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Aktualisiert: vor 2 Minuten 4 Sekunden

Hasenglöckchen pflanzen – worauf Sie achten müssen

So, 04/21/2019 - 07:09

Das Hasenglöckchen ist wunderschön anzusehen, hat aber auch so seine Tücken, da es giftig ist. Vor dem Pflanzen sollten Sie einige Dinge beachten.

© Elisabeth – Fotolia.comOb Maiglöckchen, Tulpen oder Narzissen – jeder hat ein Bild davon, wie die Pflanzenvielfalt im Frühling zu erblühen beginnt und die Gärten und Landschaften in neuer Farbenpracht erstrahlen lässt. So gehören Tulpen und Maiglöckchen für viele Menschen zum Frühling dazu, wie die Butter auf das Brot – selbiges gilt für die beliebten Hasenglöckchen (Hyacinthoides), die zum Frühlingsbild einfach dazu gehören. Die Blütenfarbe in Weiß, Blau-Violett oder Rosa ziert häufig das Rasenbild im Garten oder findet ihren Platz unter Hecken, Sträuchern und Bäumen aller Art. Dabei gehören sie – überraschenderweise – zu den Spargelgewächsen und sind einfach zu pflegen.
Vorsicht: Hasenglöckchen ist giftig

Das Hasenglöckchen gehört zu den Spargelgewächsen und darunter zu den Hyacinthoiden, da das Hasenglöckchen rein optisch den bekannten Hyazinthen stark ähnelt. Die krautig wachsende Pflanze tritt vor allem als Frühlingsbote nach dem Winter auf, zusammen mit Tulpen und Narzissen und steht für viele Menschen daher sinnbildlich für diese Jahreszeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Gartengewächsen besitzt das Hasenglöckchen keine Wurzeln, sondern überdauert unter der Erde mit Hilfe der Zwiebel. Obwohl die Pflanze Kapselfrüchte ausbildet und einen lieblichen Duft ausströmt, sollten diese nicht verzehrt werden – bestenfalls lässt man auch die Finger von dem Gewächs. Das liegt nicht nur daran, dass das Hasenglöckchen hierzulande unter Naturschutz steht, sondern an sich auch recht giftig ist und daher nicht gegessen werden sollte.

Auf der Haut kann es nach dem Anfassen oder Pflücken zu Reizungen und Allergie-ähnlichen Erscheinungen kommen. Gerade bei im Garten spielenden Kindern ist es daher zu vermeiden, die Hasenglöckchen sehr einfach zugänglich zu pflanzen. Was macht das krautige Gewächs allerdings noch aus?

Hasenglöckchen – Wissenswertes auf einen Blick
  • wird bis zu 40cm hoch
  • viele verschiedene Unterarten der Pflanze erhältlich
  • Zwiebelgewächs
  • Blüte kann entweder weiß, rosa oder bläulich erscheinen
  • kommt natürlich in Afrika oder dem Westen Europas vor
  • gehört zur Familie der Spargelgewächse
  • entwickelt viele Blüten
  • duftet leicht
  • sind leicht giftig und sollten daher nicht verzehrt werden
  • können die Haut und Schleimhäute reizen
  • unkompliziertes Gewächs, das als Frühlingsbote gilt
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  • im Grunde sehr pflegeleicht und anspruchslos

  • sendet im Frühling einen zarten Duft aus

  • besticht durch ansprechende Glockenblüten, die Trauben-ähnlich angehäuft sind und in Farben wie Weiß, Blau und Rosa daherkommen können

  • breiten sich gerne mitten im Rasen oder unter Holzgewächsen aus

  • verbreiten sich schnell von alleine im Garten

  • kommen zu jedem Frühling wieder
  • sind leicht giftig und daher weder selbst, noch in Bezug auf deren Kapselfrüchte zum Verzehr geeignet

  • können die Haut beim Berühren oder Pflücken reizen, ebenso die Schleimhäute

  • in Blumentöpfen überwintern die Hasenglöckchen nur mit etwas Hilfe gut
Hasenglöckchen pflanzen – ideale Bedingungen

Hat man das Hasenglöckchen an einen idealen Standort gepflanzt und erhält dieses vom Boden und Substrat alles, was es braucht, können Sie damit rechnen, dass es sich intensiv vermehrt. Das bedeutet, Flächen werden schnell von der unkomplizierten Pflanze eingenommen – wer dies eingrenzen möchte, sollte also unbedingt rechtzeitig eingreifen, indem er die Samen des Pflänzchens abschneidet und dadurch verhindert, dass sie am Boden keimen. Wer eine vorgesehene Fläche speziell für die Hasenglöckchen abgegrenzt hat, benötigt also nicht viele Zwiebeln, um schon bald das ganze Feld mit der hübschen Pflanze auszufüllen.

Wer Kinder hat oder Tiere, die im Garten gerne spielen und freilaufen, sollte besonders aufpassen, dass die Hasenglöckchen nicht mitten in der benutzten Rasenfläche liegen. Sonst könnten Tiere diese verzehren oder Kinder in den Mund stecken, sodass sie nicht nur unter Reizungen leiden, sondern auch gesundheitliche Beschwerden, wie Erbrechen, davon tragen. Daher ist nicht nur besonders gut aufzupassen, sondern das Hasenglöckchen bestenfalls auch in ein erhöhtes Beet oder in Blumentöpfe zu pflanzen. Wer möchte, kann den betroffenen Bereich aber auch mit Hilfe einer Begrenzung wie beispielsweise einem Kinderzaun abgrenzen.

Welche Bedingungen benötigt das Hasenglöckchen?

Damit sich das Hasenglöckchen richtig wohlfühlt, sollte der gewählte Standort möglichst hell und lichtdurchflutet sein – pralle Sonne ist allerdings nicht so gut für das Gewächs, weswegen ein halbschattiger Platz ideal ist. Möchte man wissen, wo im Garten der beste Platz für die Pflanze ist, sollte man darüber nachdenken, wo im Frühling viel Licht erscheint – hier kommt das Hasenglöckchen in der Regel gut klar. Das heißt, solange es hier recht feucht und nicht zu heiß bleibt, denn die Pflanze geht ohne Feuchtigkeit schnell kaputt. Gerade deshalb macht es bei Hasenglöckchen Sinn, einen Waldrand oder Heckenrand auszuwählen, um die Zwiebeln zu pflanzen. Tritt weniger Mittagssonne an diesem Ort auf, kann man in der Regel die schönen Blüten und damit auch den lieblichen Duft des Pflänzchens wesentlich länger genießen.

Was den Boden angeht, sind die Hasenglöckchen nahezu anspruchslos. Das Substrat sollte möglichst feucht und durchlässig sein. Nährstoffe benötigt das Hasenglöckchen auch, aber zu nährstoffreich braucht der Boden nicht zu sein, auch kalkhaltiger oder saurer Boden wird oft ohne Probleme vertragen. Lediglich auf sandigen Böden kann das Gewächs nicht allzu gut gedeihen.

Wie wird das Hasenglöckchen gepflanzt?

Man hat mehrere Möglichkeiten, die Zwiebeln des Hasenglöckchens zu pflanzen oder dieses durch die Aussaat der Samen anzupflanzen:

  1. Entweder pflanzt man das Hasenglöckchen in einen dafür vorgesehenen Blumentopf oder Kübel
  2. oder aber man setzt es direkt in den Garten.

Üblicherweise wird das Hasenglöckchen im Herbst gepflanzt, damit das Gewächs im folgenden Frühjahr bereits erblühen kann. Da die Zwiebeln der Pflanze sehr schnell austrocknen können, sollte man diese unmittelbar nach dem Kauf pflanzen oder zumindest fürs Erste in einen Blumentopf einsetzen. Setzt man sie in den Boden, muss das Pflanzloch etwa dreimal so tief sein, wie die Zwiebel lang ist – in der Regel also etwa 10 Zentimeter. Die Spitze der Zwiebel muss dabei nach oben gerichtet werden, damit das Hasenglöckchen auch aus der Erde herauswachsen kann.

Die Zwiebel sollte feucht gehalten werden, im Winter ist das Gießen natürlich nicht notwendig und auch keine Überwinterungs-Bemühungen sind vonnöten. Lediglich Hasenglöckchen, die im Blumentopf bleiben, müssen zum Überwintern mit Reisig und Vlies oder Ähnlichem Material bedeckt werden und auch der Topf sollte einen wärmenden Schutz erhalten. Beim Pflanzen selbst ist unbedingt noch ein Abstand von mindestens vier Zentimetern zwischen den Pflanzen einzuhalten, damit jedes Gewächs genug Platz zum Ausbreiten und Wachsen erhält. Durch die Blätter werden die kleinen Abstände zwischen den Pflanzen ohnehin sehr schnell bedeckt und unsichtbar gemacht.

Massive Holzbank selber bauen – Material, Anleitung & Tipps

Fr, 04/19/2019 - 08:54

Massive Holzbänke haben ihren ganz eigenen Charme. Wenn Sie dann auch noch selbst gebaut sind, können Sie mächtig stolz sein. Mit unserer Anleitung klappt es garantiert.

© nidafoto – Fotolia.com

Kunststoffbänke sind gut, ohne Frage. Aber je nach Verarbeitungsqualität können sie wackeln, ausbleichen und das Material sogar spröde werden. Wer auf langlebige Lösungen setzt, die zudem noch deutlich sicherer sind, sollte unbedingt den Bau einer Holzbank in Erwägung ziehen. Welche Materialien dafür benötigt werden, wie das geht und was es beim Bau zu beachten gibt, verraten wir Ihnen jetzt.

Warum es sich lohnt auf Holz zu setzen

In Zeiten von günstigen Gartenbänken aus Kunststoff oder modernen Modellen aus Metall, mag sich der ein oder andere vielleicht fragen, warum es sich überhaupt lohnt den Aufwand zu betreiben, eine massive Holzbank selbst zu bauen. Die Antwort ist ganz einfach: Holz hat einen ganz besonders rustikalen Charme, an den kein anderes Material herankommt. Darüber hinaus sind derartige Holzbänke mit einem geringen Pflegeaufwand deutlich stabiler und sicherer.

Wichtige Vorüberlegungen

Überzeugt? Dann geht es nun an die Planung. Hierzu sollte man sich zunächst folgende Fragen stellen:

» Welches Holz soll verwendet werden?
Äußerst praktisch ist Lärchenholz, da das Hartholz seltener als andere Holzsorten von Insekten und Pilzen befallen wird. Darüber hinaus ist es sehr säurebeständig und weniger empfindlich gegenüber schlechten Witterungsbedingungen. Aber auch Teak-, Eukalyptus-, Robinien- oder Zedernholz ist aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle bestens für Gartenmöbel geeignet.

» Wie breit und tief soll die Sitzfläche sein?
Eine Tiefe von 43 bis 50 Zentimeter wird von vielen als angenehm empfunden. Pro Person sollte zudem eine Sitzflächenbreite von mindestens 45 Zentimeter eingeplant werden – je mehr Platz, desto bequemer.

» Welche Sitzhöhe ist angenehm?
Soll die Sitzfläche etwas gewölbt sein? Falls ja muss die diese entsprechend gehobelt werden.

» Werden Armlehnen bevorzugt?
Je nach persönlichem Geschmack ist hier eine Höhe von 20 bis 28 Zentimeter sinnvoll.

» Wie breit sollen diese sein?
5 bis 10 Zentimeter gelten als gängig.

» Soll die Armlehne etwas angeschrägt sein?
Ein Winkel von etwa 15 Grad ist durchaus bequem.

» Wie hoch soll die Rückenlehne sein?
Sofern die Bank nicht speziell für Kinder gebaut wird, sollte sie höher als 50 Zentimeter sein.

Benötigtes Material

Im Folgenden haben wir eine Einkaufsliste zusammengestellt:

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  • als Sitz- und Lehnfläche
  • aus Teilen können auch die Füße gebaut werden
  • falls genug Holz übrig bleibt kann daraus auch die Halterung für die Rückenlehne gefertigt werden.
» Hinweis: Die Länge des Baumstamms variiert nach der Wunschgröße der Bank. Je länger der Stamm, desto mehr Sitzfläche ergibt sich entsprechend daraus. Weitere Informationen hierzu geben wir hierzu unter dem Punkt „Wichtige Vorüberlegungen“.

Beispiel: Zweisitzer
  • 1 Meter Baumstamm als Sitzfläche und Rückenlehne
  • 50 Zentimeter für die beiden Füße (sofern der Baumstamm für die Füße geteilt wird. Ansonsten zwei Mal 50 Zentimeter, falls daraus Blöcke gesägt werden sollen
  • vier Kanthölzer für den Bau von zwei Armlehnen
Schäleisen, auch Rindenschäler bzw. Baumschäler genanntzum Entfernen der Rinde Kettensägezum Teilen des BaumstammsHand- oder ElektrohobelZum Glätten der Oberflächen Winkelschleifer samt passender Frässcheibezum Ausfräsen von AussparungenBohrmaschine mit Holzbohrer und Forstnerbohrer (z. B. 50 mm)zum Vorbohren von Löchern lange Holzschraubenzum Befestigen der Füße und RückenlehneHammerzum Einschlagen der Schrauben Ratschezum Festdrehen der SchraubenWinkelmesserzum Prüfen der Winkel von Armlehne und Rückenlehne 2 Kanthölzer (z. B. 55 x 55 mm)als Halterung für die RückenlehneHolzschutz bzw. Öl Lasur zum Schutz des Holzes – farblos, in natürlichen Holzfarbtönen oder kräftigen Farben (wie weiß, rot oder blau) erhältlich Holzbank bauen – Schritt für Schritt Anleitung Schritt 1: Baumrinde bearbeiten

Sofern nicht bereits vorbereitet gekauft: Zunächst wird der Baumstamm von der Baumrinde mit einem Schäleisen befreit. Besonders leicht von der Hand geht dies bei Baumstämmen, die bereits sechs bis 12 Monate schattig gelagert wurden. So fällt die Kambiumschicht schon fast von alleine ab. Wer es ganz sauber möchte, sollte hier vor allem an den Kanten sauber arbeiten. Eine hauchdünne Restschicht Rinde kann aber auch sehr natürlich und schick wirken.

Schritt 2: Baumstamm durchsägen

Im nächsten Schritt wird der Baumstamm mithilfe einer Kettensäge durchgesägt, um das Holz für die Sitzfläche und Rückenlehne vom Rest des Stammes, der für die Füße verwendet werden soll, zu trennen.

Schritt 3: Sitzbank zurecht sägen

Nun muss der Teil des Stammes für die Sitzbank auch nochmal durchgesägt werden. Je langsamer die Schnitte, umso gleichmäßiger die Schnittkanten. Optimal wäre ein mittiger Schnitt, da die fertige Sitzbank so sehr gleichmäßig wirkt.

Schritt 4: Oberflächen abschleifen

Damit die Oberflächen schön eben sind, werden diese mit dem Hobel Stück für Stück abgeschliffen. Testen ob alles schön glatt ist kann man, in dem vorsichtig mit der Handfläche darüberfährt – aber Achtung: Arbeitshandschuhe dabei tragen!

Schritt 5: Rückenlehne abflachen

Optional: Als nächstes sollte die Rückenlehne mit dem Winkelschleifer oder Elektrohobel etwas abgeflacht werden – so wirkt das Ganze nicht so wuchtig und benötigt weniger Platz.

Schritt 6: Aussparungen fräsen

Nun werden in die untere Baumstammhälfte mit einem Winkelschleifer Aussparungen ausgefräst. In diese werden später die runden Füße eingeschraubt. Während des Fräsens sollte der Fuß regelmäßig in die Aussparung gehalten werden um zu sehen, ob das ganze bündig ist.

Schritt 7: Kanten säubern

Bevor die Sitzbank gleich zusammengeschraubt wird, sollten unbedingt noch mal alle harten Kanten gebrochen und gesäubert werden, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und das Lackieren später zu erleichtern.

Schritt 8: Füße vorbereiten

Spätestens jetzt sollten die Füße der Sitzbank vorbereitet werden. Praktischerweise werden diese aus einem Stück des Baumstammes gefertigt, indem zwei Seiten mit einer Kettensäge entfernt werden.

Schritt 9: Bank zur Probe aufstellen

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die Bank schon mal probeweise aufzustellen. Achten Sie dabei auf folgende Punkte:

  • Wirkt das Gesamtbild optisch stimmig?
  • Ist der Abstand der Füße optimal?
  • Ist der seitliche Abstand zwischen den Füßen und der Sitzfläche gleich?
  • Falls nicht, kann jetzt noch mal nachgemessen und -gearbeitet werden.
Schritt 10: Füße montieren

Wenn alles passt, können anschließend die Füße von unten an der Sitzfläche montiert werden. Nachdem die Löcher vorgebohrt wurden, werden die Holzschrauben oder Metallstangen mit einem Hammer fester in das Holz geschlagen und anschließend mit einer Ratsche festgedreht.

Schritt 11: Löcher vorbohren

Nun können die Löcher für die Rückenlehne vorgebohrt werden. Hierfür ist ein Forstnerbohrer bestens geeignet, um ausreichend große Löcher für die Kanthölzer zu schaffen.

Schritt 12: Rückenlehne montieren

Im Anschluss werden die Kanthölzer zur Halterung der Rückenlehne umfunktioniert. Ein Ende wird mit dem Winkelschleifer so angeschnitzt, dass diese in die eben vorbereiteten Löcher passen. Wie oben erwähnt ist es deutlich bequemer, wenn die Rückenlehne nicht im 90 Grad Winkel zur Sitzfläche montiert wird, sondern etwas geneigt ist. Damit der Neigungswinkel bei beiden Kanthölzern gleich ist, sollte nicht nach Gefühl gearbeitet werden, sondern das Maß mit einem Winkelmesser geprüft werden.

Schritt 13: Rückenlehne befestigen

Sobald die Kanthölzer in die Vorbohrungen passen, kann die Rückenlehne mit ausreichend langen Holzschrauben befestigt werden.

Schritt 14: Holzschutz auftragen

Um das Holz zu schützen, sollte es mit einem Öl lasiert werden. In den meisten Fällen ist zudem eine Grundierung empfehlenswert, die das Holz vor Verfärbungen durch Bläue und Pilzbefall schützt. Nachdem diese ausreichend durchgetrocknet ist, sollten ein bis zwei Schichten Lack aufgetragen werden.

Diese Video-Anleitung zeigt, wie es aussehen könnte:

Tipps für den Bau einer massiven Holzbank table#t377 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t377 thead tr { } table#t377 thead tr th.t377 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.3em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t377 thead tr th#t377.start { } table#t377 thead tr th#t377.end { } table#t377 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t377 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t377 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t377 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t377 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t377 tfoot tr { } table#t377 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } TippHinweise schlanke Sitzfläche oder LehneWem die Sitzfläche oder Lehne aus einem halben Baumstamm zu wuchtig ist, kann die Stammhälften auch noch mal teilen.weiche KantenKlassisch haben massive Holzbänke harte Kanten. Wer es aber romantisch und verspielter mag kann die Ecken aber auch in einem größeren Winkel brechen, sodass sie schön rund werden. Metallstreben für die Halterung der RückenlehneWer wenig Vertrauen in Kanthölzer hat, kann auch Metallstreben zur Verbindung der Sitzfläche mit Rückenlehne nutzen. Dadurch geht der holzige Charme zwar etwas verloren, doch die Konstruktion ist noch robuster.die Füße einfacher montierenFalls das Ausfräsen der Aussparungen für die Füße zu aufwendig ist, kann die Sitzfläche auch auf die Füße gelegt werden und dann mit einer langen Metallstange verbunden werden. Die dadurch sichtbaren Bohrlöcher kann man gut verstecken, indem ein Holzstab mit dem Durchmesser der Bohrlöcher hineingesteckt und entsprechend abgesägt wird. Alternativ kann man auch Pfropfen aus Holzresten des Stammes bauen. In beiden Fällen sollte überstehendes Material mit einem Hobel entfernt werden, damit die Sitzfläche schön eben ist. Pflegetipps für Holzbänke

Der Pflegeaufwand ist sehr von der Holzsorte abhängig. Während eine Holzbank aus Weichholz (z.B. Kiefer, Buche oder Fichte) regelmäßig abgeschliffen und lackiert werden muss, sind Harthölzer deutlich pflegeleichter.

Ungeachtet dessen sollten die Gartenmöbel mindestens zum Beginn und Ende der Gartensaison ordentlich gereinigt werden. Aggressive Reiniger sind hierfür allerdings gar nicht geeignet. Stattdessen empfehlen wir Seifenlauge aus Naturseife, die dank der enthaltenen pflanzlichen Öle das Holz nicht nur pflegen, sondern auch eine Rückfettung gewährleisteten. Damit keine Seifenreste auf dem Holz verbleiben sollten die Bank anschließend trockengerieben werden.

» Achtung: Mikrofasertücher schaden dem Holz, indem sie wichtige Öle entziehen. Besser sind einfache Baumwolltücher geeignet. Aber auch Schwämme oder eine Bürste können genutzt werden.

Darüber hinaus ist nach der Grundreinigung eine Behandlung des Holzes mit einem Pflegeöl zwei bis drei Mal pro Jahr sinnvoll. Bei der Wahl des Mittels ist allerdings zu beachten, dass farblose Varianten in der Regel keinen UV-Schutz bieten. Dadurch kann die Farbe des Holzes vergrauen. Abgesehen davon sollten die Öle frei von Lösungsmitteln sein, da sonst der natürliche Schutz des Holzes geschädigt wird. Zum Auftragen eignen sich ebenfalls Baumwolltücher, aber auch Pads und Pinsel.

Oase im Alltag schaffen – unsere besten Dekotipps

Fehlt noch etwas Inspiration, wie man die Gartenbank am besten in Szene setzen kann? Dann folgen nun unsere Deko Tipps für eine Wohlfühloase im Garten.

  • Sitzkissen: Leider hat Holz eine unschöne Angewohnheit: es ist hart. Doch mit Kissen oder Sitzauflagen kann man es sich richtig gemütlich machen.
  • Rosenbogen: Wer es besonders romantisch mag, kann einen Rosenbogen hinter oder über die Gartenbank stellen. Vor allem die zweite Variante bietet so eine natürliche Schattenquelle. Zum Bepflanzen des Rosenbogens sind übrigens nicht nur Kletterrosen geeignet, sondern auch Waldreben.
  • Blumentöpfe: Falls ein Rosenbogen zu groß ist, wirken natürlich auch Blumen in rustikalen Töpfen bezaubernd.
  • Sonnenschirm: Um sich vor der direkten Sonnenstrahlung zu schützen, kann auch ein Sonnenschirm aufgestellt werden. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Modelle, die rustikal anmuten und daher bestens zu einer massiven Holzbank passen.
  • Montierbarer Tisch: Um ein Glas abstellen oder Buch ablegen zu können, eignen sich kleine Holztische, die an die Armlehne montiert werden können. Wer sich für ein schwenkbares Modell entscheidet, kann damit auch bequem an einem Laptop oder Tablet arbeiten/ lesen.

Garten bewässern im Urlaub: 6 Tipps zur Pflege von Rasen & Co

Mi, 04/17/2019 - 11:52

Wer nach dem Sommerurlaub einen satt-grünen Rasen und blühende Beete vorfinden möchte, muss sich vor der Abreise Gedanken um die Bewässerung des Gartens machen.

© eugenegg – Fotolia.comEndlich steht der lang ersehnte Sommerurlaub an – die Koffer sind quasi schon gepackt und das Haustier ist bereits in der Obhut einer liebevollen Betreuung. Aber wer wird Ihren Garten bewässern, während Sie im Urlaub sind? Gerade in den heißen und trockenen Sommermonaten sind Ihre Pflanzen auf eine ausreichende Wasserzufuhr angewiesen. Mit unseren Tipps bereiten Sie den Rasen optimal auf Ihren Sommerurlaub vor.
Tipp 1: Nachbarn den Garten bewässern lassen

Die wohl sicherste Variante für Hobbygärtner, um den Garten und insbesondere den während des Urlaubs bewässern zu lassen, ist auf die Hilfe Ihrer Nachbarn zurückzugreifen. Laden Sie Ihren Nachbarn hierfür vor Ihrem Urlaub auf Kuchen und Kaffee zu sich in den Garten ein und geben Sie ihm eine ausführliche Einweisung in die Pflege Ihrer Pflanzen und die Bedienung Ihres Rasensprengers.
Steht während Ihrer Abwesenheit keiner für die Gartenpflege zur Verfügung, können Sie auch die Hilfe von studentischen Gartenhelfern in Anspruch nehmen – diese finden Sie z. B. über die Studentenvermittlung JOBRUF.

Tipp 2: Kübelpflanzen in den Schatten oder Teich stellen

Um den Wasserverbrauch Ihrer Kübelpflanzen zu senken, ist es wichtig, dass diese während Ihrer Urlaubsabwesenheit möglichst nicht in der prallen Sonne stehen. Am besten stellen Sie Ihre Kübelpflanzen eng zusammen an die Nordseite Ihres Hauses oder einen anderen schattigen Unterstand. Auch wenn die Pflanzen im Schatten nicht gut wachsen können, reduzieren Sie so für die Zeit Ihres Urlaubs den Wasserverbrauch enorm.

Wenn Sie nur einen Kurzurlaub planen und einen Gartenteich mit flacher Sumpfzone besitzen, ist es möglich, Ihre Kübelpflanzen für diesen Zeitraum in eben diese zu stellen. Achten Sie dabei auf einen sicheren Stand der Töpfe, sodass diese bei einem Windstoß nicht umfallen. Für einen längeren Urlaub ist diese Methode der Bewässerung aufgrund der möglichen Staunässe allerdings nicht geeignet.

Tipp 3: Beete durchharken und mulchen

Auch Ihre Beete können Sie mit ein paar Handgriffen auf Ihren Sommerurlaub vorbereiten. Harken Sie Ihre Blumen- und Gemüsebeete dafür richtig durch. Denn oft bilden sich im Boden direkt unter der Erdoberfläche dünne Kanäle, über die das Gießwasser sehr schnell verdunsten und somit erst gar nicht an die tieferliegenden Wurzeln gelangen kann. Mit der Harke zerstören Sie die Bodenstruktur.

Bewässern Sie die Beete in Ihrem Garten danach noch einmal ordentlich, bevor Sie in den Urlaub aufbrechen. Tragen Sie dann Mulch auf, damit der Boden das Wasser möglichst lange speichern kann. Neben Rindenmulch eignen sich hierfür auch frischer Rasenschnitt oder große Pflanzenblätter wie z. B. die des Rhabarbers.

Tipp 4: Vertrocknete Blüten und Pflanzteile entfernen

Vertrocknete Blüten oder beschädigte Pflanzteile entziehen Ihren Pflanzen nur unnötig Energie. Drehen Sie vor Ihrem Urlaub eine letzte Runde durch Ihren Garten und entfernen Sie dabei verdorrte Blüten, vertrocknete Äste und Blätter oder beschädigte Pflanzenteile. Pflanzen, die einen häufigen Rückschnitt vertragen wie z. B. Rosen, sollten Sie jetzt noch einmal mit der Gartenschere bearbeiten. Ein Rückschnitt so kurz vor dem Sommerurlaub senkt den Wasserverbrauch Ihrer Pflanzen. Bis zu Ihrer Rückkehr haben sich mit Sicherheit schon wieder neue Triebe gebildet.

Tipp 5: Rasen mulchmähen

Bevor Sie in den Flieger steigen, mähen Sie Ihren Rasen noch einmal auf die gewohnte Länge herunter. Anders als sonst lassen Sie den Rasenschnitt dieses Mal einfach auf Ihrem grünen Teppich liegen, das sog. Mulchen. Das frisch gemähte Gras bildet einen natürlichen Sonnenschutz für Ihren Rasen. Sehen Sie in jedem Fall von einer Düngung des Rasens kurz vor Ihrem Urlaub ab. Das Düngemittel würde zum Wachstum anregen. In dieser Phase benötigt der Rasen besonders viel Wasser.

Tipp 6: Automatisches Bewässerungssystem

Wer es sich als Hobbygärtner leisten kann, entscheidet sich für ein automatisches Bewässerungssystem. So werden Ihre Beete zum Beispiel mit einem solarstorm- oder batteriebetriebenen Bewässerungssystem von Esotec zwei Mal täglich vollautomatisch bewässert. Mit dem App-gesteuerten Smart-Garden-System von MIYO wird Ihr Garten sogar per Hightech bewässert. Der einzige Nachteil ist der sehr hohe Anschaffungspreis eines solchen vollautomatischen Bewässerungssystems. Bei großen Gärten sollten Sie die Planung des Bewässerungssystems außerdem in die Hände eines Garten- oder Landschaftsbauer übergeben.

Mehlbeere pflanzen – Anleitung und Tipps

Di, 04/16/2019 - 11:44

Die Mehlbeere kann als Strauch, Hecke oder Baum gepflanzt werden. Wir erklären, was dabei zu beachten und wann der beste Pflanzzeitpunkt ist.

© Eberhard – Fotolia.comMehlbeeren (Sorbus) zählen zu den Kernobstgewächsen und bilden eine besonders sortenreiche Art innerhalb der Rosengewächse. In den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel sind zirka 100 Arten vertreten. Die häufigsten Vertreter dabei sind die Vogelbeeren oder Elsbeeren. Alle Mehlbeeren schmücken sich im Herbst mit auffälligen Früchten, welche einen hübschen Kontrast zum Blattgrün bilden. Die Bezeichnung Mehlbeere stammt übrigens aus Zeiten, in denen Lebensmittel knapp waren und man sich damit behalf, aus den getrockneten Früchten Mehl zu gewinnen. Was es bei der Pflanzung der hübschen Ziersträucher zu beachten gilt, kann im Folgenden nachgelesen werden.

Mehlbeere – kleine Pflanzenbeschreibung

Die Mehlbeeren sind meist sommergrün und wachsen als kleinere Bäume oder Sträucher. Nicht selten bilden die Bäume mehrere Stämme und besitzen eine ausladende Krone. Die größten Vertreter der Sorbus-Arten können bis zu 20 Meter an Wuchshöhe erreichen. Dazu zählt zum Beispiel der im Norden Chinas beheimatete Sorbus pohuashanensis. Die in Mitteleuropa häufig vertretene Zwerg-Mehlbeere bringt es dagegen gerade einmal auf eine Höhe von drei Metern.

Blühfreudige Mehlbeeren

Abhängig von ihrer Art blüht die Mehlbeere zwischen Frühling und Sommer. Die zwittrigen Blüten erscheinen meist reichhaltig und stehen eng zusammen. Dabei kommen Trauben oder Rispen vor. Die Blüten sind von einer doppelten Hülle umgeben. Die Kelchblätter sind grün und dreieckig bis eiförmig. Bei den Kronblättern kommen weiße, gelbliche oder rosa Varietäten vor. Jedes Fruchtblatt ist mit zwei bis vier Samenanlagen ausgestattet.

Alle Mehlbeeren bilden kleine Apfelfrüchte aus. Daher zählt die Mehlbeere botanisch auch zu den Kernobstgewächsen. Die Früchte sind sortenabhängig gelb, rosa, orange, rot oder braun gefärbt und eiförmig bis rund. Das Kerngehäuse enthält bis zu sieben Samenkammern, welche meist einen Samen enthalten.

Mehlbeere Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der artenreichen Gattung der Mehlbeeren liegt ausschließlich auf der Nordhalbkugel. Am häufigsten sind die Pflanzen im Norden Amerikas und in Eurasien vertreten. Auch in China sind mehr als 60 Arten beheimatet, 43 Mehlbeeren-Arten wachsen allein dort.

Mehlbeeren sind genügsam und dafür bekannt, auch mit extremen Standorten gut zurecht zu kommen. Nicht selten werden Mehlbeeren in Felswänden oder Dachrinnen gesichtet. Der Anspruch an das Substrat ist gering und die Pflanzen kommen auch mit sauren Böden zurecht. An längere Trockenheit können sich die Pflanzen allerdings weniger gut anpassen. Besonders die im Himalaja beheimateten Sorbus-Arten reagieren empfindlich auf Trockenheit. Die Trockenheit beeinflusst auch die Wuchshöhe. An optimalen Standorten können Speierlinge mehr als 30 Meter hoch wachsen.

➔ Tipp: Mehlbeeren wachsen im Gebirge bis an die Baumgrenze heran.

Häufig finden sich Mehlbeeren in freier Natur auf Lichtungen oder an Waldrändern. Die Pflanzen geraten nur ungern mit anderen Gewächsen in Konkurrenz. Vögel verbreiten die Samen bis in das Unterholz der Wälder hinein, wo zahlreiche Sämlinge vorkommen.

Mehlbeere pflanzen – passenden Standort finden

Ganz gleich, für welche Art der Mehlbeere Sie sich entschieden haben, die Gewächse sind anpassungsfähig und werden an beinahe jedem Standort, gedeihen. Mehlbeeren sollten aber möglichst einen warmen und nicht zu trockenen Standplatz erhalten. Je nach Art ist ein sonniger bis halbschattiger Standort ideal. Mehlbeeren solltenzudem eine Alleinstellung erhalten und nicht unmittelbar in die Nähe von schnell wachsenden Bäumen gepflanzt werden. Die Mehlbeere wächst sehr langsam und ist dadurch konkurrenzschwach.

Bei der Standortwahl sollte auch der Abstand zu Gebäuden und Straßen im Auge behalten werden. Mehlbeeren sind Flachwurzler und daher nicht wirklich fest im Erdreich verankert. Die Entfernung von Bäumen zu Straßen und Grundstücken wird von den Kommunen vorgegeben. Als Faustregel gilt, der Baum sollte im Abstand seiner Wuchshöhe gepflanzt werden. Ist also eine Wuchshöhe von drei Metern zu erwarten, genügt ein Abstand von drei Metern. Kritischer wird es bei Arten, deren Wuchshöhe mit 20 Metern vorgeschrieben ist. Diese Mehlbeeren kommen aber in der Regel in unseren Breiten nicht vor. Mit Wuchshöhen von zehn bis zwölf Metern ist jedoch bei für den Hausgarten geeigneten Sorten zu rechnen. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf über die einzelnen Sorten und deren Wuchshöhen.

Den passenden Standort finden in Stichworten:

  • sonnig bis halbschattig
  • warm
  • nicht zu trocken
  • nicht neben schnell wachsenden Bäumen
  • windgeschützt
  • ausreichend Abstand zu Gebäuden oder Straßen
Mehlbeere pflanzen – das passende Substrat auswählen

Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit wächst die Mehlbeere eigentlich auf jedem herkömmlichen Gartenboden. Ein frischer durchlässiger und nicht zu trockener Boden wirkt sich positiv auf das Wachstum der Mehlbeere aus. Der pH-Wert des Bodens sollte sich möglichst im neutralen Bereich bewegen, wenn auch von den meisten Arten ein leicht saueres Milieu akzeptiert wird. Einige Mehlbeeren bevorzugen einen kalkhaltigen Boden.

Der Boden sollte nicht zur Verdichtung neigen. Ist der Boden zu feucht und schwer, lässt er sich durch die Beigabe von Sand oder Splitt durchlässiger gestalten. Zu trockener Boden wird mit Lauberde oder Kompost aufgewertet.

Das passende Substrat in Stichworten:

  • durchlässig
  • neutral bis leicht sauer
  • locker
  • frisch
  • nährstoffreich
  • häufig kalkhaltig
Mehlbeere pflanzen – Anleitung Wann ist Pflanzzeit?

Mehlbeeren können im Frühling oder im Herbst gepflanzt werden. Wobei die Pflanzung im Frühling zu bevorzugen ist, denn dann können die Pflanzen über den Sommer gut anwachsen und stabile Wurzeln ausbilden.

Mehlbeere pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanze wässern
  4. Pflanzloch ausheben
  5. Boden lockern
  1. Pflanze einsetzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Erde gut andrücken
  4. Pflanze angießen
Die Wahl des Standortes ist besonders wichtig. Mehlbeeren können ein Lebensalter von bis zu 200 Jahren erreichen und damit im Garten mehrere Generationen erfreuen. Ein optimaler Standort lässt die meisten Arten zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Weniger vorteilhafte Standplätze führen zu einem eher strauchartigen Wuchs.

➔ Tipp: Auch wurzelnackte Pflanzen entwickeln sich in der Regel gut, sind aber preiswerter in der Anschaffung.

Mehlbeeren eignen sich auch für die Heckenpflanzung. Hierbei sollten auf einen Meter etwa drei bis vier Pflanzen gesetzt werden. Vor der Pflanzung wird der Wurzelballen gut gewässert. Das Pflanzloch ist in mindestens doppelter Größe des Wurzelballens auszuheben. Nachdem die Pflanze in das Pflanzloch gesetzt wurde, ist sie gut anzugießen.

Beliebte Mehlbeere Sorten für den Garten Mehlbeere Magnifica

Dieser Hybride wächst bis zu zwölf Meter hoch. Jährlich nimmt die Wuchshöhe an zwanzig Zentimetern zu. Der Strauch geht etwa fünf Meter in die Breite. Die Äste verzweigen reich und wachsen aufrecht. Im Herbst trägt diese Mehlbeere orangerote Früchte, welche einen hübschen Kontrast zur hellgelben Laubfärbung bilden.

Mehlbeere Aurea

Diese Sorte eignet sich auch für kleinere Gärten. Die schnittverträglichen Mehlbeeren können auch als Strauch kultiviert werden. Die Wuchshöhe liegt bei etwa sechs Metern. Sehr attraktiv ist die gelbgrüne Laubfärbung über die Sommermonate. Im Herbst wechselt die Blattfarbe in ein warmes Orange.

Mehlbeere Majestica

Diese Mehlbeere kann wahlweise als Baum oder Strauch kultiviert werden. Die Wuchshöhe liegt bei bis zu zwölf Metern. Die Krone wird schlank und kegelförmig ausgebildet. Die Zweige hängen nicht über. Im Herbst erscheinen die orangeroten Beeren, welche bis zu zwei Zentimeter an Größe erreichen können.

Boden kalkhaltig – was Sie jetzt tun müssen

Sa, 04/13/2019 - 07:56

Bei zu hohem Kalkanteil im Boden können einige Pflanzen nicht gedeihen. Darum gilt es, die Bodenqualität zu verbessern. Meine Tipps zeigen Ihnen, wie das geht.

© Alexander Limbach – Fotolia.com

Ob die Pflanzen üppig wachsen und uns mit reicher Blüte erfreuen, ist nicht allein vom grünen Daumen des Hobbygärtners abhängig, sondern nicht zuletzt auch von den Bodenverhältnissen. Es gibt ganz unterschiedliche Bodenarten, welche, je nach ihrer Zusammensetzung, von bestimmten Pflanzen bevorzugt oder eher gemieden werden. Sie können einiges dafür tun, die Bodenbeschaffenheit zu verbessern und damit bestmögliche Bedingungen für ein gesundes Pflanzenwachstum schaffen. Was es bei kalkhaltigen Böden zu beachten gibt, welche Pflanzen sich dort wohlfühlen und wie sich der Kalkgehalt des Bodens senken lässt, erfahren Sie im Folgenden.

Ist mein Boden kalkhaltig?

Jeder Boden enthält eine gewisse Menge Kalk. Ist von einem kalkhaltigen Boden die Rede, liegt der Anteil an Kalziumkarbonat bei mehr als 40%. Wir sprechen von basischen, alkalischen oder eben kalkhaltigen Böden, wenn der pH-Wert des Bodens bei mehr als 7 liegt. Ob Ihr Boden kalkhaltig ist, können Sie bereits mit bloßem Auge abschätzen. Befinden sich dort kleine Steine und es zeichnen sich blasse Erdklumpen ab, kann meist von einem kalkhaltigen Boden ausgegangen werden. Gewissheit über den Kalkgehalt des Bodens bringt Ihnen eine Bodenanalyse. Professionell lässt sich diese in einem Bodenlabor durchführen. Für den Hausgebrauch genügt jedoch ein einfaches Testset, welches in jedem Gartenmarkt für etwa fünf Euro zu haben ist.

Tipp: Ein pH-Wert Bodentest liefert nur einen groben Anhaltspunkt über den tatsächlichen Kalk- und Säuregehalt. Durch die Dichte des Lehmbodens kann der Säurewert höher ausfallen, als bei Sandböden, obwohl der gleiche pH-Wert angezeigt wird.

Möchten Sie wissen, ob der Boden basisch oder sauer beschaffen ist, kann zu einem einfachen Hausmittel gegriffen werden. Hierfür benötigen Sie Essig und Backpulver. Geben Sie Essig und Backpulver jeweils getrennt zu einer Bodenprobe. Lassen sich bei Essig zischende Geräusche vernehmen, kann von einem basischen Substrat ausgegangen werden. Beginnt es dagegen, bei Backpulver zu zischen, ist der Boden sauer.

Verschiedene Bodenarten und ihre Merkmale table#t282 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t282 thead tr { } table#t282 thead tr th.t282 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE; } table#t282 thead tr th#t282.start { } table#t282 thead tr th#t282.end { } table#t282 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t282 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t282 tbody tr td#n1 { width: 15%; }table#t282 tbody tr td#n2 { width: 85%; } table#t282 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;padding: 10px;border-bottom: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t282 tfoot tr { } table#t282 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; } BodentypMerkmale KalkbodenKalkböden sind trocken und recht nährstoffarm, dies kann bei bestimmten Pflanzen zu Mangelerscheinungen führen.

Nach Regenfällen verkleben Kalkböden aufgrund des enthaltenen Lehms.

Kalkböden besitzen einen pH-Wert von 7 und höher.LehmbodenLehmböden sind dicht und speichern Wasser.

Fehlt die Feuchtigkeit, ist ein Lehmboden eher hart und rissig.

Dann kann ein Lehmboden nur schlecht bearbeitet werden. SandbodenKörniger Sandboden kann schlecht Feuchtigkeit speichern.

An heißen Tagen wird der Boden schnell trocken und es muss entsprechend häufiger gegossen werden. Warum ist Kalk wichtig?

Der Hauptbestandteil von Kalk ist Calciumkarbonat. Damit enthält ein kalkhaltiger Boden automatisch Calcium. Somit kann Kalk die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Auch die Bodeneigenschaften verbessern sich durch den Kalkanteil. Weiterhin hält der Kalk im Boden auch die Bodenorganismen am Leben.

Tipp: Kalkhaltiger Boden erscheint krümelig und locker.

Kalk stoppt eine Versauerung des Substrats. Saure Böden werden von Bodenorganismen gemieden. Damit sich im Boden Leben entwickeln kann, ist eine neutrale Bodenbeschaffenheit wichtig. Die Aktivität der Bodenbewohner hält den Boden locker und nährstoffreich. Kalk ist damit ein wichtiger Bodenbestandteil und wird benötigt, um zahlreiche Funktionen im Boden aufrecht zu erhalten.

Gärtnern auf kalkhaltigem Boden

Ein kalkhaltiger Boden ist eigentlich eine Freude für jeden Hobbygärtner, denn Sie müssen sich nicht durch schweren Boden kämpfen, sondern können den lockeren Boden leicht bearbeiten. Eine Voraussetzung hierfür ist allerdings trockenes Wetter. Bei Regen erlebt der Hobbygärtner eine böse Überraschung und findet einen schlammigen und matschigen Untergrund vor. Für diese Veränderung der Bodenbeschaffenheit bei Nässe sorgt der Lehmanteil des Bodens.

Zahlreiche Pflanzen haben keine Probleme mit kalkhaltigen Böden und gedeihen problemlos, ohne dass eingeschritten werden muss. Die besten Aussichten bestehen beim Gärtnern auf Kalkböden bei mediterranen Pflanzen.

Tipp: Die Pflanzen sollten möglichst im Herbst in die Erde gesetzt werden, damit die Wurzeln vor dem Winter noch gut anwachsen können.

Die meisten Pflanzen sind mit kalkhaltigen Böden sogar recht zufrieden, denn sie benötigen einen pH-Wert, der zwischen 5 und 7,5 liegt, um ihre Nährstoffaufnahme aus dem Boden sicher zu stellen. Der Kalk wirkt wie ein Puffer gegen eine für die Pflanzen schädliche Bodenversauerung.

Tipp: Sauren Böden wird häufig Kalk zugesetzt, damit sich der pH-Wert anhebt. Calcium ist dagegen auch in saueren Böden reichlich enthalten und muss nicht zugeführt werden.

Da der Kalkboden recht trocken und nährstoffarm beschaffen ist, können durch das Fehlen von Mangan, Eisen, Kupfer, Zink oder Magnesium Mangelerscheinungen auftreten. Durch die lockere Beschaffenheit des Kalkbodens fließt nicht nur das Wasser leicht ab, sondern auch die darin gelösten Nährstoffe verflüchtigen sich schneller, als in einem dichteren Lehmboden.

Achtung: Düngen Sie einen Kalkboden nie mit frischem Mist. Der hohe Anteil an Kohlendioxid führt zur Bildung von Bikarbonat, welches die Eisenaufnahme der Pflanzen verhindern kann.

Welche Pflanzen mögen kalkhaltigen Boden? Bäume und Sträucher:

Beetpflanzen:

Obstbäume:

Welche Pflanzen mögen keinen kalkhaltigen Boden? Wie lässt sich ein kalkhaltiger Boden aufwerten?

Wenn sich der im Boden enthaltene Kalk mit weiteren vorhandenen Nährstoffen verbindet, kommt es zur Bildung chemischer Verbindungen, die das Wachstum der Pflanzen unterstützen. Ein Zuviel an Kalk ist jedoch für viele Pflanzen eher schädlich. Wenn es zu Eisenmangel kommt, erkennt Sie das an einer Gelbfärbung der Blätter. Die Pflanzen wachsen nicht mehr wie gewohnt, auch wenn ausreichend Kalk im Boden vorhanden ist.

Die meisten Pflanzen benötigen für ein gesundes Wachstum Eisen. Daher sollten Hobbygärtner kalkhaltige Böden mit einem säurehaltigen Dünger versorgen. Damit lässt sich ein gewisses Bodengleichgewicht herstellen und der Mangel an Eisen kann ausgeglichen werden.

Tipp: Auf besonders kalkhaltigen Böden lohnt es, Klee oder Lupinen anzupflanzen und den Boden hin und wieder flachgründig umzustechen.

Wie lässt sich der Kalkanteil des Bodens senken?

Ist der Boden zu kalkhaltig, besitzt er einen hohen pH-Wert. Dieser lässt sich nur schwer senken. Der Kalkanteil des Bodens kann durch die Untermischung von Lauberde oder verrotteten Kiefernadeln vorübergehend gesenkt werden. Dauerhaft wird sich ein Kalkanteil im Boden nur schwer senken lassen. Die beste Option ist hier eindeutig, sich für Pflanzen, die sich in kalkhaltigen Boden wohlfühlen zu entscheiden. Beim Einpflanzen sollten entsprechend tiefe Pflanzlöcher gegraben werden. Diese können Sie dann mit Kompost füllen. So erhalten die eingesetzten Pflanzen alle wichtigen Nährstoffe und kommen nicht ausschließlich mit dem kalkhaltigen Boden in Berührung.

Tipp: Gegen das Vergilben von Pflanzen in Kalkböden hilft das Gießen mit Sequestrin-Lösung, die eine Freisetzung der im Boden befindlichen Spurenelemente bewirkt.

Wann braucht der Boden Kalk?

Auch das Gegenteil kann der Fall sein: Dem Boden fehlt es an Kalk. Kalkmangel lässt sich zum Beispiel an einer bei Äpfeln oder Quitten auftretenden Stippe erkennen. Die Schale ist dann mit bräunlichen Punkten übersät. Auch das Fruchtfleisch kann dadurch beeinträchtigt werden und es kommt zu braunen Flecken. Bei Tomaten, welche unter Kalkmangel leiden, faulen die Blüten.

Tipp: Kommt es zu Wachstumsstörungen und gelb verfärbten Blättern, kann ein Kalkmangel des Bodens dafür verantwortlich sein.

Zusammenfassung

Richtige Pflege von kalkhaltigen Böden

Durch die Beigabe von verrotteten Nadeln lässt sich der pH-Wert senken. Wird Humus zugegeben, verbessert sich die Konsistenz des Bodens. Fehlt es dem Boden an Eisen, kann dies durch die Untermischung von Heideboden ausgeglichen werden. Kalkböden sollten hin und wieder umgegraben werden.

Vitaler Kalkboden – Optik

  • lockere Bodenbeschaffenheit
  • gute Bodenbearbeitung möglich
  • gute Wasser- und Luftdurchlässigkeit
  • nährstoffreich
  • gute Speichereigenschaften
  • lebendige Aktivität im Boden erkennbar

Verbesserung Qualität kalkhaltiger Böden

  • Kompost zugeben
  • Humusschicht anlegen
  • häufiges Umgraben

Pflanzen veredeln – 3 Methoden erklärt

Do, 04/11/2019 - 07:13

Die Pflanzenveredelung ermöglicht es Ihnen, positive Eigenschaften verschiedener Pflanzen einer Gattung zu kombinieren und diese in einer Pflanze zu vereinen.

© vallefrias – Fotolia.com Durch Veredelung lassen sich Obstbäume oder Rosen viel einfacher vermehren, als gedacht. Das Veredeln wird der vegetativen Vermehrung zugeordnet. Dabei ist die Veredelung eine uralte Methode. Ohne diese gäbe es viele Zierpflanzen und Obstsorten heute nicht, denn nicht jede Pflanze lässt sich automatisch durch Samen vermehren. Es existieren unterschiedliche Methoden der Veredelung. Diese richten sich nach der Pflanze und der Jahreszeit, wann die Veredelung durchgeführt werden soll. Im Folgenden werden einige gängige Formen der Veredelung näher beschrieben. Damit können auch Hobbygärtner die Veredelung im eigenen Garten anwenden. Mit etwas Geschick und Geduld werden positive Ergebnisse nicht ausbleiben.

Warum sollten Pflanzen veredelt werden?

Die Veredelung dient der künstlichen vegetativen Vermehrung. Häufig wird die Veredelung bei Rosen und Obstgewächsen angewandt. Auch Gemüse, wie Tomaten oder Gurken, lassen sich veredeln. Im Grunde können nur Pflanzen einer Gattung veredelt werden. In einigen wenigen Fällen klappt die Veredelung auch bei Pflanzenarten, die nah miteinander verwandt sind. Rosen werden also auf Rosen veredelt und Äpfel nur auf Äpfeln. Bei Mispeln oder Birnen kann die Veredelung auf der verwandten Quitte erfolgen. Die Quitten werden wiederum auf Sämlingen des Weißdorns veredelt.

Was passiert genau bei der Veredelung?

Einfach gesagt, werden bei der Veredelung Zweige einer Pflanze auf einer anderen Pflanze befestigt. Das Ziel besteht darin, die einzelnen Äste zu klonen. Während bei der natürlichen Fortpflanzung die Pflanzeneigenschaften nur in abgeschwächter Form vererbt werden, lassen sich bei einer professionellen Veredelung die positiven Eigenschaften vollständig erhalten und somit auch vermehren. Für die Veredelung spricht auch, dass es sich um eine schnelle Methode der Vermehrung handelt. Bedenken Sie nur, wie lange es dauern würde, bis ein aus Samen herangezogenes Gewächs heranwachsen und einen stabilen Stamm ausbilden würde.

Hinweis: Die Zucht von neuen Arten ist durch die Methode der Veredelung nicht möglich.

Es lassen sich dennoch verschiedene Pflanzeneigenschaften miteinander kombinieren. Besitzt der Apfelbaum zum Beispiel kränkelnde Wurzeln, macht es Sinn, seine Zweige auf einen robusten Stamm zu setzen und damit eine kräftige Pflanze zu entwickeln. Durch Veredelung lassen sich die Eigenschaften der Mutterpflanze gezielt vermehren. Meist handelt es sich hierbei um das Aussehen von Zierpflanzen oder den Geschmack bestimmter Obst- und Gemüsesorten. Es können aber auch die Wuchsform einer Pflanze oder die Farbe des Laubes weitergegeben werden.

Tipp: Bei der Vermehrung durch Samen gehen die Eigenschaften der Mutterpflanze zum Großteil verloren.

Die Samen eines Obstbaums oder einer Rosensorte würden letztlich komplett andere Sorten hervorbringen. Häufig sind die Ergebnisse hierbei Wildformen. Nur selten entstehen qualitativ hochwertigere Sorten, als die Mutterpflanze.

Tipp: Steinobstgewächse können miteinander veredelt werden. Dies trifft auf Kirschen, Aprikosen oder Pflaumen zu. Kirschen und Äpfel werden in der Regel nicht miteinander kombiniert.

Pflanzen veredeln – Schritt für Schritt

Was wird gebraucht?

  • Messer
  • Verbandsmaterial
  • Wundverschlussmittel
  • Unterlagen
  • Edelreiser

Zunächst sollten Sie sich einige botanische Grundkenntnisse aneignen und sich mit dem nötigen Grundwissen über die einzelnen Veredelungsmethoden versorgen. Nun legen Sie sich ein scharfes Messer bereit. Besonders gut eignen sich spezielle Veredelungsmesser mit einem einseitigen Schliff. Damit vereinfachen Sie sich die Arbeit. Mit etwas Geschick lässt sich die Veredelung aber mit jedem scharfen Messer durchführen. Unterstützend können Sie zu Baumschere und Handsäge greifen. Alle verwendeten Werkzeuge sollten eine ausreichende Schärfe besitzen. Es ist wichtig, dass Sie glatte Schnittränder ausführen, damit die Pflanze nicht unnötig geschwächt oder geschädigt wird.

Weiterhin benötigen Sie Verbandsmaterial wie Isolierband, Gummiband oder spezielle Veredelungsfolien. Ebenso benötigen Sie Veredelungswachs oder eine Wundverschlusspaste. Das A und O für die erfolgreiche Veredelung sind Unterlagen und Edelreiser. Die Unterlage stellt den unteren Pflanzenteil dar, also Stamm und Wurzelbereich. Der Edelreiser bezeichnet die oberen Pflanzenteile, also die Äste mit den späteren Blättern, Blüten und Früchten.

Veredelungsmethoden während der Ruhephase von Pflanzen ❶ Kopulation – Obstbäume einfach veredeln

Apfel- oder Kirschbäume wurden lange nur von erfahrenen Gärtnern veredelt, dabei kann die Kopulation jeder Hobbygärtner recht einfach selbst durchführen. Zunächst werden Edelreis und Unterlage gebraucht. Das Edelreis wird aus einem einjährigen Zweig geschnitten. Hierzu schneiden Sie den Zweig zunächst ab. Anschließend kann aus dem Mittelstück das Edelreis geschnitten werden. Die ausgewählten Aststücke sollten etwa die Dicke eines Bleistiftes besitzen und über mindestens vier Augen verfügen. Die Unterlage sollte bestenfalls die gleichen Abmessungen aufweisen. Geschnitten wird auf der gegenüberliegenden Stammseite eines Auges, welches sich an der Rinde befindet. Der Schnitt sollte schräg ausgeführt werden und etwa sechs Zentimeter lang sein.

Tipp: Die Schnittstellen von Edelreis und Unterlage sollten deckungsgleich aufeinander passen.

Beide Teile werden aufeinander gesetzt und mit einem Verbandsmaterial befestigt. Anschließend wird über die Verbundstelle Baumwachs gestrichen. Nun heißt es Abwarten. Bei erfolgreicher Veredelung treibt das Edelreis im Frühling neu aus.

Die Kopulation – Schritt für Schritt

  1. Unterlage finden
  2. Edelreis schneiden
  3. Edelreis und Unterlage zusammen fügen
  4. Edelreis und Unterlage verbinden
  5. Baumwachs aufstreichen
  6. Austrieb abwarten
❷ Geißfußveredelung – Kopulation für Fortgeschrittene

Haben Sie die Kopulation erfolgreich durchgeführt, werden Sie sich vielleicht für weitere ähnliche Veredelungsmethoden während der Ruhephase der Pflanzen interessierten. Eine davon ist die Geißfußveredelung, auch seitliches Einspitzen genannt. Der Hobbygärtner ahnt vielleicht bereits, was dabei passiert. Das Prinzip ist ähnlich der Kopulation. Es wird jedoch ein kleinerer Edelreiser verwendet, der seitlich an der Unterlage befestigt wird. Das Edelreis schneiden Sie im Winter. Die Veredelung muss nicht sofort durchgeführt werden. Das Edelreis lässt sich auch einige Zeit kühl aufbewahren.

Zunächst bringen Sie die Unterlage auf die gewünschte Höhe. Verwenden Sie scharfe Werkzeuge und achten Sie auf glatte Schnittkanten. Anschließend wird seitlich aus der Unterlage ein Keil herausgeschnitten. Dies ist der sogenannte Geißfuß. Hierfür sind zwei etwa drei Zentimeter lange Schnitte notwendig. Die entstandene Lücke in der Unterlage wird nun mit dem Edelreis ausgefüllt, welcher entsprechend zugeschnitten werden muss. Das Edelreis wird in die Unterlage eingepasst und ebenfalls mit Verbandsmaterial geschlossen.

Geißfußveredelung – Schritt für Schritt

  1. Edelreiser schneiden
  2. Unterlage zurecht schneiden
  3. Keil aus der Unterlage schneiden
  4. Edelreiser entsprechend zuschneiden
  5. Edelreiser in Keil einpassen
  6. Veredelungsstelle mit Verbandsmaterial verschließen
❸ Okulation – Rosen und Bäume im Sommer veredeln

Bei der Okulation werden, im Gegensatz zur Kopulation, keine ganzen Triebe veredelt, sondern im Fokus stehen hier allein die Augen des Edelreises. Durchgeführt werden kann diese Methode bei Rosen oder Obstgewächsen.

Tipp: Die Okulation kann nur im Sommer durchgeführt werden, da sich ansonsten die Rinde nicht von den Gewächsen ablösen lässt.

Am einfachsten geht die Okulation von der Hand, wenn Sie dafür ein spezielles Okuliermesser verwenden. Damit wird ein Auge aus dem Edelreis herausgeschnitten. Die Länge des Edelauges sollte bei Obstbäumen etwa drei Zentimeter und bei Rosen zirka zwei Zentimeter betragen. Am besten belassen Sie am Auge noch einen Blattstiel.

Tipp: Bei der Veredelung von Rosen sollten die Edelaugen von abgeblühten Pflanzen geschnitten werden.

Bei der Unterlage müssen alle Seitentriebe entfernt werden. Um das Edelauge einsetzen zu können, muss zunächst ein T-förmiger Schnitt an der betreffenden Stelle der Unterlage gesetzt werden. Die Rinde am Stamm wird vorsichtig mit dem Messer abgelöst. Anschließend kann das Edelauge in den entstandenen Spalt geschoben werden. Für die Verbindung kann Bast oder ein ähnliches Verbandsmaterial benutzt werden. Es sind aber auch spezielle Okulationsverschlüsse erhältlich. Nach etwa drei Wochen lässt sich erkennen, ob die Veredelung von Erfolg gekrönt war. Löst sich der Blattstiel vom Auge, ist die Okulation geglückt.

Veredelung durch Okulation – Schritt für Schritt

  1. Unterlage auswählen
  2. Trieb abschneiden
  3. Auge herausschneiden
  4. Unterlage beschneiden
  5. Edelauge in Spalt einsetzen
  6. Veredelungsstelle verschließen
Was spricht für die Veredelung im eigenen Garten?
  • Erfolgserlebnis
  • Erhalt alter Obst- oder Rosensorten
  • Erhalt geschwächter Pflanzen
  • Anlage größerer Pflanzungen
  • keine teure Ausrüstung notwendig
  • mit etwas gärtnerischem Grundwissen leicht durchzuführen

Sonnenbraut pflegen – gießen, düngen und schneiden

Di, 04/09/2019 - 06:44

Die Sonnenbraut ist bei Gärtnern wegen Ihrer Farbenpracht und guter Vermehrung sehr beliebt. Allerdings gibt es ein paar Dinge bei der Pflege zu beachten.

© meyerfranzgisela – Fotolia.com Die Sonnenbraut (Helenium) ist eine Sommerstaude, die hierzulande sehr viele Gärtner Jahr für Jahr begeistert. Nicht nur, weil sie durch eine rot-orange, kupferfarbene oder gelbe Farbenpracht wie ein Meer aus Flammen wirken kann, sondern auch wegen ihrem raschen Wuchs und dem schnellen Vermehren, durch welches schon bald große Gartenbereiche abgedeckt werden. Die Sonnenanbeterin unter den Gartenblumen blüht sogar oft bis Oktober, sodass Gärtner die Pracht lange genießen können – und das Jahr für Jahr, da die Pflanze Winter problemlos übersteht und sich im nächsten Jahr schnell wieder blühend ankündigt. Wer allerdings so viel von der Sommerstaude erwartet, sollte sich auch gut um sie kümmern. Obwohl die Blume kaum anspruchsvoll ist, hilft die richtige Pflege dabei, für prächtige Blüten im Sommer zu sorgen. Ansonsten kann es passieren, dass diese eher kümmerlich wirken und der Wuchs alles andere als ansprechend ist.
Sonnenbraut: kleiner Steckbrief

Die Sonnenbraut, die von vielen Liebhabern auch als Sonnenanbeterin bezeichnet wird, zeichnet sich zum einen durch ein sehr gutes Wachstum aus. So wird diese meist deutlich mehr als 50cm hoch, eine Staude bringt dabei oft einen Durchmesser von etwa 50cm mit. Dies bleibt aber nicht lange so, da die Sonnenbraut sich schnell von selbst vermehren kann, wenn die Bedingungen stimmen. Die Blüten ähneln groß geratenen Gänseblümchen, sind meist rot, orange, gelb oder sogar Kupfer gefärbt. Auch zweifarbige Blüten kommen bei vielen Unterarten der Staude vor. Das große Plus der Sonnenbraut ist, dass diese Insekten wie Schmetterlinge und Bienen zahlreich anzieht – und daher auch dem Erhalt der Bienen dienen kann. Gleichzeitig ist die Sonnenbraut sehr pflegeleicht, sie übersteht Frost und Minustemperaturen gut, benötigt allerdings einen guten Schutz vor Wind, um nicht zu knicken. Doch wie genau wird die Sonnenbraut gepflegt, damit sich all ihre Eigenschaften deutlich machen?

Tipp 1 – Sonnenbraut gießen

Je wärmer es wird, desto feuchter sollte der Boden gehalten werden, der die Sonnenbraut umgibt. Sie mag es ausreichend feucht, aber nicht zu nass, damit Staunässe verhindert werden kann. Wer nicht ständig Feuchtigkeit prüfen möchte, kann um die Pflanze Mulch ausbringen, der die Erde und damit auch die Wurzeln der Pflanze vor dem Austrocknen schützt. Wer Staunässe verhindern will, sollte vor dem Gießen immer prüfen, ob die Erde nicht doch noch zu feucht ist – und den Gießvorgang entsprechend anpassen.

Ansonsten reicht es vollkommen aus, die Pflanze in regelmäßigen Abständen zu gießen und dabei recht mäßig vorzugehen. Beim Gießen selbst geht man für die Pflanze sinnvoller vor, wenn man das Wasser morgens zufügt oder alternativ abends, wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Trifft man beim Gießen nämlich die Blüten oder Blätter, könnten diese durch den Lupeneffekt der Wassertropfen auf die Sonnenstrahlen stellenweise verbrannt werden.

Tipp 2 – Sonnenbraut düngen

Wenn eines sicher ist, dann, dass Sonnenstauden wie die Sonnenbraut nicht nur Feuchtigkeit benötigen, sondern auch ausreichend Nährstoffe. Nach dem Pflanzen ist eine Zugabe von Dünger oder Kompost erwünscht, in jedem Frühling kann die Pflanze zudem gedüngt werden, um das Erblühen und Ergrünen zu unterstützen. Außer im Frühling wird Dünger bei der Pflanze nur mäßig benötigt. Eine monatliche Zugabe von Kompost oder etwas Dünger reicht daher bis zum Herbst vollkommen aus, um die Pflanze beim Blühen im Sommer zu unterstützen und zu stärken.

Im Winter kommt das Gewächs natürlich ganz ohne Dünger aus. Man muss sich für die Sonnenbraut übrigens keinen teuren Dünger kaufen: Hat man ein wenig Kompost zu Hause, lässt sich dieser ganz einfach in die Erde mit einmischen, indem man diese vorher etwas auflockert.

Tipp 3 – Richtiger Schnitt

Auch der richtige Schnitt gehört zum Pflegeumfang einer Helenium Sommerstaude dazu. In dieser Hinsicht sind die Bedürfnisse der Pflanze alles andere als anspruchsvoll: Sie muss nur wegen dem rasanten Wachstum geschnitten werden, oder, um die Pflanze in ihrer Standfestigkeit zu unterstützen. Herrscht wegen dem rasanten Wachstum also einmal Platzmangel, kann es helfen, die Blätter und Pflanzen zu stutzen. Sind Blüten verwelkt, gilt es, diese ebenfalls abzuschneiden – ebenso wie Laub, das bereits verwelkt ist. Möchte man die Standfestigkeit der Pflanze im Wind erhöhen, kann diese an ihren Trieben gekürzt werden. Dies schadet der Pflanze nicht und stärkt diese gut.

Erscheinen allerdings erste Blütenknospen, ist das Entfernen der Spitze zu stoppen. Um der Pflanze dabei zu helfen, den Winter problemlos zu überstehen, kann ein etwas radikalerer Schnitt nahe am Boden helfen. Auch diesen verträgt die Pflanze allgemein sehr gut, sodass man kein Absterben oder kümmerliches Wachstum im nächsten Frühjahr befürchten muss.

Tipp 4 – Sonnenbraut überwintern

Beim Überwintern fällt für den Gärtner und Liebhaber der Pflanze recht wenig Arbeit an, da diese im Grunde genommen von allein überwintern kann, ohne Schäden davonzutragen. Frost übersteht die Pflanze und Sonnenanbeterin ebenso gut, wie eisige Temperaturen und viel Schneefall. Es schadet allerdings nicht, vor dem Winterbeginn einen Radikalschnitt zu wagen und die Sonnenbraut mit Vlies, Jute oder auch nur Mulch zu bedecken. Damit wird die Wurzel der Staude etwas besser im Erdboden geschützt und die Pflanze kann sich im Frühjahr einfacher wieder entfalten.

Wichtig ist lediglich, nach dem Winter, zu Beginn des Frühlings auf etwas Dünger zu setzen, der die Pflanze in ihrem Wachstum unterstützt. Auch das leichte Auflockern der Erde und Anreichern dieser mit Kompost unterstützt das Erwachen der Pflanze aus ihrem Winterschlaf. Übrigens stirbt das Laub der Sonnenbraut vor dem Winter ab, sodass es bei Wintereinbruch möglichst entfernt werden oder als Frostschutz platziert werden sollte.

Sumpfdotterblume pflanzen – Hinweise zu Standort & Substrat

So, 04/07/2019 - 07:29

Sumpfdotterblumen mögen es feucht. Ansonsten sind diese krautigen Pflanzen eher anspruchslos. Wir zeigen Ihnen, was Sie beim Pflanzen beachten müssen.

© Klaus Brauner – Fotolia.com Mit der Sumpfdotterblume (Caltha palustris) zieht der Frühling ein am Gartenteich. Bereits ab März öffnet das heimische Hahnenfußgewächs seine gelben Schalenblüten und die ersten Hummeln, Bienen und Schmetterlinge finden sich ein. Damit dieser stimmungsvolle Reigen jährlich aufs Neue erlebt werden kann, sind einige Hinweise hinsichtlich der Kultivierung der Dotterblumen zu beachten. Nachfolgend erfahren Sie, was es bei der Pflanzung von Sumpfdotterblumen zu beachten gilt.

Sumpfdotterblume – kleine Pflanzenbeschreibung

Sumpfdotterblumen, auch Kuhblume genannt, sind kleine krautige Pflanzen, die maximal einen halben Meter an Wuchshöhe erreichen können. Aus dem kräftigen Wurzelstock der rhizombildenden Pflanze steigen die im unteren Bereich kahlen Stängel auf. Die dunkelgrünen und fast stiellosen Blätter können bis zu 15 Zentimeter lang werden. Die Blüte beginnt im März und kann sich bei optimaler Standortwahl bis in den Frühsommer hinein erstrecken.

» Tipp: Häufig ist bei der Sumpfdotterblume im Spätsommer und frühen Herbst eine Zweitblüte zu beobachten.

Jeder Stängel weist in der Regel mehrere Blüten auf. Einen Blütenkelch lässt die Sumpfdotterblume vermissen. Neben den zahlreichen gelben Staubblättern sind auch mehrere eng stehende Fruchtblätter anzutreffen. Aus den befruchteten Fruchtblättern entstehen schlanke Balgfrüchte, welche die knapp drei Millimeter großen Samen enthalten.

Sumpfdotterblume Verbreitung

In Europa sind Sumpfdotterblumen weit verbreitet. Die Pflanzen kommen bis in den Norden Russlands und bis nach Island vor. Nordamerika und Asien sind weitere Verbreitungsgebiete der anspruchslosen Dotterblume. Vorwiegend wachsen die Pflanzen an Wasserläufen und auf Sumpfwiesen. Häufig findet man die Sumpfdotterblume in Gesellschaft von Lichtnelken, Kohldistel oder Sumpfvergissmeinnicht. Auch in Auenwäldern kommen die Pflanzen vor. Dabei erstreckt sich das Verbreitungsgebiet in den Allgäuer Alpen bis auf mehr als 2.000 Meter Höhe.

Besonderheiten der Sumpfdotterblume

Mit der Sumpfdotterblume ist eine attraktive und pflegeleichte Wasserpflanze für den Gartenteich gefunden. Bereits im Frühling steht die Pflanze in voller Blüte und sorgt damit für einen der ersten Farbtupfer im noch winterlichen Garten. In früherer Zeit wurde die Sumpfdotterblume als Färbemittel genutzt. Die Knospen wurden gekocht und in Essig eingelegt, was als Ersatz für Kapern diente. Im Jahre 1999 wurde die Sumpfdotterblume zur „Blume des Jahres“ gekürt. Seit diesem Zeitpunkt sind die Pflanzen geschützt.

» Achtung: Es ist untersagt, wild wachsende Sumpfdotterblumen auszugraben. Sumpfdotterblume pflanzen – passenden Standort finden

Die Sumpfdotterblume sollte einen hellen und feuchten Standort erhalten. Ein leicht sonniger bis halbschattiger Standort wird am besten vertragen. Erhalten die Pflanzen zu wenig Licht, schießen die Triebe unnötig in die Höhe und die Blühfreudigkeit leidet darunter. Ein Standort in der Flachwasserzone ist dabei ideal. Es sollte jedoch keine Wasserströmung herrschen.

Der passende Standort in Stichworten:

  • hell
  • halbschattig
  • in Teichnähe
  • in Sumpfbeeten
Wie tief darf die Sumpfdotterblume im Wasser stehen? © etfoto – Fotolia.com Wurzeln und Wurzelstöcke der Sumpfdotterblume dürfen sich im Wasser befinden. Die oberen Sprossen sollten sich über der Wasseroberfläche ausbreiten können. Die Wassertiefe sollte zehn Zentimeter nicht überschreiten. Ein zu tiefer Wasserstand wirkt sich negativ auf Wachstum und Blüte aus. Die Flachwasserzone des Gartenteiches ist der ideale Standort.

Passendes Substrat für die Sumpfdotterblume

Ein nährstoffreicher und feuchter Boden werden benötigt. Einige Arten bevorzugen einen leicht sauren Boden. Es kommen auch Arten vor, die sich auf einem kalkhaltigen Untergrund wohlfühlen. In der sumpfigen Erde in der Flachwasserzone des Gartenteiches gedeihen die Pflanzen ebenso, wie sie im frischen Substrat einer Feuchtwiese wachsen. Haben Sie die Möglichkeit, den pH-Wert des Bodens zu ermitteln, sind für die Sumpfdotterblume Werte zwischen 5,8 und 6,5 ideal.

» Tipp: Ein dauerhaft feuchtes Substrat bildet die Lebensgrundlage für die Sumpfdotterblume.

Das ideale Substrat auswählen in Stichworten:

  • feucht bis nass
  • nährstoffreich
  • leicht sauer
  • humos
  • sumpfig
  • pH-Wert zwischen 5,8 und 6,5
Sumpfdotterblume pflanzen – Anleitung Wann ist Pflanzzeit?

Vorgezogene Pflanzen können zwischen Frühjahr und Herbst in die Erde gebracht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass das Wasser nicht friert und nicht mit Bodenfrost zu rechnen ist. Als ideale Pflanzzeit können die Monate August bis Oktober angesehen werden.

Sumpfdotterblume pflanzen – Schritt für Schritt
  1. Standort finden
  2. Pflanzloch ausheben
  3. Pflanze in Pflanzkorb setzen
  4. Pflanzkorb beschweren
  5. Pflanzloch schließen

Ist der passende Standort gefunden, wird das Pflanzloch in etwa doppelter Größe des Wurzelballens ausgehoben. Da die Sumpfdotterblume theoretisch nicht wuchert, ist ein Pflanzkorb nicht zwingend notwendig. Es bietet sich jedoch an, einen Pflanzkorb zu verwenden, besonders, wenn die Dotterblume an den Rand eines Fischteiches gesetzt wird. Damit die Fische den Pflanzkorb nicht umherziehen und umstoßen, sollte dieser mit Kieselsteinen beschwert werden. Die Pflanzen wachsen in etwa im selben Abstand in die Breite und in die Höhe. Daher bietet sich ein Pflanzabstand von mindestens 30 Zentimeter an. Besonders hübsch zur Geltung kommen die Sumpfdotterblumen, wenn sie in kleinen Tuffs gepflanzt werden. Dabei können auf einen Quadratmeter bis zu zwölf Exemplare eingesetzt werden.

Die wichtigsten Hinweise zur Pflanzung im Überblick table#t337 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #FFFFFF;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t337 thead tr { } table#t337 thead tr th.t337 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #FFFFFF; } table#t337 thead tr th#t337.start { } table#t337 thead tr th#t337.end { } table#t337 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t337 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t337 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #FFFFFF; text-align: left; vertical-align: top; } table#t337 tbody tr td#n1 { width: 30%; }table#t337 tbody tr td#n2 { width: 70%; } table#t337 tbody tr:hover td { } table#t337 tfoot tr { } table#t337 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #FFFFFF; } MaßnahmeErläuterung Standort auswählen Ein feuchter Standort ist für die Sumpfdotterblume lebenswichtig. Ideal sind Teichränder, Moorbeete oder Feuchtwiesen. Ein halbschattiger Standort wird gut vertragen. Steht die Pflanze zu dunkel, verliert sie ihren kompakten Wuchs.Substrat wählen Ein nährstoffreicher und feuchter Boden kommt der Sumpfdotterblume entgehen. Einige Arten mögen es leicht sauer, wieder andere Sorten bevorzugen einen Kalkboden. Pflanzung vornehmen Bei der Pflanzung am Rand von Fischteichen ist die Verwendung eines Pflanzkorbes sinnvoll. Das Pflanzloch sollte in doppelter Größe des Wurzelballens ausgehoben werden. Mit den Wurzeln sollte die Dotterblume im Wasser stehen. Sumpfdotterblume im Kübel kultivieren, geht das?

Ohne Gartenteich keine Sumpfdotterblume – weit gefehlt. Die Pflanzen lassen sich auch auf Balkon und Terrasse halten und zwar in einem wasserdichten Gefäß, welches mit schlammiger Erde gefüllt ist. Regelmäßig Wasser aufzufüllen, darf natürlich nicht vergessen werden. Das Wasser sollte immer einige Zentimeter über dem Erdboden stehen. Lediglich während der Winterruhe wird die Kübelpflanze weniger gegossen, der Wurzelballen darf aber keinesfalls austrocknen.

Mahonie vermehren – 4 Methoden genau unter die Lupe genommen

Fr, 04/05/2019 - 07:14

Eine Mahonie ist Ihnen nicht genug? Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten und Anleitungen, wie Sie die Mahonie gezielt vermehren können.

© Animaflora PicsStock – Fotolia.com Mahonien sind pflegeleichte Kleinsträucher, die sich vielseitig verwenden lassen. Ob im Beet, im Kübel oder als Hecke gepflanzt, mit ihrer goldgelben Blüte und der hübschen Laubfärbung im Herbst und Winter ist der Strauch einfach ein Hingucker. Wer seine Mahonie (Mahonia) vermehren möchte, findet hier alle notwendigen Informationen über die Methoden der Vermehrung und die notwendige Vorgehensweise.

Welche Methoden der Vermehrung sind geläufig?
  1. Stecklinge
  2. Teilung
  1. Ausläufer
  2. Aussaat
❶ Mahonie vermehren mit Ausläufern

Mahonien (Mahonia aquifolium) neigen dazu, sich selbst zu vermehren und damit dem Hobbygärtner einiges an Arbeit abzunehmen. Die Pflanzen bilden unterirdische Ausläufer. Schieben sich diese an die Oberfläche, kommt es zur Bildung von Neupflanzen. Wer die kleinen Pflänzchen vorsichtig abtrennt und am gewünschten Standort einpflanzt, kann sich beliebig viele neue Pflanzen heranziehen.

Im Gegenzug sind Sie allerdings gefordert, wenn Sie die Pflanze nicht vermehren möchte. Damit die Mahonie ihre Wuchsform behält und durch die zahlreichen Ausläufer, welche im Boden verbleiben, kein ungeordnetes Gestrüpp entsteht, sind Ausläufer, die nicht benötigt werden, regelmäßig zu entfernen. Dies geht – wenn es sich noch um kleine Pflanzen handelt – von Hand.

Vermehrung durch Ausläufer in Stichworten:
  • Pflanze bildet Ausläufer selbst
  • Ausläufer vorsichtig entfernen
  • Jungpflanze an gewünschtem Standort einpflanzen
❷ Mahonie vermehren durch Teilung

Wer bereits eine gute entwickelte Mahonie besitzt, kann die Pflanze durch Teilung vermehren. Hierfür ist die Mahonie zunächst vollständig aus dem Boden zu entfernen. Schütteln Sie die Erde ab und betrachten Sie die Wurzeln. Diese Art der Vermehrung ist eine gute Gelegenheit, kranke oder vertrocknete Wurzelsegmente zu entfernen. Erscheint der Wurzelballen fest und kompakt, spricht dies für die Gesundheit der Pflanze und Sie können sofort mit der Vermehrung beginnen. Hierfür wird der Wurzelballen geteilt.

» Tipp: Verwenden Sie einen scharfen Spaten, wie den Bestseller von Amazon, um glatte Schnittkanten zu erzeugen und die Pflanze nicht unnötig zu verletzen.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Fiskars Gärtnerspaten für harte, steinige Böden,... 1.062 Bewertungen 34,95 € 29,90 € Zum Shop Der Wurzelballen wird in zwei etwa gleich große Teile geteilt. Handelt es sich um auffallend große Pflanzen, können auch drei oder vier Teilstücke gewonnen werden. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass an jedem Teilstück genügend Wurzelmaterial vorhanden ist, damit die Pflanze gut anwurzeln kann. Die einzelnen Teilstücke werden nun umgehend wieder eingepflanzt. Der neue Standort sollte bereits entsprechend vorbereitet sein, damit die Pflanze nicht austrocknet.

Vermehrung durch Teilung in Stichworten:
  • Pflanze ausgraben
  • Wurzeln freilegen
  • Wurzelballen untersuchen
  • Pflanze teilen
  • Teilstücke sofort wieder separat verpflanzen
❸ Vermehrung durch Stecklinge

Die Stecklingsvermehrung gestaltet sich bei dieser robusten Pflanze recht einfach, denn die Stecklinge müssen nicht im Zimmer herangezogen werden, sondern können im Freiland in die Erde. Stecklinge werden bevorzugt im September geschnitten. Dabei kann der Rückschnitt gleichzeitig für die Gewinnung von Stecklingen genutzt werden.

Die Stecklinge sollten eine Länge von 15 bis 20 Zentimetern besitzen. Stecklinge werden vom einjährigen Holz gewonnen und sollten noch nicht komplett verholzt sein. Die Stecklinge werden im unteren Bereich von Blättern und Knospen befreit. Werden Blätter und Knospen am Steckling belassen, könnte dies im Erdboden Fäulnisprozesse auslösen. Der Steckling wird im Freiland in den Erdboden gesteckt. Ein halbschattiger Standort ist dabei ideal. Die Stecklinge sollten gleichmäßig bewässert werden. Der Erdboden darf nicht austrocknen. Die Erde darf aber auch nicht zu feucht sein, ansonsten tritt ebenfalls Fäulnis ein.

» Tipp: Zeigen sich an den Stecklingen erste Triebe, kann von einer erfolgreichen Vermehrung ausgegangen werden und die Ausbildung der Wurzeln hat eingesetzt.

Vermehrung durch Stecklinge in Stichworten:
  • Steckling schneiden
  • Steckling vorbereiten
  • Steckling in die Erde stecken
  • Steckling gleichmäßig feucht halten
  • Austrieb abwarten
❹ Vermehrung durch Samen

Besitzen Sie selbst noch keine Mahonie, lässt der Kleinstrauch sich einfach durch Samen heranziehen. Hierbei ist es von Vorteil, einen Mahonien-Besitzer zu kennen und ihn zu bitten, einige Samen abzugeben. Dies erleichtert dem Hobbygärtner die Anzucht.

» Tipp: Werden die Samen geerntet, bevor sie voll ausgereift sind, lassen sie sich sofort aussäen.

Wer Samen käuflich erwirbt, wird einiges beachten müssen. Voll ausgereifte Samen mit einer längeren Lagerzeit entwickeln sich zu Kaltkeimern, bilden also eine Keimhemmung aus. Um diese zu durchbrechen, müssen die Samen stratifiziert werden.

Hierfür geben Sie die Samen in feuchten Sand und in eine flache Pflanzschale, welche abgedeckt in den Kühlschrank gestellt wird. Sie können auch eine Tüte verwenden. Diese ist ebenfalls zu verschließen. Die Samen sollten nun zwei bis vier Wochen im Kühlschrank lagern.

Anschließend werden die Samen in Aussaaterde gelegt und dünn mit Erde bedeckt. Das Pflanzgefäß wird mit einer Abdeckung aus Glas oder Folie versehen. Das feuchtwarme Klima begünstigt die Keimung. Allerdings wird in diesem Milieu auch die Schimmelbildung gefördert. Daher sollte nicht vergessen werden, das Pflanzgefäß täglich kurz zu lüften, um einen Luftaustausch zu ermöglichen. Das Pflanzgefäß wird hell und warm aufgestellt. Nach etwa einem Vierteljahr zeigen sich die ersten Keimlinge.

Vermehrung durch Samen in Stichworten:
  • Samen gewinnen
  • frische, noch nicht ausgereifte Samen sofort aussäen
  • ältere Samen einige Wochen im Kühlschrank aufbewahren
  • Samen hell und warm aufstellen
  • Samen regelmäßig bewässern
  • Abdeckung lüften, um Schimmel zu vermeiden
  • Keimung abwarten
Arten der Mahonie-Vermehrung mit Vor- und Nachteilen table#t351 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t351 thead tr { } table#t351 thead tr th.t351 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t351 thead tr th#t351.start { } table#t351 thead tr th#t351.end { } table#t351 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t351 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t351 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t351 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t351 tbody tr td#n2 { width: 40%; }table#t351 tbody tr td#n3 { width: 40%; } table#t351 tbody tr:hover td { } table#t351 tfoot tr { } table#t351 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } Art der VermehrungVorteileNachteile AusläuferDiese Art der Vermehrung übernimmt die Pflanze selbständig. Die kleinen Pflanzen können von der Mutterpflanze abgetrennt und sofort eingepflanzt und als eigenständige Pflanze kultiviert werden.Wird die Vermehrung nicht gewünscht, sind die Ausläufer regelmäßig zu entfernen. Werden die kleinen Pflanzen im Boden belassen, entsteht ein unattraktiver Wildwuchs.TeilungDie Teilung kann schnell und unkompliziert erfolgen. Es lässt sich sofort eine vollwertige Pflanze gewinnen.Die Wurzeln könnten bei der Teilung verletzt werden. Die Pflanze muss ausreichend entwickelt sein, um sie teilen zu können. StecklingeStecklinge fallen während des Rückschnitts der Pflanze an. Die Stecklinge können im Freiland herangezogen werden.Es muss eine Pflanze vorhanden sein, um Stecklinge zu gewinnen. Nicht jeder Steckling bewurzelt. Feuchtigkeit im Boden führt häufig zu Schimmelbildung.SamenSamen können von bestehenden Pflanzen einfach gewonnen werden. Es lassen sich mehrere Pflanzen heranziehen.Nur frische und noch nicht komplett ausgereifte Samen können direkt in die Erde gesetzt werden. Die Keimzeit liegt bei etwa einem Vierteljahr.

Haben Sie sich für die Vermehrung durch Samen entschieden, werden Sie einiges an Geduld mitbringen müssen. Über das Ergebnis werden Sie vielleicht überrascht sein. Durch Samen vermehrte Mahonien sind nicht sortenrein. Bei den übrigen beschriebenen Vermehrungsmethoden erhalten Sie eine Pflanze mit den gleichen Eigenschaften wie die Mutterpflanze. Aus Samen vermehrte Pflanzen können sich von der Mutterpflanze unterscheiden, verschieden geformte Blätter besitzen oder auch eine andere Wuchsform ausbilden. Die Vermehrung durch Samen bleibt also spannend.

Hibiskus verliert Blätter – 3 mögliche Gründe

Mi, 04/03/2019 - 06:40

Wenn der Hibiskus seine Blätter verliert, sei es als Zimmerpflanze oder draußen im Kübel, sind meist Pflegefehler der Grund. Diese gilt es abzustellen.

© arkadijschell – Fotolia.com Wenn der Hibiskus (Eibisch) seine Blätter verliert, dann ist der „Katzenjammer“ mitunter schon groß. Nun, vom Garten-Hibiskus weiß jeder, dass er im Herbst seine Blätter fallen lässt. Das ist vegetationsbedingt ganz normal. Aber wie sieht es mit den exotischen Pflanzen in der guten Stube oder auf der Terrasse aus? Woran liegt es , dass der Zimmer- oder Kübel-Hibiskus sein Laub plötzlich verliert? Und kann man dagegen etwas tun? Diesen Fragen, die den Blumenfreund in so einer misslichen Situation bewegen, wollen wir hier auf den Grund gehen.
Warum verliert Hibiskus seine Blätter?

Verschiedene Ursachen können dazu führen, dass der Hibiskus plötzlich seine Blätter abwirft. Zurückzuführen sind diese vor allem auf Pflegefehler.

❶ Gefahr durch Staunässe

Sie sollten im Sommer die Erde, in der der Hibuskus im Zimmer oder auf dem Balkon steht, schon feucht halten. Es ist aber äußerst wichtig, Staunässe zu vermeiden. Gießen Sie deshalb Ihren Hibiskus erst wieder dann, wenn die obere Erde abgetrocknet ist. Überschüssiges Wasser im Übertopf müssen Sie abgießen. Die Staunässe führt sonst zur Würzelfäulnis. Sollte dieser missliche Umstand bereits eingetroffen sein, so schneiden Sie die befallenen Wurzeln bis ins gesunde Wuzelgewebe zurück und topfen Sie die Pflanze mit neuer Erde um.

Ist die die Fäulniss bereits zu weit vorangeschritten, dann kommt jeder Rettungsversuch zu spät

❷ Ein zu kühler Standort

Einen warmen Standort im Sommer, ausgenommen von praller Mittagshitze, den mag der Zimmer- und Kübel-Hibiskus. Für den Winter fühlt dieser sich bei Temperaturen von 12 bis 14ºC am wohlsten.
Dabei kann der Hibiskus auch nach dem Standortwechsel – ins Winterquartier – seine Blätter verlieren. Wenn zudem die Temperatur an die Gefahrengrenze von 10ºC herunter geht, lösen sich die Blätter unweigerlich vom Strauch und es muss damit gerechnet werden, dass der Zimmer- oder Kübel-Hibiskus gänzlich eingeht.

» Tipp: Zum Überwintern benötigt der Hibiskus einen hellen Standort. Während der Wintermonate wird auch sparsamer gegossen.

❸ Die Pflanze steht zu dunkel

Achten Sie darauf, dass Ihr Hibiskus im Zimmer oder auf der Terrasse nicht zu dunkel steht. Er möchte generell einen hellen Standort. Auch für die Überwinterung sollten diese Lichbedingungen weitestgehend eingehalten werden. Andernfalls verliert der Hibiskus an Kraft und lässt seine Blätter fallen.

Zitronenmelisse schneiden und Wachstum anregen

Mo, 04/01/2019 - 07:51

Die Zitronenmelisse ist ein pflegeleichtes Kraut, das auch in der Küche Verwendung findet. Gerade vor dem Winter sollte man Zitronenmelisse schneiden.

© Ruckszio – Fotolia.com Zitronenmelisse (Melissa officinalis) zählt hierzulande mit zu den beliebtesten Nutzpflanzen – was in Anbetracht dessen kein Wunder ist, dass die Pflanze sich sehr leicht pflanzen, pflegen, vermehren und schneiden lässt. Fühlt sich das Gewächs erst einmal wohl, sorgt es für zahlreiche Zitronenmelisse-Blätter, die zum Kochen, aber auch als Heilmittel genutzt werden können. Gleichzeitig bereitet sie dem Gärtner nur wenig Arbeit, was sich auch beim Schnitt der Pflanze bemerkbar macht. Dennoch sollte man die Zitronenmelisse nicht wahllos stutzen und schneiden – denn bestimmte Vorgehensweisen sorgen dafür, dass Pflanze und Ernte gesund ausfallen. Was Sie beim Schneiden der Zitronenmelisse beachten müssen, erklären wir nachfolgend.

Wissenswertes über die Zitronenmelisse

Zitronenmelisse kommt eigentlich ursprünglich in Südeuropa vor, und das in wilder Form. Das Krautgewächs kann bis zu einen Meter hoch wachsen, breitet sich schnell aus und wird zudem oftmals bis zu 20 Jahre alt, wenn es sich an einem idealen Standort befindet. Bevorzugt wird dabei ein sonniger Pflanzort, damit die Pflanze sich selbst gut ausbreiten kann und die Bildung der Blätter reich stattfindet. Unter besten Bedingungen kann man die Blätter der Zitronenmelisse mehrmals im Jahr ernten, sodass sich ein guter Vorrat aufbauen lässt. Wichtig ist, dass die Zitronenmelisse einen geschützten Standort erhält. Ansonsten kann sie gerne direkt im Garten ausgesät werden, lässt sich als Jungpflanze dort pflanzen oder auch in einen Topf auf Terrasse oder Balkon halten. Im Grunde genommen müssen Gärtner die Zitronenmelisse gar nicht schneiden, wenn sie im Garten lebt und dort gut gedeiht – schaden kann ein gewisser Schnitt zu bestimmten Zwecken allerdings nicht.

Zitronenmelisse – Blätter schneiden

Geerntet werden können die Blätter der Zitronenmelisse bei Bedarf das ganze Jahr über. Benötigt man diese frisch, kann man vereinzelt Blätter an ihrem Stängel abschneiden, sodass dieser bestenfalls zwei bis drei Zentimeter unter dem Blatt gekappt wird und neu austreiben kann. Frisch entfalten die Blätter ihr Aroma in Sachen Duft und Geschmack sehr intensiv, weshalb Gärtner diese Form der Ernte den Hauptteil des Jahres über bevorzugen.

Möchten Sie ätherische Öle aus dem heilenden und gut schmeckenden Blatt des Gewächses gewinnen, sollten Sie dies möglichst im Spätsommer tun, also die Blätter auch erst zu dieser Zeit abschneiden. Das liegt daran, dass die Pflanze in dieser Zeit bei trockenem Wetter und hohen Temperaturen einen höheren Ölgehalt entwickelt, als sonst. Möchte man hingegen das gesamte Blattwerk ernten, sollte man die Zitronenmelisse einfach eine Hand breit unter ihren obersten Blättern schneiden, sodass eine einheitliche Länge entsteht und die Zitronenmelisse neue Triebe ausbilden kann. Das Ganze lässt sich etwa drei- bis viermal im Jahr durchführen, sodass eine Menge Zitronenmelisse als Gewürz oder Tee zu Hause gelagert werden kann.
© photophonie – Fotolia.com

Zitronenmelisse vor dem Winter schneiden

Da die Zitronenmelisse im Winter eine Pause einlegt und das Blatt hierzu verwelken oder abgeworfen werden kann, ist es in der Regel ratsam, diese vor Wintereinbruch etwa eine Hand breit unter dem obersten Blatt zu trimmen. Dadurch schafft es die Pflanze leichter, durch den Winter zu kommen und wächst im nächsten Frühling gleichmäßiger heran. Weiterhin lohnt es sich, nach Anbruch des Frühjahrs ein Schneiden der Zitronenmelisse vorzunehmen – wer möchte, kann dies aber auch nach der Blüte der Pflanze tun, um sie auf das reiche Wachstum in nächster Zeit vorzubereiten.

Vermehrung durch Schneiden – geht das?

Zitronenmelisse vermehrt sich eigentlich von selbst sehr gut, sodass man keine Setzlinge abtrennen muss. Das Vermehren kann bei Belieben aber durch die Aussaat von Samen erfolgen, oder aber mit Hilfe der Wurzelteilung. Hierbei werden Teile der Wurzel und Mutterpflanze aus der Erde entnommen und ausgehoben, sodass die Stecklinge woanders im Garten eingepflanzt werden können. Dies tut man bestenfalls mit einem sehr scharfen Messer, um so wenig Wurzelwerk wie möglich dabei zu beschädigen.

Zitronenmelisse – Vorteile & Nachteile
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  • sehr einfach zu pflanzen und zu pflegen
  • muss als Gartenpflanze nicht unbedingt geschnitten werden
  • als Topfpflanze nur Rückschnitt wegen enormem Wachstum notwendig
  • bevorzugt Sonne und nahezu alle nährstoffreichen Böden
  • kaum Düngen notwendig
  • als Heilpflanze divers einsetzbar
  • bei Speisen und Getränken oft als Gewürz oder zum Verfeinern nützlich
  • breitet sich schnell aus und kann sich allein vermehren
  • wird bis zu 20 Jahre alt
  • im Garten gepflanzt überwintert das Gewächs nahezu von selbst
  • frische Blätter liefern ein sehr intensives Aroma
  • Blätter können getrocknet und aufbewahrt werden
  • im Topf wachsende Zitronenmelisse muss vor dem Überwintern abgedeckt und gewärmt werden
  • es treten bei Zitronenmelissen leider häufig Krankheiten und Schädlinge auf


Wie man sieht, ist die Zitronenmelisse ein idealer Beetfüller für den Garten, der sich nicht nur fast schon von selbst pflegt und vermehrt, sondern auch einige nützliche Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten mit sich bringt. Ob als Arznei oder in der Speise – auf die Zitronenmelisse sollte in keinem Garten verzichtet werden.

Lücken im Rasen – Ursachen und Reparatur

Sa, 03/30/2019 - 09:41

Am meisten Freude bereitet ein Rasen, wenn er schön anzusehen ist und keine Lücken aufweist. Ich zeige Ihnen 5 Methoden, wie Sie Lücken schließen können.

© schab – Fotolia.com

Grillabende mit Freunden, der Aufbau der Hollywoodschaukel im Frühling, Spielstunden mit Kindern und Haustieren oder ungebetener Besuch von Wühlmäusen und Maulwürfen – unser Rasen hat es nicht leicht. Nicht selten stellen Sie am Ende des Sommers fest, dass Ihr Rasen gelitten hat und Löcher aufweist. Wie sich Lücken im Rasen schnell und einfach wieder schließen lassen, erfahren Sie im Folgenden.

Welche Ursachen können Lücken im Rasen haben?
  • stärkere Beanspruchung als Spielrasen
  • mangelnde Pflege
  • Verbrennung durch zu kurzen Rasenschnitt oder Überdüngung
  • Schädlingsbefall
  • Auftreten von Moos und Unkraut
Wie lassen sich Lücken im Rasen schließen?
  • Rasensamen
  • Rasenpflaster
  • Rasenpads
  • Rollrasen
  • Grasnarben
❖ Rasen nachsäen © TravelPOIs – Fotolia.com Lücken im Rasen lassen sich auf herkömmliche Art und Weise nachsäen. Sie bringen also auf die betroffenen Stellen Rasensamen auf und gedulden sich etwas, bis der Rasen nachwächst und die Lücke sich nach und nach schließt. Rasensamen wird bevorzugt in den Monaten März und September ausgebracht. Im Frühling und frühen Herbst fällt ausreichend Niederschlag und es herrschen angenehme Temperaturen, um die Saat gut anwachsen zu lassen.

Tipp: Verwenden Sie Rasensamen im Frühling, bleibt der Saat ausreichend Zeit, um sich zu entwickeln und genügend Wurzeln auszubilden.

Beim Nachsäen sollten Sie auf entsprechendes Saatgut zurückgreifen. Eine spezielle Nachsaat, wie Sie sie z.b. hier finden, ist für diese Zwecke konzipiert und wächst in der Regel schneller, als herkömmlicher Rasensamen.

Rasen für die Nachsaat vorbereiten

Die kahle Stelle lässt sich besser und schneller schließen, wenn der Untergrund zunächst entsprechend vorbereitet wird. Meist ist der Untergrund verdichtet und sollte zunächst gut aufgelockert werden. Ist die kahle Stelle eingesunken und bildet mit dem übrigen Rasen keine gerade Linie, wird das entstandene Loch mit Erde aufgefüllt. Sie können herkömmliche Gartenerde verwenden oder die Lücke auch mit Anzuchterde schließen. Diese besitzt den Vorteil, kein Unkraut zu enthalten, welches Sie sich durch die Verwendung von Gartenerde durchaus ungewollt in den Rasen einschleppen können. Ist eine Lücke im Rasen entstanden, weil es sich um einen zu schattigen Standort handelt, verwenden Sie spezielle Samenmischungen für Schattenrasen, wie z.B. hier erhältlich oder überlegen sich, an dieser ungünstigen Stelle auf Rasen komplett zu verzichten.

Tipp: Entfernen sie Unkraut und Überbleibsel des alten Rasens mit Hilfe eines Vertikulierers oder Rechens.

Ist der Boden entsprechend vorbereitet, kann der Samen verteilt werden. Mit Hilfe von Rechen oder Vertikulierer arbeiten Sie den Samen in den Boden ein.

Rasen auf saurem Boden?

Sind größere Lücken im Rasen entstanden und Sie können sich die Ursache nicht erklären, dann könnte es am Boden selbst liegen.

Hinweis: Auf sauren Böden wächst Moos statt Gras.

Sie sollten den pH-Wert des Bodens kennen, bevor Sie weitere Maßnahmen unternehmen. Der pH-Wert kann mit Hilfe von einfachen Test-Kits ermittelt werden. Diese lassen sich für weniger als zehn Euro in beinahe jedem Gartenmarkt erwerben. Haben Sie einen pH-Wert ermittelt, welcher unter 6 liegt, kann der Rasen nicht ausreichend Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen. Bevor Sie die Lücken im Rasen schließen, sollten Sie die im Rasen befindliche Säure mit Hilfe von Rasenkalk neutralisieren. Beachten Sie dabei die Mengenangaben auf den Verpackungen. Bei größeren Rasenflächen kann ein Streuwagen Ihnen die Arbeit erleichtern.

Rasen düngen – aber richtig

Rasensamen und Dünger werden keine Freunde. Ist der Boden bereits ausreichend gedüngt, wird der Rasensamen vermutlich keine Wurzeln bilden und Sie warten vergeblich, dass sich die Lücke im Rasen schließt. Einige Hersteller von Rasensamen haben hier mitgedacht und bringen Saatgutmischungen heraus, welche mit Dünger angereichert sind, der erst geraume Zeit nach der Pflanzung zu wirken beginnt.

Tipp: Düngen Sie den Rasen erst frühestens sechs Wochen, nachdem Sie ihn neu ausgesät haben.

Eine Ausnahme bildet organischer Dünger, dieser kann bereits während der Aussaat verabreicht werden.

Der neue Rasen benötigt auch ausreichend Feuchtigkeit und darf nicht austrocknen. Wächst der ausgesäte Rasen nach, sollte dieser etwa sechs Wochen lang nicht betreten werden. Auch mit dem Rasenmäher sollten Sie sich in Zurückhaltung üben. Erst wenn die Halme etwa zehn Zentimeter an Höhe erreicht haben, werden die Grashalme auf etwa sechs Zentimeter gekürzt und nach weiteren sechs Wochen auf fünf Zentimeter gestutzt.

Größere Rasenlücken schließen

In eine kleine Lücke ist schnell Rasensamen gestreut, aber wie verhält es sich mit größeren Rasenflächen, welche lückenhaft und unansehnlich geworden sind? Sie sollten den Boden zunächst aufbereiten. Hierfür heben Sie etwa fünf Zentimeter Erdreich aus und vermischen die Erde mit Sand, Kompost und Humus. Haben Sie den Boden ausreichend befestigt, können Sie den Rasensamen großflächig ausstreuen. Mit einem Brett oder dem Spaten drücken Sie das Saatgut gut in den Boden. Anschließend ist der Samen gut anzufeuchten.

Rasenpflaster – besser als Rasensaat?

Rasenpflaster bieten sich als Rundum-Lösung an und eignen sich auch für schwierige Böden. Diese speziellen Mischungen bestehen aus Rasensamen, Dünger und einem besonderen Substrat, welches die Keimung auch auf schwierigen Untergründen fördert.

Rasenpflaster aufbringen – Schritt für Schritt

  1. Boden auflockern
  2. Unkraut und Grasreste entfernen
  3. Rasenpflaster aufbringen
  4. Erde bewässern
  5. Substrat immer ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen

Der Boden wird zunächst gut aufgelockert. Dabei entfernen Sie Unkraut oder die Reste von abgestorbenem Gras. Das Rasenpflaster sollte auf alle kahlen Stellen gleichmäßig und in einer Schicht von etwa drei Millimeter aufgebracht werden. Damit das Rasenpflaster schnell zu keimen beginnt, muss ausreichend bewässert werden. Gießen Sie zunächst vorsichtig. Verfärbt sich das Keimsubstrat, kann es kein Wasser mehr aufnehmen und Sie können das Gießen einstellen. Wenn das Substrat eine hellere Farbe annimmt, ist dies ein Zeichen, dass es wieder Feuchtigkeit benötigt.

Die Vorteile von Rasenpflaster und Rasensamen gegenübergestellt table#t274 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%; } table#t274 thead tr { } table#t274 thead tr th.t274 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left; } table#t274 thead tr th#t274.start { } table#t274 thead tr th#t274.end { } table#t274 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t274 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t274 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t274 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t274 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t274 tfoot tr { } table#t274 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left; } RasenpflasterRasensamen
  • einfache Anwendung
  • nur ein Arbeitsgang notwendig
  • alle Komponenten bereits enthalten
  • keine Vorarbeiten notwendig
  • keimt auch auf schwierigen Böden
  • zusätzliches Düngen entfällt
  • einfache Anwendung
  • preiswert
Lücken im Rasen mit einem Rasenpad schließen

Sind in Ihrem Rasen lediglich kleinere Lücken entstanden, lohnt der Griff zum Rasenpad. Hier finden Sie die eben beschriebenen Komponenten des Rasenpflasters auf einem Pad konzentriert. Die Pads werden einfach auf die betreffende Stelle aufgelegt. Dies geschieht ähnlich wie bei einem Samenband üblich. Lockern Sie den Untergrund auf und säubern ihn ausreichend. Das Pad wird leicht angedrückt, damit es nicht verrutschen kann.

Tipp: Das Rasenpad muss immer ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Rollrasen zur Reparatur größere Schadstellen © ikostudio – Fotolia.com Sind größere Lücken entstanden, kommen Sie mit einem Rasenpad nicht wirklich weit. Das Verlegen von Rollrasen ist hier eine willkommene Alternative. So lassen sich in kurzer Zeit größere Rasenlücken spielend einfach schließen. Rollrasen kann, wie der Namen sagt, auf Rollen erworben werden. Das Produkt wird in speziellen Rasenschulen heran gezüchtet und zu Rollen von einem Quadratmeter Umfang verkauft. Pro Quadratmeter müssen Sie mit Preisen zwischen fünf und zehn Euro rechnen. Rollrasen ist zwar teurer als Rasensamen, aber auch ausgesprochen praktisch. Der Rasen ist leicht verlegt und kann bereits nach wenigen Stunden betreten werden.

Rollrasen verlegen – Schritt für Schritt

Was wird benötigt?

  • Messer
  • Rasenschäler
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Bodenfräse

Damit sich der alte Rasen einfach abtragen lässt, bietet sich ein Rasenschäler an. Mit einer Bodenfräse lockern Sie den Boden ausreichend auf. Um den Rollrasen passend schneiden zu können, wird ein möglichst scharfes Messer gebraucht. Für die Entsorgung und den Abtransport des alten Rasens sollten Sie sich Schaufel und Schubkarre bereithalten.

Tipp: Rasenschäler oder Bodenfräsen können im Gartenmarkt ausgeliehen werden.

So gehen Sie vor:
Mit dem Verlegen begonnen wird an einer geraden Kante. Wählen Sie dafür die nächste Beetbegrenzung oder bereits gesetzte Randsteine. Rollen Sie die Bahnen komplett aus und bringen Sie auf den Rasen auf. Die einzelnen Bahnen sollten dicht aneinander liegen, aber sich nicht überlappen. Benötigen Sie mehrere Bahnen bietet sich das versetzte Verlegen an. Dieses Prinzip ist auch beim Verlegen von Laminat üblich.

Tipp: Vermeiden sie beim Verlegen von Rollrasen Lücken und Überlappungen.

Nach dem Verlegen des Rollrasens wässern Sie gründlich, achten aber darauf, dass sich keine Pfützen auf dem Rasen absetzen. In den ersten Tagen benötigt der Rollrasen vermehrte Wassergaben.

Sie können Ihren neuen Rasen bereits am Abend nach der Verlegung betreten. Lassen Sie dabei Vorsicht walten, denn erst nach etwa einem Monat ist der Rasen vollständig belastbar. Bereits nach zehn Tagen können Sie den Rollrasen erstmals mähen.

Lücken im Rasen mit Grasnarben schließen – die einfache Methode

Kleine Lücken im Rasen verschwinden schnell, wenn Sie Grasnarben verwenden. Hierfür benötigen Sie ein nicht genutztes Rasenstück, welches Lücken aufweisen darf. Dort stechen Sie sich Grasnarben in der erforderlichen Größe aus und pflanzen diese in den zuvor gelockerten Boden der entstandenen Rasenlücke ein. Gießen Sie das neue Rasenstück gut an. Bereits nach kurzer Zeit wird sich die Grasnarbe im Rasen gut verwachsen haben und die unerwünschten Lücken sind einfach und schnell geschlossen.

Baumbank selber bauen – Anleitung & Tipps

Do, 03/28/2019 - 08:51

Baumbänke aus Holz bieten einen ganz besonderen Charme. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich so eine Baumbank relativ einfach selber bauen. Eine Anleitung dazu gibt’s hier.

© Murphy44 – Fotolia.com

Der Hausbaum ist der Mittelpunkt des Gartens, ein beliebter Treffpunkt und ein stimmungsvoller und nostalgischer Ort, um zur Ruhe zu kommen und die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen. All dies lässt sich noch unterstreichen, wenn eine Baumbank zum Verweilen einlädt. Baumbänke werden vollständig oder nur teilweise um den Baum herum gebaut. Damit ist ein gemütlicher und schattiger Rückzugsort gefunden. Worauf es beim Bau einer solchen Bank ankommt, welches Holz man verwenden sollte und wie sich eine Baumbank selber bauen und kreativ gestalten lässt, möchten wir Ihnen nun verraten.

Passt eine Baumbank in meinen Garten?

Diese Frage ist leicht beantwortet: Wenn Sie einen stattlichen Gartenbaum besitzen, ist dies der perfekte Ort für eine Baumbank. Platzprobleme dürften in der Regel nicht auftreten, denn der Bereich um den Hausbaum ist meist frei und besteht aus Rasen. Auch in kleinen Gärten, wo vielleicht der Raum für eine größere Sitzgruppe nicht ausreicht, kann die Baumbank eine Alternative darstellen. Wird die Baumbank komplett um den Baum herum konstruiert, wie auch in unserem Beispiel der Fall, dann können sich dort fünf bis sieben Personen einfinden und damit hat selbst die Großfamilie ein gemütliches Plätzchen und einen schattigen Ort an heißen Sommertagen gefunden.

Welches Holz sollte verwendet werden?

Baumbänke für den Garten bestehen bevorzugt aus Holz, da sie besonders warm und gemütlich wirken und sehr gut in die natürliche Umgebung passen. Für welches Holz Sie sich letztlich entscheiden, ist einige Überlegungen wert. Schließlich soll die Baumbank über viele Jahre erhalten bleiben.

Gemeinhin herrscht vielleicht die Annahme, dass nur harte Tropenhölzer wirklich für den Außenbereich geeignet sind. Dem kann nicht kommentarlos beigepflichtet werden, Tropenholz ist zwar hart und robust, allerdings ist es ökologisch viel eher zu begrüßen, heimische Hölzer zu verwenden. Dies werden Sie auch im Geldbeutel zu spüren bekommen. Tropenhölzer sind nicht uneingeschränkt verfügbar, werde häufig illegal geschlagen und gelangen auf langen Transportwegen zu uns.

» Tipp: Wenn Tropenhölzer mit dem FSC-Siegel versehen sind, handelt es sich nachweislich um Holz aus einer nachhaltigen Bewirtschaftung.

Heimische Hölzer lassen sich für die Baumbank in jedem Fall verwenden. Allerdings sollte das Holz nicht unbehandelt bleiben. Ansonsten wird es schnell seine hübsche Farbe und Maserung verlieren und grau und fleckig wirken. Werden die Hölzer regelmäßig mit Holzöl oder Holzlasur gestrichen, behalten Sie über viele Jahre ihre Schönheit und natürliche Ausstrahlung.

» Tipp: Versorgen Sie das Holz der Baumbank am besten jährlich und zu Beginn der Gartensaison mit einem entsprechenden Holzschutz.

Diese heimischen Hölzer eignen sich am besten für die Baumbank:

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  • Eichenholz ist schwer und recht fest.
  • Hierbei ist besonders die Europäische Weißeiche zu bevorzugen.
  • Das stabile Holz wird häufig als Bauholz eingesetzt.
Edelkastanie
  • Das Holz der Edelkastanie ist leichter als Eichenholz, dabei ausgesprochen fest und elastisch.
  • Kastanienholz lässt sich sehr gut verarbeiten und splittert nicht beim Sägen oder Bohren.
  • Die Edelkastanie verfügt über einen hohen Tanningehalt, was für eine Resistenz gegenüber Feuchtigkeit sorgt.
  • Selbst im Pfahlbau wird die Edelkastanie eingesetzt.
  • Das Holz muss nicht jährlich imprägniert werden und bewahrt über viele Jahre seine natürliche Schönheit.
    • Lärche
      • Wird nach einem harten und schweren heimischen Holz Ausschau gehalten, gilt die Lärche als erste Wahl.
      • Das Holz ist ausgesprochen beständig und dauerhaft haltbar und wird häufig im Brücken- und Wasserbau eingesetzt.
      Baumbank selber bauen – Schritt für Schritt erklärt ❖ Werkzeug:
      • Holzbretter
      • Holzleim
      • Holzschrauben
      • Akkuschrauber
      • Akkubohrer
      • Kappsäge
      • Zugsäge
      • Winkelmaß
      ❖ Arbeitsschritte:

      ❶ Holzbretter für die Beine zuschneiden
      ❷ Beine montieren
      ❸ Holzbrett für die Sitzfläche zuschneiden
      ❹ Sitzfläche an den Beinen montieren
      ❺ Verblendungen anbringen
      ❻ Holzbretter für die Rückenlehne zuschneiden
      ❼ Rückenlehne am Unterteil befestigen
      ❽ Baumbank komplett montieren
      ❾ Baumbank am Baum anbringen

      ❖ Material:

      Für eine mittelgroße Baumbank, die etwa fünf Personen Platz bietet und um den gesamten Baum verläuft, werden für die sechs Beine Holzbretter in folgenden Abmessungen benötigt:

      • Vorderbeine – sechs Bretter (7x7x43 cm)
      • Lehne – Sechs Bretter (7×3,5x86cm)
      • oberes Seitenteil – zwölf Bretter (7×3,5x50cm)
      • unteres Seitenteil – zwölf Bretter (7×3,5x45cm)
      ❖ Anleitung:

      Das untere Seitenteil bringen Sie in einer Höhe von zwei Zentimeter ab Unterkante an den Vorderbeinen und an der Rückenlehne an. Das Vorderbein wird dabei vier Zentimeter eingerückt und schließt mit dem oberen Seitenteil ab. Die Oberkante der beiden Seitenteile schließt an der Rückenlehne bündig mit der Oberkante ab.

      Wie viel Holz für die Sitzfläche gebraucht wird, hängt davon ab, welchen Umfang Ihr Gartenbaum besitzt.

      Diese Empfehlungen gelten wiederum für einen mittelgroßen Baum und eine Bank, die komplett um den Stamm verläuft.

      1. Brett – einen Meter Außenmaß, 81 cm Innenmaß
      2. Brett – 81 cm Außenmaß, 65 cm Innenmaß
      3. Brett – 65 cm Außenmaß, 49 cm Innenmaß

      Schritt 1:
      Sie werden etwa 18 Holzbretter von zwei Zentimeter Breite und 15 Zentimeter Länge benötigen. Die Bretter werden nun zugeschnitten. An den Enden ist auf einen 30- Grad-Winkel zu achten. Nun verschrauben Sie die drei Bretter mit den Beinen der Baumbank. Gehen Sie dabei von der Mitte der Rückenlehne aus.

      Schritt 2:
      Werden die Bretter zusätzlich verblendet, punktet die Baumbank mit einer ansprechenden Optik, weiterhin lassen sich Verletzungsgefahren vermeiden, da die Holzkanten nicht mehr sichtbar sind und damit auch nicht splittern können. Auch die Bretter für die Verblendung werden in einem 30-Grad-Winkel zugeschnitten.

      » Tipp: Sie benötigen sechs Holzbretter in den Abmessungen 3,5 x 7 cm x einen Meter.

      Schritt 3:
      Die Verblendungen werden nun an den Beinen festgeschraubt. Nun montieren Sie die Rückenlehne. Hierfür werden zwölf Holzbretter von 1,8 x 12 cm gebraucht. Die Länge ist unterschiedlich und bewegt sich zwischen 40 cm und 46 cm. Auch hier ist beim Zuschnitt auf einen Winkel von 30 Grad an den Enden zu achten. Weiterhin sind 10 Prozent Schräge zu berücksichtigen. Für die Befestigung an der oberen Rückenlehne werden die 40 cm langen Bretter verwendet. Die 46 cm langen Holzlatten werden an der unteren Rückenlehne verschraubt.

      Schritt 4:
      Nun ist die Baumbank bereits fertig aufgebaut. Um Sie an Ort und Stelle zu platzieren, müssen seitlich die Schrauben nochmals gelöst werden. Achten Sie darauf, das Holz hier noch nicht zu verleimen. Nun werden die beiden Hälften um den Stamm angeordnet und ausgerichtet. Oftmals ist es nötig, eventuelle Unebenheiten mit Holzstücken oder dem Auftrag von Kies oder Schotter auszugleichen. Abschließend werden die beiden Seitenteile verleimt und verschraubt. Nun können Sie alle Schrauben fest anziehen und sich mit dem ersten Probe sitzen belohnen.

      Baumbänke aus Metall – eine Alternative?

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      Ein Beitrag geteilt von Katja (@my_country_living) am Jul 22, 2018 um 2:22 PDT

      Obwohl sich unser Beitrag auf die Baumbank aus Holz bezieht, möchten wir die Baumbank aus Metall nicht unerwähnt lassen. Schließlich bietet diese all jenen eine Alternative, die sich nicht selbst am Aufbau einer Baumbank versuchen wollen. Baumbänke aus Metall sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich.

      Die Vorteile von Metall liegen auf der Hand. Es handelt sich um ein robustes und witterungsbeständiges Material. Damit muss die Metallbank keinesfalls kalt und nüchtern wirken. Häufig sind die Metallbänke mit aufwendigen Verzierungen ausgestattet und sprechen durchaus das Herz von Romantikern an. Möchten Sie sich an einer robusten und langlebigen Baumbank erfreuen, stellt ein Bausatz einer Metallbank vielleicht eine Alternative für Sie dar.

      Baumbänke aus Paletten

      Möbel aus Paletten im Innen- und Außenbereich liegen voll im Trend. Schließlich ist das Material kostengünstig zu bekommen und ausgesprochen flexibel. Paletten lassen sich einfach verarbeiten und können auch problemlos übereinander gestapelt werden, denn sie sind in ihrer Größe genormt. Es lohnt mit Sicherheit, mit Paletten zu experimentieren und dabei ganz außergewöhnliche Baumbänke entstehen zu lassen. Allerdings wird etwas handwerkliches Geschickt notwendig sein und Sie werden sich mit professionellem Werkzeug, wie etwa einem Elektrofuchsschwanz ausstatten müssen, um das Material bearbeiten zu können.

      Weitere kreative Ideen für die individuelle Baumbank

      Durch die Verwendung unterschiedlicher Hölzer und Holzstärken lassen sich facettenreiche Baumbänke konstruieren. Während dünnere Hölzer eher filigran wirken, kann durch die Verwendung von derben Holzlatten der Baumbank ein rustikales Aussehen gegeben werden.

      Für extra Komfort sorgt die Baumbank mit Armlehnen. Dabei lassen sich bei einer durchschnittlich großen Baumbank fünf bis acht gemütliche Sitzplätze schaffen.

      Baumbänke müssen nicht automatisch als Rundung um den Stamm verlaufen. Eine hübsche Idee sind auch viereckige Konstruktionen. Wenn die Bank als Viereck um den Stamm verläuft, bleibt automatisch eine Aussparung frei. Diese lässt sich optimal ausnutzen, wenn Sie diese mit Erde befüllen und so eine hübsche Unterpflanzung für den Hausbaum entstehen lassen.

      » Tipp: Erscheint Ihnen Ihr Gartenbaum auf Grund des schrägen Stamms ungeeignet für eine Baumbank, konstruieren Sie doch einfach ein L-förmiges Modell.

Losbaum pflanzen – Tipps zu Standort & Boden

Di, 03/26/2019 - 09:49

Der exotische Losbaum ist eine Augenweide in jedem Vorgarten. Damit er aber auch prächtig gedeiht, ist beim Pflanzen auf einiges zu achten.

© petrabarz – Fotolia.com

Wer es exotisch mag, wird an dem atemraubenden Losbaum seine wahre Freude haben. Die großen Blüten und Blätter zaubern ein asiatisches Flair im heimischen Garten. Und das Beste daran: das alles ohne großen Aufwand, denn der (bot.) Clerodendrum trichotomum ist wirklich genügsam. Dennoch haben wir hier das Wichtigste über den sogenannten Schicksalsbaum zusammengefasst.

Steckbrief Losbaum – Wissenswertes rund um Clerodendrum trichotomum table#t372 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t372 thead tr { } table#t372 thead tr th.t372 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t372 thead tr th#t372.start { } table#t372 thead tr th#t372.end { } table#t372 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t372 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t372 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t372 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t372 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t372 tfoot tr { } table#t372 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } KategorieInformation Höhe und Breite
  • normalerweise 1,5 bis 2,5 oder 3 Meter hoch und breit
  • bei Weinbauklima ist auch eine Höhe von fünf Metern und Breite von vier Metern möglich
Wachstum
  • als Strauch oder Kleinbaum
  • der Losbaum verfügt meistens mehrere Stämme
  • er wächst sehr langsam (5 bis 20 cm pro Jahr)
Wurzeln
  • Flachwurzler
  • weitstreifende und fleischige Wurzel
  • bildet oftmals Ausläufer
  • da die Wurzeln sehr empfindlich sind sollte bei nahen Arbeiten aufgepasst werden
Blätter
  • die Krone ist locker und offen
  • im Alter kann sie auch schirmförmig werden
  • die Blätter des Losbaums sind groß und elliptisch bzw. eiförmig
  • sie werden bis zu 8 bis 14 cm lang
  • während des Austriebs wirken sie purpurn
  • später sind die Blätter dunkelgrün
  • der Behang bleibt bis zum ersten Frost, danach fallen sie ohne Herbstfärbung ab
  • wenn man die Blätter fester berührt entströmt ein strenger Geruch
Blüte
  • Von Juli/ August bis September steht der Losbaum in voller Blüte
  • sie sind etwa drei Zentimeter groß
  • ihre Farbe ist weiß-rot
  • sie wachsen doldenähnlich
  • ihr Kelch ist grün-rot
  • der Duft erinnert an Vanille
Früchte
  • die Früchte sind erbsengroß und saftig
  • ihre Farbe variiert zwischen hell-, dunkel und schwarzblau
  • leider sind sie nicht genießbar
Unterschiedliche Losbaum Arten

Da es von dieser Gattung Losbäume etwa 150 Arten gibt, lohnt sich ein Blick auf die Unterarten. Zu den bekanntesten Vertretern in deutschen Gärten gehören:

  • Clerodendrum trichotomum fargesii (hellere Blätter, türkisfarbene Früchte, rosa Kelche)
  • Clerodendrum bungei (große rosafarbene Blüten)
  • Clerodendrum bungei Pink Diamond (rote Knospen, pinke Blütendolden)
  • Clerodendrum speciosissimum (orange-rote Blüten)
  • Clerodendrum thomsoniae (weiß-scharlachrote Blüten)
  • Clerodendrum ugandense (lange blaue Rispen)
Vor- und Nachteile des Losbaumes table#t373 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #EEEEEE;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-right: 1px solid #EEEEEE;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t373 thead tr { } table#t373 thead tr th.t373 { color: #333333; background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; font-size: 1.3em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; } table#t373 thead tr th#t373.start { } table#t373 thead tr th#t373.end { } table#t373 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t373 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FDFDFD; } table#t373 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t373 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t373 tbody tr td { padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #EEEEEE;border-left: 1px solid #EEEEEE; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t373 tfoot tr { } table#t373 tfoot tr td { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; padding: 4px; border-width: 0px; color: #7a7a7a; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #EEEEEE; } VorteileNachteile ✔ Dank der verhältnismäßig geringen Größe und Breite ist der Clerodendrum trichotomum bestens auch für kleinere Gärten geeignet.

✔ Unter Weinanbauklima entfaltet der Strauch bzw. Kleinbaum seine volle Größe.

✔ Bis auf Wasser und Dünger ist der sogenannte Schicksalsbaum pflegeleicht.

✔ Der Aufwand des Beschneidens ist gering.

✔ Auch das Düngen hält sich in Grenzen.

✔ Die Blüten bezaubern mit einem tollen, an Vanille erinnernden Duft.

✔ Es sind zahlreiche Arten erhältlich, die sich in Farben und Pflegebedürfnis unterscheiden.

✔ In seinem Schatten kann man herrlich auf der Terrasse sitzen

✖ Leider sind die Früchte des Clerodendrum trichotomum nicht genießbar. In der traditionellen chinesischen Medizin schwört man allerdings auf Auszüge des Losbaums als Bluthochdruckmittel.

✖ Er ist nur bis ca. 15°C unter null frosthart. Offiziell wird manchmal auch die Angabe -20°C verwendet, doch darauf sollte man sich nicht verlassen. Entscheidend für das erfolgreiche Überwintern ist definitiv der Standort und der verwendete Winterschutz. Mehr darüber erklären wir in unserem Ratgeber „Losbaum pflegen“.

Schicksalsbaum – die alternative Bezeichnung und ihre Bedeutung

Es wird vermutet, dass diese ’schicksalhafte‘ Bezeichnung des Baumes auf die Antike zurückgeht. Die halbgiftigen Beeren sollen zu jener Zeit über das Schicksal von Straftätern entschieden haben. Ihnen wurden die Früchte verabreicht und ihr Überleben oder Sterben so in Gottes Hand gelegt. Wer den Verzehr überlebte, galt als unschuldig. Verstarb die Person aufgrund dieser Maßnahme, ging man davon aus, dass er schuldig war.

Losbaum pflanzen – Darauf kommt es an ❖ Form:

Ähnlich wie beim Apfeldorn, hat man auch beim Losbaum die Möglichkeit, das Gewächs als Strauch oder Kleinbaum zu pflanzen. Wer der Natur freien Lauf lässt, kann sich schon bald über einen ausladenden, buschig wachsenden Großstrauch freuen. Wer den Stamm beim Pflanzen an Stöckern fixiert, beeinflusst die Wuchsrichtung. So macht der Schicksalsbaum seinem Namen schon bald alle Ehre.

❖ Standort:

Der Clerodendrum trichotomum und seine Bestäuber lieben es sonnig und warm. Allerdings profitieren die Sträucher in ihrem ursprünglichen Lebensraum vom Schutz des lichten Waldes, da sie dort insbesondere als wilde Hecken an Waldrändern vorzufinden sind. Deshalb kommt der Losbaum auch im Halbschatten sehr gut zurecht. Idealerweise wird die pralle Mittagssonne vermieden, doch generell ist Hitze kein Problem.

Temperaturen bis zu 15°C unter dem Nullpunkt können dem Losbaum nichts anhaben. Bei tieferen Werten ist er leider weniger frosthart. Daher freut sich der Clerodendrum trichotomum über ein geschütztes Plätzchen.

Das exotische Gehölz muss fremdbestäubt werden, weshalb die Ansiedlung mehrerer, mindestens aber zweier Sträucher empfohlen wird. Der Hintergrund: Obwohl die Blüten über weibliche und männliche Geschlechtsorgane verfügen, sind diese kaum in der Lage, sich gegenseitig zu befruchten. Die weiblichen Stempel reifen nämlich erst dann aus, wenn die männlichen Staubgefäße bereits verblüht sind. Für bestäubende Insekten ist der Losbaum durchaus attraktiv.

❖ Boden:

Der japanische Losbaum, der meistens als Zierstrauch in heimischen Gärten vorzufinden ist, gedeiht am besten in frischem, leicht feuchtem Gartenboden, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Daher sind durchlässige Substrate bestens geeignet. Beim PH-Wert des Bodens zeigt sich der Losbaum äußerst tolerant. Trotz seiner an sich winterharten Eigenschaften, sollte er bei anhaltendem Frost am Boden mit Laub bedeckt werden.

Der Boden an sich sollte allerdings nicht zu nährstoffreich sein, da die Triebe in der herbstlichen Jahreszeit sonst nicht gut ausreifen.

❖ Anleitung:

Viele Fachhandel bieten Sträucher mit Ballen an, die im Handumdrehen im heimischen Garten eingepflanzt werden können. Hierfür geht man wie folgt vor:

❶ Zunächst wird ein Loch für den Losbaum vorbereitet. Dies sollte etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen der Jungpflanze sein.
❷ Damit sich das Gewächs leichter festsetzen kann, sollte der Grund des Pflanzlochs aufgelockert werden.
❸ Nun kann der junge Clerodendrum trichotomum hineingesetzt werden.
❹ Der freie Raum rund um den Ballen wird mit der ausgehobenen Erde aufgefüllt.
❺ Diese sollte gut angedrückt werden, damit der Losbaum einen guten Halt hat und die Erde beim Gießen nicht wegrutscht.
❻ Vor allem in den ersten Wochen nach dem Pflanzen sollte der Losbaum ausgiebig bewässert werden.

Wenn alles geklappt hat, kann man sich bereits im Folgejahr über die erste Blüte freuen. Sollte es nicht so schnell gehen: nicht verzagen! Manche Gärtner berichten, dass sich die erste Blüte sogar erst im vierten Jahr nach dem Pflanzen zeigte.

❖ Losbaum im Kübel pflanzen

Das Anpflanzen in einem Kübel erfolgt ähnlich. Hierfür empfehlen wir ein Substrat aus Lehmerde, Sand, Splitt, Rindenkompost und Hornspänen. Alternativ ist natürlich auch herkömmliche Kübelpflanzenerde geeignet.

Losbaum kombinieren

Wie Menschen gibt es auch Pflanzen, die besser harmonieren als andere. Daher geben wir im Folgenden einen Überblick darüber, welche Gewächs besonders gut unter oder in der Nähe des Losbaums wachsen.

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  • Hibiskus
  • Hydrangea
  • Astilben
  • Liriope
  • Steinbrech bzw. Saxifraga
  • Wiesenraute bzw. Thalictrum
Bäume und Sträucher
  • Goldlärche
  • Fächer-Ahorn
  • Maulbeerenbäume
  • Korkbäume
  • Blasenesche
  • Farne

Windröschen vermehren – 2 Möglichkeiten vorgestellt

So, 03/24/2019 - 09:25

Windröschen lassen sich ganz einfach vermehren. Jedoch sollten Sie die Ansprüche an Standort und Pflege beachten, um kräftige Pflanze hochziehen zu können.

© Tatiana Belova – Fotolia.com

Windröschen, meist Anemonen genannt, werden von vielen Gartenfreunden wegen ihrer Farbvielfalt und prächtigen Blüte verehrt und kultiviert. Obwohl die Windröschen so manchen Anspruch an ihren Halter, die Umgebung und den Boden stellen, überzeugen die vielen Farben der Windröschen Liebhaber der Pflanze immer wieder. So kann diese in Blau-Violett, Rot, Rosa oder Weiß angepflanzt werden und eignet sich wegen dem dichten Wuchs sehr gut dazu, größere Flächen mit viel Liebe und Sinn für das Detail abzudecken. Kein Wunder, dass Hobbygärtner diese Pflanze aus eigenen Kräften für sich vermehren möchten. Und das ist auch gar nicht so schwer. Wir zeigen Ihnen wie es geht.

Große Artenvielfalt

Unter den sogenannten Anemonen gibt es besonders viele Arten des Windröschens, die sich vor allem in ihrer Art der Wurzel unterscheiden: So lassen sich sowohl Knollengewächse unter den Anemonen kaufen, als auch herkömmliche Staudenpflanzen mit normaler Wurzel. Während die Knollengewächse in der Regel nur bis zu 20cm hoch wachsen, treiben die meisten Staudengewächse bis zu einen Meter hoch aus – es ist also alleine wegen dem Platzbedarf wichtig, sich zu informieren und die Pflanze vor dem Vermehren ausreichend zu kennen.

Optimaler Standort für Windröschen

Windröschen lieben lichte und halbschattige Plätze. Achten Sie darauf, dass der Standort nicht zu schattig ist, da dadurch die Blüte nur mäßig ausgebildet wird. Der Boden sollte durchlässig und möglichst locker sein. Besitzt er diese Eigenschaften nicht, können Sie ihn noch etwas aufbereiten. Ebenso ist es wichtig, dass der Boden nährstoffreich und humushaltig ist, damit sich die Windröschen richtig wohl fühlen.

Können Sie einen solchen Standort aus Platzmangel nicht weiter bieten, ist auf das Vermehren der Windröschen erst einmal zu verzichten. Alternativ können Sie aber auch einen Kübel mit passender Erde verwenden.

Wichtige Pflegemaßnahmen

Ansonsten zeichnen sich die Windröschen bei der Pflege durch weniger Ansprüche aus: Gegossen werden muss nur verstärkt, wenn es wärmer und sonniger ist, beziehungsweise Trockenheitsperioden auftreten. Eines sollte der Halter jedoch stets beachten: Die Wurzeln des Windröschens sollten nie beschädigt werden, sonst könnte dies der Pflanze schaden. Wer also beim Umgraben der Erde etwas Kompost als Dünger vor der Blütezeit einbringen möchte, sollte hierbei sehr bedacht vorgehen.

Windröschen unter idealen Bedingungen vermehren ❖ Vermehrung durch Stecklinge

Eine Möglichkeit, alle Arten der Windröschen zu vermehren ist, diese durch Stecklinge zu schaffen. Die Stecklinge werden allerdings nicht – wie bei vielen anderen Pflanzen – aus den oberen Teilen der Pflanze gewonnen, sondern aus Teilen der Wurzel. Hierbei geht man wie folgt vor, um der Pflanze keinen Schaden hinzuzufügen:

  1. die Stecklinge werden bestenfalls in der Ruhezeit der Pflanze geschnitten, also im späten Herbst
  2. die Mutterpflanze, beziehungsweise die zu teilende Pflanze sollte möglichst stark sein und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden
  3. ist die zu vermehrende Pflanze gefunden, müssen ihre Wurzeln so behutsam wie möglich freigelegt, also ausgegraben werden
  4. nun wählt man die mit am kräftigsten wirkenden Wurzelteile aus, die mindestens einen Finger dick sind und augenscheinlich gesund wirken, also keine Beschädigungen haben
  5. ein scharfes Taschenmesser ist ideal, um die ausgewählte Wurzel von der Mutterpflanze abzutrennen – hierbei ist leicht schräg in Richtung der Wuchsrichtung zu schneiden
  6. wer möchte, kann auch mehrere Wurzelteile abtrennen
  7. die abgetrennten Wurzelstücke sollten eine Länge von etwa zehn Zentimetern mitbringen und können bei Bedarf in mehrere ebenso lange Teile zerstückelt werden
  8. ein Pflanzkübel, ein großer Blumentopf oder ähnliche Gefäße mit möglichst vielen Öffnungen können nun mit Pflanzerde befüllt werden, dann lassen sich die Stecklinge mit dem abgeschrägten Teil in die Erde pflanzen
  9. die Wurzel sollte nur noch leicht aus der Erde herausragen
  10. das Ganze kann leicht gegossen werden und bei leichter Trocknung wieder angefeuchtet werden – Staunässe hingegen ist unbedingt zu vermeiden
  11. damit die Wurzel sich entwickelt, sollte sie an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden, um die Gegebenheiten im Freien nachzuahmen
  12. wachsen erste Triebe oder gar Blätter, hat das Vermehren Erfolg gehabt – in diesem Fall kann die Wurzel umgetopft werden, um mehr Platz zu erhalten
  13. am Anfang des darauffolgenden Sommers kann das Gewächs dann ins Freie kommen, sofern ein lichter, aber halbschattiger Platz garantiert werden kann
❖ Vermehrung durch Teilung

Handelt es sich bei dem eigenen Windröschen um ein Knollengewächs mit eher kleinem Pflanzenwuchs, kann dieses übrigens durch Teilung auf sehr einfache Weise vermehrt werden. Hierfür graben Sie die Pflanze ebenfalls sehr vorsichtig aus, um den Knollen freizulegen. Aufpassen sollten Sie ebenso wie bei den Wurzel-Stecklingen darauf, dass beim Ausgraben keine Pflanzenteile stark beschädigt werden. Ist der Knollen der Pflanze freigelegt, lassen sich in der Regel Tochterrhizome entdecken, die am Knollen wachsen und etwas kleiner sind. Diese werden mit einem ebenfalls scharfen Messer von der Mutterpflanze abgetrennt und können an einen passenden Standort gepflanzt werden, ohne angezüchtet werden zu müssen.

Möchten Sie diese Art der Vermehrung nutzen, sollten Sie eine Mutterpflanze auswählen, deren unmittelbare Boden-Umgebung nicht so oft gestört wird – beispielsweise durch das Pflanzen anderer Gewächse. Denn es werden nur Tochterrhizome ausgebildet, wenn die Windröschen sich absolut in Ruhe gelassen und ungestört fühlen.

Fazit

Beide Varianten des Vermehrens sind recht einfach durchzuführen, sodass Sie das Vermehren der Windröschen ruhig einmal ausprobieren können. Es gibt nicht sonderlich viel zu beachten oder zu tun, sofern man die Bedürfnisse der Windröschen kennt und weiß, wie die Vorgehensweise bei beiden Varianten des Vermehrens aussehen sollte. Auch Misserfolge sollten nicht sofort als Niederlage angesehen werden, da sie bei dem Vermehrungsversuch durchaus geschehen können. In der Regel gehen aus beiden Vermehrungsarten aber schnell und effizient neue Windröschen hervor, die den Garten durch ihre schönen Blüten zieren.

Pfeifenblume pflegen – Tipps zum Gießen, Düngen & Überwintern

Fr, 03/22/2019 - 08:13

Die Pfeifenblume ist als Heckenpflanze äußerst beliebt. Damit sie aber auch ihre besonderen Blüten ausbildet, muss bei der Pflege einiges bedacht werden.

© Schmutzler-Schaub – Fotolia.com

Die Pfeifenblume ist eine imposante Erscheinung, die uns nicht selten zum Staunen bringt. Da wären zunächst die Blüten der Gespensterpflanze, die einer Tabakpfeife ähneln und für Insekten zu einer Kesselfalle werden, allerdings nur solange, bis diese die Pfeifenblume bestäubt haben. Nicht zu unterschätzen sind auch die großen herzförmigen Blätter, diese ergeben eine der dichtesten Hecken überhaupt. Möchten Sie Balkon und Terrasse mit dieser wirklich außergewöhnlichen Pflanze verschönern, gilt es einige Pflegehinweise zu beachten.

Wichtige Pflegehinweise für die Pfeifenblume ❖ Gießen:

Die Pflanze stammt aus den Regenwäldern Brasiliens und benötigt regelmäßige Wassergaben. An heißen Tagen kann es sich notwendig machen, täglich mehrfach zu gießen, besonders, wenn ein sonniger Standort gewählt wurde. Die Erde sollte sich gleichmäßig feucht anfühlen. Staunässe darf jedoch keinesfalls entstehen. Bekommt die Pfeifenblume “nasse Füße”, führt dies zu Wurzelschäden und die Pflanzen können faulen.

Auch im Winterquartier ist darauf zu achten, dass die Erde nicht komplett austrocknet. Um das feuchtwarme Klima des Regenwaldes zu improvisieren, bietet es sich an, die Pflanze regelmäßig zu besprühen. Da Leitungswasser hierbei oft unschöne Kalkflecken entstehen lässt, sollte bevorzugt Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser benutzt werden.

In Kürze:

  • regelmäßig gießen
  • Erde darf nicht austrocknen
  • Staunässe vermeiden
  • auch im Winter bewässern
❖ Düngen:

Da die Pfeifenblume nicht winterhart ist und daher im Kübel gehalten werden muss, steht ihr nur ein begrenztes Angebot an Substrat zur Verfügung. Daher ist die Aufnahme von Flüssigkeit und Nährstoffen entsprechend begrenzt. Während des Wachstumszeitraumes sind regelmäßige Düngergaben notwendig, um Wachstum und Blüte zu fördern. Ratsam ist es, in 14tägigen Abständen dem Gießwasser einen herkömmlichen Flüssigdünger für Kübelpflanzen, wie z.B. diesen hier, beizugeben. Gedüngt werden kann natürlich auch mit Granulat oder mit Düngerstäbchen, die direkt in die Pflanzerde gesteckt werden.

In Kürze:

  • regelmäßig düngen im Frühling und Sommer
  • im Winter keine Düngung
  • herkömmlicher Flüssigdünger in 14tägigen Abständen
❖ Rückschnitt:

Regelmäßige Schnittmaßnahmen begünstigen das Wachstum und die Blüte der Pfeifenblume. Im Frühling und im Herbst werden die Ranken daher auf eine Länge von etwa 30 Zentimeter gekürzt. Die Gespensterpflanze kann bei Bedarf ganzjährlich zurückgeschnitten werden. So lassen sich zum Beispiel ganz nebenbei Stecklinge gewinnen, um die Pfeifenblume zu vermehren und sich vielleicht eine blickdichte Hecke anzulegen.

» Hinweis: Amerikanische Pfeifenblumen müssen nicht zwingend zurückgeschnitten werden.

❖ Vermehrung:

Die Pfeifenblume lässt sich gleich mit drei verschiedenen Methoden vermehren:

  • Stecklinge
  • Samen
  • Teilung des Wurzelballens
Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung durch Stecklinge ist einfach und meist von Erfolg gekrönt. Auch eher ungeübte Hobbygärtner werden hier vermutlich Zuchterfolge vermelden können. Stecklinge können ganz einfach während der jährlichen Rückschnittmaßnahmen gewonnen werden.

So geht’s :

❶ Steckling schneiden
❷ Steckling in Pflanztopf setzen
❸ Bewurzlung abwarten
❹ Pflanze umtopfen

Die Stecklinge sollten frisch geschnitten werden. Der beste Zeitpunkt hierfür ist das Frühjahr. Anschließend werden sie unverzüglich in ein mit feuchter Anzuchterde gefülltes Pflanzgefäß gegeben. Nun ist Geduld gefragt, denn die Bewurzlung setzt erst nach etwa einem Vierteljahr ein. Die Jungpflanzen werden dann umgetopft und mit einem Rankgitter versehen.

Vermehrung durch Samen

Auch die Vermehrung durch Samen gestaltet sich recht unproblematisch. Etwas Geduld ist auch hier gefragt, dafür lassen sich mit wenig Aufwand mehrere Pflanzen heranziehen.

So geht’s:

❶ Samen beschaffen
❷ Samen in die Erde drücken
❸ Erde feucht halten
❹ Pflanzgefäß warm aufstellen
❺ Keimung abwarten
❻ Keimlinge stützen
❼ Keimlinge auspflanzen
❽ Rankhilfen anbringen

Die besten Anzuchterfolge lassen sich mit frischem Saatgut erzielen. Kennen Sie niemand, der einen Pfeifenbaum besitzt, können natürlich auch die im Handel erhältlichen Samen benutzt werden. Hier bietet es sich an, großflächig auszusäen, da nicht alle Samen auch wirklich zu keimen beginnen.

Die Samen werden etwa einen halben Zentimeter in das Erdreich gedrückt. Die Erde ist feucht und warm zu halten. Staunässe sollte vermieden werden. Nach erfolgter Keimung erhalten die Jungpflanzen eine Stütze in Form eines kleinen Holzspießes. Dieser wird bald nicht mehr genügen, denn die Pflanzen wachsen rasant schnell. Ab einer Höhe von etwa 15 Zentimetern erfolgt das Umpflanzen in ein geeignetes Pflanzgefäß. Das Anbringen einer Rankhilfe unterstützt die Pfeifenblume bei ihrem schnellen und üppigen Wuchs.

Vermehrung durch Wurzelteilung

Diese Methode verschafft dem Hobbygärtner innerhalb weniger Minuten eine vollwertige Pflanze. Hierfür wird eine kräftige und gut entwickelte Pfeifenblume benötigt. Diese wird zunächst ausgestopft. Anschließend entfernen Sie die Erde weitgehend von den Wurzeln und teilen den Wurzelballen in zwei Hälften. Diese werden nun separat eingepflanzt und getrennt kultiviert.

So geht’s:

❶ Pflanze austopfen
❷ Wurzelballen von Erde befreien
❸ Wurzelballen teilen
❹ Pflanzen separat eintopfen
❺ Pflanzen getrennt voneinander kultivieren

Überwintern:

Einige wenige Sorten der Pfeifenblume sind winterhart. Besitzen Sie ein solches Exemplar, lässt sich der Exot im Freien überwintern und kann folglich ins Freiland gesetzt werden. Die Amerikanische Pfeifenblume übersteht den Winter im Freien meist unbeschadet. Eine Laub- oder Mulchschicht dient als Schutz der Wurzeln vor Kahlfrösten.

Nicht winterharte Pfeifenblumen werden im Kübel kultiviert und überwintern im Haus bei Temperaturen um 15 Grad. Die Pflanzen sind laubabwerfend und sollten auch im Winter nicht austrocknen.

» Tipp: Der Austrieb erfolgt im Frühling recht spät, daher besteht meist kein Grund zur Sorge, dass es im Winterquartier zu Schäden an der Pfeifenblume gekommen ist.

Arten der Pfeifenblume Amerikanische Pfeifenblume

Die Amerikanische Pfeifenblume ist in unseren Breiten besonders beliebt, denn sie ist winterhart und kann damit sehr gut als Heckenpflanze und zur Begrünung von Mauern und Fassaden eingesetzt werden. Die großen, herzförmigen Blätter liegen wie Dachziegel übereinander und verdecken den Untergrund komplett, bzw. gewähren bei der Heckenpflanzung keine Einblicke. Im Spätherbst werden die Blätter abgeworfen. Im Frühling treiben die Pflanzen recht spät neu aus.

» Tipp: Jungpflanzen wachsen eher langsam. Wuchshöhen von acht Metern sind bei älteren Pflanzen keine Seltenheit.

Die Amerikanische Pfeifenblume blüht zwischen April und Mai. Die grünbraunen Blüten erscheinen eher unscheinbar.

Riesen Pfeifenblume

Die ursprüngliche Heimat der Riesen Pfeifenblume liegt in Panama. Die Pflanze ist aber auch häufig in tropischen Gebieten zu finden. Die Kletterpflanze ist nicht winterhart und auf Grund ihres imposanten Ausmaßes in Deutschland nur in großen Gewächshäusern anzutreffen. Die Blüten der Riesen Pfeifenblume werden bis zu 30 Zentimeter groß.

» Tipp: Die Blüten dieser Art besitzen einen angenehmen, leicht süßlichen Duft.

Meist riechen Pfeifenblumen eher unangenehm. Der Geruch zieht Insekten an, die dann in den Blüten eingeschlossen werden, bis sie diese bestäubt haben.

Brasilianische Pfeifenblume

Die Brasilianische Pfeifenblume ist ein besonders attraktiver Vertreter. Die nicht winterharte Pflanze fühlt sich in einem Wintergarten besonders wohl. Dort beeindruckt sie mit ihren riesigen, an Pelikane erinnernden Blüten. Bis in den Herbst hinein können die violett gefleckten Blüten bewundert werden. Die Pflanzen benötigen einen warmen, aber nicht vollsonnigen Standort. Regelmäßiges Sprühen sorgt für eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Baumartige Pfeifenblume

Die Baumartige Pfeifenblume ist in El Salvador oder im Süden Mexikos beheimatet. Die Pflanzen sind selten geworden und gelten als vom Aussterben bedroht. Die purpurfarbenen Blüten erscheinen direkt am Stamm und sind mit den für die Pfeifenblume typischen Kesselfallen ausgestattet. Die Kultivierung der Pflanze in einigen Botanischen Gärten stellt die Erhaltung der Art sicher.

Affenbrotbaum pflegen – Gießen, Düngen, Schädlinge und Überwintern

Mi, 03/20/2019 - 07:57

Der Affenbrotbaum kann als Zimmerpflanze, aber auch im Kübel gehalten werden. Ein Mindestmaß an Pflege braucht der Exot in unseren Breiten aber schon.

© teguhjatipras – Fotolia.com Der Affenbrotbaum (Adansonia digitata) – eine exotische Pflanze, die in unseren Breiten nur schwer zu kultivieren ist? Weit gefehlt, der Exot stellt keine großen Ansprüche an seine Pflege und ist daher zu einer beliebten Zimmerpflanze geworden. Selbst eher ungeübte Hobbygärtner werden von der Adansonia nicht enttäuscht. Im Kübel, wie im Topf, verträgt der Affenbrotbaum Hitze und auch längere Trockenheit, denn die Pflanze kann beachtliche Mengen an Wasser speichern. Bei guter Pflege gelingt es sogar, den Affenbrotbaum zum Blühen zu bringen und ihn Früchte tragen zu lassen. Was es bei der Pflege des wuchsfreudigen Exoten zu beachten gibt, verraten wir Ihnen nun.

Geldbaum – Achtung, Verwechslungsgefahr!

Wegen seiner Eigenschaft, in seinem dicken Stamm Wasservorräte anzulegen, wird der Affenbrotbaum häufig im Handel gemeinhin als Flaschenbaum bezeichnet. Auch Namen wie Pfennigbaum oder Geldbaum sind geläufig. Diese Pflanzen sind daher auch beliebte Geschenkideen. Botanisch betrachtet, handelt es sich beim Geldbaum jedoch um eine Pflanze mit der botanischen Bezeichnung Crassula ovata. Der Affenbrotbaum (Adansonia) ist mit diesen dickblättrigen kleinen Bäumchen nicht verwandt.

» Tipp: Auch der Johannisbrotbaum und die Schirmakazie ähneln dem Affenbrotbaum, obwohl keine Verwandtschaft besteht.

Affenbrotbaum richtig gießen

In den Savannen Afrikas fällt nur selten Regen, daher ist auch beim Gießen der Zimmerpflanze Fingerspitzengefühl gefragt. Sie sollten den Affenbrotbaum lediglich dann bewässern, wenn das Substrat bereits leicht angetrocknet erscheint und sich auch wenige Zentimeter unter der Oberfläche nicht mehr feucht anfühlt. Die Fingerprobe gibt hierbei Gewissheit.

Verbringt die Pflanze den Sommer auf Balkon oder Terrasse, ist darauf zu achten, dass Sie einen geschützten Standort wählen. Kann das Regenwasser ungehindert eindringen, führt dies schnell zu einer Überwässerung. Im Kübel kann das Wasser noch dazu schlecht abfließen. Steht die Pflanze zu nass, werden die Wurzeln angegriffen und der Affenbrotbaum fault und ist dann meist nicht mehr zu retten. Ein überdachter Standplatz wäre für die Pflanze ideal, denn bereits ein Regenguss kann dem Affenbrotbaum nachhaltigen Schaden zufügen.

» Tipp: Bei Überwässerung ist die Pflanze umgehend von der nassen und klumpigen Erde zu befreien und in neues Substrat umzutopfen.

Bei Kübelpflanzen ist auf ausreichend Abzugslöcher im Gefäßboden zu achten. Der Wasserhaushalt lässt sich besser kontrollieren, wenn die Pflanze in einen Untersetzer gestellt wird. Überschüssiges Wasser, was sich dort ansammelt, ist regelmäßig zu entfernen.

Affenbrotbaum richtig düngen

Um das Wachstum der Pflanze zu fördern, kann der Affenbrotbaum während der Wachstumsperiode monatliche Düngergaben erhalten. Verwenden Sie einen handelsüblichen Flüssigdünger, dieser lässt sich einfach dosieren und dem Gießwasser zugeben.

» Tipp: Ab Oktober sollte der Affenbrotbaum keinen Dünger mehr erhalten.

Das Wachstum und die Blüte können auch durch die Gabe von Mineralsalzen gefördert werden. Die Pflanze blüht jedoch erst mit einem Alter von fünf bis sechs Jahren.
© feathercollector – Fotolia.com Muss der Affenbrotbaum geschnitten werden?

Keine Angst, die Pflanzen bleiben in unseren Breiten weit hinter den Wuchshöhen von 20 Metern und mehr zurück. Wenn Sie den Affenbrotbaum nicht zurückschneiden, wächst dieser etwa zwei Meter hoch. Soll die Wuchsform eher klein und kompakt erscheinen, kann der Baum bei Bedarf ganzjährig zurückgeschnitten werden.

» Tipp: Einzelne Äste werden bevorzugt im Winter gekürzt, der Blattschnitt kann im Sommer erfolgen.

Entfernen Sie die unter der Hauptkrone befindlichen Triebe. Geschnitten wird nach Möglichkeit in Knospennähe. Das Beschneiden der Pflanzen ist ratsam, wenn sich die typische Wuchsform ausbilden soll. Bäume, die nicht beschnitten wurden, bilden in unseren Breiten nur schwer die charakteristische Wuchsform dicker Stamm – buschige Krone aus.
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Während die robusten Exoten kaum Krankheiten aufweisen, kommt gelegentlich Schädlingsbefall vor. Dabei ist der Affenbrotbaum besonders von

betroffen. Die Larven der Trauermücken sind sehr gefräßig. Der Hobbygärtner kann einen Befall leicht ausmachen, denn die Blätter wirken dann regelrecht zerfressen. Sind die Blätter des Affenbrotbaumes mit einem silbrigen Belag überzogen, treiben Spinnmilben oder Wollläuse ihr Unwesen.

Bei der Bekämpfung dieser Schädlinge, muss nicht zwingend zu chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln gegriffen werden. Folgende Hausmittel helfen zuverlässig und schonen die Umwelt:
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Trauermücken

  • Besprühen Sie die Pflanze mit einem Mix aus Wasser, Öl, Salz und Backpulver.
  • Stecken Sie Streichholzköpfe in das Substrat. Der enthaltene Schwefel tötet die Larven ab.
  • Geben Sie eine Knoblauchknolle in die Erde.
  • Streuen Sie Zimt auf das Substrat.
  • Geben Sie auf einen Liter Gießwasser 20 Tropfen Teebaum- oder Lavendelöl.

Wollläuse
  • Besprühen Sie die Pflanze mit einer Seifenlösung.
  • Besprühen Sie die Pflanze mit Brennnesselsud.
  • Besprühen Sie die Pflanze mit einem Sud aus Rainfarn.

Spinnmilben
  • Stellen Sie aus einem Liter Wasser, 15 ml Kaliseife und 15 ml Spiritus ein Spritzmittel her.
  • Besprühen Sie die Pflanze mit einem Sud aus Wasser und Lavendelöl.
  • Stellen Sie einen Sud aus Wermut her und besprühen die Pflanze.

Für einen Brennnesselsud benötigen Sie ein halbes Kilogramm frisches Brennnesselkraut. Dieses wird mit fünf Litern kochendem Wasser übergossen. Der Behälter wird verschlossen und sollte einige Tage ziehen. Vergessen Sie nicht, den Sud täglich umzurühren. Nach der Ziehzeit wird der Sud durch ein Sieb gegeben und in eine Sprühflasche gefüllt.

Rainfarnsud lässt sich schneller herstellen. 200 Gramm Rainfarnblätter werden zerkleinert und mit sechs Litern kochendem Wasser übergossen. Nach zehn Minuten kann das Gemisch bereits abgeseiht werden und Sie können die Pflanze damit einsprühen.

Affenbrotbaum überwintern

Die Sommermonate nutzt der Affenbrotbaum, um sich in seinem Stamm einen Wasservorrat anzulegen. Dieser wird in den Wintermonaten verbraucht. Das ideale Winterquartier ist hell und kühl. Die Temperaturen dürfen jedoch nicht unter zehn Grad abfallen. Währen der Wintermonate sorgen Sie lediglich dafür, dass die Wurzeln nicht vollständig austrocknen. Etwa alle vier Wochen ist die Pflanze zu kontrollieren und bei Bedarf leicht zu bewässern.

» Tipp: Trocknet der Affenbrotbaum im Winter zu sehr aus, verzögert sich der Austrieb im Frühling.

Weiche Äste im Winter – warum?

Dies ist ein Anzeichen für einen zu nassen Winterstand. Topfen Sie die Pflanze aus, kontrollieren Sie den Wurzelballen und topfen Sie den Affenbrotbaum ggf. um. Faule Wurzelabschnitte sind zu entfernen. Auch bei einem zu warmen Winterstand kann die Pflanze durch weiche und brüchige Äste reagieren.

Gartengestaltung mit Metall – 5 Ideen plus Deko-Tipps

Di, 03/19/2019 - 18:58

Wer seinen Garten mit Metall gestalten möchte, kann praktische Objekte mit dekorativen Akzenten kombinieren. Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren.

© stockpics – Fotolia.com Wie ein Garten aussehen soll, ist zum Glück nicht fest definiert. Zugegeben, in Kleingärtenanlagen herrschen bestimmte Pflanzregeln, bei der Gemütlichkeit müssen Sie sich aber nicht reinreden lassen. Die einen mögen es schlicht, die anderen sehr blumig und wieder andere legen am meisten Wert auf reichlich Gartendeko. Letztendlich findet sich aber in jedem Garten eine Ecke zur Erholung. Fest steht, ein Garten ist Lebensraum, genauso wie die eigene Wohnung. Man möchte sich wohlfühlen und bei der Gestaltung seinen ganz persönlichen Stil umsetzen.

Metall spielt dabei – momentan mehr denn je – eine große Rolle, weil es zum Gartenambiente passt und das Einrichten im Vintage-Charakter gerade voll im Trend liegt. Altes Metall, kombiniert mit neuen Gegenständen, Blumen, Sträuchern und Bäumen, geben auch Ihrem Garten einen „eisernen Charme“. Die nachfolgenden Ideen sind nicht nur dafür gedacht, Ihren Garten mit Metall dekorativ zu gestalten, sondern das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden.

❶ Abgrenzung und Sichtschutz aus Metall © zeralein – Fotolia.com Wer seinen Garten überwiegend mit Metall gestalten will, der beginnt damit am besten schon bei der Abgrenzung. Damit der persönliche Gestaltungsstil bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist, sollten Sie einen Gartenzaun aus Metall wählen – vorausgesetzt dieser ist wegen der Grundstückslage überhaupt nötig. Bei Farbe und Design haben Sie jede Menge Auswahlmöglichkeiten, wie zum Beispiel glatte Zaunfelder oder mit Ornamenten verzierte Streben. Egal für welches Design Sie sich entscheiden, Metallzäune sind auf jeden Fall robuster als ähnliche Varianten aus Holz. Sie sollten nur darauf achten, dass es sich um einen feuerverzinkten oder beschichteten Zaun handelt, dann bleibt dieser länger vor Witterungseinflüssen geschützt.

Wer sich lediglich vor neugierigen Blicken schützen will, dem reicht mitunter ein Sichtschutzpanel. Auch hier gibt es neben den zahlreichen Holzvarianten, Modelle aus Metall. Dabei handelt es sich meist um geschlossene Wände, oder aber mit Motiv versehene Stelen (freistehende Platten oder Säulen). Einen ersten Eindruck, was größenmäßig und auch farblich machbar ist, können Sie sich auf der Webseite der Metalltechnik Dermbach verschaffen.

© U. J. Alexander – Fotolia.com Tipp: Durch die Kombination von Metallpanelen und Gabionen, wird das Gesamtbild Ihres Gartens aufgelockert, ohne den interessanten Metallcharakter zu verlieren.

❷ Design mit Nützlichem verbinden © Sir_Oliver – Fotolia.com Schön metallisch soll es aussehen, wenn möglich aber auch praktisch sein – kennen Sie das? Dieser Wunsch lässt sich mit einem Rankpavillon umsetzen. Was vorzugsweise in großen Parks und prunkvoll angelegten Schlossgärten zu sehen ist, kann auch Ihren Garten zu etwas Besonderem machen.

Der „große Bruder“ des Rosenbogens wird – richtig in Szene gesetzt – sicher das Highlight Ihres grünen Domizils. Ihre Wünsche und Vorstellungen sollten Sie mit einem Fachmann besprechen und um lange etwas vom neuen Pavillon zu haben, auf höchste Qualität achten. Mein persönlicher Favorit aus diesem Bereich, ein Eleo Pavillon, ist in vielen Größen erhältlich und daher auch für nicht ganz so große Gärten geeignet. Bei der Bepflanzung haben Sie die freie Wahl, sollten aber darauf achten, dass es sich um mehrjährige Kletterpflanzen handelt – damit die Freude lange anhält. Ungeduldige Gartenfreunde greifen am besten zu schnellwachsenden Kletterpflanzen, hier eine kleine Auswahl:

  • Glockenrebe
  • Duftwicke
  • Prunkwinde
  • Amerikanische Klettertrompete
  • Trichterwinde
  • Geißblatt
  • Rosenkelch
  • Japanischer Hopfen
❸ Gartenbrunnen aus Cortenstahl Cortenstahl Gartenbrunnen von gartenbrunnen.net Das sanfte Plätschern eines Baches verleiht jedem Garten einen ganz besonderen Flair. Nur hat nicht jeder einen Bachlauf in seinem Garten. Wasserspiele binden Sie am schnellsten mit einem Gartenbrunnen in Ihren Garten ein. Ideal sind dafür Gartenbrunnen aus Cortenstahl. Denn Cortenstahl bildet eine Schutzschicht, wenn der der Witterung ausgesetzt ist. So ist er dauerhaft vor Rost geschützt und entwickelt eine ganz besondere Patina.

❹ Sitzmöbel aus Metall © Bertold Werkmann – Fotolia.com Eine Sitzecke sollte in keinem Garten fehlen, Gemütlichkeit steht dabei an erster Stelle. Bei der Gartengestaltung mit Metall versteht es sich von selbst, dass auch die Sitzmöbel aus Eisen etc. sind. Ob farblich im mediterranen Türkis gehalten, oder rustikal, mit einer natürlichen Patina versehen, bleibt Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Denken Sie auch daran, überraschende Akzente zu setzen – zum Beispiel mit einer kleinen Zweisitzerbank. Ziert ein Baum Ihren Garten, kann dieser genutzt werden, um darum eine 360° Rundbank zu drapieren. Das Metallgerüst sieht nicht nur gut aus, die Baumbank wird sicher auch einer Ihrer Lieblingsplätze im Garten werden.

❺ Feuerschale – für laue Sommerabende © Cornelia Pithart – Fotolia.com Den Abend im Garten ausklingen lassen – ob mit Freunden oder zu Zweit – was kann es Schöneres geben? Hören Sie mit einer Feuerschale aus Metall dem Knistern der Flammen zu und genießen Sie die wohlige Wärme, wenn es draußen langsam kühler wird. Feuerschalen können, im Gegensatz zu festangelegten Feuerstellen, flexibel aufgestellt werden.

Gartendekoration – Gestaltungsideen mit Metall

Neben den größeren Gestaltungselementen, sind es vor allem auch die kleinen Dinge, die Ihrem Garten metallisches Flair verleihen. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie und lassen Sie sich inspirieren.

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© Maho - Fotolia.com
Sitzschaukel im Garten - "zweckentfremdet" zur Blumenbank

© Fotolyse - Fotolia.com
Statt auf den Schrott, bekam dieses Fahrrad einen neuen Anstrich und einen Platz im Garten

© D. Ott - Fotolia.com
Hingucker im Garten: bepflanzte Schubkarre

© D. Ott - Fotolia.com
Alte Gießkanne umfunktioniert zur Blumenampel

© Kevin - Fotolia.com
Retro Metall-Laterne am naturbelassenen Holzblock

© D. Ott - Fotolia.com
Ausrangierte Zinkwanne kommt als Blumenkübel hervorragend zur Geltung

© ClaraNila - Fotolia.com
Auch wenn der Brunnen selbst nicht mehr funktioniert, ist diese Schwengelpumpe einmalig

Sonnenbraut pflanzen – Anleitung und Tipps

Mo, 03/18/2019 - 07:56

Wer die Sonnenbraut im Garten oder Kübel pflanzen möchte, erhält eine pflegeleichte Sommerstaude. Der richtige Standort ist hierbei am wichtigsten.

© meyerfranzgisela – Fotolia.com Wer sein Gartenbeet in kräftigen Farben leuchten sehen will, sobald sich der Sommer ankündigt, greift gerne auf Blumenarten zurück, die leicht zu pflegen sind, schnell wachsen, und sich einfach vermehren lassen – selbstverständlich sollte auch die Erscheinung dieser Pflanzen stimmen und zu gegebener Zeit ein dichtes, prächtig blühendes Sommerbild abgeben. Wegen ihrer feurig wirkenden Blütenpracht in Orange und Rot gilt die Sonnenbraut (Helenium) als sehr beliebte Pflanze für das Gartenbeet – nicht nur Liebhaber pflanzen sie gerne, sondern auch Gärtner, die ein bestimmtes Farbbild in ihrem Garten erreichen wollen oder viel Fläche mit einer Blütenpracht dieser Art bedecken möchten. Was die Sonnenbraut ausmacht und wie sie richtig gepflanzt wird, erklären wir nachfolgend genauer.

Sonnenbraut – kleiner Pflanzensteckbrief

Bei der Sonnenbraut handelt es sich um eine Sommerstaude, die wissenschaftlich als Helenium bezeichnet wird. Die Vorteile der Pflanze liegen nicht nur in ihrer wunderschönen, rot-orangenen Blüte, die die Sonne geradezu anbetet, sondern auch in ihrem Wachstum. So vermehrt sich die Pflanze schnell von selbst und liefert damit schon bald ein ganzes Beet aus dem orangefarbenen Meer, das wie ein Sommerfeuer den Garten beleuchtet. Gleichzeitig wachsen die Pflanzen sehr schnell und sind recht robust, vor allem, was den Winter betrifft – Frost macht der Sonnenbraut nämlich kaum etwas aus. Die Wuchshöhe der Sonnenbraut liegt bei mehr als 50cm. Eine Staude kann bis zu 50cm Breite erlangen. Mittlerweile gibt es mehr als 90 Arten der Sonnenbraut zu verzeichnen, die sich in Höhe, Breite und Farbe der Blüte unterscheiden. Neben zweifarbigen Blüten-Varianten gibt es so beispielsweise Stauden, die mahagonifarbene Blüten ausbilden, kupferfarben wirken oder gar etwas gelblicher sind. Sich hier für eine Variante zu entscheiden, fällt schwer. Positiv ist, dass sich auch mehrere Arten in einem Beet miteinander kombinieren lassen und problemlos mehrere Jahre im Garten halten, um den Gärtner zu erfreuen. Um an diesen Punkt zu kommen, muss die Staude allerdings erst erfolgreich gepflanzt werden – wie das geht, beschreiben wir weiter unten.

Sonnenbraut pflanzen – richtigen Standort wählen

Im Grunde genommen sollte die Wahl des richtigen Standortes für die Sonnenbraut als Sommerstaude nicht allzu schwer fallen, denn viele Ansprüche stellt die schön anzusehende Pflanze nicht. Lediglich wichtig ist, dass der Sonnenbraut ausreichend Platz im Garten geboten wird, da sie sich rasant und weit ausbreiten kann – viele Gärtner bevorzugen diese Eigenschaft und schaffen sich die Pflanze gerade deswegen an, unterschätzen aber die rasante Vermehrung und werden von dem Wachstum im gesamten Beet stark überrascht. Der Standort sollte möglichst nach allen Seiten hin offen sein – außerdem benötigt die Sonnenbraut sehr viel Sonnenlicht, um gut zu gedeihen. Befinden sich Bäume, Hecken oder Büsche in direkter Nähe der Sommerstaude, kann dies ihr Wachstum beeinträchtigen – erstens, weil ihr dann viele Nährstoffe fehlen würden, zweitens, weil sie dann weniger Sonne bekommen kann. Wer den optimalen Standort bieten möchte, sollte außerdem darauf achten, dass dieser möglichst vor Wind geschützt ist. Schließlich sollen die schönen Blumen nicht brechen oder umknicken müssen, wenn einmal eine Böe über den Garten fegt.

Kübel – für die Sonnenbraut geeignet?

Auch im Kübel kann die Sommerbraut problemlos kultiviert werden, wenn man kein Beet im Garten zur Verfügung hat. Hierbei ist aber ganz wichtig, dass der Kübel ausreichend groß ist, da eine Staude bis zu 50cm Durchmesser aufbringen kann – daher sollte der Kübel mit mindestens 80cm Durchmesser für den Anfang aufwarten und später eventuell gegen einen größeren Kübel ersetzt werden. Auch ist zu bedenken, dass die Pflanze sich rasch ausbreitet – und den Kübel daher sehr schnell füllen kann. Staunässe kann sich im Kübel ebenfalls schneller bilden, was vermieden werden sollte. Dafür hat der Kübel den Pluspunkt, dass er bei Bedarf verschoben werden kann, wenn sich die Sonnenbraut beispielsweise nach einem geschützteren Platz sehnt.

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Soll die Sonnenbraut in einem Beet oder an einer Stelle im Garten eingepflanzt werden, sollte der Boden dafür gut vorbereitet werden. So ist es beispielsweise notwendig, diesen gut aufzulockern und mit Nährstoffen anzureichern – denn davon braucht die Sonnenbraut viel. Kompost ist gut geeignet, um die ersten Nährstoffe in den Boden einzubringen, wenn die Erde aufgelockert ist. Der Erdboden darf ruhig auch sehr humusreich ausfallen, damit Feuchtigkeit gut gespeichert wird. Je heißer es draußen ist, desto feuchter sollte der Boden für die Sonnenbraut gehalten werden.

Hat man eine Staude gekauft oder herangezogen, kann diese in ein Pflanzloch eingepflanzt werden, das mindestens doppelt so groß wie die Wurzel selbst ist. Hat man entsprechende Erde mit Nährstoffen in das Pflanzloch und um die Staude herum gebracht, sollten Sie ausreichend gießen. Nun kann gerne auch eine Schicht Mulch ausgelegt werden, welcher Feuchtigkeit ebenfalls in der Erde speichert und diese vor dem Austrocknen schützt. Auch kann einige Tage nach dem Pflanzen bei Belieben Dünger in die Erde eingebracht werden, um das Wachstum der Pflanze anzuregen. Ist das Pflanzsubstrat durchlässig genug, bildet sich keine Staunässe, sodass auch ein Faulen und Absterben der Pflanze verhindert werden kann.

Ansonsten hat die Sonnenbraut beim Pflanzen nicht viele Ansprüche: Geht man beim Pflanzen in einem Kübel ähnlich vor, gelingt auch dieser Vorgang in der Regel gut. Bei Trockenheit muss lediglich bei beiden Pflanzwegen verhindert werden, dass die Pflanzenwurzel austrocknet – daher ist das regelmäßige und vorbeugende Gießen wichtig. Gepflanzt werden sollte die Sonnenbraut übrigens bestenfalls im Frühling an frostfreien Tagen – dann hat sie genügend Zeit, sich vor dem kommenden Winter ausreichend zu verwurzeln und für diesen zu rüsten und zu stärken. Dann läuft auch das Überwintern ohne Probleme ab.

Eigenschaften der Sonnenbraut

❖ Staude kann bis zu 50cm breit werden
❖ Sonnenbraut wird mindestens 50cm hoch wachsen
❖ auch Haltung im Kübel ist möglich
❖ Pflanze benötigt viel Platz, um sich ausbreiten zu können
❖ winterfeste Pflanze, wenn diese rechtzeitig gepflanzt wird
❖ zu den Sommerstauden gehörende Pflanze bringt gelb, orange und rot leuchtende Blüten auf
❖ bevorzugt sonnige und nährstoffreiche, sowie feuchte Standorte
❖ übersteht Frost sehr gut
❖ Mulch um sie herum schützt sie vor dem Austrocknen
❖ in über 90 Unterarten erhältlich

Sonnenbraut pflanzen – Vorteile vs Nachteile table#t338 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t338 thead tr { } table#t338 thead tr th.t338 { color: #000000; background: #568204; background: -moz-linear-gradient(top, #568204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #568204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #568204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#568204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t338 thead tr th#t338.start { } table#t338 thead tr th#t338.end { } table#t338 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t338 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t338 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t338 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t338 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t338 tbody tr:hover td { } table#t338 tfoot tr { } table#t338 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#568204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } VorteileNachteile ✓ Pflanzvorgang und Pflege der Pflanze erweisen sich als recht unkompliziert
✓ breitet sich schnell aus, wächst in raschem Tempo
✓ auch verschiedene Unterarten miteinander kombinierbar
✓ Blütenpracht im Sommer ist besonders ansprechend
✓ kommt mit viel Sonne gut klar, auch mit Frost und Wintertemperaturen✗ benötigt viel Feuchtigkeit, sowie einen durchlässigen Boden
✗ benötigt sehr viel Platz, sowie einen geschützten Ort im Garten, sonst könnte sie leicht einknicken
✗ es werden viele Nährstoffe benötigt, sodass mehrmaliges Düngen neben dem Gießen notwendig wird
✗ nahegelegene Bäume oder Hecken nehmen Sonnenlicht und Nährstoffe weg, sodass die Sonnenbraut hier nicht allzu gut gedeihen kann

Mehlbeere pflegen – Tipps zum Gießen, Düngen und Überwintern

Sa, 03/16/2019 - 08:08

Wer nach einem dekorativen Ziergehölz für seinen Garten sucht, kann mit der Mehlbeere viel Freude haben. Diese ist nämlich sehr pflegeleicht und winterhart.

© funnyhill – Fotolia.com Auf der Suche nach einem dekorativen Gehölz für den Hausgarten, welches zudem anspruchslos erscheint und wenig Pflegeaufwand erfordert, kommt niemand an der Mehlbeere (Sorbus) vorbei. Für den kleineren Garten bietet sich ein eher strauchartiger Wuchs an. Größere Gärten vertragen auch üppig wachsende Exemplare. Vor dem Kauf sollte man sich über die einzelnen Sorten und deren Eigenschafen informieren. Sattgrünes Laub, eine hübsche Blüte im Frühling und rötliche Apfelfrüchte, gepaart mit einer ansprechenden Herbstfärbung, haben alle Mehlbeeren gemein. Was es bei der Pflege der Gewächse zu bedenken gibt, erfahren Sie nun.

Die schönsten Mehlbeeren-Arten kurz vorgestellt

Wird von der Mehlbeere gesprochen, fallen zunächst Vogelbeeren oder Ebereschen ins Gewicht. Diese werden in separaten Artikeln behandelt. Es gibt jedoch zirka 100 weitere Arten. Einige Sorten sollen nun näher vorgestellt werden.

Zwerg-Mehlbeere

Die Zwerg-Mehlbeere (Sorbus chamaemespilus) ist die kleinste in Mitteleuropa vorkommende Art der Mehlbeere. Der kleine Strauch wird etwa 1,5 Meter hoch. Der Wuchs ist buschig und mäßig verzweigt. Es werden bis zu einem Zentimeter lange Winterknospen ausgebildet. Diese sind grün-braun und behaart. Die Blütezeit erstreckt sich auf die Monate Juni und Juli. Die braun-roten Früchte werden etwa 1,5 Zentimeter groß. Erntezeit ist im September. Die Früchte sind essbar. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Zwerg-Mehlbeere reicht von den Vogesen bis in den Schwarzwald und die Nordalpen.

Ades Mehlbeere

Bei der Ades Mehlbeere (Sorbus adeana) handelt es sich um eine Kreuzung der Echten Mehlbeere (Sorbus aria) mit der Elsbeere. Der sommergrüne Baum kommt allein im oberfränkischen Bärental und dem angrenzenden Kleinziegenfelder Tal vor. Die seltene Pflanze gilt als potentiell gefährdet. Im Herbst trägt die Ades Mehlbeere gelbliche Apfelfrüchte mit rötlichen Backen.

Kordigast Mehlbeere

Dieser Hybrid kann etwa fünf Meter hoch wachsen. Die Kordigast Mehlbeere (Sorbus cordigastensis) besitzt auffallend große, rundliche Blätter, welche sich dünn und papierartig anfühlen. Diese Mehlbeere kommt lediglich am Kordigast in der Fränkischen Alb vor. Dort wächst sie auf kalkreichen Böden in Buchen- oder Kieferwäldern.

Breitblättige Mehlbeere

Dieser Mehlbeere mit botanischem Namen Sorbus latifolia gaben die bis zu 7,5 Zentimeter breiten Blätter ihren Namen. Die Gewächse können bis zu 15 Meter hoch wachsen. Im Mai zeigen sich die weißen Traubenblüten. Im Herbst reifen die runden braun-orangen und essbaren Früchte. Ihren Ursprung hat die Breitblättrige Mehlbeere im Pariser Becken. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgt die gezielte Kultivierung als Zierpflanze in Gärten und Parks.

Weitere bekannte Arten:

  • Filzige Zwerg-Mehlbeere (Sorbus chamaemespilus)
  • Österreichische Mehlbeere (Sorbus austriaca)
  • Badische Mehlbeere (Sorbus badensis)
  • Ries-Mehlbeere (Sorbus fischeri)
  • Meyers Mehlbeere (Sorbus meyeri)
  • Hersbrucker Mehlbeere (Sorbus pseudothuringiaca)
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Der Wasserbedarf ist eher als gering einzuschätzen. Die Pflanzen kommen folglich mit längerer Trockenheit besser zurecht, als mit einem zu nassen Stand. Die Mehlbeeren müssen nicht täglich gegossen werden. Stattdessen bietet es sich an, die Gewächse einmal pro Woche für etwa eine halbe Stunde mit dem Gartenschlauch zu versorgen. So kann das Wasser bis zu den Wurzeln vordringen und die Pflanzen erlangen mehr Stabilität.

» Tipp: Stehen die Pflanzen nicht windgeschützt, trocknen sie schneller aus. In diesem Fall muss häufiger bewässert werden. Alternativ schützt eine Mulchschicht den Boden vor Austrocknung.

Während längerer Hitzeperioden sollte regelmäßig gegossen werden. Staunässe gilt es in jedem Fall zu vermeiden. Zu viel Feuchtigkeit im Boden greift die Wurzeln an und die Pflanzen beginnen zu faulen.

Die Mehlbeere richtig gießen in Stichworten:

  • eher geringer Wasserbedarf
  • längere Trockenheit wird vertragen
  • wöchentliche Bewässerung mit dem Gartenschlauch
  • Staunässe vermeiden
Mehlbeere düngen

Eine regelmäßige Düngung ist nicht notwendig. Junge Bäume sollten im Frühling mit Kompost oder Humus versorgt werden. Die meisten Mehlbeeren lieben Kalk. Kalkarme Böden sollten daher im Frühling entsprechend aufgewertet werden. Es können Gartenkalk, Gesteinsmehl oder Algenkalk verwendet werden. Werden die Gewächse im Herbst mit Beinwelljauche versorgt, erhöht dies die Frosthärte. Regelmäßiges Mulchen hält Wärme und Feuchtigkeit im Boden.

» Tipp: Ab einem Alter von zehn Jahren müssen Mehlbeeren nicht mehr zwingend mit Dünger versorgt werden.

Die Mehlbeere richtig düngen in Stichworten:

  • junge Bäume erhalten Kompost oder Humus
  • kalkarme Böden im Frühjahr aufwerten
  • Beinwelljauche macht frosthart
  • Mulchen hält Wärme und Feuchtigkeit im Boden
Mehlbeere schneiden?

Zwingend muss die Mehlbeere nicht geschnitten werden. Es bietet sich jedoch an, um eine hübsche Wuchsform herauszuarbeiten und die Größe unter Kontrolle zu halten. Der Formschnitt wird am besten im Juni erledigt. Dabei wird die Krone ausgedünnt. Es sollten jedoch ausreichend Äste übrig bleiben, damit eine üppige Krone ausgebildet werden kann.

Größere Schnittmaßnahmen können durchgeführt werden, wenn die Pflanze ihr Laub abgeworfen hat. Dabei wird das tote Holz aus der Krone komplett entfernt. Damit sich der Stamm ausbilden kann, entfernen Sie die unteren Seitentriebe. Bei größeren Ästen sollte der Ast zunächst an seiner Unterseite angesägt werden. Dabei halten Sie einen Abstand von etwa zehn Zentimetern zum Stamm. Der Ast wird an der Unterseite angesägt und anschließend setzen Sie die Säge auf der Oberseite an und entfernen den Ast komplett.

» Tipp: Achten Sie auf glatte Schnittkanten und versorgen Sie die Schnitte mit einem Wundverschlussmittel.

Die wichtigsten Pflegehinweise im Überblick table#t334 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; border-style: outset; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #568204;border-right: 1px solid #568204;box-shadow: 0 0px 5px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t334 thead tr { } table#t334 thead tr th.t334 { color: #000000; background: #658204; background: -moz-linear-gradient(top, #658204 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#658204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #658204 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #658204 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #658204 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #658204 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#658204", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); font-size: 1.0em; letter-spacing: 0; line-height: 1.2; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; } table#t334 thead tr th#t334.start { } table#t334 thead tr th#t334.end { } table#t334 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t334 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #FCFCFC; } table#t334 tbody tr td { color: #000000; padding: 5px; border-width: 0px; line-height: 1.2; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #568204;border-left: 1px solid #568204; text-align: left; vertical-align: top; } table#t334 tbody tr td#n1 { width: 20%; }table#t334 tbody tr td#n2 { width: 80%; } table#t334 tbody tr:hover td { } table#t334 tfoot tr { } table#t334 tfoot tr td { color: #000000; background: #FFFFFF; background: -moz-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%, #EEEEEE 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#658204), color-stop(100%,#EEEEEE)); background: -webkit-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -o-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); background: linear-gradient(to bottom, #FFFFFF 0%,#EEEEEE 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#FFFFFF", endColorstr="#EEEEEE",GradientType=0 ); padding: 4px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #568204; } PflegemaßnahmeErläuterung GießenEs besteht ein eher geringer Wasserbedarf. Wöchentliches Bewässern mit dem Gartenschlauch sollte dem häufigen Gießen vorgezogen werden. Bei längerer Trockenheit ist regelmäßig zu gießen. Staunässe ist zu vermeiden.DüngenJüngere Bäume werden jährlich im Frühjahr mit Kompost oder Humus versorgt. Ist der Boden kalkarm, wird mit Gartenkalk oder Gesteinsmehl nachgeholfen. Ab einem Alter von zehn Jahren ist eine Düngung nicht mehr notwendig. SchneidenDie Pflanze ist gut schnittverträglich. Größere Rückschnitte sind zwischen Oktober und Februar vorzunehmen. Ein Formschnitt erledigt sich bevorzugt im Juni. Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Die Pflanzen gelten allgemein als robust und widerstandsfähig. Dennoch kann es zum Befall mit Krankheiten und Schädlingen kommen.

Hierbei sind besonders hervorzuheben:

❏ Feuerbrand

Feuerbrand ist eine bakterielle Erkrankung, welche in Deutschland als meldepflichtig gilt. Die Krankheit wird von Bakterien verursacht, die sich über die Blüten Zugang zur Pflanze verschaffen. Dies geschieht besonders an warmen und trockenen Sommertagen.

» Hinweis: Ist die Pflanze zusätzlich von Blattläusen befallen, breitet sich Feuerbrand zügig aus.

Feuerbrand ist an verfärbten Blüten, Blättern und Früchten zu erkennen. Diese wirken braunschwarz und wie verbrannt. Die Triebspitzen verformen sich zu einem Haken. Das Laub und die Früchte trocknen ein. Gegen Feuerbrand hilft nur ein radikaler Rückschnitt bis ins gesunde Holz.

» Achtung: Schnittabfälle gehören nicht auf den Kompost. Entsorgen Sie diese über den Hausmüll.

❏ Rost

Rost ist eine Pilzerkrankung, die sich durch orange Blattflecken äußert. Nach einiger Zeit sind auch die Sporenlager auf den Blattunterseiten zu erkennen. Der Hobbygärtner muss bei einem Rostbefall in der Regel nicht einschreiten. Der Pilz wechselt seinen Wirt und sucht nach einiger Zeit bevorzugt Wacholder Arten auf.

❏ Dickmaulrüsslerlarven

Der Befall mit Dickmaulrüsslerlarven bleibt über einen längeren Zeitraum unbemerkt, denn die Larven verursachen große Schäden an den Wurzeln. Dies wird oft erst bemerkt, wenn das Gewächs bereits derart geschwächt ist, dass es abstirbt.

» Tipp: Besitzt der Boden einen hohen Humusgehalt, erhöht sich das Risiko eines Befalls.

Die Bekämpfung der Larven erfolgt mit speziellen Spritzmitteln, welche auch dem Gießwasser beigegeben werden können.

Mehlbeere überwintern

Die meisten Mehlbeere-Arten sind in unseren Breiten gut winterhart und bedürfen keines zusätzlichen Schutzes. Es bietet sich vor dem Kauf an, sich über die Winterhärte der Pflanze zu informieren.

» Tipp: Im Herbst kann eine Mulchschicht auf dem Boden vor Austrocknung schützen und den Boden warm halten.

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