. Die Früchte reifen etwa im Oktober aus und bleiben über den Winter am Strauch.

➔ Tipp: Das Fruchtfleisch der Schlehenfrüchte ist anfänglich säuerlich-herb und wenig schmackhaft. Erst unter Frosteinwirkung entwickelt es mehr Geschmack.

Herkunft und Verbreitung der Schlehe

Der Schlehdorn besitzt ein weitläufiges Verbreitungsgebiet, welches sich über Europa, den vorderasiatischen Raum, den Norden Amerikas und Neuseeland erstreckt. Die Heckenpflanzen sind oft in Gesellschaft von Wildrosen, Weißdorn oder Wacholder anzutreffen. An Waldrändern oder felsigen Hängen kommen die Pflanzen bis in Höhenlagen von 1.600 Metern vor.

Regel Nummer 1 – die Schlehe braucht Platz
Wer sich vorab nicht über die Ansprüche der Pflanze informiert, wird bei der Pflege vor so manches Problem gestellt werden. Schlehen wachsen zwar langsam in die Höhe, breiten sich jedoch stark aus. Sie müssen den Gewächsen also viel Platz im Garten einräumen. Wichtig ist auch die passende Arbeitskleidung, wenn Pflegemaßnahmen am Schlehdorn durchgeführt werden. Die spitzen Dornen können zu Verletzungen führen.

Dem Ausbreitungsdrang der Pflanze können Sie mit Hilfe einer Wurzelsperre Einhalt gebieten. Im Handel ist für diesen Zweck entsprechendes Geotextil erhältlich. Sie können sich aber auch selbst mit einem stabilen Betonring behelfen.
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Auch mit der passenden Bepflanzung kann etwas gegen die unkontrollierte Ausbreitung der Schlehe getan werden. Wildrosen, Weißdorn oder Eiben sehen nicht nur dekorativ aus, sie können es auch mit dem wuchsfreudigen Wurzelgeflecht der Schlehe aufnehmen.

Die Schlehe richtig gießen

Die Schlehe ist allgemein als pflegeleicht einzustufen. Die Gewächse vertragen auch längere Trockenheit. Sind die Sommer nicht auffallend heiß und trocken, benötigen die Gewächse kaum Bewässerung. Das Regenwasser ist dann vollkommen ausreichend. Steht die Pflanze auf Dauer zu nass, werden die Wurzeln angegriffen und die Schlehe kann Schaden nehmen.

Regelmäßige Wassergaben benötigen die Pflanzen ausschließlich unmittelbar nach der Pflanzung. Gießen Sie in den ersten Wochen reichlich, damit die Wurzeln gut anwachsen können.

Schlehdorn düngen – ja oder nein?

Auch Düngergaben sind kaum erforderlich. Bei der Pflanzung kann dem Substrat Kompost beigemischt werden. Dann erhält die Pflanze einen Langzeitdünger, auf den sie jederzeit zurückgreifen kann, ohne das die Gefahr einer Überdüngung besteht. Neben Kompost können auch Hornspäne dem Substrat zugesetzt werden. Organischer Dünger kann in den Folgejahren jeweils im Frühling gegeben werden. Bei besonders kargen Böden können Sie im Frühsommer eine weitere Düngergabe verabreichen.

➔ Tipp: Wer die Früchte verzehren möchte, sollte keinen mineralischen Dünger verwenden. Zur allgemeinen Pflanzenstärkung können Brennnesselsud oder Beinwellsud eingesetzt werden.

Hilfe, meine Schlehe wächst nicht

Hier liegt meist kein Pflegefehler vor, denn die Schlehen wachsen ausgesprochen langsam. Sie bringen es jährlich gerade einmal auf einen Zuwachs von 20 Zentimetern. Die Sträucher werden insgesamt selten höher als drei Meter. Was die Schlehe an sichtbarem Wachstum vielleicht vermissen lässt, gleicht sie unterirdisch mehr als aus. Die flachen Wurzeln können bis zu zehn Meter lang werden und sich extrem ausbreiten, wenn dem nicht durch die Errichtung einer Wurzelsperre entgegengewirkt wird.

Müssen Schlehen geschnitten werden?

Schlehen müssen nicht zwingend beschnitten werden. Liebhaber von Naturgärten werden vielleicht sogar behaupten, Schlehenbüsche sehen ungeschnitten einfach besser aus. Wächst Ihnen das dichte Gestrüpp förmlich über den Kopf, kann natürlich zur Schere gegriffen werden.

Schnittmaßnahmen sollten nach der Blütezeit durchgeführt werden. Die Schlehe verträgt auch einen kräftigen Rückschnitt. Soll die Schlehe als Hecke angepflanzt werden, wird das Beschneiden notwendig sein, um die gewünschte Form zu erzielen. Beim Rückschnitt können Sie auch die Wurzelausläufer entfernen.

➔ Tipp: Ein radikaler Rückschnitt wird im Spätwinter am besten vertragen. Für den Formschnitt ist das Ende der Blütezeit der richtige Zeitpunkt.

Sie können die Schlehe bei Bedarf auch bis auf den Stock zurückschneiden. Sofern am Trieb ein Auge belassen wurde, wird die Pflanze zuverlässig wieder austreiben. Für die Schnittmaßnahmen sollte scharfes und sauberes Werkzeug verwendet werden. So nehmen die Pflanzen keinen Schaden und die Wunden verheilen ohne Komplikationen.

Schlehenfrüchte ernten © TwilightArtPictures – Fotolia.com Im Spätsommer beginnen die blauschwarzen Steinfrüchte der Schlehe heranzureifen. Der Hobbygärtner sollte sich jedoch mit dem Ernten noch zurückhalten. Das Fruchtfleisch ist herb und sauer und damit wenig schmackhaft. Die Schlehenfrüchte benötigen die Kälte, um ihren Geschmack zu entwickeln.

➔ Tipp: Die ersten Fröste wandeln die in den Beeren enthaltene Stärke in Zucker um und machen die Schlehenfrüchte damit wohlschmeckender.

Die reifen Früchte können einzeln von den Zweigen gepflückt werden. Aufbewahren sollten Sie die Schlehenfrüchte in einem Korb, statt in einer luftdichten Plastiktüte. Damit Sie sich an den Dornen nicht verletzen, empfehlen wir die Früchte mit Handschuhen und langärmliger Kleidung zu ernten.

➔ Tipp: Wer nicht erst im Winter ernten möchte, kann die Beeren auch im Spätsommer pflücken und zur Geschmacksausbildung einige Tage einfrieren.

Die Schlehe überwintern

Schlehen überwintern in unseren Breiten sehr gut und bedürfen keinerlei Schutzmaßnahmen. Ein Problem darstellen könnte die recht frühe Blüte der Gewächse. Kommt es während dieser Zeit zu Spätfrösten, sind die Blüten gefährdet. Stehen kalte Nächte ins Haus, sollten Sie die Blüten mit Vlies oder einem Jutesack abdecken.

Trauerweide pflegen – Tipps zum Gießen und Schneiden

Fr, 09/28/2018 - 07:10

Die Trauerweide ist ein imposanter Baum, der recht pflegeleicht ist. Nur ausreichend Platz sollte im Garten vorhanden und einige Hinweise beachtet werden.

© olyasolodenko – Fotolia.com Fällt der Blick auf die imposante Trauerweide, schlagen nicht nur die Herzen von Romantikern höher. Die Gewächse fallen auf Grund ihrer bizarren Gestalt ins Auge. Die Äste unter dem schattigen Blätterdach biegen sich beinahe bis zum Erdboden. Trauerweiden können bis zu 20 Meter hoch wachsen und größere Garten- und Parkanlagen in wahre Idyllen verwandeln, besonders, wenn noch ein Gewässer ins Spiel gebracht wird. Wie Sie die Trauerweide richtig pflegen und zu einem gesunden und kräftigen Baum heranwachsen lassen, können Sie hier nachlesen.

Die Trauerweide richtig gießen

Die Trauerweide liebt es feucht. Der Boden sollte nicht komplett austrocknen – der Baum muss also regelmäßige Wassergaben erhalten. Dabei müssen Sie keine Vorsicht walten lassen. Die Trauerweide zählt zu den wenigen Gewächsen, welche durchaus auch Staunässe vertragen. Daher kann ohne Bedenken ausgiebig eingeschwemmt werden. Besonders junge Bäume brauchen viel Wasser. Über das weiträumige Wurzelgeflecht können sich die Bäume in der Regel ausreichend mit Flüssigkeit versorgen. Bemerken Sie jedoch Blattverfärbungen oder verliert die Trauerweide mitten im Sommer ihre Blätter, signalisiert das Weidengewächs zusätzlichen Wasserbedarf. Das Schleppen der Gießkanne können Sie sich dabei sparen. Bewässern Sie stattdessen ausdauern mit dem Gartenschlauch.

➔ Tipp: Sie können die Trauerweide ruhig eine Stunde lang mit dem Gartenschlauch mit Wasser versorgen, damit sich die Wurzeln ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen können.

Die Trauerweide richtig düngen

Eine Düngung mit einem handelsüblichen Volldünger kann nicht empfohlen werden. Meist vertragen die Bäume diese Art der Nährstoffversorgung nicht wirklich gut. Stattdessen empfiehlt sich bereits bei der Pflanzung die Beigabe von Kompost oder Hornspänen. Jährlich im Frühling kann ausreichend Kompost um den Baum verteilt werden. Das hohe Laubaufkommen im Herbst können Sie sich ebenfalls zu Nutze machen. Die Blätter müssen nicht aufwendig entsorgt werden, sondern werden rund um den Baum verteilt. Dies sorgt für eine Anreicherung des Bodens mit Mineralien.

Welche Arten von Weiden gibt es?

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und vielleicht bereits eine Trauerweide besitzt, wird mehr über die Bäume erfahren wollen. Neben der Echten Trauerweide wird in die Silber-Weide und in die Bruch-Weide unterschieden. Auch mehrere Hybriden ähneln in ihrem Wuchs der Echten Trauerweide. Häufig im Handel angeboten wird die Trauerform der Silber-Weide. Die Pflanze besitzt goldgelbe Triebe und kann ebenfalls bis zu 20 Meter an Wuchshöhe erreichen. Es befinden sich zahlreiche Trauerweide-Arten im Handel. Deren genaue Herkunft kann oft nicht hinreichend belegt werden. Es wird zum Beispiel vermutet, dass die aus dem Norden Amerikas stammende Thurlow-Trauerweide als ein Hybride der Lorbeer-Weide zu betrachten ist. Es könnte sich aber auch um eine Abart der Bruch-Weide handeln.
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  • Heidelbeer-Weide

    Die Heidelbeer-Weide ist sehr gut für kleine Gärten geeignet und wird maximal einen Meter hoch. Der Zwergstrauch ist nicht nur dekorativ, sondern auch sehr gut winterhart. Die Weiden stammen aus Europa und Asien. Die gelbroten Blütenkätzchen erscheinen in den Monaten April bis Juni.

  • Krautweide

    Die Krautweide ist ein Zwergstrauch von maximal zehn Zentimetern Höhe. Die sehr gut winterharte Krautweide kann als Ergänzung zur imposanten Trauerweide im Steingarten angepflanzt werden. Die aus Nordamerika und Europa stammenden Pflanzen beeindrucken zwischen Juni und August mit rötlichen Kätzchen an braunroten Zweigen.

  • Lavendel-Weide

    Die Lavendel-Weide kann Wuchshöhen von bis zu 20 Metern erreichen und damit der Trauerweide Konkurrenz machen. Wer ein größeres Teichgrundstück besitzt, kann die Lavendel-Weide als Ergänzung zur Trauerweide an den Teichrand setzen und damit ein malerisches Gesamtbild erzeugen. Die aus Europa und dem Nordwesten Afrikas stammenden Pflanzen blühen zwischen April und Mai. Dabei stellen die an den silbergrauen Zweigen erscheinenden zartgrünen Kätzchen einen hübschen Kontrast dar.

  • Korb-Weide

    Mit einer Wuchshöhe zwischen drei und acht Metern ist die Korb-Weide auch für kleinere Gärten gut geeignet. Die Korb-Weide findet bei der Herstellung von Weidenkörben Verwendung. Der winterharte Strauch eignet sich gut als Hangbepflanzung. Die Pflanzen stammen aus Europa und Asien und blühen bereits im März. Dabei sorgen die an den gelblichen Zweigen erscheinenden hellgrünen Kätzchen für ein munteres Bild im frühlingshaften Garten.

    Die Trauerweide richtig schneiden

    Die Trauerweide ist wuchsfreudig und wächst in den ersten Standjahren etwa einen Meter jährlich. Wenn Sie den nötigen Raum bieten können, lassen Sie Ihre Trauerweide ruhig üppig wachsen. Doch meist wird der Hobbygärtner der Wuchsfreude einen Riegel vorschieben müssen und durch regelmäßige Schnittmaßnahmen die Weidengewächse in einer angemessenen Größe halten.

    Schnittmaßnahmen sollten im zeitigen Frühjahr durchgeführt werden. Regnen darf es an dem Tag nicht und auch nicht zu sonnig sein. Ein trockener Tag mit bewölktem Himmel erscheint ideal.
    Geschnitten wird stets von außen nach innen. Beginnen Sie dabei bei den untersten Trieben. Kranke und dürre Äste sind dabei vollständig zu entfernen. Möchten Sie Ihre Trauerweide in Form schneiden, werden alle Äste in der Länge um etwa 2/3 gekürzt.

    ➔ Tipp: Setzen Sie die Schere immer über einem schlafenden Auge an, dann treibt die Pflanze schneller und gleichmäßig aus.

    Die Trauerweide ist sehr gut schnittverträglich. Möchten Sie sich an den Kätzchen erfreuen, bis der Baum beschnitten wird, können Sie auch abwarten, bis der Baum verblüht ist. Wird einmal ein Radikalschnitt nötig, ist dies für die Bäume ebenfalls kein Problem. Schneiden Sie den Baum im Herbst komplett zurück, wird er im nächsten Frühling willig wieder austreiben.

    ➔ Tipp: Schnittwunden können Sie mit einer Kettensäge glätten. Baumwachs muss dann nicht verwendet werden.

    Die Trauerweide überwintern

    Trauerweiden sind robuste Gewächse, die sich als absolut winterhart erweisen und auch frostige Temperaturen von -30 Grad und mehr vertragen. Ein spezieller Winterschutz wird also nicht nötig sein.

    Jungpflanzen erscheinen weniger robust und es bietet sich an, diese mit einem entsprechenden Schutz zu versorgen. Decken Sie hierfür die Baumscheibe mit einer dicken Schicht Kompost, Reisig oder Laub ab.

    Kübelpflanzen benötigen ebenfalls einen zusätzlichen Schutz, da die Erde im Pflanzgefäß schnell durchfriert und die Wurzeln die Pflanze dann nicht mehr mit Nährstoffen versorgen kann. Damit der Kübel nicht durchfriert, wird er auf eine Unterlage aus Holz oder Styropor gestellt. Wählen Sie für die Überwinterung im Freien einen geschützten Standort, zum Beispiel im Schatten einer Hauswand. Wickeln Sie das Gefäß in Gartenvlies oder stülpen Sie einen Jutesack über die Pflanze.

    ➔ Tipp: Auch im Winter benötigen Trauerweiden an frostfreien Tagen gelegentlich etwas Wasser, damit der Boden nicht komplett austrocknet. Bei Kübelpflanzen geben Sie monatlich etwas Dünger dazu.

Wasserdost pflanzen – Schritt für Schritt erklärt

Do, 09/27/2018 - 11:55

Der Wasserdost eignet sich bestens zur Teichrandbepflanzung, weil ihm nasser und lehmiger Boden nichts ausmachen. Mehr Tipps in diesem Beitrag.

© PhotoSG – Fotolia.com Wasserdost zählt zu den Korbblütengewächsen. Die Pflanzen kommen auf der Nordhalbkugel in etwa 45 Arten vor. Die Asterngewächse sind mehrjährig und weithin auch für ihre Heilwirkung bekannt. Der Gewöhnliche Wasserdost ist in Europa und dem vorderasiatischen Raum beheimatet. Im Norden Amerikas und in Kanada kommt der Durchwachsene Wasserdost vor. Entgegen allgemeiner Vermutungen, welche sich am Pflanzennamen orientieren, wächst die Pflanze nicht im Wasser, sondern wird in den Gärten gerne als Verschönerung des Teichrandes benutzt. Wasserdost ist pflegeleicht und robust. Damit die Pflanze optimal gedeiht, sollten bei der Pflanzung dennoch einige Dinge beachtet werden.
Wasserdost Pflanzenbeschreibung

Die Pflanzen können, abhängig von der Art, Wuchshöhen zwischen einem halben Meter und 1,5 Metern erreichen. An den Stängeln sit zen die meist gegenständig angeordneten Laubblätter. Der Wasserdost kann glatte, gesägte oder gezahnte Ränder besitzen. Zwischen Juli und September erscheinen die zarten Röhrenblüten, welche rosa bis purpurn ausfallen können. Die Blüten locken zahlreiche Insekten in Ihren Garten.

Die Verbreitung der Pflanze

Erstmals beschrieben wurde die Pflanzengattung im Jahre 1753 durch Carl von Linné. Die Gattung erhielt die Bezeichnung Eupatorium, angelehnt an Mitridates VI. Eupator, einem Herrscher in Kleinasien in vorchristlicher Zeit. Einst umfasste die Gattung über 1.000 verschiedene Arten. Erst in den 1980er Jahren wurden verschiedene Aufspaltungen vorgenommen und es verblieben die bekannten 45 Arten des Wasserdostes.

Der Gewöhnliche Wasserdost ist die einzige in Europa, Vorderasien und Nordafrika heimische Art. Die übrigen Pflanzenvertreter sind meist im Norden Amerikas heimisch. In China sind zirka 15 Arten anzutreffen.

Nutzung des Wasserdostes

Als Heilmittel genutzt wurde der Wasserdost bereits im alten Griechenland. Damals wurde die Pflanze bei Bisswunden giftiger Tiere eingesetzt. Im alten Rom sollen Ameisen mit Wasserdost in die Flucht geschlagen worden sein und im Mittelalter wurde die Pflanze sogar mit dem Teufelsglauben in Verbindung gebracht.

Die enthaltenen Bitterstoffe, Gerbstoffe und ätherischen Öle machen den Wasserdost als Naturheilmittel interessant. Wasserdost wird heute bei Magenbeschwerden oder Atemwegserkrankungen eingesetzt. Auch zur Gewinnung von Duftöl findet Wasserdost Verwendung.

Wasserdost pflanzen – den passenden Standort finden

Haben Sie sich nun entschlossen, den Wasserdost auch in Ihrem Garten wachsen zu lassen, ist die Wahl des Standortes die erste und wohl wichtigste Aufgabe. Der Standort ist letztlich verantwortlich dafür, wie die Pflanzen wachsen und sich entwickeln.

Schon allein die Bezeichnung macht deutlich, der Wasserdost liebt es feucht. Dabei muss die Pflanze nicht unmittelbar im Wasser stehen. Am Ufer von Gartenteichen oder Bachläufen befindet sich der ideale Standort. Die meisten Pflanzen reagieren äußerst empfindlich auf Staunässe und fühlen sich in einem schweren und eher undurchlässigen Lehmboden weniger wohl. Nicht so der Wasserdost. Die Pflanze gedeiht sehr gut in einem feuchten und lehmigen Boden.

Beachten Sie bei der Wahl des Standortes auch die Wuchsfreude der Pflanze. Der Wasserdost breitet sich recht schnell aus und benötigt daher einen Pflanzabstand von mindestens 1×1 Meter.

Pflanzen Sie den Wasserdost am besten an einen halbschattigen Standort. Die pralle Mittagssonne ist weniger gut geeignet und würde zudem dazu führen, dass der Boden zu schnell austrocknet.

➔ Tipp: Wasserdost kann auch in Rabatten angepflanzt werden. Er wird auf trockenem Boden nicht eingehen, aber deutlich im Wachstum zurückbleiben.

Wählen Sie einen geschützten Standort aus. Die langen Triebe der Pflanze können bei Regen und Wind schnell umknicken. Schützen Sie den Wasserdost daher und binden Sie die Triebe zusammen. Hat der Wasserdost hohe Bäume im Rücken, fühlt er sich besonders wohl und steht gleichzeitig geschützt.
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Wie bereits erwähnt, benötigt der Wasserdost einen feuchten und wenn möglich lehmigen Boden. Ist das Substrat nicht vorhanden, kann es sich der Hobbygärtner leicht selbst anmischen. Mischen Sie herkömmliche lehmige Gartenerde zu gleichen Teilen mit Sand.

Das ideale Substrat in Stichworten:

Wasserdost pflanzen – Schritt für Schritt Anleitung

Sie können den Wasserdost von Frühling bis in den Spätsommer hinein auspflanzen. Wie ist dabei vorzugehen?

  1. Standort auswählen
  2. Pflanzloch ausheben
  3. Substrat vorbereiten
  4. Pflanzloch mit Substrat auskleiden

  1. Pflanze einsetzen
  2. Pflanzloch schließen
  3. Pflanze gut angießen

Beachten Sie bei der Wahl des Standortes, dass der Wasserdost ausreichend Platz benötigt. Eine Fläche von mindestens einem Meter im Quadrat sollten Sie für die Pflanze reservieren.

➔ Tipp: Wasserdost eignet sich sehr gut zur Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern. Im Beet sollte er in zweiter Reihe stehen, damit er den niedrigeren Blühpflanzen nicht die Show stiehlt.

Heben Sie das Pflanzloch mindestens in doppelter Breite des Wurzelballens aus. Während bei den meisten Pflanzen besonders wichtig ist, die Durchlässigkeit des Bodens zu verbessern, wird für die Pflanzung des Wasserdostes das Gegenteil empfohlen. Indem Sie Lehmerde mit Sand vermischen, entsteht ein Substrat, welches Wasser gut speichern kann und damit den Standortanforderungen der Pflanze gerecht wird. Bevor Sie den Wasserdorst einpflanzen, bedecken Sie den Boden des Pflanzloches mit dem Lehm-Sand-Gemisch. Nun kann die Pflanze wie üblich eingepflanzt werden. Haben Sie das Substrat aufgefüllt, wird der Boden gut angedrückt. Anschließend gießen Sie reichlich an, denn die Pflanze holt sich gern nasse Füße.

Wichtige Fakten im Überblick table#t286 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t286 thead tr { } table#t286 thead tr th.t286 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t286 thead tr th#t286.start { } table#t286 thead tr th#t286.end { } table#t286 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t286 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t286 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 5px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t286 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t286 tbody tr td#n2 { width: 65%; } table#t286 tbody tr:hover td { } table#t286 tfoot tr { } table#t286 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } MaßnahmeErläuterung
Standort auswählen
  • Wählen Sie für den Wasserdost einen halbschattigen und geschützten Standort.
  • Ideale Standplätze sind Uferzonen und Sumpfgebiete.
  • In herkömmlicher Gartenerde wird die Pflanze wahrscheinlich nicht eingehen, aber im Wachstum deutlich zurückbleiben.

Boden bearbeiten
  • Das Substrat sollte feucht und lehmhaltig beschaffen sein.
  • Herkömmliche Gartenerde lässt sich mit Sand mischen und entsprechend aufbereiten.

Wasserdost einpflanzen
  • Die Pflanze benötigt viel Platz, um sich gut zu entwickeln.
  • Der Pflanzabstand sollte etwa einen Meter betragen.
  • Das Pflanzloch ist mindestens in doppelter Breite des Wurzelballens auszustechen.
  • Nach der Pflanzung wird der Wasserdost gut eingeschwemmt.
Kann der Wasserdost auch im Kübel angepflanzt werden?

Werden die entsprechenden Bedingungen erfüllt, lässt sich der Wasserdost auch problemlos im Kübel kultivieren. Wählen Sie einen ausreichend großen Pflanzkübel, denn die Pflanze möchte sich ausbreiten. Die Ansprüche an den Boden gleichen der Freilandpflanzung. Vermischen Sie Lehmerde mit Sand, ist auch hier das passende Substrat gefunden. Die Pflanzen besitzen einen recht hohen Nährstoffbedarf. Dem kann der Wasserdost im beengten Pflanzkübel auf dem natürlichen Wege nicht nachkommen. Daher muss der Hobbygärtner mit regelmäßigen Düngergaben nachhelfen. Der Pflanzkübel wird an einem geschützten und halbschattigen Standort aufgestellt.

➔ Tipp: Sie können Ihre Kübelpflanze im Freien überwintern lassen, benötigen aber einen entsprechenden Schutz.

Erdbeerbaum vermehren mit Stecklingen oder Samen

Di, 09/25/2018 - 07:07

Ob für sich selbst oder zum Verschenken, wer einen Erdbeerbaum vermehren möchte, hat zwei Möglichkeiten. Wir erklären, wie beide funktionieren.

© AnnaReinert – Fotolia.com Erdbeerbäume im Garten? Dann zählen Sie zu den Glücklichen, die sich an dieser ungewöhnlichen Pflanze erfreuen dürfen. Sicher ernten Sie bewundernde Blicke und werden hin und wieder gefragt, seit wann Erdbeeren denn auf Bäumen wachsen. Die Vermehrung der Gewächse ist eine ganz besondere Herausforderung. Gelingt es Ihnen, werden Sie wahres Gärtnerglück verschenken können oder sich selbst an mehreren Exemplaren erfreuen.

Auch die recht hohen Preise für im Fachhandel erhältliche Erdbeerbäume sprechen dafür, eine Vermehrung der Zierpflanzen ins Auge zu fassen. Wie sich der Erdbeerbaum vermehren lässt und wie es Ihnen gelingt, gesunde und kräftige Jungpflanzen heranzuziehen, möchten wir Ihnen nun verraten.
Wie lässt sich der Erdbeerbaum vermehren?

Erdbeerbäume lassen sich durch Stecklinge oder durch Aussaat vermehren. Die Stecklingsvermehrung ist recht unkompliziert. Für die Vermehrung mit Samen werden Geduld und gärtnerisches Geschick notwendig sein.

Erdbeerbaum vermehren durch Stecklinge

Um den Erdbeerbaum durch Stecklinge vermehren zu können, müssen Sie bereits im Besitz einer gut entwickelten Pflanze sein. Dann lassen sich recht einfach und unkompliziert Stecklinge gewinnen und zu neuen Pflänzchen heranziehen.

Die Stecklingsvermehrung Schritt für Schritt
  1. Steckling schneiden
  2. Steckling vorbereiten
  3. Steckling in Pflanzgefäß setzen
  4. Steckling hell und warm platzieren

Der Spätsommer ist der beste Zeitpunkt, um die Stecklinge zu schneiden. Geschnitten wird am älteren, bereits halb verholzten Astwerk. Der Steckling sollte eine Länge von etwa 15 Zentimetern aufweisen. Achten Sie auf ausreichend vorhandene Blätter. Mindestens vier Blattpaare sollte der Steckling aufweisen. Am Trieb werden lediglich die oberen beiden Blätter belassen. Jeder Steckling erhält ein eigenes Pflanzgefäß. Verwenden Sie Anzuchterde, welche mit Kompost angereichert werden kann.

Um die Bewurzelung voranzutreiben, wird das Pflanzgefäß mit einer Plastikhaube versehen. Der Steckling sollte einen hellen Fensterplatz erhalten, aber nicht in der prallen Sonne stehen. Die Temperatur sollte bei etwa 18 Grad liegen. Die Vermehrung erscheint geglückt, wenn sich am Steckling neue Triebe zeigen. Dies ist der Garant für die erfolgreiche Wurzelbildung. Beobachten Sie nun den Steckling. Wachsen die Wurzeln aus dem Topfboden, ist es höchste Zeit, die junge Pflanze in ein größeres Pflanzgefäß zu setzen.

Erdbeerbaum vermehren durch Samen

Wer seine Samen selbst gewinnt, kann diese quasi sofort wieder in die Erde bringen. Im Handel erhältliche Samen sollten zunächst für etwa eine Woche in warmem Wasser weichen. Dies hat einen einfachen Hintergrund. Da die Samen unterschiedliche Jahreszeiten gewohnt sind, müssen sie zunächst einem Kältereiz ausgesetzt werden. Dies gibt ihnen das Signal für den Beginn der neuen Saison und damit für die Keimung. Wer dies versäumt, wird wenig Glück haben und wahrscheinlich vergeblich auf die erhoffte Keimung warten.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 SAFLAX - Erdbeerbaum - 50 Samen - Mit Substrat -... 1 Bewertungen 4,45 € Zum Shop Auch bei der Aussaat muss einiges beachtet werden. So handelt es sich bei den Samen um Lichtkeimer. Sie dürfen also nicht mit Erde bedeckt werden. Die Pflanzschale sollte nicht in der vollen Sonne platziert werden. Ein schattiger Standort am Nordfenster oder im Gewächshaus ist ideal.

➔ Tipp: Achten Sie darauf, die Erde nicht austrocknen zu lassen.

Die Anzucht aus Samen Schritt für Schritt

  1. frische Samen sofort aussäen
  2. gekaufte Samen vorab wässern
  3. Samen nicht mit Erde bedecken
  4. Pflanzgefäß schattig platzieren
  5. Aufzucht etwa bei 20 Grad
  6. Pflanzerde nicht austrocknen lassen
Was passiert nach der Keimung?

Zunächst werden die Keimlinge im Pflanzgefäß belassen und weiterhin regelmäßig bewässert. Das Pflanzgefäß kann nun an einen halbschattigen Platz umziehen. Vor praller Sonneneinstrahlung sind die Keimlinge weiterhin zu schützen. Haben sich neben den Keimblättern weitere Blattpaare gebildet, sollten die Jungpflanzen in größere Pflanztöpfe gesetzt werden. Haben sich die Pflanzen gut entwickelt, werden sie in den Pflanzkübel gesetzt, wo sie die nächsten Jahre verbringen werden, denn der Erdbeerbaum verträgt es nicht, mehrmals umgepflanzt zu werden.

Was ist beim Umtopfen zu beachten?

Erdbeerbäume wachsen eher langsam. In den ersten Jahren wird sich das Umtopfen nicht vermeiden lassen. Ältere Pflanzen möchten dagegen nicht mehr umziehen und sollten im Kübel oder Freiland verbleiben dürfen.

Die beste Zeit für das Umtopfen ist das zeitige Frühjahr. Wählen Sie den neuen Pflanzkübel um einiges größer, als seinen Vorgänger, damit der Pflanze genügend Raum geboten wird uns sie nicht jährlich umtopfen müssen. Das Pflanzgefäß sollte über ausreichend Abzugslöcher verfügen, damit sich das Gießwasser im Pflanztopf nicht staut und es zu Staunässe kommt. Ein wirkungsvoller Schutz gegen Staunässe ist eine Drainage. Hierfür platzieren Sie groben Sand, Kies oder Tonscherben auf dem Gefäßboden. Setzen Sie den Erdbeerbaum vorsichtig in das neue Pflanzgefäß, füllen mit frischer Erde auf und gießen Sie die Pflanze gut an.

Sollen mehrjährige Erdbeerbäume ins Freiland umziehen, platzieren Sie den Pflanzkübel einige Wochen vor der Pflanzung am gewünschten Standort. So kann sich die Pflanze gut akklimatisieren und wird den ungewollten Umzug besser vertragen.

➔ Tipp: Umpflanzen bedeutet extremen Stress für die Pflanze und sollte wenn möglich vermieden werden. Ältere Pflanzen werden nicht mehr umgesetzt.

Die Vor- und Nachteile der Vermehrungsarten
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Stecklinge

  • einfach und unkompliziert
  • gute Anwachsgarantie
  • man erhält schnell vollwertige Pflanzen
  • Es muss eine gut entwickelte Pflanze vorhanden sein.
  • Schnittverletzungen an der Pflanze möglich.

Aussaat
  • Es lassen sich mehrere Pflanzen heranziehen.
  • kostengünstig
  • langwierig
  • aufwendig

Gänsekresse pflegen – viel ist nicht zu tun

Mo, 09/24/2018 - 13:23

Die Gänsekresse ist eine recht anspruchslose Staude. Trotzdem gibt es einige Pflegetipps, die Sie beachten sollten.

© LianeM – Fotolia.com Erste Farbtupfer im Gartenbeet sind nach einem langen Winter besonders willkommen. Die Gänsekresse kann dazu beitragen, dass im Frühling Leben in Ihren Steingarten einzieht. Die Kreuzblütler bilden attraktive Polster und blühen meist Weiß oder Rot. Auch weniger geübte Hobbygärtner werden an der Gänsekresse ihre Freude haben. Wuchsfreudig und pflegeleicht ist die kleine Polsterstaude die ideale Anfängerpflanze. Was es bei der Pflege der Gänsekresse zu beachten gibt, kann im Folgenden nachgelesen werden.
Worauf ist bei der Pflege besonders zu achten?

Die Gänsekresse ist allgemein pflegeleicht und gibt sich auch mit schattigen und halbschattigen Standorten zufrieden. Während ihrer Blüte sind die Pflanzen eine beliebte Bienenweide.

Kompakt wachsende Arten eignen sich auch sehr gut für die Pflanzung im Kübel. Besonders hübsch wirkt die Gänsekresse im Beet – in der Nachbarschaft von Hyazinthen, Iris, Enzian oder Krokussen.

Die Gänsekresse richtig gießen

Die anspruchslosen Pflanzen benötigen nur wenig Pflege. Nach der Pflanzung ist auf eine ausreichende Bewässerung zu achten. Ältere Pflanzen müssen weniger gegossen werden. Der Boden darf jedoch nicht komplett austrocknen. Bei anhaltender Trockenheit ist die Pflanze in jedem Fall zu gießen. Achten Sie dabei stets darauf, dass sich die Flüssigkeit nicht im Boden staut und dadurch Staunässe entsteht. Ist der Boden zu feucht, werden die Wurzeln angegriffen und die Pflanze kann absterben.

Die Gänsekresse richtig gießen in Stichworten:

  • Jungpflanzen regelmäßig gießen
  • ältere Pflanzen nur bei längerer Trockenheit bewässern
  • Boden darf nicht komplett austrocknen
  • Staunässe ist zu vermeiden

➔ Tipp: Die Pflanzen vertragen Kalk und können daher auch mit Leitungswasser gegossen werden.

Muss man Gänsekresse düngen?

Die Gänsekresse wächst und wächst – auch ohne Dünger. Herkömmliche Gartenerde ist als Substrat gut geeignet. Eine zu hohe Nährstoffkonzentration kann der Pflanze schaden. Bei der Pflanzung kann die Beigabe von Kompost in den Boden empfohlen werden. Das organische Material stellt eine ideale Düngung dar und reicht für das Wachsen und Gedeihen der Gänsekresse während der gesamten Saison aus.

Gänsekresse richtig schneiden

Um den kompakten Wuchs der Pflanzen sicherzustellen, wird die Gänsekresse nach der Blütezeit auf zirka zehn Zentimeter zurückgeschnitten. Ein rechtzeitiger Rückschnitt fördert die erneute Blütenbildung.

Buntlaubige Gänsekresse besitzt recht unscheinbare Blüten und muss nicht zurückgeschnitten werden. Hier entfernen Sie lediglich die verblühten Blüten.

➔ Tipp: Nach dem Schnitt müssen die Pflanzenteile nicht zwingend entsorgt werden, denn die Gänsekresse ist essbar.

Die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Überblick
table#t279 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t279 thead tr { } table#t279 thead tr th.t279 { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t279 thead tr th#t279.start { } table#t279 thead tr th#t279.end { } table#t279 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t279 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t279 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 5px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t279 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t279 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t279 tbody tr:hover td { } table#t279 tfoot tr { } table#t279 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#FFFFFF), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeErläuterung
Gießen

  • Regelmäßig zur Gießkanne gegriffen werden muss bei Jungpflanzen.
  • Diese benötigen eine konstante Bewässerung, um gut anwachsen zu können.
  • Ältere Pflanzen müssen nur bei längerer Trockenheit gegossen werden.
  • Der Boden sollte nicht komplett austrocknen.
  • Damit es nicht zu Staunässe kommt, wird nur mäßig gegossen und mit einer Drainage im Boden Staunässe entgegengewirkt.

Düngen
  • Die Gänsekresse benötigt keine zusätzliche Düngung.
  • Ein Überangebot an Nährstoffen ist eher schädlich für die Pflanzen.
  • Bei der Pflanzung kann Kompost als Langzeitdünger unter die Gartenerde gemischt werden.
  • Eine weitere Düngung ist während der gesamten Wachstumsperiode nicht notwendig.

Schneiden
  • Nach der Blüte erfolgt ein Rückschnitt auf etwa zehn Zentimeter.
  • Dies hat den Vorteil, dass sich neue Blüten ausbilden können und die Pflanze ihren kompakten Wuchs beibehält.
  • Buntlaubige Arten müssen nicht zurückgeschnitten werden.
  • Verblühtes ist in jedem Fall zu entfernen.
Gänsenkresse überwintern – darauf sollten Sie achten

Die meisten Sorten der Gänsekresse kommen ohne unsere Hilfe gut über den Winter. Die Pflanzen vertragen selbst strenge Fröste bis – 25 Grad problemlos. Es gibt jedoch auch einige Arten, ursprünglich in wärmeren Regionen beheimatet, welche sich als kälteempfindlicher erweisen und im Winter einen Schutz erhalten sollten. Bei stärkeren Frösten sollten Sie die Pflanzen mit Reisig oder Laub abdecken. Da die Gänsekresse unter einer dicken Schicht Blättern oder Reisig zum Faulen neigt, ist der Winterschutz zeitnah wieder zu entfernen, bzw. nur sporadisch einzusetzen, wenn das Thermometer in den Minusbereich fällt.

Ausnahme Kübelpflanze

Was für die Freilandpflanzung der Gänsekresse gilt, lässt sich nicht automatisch auf die Kübelpflanzen anwenden. Pflanzen im Kübel sind immer als frostempfindlich einzustufen. Dies liegt nicht unbedingt an der Pflanze selbst, sondern an dem Standort im Pflanzgefäß. Das Angebot an Substrat ist dort nur begrenzt. Herrscht Frost, frieren Pflanzkübel schnell durch, was unweigerlich zum Absterben der Pflanze führt, da sich diese nicht mehr über die Wurzeln mit Nährstoffen versorgen kann.

Soll die Kübelpflanze im Freien überwintern, platzieren Sie den Kübel auf einer Unterlage aus Holz oder Styropor, damit das Pflanzgefäß nicht durchfriert. Weiterhin sind die Pflanzgefäße mit Gartenvlies abzudecken.
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Die Pflanzen im Winterquartier sind häufiger zu kontrollieren. Die Erde darf nicht komplett austrocknen. Daher kann das Gießen notwendig werden. Freilandpflanzen können an frostfreien Tagen ebenfalls leicht bewässert werden.

Götterbaum pflanzen – Besonderheiten und Anleitung

Fr, 09/21/2018 - 13:37

Der Götterbaum ist nicht jedermanns Sache, weil er sich sehr schnell ausbreitet. Wer ihn trotzdem pflanzen möchte, findet hier die genaue Anleitung.

© ernstboese – Fotolia.com Götterbäume zählen zu den Bittereschengewächsen und sind zum Großteil in Asien verbreitet. In Europa kommt vorrangig die Art Ailanthus altissima vor. Die Bäume sind sehr alt. Entsprechende Funde wurden bereits im Tertiär gemacht. Wer sich einen schnell wachsenden Baum wünscht, wird am Götterbaum seine Freude haben. Bereits im ersten Standjahr kann dieser, bei entsprechender Pflege, mehrere Meter in die Höhe wachsen. An einem idealen Standort werden die Bäume nicht selten bis zu 30 Meter hoch. Bei der Pflanzung des Götterbaumes gilt es, einige Dinge zu beachten, denn die Pflanzen breiten sich sehr schnell aus und verdrängen dabei nicht selten ihre Pflanznachbarn.
Götterbaum: Kleine Pflanzenbeschreibung

Der Götterbaum ist ein recht anspruchsloser Laubbaum. Die sommergrünen Bäume wachsen schnell in die Höhe und bilden ein dicht verzweigtes Netz an Flachwurzeln aus. Die Lebensdauer der Gewächse liegt bei etwa 50 bis 70 Jahren. Die Bäume bleiben bis weit in das Frühjahr hinein kahl und treiben häufig erst Ende Mai aus. Dann zeigen sich die an das Laub der Esche erinnernden gefiederten Blätter, welche einen charakteristischen und für viele Hobbygärtner erst gewöhnungsbedürftigen Geruch ausstrahlen. Etwa vier Wochen nach dem Austrieb beginnt der Götterbaum zu blühen. Die gelbgrünen Rispenblüten erscheinen eher dezent und sind im Sommer Tummelplatz zahlreicher Insekten. Die Samen hängen büschelweise an den Zweigen und fallen durch ihre rötliche Färbung ins Auge. Der Wind verteilt die Samen großflächig. Der Götterbaum keimt in der Regel auf beinahe jedem Standort und erreicht dort innerhalb von 15 Jahren eine stattliche Höhe von bis zu 20 Metern.

Der Götterbaum ist zweifelsfrei attraktiv anzusehen und eine Zierde für jeden Garten. Allerdings hat ihn sein aggressives Ausbreiten einen Platz in den Top 100 der invasiven Pflanzen eingebracht. Wird jedoch bereits bei der Pflanzung dieser Umstand berücksichtigt, und eine Wurzelsperre angelegt, dann werden Sie viel Freude an diesem attraktiven und bizarren Gewächs haben.

Herkunft und Verbreitung des Götterbaumes

Ursprünglich stammen die Götterbäume aus Ostasien. Dort werden sie auch Himmelsbaum genannt und zu Heilzwecken verwendet. In Europa konnte sich der Götterbaum im 18. Jahrhundert ausbreiten, als Jesuitenmönche seinen Samen im Gepäck hatten. In Parks und weitläufigeren Grünanlagen erfreut der Götterbaum mit seinem exotischen Flair. Die Pflanzen sorgen dabei längst selbst für ihre Ausbreitung, so dass eine gezielte Kultivierung meist nicht mehr notwendig ist.

Götterbaum pflanzen – den passenden Standort finden

Wenn Sie einen Götterbaum anpflanzen möchten, sollten Sie sich über dessen Ausmaße im Klaren sein. In einem kleinen Garten sollte auf einen Götterbaum verzichtet werden.

Tipp: In kleineren Gärten ist der Essigbaum eine willkommene Alternative.

Die Abstände zur Straße und zum Nachbargrundstück sind gesetzlich festgelegt. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Wer Gewissheit haben möchte, sollte sich bei den zuständigen Ämtern vor Ort erkundigen. Als Maßstab für den Abstand zum eigenen Wohnhaus gilt die Höhe des Baumes. Im konkreten Fall sollten also 25 Meter Platz zum Gebäude einkalkuliert werden.
An den eigentlichen Standplatz stellen die Pflanzen wenig Ansprüche. Finden Sie einen sonnigen Standort, wird sich der Götterbaum gut entwickeln.

Das ideale Substrat auswählen

Die Pflanzen zeigen sich im Hinblick auf das Substrat ausgesprochen anspruchslos. Götterbäume werden auch auf einem trockenen und eher kargen Boden gedeihen. Auf einem wenig nährstoffreichen Boden wird der Götterbaum vielleicht weniger schnell wachsen, dies dürfte aber vielen Hobbygärtnern sogar entgegenkommen.

Was ist beim Kauf eines Götterbaumes zu beachten?

Im Fachhandel sind die Götterbäume als Container- oder als Ballenware erhältlich. Damit Sie eine gesunde und kräftige Pflanze erwerben, sollten Sie beim Kauf auf einige Dinge besonderen Wert legen:

  • kleinere Bäume wachsen schneller
  • Stamm und Äste sollten keine Verletzungen aufweisen
  • die Wurzeln dürfen sich nicht ringeln, sondern strahlenförmig verlaufen
  • kleinere Bäume sind schneller an den neuen Standort zu gewöhnen

Sollte der Transportweg länger sein, befeuchten Sie den Wurzelballen häufiger. Auch wenn Sie die Pflanze daheim nicht gleich in den Boden bringen, darf der Wurzelballen nicht austrocknen.
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Junge Götterbäume können aufgrund ihrer Blattform leicht mit dem Essigbaum verwechselt werden. Der Essigbaum besitzt allerdings, bei näherem Hinsehen, deutlich kleinere Blätter. Die gelblichen Blüten geben Anlass zur Verwechslung mit der Schmuckblatt Mahonie, einem Gewächs, welches ebenfalls aus Asien stammt. Die häufigste Verwechslungsmöglichkeit bietet die Esche. Eine Unterscheidung kann hinsichtlich der paarig gefiederten Blätter und der schwarzen Knospen getroffen werden.

Den Götterbaum pflanzen – Schritt für Schritt

Es spricht nichts dagegen, den Götterbaum ganzjährig in den Boden zu bringen. Allerdings sollte kein Frost herrschen. Aufgrund des späten Austriebes kann es jedoch vorkommen, dass die Triebe bei früh einsetzenden Frösten Schaden nehmen. Daher ist das Frühjahr als Zeitpunkt für die Pflanzung zu bevorzugen.

  1. Standort auswählen
  2. Boden auflockern
  3. Pflanze wässern
  4. ggf. Drainage legen
  5. Wurzelballen freilegen
  1. Pflanze mittig ins Pflanzloch setzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Boden leicht andrücken
  4. Stützpfähle anbringen
  5. Pflanze gut angießen
Nachdem der Standort feststeht, können Sie den Boden entsprechend vorbereiten. Dieser wird aufgelockert und von Unkraut, Steinen, Wurzelresten und anderem Unrat befreit. In der Zwischenzeit stellen Sie die Pflanze in ein Gefäß mit Wasser. Der Wurzelballen sollte sich solange mit Flüssigkeit vollsaugen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Wenn auch der Götterbaum als eine ausgesprochen anspruchslose Pflanze gilt, spricht nichts dagegen, das Substrat mit Hornspänen und Kompost zu vermischen, damit die Pflanze gut anwachsen kann. Das Pflanzloch wird mindestens in doppelter Größe und Breite des Wurzelballens ausgehoben.

Tipp: Verwenden Sie keinen Stallmist. Dieser könnte den Wurzeln schaden.

Der Boden des Pflanzloches wird aufgelockert. Handelt es sich um ein recht schweres und undurchlässiges Substrat, bietet es sich an, eine Drainage aus Kies oder Tonscherben zu legen. Anschließend wird der Götterbaum in das Pflanzloch gesetzt. Achten sie darauf, dass die Wurzeln frei liegen und der Wurzelballen nicht mehr mit einem Tuch oder ähnlichem umgeben ist. Füllen Sie das Substrat auf und drücken Sie das Pflanzloch gut an. Um den Baum vor Windbruch zu schützen, schlagen Sie drei Stützpfeiler in den Boden. Diese werden mit Bändern verbunden. Gießen Sie die Pflanze abschließend gut an. Damit die Flüssigkeit besser zu den Wurzeln vordringt, können Sie einen Gießrand anlegen.

Weihrauchbaum vermehren – 2 Varianten genau vorgestellt

Di, 09/18/2018 - 12:15

Wer schon immer mal einen Weihrauchbaum in seinem Garten haben wollte, hat die Möglichkeiten sich aus Samen oder Stecklingen eine Pflanze neu zu ziehen. Wie das im einzelnen funktioniert, erfahren Sie hier.

© cbasting – Fotolia.com

Wer das Besondere liebt und zugleich nach einer gärtnerischen Herausforderung sucht, der ist mit einem Weihrauchbaum gut beraten. Die bizarren Gewächse sind in den Trockengebieten Afrikas, in Indien oder im Süden Arabiens beheimatet. Dort wachsen Sie unter recht unwirtlichen Bedingungen, an steinigen Hängen, bis in etwa 1.200 Meter Höhe.

Weihrauch in unseren Breiten ist eine Rarität und Sie werden viele bewundernde Blicke ernten, wenn es Ihnen gelingt, ein Weihrauchbäumchen heranzuziehen. Auch wer bereits einen Weihrauchbaum besitzt, wird vielleicht über eine Vermehrung nachdenken, sei es, um selbst mehrere Pflanzen zu kultivieren oder um das exotische Gewächs zu verschenken. Was es bei der Vermehrung des Weihrauchbaumes zu beachten gilt und wie es Ihnen gelingt, diesen bizarren Exoten erfolgreich zu vermehren, erfahren Sie jetzt.

Die Vermehrung des Weihrauchbaumes ist auf zwei Arten möglich:

  • Stecklinge
  • Aussaat
Vermehrung durch Stecklinge

Um die Stecklingsvermehrung in Angriff zu nehmen, sollten Sie bereits über einen Weihrauchbaum verfügen oder zumindest jemanden kennen, der den Exoten bereits erfolgreich kultiviert. Dieser wird Ihnen sicher gerne Stecklinge abgeben. Diese fallen beim Beschneiden der Gehölze ohnehin an und der Bekannte oder Nachbar erspart sich damit die Entsorgung.

» Tipp: Die Stecklingsvermehrung beim Weihrauchbaum ist durchaus erfolgversprechend. Machen Sie den Versuch!

Als Steckling werden relativ frische Triebe benutzt, die noch keine Verholzung aufweisen. Die Stecklinge sollten eine Länge von zehn bis fünfzehn Zentimetern besitzen und über einige Blattpaare verfügen.

» Tipp: Der Steckling sollte diagonale Schnittflächen aufweisen.

Die Blätter und Knospen werden nur im oberen Bereich des Stecklings belassen. Am Triebteil, der sich später unter der Erde befindet, sind alle Blätter zu entfernen, damit es später unter der Erde nicht zu Fäulnis kommt. Der Steckling wird in Erde gesetzt und angegossen. Die Stecklinge sind feucht zu halten und werden hell und warm aufgestellt. Erfahrungsgemäß werden sich nach einigen Wochen die ersten frischen Triebe zeigen. Dies ist das beste Zeichen für eine erfolgreiche Vermehrung. Die Stecklinge haben zu diesem Zeitpunkt bereits stabile Wurzeln ausgebildet und werden nun wie ausgewachsene Weihrauchbäume kultiviert.

In Kürze:

  • Steckling schneiden
  • Blätter im unteren Bereich entfernen
  • Steckling in Pflanzgefäß stecken
  • Pflanzgefäß hell und warm aufstellen
  • Bewurzelung abwarten

» Tipp: Das Pikieren der Pflanzen sollte möglichst erst nach etwa zwei Jahren stattfinden. Junge Pflanzen sind besonders empfindlich und dulden keine Veränderungen und Eingriffe.

Vermehrung durch Aussaat

Wer versuchen möchte, sich einen Weihrauchbaum aus Samen heranzuziehen, steht zunächst vor der Frage: Wo bekomme ich die Samen her? Es kommt darauf an, ob Sie selbst bereits einen Weihrauchbaum kultivieren und Ihnen die Fruchtbildung gelungen ist oder ob Sie einen ähnlich erfolgreichen Hobbygärtner kennen, der Ihnen die Samen überlässt.

Wie lassen sich die Samen aus den Früchten gewinnen?

Die Früchte werden zunächst geerntet. Anschließend lösen Sie das Fruchtfleisch und die Schalen vom Stein. Der Kern sollte möglichst keine Reste von Fruchtfleisch mehr aufweisen, damit dieser eingepflanzt nicht zu schimmeln oder faulen beginnt.

Was ist bei den Samen zu beachten?

Die Samen sollten so frisch wie möglich sein. Bevor Sie mit der Aussaat beginnen, sollten die Samen einen Tag lang in warmem Wasser weichen.

» Tipp: Seien Sie bei der Aussaat nicht kleinlich, denn von 100 gekauften Samen sind meist nur ein bis zwei Samen keimfähig.

Keimfähige Samen müssen die “Wasserprobe” bestehen. Nachdem die Kerne 24 Stunden eingeweicht wurden, werden sich viele an der Oberfläche befinden. Alle Samen, die oben schwimmen, können aussortiert werden. Diese werden nicht zu keimen beginnen. Nur einige wenige Samenkörner werden am Boden schwimmen. Diese können Sie aussäen, denn die Chancen auf die Keimung sind sehr hoch.

Die Samen können, wie bereits erwähnt, selbst gewonnen oder im Handel erworben werden. Frische Samen besitzen die besten Chancen auf Keimung. Wer Samen kauft ( dies ist oftmals auf Pflanzenbörsen möglich) hat erfahrungsgemäß lediglich etwa fünf Prozent keimfähige Samen im Tütchen. Bei frisch gewonnen Samen liegen die Chancen weit höher. Das Wässern ist wichtig, um Samen, die nicht keimfähig sind bereits aussortieren zu können.

Nutzen Sie für die Aussaat ein flaches Pflanzgefäß und bedecken das Saatgut nur dünn mit Substrat. Für die Anzucht kann Einheitserde verwendet werden. Besser ist es, das Substrat von Beginn an mit Sand und Perlite (z.B. hier erhältlich) zu versetzen.

Perlit ist ein Gestein, was sehr häufig normaler Blumenerde beigemischt ist. Es dient der Wasserspeicherung und der besseren Belüftung des Bodens.

Das Pflanzgefäß sollte sehr warm aufgestellt werden. Eine Umgebungstemperatur von mindestens 27 Grad ist notwendig. Um die Keimung zu beschleunigen, sollten Sie die Pflanzschale mit Folie oder Glas abdecken. Das so improvisierte Mikroklima schafft die notwendigen Bedingungen für eine mögliche Keimung.

» Tipp: Lüften Sie die Abdeckung der Pflanzschale möglichst täglich, damit es durch den fehlenden Luftaustausch nicht zu Schimmelbildung kommt.

Die Bewässerung sollte nicht zu intensiv erfolgen. Wird das Pflanzgefäß abgedeckt, hält sich die Feuchtigkeit länger.

Wann kommt es zur Keimung?

Hier ist Geduld gefragt. Die ersten Triebe können nach vier Wochen Keimzeit erscheinen. Ebenso kann es sich mehrere Monate hinziehen, bis die erfolgreiche Vermehrung durch Triebspitzen angezeigt wird. Werfen Sie also die Flinte nicht vorschnell ins Korn.

Was passiert mit den jungen Pflanzen?

Die Stecklinge werden nach der Keimung zunächst weiterhin sehr warm gehalten und entsprechend bewässert. Der Standort sollte nicht verändert werden, denn junge Pflanzen reagieren besonders empfindlich auf die kleinsten Veränderungen. Die Triebe sollten mindestens auf eine Höhe von zehn Zentimetern angewachsen sein. Nun können die Stecklinge vorsichtig in Pflanzkübel gesetzt werden. Schrittweise wird nun weniger gegossen und in der warmen Jahreszeit dürfen die Pflanzen auf Balkon oder Terrasse umziehen.

In Kürze:

  • Samen gewinnen oder kaufen
  • Samen wässern
  • Substrat vorbereiten
  • Samen einbringen
  • Samen leicht mit Erde bedecken
  • Pflanzschale hell und warm aufstellen
  • für hohe Luftfeuchtigkeit sorgen
  • mäßig bewässern
  • Keimung abwarten
Vor- und Nachteile der beiden Vermehrungsarten table#t277 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t277 thead tr { } table#t277 thead tr th.t277 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t277 thead tr th#t277.start { } table#t277 thead tr th#t277.end { } table#t277 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t277 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t277 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t277 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t277 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t277 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t277 tfoot tr { } table#t277 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } Art der VermehrungVorteileNachteile Stecklingsvermehrung ✔ Die Methode ist recht erfolgversprechend.

✔ Die Bewurzelung erfolgt zügig.

✔ Man gewinnt recht schnell eigenständige Pflanzen.

✖ Es muss eine kräftige Pflanze vorhanden sein, welche sich zum Schneiden von Stecklingen eignet.

Aussaat✔ Es lassen sich mehrere Pflanzen heranziehen.

✔ Relativ geringer Platzbedarf durch kleines Saatgefäß.

✔ Die Samen lassen sich aus bereits bestehenden Weihrauchbäumen gewinnen.

✖ Die Samen sollten möglichst frisch ausgesät werden.

✖ Samen sind schwer zu bekommen und nicht billig.

✖ Die Keimrate ist niedrig.

✖ Diese Art der Vermehrung ist langwierig.

Waschbären im Garten – Anzeichen, Bekämpfung und Prävention

Mo, 09/17/2018 - 13:59

Waschbären haben keine natürlichen Fressfeinde und breiten sich immer mehr aus. Sie machen nicht mal vor Gärten und Gebäuden halt und richten enorme Schäden an.
© veroja – Fotolia.com

In Deutschland soll es etwa 500.000 Waschbären geben. Die nachtaktiven Allesfresser leben bevorzugt in Wäldern und Gewässernähe. Oft zieht es diese vermeintlich süßen Tierchen aber auch in die Nähe des Menschen, wo sie enorme Schäden anrichten können. Da kann es auch schonmal vorkommen, dass sie ihr Lager auf dem Dachboden einrichten, um in der Nacht im heimischen Garten auf Beutezug zu gehen.

Anzeichen für Waschbären im Garten

Die offensichtlichsten Anzeichen für Waschbären sind wohl die angerichteten Schäden auf den nächtlichen Streifzügen.
So können große Rasenflächen und Komposthaufen auf der Suche nach Würmern und Engerlingen zerwühlt werden oder reifes Obst und Beeren verspeist werden, bevor Sie dieses ernten können. Waschbären machen bei der Futtersuche aber auch vor Abfall keinen Halt. So kommt es nicht selten vor, dass Mülltonnen umgekippt und entleert werden oder Müllsäcke zerrissen werden. Häufig gehen bei den nächtlichen Erkundungstouren im Garten auch Blumentöpfe zu Bruch oder Gartenmöbel werden beschädigt.
Weitere Anzeichen für Waschbären können eindeutige Fußspuren oder der Kot sein.

Achtung:
Waschbären können über ihren Kot eine Reihe von Infektionskrankheiten und Parasiten übertragen, die für den Menschen und Haustiere gefährlich werden können. Wenn Sie also irgendwo Waschbärenkot finden, sollten Sie auf gar keinen Fall mit diesem direkt in Berührung kommen. Ziehen Sie deshalb beim Aufsammeln unbedingt Handschuhe an und verbrennen den Kot anschließend. Wenn Sie ganz sicher sein wollen, wer bei Ihnen im Garten immer wieder Schäden anrichtet, können Sie auch eine Wildkamera in Ihrem Garten installieren. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass die Wildkamera auch für Nachtaufnahmen geeignet ist (siehe Frankonia.de).
Tipp: Achten Sie beim Kauf der Kamera darauf, dass diese auch für Nachtaufnahmen geeignet ist. Die meisten Räuber kommen nämlich wie der Waschbär nachts.

Waschbären bekämpfen und fernhalten

Mit „bekämpfen“ ist auf keinen Fall das Fangen oder Töten gemeint. Dies ist zum einen nur bedingt gestattet und wird bei Verstoß gegen Vorschriften mit empfindlichen Geld- und Freiheitsstrafen geahndet. Zum anderen hat dies keinen Sinn, da sehr schnell neue auftauchen werden. Waschbären haben nämlich eine Art Strategie: Um Verluste auszugleichen passt sich die Population an. Das heißt, wenn mehr Waschbären sterben, werden auch mehr Waschbären geboren.
Es ist also sinnvoller, Waschbären den Anreiz in Ihrem Garten zu nehmen.

Müll und Abfälle © jon_chica – Fotolia.com Da Waschbären auch in Mülltonnen und Müllsäcken nach Futter suchen, müssen Sie dafür sorgen, dass diese nicht durch Waschbären geplündert werden können. Dies erreichen Sie, indem Sie Ihre Mülltonnen sichern, damit diese nicht geöffnet werden können. Dazu eignen sich unter andrem starke Spanngummis oder schwere Steine auf der Tonne. Am besten sichern Sie diese jedoch mit einem Schloss. Müllsäcke sollten Sie nachts nicht draußen stehen lassen. Es ist sinnvoll, diese erst am Morgen raus zu stellen.

Komposthaufen

Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie keine hochwertigen Speisereste wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst und Brot auf den Komposthaufen werfen.
Garten- und Gemüseabfälle, Kartoffeln und ähnliches sind für Waschbären uninteressant und können ohne Probleme kompostiert werden.
Tipp: Wenn Sie Ihre hochwertigen Speisereste kompostieren, damit aber keine Waschbären anlocken wollen, empfehle ich Ihnen einen verschließbaren Schnellkomposter.

Obst

Waschbären sind hervorragende Kletterer. Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie einen Aufstieg der kleinen Raubtiere auf Obstbäume verhindern. Dies erreichen Sie zum Beispiel durch das Anbringen einer ca. 1 Meter hohen Blechmanschette, die durch ihre glatte Oberfläche keinen Haltemöglichkeiten bietet. Dabei müssen Sie aber auch darauf achten, dass es keine Überstiegsmöglichkeiten von anderen Bäumen oder von Gebäuden gibt.
Reifes Obst sowohl in Bodennähe als auch auf dem Baum sollten Sie sofort abernten, sobald es reif ist. So vermeiden Sie Fallobst, welches die Waschbären auch sehr mögen. Sollte doch mal Obst auf den Boden fallen, sollten Sie dieses sofort beseitigen.

Tierfutter

Waschbären mögen auch Hunde- und Katzenfutter. Vermeiden Sie deshalb, Ihre Tiere draußen zu füttern oder räumen Sie abends die Reste ins Haus.
Auch Vogelfutter ist für Waschbären interessant. Vermeiden Sie deshalb, dass Waschbären dort heran kommen können.

Technik

In verschiedenen Onlineshops habe ich auch noch ein paar Geräte gefunden, die die Waschbären verscheuchen sollen. Diese arbeiten größtenteils mit Ultraschall und/oder Blitzlicht. Es gibt aber auch Geräte, die über LEDs blaue Lichtimpulse abgeben. Dass blaues Licht bei Rehen abschreckend wirkt, wurde inzwischen belegt. Die gleiche Wirkung soll es laut Herstellerangaben auch auf Waschbären haben.

Hinweis:
Der Waschbär richtet übrigens nicht nur Schäden im Garten an. Hat er sich bei Ihnen auf dem Dachboden eingenistet, richtet er in der Regel dort noch einen viel größeren Schaden an. Deshalb ist es auch wichtig, dass Sie Ihr Haus vor Waschbären absichern:

  • Glatte Blechmanschetten (1m hoch) über den Fallrohren der Regenrinnen können einen Aufstieg auf das Dach verhindern.
  • Bäume und Sträucher, die an oder über das Dach reichen, sollten Sie großzügig einkürzen, damit der Waschbär nicht hinüber klettern kann.
  • Verschließen Sie Öffnungen in Dachkästen durch solide Baumaterialien, damit der Waschbär nicht auf den Dachboden gelangen kann.
  • Ein starkes Metallgitter auf dem Schornstein verhindert Einstieg.
  • Kletterpflanzen sollten Sie stutzen, sodass mind. 1 m Luft bis zur Dachkante bleibt. Dadurch verhindern Sie, dass sich der Waschbär auf diese Weise Zutritt zu Ihrem Dachboden verschafft.
Tipp: Ich habe lange nach Blechmanschetten für Fallrohre und Baumstämme gesucht und bin dann auf diesen Anbieter für Blechmanschetten – sowohl für Bäume als auch für Fallrohre gestoßen.

Kugelrobinie pflanzen – Kugelakazie im Garten oder Kübel

So, 09/16/2018 - 06:51

Wer einen zu kleinen Garten für die Baumbepflanzung hat, der ist mit einer Kugelrobinie besser bedient. Der Akazienbaum kann sogar im Kübel gehalten werden.

© osiris59 – Fotolia.com Wer wünscht sich nicht einen schmucken Baum als Mittelpunkt und Zierde des Gartens? Doch häufig bleibt diese Vorstellung leider ein Traum, denn ein kleiner Vorgarten ist nicht der ideale Standplatz für majestätische Bäume. Die Kugelrobinie dagegen eignet sich bedenkenlos auch für kleinere Gärten. Die Bäume werden nur wenige Meter hoch und können von Ihnen zusätzlich in Form gebracht und damit auch gestutzt werden. Kugelrobinien zaubern mediterranen Charme in jeden Garten, bezaubern mit ihrem filigranen Laub und der attraktiven Herbstfärbung. Möchten Sie Ihren Garten mit diesen wuchsfreudigen und anspruchslosen Gewächsen bereichern, erfahren Sie hier alles Wissenswerte rund um die Pflanzung der Kugelrobinie.
Kugelrobinie – kleiner Pflanzensteckbrief

Es existieren zwanzig Robinien-Arten. Die Kugelrobinie ist einer der beliebtesten Vertreter der Gattung. Entstanden ist die kleinwüchsige Art mit ihrer kugelförmigen Krone durch die Veredlung der herkömmlichen Robinie. Mit ihren filigranen, federförmigen Blättern erinnert die Robinie an die Akazie, was ihr auch zur Bezeichnung „Scheinakazie“ verhalf. Die dichte Krone der Gewächse wird von den ovalen blaugrünen Blättern gebildet. Die Kugelrobinie kann damit zu einem beliebten Schattenspender im heimischen Garten werden. Nicht nur im Sommer sind die Bäume eine Zierde. Besonders attraktiv ist auch die Herbstfärbung. In den Farben Gelb, Rot oder Goldbraun scheint die Kugelrobinie förmlich in Flammen zu stehen.

Hinweis: Die Kugelrobinie bildet keine Blüten aus.

Die ursprüngliche Heimat der Robinien liegt in den USA. Eine Kultivierung in Europa ist bereits seit dem 16. Jahrhundert belegt. Zunächst fanden sich die Bäume lediglich in den Parkanlagen der Adligen. Im 18. Jahrhundert wurden die wuchsfreudigen Robinien aber auch zur Aufforstung eingesetzt. Heute sind die Gewächse in Europa, in Ostasien und im Norden Afrikas verbreitet. Dabei werden Robinien vermehrt als Gartenpflanze genutzt. Es sind zahlreiche Zuchtsorten entstanden. Da die Robinie sich unempfindlich gegenüber Staub, Rauch oder Ruß zeigt, finden sich die Bäume auch vermehrt in den Städten wieder. Am Straßenrand, auf öffentlichen Plätzen oder am Wegesrand gedeihen die attraktiven Kugelakazien. Auch in kleinen Gärten werden Kugelrobinien bevorzugt angepflanzt. Die pflegeleichten Gewächse bilden üppige Kronen aus und lassen die Gärten dadurch größer wirken.

Den passenden Standort finden

Kugelrobinien sollten einen Standort erhalten, wo sie sich optimal entwickeln können. Dabei gilt es zu bedenken, dass es sich zwar um einen optisch vergleichsweise kleinen Baum handelt, Robinien aber enorm in die Breite gehen – unbeschnittene Kronen erreichen Ausmaße von vier bis fünf Metern. Wählen Sie also einen Standplatz, der den Gewächsen den nötigen Raum lässt. Ein warmer und sonniger Standort empfiehlt sich für die Kugelrobinie. Pralle Sonneneinstrahlung wird ebenso vertragen, wie sich die Pflanze mit längerer Trockenheit und Stadtklima arrangieren kann. Damit sich eine üppige Krone ausbilden kann und die dünnen Zweige nicht wegknicken, sollte die Kugelrobinie einen windgeschützten Standort erhalten.

Das ideale Pflanz-Substrat auswählen

Als robuste und anspruchslose Pflanze stellt die Kugelrobinie auch an den Boden keine allzu großen Ansprüche. Es sollte sich um einen lockeren Boden handeln. Schwere Lehmböden werden weniger gut vertragen. Ist der Boden nicht durchlässig genug, kann die Flüssigkeit schlecht abfließen und es kann zu Staunässe kommen. Dies vertragen die Pflanzen nicht und es kommt zum Faulen der Wurzeln.

Tipp: Durch die Beigabe von Kies oder Sand kann der Boden aufgelockert werden.

Auf einem trockenen Sand- oder Kiesboden fühlen sich die Pflanzen wohl. Kalk wird weniger gut vertragen. Daher sollte auch die Bewässerung bevorzugt mit Regenwasser erfolgen. Der Boden darf nicht zu karg beschaffen sein.

Wann ist die beste Pflanzzeit?

Handelt es sich um eine eingetopfte Pflanze, kann diese ganzjährlich eingepflanzt werden. Tage, an denen Frost herrscht ausgenommen. Wurzelnackte Pflanzen werden bevorzugt zwischen September und April in die Erde gesetzt. Auch hier gilt, die Pflanzung ist auch im Winter möglich, wenn kein Bodenfrost herrscht.

Die Kugelrobinie pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanze wässern
  4. Pflanzloch ausheben
  5. Pflanze einsetzen
    1. Substrat auffüllen
    2. Substrat gut andrücken
    3. Pflanze wässern
    4. Pflanze stützen
    Nach der Auswahl des Standortes, ist der Boden auf die Pflanzung vorzubereiten. Befreien Sie den Boden von Steinen, Wurzeln und Unkraut und lockern Sie stark verdichtete Böden auf. Dies kann durch die Beimischung von Sand oder Kies geschehen. Die Kugelrobinie wird vor der Pflanzung in einen Wassereimer gestellt, damit sich die Wurzel ausreichend mit Flüssigkeit vollsaugen kann. In der Zwischenzeit ist das Pflanzloch auszuheben. Dies sollte mindestens in doppelter Größe des Wurzelballens geschehen. Der Aushub kann nun mit Kompost vermischt werden. So erhält die Kugelrobinie bei der Pflanzung einen organischen Langzeitdünger

    Die Pflanze ist soweit in das Pflanzloch zu setzen, dass sich der Ansatz des Stammes direkt über der Erdoberfläche befindet. Anschließend kann das Pflanzloch mit Substrat aufgefüllt werden. Die Erde sollte gut angedrückt werden. Damit die Pflanze in der ersten Anwachsphase sicher steht, stützen Sie den Stamm mit einem Pfahl. Der Pfahl wird unmittelbar neben dem Stamm in den Boden gebracht und der Stamm wird am Pfahl mit straffer Schnur oder flexiblem Draht gesichert.

    Tipp: Bandagieren Sie den Stamm mit Jute, ist dieser vor Schäden geschützt, bis sich die Pflanze ausreichend entwickelt hat.

    In den ersten Monaten nach der Pflanzung sollte die Kugelrobinie ausreichend bewässert werden. Gießen Sie dabei bevorzugt mit Regenwasser, da die Pflanzen nicht gut kalkverträglich sind.

    Achtung: Die Kugelrobinie ist giftig. Arbeiten Sie daher mit Handschuhen und halten Sie Kleinkinder und Haustiere von der Pflanze fern.

    Kugelrobinie im Kübel – geht das?

    Besonders junge Bäume können auch im Kübel kultiviert werden. Damit können Sie sich den Traum vom Hausbaum erfüllen, auch ohne einen eigenen Garten zu besitzen. Für die Kultivierung der Bäumchen auf Balkon oder Terrasse gilt es, einige Dinge zu beachten.

    Die Kugelrobinie im Kübel pflanzen – Schritt für Schritt
    1. Pflanzgefäß auswählen
    2. Drainage in den Gefäßboden einbringen
    3. Pflanze einsetzen
    4. Substrat auffüllen
    5. Standort auswählen
    6. Pflegehinweise beachten

    Bei der Wahl des Pflanzgefäßes ist auf ausreichend Abzugslöcher im Boden zu achten. Weiterhin sollte der Pflanzkübel eine ausreichende Größe besitzen, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Bevor Sie die Kugelrobinie einsetzen, ist es ratsam, eine Drainage in den Gefäßboden zu legen. Wird der Gefäßboden mit Kies bedeckt, kann die Flüssigkeit besser abfließen und Staunässe wird damit entgegengewirkt.

    Tipp: Steht die Kugelrobinie in einem Untersetzer, ist das Gießwasser daraus regelmäßig zu entfernen.

    Für das Pflanzgefäß sollte ein windgeschützter Standort ausgewählt werden. Eine regelmäßige Bewässerung ist bei Kübelpflanzen notwendig. Ebenso braucht die Pflanze im Kübel ausreichend Nährstoffe. Dies lässt sich mit einer Gabe Langzeitdünger im Frühling abdecken. Damit das Bäumchen seine kompakte Größe behält und sich damit auch weiterhin als Kübelpflanze eignet, sind regelmäßige Schnittmaßnahmen notwendig.

    Tipp: Die Kugelrobinie überwintert am besten in einem kühlen, aber frostfreien Raum.

    Wann muss umgetopft werden?

    Die Kugelrobinie muss spätestens dann umgetopft werden, wenn das Wurzelgeflecht den Pflanzkübel durchdrungen hat. Der Hobbygärtner erkennt dies, wenn die Wurzeln aus dem Boden schauen und die Erde im Gefäß von Wurzeln durchdrungen erscheint. Der beste Zeitpunkt für das Umpflanzen der Kugelrobinie ist das zeitige Frühjahr.

Gänsekresse pflanzen – Tipps für die Beetbepflanzung und den Steingarten

Sa, 09/15/2018 - 06:55

Die Gänsekresse passt nicht nur super auf’s Beet, sondern auch hervorragend in den Steingarten. Was Sie beim Pflanzen beachten müssen, verraten wir hier.

© LianeM – Fotolia.com Die Gänsekresse zählt zur Familie der Kreuzblütengewächse. Die meist mehrjährigen Pflanzen bilden hübsche Polster und bieten sich daher für die Bepflanzung des Steingartens an. Der Frühblüher setzt bereits ab April mit seinen weißen oder roten Blütenköpfchen hübsche Akzente im Beet. Es sind zahlreiche Züchtungen im Handel, welche nicht zuletzt auch mit ihrem gefleckten Laub eine Zierde darstellen. Ursprünglich auf dem Balkan und in den Karpaten beheimatet, hat sich die Gänsekresse an unser Klima gut angepasst und gilt als pflegeleicht und anspruchslos. Damit eventuelle Pflegefehler trotzdem von Anfang an vermieden werden, sollten Sie nachfolgende Tipps und Ratschläge beherzigen und mit der Pflanzung den Grundstein für ein gesundes Pflanzenwachstum legen.
Gänsekresse: Pflanzenbeschreibung

Meist handelt es sich bei der Gänsekresse um mehrjährige Pflanzen. Einige wenige Arten sind ein- oder zweijährig. Die Pflanzen besitzen einige Gemeinsamkeiten. Die Stängel wachsen meist aufrecht und weisen eine deutliche Behaarung auf. Die Stängel entspringen einer Rosette, welche gestielte und ungestielte Blätter besitzt. Es kommen glätte und gezahnte Blattränder vor. Ebenso werden glatte oder behaarte Blattoberseiten unterschieden. Es werden vierzählige Blüten mit ovalen Kelchblättern ausgebildet. Die Kronblätter besitzen eine Länge von etwa einem halben Zentimeter. Meist blüht die Gänsekresse weiß oder rot. Es kommen aber auch violette, blaue oder gelbliche Blüten vor. Im Fruchtknoten können bis zu 80 Samenanlagen vorhanden sein. Die flachen Schoten besitzen eine netzartige Struktur.

Gänsekresse pflanzen – den passenden Standort finden

Die anspruchslosen und wuchsfreudigen Pflanzen geben sich mit beinahe jedem Standort zufrieden. Finden Sie einen sonnigen Standort, wird die Gänsekresse es Ihnen mit einer reichen Blüte danken. Aber auch halbschattige Standorte machen der Pflanze nichts aus und auch im Schatten gedeiht die Gänsekresse problemlos. Auch für die Bepflanzung von Dachgärten oder Gräbern ist die Pflanze eine Option.

Das ideale Substrat auswählen

Die Gänsekresse sollte möglichst in einen gut durchlässigen Boden gepflanzt werden. Ein frisches und nicht zu nährstoffreiches Substrat ist ideal. Der Boden darf nicht zu feucht sein, da die Pflanzen keine Staunässe vertragen. Auch an Stellen, wo Sie bislang kein Glück mit üppigem Pflanzenwuchs hatten, lohnt es, einen Versuch mit der Gänsekresse zu starten.

Das ideale Substrat in Stichworten:
  • locker
  • frisch
  • durchlässig
  • kalkhaltig
  • nährstoffarm
Die Gänsekresse pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Pflanzabstand beachten
    1. Pflanze einsetzen
    2. Substrat auffüllen
    3. Substrat andrücken
    4. Pflanze bewässern
    Nachdem Sie einen passenden Standort ausgewählt haben, wird der Boden von Steinen und Unkraut befreit. Anschließend heben Sie das Pflanzloch in etwa in der doppelten Größe des Wurzelballens aus. Damit die Pflanzen gut anwachsen, kann das Substrat mit Hornspänen oder Kompost angereichert werden. Die Pflanzen werden in die Erde gesetzt. Das Substrat sollte dabei in etwa mit dem unteren Blattpaar abschließen. Drücken Sie die Erde nun gut fest und gießen Sie die Gänsekresse reichlich an.

    Für die Gruppenpflanzung bietet sich ein Pflanzabstand von 20 bis 30 Zentimetern an. Beliebte Beetnachbarn sind Blaukissen, Enzian oder Farne.

    Kann die Gänsekresse im Kübel kultiviert werden?

    Als anspruchslose Pflanze eignet sich die Gänsekresse auch für die Kübelhaltung. Der Pflegeaufwand ist hierbei jedoch etwas höher, denn im Kübel steht den Pflanzen nur ein begrenztes Angebot an Nährstoffen zur Verfügung. Kübelpflanzen müssen häufiger bewässert und regelmäßig gedüngt werden.

    Tipp: Achten Sie bei der Auswahl des Pflanzgefäßes auf ausreichend Abzugslöcher für Flüssigkeit im Boden.

    Wann blüht die Gänsekresse?

    Nach der Pflanzung werden Sie sicher gespannt die Blüte der Gänsekresse erwarten. Die meisten Arten blühen im April und die Blütezeit reicht bis in den Mai hinein. Es gibt aber auch Ausnahmen, dies liegt begründet in der reichen Artenvielfalt der Pflanzengattung. Die Kaukasische Gänsekresse öffnet ihre Blüten bereits im März. Die Alpen-Gänsekresse kann bis in den Herbst hinein in Blüte stehen und einige Arten blühen sogar im Winter.

    Tipp: Werden die alten Blütenstände regelmäßig entfernt, lässt sich die Pflanze zu einer weiteren Blüte anregen.
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    Sind einige Jahre nach der Pflanzung vergangen, kann es passieren, dass die Gänsekresse ihre üppige Blüte vermissen lässt. Es ist an der Zeit, die Pflanze zu verjüngen und an einen neuen Standort umzusetzen. Hierfür können Sie die Gänsekresse im Frühling oder im Herbst aus dem Boden nehmen. Der Wurzelballen wird nun von verkahlten Stellen und faulen oder abgestorbenen Wurzelsegmenten befreit. Ist die Pflanze ausreichend entwickelt, können Sie den Wurzelballen mit einem scharfen Messer zerteilen und die Gänsekresse dadurch vermehren. Die einzelnen Wurzelsegmente werden dann an einen neuen Standort gepflanzt.

    Ist die Gänsekresse giftig?

    Bei der Pflanzung der Gänsekresse müssen Sie keine Bedenken haben, dass Kinder oder Haustiere durch die Pflanze gefährdet werden. Ganz im Gegenteil, denn die Gänsekresse ist essbar. Wie der Name bereits verrät, schmecken die Blätter kresseartig. Der Geschmack erinnert auch an Rucola.

    Die Blüten der Gänsekresse können als Dekoration diverser Speisen dienen. Es lassen sich damit Salate, Suppen, kalte Platten oder Desserts verzieren. In den Blättern steckt viel Vitamin C. Auch die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung der Pflanzenteile wird geschätzt.

    Tipp: Die Blätter werden vor der Blütezeit geerntet.

    Als Dekoration sind Blätter und Blüten der Gänsekresse immer eine Empfehlung wert. Von einem übermäßigen Verzehr wird jedoch abgeraten. Es gibt leider kaum Erkenntnisse darüber, wie sich ein hoher und regelmäßiger Verzehr der einzelnen Pflanzenteile auf den Körper auswirkt.

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