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Aktualisiert: vor 44 Minuten 58 Sekunden

Bodendecker Rosen – 10 beliebte Sorten

vor 7 Stunden 36 Minuten

Inhalt von Gartentipps.com:

Herrlich duftend, üppig blühend und trotzdem pflegeleicht. All diese Argumente sprechen für Bodendecker Rosen im Garten, hier 10 beliebte Sorten im Überblick.

© Profotokris / stock.adobe.com

Bodendecker Rosen sind genau genommen niedrig wachsende Kleinsträucher. Aber gerade deswegen sind die bodendeckenden Rosenpflanzen so beliebt und werden gern im Beet und im Steingarten gepflanzt. Viele Sorten sind sehr robust und pflegeleicht, die meisten sogar winterhart. Am beeindruckensten bleiben natürlich die unzähligen Farben und Formen der Blüten.

Bodendecker-Rose ‚The Fairy‘

Die Bodendecker-Rose ‚The Fairy‘ wächst breitbuschig un dist deshalb perfekt für Beete und größere Flächen geeignet. Die lachsrosa Blüten sind gut gefüllt, haben aber nur einen dezenten Duft.
© Ina / stock.adobe.com Bodendecker-Rose ‚The Fairy‘ (Rosa ‚The Fairy‘) Besonderheiten: öfter blühend, hitzebeständig, robust Wuchshöhe: 50 – 80 cm Wuchsbreite: 50 cm Pflanzenbedarf: 4 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: humos » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendecker-Rose ‚Innocencia‘ ®

Halbgefüllte, weiße Blütenschalen machen die Bodendecker-Rose ‚Innocencia‘ ® aus. Von Juni bis September kann man sich an der Blütenpracht dieser ADR Rose erfreuen. Besonders beeindruckend wirkt der Bodendecker neben Lavendel oder Salbei.
© DiKiYaqua / stock.adobe.com Bodendecker-Rose ‚Innocencia’® (Rosa ‚Innocencia‘ ®) Besonderheiten: winterhat, pflegeleicht, öfterblühend Wuchshöhe: 40 – 60 cm Wuchsbreite: 35 – 50 cm Pflanzenbedarf: 4 – 5 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: tiefgründig, humos, durchlässig » Mehr Bilder und Daten anzeigen

ADR-Rosen sind Rosenneuheiten, die vom ADR (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung) geprüft und zertifiziert wurden.

Bodendecker-Rose ‚Mainaufeuer‘ ®

Auch wenn die mittelgroßen Blüten der Bodendecker Rose ‚Mainaufeuer‘ ® nicht duften, so verzaubern sie doch jeden Garten mit ihrer blutroten Farbe. Um eine reiche Blüte zu gewährleisten, sollten verblühte Blüten regelmäßig entfernt werden.
© leaf farm / stock.adobe.com Bodendecker-Rose ‚Mainaufeuer‘ ® (Rosa ‚Mainaufeuer‘ ®) Besonderheiten: regenfest, hitzeverträglich, winterhart Wuchshöhe: 30 – 60 cm Wuchsbreite: 40 – 60 cm Pflanzenbedarf: 4 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: nährstoffreich, frisch bis feucht » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendecker-Rose ‚Foxi‘ ®

Mit der Rosa rugosa ‚Foxi‘ ® holen Sie sich einen robusten Bodendecker in den Garten, der zudem reichlich duftet und sich auch zur Heckenpflanzung eignet. Auch im Kübel, für Balkon und Terrasse, ist die Bodendecker Rose ‚Foxi‘ ® ein absoluter Hingucker.
© skymoon13 / stock.adobe.com Bodendecker-Rose ‚Foxi‘ ® (Rosa rugosa ‚Foxi‘ ®) Besonderheiten: öfter blühend, sehr winterhart Wuchshöhe: 50 – 80 cm Wuchsbreite: 40 – 60 cm Pflanzenbedarf: 4 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: eher saure Böden, frisch bis feucht, tiefgründig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendeckerrose ‚White Meidiland‘ ®

Schneeweiße Blüten machen die Bodendeckerrose ‚White Meidiland‘ ® so besonders. Die öfter blühende Sorte ist pflegeleicht und zur Flächenbepflanzung, in Kombination mit anderen Stauden, sehr gut geeignet.
© leaf farm / stock.adobe.com Bodendeckerrose ‚White Meidiland‘ ® (Rosa ‚White Meidiland‘ ®) Besonderheiten: pflegeleicht, hitzeverträglich Wuchshöhe: 50 – 70 cm Wuchs: breit, buschig Verwendung: Flächenbepflanzung Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: humos » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendecker-Rose / Beetrose ‚Satina‘ ®

Die Bodendecker-Rose ‚The Fairy‘ wächst breitbuschig un dist deshalb perfekt für Beete und größere Flächen geeignet. Die lachsrosa Blüten sind gut gefüllt, haben aber nur einen dezenten Duft.
© Ina / stock.adobe.com Bodendecker-Rose / Beetrose ‚Satina‘ ® (Rosa ‚Satina‘ ®) Besonderheiten: ADR Rose, winterhart Wuchshöhe: 40 – 60 cm Wuchsbreite: 40 – 60 cm Pflanzenbedarf: 4 – 5 Pflanzen pro m² Standort: Sonne Boden: tiefgründig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendecker-Rose ‚Ballerina‘

Ihr ausladender, breiter Wuchs, macht die Rose ‚Ballerina‘ zum perfekten Bodendecker. Die zarten weiß-rosa Blüten blühen bis in den Oktober hinein. Dann gesellen sich auch noch kleine Hagebutten hinzu, so dass Sie bis weit in den Herbst Freude an dieser Rosenpflanze haben werden.
© eqroy / stock.adobe.com Bodendecker-Rose ‚Ballerina‘ (Rosa ‚Ballerina‘) Besonderheiten: trägt im Herbst Hagebutten, robust, winterhart Wuchshöhe: 60 – 100 cm Wuchsbreite: 80 – 100 cm Pflanzenbedarf: 2 – 3 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: humos, durchlässig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendecker-Rose ‚Solero‘ ®

Ihr ausladender, breiter Wuchs, macht die Rose ‚Ballerina‘ zum perfekten Bodendecker. Die zarten weiß-rosa Blüten blühen bis in den Oktober hinein. Dann gesellen sich auch noch kleine Hagebutten hinzu, so dass Sie bis weit in den Herbst Freude an dieser Rosenpflanze haben werden.
© KATSU / stock.adobe,com Bodendecker-Rose ‚Solero‘ ® (Rosa ‚Solero‘ ®) Besonderheiten: ADR Rose, winterhart, öfter blühend Wuchshöhe: 60 – 70 cm Wuchsbreite: 50 – 60 cm Pflanzenbedarf: 4 – 5 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: tiefgründig, frisch bis feucht » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendecker-Rose ‚Bienenweide® Rosa

Wegen ihrer leuchtend rosa Farbe und der Anziehungskraft, die sie auf Bienen hat, bekam die Rose ‚Bienenweide® Rosa ihren Namen. Die Rosenpflanze wächst kompakt und nierdrig und ist daher oft in Steingärten zu sehen, kann aber auch als Kübelpflanze genutzt werden.
© PMDesign / stock.adobe.com ‚Bienenweide® Rosa (Rosa ‚Bienenweide® Rosa‘) Besonderheiten: ADR Rose, winterhart, öfter blühend Wuchshöhe: 40 – 60 cm Wuchsbreite: 35 – 45 cm Pflanzenbedarf: 4 – 5 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: locker bis schwer, durchlässig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bodendecker-Rose ‚Stadt Rom‘ ®

Direkte Sonneneinstrahlung macht der Bodendeckerrose ‚Stadt Rom‘ ® nichts aus und auch kräftigen Regenschauern hält sie stand. Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein, können Sie sich an der Vielzahl der pinkfarbenen Blüten erfreuen.
© heisti / stock.adobe.com ‚Bodendeckerrose ‚Stadt Rom‘ ® (Rosa ‚Stadt Rom‘ ®) Besonderheiten: mehrfach ausgezeichnete ADR Rose, öfter blühend Wuchshöhe: 50 – 80 cm Wuchsbreite: 50 – 60 cm Pflanzenbedarf: 4 – 5 Pflanzen pro m² Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: nährstoffreich, tiefgründig, frische bis feucht » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Kriechender Hahnenfuß – Steckbrief und Bekämpfung

vor 11 Stunden 40 Minuten

Inhalt von Gartentipps.com:

Kriechender Hahnenfuß, auch Butterblume genannt, kommt häufig im Rasen vor und wird von vielen Gärtnern als Unkraut angesehen.

© Tanya / stock.adobe.comDer Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens) überzieht den Rasen mit einem gelben Blütenteppich. Dies ist optisch durchaus ansprechend. Dennoch können sich die wenigsten Hobbygärtner mit der üppig wuchernden Pflanze anfreunden und setzen alles darin, die Butterblume schnellstmöglich wieder loszuwerden. Im Folgenden zeichnen wir ein umfassendes Pflanzenporträt, wobei wir uns vorrangig mit der Bekämpfung des Kriechenden Hahnenfußes beschäftigen.
Kriechender Hahnenfuß – Besonderheiten

Der Kriechende Hahnenfuß kann eine Wuchshöhe zwischen zehn und fünfzig Zentimetern erreichen. Die Bezeichnung der Pflanze lässt sich auf die kriechenden Ausläufer zurückführen, welche der Hahnenfuß bildet. Dabei kann die Pflanze mit Erdbeeren verglichen werden. An den kriechenden Ausläufern entstehen Knoten und dort können sich neue Wurzeln ausbilden.

Die im Volksmund bezeichneten Butterblumen erscheinen zwischen Mai und August. Der Kriechende Hahnenfuß kann seine Wurzeln bis zu einem halben Meter in die Erde schieben. Bevorzugt breitet sich die Pflanze im Rasen aus. Darunter leidet die Grasfläche, welche nach und nach verdrängt wird.

Wachstumsbedingungen und Verbreitung

Die Pflanze gedeiht bevorzugt auf einem schweren und nährstoffhaltigen Boden. Dabei liebt es der Kriechende Hahnenfuß feucht und sauer. Bodenverdichtungen werden ebenso vertragen, wie kurzzeitige Überflutungen.

Im Garten erscheint der Kriechende Hahnenfuß als ungebetener Gast. Niemand hat ihn angepflanzt, niemand möchte ihn kultivieren und doch behauptet er sich und nimmt ganze Rasenflächen für sich ein. Das Hahnenfußgewächs kommt in Europa in mehr als 600 unterschiedlichen Arten vor und wächst in den Alpen bis in 2.500 Meter Höhe. In freier Natur begegnen wir dem Kriechenden Hahnenfuß am Wegesrand, auf Wiesen oder an Bachläufen.

Kriechender Hahnenfuß – Unkraut oder Wildpflanze?

Im heimischen Garten können die wenigsten der Butterblume etwas Positives abgewinnen. Dennoch besitzt der Kriechende Hahnenfuß seinen Reiz. Die dekorativen gelben Blütenköpfe setzen auf Wiesen und Weiden ansprechende Farbtupfer. In freier Natur gehört die robuste Pflanze zum gewohnten Bild und niemand stört sich daran.

Im heimischen Garten ändert sich die Situation. Da sich die Pflanze rücksichtslos ausbreitet, wird sie als Unkraut betrachtet und mit allen Mitteln und Wegen vertrieben. Nicht nur der Rasen wird verdrängt. Auch den Pflanzen im Beet kann die Butterblume die Nahrungsgrundlage entziehen.

Jeder Hobbygärtner sollte selbst entscheiden, welchen Stellenwert er der Pflanze einräumt. Nicht jedes Unkraut muss zwingend weichen. Vielleicht findet sich ja ein ungenutzter Bereich, wo die gelben Blüten nicht stören und das Auge erfreuen können. Kriechender Hahnenfuß – Vermehrung © STUDIO GRAND WEB / stoc.adobe.com
  1. Der Kriechende Hahnenfuß ist ein Spezialist, wenn es um Vermehrung geht. Die Vermehrung erfolgt auf zwei Wegen. Zum einen schieben sich die bereits erwähnten Ausläufer über den Boden und es bilden sich laufend neue Wurzeln, die in den Boden dringen.
  2. Aus den Blüten entwickeln sich Nussfrüchte. Dort reifen die Samen heran. Die Samen werden durch den Wind in der Umgebung verteilt und auch von Vögeln an einen neuen Standort getragen. Wer nichts gegen die Butterblume unternimmt, wird den gelben Blüten bald beinahe flächendeckend auf dem Rasen und in den Beeten begegnen.
Welchen Schaden richtet Kriechende Hahnenfuß an?

Dies ist abhängig vom Standort und der Ausbreitung. Der Rasen wird schnell ungleichmäßig. An den Stellen, wo sich die Pflanze ausbreitet, entstehen Löcher. Die tiefen Wurzeln der Butterblume verdrängen den Rasen. Die emporwachsenden Grashalme werden nach und nach weniger. Wer nicht einschreitet, sieht sich bald einem gelben Blütenmeer gegenüber und sucht im Gegenzug vergeblich nach seinem Rasen.

Tritt der Kriechende Hahnenfuß in Beeten in Erscheinung, führt dies zur Verdrängung der vorhandenen Pflanzen. Die kräftigen Wurzeln der Butterblume rauben den Zierpflanzen die Nährstoffe. Das Ergebnis sind schwache und kränkelnde Pflanzen, welche ihre Wuchs- und Blühfreude einbüßen. Auch hier besteht dringender Handlungsbedarf, ansonsten nimmt die Butterblume das komplette Beet für sich ein.

Kriechender Hahnenfuß – wie bekämpfen?

Für die Bekämpfung des Kriechenden Hahnenfußes haben sich verschiedene Methoden bewährt:

  • Rasenmähen
  • manuelle Entfernung
  • Bodenbearbeitung
  • ungeliebte Pflanznachbarn
➔ Bekämpfung durch Rasenmähen

Wer seinen Rasen kurz hält, kann verhindern, dass sich an den Blüten Samen ausbilden. Damit kann eine Art der Vermehrung unterbunden werden und der Bestand dezimiert sich entsprechend. Rasenmähen eignet sich allerdings nicht als Form einer nachhaltigen Bekämpfung. Die Wurzeln bleiben im Boden und die Butterblume wird schnell wieder austreiben.

➔ Manuelle Entfernung

Die manuelle Entfernung ist schwierig und im Rasen von Nachteil, denn es muss sehr tief gegraben werden, um möglichst viele Wurzeln zu erwischen. Die Pflanzen müssen komplett ausgegraben werden, um zu verhindern, dass der Austrieb aus den verbliebenen Teilstücken weiterhin erfolgt.

Ohne Hilfsmittel ist dem Kriechenden Hahnenfuß nicht beizukommen. Mit einer Hacke lassen sich die Wurzeln auf Freiflächen gut erreichen und freilegen. Um den Rasen weitgehend unbeschädigt zu lassen, ist ein Ausstecher die bessere Wahl.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Fiskars Unkrautstecher, Länge: 1 m, Rostfreie... Aktuell keine Bewertungen 44,99 € 34,25 € Zum Shop ➔ Bekämpfung durch Bodenbearbeitung

Wie bereits erwähnt, ist für den Kriechenden Hahnenfuß ein dichter, feuchter und saurer Boden optimal. Um der Butterblume die Ansiedlung zu erschweren und einen bereits vorhandenen Befall zu minimieren, können Sie die Beschaffenheit des Bodens verändern.

Ob der Boden wirklich sauer ist, kann durch die Messung des pH-Wertes in Erfahrung gebracht werden. Entsprechend Tests sind in jedem Bau- und Gartenmarkt erhältlich.

» Tipp: Wird ein Wert ermittelt, der unter 6,5 liegt, ist der Boden sauer.

Wird der Boden gekalkt, steigt der pH-Wert und der Boden erscheint neutral. Damit findet der Kriechende Hahnenfuß eher ungünstige Wachstumsbedingungen vor. Eine weitere Auflockerung des Bodens erreichen Sie durch die Untermischung von Sand.

➔ Bekämpfung durch gezielte Anpflanzung

Einige Pflanzen können helfen, die Ausbreitung der Butterblume einzudämmen. Dies ist natürlich nur im Beet und auf Freiflächen möglich, nicht aber auf dem Rasen, wo sich die Ausrottung der Pflanze am schwierigsten gestaltet.

Eine Unterdrückung des Pflanzenwachstums kann durch den Anbau von Kartoffeln oder das Pflanzen von Lupinen erreicht werden. Die gezielte Kultivierung von Erbsen oder Margeriten als Beetnachbar können die Butterblume sogar vertreiben.

Wenn nichts hilft – Rasen erneuern

Den Rasen von Butterblumen zu befreien, ist eine undankbare und zeitraubende Beschäftigung. Häufig schlagen alle Versuche fehl und der Kriechende Hahnenfuß hat das Rasenstück soweit unterwurzelt, dass die Entfernung einfach unmöglich ist.

Soll der Rasen erneuert werden, ist wie folgt vorzugehen:

  1. oberste Erdschicht abtragen
  2. Rasen komplett entfernen
  3. verbliebene Wurzeln aus dem Boden ziehen
  4. Mutterboden verteilen
  5. Rasen neu aussäen

Dadurch lassen sich alle unerwünschten Unkräuter restlos entfernen. Der neue Rasen ist frei von Wildkräutern. Der Kriechende Hahnenfuß kann aber jederzeit erneut auftauchen, wenn der Wind oder Vögel die Samen auf dem Rasen ablagern. Eine regelmäßige Kontrolle ist sinnvoll, denn kleine Pflänzchen lassen sich ohne Probleme manuell entfernen.

Bach-Nelkenwurz – Geum rivale pflanzen und pflegen

Mi, 07/01/2020 - 07:17

Inhalt von Gartentipps.com:

Bach-Nelkenwurz ist eine Staude mit wunderschönen glockenartigen Blüten. Die Geum rivale wächst bevorzugt in Wassernähe und ist sehr pflegeleicht.

© Ruckszio / stock.adobe.com Mit seinen hängenden Blütenköpfen ist der Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) ein willkommener Blickfang im wasserreichen Garten. Die Wildstauden lockern das Bild im Bauerngarten auf und gedeihen bevorzugt an Bachläufen und Teichrändern. Auch als Unterpflanzung eignen sich die wintergrünen filigranen Pflanzen. Die Kultivierung gelingt auch eher unerfahrenen Hobbygärtnern. In Kombination mit Akelei oder Vergissmeinnicht entsteht ein ansprechendes Gartenbild, welches keines großen Aufwandes bedarf.
Herkunft und Verbreitung

Die Bach-Nelkenwurz ist eine in ganz Europa beheimatete Wildstaude. Die Pflanzen sind an Bachläufen, in Auwäldern oder auf Feuchtwiesen anzutreffen. Lediglich im Mittelmeerraum fehlt es an entsprechenden Vorkommen. In Deutschland ist der Bestand beinahe flächendeckend vorhanden. Lediglich in einigen Landstrichen Niedersachsens fehlt die Pflanze. Im Alpenraum wächst der Bach-Nelkenwurz bis in Höhen von 2.000 Metern.

Die Bedeutung als Zierpflanze reicht weit zurück. Bereits im Barockgarten des Fürstbischofs von Eichstätt fand die Bach-Nelkenwurz Aufnahme. Anfang des 17. Jahrhunderts wurden Kupferstiche von der Pflanze für ein Herbarium angefertigt.

Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) Wuchs: horstig, aufrecht, überhängend Wuchshöhe: 20 – 60 cm Wuchsbreite: 20 – 30 cm Blütezeit: Mai – Juni Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: frisch bis feucht, durchlässig, pH-Wert von 5,5 bis 8,0 » Mehr Bilder und Daten anzeigen Bach-Nelkenwurz pflanzen ➔ Den passenden Standort finden

Es handelt sich um ein anspruchsloses Gewächs, welches in sonnigen wie halbschattigen Lagen gedeiht. Am wohlsten fühlen sich die Pflanzen im Halbschatten. Bevorzugt wird ein Standort am Gartenteich oder kleinen Bächen. Wer dies im Garten nicht bieten kann, muss bei der Kultivierung auf Freiflächen für eine ausreichende Wasserversorgung sorgen.

➔ Bodenvoraussetzungen

Die Bach-Nelkenwurz liebt einen feuchten Boden. An natürlichen Standorten werden auch Moorwiesen besiedelt. Für die Kultivierung eignet sich jeder herkömmliche Gartenboden. Ein durchlässiger Sandboden mit Lehmanteil entspricht den idealen Wachstumsbedingungen.

➔ Pflanzanleitung – Schritt für Schritt
  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanze wässern
  4. Pflanzloch ausheben
  1. Pflanze einsetzen
  2. Substrat auffüllen
  3. Erde andrücken
  4. Pflanze gut angießen
Die Bach-Nelkenwurz ist als getopfte Ware im Handel erhältlich und kann den ganzen Sommer über gepflanzt werden. Ganz wichtig ist, den Wurzelballen ausreichend zu wässern, bevor die Pflanze in die Erde gesetzt wird.

» Tipp: Steigen keine Blasen mehr aus dem Wassergefäß auf, hat sich die Pflanze ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

Nach der Pflanzung ist die Bach-Nelkenwurz ausreichend zu wässern.

Bach-Nelkenwurz schneiden

Die Pflanze sollte erst zurückgeschnitten werden, wenn sie vollständig verblüht ist. Es erscheinen die ganze Saison über neue Blüten. Stehen die nickenden Blütenköpfe und die federartigen Samenstände der Pflanze zusammen, besitzt dies einen ganz besonderen Reiz.

Bach-Nelkenwurz vermehren

Sind die Pflanzen älter und haben sich entsprechend ausgebreitet, lassen meist Wuchsfreude und Blühfreudigkeit nach. Dann ist der richtige Zeitpunkt für die Vermehrung durch Teilung.

Bach-Nelkenwurz teilen – Schritt für Schritt

  1. Boden lockern
  2. Pflanze ausgraben
  3. Wurzeln freilegen und säubern
  4. Pflanze in mehrere Stücke teilen
  5. Teilstücke getrennt voneinander verpflanzen

Die Pflanzen können im Frühling oder unmittelbar nach der Blüte ausgegraben werden. Hierfür verwenden Sie am besten eine Grabegabel. Damit die Wurzeln nicht verletzt werden, ist vorsichtig vorzugehen. Ist die Pflanze ausgegraben, werden die Wurzeln gesäubert. Dies ist eine gute Gelegenheit, alte und abgestorbene Wurzelteile zu entfernen. Es sollten lediglich junge und intakte Teilstücke verpflanzt werden.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Fiskars Spatengabel für harte, steinige Böden, Mit 4... 905 Bewertungen 27,69 € Zum Shop

» Tipp: Damit sich die Pflanzen schnell erholen und gut anwachsen, hilft etwas Kompost, der ins Pflanzloch gegeben wird.

Bach-Nelkenwurz überwintern

Die immergrünen Pflanzen überstehen Temperaturen von bis zu -15 Grad ohne Probleme. Ein Winterschutz ist nicht notwendig. In milden Wintern kommt die Bach-Nelkenwurz sogar zur Blüte, was im tristen Garten für eine willkommene Belebung sorgt.

Bach-Nelkenwurz – beliebte Sorten

Aufgrund der großen Sortenauswahl kann für Abwechslung im Gartenbeet gesorgt werden. Folgende Tabelle listet einige der beliebtesten Sorten des Bach-Nelkenwurz auf. Diese wurden aus der ursprünglichen Form und einer weißen Wildform namens „Album“ herausgezüchtet.
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halbgefüllte Blüten
kompakter Wuchs Leonard`s Varietykupferrosa Blüten
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gefranste Blüten
Wuchshöhe bis 40 cm Lionel Coxcremefarbene Blüten
braunrote Stängel Lemon Dropsgelbe Blüten
Wuchshöhe bis 30 cm Lichtquellgelbe Blüte
Wuchshöhe 15 cm

Feuerbohne – Phaseolus coccineus pflanzen, pflegen, ernten

Mo, 06/29/2020 - 07:56

Inhalt von Gartentipps.com:

Feuerbohnen, oder auch Prunkbohnen oder Käferbohnen genannt, können als Gemüse im Nutzgarten angepflanzt werden und sind im Ziergarten ein absoluter Hingucker.

© irottlaender / stock.adobe.comDie Feuerbohne (Phaseolus coccineus), auch Prunkbohne, Wollbohne oder Käferbohne genannt, kommt als Zierpflanze, aber auch als Nutzpflanze im heimischen Garten vor. Die einjährigen Pflanzen sind eifrige Kletterer und benötigen vom Hobbygärtner entsprechende Unterstützung. An einem Rankgitter werden schnell drei bis vier Meter an Höhe erreicht. Die Hülsenfrüchtler können auch als Hecke angepflanzt werden. Die hübschen Blüten dienen als Blickfang. Im Hochsommer beginnt die Ernte der leckeren Früchte.

Herkunft der Feuerbohne

Die ursprüngliche Heimat der dekorativen Feuerbohnen befindet sich in den tropischen Gebieten Südamerikas. Im 17. Jahrhundert gelangten – die aufgrund der auffälligen Blüten auch Prunkbohne genannten Pflanzen – auf dem Seeweg nach Europa. Heute ist die Feuerbohne in ganz Europa heimisch geworden. In Österreich ist die Wollbohne auch unter der Bezeichnung Käferbohne bekannt. Türkische Bohne, Arabische Bohne oder Blumenbohne sind weitere verbreitete Trivialnamen. Eine botanische Verwandtschaft besteht zur Busch- und Stangenbohne.

Verwendung der Feuerbohne

Die Feuerbohne kann im Zier- und im Nutzgarten Verwendung finden, oder einen harmonischen Übergang zu beiden Bereichen schaffen. Die Pflanzen eignen sich für die Begrünung von Wänden und Zäunen und stellen einen attraktiven Sichtschutz an Spalieren und Pergolen dar.

Nach der Blütezeit reifen die grünen Hülsenfrüchte heran. Abhängig von der Sorte können diese eine Länge von mehr als 25 Zentimetern erreichen. Die Verwendung in der Küche gleicht den Buschbohnen oder Stangenbohnen.

Achtung: Feuerbohnen dürfen nicht roh verzehrt werden. Sie enthalten den giftigen Stoff Phasin.

Im Inneren der Schoten befinden sich die Samen. Diese sind gekocht ebenfalls essbar.

Feuerbohne pflanzen ➔ Den passenden Standort finden

Die anspruchslosen Feuerbohnen arrangieren sich beinahe mit jedem Standplatz. Die Pflanzen gedeihen in der Sonne wie im Halbschatten. In milden Regionen ist sogar eine zweijährige Kultur möglich.

» Tipp: Bohnen sollten jedes Jahr an einem neuen Standort gepflanzt werden. Eine erneute Pflanzung am selben Standplatz ist erst nach mindestens fünf Jahren ratsam.

Folgende Pflanznachbarn eignen sich besonders gut, bzw. sind möglichst zu meiden.

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Die Kultivierung ist auch auf Balkon und Terrasse möglich. Die Kübelpflanzen benötigen entsprechende Rankhilfen.

➔ Das ideale Substrat auswählen

Für die Kultivierung der Feuerbohne ist jeder herkömmliche Gartenboden geeignet. Die besten Wachstumsbedingungen werden der Wollbohne geboten, wenn es sich um einen durchlässigen und nährstoffreichen Boden mit hohem Lehmanteil handelt.

Feuerbohnen können vorkultiviert oder direkt ausgesät werden.
# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 Bohne Rotblühende / Feuerbohnen 18 Bewertungen 3,49 € Zum Shop ➔ Feuerbohne vorziehen

Mit dem Vorziehen der Pflanze können Sie Ende April beginnen. Um die Keimung zu beschleunigen, ist es empfehlenswert, die Bohnen vor der Aussaat mindestens einen Tag in warmem Wasser vorquellen zu lassen.

  1. Bohnen vorquellen
  2. Pflanzgefäß mit Anzuchterde füllen
  3. Bohnen mit dem Nabel nach oben einlegen
  4. Erde etwa zwei bis drei Zentimeter auffüllen
  5. Erde leicht andrücken
  6. Bohnen leicht angießen
  7. Pflanzgefäß bei Zimmertemperatur aufstellen

Temperaturen um 20 Grad sind ausreichend. Wichtig ist, die Bohnen nicht allzu feucht zu halten. Nach etwa einer Woche erscheinen die ersten Keimlinge. Ist ab Mitte Mai die Gefahr von Nachtfrösten gebannt, können die Feuerbohnen ins Freiland gesetzt werden.
Feuerbohnen mit Rankhilfe | © bellass / stock.adobe.com

➔ Feuerbohne direkt aussäen

Wer die Samen direkt ins Freiland bringen will, sollte abwarten, bis die Temperaturen durchweg Werte um zehn Grad erreicht haben. Auch hier ist es ratsam, die Samen vorquellen zu lassen.

Zunächst müssen Sie sich um die Rankhilfen kümmern. Stehen kein Zaun oder eine Pergola zur Verfügung, können Holz- oder Metallstangen aufgestellt werden. Im Umkreis der Rankhilfe werden kleine Löcher von etwa drei Zentimeter Tiefe angelegt. In diese Horste legen Sie vier bis sechs Bohnen.

Etwa zwei bis drei Zentimeter Erde werden aufgefüllt. Haben die Jungpflanzen zirka fünf Zentimeter an Wuchshöhe erreicht, können sie angehäufelt werden. Dadurch können sich kräftigere Pflanzen entwickeln. Durch das Überangebot an Substrat werden vermehrt Seitenwurzeln gebildet. Die Aufnahme von Feuchtigkeit und Nähstoffen kann erhöht werden.

Die Stängel der Wollbohne können bis zu sechs Meter lang wachsen. Sie winden sich stets in linker Richtung um die Rankhilfe. Zwischen Juni und September erscheinen die gelblichen oder rötlichen Blüten.

Feuerbohne Pflege ➔ Feuerbohne richtig gießen

Die Feuerbohne muss regelmäßig gegossen werden. Besonders Kübelpflanzen haben einen hohen Flüssigkeitsbedarf. Eine tägliche Bewässerung ist wichtig, damit die Pflanze die Blüten nicht abwirft und sich wie gewünscht entwickelt. Beim Gießen kommt es auf Fingerspitzengefühl an. Feuerbohnen vertragen keine Staunässe.

» Tipp: Bei Kübelpflanzen kann eine Drainage aus Tonscherben oder Kies im Gefäßboden Staunässe vorbeugen.

➔ Feuerbohne richtig düngen

Das Wachstum der Pflanzen kann durch die Zugabe von Kompost gefördert werden. Auch eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Brennnesseln ist willkommen. Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig.

Die Pflanzen selbst können den Boden mit Nährstoffen versorgen. Feuerbohnen sind besonders stickstoffhaltig. Wer die Wurzeln nach der Ernte nicht entfernt, kann das Substrat mit Stickstoff anreichern und damit ideale Bedingungen für starkzehrende Pflanzen schaffen.

➔ Feuerbohne schneiden

Die Feuerbohne muss nur geschnitten werden, wenn sie besonders üppig wächst. Dies ist sortenabhängig. Wer die Käferbohne erstrangig als Sichtschutz nutzen möchte, kann Verblühtes regelmäßig entfernen. Dies sorgt für eine intensive Nachblüte.

➔ Feuerbohne vermehren

Feuerbohnen werden durch Aussaat vermehrt. Die Samen sollten geerntet werden, wenn die Samen zwar reif, die Hülsen aber noch nicht aufgeplatzt sind.

» Tipp: Die Samen bleiben mehrere Jahre keimfähig und können getrocknet und überwintert werden.

Feuerbohnen ernten © jonnysek / stock.adobe.com Die Erntezeit der Feuerbohne erstreckt sich auf die Monate August bis Oktober. Geerntet werden kann in drei Stadien:

  1. Grünbohne – geerntet werden die unreifen Hülsen
  2. Milchreife – die Körner sind reif, aber noch nicht ausgehärtet
  3. Körnerbohne – geerntet werden die reifen Bohnenkerne

Meist werden Feuerbohnen ab August und während der sogenannten Milchreife geerntet.

Krankheiten und Schädlinge erkennen

Die Feuerbohne sollte nur ausgesät werden, wenn der Boden nicht mehr frostgefährdet ist. Ansonsten verbleiben die Kerne zu lange in der Erde und werden von Ackerschnecken oder Bohnenfliegenmaden befallen. Die Schädlinge bohren sich in die Kerne hinein und vernichten die Keimlinge.

Wer die Pflanzen vorkultiviert, braucht diesen Schädlingsbefall nicht zu fürchten. Die Jungpflanzen sind dagegen ein gefundenes Fressen für Schnecken.

Werden die Blätter gelb oder verkahlen, deutet dies meist auf Pflegefehler hin. Die Feuerbohne steht zu trocken.

An regnerischen Tagen kann die Fettfleckenkrankheit auftreten. Die bakterielle Erkrankung äußert sich in Form von öligen Flecken und einem gelben Blattrand. Dem kann durch regelmäßiges Besprühen mit Ackerschachtelhalmbrühe vorgebeugt werden.

Feuerbohne überwintern

Da es sich um einjährige Pflanzen handelt, wird in der Regel kein Winterschutz benötigt. Es ist dennoch möglich, die Wurzeln über den Winter zu bringen. Hierfür werden die Wurzeln der Wollbohne im Herbst ausgegraben und in Erde oder Sand gelegt gelagert. Die Überwinterung sollte an einem kühlen und dunklen Standort vollzogen werden. Es ist darauf zu achten, dass die Wurzeln nicht austrocknen. Im Frühjahr kann die Wurzel wieder ins Freiland gesetzt werden.

Feuerbohne – beliebte Sorten

Der Handel bietet verschiedene Sorten von Feuerbohnen an. Diese sind nicht nur optisch attraktiv, sondern liefern auch hohe Ernteerträge.
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große Samen Scarlet Emperorrote Blüten
robuste Sorte
sehr schmackhaft Hestiarot-weiße Blüten
nur 30 cm hoch
Ideale Ampelpflanze Weiße Riesenweiße Blüten
ertragreich
zart und fleischig Painted Ladyrot-weiße Blüten
besonders dekorativ Lady Dirote Blüten
fadenlose HülsenHammonds Dwarf Scarlettrote Blüten
niedrig wachsend
ertragreich

Tomatenmark selber machen

Sa, 06/27/2020 - 07:02

Inhalt von Gartentipps.com:

In diesem Beitrag erklären wir, wie Sie aus frischen Tomaten ganz einfach Tomatenmark selber machen können. Nur zwei Zutaten sind notwendig.

© photocrew / stock.adobe.comTomatenmark gehört in der Küche zu den Zutaten, die immer auf Vorrat vorhanden sein sollten. Statt Tomatenmark in der Tube oder Dose zu kaufen, können Sie das fruchtige Mark mit ein paar unkomplizierten Schritten auch ganz einfach selber machen.
Wozu verwendet man Tomatenmark?

Die rote Paste vereint den aromatischen und fruchtigen Geschmack von Tomaten in konzentrierter Form. In der Küche wird Tomatenmark meist für Salate oder Soßen eingesetzt, dazu intensiviert es das Aroma vieler Speisen. In einigen Fällen ersetzt das Mark auch andere Würzmittel, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass die Speisen ihre Natürlichkeit beibehalten.

Besonders geschätzt wird beim Tomatenmark der geringe Gehalt an Kalorien. Auf 100 Gramm kommen etwa 43 kcal, sowie eine breit gefächerte Auswahl an unterschiedlichen Vitaminen und Mineralstoffen.

Welche Tomaten sind für Tomatenmark geeignet?

Generell gilt, dass für die Herstellung von Tomatenmark eine Sorte herangezogen werden sollte, die von Natur aus möglichst wenig Wasser enthält. Deswegen nutzen die meisten vorzugsweise Fleischtomaten. Sie besitzen besonders viel Fruchtfleisch und enthalten nur wenig Saft. Wer möchte, kann auch zu Flaschentomaten greifen, die zusätzlich ein wenig Süße ins Rezept bringen. Wer gezielt Tomaten für die Herstellung von Tomatenmark züchtet, kann die Sorten

  • Marglobe
  • Berner Rose
  • Plumito
  • Pyros

nutzen. Sie bringen alle Vorzüge mit, um ein aromatisches Tomatenmark herzustellen.

Tomatenmark selber machen – Rezept

Hier folgt zunächst einmal das Grundrezept für das Tomatenmark. Je nach Konzentration ergibt sich aus den folgenden Zutaten eine Menge zwischen 100 bis 300 Gramm Tomatenmark:

1,5 kg Tomaten
1 EL Salz

Außerdem benötigen Sie ein paar sterile Einmach- oder Bügelgläser. Schraubgläser sind als Alternative ebenso verwendbar. Wichtig ist nur, dass die Gläser vor dem Einfüllen ausgekocht werden, oder man das Ganze im Ofen einkocht, um das Tomatenmark haltbar zu machen.
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  1. Tomaten waschen und auf der Unterseite mit einem Messer einritzen.
  2. Die Tomaten werden nun in einem Topf mit siedendem Wasser blanchiert, bis sich die Schale zu lösen beginnt.
  3. Tomaten aus dem Topf nehmen und in Eiswasser „abschrecken“, um anschließend die Schale abzuziehen.
  4. Tomaten vierteln, entkernen und den Strunk entfernen.
  5. Die Tomaten werden nun in einem Topf zum Kochen gebracht und für etwa 20 bis 30 Minuten eingedickt. Wie lange man die Tomaten im Topf lässt, hängt davon ab, wie dick das Tomatenmark am Ende sein soll. Es gilt: Je länger es im Topf bleibt, desto dicker wird es.
  6. Nun bedeckt man ein Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch und gibt die Tomatenmasse hinein. Das Tuch wird zugebunden und mit dem Sieb über einer Schüssel positioniert. Über Nacht lässt man nun den restlichen Saft in die Schüssel tropfen.
  7. Das Tomatenmark kann jetzt in die vorbereiteten Gläser gefüllt und fest verschlossen werden.
  8. Müssen die Gläser noch einkochen, werden diese nun in einem Topf, der mit Wasser gefüllt ist, langsam auf 85 Grad erhitzt.

Im Anschluss müssen die Gläser nur noch abkühlen und sollten dann kühl gelagert werden.

Wer möchte, kann beim Kochen das Tomatenmark auch mit Thymian, Rosmarin oder Oregano würzen. Als weitere Gewürze kommen Knoblauch oder fein gehackte Chili in Frage.

Toamtenmark konzentriert – was bedeutet das?

Die unterschiedlichen Konzentrationen von Tomatenmark lassen sich für verschiedene Zwecke gezielt einsetzen. So ist Tomatenmark mit einem besonders hohen Wasseranteil gut geeignet, um Suppen oder andere Gerichte aufzuwerten.

Für Pizza kommt hingegen ein Tomatenmark in Frage, das einen Wassergehalt von etwa 70 Prozent (2fach konzentriert) aufweist. Je höher die Konzentration des Marks ausfällt, desto geschmackvoller ist es. 80-prozentiges Tomatenmark (1fach konzentriert) ist ideal für die Verfeinerung von Marinaden, Soßen oder Salat-Dressings.

Wie lange ist selbstgemachtes Tomatenmark haltbar?

Neben der Aufbewahrung in Gläsern ist es auch möglich, das Tomatenmark einzufrieren, was sowohl in einer Plastikbox, als auch in Gefrierbeuteln möglich ist.

Im Kühlschrank hält sich das frische Tomatenmark mehrere Wochen. Außerdem besteht die Möglichkeit, bei einem bereits geöffneten Glas das Tomatenmark mit einer dünnen Schicht Öl zu begießen. So bleibt es, ähnlich wie beim Pesto, noch über längere Zeit haltbar.

Passionsblume im Kübel kultivieren

Do, 06/25/2020 - 11:47

Inhalt von Gartentipps.com:

Passionsblumen bringen exotischen Flair in Ihren Garten und eignen sich hervorragend für die Kultivierung im Kübel. Wir zeigen Ihnen, was dabei zu beachten ist.

© Ruckszio / stock.adobe.com

Die Passionsblume (Passiflora) ist als Zimmerpflanze beliebt, kann aber auch im Kübel den Sommer auf Balkon oder Terrasse verbringen. Mit dieser außergewöhnlichen Pflanze holen Sie sich exotischen Charme nach Hause. Die hübschen Blüten besitzen zudem eine tiefe Bedeutung und erinnern an die Passion Christi. Damit Sie sich an einer prächtigen Blüte erfreuen können, sind einige Pflegehinweise zu beachten.

Besonderheiten der Passionsblume

Charakteristisch für die Passionsblume sind die auffälligen Blüten. Christen sehen darin die Leidensgeschichte Christi verdeutlicht. Dabei stehen die Staubgefäße für die davongetragenen Wunden, die drei Narben versinnbildlichen die für die Kreuzigung benötigten Nägel. Die Dornenkrone lässt sich im aus Staubblättern geformten Strahlenkranz erkennen. Die zehn Blütenblätter werden als die bei der Kreuzigung anwesenden Apostel verstanden. Bei den rückseitigen Deckblättern wird die Dreifaltigkeit symbolisiert. Die genannte Deutung gab der Pflanze ihren Namen.

Passionsblume (Passiflora) Wuchs: je nach Sorte krautig oder verholzend, kletternd Wuchshöhe: je nach Sorte mehr als 10 m möglich Wurzelsystem: zum Teil unterirdische Wurzelausläufer Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: durchlässiger Boden Herkunft der Passionsblume

Die Passionsblume zählt zu den Passionsblumengewächsen. Dieser Gattung gehören mehr als 500 Arten an. Es wurden darüber hinaus zahllose Hybriden aus den einzelnen Sorten herausgezüchtet. Die natürliche Heimat der Passionsblumen liegt in den Tropen Südamerikas. Aber auch in Asien oder Australien finden sich natürliche Vorkommen.

Heilwirkung der Passionsblume

Die Passionsblume besitzt eine wissenschaftlich belegte Heilwirkung. Die krampflösende und beruhigende Wirkung empfiehlt sich bei nervösen Unruhezuständen. Klinische Studien haben die Wirkung bestätigt und zugleich deutlich gemacht, dass sich die Wirkungsweise in Verbindung mit Baldrian oder Melisse noch intensivieren lässt.

Hauptsächlich wird die Passionsblume bei Angst- und Unruhezuständen oder psychisch bedingtem Herzklopfen oder Kopfschmerzen eingesetzt. Die angstlösende Wirkung wurde im Jahre 2017 offiziell bestätigt.

Passionsblume pflanzen Passender Standort für die Passionsblume © kutterimages / stock.adobe.com

Damit sich der Hobbygärtner an den ausdrucksvollen Blüten der Passionsblume erfreuen kann, ist ein warmer und sonniger Standort Voraussetzung. Im Sommer dürfen die Pflanzen auf Balkon oder Terrasse stehen. Dort sollten Sie jedoch unbedingt auf eine ausreichende Wasserversorgung achten und Staunässe vermeiden.

Ideales Substrat für Passionsblumen

Als Substrat kann herkömmliche Blumenerde verwendet werden. Um Staunässe vorzubeugen, sollte das Granulat gut durchlässig beschaffen sein. Dies lässt sich durch die Beimengung von Sand oder Tongranulat erreichen. Auch die Beigabe von Kompost schafft ideale Wachstumsbedingungen.

Tipp: Der pH-Wert des Bodens sollte bei 5,8 bis 6,8 liegen.

Passionsblume pflanzen – Schritt für Schritt

1. Pflanzgefäß auswählen
2. Substrat vorbereiten
3. Drainage legen
4. Substrat einfüllen
5. Pflanze mittig einsetzen
6. Substrat auffüllen
7. Boden leicht andrücken
8. Rankhilfe anbringen
9. Pflanze angießen

Um der Passionsblume die nötige Standfestigkeit zu gewähren und gleichzeitig das Nährstoffangebot nicht zu knapp zu halten, ist auf ein ausreichend großes und entsprechend schweres Pflanzgefäß zu achten. Bei der Auswahl gilt es auch zu bedenken, dass die Rankhilfe gut in den Pflanztopf integriert werden kann.

Um Staunässe vorzubeugen, werden in den Gefäßboden einige Tonscherben als Drainage gelegt.

Passionsblume umtopfen

Die Pflanze müssen Sie etwa alle zwei bis drei Jahre umtopfen. Dies liegt nicht nur daran, dass das Pflanzgefäß mit der zeit zu klein wird. Es ist auch wichtig, das Substrat auszutauschen, welches sich mit der Zeit verbraucht und den Pflanzen kaum noch Nährstoffe zur Verfügung stellt. Pflanzen Sie die Passionsblume in jedem Fall um, wenn die Erde vollständig durchwurzelt ist, kaum noch Substrat zu erkennen ist und die Wurzeln bereits aus dem Gefäßboden ragen oder sich auf der Oberfläche abzeichnen.

Umgetopft wird bevorzugt, wenn die Wachstumsphase noch nicht eingesetzt hat, zwischen Februar und März. Tauschen Sie dabei die Erde komplett aus. Das neue Pflanzgefäß sollten Sie mindestens drei Zentimeter größer als das alte Gefäß wählen.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t548 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t548 thead tr { } table#t548 thead tr th.t548 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t548 thead tr th#t548.start { } table#t548 thead tr th#t548.end { } table#t548 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t548 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t548 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t548 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t548 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t548 tfoot tr { } table#t548 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterung Standort bestimmenwarm
sonnig
luftigSubstrat auswählendurchlässig
nährstoffreich
pH-Wert: 5,8 bis 6,8 Pflanzung vornehmenStandfestigkeit garantieren
Rankhilfe anbringen
Drainage gegen Staunässe  Passionsblume pflegen Passionsblume richtig gießen

Gießen Sie die Passionsblume regelmäßig aber nicht zu intensiv. Denn bei Topfpflanzen besteht immer die Gefahr, dass sich Staunässe bildet. Der Wasserbedarf steigt mit Beginn der Wachstumsphase im April. Ab Oktober müssen Sie entsprechend weniger bewässern.

Tipp: Passionsblumen reagieren oft empfindlich auf kalkhaltiges Leitungswasser. Daher ist bevorzugt mit Regenwasser oder abgestandenem Wasser zu gießen.

Passionsblume richtig düngen

Düngen Sie die Passionsblume lediglich während der Wachstumsphase. Alle zwei Wochen können Sie einn Flüssigdünger für Blühpflanzen ins Gießwasser geben. Im Winter ist zwar keine Düngung notwendig, die Pflanze sollte aber hin und wieder leicht mit Wasser eingesprüht werden. Dies beugt einem Befall mit Spinnmilben vor.

Passionsblume schneiden

Um die Blütenbildung zu fördern, wird die Passionsblume im zeitigen Frühling, vor dem Austrieb, geschnitten. Die Seitentriebe werden auf maximal drei bis fünf Augen gekürzt. Größere Pflanzen können zur besseren Überwinterung im Herbst auf die Höhe der Rankhilfe zurückgeschnitten werden.

Wie das dann aussehen kann, sehen Sie im folgenden Video:

Passionsblume vermehren

Die Vermehrung durch Kopfstecklinge ist recht einfach durchzuführen:

1. Stecklinge schneiden
2. untere Blätter entfernen
3. Schnittstelle in Bewurzelungshormon tauchen
4. Steckling in ein Torf-Sand-Gemisch setzen
5. Pflanzgefäß mit Plastikhaube abdecken
6. Pflanzgefäß hell und warm aufstellen
7. Steckling leicht feucht halten
8. Bewurzelung abwarten

Schneiden Sie die Stecklinge im Frühsommer in einer Länge von etwa 15 Zentimetern. Der Schnitt wird unmittelbar unterhalb des Blattknotens angesetzt. Damit die Stecklinge bewurzeln, werden Temperaturen von mindestens 20 Grad benötigt.

Ob die Bewurzelung erfolgreich war, lässt sich am Austrieb erkennen. Sobald sich neue Blattpaare zeigen, kann die Abdeckung entfernt werden. Die Pflänzchen sollten Sie nun etwas düngen und heller aufstellen. Im kommenden Frühjahr können Sie die Pflanzen umtopfen und, wie bereits beschrieben, kultivieren

Passionsblumen kreuzen

Eine spannende Herausforderung für den Hobbygärtner ist die Kreuzung der Pflanzen.

Diese lässt sich wie folgt durchführen:

1. Blüten von zwei verschiedenen Sorten auswählen
2. von der Spenderblüte mit einer Pinzette einen Staubbeutel abtrennen
3. Pollen vorsichtig auf die Narbe der zweiten Blüte streichen
4. Blüte verhüllen

Wichtig ist, dass die Blüte nach der Bestäubung in ein Säckchen oder einen Teefilter gehüllt wird, damit die Sortenreinheit garantiert werden kann und sich keine fremden Pollen dazu gesellen. Bei einer erfolgreichen Kreuzung werden sich Früchte ausbilden. Die Samen werden entnommen und im nächsten Sommer ausgesät. Mit etwas Glück kultiviert man eine neue Sorte.

Passionsblumen überwintern

Die frostempfindlichen Exoten sollten Sie spätestens im Oktober ins Haus holen. Die Pflanzen überwintern hell und sortenabhängig bei Temperaturen zwischen fünf und 15 Grad. Während der Ruhepause zwischen Oktober und März wird weniger gegossen.

Tipp: Die Pflanzen trocknen über den Winter ein. Dies ist normal und nicht auf Gießfehler zurückzuführen.

Sollen die Pflanzen den Sommer auf Balkon oder Terrasse verbringen, sind sie nach dem Winter schrittweise an die sommerlichen Temperaturen zu gewöhnen. Die Blätter könnten ansonsten verbrennen. Die Pflanzen werden zunächst für etwa 14 Tage an einem schattigen bis halbschattigen Standort aufgestellt. Dabei sollte die Passionsblume lediglich der Morgen- oder Abendsonne ausgesetzt werden. Nach der Umgewöhnungsphase kann der Sonnenplatz bezogen werden.

Feuerstelle im Garten: Was ist erlaubt und was nicht?

Di, 06/23/2020 - 18:49

Inhalt von Gartentipps.com:

Wärme, das leise Knistern von verbrennendem Holz, gemütliches Beisammensein. Feuerstellen im Garten sind beliebt! Aber was ist erlaubt und was nicht?

Beliebt: Feuerstelle im Garten – © Dasha Petrenko / stock.adobe.com

Als Kind habe ich es geliebt, abends am Lagerfeuer zu sitzen und mein Stockbrot oder Marshmallows in den Flammen zu rösten. Damals war dies auch noch ohne weiteres möglich. Heute sieht das etwas anders aus. Denn inzwischen gibt es diverse Vorschriften für Lagerfeuer und andere Feuerstellen, sodass viele überhaupt nicht mehr wissen, was erlaubt ist und was nicht.

Im Folgenden erfahren Sie, unter welchen Bedingungen Sie eine Feuerstelle in Ihrem Garten betreiben dürfen und was Sie dabei beachten müssen.

Was ist eine Feuerstelle?

Eigentlich handelt es sich bei einer Feuerstelle einfach nur um einen Platz, an dem Sie ein offenes Feuer entfachen können. Welcher Platz sich dafür am besten eignet, richtet sich nach den Gegebenheiten in Ihrem Garten. Suchen Sie sich eine Stelle, in deren Nähe sich keine Bäume und Sträucher befinden. Zudem muss der Untergrund feuerfest sein – am besten in einem Umkreis von fünf Metern um die Feuerstelle herum.

Wie Ihre Feuerstelle aussieht, richtet sich nach Ihrem Geschmack. So bleibt es Ihnen überlassen, wie groß sie diese gestalten und ob Sie sie vertieft oder ebenerdig anlegen. Darüber hinaus entscheiden Sie, ob es sich um eine fest installierte oder um eine mobile Feuerstelle handeln soll.

Tipp: Wenn Sie Inspirationen für die Gestaltung Ihrer Feuerstelle benötigen, sehen Sie sich doch einfach mal unsere 20 Ideen für Feuerstellen an.

Klassisches Lagerfeuer © janny2 / stock.adobe.com

Das klassische Lagerfeuer ist zeitlos schön, stellt aber ein erhöhtes Risiko dar. Hier ist Vorsicht geboten, damit sich das Feuer nicht unkontrolliert ausbreitet. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass die Feuerstelle frei von totem Laub, Gras und Ästen ist. Zudem sollten Sie für das Lagerfeuer eine flache Grube ausheben und den Aushub bereit halten, falls das Feuer dennoch außer Kontrolle gerät und gelöscht werden muss.

Tipp: Besonders schön wirkt die Feuerstelle im Garten, wenn Sie sie mit Steinen umrahmen. Gleichzeitig bietet die Umrandung Schutz vor einem Ausbreiten des Feuers.

Gemauerte Feuerstelle

Entscheiden Sie sich für eine gemauerte Feuerstelle, müssen Sie sich vorher darüber im Klaren sein, ob diese ebenerdig, erhöht oder vertieft sein soll. Denn ist diese erst einmal fertig, kann sie nur mit großem Aufwand wieder zurück gebaut werden.

Ich habe ein Video mit interessanten Gestaltungsideen für gemauerte Feuerstellen gefunden:

Mobile Feuerstellen Feuerkorb im Garten – © Magdalena / stock.adobe.com

Besitzen Sie einen nur einen kleinen Garten und möchten dennoch nicht auf das Lagerfeuerambiente verzichten, bietet sich eine mobile Feuerstelle an. Diese können Sie schnell und einfach im Schuppen verstauen, wenn Sie sie nicht benötigen.

Als mobile Feuerstellen eignen sich zum Beispiel Feuerschalen oder Feuerkörbe, aber auch Gartenkamine oder Feuertonnen. Letztere können Sie mit etwas handwerklichem Geschick und dem passenden Werkzeug auch selbst herstellen und Ihrer Kreativität bei der Gestaltung freien Lauf lassen. Wenn Sie sich dafür interessieren, erhalten Sie mehr Informationen zur Feuertonne auf feugarten.de.

Tipp: Da Feuerschalen sehr flach sind, besteht eine erhöhte Gefahr, dass Funken auf brennbare Gegenstände oder Flächen überspringen. Um dem vorzubeugen, gibt es auch Feuerschalen mit Funkenschutz. Der Handel bietet neben Komplettpaketen auch nur den Feuerschutz in verschiedenen Größen an.

# Vorschau Produkt Bewertung Preis 1 VonHaus Feuerkorb/Feuerschale mit geometrischem Design... 373 Bewertungen 74,99 € Zum Shop 2 Esschert Design Feuerstellengitter, Funkenschutz,... 20 Bewertungen 55,27 € Zum Shop Sind Feuerstellen genehmigungspflichtig?

Ein Lagerfeuer kann ein gemütliches Ambiente schaffen und vielen ist auch die Lagerfeuerromantik nicht fremd. Fakt ist aber, dass ein offenes Feuer auch Gefahren birgt. Zum einen kann es sich im schlimmsten Fall unkontrolliert ausbreiten und zum anderen kann es zu einer enormen Rauchentwicklung kommen, die Ihre Nachbarn als enorm belästigend empfinden können. Aus diesem Grunde gibt es inzwischen viele Vorschriften für das Betreiben offener Feuerstellen – allen voran das Bundesimmissionsschutzgesetz:

§ 4 BimSchG: Genehmigung
(1) Die Errichtung und der Betrieb von Anlagen, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebs in besonderem Maße geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen oder in anderer Weise die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft zu gefährden, erheblich zu benachteiligen oder erheblich zu belästigen […] bedürfen einer Genehmigung. […] (2) […]

Ob eine Feuerstelle durch das zuständige Ordnungsamt oder Umweltamt genehmigt wird, hängt nicht zuletzt von der Region und der Größe des geplanten Feuers ab. In den meisten Gebieten ist es aber möglich, ein kleines Feuer mit einem Durchmesser von weniger als einem Meter zu entfachen. Jedoch sollten Sie sich vorsichtshalber trotzdem beim zuständigen Ordnungsamt oder Umweltamt nach den örtlichen Bestimmungen erkundigen. Denn ein genehmigungspflichtiges Feuer, welches Sie nicht angemeldet haben, kann in einigen Gebieten ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro nach sich ziehen. Wie teuer ein solches Vergehen in Ihrer Region werden kann, können Sie dem aktuellen Bußgeldkatalog auf bussgeld-info.de entnehmen.

Tipp: Fühlen sich Ihre Nachbarn durch den entstehenden Rauch belästigt, müssen Sie Ihr Feuer auch dann löschen, wenn Sie sich an alle Vorschriften halten. Denn das öffentliche Wohl hat hier Vorrang.

Was ist beim Betreiben einer Feuerstelle zu beachten? Nicht nachmachen! Würde das Feuer entzündet, könnten die Pflanzen Feuer fangen! – © Andrii Zastrozhnov / stock.adobe

Wenn Sie ein offenes Feuer in Ihrem Garten betreiben möchten, müssen Sie immer sicherstellen, dass davon keine Gefahr ausgeht. Daraus ergeben sich einige Beschränkungen, an die Sie sich unbedingt halten sollten:

Halten Sie einen ausreichend großen Abstand von Gebäuden, brennbaren Materialien und Nachbarn ein.

Schaffen Sie eine nicht brennbare Umgebung für das Feuer, damit es sich nicht ausbreiten kann.

Bei großer Trockenheit und einer entsprechend hohen Waldbrandgefahrenstufe sowie bei starkem Wind sollten Sie kein Feuer entfachen.

Tipp: Sie finden die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes.

Benutzen Sie keinen Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus. Hierbei könnte es zu einer Verpuffung kommen!

Vermeiden Sie eine zu starke Rauchbildung. Denn unbeteiligte Nachbarn dürfen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz nicht erheblich belästigt oder gefährdet werden.

Halten Sie einen Feuerlöscher oder andere Löschmittel (z.B Sand oder Wasser) bereit, falls sich das Feuer ausbreitet.

Lassen Sie das Feuer nicht unbeaufsichtigt!

Brenngut für die Feuerstelle Verbrennen Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz! – © exclusive-design / stock.adobe.com

Wenn Sie in Ihrem Garten ein Feuer machen möchten, sollten Sie darauf achten, was Sie verbrennen. Denn nicht alles, was brennt, darf auch ins Feuer.

Grundsätzlich sollten Sie immer nur trockenes und naturbelassenes Holz verbrennen. Denn frisches Holz enthält in der Regel zu viel Feuchtigkeit und würde eine zu starke Rauchentwicklung verursachen. Zudem müssen Sie darauf achten, welche Holzsorte Sie verwenden, da einige Nadelhölzer – zum Beispiel Kiefer, Fichte, Douglasie oder Lärche – Harzeinschlüsse enthalten, die sich explosionsartig entzünden können, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen.

Tipp: Gehen Sie nicht einfach in den Wald, um sich Ihr Feuerholz zu sammeln. Hierfür benötigen Sie einen sogenannten Holzsammelschein, den Sie gegen eine Gebühr beim zuständigen Forstamt beantragen können.

Abfälle in der Feuerstelle verbrennen?

Haben Sie noch Gartenabfälle von der letzten Gartenaktion herum liegen, sollten Sie diese nicht einfach so verbrennen. Äste, Strauchwerk und Laub gehören auf den Kompost und dürfen nur in Ausnahmefällen verbrannt werden. Verbrennen Sie die Gartenabfälle ohne Zustimmung durch die zuständige Ordnungsbehörde, handeln Sie ordnungswidrig und müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Ebenso wenig ist es gestattet, Müll oder behandeltes Holz zu verbrennen. Zum einen würde es sich dabei um eine illegale Müllentsorgung handeln und zum anderen können dabei giftige Dämpfe entstehen. Eine Zuwiderhandlung kann für Sie böse Konsequenzen haben, denn diese stellt nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern unter Umständen sogar eine Straftat dar.

Hornveilchen: Tipps für die Kultivierung im Kübel und im Beet

Di, 06/23/2020 - 10:18

Inhalt von Gartentipps.com:

Hornveilchen können je nach Sorte vom Frühjahr bis zum Herbst in den unterschiedlichsten Farben blühen. Sie können sie im Beet oder im Kübel kultivieren.

© M. Schuppich / stock.adobe.com

Hornveilchen (Viola cornuta) erfreuen uns mit einer unermüdlichen Blühfreude. Immer wieder scheinen die Mini-Stiefmütterchen neue Blütenköpfe hervorzubringen. Die Veilchengewächse sind ausgesprochen artenreich und blühen in allen erdenklichen Farben. Hornveilchen werden bevorzugt in Kübel oder Balkonkästen gepflanzt. Auch als Unterpflanzung sind die farbenfrohen Dauerblüher bestens geeignet. Was bei der Pflege und Kultivierung beachtet werden sollte, erfahren Sie im Folgenden.

Herkunft des Hornveilchens

Hornveilchen werden zu den Veilchen gezählt. Weltweit kommen circa 500 Arten vor. Sie sind deutlich kleiner als Stiefmütterchen und überragen die wilden Feld-Stiefmütterchen. In den vergangenen Jahrhunderten gelang es, durch die Kreuzung von Hornveilchen und Stiefmütterchen zahlreiche farbenfrohe Hybriden heraus zu züchten.

Kurzer Steckbrief für das Hornveilchen Hornveilchen (Viola cornuta) Wuchs: buschig Wuchshöhe: 15 – 20 cm Blüte: mehrfarbig, März bis Oktober Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: sandig bis lehmig, humusreich, frisch Hornveilchen pflanzen Der passende Standort für das Hornveilchen

Hornveilchen gedeihen bevorzugt an einem hellen, sonnigen bis halbschattigen Standort. Im Schatten werden die robusten Pflanzen vermutlich nicht eingehen, aber kaum Blüten ausbilden und eher kümmerlich wachsen.

Hornveilchen können nicht nur im Beet überzeugen. Im Pflanztopf oder Kübel ist die Kultivierung der blühfreudigen Pflanzen auch auf Balkon oder Terrasse möglich.

Das passende Substrat für das Hornveilchen

Das Hornveilchen verlangt nach einem lockeren und durchlässigen Gartenboden. Das Substrat darf nicht austrocknen. Ein humusreicher Boden wird bevorzugt. Um die Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen für eine ausdauernde Blüte zu versorgen, kann dem Substrat reifen Kompost oder Hornmehl untergemischt werden.

Hornveilchen aussäen

Hornveilchen können ganzjährlich, bis zum Ende der Wachstumsperiode ausgesät werden. Ist der Standort günstig gewählt, sät sich die Pflanze fortlaufend selbst aus und neigt zum Verwildern. Für den Hobbygärtner ist dies spannend zu erleben, denn es können immer neue Farbvariationen entstehen.

Wer den Samen für die Pflanzen selbst gewinnt, muss einiges beachten. Die Samen müssen mit Frost in Berührung kommen, bevor sie keimen. Dies ist gegeben, wenn die Samen im Spätsommer in Schalen ausgesät und im Freien aufgestellt werden. Dort können sie geschützt überwintern und sind dabei gleichmäßig mit Feuchtigkeit zu versorgen. Im Frühling beginnen die Samen zu keimen. Haben sich mehrere Blattpaare gebildet, werden die Sämlinge pikiert und in einzelnen Pflanzgefäßen weiterkultiviert.

Tipp: Sie erhalten die Samen auch in Handel – zum Beispiel hier bei Amazon:

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1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzlöcher anlegen
4. Abstände beachten
5. Pflanzen einsetzen
6. Erde auffüllen
7. Pflanzen leicht andrücken
8. Pflanzen angießen

Hornveilchen können ab März gepflanzt werden. Die Pflanzsaison endet je nach Witterung Ende September oder Anfang Oktober. Die Pflanzen werden im Abstand von zehn Zentimetern in die Erde gebracht. Die Gruppenpflanzung ist zu empfehlen, dadurch kommen die Mini-Stiefmütterchen einfach besser zur Geltung.

Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick table#t550 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t550 thead tr { } table#t550 thead tr th.t550 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t550 thead tr th#t550.start { } table#t550 thead tr th#t550.end { } table#t550 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t550 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t550 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t550 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t550 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t550 tfoot tr { } table#t550 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } TätigkeitErläuterung Standort bestimmenhell
sonnig bis halbschattig Substrat auswählendurchlässig
feucht
nährstoffreich Pflanzung vorehmenGruppenpflanzung empfohlen
Pflanzabstand: zehn Zentimeter Hornveilchen pflegen Hornveilchen richtig gießen Hornveilchen im Topf oder Kübel sind besonders anfällig für Staunässe – © alisseja / stock.adobe.com

Ob und wie häufig Hornveilchen bewässert werden müssen, ist vom Standort abhängig. An sonnigen Standplätzen wird regelmäßig gegossen. Wassermangel wird angezeigt, indem die Pflanzen ihre Blütenköpfe hängen lassen.

Tipp: Hornveilchen im Kübel besitzen einen hohen Feuchtigkeitsbedarf.

Kübelpflanzen werden immer dann gegossen, wenn die Erde oberflächlich leicht angetrocknet ist. Die Pflanzen dürfen nicht eingeschwemmt werden, da es ansonsten zu Staunässe kommt. Eine Drainage aus Tonscherben oder Kies sorgt dafür, dass die Flüssigkeit besser abfließen kann und Staunässe vorgebeugt wird.

Wurden die Mini-Stiefmütterchen in den Schatten gesetzt, muss weniger gegossen werden. Häufig genügt den Pflanzen sogar der Regen. Dies ist natürlich abhängig von der Niederschlagsneigung und den vorherrschenden Temperaturen.

Wer Hornveilchen als Unterpflanzung für Bäume und Sträucher nutzt, darf das Gießen nicht vernachlässigen. Auch wenn die Pflanzen schattig stehen, benötigen sie Feuchtigkeit, denn das Regenwasser wird vom Blattwerk abgehalten und kann meist nicht bis zu den Wurzeln vordringen.

Hornveilchen richtig düngen

Hornveilchen sind genügsam und müssen nicht regelmäßig gedüngt werden. Ist das Substrat ausreichend mit Nährstoffen versorgt, benötigen die Pflanzen keine weitere Düngung. Wer im Sommer die Blühfreudigkeit unterstützen will, kann dem Gießwasser etwas handelsüblichen Dünger für Blühpflanzen wie den COMPO Blumendünger mit Guano zugeben.

Hornveilchen schneiden

Schnittmaßnahmen sind nicht zwingend notwendig. Wer die Blütezeit verlängern und einen buschigen Wuchs der Pflanzen fördern möchte, sollte zur Schere greifen. Hornveilchen werden nach der Welke der ersten Blüte geschnitten. Der Rückschnitt erfolgt etwa eine Handbreit über dem Boden.

Tipp: Eine erneute Blüte lässt sich auch anregen, wenn verwelkte Blüten und Blätter regelmäßig entfernt werden.

Hornveilchen vermehren …

Neben der bereits beschriebenen Aussaat lassen sich Hornveilchen auch durch Stecklinge oder durch Teilung vermehren.

… durch Stecklinge

Die Stecklingsvermehrung bringt kräftige und langlebige Pflanzen hervor. Der richtige Zeitpunkt für diese Methode ist der Herbst.

Vermehrung durch Stecklinge – Schritt für Schritt

1. kräftige Pflanze auswählen
2. Kopfsteckling schneiden
3. Steckling in den Boden bringen
4. Substrat anfeuchten
5. Bewurzelung abwarten

Von der Mutterpflanze wird ein etwa fünf Zentimeter langer Kopfsteckling geschnitten. Es wird ein kühler und schattiger Standort ausgewählt. Dort kann der Steckling in die Erde gebracht werden. Die Erde ist feucht, aber nicht zu nass zu halten. Nach etwa zwei Wochen bildet der Steckling Wurzeln aus. Dies zeigt sich durch den Austrieb neuer Blattpaare.

… durch Teilung Kräftige Pflanzen lassen sich wunderbar vermehren – © Natalia Greeske / stock.adobe.com

Die Teilung kann nicht automatisch an jeder Pflanze vollzogen werden. Nur etwa alle drei Jahre ist diese Form der Vermehrung ratsam. Die Teilung dient dann zugleich als Verjüngungsmaßnahme für die Mutterpflanze. Hornveilchen können im Frühling oder im Herbst geteilt werden.

Vermehrung durch Teilung – Schritt für Schritt

1. Pflanze komplett ausgraben
2. Erde von den Wurzeln entfernen
3. Wurzelstock mittig zerteilen
4. Teilstücke neu einpflanzen
5. Abstand beachten
6. Erde auffüllen
7. Pflanzen angießen
8. Pflanzen wie gewohnt kultivieren

Um die Pflanze teilen zu können, muss das Hornveilchen zunächst ausgegraben werden. Wird die Erde von den Wurzeln entfernt, bekommt der Hobbygärtner Gelegenheit, die Beschaffenheit der Wurzeln zu kontrollieren und alte und vertrocknete Wurzelabschnitte zu entfernen. Anschließend wird der Wurzelballen mittig mit einem scharfen Spaten zerteilt. Sie erhalten zwei gleichwertige Pflanzen, die umgehend wieder in den Boden gebracht und wie gewohnt weiter kultiviert werden.

Krankheiten am Hornveilchen erkennen

Hornveilchen sind robust und kaum von Krankheiten oder Schädlingen betroffen. In warmen und feuchten Sommern, kann der Mehltau den Pflanzen zu schaffen machen. Ein Befall ist durch einen weißlichen und an Mehl erinnernden Belag auf Blättern und Blüten zu erkennen. Kranke Pflanzen sollten umgehend entfernt werden.

Der Entstehung von Mehltau lässt sich vorbeugen, wenn die Pflanzen nicht auf den Blättern bewässert, sondern lediglich im Wurzelbereich gegossen werden. Damit die Hornveilchen ausreichend atmen können und die Flüssigkeit verdunstet, ist ein Pflanzabstand von mindestens zehn Zentimetern einzuhalten. Damit es nicht zu Staunässe kommt, wird besser weniger und dafür häufiger gegossen.

Hornveilchen überwintern

Die mehrjährigen Pflanzen sind gut an unser Klima angepasst und kommen in der Regel problemlos über den Winter. Temperaturen bis -15 Grad werden vertragen. Bei besonders starken Frösten kann eine Auflage von Reisig oder Laub Schutz bieten.

Sollen die Pflanzen im Topf im Freien überwintern, sollten Sie sie auf einer Unterlage aus Holz oder Styropor platzieren. Zudem ist es sinnvoll, sie mit einem Wintervlies zu umhüllen.

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Tipp: Hornveilchen dürfen auch im Winter nicht austrocknen.

Sind Hornveilchen giftig?

Hornveilchen können ohne Bedenken angepflanzt werden. Die Pflanzen sind sogar essbar, werten oft bunte Salate auf und sorgen in den Restaurants für eine farbenfrohe Tellersprache. Auch für Katzen, Hunde, Nagetiere oder Vögel geht von Hornveilchen keinerlei Gefahr aus.

Ackerbohne kultivieren und ernten

So, 06/21/2020 - 08:48

Inhalt von Gartentipps.com:

Ackerbohnen gehören eigentlich nicht zu den Bohnen. Dennoch sind die Samen genießbar und zudem sehr nährstoffreich. Wir zeigen, wie Sie sie richtig kultivieren.

© Esin Deniz / stock.adobe.com

Die Ackerbohne (Vicia faba) ist in den letzten Jahren mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Mit Pferdebohne, Favabohne, Saubohne, Puffbohne oder Dicke Bohne sind mehrere Bedeutungen bekannt. Im botanischen Sinne ist die Ackerbohne allerdings keine Bohne, sondern wird zu den Wicken gezählt. Da die Ackerbohne heute in den Supermärkten kaum noch zu finden ist, lohnt es umso mehr, das schmackhafte und gesunde Gemüse selbst anzubauen.

Bedeutung der Ackerbohne

Die Kultivierung der Ackerbohne reicht beinahe 9.000 Jahre zurück. Damit zählt die Puffbohne zu den ältesten bekannten Kulturpflanzen. Bis in das 18. Jahrhundert zählte die gesunde Bohne in Europa zu den Grundnahrungsmitteln. Heute ist die Ackerbohne entweder gänzlich unbekannt, oder man kennt sie als Viehfutter. In den Tropen ist die Bedeutung der Puffbohne erhalten geblieben.

Im Zuge des Aufschwungs des ökologischen Landbaus wird der Ackerbohne wieder mehr Bedeutung beigemessen. Der Anbau gelingt auch ohne grünen Daumen und die Erntezeit erstreckt sich auf etwa zwei Monate. Wird zeitig geerntet, ist der Geschmack besonders angenehm. Nicht zuletzt aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe sollte die Ackerbohne nicht aus unseren Gärten und von unseren Speisezetteln verschwinden.

Ackerbohne (Vicia faba) Wuchs: krautig; Stängel vierkantig, unverzweigt, hohl und kahl Wuchshöhe: 50 – 150 cm Früchte: Hülsenfrucht mit 2 – 6 Samen Wurzelsystem: Pfahlwurzel, bis zu 1 m lang Standort: Sonne Boden: locker, kalkhaltig, reich an Nährstoffen, frisch und feucht Nährstoffe der Ackerbohne

Die Ackerbohne ist reich an Proteinen und kann damit Veganern und Vegetariern als Alternative zu tierischen Produkten dienen. Weiterhin hat die Saubohne einen hohen Ballaststoffanteil und kann uns Eisen, Magnesium und Kalzium sowie wertvolle Vitamine der B-Gruppe liefern.

Bei einem Eiweißgehalt von etwa 30 Prozent besitzt die Ackerbohne gerade einmal zwei Prozent Fett. Der Anteil an Kohlenhydraten liegt bei maximal 50 Prozent. Damit ist die Pferdebohne ein gesundes Lebensmittel, was sich vielseitig zubereiten und verwenden lässt.

Ackerbohne pflanzen Der passende Standort für die Ackerbohne

Die Ackerbohne bevorzugt einen sonnigen Standort. Dabei sollte Trockenheit vermieden werden. Die Saubohne liebt feuchte Luft und feuchtes Substrat. Dies darf aber nicht mit Nässe verwechselt werden. Denn Staunässe vertragen die Pflanzen nicht.

Es kann in günstige und ungünstige Pflanznachbarn unterschieden werden:

Mischkultur möglich mit:

Tomaten
Spinat
Brokkoli
Sellerie
Gurken
Kartoffelnungünstige Nachbarn:

Sonnenblumen
Raps
Hülsenfrüchte Das ideale Substrat für Ackerbohnen

Da die Ackerbohne Pfahlwurzeln besitzt und diese tief ins Erdreich bohrt, ist ein lockerer und tiefgründiger Boden Voraussetzung für ein gesundes Pflanzenwachstum. Ein schwerer Lehmboden ist weniger günstig und sollte vor der Pflanzung gelockert und mit Sand vermischt werden. Wird der Boden gekalkt, ist dies ebenfalls vorteilhaft für das Gedeihen der Ackerbohne. Reifer Kompost kann bei der Vorbereitung des Bodens als Langzeitdünger eingearbeitet werden.

Tipp: Wer die Möglichkeit hat, den pH-Wert des Bodens zu bestimmen: 6,5 bis 7 sind ideale Werte.

Ackerbohne aussäen Nach wenigen Tagen keimen die Samen der Ackerbohne – © Lukas / stock.adobe.com

Mit der Aussaat kann im Februar begonnen werden. Die Temperaturen sollten mindestens drei Grad betragen. Frost darf nicht herrschen. Nach strengen Wintern kann bis April ausgesät werden. Die Saattiefe sollte sechs bis zehn Zentimeter betragen. Dabei ist ein Saatabstand von 20 Zentimetern einzuhalten. Die Keimdauer beträgt einige Tage. Etwa drei bis fünf Monate nach der Aussaat können Sie die Ackerbohne ernten.

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2. Boden vorbereiten
3. Boden aufwerten
4. Pflanzlöcher anlegen
5. Pflanzabstand beachten6. Samen einbringen
7. Pflanzlöcher schließen
8. Erde leicht andrücken
9. Boden wässern Vorgezogene Ackerbohnen pflanzen

Ackerbohnen können in Zimmerkultur vorgezogen werden. Damit kann im April begonnen werden. Nach den Eisheiligen, ab Mitte Mai, können die Pflanzen ins Freiland gesetzt werden.

Tipp: Um die Pflanzen zu schützen, kann die Erde um die jungen Ackerbohnen angehäufelt werden.
Dies stabilisiert die Pflanze und schützt gleichzeitig vor Krankheiten und Schädlingsbefall.

Ackerbohne pflegen Ackerbohne richtig gießen

Mit Einsetzen der Blüte steigt der Wasserbedarf der Feldbohne. Es ist darauf zu achten, dass der Boden nicht austrocknet. Das Substrat sollte sich leicht feucht anfühlen, aber keinesfalls nass erscheinen.

Tipp: Wird zu wenig gegossen, wirft die Pflanze Blüten oder Hülsen ab.

Ackerbohne richtig düngen

Bei der Pflanzung erhält die Ackerbohne einen stickstoffhaltigen Volldünger. Wichtig ist auch, auf einen möglichst hohen Kalium-Anteil zu achten. Ist die Puffbohne ausreichend mit Kalium versorgt, kann sie die Feuchtigkeit aus dem Boden besser aufnehmen.

Beliebte Sorten im Überblick

Die Ackerbohne besitzt einen großen Sortenreichtum. Einige beliebte Sorten sind in folgender Tabelle aufgeführt:

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für Kübelpflanzung geeignet
zarte und wohlschmeckende KörnerOnsabrücker Marktalte Sorte
mittelfrüh
helles Korn Juliabunte Blüte
frühe Aussaat möglich
hoher ErtragHunsrückgroße Früchte
beiges Korn Dreifach Weißezarte wohlschmeckende Körner
früher ErtragHangdownalte Sorte
mittelgroß
grünes Korn Piccolaertragreich
standfest
grünes Korn Krankheiten und Schädlinge an der Ackerbohne erkennen

Die Ackerbohne kann von folgenden Krankheiten und Schädlingen befallen werden:

  • Rostpilz
  • Schwarze Bohnenlaus
  • Mehltau
  • Brennfleckenkrankheit
  • Wurzelfäule
Rostpilz © Graham / stock.adobe.com

Ist die Puffbohne vom Rostpilz befallen, zeigen sich an Rost erinnernde Flecken auf der Oberfläche der Blätter. Hausmittel sind gegen den Rostpilz kaum wirksam. Von einer chemischen Bekämpfung ist abzusehen. Damit sich der Pilz nicht ausbreitet, sollten die komplette Pflanze zu entsorgen.

Achtung: Der Pilz überlebt auf dem Kompost. Daher gehören befallene Pflanzen in den Restmüll oder werden verbrannt.

Schwarze Bohnenlaus

Wer Pfaffenhütchen oder Schneeball im Garten kultiviert, wird sich mit der Schwarzen Bohnenlaus auseinandersetzen müssen. Die Schädlinge benötigen die genannten Pflanzen als Wirte. Die Schwarze Bohnenlaus lässt sich an der Wirtspflanze wie an der Ackerbohne mit Neem-Produkten wie dem COMPO BIO Insekten-frei Neem vertreiben. Gute Ergebnisse werden auch mit einer aus Rhabarberblättern aufgesetzten Brühe erzielt.

Mehltau

Es können sowohl der echte, als auch der falsche Mehltau auftreten. Dies ist abhängig von der Witterung.

So erkennen Sie den Befall:

  • Echter Mehltau – weißliche Belag auf der Blattoberseite
  • Falscher Mehltau – gelbliche Flecken auf der Blattoberseite, weißgrauer Belag auf der Blattunterseite

Echter Mehltau lässt sich recht einfach durch Spritzungen mit verdünnter Vollmilch beseitigen. Der Falsche Mehltau kann nur schwer mit einfachen Hausmitteln bekämpft werden und die Pflanzen sind bei starkem Befall besser zu entfernen.

Brennfleckenkrankheit

Dieser Pilz ist an Branntflecken auf den Blättern auszumachen. Neben Blättern und Blüten können auch die Samen von der Infektion betroffen sein. Feuchte Witterung begünstigt den Ausbruch der Brennfleckenkrankheit. Es gibt keine wirkungsvollen Mittel und die Pflanzen sind zu entsorgen.

Tipp: Der Standort der Ackerbohne ist über mehrere Jahre zu verlagern. Ansonsten kann die Krankheit wieder auftreten.

Wurzelfäule

Wurzelfäule tritt auf, wenn die Pflanzen Staunässe ausgesetzt sind. Bei andauernder feuchter und kühler Wetterlage erhöht sich das Risiko. Durch entsprechende Pflegemaßnahmen lässt sich die Wurzelfäule weitgehend unterbinden.

Ackerbohnen ernten © aessefotografia / stock.adobe.com

Circa 100 Tage nach der Aussaat können die Ackerbohnen geerntet werden. Ob die Saubohne erntereif ist, können Sie ganz einfach selbst überprüfen. Eine Bohne wird in der Mitte durchgebrochen. Ist die Bruchstelle glatt und saftig grün, kann die Ernte beginnen.

Die Hülsen lassen sich mit den Fingern einfach abknipsen. Anders als bei herkömmlichen Bohnen sind diese bei der Feldbohne jedoch nicht zum Verzehr geeignet.

Tipp: Die jungen Blätter können einem bunten Sommersalat beigegeben werden.

Ackerbohne verarbeiten

Die Bohnen werden aus den Hülsen entnommen. Anschließend kocht man sie oder blanchiert die Bohnen etwa zwei Minuten. Werden die Bohnen sehr früh geerntet, lassen sie sich auch roh genießen.

Achtung: Dies ist eine Ausnahme. Alle übrigen Bohnen sind in rohem Zustand giftig.

Nachdem die Ackerbohne kurz angedünstet wurde, schwenkt man sie in Butter oder Öl und würzt mit Salz und Pfeffer. Ackerbohnen können mit Käse verfeinert werden oder lassen sich mit Spinat verzehren. Auch zu deftigen Fleischgerichten ist die Dicke Bohne eine ideale Beilage.

Ackerbohne lagern

Frisch geerntete Bohnen sollten möglichst schnell verbraucht werden. Wer die Ackerbohnen länger lagern möchte, kann sie trocknen oder einfrieren. Im Kühlschrank halten sich Ackerbohnen maximal eine Woche, wenn die Schote an den Kernen belassen wird.

Kübelpflanzen für den Schatten

Fr, 06/19/2020 - 13:05

Inhalt von Gartentipps.com:

Wer eine Terrasse gestalten möchte, die keine Sonne abbekommt, muss dabei nicht auf Pflanzen verzichten. Denn viele Kübelpflanzen gedeihen auch im Schatten.

Viele Pflanzen gedeihen auch im Schatten – © Miljan Živković / stock.adobe.com

Kübelpflanzen können Balkon und Terrasse zu einer Wohlfühloase machen. Damit die ausgewählten Pflanzen sich gut entwickeln und üppig blühen, kommt es auf den passenden Standort an. Die meisten Blühpflanzen benötigen viel Sonne. Aber auch an einem schattigen Standort müssen Sie nicht auf eine Blütenpracht im Kübel verzichten. Im Folgenden stellen wir Schattenpflanzen vor, welche für eine bunte Vielfalt in Kübel und Balkonkasten sorgen.

Was ist Schatten?

Schatten ist nicht gleich Schatten. Dies merken Sie spätestens bei der Betrachtung der Pflegeanleitungen der Kübelpflanzen.

Es lassen sich folgende Schattenarten unterscheiden:

  • Halbschatten
  • lichter Schatten
  • Vollschatten
Halbschatten

Für den Halbschatten geeignete Pflanzen verlangen nach etwa drei bis vier Stunden Sonne. Ideal ist dabei die Morgen- oder Abendsonne. Pralle Mittagssonne gilt es zu vermeiden. Auch die Sonne am Nachmittag kann den Pflanzen schaden und an den Blättern entstehen Verbrennungen.

Lichter Schatten

Ist von lichtem Schatten die Rede, stehen Sonne und Schatten in stetigem Wechsel. Dies ist zum Beispiel an einem sonnigen Standort der Fall, welcher durch das Laub der Bäume und dessen Bewegung durch den Wind sonnige und schattige Momente erlebt.

Vollschatten

An einen vollschattigen Standort gelangt kein Sonnenlicht. Auch das Tageslicht erscheint leicht abgedunkelt. Nach Norden hin ausgerichtete Balkone und Terrassen liegen im Vollschatten. Häuserfronten oder dichtes Blattwerk können auch eine Südterrasse in einen vollschattigen Standort verwandeln.

Tipp: Alle nachfolgend erwähnten Pflanzen gedeihen im Vollschatten, sind aber in der Regel auch für einen halbschattigen Standplatz geeignet.

Schattenpflanzen für den Kübel von A-Z Astilbe © Garden Guru / stock.adobe.com

Es kommt nicht häufig vor, dass eine Pflanze im Schatten so farbenprächtige Blüten ausbildet. Die Prachtspiere wächst aufrecht und kann bis zu einem Meter hoch werden. Die farnartigen Blätter sind eine Zierde. Dazu gesellen sich zwischen Juni und September die gefiederten Blütenstände in Weiß, Rosa oder Rot. Die Pflanzen benötigen einen lockeren Boden und reichlich Wassergaben.

Tipp: Werden die Fruchtstände an der Pflanze belassen, ist die Astilbe auch im Winter eine bizarre Schönheit.

Bambus (Bambusoideae) © doji1989 / stock.adobe.com

Bambus kommt in vielen verschiedenen Arten und Wuchshöhen vor. Damit lassen sich abwechslungsreiche Kombinationen schaffen. Die grasigen Pflanzen wachsen schnell und können ein Alter von bis zu 150 Jahren erreichen. Die Pflanzkübel können als Sicht- und Windschutz aufgestellt werden. Bambus benötigt einen feuchten und lehmigen Boden und ist bedingt winterhart. Im Kübel wird ein Frostschutz benötigt.

Begonien ( Begonia) © vikakurylo81 / stock.adobe.com

Die Begonien stammen aus den Anden Perus und sind robust und schattenverträglich. Die Züchtung von Hybriden erlaubt vielfältige Farben und Formen. Im Kübel lassen sich weiße, gelbe, rosa oder violette Pflanzen zu hübschen Arrangements zusammenstellen. Es sollte ein windgeschützter Standort gefunden werden. Großblumige Sorten erhalten einen Stab als Stütze. Wird Verblühtes regelmäßig entfernt, kann die Pflanze zur Nachblüte angeregt werden.

Browallia americana © Vlad Loschi / stock.adobe.com

Eine deutsche Bezeichnung für die in unseren Breiten noch relativ unbekannte Pflanze ist noch nicht gefunden. Die Blühpflanze stammt aus Südamerika und kann bis zu 60 Zentimeter in die Höhe wachsen. Ab Juli erscheinen die hellvioletten Blüten. Der Blütenflor bleibt Ihnen bis zum ersten Frost erhalten. Es ist eine Ähnlichkeit zum heimischen Vergissmeinnicht festzustellen. Daher werden die Pflanzen in England als Jamaikanisches Vergissmeinnicht bezeichnet.

Buchsbaum (Buxus) © Frank / stock.adobe.com

Der Buchsbaum ist eine nahezu unverwüstliche Kübelpflanze. Nicht jede Sorte gedeiht im Vollschatten. Daher ist beim Kauf ein Blick auf das Sorten-Etikett zu werfen. Der Buchsbaum wächst sehr langsam und muss daher nicht ständig umgepflanzt werden. Im Winter können die immergrünen Pflanzen auf Balkon und Terrasse bleiben und für einen Farbtupfer sorgen.

Buntnessel (Solenostemon scutellarioides) © elenarostunova / stock.adobe.com

Die Buntnessel kommt aus den Tropen Afrikas zu uns. Mit vielen verschiedenen Blattfarben überzeugen die pflegeleichten und robusten Pflanzen ihre Betrachter. Ein sonniger Standort bekommt den Exoten nicht. Die Blätter drohen zu verbrennen. Im Schatten entwickelt sich die Buntnessel sehr gut. Die Blattfärbung wird jedoch aufgrund des Mangels an Sonnenlicht weniger intensiv ausfallen. Für die Buntnessel sollte ein durchlässiges Substrat gefunden werden. Da kein Kalk vertragen wird, gießen Sie die Pflanzen bevorzugt mit Regenwasser.

Chrysanthemen (Chrysanthemum) © Pixel-Shot / stock.adobe.com

Die meisten Arten fühlen sich im Schatten wohl. Sie wachsen dann zwar etwas langsamer und blühen vielleicht weniger üppig, für einen bunten Farbtupfer im Kübel ist jedoch gesorgt. Chrysanthemen blühen in den unterschiedlichsten Farben bis in den Spätherbst hinein. Die Pflanzen wachsen rasch und eignen sich sehr gut für die Blumenvase. Ein Rückschnitt Mitte August animiert zur Nachblüte.

Duftblüten (Osmanthus) © hcast / stock.adobe.com

Wer auf der Terrasse nicht nur von Grün umgeben sein will, sondern sich auch in süße Duftwolken hüllen möchte, greift zur Duftblüte. Duftblüten verströmen ihr Aroma auch im Schatten. Die verschiedenen Arten lassen sich im Kübel harmonisch anordnen und es entsteht ein farbenfrohes Zusammenspiel.

Efeu (Hedera helix) © Myimagine / stock.adobe.com

Balkonblumen benötigen Pflege. Wem dazu die Zeit fehlt, der kann über eine Begrünung mit Efeu nachdenken. Selbst im Vollschatten breiten sich schnell üppige Blätterteppiche aus. In Blumenampeln tritt die Hängepflanze besonders eindrucksvoll in Erscheinung. Im Kübel eignet sich Efeu als Unterpflanzung für Hochstämmchen oder Halbsträucher.

Fuchsien (Fuchsia) © IKvyatkovskaya / stock.adobe.com

Fuchsien gedeihen im Schatten besonders üppig. Es müssen keine Abstriche in der Blütenfülle gemacht werden. Die Nachtkerzengewächse sind in roten, blauen oder violetten Farbstellungen erhältlich. Aufrecht wachsende Sorten werden oft als Hochstämmchen angeboten und eignen sich damit optimal für die Kübelbepflanzung. Hängende Sorten verschönern den schattigen Außenbereich in der Blumenampel. Fuchsien benötigen einen windgeschützten Standort und müssen reichlich gegossen werden.

Fleißiges Lieschen (Impatiens walleriana) © Aggi Schmid / stock.adobe.com

Das Fleißige Lieschen macht seinem Namen auch im Schatten alle Ehre. Bereits im Frühsommer beeindrucken die Balsaminengewächse mit ihren weißen, pinken, orangen oder lila Blüten. Zweifarbige Sorten sorgen für zusätzliche Abwechslung auf Balkon und Terrasse.

Funkien (Hosta) © elenarostunova / stock.adobe

Funkien kommen mit sonnigen Standorten nicht zurecht. Die Vielfalt an Sorten lässt eine abwechslungsreiche Kübelbepflanzung zu. Bereits die Blätter sind mit ihren grünen, weißen oder goldfarbenen Zeichnungen ein Hingucker. Im Hochsommer bilden sich die Blüten aus. Besonders schattenverträgliche Sorten sind die Rotstiel-Funkie, die Rundblättrige Funkie oder die Goldrand-Funkie.

Glockenblume (Campanula) © lermont51 / stock.adobe.com

Glockenblumen sind besonders pflegeleicht und entwickeln sich selbst am dunkelsten Standort prächtig. Ab Mai erscheinen die Blüten, welche sich bis in den Oktober hinein halten. Die Pflanzen sind mehrjährig und können den Winter im Kübel überdauern. Sie erhalten eine umfangreiche Auswahl in etlichen Blühfarben und Wuchshöhen zwischen 20 Zentimetern und zwei Metern. Glockenblumen benötigen wenig Pflege. Ein zu feuchter Schattenplatz kann jedoch zu Wurzelfäule führen.

Hanfpalme ( Trachycarpus) © OE993 / stock.adobe.com

Der Begriff Palme ist untrennbar mit Sonne, Sand und Meer verbunden. Die Hanfpalme fühlt sich jedoch an einem Schattenplatz weitaus wohler. So kann auch der Schattenbalkon Urlaubsfeeling ausstrahlen. Die Palmen benötigen wenig Pflege, sollten aber hin und wieder eine kühle Dusche aus dem Pflanzensprüher erhalten.

Mahonie (Mahonia) © bondvit / stock.adobe.com

Die Mahonie ist eine attraktive Kübelpflanze. Es sind rund 70 Arten erhältlich. Die pflegeleichten Gewächse sind immergrün und fallen durch ihre gefiederten Blätter ins Auge. Die Art „Winter Sun“ setzt mit ihren gelben Blüten bereits ab Januar einen Blickfang auf der winterlichen Terrasse. Mahonien lassen sich sehr gut mit Farnen kombinieren und können Wuchshöhen von bis zu zwei Metern erreichen.

Japanische Kamelie (Camellia japonica) © tamu / stock.adobe.com

Die Japanische Kamelie steht der heimischen Rose in nichts nach. Die hübschen Kübelpflanzen überzeugen mit weißen oder rötlichen Blüten in großer Zahl. Ein kühler und schattiger Standort ist für die exotische Schönheit ideal.

Japanspindel (Euonymus japonicus) © José Luis Sánchez Ma / stock.adobe.com

Als ein wahres Multitalent im Schattengarten erweist sich die Japanspindel. Die Pflanzen machen nicht nur im Kübel und Kasten eine gute Figur, sondern lassen sich auch als Solitärpflanze einsetzen. Ein Sichtschutz lässt sich mit mehreren Kübelpflanzen auf der Terrasse anlegen. Die Japanspindel kann jederzeit beschnitten und der gewünschten Höhe angepasst werden.

Kapuzinerkresse (Tropaelum Majus) © PIXATERRA / stock.adobe.com

Die Kapuzinerkresse lässt sich in allen Pflanzkübeln vorteilhaft unterbringen. Vom Frühsommer bis in den Herbst hinein erscheinen die hübschen orangeroten Blüten. Im Schatten wächst die Kresse zwar etwas langsamer, blüht aber ausdauernd und üppig. Im Kübel kann Kapuzinerkresse als Unterpflanzung dienen. Im Balkonkasten entstehen durch die herabhängenden Triebe hübsche Akzente.

Kugelfichte (Picea glauca) © vaivirga / stock.adobe.com

Wer keinen Garten besitzt, kann sich den Traum vom eigenen Nadelbaum auch auf Balkon und Terrasse erfüllen. Kugelfichten wachsen dicht und kompakt. Damit ist gleichzeitig für einen Sichtschutz gesorgt. Die anspruchslosen Koniferen wachsen sehr langsam und können damit mehrere Jahre im selben Kübel verbleiben.

Lobelien (Lobelia erinus) © agephotography / stock.adobe.com

Lobelien sind auch unter der Bezeichnung Männertreu bekannt. Die Glockenblumengewächse stammen aus Südafrika und Westaustralien. Als Unterpflanzung von Hochstämmchen ist die Lobelie besonders beliebt. Das regelmäßige Entfernen von Verblühtem regt zur Nachblüte an. Die Pflanzen sind unempfindlich gegenüber Trockenheit und benötigen einen tiefgründigen, humosen Boden.

Minze (Mentha) © bjphotographs / stock.adobe.com

Warum nicht Balkon und Terrasse zum Kräutergarten machen. Mit Minze gelingt dies garantiert auch auf dem Nordbalkon. Minze wächst in heißen und trocknen Regionen und ist an extreme klimatische Bedingungen gewöhnt. Das Würzkraut wächst üppig und vermehrt sich durch Rhizome. Minze kann laufend geerntet und in kleine Sträuße gebunden getrocknet werden.

Lungenkraut (Pulmonaria) © nmelnychuk / stock.adobe.com

Mit einer Wuchshöhe von maximal 30 Zentimetern eignet sich die dekorative Blühpflanze sehr gut für Unterpflanzungen im Kübel. Der Bodendecker blüht bereits im zeitigen Frühjahr. Ab März erscheinen die roten, blauen, weißen oder violetten Blüten.

Schaumblüte (Tiarella) © Martina Osmy / stock.adobe.com

Schaumblüten sind pflegeleichte Schattenstauden. Die attraktiven Blüten erinnern an vom Meer aufgeworfene Schaumkronen und erscheinen zwischen Mai und August. Die Pflanzen werden etwa 30 Zentimeter hoch und sind damit eine gute Kombination zu Halbsträuchern oder Hochstämmchen.

Sternjasmin (Trachelospermum) © Konstantinos / stock.adobe.com

Als immergrüne Pflanze ist der Sternjasmin sehr gut geeignet, um schattige Terrassen und Balkone mit Leben zu erfüllen. Die weißen bis zartgelben Blüten verströmen einen angenehm süßlichen Duft.

Streifenfarn (Asplenium trichomanes) © summersum / stock.adobe.com

Der Streifenfarn ist ein anspruchsloses Gewächs. Die winterharte Pflanze kann im Kübel vielfältig kombiniert werden. Auch in kleinen Kübeln fühlt sich der Farn wohl, denn im Schatten bleiben die Pflanzen eher kleinwüchsig und können damit auch auf wenig Raum ansprechend angeordnet werden.

Zaunwinde: Nutzen Sie die Vorzüge in Ihrem Garten

Mi, 06/17/2020 - 08:23

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Die Zaunwinde ist vielen Hobbygärtnern ein Dorn im Auge. Aber anstatt sie zu bekämpfen, können Sie sie auch gezielt in Ihrem Garten kultivieren.

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Die Zaunwinde (Calystegia sepium) ist eine optisch durchaus ansprechende Pflanze. Mit ihren großen weißen Blüten ist sie sogar eine Augenweide. Dennoch handelt es sich nicht um eine Zierpflanze, sondern um eine äußerst wuchsfreudige Wildpflanze. Die Zaunwinde rankt sich an Zäunen, Bäumen und Sträuchern meterhoch empor und ist daher nicht bei allen Hobbygärtnern beliebt. Dennoch soll der folgende Artikel nicht nur die Bekämpfung der Pflanze ins Auge fassen, sondern auch auf deren Pflege und Kultivierung hinweisen.

Besonderheiten der Zaunwinde

Die Zaunwinde benötigt eine geeignete Kletterhilfe. Daher findet man die Winde bevorzugt an Hecken oder Zäunen. Halt findet die Pflanze, indem sie kreisende und nach links gerichtete Bewegungen ausführt. Dabei kann die Zaunwinde innerhalb von gerade einmal zwei Stunden eine dieser Bewegungen durchführen. Das üppige Wachstum der Zaunwinde geschieht nicht selten zum Leidwesen der von ihr erklommenen Bäume und Sträucher. Diese werden in ihrem Wachstum behindert oder gehen sogar ein. Daher sind viele Hobbygärtner bemüht, die Zaunwinde aus ihren Gärten zu entfernen.

Die Zaunwinde kann leicht mit der Ackerwinde verwechselt werden. Ackerwinden besitzen kleinere Blüten, welche oft eine zartrosa oder violette Färbung besitzen.

Zaunwinde (Calystegia sepium) Wuchs: gegen den Uhrzeigersinn kletternd, krautig Blüte: weiße Trichter Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: nährstoffreich Wurzel: Tiefwurzler Verbreitung der Zaunwinde

Zaunwinden sind beinahe in ganz Europa heimisch. Ausgenommen sind einige nördliche Gebiete. Die Pflanzen gedeihen in Höhenlagen von bis zu 1.400 Metern, bevorzugt an Wegrändern und Uferböschungen. Auch in Nordamerika oder Nordafrika sind Vorkommen zu finden. Einige Unterarten sind auch in Australien und Neuseeland beheimatet.

Zaunwinde kultivieren Passender Standort für die Zaunwinde

Die Zaunwinde gedeiht bevorzugt an einem hellen Standplatz. Sonne wie Halbschatten werden toleriert. Da die pflegeleichte Kletterpflanze nur schwer zu bekämpfen ist, bietet es sich an, die Winde zu tolerieren und ihre Vorteile zu schätzen zu wissen. Zaunwinden können Metallzäune oder Benjeshecken aufwerten und dienen Schwebfliegen als Nahrungsquelle.

Idealer Boden für die Zaunwinde

Ein normaler Gartenboden ist für die anspruchslosen Pflanzen ausreichend. Wer das Wachstum fördern möchte, mischt dem Substrat Stallmist oder reifen Kompost bei.

Zaunwinde pflegen

Zaunwinden bedürfen kaum Pflege. Gegossen werden müssen Zaunwinden nur sporadisch und bei anhaltender Trockenheit. Wer die Blühfreudigkeit fördern möchte, kann in vierwöchigen Abständen einen kaliumreichen Mineraldünger wie den COMPO BIO Naturdünger anwenden. Ist die Zaunwinde im Herbst verblüht, wird sie abgeschnitten und kompostiert.

Zaunwinde vermehren

Über die Vermehrung der Zaunwinde muss sich der Hobbygärtner keine Gedanken machen. Dies geschieht, schneller als vielen Gärtnern lieb ist, durch Wurzeltriebe. Die Zaunwinde kann auch durch Samen vermehrt werden. Die Samen sind besonders robust und verlieren auch im Wasser nicht ihre Keimfähigkeit.

Tipp: Wer den Gartenboden durch Hacken und Jäten intensiv bearbeitet, fördert die Ausbreitung der Zaunwinde.

Zaunwinde bekämpfen © eag1e / stock.adobe.com

Die Bekämpfung der Zaunwinde ist wohl eine der größten Herausforderungen im Kleingarten. Es gibt zwar verschiedene Methoden, der Hobbygärtner muss sich dabei aber in Geduld üben.

Zaunwinde manuell bekämpfen

Wenn Sie die Zaunwinde regelmäßig jäten, hält dies die Pflanze davon ab weiter zu ranken. Jedoch können Sie die Winde so nicht ausrotten. Denn schnell sprießen neue Triebe und durch den aufgelockerten Boden wird das Wachstum angeregt, anstatt unterbunden.

Tipp: Ist der Boden feucht, lassen sich die Wurzeln leichter herausziehen.

Zaunwinde durch Bepflanzung bekämpfen

Durch die Bepflanzung des Areals kann der Wuchs der Zaunwinde zumindest eingeschränkt werden. Die Aussaat von Gründüngung bildet einen dichten Rasenteppich und kann die Zaunwinden in ihrer Ausdehnung einschränken. Recht gute Erfolge bei der Bekämpfung der Pflanze melden Kleingärtner, welche am Standort der Zaunwinde Tagetes ausgesät haben.

Zaunwinde intensiv mulchen

Hat sich die Pflanze stark ausgebreitet, kann das Areal mit Mulchfolie abgedeckt werden. Die dichte, schwarze Plane sollte mindestens ein Jahr auf dem Boden verbleiben.

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Tipp: Einfaches Mulchen, wie es der Kleingärtner kennt, ist bei der Bekämpfung der Zaunwinde nicht wirksam.

Ist die Zaunwinde giftig?

Zaunwinden sind leicht giftig. Beim Verzehr kann es zu Durchfall kommen. Gleichzeitig ist die Winde auch als Heilpflanze bekannt. Richtig dosiert wurde die Pflanze in der Volksmedizin als Abführmittel eingesetzt. Naturheilkundler empfehlen die Zaunwinde bei Verstopfung oder Leberleiden.

Alle Pflanzenteile sind leicht giftig. Besonders hoch ist die Konzentration der Alkaloide und Harze in der Wurzel. Die enthaltene Lysergsäure besitzt eine LSD-ähnliche Wirkung, die mit der Tollkirsche verglichen werden kann.

Johannisbeeren schneiden

Mo, 06/15/2020 - 08:04

Inhalt von Gartentipps.com:

Für eine reiche Johannisbeerernte ist es wichtig, dass Sie ihre Johannisbeeren regelmäßig schneiden. Wie erklären Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen.

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Damit Johannisbeeren (bot. Ribes) die gewünschten Erträge bringen, müssen die Pflanzen regelmäßig beschnitten werden. Dabei gibt es Unterschiede zwischen roten und schwarzen Sorten und auch die immer beliebter werdenden Johannisbeeren-Stämmchen benötigen spezielle Schnittmaßnahmen. Im Folgenden wird der Schnitt von Johannisbeeren detailliert erläutert und auf die jeweiligen Unterschiede eingegangen.

Warum müssen Johannisbeeren geschnitten werden?

Die meisten Früchte bilden rote und weiße  Johannisbeeren an den Seitentrieben der mehrjährigen Hauptäste aus. Bereits ab dem vierten Jahr sinken die Erträge deutlich. Daher sind Schnittmaßnahmen notwendig, um die Triebe zu entfernen. Schwarze Johannisbeeren wachsen an den einjährigen Trieben. Auch hier muss das alte Holz regelmäßig entfernt werden.

Allgemein macht sich der Schnitt auch notwendig, um die Pflanze zu verjüngen und zu einem kräftigeren Wuchs anzuregen. Zudem ist es notwendig, die alten und abgestorbenen Äste regelmäßig zu entfernen, damit die Sträucher kräftig austreiben und eine reiche Ernte versprechen.

Wann sollten man die Johannisbeeren schneiden?

Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist der Spätsommer. Schneiden Sie die Johannisbeere im Spätsommer unmittelbar nach der Ernte, damit sie im Folgejahr eine reiche Ernte bringt. Zudem ist es möglich, die Johannisbeere im zeitigen Frühjahr – etwa im März – zu schneiden.

Tipp: Sowohl tote und welke Pflanzenteile als auch von der Johannisbeerblasenlaus befallene Pflanzenteile können ganzjährlich entfernt werden.

Welches Werkzeug ist notwendig?

Für den Schnitt der Johannisbeeren sollten folgende Werkzeuge bereitliegen:

  • Handschere
  • Astschere
  • Stichsäge

Tipp: Handschuhe nicht vergessen.

Bei den stärkeren Trieben im Inneren der Pflanze reicht eine Handschere nicht aus. Damit kein unnötiger Kraftaufwand notwendig ist, werden Astschere oder Stichsäge verwendet. Wichtig ist auch, ein sauberes Schnittbild zu erzeugen. Gerade Schnittkanten lassen sich nur mit scharfen Werkzeugen erzielen. Ist die Kante ausgefranst, heilen die Wunden schlechter ab und Bakterien und Pilze haben leichtes Spiel, in die geschwächte Pflanze einzudringen. Lesen Sie dazu gern auch unseren Artikel „Wundpflege bei Gehölzen – So verhindern Sie einen Pilzbefall“.

Rote und weiße Johannisbeeren schneiden

Wie bereits erwähnt, werden die Früchte an den zwei- bis dreijährigen Trieben ausgebildet. Nimmt der Ertrag ab dem vierten Jahr ab, muss die Johannisbeere jährlich zurückgeschnitten werden. Werden die älteren Triebe entfernt, bilden sich vermehrt junge Bodentriebe.

Schwach wüchsige Sträucher werden jährlich etwa um ein Drittel gekürzt. Junge und mehrjährige Triebe sollten dabei in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

Was beim Schnitt beachtet werden sollte:

  • Ältere Triebe sind komplett zu entfernen.
  • Stehen die Zweige eng beieinander, werden sie ausgelichtet.
  • An jeder Pflanze werden etwa zehn bis zwölf Hauptäste belassen.

Verholzte Triebe werden an der Strauchbasis abgesägt. Die lassen sich an einer dunklen Rindenfärbung erkennen. Damit die Pflanzen nicht vergreisen, ist es ratsam, frühzeitig mit der Nachzucht von Bodentrieben zu beginnen. Dazu wird der alte Haupttrieb im dritten oder vierten Jahr geschnitten.

Johannisbeeren auslichten © sky_diez / stock.adobe.com

Mit einem Auslichtungsschnitt macht der Hobbygärtner den Weg frei für die jungen Triebe, welche genügend Licht brauchen, um nachwachsen zu können. Von den neuen Trieben werden zwei bis drei kräftige Exemplare am Strauch belassen. Die alten Hauptäste und die restlichen neuen Triebe werden entfernt.

Die Seitentriebe der jüngeren Ruten werden auf etwa 30 Zentimeter gekürzt. Bodennahe Seitentriebe können entfernt werden. Hier würden sich ohnehin keine Früchte ausbilden, da nicht genug Licht eindringen kann.

Ausbildung der Früchte fördern

Alle Seitentriebe, die im letzten Jahr Früchte trugen, werden auf etwa einen Zentimeter Länge zurückgeschnitten. Hier werden sich neue Triebe bilden. Die Früchte erscheinen vermutlich erst im übernächsten Gartenjahr. Die weiteren Seitentriebe werden nicht beschnitten. Dort kommt es im folgenden Sommer zur Ausbildung von Früchten.

Schwarze Johannisbeeren schneiden

Da die Früchte bei der schwarzen Johannisbeere an den einjährigen Seitentrieben erscheinen, ist dies beim Schnitt zu berücksichtigen. Der Hobbygärtner hat es hier einfacher und kann quasi einen „Rundum-Schnitt“ durchführen. Damit behalten die Sträucher auch ihre Form.

Alle schwachen Triebe an den Hauptästen und der Strauchbasis werden entfernt. Im Frühjahr werden die Hauptäste über dem zweiten oder dritten Seitentrieb gekappt. Die alten Haupttriebe werden komplett entfernt und durch neue Triebe, die an der Basis belassen werden ersetzt.

Ein regelmäßiger Schnitt ist notwendig, denn bereits ab dem zweiten Jahr bilden sich an den älteren Trieben kaum noch Früchte aus. Die alten Zweige hindern die Pflanze am Wachsen und rauben den neuen Trieben das Licht.

Tipp: Damit das Erscheinungsbild der Sträucher gewahrt bleibt, sollten mindestens zehn Äste an jedem Strauch belassen werden.

Ein buschiger Wuchs lässt sich fördern, wenn die Haupttriebe komplett gekürzt und nur vier Seitentriebe am Strauch belassen werden. Die Pflanze wird kräftig austreiben und im Folgejahr vermehrt Früchte ausbilden. Es kann passieren, dass sich die noch schwachen Triebe unter der Last der Früchte zu Boden neigen. Die Äste müssen dann abgestützt werden.

Johannisbeeren-Hochstämmchen schneiden

In kleineren Gärten oder auch auf Balkon oder Terrasse finden vermehrt zu Hochstämmchen gezogene Johannisbeeren ihren Platz.

Beim Schnitt sollte Folgendes beachtet werden:

  • Äste, die steil nach oben wachsen, werden entfernt.
  • Schwache Triebe werden gekürzt.
  • Ältere Zweige, die nach unten wachsen, werden weggeschnitten.
  • Wasserschosser werden entfernt.

Beim Hochstämmchen ist auf einen gleichmäßigen Kronenaufbau zu achten. Auch hier ist es wichtig, scharfes Werkzeug zu verwenden, um glatte Schnittkanten zu hinterlassen und das Einreißen der Äste während des Rückschnitts zu verhindern.

Gespinstmotte bekämpfen

Sa, 06/13/2020 - 10:58

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© Schlegelfotos / stock.adobe.com

Aufmerksame Spaziergänger finden oft in Parks und Gärten bizarr erscheinende Bäume und Sträucher. Auch im eigenen Garten kann es vorkommen, dass die Gewächse ein silberfarbenes Gespinst umgibt.

Mit großer Wahrscheinlichkeit war die Gespinstmotte am Werk. Die Nester können jedoch auch mit denen des Eichenprozessionsspinners verwechselt werden. Wie sich die Gespinstmotte erkennen lässt, welche Pflanzen besonders betroffen sind und was dagegen unternommen werden kann, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Welche Pflanzen sind betroffen?

Es können ganz unterschiedliche Gewächse von den wolkenartigen Netzen verhüllt werden.

Besonders gefährdet sind:

Nicht selten sind auch Obstbäume betroffen. Hierbei wird zwischen der Apfelbaumgespinstmotte und der Pflaumenbaumgespinstmotte unterschieden. Die Motten befallen meist Äpfel-, Pflaumen- und Zwetschgenbäume. Seltener zeigen sich die Gespinste auch an Pfirsich, Aprikose oder Birne. Bei starkem Befall können ganze Baumkronen wie eingesponnen wirken.

Während der Befall der übrigen Gewächse vergleichsweise harmlos erscheint, wird die Gespinstmotte für die Obsternte zu einer wahren Bedrohung.

Gespinstmotte erkennen

Die Falter werden etwa einen Zentimeter groß. Kennzeichnend sind die weißgrauen Flügel, auf denen sich schwarze Punkte absetzen. Die grauen Hinterflügel erscheinen in geschlossenem Zustand wie ein spitz zulaufendes Dach. Die Flügelspannweite einer Gespinstmotte beläuft sich auf etwa 2,5 Zentimeter.

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Die Larven besitzen eine dunkelgrüne bis bräunliche Farbe. Die Körper sind in zehn Segmente aufgeteilt. Seitlich erscheint jeweils ein schwarzer Punkt. Der Raupenkopf ist ebenfalls schwarz gefärbt. Wird die Raupe von Licht beschienen, zeichnen sich die Innereien in Form einer braunen Linie deutlich vom transparenten Körper ab. Vereinzelt sind zarte Härchen auf dem Körper auszumachen.

Gespinstmotte oder Eichenprozessionsspinner?

Ob es sich um die vergleichsweise harmlose Gespinstmotte oder den gefürchteten Eichenprozessionsspinner handelt, kann jeder selbst überprüfen. Während die Raupen der Gespinstmotte kaum Behaarung aufweisen, sind Eichenprozessionsspinner-Raupen mit feinen Brennhaaren besetzt.

Diese Härchen sind besonders tückisch und können zu gesundheitlichen Problemen führen, auch wenn der Schädling nicht angefasst wird. Die Härchen brechen ab und fallen von den Bäumen und Sträuchern. Dabei können sie auf uns herabrieseln und allergische Reaktionen auslösen. Es kann zu Juckreiz oder Nesselsucht kommen. Im Extremfall droht ein anaphylaktischer Schock.

Achtung: Handelt es sich um den Eichenprozessionsspinner, sollten Sie die Nester nicht berühren und sich an Schädlingsbekämpfer wenden.

Die Raupen der Gespinstmotte dagegen sind für den Menschen vollkommen ungefährlich und können auch den Pflanzen nur wenig anhaben.

Lebenszyklus der Gespinstmotte

Pro Jahr wächst eine Generation Gespinstmotten heran. Wird nichts gegen sie unternommen, können sich diese ungestört bis zu zehn Jahre im heimischen Garten vermehren.

Die Falter legen ihre Eier an Zweigen und Trieben ab. Die Eiablage wird mit einem schützenden Sekret versehen und ist damit ausreichend geschützt. Die Raupen schlüpfen einige Wochen später und überwintern unter dieser Schutzhülle. Im Frühjahr erscheinen sie auf den Blättern und fressen in den angelegten Gespinsten. Dabei kommt es nicht selten zum Kahlfraß.

Die Verpuppung der Raupen vollzieht sich meist Anfang Juni. Dann ist die Gefahr für die Gewächse gebannt. Nach zwei weiteren Wochen fliegen die Falter aus. Diese paaren sich und beginnen mit der Eiablage. Damit beginnt der Lebenszyklus der Gespinstmotte von vorn.

Wie groß ist der Schaden? © Asray Laleike / stock.adobe.com

Sind die Gewächse stark befallen, ist nicht selten die komplette Pflanze mit einem dichten Gespinst überzogen und komplett kahl gefressen. Mit der Verpuppung der Raupen erholen sich die Gewächse allerdings meist erstaunlich schnell und treiben um den 24. Juni erneut aus. Dies wird als Johannistrieb bezeichnet. Bäume und Sträucher nehmen durch den Befall mit Gespinstmotten keinen nachhaltigen Schaden. Allein bei Obstkulturen muss mit Ernteeinbußen gerechnet werden.

Gespinstmotte bekämpfen

Da Bäume und Sträucher keinen großen Schaden davontragen, ist die Bekämpfung des Falters im Ziergarten nicht unbedingt notwendig. Ratsam ist dagegen eine gezielte Bekämpfung, wenn Obstbäume stark befallen sind.

Der Befall wird jedoch meist erst bemerkt, wenn die Gespinste bereits angelegt wurden. Dann gestaltet sich die Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln schwierig. Die Mittel perlen an den Gespinsten ab und die Wirkstoffe können nicht bis zu den Raupen im Inneren vordringen.

Wurde der Befall bemerkt, bevor die Gespinste angelegt wurden, können bienenverträgliche Präparate auf Neem-Basis, wie das Bio Schädlingsfrei Neem von Naturen, oder anderen Wirkstoffen den Befall stoppen. Weiterhin können mit Schlupfwespen und Raubwanzen natürliche Fressfeinde eingesetzt werden.

Werden die Gespinste mit einem harten Wasserstrahl behandelt, werden sie meist zerstört. Weiterhin lassen sich die Nester der Raupen aus den Gewächsen herausschneiden und entsorgen.

Tipp: Vorbeugend können die Eigelege im Winter von den Bäumen und Sträuchern gekratzt werden.

Gespinstmotte vorbeugen

Damit es gar nicht erst zu einem Befall kommt, sind Leimringe hilfreich. Diese werden bereits im September an den Stämmen der Gewächse angebracht. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn sich noch keine Larven im Baum befinden.

Eine weitere Vorbeugungsmaßnahme stellen Pheromonfallen dar, welche Lockmittel enthalten. So können sich die Gespinstmotten nicht so stark vermehren.

Stecklinge schneiden und vermehren

Do, 06/11/2020 - 08:52

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Stecklinge eignen sich sehr gut zum Vermehren diverser Pflanzen, ohne dass dabei die Eigenschaften der Mutterpflanze verloren gehen. Wir zeigen, wie es geht.

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Die Stecklingsvermehrung ist eine gern genutzte Variante, neue Pflanzen zu ziehen, ohne dafür auch nur einen Cent ausgeben zu müssen. Selbst ohne grünen Daumen gelingt es meist, aus Zimmerpflanzen, Beetpflanzen oder Gehölzen eigenständige Pflanzen hervorzubringen, welche die Eigenschaften der Mutterpflanze besitzen.

Im Folgenden stellen wir die Vermehrung durch Stecklinge näher vor, verraten, mit welchen Pflanzen dies besonders gut gelingt und was nach der Gewinnung von Stecklingen beachtet werden muss, um gesunde, eigenständige Pflanzen daraus zu kultivieren.

Was sind Stecklinge?

Stecklinge sind Pflanzenteile, welche von einer ausreichend entwickelten Mutterpflanze abgetrennt werden, mit dem Ziel, eine neue Pflanze zu kultivieren. Setzlinge oder Ableger sind weitere geläufige Bezeichnungen.

Stecklinge können, abhängig vom verwendeten Pflanzenteil, in verschiedene Gruppen eingeteilt werden:

  • Kopfstecklinge
    ➩ Als Steckling dient die Pflanzenspitze.
  • Blattstecklinge
    ➩ Verwendet wird ein Blattpaar mit Stiel.
  • Stammstecklinge
    ➩ Kultiviert werden der Stamm und eine Knospe.
  • Teilstecklinge
    ➩ Die Stecklinge stammen von Seitenteilen der Pflanzen.
  • Wurzelstecklinge
    ➩ Diese Art der Vermehrung funktioniert nur bei wenigen Pflanzen. Verwendet wird ein Wurzelstück.

Im privaten Kleingarten wie in der kommerziellen Pflanzenzucht sind Kopf- und Blattstecklinge am weitesten verbreitet. Die Vermehrung ist einfach und die Anwachsgarantie recht hoch.

Während der Hobbygärtner mit wenig Aufwand und ohne zusätzliche Kosten sich bald an neuen Pflanzen freuen kann, besitzt die Stecklingsvermehrung im Gartenbau eine weitere Bedeutung. Züchter können garantieren, dass die Eigenschaften der Mutterpflanze erhalten bleiben. Dies wäre bei der Vermehrung durch Samen nicht gegeben.

Die Vermehrung durch Stecklinge ist zu empfehlen, wenn…

  • die Pflanze kräftig genug ist.
  • keine Samen verfügbar sind.
  • die Aussaat aufwendig und langwierig ist.
  • schnelle Erfolge sichtbar sein sollen.

Die Stecklingsvermehrung ist nicht geeignet, wenn…

  • die Pflanzen besonders stark verholzt sind.
  • es sich um junge Pflanzen handelt.
  • die Pflanzen von Krankheiten oder Schädlingen befallen sind.
Welche Pflanzen sind für die Stecklingsvermehrung geeignet?

Bei Zimmerpflanzen und Beetpflanzen stehen die Chancen gut. Die meisten von ihnen lassen sich durch Stecklinge vermehren. Bei Laub- und Nadelhölzern wird es dagegen schwieriger. Buchsbäume benötigen zum Beispiel beinahe zwölf Monate, um Wurzeln auszubilden.

Tipp: Für den Einstieg sollten Pflanzen gewählt werden, welche sich einfach vermehren lassen.

Pflanzen, welche gut schnittverträglich sind und nach dem jährlichen Formschnitt schnell wieder austreiben, eignen sich in der Regel sehr gut für die Stecklingsvermehrung.

Folgende Pflanzen lassen sich unkompliziert durch Stecklinge vermehren:
table#t525 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t525 thead tr { } table#t525 thead tr th.t525 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t525 thead tr th#t525.start { } table#t525 thead tr th#t525.end { } table#t525 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t525 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t525 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t525 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t525 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t525 tfoot tr { } table#t525 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Pflanze Besonderheiten RoseRosen eignen sich sehr gut für die Stecklingsvermehrung. Es sollten jedoch keine veredelten Rosensorten verwendet werden. HibiskusDie Stecklingsvermehrung ist hier wesentlich unkomplizierte, als die Anzucht aus Samen. Die Wurzelbildung wird beschleunigt, wenn der Steckling eine Abdeckung aus Plastik erhält, um für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zu sorgen. OleanderDer Oleander bietet sich für die Stecklingsvermehrung im Wasserglas an. Dabei sollte beachtet werden, dass es sich um eine Giftpflanze handelt. Bei der Arbeit sind Handschuhe zu tragen. HortensieDie Anzucht von Hortensien aus Samen ist langwierig und kompliziert. Daher werden im Frühsommer von der buschig wachsenden Pflanze Stecklinge geschnitten. An den Trieben sollten sich noch keine Blüten zeigen. GeranieDie Geranie ist eine beliebte Anfängerpflanze. Die Stecklinge sollten von leicht verholzten Trieben geschnitten werden. Eine Folienhaube fördert die Wurzelbildung. Himbeere Himbeeren wachsen geradezu üppig. Die Stecklinge bewurzeln mit hoher Garantie. Thymian Auch Gewürze lassen sich durch Stecklinge vermehren. Bei mediterranen Pflanzen ist es ratsam, die Stecklinge bei Zimmertemperatur zu kultivieren. Pfefferminze Pfefferminze wächst schnell und kann durch Stecklinge einfach und unkompliziert vermehrt werden. Dies kann im Frühsommer direkt im Beet geschehen. Den besten Zeitpunkt für die Vermehrung durch Stecklinge finden

Es gibt verschiedene Zeitpunkte, an denen Stecklinge geschnitten werden können. Sollen Zimmerpflanzen oder Kübelpflanzen vermehrt werden, bietet sich das zeitige Frühjahr für das Schneiden von Stecklingen an.

Gartenpflanzen lassen sich im Spätsommer vermehren. Nach der Blüte kann der Rückschnitt erfolgen und dabei fallen eine Vielzahl an Stecklingen an.

Benötigte Hilfsmittel:

  • saubere und scharfe Gartenschere
  • kleine Pflanzgefäße
  • Anzuchterde
  • Abdeckung aus Plastik
Die Vermehrung durch Stecklinge Schritt für Schritt

Schritt 1: Steckling schneiden
Zunächst wird der passende Steckling ausgewählt. Dabei sollte es sich um einen maximal 20 Zentimeter langen Trieb handeln. Stecklinge sollten nicht von verholzten Pflanzenteilen geschnitten werden.

Schritt 2: Steckling vorbereiten
Der Steckling besitzt zahlreiche Blätter. Diese werden nun entfernt. Sie belassen nur ein Blattpaar am Trieb, denn die Pflanze soll die Kraft auf die Bildung neuer Wurzeln konzentrieren.

Tipp: Am Trieb befindliche Blätter dürfen nicht eingepflanzt werden. Deren Verrottung würde Schädlinge und Pilze anziehen.

Schritt 3: Steckling einpflanzen
Nun wird der Steckling etwa zur Hälfe in einen Blumentopf mit sandiger Gartenerde gesteckt. Das Substrat wird gut angefeuchtet. Aus einer Plastiktüte oder einer abgeschnittenen Mineralwasserflasche kann mit wenigen Handgriffen ein Minigewächshaus entstehen.

Tipp: Das Minigewächshaus muss täglich kurz gelüftet werden, damit sich die Feuchtigkeit nicht staut und sich auf der Anzuchterde Schimmel bildet.

Schritt 4: Geeigneten Standort finden
Die Stecklinge erhalten einen warmen Fensterplatz.

Schritt 5: Steckling gut angießen
Die Stecklinge sind gut anzugießen und anschließend dauerhaft feucht zu halten.

Schritt 6: Bewurzlung abwarten
Zeigen sich neue Triebe, war die Vermehrung erfolgreich. Die Pflanzen können dann ins Freiland gesetzt werden oder lassen sich als Zimmer- und Kübelpflanze weiter kultivieren.

Methoden der Stecklingsvermehrung table#t526 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t526 thead tr { } table#t526 thead tr th.t526 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t526 thead tr th#t526.start { } table#t526 thead tr th#t526.end { } table#t526 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t526 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t526 tbody tr td#n1 { width: 35%; }table#t526 tbody tr td#n2 { width: 35%; } table#t526 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t526 tfoot tr { } table#t526 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } Art der Stecklingsvermehrung Erläuterung Stecklinge aus dem Blatt schneiden Der Stiel wird mit dem Blatt eingepflanzt. Ein Beispiel hierfür ist das Usambaraveilchen. Bei Blattteilstecklingen werden lediglich einzelne Segmente der Blätter verwendet. Dies ist zum Beispiel bei Begonien der Fall. Stecklinge aus dem Spross schneiden Es wird das obere Ende des Sprosses verwendet. Der Spross sollte mehrere Blattknoten besitzen. Der Schnitt wird rechtwinklig angesetzt. Geschnitten wird unterhalb eines Knotens. Stecklinge aus den Wurzeln gewinnen Die Knollen werden zerteilt. Es werden Wurzelstücke von etwa fünf Zentimeter Länge gewonnen. Vorgehen nach dem Schnitt

Nach dem Eintopfen wird der Steckling kräftig angegossen. Die Flüssigkeit muss immer gut abfließen können. Staunässe würde zum Faulen der Triebe führen.

Es sollte Anzuchterde verwendet werden. Diese besitzt weit weniger Nährstoffe als normale Blumenerde. Dies wirkt sich positiv auf die Wurzelbildung aus.

Einige Pflanzen bewurzeln bereits nach wenigen Wochen. Wieder andere Gewächse benötigen dazu sechs Monate und mehr.

Schauen die Wurzeln aus dem Boden des Pflanzgefäßes heraus, sollten die Setzlinge umgetopft werden. Dazu wird herkömmliche Blumenerde verwendet. Die Beigabe von Dünger regt das Wachstum des Setzlings an.

Hängepolster-Glockenblume Sorten – diese sind besonders beliebt

Di, 06/09/2020 - 06:50

Inhalt von Gartentipps.com:

Die Hängepolster-Glockenblume ist eine anspruchslose, aber üppig blühende Staude. Wählen Sie Ihren Favoriten aus diesen 4 Sorten.

© Marc / stock.adobe.com

Trichter- und sternförmige Blüten sind charakteristisch für die Hängepolster-Glockenblume. Die Staude ist ein beliebter Bodendecker, wird aber auch gern im Kübel gepflanzt und zur Verschönerung von Balkon und Terrasse genutzt. Je nach Sorte bevorzugt die Hängepolster-Glockenblume einen Standort in der Sonne bis Halbschatten, dann können Sie sich von Juni bis September an der reichhaltigen Blüte erfreuen.

Hängepolster-Glockenblume Sorten

Egal für welche Sorte Sie sich entscheiden, alle Hängepolster-Glockenblumen sind pflegeleicht. Lediglich bei der Kübelbepflanzung müssen Sie darauf achten, dass der Boden nie austrocknet. Ausgeblühte Blütenstände können einfach abgeschnitten werden, das ergibt nicht nur nein ein optisch schöneres Bild, es fördert auch die Nachblüte.

Hängepolster-Glockenblume ‚Lisduggan‘ © Lilli Bähr / stock.adobe.com Die Hängepolster-Glockenblume ‚Lisduggan‘ ist eine gut nachblühende Sorte, die kaum Pflege benötigt. Lediglich ein Rückschnitt der abgeblühten Blütenstände ist empfehlenswert. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der Herbst, von September bis Oktober. Pro Quadratmeter benötigen Sie ca. 6 bis 9 Pflanzen.

Hängepolster-Glockenblume ‚Lisduggan‘ (Campanula poscharskyana ‚Lisduggan‘) Wuchs: teppichartig, flach ausgebreitet, ausläuferbildend Wuchshöhe: 15 – 20 cm Wuchsbreite: 20 – 30 cm Verwendung: Steingarten, Mauerkronen, Dachbegrünung Standort: Sonne Boden: trocken bis frisch, durchlässig, sandig, mineralisch » Mehr Bilder und Daten anzeigen Hängepolster-Glockenblume ‚Schneeranke‘ © Len0r / stock.adobe.com Die Sorte ‚Schneeranke‘ der Hängepolster-Glockenblume ist nicht nur ein perfekter Bodendecker, sondern auch gut zur Kübelbepflanzung geeignet. Hier sollten Sie aber darauf achten, die Staude regelmäßig zu gießen. An den reinweißen Blüten können Sie sich bis in den September hinein erfreuen.

Hängepolster-Glockenblume ‚Schneeranke‘ (Campanula poscharskyana ‚Schneeranke‘) Wuchs: rasig, polsterbildend Wuchshöhe: 10 – 15 cm Besonderheit: lange Ranken, reinweiße Blüten Verwendung: Steinanlagen, Balkon, Kübel Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: humos, durchlässig » Mehr Bilder und Daten anzeigen Hängepolster-Glockenblume ‚Stella‘ © lcrms / stock.adobe.com In dunklem Violett erstrahlen die zahlreichen, sternförmigen Blüten der Sorte ‚Stella‘. Diese Hängepolster-Glockenblume ist eine niedrigwachsende Sorte, die sich teppichartig auf dem Boden ausbreitet. Die Campanula poscharskyana ‚Stella‘ ist winterhart und perfekt für den Steingarten geeignet.

Hängepolster-Glockenblume ‚Stella‘ (Campanula poscharskyana ‚Stella‘) Wuchs: teppichartig, mattenartig, horstig Wuchshöhe: 10 – 15 cm Wuchsbreite: 25 – 30 cm Verwendung: Steingartenn, Dachbegrünung, Kübel Standort: Sonne Boden: durchlässig, hoher Nährstoffbedarf » Mehr Bilder und Daten anzeigen Hängepolster-Glockenblume ‚Blauranke‘ © Olena Z / stock.adobe.com Die Hängepolster-Glockenblumensorte ‚Blauranke‘ ist eine starkwüchsige Staude, die sowohl mit einem sonnigen als auch halbschattigen Standort gut zurecht kommt. Kahle Stellen im Beet gehören mit dieser bodendeckenden Staude schnell der Vergangenheit an.

Hängepolster-Glockenblume ‚Blauranke‘ (Campanula poscharskyana ‚Blauranke‘) Wuchs: flach, ausgebreitet, ausläuferbildend Wuchshöhe: 10 – 12 cm Wuchsbreite: 30 – 40 cm Verwendung: Steingartenn, Dachbegrünung, Mauerkronen Standort: Sonne bis Halbschatten Boden: durchlässig, geringer Nährstoffbedarf » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Fackellilie vermehren: 2 einfache Methoden vorgestellt

So, 06/07/2020 - 08:50

Inhalt von Gartentipps.com:

Besitzen Sie bereits die eine oder andere Fackellilie in Ihrem Garten, können Sie diese ganz einfach vermehren. Wir stellen Ihnen zwei einfache Methoden vor.

© Eléonore H / stock.adobe.com

Die Fackellilie (Kniphofia) gehört zu den Affodillpflanzen. Mittlerweile gibt es mehr als 70 Arten, zu denen auch Zwergformen gehören. Sie zeichnet sich unter anderem durch ihre anziehenden Farben aus. Weil die Blüten Fackeln in kräftigem Rot, Orange und Gelb bilden, ist die Pflanze bei Gärtnern weltweit sehr begehrt. Wer damit seinen ganzen Garten zieren möchte oder mehrere Unterarten besorgen möchte, kann hierfür unter Umständen ein kleines Vermögen ausgeben. Kein Wunder also, dass immer mehr Gärtner die Pflanze lieber selbst vermehren wollen, um sie auf dem eigenen Grundstück auszubreiten, oder an andere Liebhaber zu verschenken. Doch wie lassen sich Fackellilien am besten vermehren?

Warum sollte man die Fackellilie vermehren?

Viele Gärtner und Liebhaber der Fackellilie schätzen besonders die farbenprächtige Blüte, die sich vor allem in ihrer Form stark von anderen Gartenblumen unterscheidet. Zudem erreicht die Fackellilie im Sommer einen sehr dichten Wuchs und blüht über einen längeren Zeitraum, sodass sie einen echten Blickfang im Garten darstellt. Hinzu kommt, dasst es sich hierbei um eine mehrjährige und winterharte Pflanze handelt, die je nach Sorte auch im Winter grün ist und so ein wenig Farbe in den doch eher tristen Garten bringen kann. Auch ihre Wuchshöhe von bis zu 80 Zentimetern überzeugt viele Gartenliebhaber, da die Fackellilie so selbst einen sehr großen Gartenbereich zieren kann, ohne verloren zu wirken.

Weitere Gründe, die dafür sprechen, Fackellilien zu vermehren:

➪ Die Pflanzen sind recht pflegeleicht.
➪ Sie werden jedes Jahr mit einer prachtvollen Blüte belohnt.
➪ Die meisten Sorten sind winterfest und immergrün.
➪ Das Laub allein gilt ebenfalls als ansehnlich.
➪ Sie können als Alternative zur Hecke als Sichtschutz verwendet werden (je nach Art).
➪ Man kann dadurch Kosten sparen.
➪ Die Fackellilie stellt auch ein schönes Geschenk an andere Hobby-Gärtner und Liebhaber dar.

Wie kann man die Fackellilie vermehren?

Möchten Sie Ihre Fackellilie vermehren, um diese im eigenen Garten oder in Kübeln anzupflanzen oder gar Fackellilien an Freunde und Bekannte zu verschenken, haben Sie zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie die Fackellilie durch die klassische Aussaat ihrer Samen vermehren. Zum anderen können Sie sie auch ganz einfach teilen, was unter Umständen etwas Zeit spart. Wie bei beiden Optionen vorzugehen ist, möchten wir nachfolgend kurz erläutern.

Fackellilie teilen © Eléonore H / stock.adobe.com

Möchten Sie Ihre Fackellilie ohne großen Aufwand vermehren, können Sie sie ganz einfach teilen. Dies ist vor allem bei Pflanzen sinnvoll, deren Eigenschaften Sie gern erhalten möchten. Denn durch Teilung erhalten Sie Pflanzenableger mit denselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze. Da diese das gleiche genetische Material wie die Mutterpflanze besitzen, bezeichnet man sie auch als reine Ableger.

… Und so geht´s ➛ Schritt 1: Wurzelballen freilegen

Am besten teilen Sie Ihre Fackellilie im Frühjahr oder im Herbst direkt an der Wurzel. Hierzu ist es erforderlich, den Wurzelballen freizulegen, welcher recht tief in der Erde liegt.

Tipp: Es kann ausreichen, einen Teil des Wurzelballens freizulegen, besser lässt sich dieser jedoch teilen, wenn Sie die gesamte Pflanze ausgraben.

➛ Schritt 2: Wurzelballen teilen

Im weiteren Schritt benötigen Sie ein scharfes Messer, mit dem Sie den Wurzelballen teilen und so mehrere Pflanzenableger erhalten. Achten Sie aber darauf, dass die Ableger über ein ausreichendes Wurzelwerk verfügen, um sich gut versorgen und ausbreiten zu können.

Tipp: Damit die Wurzelballen während dieser Prozedur nicht austrocknen, können Sie die Ableger mit ihren Wurzeln in feuchtes Küchenpapier einschlagen, bis Sie sie einpflanzen.

➛ Schritt 3: Mutterpflanze und Ableger einpflanzen

Haben Sie die Mutterpflanze geteilt, sollten Sie diese umgehend wieder in den Boden bringen. Möchten Sie auch die Ableger einpflanzen, müssen Sie dafür einen passenden Standort finden. An diesem sollten die Pflanzen idealerweise viel Sonne bekommen und gleichzeitig geschützt sein. Hier heben Sie ein Pflanzloch aus und lockern den Boden im und um das Pflanzloch herum etwas auf, um ihn durchlässiger zu gestalten und Staunässe zu vermeiden. Anschließend können Sie den Ableger in das Pflanzloch setzen und dieses mit Substrat auffüllen.

Tipp: Geben Sie reifen Kompost in das Substrat, benötigen Sie keinen zusätzlichen Dünger für die Ableger.

Natürlich können Sie die Ableger auch verschenken. In diesem Fall können Sie die Ableger in ausreichend große Pflanzgefäße mit nährstoffhaltigem Substrat einpflanzen.

Fackellilie durch Aussaat vermehren

Eine weitere Möglichkeit, um eine Fackellilie zu vermehren, besteht in der Aussaat von Samen. Dazu müssen Sie wissen, dass selbst gesammelte Samen nur dann keimen, wenn sie direkt nach der Ernte kühl gelagert werden. Sie können sie zum Beispiel in einen Gefrierbeutel geben und bis zum kommenden Frühjahr im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Besitzen Sie selbst noch keine Fackellilie, von der Sie Samen gewinnen können, erhalten Sie diese auch im Handel.

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Ab dem Frühjahr bis in den Herbst hinein können Sie die Samen aussäen. Hierfür füllen Sie ein flaches Gefäß mit einem nährstoffreichen Substrat. Die Samen geben Sie einfach auf diese Anzuchterde und drücken Sie leicht an.

Die Anzuchtschale platzieren Sie idealerweise bei einer Temperatur um die 20 Grad an einem hellen (aber nicht sonnigen) Standort. Wenn Sie das Substrat gleichmäßig feucht halten, beginnen die Samen nach etwa zwei bis vier Wochen zu keimen.

Tipp: Vermeiden Sie Staunässe.

Sobald sie Keimlinge vier bis sechs Blätter ausgebildet haben, können Sie diese einzeln in kleine Pflanzgefäße pflanzen und gleichmäßig feucht halten. Hier verbleiben sie und sammeln Kräfte, bis Sie sie im folgenden Frühjahr ins Freie pflanzen können.

Vorzüge und Nachteile der Fackellilien beim Vermehren table#t542 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t542 thead tr { } table#t542 thead tr th.t542 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: center;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t542 thead tr th#t542.start { } table#t542 thead tr th#t542.end { } table#t542 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t542 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t542 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t542 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t542 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t542 tfoot tr { } table#t542 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: center;border-left: 1px solid #006B00; } VorteileNachteile
  • das Vermehren an sich ist recht einfach und kann auch ohne Erfahrung ausprobiert werden
  • zwei Wege für das Vermehren nutzbar
  • Keimlinge entstehen recht schnell, Abkömmlinge verbreiten sich ebenfalls zügig
  • kostengünstige Art, mehrere Fackellilien im Garten zu erhalten
  • man wird mit prächtigen Fackelblüten im Sommer belohnt
  • nicht viel Gießen oder Düngen erforderlich
  • herkömmliches, durchlässiges und humoses Substrat kann verwendet werden
  • man kann durch das eigene Vermehren Kosten beim Gartenblumen Kaufen sparen
  • Staunässe muss unbedingt vermieden werden, da die Pflanze sonst schnell fault
  • Keimlinge dürfen keiner direkten Sonne ausgesetzt sein und sollten gut vor Wind und Witterungen geschützt werden
  • Junge Tochterpflanzen müssen im Winter besonders gut zum Überwintern vorbereitet werden, sonst könnten die Pflanzen den Winter nicht überleben
  • ständiges Überwachen und Prüfen der Pflänzchen und Keime sollte vorgenommen werden

Wie man sehen kann, ist das Vermehren einer anspruchsvollen Fackellilie nicht viel schwerer, als das Vermehren anderer Gartenpflanzen. Sogar Laien und Anfänger können sich an beide Methoden herantrauen, wobei das Vermehren durch Teilung immer noch als schnellere und einfachere Option gilt, wenn man bald Erfolge sehen möchte.

Mahonie pflegen – Viel gibt es nicht zu tun

Fr, 06/05/2020 - 07:39

Inhalt von Gartentipps.com:

Mahonien sind das ganze Jahr über ein Hingucker und erfordern kaum Pflege. Sie kommen sowohl als Solitär als auch in Gruppen oder als Hecke gut zur Geltung.

© Anna / stock.adobe.com

Mahonien sind attraktive Kleinsträucher, die sich den Weg von den Wäldern Nordamerikas in unsere Gärten gebahnt haben. Die pflegeleichten Sauerdorngewächse kommen verwildert auch in unseren Nadelwäldern vor. Bei uns werden sie als Ziersträucher im Garten kultiviert. Wer eine Mahonie (Mahonia aquifolium) im eigenen Garten kultiviert, wird sich an der hübschen Blüte und dem farbenfrohen Laub erfreuen können. Was es bei der Pflege der Mahonie zu beachten gilt, erfahren Sie nun.

Schöne Sorten der Mahonie

Die Mahonie wurde erstmals vom deutsch-kanadischen Gärtner und Botaniker Frederick Traugott Pursh im Jahre 1813 beschrieben. Die botanische Bezeichnung „Mahonia aquifolium“ ist eine Zusammensetzung der lateinischen Entsprechungen „acus“ für Spitze und „folium“ für das Blatt. Dies weist indirekt auf die markanten Blattspitzen der Mahonie hin.

Mahonie (Mahonia aquifolium) Wuchshöhe: bis 200 cm Aussehen: breit-buschig wachsender immergrüner Strauch Boden: nährstoffreich, frisch, mittelschwer, leicht sauer-neutral Wurzelsystem: Tiefwurzler Standort: Sonne bis Halbschatten Verwendung: Solitär, Gruppenpflanzung, Hecke » Mehr Bilder und Daten anzeigen

Es gibt zahlreiche Sorten. Wir möchten Ihnen einige davon kurz vorstellen

➛ Jupiter

Der Strauch wächst aufrecht und wird etwa 1,5 Meter hoch. An den Blütenständen entwickeln sich die hellgelben Blütenglocken. Die Pflanze bildet keine Ausläufer. Bei dieser Sorte wurde eine leichte Anfälligkeit für das Auftreten von Mehltau beobachtet.

➛ Mirena

Diese Mahonie erscheint straff und kräftig. Wuchshöhen von 1,3 Metern werden erreicht. Der dichte Wuchs zeichnet diese Art ebenso aus wie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten und Schädlingen. Aus den dichten, sattgelben Blüten entwickeln sich die besonders zucker- und säurehaltigen Beerenfrüchte.

➛ Smaragd

Auch für kleinere Gärten ist hier die passende Mahonie gefunden. Der Kleinstrauch wird nur etwa 80 Zentimeter hoch, kann aber beinahe das Doppelte in die Breite gehen. Daher ist auf einen ausreichenden Pflanzabstand zu achten. Smaragd eignet sich als Bodendecker oder für die Heckenpflanzung. Auch die Kultivierung im Kübel ist möglich. Die sattgelben Blüten stehen besonders dicht und bilden einen hübschen Kontrast zum smaragdgrünen Laub.

➛ Atropurpurea

Diese Sorte wächst lediglich etwa 60 Zentimeter in die Höhe, dehnt sich aber bis zu einem Meter in die Breite aus. Die rotbraune Herbstfärbung der Blätter ist besonders hübsch anzusehen. Zwischen April und Mai steht diese Sorte in Blüte. Atropurpurea eignet sich gut als Kübelpflanze.

➛ Nervige Mahonie

Die Nervige Mahonie erreicht stolze Wuchshöhen von bis zu zwei Metern. Die Blätter sind blaugrün gefärbt und besitzen an den Rändern dornenartige Zähnchen. Die gelben Blüten sind besonders ausdauernd und erfreuen zwischen März und Juni das Auge.

➛ Apollo

Apollo besitzt auffallend große Blütentrauben. Der Zwergstrauch wächst lediglich einen halben Meter in die Höhe, aber mehr als einen Meter in die Breite. Die Blätter erscheinen nach dem Austrieb braun-rot. Die dottergelben Blüten erscheinen zwischen April und Mai.

➛ Kriechende Mahonie

Die Kriechende Mahonie ist ein etwa 50 Zentimeter hoher Kleinstrauch, welche im März seine attraktiven Duftblüten ausbildet. Das Laub nimmt im Winter eine leicht rötliche Färbung an.

Mahonie richtig gießen Frisch gepflanzte Mahonien benötigen anfangs regelmäßige Wassergaben – © Volodymyr / stock.adobe.com

Die Mahonie ist sehr genügsam und benötigt eigentlich kaum zusätzliche Wassergaben. Unmittelbar nachdem Sie die Mahonie gepflanzt haben, ist sie jedoch extrem empfindlich und benötigt über mehrere Wochen täglich Wasser.

Tipp: Bewässern Sie die Mahonie möglichst in den Morgenstunden, dann kann das Wasser am besten aufgenommen werden und kann bis zu den Wurzeln vordringen.

Achten Sie darauf, dass Sie das Wasser direkt auf den Erdboden gießen und die Blätter nicht benetzen. Denn feuchte Blätter können das Auftreten von Mehltau begünstigen.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass Sie die Pflanzen nicht zu intensiv bewässern. Staut sich das Wasser im Boden, besteht die Gefahr von Staunässe und die zarten Wurzeln der Jungpflanzen können schnell wegfaulen.

Ist die Mahonie gut angewachsen, können die Sträucher auch einige Zeit ohne Bewässerung auskommen. In regenreichen Sommern muss kaum gegossen werden. Längere Trockenperioden werden ebenso unbeschadet überstanden. Der Boden sollte aber nicht komplett austrocknen.

In Kürze:

    • Jungpflanzen regelmäßig gießen
    • nicht über die Blätter gießen
    • möglichst am Morgen bewässern
    • Staunässe vermeiden
    • Austrocknung vermeiden
Mahonie richtig düngen

Wird die Mahonie ins Freiland gesetzt, ist es nicht zwingend erforderlich, sie zu düngen. Ihr Nährstoffbedarf ist eher gering, sodass sie in einem nahrhaften Gartenboden gut ohne zusätzliche Düngergaben gedeihen kann. Sie können den Boden jährlich mit einer Gabe reifem Kompost aufwerten. Ebenso können Sie Hornspäne unter das Substrat mischen. Zur allgemeinen Pflanzenstärkung empfiehlt sich eine Brühe aus Brennnesseln und Ackerschachtelhalmkraut.

Steht die Mahonie im Kübel, benötigt sie zusätzliche Nährstoffe. Die Pflanzerde im Kübel reicht nicht aus, um über Monate genügend Nährstoffe aufzunehmen. Während der Wachstumsperiode, zwischen April und September, können Sie daher mit Gaben von Flüssigdünger im Abstand von vier bis acht Wochen nachhelfen.

Tipp: Kübelpflanzen sollten Sie erst zirka ein Jahr nach der Pflanzung düngen.

Mahonie schneiden

Damit die Mahonie nicht verkahlt, sollten Sie den Strauch regelmäßig schneiden. Diese Maßnahme führt zu einem besseren Verzweigen des Strauchs und verbessert auch die Blühfreudigkeit der Pflanze. Besitzen Sie niedrig wachsende Sorten, lassen sich diese nach der Blütezeit einkürzen. Zuviel sollten Sie allerdings nicht wegschneiden. Die höheren Sorten können dagegen durchaus einen Rückschnitt um die Hälfte der Wuchshöhe vertragen. Alte Pflanzen lassen sich auch radikal zurückschneiden. Dies geschieht im zeitigen Frühjahr. Die Mahonie treibt zuverlässig wieder aus, wird allerdings im darauffolgenden Gartenjahr nicht zur Blüte kommen.

Es gibt verschiedene Zeitpunkte, zu denen Sie die Mahonie zurück schneiden können. Sie richten sich nach der jeweiligen Schnittart:

➛ März

    • radikaler Rückschnitt alter Pflanzen
    • Entfernen von Totholz
    • Entfernen von kranken und erfrorenen Ästen

➛ Juni

    • Verjüngungsschnitt, Einkürzen um ein Drittel
    • Heckenschnitt
Die wichtigsten Pflegetipps für Schnellleser table#t541 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t541 thead tr { } table#t541 thead tr th.t541 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.5em; letter-spacing: 0; line-height: 2.0; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t541 thead tr th#t541.start { } table#t541 thead tr th#t541.end { } table#t541 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t541 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t541 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t541 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t541 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t541 tfoot tr { } table#t541 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } MaßnahmeErläuterung GießenJungpflanzen müssen in den ersten Wochen regelmäßig gegossen werden.
Der Boden darf nicht komplett austrocknen.
Staunässe wird nicht vertragen.
Ältere Pflanzen müssen nur bei anhaltender Trockenheit bewässert werden.DüngenFreilandpflanzen müssen nicht regelmäßig gedüngt werden.
Kompostgaben oder Pflanzenbrühen können zur Gesunderhaltung der Pflanze beitragen.
Kübelpflanzen benötigen im Sommer regelmäßig Flüssigdünger oder Düngerstäbchen. SchneidenDer Rückschnitt kann im Frühling vorgenommen werden.
Die Pflanze ist gut schnittverträglich.
Nach der Blüte erfolgt der Verjüngungsschnitt.
Hecken werden im Juni beschnitten. Mahonie überwintern © Anna / stock.adobe.com

Die meisten Mahonien-Arten benötigen im Winter keinen speziellen Schutz und halten Temperaturen bis – 25 Grad problemlos aus. Es sind dennoch einige Maßnahmen zu ergreifen, um die Pflanzen unbeschadet über den Winter zu bringen. Eine Schicht aus Laub oder eine Abdeckung aus Gartenvlies schützen den Boden vor Austrocknung. Auch im Winter sollte die Mahonie hin und wieder bewässert werden. Dies geschieht allerdings nur an frostfreien Tagen.

Tipp: Wassermangel im Winter wird durch Blattfall angezeigt.

Krankheiten und Schädlinge an der Mahonie erkennen und bekämpfen

Allgemein handelt es sich um robuste und widerstandsfähige Pflanzen, welche nur selten von Krankheiten und kaum von Schädlingen befallen werden. Es gibt jedoch einige Faktoren, welche sich auf die Gesundheit der Pflanze auswirken. Dazu zählen ein falscher Standort oder ein falsches Gießverhalten.

Mehltau

Hauptsächlich wird die Mahonie von Mehltau befallen. Dabei wird unterschieden in:

  • Echten Mehltau
  • Falschen Mehltau
Echter Mehltau

Der Echte Mehltau wird gemeinhin als Schönwetterpilz bezeichnet. Erkennbar wird der vorwiegend in heißen und trockenen Sommern auftretende Pilz an einen mehligen Film, der Blüten, Knospen und Blätter überziehen kann.

Schneiden Sie alle befallenen Pflanzenteile großzügig zurück. Die Entsorgung sollte über den Hausmüll geschehen. Von Pilzen befallenes Pflanzenmaterial gehört nicht auf den Kompost. Denn der Pilz verbreitet sich auch auf totem Holz ungehindert weiter.

Ein bewährtes Hausmittel gegen Echten Mehltau ist ein Wasser-Milch-Gemisch, welches als Spritzmittel eingesetzt wird. Auf einen Teil Milch werden neun Teile Wasser gegeben. Die Spritzung sollte über mehrere Tage erfolgen.

Falscher Mehltau

Der Falsche Mehltau wird Schlechtwetterpilz genannt. Dieser ist weniger auffällig und wird häufig zu spät erkannt. Dies ist besonders tückisch, denn der Pilz dringt, im Gegensatz zum oberflächlich verlaufenden Echten Mehltau, in das Pflanzengewebe ein und kann es nachhaltig schädigen. Die Pflanze sollte häufiger kontrolliert werden. Auf den Falschen Mehltau weisen weißliche Beläge an der Unterseite der Blätter und orange-braune Flecken auf den Blattoberseiten hin.

Entfernen Sie alle betroffenen Pflanzenteile. Der Falsche Mehltau ist mit Hausmitteln nur schwer zu bekämpfen. Wer die Pflanze erhalten möchte, wird ein spezielles Pilzmittel einsetzen müssen.

Rostkrankheit

Einige Sorten der Mahonie sind häufiger von Rostkrankheiten betroffen. Die Krankheit ist anhand kleiner Pusteln auf den Oberflächen der Blätter zu erkennen. Diese können verschieden gefärbt sein und auch an den Stängeln auftreten.

Schneiden Sie alle betroffenen Pflanzenteile großräumig zurück. Dann kann sich die Krankheit nicht ausbreiten. Weitere Maßnahmen sind in der Regel nicht notwendig.

Pimpernuss vermehren: 2 Möglichkeiten vorgestellt

Mi, 06/03/2020 - 08:01

Inhalt von Gartentipps.com:

Wenn Sie die Pimpernuss vermehren möchten, haben Sie zwei Möglichkeiten. Wir erklären Ihnen, wie die Vermehrung durch Aussaat und durch Ausläufer funktioniert.

© Kanusommer / stock.adobe.com

Sowohl in den Gärten als auch in der freien Natur ist die Pimpernuss (Staphylea pinnata) zu einer wahren Rarität geworden. Dabei handelt es sich dabei um ein dekoratives Gewächs, welches zudem noch essbare Früchte hervorbringt. Völlig zu unrecht fristet die Pimpernuss ein Schattendasein.

Zwar gibt es bei der Pflege der Pimpernuss einiges zu beachten, im Großen und Ganzen handelt es sich jedoch um eine pflegeleichte Pflanze, welche mit dem Klima in unseren Breiten recht gut zurecht kommt. Was spricht also dagegen, bereits bestehende Gewächse für die Vermehrung zu nutzen oder sich eine Klappernuss selbst heranzuziehen und damit zum Erhalt der bedrohten Art beizutragen? Hierzu haben Sie zwei Möglickeiten.

Pimpernuss durch Aussaat vermehren

Möchten Sie die Pimpernuss durch Samen vermehren, benötigen Sie etwas Geduld. Zunächst benötigen Sie Samen. Wenn Sie selbst keine Pimpernuss besitzen, von der Sie den Samen gewinnen können, haben Sie die Möglichkeit, diese im Handel zu kaufen. Achten Sie dabei unbedingt auf Qualität. Umso größer sind die Chancen, bald eigene Jungpflanzen kultivieren zu können.

Am einfachsten ist es aber, wenn Sie bereits über eine Pimpernuss verfügen. Sobald die Schale eine braune Farbe angenommen hat, können Sie die Fruchtkörper ernten. Aus diesen entfernen Sie die Samen und beginnen damit, diesen für die spätere Aussaat vorzubereiten. Natürlich dürfen Sie die Nüsse nun auch verzehren.

Samen vorbereiten – Schritt für Schritt 1. Gefäß auswählen
2. Gefäß mit feuchtem Sand füllen
3. Samen einbringen
4. Kerne mit Sand bedecken 5. mehrere Schichten anlegen
6. Gefäß dunkel aufstellen
7. Sand stets feucht halten
8. Gefäß überwintern

Die Pimpernusskerne können Sie nicht direkt aussäen. Sie müssen sie zunächst für die Überwinterung vorbereiten. Hierfür wählen Sie ein höheres und wenn möglich transparentes Gefäß aus. Dieses wird nun etwa einen Zentimeter mit Sand befüllt. Auf diese Sandschicht legen Sie die Kerne der Pimpernuss.

Tipp: Lassen Sie zwischen den einzelnen Nusskernen etwa zwei Zentimeter Platz.

Sie sollten ein Gefäß in entsprechender Höhe auswählen, damit Sie die Kerne in mehreren Schichten anlegen können. Auf die Kerne wird immer eine dünne Schicht feuchter Sand gegeben. So können Sie alle für die Vermehrung vorgesehenen Kerne in einem Gefäß unterbringen und damit platzsparend arbeiten.

Tipp: Legen Sie aber nicht allzu viele Schichten aus Kernen und Sand an, denn dies begünstigt die Schimmelbildung im Gefäß.

Kontrollieren Sie das Gefäß regelmäßig auf möglichen Schimmelbefall. Hierzu bietet es sich an, ein durchsichtiges Gefäß zu verwenden. So können Sie die Schimmelbildung in den einzelnen Schichten gut erkennen. Das mit den Kernen und dem Sand befüllte Gefäß kann nun an einem dunklen Ort bei etwa 10 bis 15 Grad überwintern. Den Sand sollten Sie immer feucht halten.

Samen aussäen – Schritt für Schritt © spline_x / stock.adobe.com 1. Pflanzgefäße auswählen
2. Substrat vorbereiten
3. Substrat einfüllen
4. Samen auf das Substrat legen 5. Samen leicht mit Erde bedecken
6. Pflanzgefäß hell und warm aufstellen
7. Erde mäßig feucht halten
8. Keimung abwarten

Im Frühling kann die eigentliche Aussaat vorgenommen werden. Hierfür wählen Sie eine geeignete Pflanzschale aus.

Tipp: Flache Pflanzschalen eignen sich für die Anzucht sehr gut, da noch keine tiefer liegenden Wurzeln ausgebildet werden.

Füllen Sie das Pflanzgefäß mit Anzuchterde und legen Sie die Samen darauf. Anschließend bedecken Sie die Nusskerne leicht mit Erde und stellen das Pflanzgefäß hell und warm auf. Achten Sie darauf, dass die Temperaturen nicht unter 20 Grad liegen. Damit die Samen keinem, müssen Sie das Substrat gleichmäßig feucht halten. Vermeiden Sie es aber, dieses übermäßig einzuschwämmen. Denn wenn sich die Flüssigkeit im Pflanzgefäß staut, führt dies zur Fäulnis der Samen.

Bis sich die ersten Keime zeigen, kann es etwa zwei Wochen dauern. Erst, wenn sich kleine Pflanzen von etwa zehn Zentimeter Größe entwickelt haben, sollten diese in separate Pflanzgefäße umgesetzt werden.

Vor- und Nachteile der Aussaat im Überblick

Vorteile

✔ Aus vorhandenen Pflanzen lassen sich leicht Samen gewinnen.
✔ Es können platzsparend viele Kerne auf die Aussaat vorbereitet werden.
✔ Es lassen sich mehrere Jungpflanzen heranziehen.
✔ Nach der Aussaat erfolgt die Keimung recht zügig.Nachteile

✘ Wer Samen selbst gewinnen möchte, muss bereits eine Pimpernuss besitzen.
✘ Im Anzuchtgefäß kann Schimmelbildung auftreten.
✘ Die Samen müssen zunächst überwintern und die Aussaat verzögert sich.
✘ Von der Ernte bis zur Keimung vergeht mindestens ein halbes Jahr. Pimpernuss durch Ausläufer vermehren

Besitzen Sie bereits eine Pimpernuss, sollten Sie den Boden im Umkreis der Pflanze im Auge behalten. Spielen Sie mit dem Gedanken, die Pflanze zu vermehren, sind Ausläufer die einfachste und unkomplizierte Art und Weise. Allerdings ist es ein wahrer Glücksfall, wenn die Klappernuss Ausläufer ausbildet. Dabei handelt es sich um kleine, selbstständige Pflanzen, welche im Umkreis der Mutterpflanze aus dem Boden sprießen. Haben Sie einen Ausläufer entdeckt, kann dieser vorsichtig ausgegraben und von der Mutterpflanze getrennt werden. Die Kultivierung erfolgt vorzugsweise zunächst im Kübel.

Wohin mit den jungen Pimpernuss-Pflanzen?

Es spricht nichts dagegen, die Pimpernuss die ersten Jahre als Kübelpflanze zu halten. Theoretisch können Jungpflanzen ab einer Höhe von 30 Zentimetern ins Freiland gesetzt werden, die jungen Pflanzen sind jedoch oft noch nicht kräftig genug, um den Winter unbeschadet zu überstehen.

Junge Pimpernuss im Kübel pflegen

Der Pflegeaufwand für Kübelpflanzen ist höher, als bei Pflanzen, die im Freiland kultiviert werden. Junge Klappernusspflanzen brauchen relativ viel Feuchtigkeit. Dabei sollten Sie unbedingt vermeiden, dass sich Staunässe bildet. Ein zu schwerer Boden verhindert, dass das Gießwasser abfließen kann. Bringen Sie daher beim Einsetzen der Jungpflanzen eine Drainage aus Kies oder Tonscherben auf dem Gefäßboden an. Kübelpflanzen benötigen ausreichend Nährstoffe. Diese erhalten Sie, wenn Sie bei der Pflanzung dem Substrat reifen Kompost als organischen Langzeitdünger untermischen oder die Pflanzen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger für Ziergehölze versorgen.

Die Kübelpflanzen dürfen den Sommer an einem hellen und warmen Standort verbringen. Sobald Nachtfröste auftreten, wird es Zeit für den Umzug ins Winterquartier. Der Pflanzkübel kann bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad überwintern und erst nach den Eisheiligen, Mitte Mai, wieder auf Balkon oder Terrasse umziehen.

Terrasse im Landhausstil gestalten – Tipps & Inspirationen für ländliches Flair

Di, 06/02/2020 - 12:56

Inhalt von Gartentipps.com:

Landhausgärten liegen derzeit voll im Trend. Aber auch auf der Terrasse lässt sich im Nu ein Landhausambiente schaffen. Wie das geht, verraten wir Ihnen hier.

© sonne_fleckl / stock.adobe.com

Den ganzen Tag arbeiten, Kinder betreuen und den Haushalt managen, ist natürlich nicht mal so im Handumdrehen erledigt. Da wünscht man sich schon hin und wieder einfach mal eine kleine Auszeit von jeglichem Trubel. Durchatmen, Entspannen und Energie tanken und das am besten weit fernab vom Alltag – das wünschen wir uns wohl alle das eine oder andere Mal. Einfach die Koffer packen, ab ins Landhaus fahren und die Romantik der Natur genießen – Ein Traum, oder?

Was für viele möglich ist, bleibt für andere wiederum leider nur ein Traum. Denn nicht jeder darf ein Häuschen auf dem Land sein Eigen nennen. Gerade deswegen ist es wichtig, dass Sie sich zuhause einen kleinen Rückzugsort zum Entspannen und Energie tanken schaffen. Wenn Sie kein Landhaus besitzen, wie wäre es dann mit einer Terrasse im Landhausstil? Mit ein paar passenden Balkonmöbeln, Blumen und Accessoires schaffen Sie im Nu eine Wohlfühloase mit ländlichem Charme.

Grundsätzliches zum Thema Landhausstil

Früher waren Landhäuser nur etwas für wohlhabende Familien. Denn ein Haus auf dem Land, umgeben von einer Gartenfläche, besaßen Anfang des 19. Jahrhunderts in der Regel nur Familien, die sich auch eine Dienerschaft leisten konnten. Bewohnt wurde es allerdings nur im Sommer. Erst später mit der Verstädterung der Randgemeinden wurde es dann auch ganzjährig bewohnt. Und genau diese Landhäuser hatten ganz besondere Merkmale, die Sie sich bei der Gestaltung einer Terrasse im Landhausstil zunutze machen können. Dazu zählen:

  • Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz und Naturstein
  • verspielte und florale Muster
  • Blütenstauden und Kräuter als Kübelpflanzen
  • duftende Kletterpflanzen als Sichtschutz
  • Blumenampeln
  • Holzmöbel
  • Pastelltöne und zarte Muster
  • dekorative Gegenstände wie Gießkannen, gusseiserne Pfannen, Teekannen usw.
  • antike Beschläge

Wie Sie all diese Merkmale auf Ihrer Terrasse gekonnt in Szene setzen, möchten wir Ihnen nachfolgend nun einmal etwas genauer erklären.

Tipps für eine Terrasse im Landhausstil ❍ Tipp 1 – Bodenbelag: © CharMoment / stock.adobe.com

Fangen wir zunächst einmal mit dem Thema Bodenbelag an. Der Bodenbelag einer Terrasse im Landhausstil wirkt am authentischsten, wenn Sie hier auf rustikale Holzdielen, Natursteinplatten (am besten Travertin), Polygonalplatten, Granit oder Pflasterklinker setzen. Wenn Sie es sich einfach machen möchten, dann können Sie natürlich auch auf Klickplatten aus Holz zurückgreifen. Diese sind im Nu verlegt und passen optisch einfach perfekt zu einer Terrasse im Landhausstil. Ein weiterer Pluspunkt: bei einem Auszug können Sie die Platten problemlos wieder entfernen und bei der neuen Bleibe direkt wieder verlegen.

❍ Tipp 2 – Gartenmöbel: © varbenov / stock.adobe.com

Eine Terrasse im Landhausstil sollte möglichst natürlich wirken. Gartenmöbel aus Polyrattan sind dementsprechend hier fehl am Platz. Setzen Sie am besten auf Möbel aus Korb oder Holz. Diese sollten bestenfalls aus einem hellen Holz gefertigt sein, da dunkle Balkonmöbel die Leichtigkeit des Landhausstiles abschwächen. Robinie eignet sich beispielsweise perfekt. Aber auch Gartenmöbel aus Teak passen super. Sie sind zudem sehr pflegeleicht und perfekt für die Verwendung im Freien geeignet. Und auch Vintage- sowie Shabby Chic Möbel runden das ländliche Flair optimal ab.

© Renee / stock.adobe.com

Wenn der Platz auf der Terrasse eher begrenzt ist, dann ist eine Gartenbank aus Holz oder Aluguss genau das richtige für Sie. Hierfür kann man sich bei Pharao24 einen guten Überblick über derzeit gängige Modelle verschaffen. Ob naturbelassen, weiß lackiert oder mit geschwungenen Verzierungen – mit einer Gartenbank liegen Sie beim Thema Landhausstil immer richtig. Diese sieht unter einem Rosenbogen zum Beispiel auch immer total klasse aus und perfektioniert den Landhauslook im Garten. Wenn Sie also noch eine alte Gartenbank zuhause zu setehen haben, dann werfen Sie diese nicht weg. Mit etwas Farbe, Schleifpapier und Klarlack können Sie im Nu eine Gartenbank im Vintage Look selber machen.

Kleiner Zusatztipp:
Gebrauchsspuren und Patina verleihen den Gartenmöbeln einen ganz besonderen Charme und sind beim Landhausstil sogar erwünscht. Es darf ruhig alles shabby aussehen, denn genau das sorgt für die Natürlichkeit des Landhausstils.

❍ Tipp 3 – Bepflanzung: © Дарья Зубарева / stock.adobe.com

Typisches Merkmal einer Terrasse im Landhausstil sind üppige Pflanzen und ein naturbelassenes Flair. Passend sind beispielsweise Blütenstauden und Kräuter wie:

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Neben Blumen und Kräuter können natürlich auch Gemüse- und Obstpflanzen ihren Weg auf die Terrasse finden. Erdbeeren, Cherrytomaten und Co. können somit direkt vom Strauch genascht werden.

Stellen Sie die Pflanztöpfe am besten in Gefäße aus Steingut, Terrakotta oder Korb. Das sieht schön rustikal aus und passt prima zum Landhauslook. Natürlichen dürfen aber auch nicht Hängeampeln fehlen. Sie runden das Ganze erst richtig ab und verleihen der Terrassengestaltung eine gewisse Dynamik. Makramee-Blumenampeln können Sie beispielsweise selber machen. Diese liegen derzeit total im Trend und passen perfekt zum Landhauslook.

Zusatztipp:
Bepflanzen Sie Ihre Terrasse am besten so, dass das ganze Jahr hindurch eine farbenfrohe Blütenpracht auf der Terrasse herrscht.

❍ Tipp 4 – Sichtschutz: © alexandre zveiger / stock.adobe.com

Als Sichtschutz passt zu einer Terrasse im Landhausstil eine Natursteinmauer optimal. Aber auch ein Zaun aus geflochtenen Weidenruten ist passend. Wer mag, kann auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Und zwar indem Sie Rankgitter aus Holz bepflanzen und somit als Sichtschutz nutzen. Wunderschön sehen daran beispielsweise Geißblatt, Duftwicke oder Duftrosen aus.

Außerdem passend als Terrassenbegrenzung bzw. Sichtschutz für die Terrasse sind große Pflanzkübel, Hecken oder eine bepflanzte Pergola. Mit einer Pergola können Sie übrigens auch perfekt ein natürliches Dach über Ihrer Terrasse zaubern. Das sieht wunderschön aus und passt zum romantischen Ambiente des ländlichen Stils.

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Wenn Sie es modern mögen, empfehlen wir Ihnen ein Baldachin für Ihre Terrasse. Mit hellen Vorhängen in cremeweiß oder feinem Blümchenmuster passt es perfekt zum Stil des Landhauses. Aber auch ein Paravent aus Korbgeflecht bietet sich als seitlicher Sichtschutz optimal an.

❍ Tipp 5 – Dekoration: © sonne_fleckl / stock.adobe.com

Kommen wir nun zum Thema Dekoration. Hier können Sie sich gestalterisch so richtig austoben. Sie sollten am besten auf rustikale Gartendeko setzen. Hauptsache alles hat einen gewissen Vintage- bzw. Shabby-Look. Zink ist beispielsweise der Werkstoff schlechthin für eine Terrasse im Landhausstil. Besonders passend für diesen Look sind zum Beispiel:

  • Gießkannen aus Zink
  • bepflanzte Teekannen und Tassen
  • antik wirkende Karaffen
  • antike Beschläge
  • Windspiele
  • Strohbesen
  • Kissen und Decken aus weißem Leinen oder mit Blümchenmuster
  • Gartenlaternen
  • Windlichter
  • Outdoorteppich im Vintage-Look
  • Obstkisten (Tipp: am besten das Holz künstlich altern lassen)
  • Weidenkörbe

Wenn Sie genügend Platz auf Ihrer Terrasse haben, können Sie gleich wieder zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum Beispiel etwa, indem Sie einen Pflanztisch aus rustikalem Holz in einer Ecke der Terrasse platzieren. Zum Landhausstil passt das optisch perfekt. Ausgestatten mit einigen Blumentöpfen, einer Zinkgießkanne und kleinen Gartenwerkzeugen wie z.B. einer Rosenschere, einer kleinen Blumenkelle und einer Harke können Sie den Tisch direkt auch immer zum Bepflanzen nutzen.

❍ Tipp 6 – Beleuchtung: © andreasbuchwald / stock.adobe.com

Natürlich muss die Terrasse abends auch beleuchtet werden. Wie für Balkon und Garten, so eignen sich hier auch Solarlampen optimal. Am besten sehen dabei Solarlampen in Form von Laternen aus. Prinzipiell passen jedoch alle Lampen aus Metall, die vintage sind. Gleiches gilt übrigens auch für Wandleuchten. Dieses Modell passt beispielsweise perfekt zum Landhauslook:

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Für den Tisch eignen sich hingegen Windlichter sehr gut. Diese können Sie ganz nach Ihrem Geschmack natürlich auch selber machen. Eine einfache Anleitung dafür können Sie sich im folgenden Video anschauen:

Wald-Geißbart pflanzen: Tipps zu Standort und Boden

Mo, 06/01/2020 - 05:04

Inhalt von Gartentipps.com:

Mit dem Wald-Geißbart holen Sie sich eine sehr dankbare Pflanze in den Garten, die am passenden Standort Wuchshöhen von bis zu 2 Metern erreichen kann.

© kazakovmaksim / stock.adobe.com

Wie die Bezeichnung uns bereits verrät, handelt es sich bei diesem Geißbart um einen ehemaligen Waldbewohner. Die buschige Staude mit ihren auffälligen Blütenrispen ist heute in Europa weit verbreitet und ziert auch viele Staudengärten. Der Wald-Geißbart (bot. Aruncus dioicus) ist ein unkompliziertes Gewächs, welches am passenden Standort Wuchshöhen von bis zu zwei Metern erreichen kann. Möchten Sie Ihren Garten mit dieser stattlichen Pflanze aufwerten, erhalten Sie nun interessante Pflanztipps.

Kleine Pflanzenbeschreibung

Beim Wald-Geißbart handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, deren ganzer Stolz die bis zu einem halben Meter langen Blütenrispen darstellen. Die aufrechten Pflanzenstängel wachsen aus einem unterirdischen Rhizom. Im unteren Bereich sind die Stängel oftmals leicht verholzt. Die Laubblätter können bis zu einen Meter lang wachsen.

Optisch besitzt der Wald-Geißbart Ähnlichkeit mit den wesentlich kleineren aber ähnlich blühenden Astilben. Die Prachtspiere ist jedoch mit dem Geißbart nicht verwandt und gehört der Familie der Steinbrechgewächse an. Der Wald-Geißbart selbst ist ein Rosengewächs und in der gleichen Pflanzenfamilie wohl dem Echten Mädesüß am ähnlichsten.

Waldgeißbart (Aruncus dioicus) Wuchshöhe: 180 – 200 cm im Jahr Wuchsform: horstig Blüte: Juni bis Juli, cremeweiß Laub: grün, große gezackte Blätter Standort: Halbschatten bis Sonne Boden: durchlässiger Boden » Mehr Bilder und Daten anzeigen Blüte des Wald-Geißbartes

Die Blüten des Wald-Geißbartes sind wahre Hingucker und eine Zierde für jeden Garten. Die Blütezeit beginnt im Frühsommer. Meist zeigen sich Anfang Juni die ersten Blütentrauben. Bis Ende Juli werden Sie sich an den Blüten erfreuen und dabei gleichzeitig feststellen können, ob Sie es mit einer weiblichen oder mit einer männlichen Pflanze zu tun haben. Die männlichen Pflanzen besitzen die schönere und auffälligere Blüte. Die Blütenstände zeichnen sich locker ab. Weibliche Pflanzen dagegen besitzen dichtere Blüten, welche gelblich und oft auch grünlich erscheinen. Männliche Blütenstände bewahren ihre Schönheit zudem auch nach der Blütezeit und können gut als Schnittblume dienen.

Die Blüten sind relativ klein und stehen in engen Blütenrispen zusammen. Eine Blüte wird nicht größer als drei Millimeter. Ein Blütenstand kann bis zu 10.000 einzelne Blüten aufweisen. Aus den Blüten entwickeln sich gedrehte Balgfrüchte, welche bis zu fünf geflügelte Samen enthalten können. Diese sind sehr leicht und nur zirka zwei Millimeter groß und fallen zu Boden, wenn die Früchte ausgetrocknet sind. Der Wind oder auch das Wasser, sofern ein Fließgewässer in der Nähe ist, sorgen für die Verbreitung der Samen.

Tipp: Besitzen Sie nur eine Pflanze, wird die Samenbildung ausbleiben. Befindet sich auf dem Grundstück jedoch noch ein weiteres Exemplar, steht Nachwuchs in Form zahlreicher Keimlinge ins Haus.

Heimat des Wald-Geißbartes

Auf der Nordhalbkugel hat sich der Wald-Geißbart großflächig ausgebreitet. Vorkommen lassen sich in beinahe ganz Europa, im Süden Russlands oder im Norden Amerikas finden. Dort findet man die Pflanze bevorzugt an schattigen Ufern oder in feuchten Bergwäldern.

Tipp: In den Allgäuer Alpen sind die Pflanzen bis in Wuchshöhen von 1.500 Metern anzutreffen.

Im Norden Deutschlands fanden sich noch vor wenigen Jahrzehnten keine natürlichen Vorkommen des Wald-Geißbartes. Heute sind auch in der freien Natur zahlreiche “Gartenflüchtlinge” heimisch. Die Pflanzen bevorzugen feuchte und eher schattige Standorte in Ahorn-, Buchen- oder Tannenwäldern.

Passender Standort für den Wald-Geißbart Der Wald-Geißbart kommt in Alleinstellung besonders gut zur Geltung – © Fotostudio Gerth / stock.adobe.com

Bei der Standortwahl ist der Wald-Geißbart nicht sonderlich anspruchsvoll. An einem schattigen bis halbschattigen Standort fühlen sich die Pflanzen am wohlsten. Während der Pflanzung ist auch darauf zu achten, dass der üppig wachsenden Staude der nötige Raum eingeräumt wird. Eine Alleinstellung wird die Pflanze am ausdrucksvollsten zur Geltung bringen. Im Staudenbeet sollte ausreichend Abstand zu den Nachbarpflanzen eingehalten werden. Die Stauden können schnell einen Meter und mehr in die Breite gehen.

Tipp: Astilben, Glockenblumen oder Gräser sind willkommen Pflanznachbarn des Wald-Geißbartes.

In Kürze:

    • schattig bis halbschattig
    • freistehend
    • feucht
Idealer Boden für den Wald-Geißbart

Den Wald-Geißbart können Sie in jeden herkömmlichen Gartenboden pflanzen. Jedoch wird die Pflanze nur in einem nährstoffreichen, lehmigen und eher feuchten Boden stattliche Wuchshöhen von mehr als zwei Metern erreichen.

Tipp: Nährstoffarme und trockene Böden haben einen eher mickrigen Wuchs zur Folge.

Sorgen Sie für einen feuchten und humosen Boden, fühlt sich der Wald-Geißbart auch an einem sonnigen Standort wohl. Durch die Beigabe von reifem Kompost können Sie den Nährstoffgehalt des Bodens verbessern. Da die Pflanzen keine Staunässe vertragen, sollten Sie zudem vor der Pflanzung den Boden gut auflockern, damit er durchlässiger bleibt. Die Bodendurchlässigkeit lässt sich auch mit Hilfe von Sand oder Tonscherben verbessern.

In Kürze:

    • nährstoffreich
    • feucht
    • humos
    • lehmig
Wald-Geißbart pflanzen – Schritt für Schritt

1. Pflanzzeitpunkt bestimmen
2. Standort auswählen
3. Boden vorbereiten
4. Pflanzloch ausheben
5. Pflanze wässern
6. Pflanze einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde gut andrücken
9. Pflanze wässern

Der ideale Zeitpunkt, um den Wald-Geißbart zu pflanzen, ist der Herbst. Bei der Standortwahl kommt es vor allem darauf an, die späteren Ausmaße der Pflanze im Auge zu behalten. Gehen Sie von einer Wuchshöhe von zwei Metern und einem Umfang von etwa einem Meter aus, bevor Sie sich für einen Standplatz entscheiden.

Besonders wichtig ist auch die Vorbereitung des Bodens. Es gilt zunächst, das Substrat von Steinen, Wurzeln und Unkraut zu befreien. Vor der Pflanzung können Sie das Substrat mit reifem Kompost vermischen. Dies sorgt für einen Langzeitdünger, welcher die Pflanze gut durch die Wintermonate bringt. Wenn im Frühling die Wachstumsphase beginnt, kann eine weitere Düngergabe folgen.

Der Wald-Geißbart verfügt über ein eher flaches Wurzelsystem. Heben Sie ein ausreichend breites Pflanzloch in doppeltem Umfang des Wurzelballens aus und lockern Sie den Boden des Pflanzloches gut auf, damit das Gießwasser gut ablaufen kann und sich nicht staut. Während der Bodenvorbereitung darf der Wald-Geißbart ein Bad in einem Wassereimer nehmen. Haben sich die Wurzeln ausreichend mit Feuchtigkeit vollgesaugt, wachsen sie besser an.

Tipp: Der Wurzelballen ist ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, wenn keine Luftblasen mehr aus dem Gefäß aufsteigen.

Wenn Sie die Pflanze in den Boden setzen, müssen Sie darauf achten, den Wurzelballen nicht zu verletzen. Die aufgefüllte Erde treten Sie gut fest. Anschließend gießen Sie den Wald-Geißbart gut an.

Hinweis: Auf einen Quadratmeter sollten Sie nicht mehr als zwei Pflanzen setzen und dabei auf einen Pflanzabstand von mindestens einem Meter achten.

Die wichtigsten Pflanztipps für Schnellleser table#t540 { border-collapse: collapse; border-width: 0px; margin: 20px 0; line-height: 2.0em; text-align: left; vertical-align: top;width: 100%;border-top: 1px solid #CCEBCC;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-right: 1px solid #CCEBCC;box-shadow: 0 2px 3px rgba(0, 0, 0, 0.4); } table#t540 thead tr { } table#t540 thead tr th.t540 { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); font-size: 1.2em; letter-spacing: 0; line-height: 1.5; padding: 4px; text-transform: none; text-align: left;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #006B00; } table#t540 thead tr th#t540.start { } table#t540 thead tr th#t540.end { } table#t540 tbody tr { background: none repeat scroll 0 0 #FFFFFF; } table#t540 tbody tr.table-alternate { background: none repeat scroll 0 0 #F0F5E6; } table#t540 tbody tr td#n1 { width: 50%; }table#t540 tbody tr td#n2 { width: 50%; } table#t540 tbody tr td { color: #003D00; padding: 5px; border-width: 0px; font-size: 1.0em; border-top: medium none;border-bottom: 1px solid #CCEBCC;border-left: 1px solid #CCEBCC; text-align: left; line-height: 1.2; vertical-align: top; } } table#t540 tfoot tr { } table#t540 tfoot tr td { color: #EEF0F3; background: #006B00; background: -moz-linear-gradient(top, #006B00 0%, #008A00 100%); background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, color-stop(0%,#006B00), color-stop(100%,#008A00)); background: -webkit-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -o-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: -ms-linear-gradient(top, #006B00 0%,#008A00 100%); background: linear-gradient(to bottom, #006B00 0%,#008A00 100%); filter: progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient( startColorstr="#006B00", endColorstr="#008A00",GradientType=0 ); padding: 4px; font-size: 1.0em; border-width: 0px; border-top: medium none; text-align: left;border-left: 1px solid #006B00; } ArbeitsschrittErläuterung Standort bestimmen
  • Der Wald-Geißbart wächst an jedem Standort.
  • Besonders üppig wächst die Pflanze an schattigen bis halbschattigen Standplätzen.
  • Die Pflanze benötigt ausreichend Raum.
  • Mindestens ein Meter Pflanzabstand ist einzuhalten.
Boden vorbereiten
  • Das Substrat sollte nährstoffreich und humos beschaffen sein.
  • Von Vorteil ist auch ein feuchter Boden.
Wald-Geißbart pflanzen
  • Die beste Pflanzzeit ist der Herbst.
  • Sorgen Sie für ausreichend Pflanzabstand.
  • Das Pflanzloch ist in doppelter Größe des Wurzelballens auszuheben.
  • Nach der Pflanzung ist der Wald-Geißbart ausreichend anzugießen.

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