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Aktualisiert: vor 3 Minuten 3 Sekunden

Sonnenbraut vermehren – unsere kinderleichte Anleitung

Mo, 12/17/2018 - 07:00

Die Sonnenbraut vermehrt sich eigentlich von allein. Wer aber selbst die Kontrolle darüber haben möchte, hat zwei Möglichkeiten die Staude zu vermehren.

© Zitzke – Fotolia.com Nicht umsonst ist die Sonnenbraut – auch als Helenium bezeichnet – bei vielen Gartenbesitzern als Pflanze so beliebt. Sie zeigt sich in vielen Monaten des Jahres als wahre Blütenpracht in Rot und Orange und wächst so gut, dass sie sich sogar von allein im Garten ausbreitet. Auch den Winter – mit Frost und Minustemperaturen – übersteht die Pflanze nahezu problemlos. Die aus der Prärie Nordamerikas stammende Staude ist mittlerweile in etwa 90 Arten erhältlich und eignet sich selbst für Menschen ohne grünen Daumen, weshalb sie weit verbreitet angepflanzt wird. Weil sie den Winter überlebt, hat man zudem viele Jahre etwas von dem prächtigen Anblick der sonnenliebenden Pflanze. Es ist also nicht verwunderlich, dass viele Gärtner die hübsche Pflanze vermehren wollen – doch wie geht man hierbei vor?
Was spricht für die Vermehrung der Sonnenbraut?

Eigentlich breitet sich die Sonnenbraut gut von selbst im Gartenbereich aus, hierfür müssen allerdings alle Bedingungen stimmen, wie etwa das Platzangebot. Das schnelle Wachstum spricht meist für die Sonnenstaude, vielen Gärtnern ist es aber nicht recht, wenn die schöne Blume unkontrolliert den Raum einnimmt – daher wird sie häufig beschnitten und dadurch in ihre Schranken gewiesen. Zudem mögen es viele Gärtner lieber, wenn sie die robuste Pflanze selbst vermehren und dann entweder in Töpfen pflanzen können oder an einem anderen, selbstbestimmten Ort im Garten. Gleichzeitig kann es auch sein, dass man die Sonnenbraut vermehren möchte, um sie an jemanden zu verschenken – denn ganz ehrlich, auf diese Weise lassen sich auch Kosten in der Baumschule oder beim Floristen sparen. Welche Gründe kann es also geben, die Staude selbst kontrolliert vermehren zu wollen, anstatt auf das Ausbreiten dieser im Garten zu warten?

  • das selbstständige Ausbreiten der Sonnenbraut (Wuchsrichtung) lässt sich im Garten nicht kontrollieren
  • im Garten ist kein Platz mehr vorhanden, der für die Sonnenbraut designiert wurde
  • man möchte die Pflanze an andere Liebhaber verschenken
  • man möchte die Sonnenbraut an anderen Orten auf dem Grundstück anpflanzen
  • man möchte die Sonnenbraut in einem Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon halten

Es gibt also eine Menge Argumente, die für das Vermehren der Sonnenbraut sprechen. Doch dieser Vorgang schaltet sich nicht von allein ein: Der Gärtner muss mit etwas Know-How, Mühe und Geduld an die Sache herangehen. Gut zu wissen ist allerdings, dass man auch als Laie Sonnenbraut Pflanzen gut vermehren kann. Geht man richtig vor, ist es kein Problem, eine der vielen Unterarten zu vermehren und dabei von Erfolg gekrönt zu werden.

Sonnebraut vermehren – Schritt für Schritt erklärt

Wer das Beet der Sonnenbraut in seiner Vermehrung und Ausbreitung unterstützen will, die Pflanze gleichzeitig aber auch verjüngen möchte, kann dies mit Hilfe einer sehr einfach durchzuführenden Methode tun. Diese eignet sich auch zum Vermehren der Pflanze für Blumenkübel und als Geschenk, sodass die Pflanze auch in dieser Hinsicht sehr wenig Mühe bereitet. Die Vermehrung der Sonnenbrautstaude wird mit Hilfe des Teilens ihrer Wurzel vollzogen. Dabei geht man wie folgt vor:

  1. Am Rand der Pflanzenwurzel wird mit einem scharfen Spaten ein Teil der Wurzel abgestochen und so abgetrennt. Ein Drittel abzuteilen, zeigt meist sehr gute Ergebnisse, was das Erholen der Hauptpflanze und der Tochterpflanze betrifft. Dieser Vorgang ist nur im Frühling zum Beginn der Wachstumsperiode, oder alternativ im Herbst am Ende dieser Phase vorzunehmen.
  2. Die erhaltenen Wurzelstecklinge werden nun im Garten nach Wahl eingepflanzt, sollten hierbei aber mindestens 30cm Abstand zueinander erhalten, damit sie sich ausreichend ausbreiten können.
  3. Die neu eingepflanzten Sonnenbräute werden gut gegossen, ohne Staunässe zu erzeugen – und stets leicht feucht gehalten, damit sie noch vor dem Winter gut verwurzeln können.
  4. Die Beigabe von etwas Dünger hilft, die frischen Stauden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen und in ihrem Wachstum anzuregen.

Eine solche Trennung der Wurzeln darf ruhig alle drei bis vier Jahre durchgeführt werden, um die Gesundheit der Pflanze zu fördern und diese zu verjüngen. So hält man das Wachstum an einem Ort auch in Grenzen, sodass sich die Staude nicht unkontrolliert ausbreitet und man zu viel Fläche seines Gartens aufgeben muss.

Sonnenbraut vermehren mt Samen

Eine weitere Methode, die Sonnenbraut zu vermehren ist, diese über Samen heranzuziehen. Hierfür kann man die Samen der Sonnenbraut durch ihre Blüten sammeln und schnellstmöglich in Blumentöpfen pflanzen. Dies ist bestenfalls im April durchzuführen. Mit Hilfe von etwas Folie und einem sonnigen Ort sowie ausreichend Feuchtigkeit keimen die Samen in der Regel nach bis zu 14 Tagen.

Sind die Keimlinge mehrere Zentimeter hoch gewachsen, können sie vereinzelt und in neue, eigene Töpfe eingepflanzt werden. Das Einpflanzen in den Garten ist erst nach einem Jahr im Frühjahr zu empfehlen, damit die Pflanze gut durch den Winter kommt und vorher ausreichend Zeit hat, sich dort anzusiedeln. Da man hierbei meist viel Erfolg hat und viele Keimlinge der Staude erhält, ist es zu empfehlen, einige Jungpflanzen an Freunde und Bekannte, oder Verwandte weiterzugeben oder zu verschenken. Schließlich erfreuen die hübschen Pflanzen nahezu jeden Blumenliebhaber und können auch wunderbar als Schnittblumen verwendet werden, sodass sie als Geschenk immer gut ankommen. Das Abschneiden der Stiele zu Blumenstrauß-Zwecken ist übrigens ab und zu zu empfehlen, da dies nicht nur das Bilden neuer Blüten anregt, sodass man die Blütenpracht noch länger genießen kann, sondern auch dabei hilft, die Pflanze zu stärken. Im Herbst sollte dies allerdings nicht mehr durchgeführt werden.

Das Vermehren der Sonnenbraut erfolgt also recht einfach und ist von jedem Liebhaber der Pflanze unkompliziert durchzuführen. Selbst, um Erfahrungen zu sammeln, eignet sich dieser Vorgang, da die Hauptpflanze sich als robust erweist und diesen immer übersteht.

Schwarznussbaum Pflege – besonders bei Jungpflanzen wichtig

Sa, 12/15/2018 - 07:46

Der Schwarznussbaum ist ein imposantes Gewächs, dass vornehmlich in den ersten Wachstumsjahren Pflege benötigt. Düngen, Gießen und Schneiden, stehen hier an.

© MarkusL – Fotolia.com Der Schwarznussbaum – der zu den Walnussgewächsen gehört und ursprünglich aus Nordamerika und Texas stammt – ist hierzulande wegen seinem stattlichen Wuchs, schönem Holz und dem Nuss-Ertrag sehr beliebt. Dabei ist das Pflanzen des Schwarznussbaumes gar nicht so einfach, weil sehr viele Faktoren beachtet werden müssen und zudem viel Platz benötigt wird, um der Baumart ihren idealen Lebensraum zu schaffen. Ist das Pflanzen und Anwachsen erst einmal geschafft, können Sie sich leider noch nicht ganz so entspannt zurücklehnen: Der Schwarznussbaum will schließlich auch weiterhin die optimale Pflege erhalten.
Wie pflegeintensiv ist der Schwarznussbaum wirklich?

Der Schwarznussbaum ist – wie die meisten anderen Walnussgewächse – nicht sehr pflegebedürftig, wenn er erst einmal ausgewachsen ist. Man muss also kein Experte sein, um den Schwarznussbaum langlebig zu halten und nach ausreichendem Wachstum Jahr für Jahr reichlich Nüsse ernten zu können. Einen grünen Daumen sollte man trotzdem mitbringen, ebenso wie den Willen, sich über die Bedürfnisse des Schwarznussbaumes zu informieren – denn so manches Pflegeritual hilft seinem Wachstum auf die Sprünge und sorgt dafür, dass dieser lange gesund erhalten bleibt. Was also ist notwendig, um den Schwarznussbaum angemessen zu pflegen?

Schwarznussbaum pflegen direkt nach dem Pflanzen

Schon beim Pflanzen des Schwarznuss-Jungbaumes sollte die erste Pflege vorgenommen werden, um dem Baum das Wachsen, Festsetzen, sowie das Ausbreiten der Wurzeln zu erleichtern. Deshalb ist es wichtig, den Schwarznussbaum mit Düngemittel oder Kompost zu versorgen, damit er für seinen Start an diesem Standort mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist.

Ist dieser Schritt getan, sollte man sich dem Gießen widmen: Wurde der Schwarznussbaum in einer wärmeren Jahreszeit gepflanzt, ist das regelmäßige Gießen besonders wichtig – hierfür sollte der Boden aber möglichst durchlässig und luftig sein, um Staunässe zu verhindern. Nach dem Pflanzvorgang empfiehlt es sich außerdem, einen Weißanstrich vorzunehmen. Dieser ist erst notwendig, wenn der Herbst bereits hereingebrochen ist – und schützt den Baum vor Frost und Beschädigungen an der Rinde.

Jungen Schwarznussbaum schneiden

Im Jahr der Pflanzung ist zudem ein Zuschnitt des Schwarznussbaumes zu empfehlen, damit dieser gleichmäßig und stark wächst und dessen Krone eine schöne Form erhalten kann. Der erste Schnitt sollte erst im Spätsommer vorgenommen, jedoch nicht später als im September, werden. Bei dem ersten Schnitt wählt man einen Haupttrieb aus, der möglichst gerade und stark wirkt – und schneidet die anderen Seitentriebe entweder ganz ab, oder lässt diese mit wenigen Zentimetern gekürzt bestehen. Kleinere Stammtriebe sind in diesem Jahr ebenfalls zu entfernen, damit dieser lang und möglichst stark wachsen darf.

Die weitere Pflege im Laufe der Jahre

Ein etwas älterer Schwarznussbaum, beziehungsweise gut angewachsener Baum, benötigt nicht mehr allzu viel Pflege und Hingabe, damit er sehr gut wachsen und gesund bestehen kann. Möchte man den Schwarznussbaum schneiden – was im Grunde bei diesem Gewächs nicht mehr notwendig ist – kann man alle ausgewählten Seitentriebe zurückschneiden. Hierbei ist aber zu beachten, dass diese nicht bis zum Stamm zurückgeschnitten werden dürfen – sondern noch mindestens 20 Zentimeter Abstand zu diesem vorweisen sollten. Sonst könnte es passieren, dass die Rinde an jener Stelle anfällig für Infektionen durch Pilze ist und der Baum dadurch geschädigt wird.

Sehr wichtig ist, dass jegliches Schneiden des Schwarznussbaumes nur in den Sommermonaten stattfindet. Im Frühjahr ist nämlich der Wurzeldruck bei Schwarznussbäumen noch so hoch, dass die Schnittwunden stark bluten könnten. Dies wiederum beeinträchtigt nicht nur den wachsenden Baum, sondern erhöht auch die Gefahr für das Absterben des Baumes. Daher ist es wichtig, Zapfen zuzuschneiden, die dann mit der Zeit eintrocknen und weiter eingeschnitten, also gekürzt werden können.
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Auch ein sehr junger, vor Kurzem erst eingepflanzter Schwarznussbaum kann gut überwintern, wenn man ein paar Dinge beachtet. Befindet sich der Jungbaum im Garten in der Erde, wird die Erdwärme das Wurzelwerk vor dem völligen gefrieren schützen. Man kann aber nachhelfen, indem man Jute und Tannenzweige um den jungen Stamm herum auslegt, sodass dieser und die Wurzeln etwas geschützter sind.

Wurde der Schwarznussbaum zum ersten Heranziehen in einen Topf eingepflanzt, sollte dieser mit Jute umwickelt und geschützt werden, damit der Wurzelballen etwas mehr Wärme erhält und nicht einfriert. Auch kann es helfen, Mulch, Sand und weitere Erde in einen größeren Topf zu füllen und den kleineren darin überwintern zu lassen.

Was ist bei der Ernte der Schwarznüsse zu beachten?

Natürlich bedarf auch die Ernte der Schwarznuss einiger Pflege und Mühe seitens des Gärtners. So sollten die Früchte mit ihrer Schale nicht vom Baum getrennt werden, sondern erst nach dem Abfallen aufgesammelt werden – danach müssen sie ein paar Tage trocknen, um sie dann von den Schalenresten befreien zu könenn. Wichtig ist vor allem bei Feuchtigkeit, dass das Aufsammeln herabgefallener Früchte regelmäßig und schnell geschieht – sonst können diese schimmeln. Die Schwarznüsse sollten zügig benutzt oder verzehrt werden, damit man ihren besten Geschmack genießen kann.

Eine Vielzahl von Informationen kann schnell dazu führen, dass man Wichtiges vergisst, daher hier noch einmal eine Übersicht der Bedürfnisse des Schwarznussbaumes:

  • beim Einpflanzen wird viel Dünger oder Kompost benötigt
  • in warmen Perioden gilt es, viel zu gießen
  • Trockenzeiten sind vorbeugend mit viel Gießwasser zu behandeln
  • Jungpflanzen können gestutzt werden, um die ideale Form zu erhalten
  • Stutzen und Schneiden nur im Sommer vornehmen, da die Öffnung sonst zu stark blutet
  • Jungpflanzen können einmal im Jahr – zur Frühjahrszeit – mit viel Dünger versorgt werden, um das Wachstum zu unterstützen
  • Überwinterungsmaßnahmen kein Muss, bei sehr zierlichen Jungpflanzen aber sicherlich hilfreich

Goldregen pflegen – Tipps zum Gießen, Düngen & Schneiden

Do, 12/13/2018 - 10:17

Der Goldregen ist eine pflegeleichte und anspruchslose Pflanze. Um dennoch eine zahlreiche Blüte hervorzubringen, bedarf es einiger Pflegemaßnahmen.

© photonewman – Fotolia.com

Mit seinen auffälligen goldgelben Blütenripsen ist der Goldregen ein wahrer Blickfang in Parks und Gärten. Noch dazu handelt es sich um eine Pflanze, die wenig Ansprüche stellt und daher auch gut für eher unerfahrene Hobbygärtner geeignet ist. Die Gewächse bevorzugen eine Alleinstellung im Garten und werden zu einer beliebten Schmetterlingsweide.

Damit die Pflanzen aber üppig wachsen und reich blühen, gilt es dennoch ein paar Pflegehinweise zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie jetzt.

Golregen Pflegehinweise – Darauf kommt es an ❖ Gießen:

Wird der Goldregen im Freien gepflanzt, benötigt die Pflanze kaum Pflegeaufwand. In der Regel versorgt sich der Goldregen über seine Wurzeln ausreichend mit Feuchtigkeit. Dennoch sollten Sie den Strauch nicht aus den Augen verlieren. In besonders trockenen Sommern sollte mit der Gießkanne oder dem Schlauch nachgeholfen werden. Die Pflanzen vertragen es nicht, über einen längeren Zeitraum komplett auszutrocknen. Fingerspitzengefühl ist bei der Bewässerung in jedem Fall gefragt, denn der Boden darf auch nicht zu sehr durchnässt erscheinen. Denn auch Staunässe bekommt dem Schmetterlingsblütler nicht.

In Kürze:

  • nur bei anhaltender Trockenheit bewässern
  • Erde darf nicht vollständig austrocknen
  • Staunässe wird nicht vertragen
❖ Düngen:

Stellt das Substrat ausreichend Nährstoffe zur Verfügung, muss der Goldregen nicht gedüngt werden. Da aber ein nährstoffreicher Boden bevorzugt wird, sollte bereits bei der Pflanzung eine Aufwertung des Substrates erfolgen. Kompost stellt hierbei einen Langzeitdünger mit optimaler Nährstoffversorgung dar.

Auf kargen Böden wird die Pflanze wenig Blüten ausbilden und allgemein eher mickrig erscheinen. Auch durch Schädlingsbefall oder Krankheiten geschwächte Goldregen sollten Dünger zur Regeneration erhalten. Es bieten sich spezielle Mischungen für Blühpflanzen, wie z.B. diese hier an. Achten Sie auf einen möglichst hohen Anteil an Kalium und Phosphat.

» Tipp: Goldregen sollte eher zurückhaltend gedüngt werden. Überdüngung kann der Pflanze schaden.

In Kürze:

  • in nährstoffreichem Substrat keine Düngung notwendig
  • Kompost als Naturdünger einarbeiten
  • Dünger für Blühpflanzen verwenden
  • auf einen hohen Anteil an Phosphat und Kalium achten
❖ Goldregen schneiden

Goldregen muss nicht zwingend geschnitten werden. Spricht nichts dagegen, den Strauch natürlich wachsen zu lassen, werden Hobbygärtner vermutlich die meiste Freude an Blüten und Wuchsform haben.

Der beste Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen am Goldregen ist der Frühsommer, wenn die Blüte abgeschlossen ist. Schneiden Sie die Pflanze vor Juni, besteht die Gefahr, noch nicht voll ausgebildete Blütenstände zu entfernen und sich damit den üppigen sonnengelben Blütenflor entgehen zu lassen.

Im Spätwinter und im Frühling sollten die Pflanzen nicht geschnitten werden. Zu diesem Zeitpunkt ist der Saftstrom besonders groß und die Gewächse könnten ausbluten, wenn sie beschnitten werden.

» Tipp: Bei Krankheiten oder Schädlingsbefall muss zeitnah geschnitten werden, unabhängig von der Jahreszeit. Wenn der Rückschnitt unterbleibt, breiten sich Schädlinge und Krankheiten weiter aus und könnten zum Verlust der kompletten Pflanze führen.

❖ Krankheiten und Schädlinge am Goldregen erkennen

Als Giftpflanze ist der Goldregen kaum von Schädlingen befallen. Die robusten Pflanzen können jedoch von Bleiglanz betroffen sein. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die sich in Form von gräulich verfärbten Blättern bemerkbar macht.

Der Hobbygärtner sollte umgehend handeln und alle befallenen Pflanzenteile unterhalb der kranken Stellen auf etwa 15 Zentimeter zurückschneiden. Versorgen Sie die Äste nach dem Schnitt mit einem Wundverschlussmittel, wie z.B. dieses hier, damit die Pflanze nicht ausblutet.

Die entfernten Pflanzenteile gehören nicht auf den Kompost. Dort könnte sich der Pilz ungehindert weiter verbreiten.

» Tipp: Entsorgen Sie die abgeschnittenen Pflanzenteile über den Hausmüll oder verbrennen sie.

❖ Überwintern

Allgemein ist Goldregen winterhart. Ganz aus den Augen verlieren sollte man den Strauch dennoch nicht. Unter der Schneelast können die Äste oft abbrechen. Daher sollte Nassschnee regelmäßig von der Strauchkrone entfernt werden.

Die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Überblick table#t319 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t319 thead tr { } table#t319 thead tr th.t319 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t319 thead tr th#t319.start { } table#t319 thead tr th#t319.end { } table#t319 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t319 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t319 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t319 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t319 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t319 tfoot tr { } table#t319 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } Pflegemaßnahme Erläuterung Gießen
  • Eine regelmäßige Bewässerung ist bei Freilandpflanzen nicht notwendig.
  • Bei extremer Trockenheit braucht die Pflanze Wasser.
  • Der Boden darf weder komplett austrocknen, noch zu feucht erscheinen.
Düngen
  • Wurde der Goldregen in einen lockeren, nährstoffreichen Boden gepflanzt, ist keine zusätzliche Düngung notwendig.
  • Kompost kann zur Aufwertung des Bodens verwendet werden.
  • Es kann zu einem Dünger für Blühpflanzen gegriffen werden.
  • Eine Überdüngung ist zu vermeiden.
Schneiden
  • Goldregen kommt ohne Schnitt aus und wächst buschig und voll.
  • Sind Schnittmaßnahmen notwendig, ist der Juni der ideale Zeitpunkt.
  • Ein zu früher Rückschnitt kann zum Ausbluten des Gewächses führen.
  • Bei Krankheit oder Schädlingsbefall sind umgehend alle betroffenen Pflanzenteile zu entfernen.
Goldregen erscheint verkümmert – was tun?

Haben Sie alles richtig gemacht und dennoch erscheint die Pflanze mickrig und zeigt kaum Blüten, dann dürfte deren Zeit abgelaufen sein. Die Lebensdauer des Goldregens beträgt etwa 20 Jahre. Ist die Pflanze am Ende ihrer Kräfte, wird sie keine Blüten mehr ansetzen und nicht mehr wachsen. Dann ist es an der Zeit, sich für eine neue Pflanze zu entscheiden und den alten Goldregen zu ersetzen.

Goldregen als Kübelpflanze pflegen

Der Goldregen kann auch im Kübel kultiviert werden und damit auch auf Balkon und Terrasse mit seinem Blütenflor überzeugen. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten. Der Pflegeaufwand für Kübelpflanzen ist höher. Das Substrat im Kübel ist begrenzt, braucht sich schnell auf und stellt der Pflanze auch nicht die benötigten Nährstoffe ausdauernd zur Verfügung.

Wir haben Ihnen die wichtigsten Unterschiede in einer Übersicht zusammen gestellt:

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  • Im Kübel ist die Pflanze nicht winterhart.
  • Friert der Kübel durch, können die Wurzeln keine Nahrung mehr aufnehmen und sterben ab.
  • Der Goldregen im Kübel sollte im Haus hell und frostfrei überwintern.
Was Sie für eine üppige Blüte tun können

Ist der Goldregen mit seinem Standort zufrieden, wird die üppige Blüte nicht ausbleiben. Wer sich möglichst lange an den goldgelben Blütentrauben erfreuen möchte, sollte die abgeblühten Rispen regelmäßig entfernen. Dann ist mit einer Nachblüte zu rechnen.

» Tipp: Möchten Sie den Goldregen vermehren, sind einige Samenhülsen am Strauch zu belassen.

Ist Goldregen giftig?

In dieser Beziehung ist Vorsicht geboten, denn der Goldregen ist in all seinen Pflanzenteilen giftig. Befinden sich kleine Kinder oder Haustiere auf dem Grundstück, ist die Pflanze gut abzuschirmen.

Achtung: Goldregen ist in allen Pflanzenteilen giftig!

Während der Gartenarbeit sind Handschuhe zu tragen. Pflanzenteile sollten keinesfalls in den Mund genommen werden.

Die Vergiftungserscheinungen äußern sich wie folgt:

  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Schüttelfrost
  • Lähmungserscheinungen

Nur in sehr seltenen Fällen enden Vergiftungen mit Goldregen tödlich.

Schaukel selbst bauen – DIY-Anleitung und Sicherheitshinweise

Di, 12/11/2018 - 18:35

Kaufen kann jeder! Machen Sie Ihren Kindern eine Freude und bauen Sie selbst eine Schaukel. Mit unserer Anleitung klappt’s ganz sicher.
© Klaus Eppele – Fotolia.com Ab in den Garten – Kind und Kegel fühlen sich dort wohl und geborgen. Kinder lieben es in der Natur zu spielen und zu schaukeln. Der Vorteil an diesem Spielgerät – eine Schaukel lässt sich auch in kleineren Gärten gut unterbringen und wird auch gern noch von größeren Kindern genutzt. Nicht selten nehmen auch Mama oder Papa darauf Platz, weil sie sich plötzlich in ihre Kindertage zurückversetzt fühlen.
Schaukeln sind in verschiedenen Varianten im Handel erhältlich. Wer aber seinen Kindern eine noch größere Freude machen will, baut die Schaukel einfach selbst. Folgende Tipps und Hinweise helfen Ihnen dabei, den Nachwuchs bald mit einer selbst gebauten Schaukel zu erfreuen.
Wo soll die Schaukel stehen?

Zunächst wählen Sie einen passenden Standort für die Schaukel aus. Dabei ist darauf zu achten, dass die Kinder beim Schaukeln nicht behindert werden, weil Äste, Zäune, Mauern, Wäscheleinen oder ähnliches im Weg sind.

» Tipp: Wird eine Schaukel aufgestellt, sollten sich im Radius von drei bis vier Metern keinerlei Hindernisse befinden.

Der Untergrund für die Schaukel darf nicht zu hart sein, am besten eignen sich Rasenstücke oder ein lehmiger Boden. Ein Spielplatz-Feeling entsteht, wenn Sie die Fläche rund um die Schaukel mit Sand aufschütten. In jedem Fall sollte es sich um einen sicheren und gut einsehbaren Standort handeln.

Sicherheit geht vor!

Ein Brett, zwei Seile und das Ganze am Apfelbaum verknoten – ganz so einfach ist es dann doch nicht. Die Sicherheit hat bei der Errichtung von Spielgeräten oberste Priorität. Wer eine Schaukel an den Ästen von Bäumen befestigt, sollte bedenken, dass bei der Benutzung der Schaukel Schub- und Fliehkräfte entstehen, die das Gewicht des Kindes bei Weitem übersteigen. Schnell ist der vermeintlich stabile Ast gebrochen und Verletzungen sind vorprogrammiert.

Die Schaukel darf keinesfalls umfallen oder unter dem Gewicht des Schaukelnden zusammenbrechen. Sie müssen also stabile Materialien verwenden und besonders solide bauen. Am empfehlenswertesten ist dafür immer noch Holz, denn es fühlt sich gut an und sieht auch gut aus. Außerdem tun Sie mit dem Bau einer Holzschaukel etwas für die Umwelt, denn Holz ist ein nachhaltiger, sprich nachwachsender Rohstoff mit hervorragenden Ökobilanzwerten (siehe fingerhaus.de).

Ist die Materialfrage geklärt, räumen Sie alle Hindernisse aus dem Weg und schaffen Sie eine weiche Unterlage aus Bodenmatten oder Sandaufschüttungen. Dies ist besonders bei kleineren Kindern wichtig. Das Gestell sollte solide ausfallen und auch einen Erwachsenen tragen können. Dann ist sichergestellt, dass die Schaukel auch wirklich hält und auch die Eltern dürfen für einen Moment wieder Kind sein.

Schaukel selbst bauen – was wird gebraucht? Materialliste
  • vier Rundbalken, 3 Meter lang, 12 Zentimeter Durchmesser
  • zwei Rundbalken, 1,5 Meter lang, 12 Zentimeter Durchmesser
  • einen Rundbalken, 2,5 Meter lang, 15 Zentimeter Durchmesser
  • Schaukelaufhängung
  • fertiger Schaukelsitz oder entsprechendes Holzbrett
  • Schaukelseile
  • zehn Gewindebolzen, 30 Zentimeter lang, 12 Millimeter Durchmesser
  • 20 Unterlegscheiben und Muttern M12
  • Splitt
  • Beton

» Tipp: Das Material ist in jedem Baumarkt erhältlich. Beim Holzkauf können Sie sich auch an eine Tischlerei oder an einen Holzfachhändler wenden.

Das Werkzeug
  • Schraubenschlüssel
  • Bohrmaschine
  • Wasserwaage
  • Maßband
  • Schubkarre
  • Eimer
Schaukel bauen – Schritt für Schritt Anleitung Schritt 1 – Vorbereitungsarbeiten

Um einen sicheren und stabilen Stand der späteren Schaukel zu gewährleisten und gleichzeitig das Holz vor Verschleiß zu schützen, heben Sie zunächst vier Löcher in einer Tiefe von etwa einem halben Meter aus. Die Löcher sollten in einem Abstand von zwei Metern ausgehoben werden, so dass optisch ein Quadrat entsteht. Nun füllen Sie etwa bis zur Hälfte Splitt in die entstandenen Löcher. Den Materialpreis dafür können Sie auf baustoffe-liefern.de einsehen.

Die Kettenhöhe sollte zwei Meter nicht unterschreiten. Damit es den Kleinen möglich ist, selbstständig auf die Schaukel zu steigen und diese auch wieder zu verlassen, sollte die Sitzhöhe bei etwa 50 Zentimetern liegen.

Schritt 2 – das Gestell bauen

Nun beginnen Sie mit der Errichtung des Gestells. Hierfür werden die beide drei Meter langen Rundbalken zunächst auf den Boden gelegt und bei einer Höhe von 2,5 Metern miteinander gekreuzt. Dort bringen Sie als Verbindungsstück einen durchgehenden Gewindebolzen an. Zur Sicherung erhält der Bolzen auf beiden Seiten jeweils eine Unterlegscheibe und eine Mutter. Damit die entstandene V-Form zusätzliche Stabilität bekommt, bringen Sie nun den 1,5 Meter langen Rundbalken auf den senkrecht verlaufenden Hölzern an und verankern ihn ebenfalls mit Hilfe von Gewindebolzen, Muttern und Unterlegscheiben. Nun haben Sie bereits die erste Seite der späteren Schaukel fertig gestellt und machen sich weiter an die Montage des zweiten Seitenteiles, die identisch verläuft.

Am 15 Zentimeter starken Holzbalken, der als Querstange dient, wird nun die Aufhängung für den späteren Schaukelsitz befestigt. Wie breit Sie die Aufhängungen anbringen, ist abhängig von den Maßen der Sitzfläche.

» Tipp: Geben Sie zur Breite der Sitzfläche noch zehn Prozent hinzu.

Wenn Sie zum Beispiel einen Sitz verwenden, der 30 Zentimeter breit ist und zwei Meter tief aufgehängt wird, dann beträgt der Abstand der beiden Punkte für die Aufhängung einen halben Meter.

Die Aufhängung sollte besonders stabil befestigt werden. Die Gewindebolzen müssen dabei durch den kompletten Balken verlaufen und werden auf der Gegenseite mit Muttern und Unterlegscheiben befestigt. Nun legen Sie den Rundbalken in das Kreuz der beiden Seitenteile ein und nehmen die Befestigung mit den senkrecht verlaufenden Balken vor.

Schritt 3 – Gestell positionieren

Das Gestell für die Schaukel ist nun fertigt montiert. Jetzt können Sie sich den zuvor ausgehobenen Löchern zuwenden. Dort wird bis knapp an den oberen Rand Beton eingefüllt. Bitten Sie eine weitere Person zu Hilfe und richten Sie gemeinsam das Gestell der Schaukel in den Löchern aus. Nun ist etwas Geduld gefragt, damit der Beton gut aushärten kann.

» Achtung: Belasten Sie die Schaukel keinesfalls, bevor der Beton komplett ausgehärtet ist.

Ist der Beton hart, füllen Sie die Löcher bis zur Oberkante mit Splitt auf.

Schritt 4 – Schaukelsitz anbringen

Haben Sie sich für einen im Handel erhältlichen Schaukelsitz entschieden, müssen Sie diesen nur noch in den entsprechenden Aufhängungen befestigen. Möchten Sie auch den Sitz selbst bauen, schneiden Sie zunächst ein Brett zu. Dieses sollte 30 Zentimeter lang und 25 Zentimeter breit sein. Eine Dicke von fünf Zentimetern ist ausreichend. Das Brett erhält an allen vier Ecken eine Bohrung. Die Löcher sind für die Schlüsselschrauben mit Stahlringen an den Enden vorgesehen. Die Seile befestigen Sie mit Haken am Sitz und verbinden Sie mit der in der Querstange befindlichen Aufhängung.

Nun haben Sie es geschafft, die Schaukel kann in Betrieb genommen werden – doch nicht, bevor Sie selbst einen Test vorgenommen haben!

Pflegetipps und Handhabung der Schaukel

Damit die Gartenschaukel Ihren Nachwuchs sicher durch die Kindheit begleitet, ist das Holz regelmäßig zu überprüfen. Tragen Sie in jedem Fall einen Witterungsschutz auf und versorgen das Schaukelgestell einmal jährlich mit einem entsprechenden Holzschutz. Damit wird verhindert, dass Feuchtigkeit in das Holz eindringt. Wird Holz morsch, kann es leicht brechen. Dies ist leider nicht immer optisch sichtbar. Überprüfen Sie die Schaukel daher vor jeder Gartensaison und testen Sie diese auf Stabilität.

Federbuschstrauch pflanzen – Anleitung und Besonderheiten

Di, 12/11/2018 - 07:59

In diesem Ratgeber erfahren Sie, was beim Pflanzen des Federbuschstrauches zu beachten ist und welche Anforderungen an den Boden die Pflanze stellt.

© Fotolyse – Fotolia.com Es gibt viele Pflanzen und Gewächs-Arten, die Hobby-Gärtner und Naturliebhaber immer wieder begeistern können – entweder durch ihr Wachstum, ansprechende oder gar seltene Eigenschaften, oder aber ihre Blütenpracht zu bestimmten Jahreszeit. Auch der Federbuschstrauch (Fothergilla) zählt zu jenen Sträuchern, die sich durch ein wahres Farben- und Blütenspektakel auszeichnen, wenn sich der Sommer nähert. Der in dieser Zeit fast schon gefiedert wirkende Strauch betört aber auch durch einen zarten Duft, der nicht nur Schmetterlinge anzieht, sondern auch Bienen und andere Insekten – was für viele Gärtner der Hauptgrund ist, den Strauch überhaupt anzupflanzen. Wie man den Federbuschstrauch richtig pflanzt und welche Bedingungen für diesen ideal sind, beschreiben wir nachfolgend.
Der Federbuschstrauch – immer etwas Besonderes

Möchte man einen Federbuschstrauch pflanzen, sollte man wissen, dass dieser den Zaubernussgewächsen angehört und es zwei Unterarten der Pflanze gibt: Nämlich den großen Federbuschstrauch (Fothergilla major) und den sogenannten kleinen, erlenblättrigen Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii). Der Federbuschstrauch stammt aus dem Norden Amerikas und ist in beiden Unterarten dafür bekannt, sommergrün zu sein. Die Sträucher erblühen meist im Mai in zarten Tönen, wobei die Blüten später durch Kapselfrüchte ersetzt werden, die federartig wirken und den Federbuschstrauch dadurch noch interessanter machen. Nähert sich der Herbst, verwandelt sich das Farbspektrum in ein Schema aus Rot-, Braun- und Violett-Tönen, das viele Liebhaber der Pflanze mögen.

Allgemein wichtig zu wissen ist, dass man mit dem Federbuschstrauch kein schnelles Wachstum erwarten sollte – denn die Pflanze lässt sich viel Zeit und wird – im Falle des großen Federbuschstrauches – bis zu zwei Meter hoch. Auch in der Breite kann ein solcher Strauch bis zu zwei Meter erreichen, wodurch das Formen und Zuschneiden sehr einfach gemacht wird. Schafft man sich den erlenblättrigen Federbuschstrauch an, ist mit einem etwas niedrigeren und dichteren Vertreter zu rechnen. Nachfolgend befinden sich alle wichtigen Bedürfnisse rund um das Einpflanzen des Federbuschstrauchs im Überblick:

  • Standort sollte sonnig sein, aber trotzdem vor starker Mittagshitze und Trockenheit schützen
  • humushaltiger Boden wird bevorzugt, kann beim Pflanzen mit Torf und Pflanzsubstrat angereichert werden
  • vor dem Pflanzen ist der Boden aufzulockern
  • Pflanzloch sollte – auf den Wurzelballen bezogen – doppelt so groß sein
  • reichliches Gießen notwendig
Mit dem Federbuschstrauch Insekten anlocken

Hat der Federbuschstrauch die ährenartigen Blüten entwickelt, nimmt man einen zarten, aber beständigen Duft wahr, der Insekten in Massen anlockt. Die Blüten sind vor allem bei Schmetterlingen und Bienen beliebt, weil sie einen Honigduft verbreiten, der im ganzen Garten wahrnehmbar ist. Hat er seine volle Größe erreicht, ist die Blütenpracht und der ansprechende Duft besonders intensiv für Insekt und Besitzer.

Passender Standort für den Federbuschstrauch

Wenn es um seinen Standort geht, hat der Federbuschstrauch einige Anforderungen. So benötigt der Federbuschstrauch zwar genug Sonne, um seine Blütenpracht und Herbst-Farbvielfalt zu erzeugen, aber sein Standort darf nicht zu viel Sonne, Trockenheit und Hitze haben – dies beeinträchtigt den Strauch sehr. Ein halbschattiger Platz im Garten ist daher die bessere Wahl, sodass an sehr heißen Tagen ausreichend kühler Schatten geliefert werden kann. Besonders die Hitze der Mittagssonne ist bei dieser Pflanze möglichst zu vermeiden. Gleichzeitig lohnt es sich auch, den Federbuschstrauch nicht nur wegen dem Halbschatten geschützt unterzubringen, sondern auch wegen anderer Witterungen: Regen, Hagel und Wind, sowie Frost können die feineren Äste des Strauches beschädigen, aber auch dessen Blätter unschön aussehen lassen.

Bodenanforderungen

Ein humoser Boden wird von dem Federbuschstrauch jeder Art bevorzugt – dieser findet sich meist an Waldrändern oder in der Nähe vieler Bäume. Auch ein etwas sandiger und lehmhaltiger Boden kommt dem Strauch zugute. Sucht man nach dem idealen pH-Wert des Bodens, sollte dieser zwischen 6,5 und 7,5 liegen. Gerne kann der Boden beim Pflanzen mit Torf angereichert werden, um den Federbuschstrauch in seinem Wachstum zu unterstützen. Auch mit einem Pflanzsubstrat kann man dem Federbuschstrauch in Sachen Wachstum immer wieder etwas auf die Sprünge helfen.

So wird der Federbuschstrauch gepflanzt

Konnte man im Fachhandel oder online eine Federbuschstrauch Jungpflanze ergattern, sollte diese im Frühling oder aber Herbst eingepflanzt werden. Möchte Sie diesen hingegen durch Samen heranziehen, sollte dies schon im Herbst mit einem Keimkasten erfolgen – bis zum nächsten Frühling ist die Jungpflanze dann in der Regel stark genug, um in einen größeren Topf gepflanzt und bei gutem Wetter nach draußen gebracht zu werden. Bis eine herangezüchtete Jungpflanze allerdings im Freien überwintern kann, dauert es etwa zwei Jahre.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Großer Federbuschstrauch - 1 strauch 1 Bewertungen 5,95 € 5,50 € Zum Shop 2 Hoher Federbuschstrauch Major - Fothergilla major -... Aktuell keine Bewertungen 41,56 € Zum Shop Entscheidet man sich für eine starke Jungpflanze, kann diese im Frühling gepflanzt werden. Hierfür sollte man den Boden vorher etwas auflockern, um die optimale Wasser- und Nährstoff-Durchlässigkeit zu erzeugen. Vor dem Pflanzen machen Sie sich auch ein Bild vom Wurzelballen der Pflanze: Ist dieser bereits recht groß und robust, sollte das Pflanzloch mindestens doppelt so groß im Durchmesser und in der Tiefe ausfallen. Nun kann die ausgehobene Erde mit etwas Torf und Pflanzsubstrat angereichert werden, sodass der Jungbaum sich direkt nach dem Pflanzen möglichst wohl fühlt und anwachsen kann.

Direkt nach dem Pflanzen ist reichlich zu gießen, Staunässe sollte aber unbedingt vermieden werden – daher ist die aufgeschüttete Erde nicht zu sehr festzutreten, um die gute Durchlässigkeit beizubehalten. Das regelmäßige Gießen ist für den jungen Federbuschstrauch unumgänglich, insbesondere bevorstehenden Hitzewellen und Trockenzeiten ist mit viel Gießwasser vorzubeugen. Im Frühjahr kann jedes Jahr mit Dünger für Rhododendren gepflegt werden, auch im Sommer verträgt der Strauch Dünger. Ist der Federbuschstrauch ausgewachsen, reicht eine jährliche Düngung und etwas Kompost über den Sommer verteilt völlig aus.

Übrigens: Der Federbuschstrauch kann bei Bedarf und Belieben auch in einen mittelgroßen Kübel gepflanzt werden, wenn man diesen auf der Terrasse oder dem Balkon halten möchte. Ist die Menge an Sonneneinstrahlung optimal, entwickelt er auch hier seine volle Pracht. Um den Federbuschstrauch in einem Kübel pflanzen zu können, wird allerdings humus- und torfhaltiges Pflanzsubstrat benötigt, das bei Bedarf auch entsprechend angereichert werden kann. Rhododendron-Erde ist ebenfalls ideal.

Kokardenblume – 11 Sorten vorgestellt

So, 12/09/2018 - 10:05

Die Kokardenblume ist eine pflegeleichte und schnell wachsende Gartenblume. Von ihr gibt es nicht nur eine Sorte, sondern ungefähr 30. Die beliebtesten 11 Sorten hier einmal kurz vorgestellt.

© gaborphotos – Fotolia.com

Die Kokardenblume gehört der Gattung Gaillardia an. Erstmals beschrieben wurden die Pflanzen von Auguste Denis Fougeroux de Bondaroy. Der französische Botaniker lebte Mitte des 18. Jahrhunderts in Paris und hat mehrere botanische Werke veröffentlicht.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Kokardenblume liegt in Amerika. Es existieren knapp 30 Arten. Für Abwechslung im Gartenbeet sorgen zahlreiche heraus gezüchtete Hybriden mit unterschiedlichen Wuchshöhen und Blütenfarben. Einen Überblick über die schönsten 11 Sorten möchten wir Ihnen hier einmal geben.

11 bezaubernde Sorten der Kokardenblume 1. Strahllose Kokardenblume

Die Strahllose Kokadenblume kann bis 80 Zentimeter an Wuchshöhe erreichen. Die Blätter sitzen vermehrt am Boden der Stängel. Die rotbraunen Blüten verbreiten einen intensiven süßlichen Duft. In den Monaten Juni bis Oktober steht die Strahlenlose Kokardenblume in Blüte. Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von den US-Bundesstaaten Kansas, Texas und Oklahoma bis nach Mexiko.

2. Kokardenblume Amber Wheels

Amber Wheels wächst etwa einen halben Meter hoch und wirkt buschig und aufrecht. Die rotgelben Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Diese Kokadenblume ist eine unkomplizierte Staude für den Ziergarten. Sie fühlt sich an einem sonnigen und warmen Standort am wohlsten. Die goldgelben Blüten sind besonders groß und auffällig und setzen mit ihrem bersteinfarbenen Mittelpunkt hübsche Akzente.

Die Pflanze ist eine beliebte Bienenweide und wird auch von Hummeln gern besucht. Bei guter Pflege blüht diese Kokardenblume den ganzen Sommer.

» Tipp: Verblühtes ist regelmäßig zu entfernen.

Es sollte ein sonniger Standort gefunden werden. Besonders wohl fühlt sich Amber Wheels auf einem durchlässigen Sandboden. In Gesellschaft von Sonnenhut oder Mädchenauge entstehen hübsche Kontraste. Obwohl Amber Wheels als winterhart gilt, empfiehlt sich bei starken Frösten ein leichter Winterschutz.

3. Kokardenblume Bijou

Dieser hübsche Hybride zählt zu den niedrigeren Arten und erreicht eine maximale Wuchshöhe von 25 Zentimetern. Die rotgelben Blüten erscheinen im Frühsommer und halten bei entsprechender Pflege bis in den Herbst hinein. Wird Verblühtes regelmäßig entfernt, werden sich immer wieder neue Blüten bilden. Die Staude ist winterhart und wird bevorzugt von Bienen und Hummeln besucht.

4. Kokadenblume Burgunder

Die Kokadenblume Burgunder ist mit einer Wuchshöhe von bis zu 75 Zentimetern eine imposante Erscheinung. Zu den eher blass und graugrün erscheinenden Blättern setzen die tiefroten Blüten hübsche Kontraste. Burgunder blüht bis in den Oktober hinein und erfreut sich großer Beliebtheit als Bienenweide.

5. Kokadenblume Fackelschein

Ein Feuerwerk der Farben entfacht die zweifarbig erscheinende Kokadenblume Fackelschein. Die Pflanzen stammen aus dem Westen der USA und sind in unseren Breiten sehr gut an das Klima angepasst und winterhart. Während die Blütenmitte braunrot erscheint, sind die Blütenblätter gelblich. Die Blütenblätter sind an ihrem Ende gezähnt. Die Blätter sind relativ lang und ebenfalls gezähnt. Zwischen Juli und September können die Blüten bewundert werden. Die sattgrünen Blätter stehen in einem hübschen Kontrast zu den auffälligen und an Flammen erinnernden Blüten. Mit einer Wuchshöhe von knapp 80 Zentimetern sind die Pflanzen wahre Hingucker im Staudenbeet.

» Tipp: Wird nach der ersten Blüte zurückgeschnitten, ist eine Zweitblüte garantiert.

6. Kokadenblume Goldkobold

Die Kokadenblume Goldkobold ist eine gelbblühende Art, welche ihre Blüte im Spätsommer zur Schau stellt. Mit einer Wuchshöhe von 25 bis 35 Zentimetern lässt sich die niedrig wachsende Sorte mit den höher wachsenden Arten gut kombinieren. Die Staude ist winterhart und bevorzugt einen frischen Boden, der nicht austrocknen sollte. Goldkobold gilt als beliebter Tummelplatz von Bienen und Insekten.

7. Kokadenblume Sommerfreund

Der Spätsommer ist mit der Kokadenblume Sommerfreund um einen Farbtupfer reicher. Die bis zu 70 Zentimeter hoch wachsenden Stauden kommen mit unseren klimatischen Bedingungen sehr gut zurecht. Es handelt sich um eine ältere und bestens bewährte Sorte. Sommerfreund kann in einen normalen Gartenboden gepflanzt werden. Der Boden sollte gut durchlässig beschaffen sein, da keine Staunässe vertragen wird. Werden die verblühten Pflanzenteile regelmäßig zurückgeschnitten, bilden sich neue purpurrote Blüten, welche bis in den September hinein erhalten bleiben.

8. Kokadenblume Bremen

Die Kokadenblume Bremen ist recht weit verbreitet und auch als Schnittblume ausgesprochen beliebt. Die Pflanzen wachsen aufrecht und werden etwa einen halben Meter hoch. Die Blütenblätter sind in ihrer Mitte rot und verfärben sich nach außen hin gelb. Die sattgrünen und fein behaarten Blätter liefern einen stimmigen Kontrast. Wird nach der ersten Blüte zurückgeschnitten, lässt die Nachblüte nicht lange auf sich warten.

9. Kokadenblume Kobold

Mit der Kokadenblume Kobold kommt Farbe ins Beet. Die niedrig wachsende Sorte bietet ein hübsches Farbenspiel und eignet sich auch sehr gut für bunte Sommersträuße. Die Wuchshöhe liegt bei 20 bis 35 Zentimetern. Die halbkugelige Zierstaude zeichnet sich durch ihren buschigen, kompakten Wuchs aus. An einem sonnigen Standort und in einem lockeren Gartenboden wird sich Kobold gut entwickeln und zwischen Juli und September in Blüte stehen. Mit einer Düngergabe im Frühling wird die Blüte gefördert. Im Staudenbeet sollte ein Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern eingehalten werden.

10. Kokadenblume Tokajer

Abwechslung kommt mit der Kokadenblume Tokajer ins Spiel. Die im Westen der USA beheimatete Zierpflanze beeindruckt mit ihren orangefarbenen Blüten. Mit einer Höhe von bis zu 70 Zentimetern ist die Pflanze im Staudenbeet nicht zu übersehen. Die Staude ist winterhart und blüht von Anfang Juni bis in den Spätsommer hinein.

11. Kokadenblume Arizona Sun

Mit ihren zweifarbigen Blüten lässt Arizona Sun ihren ganzen Charme im sommerlichen Garten spielen. Diese Sorte ist besonders reich blühend und kann durch einen Rückschnitt nach der ersten Blüte zu einer Zweitblüte angeregt werden. Während die Blütenköpfe Tiefrot erstrahlen, erscheinen die Spitzen der Blüten Goldgelb. Das sattgrüne Laub bringt die aparten Blüten einmal mehr zum Strahlen. Arizona Sun kann in Alleinstellung überzeugen, macht sich aber auch gut im Staudenbeet. Ein sonniger Standort garantiert eine reiche Blüte. Der Boden der etwa eine halben Meter hoch wachsenden Pflanze sollte nährstoffreich und gut durchlässig beschaffen sein. Staunässe verträgt Arizona Sun nicht.

Die schönsten Sorten der Kokadenblume im Kurzportrait table#t318 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t318 thead tr { } table#t318 thead tr th.t318 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t318 thead tr th#t318.start { } table#t318 thead tr th#t318.end { } table#t318 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t318 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t318 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t318 tbody tr td#n2 { width: 35%; }table#t318 tbody tr td#n3 { width: 35%; } table#t318 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t318 tfoot tr { } table#t318 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } Sorte Wuchshöhe in Zentimeter Blütenfarbe/Blütenzeitraum Strahllose Kokadenblume 30 bis 80
  • Rotbraun
  • Juni bis Oktober
Amber Wheels30 bis 60
  • Rotgelb
  • Juni bis September
Bijou30 bis 60
  • Rotgelb
  • Juni bis September
Burgunder 60 bis 75
  • Weinrot
  • Juni bis September
Fackelschein60 bis 75
  • Rotgelb
  • Juli bis September
Goldkobold 25 bis 35
  • Gelb
  • Juli bis September
Sommerfreund 60 bis 70
  • Purpurrot
  • Juli bis September
Bremen 40 bis 50
  • Gelbrot
  • Juli bis September
Kobold 20 bis 35
  • Gelb
  • Juni bis September
Tokajer 40 bis 70
  • Orange
  • Juni bis September
Arizona Sun 40 bis 50
  • Rotgelb
  • Juli bis September

Weitere Arten und ihre Verbreitungsgebiete:

Sommer-Kokadenblume: Texas, Kansas, Alabama, Georgia, Illinois
Prärie-Kokadenblume: USA und Kanada
Kokadenblume Arizonica: Utah, Arizona, Nevada, Mexiko
Kurzlebige Kokadenblume: USA, Mexiko
Kokadenblume Pinnafifida: USA, Mexiko

Der Umwelt-Bußgeld-Katalog: Diese Vorgehen können im Garten teuer werden

Fr, 12/07/2018 - 14:31

Bußgeld verbindet man automatisch mit Straßenverkehr, dabei können einige Vorgehen im Garten ebenfalls dafür sorgen, dass man eine hohe Strafe zahlen muss. Welche das z.B. sind, erfahren Sie hier.

© stadtratte – Fotolia.com

Wenn man an den Bußgeld-Katalog denkt, dann hat man sofort hohe Strafen wegen zu schnellem Fahren, falschem Parken oder der Handynutzung am Steuer im Kopf. So passiert es schließlich auch ziemlich häufig. Was viele aber nicht wissen ist, dass es auch einen Umwelt-Bußgeldkatalog gibt. Hierin werden spezielle Umweltvergehen geahndet.

Jedes Bundesland hat einen eigenen Umwelt-Bußgeldkatalog. Die Höhe der Strafe richtet sich also nach dem eigenen Wohnort.

Eine Auflistung aller Vergehen und den entsprechenden Bußgeldern gestaffelt nach den Bundesländern finden Sie unter bussgeld-info.de.

Viele fragen sich an dieser Stelle natürlich was man in seinem Garten falsch machen kann, was ein Bußgeld nach sich ziehen kann. Ich möchte Ihnen hier einen kleinen Überblick über die wichtigsten Vergehen verschaffen.

4 Vergehen, die im Garten teuer werden können

Der Garten gehört Ihnen und Sie können darauf tun und lassen was sie wollen? Ganz so ist es leider nicht. Jeder muss sich an gewisse Vorschriften halten. In Kleingartenanlagen gibt es häufig noch deutlich mehr Verordnungen als sie jemand mit einem eigenen Grundstück hat. Grundsätzliche Dinge, die für alle strafbar sind und zu hohen Bußgeldern führen können, möchte ich Ihnen hier einmal vorstellen.

❖ Feuer machen © M.Dörr & M.Frommherz – Fotolia.com

Ein knisterndes Feuer im Garten bringt Gemütlichkeit und schafft eine sonderbare Atmosphäre. Abends nach getaner Arbeit oder am Wochenende mit den Kindern lassen sich am Feuer viele gemütliche Stunden verbringen. Doch ist Feuer jeglicher Art eigentlich erlaubt? Fakt ist, dass ein offenes Feuer immer Gefahren mit sich bringt.

Als offenes Feuer gelten alle Feuerstellen, die kein feuerfestes geschlossenes Behältnis besitzen.

Wichtig zu wissen ist, dass das Feuer machen grundsätzlich einigen Regeln unterliegt. Diese sind nicht nur je nach Bundesland unterschiedlich, häufig sogar auch je nach Gemeinde oder Stadt.

Grundsätzlich kann man allerdings sagen, dass das Verbrennen von Garten- und Haushaltsabfällen verboten ist. Hierbei entsteht oftmals eine starke Rauch- und Geruchsentwicklung, die ganz schnell zum Streit mit dem Nachbar werden kann. Um auf Nummer sicher zu gehen und ein hohes Bußgeld zu vermeiden, sollten Sie sich vor Ort informieren welche Regelungen gelten. Folgende Stellen können Ihnen darüber Auskunft geben:

  • Polizeibehörden
  • Ordnungsamt
  • Umweltamt
  • Feuerwehr

Sehr teuer kann der Verstoß in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern werden. Hier kann es zu Strafen von bis zu 5.000 Euro kommen.

❍ Regeln für ein Feuer

Neben den örtlichen Vorgaben, gibt es auch noch grundlegende Regeln beim Errichten und Einheizen einer Feuerstelle.

  • Ein Mindestabstand von 10 Metern sollte zu umliegenden Gebäuden eingehalten werden. Auch schnell entflammbare Plätze, wie ein Holzunterstand sollte ausreichend weit vom eigentlichen Feuer stehen.
  • Nur trockenes und naturbelassenes Holz verbrennen. Gartenabfälle wie Reisig, Heckenschnitt und Laub kommen auf den Kompost.
  • Feuer mit einer Größe von 1×1 Meter sind genehmigungsfrei. Darüber hinaus müssen Sie sich immer eine Genehmigung einholen.
  • Um die Feuerstelle herum sollten Sie eine Schutzwand errichten, die das Ausbreiten des Feuers verhindert. Diese kann aus Sand oder Steinen errichtet werden.
  • Halten Sie zudem immer entsprechendes Löschmittel bereit, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Möglich sind Wasser, Sand, Feuerlöscher, und Löschdecke.
  • Bei starkem Wind oder langanhaltender Trockenheit sollten Sie es vermeiden ein Feuer anzumachen.
  • Achten Sie darauf, dass das Feuer solange beobachtet wird bis die Glut erlischt.
❖ Gartenabfälle entsorgen © Daniel Strautmann – Fotolia.com

Eben haben wir schon erwähnt, dass Gartenabfälle nicht verbrannt werden dürfen. Aber dürfen Sie denn einfach frei entsorgt werden? Natürlich nicht. Wer seine Gartenabfälle im Wald deponiert, der muss mit hohen Strafen rechnen. Im Saarland kostet beispielsweise ein Eimer Garten. und Haushaltsabfälle rund 200 Euro, ein Kofferraum in Niedersachen beispielsweise 400 Euro und wer einen Lastwagen voll entsorgt, der muss in einigen Bundesländern wie Bremen, Hamburg, Mecklenburg Vorpommern, Niedersachsen und dem Saarland mit einer Strafe von etwas 500 Euro rechnen.

Um den unnötigen Strafen aus dem Weg zu gehen, sollten Sie die Abfälle, die im Garten anfallen, lieber ordnungsgemäß entsorgen. Hier eine kleine Liste, wo spezielle Abfälle hingebracht werden können.

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  • im eigenen Garten weiter verwenden
  • Annonce schalten und verkaufen
  • Abgabe an Stadt bzw. Gemeinde
  • zur Mülldeponie bringen
Grünschnitt
  • Rasenschnitt auf Kompost
  • Biotonne für Zweige, Heckenschnitt, Abfall aus Blumenbeeten, Unkraut, usw.
Laub
  • Entsorgung bei Stadt oder Gemeinde über spezielle Säcke
  • Hausmüll bzw. Biotonne
  • Mulch herstellen und mit zerkleinerten Zweigen und Rasenschnitt mischen, um einen Winterschutz für die Pflanzen herzustellen
Tiermist
  • Kompost
  • bei Bauernhöfen anfragen
  • Biogasanlagen um Abnahme bitten
❖ Hecke schneiden © W PRODUCTION – Fotolia.com

Das Hecke schneiden gehört Jahr für Jahr zu den regelmäßigen Gartenarbeiten. Dabei kommt einiges an Abfall zusammen, dass man, wie oben erwähnt, nicht verbrennen darf. Das ist aber nicht das einzige Verbot in diesem Zusammenhang. Hinzu kommt die Tatsache, dass es laut Bundesnaturschutzgesetz Paragraph 39 Abs. 5 Satz 2 unter gesetze-im-internet.de sogar verboten ist in einem bestimmten Zeitraum die Hecke zu schneiden.

In dem Gesetz heißt es:

„Es ist verboten, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.“

Das Verbot hat den Hintergrund, dass die Tiere und Sträucher geschützt werden sollen. Aber auch hier gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen.

Die höchste Bußgeldstrafe für die illegale Beseitigung oder Beschädigung von Hecken ist in Mecklenburg-Vorpommern zu erwarten. Hier kann dieses Vergehen bis zu 100.000 Euro kosten.

Pflegeschnitte, um beispielsweise totes Holz zu entfernen, sind ganzjährlich erlaubt.

Ein weiterer Punkt, der zu einem Bußgeldstrafe führen kann, ist die Höhe der Hecke. Diese ist jedoch Ländersache. In den meisten Fällen darf die Hecke nicht höher als zwei Meter sein – wenn der Abstand zum Nachbarhaus 50 Zentimeter beträgt.

❖ Schnee räumen © VRD – Fotolia.com

Zu hohen Bußgeldstrafen kann es auch beim Schnee schieben kommen bzw. dann, wenn man es nicht tut. Grundsätzlich ist jeder Hausbesitzer dazu verpflichtet die Wege vor dem eigenen Grundstück von Schnee zu befreien. Bei Mietern ist es im Mietvertrag festgelegt, ob sie dafür zuständig sind oder nicht.

Wird der Schnee nicht geräumt oder bei Glätte entsprechend gestreut, kann es gleich doppelt teuer werden.

  1. Stürzt jemand und verletzt sich, dann kann er Schmerzensgeld verlangen.
  2. Die Gemeinde kann ein Bußgeld verhängen.

Auch hier ist es wieder so, dass es je nach Bundesland unterschiedlich ist. In den meisten Teilen Deutschlands kostet es bis zu 500 Euro, am teuersten kann es in Hamburg werden. Ein nicht befreiter Gehweg kann hier bis zu 50.000 Euro kosten.

Wichtig zu wissen ist:

❍ Uhrzeit für das Schneeräumen:

  • werktags von 07:00 Uhr – 20 Uhr
  • Sonn- und Feiertags: 08:00/09:00 Uhr bis 20 Uhr

Hierbei gilt, dass um 07:00 Uhr bzw. am Wochenende erst um 08:00 Uhr die Gehwege bereits frei sein müssen.

» Werfen Sie sicherheitshalber auch noch einen Blick in Ihre Gemeindesatzung. Manchmal kommt es zu kleinen Abweichungen.

❍ Häufigkeit des Schneeräumens:
Bei starkem und lang anhaltenden Schneefall reicht es nicht aus, den Weg nur einmal am Tag zu räumen. Es ist zu empfehlen dies in angemessenen Zeiträumen durchzuführen.

Bei Glätte sind sie dazu verpflichtet regelmäßig zu streuen. Dies wurde sogar in einem Urteil beim Bundesgerichtshof unter kostenlose-urteile.de festgehalten.

❍ Verwendung des Streugutes:
Beim Streugut unbedingt darauf achten was Sie verwenden. In vielen Satzungen ist das verwenden von Salz verboten. Besser geeignet sind Sand oder Splitt.

» Achtung: Schnee nicht auf die Fahrbahn schieben.

Fingerstrauch Pflege-Tipps und mögliche Krankheiten

Fr, 12/07/2018 - 07:34

Der Fingerstrauch ist ein pflegeleichtes Gewächs, trotzdem sollten Sie einige Punkte beherzigen, damit Krankheiten und Schädlinge keine Chance haben.

© Dmitry – Fotolia.com Der Fingerstrauch oder auch Potentilla fruticosa, ist eine farbenfrohe Zierde für jeden Garten. Die Pflanze kommt wunderbar mit unserem Klima zurecht und gedeiht in ihrer Heimat China selbst unter extremsten Bedingungen. Ganz gleich, ob in Alleinstellung oder als Hecke gepflanzt, das Rosengewächs ist immer ein Blickfang. Mittlerweile existieren zahlreiche Kultursorten mit verschiedenfarbigen Blüten und unterschiedlichen Wuchshöhen. Worauf bei der Pflege des Fingerstrauches geachtet werden sollte, kann hier nachgelesen werden.
Fingerstrauch richtig gießen

Der Fingerstrauch ist robust und verzeiht so manchen Pflegefehler. Dies trifft jedoch nicht auf lang anhaltende Trockenheit zu. Sind die Wurzeln erst vertrocknet, kann die Pflanze keine Nährstoffe mehr aufnehmen und verkümmert. Regelmäßiges Gießen ist also notwendig, besonders bei sehr trockenem Sommerwetter, wenn der Boden schnell austrocknet. Die Pflanzen stehen bevorzugt in der vollen Sonne, was eine üppige Blüte fördert, aber leider auch das Austrocknen des Bodens.

Bereits bei der Pflanzung ist auf den hohen Flüssigkeitsbedarf der Pflanze Rücksicht zu nehmen. Am besten wird der Strauch bereits im Pflanzloch gut eingeschlemmt, bevor die letzte Lage Substrat aufgebracht wird. Gießen ist regelmäßig notwendig, die Erde darf nicht komplett austrocknen. Daneben ist allerdings auch Staunässe zu vermeiden, was etwas Fingerspitzengefühl beim Gießen erfordert.

➔ Tipp: Eine Mulchschicht schützt den Boden vor Austrocknung.

Fingerstrauch richtig düngen

An Feuchtigkeit darf es dem Fingerstrauch nicht fehlen. Wird die Pflanze ausreichend gegossen, ist ihr Überleben quasi gesichert. Bei der Nährstoffversorgung zeigt sich das Rosengewächs eher bescheiden. Ein nährstoffarmer Boden ist sogar von Vorteil, da ein Überangebot an Nährstoffen sich negativ auf die Blütenbildung auswirken kann.

Dennoch muss nicht komplett auf eine Düngung verzichtet werden. Im Frühling kann eine geringe Gabe an Volldünger das Wachstum anregen. Im Frühsommer können Brennnesseljauche oder Hornspäne zur allgemeinen Kräftigung beitragen.

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Ab Juli erhält der Fingerstrauch keinen Dünger mehr. Wer weiterhin düngt, riskiert, dass es vor dem Wintereinbrauch zu einem Neuaustrieb kommt. Dies schadet der ansonsten winterharten Pflanze.

Fingerstrauch: einige schöne Sorten kurz vorgestellt table#t317 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204; } table#t317 thead tr { } table#t317 thead tr th.t317 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t317 thead tr th#t317.start { } table#t317 thead tr th#t317.end { } table#t317 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t317 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t317 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t317 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t317 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t317 tbody tr:hover td { } table#t317 tfoot tr { } table#t317 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } Fingerstrauch SorteBesonderheit Red AceDiese Sorte wächst bis zu 70 Zentimeter in die Höhe und eignet sich auch für Balkonkästen oder als Heckenpflanze.
Die Blütezeit erstreckt sich auf die Monate Juni bis Oktober.
Die Blüten leuchten in einem eindrucksvollen Rotorange. KoboldDiese Art erreicht Wuchshöhen zwischen 50 und 80 Zentimetern.
Kobold blüht ab Mai bis in den Oktober hinein.
Sehr attraktiv erscheint dieser Fingerstrauch als Heckenpflanze.
Die tellerförmigen Blüten kennzeichnet ein leuchtender Gelbton. Abbotswood Bis zu einen Meter hoch kann Abbotswood wachsen.
Die Pflanze erfordert wenig Pflegeaufwand und ist gegenüber Mehltau resistent.
Die weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. DaydawnDaydawn wächst bis einen Meter in die Höhe.
Sehr beliebt ist diese Art als Heckenpflanze.
Die großen lachsfarbenen Blüten bilden einen hübschen Kontrast zum hellgrünen Laub und erscheinen zwischen Juni und Oktober. GoldfingerGoldfinger kann als Gigant unter den Fingersträuchern bezeichnet werden.
Die Pflanze wächst mehr als einen Meter hoch und beeindruckt zwischen Frühsommer und Herbst mit ihren bis zu drei Zentimeter großen goldgelben Blüten. Muss der Fingerstrauch geschnitten werden?

Es ist nicht zwingend notwendig, den Fingerstrauch regelmäßig zu beschneiden. Besteht jedoch Bedarf, einen Formschnitt durchzuführen oder die Pflanze weitgehend zurückzuschneiden, um die Krone neu zu definieren, ist dies problemlos möglich. Die Rosengewächse sind sehr gut schnittverträglich und treiben auch nach einem Rückschnitt bis in das alte Holz zuverlässig wieder aus.

➔ Tipp: Fingersträucher werden bevorzugt im zeitigen Frühjahr geschnitten. Dies fördert einen kompakten und buschigen Wuchs.

Krankheiten und Schädlinge erkennen

Der Fingerstrauch ist eine robuste Pflanze, die selbst extremen Bedingungen trotzt und auch so manchen Pflegefehler verzeiht, ohne mit Blattfall zu reagieren. Doch auch der Fingerstrauch kann hin und wieder von Krankheiten befallen werden. Im Einzelnen können auftreten:

  • Blattfleckenkrankheit
  • Eisenchlorose
  • Mehltau
  • Blattläuse
Blattfleckenkrankheit

Hierbei handelt es sich um die häufigste Krankheit des Fingerstrauchs. Der Verursacher ist ein Pilz. Die Krankheit ist anhand der Blattflecken, welche sich bräunlich bis rötlichgelb abzeichnen erkennbar. Die Blattfleckenkrankheit wird durch verschiedene Pflegefehler hervorgerufen.

Dazu zählen:

  • Die Pflanze steht zu nass.
  • Der Boden ist zu fest.
  • Der Pflanze fällt es an Licht.

Alle befallenen Blätter sollten entfernt werden. Der Blattschnitt gehört nicht auf den Kompost, sondern in den Hausmüll.

Die benutzten Schnittwerkzeuge sind nach Gebrauch gründlich zu desinfizieren, damit die Krankheit nicht auf andere Pflanzen übertragen wird. Bei fortgeschrittenem Befall sollte mit einem Fungizid behandelt werden. Biologische Maßnahmen zeigen in diesem Fall keine Wirkung. Oft wird es notwendig sein, den Strauch zu entsorgen.

Eisenchlorose

Eisenchlorose wird durch Eisenmangel hervorgerufen. Dies kommt meist einem Überschuss an Kalk in der Erde gleich. Durch die unausgeglichenen Bodenverhältnisse wird die Chlorophyllbildung der Pflanze gestört. Die Folge sind verkümmerte Pflanzen mit gelben Blättern. Gewissheit über eine Eisenchlorose bringt eine Bodenanalyse. Als Gegenmaßnahme werden spezielle Eisenverbindungen gespritzt.

➔ Tipp: Humusgaben können für ein leicht saueres Milieu im Boden sorgen und damit einem Kalküberschuss vorbeugen.

Mehltau

Sind die Blätter des Fingerstrauches von einem grauweißen Belag überzogen, der sich wie Mehl von den Blättern streifen lässt, liegt der Verdacht des Mehltaus nahe. Der Pilz kommt in Form von Echtem und Falschem Mehltau vor. Echter Mehltau ist gut erkennbar, da er sich auf den Blattoberseiten ausbreitet und auch die Knospen und Triebe befallen kann. Falscher Mehltau bleibt vermutlich länger unerkannt, denn dieser Pilzrasen breitet sich nur auf den Unterseiten der Blätter aus.

Meist ist Mehltau auf ungünstige Standortbedingungen zurückzuführen. Die Pflanzen sollten nicht zu dicht stehen oder starken Temperaturwechseln ausgesetzt sein. Bei einem Befall sind alle betroffenen Pflanzenteile zu entfernen und über den Hausmüll zu entsorgen. Spritzungen mit Brennnesseljauche oder Knoblauchsud können bei leichtem Befall helfen.

Blattläuse

Der Fingerstrauch wird kaum von Schädlingen befallen. Blattläuse machen jedoch vor kaum einer Pflanze Halt. Der Blattlausbefall ist vergleichsweise harmlos. Rollen sich die Blätter ein oder kräuseln sich, lassen sich meist an den Unterseiten der Blätter oder an den Trieben die kleinen grünen, gelben oder schwarzen Übeltäter erkennen.

Gegen Blattlausbefall hilft oft bereits das Abduschen mit einem harten Wasserstrahl. Auch Seifenlauge oder eine Milch-Wasser-Lösung können eingesetzt werden.

Schwarznussbaum vermehren – 2 Möglichkeiten im Vergleich

Mi, 12/05/2018 - 07:55

Wer von Schwarznüssen nicht genug bekommen kann, hat die Möglichkeit, einen Schwarznussbaum zu vermehren. Wie das genau geht, verraten wir hier.

© MarkusL – Fotolia.comEin Schwarznussbaum (Juglans nigra) sieht wegen seiner Größe und Form nicht nur erhaben aus, sondern liefert auch nach reichlichem Wachstum reiche Ernten mit schmackhaften Nüssen. Gleichzeitig dient er im Sommer als Schattenspender und kann mit seinem Holz für wunderschöne Dekorationen und Möbel dienen. Es gibt also verschiedene Gründe, sich einen Schwarznussbaum anzulegen, und diesen sogar zu vermehren. Doch wie funktioniert das Vermehren eines Schwarznussbaumes – und was benötigt man dafür?
Zwei Wege, den Schwarznussbaum zu vermehren

Es gibt viele Gründe, einen Schwarznussbaum zu vermehren. Beispielsweise, weil man eine Jungpflanze dieser Art verschenken möchte – oder auch einen zweiten Jungbaum in den eigenen Garten pflanzen will. Wer ein größeres, unbebautes Grundstück zur Verfügung hat, kann den Schwarznussbaum aber auch vermehrt anpflanzen, um dessen Holz später zu verkaufen – denn dieses ist teurer, als viele andere Holzarten. Auch die jährliche Nussernte bei erwachsenen Schwarznussbäumen ist für viele Liebhaber ein sehr attraktives Argument für das Vermehren bereits vorhandener Bestände. Doch wie geht man zu diesem Zweck genau vor? Es gibt allgemein zwei Wege, einen Schwarznussbaum zu vermehren.

  1. Entweder nutzt man hierfür dessen Frucht und Samen, also die Schwarznuss selbst
  2. oder man benutzt zum Vermehren Stecklinge, die am Baum zu finden sind.
Schwarznussbaum vermehren mit Stecklingen

Die Vermehrung des Walnussbaum-Gewächses mit Hilfe von Stecklingen gilt als deutlich einfacher und schneller, als das Vermehren durch die Schwarznuss des Baumes. Das liegt daran, dass Setzlinge das Keimen und Anwachsen schon hinter sich haben und daher deutlich stabiler und robuster sind, sodass der Hobby-Gärtner nicht von dem Anfangspunkt starten muss, sondern sich etwas Zeit, Geduld und Mühe spart.

Um den Schwarznussbaum durch Stecklinge zu vermehren, benötigt man selbstverständlich erst einmal Stecklinge. Doch wo bekommt man sie her? Hierfür suchen Sie sich junge Triebe am Schwarznussbaum, die mindestens 20 cm lang gewachsen sind, bestenfalls sogar mehr. Dann schneidet man sich die Spitze der Triebe mit genau 15cm Länge ab, sodass noch ein Stück davon am Baum erhalten bleibt und austrocknen kann – hierdurch wird die Baumrinde vor schädlichen Pilzen geschützt. Auch bereits leicht verholzte Triebe lassen sich gut nutzen, um den Schwarznussbaum zu vermehren – man muss also bei der Auswahl nichts Bestimmtes beachten.

Hat man sich für einen oder mehrere Stecklinge entschieden, wird ein Pflanzkübel benötigt, ebenso wie passende Aufzuchterde, die möglichst nährstoffreich ist – denn Schwarznussbäume sind dafür bekannt, viele Nährstoffe für ein gutes Wachstum zu bevorzugen. In den Pflanzkübel lassen sich bei Bedarf mehrere Stecklinge einbringen, die anschließend gegossen werden. Nun drückt man die Erde um den Steckling leicht fest. Stecklinge mögen es warm und geschützt, sollten in der indirekten Sonne stehen dürfen und zum ersten Überwintern in das Haus oder die Wohnung gebracht werden – erst nach etwa zwei Jahren Wachstum sind sie selbst winterfest. Beim Anwachsen der Stecklinge sollte Staunässe verhindert werden, denn sie könnte die Wurzeln schädigen.

Entstehen neue Blätter am Steckling des Schwarznussbaumes, war das Anziehen des Triebes erfolgreich. Das bedeutet, der Steckling hat Wurzeln geschlagen und erhält genug Nährstoffe, um weiteres Wachstum vorantreiben zu können und selbst zu einem Schwarznussbaum zu werden, der sich später in den Garten setzen lässt. Bis dahin wird es allerdings noch eine Weile dauern, denn die Setzlinge müssen nun erst einmal vereinzelt werden, also einen eigenen Topf zum Wachsen mit eigener Erde erhalten. Je tiefer dieser Topf ist, desto tiefer kann sich die Wurzel des Schwarznussbaumes ausbreiten – und desto stärker wird die Jungpflanze, bevor man sie aussetzt. Frost ist beim Heranzüchten der Stecklinge zu vermeiden – sollen sie bei ausreichender Größe und Stärke gepflanzt werden, ist der Zeitraum von April bis September sehr zu empfehlen. Auch empfiehlt es sich, schwach wirkende Setzlinge durch einen Stock oder kleinen Pfahl im Topf zu stützen, damit diese bei Wind nicht umknicken.

Vorteile der Stecklingsvermehrung

  • die Keimungszeit wird umgangen, spart Zeit und Mühe
  • Stecklinge sind in der Regel schon robuster und wachsen daher schneller an
  • es lassen sich mehrere Stecklinge zeitgleich heranziehen
  • für den Anfang können sich Stecklinge einen Topf teilen
Nachteile der Steckligsvermehrung

  • es wird sehr nährstoffreiche Aufzuchterde benötigt
  • funktioniert nur, wenn Stecklinge vorhanden sind
Schwarznussbaum vermehren mit Nüssen © Maria Brzostowska – Fotolia.com Möchte man sich einen oder mehrere Schwarznussbäume durch gesammelte Schwarznüsse heranziehen, ist dies ebenfalls möglich – aber erweist sich als deutlich schwieriger, als das Aufziehen durch Setzlinge, die bereits vorangeschrittener gereift sind. Um einen Erfolg bei der Anzucht durch Schwarznüsse vermerken zu können, benötigt man recht frische Schwarznüsse.

Es wird zunächst einmal ein Blumentopf für jede Schwarznuss benötigt, der mit einer Mischung aus sehr sandhaltiger Erde und Torf gefüllt wird. Die Nuss sollte dann vollständig von ihrer Schale befreit werden, bevor sie in die Erde gesetzt wird. Ein leichtes Überdecken mit dünner Erdschicht sollte ebenfalls erfolgen. Der ideale Standort für den Topf liegt an einem hellen und leicht sonnigen Ort, der aber geschützt ist und an welchem man in nächster Zeit keinerlei Frost oder Kälteeinbruch erwartet.

Nun gilt es, die Erde stets feucht zu halten – aber Staunässe in jedem Fall zu vermeiden, da die Nuss sonst schimmeln könnte. Je nach Wärme zeigen sich bei erfolgreicher Keimung bald erste kleine Triebe, die erst umgesetzt und vereinzelt werden dürfen, wenn sie mindestens 15 cm Höhe erreicht haben. Jeder Keimling kann nun einen eigenen Topf erhalten, damit der Raum für die Wurzelausbreitung ausreicht und dieser zudem genügend Nährstoffe erhält. Anzuchterde sollte weiterhin genutzt werden, bei Bedarf lässt sie sich auch mit ein wenig Kompost mischen.

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Die aufgezogenen Keimlinge können gerne im Frühjahr und an warmen Tagen nach draußen gebracht werden, um sich den Bedingungen anzupassen. Sonne ist ideal, um die Jungpflanzen in ihrem Wachstum zu unterstützen, dabei darf es allerdings nie zur Austrocknung der Wurzel kommen – sonst stirbt die Pflanze höchstwahrscheinlich ab. In den ersten zwei Jahren ist jedoch darauf zu achten, dass die Pflanze nie Frost ausgesetzt ist – auch dieser würde dazu führen, dass die Wurzeln absterben und die Pflanze nicht weiter bestehen kann. Die Jungpflanzen sind also zu überwintern, bevor sie nach dem zweiten Winter im Frühjahr in den Garten gepflanzt werden können.

Vorteile der Vermehrung mit Nüssen

  • man benötigt keinen bereits bestehenden Schwarznussbaum
  • gesammelte Schwarznüsse lassen sich verwenden, sofern sie nicht ausgetrocknet
  • man begleitet die Pflanze von ihren Anfängen und kann ihre Eigenschaften betrachten
  • Nachteile der Vermehrung mit Nüssen

    • nicht immer hat man bei dieser Aufzuchts-Art Erfolg
    • die Aufzucht dauert länger
    • man benötigt sandige und torfhaltige Erde

Video: Wichtel aus Tannenzweigen basteln – Dekoidee für die Weihnachtszeit

Mo, 12/03/2018 - 08:45

Kaum zu glauben, die Weihnachtszeit rückt schon wieder näher. Nachdem der Garten winterfest gemacht ist, hat man nun wieder etwas mehr Zeit für gestalterische Tätigkeiten. Der Weihnachtsmann aus Beton war vor zwei Jahren ein echtes Highlight. Nun gesellt sich ein kleiner Weihnachtswichtel aus Tannenzweigen dazu. Auch hier könnte man wieder meinen, dass die Herstellung äußerst schwer und kompliziert ist. Aber dem ist nicht so.

Mit der Video-Anleitung von Zement Wolke 1 können Sie Schritt für Schritt nachvollziehen wie dieser Wichtel entsteht. Natürlich bleibt auch hier noch individueller Gestaltungsfreiraum. Ich habe im Internet beispielsweise gesehen, dass die Nase und die Bommel mit einer Weihnachtskugel dekoriert wurden.

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit den Wichtel aus einem Koniferenbaum, der in einem Topf gepflanzt ist, zu machen. Die Spitze wird dementsprechend mit Draht als Mütze geformt und das Kleid bilden auch hier Tannenzweige.

Beispiel:

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Erdbeerbaum überwintern – Tipps zu Standort & Schutz

Sa, 12/01/2018 - 09:44

Der Erdbeerbaum ist gerade im Winter ein echter Blickfang im Garten. Doch die Kälte kann der Meerkirsche erheblich Schaden. Unter welche Bedingungen der Erdbeerbaum überwintert werden sollte, erfahren Sie hier.

© Andrea Geiss – Fotolia.com

Der Erdbeerbaum sorgt für exotisches Flair in unseren Gärten und erweist sich dabei als ausgesprochen robust. Doch im Winter brauchen die Pflanzen unsere Hilfe. Die in Europa vertriebenen Erdbeerbäume sind nicht winterhart. Wobei ihnen frühe Frosteinbrüche oder Spätfröste nicht schaden und einige Arten Fröste bis – 15 Grad aushalten sollen. Dennoch sollten Sie kein Risiko eingehen, denn umso größer ist später die Enttäuschung, wenn der Erdbeerbaum beim ersten kleinen Frost eingeht.

Was bei der Überwinterung unbedingt beachtet werden sollte, erfahren Sie jetzt.

Der Erdbeerbaum im Winter

Viele Bäume erscheinen in der kalten Jahreszeit kahl, trist und trostlos. Nicht so der Erdbeerbaum. Seine eigentliche Glanzzeit beginnt im Spätsommer, wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind. Dann erscheinen die kleinen Glockenblüten. Die erdbeerähnlichen Früchte sind im November ausgereift und bleiben über den Winter ein Blickfang. Die Bäume sind robuster, als vielleicht angenommen, sie wachsen in Höhenlagen von mehr als 3.000 Metern und kennen durchaus raue Winde und Kälte. Dennoch sind Erdbeerbäume bei uns nicht uneingeschränkt winterhart. In einigen Regionen dürfte es jedoch möglich sein, den Erdbeerbaum ganzjährlich im Freien zu kultivieren.

Erdbeerbaum im Garten überwintern – Wichtige Fakten

Wer den Versuch wagen möchte, den Erdbeerbaum ganzjährlich im Garten zu belassen, der sollte sich verschiedene Faktoren vor Augen führen. Um die Pros und COntras abzuwägen, sollten Sie sich zuerst einmal folgende Fragen stellen.

  • Welchen Standort kann ich der Pflanze bieten?
  • Wo wohne ich?
  • Wie alt ist meine Pflanze?
❖ Der richtige Standort

Der Winterstandort sollte in jeden Fall geschützt sein. Von Vorteil ist zum Beispiel eine Hauswand, die sich bei Tage aufheizt und nachts Wärme abgibt. Dieser Punkt sollte unbedingt schon beim Pflanzen des Erdbeerbaumes bedacht werden, denn die Pflanzen mögen es überhaupt nicht umgepflanzt zu werden.

Ein sonniger Standort ist für die Pflanzen optimal. Sie gedeihen zwar auch im Halbschatten, blühen dann aber weniger üppig. Im Schatten bleibt die Pflanze in ihrem Wachstum zurück und zeigt sich blühfaul. Im Winter kühlen Schattenplätze viel zu schnell aus und der Erdbeerbaum hat wenig Chancen, die kalte Jahreszeit im Freien zu überstehen.

❖ Wohngebiet

Ebenfalls sehr entscheidend für das positive Überwintern ist das Gebiet, indem sie wohnen. Wenn sich auch die Winter in den letzten Jahren eher mild gezeigt haben, so gibt es dafür keine Garantie für die kommenden Jahre. Wenn auch davon ausgegangen wird, dass einige Sorten bis zu – 15 Grad Frost vertragen, können die Temperaturen in vielen Regionen durchaus auch darunter fallen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich über die Winterhärtezone seines Wohnortes schlau machen.

Winterhärtezone – Was ist das?

Die Winterhärtezonen werden anhand der im Durchschnitt gemessenen kältesten Jahrestemperatur bestimmt. Diese Zoneneinteilung ist international gleich und wurde vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium herausgegeben. Für Deutschland von Belang sind lediglich die Zonen 6 bis 8. Die Zonen 1 bis 5 und 9 bis 12 kommen in unseren Breiten nicht vor.

Schauen Sie also auf die Pflanzhinweise und gleichen diese mit den Werten vor Ort ab. Da auch das individuelle Mikroklima eine Rolle spielt, ist es vielerorts möglich, den Erdbeerbaum zum Beispiel auch noch in Zone 7a zu kultivieren, obwohl eigentlich die Zone 6a angegeben ist.

Winterhärtezonen und ihre Anforderungen

table#t316 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t316 thead tr { } table#t316 thead tr th.t316 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t316 thead tr th#t316.start { } table#t316 thead tr th#t316.end { } table#t316 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t316 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t316 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t316 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t316 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t316 tfoot tr { } table#t316 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } WinterhärtezoneAnforderungen Zone 6Schutz bei Kahlfrost notwendig Zone 7Winterschutz aus Laub oder Reisig nötig Zone 8Überwinterung möglichst hell und kühl im Haus

Klimatisch begünstigte Lagen:

  • Rheintal
  • Bodenseeraum
  • Mosel
  • Saale
❖ Alter des Baumes

Für die Überwinterung im Freien ist auch das Alter des Erdbeerbaumes maßgeblich. Junge Pflanzen sind empfindlicher als ältere Exemplare. Daher sollten Erdbeerbäume ihre ersten Jahre als Kübelpflanze verbringen und nur im Sommer auf Balkon oder Terrasse platziert werden. Kübelpflanzen überwintern hell und kühl im Haus, idealerweise im Wintergarten.

Etwa ab einem Alter von fünf Jahren können Sie in klimatisch begünstigten Regionen den Umzug ins Freiland wagen. Das Auspflanzen sollte erst im Mai erfolgen, wenn nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist. Die Pflanzen sollten langsam an ihre neue Umgebung gewöhnt werden. Von einem Winterschutz ist auch bei älteren Pflanzen nicht abzusehen.

» Tipp: Die Blätter und der Stamm sind besonders frostgefährdet und sollten speziell geschützt werden. Dafür eignen sich Laub, Reisig und Gartenvlies.

Erdbeerbaum sicher überwintern

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, überwintern Sie Ihren Erdbeerbaum im Haus. Besonders selbst gezogene und jüngere Pflanzen sind frostanfällig und würden vermutlich Schaden nehmen. Wer einen Wintergarten besitzt, hat die ideale Möglichkeit der Überwinterung gefunden. Aber auch im ungeheizten Treppenhaus oder einem hellen Kellerraum ist der Erdbeerbaum in der kalten Jahreszeit gut aufgehoben.

» Tipp: Erdbeerbäume im Winterquartier werden nicht gedüngt und nur gerade soviel bewässert, dass der Boden nicht komplett austrocknet.

Was passiert im Frühling?

Neigt sich der Winter seinem Ende zu, ist der Erdbeerbaum langsam wieder an die veränderten Standortbedingungen zu gewöhnen. Etwa ab Ende Februar erhalten die Pflanzen wieder mehr Wasser und an sonnigen Tagen im März kann das Bäumchen die Mittagsstunden bereits wieder auf der Terrasse verbringen. Anschließend sollten Sie langsam mit den jährlichen Pflegemaßnahmen beginnen.

Wohin mit Kübelpflanzen?

Es ist auch in klimatisch begünstigen Regionen nicht zu empfehlen, den Erdbeerbaum im Kübel im Freien zu überwintern. Kübelpflanzen sind Kälte und Frost weit mehr ausgeliefert, als im Freiland kultivierte Pflanzen. Das Raumangebot im Kübel ist begrenzt. Schnell kann es passieren, dass der Pflanzkübel komplett zufriert und die Pflanze abstirbt, da sich die Wurzeln nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgen können. Wird der Pflanzkübel auf einer Unterlage aus Holz oder Styropor platziert, lässt sich ein schnelles Durchfrieren abwenden. Auch Laub, Reisig, Gartenvlies oder spezielle Folien schützen vor Kälte. Am besten ist der Erdbeerbaum jedoch im Wintergarten oder im hellen, kühlen Treppenhaus aufgehoben.

» Hinweis: Leichte Nachtfröste im Herbst oder Spätfröste im Frühling schaden den Erdbeerbäumen in der Regel nicht.

Zitronenmelisse Pflege und Verwendung – was Gärtner wissen sollten

Do, 11/29/2018 - 08:37

Die Zitronenmelisse ist ein beliebtes Küchen- und Heilkraut, das eigentlich nicht viel Pflege braucht. Ein paar Punkte sollten Hobbygärtner aber beachten.

© lantapix – Fotolia.com Die Zitronenmelisse wird nicht ohne Grund gerne angepflanzt – sie kann nicht nur als vielseitige und wirksame Heil- und Nutzpflanze verwendet werden, sondern dient auch Bienen als sogenannte Weidefläche und hilft damit, das Bienensterben zu vermeiden. Als Balkonpflanze und Gartenpflanze genutzt, bietet Zitronenmelisse (Melissa officinalis) einen hübschen Anblick, breitet sich aber auch schnell aus. Was viele Menschen anspricht ist, dass die Zitronenmelisse eigentlich kaum Anforderungen an ihre Umgebungen stellt – man kann sie also fast überall pflanzen, in jeden Boden setzen und auf das gute Wachstum vertrauen. Dabei breitet sich die Pflanze schnell aus und wird zudem bis zu einen Meter hoch – weshalb es wichtig ist, über die richtige Pflege und Verwendung des praktischen Gewächses Bescheid zu wissen.

Verwendung der Zitronenmelisse

Wenn es um die Verwendung der Zitronenmelisse geht, gibt es so Einiges, was man sich zur Pflanze merken sollte. Das ursprünglich im Süden Europas wild vorkommende Gewächs lässt sich beispielsweise sehr gut zum Kochen und Verfeinern von Speisen und Getränken verwenden, hat aber auch heilende Eigenschaften.

Zitronenmelisse in der Küche

Ob frisch oder getrocknet, in der Küche bezaubert die Zitronenmelisse nicht nur durch ihren zart-zitronigen Duft, sondern ebenso durch einen frischen, zitronigen und sogar herben Geschmack, auf den viele Menschen bei diversen Speisen setzen. So kann die Zitronenmelisse unter anderem zu diesen Zwecken bei der Getränke- und Speisezubereitung verwendet werden:

  • zur Zubereitung oder Verfeinerung von Tee
  • zum geschmacklichen Verfeinern von warmen und kalten Getränken wie Limonade
  • zum Würzen diverser Speisen
  • als Zugabe zu Salaten und zur Verfeinerung von Gemüseplatten
  • als Geschmackslieferant für Fisch und Saucen
  • zum Verfeinern diverser Süßspeisen, wie Kuchen oder Gelees

Wie man sieht, ermöglicht die beliebte Zitronenmelisse eine Menge Anwendungsmöglichkeiten. Der Duft und gute Geschmack der Zitronenmelisse ist für viele Gärtner und Balkon-Besitzer oft der Hauptgrund, sich das Krautgewächs überhaupt erst anzuschaffen – meist werden sie mit der Zeit aber auch vom Wachstum, der einfachen Pflege der Pflanze und deren heilende Wirkungen überzeugt.

Zitronenmelisse als Heilpflanze © Hetizia – Fotolia.com Nicht nur in der Küche zeichnet sich die sehr einfach zu haltende Zitronenmelisse aus – auch in der Heilkunde gilt sie als sehr vielseitiges und nützliches Kraut, das am besten jeder in seinem Garten oder auf dem Balkon pflanzen sollte. Was bei vielen Menschen heute eher in Vergessenheit geraten ist, wird nun immer mehr recherchiert und geschätzt – denn viele Menschen wollen sich bewusst von Medikamenten abwenden und im Alltag lieber auf natürliche Hausmittel setzen.

Spätestens mit Hildegard von Bingen ist die Zitronenmelisse als Heilpflanze oder Heilkraut hier bekannt und beliebt geworden. Sie kann in Form von konzentriertem Tee dargereicht werden, der entweder aus frischen oder gut getrockneten Blättern des Krautes aufgebrüht wird. Der Unterschied: Frische Blätter der Zitronenmelisse schmecken deutlich intensiver und zitroniger, versprühen außerdem ihren angenehmen, frischen Duft – getrocknete Zitronenmelissen-Blätter hingegen schmecken und riechen etwas weniger intensiv, können dafür aber lange aufbewahrt werden.

Häufige Anwendung von Zitronenmelisse als
  • Tee gegen jegliche Magen-Darm-Beschwerden, wie etwa Verdauungsprobleme oder Bauchschmerzen
  • Tee als Beruhigungsmittel bei Nervosität, Stress und Schlaflosigkeit oder Angst
  • Zitronenmelissentee als Helfer bei Schwangerschaftsübelkeit, allgemeiner Übelkeit oder auch Blähungen und Durchfall
  • Tee als Mittel gegen Bauchkrämpfe und Menstruationsbeschwerden
  • Mittel gegen Appetitlosigkeit

Auch gegen Erkältung und Grippe gilt Zitronenmelisse bei vielen Menschen als wahres Wundermittel. Bei Fieber und Husten kann die antivirale Pflanze nicht nur beruhigen und Symptome lindern, sondern auch zu einem ruhigeren Schlaf und einer schnelleren Genesung verhelfen. Reagiert man sehr stark auf Insektenstiche, kann Zitronenmelisse auch als Hilfsmittel auf der Haut verwendet werden. Dies findet entweder mit Hilfe eines Teeaufgusses als Verband statt, oder durch das Auftragen der geriebenen, frischen Blätter der Pflanze.

Wer möchte, kann die Zitronenmelisse auch bei einem langen Dampfbad zum Einsatz kommen lassen. Hierfür werden einfach die getrockneten Blätter der Zitronenmelisse in das Badewasser gegeben. Hier wirkt das Krautgewächs entspannend und fördert einen tiefen, gesunden Schlaf für die Nacht – sodass vor allem häufig unter Stress stehende Personen davon profitieren.

Gute Ernte dank guter Pflege

Wie man sieht, gibt es eine wahre Vielzahl von Gründen, die dafür sprechen, sich die Zitronenmelisse anzuschaffen. Ob rein zum Kochen und Servieren leckerer Speisen und Getränke oder als Heilkraut für die Heim-Apotheke – es ist wirklich kein Wunder, dass viele Gärtner auf die Zitronenmelisse bestehen. Damit die Ernte der heilsamen Blätter aber auch wirklich mehrmals im Jahr stattfinden kann und sehr erfolgreich ist, sollte man die Pflanze ganz nach ihren Bedürfnissen pflegen und die Blätter nicht nur richtig ernten, sondern auch verwahren. Wie das geht, beschreiben wir nachfolgend.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Zitronenmelisse, Marktfrische Qualität, 1 Pflanze 11 Bewertungen 2,99 € Zum Shop Zitronenmelisse – gießen, düngen und überwintern

Eines vorab: Die Zitronenmelisse ist ein sehr anspruchsloses Gewächs, das im Grunde genommen gut alleine klarkommt, wenn es erst einmal gepflanzt wurde. Da eine gute Pflege aber bessere Ernte verspricht, schadet es sich nicht, sich bei der Pflege Mühe zu geben. In Sachen Dünger beispielsweise ist es gerade bei Topfpflanzen nicht erforderlich, viele Nährstoffe zusätzlich zuzuführen. Es reicht, wenn man ein wenig Kompost in die Pflanzenerde mit einarbeitet. Wurde das Gewächs in den Garten gepflanzt, kann man bei Belieben im Frühjahr und Herbst leicht düngen oder etwas Kompost in die durchlässige Erde rundherum einarbeiten.

Zwar mag die Zitronenmelisse keine Staunässe, aber für eine andauernde Feuchtigkeit sollte durch regelmäßiges Gießen unbedingt gesorgt werden. Die Erde darf aber keinesfalls fest und sehr nass werden, daher gilt es, diese ab und zu aufzulockern, damit Nässe entweichen kann. Nur bei jungen Zitronenmelisse-Pflanzen darf etwas häufiger gegossen werden. Zum Überwintern müssen Gärtner nur Maßnahmen ergreifen, wenn sich die Zitronenmelisse in einem Topf oder Kübel befindet: Eine Abdeckung aus Vlies oder Reisig um den Topf und die Pflanze herum, verhindern das Absterben der Wurzeln bei Frost. Wer möchte, kann die Pflanze zum Überwintern auch nach drinnen bringen.

Ernte der Zitronenmelisse-Blätter

Wer möchte, kann die Zitronenmelisse Blätter nahezu das ganze Jahr über frisch nutzen. Sollen diese aber für alle Eventualitäten eingelagert werden, gilt es, die Blätter mit Stängel abzutrennen und zu einer Art Strauß zusammenzufügen. Ein schlichtes Band um die Stängel herum hilft dabei, die Stiele und Blätter kompakt zusammenzuhalten. Nun wird jeder kleine Strauß mit den Stängeln nach oben – also kopfüber – aufgehängt. Hierfür wird ein dunkler, trockener und gut belüfteter Ort benötigt, beispielsweise der Keller oder die Speisekammer. Sind die Blätter nach ein paar Wochen ausreichend getrocknet, können sie beispielsweise für ein Gewürz klein geschnitten und in einer alten, gesäuberten Gewürzdose aufbewahrt werden.

Weihnachtsbaum im Topf – Kaufkriterien und Pflegetipps

Di, 11/27/2018 - 07:57

Wer die Möglichkeit hat, seinen Christbaum später auszupflanzen, der sollte über einen Weihnachtsbaum im Topf nachdenken. Die Variante hat viele Vorteile.

© gpointstudio – Fotolia.com Was wäre die schönste Zeit des Jahres ohne Tannengrün und ohne Lametta. Ein Weihnachtsbaum gehört einfach dazu. Dabei muss es nicht die frisch geschlagene Fichte sein. Diese bietet nach den Festtagen schnell einen traurigen Anblick. Der Weihnachtsbaum im Topf ist zwar nicht einfach zu kultivieren, hat bei richtiger Pflege aber gute Chancen, nach dem Fest weiterzuleben und vielleicht sogar im nächsten Jahr seinen großen Auftritt im Wohnzimmer zu wiederholen. Erfahren Sie nun, worauf es ankommt, wenn Sie sich für einen lebenden Weihnachtsbaum entscheiden.

Lebende Weihnachtsbäume contra Wegwerfkultur

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Dies wird einmal mehr an Weihnachten deutlich. Ein normaler Weihnachtsbaum darf für einige wenige Tage bei uns einziehen. Gehen die Lichter aus, wird er entsorgt oder buchstäblich aus dem Fenster geworfen, wie in der Werbung eines skandinavischen Möbelhauses.

Hinter den Bäumen liegt ein kurzes und trauriges Leben. Sechs bis acht Jahre werden die Bäume auf den Plantagen herangezogen, häufiger geschnitten und nicht selten mit Pestiziden behandelt. Nachdem sie der Kettensäge zum Opfer gefallen sind, folgt der lange und unbequeme Transport auf die Weihnachtsmärkte.

Weihnachtsbäume im Topf sind bereits seit mehreren Jahrzehnten auf dem Markt und bieten eine Alternative zu den herkömmlichen Christbäumen. Wer sich für die kleinen Bäumchen entscheidet, wird seinem Weihnachtsbaum nicht beim Sterben zusehen müssen und auch ein Teppich aus Tannennadeln im Wohnzimmer bleibt ihm erspart. Wer die Pflege nicht vernachlässigt, wird ganzjährig seine Freude an dem Bäumchen haben.

Der Transport und die Pflege sind jedoch weit aufwendiger, als dies beim geschnittenen Weihnachtsbaum der Fall ist. Um den Wurzeln genügend Raum zu bieten, steckt der kleine Baum meist in großen Töpfen. Daher bringen Bäumchen im Topf einiges an Gewicht mit.

➔ Hinweis: Lebende Weihnachtsbäume benötigen ganzjährig Pflege und ab und an auch ein größeres Pflanzgefäß.

Welcher Baum eignet sich am besten?

Soll das Bäumchen nach Weihnachten weiter kultiviert werden, stehen die Chancen für eingetopfte Nordmanntannen eher schlecht. Tannen bilden Pfahlwurzeln aus. Damit die Bäume in die relativ flachen Pflanzgefäße passen, werden die Wurzeln nicht selten vorab gekappt, damit hat der Baum kaum langfristige Überlebenschancen.

Fichten sind dagegen Flachwurzler und damit eindeutig die bessere Wahl. Die Fichte kann sich den Bedingungen im Pflanzkübel viel besser anpassen. Ist der Boden locker, wachsen die Wurzeln tiefer, bei einem schweren Boden werden mehr Wurzeln in den oberen Bodenschichten ausgebildet.

Was kostet ein Weihnachtsbaum im Topf?

Der Preis ist abhängig von der Größe des Baumes. Am günstigsten sind Weihnachtsbäume im Topf in Baumärkten, wo man kleinere Fichten bereits für 15 bis 20 Euro bekommen kann. Blaufichten kosten etwa das Doppelte. Ebenso die Nordmanntannen, welche aber für die Kultivierung im Topf, wie bereits erwähnt, nicht geeignet sind, sich aber dennoch allgemein großer Beliebtheit erfreuen.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Nicht nur optisch sollte das Bäumchen eine gute Figur machen. Vor dem Kauf gilt es, etwas genauer hinzuschauen. Ist der Baum gut gewachsen und passt auch im Hinblick auf die Größe in den Raum, sollten Sie sich den Topf genauer anschauen. Der Topf darf nicht zu klein sein, sonst können sich die Wurzeln nicht ausreichend ausbreiten. Schauen Sie sich auch den Wurzelballen genauer an. Von seiner Beschaffenheit wird letztlich abhängen, ob der Baum nach den Feiertagen auch wirklich überlebt. Die Wurzeln sollten einen kompakten Ballen bilden und nicht dünn und brüchig erscheinen.

Wenig Freude werden Sie an Bäumen haben, die ausgestochen und anschließend eingepflanzt wurden. Vermutlich ist der Preis ein wahres Schnäppchen, die Lebensdauer jedoch kurz. Wenn beim Ausstechen des Baumes die Wurzeln verletzt wurden, bedeutet dies das Todesurteil für das Gewächs.

➔ Tipp: Kleinere Bäume lassen sich leichter verpflanzen. Größen zwischen einem Meter und 1,20 Metern sind ideal.

Weihnachtsbaum im Topf nicht zu spät kaufen

Beim Kauf sollten Sie nicht bis zum letzten Tag vor dem Fest warten. Der Schock für den das kühle Dezemberwetter gewohnten Baum wäre zu groß. Das Bäumchen sollte vor dem Umzug ins Wohnzimmer Zeit bekommen, sich zu akklimatisieren. Belassen Sie den Baum daher einige Tage nach dem Kauf in der Garage oder im Keller. Dort sollte der Baum nicht vergessen werden, denn ähnlich der Kübelpflanzen im Garten, braucht der Nadelbaum regelmäßig Wasser, da ihm im Pflanzgefäß nur ein geringes Nährstoffangebot zur Verfügung steht.

➔ Tipp: Stellen Sie den Pflanztopf in einen ausreichend großen flachen Untersetzer. Auf ausreichend Wasserabzugslöcher im Boden ist zu achten.

Der beste Platz im Wohnzimmer

Der Umzug ins warme Wohnzimmer bedeutet für die Bäumchen puren Stress. Ein Platz an der Heizung bis Neujahr würde dazu führen, dass der Baum aus seiner Winterruhe gerissen wird und beginnt, neu auszutreiben. Wählen Sie daher einen möglichst kühlen Standort und entlassen Sie das Bäumchen nach wenigen Tagen wieder ins Freie. Die Pflege ist dabei nicht zu vernachlässigen. Weihnachtsbäume im Topf benötigen mindestens jeden zweiten Tag eine Bewässerung. Es ist darauf zu achten, dass der Wurzelballen nicht austrocknet.

Den Weihnachtsbaum im Topf richtig gießen

Topfpflanzen benötigen generell einen höheren Pflegeaufwand als Freilandpflanzen, welche ausreichend Substrat zur Verfügung haben und ihre Wurzeln auch in tiefere Bodenschichten ausstrecken können.

Besonders Fichten reagieren sensibel auf eine falsche Bewässerung. Dies trifft sowohl auf einen zu nassen, als auch auf einen zu trockenen Boden zu. Es ist ratsam, das Substrat möglichst täglich zu überprüfen. Ist die Erde leicht angetrocknet, benötigen die Bäumchen baldmöglichst Wasser.

Im warmen Wohnzimmer ist mindestens jeden zweiten Tag eine Wassergabe fällig. Weiterhin sind die Nadeln zu besprühen, damit sie die trockene Heizungsluft nicht austrocknet.

➔ Tipp: Im Außenbereich werden die Pflanzen mit temperiertem Wasser gegossen.

Braucht der Weihnachtsbaum im Topf Dünger?

Topfpflanzen verfügen nur über ein geringes Nährstoffangebot. Für Nadelbäume bietet es sich an, im Frühling eine Gabe Tannen- oder Koniferendünger zu verabreichen. Wird das Bäumchen nach dem Fest ins Freiland gesetzt, ist in der Regel keine zusätzliche Düngung notwendig.

Und nach dem Fest?

Bereits beim Kauf eines Weihnachtsbaumes im Topf sollten Sie sich Gedanken machen, was nach dem Fest damit geschehen soll. Der Standort im warmen Zimmer führt dazu, dass die Bäume ihre Winterruhe beenden und der Saftstrom einsetzt. Daher müssen sich die Bäumchen auch nach den Feiertagen zunächst akklimatisieren, bevor Sie nach draußen gestellt werden können.

Der Baum zieht daher wiederum in den hellen Keller oder die Garage um. Auch der Wintergarten ist ein idealer Standort. Herrschen strenge Fröste, sollte das Bäumchen bis zum Frühling an einem hellen und frostfreien Standort verbleiben. Auch während der Wintermonate ist der Baum im Topf ausreichend zu bewässern.

So überlebt der Weihnachtsbaum im Topf im Freien

Auch wenn es keine 100%ige Garantie gibt und viele Experten Nadelbäumen in Pflanzgefäßen generell skeptisch gegenüberstehen, der Baum hat gute Chancen, im Freiland zu überleben.

Dies wird ihm als Kübelpflanze allerdings nur schwer gelingen. Erfolgsaussichten bestehen nur, wenn der Baum in einem ausreichend großen Pflanzgefäß kultiviert wird, ein nährstoffreiches und lockeres Substrat zur Verfügung steht und die Bewässerung und Düngung nicht vernachlässigt werden.

Alternativ können die Bäumchen auch direkt in die Erde gesetzt werden. Dies kann nach den letzten Frösten geschehen, ist allerdings ein Prozess, der sich nicht umkehren lässt.

➔ Achtung: Weihnachtsbäumchen, die ins Freiland gesetzt werden, lassen sich nicht wieder zurück in den Kübel setzen.

Wer seinen Baum ins Freiland setzt und meint, ihn vor dem nächsten Weihnachstfest einfach wieder auszugraben und zurück in den Pflanztopf zu setzen, wird mit seinem Vorhaben scheitern. Beim Ausgraben gehen die Feinwurzeln der Nadelbäume verloren. Die Gewächse können nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen und gehen ein.

Weihnachtsbaum ins Freiland setzen
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Pflanze vorsichtig austopfen
  1. Pflanze ins Pflanzloch einsetzen
  2. Erde auffüllen
  3. Erde gut festtreten
  4. Pflanze gründlich wässern

Ist der passende Standort für das Bäumchen gefunden, sollte der Boden entsprechend vorbereitet werden. Das Substrat sollte locker und gut durchlässig beschaffen sein. Eine Auflockerung des Bodens ist unumgänglich, damit der Baum gut anwurzeln und ausreichend Flüssigkeit aus dem Boden aufnehmen kann.

Das Pflanzloch sollte mindestens den doppelten Durchmesser des Wurzelballens aufweisen und ausreichend tief ausgehoben werden. Beim Austopfen ist darauf zu achten, die empfindlichen Wurzeln nicht zu verletzen. Die Wurzel sollte nicht reißen. Lockern Sie daher den Rand des Pflanzgefäßes und heben Sie den Wurzelballen komplett aus dem Pflanzgefäß.

Das Bäumchen sollte nicht tiefer in die Erde gesetzt werden, wie es sich ursprünglich im Pflanzgefäß befunden hat. Nach der Pflanzung ist die Erde gut anzudrücken und der Baum ausreichend zu bewässern.

➔ Tipp: Eine optimale Bewässerung kann durch das Anlegen eines Gießrandes sicher gestellt werden.

Durch eine Mulchschicht kann der Boden vor Frost und Austrocknung geschützt werden. Nachdem sich der Baum angewurzelt hat, sollte mit einem Langzeitdünger für Koniferen die Nährstoffversorgung sichergestellt werden.

Götterbaum pflegen – Tipps zum Schneiden und zur Vermehrung

So, 11/25/2018 - 07:23

Der Götterbaum im Garten ist eine imposante Erscheinung. Damit das auch so bleibt, sollte er regelmäßig geschnitten werden.

© ernstboese – Fotolia.comDer Götterbaum bringt nicht nur exotisches Flair in Ihren Garten, er legt dabei auch ein erstaunliches Tempo an den Tag. Bereits ein Jahr nach der Pflanzung werden Sie zu einem etwa drei Meter hohen Baum aufschauen. Nicht umsonst gilt der Götterbaum europaweit als schnell wachsende Pflanze. Damit die Freude am Wachsen und Gedeihen des Götterbaumes nicht allzu schnell getrübt wird, sollte die Pflege auch darauf ausgerichtet sein, den Götterbaum in seinem Ausbreitungsdrang zu bremsen. Wird dies nicht versäumt, werden sie es mit einer pflegeleichten und robusten Pflanze zu tun bekommen, die durch ihre bizarre Wuchsform, ihre gelblichen Duftblüten und die rötliche Herbstfärbung die Blicke auf sich zieht.
Den Götterbaum richtig gießen

Der Wasserbedarf der Bäume ist nicht allzu hoch. In der Regel können sich ältere Pflanzen über das Regenwasser selbst versorgen. Durch das weitläufige und flache Wurzelwerk fällt es der Pflanze leicht, die Feuchtigkeit aus den oberen Bodenschichten aufzunehmen. Junge Bäume, deren Wurzeln noch nicht ausreichend entwickelt sind, können bei länger anhaltender Trockenheit leicht angegossen werden.

Den Götterbaum richtig düngen

Da die Pflanzen sich auf jedem Untergrund gut entwickeln, ist eine Düngung nicht zwingend erforderlich. Jungpflanzen besitzen einen höheren Nährstoffbedarf und daher kann das Substrat bei der Pflanzung mit Kompost oder Hornspänen versorgt werden, um den Jungpflanzen einen organischen Langzeitdünger zu bieten.

Götterbaum schneiden – was ist zu beachten?

Besondere Schnittmaßnahmen sind nicht erforderlich. Ein Auslichtungsschnitt, der im Frühling durchgeführt wird, ist vollkommen ausreichend. Dabei werden abgestorbene und kranke Äste entfernt. Geschnitten werden sollte immer direkt am Ansatz. Aststummel sollten nicht belassen werden. Diese bieten Schädlingen und Pilzen eine Eintrittspforte. Entfernen Sie auch nach innen wachsende Äste und Zweige, die sich überkreuzen.

➔ Tipp:
Wer die Wuchsform verändern möchte oder den Baum in die Schranken weisen will, der kann ganzjährig – an frostfreien Tagen – die Schere ansetzen. Die Triebe werden unmittelbar über einer Knospe eingekürzt.
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Eine erstmalige Erwähnung der Art stammt aus dem Jahre 1786 und wurde von René Louiche Desfontaines vorgenommen. Die Pflanze kommt in etwa zehn Arten vor.
Vom Götterbaum (Ailanthus altissima) sind einige Varietäten bekannt:

Varietät altissima

Diese Art ist beinahe in ganz China verbreitet. Ausnahmen stellen die Provinzen Qinghai, Jilin, Hainan oder Ningxia dar. In vielen Gebieten der Welt kommt dieser Götterbaum als Neophyt vor.

Varietät sutchuenensis

Diese Pflanze kommt in den chinesischen Provinzen Hubei, Hunan, Sichuan, Yunnan und Guangxi vor. Dort wachsen die Götterbäume bis in Höhenlagen von 2.500 Metern.

Varietät tanakae

Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Unterart ist im nördlichen Teil Taiwans zu suchen. Dort gedeihen die Pflanzen vornehmlich in den Bergwäldern.

Weitere Arten des Götterbaums

Dorniger Götterbaum

Das Verbreitungsgebiet des Dornigen Götterbaumes bleibt auf die chinesischen Provinzen Yunnan, Hubei und Sichuan begrenzt. Dort findet man die Pflanze vorwiegend in lichten Wäldern oder an Berghängen in Höhen zwischen 500 und 2.800 Meter.

Giralds Götterbaum

In den chinesischen Provinzen Shaanxi, Yunnan, Gansu und Sichuan findet man den Giralds Götterbaum in lichten Gebirgswäldern.

Ailanthus triphysa

Dies ist eine weit verbreitete Art des Götterbaumes. Die Pflanzen kommen in China, Vietnam, Kambodscha, Indonesien, den Philippinen oder Australien vor.

Die Vermehrung des Götterbaumes

Die Vermehrung des Götterbaumes dürfte niemand vor größere Probleme stellen, denn dafür sorgen die Bäume meist selbst und zwar durch die Bildung von Wurzelausläufern. Aus diesen Wurzelsprossen wachsen frische Triebe, die schnell zu einem kleinen Bäumchen heranwachsen und einfach von der Mutterpflanze getrennt und an einen separaten Ort verpflanzt werden können.

Üblich ist auch die Stecklingsvermehrung. Wer bereits einen Götterbaum sein Eigen nennt, wird davon jederzeit Gebrauch machen können. Mit Sicherheit findet sich auch ein Götterbaum-Besitzer im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft, derr beim Rückschnitt der Pflanzen einige Stecklinge entbehren kann. Stecklinge werden bevorzugt im Frühling geschnitten.

Der Steckling sollte etwa 20 Zentimeter lang sein und wird zunächst im unteren Bereich von allen Blättern und Knospen befreit. Sie können die Stecklinge sofort in ein Pflanzgefäß, welches mit Anzuchterde gefüllt ist, setzen. Auch die Bewurzelung in einem Wasserglas funktioniert sehr gut und vor allem sehr schnell. Das rasante Wachstum der Pflanzen macht die Vermehrung zum Kinderspiel. Gut bewurzelte Stecklinge können direkt ins Freiland gesetzt werden und sich dort zügig zu einem kleinen Bäumchen entwickeln. Wer seine Stecklinge im Herbst gewinnt, sollte diese im Haus überwintern.

➔ Tipp: Götterbäume wachsen bis zu drei Meter im ersten Standjahr.

Krankheiten und Schädlinge beim Götterbaum erkennen

Der Götterbaum gehört der Familie der Bittereschengewächse an. Die giftigen Pflanzenbestandteile dürften einen der Hauptgründe darstellen, warum die Pflanzen kaum von Krankheiten und Schädlingen befallen werden.

Gelegentlich kann die Grauschimmelfäule auftreten. Der Pilz lässt die Triebe verkümmern und die jungen Äste, die noch keine Verholzung aufweisen, sterben ab.

➔ Tipp: Wird der Götterbaum in sonniger und luftiger Alleinstellung gepflanzt, wird er seltener von der Grauschimmelfäule befallen.

Unter den Schädlingen ist der Ailanthus-Spinner zu nennen. Dieser Falter nutzt den Götterbaum als Nahrungsquelle. Ursprünglich wurden die Spinner für die Produktion von Seide in China gezielt gezüchtet. Mittlerweile greift der Ailanthus-Spinner auch mehr und mehr Ziergehölze in Europa an. Spezifische Bekämpfungsmittel sind nicht auf dem Markt.

Den Götterbaum überwintern

Ausgewachsene Götterbäume kommen mit dem Winter in unseren Breiten recht gut zurecht und halten Frost bis – 20 Grad ohne Schutzmaßnahmen stand. Junge Bäume sollten in den ersten drei Jahren einen Winterschutz erhalten. Hierfür können auf dem Boden aufgebrachtes Laub oder Reisig dienen. Umwickeln Sie die Bäumchen mit Gartenvlies und sparen Sie auch die Rinde nicht aus. Die Rinde der Götterbäume muss vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Besonders bei jungen Bäumen kann die Rinde schnell aufplatzen und Pilzen und Schädlingen eine Eintrittspforte bieten.

Fingerblättrige Akebie – exotische Kletterpflanze mit aromatischer Frucht

Fr, 11/23/2018 - 06:30

Die Fingerblättrige Akebie – Immergrüner Ranker, intensiv duftende Blüten und exotische Früchte. Auch Sie können diesen Exoten kultivieren.

© ph_stephan – Fotolia.com Hand aufs Herz, liebe Hobbygärtner, geht es Ihnen vielleicht ebenso? Im eigenen Garten sollen schon einige Pflanzen oder Gehölze heranwachsen, die nicht unbedingt in Nachbars Garten stehen. Außerdem sollten diese Pflanzen liebenswerte Eigenschaften mitbringen: immergrün und kletternd, eine schöne Blattstruktur haben, betörend duftende Blüten hervorbringen oder exotisch anmutende Früchte tragen.

Mit diesen herausragenden Kriterien kann die Fingerblättrige Akebie aufwarten. Als rankendes Laubgehölz wird sie gern zur Begrünung von Wohnsiedlungen eingesetzt. Im Garten wird sie allerdings nur sehr selten als Fruchtpflanze kultiviert. Was hat es auf sich mit diesem rankenden Gewächs?
Anspruchslose Pflanze für den Obstgarten

Ursprünglich stammt die Fingerblättrige Akebie aus Asien. Zuhause ist sie in Japan, Korea und Ost-China und wächst dort in bergigen Waldregionen als Wildpflanze. Dieser Ranker ist unter weitere Namen bekannt. So wird er auch Klettergurke, Blaugurkenrebe oder Schokoladenwein genannt. Letzterer wird wegen seines intensiven Duftes aus dem englischen hergeleitet.

Der beste Standort für die Fingerblättrige Akebie

An ihren Standort stellt die rankende Akebie nur geringe Ansprüche. Deshalb wird sie als Zierpflanze im öffentlichen Grün zur Fassadenbegrünung sehr gern eingesetzt. Sie gedeiht auf allen mittelschweren bis schweren Böden, vorausgesetzt es wird für ausreichend Wasser und Nährstoffe gesorgt. Dabei fühlt sich die Pflanze sowohl an vollsonnigen Orten als auch im Halbschatten wohl. In unseren Breiten ist sie bis -20°C winterhart. Die Pflanze ist in milden Wintern grün belaubt und verliert nur einen Teil der zierlichen, fünflappigen Blätter.

Pflegeleicht und Krankheitsresistent

Die Pflege dieser stark rankenden Akebie ist weitestgehend problemlos. Krankheiten und Schädlinge an der Kletterpflanze treten in unseren Gefilden so gut wie gar nicht auf. Resistent ist sie sogar gegen Hallimaschpilze, die viele Klettergehölze heimsuchen.

Die rankende Pflanze braucht ein stützendes Gerüst. Ein Spalier an der Hausfassade  oder an der Garagenwand ist dafür sehr dienlich. Sie können aber auch ein Gerüst erstellen, wie für Brombeeren oder eine Pergola, wie für die Weinpflanze. Letztlich reicht als Pflege ein jährlicher Verjüngungs- oder Auslichtungsschnitt. Dann sind, ähnlich wie beim Wein, im Sommer hin und wieder die schnellwachsenden Ranken mit einem Schnitt in die Schranken zu weisen.

Unterschiedliche Sorten garantieren die Frucht © Miyuki Satake – Fotolia.com Sowohl männliche als auch weibliche Blüten an der gleichen Pflanze bringt die Akebie hervor. Die einzelne Pflanze ist jedoch unfruchtbar, weil sie nicht selbstbestäubend ist. Demzufolge ist für den Fruchtansatz eine zweite Pflanze erforderlich. Diese darf aber nicht von der gleichen Sorte sein. Das heißt: es müssen zwei unterschiedliche Sorten gepflanzt werden. Dabei wird ein Pflanzabstand von etwa zwei Metern empfohlen.

Auswahl von Akebiensorten
Kein Problem! Wenden Sie sich am besten an spezialisierte Baumschulen. Dort finden Sie auch Sorten, die sich vor allem in der Farbe der Blüten und der Fruchtschale unterscheiden wie beispielsweise Alba, Shiro Bana, Purple Incense.

Nach der Befruchtung der weiblichen Blüten wachsen daraus längliche Früchte. Hieraus leitet sich der Name Klettergurke ab. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Gemüse, wie der eine oder andere annehmen mag. Blaue Kletterbanane hätte vielleicht besser gepasst, wegen des süßen Markes der Früchte. Die Früchte wachsen einzeln oder in fächrigen Büscheln mit bis zu zehn Früchten heran.

In den ländlichen Regionen Japans sind sie eine bekannte Obstart. Die Größe der Früchte ist unterschiedlich. So kann die Einzelfrucht bis 20 cm lang werden und 5 cm im Durchmesser erreichen.

Reifezeit von September bis Oktober

Je nach Lage beginnt die Reife im September und dauert bis Mitte Oktober an. Anfangs sind die Früchte noch grün. Zur Reife hin nimmt die Schale ihre typische Färbung an. Je nach Sorte kann diese variieren von weiß-grau, gelblich bis blau-violett. Die Frucht ist vollends reif, sobald sie eine dunkle Längslinie zeigt. An der lässt sich schließlich die Akebienfrucht der Länge nach öffnen. Das essbare süße Fruchtmark ist fast durchsichtig und geleeartig. Es enthält viele kleine schwarze Samenkerne, die ein vanilleartiges Aroma haben. Diese Kerne können direkt aus der Frucht gelöffelt und mitgegessen werden. Am besten lutschen Sie um die Fruchtkerne herum. Denn beim Zerbeißen geben diese einen bitteren Geschmack ab und führen ein Brennen im Hals herbei.

Spitzahorn vermehren – 3 Möglichkeiten genau erklärt

Mi, 11/21/2018 - 07:14

Spitzahorn ist wegen seiner Größe nicht für jeden Garten geeignet. Wer bereist einen Baum hat, kann ihn durch drei verschiedene Varianten vermehren.

© Christian Pedant – Fotolia.com Der Spitzahorn macht besonders im Frühling von sich reden. Die Bäume treiben früh aus und setzen mit ihren gelbgrünen Blütendolden so manchen willkommenen Farbtupfer. Die Kultivierung der Gewächse ist recht einfach. Der Spitzahorn ist sehr gut an unser Klima angepasst und gedeiht zuverlässig, nicht nur im heimischen Garten, sondern auch in Parks oder an Straßenrändern. Wer über die Vermehrung des Spitzahorn nachdenkt, hat verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, welche unterschiedlich große Herausforderungen darstellen.
Spitzahorn vermehren – 3 Möglichkeiten
  1. Vermehrung durch Stecklinge
  2. Vermehrung durch Aussaat
  3. Vermehrung durch Okulation
Verspricht Erfolg – die Stecklingsvermehrung

Auch ohne grünen Daumen werden Sie den Spitzahorn mit Hilfe der Stecklingsvermehrung heranziehen können. In wenigen einfachen Schritten erhalten Sie beliebig viele vollwertige Pflanzen.

Die Stecklingsvermehrung – Schritt für Schritt

  • Steckling schneiden
  • Steckling vorbereiten
  • Wurzelbildung anregen
  • Steckling in ein Wasserglas setzen
  • Steckling auspflanzen
  • Bewurzelung abwarten
  • Steckling weiter kultivieren

Stecklinge können im Spätwinter oder im Spätherbst geschnitten werden. Wichtig ist, dass der Spitzahorn sich nicht in der Wachstumsphase befindet. Die Gewächse vertragen Schnittmaßnahmen nicht besonders gut und verlieren dabei vermehrt Pflanzensaft, was unbehandelt zum Ausbluten des Gewächses führen kann. Als Steckling eignen sich noch junge Triebe, die lediglich leichte Verholzungen aufweisen. Ein Steckling sollte zwischen zehn und zwanzig Zentimeter Länge geschnitten werden.

➔ Tipp: Achten Sie darauf, den Steckling knapp über einem Auge zu schneiden.

Damit der Steckling später austreiben kann, benötigt er drei bis vier Augen, welche am Trieb belassen werden sollten. Als Augen werden die unter der Rinde ersichtlichen Wölbungen bezeichnet.

Soll der Steckling schneller bewurzeln, können Sie ihn mit einem speziellen Bewurzelungspulver behandeln. Der Steckling wird in ein mit Substrat gefülltes Pflanzgefäß gesetzt. Dieses stellen Sie an einem hellen und warmen Standort auf und warten die Bewurzelung ab.
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Stecklinge, die sofort in ein Pflanzgefäß gesetzt wurden, werden im Idealfall nach einigen Wochen austreiben. Dies ist das Zeichen für eine erfolgreiche Vermehrung und zugleich der Hinweis darauf, dass die Wurzelbildung eingesetzt hat.

Der Aufwand lohnt – die Vermehrung durch Aussaat

Besitzen Sie bereits einen Spitzahorn und wünschen sich Gesellschaft für Ihr Gewächs oder wollen eine Jungpflanze verschenken, ist die Aussaat einen Versuch wert. Beobachten Sie im Herbst, wie die Nüsschen zu Boden segeln, heben Sie diese auf und bewahren Sie diese über den Winter kühl und trocken auf.

Bereits Anfang Januar sollten Sie aktiv werden. Die Samen werden nun in eine mit feuchtem Sand gefüllte Kiste eingebracht und schattig und geschützt im Garten aufgestellt. Der Samen wird so der Kälte ausgesetzt. Diesen Vorgang bezeichnet die Wissenschaft als Stratifikation. Möchten Sie den Samen nicht im Freien aufstellen, kann dieser auch alternativ im Kühlschrank gelagert werden. Die Samen werden in ein mit feuchten Sand gefülltes Tütchen gepackt und sollten vier bis sechs Wochen im Kühlschrank verbleiben.

Etwa Mitte März können Sie damit beginnen, den Samen auszusäen. Dies kann in Pflanzschalen oder auch direkt ins Freiland geschehen. Die Samen sollten immer leicht feucht gehalten werden.

➔ Tipp: Häufig sät sich der Spitzahorn selbst aus. Dies erspart Ihnen die Arbeit. Inspizieren Sie aufmerksam Ihren Garten, dann lassen sich vielleicht bereits Sämlinge des Spitzahorn finden.

Die Aussaat – Schritt für Schritt

  • Samen gewinnen
  • Samen lagern
  • Samen der Stratifikation unterziehen
  • Samen ausbringen
  • Keimung abwarten
So vermehren Profis – die Okulation

Die Okulation ist eine Veredlungsmethode, die häufig beim Ahorn angewendet wird. Hobbygärtnern stellt sich damit eine Herausforderung. Ob sich der Erfolg eingestellt hat, wird bereits nach wenigen Tagen deutlich.

Wissenschaftlich betrachtet handelt es sich bei der Okulation um eine sogenannte Augenveredlung. Es geht also darum, lediglich einzelne Augen zu veredeln, also auf die Partnerpflanze zu übertragen. Der richtige Zeitpunkt für die Okulation sind die Monate Juli bis August. Es müssen kräftige Augen an der Pflanze vorhanden sein. Weiterhin muss sich die Rinde an der Veredlungsunterlage gut lösen lassen. Veredelt wird an kräftigen langen Trieben des laufenden Gartenjahres.

➔ Tipp: In den Baumschulen werden Rosen und Obstgehölze standardmäßig mit dieser Methode vermehrt.

Die Ovulation – Schritt für Schritt

  • Blätter entfernen – Blattstiel bleibt
  • Auge aus der Blattachsel auslösen
  • Auge in den T-Schnitt der Unterlage einführen
  • Auge sanft unter die Rinde schieben
  • Veredlungsstelle mit Bast oder Wachs verschließen
Was passiert mit den Jungpflanzen?

Wurde der Spitzahorn erfolgreich vermehrt, ist die Freude groß. Damit diese nicht getrübt wird, ist es wichtig, die Pflanze von Beginn an richtig zu pflegen. Sie können die Jungpflanzen im Kübel heranziehen oder sofort ins Freiland setzen. Suchen Sie den Standplatz je nach gewählter Spitzahorn Art aus. Einige Bäume werden 20 Meter und höher. Nicht jeder Garten ist dem gewachsen.

➔ Tipp: Entscheiden Sie sich für den Kugelahorn, dürfen Sie auch einen kleineren Garten haben. Die Bäume sind oft auf einem Hochstamm veredelt und werden nur maximal sechs Meter hoch.

Die Bäume benötigen also viel Platz und eine Alleinstellung. Bei der Pflanzung sollten die empfindlichen Wurzeln nicht verletzt werden. Wichtig für das gesunde Pflanzenwachstum ist auch die Bodenbeschaffenheit. Das Substrat sollte möglichst durchlässig sein. So kann das Wasser besser abfließen und es kommt nicht zum Auftreten von Staunässe. Wer bei der Pflanzung eine Drainage aus Tonscherben in den Boden einarbeitet, schützt den Spitzahorn ebenfalls effektiv vor Staunässe.

Die jungen Bäume müssen regelmäßig gegossen werden, der Boden darf nicht austrocknen. Sind die Pflanzen älter, sind regelmäßige Wassergaben nicht mehr notwendig. Eine Ausnahme bilden Kübelpflanzen. Da im Pflanzkübel nur ein beschränktes Nährstoffangebot zur Verfügung steht, muss fortlaufend bewässert werden. Auch regelmäßige Düngergaben während der Wachstumsperiode sind sinnvoll. Pflanzen Sie Ihren Spitzahorn im Freiland aus, liefern Kompost oder Hornspäne bei der Pflanzung wirkungsvollen Naturdünger.

Weihnachtskaktus verliert Blätter – warum das so ist und was Sie tun können

Mo, 11/19/2018 - 06:34

Wenn der Weihnachtskaktus seine Blätter bzw. Glieder verliert, ist das immer ein Zeichen dafür, dass ihn etwas „stört“. Wir verraten woran es liegen kann.

© ClaraNila – Fotolia.com Der Weihnachtskaktus ist eine hierzulande sehr beliebte Zimmerpflanze, die im Winter durch schöne Blüten in Rot, Rosa, Weiß oder Orange auffällt und damit die Weihnachtszeit optisch unterstreicht. Der ursprünglich aus dem Regenwald Brasiliens stammende Kaktus ist in vielen Unterarten erhältlich, die teilweise sehr selten und von der Existenz bedroht sind. Die hier erhältlichen Arten erweisen sich allerdings als sehr pflegeleichte Vertreter, mit denen selbst Anfänger kaum etwas falsch machen können. Dennoch passiert es ab und zu, dass der Weihnachtskaktus Teile seiner Blätter, beziehungsweise Glieder verliert, oder dass seine Knospen unschön herunterhängen und alles andere als gesund aussehen. Woran kann das liegen – und noch wichtiger, was kann man dagegen tun?
Wissenswertes zum Weihnachtskaktus

Auch ganz ohne mühevolle Pflege schaffen es die meisten Weihnachtskakteen sich auszubreiten, gut zu wachsen und im Winter durch ihre ansprechenden Blüten zu überzeugen. Was das Gießen angeht, wird kalkhaltiges Wasser nicht so gut vertragen – was oft auch Grund für ein nicht so gesundes Erscheinungsbild ist. Dünger benötigt die Pflanze kaum, da sie ursprünglich aus nährstoffarmen Gegenden stammt. Ansonsten ist das spannende Gewächs recht pflegeleicht und belohnt ihren Besitzer bei optimalen Bedingungen mit einer wahren Blütenpracht mehrere Wochen lang. Ein Umtopfen ist nicht so oft nötig, ebenso wenig wie das Schneiden – selbst Einsteiger können daher mit dem Weihnachtskaktus eigentlich nichts falsch machen. Dennoch kommt ein ungesundes Aussehen ab und zu vor.

Die Blüten hängen herunter oder fallen ab – wieso?

Ein häufig auftretendes Problem ist, dass die Knospen oder Blüten des Kaktus schlapp nach unten hängen und alles andere als blühbereit wirken. Dies kann entweder an kalkhaltigem Wasser liegen, oder – viel wahrscheinlicher – daran, dass die Pflanze zu oft umgestellt und verschoben wurde. Der Weihnachtskaktus richtet sich mit seinen Blüten und dem Wachstum nämlich nach dem Sonnenlicht. Verschiebt man diesen dann entgegen dieser Richtung oder stellt man ihn gar komplett um, verträgt er dies nur mäßig.

Die Folge: Blätter oder Glieder wirken schlapp, die Knospenenden hängen etwas herunter und man erwartet allein optisch keine Blüten – was daran liegt, dass der Kaktus sich erst einmal an die neue Richtung gewöhnen muss und sich mit seinen Gliedern entsprechend stärken sollte, um diese neu auszurichten. Entweder beugt man vor, indem man so wenig wie möglich umstellt, oder man gibt der Pflanze ihren alten Platz zurück. Ansonsten gilt es, ihr ein wenig Zeit zum Erholen zu bieten. Am besten, indem sie in einen etwas kühleren, dunkleren Raum gestellt wird, bis sie sich erholt – in der Regel erfolgt hierbei auch eine reiche Blütenpracht.

Die Blätter fallen ab – was ist der Grund?

Fallen ganze Glieder des Weihnachtskaktus ab und wirken diese an ihrem Anfang leicht verholzt, geht es der Pflanze meist nicht allzu gut. Hier können mehrere Faktoren für das Abwerfen der Glieder verantwortlich sein:

  • falsches Gießen
  • ein Wurzelschaden
  • falsche Raumtemperatur

In diesem Fall gilt es, alle Möglichkeiten zu prüfen und die Pflege an alle Anforderungen anzupassen, um den Kaktus zu retten – ansonsten kann es sein, dass bald Großteile der Pflanze absterben.

Wurzelballen überprüfen

Zunächst einmal gilt es, den Wurzelballen der Pflanze vorsichtig zu überprüfen. Dieser ist in der Regel kompakt und gedrungen, sodass es nicht unbedingt heißt, dass die Pflanze in einem zu kleinen Topf steht, wenn der Wurzelballen kleiner ist, als der Kaktus selbst. Wirkt der Wurzelballen modrig, verfault oder ist mit Schimmel befallen, hat sich womöglich Staunässe an diesem zu schaffen gemacht. Da hilft nur noch, die befallenen Wurzelteile behutsam und so gering wie möglich zu entfernen, und den Wurzelballen in frische, durchlässige Erde einzusetzen. Mit dem Gießen kann dann erst einmal gewartet werden, bis die Erde etwas trockener wirkt. Auch kann Tongranulat in die neue Erde mit eingefügt werden, um Staunässe besser zu vermeiden.

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Sehen die Wurzeln hingegen vollkommen in Ordnung aus, sollte man ausschließen, dass das Abwerfen der Glieder durch falsches Gießen hervorgerufen wird. Verwenden Sie immer nur kalkfreies Wasser, das abgekocht ist oder aus der Regentonne stammt. Dabei ist eine leichte Feuchte in Ordnung, Nässe will verhindert werden. Generell gilt es, etwas weniger zu gießen, wenn es kühl ist – bei Wärme darf es ruhig etwas mehr sein. Beachten sollten Sie, dass der Kaktus nach der Blütezeit eine Pause an einem dunklen, kühlen Ort braucht – in dieser Zeit ist das Gießen zu vermeiden, ebenso wie das Düngen.

Falscher Standort

Möglicherweise steht der Kaktus aber auch zu nah an einem sonnigen Fenster und wird durch die Hitze leicht verbrannt, was zum Gliederabwurf führt. In diesem Fall sollte der Kaktus an einem Nord- oder Südfenster untergebracht werden, wo er indirektes Licht bekommt und sich keine Hitze entwickelt. Die Wurzeln allerdings mögen es etwas wärmer, sodass sie ruhig über einer Heizung platziert werden dürfen. Es kann auch sein, dass der Abwurf wegen einer zu kalten Temperatur im Wurzelbereich stattfand.

Verjüngt sich die Pflanze vielleicht?

Wirft der Weihnachtskaktus seine Blätter, beziehungsweise Glieder ab, kann dies auch daran liegen, dass er sich von selbst verjüngt. Das kommt zwar recht selten vor, ist jedoch schon einigen Haltern der Pflanze bekannt. Die Pflanze ist vielleicht zu rasant gewachsen und kann lange Triebe, beziehungsweise stark verbreitete Teile nicht mehr selbst versorgen, sodass „Unwichtiges“ erst einmal entsorgt wird. Manche Pflanzen wirken bei diesem Vorgang recht mickrig, hier sollte man Panik jedoch vermeiden – denn die meisten Kakteen erholen sich auch wieder. Womöglich legt der Kaktus auch eine Pause ein, sodass er in dieser Zeit am besten in einen dunkleren Raum mit kühleren Temperaturen über 10 Grad gebracht wird – dadurch wird sein Blütenaustrieb angeregt, sodass er sich vielleicht schneller wieder erholt.

Gliederabwurf beim Weihnachtskaktus – alle Möglichkeiten auf einen Blick
  • Verjüngung der Pflanze wegen zu schnellem Wachstum
  • falsches Gießen mit kalkhaltigem Wasser oder zu hoher Feuchtigkeit in der Erde
  • Wurzelschäden durch Staunässe oder zu viel Feuchtigkeit, wie beispielsweise Wasser im Untersetzer
  • zu viel Hitze am Fenster durch die Mittagssonne
  • der Kaktus legt nach der Blütezeit eine Pause ein
  • der Kaktus wurde zu oft verschoben und verstellt, sodass er sich neu nach der Sonne ausrichtet und dabei geschwächt wurde
  • kalte Temperatur um die Wurzel herum

Traubenkirsche schneiden – Tipps zu Zeitpunkt & Durchführung

Sa, 11/17/2018 - 08:50

Die Traubenkirsche wächst schnell und besonders ausladend. Um sie im Zaum zu halten ist ein regelmäßiger Rückschnitt unerlässlich. Hierbei kommt es aber auf den richtigen Zeitpunkt an.

© creatiffiti – Fotolia.com

Die Traubenkirsche kann in Gärten und Parks für eine wahre Bereicherung sorgen. Die attraktiven Rosengewächse starten mit ihren weißen Blütentrauben ins Gartenjahr. Die Blüten duften angenehm und ziehen auch Schmetterlinge und Bienen in ihren Bann. Im Spätsommer reifen die Früchte heran. Die schwarzen Beeren bilden einen stimmungsvollen Kontrast zur goldgelben Herbstfärbung. Möchten auch Sie sich in Zukunft an der Traubenkirsche erfreuen, gilt es, einige Pflegemaßnahmen zu beherzigen. Da sich die Traubenkirsche als besonders wuchsfreudig erweist und einen enormen Ausbreitungsdrang besitzt, zählt der Schnitt der Gewächse zu den wichtigsten Aufgaben, die den Hobbygärtner in Verbindung mit der Pflanze erwarten.

Rückschnitt nicht vernachlässigen

Die Traubenkirsche wächst schnell und breitet sich dabei in alle Richtungen aus. Dies geschieht nicht immer zur uneingeschränkten Freude des Hobbygärtners. Damit kein Wildwuchs entsteht, ist ein regelmäßiger Rückschnitt nicht zu vernachlässigen.

Sie haben die Wahl, ob Sie Ihr Gewächs als Strauch wachsen lassen oder zu einem Baum heranziehen möchten. Hier spielt sicherlich der vorhandene Platz eine große Rolle, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, einen bis zu 20 Meter hohen Baum im Garten zu kultivieren. Werden die Traubenkirschen in der Höhe gestutzt, wachsen sie umso mehr in die Breite. Dabei entwickeln sich Sträucher, die bis zu zehn Meter in die Höhe wachsen können. Die dicht belaubten Gewächse bilden dabei ausladende Wurzeln aus.

Wurzeln am Austreiben hindern

Bereits bei der Pflanzung sollte den Wurzeln Einhalt geboten werden. Die Ausbreitung des Wurzelgeflechts kann durch das Anbringen einer Wurzelsperre eingeschränkt werden. In angemessenem Abstand zur Pflanze wird dabei ein dichtes Geflecht eingesetzt, welches von den Wurzeln nicht durchdrungen werden kann.

Traubenkirsche mehrmals im Jahr zurückschneiden

Der Pflanzenschnitt ist, wie bereits erwähnt, die Hauptaufgabe des Hobbygärtners in Verbindung mit der Pflege der Traubenkirsche. Ein jährlicher Rückschnitt wird dabei nicht ausreichen. Jährlich kann die Pflanze beinahe 80 Zentimeter an Wachstum zulegen und dabei auch enorm in die Breite gehen.

Traubenkirsche zurückschneiden – So wird’s gemacht

Der Hauptschnitt wird während des Winterhalbjahres erledigt. Das Gewächs sollte noch nicht mit dem Austrieb begonnen haben.

» Tipp: Wählen Sie für den Rückschnitt einen frostfreien und wolkigen Tag ohne Niederschlag.

Während des Hauptschnittes entfernen Sie alle alten, kranken und toten Äste. Die Auslichtung der Krone sollte soweit erfolgen, dass die Äste in etwa einen Abstand von 20 Zentimetern zueinander aufweisen. Entfernen Sie ebenfalls Zweige, die über Kreuz wachsen oder zu lange senkrecht nach oben wachsende Triebe besitzen.

» Tipp: Gehen Sie während des Schnittes nicht zu radikal vor und behalten die Symmetrie des Baumes im Blick.

In Kürze:

  • während des Winterhalbjahres durchführen
  • an einem frostfreien Tag schneiden
  • abgestorbene Äste entfernen
  • zu lang aufragende Triebe stutzen
  • Krone auslichten
Traubenkirsche in Form halten

Kontrollieren Sie Ihre Traubenkirsche regelmäßig. Lassen sich zum Beispiel Risse in der Rinde erkennen, sollten Sie die betreffenden Äste entfernen. Dies ist auch notwendig, wenn es sich scheinbar um kräftige und gesunde Äste handelt. Risse in der Rinde sind mit einer Eintrittspforte für Bakterien und Schädlinge gleichzusetzen. Ebenso kann das Regenwasser in die Pflanze eindringen und dort Fäulnisprozesse in Gang setzen.

Schneiden Sie dabei leicht schräg, wenige Millimeter über einem nach außen weisenden Auge. Eine Wundversorgung brauchen Sie nicht zwingend vorzunehmen, denn durch den schrägen Schnitt kann das Regenwasser gut abfließen.

Benutzen Sie stets scharfes und desinfiziertes Werkzeug. Ausgefranste Schnittkanten können das Eindringen von Bakterien und Pilzen fördern.

Wildwuchs durch regelmäßigen Pflegeschnitt entgegenwirken

Auch während der Wachstumsphase gilt es, die Wuchsfreudigkeit der Traubenkirsche im Zaum zu halten. Greifen Sie daher unmittelbar nach der Blüte zur Schere. Spätere Schnittmaßnahmen sind nicht zu empfehlen, da sich dann bereits die Knospen für das nächste Jahr ausbilden.

Nicht nur unmittelbar am Gewächs und an seiner Krone sind Schnittmaßnahmen erforderlich. Kontrollieren Sie auch den Boden rund um die Pflanze. Wachsen aus dem Boden Sämlinge empor, sind diese ebenfalls umgehend zu entfernen. Die Wurzeln können sich ansonsten ungehindert ausbreiten und die umliegenden Pflanzen schädigen.

Wurde es versäumt, bei der Pflanzung eine Wurzelsperre in den Boden zu bringen, wird es notwendig sein, die Wurzeltriebe regelmäßig zu entfernen.

» Tipp: Eine Wurzelsperre kann auch bei älteren Pflanzen noch nachträglich eingesetzt werden.

Schnittmaßnahmen der Traubenkirsche im Überblick table#t309 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t309 thead tr { } table#t309 thead tr th.t309 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t309 thead tr th#t309.start { } table#t309 thead tr th#t309.end { } table#t309 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t309 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t309 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t309 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t309 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t309 tfoot tr { } table#t309 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } SchnittmaßnahmeErläuterung Hauptschnitt Der Hauptschnitt wird während des Winterhalbjahres an einem frostfreien und niederschlagsfreien Tag durchgeführt.
Dabei werden alle abgestorbenen und faulenden Äste entfernt.
Weiterhin sollte die innere Krone großzügig ausgelichtet werden.
Regelmäßiger Rückschnitt Der regelmäßige Rückschnitt dient der Gesundherhaltung des Baumes.
Dabei sind Äste zu entfernen, die eine geplatzte Rinde aufweisen.
Auch nach Stürmen und Unwettern gilt es, die Pflanze zu kontrollieren, damit abgebrochene Zweige nicht zu einer Unfallgefahr werden.
Regelmäßiger Pflegeschnitt Auch während der Wachstumsperiode sollte die Pflanze regelmäßig kontrolliert und ggf. beschnitten werden.
Damit es nicht zu Wildwuchs kommt, sollte regelmäßig nach der Blütezeit geschnitten werden.
Der Baumpflege dient auch das Entfernen von Sämlingen, die sich auf dem Boden ausgebreitet haben.

Feuerstelle aus Pflastersteinen bauen – 3 Varianten vorgestellt

Do, 11/15/2018 - 09:49

Eine Feuerstelle aus Pflastersteinen lässt sich ziemlich schnell und einfach errichten. Dazu müssen Sie kein erfahrener Handwerker sein. Wichtig ist aber, dass Sie auch an die Sicherheit denken.

© argot – Fotolia.com

Ein Garten ohne Feuerstelle ist kaum vorstellbar. Hier lassen sich gemütliche Stunde bei knisterndem Feuer, Stockbrot und beim Geschichten erzählen verbringen. Feuerstellen lassen sich ganz unterschiedlich errichten. In einem früheren Beitrag haben wir einmal 20 Ideen für Feuerstellen zusammen getragen. In diesem Beitrag möchten wir speziell auf den Bau einer Feuerstelle aus Pflastersteinen eingehen.

Oftmals sind von diversen Pflasterarbeiten noch Steine übrig, die optimal genutzt werden können, um daraus eine Feuerstelle zu errichten. Sie müssen kein erfahrener Handwerker sein, um das hinzubekommen. Wichtig ist vorab lediglich, dass Sie einen besonderen Blick auf die Sicherheit werfen.

Standort bestimmen

Bevor Sie mit dem eigentlichen Bau beginnen, muss der Standort feststehen. Die Planung ist besonders wichtig, denn offenes Feuer ist immer auch mit Gefahren verbunden, die gilt es natürlich von Anfang an auszuschließen.

Die Feuerstelle sollte an einem freien Fleck im Garten angelegt werden. Alles, was sich leicht entzünden kann, darf sich nicht in der näheren Umgebung befinden. Dies trifft auf Bäume, Sträucher und Stauden ebenso zu, wie auf jegliche Bebauung. Das Wohn- oder Gartenhaus sollten daher mindestens 80 Meter von der Feuerstelle entfernt liegen.

Achten Sie auch darauf, dass sich keine Gas- oder Stromleitungen in der Nähe der Feuerstelle befinden.

Feuerstelle Variante 1 – Schritt für Schritt erklärt

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Ein Beitrag geteilt von Haus- & Gartenservice Ludwig (@haus_gartenservice_ludwig) am Jul 18, 2018 um 2:59 PDT

Wer noch ein paar Pflastersteine übrig hat und eine Feuerstelle daraus bauen möchte, der kann das mit wenigen Handgriffen und ohne großes Know How ganz einfach erledigen. Das einzige was Sie dazu benötigen ist:

  • einen Spaten
  • Pflastersteine und
  • etwas Sand
Schritt 1:

Messen Sie zunächst die Feuerstelle ab und heben Sie die Fläche mit einem Spaten aus. Dabei stechen Sie etwa zehn Zentimeter tief in den Boden. Das so entstandene Loch wird nun mit Sand aufgefüllt.

» Achtung: Kieselsteine sind weniger gut geeignet, es besteht die Gefahr, dass die Steine unter Hitzeinwirkung platzen.

Schritt 2:

Um die entstandene Feuerstelle können Sie nun die Pflastersteine schichten. Diese bilden nicht nur einen dekorativen Abschluss, sondern haben auch eine praktische Funktion. Sie verhindern, dass sich das Feuer über die Abgrenzungen der Feuerstelle ausbreitet. Auf den aufgefüllten Sand können Sie nun das Feuerholz schichten und fertig ist die einfache Form der Feuerstelle aus Pflastersteinen.

Feuerstelle Variante 2 – Schritt für Schritt erklärt

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Ein Beitrag geteilt von leni_greylo (@leni_greylo) am Okt 7, 2018 um 8:27 PDT

Möchten Sie Ihre Feuerstelle etwas stabiler und solider bauen, ist die gemauerte Variante zu empfehlen.

Dabei gehen Sie vor, wie eben beschrieben:

❶ Maße der Feuerstelle festlegen
❷ Feuerstelle mit dem Spaten ausstechen
❸ Feuerstelle mit Sand auffüllen
❹ Pflastersteine um die Feuerstelle aufschichten

Hinzu kommt nun, dass Sie die Steine zusätzlich vermörteln. Dies gibt dem Ganzen Stabilität und ein einheitliches Bild. Ist der Mörtel getrocknet, kann die Feuerstelle in Betrieb genommen werden.

Feuerstelle Variante 3 – Schritt für Schritt erklärt

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Ein Beitrag geteilt von Familymanagerin (@jenni_faaaa) am Okt 20, 2018 um 11:44 PDT

Diese Feuerstelle sieht besonders attraktiv aus, ist aber etwas aufwendiger in der Errichtung. Die Pflastersteine dienen diesmal nicht als Abschlusskante der Feuerstelle, sondern füllen die Feuerstelle aus, was ein mosaikähnliches Bild ergibt. Damit die Feuerstelle einen Schutz und Abschluss erhält, wird hier mit einem Schutzring aus Stahl gearbeitet.

Das Blech muss hierfür zurückgeschnitten und verschweißt werden. Wer sich dies nicht zutraut oder die nötigen Werkzeuge dafür nicht besitzt, sollte sich das Stahlblech direkt beim Händler anpassen lassen.

» Tipp: Stahlblech ist im Vergleich zu Edelstahl einfacher zu bearbeiten.

table#t308 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t308 thead tr { } table#t308 thead tr th.t308 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t308 thead tr th#t308.start { } table#t308 thead tr th#t308.end { } table#t308 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t308 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t308 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t308 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t308 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t308 tfoot tr { } table#t308 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } MaterialWerkzeug ❍ Stahlblech
❍ Rundstahl
❍ Pflastersteine
❍ Sand
❍ Kies
❍ Beton
❍ Mörtel ❍ Stahlblech
❍ Rundstahl
❍ Pflastersteine
❍ Schubkarre
❍ Sand
❍ Kies
❍ Beton
❍ Mörtel

Zunächst wählen Sie den passenden Standort nach den bereits genannten Kriterien aus. Achten Sie auch auf einen ebenen Boden, damit das Wasser auf dem Steinboden gut abfließen kann.

Anleitung:

❶ Maße festlegen
❷ Fläche mit dem Spaten abstechen
❸ Boden verdichten
❹ Kies auffüllen
❺ Sand auffüllen
❻ Waagerechte Fläche schaffen
❼ Pflastersteine einsetzen
❽ Mörtel verteilen
❾ Mörtel aufwischen
❿ Stahlring aufbringen

Damit Sie auch wirklich ein kreisrundes Rasenstück abstechen, basteln Sie sich aus einem Nagel und einer Schnur eine Art Zirkel. Damit kann der Mittelpunkt festgelegt und ein Kreis im gewünschten Radius gezogen werden. Nun wird mit dem Spaten das kreisrunde Rasenstück abgestochen.

» Tipp: Damit der Aushub nicht den Rasen verschmutzt und beschädigt, stellen Sie eine Schubkarre bereit.

Das Loch wird etwa in 35 Zentimeter Tiefe ausgehoben. Anschließend muss der Untergrund verdichtet werden. Hierfür nutzen Sie einen Stampfer. Auf den Boden wird nun grober Kies aufgebracht. Nun bedecken Sie die Kiesschicht mit Sand. Auch dieser Untergrund muss wieder entsprechend verdichtet werden.

Bevor Sie mit dem Setzen der Pflastersteine beginnen, sollte überprüft werden, ob die Oberfläche auch wirklich gerade ausfällt. Dies können Sie leicht mit einer Wasserwaage überprüfen. Wichtig ist auch, die Höhe der Pflastersteine einzukalkulieren. Die Kies- und Sandschicht darf nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig ausfallen, schließlich sollen die Pflastersteine mit dem umliegenden Rasen eine Ebene bilden. Eventuell müssen Sie hier vor dem Pflastern noch nachbessern.

Sie können für die Pflasterung Steine in unterschiedlicher Größe auswählen. Gestalten Sie zum Beispiel den Rand mit großen Pflastersteinen und setzen mittig kleinere Steine ein. So erhält das Mosaikmuster zusätzlich Ausdruck. Haben Sie das Muster fertig gepflastert, wird der Mörtel angemischt. Verwenden Sie dabei etwas mehr Wasser als gewöhnlich, damit der Mörtel gut in die Fugen der Pflastersteine eingeschwemmt werden kann. Nun beginnen Sie mit einem Schwamm den Mauermörtel in die Fugen einzuarbeiten. Wischen Sie dabei solange, bis der Mörtel in die Fugen gedrungen ist und die Steine sauber sind.

Ist der Mörtel ausgehärtet, können Sie den fertig zugeschnittenen und verschweißten Stahlring als Schutz und Abgrenzung an den Rand setzen und die Feuerstelle kann in Betrieb genommen werden.

Ist eine Feuerstelle erlaubt?

Ob eine Feuerstelle grundsätzlich erlaubt ist, davon kann nicht uneingeschränkt ausgegangen werden. Möchten Sie größere Feuerstellen mauern, fragen Sie zur Sicherheit beim Bauamt nach oder machen sich in der jeweiligen Gemeindeordnung schlau. Wer sich im Kleingarten eine Feuerstelle anlegen möchte, sollte die Kleingartenordnung studieren. Da Kleingärten häufig eher eng bemessen sind und die Parzellen unmittelbar aneinander grenzen, ist die Errichtung von Feuerstellen auf Grund der Sicherheit der Anlage häufig untersagt. Weiterhin könnte die Rauchentwicklung zum Störfaktor werden.

Feuerstelle sicher benutzen

Die Feuerstelle ist fertig und soll nun möglichst bald eingeweiht werden. Bedenken Sie dabei bitte, dass offenes Feuer immer auch Gefahren in sich birgt und eine übermäßige Rauchentwicklung den nachbarschaftlichen Frieden stören kann.

» Lesetipp: Feuerschalen oder Feuerkörbe – darauf sollten Sie achten

Zu wahren Rauchsäulen entwickelt sich z.B. das Verbrennen von sehr frischem oder nassem Holz. Auch gestrichenes, lackiertes oder in anderer Form behandeltes Holz gehört nicht verbrannt. Es können dabei giftige Gase entstehen.

An einem windigen Tag sollten Sie die Feuerstelle besser nicht in Betrieb nehmen. Es kann sich ein gefährlicher Funkenflug entwickeln. Besonders in trockenen Sommern können so schnell umliegende Bäume oder Gebäude in Brand geraten.

In Kürze:

  • nur trockenes und unbehandeltes Holz verbrennen
  • keine Brandbeschleuniger verwenden
  • Sicherheitsabstand einhalten
  • Feuer stets beaufsichtigen
  • Löschmittel zur Vorsicht bereitstellen
  • Feuer komplett abbrennen lassen

Maulbeerbaum pflanzen – Tipps zu Standort, Zeitpunkt & Substrat

Di, 11/13/2018 - 09:36

Der Maulbeerbaum ist eine echte Zierde im Garten. Doch damit er auch kräftig wächst und eine Vielzahl an Früchten trägt, muss schon beim Pflanzen einiges bedacht werden.

© saint_antonio – Fotolia.com

Es gibt viele gute Gründe, sich einen Maulbeerbaum zuzulegen. Die zu den Maulbeergewächsen – auch als Moraceae bezeichnet – gehörende Pflanze ist einerseits für ihre Maulbeeren bekannt, die sich ähnlich wie Rosinen genießen oder zu Marmelade und Sirup einmachen lassen. Andererseits spricht das Gewächs, das auch schon die Römer kultivierten, wegen seines dekorativen Aussehens besonders viele Menschen an. Wie man einen Maulbeerbaum am besten pflanzt, was dabei auf keinen Fall missachtet werden sollte und welche Hilfsmittel dafür benötigt werden, erfahren Sie jetzt.

Grundlegendes zum Maulbeerbaum

Insgesamt gibt es mehr als zehn Maulbeerbaum-Arten, die alle eines gemeinsam haben: Sie wachsen als starke Bäume bis zu acht Meter hoch, können aber auch als Hecke herangezogen und gepflegt werden. Die breite Baumkrone wächst relativ dicht und kann daher viel Schatten spenden. Die Maulbeerbäume sind nicht sonderlich resistent gegen Frost, können aber am richtigen Ort im Garten dennoch erfolgreich überwintern. Maulbeerbäume wachsen besonders gut auf feuchten Böden, die viele Nährstoffe bieten – aber auch etwas trockenere Untergründe bewohnen sie problemlos.

Standort optimal wählen

Weiß man über die Lebensweise und das Wachstum der Maulbeerbäume Bescheid, ergibt sich ihr idealer Lebensraum und Standort wie von selbst: Die Maulbeerbäume aller Arten benötigen einen recht sonnigen, aber dennoch gut geschützten Platz im Garten. Dieser sollte recht großzügig bemessen werden, da sich Baumkrone und Wurzelwerk gut ausbreiten. Das gilt übrigens auch, wenn man den Maulbeerbaum als Hecke anzüchten möchte.

Vorsicht Früchte färben ab
Es ist unbedingt zu bedenken, dass die Früchte der Maulbeerbäume sehr stark abfärben – Flecken der Früchte lassen sich nur schwer und mit Mühe wieder entfernen. Aus diesem Grund wird empfohlen, Maulbeerbäume nicht neben Terrassen, Verandas oder Gehwegen, sowie Hauswänden zu platzieren.

Bevor es an das eigentliche Pflanzen gehen kann, sollten Sie am dem gewählten Standort ein großzügiges Loch ausheben, das den Wurzeln des Baumes ausreichend Raum zum Entfalten gibt. Des Weiteren sollte die Erde darin gelockert werden, um dem Baum das Einleben zu vereinfachen. Ein kurzes Wasserbad der Wurzeln im Vorfeld ist zu empfehlen, damit die Wurzeln ausreichend Feuchtigkeit erhalten und dadurch am neuen Standort besser anwachsen. Je nach Größe des Baumes sollte außerdem ein Stützpfahl bereitgestellt werden, da größere Bäume beim Anwachsen am neuen Standort eine stabile Stütze gegen Unwetter gebrauchen können.

Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen

Hat man einen Standort für den Maulbeerbaum festgelegt, fehlt nur noch der richtige Zeitpunkt – sowohl der Frühling, als auch der Herbst eignen sich gut zum Pflanzen, da der Maulbeerbaum so noch ausreichend Wurzeln fassen kann, bevor es zu den ersten Minustemperaturen kommt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte oder schlichtweg zu wenig Platz hat, kann den Maulbeerbaum bei Belieben auch in einen Kübel einpflanzen – dies ist das ganze Jahr über möglich und bringt den Vorteil, den Baum zum Überwintern nach drinnen holen zu können.

Hochwertiges Substrat wählen

Nun fehlt nur noch das richtige Substrat: Dieses sollte möglichst locker und durchlässig sein, aber auch pH-neutral und sehr nährstoffreich, um den Maulbeerbaum bestens gedeihen zu lassen. Ansonsten gilt es nur noch, die folgenden Schritte zu verfolgen:

  • das Pflanzloch sollte die doppelte Größe des Baum-Wurzelwerkes haben – bereits ausgehobene Löcher lassen sich bei Bedarf schnell erweitern, die Hauptsache ist, dass die Erde rundum noch einmal gelockert wurde
  • wer möchte, kann das ausgehobene Loch mit etwas Sand versehen und anschließend noch einmal auflockern
  • für etwas Düngung zu Beginn des Anwurzelns kann man Kompost in die gekaufte Pflanzenerde mit untermischen und in das Loch einbringen
  • den Maulbeerbaum so einsetzen, dass er genauso tief in der Erde steht, wie in seinem vorherigen Behältnis
  • Wurzel und Stamm mit Erde bedecken und festigen, sodass der Baum einen festen Stand erhält
  • Erde etwas festklopfen
  • Den Stützpfahl (nur bei größeren Maulbeerbäumen) einsetzen und mit dem Baum verbinden, beispielsweise durch Draht
  • viel Wasser hinterhergießen, um den Baum und dessen Wurzeln mit Feuchtigkeit zu versorgen
Do´s und Dont´s beim Pflanzen der Maulbeerbäume table#t307 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t307 thead tr { } table#t307 thead tr th.t307 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t307 thead tr th#t307.start { } table#t307 thead tr th#t307.end { } table#t307 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t307 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t307 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t307 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t307 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t307 tfoot tr { } table#t307 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } Maulbeerbaum pflanzen Do's✔ für reichlich Feuchtigkeit sorgen, die gut abfließen kann

✔ pH-neutrale oder leicht alkalisches Substrat verwenden

✔ durch Kompost Pflanzerde noch nährstoffreicher gestalten

✔ die Wurzeln vor dem Pflanzen kurz anfeuchten

✔ ausreichend Platz einplanen

✔ einen Stützpfahl bereitstellen

Dont's✖ saures Substrat verwenden, darauf reagieren Maulbeerbäume in der Regel nicht gut

✖ große Bäume ohne Stütze anwurzeln lassen – sie knicken bei Unwettern häufig um oder ganz ab

✖ Wurzeln vor dem Pflanzen austrocknen lassen

✖ Staunässe riskieren – durch sich stauende Feuchtigkeit im Wurzelwerk wird der Baum anfälliger für Krankheiten und Schimmel, sodass er eingehen kann

Maulbeerbaum aus Samen ziehen

Natürlich können Sie den Maulbeerbaum auch durch Samen pflanzen, um die Pflanze heranzuziehen. Dies nehmen jedoch nicht viele Menschen vor, da der Maulbeerbaum bis zu zehn Jahre wachsen muss, bis er Früchte trägt und die erste Ernte erfolgen kann. Möchten Sie das Pflanzen dennoch durch Samen vornehmen, benötigen Sie in jedem Fall geeignete Gefäße zur Aufzucht der Keimlinge. Kleine Blumentöpfe oder Balkonkästen eignen sich gut. Vor allem sollten die Gefäße einen Wasserablauf besitzen, um keine Staunässe zuzulassen. Die Aussaat ist jederzeit möglich, die Samen reifen am besten bei indirekter Sonne und über 20 Grad heran.

Der Maulbeerbaum ist ein Dunkelkeimer, deshalb müssen die Samen mit Erde bedeckt werden bis Keimlinge entstanden sind.

Wichtig ist bei der Anzucht aus Samen auch, dass ein Torf-freies Substrat verwendet wird, das nährstoffarm ist und einen kleinen Sandanteil enthält, um die Keimlinge optimal gedeihen zu lassen. Feuchtigkeit ist ein Muss, wenn Sie die Keimlinge nach etwa zwei oder drei Wochen aus der Erde sprießen sehen möchten.

Samen für einen Maulbeerbaum muss man übrigens nicht unbedingt kaufen: Hat man beispielsweise frische Maulbeeren zum Verzehr zur Hand, lassen sich deren Samen sehr einfach entnehmen. Lässt man sie auf einem Küchenpapier mehrere Stunden trocknen, werden sie haltbarer gemacht und lassen sich prima bis zur nächsten Aussaat lagern. In luftdurchlässigen Tütchen aus Stoff verpackt, machen sie außerdem ein schönes Geschenk für Hobby-Gärtner und Liebhaber der Baumart. Auf diese Weise gewonnene Samen müssen aber unbedingt gut getrocknet werden, um nicht zu schimmeln.

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