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Aktualisiert: vor 1 Stunde 15 Minuten

Zuckerhutfichte pflanzen, pflegen und überwintern

Di, 02/18/2020 - 08:15

Ursprünglich kommt die Zuckerhutfichte aus Nordamerika, fühlt sich aber auch bei uns wohl. Neben der Kultivierung im Garten ist eine Kübelpflanzung möglich.

© vaivirga / stock.adobe.com

Eine Fichte im Garten – diesen Traum können sich nur wenige erfüllen? Weit gefehlt, denn die Zuckerhutfichte (Picea glauca ‚Conica‘) passt sogar auf Balkon oder Terrasse. Die kleinwüchsigen Bäumchen lassen sich auch im Kübel kultivieren. Mit ihrem pyramidenförmigen Wuchs ist die Konifere ausgesprochen attraktiv und nicht selten putzt sich die Zuckerhutfichte zur Weihnachtszeit festlich heraus. Die Pflege der aus Kanada stammenden Pflanze ist unkompliziert, denn die Mini-Bäume sind sehr gut an unser Klima angepasst.

Herkunft

Die Zuckerhutfichte stammt von der aus Nordamerika stammenden Weiß- oder Schimmelfichte (Picea glauca) ab. Diese Fichte erreicht Wuchshöhen von bis zu 50 Metern und wäre keine Option für den Kleingarten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden am kanadischen Lake Laggan wesentlich kleinwüchsigere Schimmelfichten gesichtet. Aus dieser natürlichen Mutation der Weißfichte hat man später die Zuckerhutfichte herausgezüchtet.

Kleine Pflanzenbeschreibung

Die Zwergform der kanadischen Picea glauca gehört den Kieferngewächsen an. Die Zuckerhutfichte wächst nur langsam und erst nach circa 30 Jahren hat das Bäumchen mit etwa vier Metern seine finale Größe erreicht. Jährlich wächst die Konifere etwa acht Zentimeter. Damit ist ein ideales Bäumchen für kleinere Gärten, die Terrasse, den Balkon oder den Eingangsbereich des Hauses gefunden.

Der Wuchs gestaltet sich schmal und aufrecht. Es wird ein dichter Kegel, welcher an einen Zuckerhut erinnert ausgebildet. Die Nadeln erscheinen dicht und sind etwa einen Zentimeter lang. Während die jungen Nadeln sich in einem erfrischenden Grünton präsentieren, erfolgt bei älteren Gewächsen eine blaugrüne Verfärbung.

Die Zuckerhutfichte ist zweihäusig. Die weiblichen wie auch die männlichen Blüten bilden Zapfen aus. Im Gegensatz zu den Tannen wachsen Fichtenzapfen streng nach unten. Bei Samenreife fallen die Zapfen ab und beginnen, wenn sie auf ideale Bodenverhältnisse treffen, zu keimen.

Zuckerhutfichte (Picea glauca ‚Conica‘ ) Wuchsgeschwindigkeit: 5 – 10 cm im Jahr Wuchshöhe: 300 – 400 cm Wuchsbreite: 180 – 200 cm Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: normaler Gartenboden » Mehr Bilder und Daten anzeigen Zuckerhutfichte pflanzen Passenden Standort finden

Zuckerhutfichten sind recht anspruchsvoll, was den Standort betrifft. Ein sonniger bis halbschattiger Standort in Alleinstellung ist ideal. In direkter Nähe sollten sich keine Pflanznachbarn befinden. Fühlen sich die Minibäume bedrängt oder werden von anderen Gewächsen berührt, reagieren sie mit einer Braunfärbung der Nadeln.

Tipp: Entstehen Schäden an den berührten Stellen, lassen sich diese meist nicht mehr beheben. Auch „Berührungen“ von Zäunen oder Mauern mag die Zuckerhutfichte nicht.

Ein freier und sonniger Standort ist ideal. Zuckerhutfichten wirken in einem Heidegarten oder Steingarten sehr dekorativ und bereichern den sonnigen Vorgarten.

Ideales Substrat auswählen

Die Zuckerhutfichte ist in den Bergregionen Kanadas zuhause. Hier fällt relativ viel Niederschlag. Daher wünscht sich die Pflanze einen leicht feuchten und lockeren Boden. Es ist darauf zu achten, dass die Feuchtigkeit gut abfließen kann. Sie sollten Staunässe vermeiden, denn diese bekommt den Pflanzen nicht.

Besitzt der Gartenboden die genannten Eigenschaften, wird sich die Zuckerhutfichte in normalem Substrat wohlfühlen. Der Nährstoffbedarf ist eher gering. Ein neutraler bis saurer Boden wird akzeptiert. Sie sollten einen zu schweren Gartenboden auflockern. Dazu mischen Sie ihn mit Sand oder Kies. Dies erhöht die Durchlässigkeit.

Pflanzung – Schritt für Schritt © bildlove / stock.adobe.com 1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanze wässern
4. Pflanzloch großzügig ausheben
5. Boden aufwerten6. Drainage anlegen
7. Pflanze einsetzen
8. Substrat auffüllen
9. Erde festtreten
10. Pflanze reichlich angießen

Koniferen pflanzen Sie am besten im Herbst. Die Zuckerhutfichten sind als Containerware im Handel erhältlich und können theoretisch an jedem frostfreien Tag im Jahr gepflanzt werden. Das Gehölz sollte dafür zunächst in einen Eimer mit Wasser gestellt werden. So kann sich der Wurzelballen vor der Pflanzung ausreichend mit Flüssigkeit vollsaugen.

Das Pflanzloch ist großzügig anzulegen. Es wird etwa vom doppelten Umfang des Wurzelballens ausgegangen. Vor der Pflanzung besteht Gelegenheit, den Aushub entsprechend aufzuwerten. Wird die Erde in eine Schubkarre gegeben, lässt sie sich dort bequem mit Kompost vermischen.

Sie sollten einen schweren Lehmboden verbessern, indem Sie ihn mit Sand vermischen. Um einen besseren Abfluss der Flüssigkeit sicherzustellen, kann im Pflanzloch zusätzlich eine Drainage aus Sand oder Kies angelegt werden.

Die Bepflanzung lässt sich vielseitig gestalten. Gärten, in denen geometrische Formen überwiegen, profitieren von der Zuckerhutfichte ebenso wie Steingärten und Heidegärten. Auch bei der Gestaltung von Vorgärten oder der Grabgestaltung werden diese Koniferen eingesetzt.

Achtung: Das Stadtklima bekommt der Zuckerhutfichte häufig weniger.

Besonderheiten bei der Kübelpflanzung

Möchten Sie das kleine und langsam wachsende Bäumchen auf der Terrasse oder dem Balkon kultivieren, können Sie die Konifere im Kübel pflanzen. Auch hier ist auf die Alleinstellung zu achten. Das Pflanzgefäß sollte der Zuckerhutfichte vorbehalten bleiben. Zudem sollte der Kübel einen sonnigen und freien Standort erhalten.

Achten Sie darauf, dass das Pflanzgefäß eine ausreichende Größe besitzt und über genügend Abflusslöcher im Gefäßboden verfügt. Da Kübelpflanzen häufig unter Staunässe leiden, ist es dennoch notwendig, den Wasserstand im Pflanzgefäß häufiger zu kontrollieren. Achten Sie aber auch darauf, dass der Boden nicht austrocknet.

Achtung: Führt eine zu große Nässe zum Absterben der Wurzeln, ist die Pflanze nicht mehr zu retten.

Zuckerhutfichte pflegen Richtig gießen

Das Gießen sollte nicht vernachlässigt werden, aber dennoch mit Bedacht erfolgen. Die Pflanzen mögen keinen trockenen Boden. Staunässe wird aber ebenso wenig vertragen. Daraus ergibt sich ein mäßiges, aber regelmäßiges Gießen. Besonders an heißen Sommertagen ist die Bewässerung notwendig. Auch im Winter sollte die Pflanze nicht austrocknen und an frostfreien Tagen Wassergaben erhalten.

Richtig düngen

Bei der Pflanzung bietet es sich an, das Substrat mit Kompost anzureichern. Damit ist die Pflanze über die ersten Monate mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Mithilfe einer Mulchschicht lässt sich das Austrocknen des Substrates an heißen Sommertagen verhindern. Besonders Jungpflanzen sollten entsprechend versorgt werden.

Tipp: Während der Wachstumsperiode kann mit einem handelsüblichen Flüssigdünger für Nadelgehölze gedüngt werden.

Zuckerhutfichte schneiden? © helga_sm / stock.adobe.com

Ein Schnitt ist nicht notwendig. Die Zuckerhutfichte bildet ihren pyramidenähnlichen Wuchs ganz von selbst aus. Unerfahrene Hobbygärtner können der Zuckerhutfichte sogar mehr schaden als nützen. Es bilden sich Löcher oder kahle Stellen, die nur schwer wieder zu beheben sind. Lediglich Wildtriebe sollten entfernt werden.

Kam es zu einer Braunfärbung aufgrund von Kontakt mit Pflanzen und Mauern, Trockenheit oder Staunässe sollten die betroffenen Nadeln entfernt werden.

Zuckerhutfichte umpflanzen

Oftmals macht sich das Umpflanzen des Gewächses nötig, da der Standort nicht mit Bedacht gewählt wurde. Reagiert die Zuckerhutfichte mit einer Braunfärbung der Nadeln, obwohl keine Gießfehler vorliegen, sollte über einen Standortwechsel nachgedacht werden.

Es kann zum Beispiel vorkommen, dass die Pflanzen in der näheren Umgebung zu schnell gewachsen sind und mit dem Bäumchen in Kontakt kommen oder die Zuckerhutfichte selbst größer geworden ist und nun an Mauern, Zäune oder andere Pflanzen stößt.

Es sollte ein geeigneter freier Standort gefunden werden. Ist dieser im Garten nicht gegeben, kann die Pflanze auch in einen Kübel umgesetzt werden. Das Umpflanzen erfolgt wie bei der Pflanzung beschrieben und ist jederzeit möglich.

Wichtige Pflanz- und Pflegetipps im Überblick table#t493 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t493 thead tr { } table#t493 thead tr th.t493 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t493 thead tr th#t493.start { } table#t493 thead tr th#t493.end { } table#t493 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t493 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t493 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t493 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t493 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t493 tfoot tr { } table#t493 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitBeschreibung Standort finden
  • sonnig bis halbschattig
  • hell
  • keine direkten Pflanznachbarn
  • freistehend
Substrat vorbereiten
  • durchlässig
  • neutral bis sauer
  • leicht feucht
  • keine Staunässe
Pflanzung vornehmen
  • Pflanze wässern
  • Drainage anlegen
  • Pflanzloch großflächig ausheben
Gießen
  • regelmäßig gießen
  • Boden sollte nicht austrocknen
  • Staunässe wird nicht vertragen
Düngen
  • Kompostgabe im Frühling
  • Flüssigdünger für Nadelgehölze
Schneiden
  • natürliche Wuchsform
  • Schnitt nicht notwendig
  • Wildtriebe an der Basis entfernen
Zuckerhutfichte vermehren

Die Vermehrung kann durch Stecklinge erfolgen. Die Stecklinge werden von ausgereiften Trieben geschnitten und bewurzelt.

So gehen sie vor:

1. Steckling schneiden
2. Nadeln im unteren Bereich entfernen
3. Steckling in die Erde setzen
4. Bewurzelung abwarten

Die Stecklinge können nach dem Schnitt direkt in den Boden gesteckt werden oder auch in Töpfen bewurzeln.

Krankheiten und Schädlinge erkennen

Die Zuckerhutfichte wird häufiger von der Roten Spinne befallen. Meist tritt der Befall bei großer Hitze auf und wenn die Pflanze über einen längeren Zeitraum zu trocken stand. Auch Nadelholzspinnmilben können Schäden an den Koniferen verursachen. Der Hobbygärtner erkennt ein weißes Gespinst, welches die Triebe umgibt. Seltener ist ein Befall mit Gespinstmotten oder Fichtengallenläusen möglich.

Kommt es zu einer Braunfärbung der Nadeln, könnte die Fichtenröhrenlaus die Ursache sein. Die Nadeln bräunen dabei von innen nach außen. Ein starker Befall wird sich meist auch nicht durch chemische Schädlingsbekämpfungsmittel beheben lassen.

Zuckerhutfichte überwintern

Die Zuckerhutfichte ist im rauen Kanada heimisch. Daher sind unsere Winter für die Konifere kein großes Problem. Wichtig ist, die Pflanze auch im Winter nicht austrocknen zu lassen. An frostfreien Tagen wird mäßig bewässert.

Kübelpflanzen erhalten einen Winterschutz, da der Kübel schnell durchfriert und der Wurzelballen dann keine Feuchtigkeit und Nahrung mehr aufnehmen kann. Die Pflanzen werden den ganzen Winter über wie gewohnt gegossen.

Goldulme pflanzen – Anforderungen an Standort und Substrat

So, 02/16/2020 - 07:06

Die Goldulme bietet mit ihren goldgelben Blättern den ganzen Sommer über einen Blickfang im Garten. Allerdings muss man bei der Pflanzung einige Dinge beachten.

© Zerbor – Fotolia.com

Die Goldulme ist ein besonders attraktiver Vertreter aus der Familie der Ulmen. Die goldgelben Blätter bereichern jeden Garten. Dort kann die Goldulme auf eine Höhe von bis zu zehn Metern heranwachsen und zu einem imposanten Blickfang werden. Bereits bei der Pflanzung werden die Grundlagen für ein gesundes Wachstum gelegt. Was Sie beachten sollten, wenn eine Goldulme in Ihren Garten einzieht, können Sie im Folgenden nachlesen.

Pflanzenbeschreibung Goldulme (Ulmus carpinifolia ‚Wredei‘) Wuchsgeschwindigkeit: 20 – 40 cm im Jahr Wuchshöhe: 500 – 1.000 cm Wuchsbreite: 300 – 500 cm Wurzelsystem: Tiefwurzler Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: nährstoffreiche Gartenböden » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Goldulmen (Ulmus hollandica ‘Wredei’) wachsen aufrecht, anfänglich säulenförmig. Ältere Pflanzen bilden eine eher trichterförmige Krone aus. Die Krone kann sich dabei bis zu fünf Meter in die Breite ausdehnen. Die gekrausten Blätter erscheinen im Austrieb goldgelb und färben sich im Lauf der Zeit gelbgrün. Attraktiv erscheint die gelbe Herbstfärbung. Die im April erscheinenden Blüten stehen in Büscheln dicht zusammen und wirken eher unauffällig.

❖ Herkunft der Pflanze

Vor der Pflanzung sollte sich der Hobbygärtner auch mit der Herkunft der Pflanze befassen. Wo die Pflanzen ihren natürlichen Ursprung haben, ist nicht zuletzt relevant für die Standortwahl. Bei der Goldulme sind hier keine langen Überlegungen notwendig, denn es handelt sich um eine einheimische Baumart. Die Goldulme entstand aus einer Kreuzung zwischen Bergulme und Feldulme. Erste Kreuzungen wurden im Jahre 1875 im Arboretum in Alt-Geltow vorgenommen.

❖ Passender Standort

Die Bäume sollten einen sonnigen Standort erhalten. Dann wird die goldgelbe Laubfärbung besonders gut zur Geltung kommen. Auch im Halbschatten wird der Baum recht gut gedeihen. Wurde der Standort zu schattig gewählt, quittiert dies die Goldulme mit grünen statt goldgelben Blättern. Durch die eher geringe Größe kann die Goldulme auch in kleineren Gärten angepflanzt werden. Die Alleinstellung ist dabei zu favorisieren, damit sich der Baum entfalten kann und Sie sich an dem farbenprächtigen Laub erfreuen können.

❖ Ideales Substrat

Die Goldulme bevorzugt durchlässige und kalkhaltige Böden. Der Boden sollte nicht zu trocken sein und gleichzeitig das Wasser gut abfließen lassen. Durch die Beimengung von Sand oder Kies kann die Durchlässigkeit des Bodens verbessert werden. Sind die Böden dagegen zu leicht, hilft das Beimischen von Kalk oder Kompost.

» Tipp: Je sonniger der Standort, umso feuchter sollte der Boden beschaffen sein.

Karge Böden bekommen der Goldulme weniger. Achten Sie daher auf ein nährstoffreiches Substrat. Weiterhin verlangt die Pflanze nach einem tiefgründigen Boden, um die Wurzeln weit in das Erdreich führen zu können. Es werden auch schwach saure bis stark alkalische Böden vertragen.

Überlegungen vor dem Pflanzen Wo gedeiht die Goldulme am besten? Die Alleinstellung ist vorzuziehen, dann wirken die Goldulmen einfach attraktiver. In der Nachbarschaft von dunkelgrünen Gewächsen, erscheint der Farbkontrast besonders intensiv. Auch auf Grund der säulenartigen Wuchsform sind Koniferen willkommene Nachbarn der Goldulme. Die Bäume heben sich auch sehr gut von Mauern, Wänden und anderen Hintergründen ab. Welche Ausmaße erreicht die Goldulme? Die Goldulme wächst strauchartig, oder entwickelt sich zu einem Kleinbaum. Dabei kann eine maximale Höhe von etwa zehn Metern erreicht werden. Beachten Sie auch, dass die säulenförmige Krone bis zu fünf Meter in die Breite gehen kann. Wie schnell wächst die Goldulme? Das Wachstum ist eher mäßig. Pro Jahr kann der Baum zwischen 25 und 40 Zentimeter in die Höhe wachsen. Wie tief reichen die Wurzeln in den Boden? Goldulmen bilden kräftige Wurzeln aus. Diese Pfahlwurzeln können meterweit in den Boden reichen. Dem können Sie durch die Anbringung einer Wurzelsperre in etwa einem Meter Tiefe Einhalt gebieten. Wann sollte die Goldulme gepflanzt werden? Sie können die Bäumchen im Frühling oder auch im Herbst pflanzen. Der ideale Zeitpunkt ist das Frühjahr. Dann bekommen die Pflanzen genügend Zeit, sich gut einzuwurzeln. Die ersten Fröste im Herbst könnten dies gefährden. Pflanzanleitung – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Substrat vorbereiten
3. Pflanze wässern
4. Pflanzloch ausheben
5. Pflanze einsetzen
6. Substrat auffüllen
7. Erde andrücken
8. Pflanze wässern

Nach der Auswahl des Standortes, wird das Pflanzloch in doppelter Größe des Wurzelballens ausgehoben. Damit die Wurzeln sich gut mit Wasser vollsaugen, ist der Setzling vor der Pflanzung etwa eine Viertelstunde zu wässern.

» Tipp: Steigen keine Blasen mehr aus dem Wassergefäß auf, weiß der Hobbygärtner, dass die Goldulme genügend Flüssigkeit aufgenommen hat.

Das Substrat wird entsprechend vorbereitet. Zu schwere Böden gilt es aufzulockern, damit das Gießwasser später ausreichend abfließen kann. Die Beimischung von Kompost oder Hornspänen wertet den Boden auf und versorgt den Setzling mit wertvollem Naturdünger. Die jungen Pflanzen brauchen regelmäßig Wasser.

Zusammenfassung table#t391 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t391 thead tr { } table#t391 thead tr th.t391 { color: #000000; background: #658204; background: -moz-linear-gradient(top, #658204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#658204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #658204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #658204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #658204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #658204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#658204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204; } table#t391 thead tr th#t391.start { } table#t391 thead tr th#t391.end { } table#t391 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t391 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t391 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t391 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t391 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t391 tbody tr:hover td { } table#t391 tfoot tr { } table#t391 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#658204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; } ArbeitsschrittErläuterung Standort findenEin heller und sonniger Standort wird bevorzugt. Je sonniger der Standort, desto feuchter sollte der Boden beschaffen sein. Bei großer Hitze kann der Boden leicht austrocknen und die Blätter verbrennen. Im Schatten verliert die Pflanze ihre charakteristische Blattfärbung.Substrat vorbereitenDas Substrat sollte reich an Nährstoffen sein. Kalkhaltige und leicht saure Böden werden bevorzugt. Wichtig ist eine gute Durchlässigkeit des Bodens. Schwere Böden sollten aufgelockert werden. Pflanzung vornehmenDas Pflanzloch sollte in ausreichender Größe ausgehoben werden. Die Pfahlwurzeln graben sich tief in die Erde. Vor der Pflanzung ist der Setzling etwa zehn Minuten zu wässern, damit sich die Wurzeln mit Flüssigkeit versorgen können. Nach der Pflanzung sollte die Goldulme gut angegossen werden. Was ist beim Umpflanzen der Goldulme zu beachten?

Goldulmen entwickeln ein komplexes und weit verzweigtes Wurzelsystem. Dies erschwert das Umpflanzen bei älteren Bäumen. Bei jüngeren Bäumen ist es jedoch problemlos möglich, den Standort zu wechseln, wenn die Pflanze sich dort nicht wohlfühlt oder die örtlichen Gegebenheiten eine Umsetzung erfordern. Bis zu einem Alter von etwa vier Jahren sind die Wurzeln noch eher spärlich ausgebildet.

Wie ist vorzugehen?

Auch bei jüngeren Bäumen sollte nicht sofort umgepflanzt werden. Ziehen Sie im Frühling, bevor die Bäume austreiben, einen Graben um den Stamm der Goldulme. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten möglichst schräg in die Erde, um die Feinwurzeln abzutrennen. Der entstandene Graben kann mit Humus aufgefüllt werden.

Das Umpflanzen kann im Spätsommer erfolgen. Graben Sie den Baum vorsichtig aus und stabilisieren den empfindlichen Wurzelballen mit Sackleinen. So kann das Bäumchen besser an seinen neuen Standort transportiert werden und die feinen Wurzeln reißen nicht ab. Graben Sie ein ausreichend großes Loch und pflanzen das Bäumchen nicht tiefer als es zuvor gestanden hat.

» Tipp: Wird der Stamm zu tief in den Boden gesetzt, kann es zu Fäulnis kommen.

Das Umpflanzen älterer Bäume sollte bereits ein Jahr vorab in die Wege geleitet werden. Der optimale Zeitpunkt ist der Herbst. Ziehen Sie einen Graben um die Pflanze. Dieser sollte den Umfang der Baumkrone noch etwas übersteigen. Damit alle Feinwurzeln sicher abgetrennt werden, sollte der Graben mindestens 40 Zentimeter tief sein. Füllen Sie den Graben mit Erde und Humus auf. Bis zum nächsten Sommer sind neue Feinwurzeln entstanden. Der Baum wird dann vorsichtig ausgegraben und umgesetzt. Damit sich die Goldulme am neuen Standort besser einlebt, kann das Pflanzloch mit Erde vom alten Standplatz aufgefüllt werden.

Unterschied zwischen Azaleen und Rhododendren

Fr, 02/14/2020 - 07:11

Immer wieder werden Azaleen und Rhododendren sprichwörtlich in einen Topf geworfen. Obwohl sie viele Gemeinsamkeiten haben, unterscheiden sie sich grundlegend.

© Mny-Jhee – Fotolia.com Im allgemeinen Sprachgebrauch wird häufig nicht zwischen Azaleen und Rhododendren unterschieden. Doch ist das überhaupt korrekt? Gibt es wirklich keinen Unterschied zwischen diesen beiden Pflanzenarten und handelt es sich in der Tat um synonyme Pflanzennamen? Der nachfolgende Ratgeber verrät, inwiefern ein Rhododendron nicht zwingend eine Azalee sein muss und was der entscheidende Unterschied zwischen diesen durchaus sehr ähnlichen Pflanzenarten ist. Um zu verstehen, warum viele Menschen diese beiden Pflanzennamen synonym verwenden, erfahren die interessierten Leser zunächst, von welchen Gemeinsamkeiten Rhododendren und Azaleen gekennzeichnet sind.

Gemeinsamkeiten beider Pflanzen

Bei diesen beiden Pflanzenarten handelt es sich um Laubgehölze, die von einer ansprechenden Blütenpracht gekennzeichnet sind. Beide Pflanzen werden zumeist im Freiland gehalten. In Parkanlagen, Gärten und Botanischen Gärten sind diese Pflanzen häufig zu finden. Da sie als große Büsche wachsen, sind Azaleen und Rhododendren auch bei Hobbygärtnern beliebt, die sich ein wenig Privatsphäre verschaffen und den heimischen Garten vor ungewünschten Blicken schützen wollen.

❖ Lockerer und saurer Boden

Dass im Fachhandel Azaleen- und Rhododendron-Erde angeboten wird, zeigt, dass die Pflanzen nahezu die gleichen Anforderungen an ihren Boden stellen. Auch die Pflege von Rhododendren und Azaleen ist identisch, sodass die Pflanzennamen zumindest in dieser Hinsicht synonym zu verwenden sind. Beide Pflanzenarten mögen einen lockeren, sauren Boden, der mit genügend Wasser versorgt wird. Dies sorgt für eine üppige Blüte der Pflanzen. Dass die Laubblätter der Pflanzen vor lauter Blüten nicht mehr zu sehen sind, ist während der Blütezeit durchaus keine Seltenheit.

❖ Exoten bevorzugen Halbschatten Zwischen Koniferen kommen die ohnehin schon prachtvollen Büten noch besser zur Geltung. – © kernel – Fotolia.com Auch die Tatsache, dass viele Azaleen und Rhododendren giftig sind, eint die Pflanzen. Dass nur wenige dieser Pflanzen ursprünglich in Europa heimisch sind, haben sie ebenfalls gemein. Vor allem in Asien und in Nordamerika finden diese Laubgewächse ihren Ursprung. Halbschattige Standorte mögen diese Pflanzen sehr. In Kombination mit Koniferen als Hintergrundbepflanzungen kommt die leuchtende Blütenpracht der Rhododendren und Azaleen noch besser zur Geltung.

❖ Pflegeleichte Frühblüher

Zu beiden Arten von Frühlingsblühern lässt sich außerdem festhalten, dass es sich um vergleichsweise krankheitsresistente Pflanzen handelt. Sie können viele Jahre lang an einem Standort wachsen, ohne dass ein regelmäßiger Rückschnitt von Nöten ist. Zu tief sollten diese Sträucher allerdings nicht in das Erdreich eingesetzt werden, da sie sonst einen schädlichen Sauerstoffmangel erleiden können.

❖ Bereicherung in jedem Garten

In der Summe bestechen Rhododendren und Azaleen als relativ pflegeleichte, bunt blühende, attraktive und wenig anspruchsvolle Pflanzen, die auch einen kleinen Garten verschönern können. Selbst für schattige Gärten stellen diese Pflanzen eine Bereicherung dar, wenngleich alle interessierten Hobbygärtner den wichtigsten Unterschied zwischen diesen beiden Pflanzenarten unbedingt kennen sollten, bevor sie sich für die eine oder andere Sorte entscheiden. Warum dieses Wissen so wichtig ist, wird im nächsten Absatz ersichtlich.

Wie unterscheiden sich Azaleen und Rhododendren?

Wenngleich sich diese Pflanzen sehr ähnlich sind, besteht der entscheidendste Unterschied darin, dass Azaleen im Winter ihr Laub abwerfen. Klassische Rhododendren tun dies hingegen nicht. Sie sind auch im Winter grün, während es sich bei Azaleen um sommergrüne Pflanzen handelt. Dies gilt allerdings nur für die Freilandazaleen. Die Blüte der Gartenazaleen erstreckt sich von Mai bis Juni.

❖ Immergrüne Rhododendren Im Gegensatz zu Rhohodendren verlieren Azaleen im Winter ihre Blätter. – © fototheobald – Fotolia.com

Da Azaleen im Winter ihr Laub abwerfen, sind diese winterharten Pflanzen als Sichtschutz nur bedingt interessant, da dieser Schutz während der kalten Jahreszeit entfällt. Rhododendron sind demnach vorteilhafter als Privatsphäreschutz. Bei Rhododendren ist im Übrigen darauf zu achten, dass sie sogar im Winter einen unschönen Sonnenbrand erleiden können. Dies gilt es bei der Wahl des Standorts schon beim Anpflanzen zu bedenken, während diese Problematik bei Azaleen schlichtweg nicht besteht.

❖ Rhododendren nicht als Zimmerpflanze geeignet

Überdies gibt es auch Azaleen, die ausschließlich in Innenräumen zu halten sind. Zimmerazaleen blühen auch im Winter, wobei Rhododendren aufgrund ihrer Abmessungen grundsätzlich im Freiland zu finden sind. Zimmerazaleen stammen vorwiegend aus Japan und China, während die Indische Azalee sich in Europa ebenfalls als Zimmerpflanze einen Namen machen konnte. Als kleinblättrige Sträucher, die immergrün sind, sind Azaleen drinnen bei einem kühlen Klima zu halten.

❖ Azaleen filigraner als Rhododendren

Generell lässt sich festhalten, dass Azaleen von einem etwas filigraneren Wuchs gekennzeichnet sind, als dies bei Rhododendren der Fall ist. Welche Blütenpracht besser in den eigenen Garten passt, ist demnach eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ob in Weiß, Rosa, Gelb oder Orange und Rot, das Farbspektrum der Azaleen gestaltet sich äußerst vielseitig und ist daher mit der Farbvielfalt der verschiedenen Rhododendronarten vergleichbar.

❖ Azaleen als eine Unterart der Rhododendren

Angesichts der vielen Gemeinsamkeiten von Rhododendren und Azaleen dürfte es nicht weiter verwundern, dass Azaleen als eine Unterart der Rhododendren anzusehen sind. Dabei lässt sich festhalten, dass es weitaus mehr Rhododendronarten als Azaleen gibt.

Folgende Azaleensorten sind weltweit von größter Bedeutung:

❀ Topfazaleen
❀ Japanische Azaleen
❀ Westliche Azaleen
❀ Gartenazalee

❀ Flammenazalee
❀ Pontische Azalee
❀ Indische Azalee
❀ Fünfblättrige Azalee

Bei Rhododendren handelt es sich hingegen um eine vergleichsweise riesige Pflanzengattung, die zu der Heidekrautgewächsfamilie gehört. Rund Eintausend Arten ordnen sich unter die Bezeichnung „Rhododendron“ ein, wobei längst nicht alle dieser Arten auch hierzulande vertreten sind. Demnach machen Azaleen nur einen verschwindend geringen Bestandteil dieser Gattung aus.

Fazit: Wer sich merkt, dass Azaleen ihr Laub im Winter einbüßen und nur eine verschwindend kleine Untergattung der Rhododendren darstellen, der kennt den wichtigsten Unterschied zwischen diesen beiden Pflanzenarten.

Angelonia angustifolia pflanzen & pflegen

Mi, 02/12/2020 - 06:33

Die Angelonia angustifolia ist zwar noch ein Exot in deutschen Gärten, kann aber auch bei ums im Beet, Kübel oder auf dem Balkon kultiviert werden.

© Unclesam / stock.adobe.comAngelonia augustifolia beschert reichen Blütenflor und eignet sich für Beet, Balkonkasten und Blumenkübel. Dabei handelt es sich hierzulande um eine wahre Rarität, denn die aus Mittel- und Südamerika stammende Pflanze ist in unseren Gärten noch wenig verbreitet. Die pflegeleichte und anspruchslose Angelonia blüht den ganzen Sommer hindurch und gewinnt das Herz eines jeden Gartenliebhabers auf Anhieb.

Besonderheiten der Angelonia

Die Angelonia gehört den Braunwurzgewächsen an und ist in den Tropen Mittel- und Südamerikas zuhause. Die Stauden erfreuen mit einem raschen Wuchs und können bis zu einem halben Meter hoch wachsen. Ein deutscher Trivialname hat sich aufgrund des bislang recht geringen Verbreitungsgrades noch nicht einbürgern können. Geläufig ist die englische Bezeichnung „Summer Snapdragon“, wovon sich der Begriff „Sommer-Löwenmaul“ ableitet. Pflanzenliebhaber bezeichnen Angelonia auch gern als „Engelsgesicht“.
➔ Angelonia Verwendung

Der Verwendung sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Der blühfreudige Exot verschönert Rabatten und Balkonkästen. Auch die Kultivierung in Pflanztöpfen ist möglich. Angelonia ist gut schnittverträglich und eine Zierde in jedem bunten Sommerstrauß.
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Angelonia wächst bevorzugt in Mexiko und Südafrika. In unseren Breiten benötigt die Pflanze daher einen warmen und sonnigen Standort. Weiterhin sollten die Gewächse nicht schutzlos Regen und Wind ausgesetzt sein. Kann kein vollsonniger Standort gefunden werden, lässt sich Angelonia auch im Halbschatten kultivieren. Allerdings ist mit Einschränkungen in Wuchs und Blüte zu rechnen.

Eigentlich sind die Pflanzen mehrjährig. Hierzulande hat sich allerdings mehr und mehr die einjährige Kultivierung durchgesetzt. Soll der Balkonkasten mit Angelonia bepflanzt werden, warten Sie besser bis Mitte Mai, denn Nachtfrost verträgt die kälteempfindlichen Pflanze nicht.

➔ Angelonia Bodenansprüche

Die recht anspruchslosen Pflanzen gedeihen problemlos in gewöhnlicher Blumenerde. Wuchs und Blüte lassen sich verbessern, wenn es sich um einen lockeren Lehm- oder Sandboden handelt. Wird Blumenerde mit reifem Kompost vermischt, ist das ideale Substrat gefunden.

Angelonia pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort finden
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzabstand beachten
  4. Pflanzloch ausheben
  1. Pflanze einsetzen
  2. Pflanzloch schließen
  3. Erde gut andrücken
  4. Pflanze ausreichend angießen
Wurde ein sonniger und geschützter Standort gefunden, wird der Boden entsprechend vorbereitet. Das Substrat ist aufzulockern und von Steinen, Unkraut und Wurzelresten zu befreien. Ein zu schwerer, verdichteter Boden kann mit Sand aufgelockert werden. Fehlt es dem Boden an Nährstoffen, können Sie bereits bei der Pflanzung Kompost oder Hornspäne zugeben.

Pflanzabstand beachten
Bei der Pflanzung gilt es zu bedenken, dass Angelonia sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Breite ausdehnt. Damit die Pflanzen sich nicht gegenseitig behindern und auch ihren Pflanznachbarn nicht in die Quere kommen, sind mindestens 40 Zentimeter Abstand einzuhalten.

Die Angelonia wird vorsichtig in das vorbereitete Pflanzloch eingesetzt und anschließend füllen Sie das Substrat auf. Nach der Pflanzung benötigen die Gewächse ausreichend Wasser.

➔ Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t490 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t490 thead tr { } table#t490 thead tr th.t490 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t490 thead tr th#t490.start { } table#t490 thead tr th#t490.end { } table#t490 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t490 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t490 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t490 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t490 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t490 tfoot tr { } table#t490 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterungStandort auswählensonnig
warm
geschützt Boden vorbereitensäubern
auflockern
Kompost zugeben Pflanzung vornehmenPflanzabstand beachten
Pflanzloch großzügig ausheben
Pflanze ausreichend angießen Angelonia pflegen ➔ Angelonia gießen

Angelonia angustifolia wird regelmäßig aber mäßig gegossen. Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Während der Blütezeit, in den Monaten Mai bis Oktober, ist der Wasserbedarf erhöht.

» Tipp: Gießen Sie am besten morgens und abends, dann können die Pflanzen das meiste Wasser aufnehmen.

Gegossen wird stets von unten. Es sollte vermieden werden, Blüten und Blätter mit dem Gießwasser zu benetzen. Das Substrat darf leicht antrocknen, sollte aber nie bis in die tieferen Bodenschichten hin austrocknen. Gießen Sie möglichst nicht mit Leitungswasser. Regenwasser bekommt den Pflanzen am besten. Kann kein Regenwasser aufgefangen werden, lassen Sie das Leitungswasser einige Zeit stehen, damit sich der Kalk absetzen kann.

© zilvergolf / stock.adobe.com Kübelpflanzen besitzen einen erhöhten Wasserbedarf. Im Sommer wird es notwendig, zweimal täglich zu gießen. Auch hier ist Staunässe der größte Feind der Pflanzen. Ist überschüssiges Gießwasser in den Untersetzer abgeflossen, entfernt man dieses nach etwa einer Viertelstunde. Die Pflanze hat sich dann ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und das im Untersetzer aufgestaute Wasser würde nur die Wurzeln angreifen.

➔ Angelonia düngen

Der Nährstoffbedarf des Engelsgesichts ist eher mäßig. Wie bereits besprochen, kann der Pflanzerde Kompost zugesetzt werden. Auch eine Jauche aus dem Kraut der Beinwellpflanze wirkt förderlich.

» Tipp: Blühpflanzen freuen sich ab und an über eine Gabe Mineralwasser mit Kohlensäure. Darin sind wichtige Mineralien für das Wachstum enthalten.

➔ Angelonia schneiden

Die Angelonia zählt zu den üppig wachsenden Pflanzen. Konkrete Schnittmaßnahmen sind dennoch nicht notwendig. Nicht versäumt werden sollte, regelmäßig verblühte Pflanzenteile zu entfernen. Dies fördert die Nachblüte. Wenn das Engelsgesicht häufig als Schnittblume verwendet wird, ist ein vermehrter Nährstoffbedarf angezeigt. Eine zusätzliche Gabe Kompost, versorgt die Pflanzen mit der durch den Schnitt verloren gegangenen Energie.

➔ Die wichtigsten Pflegetipps im Überblick table#t491 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t491 thead tr { } table#t491 thead tr th.t491 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t491 thead tr th#t491.start { } table#t491 thead tr th#t491.end { } table#t491 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t491 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t491 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t491 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t491 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t491 tfoot tr { } table#t491 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterungGießenregelmäßig gießen
Staunässe vermeiden
von unten gießen
Regenwasser verwenden Düngenmäßiger Nährstoffbedarf
Kompost als Naturdünger
Beinwelljauche zur allgemeinen Kräftigung Schneidenkein Rückschnitt notwendig
beliebte Schnittblume
Verblühtes entfernen fördert Nachblüte Angelonia vermehren

Die Vermehrung der Angelonia ist in der Regel problemlos möglich und kann durch Aussaat und Stecklinge erfolgen.

➔ Vermehrung durch Aussaat

Die Vermehrung durch Aussaat erfolgt im Frühling. Die im Herbst gewonnenen Samen werden dafür in eine mit Anzuchterde gefüllte Schale gegeben und an einem hellen und warmen Fensterplatz aufgestellt. Das Pflanzgefäß wird regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt. Etwa eine knappe Woche vergeht, bis sich die ersten Keimlinge zeigen.

» Tipp: Angelonia augustifolia ist ein Lichtkeimer. Die Samen werden daher nicht mit Substrat bedeckt, sondern nur leicht angedrückt.

Nach dem Pikieren ist ein etwas kühlerer Standort vorteilhaft. Die Erde ist weiterhin konstant mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen an ihren endgültigen Standort in Beet oder Kübel umziehen.

➔ Vermehrung durch Stecklinge
  1. Stecklinge schneiden
  2. Stecklinge vorbereiten
  3. Stecklinge einpflanzen
  4. Bewurzelung abwarten
  5. Steckling auspflanzen

Die etwa 20 Zentimeter langen Stecklinge werden von den Spitzen der Stängel geschnitten. Um die Bewurzelung zu beschleunigen, kann ein Bewurzelungshormon eingesetzt werden. Am unteren Ende des Triebes werden die Blätter entfernt. Anschließend wird der Steckling in Anzuchterde gesteckt. Ein heller und warmer Standort wird die Bewurzelung vorantreiben.

» Tipp: Erhält der Steckling eine Plastikhaube, ist ein kleines Zimmergewächshaus mit idealen Wachstumsbedingungen entstanden.

Bei einer Temperatur um 22 Grad bildet der Steckling schnell Wurzeln. Dies ist daran zu erkennen, dass sich neue Blätter zeigen. Bis Mitte Mai wird der Steckling im Zimmer belassen und regelmäßig gegossen. Sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten, kann die Pflanze ins Freiland umziehen.

Angelonia – Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Werden die Pflanzen wie beschrieben kultiviert und gepflegt, sind sie nur selten von Krankheiten oder Schädlingen betroffen. Hin und wieder machen Blattläuse oder Grauschimmel dem exotischen Blühwunder zu schaffen.

➔ Blattläuse bekämpfen mit Hausmitteln

Seifenlauge
Wird Wasser etwas Schmierseife zugegeben, ist eine wirksame und umweltfreundliche Waffe gegen Blattläuse gefunden. Die Lösung wird in eine Sprühflasche gefüllt und alle befallenen Pflanzenteile werden großzügig damit benetzt. Die Anwendung kann bedenkenlos mehrmals wiederholt werden.

Brennnesselbrühe
Wird der Blattlausbefall frühzeitig erkannt, lässt er sich mit Brennnesselbrühe zuverlässig bekämpfen. Die Brühe kann auch als allgemeines Stärkungsmittel für alle Grün- und Blühpflanzen eingesetzt werden. Die Lösung wird hergestellt, indem 500 Gramm Brennnesselkraut mit fünf Litern Wasser angesetzt werden. Das Ganze sollte etwa einen Tag lang ziehen und wird anschließend sofort auf die von Blattläusen befallenen Pflanzen gesprüht.

» Tipp: Brennnesselbrühe ist im Gegensatz zu Brennnesseljauche geruchsneutral.

Zwiebeln und Knoblauch
Die ätherischen Öle von Zwiebel und Knoblauch vertreiben zuverlässig Blattläuse. Auf zwei Liter Wasser werden 20 Gramm gehackter Knoblauch oder klein geschnittene Zwiebel gegeben. Das Gemisch wird aufgebrüht und sollte mehrere Stunden ziehen. Durchgesiebt entsteht eine Lösung, welche nun regelmäßig auf die Pflanzen gesprüht wird, bis die Blattläuse verschwunden sind.

➔ Grauschimmelbefall

Grauschimmelfäule wird durch Botrytis cinerea verursacht. Der Schimmelpilz befällt mehr als 200 Wirtspflanzen. Zu erkennen ist der Befall an einem staubigen Pilzrasen, welcher die Pflanzen überzieht.Wird der Grauschimmelbefall früh erkannt, stehen die Chancen gut, den Zelltod der Angelonia zu verhindern. Alle befallenen Teile sind umgehend zu entfernen. Wurde nichts vergessen, wachsen die Pflanzen gesund weiter. Befallene Pflanzenteile gehören nicht auf den Kompost, sondern sind über den Restmüll zu entsorgen oder zu verbrennen.

Angelonia überwintern

Wie bereits erwähnt, in unseren Breiten wird Angelonia meist als einjährige Pflanze betrachtet und damit im Herbst nach der Blüte entsorgt. Das Überwintern ist jedoch theoretisch möglich und der Hobbygärtner kann sich im nächsten Jahr wieder an der üppigen Blüte erfreuen.

Im Herbst werden die Pflanzen bis kurz über dem Boden zurückgeschnitten. Im Freiland kann Angelonia nicht bleiben. Daher wird die Pflanze aus der Rabatte in einen Kübel gesetzt und ins Winterquartier transportiert. Der Winterstandplatz sollte hell beschaffen sein und die Temperatur liegt idealerweise bei etwa zehn Grad. Die Pflanze darf während der Wintermonate nicht austrocknen und sollte hin und wieder mit Wasser versorgt werden. Staunässe muss dabei vermieden werden.

» Tipp: Die Maßnahmen für den Winterschutz sollten frühzeitig erfolgen. Fällt das Thermometer unter zehn Grad, wird es für Angelonia bereits ungemütlich und es drohen Frostschäden.

Wer das Engelsgesicht im Beet überwintern möchte, schneidet die Pflanze komplett zurück und deckt das Gewächs mit einer Frostschutzfolie ab. Ohne Winterschutz überleben die tropischen Blühpflanzen die kalte Jahreszeit im Beet auch in milden Regionen nicht.

Bucheckern essen: Tipps zum Verzehr

Mo, 02/10/2020 - 07:57
© Ulya / stpck.adobe.com

Im Herbst sind die Körbe der Natur prall gefüllt und Kinder begeben sich auf die Suche nach Eicheln und Kastanien. Diese lassen sich zum Basteln verwenden oder werden an die Tiere des Waldes verfüttert. Bucheckern dagegen bleiben meist vergessen auf den Wald- und Parkwegen zurück, dabei sind die Früchte der Buche ausgesprochen lecker und können vielseitig verwendet werden. Warum es sich lohnt, zukünftig nicht achtlos an Bucheckern vorüber zu gehen, verraten wir dir im Folgenden.

Was sind Bucheckern?

Als Bucheckern werden die Früchte der Rotbuche bezeichnet. Die kleinen Nüsse werden etwa 1,5 Zentimeter groß und sitzen paarweise in einem vierlappigen, Cupula genannten Fruchtbecher.

Um an die Nüsschen zu gelangen, müssen die rauen Fruchtkapseln geöffnet werden. Fallen die Kapselfrüchte von den Bäumen, geben sie ihre Samen von selbst frei. In den Wäldern sind Bucheckern ein gefundenes Fressen für Vögel und Eichhörnchen, welche diese für den Winter einsammeln und teilweise über weite Strecken transportieren.

Eine reiche Ernte steht alle fünf bis acht Jahre ins Haus. Der Förster bezeichnet dies als „Vollmast“. Nach trockenen und heißen Sommern ist die Chance besonders groß, dass ab September zahlreiche Nüsschen gefunden und vielseitig verwendet werden können.

Bucheckern sammeln

Ab September lassen sich Bucheckern unter Rotbuchen finden. Es muss sich allerdings um ältere Bäume handeln, denn die Samen werden erst ab einem Alter von 40 bis 80 Jahren produziert.

Tipp: Auf einen trocknen und heißen Sommer folgt ein gutes Bucheckern-Jahr. Anschließend wird für einige Jahre pausiert. Eine reiche Ernte ist niemals zweimal in Folge zu erwarten.

Da sich auch in Parkanlagen und in der Nähe von älteren Wohnsiedlungen Buchenbestände finden, kann bereits ein kurzer Spaziergang dazu genutzt werden, sich mit Bucheckern einzudecken.

Sind Bucheckern gesund?

Davon ist auszugehen. Schauen wir uns die Inhaltsstoffe etwas näher an. Zunächst besitzen Bucheckern einen Fettgehalt von etwa 40 Prozent. Damit steht uns ein energiereiches Lebensmittel zur Verfügung.

Sind auch die Nüsschen heute beinahe in Vergessenheit geraten, in den mageren Jahren nach dem Krieg wussten die Menschen, Bucheckern zu schätzen. Wer die Frucht heute wieder für sich entdeckt, wird von der vielseitigen Verwendung und dem angenehm nussigen Geschmack begeistert sein.

100 Gramm Bucheckern enthalten folgende Nährstoffe:

Nährstoffe

• Fett
• Proteine
• Kohlenhydrate
• Ballaststoffe
• Kilokalorien gesamtMenge je 100 g

• 50 g
• 6 g
• 30 g
• 4 g
• 588 g

Weiterhin besitzen 100 Gramm Bucheckern folgende Vitamine:
• 3.5500 Mikrogramm Vitamin B3
• 800 Mikrogramm Vitamin B5
• 300 Mikrogramm Vitamin B6
• 500 Mikrogramm Vitamin B1

Daneben enthalten sie eine Reihe an Mineralstoffen und Spurenelementen:

Mineralstoffe in mg

• Kalium: 700
• Schwefel: 100
• Natrium: 3Spurenelemente in μg

• Zink: 10.000
• Eisen: 7.000
• Kupfer: 3.000
• Mangan: 2.000 Bucheckern füllen den Speisezettel von Mensch und Tier

Wir haben bereits die Vollmast erwähnt. Von einem reichen Erntejahr profitieren besonders die Wildschweine. Einst hat man auch die Hausschweine in den Wald getrieben, damit sie sich mit Bucheckern den Bauch vollschlagen konnten.

Achtung: Nicht alle Tiere lieben Bucheckern. Fressen Pferde oder Hunde die Nüsschen, können Vergiftungen die Folge sein.

Wir Menschen haben die Möglichkeit, Bucheckern vielfältig einzusetzen. Ganze Samen lassen sich ebenso verwenden, wie sich das Mehl der Nüsschen als willkommene Alternative zu Weizenmehl herausstellt.

Bucheckern besser nicht roh verzehren!

Während des Sammelns von Bucheckern sollten Sie nicht zu häufig von den Nüsschen probieren. Bucheckern enthalten mit Fagin einen schwach giftigen Stoff, welcher Bauchschmerzen verursachen kann.

Werden die Bucheckern dagegen geröstet, sind sie frei von Giftstoffen und allgemein gut bekömmlich. Durch die Röstung wird auch der Geschmack verbessert und die Nüsse können einfacher von der Schale entfernt werden.

Bucheckern richtig säubern und vorbereiten

Nachdem die Bucheckern gesammelt wurden, geht es an die Weiterverarbeitung. Nicht jede Kapselfrucht wird die begehrten Eckern enthalten. Dies lässt sich leicht herausfinden, wenn eine Schüssel mit Wasser gefüllt und die Samenkapseln hineingegeben werden. Alle Kapselfrüchte, welche an der Oberfläche schwimmen, können Sie entsorgen. Diese sind zu leicht, um Samen zu enthalten. Die vollen Bucheckern werden auf dem Boden des Gefäßes schwimmen und können nun weiterverwendet werden.

Trockene Bucheckern zu schälen, ist ein wahrer Kraftakt. Nasse Nüsschen lassen sich dagegen viel besser von ihrer Schale befreien. Eine geringe Anzahl kann leicht mit den Fingernägeln geöffnet werden. Bei größeren Mengen ist die Verwendung eines Messers hilfreich. Zunächst wird die Spitze der Kapselfrucht abgeknipst und anschließend werden die Seitenschalen abgezogen.

Hitze macht Bucheckern bekömmlicher

Ein übermäßiger roher Verzehr von Bucheckern ist, wie bereits erwähnt,Buche zu vermeiden. Die Nüsschen enthalten Blausäure und Fagin.

Achtung: Für Kinder und Hunde sind bereits wenige Samen gefährlich.

Durch die Erwärmung werden die Giftstoffe abgebaut. Dabei ist es nebensächlich, ob Sie die Samen wie bereits erwähnt in der Pfanne rösten oder in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. Wer Mehl herstellen möchte, mahlt die Bucheckern im Mixer und kann sie dann als Backzutat verwenden.

Bucheckern essen

Die gerösteten Samen schmecken lecker als Beigabe zu Salaten. Durch den nussigen Geschmack können Bucheckern ein einfaches Dressing aus Öl, Zitronensaft und Honig gut ergänzen. Geröstete Bucheckern lassen sich auch mit Sonnenblumenkernen oder Pinienkernen als Toping verwenden.

Auch ein Pestorezept kann durch Bucheckern abgewandelt werden. Sie können die angegebene Menge an Nüssen oder Sonnenblumenkernen einfach durch Bucheckern ersetzen und erhalten damit einen nussigen Brotaufstrich oder eine Ergänzung zum Pastagericht.

Rezeptidee: Bucheckernkekse

Aus Bucheckernmehl lassen sich leckere Kekse herstellen.

Sie benötigen:

• 300 Gramm Weizenmehl
• 150 Gramm Bucheckernmehl
• 120 Gramm Butter
• 3 Eier
• 100 Gramm Zucker

Alle Zutaten werden miteinander vermischt. Der Teig wird zu kleinen Kugeln geformt und flachgedrückt auf einem Backblech angeordnet. Der Backofen wird auf 220 Grad vorgeheizt. Die Backzeit beträgt acht Minuten.

Fingerstrauch pflanzen: Anleitung und Hinweise zu Standort und Substrat

Sa, 02/08/2020 - 11:09

Fingersträucher sind pflegeleichte Gesellen, die in Alleinstellung oder als Hecke gut gedeihen. Wir zeigen ihnen, wie Sie bei der Pflanzung richtig vorgehen.

© Dmitry – Fotolia.com

Der Fingerstrauch (Potentilla fruticosa) ist ein attraktives Rosengewächs, welches sich in unseren Gärten ausgesprochen wohlfühlt und nur wenig Pflegeaufwand benötigt. Die Zierpflanze ist häufig in Gärten und Parks anzutreffen und zeigt dabei viele Facetten. Diese unterscheiden sich im Hinblick auf die Wuchsform und die Farbe der Blüten. Was bei der Pflanzung des Fingerstrauchs zu beachten ist, kann im Folgenden nachgelesen werden.

Pflanzenbeschreibung

Der Fingerstrauch wächst aufrecht und kann dabei, abhängig von der jeweiligen Art, Wuchshöhen zwischen 20 Zentimeter und einem Meter erreichen. Die Sträucher gehen bis zu 1,5 Meter in die Breite und können damit sehr gut als Bodendecker genutzt werden. Die Pflanze verfügt über kurze Triebe mit starken Verzweigungen. Die Rinde der Sträucher ist von braunroter Farbe und löst sich in länglichen Fetzen vom Holz.

Die wechselständig angeordneten Blätter gaben der Pflanze ihren Namen, denn sie erinnern an kleine Hände. Die bis zu drei Zentimeter langen Blätter weisen drei bis sieben Zacken auf und sind von sattgrüner Farbe. Die Unterseite ist etwas heller gefärbt und weist eine intensive Behaarung auf. Die Blattfärbung im Herbst ist eher schwach ausgeprägt.

In den Monaten Juni bis Oktober steht der Fingerstrauch in Blüte. Die einfachen Schalenblüten besitzen einen behaarten Stiel und weisen fünf Blütenblätter auf. Die Blüten der wild wachsenden Art erscheinen in einem leuchtenden Gelb. Bei den herausgezüchteten Kulturformen kommen auch rosa, orange und rötliche Blüten vor. Die Größe der Blüten variiert zwischen etwa einem Zentimeter und zirka drei Zentimetern bei den großblumigen Arten.

Fingerstrauch (Potentilla fruticosa) Wuchsgeschwindigkeit: 10 – 40 cm im Jahr Wuchshöhe: 120 – 150 cm Wuchsbreite: 100 – 130 cm Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: normaler lockerer Gartenboden, kalkmeidend » Mehr Bilder und Daten anzeigen Verbreitung

Der Fingerstrauch ist in Europa weit verbreitet und kommt in Spanien, Irland, Schweden, Russland, Italien oder Großbritannien vor. Auch in den USA und Kanada ist die Pflanze heimisch. In China gedeihen die Rosengewächse in Wäldern auf Wiesen und an Berghängen. Dabei stößt man bis in Höhen von 5.000 Metern auf Pflanzenvorkommen.

Fingerstrauch pflanzen ❖ Den passenden Standort finden

Der Fingerstrauch kann sich selbst extremen Standortbedingungen anpassen und auch in unwirtlichen Gegenden gedeihen. Ein sonniger Standort kommt der Pflanze entgegen und wird mit einem reichen Blütenflor belohnt.

» Tipp: Können sie keinen vollsonnigen Standort anbieten, wählen Sie eine der rotblühenden Sorten, diese mögen es eher halbschattig.

In Kürze:

      • volle Sonne
      • warm
      • hell
❖ Das ideale Substrat auswählen

Der Fingerstrauch kann in jeden herkömmlichen Gartenboden gepflanzt werden. Allein Staunässe wird nicht vertragen. Die Pflanzen kommen mit schweren Böden ebenso zurecht, wie mit eher kargen und kalkhaltigen Substraten.

Böden mit einem niedrigeren pH-Wert sind vorzuziehen. Liegt der Wert zu weit im alkalischen Bereich, könnte sich der Fingerstrauch blühfaul zeigen und Mangelerscheinungen in Form einer Eisenchlorose erkennen lassen.

Wenig Wuchsfreude legt der Fingerstrauch auch in einem sandigen Boden an den Tag. Die Pflanzen vertragen längere Trockenheit nur schwer und können bei längerer Dürre schnell absterben.

In Kürze:

      • frisch
      • locker
      • nährstoffarm
      • kalkreich
      • feucht
      • pH-Wert 5 bis 7
❖ Pflanzanleitung © M.Dörr & M.Frommherz – Fotolia.com

1. Pflanzzeitpunkt wählen
2. Standort bestimmen
3. Boden vorbereiten
4. Pflanze wässern
5. Pflanzloch ausheben
6. Pflanze einsetzen
7. Pflanzloch schließen
8. Pflanze bewässern

❀ Ideale Zeit zum Pflanzen

Der ideale Pflanzzeitpunkt richtet sich nach der Beschaffenheit der Pflanze. Der Fingerstrauch wird meist als Containerpflanze angeboten. Eine Pflanzung ist in diesem Fall ganzjährig möglich.

Tipp: Bei der Pflanzung sollte der Boden nicht gefroren sein.

Bei wurzelnackten Pflanzen beschränkt sich der günstigste Zeitpunkt für die Pflanzung auf die Monate September bis April. Das zeitige Frühjahr ist als beste Pflanzzeit anzusehen. Es dürfen dabei auch Minusgrade herrschen. Wichtig ist jedoch, dass sich ein ausreichend tiefes Pflanzloch ausheben lässt, denn die Sträucher bilden recht tiefe Wurzeln aus.

Tipp: Fingersträucher sind frosthart bis -45 Grad und können auch im Winter gepflanzt werden.

❀ Boden vorbereiten

Ist der passende Standort gefunden, wird das Substrat für die spätere Pflanzung vorbereitet. Damit die Wurzeln gut anwachsen, ist ein durchlässiges Substrat von Vorteil. Das Substrat sollte gut aufgelockert werden. Sie können schwere Böden durchlässiger gestalten, indem Sie diesen Kies oder Sand beigeben. Eine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit länger im Boden und kommt der Pflanze entgegen, denn Fingersträucher vertragen keine Trockenheit.

Von einer Düngung des Bodens sollten Sie absehen. Wird bei der Pflanzung Stallmist oder Dünger direkt ins Pflanzloch gegeben, führt dies zum Verbrennen der Wurzeln. Die Pflanze würde in ihrer Nährstoffaufnahme behindert und würde im ungünstigen Fall absterben.

❀ Pflanze vorbereiten

Bevor der Fingerstrauch eingepflanzt wird, sollte die Pflanze gut gewässert werden. Der Strauch wird hierzu vollständig in ein Gefäß mit Wasser getaucht. Steigen keine Luftblasen mehr an die Oberfläche, hat sich die Pflanze ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und die Wurzeln können leichter anwachsen.

Kontrollieren Sie vor der Pflanzung die Wurzeln. Abgebrochene und geknickte Wurzelteile werden herausgeschnitten. Wurzelnackte Pflanzen werden im Wurzelbereich auf etwa 30 Zentimeter gekürzt.

❀ Pflanzloch ausheben

Das Pflanzloch sollte mindestens die doppelten Ausmaße des Wurzelballens besitzen. Graben Sie daher ausreichend tief. Da der Fingerstrauch zwar einen feuchten Boden liebt, Staunässe aber nicht verträgt, hilft eine Drainage aus Kies oder Tonscherben, das Gießwasser besser abfließen zu lassen und damit Staunässe zu verhindern.

❀ Fingerstrauch einpflanzen

Der Fingerstrauch wird aufrecht in das Pflanzloch gesetzt und die Erdkuhle mit Substrat aufgefüllt. Es ist darauf zu achten, die Wurzeln nicht zu verdrehen oder abzuknicken. Anschließend ist der Boden gut anzudrücken und die Pflanze mit ausreichend Gießwasser zu versorgen.

Tipp: Möchten Sie den Fingerstrauch als Hecke pflanzen, sind drei Pflanzen auf einen Meter einzusetzen.

❀ Trockenen Boden aufwerten

Ist der Boden zum Pflanzzeitpunkt besonders trocken, kann sich der Hobbygärtner mit einem Trick behelfen. Nachdem der Fingerstrauch ins Pflanzloch gesetzt wurde, wird die Erde noch nicht komplett, sondern zunächst nur etwa dreiviertel aufgefüllt. Nun schlemmen Sie den Boden gut ein und füllen erst nach der Bewässerung das restliche Substrat auf. Eine Mulchschicht auf dem Boden hält die Feuchtigkeit länger in der Erde.

Zusammenfassung table#t400 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #D4D4D4;border-right: 1px solid #D4D4D4; } table#t400 thead tr { } table#t400 thead tr th.t400 { color: #FFFFFF; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #568204 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#568204)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#568204 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#568204 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#568204 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#568204 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#568204",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #D4D4D4;border-left: 1px solid #D4D4D4; } table#t400 thead tr th#t400.start { } table#t400 thead tr th#t400.end { } table#t400 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #EBF6E0; } table#t400 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t400 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #D4D4D4;border-left: 1px solid #D4D4D4; text-align: left; vertical-align: top; } table#t400 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t400 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t400 tbody tr:hover td { } table#t400 tfoot tr { } table#t400 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #D4D4D4; } ArbeitsschrittErläuterung Standort bestimmenEin sonniger Standort ist Vorausetzung für eine üppige Blüte. Die Pflanzen vertragen keine anhaltende Trockenheit.Boden vorbereitenDer Boden ist gut aufzulockern, damit die Wurzeln in das Erdreich vordringen können. Der Fingerstrauch verträgt einen lockeren und nährstoffarmen Boden am besten. Auch Kalk ist kein Problem. Staunässe wird nicht vertragen. Pflanzung vornehmenVor der Pflanzung ist der Wurzelballen gut zu wässern. Das Pflanzloch sollte mindestens in doppeltem Umfang des Wurzelballens ausgehoben werden. Bei der Pflanzung dürfen die Wurzel nicht beschädigt werden. Der Boden ist gut festzutreten und ausreichend zu bewässern.

Hummelkasten bauen – Anleitung und Tipps

Do, 02/06/2020 - 07:41

Hummeln sind nützlich, aber selten geworden. Wer Hummeln ein Zuhause geben will, findet hier die Anleitung für den Bau eines Hummelkastens.

© Jolanta Mayerberg – Fotolia.com Damit es im Garten üppig grünt und blüht, sind im Sommer zahllose Insekten im Einsatz. Dabei kommt nicht nur den Bienen – bei der Bestäubung von Pflanzen – Bedeutung zu. Auch Hummeln leisten einen nicht zu unterschätzenden Anteil. Hummeln sind bereits lange vor den Bienen unterwegs und treiben die Befruchtung der Obstbäume voran. Leider sind Hummeln, wie Bienen, selten geworden. Sie scheinen keinen Platz mehr zu haben, in unseren gut strukturieren und beinahe blitzsauber aufgeräumten Gärten. Beweisen Sie den Hummeln das Gegenteil und bieten Sie ihnen mit einem Hummelkasten eine willkommene Möglichkeit, sich zurückzuziehen und ihre Nachkommen groß zu ziehen.

Hummeln im Garten – ein seltener Gast

Wann haben Sie die letzte Hummel gesehen? Sie können sich nicht erinnern? In der Tat sind Hummeln selten geworden. In Deutschland sind etwa 30 Hummelarten heimisch, davon sind viele kaum noch anzutreffen. In unseren Gärten sind nur noch sechs Arten zu Gast. Mit dem Bau eines Hummelkastens helfen Sie, den gefährdeten Hummeln ihren Lebensraum zu erhalten und bereichern auch das Leben im heimischen Garten. Besonders für Kinder bieten sich spannende Beobachtungsmöglichkeiten und Sie fördern beim Nachwuchs die Ausbildung des Verständnisses für den Lebensraum Natur.

Warum einen Hummelkasten bauen?

Bienen und Wespen verschlägt es noch nicht in den spätwinterlichen Garten. Hummeln dagegen können bereits unterwegs sein. Dabei handelt es sich um die Hummelkönigin, die ihren Staat überlebt hat und nun auf der Suche nach einem Nistplatz ist, um ihren Staat wieder neu zu gründen. Natürliche Nistmöglichkeiten, wie alte Baumstämme oder anderes totes Holz, sind in unseren gepflegten Ziergärten häufig Mangelware. Ein Hummelkasten verschafft den Tieren eine artgerechte Nisthilfe.

Hinweis: Hummeln stehen in Deutschland unter Naturschutz.

Stellen Sie in Ihrem Garten ein Hummelhotel auf, wachsen emsige Helferlein heran, welche eine reiche Obst- und Gemüseernte sichern. Hummeln haben einen straffen Arbeitstag. Ganze 18 Stunden sind sie unterwegs und fliegen jeden Tag, unabhängig vom Wetter, bis zu 1.000 Blütenköpfe an.

Hummeln und ihre Vorlieben

Ganz so einfach ist es zugegeben nicht, eine Hummelkönigin von Ihrem Hummelkasten zu überzeugen. Es hilft dabei, die natürlichen Vorlieben der Insekten zu kennen und ihr Hotel entsprechend einzurichten.

bevorzugte Materialien:

  • Holzspäne
  • Moos
  • Stein
  • Ton
diese Materialien meiden Hummeln:

  • Metall
  • Plastik

Während sich die Mooshummel bevorzugt in von Moos überwucherten Vertiefungen aufhält, nutzen Baumhummeln nicht selten leere Vogelnester als Nistplätze. Ackerhummeln sind auf der Suche nach Totholz und wurden auch bereits in ausgedienten Stromkästen gesichtet. Die Erdhummel dagegen versteckt sich gern unter Steinen oder in Erdspalten.

Hummelkasten für Eilige

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Ein Beitrag geteilt von _Rabammel_ (@_rabammel_) am Mai 31, 2018 um 9:05 PDT


Sie möchten sich einen Hummelkasten zulegen, dafür aber möglichst wenig Zeit und Material investieren? Dann versuchen Sie doch einfach, mit dieser simplen Variante die Hummelkönigin zu beeindrucken.

Als Grundlage dient ein größerer Blumentopf aus Ton. Diesen drehen Sie um. Das dortige Loch für den Abfluss von Gießwasser wird nun automatisch zum Schlupfloch für die Hummeln. Als Unterlage für die Auflage des Tontopfes dienen gehäckselte Holzspäne, bevorzugt Rindenholz. Füllen Sie den Blumentopf mit Moos, welches Sie aus dem eigenen Garten gewinnen können, indem der Rasen abgeharkt wird. Dies nützt auch Ihrem Rasen, denn dieser kann dann automatisch wieder besser atmen.

Tipp: Verwenden Sie nur Moos von einem ungedüngten und auch ansonsten chemisch nicht behandelten Rasen.

Damit das Einflugloch vor Nässe geschützt ist, platzieren Sie auf dem Blumentopf quer zwei kurze Latten und legen Sie ein etwas größeres Brett als Abdeckung darüber.

Hummelkasten bauen – Anleitung

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Ein von @hummelkaiserin geteilter Beitrag am Apr 30, 2019 um 5:11 PDT


Sie möchten den Hummeln mehr Komfort bieten? Dann bauen Sie doch einfach einen stabilen Hummelkasten. Dieser sollte etwa 30 cm im Quadrat umfassen.

Bestandteile Hummelhaus und Materialien Sie benötigen im Einzelnen:

  • eine Vorderwand
  • eine Rückwand
  • zwei Seitenwände
  • einen Boden
  • ein Dach
An Material werden weiterhin gebraucht:

  • ein Pappkarton
  • eine Einlaufröhre
  • Holzleim
  • Holzschutzmittel
  • Pinsel
  • Dachpappe
1. Vorarbeiten

In die Vorderwand bohren Sie mittig ein Loch, wo später die Röhre platziert werden kann, welche den Zugang zum Hummelhotel bildet. In den Seitenwänden werden mehrere kleine Lüftungslöcher angebracht, damit es im Hummelkasten nicht zur Bildung von Schimmel kommt. Schneiden Sie die Einzelteile passgenau zu und versehen Sie mit Schraublöchern.

2. Montage

Die Bohrlöcher für die Belüftung können Sie von innen mit einem nichtrostenden Gitter verschließen. Das Gitter schneiden Sie sich passend zu und verleimen es mit einem wasserfesten Holzleim. Nun werden die einzelnen Teile des Hummelkastens verschraubt.

Tipp: Verwenden Sie für die Montage Senkkopfschrauben. Nägel sind ungeeignet.

Ist die Kiste montiert, schneiden Sie sich zwei Holzleisten zu, welche sich als Abstandhalter nutzen lassen. Anschließend wird in die Holzkiste ein Pappkarton eingesetzt. Dieser sollte keine chemischen Mittel enthalten und möglichst neutral beschaffen sein und keine Aufdrucke aufweisen.

Tipp: Versehen Sie auch den Pappkarton mit kleinen Luftlöchern, damit ein Austausch von Wärme und Feuchtigkeit stattfinden kann. Denn in der Hummelkinderstube kann es zu einer nicht zu unterschätzenden Entwicklung von Feuchtigkeit und Wärme kommen. Damit kein Schimmel entsteht, ist das Anbringen von Luftlöchern eine wichtige Voraussetzung. 3. Einflugrohr einbringen

Nun bringen Sie den Schlauch ein, der den Hummeln später als Zugang zum Nest dient. Ganz einfach behelfen können Sie sich hierbei auch mit dem Papprohr, welches zum Vorschein kommt, wenn eine Rolle Alufolie zur Neige geht. Eine Alternative sind auch Teichspiralschläuche. Diese lassen sich im Uhrzeigersinn in das Bohrloch einschrauben. Das Papprohr oder der Schlauch werden durch den Holzkasten und den Pappkarton geführt und sollte um einige Zentimeter in die Pappkiste hineinreichen.

4. Nistplatz herrichten

Der Karton wird mit unbehandeltem, gehäckselten Holz gefüllt. Darüber geben Sie das im eigenen Garten gewonnene Moos. Formen Sie mit dem Moos eine optische Verlängerung des durch das Einflugrohr entstandenen Ganges.

Hummel – Nistmulde © Witold Krasowski – Fotolia.com Mittig formen Sie eine Nistmulde. Hierbei können Sie einen Tischtennisball zu Hilfe nehmen. Über diesen Nistplatz decken Sie nun lockeres, langes Heu und verschließen die Pappkiste. Der Karton wird mit Steinen oder Holz beschwert. Am Einflugloch bringen Sie nun noch eine Leiste an. Damit ist für einen kleinen Landeplatz gesorgt. Anschließend verschließen Sie auch die Holzkiste und platzieren diese auf Holzklötze oder Ziegel, damit keine Feuchtigkeit in den Hummelkasten eindringen kann.

5. Wetterfestes Dach

Soll Ihr Hummelhaus an einem geschützten Platz aufgestellt werden, welcher überdacht ist, brauchen Sie keine zusätzlichen Vorkehrungen zu treffen und können auch das Dach aus Holz, welches mit natürlichem Holzschutzmittel behandelt wurde, belassen.

Steht der Hummelkasten ungeschützt, muss dafür gesorgt werden, dass durch das Dach keine Feuchtigkeit eindringen kann. Sie sollten hierfür Dachpappe aufbringen. Einfache Dachpappe wird mit Dachpappennägeln an den Seiten befestigt. Die Verwendung der mit der Zeit rostenden Nägel ersparen Sie sich, wenn Sie sich für stärkere Dachpappe entscheiden. Diese besitzt eine wenige Millimeter starke Teerschicht und kann auf das Dach geklebt werden, nachdem Sie die Teerschicht mit Hilfe einer Heißluftpistole verflüssigt haben.

Tipp: Lassen Sie die Dachpappe einige Millimeter an den Kanten überstehen, dann kann der Regen gut abtropfen. Bau des Hummelhauses – Schritt für Schritt zusammengefasst
  1. Standort auswählen
  2. Teile zuschneiden
  3. Bohrlöcher setzen
  4. Teile verschrauben
  5. Abstandhalter einsetzen
  1. Pappkarton einsetzen
  2. Einflugschlauch einsetzen
  3. Hummelkiste befüllen
  4. Hummelkiste schließen

Alternative: Hummelkasten aus dem Handel

Der Handel bietet für alle Naturfreunde, die sich an das Projekt Hummelkasten selbst bauen nicht heran trauen oder einfach keine Zeit haben, eine breite Palette an Hummelkästen an. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen.
Bei Amazon habe ich eine kleine Auswahl für Sie gefunden:
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Arbrikadrex XXL Luxus Hummelkasten mit... 10 Bewertungen 84,99 € 69,99 € Zum Shop 2 Garten und Holztrends Hummelhaus, Hummelkasten,... 4 Bewertungen 59,70 € 54,30 € Zum Shop 3 Dehner Natura Nistquartier für Hummeln, ca. 28.5 x 17... 14 Bewertungen 18,99 € 16,99 € Zum Shop Wann sollte das Hummelhaus aufgestellt werden?

Der Winter, wenn es ohnehin wenig im Garten zu tun gibt, ist eine gute Gelegenheit, sich mit der Errichtung eines Hummelhauses zu beschäftigen. Die ersten Hummeln können bereits Ende Februar im Garten auftauchen. Spätestens dann ist es an der Zeit, das Hummelhotel aufzustellen. Bemerken Sie Hummeln, die an den Blüten sitzen, ist es bereits zu spät. Diese Hummeln haben bereits ihr Nest gefunden und werden es auch nicht mehr verlassen, ganz gleich, wie viel Mühe Sie sich mit Ihrem Hummelhotel auch gemacht haben.

Tipp: Fliegt eine Hummel, scheinbar an Blüten uninteressiert, Zickzack über den Boden, ist es höchstwahrscheinlich die Königin auf der Suche nach einem Nistplatz, dann sollten Sie schnell den Hummelkasten aufstellen. Wo sollte das Hummelhaus aufgestellt werden?

Die Wahl des richtigen Standortes für das Hummelhotel ist besonders wichtig, denn hat die Königin einmal davon Besitz ergriffen, darf der Hummelkasten nicht mehr verstellt werden. Die Hummel speichert die Koordinaten des Standortes und diese Datenbank lässt sich nicht mehr überschreiben. Selbst wenn Sie das Hummelhaus nur um einige Zentimeter verrücken, weil Sie einen scheinbar besseren Standort gefunden haben, werden die Hummeln ihr Zuhause nicht mehr finden können.

Als Standort für den Hummelkasten ist ein halbschattiger Platz ideal. Auf keinen Fall dürfen Hummelhäuser in die pralle Sonne gestellt werden. Lediglich die weniger intensive Morgensonne sollte auf das Hummelhaus treffen. Bedenken Sie bei der Platzwahl auch, dass sich der Sonnenstand mit den Jahreszeiten verändert. Im Hochsommer kann auch die Sonne am Vormittag bereits empfindlich heiß werden und das Hummelhotel gefährlich aufheizen.

So bleibt der Hummelkasten nicht leer

Der Hummelkasten ist aufgestellt. Nun heißt es abwarten. Die Chancen, dass die Hummelkönigin von allein den Weg in das Hummelhotel findet, liegen bei etwa 30%.
Gute Chancen haben Sie wenn…

  • der Nistkasten bereits im letzten Jahr aufgestellt war und damals Bewohner gefunden hatte = die Nachkommen kehren bevorzugt an den alten Nistplatz zurück
  • der Nistkasten erdnah platziert wird = Hummeln entdecken das erhöhte Einflugloch oft erst, wenn Sie eine Verbindung zum Boden schaffen, etwa durch eine Platte die an das Schlupfloch angelehnt wird und bis zum Boden verläuft
  • es in Ihrem Garten grünt und blüht = ein reiches Blütenangebot lockt die Hummeln in Ihren Garten
Wann hat die Hummel den Kasten angenommen?

Haben Sie eine Hummel am Hummelhotel gesichtet, welche dieses zwar kurz besucht hat, aber anschließend schnell weg fliegt, wird sie sich auf die Suche nach einem anderen Zuhause machen oder bereits eines besitzen. Kommt die Hummel dagegen aus dem Loch und dreht kleinere Flugrunden in der näheren Umgebung des Hummelkastens, handelt es sich hierbei um einen typischen Orientierungsflug. Sie können davon ausgehen, dass Sie bald summenden Nachwuchs in Ihrem Garten begrüßen können.

Was passiert im Winter mit dem Hummelkasten?

Das Hummelvolk stirbt vor dem Winter. Der Hummelkasten wird nun nicht mehr benötigt. Reinigen Sie den Kasten und lagern Sie ihn an einem trockenen Ort im Haus. Vergessen Sie nicht, im Spätwinter das Hummelhotel wieder an seinen angestammten Platz aufzustellen, denn viele junge Königinnen kehren an den alten Nistplatz zurück. Besonders bei Stein- und Gartenhummeln können Sie mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf tierische Bewohner ihrem Garten hoffen.

Tipp: Mehrere Königinnen teilen sich nie einen Nistplatz. Sorgen Sie daher mit mehreren Hummelkästen vor.

Tomaten einkochen – 3 Rezept-Varianten

Mi, 02/05/2020 - 13:48

Wenn Sie Tomaten einkochen, können Sie auch nach der Saison jederzeit die Frische von Tomaten genießen. Diese 3 Rezepte gehen einfach und schnell.

© Christine Kuchem / stock.adobe.comManches Jahr hängen kaum Tomaten am Strauch und dann gibt es wieder Jahre an denen man gar nicht so schnell essen kann, wie sie nachwachsen. Gerade, wenn Sie eine reichhaltige Ernte im Garten hatten, lohnt sich das Einkochen der frischen und gesunden Früchte auf jeden Fall. Zum einen machen Sie Ihre Tomaten dadurch länger haltbar und können so auch im Winter von der Köstlichkeit profitieren und zum anderen verderben die Früchte so garantiert nicht. Grundsätzlich können Sie alle Tomatensorten einkochen. Die Tomaten müssen allerdings schön reif sein und dürfen keine schimmeligen oder faulen Stellen haben.

Bevor Sie mit dem Einkochen der Tomaten beginnen, sollten Sie die Stielansätze herausschneiden, denn diese enthalten den giftigen Stoff Solanin. Säubern Sie auch jetzt schon die Einweckgläser zum Einkochen mit kochendem Wasser, um sie von möglichen Keimen zu befreien.

Tomatensalat einkochen © rainbow33 / stock.adobe.com Tomatensalat ist im Sommer, als auch im Winter eine wahre Köstlichkeit – lecker, frisch und kalorienarm. Um auch nach der Gartensaison die eigenen Tomaten im Salat genießen zu können, können Sie diese ganz einfach einkochen.

  1. Schneiden Sie Fleischtomaten in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben und schichten Sie diese in die Einmachgläser.
  2. Mischen Sie nun einen Teil Essig mit vier Teilen Wasser und gießen Sie diese Mischung über die Tomatenscheiben im Glas.
  3. Verschließen Sie die Gläser nun fest und stellen Sie diese bei 90 Grad für etwa 20 Minuten in den Backofen. Fertig!

Jetzt können Sie, wann immer Sie Appetit danach haben, den Tomatensalat genießen.

» Übrigens: Gewürzt und mit Öl verfeinert wird der Salat erst kurz vor dem Verzehr.

Ganze Tomaten einkochen © Jultud / stock.adobe.com Eine weitere Variante ist das Einkochen von ganzen, geschälten Tomaten.

  1. Dazu verwenden Sie feste Tomaten und entfernen deren Stielansätze.
  2. Damit sich die Haut besser ablösen lässt, werden die Tomaten zuerst kurz in kochendem Wasser blanchiert und anschließend für eine halbe Minute in Eiswasser (zum Abschrecken) gelegt.
  3. Füllen Sie nun die geschälten Tomaten in die Einmachgläser. Kochen Sie etwas Salzwasser auf und übergießen Sie Ihre Tomaten damit. Je nach Belieben können Sie noch Gewürze und Kräuter hinzugeben.
  4. Die fest verschlossenen Gläser kommen dann für eine halbe Stunde bei 90 Grad in den vorgeheizten Backofen.
Tomatenpüree einkochen © Sea Wave / stock.adobe.com Die einfachste Möglichkeit, Tomaten einzukochen, ist die Herstellung von Tomatenpüree. Dabei haben Sie besonders geringe Verluste am Gemüse. Außerdem können bei dieser Methode alle Tomatensorten zum Einsatz kommen, die Sie zudem auch miteinander einkochen können. Die Früchte müssen nur voll reif sein.

  1. Entfernen Sie auch hier wieder zuerst die Stielansätze und schneiden Sie dann die Tomaten in große Stücke.
  2. Pürieren Sie nun die Stücke mit einem Mixer ganz fein. Beim Pürieren wird auch die Haut stark zerkleinert, so dass sie später nicht mehr in der Masse stört.
  3. Füllen Sie jetzt einen Kochtopf mit diesem Püree und erhitzen Sie die Masse unter rühren. Anschließend 5 Minuten kochen lassen.
  4. Nachdem die Masse abgekühlt ist, können Sie diese in Gläser abfüllen. Nach dem Verschließen einfach für 20 Minuten bei 90 Grad in den Backofen stellen.

» Tipp: Mit dem eingekochten Püree haben Sie eine gute Basis für leckere Saucen und Suppen. Das Würzen erfolgt erst bei der Zubereitung, so dass Sie sehr flexibel sind und vielseitige Varianten herstellen können. Bewahren Sie das Püree an einem möglichst dunklen Ort auf, dann verändert sich der Geschmack auch nicht.

Botanische Pflanzennamen – Herkunft und Bedeutung

Mi, 02/05/2020 - 06:38

Sie klingen oft verwirrend, doch botanische Pflanzennamen haben immer eine Bedeutung. Unsere Übersicht zeigt, was hinter den Begriffen steckt.

© phadventure / stock.adobe.comDamit Botaniker und Pflanzenfreunde in aller Welt wissen, wovon die Rede ist, besitzt jede Pflanze einen eigenen wissenschaftlichen Namen. Pflanzen bestimmen zu können heißt, sich mit den teils fremd klingenden botanischen Bezeichnungen auseinanderzusetzen. Dies kann sich zu einer interessanten und lohnenden Tätigkeit entwickeln, denn botanische Pflanzennamen geben viel über die Herkunft, das Aussehen und die Lebensweise der verschiedenen Pflanzen Preis.
Warum gibt es botanische Pflanzennamen?

Die botanischen Pflanzennamen schaffen in der Fachwelt eine einheitliche Sprache. Weltweit wissen Botaniker, Wissenschaftler und Gärtner mit der Bezeichnung Taraxacum officinale etwas anzufangen. Der botanische Laie kennt für den Löwenzahn dagegen Bezeichnungen wie Pusteblume, Butterblume, Wiesenlattich oder Saublume. Dies ist nur ein Beispiel für zigtausende von Pflanzen, deren Benennung für allgemeine Ratlosigkeit und Verwirrung sorgen würde, wenn es keine einheitliche und allgemein verständliche Bezeichnung gäbe.
Ein Blick in die Geschichtsbücher

Als Pionier der botanischen Pflanzennamen kann Carl von Linné bezeichnet werden. Der Botaniker verfasste im Jahr 1753 seine bahnbrechende Arbeit „Species Plantarum“. Wissenschaftliche Pflanzenbezeichnungen existierten bereits weit früher. Linné verlieh der Nomenklatur mehr System und führte Gattungsnamen und die Gliederung der Pflanzen nach Arten, Gattungen und Familien ein. Diese Systematik wird als binäre Nomenklatur bezeichnet.

Bei der Vergabe von botanischen Pflanzennamen griffen Linné und seine Nachfolger auf alte und teilweise bis in die Antike zurückreichende Nennungen zurück oder vergaben neue Bezeichnungen. Bei der Namensgebung kommen verschiedene Aspekte in Betracht. Diese werden im Folgenden näher erläutert.

Botanische Pflanzennamen nach Lebensräumen Die Zaunwinde macht ihrem Namen alle Ehre | © Mushy / stock.adobe.com Die bevorzugten Lebensräume finden sich häufig als Teil der Pflanzenbezeichnung. So werden bestimmte Gattungen durch verschiedene Standortansprüche nochmals in einzelne Arten unterteilt.

Beispiele:
table#t473 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t473 thead tr { } table#t473 thead tr th.t473 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t473 thead tr th#t473.start { } table#t473 thead tr th#t473.end { } table#t473 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t473 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t473 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t473 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t473 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t473 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t473 tfoot tr { } table#t473 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } gebräuchlicher Pflanzennamebotanischer PflanzennameWortursprungZaunwindeCalystegia sepiumSaepes = Zaun (lateinisch) Bach-NelkenwurzGeum rivaleRivus = Bach (lateinisch)Wiesen-StorchschnabelGeranium pratensePratum = Wiese (lateinisch) Sumpf-StorchschnabelGeranium palustrePalus = Sumpf (lateinisch)Fluss- und Teich-SchachtelhalmEquisetum fluviatileFluvius = Fluss (lateinisch) Botanische Pflanzennamen nach Wuchsform Kriechender Hahnenfuß wächst auf dem Boden | © Otto Durst / stock.adobe.com Viele botanische Pflanzennamen lassen auch Ableitungen auf die Wuchsform der Gewächse zu.

Beispiele:
table#t474 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t474 thead tr { } table#t474 thead tr th.t474 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t474 thead tr th#t474.start { } table#t474 thead tr th#t474.end { } table#t474 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t474 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t474 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t474 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t474 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t474 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t474 tfoot tr { } table#t474 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } gebräuchlicher Pflanzennamebotanischer PflanzennameWortursprungSilberdistelCarlina acauliskaulos = Stängel (griechisch) Stängellose KratzdistelCirsium acauleAkaulos = stängellos (griechisch)Kriechender HahnenfußRanunculus repensRepens = kriechend (lateinisch) EfeuHedera helixHelix = Windung (griechisch)WindeConvolvulusConvolvere = winden (lateinisch) Botanische Pflanzennamen nach Blütenform Die sternförmige Blüte verleiht der Sternmiere ihren Namen | © Maxal Tamor / stock.adobe.com Auch ein Hinweis auf die Blütenform ist oft im botanischen Namen enthalten.
table#t475 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t475 thead tr { } table#t475 thead tr th.t475 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t475 thead tr th#t475.start { } table#t475 thead tr th#t475.end { } table#t475 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t475 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t475 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t475 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t475 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t475 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t475 tfoot tr { } table#t475 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } gebräuchlicher Pflanzennamebotanischer PflanzennameWortursprungMargeriteChrysanthemum leucanthemumChrysos = Gold (griechisch) FrauenschuhCypripediumCypris = Venus (lateinisch)TaubnesselLamiumLamos = Schlund (griechisch) SternmiereStellariaStellaris = Sternförmig (lateinisch)AsterAsterStella = Stern (lateinisch) Botanische Pflanzennamen nach Personen

Viele Pflanzennamen wurden zu Ehren von Personen vergeben, welche diese Spezies entdeckten, züchteten oder näher beschrieben. Dabei handelt es sich meist um Botaniker, Gärtner oder Forschungsreisende.

Beispiele:

» Schon gewusst? «

Von Personen abgeleitete Pflanzennamen sind an den Endungen „ii“, „ianus“ oder „ianum“ erkennbar.

heldreichii – Theodor von Heldreich (Direktor Botanischer Garten Athen)
ledebourii – C.F. von Ledebour (Direktor Botanischer Garten Dorpat)
fortunei – R. Fortune (englischer Botaniker und Fachschriftsteller)
sieboldianus – P.F. von Siebold (deutscher Botaniker Asienforscher)

Botanische Pflanzenbezeichnungen nach Sagengestalten

In verschiedenen Pflanzennamen verstecken sich Bezeichnungen von Sagengestalten.

Beispiele:
Schafgarbe (Achillea) – griechischer Sagenheld Achilles
Adonisröschen (Adonis flammea) – Adonis, Geliebter der Venus
Bingelkraut (Mercurialis) – griechischer Gott Merkur
Seerose (Nymphaea) – Nymphe, weibliche Naturgottheit

Botanische Pflanzennamen nach Ländern und Regionen

Finden sich in den Pflanzenbezeichnungen geografische Namen, lässt dies einen Rückschluss auf das Verbreitungsgebiet zu. So tragen viele Alpenpflanzen die Bezeichnungen alpina oder montana.

Beispiele:
table#t478 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t478 thead tr { } table#t478 thead tr th.t478 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t478 thead tr th#t478.start { } table#t478 thead tr th#t478.end { } table#t478 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t478 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t478 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t478 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t478 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t478 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t478 tfoot tr { } table#t478 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } gebräuchlicher Pflanzennamebotanischer PflanzennameVerbreitungsgebietKanaren-WolfsmilchEuphorbia canariensisKanarische Inseln Alpen-LeinkrautLinaria alpinaAlpenraumGoldmohnEschholzia californicaKalifornien Kanadische GoldruteSolidago canadensis Kanada Botanische Bezeichnungen nach Eigenschaften

Beispiele:
aculcatus – stachelig
acutifolius – spitzblättrig
baccatus – beerentragendbrachhypodus – kurzstielig
alatus – geflügelt
acuminatus – lang und zugespitzt Botanische Pflanzennamen nach Farbe

Beispiele:
album – weiß
argenteum – silbrig
aureum – golden
azureus – blauflava – gelb
rubra – rot
rosea – rosa
variegata – bunt Botanische Fachbegriffe am Beispiel von Orchideen Epiphyt: Orchidee wächst auf einem Baum | © Oliver / stock.adobe.com Hybride

Als Hybride wird die Kreuzung zwischen zwei Arten oder Gattungen bezeichnet. Bei Orchideen kommen Kreuzungen auch zwischen den Gattungen vor. Man spricht dann von Mehrgattungshybriden.

Epiphyt

Diese Pflanzen wachsen auf der Rinde anderer Gewächse. Neben den Orchideen trifft dies auch auf Moose oder Farne zu.

Lithophyt

Dabei handelt es sich um Pflanzen, die auf Steinen und Felsen wachsen.

Monopodial

Dies ist eine Wuchsform, bei der die Orchidee aus einem Stamm heraus immer weiter nach oben wächst.

Bulbe

Diese Bezeichnung tragen die verdickten Sprossknollen der Orchideen, welche als Speicherorgan dienen.

Auswahl von Pflanzennamen bei Neuzüchtungen

Neben dem botanischen Namen werden Zuchtpflanzen mit einem Sorten- oder Handelsnamen versehen. Bei alten Sorten wurden dafür ebenfalls botanische Bezeichnungen verwendet und die Wuchsform, die Blütenfarbe oder das Verbreitungsgebiet umschrieben.

Heute wählen die Züchter den Sortennamen selbst aus. Viele Pflanzenliebhaber lassen ihrer Kreativität freien Lauf. So finden sich neben dem jeweiligen Artnamen die verschiedensten Sortennamen hinten angestellt. Dabei kann es sich um Fantasienamen, um Prominente und Persönlichkeiten oder um die Nennung von Sponsoren handeln. Die Züchter lassen sich ihre Kreationen urheberrechtlich schützen. Dabei setzt sich der Trend englischer Sortennamen wie, Rose „Queen Anne“ oder „Aspirin Rose“, durch. Diese sind wohlklingender und finden auf dem internationalen Markt mehr Beachtung.

Pflanzenanzucht & Licht – welches Pflanzenlicht eignet sich?

Mo, 02/03/2020 - 09:48

Ist bei der Anzucht nicht genug Tageslicht vorhanden, brauchen Pflanzen zusätzliches Lich. Besonders bewährt hat sich LED Pflanzenlicht.
© andreysha74 / stock.adobe.com Wer seine Gemüse- und Zierpflanzen für den nächsten Sommer selber vorziehen will, sollte sich über den richtigen Standort Gedanken machen. Denn nicht nur die richtige Temperatur, sondern auch ausreichend Licht entscheiden darüber, ob die jungen Pflänzchen überhaupt aufgehen und in der Folge auch wachsen und gedeihen.

Der Lichtbedarf der Pflanzen hört nach der Anzucht nicht auf. Um üppig zu blühen oder viele Früchte tragen zu können, braucht jede Pflanze Licht, jedoch bekommt nicht allen Gewächsen die pralle Sonne. Besonders das intensive Sonnenlicht im Frühjahr, kann die zarten Triebe schnell verbrennen. Ein Platz auf der Fensterbank hingegen mag zwar die richtige Temperatur zum Keimen haben, aber das mangelnde Sonnenlicht im Januar und Februar führt oft zu enttäuschenden Ergebnissen bei der Aussaat.
Wofür brauchen Pflanzen Licht?

Eigentlich kann kaum ein Lebewesen ohne Licht existieren. Für Pflanzen ist das Licht zudem ein wichtiger Energielieferant, damit sie wachsen und gedeihen können. Um die Nährstoffe aus dem Wasser und dem Boden und das Kohlendioxid aus der Luft in Zucker und Sauerstoff umwandeln zu können, benötigt jede Pflanze Licht. Denn nur durch die Photosynthese hat die Pflanze auch die benötigte Nahrung zur Verfügung.

Doch nicht alle Pflanzen brauchen gleich viel Licht. Während Gewächse aus dem Mittelmeerraum meist Sonnenanbeter sind, fühlen sich Farne, die im dichten Unterholz zu finden sind, an kühlen und schattigen Plätzen wohl.

Auch beim Keimen gibt es gravierende Unterschiede. Während Lichtkeimer unbedingt ausreichend Sonnenlicht brauchen, um zu keimen, ist es für Dunkelkeimer unmöglich Keimlinge auszubilden, wenn sie mit Licht in Berührung kommen. Sobald aber die Keimlinge zu sehen sind, brauchen sie das Licht zum Wachsen genauso nötig, wie Lichtkeimer.

Beispiele für Lichtkeimer und Dunkelkeimer table#t470 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t470 thead tr { } table#t470 thead tr th.t470 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t470 thead tr th#t470.start { } table#t470 thead tr th#t470.end { } table#t470 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t470 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t470 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t470 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t470 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 15px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t470 tfoot tr { } table#t470 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } LichtkeimerDunkelkeimerMöhrenFeldsalat ThymianGurkeBlattsalatMais TomateKürbisHimbeereLiebstöckel KressePetersilieLavendelTulpen MelisseSchnittlauchMajoranKapuzinerkresse PampasgrasRitterspornRingelblume RosmarinZitronengras Um Dunkelkeimer vor Licht zu schützen, sollte der Standort nicht mit direkter Sonneneinstrahlung gewählt werden und der Samen einige Zentimeter tief in die Erde eingebracht werden. Die nötigen Angaben findet man in der Pflanzanleitung. Zeigen sich jedoch die ersten Spitzen, müssen die Keimlinge an einen hellen Standort gebracht werden.

Pflanzenlicht für die Anzucht im Gewächshaus

Um Zier- und Nutzpflanzen im Gewächshaus erfolgreich anziehen zu können, ist der Standort und die Ausrichtung von nicht unerheblicher Bedeutung. Für genügend Sonneneinstrahlung ist eine Ost-West-Ausrichtung optimal. Da die Sonne in den Wintermonaten Januar und Februar und im zeitigen Frühjahr noch sehr niedrig steht, sollten Häuserwände, Zäune oder Bäume keinen Schatten auf das Gewächshaus werfen. Kann der optimale Standort aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht gewährleistet werden, kann mit künstlichem Pflanzenlicht nachgeholfen werden.

Dazu benötigt man nicht unbedingt spezielle Pflanzenleuchten. Auch die modernen LED-Leuchten oder Leuchtstoffröhren leisten gute Dienste. Die Beleuchtungsstärke sollte in jedem Fall 1000 – 1500 Lux betragen. Mit einer Zeitschaltuhr oder einem Timer lässt sich der Zyklus von Tag und Nacht ganz einfach simulieren.

Pflanzenlicht Möglichkeiten table#t471 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t471 thead tr { } table#t471 thead tr th.t471 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t471 thead tr th#t471.start { } table#t471 thead tr th#t471.end { } table#t471 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t471 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t471 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t471 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t471 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 15px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t471 tfoot tr { } table#t471 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } LED LampenSie verfügen über ein optimales Lichtspektrum, da sie viele Rot- und Blau-Töne erzeugen, sind aber etwas kostspieliger in der Anschaffung. Natrium-Dampf-LampenIhr Farbspektrum liegt im gelb-roten Bereich, wodurch auch eine größere Wärmeentwicklung entsteht. Sie eignen sich gut für die Blühphase. Tageslicht LampenSie eignen sich nur bedingt für die Pflanzenanzucht, da sie dazu konzipiert wurden, Wohnräume mit natürlichem Licht auszuleuchten. EnergiesparlampenSie dienen ebenfalls mehr dazu Räumlichkeiten auszuleuchten und bringen keine allzu überzeugenden Ergebnisse bei der Pflanzenbeleuchtung. LeuchtstoffröhrenIn kalt-weiß sind sie dem natürlichen Sonnenlicht sehr ähnlich und eignen sich daher nicht nur zur Überwinterung von Pflanzen, sondern auch zur Anzucht. Sehr gut, wenn eine größere Fläche beleuchtet werden soll. Pflanzenlicht für die Anzucht auf der Fensterbank

Wer kein Gewächshaus oder Frühbeet aufstellen kann, aber schon früh mit der Anzucht beginnen möchte, nutzt die wärmeren Bedingungen auf der Fensterbank, um seine Pflänzchen vorzuziehen. Der beste Standort hierfür ist in südwestlicher Ausrichtung. Da aber gerade in den Monaten Januar und Februar das Tageslicht noch nicht ausreichend für einen gesunden Wuchs ist, sollte man auch auf der Fensterbank mit künstlichem Licht die Bedingungen optimieren. Als Lichtquellen eignen sich auch hier moderne LED-Leuchten, die mittels Timer dem Tag-Nacht-Rhythmus angepasst werden.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Pflanzenlicht 18W 36LED, Lovebay【Neueste Version 2019... 93 Bewertungen 29,98 € Zum Shop » Tipp: Damit die Pflänzchen nicht „schießen“, sondern schön kräftig werden, sollten sie nach dem 3. oder 4. Blatt an einen ebenso hellen, aber etwas kühleren Ort gestellt werden.

Orchideen Pflege – richtig gießen, schneiden und umtopfen

Fr, 01/31/2020 - 12:02

Opulente Blüten erscheinen nur, wenn Sie bei der Orchideen Pflege einige Hinweise beachten. Wir erklären, was beim Gießen, Düngen, Umtopfen zu beachten ist.

© dvoinik / stock.adobe.com Der Faszination von Orchideen (Orchidaceae) kann kaum ein Zimmergärtner widerstehen. Die Pflege der exotischen Pflanzen ist eine gewisse Herausforderung, deshalb sollte jeder Pflanzenfreund die Ansprüche der Orchidee im Hinblick auf Licht, Wärme und Feuchtigkeit kennen. Zu bedenken gilt es hierbei, dass die meisten Orchideen-Arten in den tropischen Regenwäldern auf den Bäumen als sogenannte Aufsitzerpflanzen wachsen. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sich die blühfreudigen Exoten auch in Zimmerkultur wohlfühlen, haben wir in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Der optimale Standort für Orchideen

Um den passenden Standort zu finden, müssen sich vorab die natürlichen Wachstumsbedingungen vor Augen führen. In ihrer ursprünglichen Heimat wachsen Orchideen meist in Baumkronen und sind durch das Blattwerk vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt. In den Tropen herrschen ganzjährig relativ konstante Lichtverhältnisse. An unseren Blumenfenstern läuft die Pflanze dagegen Gefahr, im Sommer zu viel Licht abzubekommen und im Winter an Lichtmangel zu leiden.
Deshalb gilt: Im Sommer ist der Standort etwas abzuschirmen, im Winter kann der Fensterschutz wieder entfernt werden. In der lichtarmen Zeit ist eine zusätzliche künstliche Beleuchtung hilfreich. Entscheidend ist auch der Abstand der Orchidee zur Fensterscheibe. Bei einem Abstand von einem Meter zur Glasfront hat sich die Menge an Licht bereits halbiert.

Ob viel oder wenig Licht bevorzugt wird, ist abhängig von der Orchideen Sorte.

sonnenhungrige Orchideen
+ Cattleya
+ Vanda
+ Dendrobiumschattenliebende Orchideen
+ Phalaenopsis
+ Bulbophyllum
+ Miltonia In jedem Fall benötigen Orchideen viel Licht. Am Südfenster sind die meisten Orchideenarten weniger gut aufgehoben. An einem nach Westen oder Osten hin ausgerichteten Fenster fühlen sich die gängigen Orchideenarten in der Regel wohl.

» Tipp: Das Blattwerk der Orchideen zeigt an, ob die Pflanzen mit den Lichtverhältnissen zufrieden sind. Dunkelgrünes Laub deutet darauf hin, dass noch etwas mehr Licht vertragen wird. Eine gelbliche oder rötliche Blattfärbung zeigt einen zu hellen Standplatz an.

Orchideen vertragen weder große Temperaturschwankungen, noch Zugluft.

Der passende Standort in Stichworten:

  • hell
  • Halbschatten
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • Zugluft meiden
  • Temperaturschwankungen meiden
Das ideale Substrat für Orchideen

Herkömmliche Blumenerde ist für die Orchideenkultur nicht geeignet. Die meisten Orchideen klammern sich in ihrer Ursprungsheimat mit ihren Wurzeln an die Rinde der Bäume. Die Wurzeln sind damit immer von Luft umgeben. In einem verdichteten Substrat sterben die Wurzeln der meisten Orchideen sehr schnell ab.

Das ideale Substrat muss den Orchideen Halt geben und gleichzeitig ausreichend Luft an die Wurzeln lassen und für Feuchtigkeit sorgen. Der Handel bietet Spezialerde für Orchideen an. Diese ist luftig und grobkörnig. In den meisten Mischungen lassen sich Rinde und Torf als Hauptkomponenten finden. Torf kann die Feuchtigkeit speichern und ist selbst beinahe frei von Nährstoffen. Rinde besitzt eine große Oberfläche und ist stabil in ihrer Struktur.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Seramis Ton-Granulat für Orchideen, Spezial-Substrat,... Aktuell keine Bewertungen 9,95 € Zum Shop » Hinweis: Aus Gründen des Umweltschutzes wird Torf heute häufig durch Kokosfasern ersetzt.

Häufig sind Kork oder Styropor enthalten, um das Substrat luftiger zu machen. Perlite speichern Nährstoffe und geben sie nach und nach an die Pflanze ab. Aktivkohle kann schädliche Stoffwechselprodukte neutralisieren.

Orchideenerde selbst herstellen
  • fünf Teile Pinienrinde
  • zwei Teile Sphagnum
  • ein Teil Perlite
  • ein Teil Nussschalen
  • einige Holzstücke

Orchideen sollten möglichst im gleichen Substratgemisch kultiviert werden. Sie können sich einem Substratwechsel nur schwer anpassen. Nach etwa zwei Jahren ist der Pflanzenstoff verbraucht und es muss umgetopft werden. Wird dies vernachlässigt, besteht die Gefahr einer Überdüngung, da Pilze und Bakterien absterben und Nährstoffe freisetzen.

Welcher Topf für Orchideen? © maryviolet / stock.adobe.com Orchideen werden meist in hohen und schlanken Pflanzgefäßen angeboten. Diese unterstreichen die Wuchsform der eleganten Pflanze. Damit auch der praktische Aspekt bedient wird, sind meist Stufen im Gefäß eingearbeitet. Dadurch bekommt die Pflanze Halt und überschüssiges Wasser fließt in den Gefäßboden. So wird Staunässe vermieden.

Von Vorteil für die Photosynthese der Orchidee sind durchsichtige Gefäße aus Glas oder Plastik. Dadurch gelangt ausreichend Licht an die Wurzeln. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pflanzen befindet sich das für die Photosynthese notwendige Chlorophyll bei der Orchidee nicht in den Blättern, sondern in den Wurzeln.

Orchideen lassen sich auch in Tontöpfen kultivieren. Diese besitzen eine poröse Struktur und können dadurch Feuchtigkeit besser speichern und den Wasserhaushalt der Pflanzen regulieren helfen.

Einige Orchideen-Arten, wie zum Beispiel Cattleya, vertragen keine feuchten Wurzeln. Damit der Wurzelballen besser belüftet wird, werden die Pflanzen in Körben aus Kunststoff kultiviert. Coryanthes, Stanhopea und andere hängende Wuchsformen sind in einer Blumenampel gut aufgehoben.

Orchideen umtopfen © New Africa / stock.adobe.com Orchideen werden bevorzugt im Frühling umgetopft. Zeigen sich die ersten neuen Triebe, ist es an der Zeit für den Umzug in ein neues Pflanzgefäß.

Orchideen umtopfen – Schritt für Schritt
  1. Pflanze aus dem alten Topf lösen
  2. Wurzeln von Substrat befreien
  3. Wurzeln kontrollieren
  4. Pflanzgefäß auswählen
  5. Pflanztopf in der unteren Hälfte mit Substrat befüllen
  6. Pflanze einsetzen
  7. Substrat auffüllen

Die Orchidee wird vorsichtig aus dem alten Pflanzgefäß gelöst. Hierbei kann es hilfreich sein, den Pflanztopf mit den Händen etwas zu kneten. Das Umtopfen gibt Gelegenheit, vertrocknete und verfaulte Wurzelabschnitte zu entfernen.

» Tipp: Nach dem Umtopfen wird frühestens am nächsten Tag bewässert. Gedüngt werden die Pflanzen erstmals drei Wochen nach dem Austausch des Pflanzgefäßes.

Orchideen gießen © aneriksson / stock.adobe.com Der größte Feind der Orchidee ist Staunässe. Die meisten Pflanzen kommen gut zurecht, wenn der Wurzelbereich mäßig feucht bis leicht trocken gehalten wird. Das Substrat sollte nie komplett austrocknen.

Gegossen wird bevorzugt mit Regenwasser. Wer dies nicht bereitstellen kann, mischt Leitungswasser mit destilliertem Wasser im Verhältnis 2:1.

Bevorzugt werden Orchideen in den Morgenstunden bewässert. Bei der Bewässerung von Orchideen hat sich das Tauchbad bewährt. Die Pflanzen werden in wöchentlichen Abständen mit dem Wurzelballen so lange unter Wasser gedrückt, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Nach dem Tauchbad sollten die Pflanzen gut abtropfen, bevor sie wieder in den Übertopf eingesetzt werden. Das Wasser darf sich nicht stauen.

» Tipp: Bei der Bewässerung sollte kein Wasser an die Pflanze selbst gelangen. Nur die Wurzeln werden gegossen oder getaucht. Angestautes Wasser könnte sich in den Blattachseln ansammeln und dort Fäulnisprozesse auslösen.

Orchideen düngen

Im Handel wird spezieller Orchideendünger angeboten. Dieser ist auf die Nährstoffansprüche der Pflanzen optimal abgestimmt.

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» Tipp: Sie können auch herkömmlichen Grünpflanzendünger verwenden, allerdings ist die Konzentration dann auf etwa ein Viertel der angegebenen Menge zu reduzieren.

Orchideen besitzen einen geringen Nährstoffbedarf. Hoch konzentrierte Fertigdünger lassen die Pflanzen schnell verkümmern. Gedüngt werden sollte gleichmäßig. Orchideen bevorzugen konstante Umweltbedingungen, dazu zählt auch die Nährstoffversorgung. Es spricht nichts gegen eine niedrige Düngermenge bei jedem Gießen.

Orchideen schneiden © agneskantaruk / stock.adobe.com Verblühte Blütenstiele werden regelmäßig entfernt. Vor dem Schnitt sollten diese Pflanzenteile jedoch komplett eingetrocknet sein. Erst dann wird zurückgeschnitten. Ein Stängelansatz mit mindestens zwei Augen bleibt erhalten. Mit etwas Glück wird die Pflanze erneut austreiben.

Beim Schneiden der Wurzeln sind diese zunächst mit Wasser zu besprühen. Luftwurzeln, die daraufhin keine grüne Farbe annehmen, sind tot und können entfernt werden. Lebende Luftwurzeln dienen der Aufnahme von Nährstoffen und Flüssigkeit und sollten nur gekürzt werden, wenn die Pflanze auffallend stark wuchert.

Eine zu starke Ausbildung der Luftwurzeln deutet auf eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit hin. Dem kann entgegengewirkt werden, indem das Substrat regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprüht wird.

Orchideen schneiden in Stichworten:

  • keine grünen Pflanzenteile abschneiden
  • Schnitt nach der Blütezeit durchführen
  • eingetrocknete Luftwurzeln vorsichtig kürzen
  • vertrocknete Stängel bis zum zweiten Auge zurückschneiden

Für den Schnitt sind scharfe Schneidwerkzeuge zu verwenden. Mit einem Teppichmesser oder einem Skalpell lassen sich gerade Schnittkanten ausführen und die Pflanze nimmt keinen Schaden. Wird die Abschnittstelle dagegen durch stumpfe Schneidwerkzeuge gequetscht, heilt die Wunde nur schlecht und Pilze und Bakterien können eindringen. Vor Gebrauch sind die Schneidwerkzeuge zu desinfizieren.

» Hinweis: Haushaltsscheren eigenen sich nicht für den Schnitt von Orchideen.

Zimmergewächshaus – Funktion, Vorteile und Nachteile

Fr, 01/31/2020 - 08:36

Wie funktioniert ein Zimmergewächshaus, welche Vorteile hat das Minigewächshaus und welche Pflanzen können zur Anzucht verwendet werden?

© Niklas / stock.adobe.comViele Zimmergärtner beschäftigen sich mit der Anzucht von Pflanzen auf der Fensterbank. Damit kommen sie früh in den Genuss gut entwickelter Gemüsesorten und Sommerblumen. Darüber hinaus ist es spannend, das Wachstum der Sämlinge quasi hautnah beobachten zu können. Um optimale Bedingungen zu schaffen, bietet sich die Verwendung eines Zimmergewächshauses an. Im Folgenden erläutern wir den Umgang mit dieser praktischen Anzuchthilfe und nennen die Vorteile von Zimmergewächshäusern.

Wie funktioniert ein Zimmergewächshaus?

Diese kleinen Minigewächshäuser haben die Aufgabe, das Saatgut zum Wachstum anzuregen, auch wenn die klimatischen Bedingungen dies normal noch nicht ermöglichen würden. So werden Zimmergewächshäuser bereits aufgestellt, wenn im Freien noch winterliche Temperaturen herrschen und nur wenige Stunden Sonnenlicht gegeben sind.

Die Anzucht im Zimmergewächshaus gelingt, weil dort ein spezielles Mikroklima herrscht. Die Anzuchthilfe wird an einem hellen Fensterplatz aufgestellt oder kann im beheizten Wintergarten platziert werden.

Was kann im Zimmergewächshaus kultiviert werden?

Abhängig von der Größe und Beschaffenheit des Minigewächshauses lassen sich dort die unterschiedlichsten Pflanzen heranziehen. Während in komfortabel ausgestatteten Zimmergewächshäusern selbst Orchideen und fleischfressende Pflanzen kultiviert werden können, werden herkömmliche Minigewächshäuser meist zur Vorkultur folgender Pflanzen genutzt:
Gurken
Tomaten
Kürbisse
Melonen
Paprika
Auberginen
Pelargonien
Zinnien
Phlox
Studentenblumen
Salvien Anzucht im Zimmergewächshaus – Schritt für Schritt

  1. Anzuchtbox mit Erde füllen
  2. Saatgut auf dem Substrat verteilen
  3. Samen mit Erde bedecken
  4. Erde leicht andrücken
  5. Substrat befeuchten
  1. Anzuchtbox abdecken
  2. Anzuchtbox hell und warm aufstellen
  3. Keimung abwarten
  4. Sämlinge in Torftöpfe vereinzeln
  1. Für die Anzucht aus Samen wird das Zimmergewächshaus zu etwa dreiviertel mit spezieller Anzuchterde gefüllt. Das Substrat enthält die optimale Nährstoffzusammensetzung und begünstigt die Keimung.
  2. Die Samen werden gleichmäßig auf der Erde verteilt. Dies gelingt, wenn die Samentüte mit leichten Schüttelbewegungen über dem Substrat bewegt wird. Damit sich die Sämlinge bei der Keimung nicht gegenseitig behindern, ist es wichtig, die Samen möglichst gleichmäßig in der gesamten Anzuchtbox zu verteilen.
  3. Die Samen werden mit einer dünnen Erdschicht bedeckt. Von Vorteil ist es, wenn das Substrat über die Samenkörner gesiebt wird.
  4. » Tipp: Handelt es sich um Lichtkeimer, wird keine Erde über den Samen verteilt. Diese werden nur leicht in das Substrat gedrückt.

  5. Das Substrat wird mit den Händen, einem Holzstück oder einer kleinen Schippe leicht festgedrückt.
  6. Die Samen müssen nun angegossen werden. Um zu verhindern, dass die Saat wieder aus dem Boden geschwemmt wird, ist ein Pflanzensprüher zu verwenden. Damit kann der Boden gleichmäßig angefeuchtet werden, ohne die Position des Saatgutes zu verändern.
  7. Ist die Saat so weit vorbereitet, wird die Abdeckung auf das Zimmergewächshaus gesetzt. Die meisten Zimmergewächshäuser besitzen im Deckel Lüftungsklappen. Werden diese geschlossen, entsteht im Inneren das bereits erwähnte Mikroklima, welches die Keimung begünstigt.
  8. » Tipp: Damit es in der Anzuchtbox nicht zur Schimmelbildung kommt, sind die Lüftungsklappen regelmäßig zu öffnen.

  9. Für das Zimmergewächshaus muss ein heller Standplatz gefunden werden. Auf der Fensterbank über der Heizung werden die Samen mit ausreichend Wärme und Helligkeit versorgt.
  10. Die Keimung setzt nach wenigen Tagen ein. Etwa zwei Wochen später ist es an der Zeit, die Sämlinge zu pikieren. Die Sämlinge werden hierfür vorsichtig aus dem Substrat entfernt und separat in kleine Torftöpfe gesetzt.
  11. Die übrige Anzuchterde wird aus dem Zimmergewächshaus entfernt. Nun können Sie die Pflanztöpfe wieder dort platzieren, mit Wasser besprühen und weiter kultivieren, bis die Pflanzen im Frühjahr ins Freiland umziehen.
Welche Arten von Zimmergewächshäusern gibt es?

Die Auswahl an Zimmergewächshäusern ist groß. Für jeden Platzanspruch und für jeden Geldbeutel kann das passende Anzucht-Set gefunden werden. Die einfachsten und preiswertesten Modelle bestehen aus Kunststoff, siehe den Bestseller bei Amazon.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 ROMBERG 74338 Zimmergewächshaus 38x25x19 cm mit... 225 Bewertungen 13,95 € Zum Shop Spielt die Optik keine Rolle und es geht allein um den praktischen Zweck, sind diese kleinen Treibhäuser durchaus ausreichend. Wer Ansprüche an die Ästhetik stellt, wird sich vielleicht für ein Minigewächshaus aus Holz, Glas oder Metall entscheiden.

Zimmergewächshäuser im höheren Preissegment sind beheizbar. Eine Heizmatte unter der Bodenwanne sorgt für gleichbleibend hohe Temperaturen. Die Temperatur kann über ein Thermostat geregelt werden.

Einige Minitreibhäuser enthalten auch eine Lampe. Da die Anzucht in der lichtarmen Zeit erfolgt, kommt eine zusätzliche Beleuchtung dem Anspruch der Sämlinge entgehen. Diese benötigen mindestens acht Stunden täglich Sonne, um sich gut zu entwickeln.

Zimmergewächshaus XXL

Zimmergewächshäuser können nicht nur zur Anzucht von Pflanzen verwendet werden, sondern sind auch für die dauerhafte Kultivierung exotischer Gewächse geeignet. Dabei handelt es sich um spezielle Modelle, welche sich in Preis, Form und Ausstattung deutlich von der einfachen Anzuchtbox unterscheiden.

Die vollautomatischen Terrarien sind auch für die Kultivierung mehrerer Pflanzen geeignet. Das Licht und die Befeuchtung werden vollautomatisch geregelt. Ein Aktivkohlefilter sorgt für saubere Luftverhältnisse.

Besonders spannend gestaltet sich die Kultivierung von Orchideen. Diese kommen in etwa 30.000 Arten vor und einige der exotischen Schönheiten lassen sich in unseren Breiten nur im Gewächshaus kultivieren.

» Tipp: Wer sich auf Mini-Orchideen beschränkt, kann im Zimmergewächshaus mehrere Pflanzen auf kleinem Raum anordnen.

Zimmergewächshaus – Vorteile und Nachteile

Wer ein Zimmergewächshaus besitzt, kann mit der Anzucht bereits beginnen, wenn vor dem Fenster noch Eis und Schnee liegen und die Gartenarbeit eigentlich noch in weiter Ferne ist.

In der Anzuchtbox kultivierte Jungpflanzen sind gesund und kräftig. Sie sind größer und blühen früher, als die im Freiland ausgesäten Vertreter.
table#t468 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t468 thead tr { } table#t468 thead tr th.t468 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t468 thead tr th#t468.start { } table#t468 thead tr th#t468.end { } table#t468 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t468 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t468 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t468 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t468 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t468 tfoot tr { } table#t468 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } VorteileNachteile+ optimale kimatische Bedingungen- benötigt Platz auf der Fensterbank + frühzeitige Kultivierung möglich- Kultivierung sollte überwacht werden+ wetterunabhängige Anzucht- muss regelmäßig gelüftet werden + Schädlingsbefall ausgeschlossen- Anschaffungspreis bei komfortablen Modellen+ Pflanzenbeobachtung jederzeit möglich + einfache Anzucht+ Lüftung kann reguliert werden + Beheizung durch Heizmatten möglich Richtiger Umgang mit dem Zimmergewächshaus © Petra Schuelle / stock.adobe.com Zimmergewächshäuser benötigen einen hellen Standort. Die Sämlinge sollten so viel wie möglich Tageslicht abbekommen.

» Achtung: Ein Zimmergewächshaus darf nicht in der prallen Mittagssonne aufgestellt werden.

Intensive Sonneneinstrahlung kann dazu führen, dass sich die Luft in der Anzuchtbox derart erwärmt, dass die kleinen Pflänzchen förmlich verbrennen.

Die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts im Anzuchtgefäß bedarf ständiger Überwachung. Das Zimmergewächshaus sollte täglich für mindestens zwei Stunden gelüftet werden. Die kleinen Lüftungskammern sind hierfür oft nicht ausreichend. Daher ist der komplette Deckel abzuheben, damit ein reger Luftaustausch stattfinden kann.

Wir haben bereits von den Vorteilen einer Heizung für das Minigewächshaus gesprochen. Aber nicht alle Pflanzen profitieren von Heizungsmatten und einer gleichbleibend hohen Temperatur.

Die benötigten Keimtemperaturen sind unterschiedlich. Während für Gurken, Tomaten oder Paprika hohe Temperaturen von Vorteil sind, benötigen Christrose oder Enzian eine niedrige Temperatur.

Damit Pflanzen wachsen, benötigen sie ausreichend Licht, mindestens 1.000 Lux. Dies kommt der Helligkeit an einem trüben Herbsttag gleich. Für die Anzucht von Pflanzen wird weit mehr Helligkeit notwendig. Wird das Zimmergewächshaus zusätzlich beleuchtet, sorgt dies in der lichtarmen Jahreszeit für ein gesundes Wachstum und Sie erhalten kräftige Jungpflanzen.

Japanische Sicheltanne pflanzen – Anleitung & Tipps

Fr, 01/31/2020 - 07:02

Wenn erst einmal der richtige Standort für die japanische Sicheltanne gefunden ist, kann das schnell wachsende Nadelgehölz Gärtnern viel Freude bereiten.

© ChrWeiss – Fotolia.com

Nadelbäume liefern zwar keine Blütenpracht und locken auch keine Insekten an, dafür sind sie das ganze Jahr über grün und spenden eine Menge Schatten. Auch als Sichtschutz eignen sich ausgewachsene Nadelbäume ideal, weshalb sie von vielen Gärtnern mit großen Grundstücken als Abwechslung zur üblichen Hecke eingesetzt werden. Die Japanische Sicheltanne erfreut viele Liebhaber eher besonderer Stücke – und wird häufig auch zu einem Bonsai herangezogen. Die zu den Sumpfzypressengewächsen gehörende Japanische Sicheltanne – auch Cryptomeria Japonica genannt – stammt aus Japan und Südchina, wächst aber auch in Europa künstlich angepflanzt besonders schön heran. Wie man sie richtig pflanzt und was man vorher über sie wissen muss, möchten wir nachfolgend erläutern.

Japanische Sicheltanne – Merkmale

Die in Japan und Südchina heimische Sicheltanne Cryptomeria Japonica gehört zu den weit verbreitetsten Waldbewohnern Japans und wächst sehr zügig. Der schlanke Nadelbaum wird in Japan vor allem zur Gewinnung von Holz genutzt und weist eine rötliche Borke auf, die sehr faserig wirkt. In Europa kann eine Japanische Sicheltanne um die 20 Meter Höhe erreichen. Die Krone, die mit der Zeit ausladend wird, schlägt mit bis zu neun Metern Breite zu Buche. Praktisch ist, dass die Japanische Sicheltanne fast resistent gegen die meisten Krankheiten oder auch Schädlinge ist, mit denen es Waldbäume zu tun haben können – so spart man sich bei der späteren Pflege viel Mühe und Zeit. Schon im ersten Lebensjahr kann eine japanische Sicheltanne aus weiblichen Blüten bis zu drei Zentimeter lange Zapfen tragen, die die typische Kegelform mitbringen und im Herbst auftreten.

Gärtner setzen gerne auf die Unterart der Japanischen Sicheltanne namens Christata, die auch als Hahnenkamm Sicheltanne bezeichnet wird. Zusammengewachsene Triebe bilden bei dieser Art der Sicheltanne wellenförmige Nadelgewächse, die eher an Korallen erinnern, als an einen Nadelbaum und daher auf den ersten Blick etwas seltsam wirken. Weil genau diese Eigenschaft für viele Liebhaber der Pflanze so spannend ist und der Optik der Sicheltanne etwas Neues verleiht, wird sie sehr gerne eingesetzt – auch, weil sie nur bis zu 12 Meter hoch wächst und damit etwas pflegeleichter ist. Japanische Sicheltanne pflanzen – was man zum Nadelbaum-Setzen wissen muss

Um die Japanische Sicheltanne pflanzen zu können, muss man zunächst einiges zu Standort und Boden wissen, den sie für ein gutes Wachstum benötigt und bevorzugt. Am besten bekommt der Japanischen Sicheltanne ein feuchtes Klima und möglichst milde Temperaturen im Winter. Gleichzeitig ist ein möglichst geschützter Standort für die Japanische Sicheltanne ideal, der aber ruhig sonnendurchflutet sein darf.

❶ Bodenbeschaffenheit

Was den Boden angeht, sollte die Japanische Sicheltanne in einem feuchten Boden wurzeln können, der kalkarm ist. Humushaltige Erde ist für diesen Nadelbaum ideal. Auch zu beachten ist, dass sich die Japanische Sicheltanne bei sehr nährstoffreichen Böden nicht sehr tief und stark verwurzelt – wodurch sie bei Sturm leicht umgeworfen oder beschädigt werden kann. Ein eher nährstoffarmer Boden bringt die japanische Sicheltanne dazu, sich tiefer zu verwurzeln um die Nährstoffe zu erreichen – und damit auch einen stabileren Stand zu erhalten.

❷ Passender Standort mit besten Bedingungen

Hat man einen Ort im Garten oder auf dem Grundstück gefunden, der jene Eigenschaften liefert, die der japanische Nadelbaum benötigt, gilt es, den genauen Pflanzort zu bestimmen und vorzubereiten. Man sollte vor allem den Platzbedarf der Nadeltanne beachten, die je nach Unterart bis zu 20 Meter hoch und neun Meter breit werden kann. Deshalb ist es wichtig, dass Sie einen Abstand von mindestens zehn Metern zu anderen Bäumen und Gewächsen einhalten. Bedenken Sie auch Gehwege oder Terrassen, die sich in der Nähe befinden und auch Hausmauern. Die Wurzeln könnten diese beschädigen, wenn nicht ein Abstand von mindestens acht Metern einberechnet wird.

❸ Japanische Sicheltanne einpflanzen

Bereitet man den Boden auf das Pflanzen vor, gilt es, ein Pflanzloch auszuheben, das mindestens einen Meter breit ist und doppelt so lang wie der Wurzelballen der Jungpflanze. Die humushaltige, aber nährstoffarme Erde des Gartens oder Spezialerde kann benutzt werden, um das Pflanzloch nach dem Setzen wieder aufzufüllen und den Baum festzustampfen. Ein Düngen nach dem Pflanzen oder überhaupt sollte vermieden werden, da dies die Wurzeln angreifbarer macht und sie so nicht so tief wachsen, wie es für einen stabilen Stand bei Wind und Wetter notwendig ist.

Die ersten Jahre der jungen Japanischen Sicheltanne im Garten sind die wichtigsten, da die jungen Nadelbäume noch nicht ganz frostsicher sind. Man sollte also gut darauf achten, diese zum Überwintern vorzubereiten: Etwa mit Hilfe von Laub oder Tannenzweigen auf dem Wurzelbereich und am Stamm, sowie Vlies am Boden und um die Krone herum. Ist der Niederschlag nach dem Pflanzen und im Winter gering, sollte auf reichlich Wasser durch Gießen geachtet werden, da der Nadelbaum es eher feucht mag. Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen der Japanischen Sicheltanne ist übrigens der Frühling, damit diese noch ausreichend tief verwurzeln kann, um die Erdwärme im Winter zu nutzen und nicht zu erfrieren. Wer die Japanische Sicheltanne als Bonsai halten möchte, sollte diese zum Überwintern in einen kühlen, aber frostgeschützten Raum bringen und zusätzlich durch Vlies schützen.
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  • benötigt keine nährstoffreichen Böden
  • muss nicht gedüngt werden
  • wächst sehr schnell, kann gut als Sichtschutz oder Schattenspender genutzt werden
  • keine besondere Erde notwendig, wenn der Boden humushaltig ist
  • kein grüner Daumen oder Expertenwissen notwendig
  • benötigt ausreichend Abstand
  • muss sehr feucht gehalten werden
  • benötigt Hilfe beim Überwintern, da junge Pflanzen nicht sehr frostsicher sind
  • kann bei nicht ausreichend tiefer Verwurzelung schnell durch Wind und Wetter umgestoßen werden
Zusammenfassung

Zur Sicherheit und zum einfacheren Merken hier noch einmal alle Merkmale, die man beim Pflanzen der Japanischen Sicheltanne beachten sollte:

  • Sicheltanne benötigt viel Platz
  • ein sonniger, aber niederschlagsreicher Ort wird bevorzugt
  • nährstoff- und kalkarmer Boden sind ideal, um den Nadelbaum tief zu verwurzeln
  • in den ersten Wintern mit Vlies, Laub und Tannenzweigen vor der Kälte und Wintersonne schützen
  • nicht düngen oder nährstoffreiche Erde zufügen, da dies die Stabilität minimiert

Douglasie pflanzen – Tipps zu Standort und Bodenansprüchen

Mi, 01/29/2020 - 07:13

Eine Douglasie im Garten zu pflanzen ist nicht die Regel, aber machbar. Wenn Sie den imposanten Baum pflanzen möchten, finden Sie hier die Anleitung und Tipps.

© HeiSpa – Fotolia.com Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) ist eine imposante Erscheinung und sicherlich nicht für jeden Kleingarten geeignet. Gegenüber der heimischen Fichte erweisen sich die immergrünen Bäume als standfester und wuchsfreudiger. Häufig sind auch Begriffe wie Douglaskiefer oder Douglastanne im Umlauf. Die Douglasie ist jedoch weder eine Tanne noch eine Kiefer, sondern bildet eine eigene Gattung. Erfahren Sie nun weitere interessante Fakten über das attraktive Gewächs und lesen nach, wie sich mit der Pflanzung der Grundstein für Ihre ganz eigene Waldgeneration legen lässt.
Douglasie – Pflanzenbeschreibung

Wird der passende Standort gefunden, erweisen sich Douglasien als ausgesprochen wuchsfreudig. In unseren Breiten sind Wuchshöhen von 60 Metern keine Seltenheit. Dabei kann der Stamm bis zu vier Meter an Durchmesser erreichen.

» Tipp: Die höchste derzeit existierende Douglasie lässt sich an der Küste Kaliforniens finden und misst zirka 115 Meter.

Mit der Pflanzung einer Douglasie beglückt sich der Hobbygärtner nicht nur selbst, sondern auch kommende Generationen. Die Bäume können ein Alter von bis zu 400 Jahren erreichen. Douglasien besitzen blaugrüne Nadeln, welche sich weich anfühlen und einzeln stehen. Wer die etwa vier Zentimeter langen Nadeln mit den Fingern zerreibt, wird einen leicht zitronigen Geruch wahrnehmen. Die Nadeln sitzen direkt auf den Zweigen und besitzen nicht die für Fichten charakteristische Verdickung. Die Bäume sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die ersten Blüten zeigen sich im Alter von 20 bis 40 Jahren. Die Zapfen können bis zu zehn Zentimeter lang werden. Ähnlich wie bei der heimischen Fichte fallen die reifen Zapfen von den Bäumen. Die Blütezeit fällt in Europa auf die Monate April und Mai. Im September reifen die Zapfen und ab Oktober wird man sie auf dem Boden finden können.

Douglasie – Verbreitung

Douglasien stammen ursprünglich aus Nordamerika. Dort wachsen die Bäume an den Berghängen der Rocky Mountains, entlang der Sierra Nevada in Kalifornien und bis nach Mexiko hinein. Seinen Namen erhielt der Baum von David Douglas. Dieser führte die Douglasien im 19. Jahrhundert in Europa ein. Der schottische Botaniker brachte die Bäume von einer Expedition nach Nordamerika mit nach London. Seither ist die Douglasie aus Parks und Gärten in Europa nicht mehr wegzudenken und besitzt auch forstwirtschaftliche Bedeutung. Um die Douglasie verdient machte sich auch Karl Phillipp. Der Leiter der Forstverwaltung in Baden sorgte für umfangreiche Pflanzungen im Raum Freiburg.

Douglasie – Verwendung

Das Holz der Douglasie lässt sich vielseitig verwenden. Optisch erinnert das Holz der Douglasie an Lärchenholz. Verwendung findet Douglasienholz als Furnierholz in der Möbelherstellung oder bei der Produktion von Türen, Fenstern oder Schiffsmasten. Da sich Douglasienholz im Kern besser imprägnieren lässt, als das heimische Fichtenholz, wird es auch bevorzugt zum Dachstuhlbau eingesetzt.

Douglasie pflanzen – passenden Standort finden

Die Standortwahl besitzt bei der Douglasie durchaus Priorität. Der Nährstoffanspruch ist zwar eher gering, die Standortbedingungen jedoch ausschlaggebend für das Wachsen und Gedeihen der Pflanze. Für die Douglasie eignet sich die Pflanzung in Hanglage besonders gut. Überschüssige Flüssigkeit kann so besser abfließen. In Hanglage gepflanzte Bäume sind weniger von Pilzinfektionen betroffen. Jungpflanzen vertragen einen sonnigen Standort weniger gut. Besonders die Frosttrockenheit kann zum Problem werden. Zudem steigt an einem sonnigen Standort der Wasserbedarf.

Passenden Standort finden in Stichworten
  • keine pralle Sonne
  • nicht zu feucht
  • Hanglage
  • Alleinstellung
Douglasie pflanzen – Substrat auswählen

Die Nährstoffansprüche der Douglasie sind eher gering. Die Pflanzen gedeihen auf Kreide, Sandstein oder Kristallin. Der Boden sollte frisch und locker, jedoch nicht zu nass beschaffen sein. Staunässe wird nicht vertragen. Außerdemist es von Vorteil, wenn der Boden tiefgründig, lehmig und nicht zu steinig ist. Kalkreiche Untergründe sind nicht geeignet.

Ideales Substrat in Stichworten
  • tiefgründig
  • frisch
  • lehmig
  • humos
Douglasie pflanzen – wann?

Bevorzugt werden Douglasien ab dem Spätwinter gepflanzt. In milden Wintern kann die Pflanze bereits ab Mitte März in die Erde. Anfang bis Mitte April kommt es zu einer Verdickung der Seitenknospen, was einen Hinweis auf das einsetzende starke Wurzelwachstum liefert.

Herrscht eine feucht-kühle Witterung, ist bestes Pflanzwetter für die Douglasie. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist die Gefahr der Austrocknung besonders groß.

Die Herbstpflanzung ist möglich, jedoch risikoreicher. Wurzelnackte Pflanzen sind besonders gefährdet, da sie sich nicht rechtzeitig vor dem Wintereinbruch einwurzeln. Ein geschützter Standort und eine ausreichende Wasserversorgung sind in jedem Fall notwendig.

» Tipp: Pflanzungen ab Ende Oktober sollten vermieden werden.

Wurzelnackte Douglasien und Kleinballenpflanzen setzen

Die wurzelnackte Douglasie ist eine wahre Mimose. Die Pflanzen vertragen keine Trockenheit. Vor der Pflanzung sind die Wurzeln vor dem Austrocknen zu schützen. Die Jungpflanzen im Freiland sind regelmäßig zu bewässern. Ballenware ist robuster, eine Kleinballenpflanze kann auch im September gepflanzt werden. Dann schützt die Winterfeuchte vor Austrocknung und die Pflanzen sind weniger von einer Austrocknung im Frühling bedroht.

» Tipp: Achten Sie beim Kauf auf einen festen, feuchten und gut durchwurzelten Ballen.

Alter der Douglasie beim Kauf erkennen

Auf dem Etikett finden sich Angaben wie zum Beispiel „Douglasie 2/1“. Dies sagt dem Hobbygärtner, dass es sich um eine zwei Jahre – als Sämling herangezogene – Pflanze handelt, welche ein Jahr verschult wurde. Verschulen bedeutet in der Fachsprache, dass die Douglasie in ein anderes Beet umgesetzt wurde, um die Verzweigung der Wurzeln anzuregen. Sie kaufen in diesem Fall also eine dreijährige Pflanze.

Douglasie pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort finden
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Pflanze einschlagen
  1. Pflanze einsetzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Boden gut fest treten
  4. Pflanze bewässern
Um die Douglasie vor Austrocknung zu schützen, sollte sie baldmöglichst nach dem Erwerb gepflanzt werden. Wurzelnackte Pflanzen sollten am besten noch am selben Tag in die Erde.

» Tipp: Die feinen Haarwurzeln der Douglasie dürfen nicht austrocknen.

Wer die Pflanzung nicht sofort vornehmen kann, sollte seine Douglasie durch Einschlag schützen. Wählen Sie dazu einen schattigen Einschlagplatz, am Rand eines Gewässers oder auf einer feuchten Wiese. Notfalls tut es auch eine Pfütze. Sie heben zunächst einen kleinen Graben aus. Anschließend legen Sie die Pflanze schräg hinein und bedecken den Bereich der Wurzeln mit der feuchten Erde. Der Wurzelbereich sollte vollständig von dem Erdbrei umgeben sein.

Douglasie pflanzen mit Göttinger Fahrradlenker

Im Zusammenhang mit der Pflanzung von Douglasien taucht in Fachkreisen häufig der Begriff Göttinger Fahrradlenker auf. Dabei handelt es sich um ein spezielles Pflanzgerät, welches sich für Laub- und Nadelbäume bewährt hat. Speziell verschulte Pflanzen werden mit dieser in Kooperation mit der FH Göttingen entwickelten kleinen Pflanzschaufel in die Erde gebracht. Bei dieser Methode werden die Wurzeln geschont, was ein gutes Anwachsen sicherstellt.

Optisch erscheint der Göttinger Fahrradlenker als schmaler Pflanzspaten, an dessen oberem Ende ein Fahrradlenker montiert ist. Die Verlängerung kann in der Höhe verstellt werden. An der schmalen Kante des Spatens befindet sich eine Tritthilfe zur besseren Handhabe.

So benutzen Sie den Göttinger Fahrradlenker in der Praxis
  1. Standort finden
  2. Fahrradlenker einstechen
  3. Arme strecken, Rücken durchdrücken
  4. ein Bein nach vorn stellen
  5. Fahrradlenker nach hinten ziehen
  6. Pflanze einsetzen
  7. Pflanzspalt schließen

Häufig kommt es bei der Pflanzung von Douglasien zu Wurzeldeformationen. Dies soll mit dem Göttinger Fahrradlenker vermieden werden. Es entsteht ein tiefer Pflanzspalt, der die Hauptwurzeln vollständig aufnehmen kann. Beim Schließen des Pflanzspaltes ist darauf zu achten, dass kein Hohlraum entsteht. Dies würde zum Absterben der Wurzeln führen. Hierfür wird mit dem Fahrradlenker nochmals vor dem Pflanzspalt in die Erde gestochen. Dies bezeichnet der Fachmann als „Schließstich“. Durch Ziehen des Lenkers wird die Erde im unteren Bereich an die Pflanze gedrückt. Nach dieser Hebelbewegung, wird der Pflanzspalt nach oben zugedrückt.

Himalaya-Maiapfel: Zierpflanze mit medizinischer Wirkung

Mo, 01/27/2020 - 07:23

Der Himalaya-Maiapfel ist recht pflegeleicht und eignet sich hervorragend als Zierpflanze im Garten. Verbreiteter ist jedoch die medizinische Verwendung.

© rbkelle / stock.adobe.com

Der Himalaya-Maiapfel ist auch als Himalaya-Fußblatt sowie unter seinem botanischen Namen Podophyllum hexandrum bekannt. Diese Pflanze zählt zu der Gruppe der Berberitzengewächse, die auch Sauerdorngewächse genannt werden. Obwohl diese Pflanze sehr dekorativ ist, findet sich der Himalaya-Maiapfel nur gelegentlich in Gärten und Parks als Zierpflanze wieder. Vielmehr steht oftmals die medizinische Anwendung im Vordergrund. Was Hobbygärtner alles zu dieser Pflanze wissen sollten, verrät der nachfolgende Ratgeber.

Heimat des Himalaya-Maiapfels

Der Himalaya-Maiapfel bevorzugt Höhenlagen zwischen 2.000 und 3.500 Metern. Wie es der Name bereits besagt, ist diese Pflanze unter anderem in der Himalaya-Region anzutreffen. Ob in Buschwäldern oder auf Almen, diese geschützte Pflanze benötigt in den folgenden Anbaugebieten dringend einen humosen, sauren, frischen, möglichst kalkfreien und durchlässigen Boden:

  • Afghanistan
  • Indien
  • Kaschmir
  • Nepal
  • Pakistan
  • Bhutan
  • Sikkim (Bundesstaat Indiens)
  • China
  • Taiwan
Beschreibung des Himalaya-Maiapfels Himalaya-Maiapfel (Podophyllum hexandrum) Wuchs: aufrechte beblätterte Blütenstiele, horstig Wuchshöhe: 50 – 60 cm Blütezeit: Mai bis Juni Verwendung: Zierpflanze, Heilpflanze Standort: Halbschatten Boden: frisch bis feucht, gut durchlässig, humusreich

Bei diesem Gewächs handelt es sich um eine krautige Pflanze, die von wenigen Verzweigungen gekennzeichnet ist. Im Wuchs erreicht der Himalaya-Maiapfel maximal eine Höhe von 50 bis 60 Zentimetern. Auffallend sind die gelappten Laubblätter, die in einem leuchtenden Grünton erstrahlen. Die großen Blätter der Pflanze erinnern rein optisch an die des Ahorns. Nach der Blüte kann es häufig zu rotbraunen Tupfer auf dem Blattwerk dieser Pflanze kommen. Daher schätzen zahlreiche Hobbygärtner auch das Blattwerk für seinen Zierwert.

Die Wuchsbreite beläuft sich auf 25 bis 30 Zentimeter, sodass ein ausreichender Abstand beim Anpflanzen des Gewächses einzuhalten ist. Die Schattenpflanze weist meist einen einblütigen Wuchs mit flachen, schalenförmigen, ausgebreiteten Blüten auf.

Anforderungen an Standort

Im Staudenbeet sowie auf Freiflächen kann diese Pflanze gleichermaßen zum Einsatz kommen. Sofern eine Gruppenanpflanzung angedacht ist, passen bis zu zehn Exemplare des Himalaya-Maiapfels auf eine Fläche von gerade einmal einem Quadratmeter. Die gute Frosthärte macht das Gewächs auch für hiesige Gärten interessant. Hänge-Segge und Strauß-Goldkolben gehören zu den Pflanzpartnern, mit denen der Himalaya-Maiapfel besonders gut harmoniert. Sofern die nötigen Umgebungsbedingungen vorherrschen, verlangt der Himalaya-Maiapfel dem Hobbygärtner nur einen geringen Pflegeaufwand ab. Die Vermehrung der Pflanze kann durch ihre Samen oder durch eine Teilung der Erdsprossen, der sogenannten Rhizome, erfolgen.

Blüte und Früchte

Seine Blütezeit erlebt der Himalaya-Maiapfel von Mai bis Juni, wenn die weniger als fünf Zentimeter großen Blüten die Pflanze besonders dekorativ machen. Außen erstrahlen die Blüten in Rosa und innen in Weiß. Zwischen Juli und August reifen dann die fünf Zentimeter langen Früchte des Gewächs, die eine orangerote Farbe ziert. Auch wenn der Maiapfel durchaus Früchte trägt, die im reifen Zustand nicht giftig sind, handelt es sich um keine besonders schmackhaften und daher nicht essbaren Früchte.

Vorsicht, giftig! Die Blätter und die Rhizome des Himalaya-Maiapfels sind giftig – © JFBRUNEAU / stock.adobe.com Der Wuchs der Pflanze gestaltet sich eher langsam und der Himalaya-Maiapfel geht mit einer phototoxischen Wirkung einher. Dies soll bedeuten, dass es zu Wechselwirkungen zwischen den Wirkstoffen des Himalaya-Maiapfels und dem Sonnenlicht kommt. Sofern der Pflanzensaft aus dem Gewächs auf die Haut gelangt und diese dann mit Sonnenlicht in Kontakt kommt, sind Hautveränderungen zu erwarten. Dabei gelten nicht nur die Blätter als giftig, sondern auch die Erdsprossen. Dies mag ein weiterer Grund sein, warum die Gebirgspflanze in hiesigen Gärten zu den Raritäten zählt.

Tipps zum Anpflanzen und zur Pflege Pflanzung

Vor dem Einpflanzen gilt es, die Himalaya-Maiäpfel gut zu durchfeuchten. In ein ausreichend großes Pflanzloch ist jede Pflanze bodeneben einzusetzen, bevor der Hobbygärtner die umliegende Erde von Hand festdrückt. Ein gründliches sowie durchdringendes Angießen ist ebenso wichtig, damit der Himalaya-Maiapfel gut anwachsen und prächtig gedeihen kann.

Pflege

Zur Pflege der Gebirgspflanze ist es sinnvoll, diese im Abstand von zwei bis drei Jahren zu teilen. In diesem Zuge sind schwächelnde Triebe und Wurzeln zu entfernen. Denn das stärkt die Blütenkraft der Pflanze. Dabei empfiehlt es sich, sowohl beim Anpflanzen als auch bei der Pflege des Himalaya-Maiapfels Handschuhe zu tragen, um sich wirksam vor der Giftwirkung des Gewächses zu schützen.

Krankheiten und Schädlinge werden bei dieser Pflanze im Normalfall nicht zum Problem. Das erklärt somit, warum das Gewächs für Halbschatten und sonnige Lagen so leicht und wenig arbeitsaufwendig zu pflegen ist.

Vermehren

Sofern der Himalaya-Maiapfel vermehrt werden soll, bietet sich die Teilung eines besonders großen Exemplars im Frühherbst an. Zu der Aussaat sollten alle Hobbygärtner wissen, dass die Pflanze lange braucht, bis sie keimt, und die Sämlinge anschließend von einem langsamen Wachstum gekennzeichnet sind.

Himalaya-Maiapfel als Heilpflanze

Neben dem gelegentlichen Einsatz als Zierpflanze vor allem im Schattengarten dient das giftige Gewächs, welches Kälte sehr gut toleriert, Trockenheit jedoch gar nicht mag, vor allem medizinischen Zwecken. Aus dem Rhizom der Gebirgspflanze lässt sich ein Harz namens Podophyllin gewinnen. Dieser Wirkstoff wird wiederum genutzt, um ein Neurotoxin namens Podophyllotoxin daraus zu extrahieren.

In der Vergangenheit kam dieser Wirkstoff vor allem als Brech- und Abführmittel zum Einsatz. Auch zur Behandlung bereits infizierter Wunden wurde der Wirkstoff aus dem Himalaya-Maiapfel genutzt. Zudem soll dieses Mittel das Tumorwachstum hemmen. Weitere Studien haben ergeben, dass sich der Himalaya-Maiapfel-Wirkstoff als wirkungsvolles Insektizid im Kampf gegen Fruchtfliegen bewährt hat. Ein weiterer Tierversuch mit Mäusen hat ebenso erstaunliche Ergebnisse hervorgebracht. In dieser Studie hat sich das Himalaya-Maiapfel-Extrakt als wirksam gegen die Folgen einer Gammastrahlen-Einwirkung auf die Zellen der Mäuse erwiesen.

Husarenknöpfchen: Tipps für die Kultivierung der Minisonnenblume

Sa, 01/25/2020 - 07:44

Das Husarenknöpfchen zählt zu den beliebtesten Sommerblumen im Garten. Wer Pflegefehler vermeidet, wird viel Freude mit der Sonnenblume im Mini-Format haben.

© RukiMedia / stock.adobe.com

Der Husarenknopf oder das Husarenknöpfchen (Sanvitalia procumbens) zählt zu den Korbblütlern. Die Pflanzen lassen im Beet ausgedehnte Blütenteppiche entstehen und beeindrucken mit farbenfrohen gelben Blütenköpfen.

Die Minisonnenblumen bedürfen nur wenig Pflegeaufwand und zählen zu den beliebtesten Sommerblumen in Beeten, Kästen und Kübeln. Im Folgenden stellen wir die Pflanzen näher vor und geben Tipps und Ratschläge für die erfolgreiche Pflege und Pflanzung.

Besonderheiten des Husarenknöpfchens

Ihren Namen erhielt die Pflanze, weil die kleinen gelben Blütenköpfe Ähnlichkeit mit den Knöpfen der Husarenuniform aufweisen. Der Artenname “procumbens” wiederum weist auf den “niederliegenden” Wuchs der dekorativen Sommerpflanze hin. Der botanische Name “Sanvitalia” erinnert an einen gleichnamigen italienischen Botaniker, welcher im 18. Jahrhundert lebte.

In Europa ist die Pflanze seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert bekannt. Damals brachten Forschungsreisende das Husarenknöpfchen aus seiner abgestammten Heimat Guatemala und Mexiko in unseren Raum.

Im Volksmund werden die Pflanzen gern als Zwerg-Sonnenblumen bezeichnet. In ihrer natürlichen Umgebung kommen Husarenknöpfe bis in eine Höhenlage von 1.300 Metern vor und gelten als Unkraut, da sie sich stark ausbreiten, sehr zum Leidwesen der Bauern.

Passenden Standort finden

Um die ganze Blütenpracht des Husarenknopfes zu erleben, ist ein sonniger und warmer Standort zu wählen. Die Pflanzen gedeihen zwar auch im Halbschatten, werden aber deutlich weniger Blüten ausbilden und vermutlich auch allgemein im Wachstum zurückbleiben.

Der Husarenknopf kann im Beet, wie auch in Blumenkästen kultiviert werden oder lässt sich als Ampelpflanze halten. Die Pflanzen erweisen sich als unempfindlich gegenüber Wind und Regen.

Tipp: In Blumenampeln wirkt der Husarenknopf aufgrund seines leicht überhängenden Wuchses besonders attraktiv.

Das ideale Substrat auswählen

Ein lockerer und gut durchlässiger Boden bildet die ideale Wachstumsgrundlage. Schwere Lehmböden sind für die Kultivierung des Husarenknopfes weniger geeignet.

Tipp: Schwere Böden können durch die Zugabe von Sand oder Kies durchlässiger gestaltet werden.

Der größte Feind des Husarenknopfes ist Staunässe. Dieser lässt sich entgegenwirken, wenn eine Drainage in den Gefäßboden gelegt wird. Bei der Pflanzung in Kübel und Kästen ist auf ausreichend Löcher im Pflanzgefäß zu achten, damit überschüssiges Gießwasser gut abfließen kann.

Husarenknöpfchen pflanzen – Schritt für Schritt 1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzloch ausheben
4. Pflanzabstand beachten 5. Pflanze einsetzen
6. Substrat auffüllen
7. Boden andrücken
8. Pflanze angießen

Die einjährigen Pflanzen dürfen Mitte Mai ins Freie. Die Gefahr von Nachtfrösten sollte gebannt sein. Daher bietet es ich an, mit der Pflanzung bis nach den Eisheiligen zu warten.

Ein Pflanzabstand von 10 bis 15 Zentimetern ist einzuhalten. Die Jungpflanzen werden ausgetopft und in das vorbereitete Pflanzloch gesetzt. Das Substrat kann vorab mit Kies, Sand, Kompost oder Hornspänen versehen werden, um den Boden lockerer zu gestalten und den Nährstoffgehalt zu verbessern.

Die Gruppenpflanzung des Husarenknopfes bietet sich an. In Steingärten und naturnah gestalteten Beeten kommen die gelben Blütenteppiche besonders gut zur Geltung.

Der Husarenknopf kann auch als Unterpflanzung für Sträucher und Hochstämmchen dienen. Beliebte Beetnachbarn sind Studentenblumen, Verbenen, Glockenblumen oder Margeriten.

Pflanzung im Blumenkasten

Sollen die Husarenknöpfchen im Blumenkasten vorteilhaft in Erscheinung treten, bietet sich die Pflanzung an der Vorderseite oder an den Gefäßrändern an. Einige Arten hängen leicht über und bieten sich für die Ampelpflanzung an.

Bei der Pflanzung in Kasten und Kübel sollten einige Dinge beachtet werden.
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Beim Gießen des Husarenknopfes ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Die Pflanze wird erst bewässert, wenn die Erde leicht angetrocknet ist. Allerdings darf das Substrat nicht komplett austrocknen.

Staunässe muss in jedem Fall vermieden werden. Steht die Pflanze zu nass, kommt es zum Faulen der Wurzeln und der Husarenknopf stirbt ab.

Tipp: Bei der Kultivierung im Steingarten ist die Pflanzung dicht neben Steinen von Vorteil. Die Steine verhindern die Verdunstung des Wassers und halten den Boden gleichmäßig feucht.

Husarenknöpfchen richtig düngen

Der Husarenknopf kann während der Blütezeit mit einem herkömmlichen Flüssigdünger versorgt werden. Im Abstand von zwei Wochen wird eine Verschlusskappe des Düngers dem Gießwasser zugegeben.

Wird eine nahrhafte Gartenerde verwendet, welche mit Kompost versetzt wurde, muss in den ersten Wochen nach der Pflanzung nicht gedüngt werden.

Muss der Husarenknopf geschnitten werden?

Schnittmaßnahmen sind nicht erforderlich, unter bestimmten Voraussetzungen aber durchaus förderlich für Wachstum und Blüte. Wächst die Pflanze spärlich und bildet kaum Blüten aus, ist der Rückschnitt ratsam.

Schneiden Sie das Husarenknöpfchen bis zu zwei Drittel zurück. Dies fördert den Neuaustrieb und die Blütenbildung. Zu lange Triebe können jederzeit gekürzt werden. Verblühtes abzuschneiden, fördert die Nachblüte.

Beliebte Sorten des Husarenknopfes

Die Sortenvielfalt erlaubt die artgerechte Pflanzung. Wer beispielsweise eine besonders flach wachsende und früh blühende Sorte bevorzugt, ist mit dem “Goldteppich” gut beraten.

Ein besonders farbenfrohes Erscheinungsbild bietet “Gold Braid”. Einen hübschen Kontrast stellen die organgeblühenden Sorten “Mandarin” und “Irish Eyes” dar. Eine Rarität unter den Husarenknöpfchen ist “Plens” mit ihren halbgefüllten Blütenköpfen.

Ausgewählte Sorten im Überblick
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Der Husarenknopf ist im Frühling als fertig herangezogene Pflanze in jedem Gartencenter erhältlich. Alternativ ist die Anzucht aus Samen möglich. Die Samen können Sie aus den verblühten Pflanzen des Vorjahres gewinnen und über den Winter kühl und trocken lagern. Samen sind auch abgepackt im Handel erhältlich.

Tipp: In einem Gramm Samen sind bis zu 1.500 Samenkörner enthalten.

Aussaat Schritt für Schritt

1. Samen in Pflanztöpfe geben
2. Samen nur leicht mit Erde bedecken
3. Pflanztöpfe hell und warm aufstellen
4. Samen gleichmäßig feucht halten
5. Keimung abwarten
6. Jungpflanzen pikieren
7. Jungpflanzen ab Mitte Mai auspflanzen

Die Anzucht der Pflanzen kann Mitte März beginnen. Sie geben zwei bis drei Samen in einen kleinen Anzuchttopf, mischen diese mit Sand, damit sie sich besser verteilen und bedecken das Saatgut nur leicht mit Erde.

Die notwendige Keimtemperatur liegt bei 18 Grad, sodass Sie die Pflanztöpfe bei normaler Zimmertemperatur aufstellen können. Nach etwa zwei Wochen kann ein etwas kühlerer Standort gewählt werden. Ein heller Stand ist in jedem Fall notwendig, damit sich die Keimlinge gut entwickeln.

Sind die jungen Pflanzen ausreichend herangewachsen, werden sie pikiert. Nach den Eisheiligen können die Husarenknöpfchen ausgepflanzt werden.

Krankheiten und Schädlinge am Husarenknöpfchen erkennen

Das Husarenknöpfchen ist eine ausgesprochen widerstandsfähige Pflanze. Krankheiten und Schädlingsbefall kommen kaum vor. Selbst Schnecken verschmähen den üppigen Sommerblüher.

Pflegefehler können jedoch einigen Schaden anrichten. So führt Staunässe zu Wurzelfäule und die Pflanzen sind dann meist nicht mehr zu retten. Ein zu nasser Stand kann auch ursächlich für den Befall von Botrytis sein. Dieser Pilz ist die Ursache für die Bildung von Grauschimmel.

Grauschimmel lässt sich an einem grauen, staubig erscheinenden Belag erkennen. Die Blätter, Stängel und Blüten werden weich und die Pflanze fault.

Tipp: Gießen sie die Pflanzen lediglich von unten, damit kein Wasser an Blüten und Blätter gelangen kann.

Alle befallenen Pflanzenteile sind umgehend zu entfernen. Grauschimmel kann durch die Gabe von Ackerschachtelhalmbrühe vorgebeugt werden.

Husarenknöpfchen überwintern

Da es sich um einjährige Pflanzen handelt, wird die Überwinterung nicht möglich sein. Die Mutterpflanze stirbt im Herbst ab. Da sich die Pflanzen selbst aussäen, können Samen im Beet überwintern und im Frühjahr austreiben. Dies setzt jedoch milde Winter voraus.

Orchideen: Blüten fallen ab – was tun?

Do, 01/23/2020 - 07:14

Ihre Orchideen Blüten fallen ab und Sie fragen sich, woran das liegen kann? Oftmals sind Pflegefehler, die Ursache für das Abfallen der Blüten.

© igorkorsunsky / stock.adobe.com Wenn Orchideen (Orchidaceae) blühen, ist die Freude groß, doch nicht immer ist das Hochgefühl von Dauer. Nicht selten vertrocknen bereits die Knospen und die Blüten werden abgeworfen. Macht die an sich pflegeleichte Pflanze plötzlich Probleme, herrscht oft Ratlosigkeit. Doch nicht immer besteht Anlass zur Sorge, denn abgeworfene Blüten liegen in der Natur der Pflanze. Folgender Ratgeber gibt Aufschluss über die Ursachen für den Blütenfall und verrät, wie Sie sich die Blütenpracht Ihrer Lieblingspflanzen lange erhalten.
Orchideen Blüten fallen ab – Ursachen

Meist halten Orchideenblüten über mehrere Wochen, bis sie irgendwann vertrocknen und abfallen. Fallen die hübschen, filigranen Blüten bereits kurze Zeit nach dem Aufblühen ab oder verliert die Pflanze gar ihre Knospen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Bevor entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, gilt es, die Ursache für die Blütenwelke oder den Knospenfall zu ergründen.

Folgende Ursachen kommen in Betracht:

  • Einsetzen der Ruhephase
  • Trockenheit
  • Staunässe
  • Kälte
  • Lufttrockenheit
  • Standortwechsel
  • falsches Substrat
  • Hitze
  • Schädlinge
  • Obst in Pflanzennähe
Pflegefehler als Ursache für abfallende Blüten

Meist deutet das Abfallen der Blüten auf Pflegefehler hin und kann sozusagen als Alarmsignal verstanden werden. Es sollten baldigst entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, ansonsten kann sich das Schadbild verschlimmern und zum Eingehen der Pflanze führen.

❶ Ruhephase beachten!

In einem speziellen Fall besteht kein Anlass zur Sorge und es ist vollkommen normal, dass die Orchideen ihre Blüten abwerfen – nämlich dann, wenn die natürliche Ruhephase das Pflanzenwachstum unterbricht.

Wird die Ruhepause eingeleitet, beginnen die Pflanzen zu welken, ganz gleich, ob sie in Blüte stehen oder nicht. Zuerst werden die Blüten an den Triebspitzen welk. Nach und nach fallen alle Knospen und Blüten ab.

Die Pflanzen benötigen während der Ruhephase eine spezielle Pflege. Orchideen erhalten während dieser Zeit keinen Dünger und sollten an einen kühleren Standplatz umziehen. Auch die Wassergaben werden reduziert. Das Substrat darf jedoch nicht austrocknen.

Das Ende der Ruhepause wird von der Pflanze durch die Bildung neuer Triebe angezeigt. Mitunter kann die Ruhephase sich über mehrere Monate erstrecken. Mit der Bildung neuer Triebe zieht die Orchidee an einen wärmeren Standplatz um und erhält die gewohnte Pflege.

❷ Lichtverhältnisse anpassen!

Ungünstige Lichtverhältnisse sind ein häufiger Grund dafür, dass die Blüten der Orchidee abfallen. Generell benötigen Orchideen viel Licht. Besonders die in unseren Wohnzimmern zuhauf vorkommende Gattung Phalaenopsis sollte einen hellen Standplatz erhalten. Pralle Mittagssonne vertragen Orchideen jedoch nicht. Intensive Sonneneinstrahlung führt dazu, dass die Pflanze über die Blätter sehr viel Wasser verdunstet und nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird. Der Blütenfall ist eine Folge dieses Flüssigkeitsmangels. Weiterhin besteht Gefahr, dass die Blätter verbrennen.

In ihrer ursprünglichen Umgebung wachsen Orchideen als Aufsitzerpflanze. Die Wurzeln befinden sich nicht in der Erde, sondern werden von Baumästen oder Felsvorsprüngen dem Licht entgegengestreckt.

Ausreichend Licht sollte immer gegeben sein. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten kann es zum Lichtmangel kommen. Die Orchideen können dann ihre Photosynthese nicht wie gewohnt durchführen und die Blüten welken und werden abgeworfen.

Was ist zu tun?
  • hellen Standort wählen
  • pralle Mittagssonne vermeiden
  • im Sommer Standort am Südfenster vermeiden
  • im Winter Beleuchtungsdauer mit Tageslichtlampen verlängern
❸ Temperaturschwankungen vermeiden! © OlegDoroshin / stock.adobe.com Damit Orchideen üppig blühen, benötigen sie gleichbleibende Temperaturen. Bereits Temperaturschwankungen im Bereich von +/- 5 Grad Celsius können ausreichen, um die Blüten abzuwerfen.

Im Winter ist die Gefahr von Blütenfall auf Grund von Temperaturunterschieden besonders groß. Bereits undichte Fenster und das Lüften an kalten Tagen können ausreichen, um das Abfallen der Blüten auszulösen.

Einen Platz über der Heizung vertragen Orchideen eher schlecht. Dort steigt die Heizungsluft nach oben und es entsteht ein Luftzug, auf den Orchideen mit Blattfall reagieren können. Ständiger Durchzug führt zu einem Kälteschock. Es bietet sich an, die Temperatur am Blumenfenster zu überwachen.

Was ist zu tun?
  • konstante Temperaturen sicherstellen
  • Thermometer zur Temperaturüberwachung anbringen
  • Temperaturschwankungen von mehr als fünf Grad vermeiden
  • Temperatur sollte nicht unter 15 Grad fallen
  • Durchzug vermeiden
  • Orchideen nicht über der Heizung aufstellen
  • Lüften nicht direkt am Blumenfenster
  • Vorsicht beim Orchideenkauf zur Winterzeit

Tipp: Vorsicht beim Orchideenkauf im Winter. Die Pflanzen könnten bereits einen Kälteschock erfahren haben und die Blüten kurze Zeit nach dem Kauf abwerfen.

Optimale Temperaturen für beliebte Orchideenarten table#t448 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t448 thead tr { } table#t448 thead tr th.t448 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t448 thead tr th#t448.start { } table#t448 thead tr th#t448.end { } table#t448 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t448 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t448 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t448 tbody tr td#n2 { width: 40%; }table#t448 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t448 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 5px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t448 tfoot tr { } table#t448 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } Orchideen-ArtTagestemperatur in GradNachttemperatur in GradPhalaenopsis20 bis 2518 bis 25 Vanda25 bis 2720 bis 22Cattleya25 bis 3018 bis 22 Miltonia17 bis 2215 bis 20Dendrobium20 bis 2518 bis 22 ❹ Für Luftfeuchtigkeit sorgen! © Goffkein / stock.adobe.com In der natürlichen Heimat der Orchideen herrscht hohe Luftfeuchtigkeit. Die Niederschlagsneigung in den Regenwäldern ist hoch. Um diese Bedingungen auch annähernd auf der Fensterbank sicherzustellen, ist für Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent zu sorgen. Bei zu niedriger oder zu hoher Luftfeuchte sind abfallende Blüten eine typische Reaktion.

Was ist zu tun?
  • Pflanzen täglich besprühen
  • Untersetzer mit Wasser füllen
  • Wasserschalen auf der Heizung (im Winter)
  • Aufstellen von Luftbefeuchtern
  • Luftfeuchtigkeit regelmäßig kontrollieren
❺ Standort beibehalten!

Orchideen lieben einen festen Standplatz. Werden die Pflanzen während der Ruhephase an einen kühleren Standort transportiert, wird dies problemlos vertragen. Ein ständiger Standortwechsel ist jedoch zu vermeiden. Der Blütenfall kann als Stressreaktion der Pflanze verstanden werden.

Tipp: Ein Standortwechsel sollte erst nach erfolgter Blüte vorgenommen werden.

❻ Abstand zu Obst halten!

Wird die Orchidee neben einer Obstschale platziert, ist Blütenfall vorprogrammiert. Dieser Umstand ist den wenigsten Blumenfreunden bekannt, lässt sich jedoch einfach erklären. Bei Äpfeln, Birnen und anderen nachreifenden Obstsorten tritt Ethylen aus. Das Reifegas führt auch bei den Orchideenblüten zu einer Beschleunigung des Reifeprozesses. Die Blüten werden vorzeitig abgeworfen und vertrocknen schnell.

Tipp: Ein Obstkorb sollte mindestens ein bis zwei Meter von der Orchidee entfernt stehen.

❼ Gießverhalten anpassen! © Руслан Галиуллин / stock.adobe.com Der Wasserbedarf der verschiedenen Orchideenarten ist unterschiedlich. Längere Trockenheit wird von den Pflanzen generell nicht vertragen und hat einen Nährstoffmangel zur Folge. Dieser äußert sich in Form von schlaffen Blättern und vertrockneten Knospen und Blüten.

Tipp: Besitzen die Wurzeln einen silbrigen Glanz, muss dringend gegossen werden.

Im Sommer werden Orchideen häufiger bewässert. Hierbei hat sich die Tauchmethode bewährt. Der Pflanztopf wird wöchentlich für einige Minuten in ein Wasserbad gegeben. Zu lange sollten die Pflanzen allerdings nicht im Wasser stehen, sonst droht Herzfäule. Im Winter können Orchideen alle zwei bis drei Wochen getaucht werden.

Leitungswasser wird von Orchideen nicht vertragen. Der hohe Gehalt an Kalk und Salzen entspricht nicht den Nährstoffbedürfnissen der Pflanzen. Orchideen sollten mit weichem, kalkarmen Wasser gegossen werden.

Haben sich die Blätter gelblich verfärbt und die Blüten werden abgeworfen, wurde vermutlich mit kalkhaltigem Leitungswasser gegossen. Es bietet sich an, die Orchidee umzutopfen und das verkalkte Substrat gründlich zu entfernen. Es wird einige Zeit dauern, bis sich die Pflanze regeneriert hat und neue Knospen und Blüten ausbildet.

Wurde die Bewässerung übertrieben, entsteht Staunässe. Der Blütenfall wird dann von bräunlich verfärbten und faulenden Wurzelabschnitten begleitet. Durch rasches Umpflanzen lassen sich die meisten Pflanzen noch retten. Sind jedoch die kompletten Wurzeln befallen, kommt jede Hilfe zu spät.

Was ist zu tun?
  • mit weichem Wasser gießen
  • bevorzugt Regenwasser verwenden
  • Staunässe vermeiden
  • Pflanze regelmäßig tauchen
  • im Sommer häufiger gießen
  • im Winter sparsamer bewässern
  • Substrat austauschen
❽ Substrat kontrollieren! © maryviolet / stock.adobe.com Häufig fallen bei Orchideen die Blüten ab, weil diese in herkömmlicher Blumenerde kultiviert werden. Dies ist nicht unbedingt allein ein Pflegefehler des Blumenfreundes. Viele Pflanzen werden bereits im Handel in diesem Substrat angeboten.

Die meisten hierzulande verbreiteten Orchideen sind Luftwurzler. Sie beziehen Feuchtigkeit und Nährstoffe über ihre Wurzeln aus der Luft. Werden die Wurzeln in Blumenerde versenkt, wird ihnen förmlich die Luft zum Atmen genommen.

Was ist zu tun?

Die Pflanzen müssen unverzüglich umgetopft werden.

Dabei ist wie folgt vorzugehen:

  • Orchidee einige Tage vor dem Umtopfen gießen und düngen
  • Pflanze vorsichtig austopfen
  • Blumenerde weitgehend entfernen
  • beschädigte Wurzeln entfernen
  • Drainage aus Blähton anlegen
  • Orchidee in geeignetes Substrat einsetzen

Für die artgerechte Kultivierung von Orchideen ist eine Mischung aus Blähton, Pinienrinde, Humus und Holzkohleasche geeignet. Nach dem Umpflanzen sollte etwa eine Woche verstreichen, bis die Orchidee erneut bewässert wird. Nach einem Monat kann eine Düngergabe erfolgen.

❾ Schädlinge bekämpfen! © maryviolet / stock.adobe.com Kommt es zu Schädlingsbefall, werden die Pflanzen allgemein geschwächt. Die Blüten können nicht gehalten werden und fallen ab.
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Rote Spinne
  • weiße Punkte auf den Blattunterseiten
  • Gespinste sind sichtbar
  • Trockenheit
  • niedrige Luftfeuchtigkeit
  • geschwächte Pflanze

Blattläuse
  • Deformierung und Absterben von Blättern und Blüten
  • niedrige Luftfeuchtigkeit

Schild- und Wollläuse
  • Absterbende Blätter und Blüten
  • Trockenheit
  • geringe Luftfeuchte
  • geschwächte Pflanze

Was ist zu tun?

Werden Pflegefehler vermieden, werden Orchideen nur selten von Schädlingen befallen. Eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Besprühen hilft bei Schädlingsbefall. Bei dem Befall mit der Roten Spinne helfen Spritzmittel auf Weißölbasis. Auch die Behandlung mit Knoblauchsud oder Schachtelhalmbrühe kann einen leichten Befall eindämmen. Bei stärkerem Schädlingsvorkommen sind Insektizide wirkungsvoll.

Zitronenbasilikum – pflanzen, pflegen und Rezepte

Mi, 01/22/2020 - 06:34

Beim Zitronenbasilikum treffen Basilikum und zitroniger Geschmack aufeinander. Hier finden Sie Tipps zum Pflanzen, Pflegen, sowie leckere Rezepte.

© Iva / stock.adobe.com Das Zitronenbasilikum wird auch als Ocimum Americanum bezeichnet und hat seinen Ursprung vermutlich in Ostasien. Auffällig ist vor allem der sehr starke Duft nach Zitrone und das kräftige Aroma der Pflanze. Daher wird es gerne als Gewürz oder auch als Verzierung von Desserts eingesetzt.
Bei Zitronenbasilikum handelt es sich um eine Krautpflanze, die nur einjährig wächst. Die gängige Wuchshöhe liegt bei rund 30 cm. Für ein optimales Wachstum sollte die Pflanze windgeschützt, aber warm und sonnig stehen. Die Aussaat wird in einer speziellen Anzuchterde vorgenommen. Ebenfalls geeignet ist ein Aussaatsubstrat, das allerdings luftdurchlässig sein sollte. Dabei ist es wichtig, dass die Temperatur für die Aussaat bei wenigstens 20 Grad Celsius liegt. Sobald sich die ersten Blätter zeigen, kann das Auspflanzen ins Beet oder auch in den Topf erfolgen.
Der ideale Standort für Zitronenbasilikum

Es ist möglich, Zitronenbasilikum im Topf oder auch im Beet zu züchten und mit anderen Sorten von Basilikum zu kombinieren. Zitronenbasilikum mag einen sehr sonnigen und auch warmen Standort. Weniger gut umgehen kann die Pflanze dagegen mit Wind. Daher ist es wichtig, dass das Ocimum Americanum möglichst erst ab Mai und bei höheren Temperaturen nach draußen gesetzt wird. Auch wenn die Wärme ein wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Wuchs ist, braucht Zitronenbasilikum viel Wasser und profitiert davon, regelmäßig gedüngt zu werden.

Zitronenbasilikum Anbau im Überblick
  • Aussaat kann ab Mitte März, im Innenbereich, im Topf erfolgen
  • Anbau im Freiland erst ab Mai oder später durchführen
  • Aussaat sollte viel Licht erhalten
  • Ausstreuung der Samen nur auf Erde, die bereits leicht angefeuchtet ist
  • Boden sollte locker und sandig sein

Hinweis: Zitronenbasilikum kann auch direkt im Topf gekauft werden. Die Töpfe werden gerne in der Küche aufgestellt, weil das Gewürz dann direkt parat steht. Das Zitronenbasilikum sollte jedoch getrennt und auf wenigstens drei Töpfe aufgeteilt werden. Dadurch wächst die Pflanze schneller und kräftiger. Durch die Aufteilung kann sich die Pflanze zudem erholen und wird nicht stetig durch die Entnahme der Blätter unter Stress gesetzt. Dadurch kann eine Pflanze länger in der Küche verwendet werden.

Zitronenbasilikum Pflege

Im Durchschnitt erreicht Basilikum eine Höhe von 30 cm, aber auch Pflanzen mit bis zu 40 cm sind möglich. Zitronenbasilikum ist nicht winterhart und kann nur einjährig verwendet werden. Die Pflegeansprüche von Zitronenbasilikum sind relativ gering. Wichtig ist es, dass die Pflanzen warm und sonnig stehen und regelmäßig Wasser erhalten. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet.

Bei der Ernte sind die kleinen Blätter zuerst zu entfernen. Grund dafür ist, dass das Zitronenbasilikum die Photosynthese über die größten Blätter effektiver durchführen kann. Auf diese Weise wird das Wachstum unterstützt und die Pflanzen können dichter wachsen.
© HosseinBasirat / stock.adobe.com | Für besseres Wachstum die violetten Blüten abknipsen Wichtig: Zwischen Juni und Juli wird das Zitronenbasilikum violette Blüten entwickeln. Die Blüten sollten abgenommen werden. Sie können das Wachstum sowie das Aroma der Pflanze beeinträchtigen.

Zitronenbasilikum Verwendung & Rezepte

Zitronenbasilikum kann zur Verfeinerung von Gerichten und Desserts eingesetzt werden. Auch die Zubereitung von Getränken mit dem aromatischen Basilikum ist möglich.
table#t446 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t446 thead tr { } table#t446 thead tr th.t446 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t446 thead tr th#t446.start { } table#t446 thead tr th#t446.end { } table#t446 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t446 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t446 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t446 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t446 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t446 tfoot tr { } table#t446 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } BezeichnungRezeptZitronen-Basilikum-LimonadeBenötigt werden 65 g Zucker, 20 große Blätter vom Zitronenbasilikum sowie 3 Zitronen

  • Der Zucker wird gemeinsam mit 65 ml Wasser aufgekocht, bis er sich komplett aufgelöst hat (Läuterzucker).
  • Die Blätter vom Zitronenbasilikum werden nun gewaschen und getrocknet.
  • Anschließend sollten sie grob gerieben werden und kommen dann zum warmen Zucker.
  • Die Mischung für etwa 30 Minuten ziehen lassen.
  • So viele Zitronen auspressen, bis sich 100 ml Saft ergeben.
  • Den Läuterzucker durch ein Sieb gießen, und das Basilikum ausdrücken.
  • Den Zitronensaft, sowie ca. 600ml kaltes Wasser zum Zucker geben.
  • Zitronen-Basilikum-Limonade in Flschen abfüllen und im Kühlschrank lagern.
Wasser mit ZitronenbasilikumZitronenbasilikum hat einen sehr aromatischen Geschmack und kann daher gut genutzt werden, um Wasser ein wohlschmeckendes Aroma zu geben. 1,5 l Mineralwasser, fünf Blätter vom Zitronenbasilikum sowie eine Zitrone sind notwendig.
  • Die Zitrone waschen und in Scheiben schneiden.
  • Die Zitronenscheiben zusammen mit den Blättern vom Zitronenbasilikum in einen Krug / Karaffe geben.
  • Anschließend wird das Wasser aufgegossen und alles kalt gestellt.
Zitronenbasilikum SirupFür selbst gemachten, lange haltbaren Sirup aus Zitronenbasilikum werden 12 Zitronen (BIO), 1 kg Zucker und drei Stiele Zitronenbasilikum benötigt. - ergibt ca. 1,5 Liter Sirup.
  • Die unbehandelten Zitronen werden gewaschen und getrocknet.
  • Dann die Zitronen schälen und auspressen.
  • Der Saft wird auf die Zitronenschale gegossen und mit 1 kg Zucker sowie mit 600 ml Wasser aufgegossen.
  • Alles zusammen sollte rund fünf Minuten kochen.
  • Dann kommt das gewaschene Basilikum in den Topf und der Herd wird heruntergedreht.
  • Den Sud nun für eine Stunde ziehen lassen.
  • Anschließend wird der Sud durch ein Sieb gegossen und noch einmal aufgekocht.
  • Den Zitronenbasilikum Sirup in eine sterile Flasche abfüllen und um Kühlschrank aufbewahren.

Walnüsse trocknen – Anleitung und Tipps

Di, 01/21/2020 - 06:40

Wie Sie Walnüsse trocknen und richtig lagern, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Außerdem geben wir Tipps, was bei Schimmel an Walnüssen zu tun ist.

© Africa Studio / stock.adobe.com Bis zu 130 Kilogramm Früchte kann ein Walnussbaum tragen. Die Erntezeit wird mit Spannung erwartet. Es spricht nichts dagegen, eine frische Nuss direkt vom Baum zu probieren. Frische Nüsse halten sich allerdings nur wenige Tage. Vor der Einlagerung muss die Trocknung erfolgen. Im Folgenden kann nachgelesen werden, wie sich Walnüsse trocknen und damit für einen längeren Zeitraum haltbar machen lassen.

Warum müssen Walnüsse getrocknet werden?

Walnüsse werden nicht direkt vom Baum geerntet. Sind die Früchte reif, platzt ihre grüne Außenhülle auf und die Nüsse fallen auf den Boden. Dies geschieht in der Regel ab September und kann sich bis in den Oktober hinein hinziehen. Dann gibt es viel zu tun und der Boden sollte täglich auf frische Nüsse kontrolliert werden.

Nehmen die Nussschalen die Feuchtigkeit vom Boden auf, entsteht schnell Schimmel. Werden die Früchte vor dem Verzehr nicht getrocknet, kann die komplette Ernte verderben, wenn sich der Schimmel ungehindert ausbreitet.
© bernanamoglu / stock.adobe.com | Verschimmelte Walnüsse sollten nicht gegessen werden. Schimmel lässt sich auf den ersten Blick nur schwer ausmachen, besonders an geschlossenen Nüssen ist er kaum zu erkennen. Meist befinden sich verschimmelte Stellen dort, wo die Nuss geöffnet wird. Besitzt die hellbraune Hülle an diesen Stellen eine dunkle Verfärbung, kann dies ein Hinweis auf Schimmel sein.

Hinweis: Kontrollieren Sie gesammelte Walnüsse vor der Trocknung auf Schimmelbefall.

Werden größere Mengen Walnüsse geerntet und sollen über einen längeren Zeitraum haltbar gemacht werden, ist die fachgerechte Trocknung notwendig. Wird das Trocknen versäumt, beginnen Walnusskerne bereits nach wenigen Tagen zu schimmeln und ungenießbar zu werden.

Wird von der Trocknung von Walnüssen gesprochen, sind Zeit und Geduld gefragt. Keinesfalls sollte versucht werden, die Nüsse im Backofen oder sogar im Wäschetrockner zu trocknen. Die Temperaturen in diesen Geräten sind viel zu hoch. Die Nüsse würden ranzig werden und ihren unverkennbaren Geschmack verlieren.

Tipp: Gefrorene Walnüsse sind nicht für eine anschließende Trocknung geeignet und sollten nach dem Auftauen direkt weiterverarbeitet werden.

Walnüsse zum Trocknen vorbereiten

Nach der Ernte werden die Walnüsse zunächst auf die Trocknung vorbereitet. Als erstes gilt es, die grünen Fruchthüllen vollständig von der braunen Nussschale zu lösen. Wer dabei mit den Fingern an seine Grenzen stößt, nimmt eine straffe Bürste zu Hilfe. Die grünen Hüllen beginnen schnell zu faulen – durch den fortschreitenden Fäulnisprozess ist die komplette Nuss gefährdet.

Hinweis: Es empfiehlt sich, Handschuhe und Schutzkleidung zu tragen. Die Nussschale sondert Gerbstoffe ab, welche unschöne Flecken hinterlassen, die sich von der Kleidung nicht mehr entfernen lassen.

Bei der Vorbereitung geht es darum, die Nüsse zu säubern und zu sortieren.
table#t445 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t445 thead tr { } table#t445 thead tr th.t445 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t445 thead tr th#t445.start { } table#t445 thead tr th#t445.end { } table#t445 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t445 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t445 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t445 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t445 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t445 tfoot tr { } table#t445 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } ArbeitsgangErläuterung
Walnüsse säubern

  • möglichst kein Wasser verwenden
  • Nüsse mit einer Bürste säubern
  • bei starken Verschmutzungen nass aber ohne Druck säubern
  • Nüsse gut abtrocknen

Walnüsse sortieren
  • nur reife und unversehrte Walnüsse trocknen
  • Nüsse mit beschädigter Schale und schwarzen Stellen aussortieren

Es ist wichtig, die Nüsse täglich vom Boden aufzusammeln. Besonders bei Regenwetter ist die Gefahr von Schimmelbildung groß.

Was ist beim Trocknen von Walnüssen zu beachten?

Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn die Walnüsse im Haus bei Zimmertemperatur getrocknet werden. Eine Trocknung direkt auf der Heizung ist aufgrund der hohen Wärmeentwicklung nicht ratsam. Auf dem Dachboden, im Hauseingang oder im Heizungskeller können die Nüsse dagegen bedenkenlos zum Trocknen ausgelegt werden.

Walnüsse trocknen – Schritt für Schritt © Gregory Lee / stock.adobe.com
  1. Den geeigneten Ort finden

    Für die Trocknung der Nüsse haben sich Obstkisten bewährt. Diese werden mit mehreren Lagen Zeitungspapier ausgelegt. Anschließend werden die Nüsse mit ausreichend Abstand in die Kisten einsortiert. Zum Trocknen von Walnüssen eignen sich aber auch einfache Holzrahmen, die mit einem Gitternetz bespannt werden.

  2. Auf die passende Temperatur achten

    Wie bereits erwähnt, trocknen Walnüsse am besten bei Zimmertemperatur. Überhitzte Räumlichkeiten sind dafür weniger geeignet. Ideal sind Temperaturen um die 20 Grad.

  3. Ausreichend Platz schaffen

    Sorgen Sie für ausreichend Trocknungsmöglichkeiten, denn Walnüsse dürfen nicht übereinander in die Obstkiste oder auf das Gitter geschichtet werden. Damit eine gleichmäßige Trocknung erreicht werden kann und sich die Feuchtigkeit nicht staut, dürfen die Nüsse sich gegenseitig nicht berühren.

  4. Tipp: Häufiges Drehen und Wenden der Nüsse beugt Schimmelbildung vor und gewährleistet einen gleichmäßigen Trocknungsprozess.

  5. Geduld haben – Trocknen braucht Zeit

    Bis die Walnüsse komplett abgetrocknet sind und eingelagert werden können, vergehen vier bis sechs Wochen. Die Nüsse sind regelmäßig zu kontrollieren. Öffnen sich die Nussschalen während der Trocknung, ist die jeweilige Nuss zu entsorgen.

    Lässt sich die Nussschale mit einem Knacken öffnen, ist das Trocknen abgeschlossen. Der Kern sollte trocken und brüchig erscheinen. Erinnert der Kern in seiner Konsistenz eher an Gummi, müssen die Nüsse noch einige Zeit weiter trocknen.

Tipp: Haben die Walnüsse etwa die Hälfte an Masse verloren, war die Trocknung erfolgreich.

Walnüsse im Freien trocknen – geht das? © DEWI-Stockphotos / stock.adobe.com Die Erntezeit fällt in den Herbst und damit in eine Zeit mit eher unbeständigem Klima und viel Feuchtigkeit. An warmen Tagen spricht jedoch nichts dagegen, die Walnüsse im Freien zu trocknen. Steigt das Thermometer über die 20-Grad-Marke, besteht die Gefahr, dass die Nüsse ranzig werden. Über Nacht sollten die Walnüsse auch nicht im Freien verbleiben. Durch die erhöhte Feuchtigkeit besteht Schimmelgefahr. Weiterhin sind Eichhörnchen und andere Kleintiere in diesen Tagen auf der Suche nach Nahrungsvorräten für den nahen Winter.

Walnüsse trocknen im Dörrautomat

Der Trocknungsprozess lässt sich beschleunigen, wenn Sie einen Dörrautomat verwenden. Die Geräte arbeiten mit einer niedrigen Wärmeentwicklung. Daher besteht keine Gefahr, dass die Nüsse ranzig werden und verderben.

Trocknen im Dörrautomat – Schritt für Schritt
  1. Walnüsse auf dem Gitter des Dörrautomaten anordnen
  2. niedrigste Betriebstemperatur einstellen
  3. Gitter im Gerät platzieren
  4. Dörrautomat schließen

Die Trocknungszeit variiert je nach Gerätetyp. Auf eine Trocknungsdauer von sechs bis acht Stunden müssen Sie sich allerdings einstellen. Für kleinere Mengen an Walnüssen ist der Dörrautomat durchaus eine Option. Eine umfangreiche Ernte lässt sich in Obstkisten oder auf Gittern effizienter und umweltgerechter trocknen.

Walnüsse nach dem Trocknen richtig lagern © peppermintjoe / stock.adobe.com | So werden Walnüsse am besten gelagert. Vor der Einlagerung ist zu überprüfen, ob auch wirklich alle Nüsse komplett abgetrocknet sind. Bildet sich während der Trocknung an einer Nuss Schimmel, greift dieser schnell auf die übrigen Früchte über. Die trockenen Nüsse werden in einen Kartoffelsack oder in ein Zwiebelnetz gefüllt und an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufbewahrt. Die hängende Lagerung ist dabei zu bevorzugen. Werden die Walnüsse vorschriftsmäßig eingelagert, halten sie sich bis zu zwei Jahre.

Lasagne-Methode – Wie Sie Blumenzwiebeln in Schichten pflanzen

Mo, 01/20/2020 - 11:35

Bei der Lasagne Methode werden Blumenzwiebeln in verschiedenen Schichten gepflanzt, so dass nach und nach immer wieder neue Blüten entstehen.

© Studio Laure / stock.adobe.com Nein, die Lasagne-Methode hat nichts mit der Küche zu tun. Tatsächlich geht es dabei um Blumenzwiebeln und ihre Schichtung im Garten. Wer im Frühling einen prachtvollen Garten voll mit unterschiedlichen Blumen besitzen möchte, sollte jetzt schon die Anordnung im Blumenbeet planen. Auch Töpfe lassen sich so prachtvoll in Szene setzen, zum Beispiel für einen kleinen Balkon, auf dem wenig Platz ist. Außerdem wird so eine dauerhafte Bepflanzung erzeugt, weil unterschiedliche Blumen immer wieder in voller Farbpracht erstrahlen. Doch was genau ist die Lasagne Methode beim Blumenzwiebeln einpflanzen? Wie wird es am besten gemacht und wie entstehen die schönsten Muster?
Was ist die Lasagne-Methode?

Bei der Lasagne-Methode handelt es sich um eine besonders kluge Art, Blumen einzupflanzen. Sie werden, wie bei einer Lasagne, in unterschiedlichen Schichten übereinandergesetzt. Alternativ wird diese Art der Bepflanzung auch Schicht- oder Etagenbepflanzung genannt.

Unterteilt wird dabei in unterschiedlich aussehende Blumen, die zu verschiedenen Zeiten ihren Kopf aus der Erde strecken. So kommen immer wieder Blumen nach und der Blumentopf oder das Blumenbeet ist nicht leer, wenn die ersten Blumen verblüht sind. Dabei sollten Blumen ausgewählt werden, die am besten nacheinander blühen, so ist das Beet immer prall gefüllt.

Die Blumen, die zuerst blühen, werden dabei oben angesiedelt. So wird mit Frühblühern wie Krokusse, Schneeglöckchen, Tulpen oder Narzissen begonnen und anschließend Blumenzwiebeln verwendet, die zu einem späteren Zeitpunkt blühen. Wichtig hierbei ist, die aufeinander folgenden Blütezeiten zu beachten, damit nicht alle Blumen gleichzeitig blühen.

Je nach Größe werden die Blumenzwiebeln anschließend angeordnet. Die dickeren Blumenzwiebeln kommen nach unten, die Kleineren nach oben. Durch das Ausnutzen der unterschiedlichen Ebenen ist die Pracht der Blüten im Frühling dann besonders dicht. Wer sehr gut plant, kann sein Blumenbeet so von Januar bis Mai mit imposanten Blumen füllen.

Eingepflanzt werden die Blumenzwiebeln für die Lasagne-Methode übrigens von September bis Dezember, immer vor dem ersten Frost.

Muster mit der Lasagne Methode

Die Muster entstehen fast automatisch, wenn Sie sich daran halten, Blumen zu benutzen, die zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Kopf aus der Erde stoßen. Dafür sollten Sie mit verschiedenen Frühblühern beginnen und anschließend Blumen einpflanzen, die zu einem späteren Zeitpunkt mit ihrer Farbpracht überzeugen. Folgende Methoden sind sehr zu empfehlen:

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(Anfänger)Methode 2 (Fortgeschrittene) Oben: KrokussOben: NarzissenMitte: HyazinthenMitte 1: Hyazinthen Unten: TulpenMitte 2: BlausternchenUnten: Traubenhyazinthen

Hinweis: Um nun schöne Muster zu bekommen, sollten Sie die Blumen in Kreisen, Dreiecken oder Rechtecken anordnen. So bilden die Blumen verschiedene Muster, wenn sie aus der Erde kommen.

Blumenzwiebeln in Schichten pflanzen – Anleitung © PIXATERRA / stock.adobe.com Jeder Anfang ist schwer und das Warten, bis die Blumen die Köpfe aus dem Boden strecken, dauert lange. Schade ist es, wenn es nicht richtig funktioniert. Damit das nicht passiert, haben wir eine Anleitung vorbereitet.

Was Sie für die Etagenbepflanzung brauchen table#t444 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC; } table#t444 thead tr { } table#t444 thead tr th.t444 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t444 thead tr th#t444.start { } table#t444 thead tr th#t444.end { } table#t444 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t444 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t444 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t444 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t444 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t444 tfoot tr { } table#t444 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } MaterialHinweis ein BlumentopfEr sollte groß und hoch genug sein, damit die Blumen in Schichten angepflanzt werden können. Außerdem sollten sich Löcher im Boden befinden, damit das Wasser ablaufen kann. Unsere Empfehlung: Ein runder Topf mit mindestens 28 Zentimetern Durchmesser. Er darf aber auch gerne größer sein. BlähtonTonkugeln, die für Hydrokulturen verwendet werden können. BlumenerdeAm besten wird hochwertige Blumenerde verwendet. BlumenzwiebelnNach Wahl: Inspiration finden Sie weiter oben bei Rezepten für Anfänger und Fortgeschrittene. Pflanzenstecker mit Beschriftungzur Dekoration Lasagne Methode – So wird’s gemacht
  1. Der Topf wird mit Blähton vorbereitet. Dafür wird der Blähton unten im Topf in einer ca. 2-5 cm dicken Schicht verteilt. Die Dicke der Schicht richtet sich nach der Größe und Höhe des Topfes.
  2. Jetzt folgt eine dünne Schicht Erde.
  3. Anschließend kommt die erste Schicht Blumenzwiebeln in den Topf. Dabei werden die dicksten Zwiebeln zuerst gepflanzt. Wenn ein Muster gewünscht ist, sollten die Blumenzwiebeln je nach Muster ausgerichtet werden.
  4. Darüber kommt wieder eine Schicht Erde.
  5. Nun folgen die nächsten Blumenzwiebeln. Allerdings sollten sie nicht direkt auf die anderen Zwiebeln gesetzt, sondern leicht versetzt gesteckt werden.
  6. Es folgt wieder eine Schicht Erde und erneut leicht versetzte Blumenzwiebeln.
  7. Anschließend noch eine Schicht Erde darüber geben.
  8. Zum Schluss werden noch die Blumenstecker mit den Namen der Blumen in den Topf gesteckt und fertig ist Ihre Blumenzwiebel-Lasagne.
Zwiebel Lasagne – Videoanleitung

Hinweis: Wir haben unser Beispiel mit einem Topf gemacht. Natürlich kann die Bepflanzung nach gleichem Schema auch im Blumenbeet stattfinden. Dafür werden alle Schritte – wie auch bei der Bepflanzung des Topfes durchgeführt – mit dem einzigen Unterschied, dass ein tiefes Loch ausgehoben werden muss.

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